All language subtitles for McLeods_Daughters_S03E24_PAL_ger

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Original subtitles

Bisher bei McLeods Töchter...

Der da ist meiner.

- Und der ist meiner, und der da. - Und der ist meiner. Und der.

Du kriegst sie, wenn du sie benennst.

Ich kann's kaum fassen, dass all das beinahe mir gehört.

Es gehört beinahe uns, und der Bank.

Ich werde den Gemüsegarten dort anlegen. Doppelt so groß wie in Drovers.

Also, eigentlich stehst du hier im Wohnzimmer. Und die Küche ist da drüben.

- Ich denke, das Cria kommt in ein paar Tagen. - Ehrlich?

Gibt's denn kein netteres Wort für ein Alpakababy?

Alpakachen.

- Claire, wir verpassen den Flieger. - Schon gut.

- Fang schon mit der Tränke an. - Hier wird alles laufen, keine Sorge.

- Bis dann! - Bye!

- Die wissen nicht, was auf sie zukommt. - Ach, Alex weiß, was er tut.

Ich meinte Melbourne.

- Du bedeutest mir alles. - Kann ich auch mal was sagen?

Wenn du schnell machst.

Ich liebe dich.

Du bist noch hier...

Ich konnte ja nicht weg.

Du hast auf meinem Arm geschlafen.

Entschuldige...

Was ist so komisch, huh?

Mit dir hier zu sein.

Wie komisch?

Komisch gut.

Sag mal, wann hast du gemerkt, dass du mich magst?

Ich erinnere mich nicht, dass ich dich je nicht mochte.

Und...

... hast du schon 'ne Ahnung, wie wir das den Anderen beibringen?

Ich schätze, die kommen von selbst dahinter.

Also, die Hochzeit.

Wie wär's mit nächsten Monat?

Nein, da pflanze ich Luzerne. Was ist mit dem danach?

Erste Woche: Konferenz in Sydney. Dann vielleicht.

Ja... Nein, da ist 'ne wichtige Viehauktion.

Dann ist schon Weihnachten. Da hat's keinen Zweck, was zu organisieren.

Bis heute hab ich gedacht, sich zu Verlieben soll das Schwierigste sein.

- Warte nur, bis die Sitzordnung dran ist... - Und wo bleibt die Romantik?

Dafür haben wir ja den Rest unseres Lebens Zeit.

Bitte sehr.

Samstag der 29. Wir versprechen einander uns zu lieben und zu achten.

- Und das war's dann. - Ich trag's erstmal mit Bleistift ein.

Mit Tinte. Je eher ich dich an mich binde, desto besser.

- Du wirst es nicht fassen. - Was?

- Sieh's dir an. - Ich komm gleich.

Warte nicht zu lang.

- Alles okay? - Ja, bestens.

Ihr Fell ist noch nass. Kann höchstens'n paar Stunden alt sein.

Ist die süß. Schau, sie versucht zu saugen.

Ja, aber sie findet die Zitze nicht. Jetzt knabbert sie an der falschen Stelle rum.

- Muss man sich da schon Sorgen machen? - Ich glaub nicht, aber Tess ist die Expertin.

Was meinst du?

Tess?

Tess?

Also, wenn sie nicht saugt, müssen wir die Mutter melken.

Ich hab noch nie ein Alpaka gemolken.

- Soll ich Dave anrufen? - Nein, der hat zu tun.

Ich seh mal, was ich im Internet finde.

BRUSTKREBS

Unmittelbare Familienmitglieder mit Brustkrebs...

Zwei bis dreimal wahrscheinlicher.

Was gefunden?

- Hast du das gesehen? - Was denn?

Also, ich glaub, da hat sich was bewegt. Hinter dem Aktenschrank.

- Das wird wohl 'ne Feldmaus sein. - Nein, da war 'ne Schlange. Es war...

... definitiv 'ne Schlange.

Du musst sie finden, ehe Charlotte zurückkommt.

- Terry! - Ja.

Hast dein Essen vergessen.

- Wo sind meine Müsliriegel mit Schokolade? - Dafür hast du'n extra Sandwich.

- Ja, aber ich brauch was Süßes zum Nachtisch. - Na, es ist'n Honigsandwich.

Ist nicht dasselbe.

Eine Packung Müslis kostet pro Woche 3 Dollar. Sind 150 Dollar im Jahr, die wir sparen können.

Ja und?

Das sind 150 Dollar mehr, um unser Land abzuzahlen.

Und wenn wir 10 Dinge finden, wie die Müsliriegel...

... dann sind das schon über 1.500 Dollar pro Jahr, die wir sparen.

- Welche 10 Dinge? Deine oder meine? - Beides.

Wir wollen beide das Stück Land, also müssen wir beide Opfer bringen.

Hey Mom!

Tess meint, da ist 'ne Schlange im Büro. Kannst du mal nachsehen?

- Hab zu tun. Mach du's doch. - Ich hab auch zu tun.

Und du kennst ihre Schlangenmacke. Ist wahrscheinlich nur Einbildung.

Gib's auf. Lohnt sich nicht bei dem Schrott.

- Hab keine andere. - Sieh mal, was ich hier habe.

Staubt nur ein im Schuppen.

- Wo ist der Haken? - Da ist kein Haken.

Ich dacht, du und Alex könnt sie brauchen. Sieh dir deine Pumpe an.

Ist er noch in Melbourne, ja?

- Amüsiert sich wahrscheinlich zu gut. - Er lernt da wohl den Rest seiner...

- ... Familie kennen? - Ja, wär ja sonst unhöflich.

- Kann dir helfen, sie aufzubauen. - Hast du's nicht eilig?

Nein, die Maler sind noch da. Alles voller Dreck.

Sandra hilft dir beim Renovieren?

Ja, ich muss noch entscheiden, ob Terrakotta besser ist, oder gebranntes Karamell.

- Zum Essen? - Nein, zum Angucken.

- Ist doch beides braun, oder? - Hab ich auch gesagt. War verkehrt.

Alex wird sich darüber freuen. Reparieren ist ja nicht sein Ding.

Ja, du kennst ja Alex.

Wenn's nicht nagelneu, mit neuster Technik ist, dann bemerkt er's nicht mal.

Guck doch mal die kleinen Quake-Entchen. Wie machen die, Charlotte?

Die machen quak, quak, quak, quak, q-u-a-k.

Pass auf, Babysprache kann zur Angewohnheit werden.

Bald sagst du: Töff-Töff-Traktor und Muh-Kuh.

Ich will in Übung bleiben, für den kleinen Bruder. Genau, fürs Brüderchen.

Meb bekommt also ein Brüderchen.

- Zwei oder drei, und noch'n paar Schwestern. - Du planst 'ne Dynastie.

- Nein, ein Fußballteam. - Nun, sehr gern.

- Solang du sie kriegst. - Hey! Lass uns'n Foto machen.

- Hallo! - Entschuldigen Sie!

- Könnten Sie uns fotografieren? Ja? - Gerne.

Gut, danke.

- Komm, Kleine, Foto. Foto... - Ja, los.

- Dankeschön. - Sag „Babys“!

- Bitte noch eins. Noch eins. Danke. - Sag Drillinge.

- Übertreib's nicht. - Dann hat man's hinter sich.

Na gut. Okay.

War es wirklich 'ne Schlange? Da Claire weg ist, können wir keinen entbehren.

- Welche Schlange? - Jodi sagt, du hättest eine im Büro gesehen.

- Ich hab mich wahrscheinlich geirrt. - Gut, wir sehen nach.

Man kann nicht vorsichtig genug sein, mit einem Baby im Haus.

Wie schön deine Mutter war. Hatte ich fast vergessen.

Muss schlimm gewesen sein, als sie krank wurde.

Alles in Ordnung?

Ich werde nur immer traurig, wenn ich an Mom denke.

Ich seh jetzt mal nach dem Cria.

Na gut.

Na komm, steh auf, Isabelle.

Braves Mädchen. Hast du Hunger?

Ja, klar, du hast Hunger. Du bist hungrig.

Komm, Isabelle, wir müssen das Baby füttern.

So ist es gut. Du hast ein sehr hungriges Baby zu füttern, ja?

Du gehst dahin, komm, Isabelle, du hierhin.

Ja.

Jetzt wirst du gleich gefüttert.

Braves Mädchen.

- Guten Tag! - Hallo!

- Hat Tess dir die gute Nachricht erzählt? - Nein.

- Das Cria wurde heut Morgen geboren. - Ach! Geht's Mutter und Kind gut?

Ja, sieht so aus. Bei Tess bin ich mir nicht so sicher.

Ach ja? Neue Großelternschaft.

Komm, hier.

- Schon gut. Schon gut. - Was machst du da?

Wonach sieht's denn aus?

Es ist erst'n paar Stunden alt. Es soll bei seiner Mutter trinken.

- Hat es aber nicht. - Du gibst ihm ja keine Chance.

Nun, wir waren etwas besorgt.

Jetzt wissen wir wenigstens, dass es gefüttert worden ist.

Im Internet stand, es braucht die Antikörper aus dem Kolostrum in den ersten 12 Stunden.

Dann hast du die Stelle mit der Bindung überlesen.

- Ich weiß, was ich tue. - Ich auch. Ich bin Tierarzt. Vergessen?

Hör doch auf, mich anzuschreien!

Das... tu ich nicht. Du schreist mich an.

Ich geh mal und seh im Internet nach, wie man das Cria dazu kriegt, zu saugen.

Tut mir Leid.

Alles okay?

Ja, bestens.

Ich hab wohl Panik gekriegt. Es ist mein erstes Cria.

Und ich hab hysterisch reagiert. Das ist alles.

Schon klar. Gut, wir bringen's zurück zur Mutter.

Je öfter du's anfasst, desto unwahrscheinlicher nimmt sie's an.

- Ich mach's. Geh du wieder an deine Arbeit. - Gut.

Hi.

Wenn du mit deiner Arbeit fertig bist, such weiter nach der Schlange.

- Mom, Tess leidet unter Verfolgungswahn. - Sie denkt, sie hat eine gesehen, also tu es.

Sklavenarbeit. Dafür bin ich gut genug.

- Und Becky kann dir helfen. - Okay.

Tess...

... weißt du, wenn irgendwas nicht stimmt, kannst du immer mit mir reden.

Ich hab bei dem Cria was falsch gemacht. Das ist alles.

- Ich hoffe, ich hab's nicht völlig verpatzt. - Das meinte ich nicht.

- Falls sonst noch irgendwas ist.. - Es ist nichts.

Keiner weiß davon, aber Terry hatte ein gesundheitliches Problem.

Er hat mit keinem darüber gesprochen.

Ist er wieder okay?

Ihm geht's gut.

Aber er hatte sich so reingesteigert, dass er dachte, er wäre krank.

Es stellte sich heraus, dass er sich ganz umsonst gesorgt hatte, um nichts.

Das ist doch gut. Ich werd jetzt nach den Rindern sehen. Bis nachher. Na komm.

Tess!

Du bist ja eine Süße.

Hey?

Ja.

Hör nicht hin. Glaub ihm kein Wort.

- Wieso tust du's? - Ich bin'n Weichei.

Ich setz da schon mehr auf meine Tochter.

Heißt das, ich brauch mich nicht anzustrengen? Ein dummer Spruch genügt dir?

Nur, wenn er von dir kommt.

Hallo?

Hi Meg!

Ich wollte nur fragen, wann du wiederkommst.

Ach, es war etwas schwieriger, den Abgeordneten zu treffen, als ich dachte.

Also, wahrscheinlich morgen.

Geht's nicht früher?

- Wieso? - Ach...

... es ist eigentlich nichts. Nur das Vieh muss gedrencht werden.

Und gestern wurde das Cria geboren, trinkt aber noch nicht richtig.

Nun, Becky und Jodi können sich doch ums Vieh kümmern, und...

... Tess die Alpakas versorgen.

- Es ist Tess, sie macht mir Sorgen. - Was ist mit ihr?

Ich hab versucht mit ihr zu reden, aber...

Claire, du solltest nach Hause kommen, ich glaub, sie ist krank.

Ich bin schon unterwegs.

Mit Tess stimmt was nicht.

Warum malt ihr die Wände nicht einfach weiß?

Sandra meint, das sei nicht warm und einladend genug.

- Soviel braun schreckt doch die Leute ab. - Ja, aber es ist nicht braun, es ist Terrakotta.

Meg schimpfte mal, weil ich'n Pulli in Mint und Aubergine gekauft hatte.

Auf jeden Fall hab ich ihn immer getragen, bis sie sauer war, dass ich sie ignorieren würde.

- Was ist Aubergine und Mint? - Lila und grün.

Wenn sie die richtigen Namen benutzt hätte, hätten wir uns 'ne Menge Ärger erspart.

Ich sag Sandra, ich will Aubergine und Mint.

Dann bettelt sie mich bestimmt um weiße Wände an.

Ach, umgekehrte Psychologie. Gute Idee.

Was meinst du?

Brandneu. Das registriert Alex sicher.

Spitzentechnik. Neuestes Modell.

- Doch wenn ihr's nicht wollt... - Schätze, wir können's brauchen.

Schönes Teil.

Wir haben überall gesucht. Keine Spur von einer Schlange.

- Sag ich doch. Tess ist paranoid. - Geht drauf ein und sucht weiter.

- Hat sie die Mutter weggebracht? - Nein, sie wollte nach dem Vieh sehen.

- Hat das Gatter wohl aufgelassen. - Sieht ihr gar nicht ähnlich.

Los, teilen wir uns auf und suchen Isabelle.

Erst Schlangen, dann Alpakas. Der Tag fängt ja toll an.

- Egal was ist, sagt Tess nichts davon. - Wieso?

Ich will nicht, dass sie sich aufregt und sich Vorwürfe macht.

Okay. Sagst du mir noch mal, warum wir Alpakas haben?

Weil sie auf die Schafe aufpassen und Tess sie mag.

Ja, und warum versucht sie sie nicht wieder einzufangen? Pass auf!

Was hat Tess wohl, was meinst du?

Zuviele Mungobohnen gegessen?

Oder Sojabohnen vielleicht.

Sie hasst Sojabohnen.

Zuviel Tofu vielleicht.

- Ihr habt sie gefunden. - Ja. Ihr hat die Gesellschaft gefehlt.

Sie wollte wieder zu ihren Kumpels. Hey!

Na, wenn's das war, bringen wir die Kumpels doch zu ihr.

Toll, sollen wir jetzt die anderen auch noch herbringen?

Dann beruhigt sie sich wieder.

Sie sind wieder da.

Super. Meine Höschen!

Ich fahr jetzt nach Hause.

Dann hast du Zeit für Tess.

Danke.

- Hey Leute! Wie war's? - Guten Tag!

- Willkommen daheim, ihr Zwei! - Danke.

Hallo Schätzchen. Wie war die große Fahrt?

Den Flieger fand sie toll. Sie ist die geborene Fliegerin.

- Schön, dass ihr's heute noch geschafft habt. - Das war sowieso genug Lärm und Gestank.

Und, wie war's in Melbourne?

- Melbourne war toll. - Soll ich mit anfassen?

Ja.

Tess ist ausgeritten. Sie müsste bald wieder da sein.

Ich geh jetzt lieber.

Ruf mich an.

Eindeutige Körpersprache.

Ich dachte, ihr bleibt noch länger in Melbourne.

Ja, wollten wir auch, aber Alex musste wieder zurück.

- Hilfst du mir beim Auspacken? - Erst die Einkäufe!

Später, Jodi. Lass doch Claire erst auspacken.

Aber wenn sie uns die Mitbringsel jetzt gibt, hat sie weniger auszupacken, oder?

Wie du soviel für Höschen ausgeben kannst, ist mir schleierhaft.

Vielen Dank, Claire. Weißt du, ich liebe sie einfach.

- Bitte sehr. Für dich. - Du brauchtest mir nichts mitzubringen.

Das ist super. Vielen Dank.

Ist das hier das, was du haben wolltest? Rasse, Geschlecht und Kulturpolitik im 18. Jh.?

- Genau das. - Gut.

Hab mal drin geblättert. Richtig spannend.

Bitte sehr, Tess. Das müsste für eine Weile reichen.

Danke.

Habt ihr Fotos gemacht?

- Tess, ich glaube, du... - Lass mal sehen!

- Ich hab's gewusst. - Du und Alex?

Ja.

Ich wollte bloß am Telefon nichts sagen, wisst ihr? Ich...

Nein, das ist... wundervoll. Ich...

... ich bin sehr glücklich für dich. Entschuldigt.

Du musst damit zum Arzt gehen.

Ich will nicht.

- Doch Tess, das musst du. - Aber wozu?

Die verpassen einem nur 'ne Chemo, dadurch fühlt man sich mies...

- ... und am Ende stirbst du sowieso. - Tess, du weißt nicht, ob's Krebs ist.

- Vielleicht hast du nichts. - Hab im Internet nachgesehen.

Es ist 2-3 Mal wahrscheinlicher, wenn's in der Familie liegt.

Und?

Es kann trotzdem sein, dass es nichts ist.

Ich hab meine Mutter sterben sehen.

Ganz langsam, qualvoll, und ich konnte überhaupt nichts dagegen machen.

Tess! Auch wenn du es hast, musst du doch nicht daran sterben!

- Ja, aber es überlebt auch nicht jeder! - Das ist ja 'ne positive Einstellung!

- Was willst du tun? Aufgeben? - Nein, niemals!

Ich weiß es nicht, aber es wär möglich.

Was ist mit Dave?

Du hast es ihm nicht gesagt.

Er hat schon seine Frau verloren. Ich will nicht, dass er sich Sorgen macht...

... sollte es doch harmlos sein.

Und das weißt du nicht, solange du nicht zum Arzt gehst.

Aber wenn ich nun Recht habe, Claire?

Wenn ich nun doch Krebs habe?

Dann gehen wir damit um.

Hab ich ganz vergessen.

Ich freu mich so für dich und Alex.

Ihr beide seid füreinander geschaffen und ich möchte alle Einzelheiten hören.

Unter einer Bedingung.

Dass wir zuerst den Anruf machen.

Na gut.

Na gut.

Okay, komm mit.

Ja. Also morgen 10 Uhr.

Danke.

Nein, ich muss das Cria versorgen...

... und Nick und ich müssen allmählich die Luzerne pflanzen und dann...

10 Uhr morgen in Fisher. Vergiss mal die Arbeit. Die können die anderen machen.

Tess, ich wollt dir nur sagen, wir suchen immer noch die Schlange.

- Schlange? - Wir finden sie bestimmt.

- Jodi... - Was ist mit Meb?

- Ihr wisst, wenn 'ne Schlange im Haus ist... - Da ist keine Schlange.

- Du hast doch gesagt... - Ich hab's erfunden.

Ich wollte nicht, dass du siehst, was ich auf dem Bildschirm lese. Tut mir Leid.

Sie hat keinen Krebs. Sie hat einen Knoten.

Viele Leute haben Knoten, und dann ist es nichts Schlimmes.

Guckst du bei dir nach?

- Ja, manchmal. - Ich hab immer gedacht, ich bin zu jung.

Wenn man sie nun rausschneiden muss, um alles loszuwerden.

- Ich glaub, dann verlier ich lieber'n Arm. - Den brauchst du, die Brust nicht gerade.

- Klar brauchst du die. - Nein...

- Amazoninnen schnitten mit Absicht eine ab. - Woher weißt du das?

Kam im Fernsehen: Die Brust war im Weg, wenn sie mit Pfeil und Bogen schossen.

Eine Brust? Aber dann bin ich doch keine Frau mehr.

- Doch, dann kriegt man 'ne falsche. - Ist nicht dasselbe.

Du merkst den Unterschied. Dein Freund auch.

Wenn er dich nur wegen der Brüste mag... bist du ohne ihn besser dran.

Oder du hoffst, dass er mehr auf Beine steht.

Okay. Alles klar. Na komm.

Wie lange hat Tess es von der Mutter getrennt?

Ach, vielleicht 'ne Stunde.

Wenn sie das Kleine nicht bald annimmt, müssen wir's mit der Flasche aufziehen.

Jodi und Becky bringen die anderen schon her.

Es sind Herdentiere. Vielleicht beruhigt sie sich, wenn sie unter ihresgleichen ist.

Dann nimmt sie das Cria eher an.

Ja, kann man versuchen.

Weißt du, ich würde fühlen, wenn Tess was Schlimmes hätte.

Und ich fühle nichts.

Ich weiß nicht, was ich sagen soll, um sie zu beruhigen.

Du brauchst gar nichts zu sagen. Sei einfach für sie da.

Wir können ihr ja alle helfen. Und Alex.

- Und, was sagst du dazu? - Hat ja lang genug gedauert.

Sie soll nichts von den Problemen wissen, und sich nicht sorgen.

Danke. Du solltest dir doch den Tag freinehmen.

Ach, ich muss irgendwas tun.

- Und, wie geht's dem Cria? - Gut.

Ich hab noch nicht ausgepackt. Lass uns heut Abend was Besonderes kochen.

Ich würde sonstwas für'n anständigen Braten geben.

- Wann kommt Alex denn vorbei? - Gar nicht.

Dafür ist noch reichlich Zeit. Ich weiß ja, wie er aussieht.

Was ist mit Dave?

Nein, ich will ihn nicht anlügen müssen.

Und ich hoffe, dass ich's ab Morgen auch nicht mehr nötig hab.

Gut.

Dann ist'n Weiberabend angesagt.

Die muss ja bescheuert sein.

Ich bin das Beste, was Claire je passiert ist, und das weiß sie auch.

Ist Harry senil geworden oder was?

Bestechung. Er meint, man hat ihn ersetzt.

Harry kauft mir eine Bewässerungsanlage. Bryce will mich in die Staaten einladen.

Ja, es hat auch seine Vorteile mit zwei Vätern.

Und wie lief's mit Bryce?

Ist'n Arsch. Genau wie Harry.

Das erklärt dann, wieso du so geworden bist.

Denkst du, Harry ist so besorgt, dass er uns'n neuen Traktor kauft?

Versuch's, solange du ihn nicht mitnimmst, wenn du nach Drovers ziehst.

- Ich geh hier nicht weg. - Wieso nicht?

- Ich will nichts überstürzen. - Ja, klar. Nach 15 Jahren. Sicher.

Wir wären noch länger in Melbourne geblieben, aber...

Was?

Weißt du, Meg hat angerufen und wollte, dass Claire gleich nach Hause kommt.

Es ist irgendwas mit Tess.

Ich hab die Nase voll von Alpakas für den Rest des Jahrtausends.

Sie ist ziemlich dünn.

Ja, ich ruf Dave gleich morgen an, wenn sich nichts ändert.

- Wo willst du hin? - Ich weiß nicht.

An 'nen stillen Ort, um von 'ner Tropeninsel zu träumen, wo's keine Alpakas gibt.

Wir sind nicht fertig. Du hilfst mir mit Isabel. Und Becky hilft dem Cria die Zitze zu finden.

Wir müssen uns mit dem Füttern alle paar Stunden abwechseln.

Alles okay?

Knoten tun nicht weh, Claire.

Nein, das...

... hab ich nicht gemeint.

Ich komm schon klar.

- Ja? - Ja.

Nacht.

Nacht.

- Tess, hast du Lust auf Eis? - Ja, klar.

DAVE HEIRATEN

- Ich schätze, Tess hat nichts Ernstes. - Ja, natürlich. Ist bestimmt harmlos.

Geht's dir gut?

- Du hast mir gefehlt letzte Nacht. - Ja, du mir auch.

Wie wär's heute Nacht?

Lass uns abwarten, wie's heute läuft.

Wie kann es denn 15 Jahre dauern, sich endlich zu verlieben?

Vielleicht haben sie sich immer geliebt und wussten es bloß nicht.

Das ist doch Unsinn.

Wenn man verliebt ist, kann man weder essen, noch schlafen, noch klar denken.

Hätten sie das ein Jahrzehnt durchgemacht, wären nun beide verrückt.

Du hast gerade deine Frage beantwortet.

Na ja, ich kann jetzt auch nicht klar denken. Ist das so, wenn man'n Baby hat?

- Du hast keine Ahnung. - Bier?

- Ich trinke nicht viel Bier. - Und ich trinke gar keins.

- Was ist mit Zeitschriften? - Hör auf, ich kaufe fast nie welche.

Und ich nie. Shampoo und Conditioner. Also, nimm normale Seife, so wie ich.

- Und ich verzichte dafür aufs Deo. - Kommt nicht in Frage.

Ist ja nur für'n paar Jahre, wie du sagst.

Wenn du ein Ziel hast, wie wir, was sind da schon ein paar „elende“ Jahre?

Terry, wenn du kein Deo benutzt, habe nur ich die „elenden“ Jahre.

- Wie geht's dem Cria? - Es saugt noch immer nicht.

- Gut, dann macht weiter. Ich ruf Dave an. - Mom, wir waren die halbe Nacht auf.

Geht uns allen so. Wir sind zwei weniger ohne Claire und Tess.

Wir machen das schon.

- Willst du noch Wasser? - Nein, ich hab genug.

Zeitschrift?

„Prinz Charles heiratet Lady Diana Spencer“. Ich glaube, die kenne ich schon.

- Hier ist'n Kreuzworträtsel. Hast du'n Stift? - Nein, darin bin ich ganz schlecht, Claire.

Ja, ich auch.

Tess McLeod? Mein Name ist Tim Segal. Ich bin der Radiologe.

- Dann machen Sie das... - Ultraschall, ja. Sie können sich dort ausziehen.

Eigentlich hatte ich eine Frau erwartet. Nichts gegen Sie.

Nein, schon gut. Leider bin ich heute der Einzige.

Sie können sicher sein, dass ich das schon sehr oft gemacht habe.

Also, trotzdem wäre mir eine Frau lieber. Ich komm ein andermal. Ist okay.

Tess! Du müsstest wochenlang warten. Der Termin war zufällig frei.

- Wäre es okay, wenn ich dabei bleibe? - Ja, klar.

Na komm.

Es liegt bei ihr in der Familie.

Was denkst du, wieso Claire so besorgt ist.

Hat Ihre Brust in dieser Zyklusphase immer Knoten?

Weiß nicht. Möglich wär's. Kann sein.

Meinen Sie, es liegt an meinem Zyklus?

Bei Ihrer Familiengeschichte würde ich denken, Sie prüfen das bei Zeiten.

Können Sie etwas erkennen?

Noch etwas Geduld.

Ich bin noch nicht fertig.

Hi!

Wolltest du dir das neue Familienmitglied ansehen?

- Tess schon zurück? - Nein, sie ist in die Stadt gefahren.

Ich dachte, du würdest sie begleiten.

Warum denn?

Sie ist zum Arzt.

Was?

Was für'n Arzt? Wozu?

Das wird sie dir sicher sagen. Ich muss los.

Was soll sie mir sagen, Nick?

- Er hat nicht gesagt, es ist Krebs. - Aber auch nicht, dass es keiner ist.

Er sagte, er schickt den Bericht an den weiterbehandelnden Arzt.

Hört sich doch routinemäßig an. Er will es mir nicht selbst mitteilen.

Und, was ist?

Das erfahren wir erst später.

Dave!

- Dave, warte. Bitte! - Tess, wir wollen heiraten, oder?

- Wenn was ist, wieso erfahre ist es zuletzt? - Das wollte ich nicht.

- Aber Nick hast du's erzählt. - Nein.

Du solltest dir keine Sorgen machen, ehe ich nicht weiß, was es ist.

Jetzt mache ich mir Sorgen.

Ich hab'n Knoten in meiner linken Brust entdeckt.

Ach so.

Und?

Es war was zu sehen auf dem Ultraschall, aber...

... ich weiß es erst, wenn der Arzt anruft und mir das Ergebnis durchgibt.

Tess...

Es wird alles gut, okay?

Glaub mir, ich bin Tierarzt.

Vergiss es. Glaub mir einfach.

- Was, du und Claire? - Ja.

- Ich dachte immer, die kriegt mal Nick. - Ich seh eben besser aus.

Na, solange es seine Ordnung hat.

Ja, das hat es.

Seid ihr deshalb so lang in der Stadt geblieben?

Na, ich wollte, dass Claire Bryce kennenlernt.

Hast du dich mit ihm verstanden?

Er hat mich zum Skifahren eingeladen.

- Skifahren? - Ja, in den USA.

Die neue Bewässerungsanlage ist'n Segen für eure Felder.

Falls wir rechtzeitig die Ernte einbringen. Unser Traktor ist kaputt.

- Und wir haben nicht das Geld für'n neuen. - An welches Modell hattest du gedacht?

Hast du Dad schon gesagt, dass Bryce ein Arsch ist?

- Eingebildeter Anwalt... Was hast du erwartet? - Was ist mit dem neuen Traktor?

Überspann den Bogen nicht.

Na, vielen Dank. Ich hatte ihn fast soweit.

Ich weiß, Nagellack.

Terrakotta. Hübsch. Ist das eher so ein, sagen wir mal...

... ein dunkler Haselnusston oder mehr so eine Karamell-Rost-Schattierung?

Ich nenne es braun.

- Die sind für dich. - Müsliriegel!

Ich hatte noch 'ne Großpackung versteckt.

Aber iss nicht mehr als einen, wir fahren heut nach Gungellan zum Chinesen.

Wie passt das denn ins Budget?

Ach, das Leben ist zu kurz zum Sparen.

Du bist ein Schatz.

- Vorsicht, meine Zehen! - Verzeih.

Also, Mom geht zum Chinesen, und wir kriegen hier die Tomatensauce des armen Mannes.

Ich kann diese Dose nicht von einer anderen unterscheiden.

Du musst mal nach Italien, da nehmen die die Sache mit den Dosentomaten sehr ernst.

Also, ich denk, Tess leidet nicht unter Verfolgungswahn.

Jodi, wie kannst du das sagen? Es kann doch sein, dass sie keinen Krebs hat.

Ich meine nicht die Knoten. Ich rede von der Schlange.

Es ist also okay. Ich hab's nicht verpatzt.

Nein.

Die Mutter-Kind Bindung hat geklappt.

Ich denke, sie brauchen auf lange Sicht keine...

... psychologische Betreuung wegen Trennungsängsten.

Ist alles okay.

Wir sollten sie taufen.

- „Bruce“. - Nein, sie ist doch'n Mädchen.

Ja, aber es ist etwas zu früh, sie geschlechtsspezifisch abzustempeln, oder?

Ja.

Dann braucht ihr die hier wohl nicht?

Nein, wir lassen die beiden in Ruhe und der Natur ihren Lauf. Das ist alles.

Wir haben deine Schlange, Tess.

- Aber da war keine. Ich hab das erfunden. - Nein. Guck hier.

Also, meiner fachmännischen Meinung nach, ist das auf jeden Fall eine echte Schlange.

- Dann hattest du wohl'n sechsten Sinn. - Tess! Telefon für dich! Die Klinik!

Ja.

Ja.

Ja, verstehe.

Okay. Vielen Dank erstmal.

Ja, bye.

Sie wollen weitere Untersuchungen machen.

Was denn für Untersuchungen?

Also, sie wollen eine Nadelbiopsie machen. Dabei wird...

... dabei gehen sie...

... gehen sie mit der Nadel rein und...

- Dann entnehmen sie einige... - ... Zellen.

Ja, sie entnehmen Zellen.

- Ist wohl nichts Dramatisches. - Ist es nicht.

Bestimmt nicht, okay?

Die haben alle ihren diagnostischen Kram und wollen ihn benutzen, das ist alles.

- Reine Routinesache. - Ja.

Alles wird gut.

Charlotte zu Bett gebracht?

Ist sofort eingeschlafen.

Weißt du, die Ärzte sind nur vorsichtig.

Ja, ja.

- Soll ich wieder fahren? - Nein.

Es ist so unfair.

Ja, ich weiß.

- Ach, wenn ich dich jetzt nicht hätte. - Das hast du...

... und daran ändert sich auch nichts.

Sag bloß, die knarrenden Dielen.

Ich war wach.

Sieh mal...

... deiner ist noch da oben.

Mein Stern.

Wir wünschen uns was.

Helfen wir ein bisschen nach.

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