All language subtitles for tabu_the_soul_is_a_stranger_on_earth_1

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Original subtitles

Du musst gar nicht schauen, er ist nicht da.

Vielleicht im nächsten Zug, mein Mädel.

Schwester, da ich dich fand,

an einsamer Lichtung des Waldes,

und Mittag war, und groß das

Schweigen des Tieres.

Gewaltige Sterben.

Die singende Flamme im Herzen.

Stunde der Trauer.

Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden.

Es ist die Seele ein Fremdes auf Erden.

Unter finsteren Tannen mischten zwei Wölfe ihr Blut in steinerner

Umarmung.

Dunkle Liebe eines wilden Geschlechts, dem auf goldenen Rädern der

Tag davonrauscht.

Stille.

Komm,

lass uns lieber das machen, wofür du mich zahlst.

Das kann ich wenigstens.

Das kann ich mir heute nicht mehr leisten. Hey,

du hast was vergessen.

Frau von Schwarzenstein, schön, dass Sie gekommen sind.

Guten Abend, Frau Harder.

Keine Sorge, es geht gleich los.

Herr Professor Brückner?

Du kannst vor mir snarkt spielen, aber du spielst.

Nur wenn er kommt.

Er hat zu tun. Er schreibt Examen nächste Woche.

Und seit wann wäre das wichtig?

Seit er keine Appanage mehr kriegt vielleicht?

Stell mich jetzt nicht bloß vor den Leuten. Das machst du mit mir nicht.

Das machst du nicht.

Er ist hier in Salzburg.

Verdirigiertes Auftragskonzert.

Ach, die haben einen Absatz.

Dass ich nicht zum Vorspiegel lassen würde, dass das du veranlasst.

Bleib in Salzburg, Grete.

Hier bist du gut aufgehoben.

Sammheimlich hintenrum.

Und gibst erst nach, wenn es nicht mehr anders geht, ja?

Genau wie du.

Oder Papa?

Sie lebt in Ihnen, Anna.

Kommen Sie.

Ihre Technik ist brillant.

Aber das ist nichts Besonderes.

Es ist das Herz, das Sie über andere hinaushebt.

Geben Sie darauf Acht.

Ja, und?

Ab September in Wien. Sie haben noch nichts anderes erwartet.

Danke.

Danke.

Das bedeutet mir so viel.

Was Sie da haben, das ist nicht nur eine Gabe, das ist ein Auftrag.

Nehmen Sie das ernst.

Ihr Bruder.

Ich dachte, du kommst nicht.

Dein halbes Jahr und kein einziger Brief, Georg.

Ich habe 100 geschrieben und keinen geschickt.

Sei froh.

Ich komme nach Wien.

Zur Brücken an die Meisterklasse.

In September schon.

Ist schon alles weg? Ja.

Ist jetzt abgemacht.

Das machst du nicht.

Gott, wie konntest du das zulassen?

Diesen Ton verbiete ich mir. Du bist betrunken. Allein in Wien.

In ihrem Alter.

Sie war die Jüngste im Pensionat. Das hat ihr nicht geschadet. Wien ist kein

Pensionat, Mutter.

Und Wien ist kein Kind.

Du willst das nicht?

Sehr gut.

Dann sag es ihr. Sie hört auf dich.

Ich habe euch Texte geschickt.

Vor einer Zeit schon.

Dein Vater hat lange auf dein Vordiplom gewartet.

Und jetzt?

Du hast ihn ja gesehen.

Es ist nie richtig, ja?

Egal, was ich mache.

Dein Laudanum.

Herzlichen Dank.

Über den weißen Weiher sind die wilden Vögel fortgezogen.

Träumend unter Silberweiden kosen unsere Wangen vergilbte Sterne.

Beugt sich die Stirne vergangener Nächte herein. Über unseren Gräbern beugt sich

die zerbrochene Stirne der Nacht. Immer starrt uns das Antlitz unserer weißen

Gräber an.

Es tönen die kahlen Mauern der Stadt.

Immer klingen die weißen Mauern der Stadt unter Dornenbogen.

Oh, mein Bruder.

Klimm, wir blinde Zeiger gehen Mitternacht.

Das, das schreibst du alles.

Verdammt, dann willst du mich nicht.

Ich habe Hunger.

Ich war einsam.

Oh Gott, Gretel.

Schau doch hin, wir sind so davon gekommen.

Aus blauem Spiegel tritt die schmale Gestalt der Schwester. Und er stirbt wie

tot im Dunkeln.

Treut die Nacht am Lager unserer Küsse.

Es flüstert hoch.

Wer nimmt von euch die Schuld?

Zerstehe. Nach Beben von verruchter Wolle. Zerstehe, kein Wort mehr.

Unter den dunklen Bogen unserer Schwermut spielen am Abend die Schatten

verstorbener Engel.

Unter den dunklen Bogen unserer Schwermut spielen am Abend die Schatten

verstorbener Engel.

Träumen unter Silberweiden

Posen unsere Wannen, vergilbte Sterne. In Arbeit.

Alles in Arbeit.

Nur ein

Vorschlag für die Musik mit Worten.

Nicht böse sein.

Greta.

Immer klingen die weißen Mauern der Stadt.

Unter Dornenbogen.

Oh, mein Bruder.

Klimm, wir blenden Zeigergen mit der Nacht.

Immer klingen die weißen Mauern der Stadt.

Ja, die klingen.

Die klingen, die weißen Mauern. Über den weißen Weiher sind die

wilden Vögel fortgezogen.

Über den weißen Weiher sind die wilden Vögel fortgezogen.

Am Abend weht von unseren Sternen ein eisiger Wind.

Über unsere Gräber beugt sich die zerbrochene Stirne der Nacht.

Unter Eichen schaukeln wir auf einem silbernen Kahn.

Immer klingen die weißen Mauern der Stadt.

Unter Dornenbogen, oh mein Bruder, glimmen wir blinde Zeiger gen

Mitternacht.

Hey, du schuldest mir einen Tanz.

Ich tanze halt mit dir.

Ja, klar.

Musst du mal gewinnen, ja?

Also dann.

Ich muss dir was sagen.

Ja, dann sag's halt.

Ich kann nichts.

Ich kann nichts sagen.

Ist dir noch die Möglichkeit?

Kannst du auch mal an was anderes denken?

Kaum.

Und das hast du mir so lange vorgehalten.

Glaubst du, dass es eine Sünde ist?

Ich weiß es nicht.

Es ist mir egal.

Es dreut die Nacht am Lager unserer Küsse.

Es flüstert wohl.

Wir nehmen von euch die Schuld.

Noch bebend von verruchter Wollus Süße.

Wir beten.

Verzeih uns, Maria, in deiner Huld. Georg!

Aus Blumenschalen steigen gierige Düfte, umschmeicheln unsere Stirnen bleich vor

Schuld.

Am Matten und am Hauch der schwülen Lüfte.

Wir träumen.

Verzeih uns, Maria, in deiner Huld.

Doch lauter rauscht der Brunnen der Sirenen.

Und dunkler ragt die Sphinx vor unserer Schuld.

Dass unsere Herzen sündiger wieder tönen.

Wir schluchzen.

Verzeih uns, Maria, in deiner Hut.

Machst es alles gut.

Ein ganzes Leben. Du wickst es auf.

dass ich für einen Sehnsucht hab nach dir.

Selbst jetzt, wo ich dich immer haben kann.

Du hast keine Ahnung.

Es wird nicht aufkriegel.

Im Gegenteil, es wird immer mehr.

Ich will dein Ganzes sein.

Eine ganze Stadt zweihalber.

Das will ich.

Seit ich denken kann.

Was machst du denn?

Zwei Klausuren, gestern, heute. Willst du das der Mütter schmeißen, Mensch?

Ich hab gedacht, es ist vorbei.

Dann fängt es halt wieder an.

Ich weiß gar nicht, was du hast. Sie sind doch gut, ganz gut.

Ganz gut?

Sie taugen nichts. Mein ganzes Leben taugt nichts. Ich habe zu viel Ballast.

Schau mich an.

Bin ich Apotheker?

Im Leben nicht.

Von Worten wird keiner satt.

Nicht, wenn Sie nichts taugen.

Das bleibt nicht so. Hab Vertrauen.

Es kotzt mich an.

Ich kotze mich selber an.

Ich brauche einen Platz in der Welt. Ich gehe sonst unter.

Das ist es, was dich fertig macht. Das ist der Ballast in deinem Leben.

Ach komm, Ludwig, hau einfach ab.

Morgen wieder.

Professor Brückner, verzeihen Sie, ich bin Grete Trake.

Das ist natürlich etwas anderes von einem Trake.

Für Sie gilt morgen nicht und übermorgen nicht.

Zum Wintersemester dann.

Vielleicht. Aber wegen den paar Tagen.

Drei Wochen.

Ich hatte einfach keine Zeit.

Das kommt vor, natürlich.

Aber jetzt sind Sie ja da.

Viel Erfolg.

Nein, bitte, das geht nicht.

Mein Kurs ist voll.

Probieren Sie es in Fingertechnik oder Gehörübung.

Alle wollen komprimieren, nicht nur Sie.

Aber nicht alle tun es.

Ich kann nicht mit dem Winter warten, bitte.

Das dürfen Sie nicht.

Ich habe es noch nie jemandem gezeigt. Schauen Sie rein, nur kurz.

Bitte.

Ihre Arbeit?

Jetzt langt's.

Packen Sie zusammen.

Zehn Minuten und hinten raus.

Sie waren in Amerika?

Ja.

Es war ein Konzert.

Negermusik. Ich muss gehen.

Ja, aber hören Sie es denn nicht?

Ich weiß doch, dass ich es kann. Ich spüre es.

Ich schreibe es auf. Es geht ganz einfach.

Aber es fehlt noch zu viel.

Ihnen fehlt Disziplin und ein wenig Bescheidenheit.

Dienstag, Mittwoch, Donnerstag, 10 Uhr.

Ich hatte gehofft, dass sie kommen.

Geht's denn immerhin, Fräulein?

Zu Herrn Trakl.

Genau. Kein Damenbesuch. Ich bin seine Schwester.

Es gibt nicht nur eine Verlagierung.

Ich komme zu nichts mehr.

Wenn du da bist, nicht. Und wenn du nicht da bist, erst recht nicht.

Nicht eine Zeile in drei Wochen.

Wozu das alles?

Hauptsache, irgendwer ist schuld.

Na gut, ich bin zu viel da, ich bin zu viel weg.

Wofür soll ich mich denn zuerst entschuldigen? Es ist zu viel, Gretel.

Es schmiert mir die Luft ab.

Zu viel jetzt?

Let's start.

Was hast du gedacht?

Hast du gedacht, du kommst her und alles wird gut?

Wie in einem Märchen?

Wie in einem Traum? Wie in einem schönen Traum?

Es ist kein Traum, Riegel.

Ja, nicht für mich jedenfalls.

Ja, aber es gibt nicht nur dich.

Es gibt auch noch, was ich will. Aber du hast gar keine Ahnung, was du willst.

Ich verstecke mich nicht ein Leben lang, nicht mal für dich.

Und das soll helfen, ja?

Entschuldigung.

Entschuldige, Gretel.

Es tut mir leid.

Fass es nicht an, ja?

Bitte.

Fass es nie wieder an.

Versprich es mir.

Lass mich los.

Was? Ich dich?

Du lässt auch mich nicht los. So ist das.

Ich kann es nicht aufschlagen, Peter. Nicht immer mehr und noch mehr.

Also, kein Wort.

Mach mir Platz da.

Ich melde mich.

So nicht.

So kommst du mir nicht davon.

Und jetzt probieren wir es auf meinem Arsch.

Ein Kornjagd.

Oh, schon Feierabend.

Nichts da.

Noch zwei Stunden morgens Aufgabe.

Alles mal, Luthi.

So dankst du mir?

Alles in allem dafür gute Führung.

Wie fehlt ihr immer noch, ne?

Scheint ihr gut zu sein.

Wenn man sie ewig nicht prozentiert.

Das ist echt ein Sau, Schubert, weißt du das?

Danke, Lupo.

Leckt mich doch allesamt am Arsch! Ihr bigotten Spießer! Ihr reaktionären

Scheißer!

Hey, hey, guck doch mal, steh langsam, ja?

Halt's Maul! Ihr seid doch längst alle verbraucht!

Hin seid ihr!

Ihr lebt doch nicht mehr!

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