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Original subtitles

Lebe.

Lebe.

Du wirst leben.

Mit mir.

BIS FERTIGSTELLUNG NOCH:

Hey, du da! Während des Unterrichts hast du keine Instant-Nudeln zu ess...

Ähm, hast du keine Maschinen hierher zu schleppen!

Was war das?

Was zum ...

Was war das eben?

Bestimmt doch er wieder.

Grrr, verflucht noch mal!

Immer du und dein Mist, Mizutamari!

Oh, hallo.

Guten Tag.

ANALYSE LÄUFT

ANALYSE BEENDET

Ah, du bist es, Eri. Komm rein.

Da bin ich eine Weile nicht da und schon sieht das Labor völlig anders aus, Akira.

Findest du?

Eigentlich ist hier alles wie immer.

Und woran forschst du gerade?

Woran ich forsche?

Woran wohl? Künstliche Intelligenz, schätze ich mal.

UNIVERSALE Kl

Du hattest doch eine für die SALTs entwickelt?

Dieses Mal kann das Modell kognitive Handlungen imitieren.

Wow, klingt ja echt stark.

Und was ist dann das da?

Künstlich gezüchtete, ewig junge Quallen.

Fünf sind aber kürzlich gestorben.

Soso. Und das da?

Ein Transformationsroboter. Ging bei der Transformation kaputt.

Hmm. Und das ist ...

Eine Maschine, die mir in fünf Minuten Nudeln macht.

Selbst gemacht ginge sicher schneller.

Das steht außer Frage.

Sprich: Es sind alles Fehlschläge.

Bis jetzt habe ich noch nie etwas Sinnvolles entwickelt.

Stimmt doch gar nicht.

Immerhin sind die SALTs dein Werk.

Die Dinger sind doch eher so etwas wie ein Erbe von Mama.

Mensch, sag doch nicht so was ...

Au Mann. Siehst du? Der nächste Fehlschlag.

Vielleicht bin ich einfach nicht hierfür gemacht.

Oder, ...

Mama?

ZUR SICHERHEIT DER SCHÜLER AUF DEM SCHULGELÄNDE BITTE LANGSAM FAHREN

Warte mal kurz, Akira.

Akane? Was gibt's?

Hier. Soll ich dir vom Lehrer geben, also schreib was Schönes.

Entschuldigungsschreiben?

Ich weiß doch nicht mal wofür.

Als ob es dir an Vorfällen mangeln würde ...

Du hast doch den Reinigungs-SALT der Schule manipuliert?

Das Schreiben hier ist für diesen Vorfall.

Ich habe schon eine Entschädigung gezahlt.

Dann schreib da eben, dass so etwas nie wieder vorkommt.

Verstehe.

Wenn du so darauf bestehst, Akane.

Ha”? Was”? Ha?

Moment!

Heißt das etwa, du ...

Häaaä?

Der kann meinen Schreibstil perfekt nachahmen.

So bin ich bestens gegen Lehrer gewappnet.

Na dann, kümmer du dich darum.

Aua ...

Oh? Hat sie dich endlich freigelassen?

Kunihito. Irgendwie sind in letzter Zeit alle wütend auf mich.

Das fällt dir jetzt auf? Du treibst die Leute schon länger in den Wahnsinn.

Ist das so?

Aber von mir gibt's was Neues. Ich habe riesige Neuigkeiten!

Oh? Hast du etwas Neues eingekauft?

Nein, nicht so was.

Ich habe jetzt endlich eine Freundin!

Ein Mädchen bei meinem Minijob.

Kuni!

Na? Ist doch 'ne Hübsche, oder?

Sie hat so glattes Haar und duftet wunderbar.

Bei der Partnerwahl wird natürlich auf genetische Eigenschaften geachtet,

die man selbst nicht besitzt. Also ist sie ...

Ach halt die Klappe.

Auf jeden Fall hat mir meine Freundin ein mächtiges Power-Up verliehen.

Was für ein Power-up denn?

Ich erledige meine Arbeit beim Minijob jetzt doppelt so schnell.

Doppelt so schnell?

Das ist tatsächlich erstaunlich.

Mein Ich vor der Begegnung mit ihr und mein jetziges sind ganz anders.

Und du, Akira. Leg dir doch auch eine Freundin zu.

Das wird deine Welt ändern.

Ein Power-Up mit Hilfe einer Freundin.

Akira?

Ich geh heim.

Wie, du gehst heim?

Hey! Wir haben doch noch Unterricht!

Ein Power-Up durch eine Freundin.

Ich habe sie.

Ich habe sie!

Die Lösung, wie ich als Forscher ein Power-Up vollziehe!

Damit habe auch ich endlich meinen Durchbruch.

Hör mal.

Hm?

Ja, ich hab gesagt, leg dir doch eine Freundin zu ...

NUMMER NULL

Aber welcher Verrückte baut sich eine mit Wissenschaft einfach selbst?

Ah, du redest von Nummer Null?

Damit sollte ich endlich auch als Forscher vorankommen können.

Nur dank dir, Kunihito.

Na gut, solang du zufrieden bist.

Aber war es denn nötig, sie auch mit in die Schule zu bringen?

Ich weiß ja noch nicht genau, welche Art Power-Up sie mir bringt.

Damit das Power-Up auch sicher geschieht,

will ich ihr gewöhnliche, soziale Gepflogenheiten angewöhnen.

Du bist ja der Richtige dafür ...

Habe ich Power-Up gehört?

Baut er wieder irgendeinen Mist?

Ach, gar nicht.

Akira hat sich eine Freundin ... Ich meine, er hat einen Menschen gebaut.

Da, unsere neue Schülerin.

Er hat einen Menschen gebaut?

Ah. Ich dachte, sie sei eine Verwandte, wegen desselben Nachnamens.

AKIRA MIZUTAMARI, NUMMER NULL MIZUTAMARI

Normales kann man bei ihm nicht erwarten.

Du nimmst das ja ganz schön easy so hin.

Ist doch was Äußergewöhnliches, oder?

Ob er Menschen oder Aliens bauen würde, bei ihm überrascht mich nichts mehr.

Ich hoffe nur, dass wir jetzt nicht doppelt so viel Ärger haben werden.

Was meint sie damit?

Akane drückt sich nur manchmal kompliziert aus.

Also gut, Nummer Null.

Da du nun meine Freundin bist, müsste ich ein Power-Up vollzogen haben.

Ja.

Meine gescheiterte Forschung sollte mir endlich gelingen. Und daher

habe ich eine wichtige Rolle für dich.

Ja.

Bleib bitte da stehen.

Ja.

Wieder ein Fehlschlag.

Hmm ...

Nummer Null, offenbar passt es da nicht.

Stellen wir dich woanders hin.

Gut, bleib hier stehen.

Ja.

Hmm, das ist auch nicht richtig.

Trotz einer Freundin hat meine Forschung kein Power-Up vollzogen?

Hat es vielleicht nichts mit dem Ort zu tun?

Um als Paar ein Power-Up zu erhalten, braucht es das hier!

MAGAZIN FRÄULEIN

En? Du bist noch hier?

Was ist das?

Ein Shöjo-Manga-Magazin.

Ich verstehe auch nicht allzu viel von Liebe,

aber Referenzmaterial kann dir doch sicher Ideen geben?

Verstehe.

Na gut.

Nummer Null, folg mir.

Nimm die Pose ein.

Ja.

Okay. Kann ich dich als Nächstes um diese Pose bitten?

Ja.

Hmm, bin mir unsicher.

Na gut. Als Nächstes die hier.

Ja.

Nicht übel.

Was genau steht da eigentlich geschrieben?

Jedenfalls keine Zeichen, die ich kenne.

Einer Forscherin meines Formats ist das wohl doch zu hoch.

Eri!

Was denn?

Was hältst du von diesen Posen?

Ah. Ähm. Na ja. Sieht doch gut aus, oder?

Du, Akira?

Ich würde auch gerne mit Nummer Null experimentieren.

Darf ich das?

Auf gar keinen Fall.

Dachte ich mir.

Ich kenne die Lösung:

Eigenständigkeit.

Eigenständigkeit?

Bei dir kommt jede Hilfe zu spät,

aber Nummer Null ist ein unbeschriebenes Blatt.

Also praktisch ein Baby.

Da kann sie über Beziehungen nichts wissen.

Ich habe ihr aber Wissen installiert.

Das allein bringt nichts.

Das wird erst dann aktives Wissen, wenn echte Erfahrungen es stützen.

Und deshalb ...

Akane, dir müssen die Kerle doch zufliegen?

Solltest du ihr nicht erst mal ganz normale Mädchenerfahrungen ermöglichen?

Gehen wir heute ins Family Restaurant?

Oh, warum nicht. Na, dann los!

Am Wochenende geh ich mit Yamada zur Karaoke.

Was? Du und Yamada? Hätte ich nicht gedacht.

Nur du und Mizutamari wussten in der Klasse noch nichts davon.

Echt?

Mach's gut!

Ja. Bye, bye!

Also hör mal!

Warum folgst du mir denn den ganzen Tag?

Akira hat mir aufgetragen, dich zu beobachten.

Wozu?

Um von einer gewöhnlichen Frau zu lernen.

Da könnt ich mich schon wieder aufregen.

Ich halte mich schon für mehr als “gewöhnlich“.

Ich habe dich verärgert.

Dann bittet man um Entschuldigung, richtig?

Ja, aber warte nächstes Mal nicht erst auf die Bestätigung.

Immer dieser Akira.

Ohne mich ist er wohl echt völlig hilflos.

Was?

Du siehst glücklich aus.

D-Das bin ich ganz sicher nicht!

Hm?

Was machst du da?

Akira hat mir aufgetragen, zusammen mit Freunden Mittag zu essen.

Mit Freunden, sagst du?

An sich ja keine schlechte Anweisung, aber ...

Bevor mein Essen noch kalt wird.

Ab heute arbeite ich hier.

Hallöchen.

Warum ausgerechnet hier?

Fürs soziale Lernen.

Je mehr Leute sie trifft, desto besser, oder?

Soso.

Also soll ich auch noch während der Arbeit wie eine Helikoptermama über sie wachen?

Doch nicht bei allem. In der Küche hab ich ein strenges Auge auf sie.

Hier.

Ja.

Nanu? Fängt sie nicht mit Bedienen an?

Sie kann doch noch nicht lächeln.

Wie soll sie da Kunden bedienen?

Ja, damit hast du recht.

Und? Wo ist ihr selbsternannter Freund?

Hm? Sieh selbst. Der sitzt da drüben.

Oh, wie lang ist er schon hier?

Und hat er überhaupt vor, irgendwas zu bestellen?

Lass ihn einfach machen.

Mischst du dich ein, gibt das sicher nur mehr Ärger.

Na gut. Dann bin diesmal ich an der Reihe!

Hm?

Was machst du denn da?

Entschuldigung.

Überlass das einfach SALT.

Jetzt mit Resthitze.

Nummer Null!

Was gibt es?

Wissen Sie Ihre Bestellung?

Ja.

Bring es raus.

Hier ist Ihr Essen.

-Ohh! -Ohh!

Super!

Hey.

Sorry.

Scheint bei dir doch gut zu laufen.

Einen Eiskaffee, bitte.

Also dann ...

Herr Takamine, nehmen Sie eine Auszeit?

Ja, du auch?

Wie läuft's in letzter Zeit mit Nummer Null?

Gute Frage.

Ich würde sagen, sie wirkt immer mehr wie ein normales Mädchen.

Na das ist doch was. Dann macht sich Akira als Elternteil besser als ich.

Mich hasst sogar meine eigene Tochter.

Nur die SALTs geben sich mit mir ab.

Was mich daran erinnert, dass eine SALT ja aus unserem Labor gestohlen wurde.

Allein der Gedanke daran tut schon weh.

So werden Forschungsgeheimnisse noch öffentlich.

Was lief da nur mit der Security falsch?

Sie haben sie doch nicht selbst aus Einsamkeit mit nach Hause genommen?

Oh. Stimmt, das wäre auch 'ne Idee gewesen.

Das ist jedenfalls ein Schlamassel.

Überlassen Sie das nur mir.

Da ich mit so etwas gerechnet habe, war ich darauf vorbereitet.

Was hast du denn da?

Ein ultra-mobiles SALT-Modell, welches ich modifiziert habe.

Ich habe Service-Funktionen gestrichen und jetzt ist sie schnell wie ein Auto.

Wenn noch mal ein Dieb kommt, kann sie mit Leichtigkeit fliehen!

Die Service-Funktionen eines Service-Roboters streichen ...

Auf solche Ideen kommst auch nur du, Uminaka.

Manchmal muss man etwas opfern, um andere Dinge zu gewinnen.

Wenn wir alle SALTs in hochmobile Modelle umbauen,

wird uns nie wieder eine SALT gestohlen!

Ganz schön flott auf den Beinen.

Mein SALT-Modell ...

Das Essen ist fertig.

Vielen Dank.

Wie schmeckt es dir?

Wie eine gewöhnliche Frikadelle.

Gewöhnlich, sagst du? Das freut mich.

Akane meinte, dass Paare auch für gewöhnlich zusammen essen.

Guten Appetit.

Dinge, die eine Freundin sonst macht ...

Akane kennt sich damit bestimmt gut aus.

Hat sie noch weitere Sachen gesagt?

Nun, wenn ich mich recht erinnere ...

Paare halten wohl auch Händchen.

Händchen?

Probieren wir das doch mal.

Ja.

Du bist echt erstaunlich.

Warum sagst du das auf einmal?

Ich kann überhaupt nicht kochen.

Darum wollte ich den Kochprozess automatisieren, aber vergeblich.

Doch du lernst im Handumdrehen neue Sachen.

Echt erstaunlich.

Du machst die Dinge immer zu kompliziert, Akira.

Findest du?

Ja, so ist es.

Verstehe.

Ah, meine Hände sind in letzter Zeit so rau,

also kannst du den Abwasch machen?

Klar.

Bitte.

Es ist so seltsam.

Trotz Freundin komme ich mit der Forschung null voran.

Andererseits kann ich eine So entspannte Zeit verbringen.

Ist das mit einer Freundin normal?

Hach, da sind wir leider schon.

Ach ja, streck mal kurz deine Hände aus.

Das vertraue ich dir an.

Darin sind alle meine Erinnerungen.

Damit lege ich dir vermutlich nur eine Last auf,

aber den Rest überlasse ich dir.

Ja.

Lebe wohl, Mama.

Es tut mir leid, Mama.

Genau. Erinnere dich daran, wozu du Nummer Null überhaupt gebaut hast!

Genau dafür ist das Power-Up da!

Warum?

Wo bitte schön ist das Freundin-Power-Up?

Kunihito, wollen wir aufm Heimweg irgendwo hin?

Sorry, aber heute muss ich arbeiten.

Was anderes kennst du wohl nicht mehr?

Was?

Au weia. Du hast also ’n Korb gekriegt?

Halt die Klappe.

Du, Nummer Null. Warum liebst du Akira überhaupt?

Ich meine, als du gerade ganz frisch entstanden bist,

gab's doch keinen Grund, sich in ihn zu verlieben?

Wurdest du nicht einfach nur so gebaut?

Hör mal! Lass doch nicht an Nummer Null aus,

dass du abserviert worden bist!

Au.

Der Grund, warum ich Akira liebe?

Der redet nur dummes Zeug. Denk nicht so sehr drüber nach.

LEHRERZIMMER

Inaba Mizutamari.

Meine Mutter.

Mama war ein wirklich erstaunlicher Mensch.

Damals kannte ich noch nichts anderes als die Forschung meiner Mama,

also fehlte mir ein Vergleichswert.

Als er mich aus der Einrichtung holte

und ich ihm das Labor von Mama zeigte,

machte er ein Gesicht, dass ich nie vergesse.

Da verstand ich es dann.

Was für eine Koryphäe meine Mama war.

Der einzige Fehlschlag meiner Mama war ich.

Ich muss alles für die Forschung geben.

Du, Nummer Null. Warum liebst du Akira überhaupt?

Warum? Warum liebe ich Akira überhaupt?

Weil ich so kreiert worden bin?

Aber bedeutet das dann,

dass alles, was mir wichtig ist und alles, was ich nicht mag,

auch nur so vorprogrammiert wurde?

Unterscheidet mich also nichts von ihr?

Nein.

Manches lernte ich, indem ich Akane beobachtet habe.

Vielleicht funktioniert es mit Akira genauso.

Guten Morgen, Akira.

Ähm, hallo. Was hast du?

Es gibt da etwas, das ich versuchen will. Dafür möchte ich einkaufen gehen.

Ist das so?

Dann guten Einkauf.

Warte bitte. Du kommst mit, Akira.

Ich soll mitkommen? Warum?

Ich meine, du bist doch mein Freund?

Paare verbringen ihre Freizeit gemeinsam.

Ich stecke mit meiner Forschung aber total fest.

Heute muss ich das angehen.

An Wochentagen sagst du genau das Gleiche und schließt dich nur im Labor ein.

Ich stecke eben in einem Tief.

Um genau da rauszukommen,

wäre Abwechslung gut, um auf andere Gedanken zu kommen.

Na ja, das ...

Na los. Gehen wir zusammen shoppen, Akira.

Ah, waren wir etwas zu laut?

Akira.

Ich will heute Nachmittag zum Labor der Uni gehen. Kommst du mit?

Herr Takamine vermisst dich.

Akira!

Vielen Dank für Ihren Einkauf!

Sag mal,

ich verstehe den Sinn dahinter nicht, dass ich dir Klamotten aussuchen soll.

Du verstehst es nicht?

Einkleiden ist nicht meine Expertise.

Darum geht es auch nicht.

Es reicht einfach nur aus,

dass du mir die Sachen ausgesucht hast.

Hat Akane dir das wieder beigebracht?

Nein. Das war einfach nur mein eigener Gedanke.

Dein eigener?

Mein eigener?

Verstehe.

So ist das also. Das reicht schon für “lieben“.

Das ist also die Antwort.

Du, Akira! Mir ist etwas Unglaubliches aufgefallen!

Vertreiben wir uns auch in Zukunft weiter so zusammen die Zeit, Akira!

Ha? Was? Aber ich...

Akira, die Schule ist aus. Unternehmen wir was!

Ich muss aber doch weiterforschen.

Akira, warte bitte, bis meine Schicht vorbei ist.

Wie oft denn noch, ich muss ...

Akira, am Wochenende geht man doch nach draußen!

Hör doch mal zu! Ich muss ...

Akira! Akira!

Akira!

So laut hab ich dich ja noch nie gehört.

Kunihito.

Verrat es mir doch bitte. Wann kommt endlich mein Power-Up?

Ha? Welches Power-Up?

Seit ich eine Freundin habe,

habe ich weniger Zeit, konzentriere mich schlechter ...

Es hat nur negative Effekte!

Das denkst du, Akira?

Bei dem Resultat war ich vorher noch der bessere Forscher!

Du siehst das falsch, Akira.

Nichts sehe ich falsch.

Du hast doch selbst gesagt, dass man durch eine Freundin ein Power-Up bekommt!

Das hat mit der eigenen Gefühlslage zu tun.

Im realen Leben gibt es keine Idealroute wie in Games.

Gefühlslage? Was meinst du bitte mit Gefühlslage?

Dass man Spaß hat, wenn man beim Partner ist,

aber nach 'ner Trennung nur grau sieht.

Ist doch wohl klar?

Das soll eine Bedeutung haben?

Das hat doch keinerlei Einfluss auf die Performance!

Richtig.

Wenn du gar keine Liebe für Nummer Null empfindest,

wirst du auch niemals ein Power-Up vollziehen!

Kein Power-Up ...

Du bist und bleibst dann nur derselbe.

Ob mit oder ohne Freundin.

Also habe ich die ganze Zeit ...

Huch, was ist denn mit dir los?

Wer wohnt denn in diesem Gebäude?

Warte doch bitte, Akira.

Ha? Aber Akira!

D-Das darf man nicht! Einfach so in die Wohnung von Fremden hineinzugehen!

Dann ist das ja kein Problem. Ist immerhin deine Wohnung.

Meine Wohnung?

Was? Das sieht genauso aus wie mein vorheriges Zimmer.

Du wirst ab heute hier wohnen.

Für deinen Alltag ist alles da.

Was sagst du da denn bitte?

Mach dir keine Sorgen um Geld.

Ich habe was auf dein Konto überwiesen, schau später nach.

Und dann ...

Einen Moment bitte! Was hat das alles zu bedeuten?

Was es bedeutet?

Ist doch klar. Du wirst hier wohnen.

Ab heute sind wir nur noch befreundet. Klassenkameraden.

Befreundet?

Nur noch Klassenkameraden?

Das kommt so plötzlich.

Habe ich irgendetwas getan, was dich verärgert hat, Akira?

Nein. Du trägst an nichts die Schuld.

Meine Forschung läuft nur nicht wie gewünscht.

Sieh es mir bitte nach.

Ich will das aber nicht.

Warum versuchst du, mich loszuwerden?

Du hast mich doch gebaut, weil du eine Freundin wolltest?

Ich wollte eine Freundin haben, weil ich mir davon einen Effekt erhofft habe.

Das ändert aber nichts daran, dass ich dich liebe!

Das ist auch kein Wunder. Genauso wurdest du geschaffen.

Es ist nicht dein eigenes Gefühl.

Diese Entwicklung wurde dir vorab einprogrammiert.

Als der Programmierer weiß ich das nur zu gut.

Als Programmierer weißt du es?

Ist das wirklich wahr?

Wenn du mich so durchprogrammiert hast, warum sehe ich das alles jetzt nicht ein?

Liegt meine Reaktion nicht außerhalb deiner Berechnungen?

Die Nummer Null, die ich schuf.

Die Nummer Null, die unerwartete Dinge tut.

Die Nummer Null, die mich an der Hand führt.

Wie lang schon?

Wie lang bist du schon in der Lage, mir vorauszugehen?

Du hast doch manchmal gesagt, dass du mich nicht verstehst.

Nein.

Das bedeutet doch, dass nicht alle meine Gefühle vorprogrammiert sind!

Aber das ...

Los! Jetzt antworte mir doch endlich, Akira!

Als ob das wahr sein könnte. Gib dich nie wieder mit mir ab!

Du, Nummer Null.

Meine Forschung ... Nein ...

Die Forschung von Mama enthielt

stets ein Programm, dass ein Auflehnen gegen den Schöpfer verhindert.

Du bist da natürlich keine Ausnahme.

Hast du es jetzt begriffen? So wurdest du kreiert.

Also begehr nicht weiter so auf!

Ich will das nicht.

Warum bist du so stur?

Widersetzt du dich dem Kontrollprogramm zu sehr, kannst du sterben!

Beruhige dich endlich!

Aber ich liebe dich.

Wie oft denn noch? Das ist nur künstlich!

Ich bin in dich ...

Akira!

Verschwinde! Verschwinde! Verschwinde!

Nummer Null ist doch nicht mehr hier,

also wieso kann ich mich nicht konzentrieren?

Meine Gedankenprozesse sind jetzt sogar noch schwerfälliger!

Weil ich dich liebe.

Akira.

Akira?

Morgen, Akira.

Bist du bei Bewusstsein?

Du erkennst mich doch, oder?

Ja, Mama.

Falsche Antwort, Akira.

Ich bin deine Freundin, schon vergessen?

Oder möchtest du lieber, dass ich deine Mutter werde?

N-Nummer Null?

Warum?

Warum kommst du mir

jedes Mal wieder in die Quere?

Hab ich mich vielleicht erschrocken.

Du bist also

ins Labor gekommen?

Ich hab meinen Augen im Flur kaum getraut.

Einen Menschen auf dem Rücken einer SALT habe ich noch nie gesehen.

Also ehrlich mal.

Sie beschäftigt dich so sehr, dass du derart schreist?

Hättest du sie mal nicht verstoßen.

Forscher haben Prioritäten.

Welche, die über die Familie noch hinausgehen.

Das waren früher deine eigenen Worte.

Mir selbst kann ich schlecht widersprechen.

Aber hör mal, du hast doch schon

Nummer Null als eine weitere Form der Menschheit geschaffen.

Gibt doch also nichts zu überstürzen?

Das war nicht meine eigene Leistung.

Du weißt das doch am besten.

Tja, damit magst du recht haben.

Unter allen Mitstudenten damals, stach keine so sehr hervor wie sie.

Nicht nur deine Mutter, auch du bist herausragend.

Immerhin verstehst du den Inhalt ihrer Forschung, oder?

Nur teilweise.

Meine einzige Fähigkeit ist, Mamas Forschung zu analysieren,

aber auch das erfüllt mich nicht.

Du bläst ja Trübsal. Hilfe.

Denk an sie doch nicht nur als Forscherin,

sondern genieß doch auch die Erinnerungen,

die du an sie als Familie hast.

Sagt derjenige, der vor seiner eigenen Familie geflüchtet ist.

Und da willst du mich über Familie belehren?

War es Inabas Erziehung, die dich zu dem gemacht hat?

Heeey.

Was hast du denn, Nummer Null?

Bitte.

Vielen Dank.

Hab's schon gehört. Akira hat dich rausgeschmissen, richtig?

Ja ...

Ich hab da eine Idee!

Du könntest doch einen Besuch bei mir zum Vorwand nehmen, um Akira zu treffen.

Nein, das kann ich nicht annehmen.

Akira meint das sicher nicht böse.

Übel mitspielen tut er dir trotzdem.

Ich weiß.

Er besitzt keine Bosheit gegenüber anderen,

aber auch keinerlei Interesse.

Sieh an, dann weißt du ja Bescheid.

Brauchtest du meine Aufmunterung nicht?

Doch, ich bin dankbar.

Durch diese kleine Unterhaltung fühle ich mich schon etwas besser.

So erwachsen für deine null Jahre.

War ich erstaunt, als er dich mir das erste Mal vorstellte.

Erstaunt, dass er echt einen Menschen gebaut hat.

Akira war schon von klein auf erstaunlich.

Da kommt nicht mal Neid bei mir auf.

Da war nur eine Sache.

Bis heute kann ich nicht vergessen, wie kalt sich seine Hand damals anfühlte.

Seine Hand ist aber sehr warm.

Wenn ich doch nur wie ein normaler Mensch an seiner Seite bleiben könnte.

Gerade bei Akira ist das vermutlich unmöglich.

Auf ein Ziel hinarbeiten

und normal leben, das passt leider nicht zusammen.

Das kann man doch

nicht so genau wissen!

Vielleicht ist das doch möglich!

Wäre schön, wenn du recht hast.

Deine Black Box ist einfach viel zu groß, Mama.

Ach, du bist es nur.

In letzter Zeit seid ihr ganz schön proaktiv.

Was wird das?

In letzter Zeit erlebe ich nur so was.

Du machst schon genauso wie Nummer Null Dinge, die ich nicht begreifen kann.

Hier?

Was hast du?

Ha? W-Wer bist du?

W-Was wollt ihr bitte schön von mir?

Warum?

Darauf haben wir gewartet.

Endlich wacht der Junge nicht mehr über dich.

Wir nutzen also die Gunst der Stunde.

Wo sind wir hier?

Was hast du denn, Akira?

Bist du erschöpft?

Nein, bin ich nicht.

Wobei, vielleicht bin ich das doch.

Halte nur noch ein wenig durch.

Ich habe auch ein Geschenk für dich.

Ich bin mir sicher, dass es dir gefallen wird.

Warte!

Gib dieses Geschenk doch bitte jemand anderem.

Mir wird das zu viel sein.

Du weißt, worum es sich handelt?

Also ist das hier nicht die Realität,

sondern eine Erinnerung, die ich abgespeichert habe.

Erinnerung? Auf dem Stick waren doch Forschungsaufzeichnungen?

Könnten wir uns in Aufzeichnungen so unterhalten?

Du hast diesen Unterschied also nicht erfasst.

Woran forschst du denn?

An nichts. Nein, das stimmt nicht. Ich habe ein Mädchen gebaut.

Wie schön.

Bin ich froh, dass du sie entdeckt hast.

Denn das größte Geschenk, das ich dir machen wollte,

war ebenjenes Mädchen.

Wolltest du denn nicht, dass ich deine Forschung weiterführe?

Du hast sie mir doch anvertraut.

Nein, das Mädchen.

Warum das Mädchen?

Weil ich wegen meiner Krankheit nicht länger bei dir bleiben kann.

Aber sie wird an meine Stelle treten.

Nicht mir, sondern Nummer Null?

Aber hatte es dann je einen Sinn, dass ich forsche?

Was?

Was?

Zu gerne hätte ich gesehen, wie du groß wirst.

Sobald du ein Oberschüler geworden wärest,

hättest du sicherlich kaum mehr mit mir geredet.

Und als Erwachsener

hättest du vieles erlebt und erfahren, von dem ich nichts weiß.

Auch über Steine wärst du gestolpert.

Mit Familie würde diese Zeit bestimmt mehr Spaß machen.

Darum das Mädchen.

Was soll das denn heißen?

Das kann doch nicht wahr sein?

Ich unterlag also die ganze Zeit über einem Irrtum?

Dieses Gefühl der Geborgenheit,

dieses Gefühl der Wut ...

Es hatte nichts damit zu tun, dass sie mir kein Power-Up ermöglichte.

Oder damit, dass sie meine Freundin ist.

Es war etwas sehr viel Simpleres.

Ich hätte sie nicht verlieren dürfen! Hätte sie nicht abweisen dürfen!

Was ich mir wünschte,

war nicht der Erfolg als Forscher!

Was soll ich tun, Mama?

Ich habe Nummer Null etwas Fieses angetan!

Herrje, du hast ihr was angetan?

Vertrag dich einfach wieder mit ihr.

Vertragen, sagst du?

So einfach sind zwischenmenschliche Beziehungen aber nicht.

Wenn sie dir nicht vergibt,

probiere es auf andere Weise erneut.

Das macht Forschung doch aus?

Das mag ja stimmen ...

Na los. Du solltest langsam zu ihr gehen.

Kann ich auch in Zukunft hier mit dir sprechen?

Geh voran. Gemeinsam mit ihr.

Ja, Mama.

Nanu? Akane?

Was hast du?

Mehr kommt nicht aus deinem Mund,

nachdem du mich nicht wahrgenommen hast?

Hey, tu das nicht!

Gewalt ist doch keine Lösung!

Akira ist immer nicht ganz bei der Sache,

du kennst ihn doch!

Halt die Klappe!

Was glaubst du, hab ich gefühlt, wann immer ich seinen Mist beseitigt habe?

Ha? Ähm, bestimmt empfandest du das als lästig, nehme ich an?

Ganz genau!

Und was hab ich empfunden, als stattdessen Nummer Null das plötzlich alles macht?

Kapierst du das?

“Endlich bin ich den Mist los! Ein Glück!“, oder etwa nicht?

So ist es!

Nummer Null gibt sich so viel Mühe, aber dadurch bin ich ...

Ha”? Willst du damit andeuten, dass du ...

Nummer Null?

Ich konnte sie endlich entschlüsseln, Mama.

Was machst du da?

Akane! Wo ist Nummer Null gerade?

Ähm.

Kunihito! Wo ist Nummer Null?

Hä? Ähm, mal überlegen ...

Auf Arbeit hatte sie heute keine Schicht,

also Zuhause, falls sie nicht ausgegangen ist?

Hey!

Was? Er geht einfach?

Und du weißt wohin.

Ja, das weiß ich.

Wird schon alles gut gehen.

Ihre Beziehung ist anders, als du denkst.

Ganz ehrlich, Liebe und Hass, davon versteh ich nicht wirklich was.

Aber der Gedanke, sie wiederzusehen, hat für mich etwas Beruhigendes.

Ist es das, was es es bedeutet, eine Familie zu haben?

Ist es das?

Nummer Null! Ich möchte dich sehen!

Nummer Null?

Schläft sie etwa?

Sie ist nicht da?

Nein, das ist seltsam.

Was ist passiert?

VERBINDEN

KEINE DATEN

Die Beobachtungsdaten der SALT wurden gelöscht?

Was hat das zu bedeuten?

Was?

LAUFENDE VIDEOÜBERWACHUNG

ORT: TOKYO, BEZIRK BUNKYO WETTER: SONNIG

Was ist das?

KEINE DATEN

Selbst die Daten von Kameras der Umgebung wurden gelöscht!

INABAS ERINNERUNG

Oh?

Dieses Signal ...

Da bist du also!

Begleite mich!

SALTSs!

Komm gut nach Hause.

Das war doch eben Akira?

Was ist da los?

Du willst auch hinterher?

Wir kommen schon zurecht, also folg ihm.

Ich hatte doch nur Fehlschläge produziert, aber auf einmal ...

Ist das ein Einblick in die Welt, die meine Mutter gesehen hat?

Ich fühle mich so leicht!

Wo ist sie jetzt?

ORT: TOKYO, BEZIRK CHUO WETTER: SONNIG

INABAS ERINNERUNG

Scheiße! So hole ich sie nicht ein!

ORT: TOKYO, BEZIRK CHUO WETTER: SONNIG

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INABAS ERINNERUNG

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ORT: TOKYO, BEZIRK CHUO

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Was passiert da?

Huch? Geht es echt hier lang?

Ha? Warum fährt das Auto hier lang?

Hab ich dich endlich!

VERBINDUNG HERSTELLEN

VERBINDUNG FEHLGESCHLAGEN OFFLINE

Warum fährt das Auto nicht autonom?

Morgen. Wie fühlst du dich?

Ich werde gerade entführt, oder?

Ach iwo. Das ist eine Forschungsvorbereitung.

Aber warum macht ihr so was?

Meine Entführung bringt doch keine Forschung voran!

Au Mann, du verstehst es wohl nicht.

Dein Körper ist für einen normalen Menschen wie mich

etwas unglaublich Wertvolles.

Ich bin doch nur ein ganz gewöhnliches Mädchen.

Du bist alles andere als gewöhnlich!

Dich hat das Kind von Inaba Mizutamari geschaffen.

Du bist ein neuer Menschentyp!

Wenn ihr so ein Interesse an Akira habt,

lest doch einfach diesen Speicher aus!

Den habe ich mir längst angeschaut.

Doch da war nichts Brauchbares.

Aber Akira hat doch immer damit gearbeitet!

Das waren keine Aufzeichnungen,

was darauf zu finden war.

Ich will ihre Forschung mit etwas analysieren, das ich begreife!

Und dafür ist nichts geeigneter als du, Nummer Null.

Was ist?

IM TUNNEL LANGSAM FAHREN

Schneller als erwartet.

Dreh um!

ÜBERSCHREIBEN

Hier ist wohl Endstation.

Gehen wir.

Guten Abend, Akira. So ein Zufall, dass wir uns hier treffen.

Eri ...

Ach, ich habe mir nur Sorgen gemacht, ob mein Mädchen keine Probleme bereitet,

darum hole ich sie zurück.

Wer jemanden zu stark an sich bindet, verdirbt nur dessen Zukunft.

Ich will noch etwas länger mit ihr spielen.

Gern, solang ich als Familie dabei bin.

Auf ihn.

Akira! Du musst fliehen!

Es hat also tatsächlich nicht geklappt.

Das wusstest du doch?

Dass in der Forschung meiner Mutter so ein Programm mit installiert war.

Ja. Es gab einen Teil, den ich einfach nicht umschreiben konnte.

Sie können sich gegen Menschen also echt nicht auflehnen.

Wenn dir das klar war, warum dann das alles?

Akira war schon von klein auf erstaunlich.

Da kommt nicht mal Neid bei mir auf.

Als ob ich das ehrlich meinte.

Auch ich habe alles gegeben.

Glaubte, dass auch ich etwas kreieren könnte.

Von Eltern vererbtes Talent.

Ein liebevolles Umfeld.

Erfolge zum Vorweisen.

Das habe auch ich mir gewünscht.

Ich hatte gehofft, dir auch nur ein wenig das Wasser zu reichen.

Daher war mir klar,

dass ab dem Moment, als du gerade aufgetaucht bist,

keine Aussicht mehr auf meinen Sieg bestand.

Was wolltest du mit Nummer Null?

Ich bin nun mal auch Forscherin.

Ich hielt dich für eine gute Freundin.

Deshalb bist du unverbesserlich.

Was genau ...

Was genau bin ich?

Wirklich nur eine Kreation?

Da bist du jJa.

Gehen wir heim? Ich will mich für einiges entschuldigen.

Auf den Straßen herrscht noch Chaos, also wie kommen wir heim?

Nummer Null?

Was hast du? Tut dir irgendwas weh?

Akira, glaubst du ...

Glaubst du, dass ich genauso bin wie die anderen?

Du meinst die SALTs?

Natürlich bist du anders!

Aber du hast doch gesagt, meine Gefühle seien nur vorprogrammiert.

Tut mir leid! Damit habe ich dich bestimmt verärgert.

Darum geht's mir nicht. Es ist keine Entschuldigung, die ich will.

Ich will, dass du es verstehst!

Das habe ich jetzt.

Sag so was bitte nicht einfach so daher.

Das tue ich doch nicht.

Also gibst du dann zu, dass meine Gefühle keine Kreation sind?

Das

weiß ich nicht.

Aber ich habe begriffen, dass ich deine Gefühle falsch interpretiert habe.

Mach dir da nichts draus.

Genauso wie ich dich nicht hassen kann,

verharren auch Menschen in ihren Denkweisen.

Und deshalb ...

Was hast du denn auf einmal?

Autsch. Aua. Was machst du?

Willst du, dass ich aufhöre?

Natürlich will ich das!

Ich aber nicht.

Hör bitte auf!

Du weißt doch genau, dass das Kontrollprogramm dir wehtun wird!

Ja.

Es schmerzt wie verrückt, Akira.

Beruhige dich! Wir haben uns doch noch nicht richtig ausgesprochen!

Warum tust du das, Nummer Null?

Warum?

Warum, Akira?

Warum glaubst du nicht an meine Gefühle?

Ich denke doch an nichts anderes als an dich, Akira.

Allerdings ist es eine Tatsache, dass ich gegen Akiras Kontrolle verloren hatte.

Dann ist es auch kein Wunder, dass er mir keinen Glauben schenkt.

Dann ist das Einzige, was ich tun kann

weiterhin dagegen anzukämpfen.

Weil der Schmerz deiner Kontrolle ... kaum auszuhalten ist!

Was du sagst und was du tust passt doch überhaupt nicht zusammen!

Das tut es sehr wohl!

Aber dein Verhalten ist vollkommen unlogisch!

Ich will doch nur, dass du daran glaubst, dass meine Gefühle echt sind!

Du verdammter Dickkopf!

Wenn du so weitermachst, stirbst du noch!

Und wenn schon!

Das ist nun mal die einzige Methode, die mir vergönnt ist!

Wie oft noch?

Wie oft muss ich noch sagen, dass dein Körper nicht so gebaut wurde!

Deswegen ... mache ich das hier doch.

Ich

lehne mich gegen dich auf.

Nummer Null.

Ist es möglich, dass du wirklich ...

Warte! Ich bin genauso verwirrt.

So dürfte das nicht sein. Irgendwas stimmt nicht.

Ich werde es dir schon beweisen.

Dass menschliche Gefühle unkontrollierbar sind,

Akira!

Das reicht jetzt.

Wenn du weitermachst, stirbst du noch.

Wer bist du?

Fremde haben sich hier bitte rauszuhalten!

Ich kann es nicht glauben!

Nicht gut! Akira!

Akira.

Akira.

Lebe.

Lebe

mit ihr.

Nummer Null!

Tu das nicht!

Nummer Null?

Ich bin einfach so ... erbärmlich.

Warum ... gehst du so weit?

Habe ich dir doch oft genug gesagt ...

Aber ... am Ende hast du gewonnen.

Du hattest vollkommen recht.

Meine Gefühle sind künstlich.

Das stimmt nicht.

Im Gegensatz zu mir warst du ...

Nummer Null?

Nummer Null?

Hey, länger nicht gesehen.

Nanu?

Ich dachte dein rechter Arm war der künstliche?

Ah. Ist zuletzt einiges passiert,

also hab ich zur Abwechslung den linken modifiziert.

Bist du etwa wieder ...

Tja, was soll ich dazu noch sagen?

Dir mangelt es echt an Feingefühl.

Bin aber froh, euch beide wohlauf zu sehen.

Warum sollte ich das nicht sein?

Sag bloß, du hast dir Sorgen um uns gemacht?

Solang ihr beide so viel Trübsal blast,

kann ich euch kaum nach der waghalsigen Aktion neulich fragen.

Du siehst in allem immer zuerst das Schlechte, Mann.

Ihr müsst echt kein Mitleid oder so mit mir haben.

Ich mag meinen neuen Arm wirklich sehr.

Akira, was sie hier gerade zeigt, ist kein Mitleid, sondern ...

Was ist eigentlich mit deiner Freundin?

Sie war länger nicht mehr in der Schule.

Sie ist nicht meine Freundin.

Huch.

Ja, hallo?

HOLEN SIE SICH GERNE BEI UNS RAT

Seit dem Vorfall hat sie noch nicht wieder ihre Augen geöffnet.

Ich habe sie mehrfach untersucht, aber rein körperlich ist sie bester Verfassung.

Jedoch schläft sie auch heute wieder so tief wie eine Tote.

Anfangs war ich so besorgt, dass ich sie jeden Tag untersucht habe.

Nachdem klar war, dass sie es überlebt,

beschloss ich, mir alle Ruhe und Zeit zur Lösung des Problems zu nehmen.

So auch heute.

Das ist gelogen! Ich belüge mich damit selber!

Wie kann ich da ruhig bleiben? Wenn ich nicht mal die Ursache ihres Schlafs kenne!

Ich beschloss, mit ihr zusammen zu leben.

Klar mache ich mir dann ständig Sorgen!

Unerträglich!

Ich habe erst dann Ruhe, wenn ich ihr einmal die Meinung sagen konnte!

Ich dachte zwar, dass ich ihr mal ordentlich die Leviten lese,

aber allein sie dort so stehen zu sehen,

ließ allen Ärger verfliegen.

Willkommen daheim.

Akira.

-TREFFEN WIR UNS 11:30 UHR! -OK

Regie: Genshoö Yasuda

Übersetzung & Untertitel: Florian Werner

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