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Original subtitles

Bisher in McLeods Töchter...

- Heirate mich. - Jetzt gleich, oder wenn ich fertig bin?

Nein, ich mein's Ernst, Tess.

Heirate mich.

Und 48.000 zum Dritten! Verkauft für 48.000 an Bieter Nummer 179!

Was ich entdeckt habe, ist Folgendes:

Eine alte Viehtriebroute verläuft direkt durch unsere Grundstücke.

- Wisst ihr, was Harry vorhat? - Was meinst du?

Er hat eine Straßensperre errichtet. Hat wohl mit der neuen Strecke zu tun.

- Er hat mich benutzt. - Vielleicht war die Straße kaputt.

Das ganze Ding war geplant, und du wusstest es, Nick!

Er wollte, dass ich die Route benutze, damit ich die Idee auch gut finde.

Es ist ein kleines Mädchen!

Sie ist unglaublich schön.

Ja.

Na, wer fährt denn heute in die Stadt?

Das bist du. Ja, das bist du.

Zum ersten Mal, du kleine Meb.

Wer hat denn gesagt, keine alberne Babysprache?

Ich hab ihr nur den Bauch gekitzelt.

- „Meb“? - „Mein erstes Baby“

- Bis mir der richtige Name für sie einfällt. - Warte nur nicht zu lange.

Sonst gibt's noch eine Identitätskrise.

- Es fällt mir schon einer ein. - Hast du letzte Nacht geschlafen?

Mehr als in der Nacht davor. Weniger als in der Nacht davor.

- Kannst du wirklich fahren? - Daran hindert mich gar nichts.

- Wer ist das schönste kleine Mädchen? - Du natürlich. Du natürlich. Na, du natürlich.

Hallo.

- Habt ihr auch alles? - Hoffentlich. Wir bereiten uns seit 3 Tagen vor.

- Windeln? - Ja.

- Feuchttücher? - Ja.

- Babydecke? Babyöl? Plastikhöschen? - Ja. Ja. Ja.

- Vergesst nicht, meine Spülung mitzubringen. - Alles unter Kontrolle.

- Ich freu mich so, dass es jetzt losgeht. - Ihr fahrt nur nach Gungellan zum Einkaufen.

Ich weiß, das ist aufregend, nicht? Rumlaufen, Menschen sehen, Sachen erledigen.

- Ja, wenn dir das was gibt. - Viel Spaß.

Danke.

Hallo Harry.

- Und hat sie schon einen Namen? - Wir warten auf die Eingebung.

Maud. Nach meiner Großmutter.

- „Maud McLeod“... - Wir sind etwas in Eile, Harry.

Will euch nicht aufhalten, nur wegen der neuen Strecke...

Sie muss planiert werden.

Ich kann euren Abschnitt übernehmen, wenn ihr wollt.

- Nein, das machen wir schon. - Dann legt los.

Ende der Woche muss ich durch und Sandra auch.

Diese Woche?

Geht nicht, wir müssen in die Stadt und haben zu tun.

Na gut, keine Sorge, dann erledige ich das und ihr könnt später bezahlen.

- Bezahlen... Aber... - Wir machen das schon.

Okay.

- Fahr du. Jodi und ich fangen schon an. - Nein.

Ich sagte, das Baby ist kein Alibi und das mein ich auch so.

Mein Leben wird sich kein bisschen ändern.

Claire?

Das Baby?

Es ist keine einfache Viehtriebsroute. Sie muss planiert werden.

Hauptsache, Harry kommt mit seinen Trucks schneller zum Highway.

Sie ist wach geworden. Du musst sie stillen.

Nein, ich denke, sie ist versorgt. Sie hat Blähungen.

Nein, nein, das ist Hunger.

- Ich hab jetzt was zu tun. - Aber das Stillen beruhigt sie.

Okay, ich still sie und dann starten wir. Komm mit.

Tess, falls ihr heute noch loskommt, könntet ihr bitte Wegwerfwindeln mitbringen?

Du könntest mich genauso bitten, den Regenwald abzuholzen.

- Ich kauf ein paar Stoffwindeln. - Willst du sie waschen?

Tess? Dave war dran, du sollst zurückrufen. Mit einer Antwort auf seine Frage.

Klar, ich muss nur noch erst die Windeln waschen.

Dave will sie heiraten.

- Woher weißt du das? - Er sagte, er will eine Antwort auf „die Frage“.

Und wir alle wissen, was die Frage ist.

Komm her, kleine Meb.

Jetzt kriegst du die Brust und schläfst weiter, und dann planiert Mami eine Straße.

Wo kommst du denn her?

Los, verschwinde! Weg hier!

Hau jetzt ab, du struppiges Vieh!

Na schön, ganz wie du willst.

Komm mit, Meb. Dann gehen wir eben rein.

Hallo Mom.

Ich heiße Claire.

Wie ich sehe, hast du Freunde da.

Die wer weiß was verbreiten. Ich verzichte auf diese Freunde.

- Joanne. - Was?

- Der Name für die Kleine: Joanne. - Wie dieser Lehrling, mit der du ausgingst.

Wer? Ja, ja, ja, Joanne.

- Ja. Wie wär's mit Linda? - Nichts aus deinem Telefonbuch, danke.

- Harry hat uns heute morgen besucht. - Ja, bei uns war er auch.

Ich kann deinen Abschnitt übernehmen, wenn du willst.

Wir machen es zusammen, dann haben wir es hinter uns.

- Geht das zeitlich? - Ja. Ich schaff das schon.

- Das ist nur ein Busen. - Ja, aber ein Busen zum Stillen, Claire.

Keiner zum Angrapschen.

Na komm. Ja, du bist ein ganz braver Junge.

Ich hätte am Ende fast 'nen Herzinfarkt gekriegt.

- Das war so knapp. - Ich dachte, ich werd taub.

Du hast dermaßen geschrien.

Wenn er nur besser gestartet wäre. Ach, was soll's, auf jeden Fall.

Dritter ist gut. Dritter ist einfach richtig toll. Ja, hier, für dich.

- Du verwöhnst ihn. - Er hat es verdient.

- Braucht er 'ne Decke für die Fahrt? - Nein, ist warm genug.

Aber vielleicht bekommt er 'nen Zug?

- Was? - Nein, ich hab nur gedacht.

In meinem nächsten Leben komm ich als „dein Pferd“ wieder.

Komm mit.

Ich denke, es ist strafbar, so weit unter Tempolimit zu fahren.

Wir können nicht schneller fahren, wir haben unser Baby an Bord.

Da ist das Geräusch wieder. Ich glaube, der Anhänger ist lose.

Nein, ich hab es zweimal überprüft, okay? „Stormcloud“ geht es gut.

Hörst du?

Hey, mein Kleiner, wie geht's dir da drin? Alles klar?

- Was gefunden? - Wie ich schon sagte. Es ist alles in Ordnung.

- Schön, dann fahren wir weiter. - Ich fahr. Möcht diese Woche noch ankommen.

- Kommt nicht in Frage. - Becky?

Endlich mal 'ne Frau bei ihrer natürlichen Betätigung.

Ich hab heute frei.

Da dachte ich, wir machen einen Ausflug und können in Ruhe reden.

- Tut mir Leid, hab zu tun. - Du hast die ganze Zeit zu tun.

Na ja, alles verändert sich, wenn ein Baby da ist. Das ist Stress. Stress. Stress.

- Den muss man reparieren. - Schon gut. Ich krieg das hin.

Ich weiß, dass du das kannst aber da du dich nicht bei mir meldest oder mal vorbeikommst...

... werde ich hier ausharren.

- Besonders spannend wird es nicht. - „Spannung“ will ich gar nicht.

Ich warte auf 'ne Antwort.

Ist gut, dann komm.

Ja, es dauert nur 'ne Sekunde, es zu sagen.

Oh, nein.

Die Emus haben die Leitung zerhackt.

Die wollten unbedingt Wasser.

- Der ist leer, Claire. - Keine Sorge wegen der Windeln.

Wir nehmen Grundwasser, dann sind sie wenigstens einheitlich braun.

Ich werd Roy anbinden, sonst geht er noch auf Emujagd.

Haut ab!

Haut ab! Verschwindet! Weg hier!

Ich wollte sie verscheuchen, da hat mich einer angegriffen.

- Ich blute. - Lass mal sehen.

- Das fiese Vieh ist auf mich losgegangen. - Sind Sie gegen Tetanus geimpft?

Ja.

- Und was ist mit... - Meb geht's gut.

- Ich hol mein Gewehr. - Sie brauchen 'ne Genehmigung.

- Dave, das sind ein paar Emus. - Die sind aber geschützt. Ist nicht so schlimm.

Ich sollte lieber „geschützt“ werden, finde ich.

Claire? Kannst du kommen, das Baby beruhigt sich nicht.

Ja, klar, ich bin gleich da. Kommst du klar?

Hey, was hast du denn?

Mein Schätzchen. Ja, komm, Meb. Komm schon.

Ist vielleicht 'ne Kolik. Du hast Blumenkohl gegessen, der ist jetzt in der Milch.

Die ist ja ganz außer sich. Komm zu Onkel Terry. Lass dich mal knuddeln.

Ich hab sowas drauf. Nichten, Neffen, bei mir sind sie ruhig.

- Geh doch mit ihr hoch und ruht euch aus. - Hab Alex versprochen, ihm zu helfen.

- Er versteht das. - Nein, ich will es auch.

- Nimm dir den Nachmittag. Ich pass auf. - Aber ich muss sie stillen.

Bist du eine Süße, ja? Lorraine? Celia?

Au weia, was ist das denn?

Eine Milchpumpe. Zum Abpumpen. Die hab ich vorsorglich gekauft.

Alles klar. Geheime Frauenangelegenheit. Ich verzieh mich.

Setz dich hin. Mach's dir gemütlich.

- Wieso müssen wir es überstürzen? - Worauf sollten wir warten?

- Wir gehören zusammen. - Was haben wir denn gemeinsam?

- Jede Menge natürlich. - Was genau?

- Also... wir können beide gut küssen. - Das reicht mir aber nicht.

Mir auch nicht, das verbindet uns eben.

Welche Filme magst du? Nenn mir deine Top 5, mal sehen, ob's passt.

Okay.

Rocky.

Und?

Und Rocky 2 und Rocky 3 - ja, Rocky 3...

... und vier und fünf.

Also gut, ich passe.

Sie schläft jetzt.

Ist ja nicht besonders wirkungsvoll, seine Milch abzupumpen.

Claire, ich rate dir, wenn du sie stillst, dass du ihr mehr Zeit lässt und...

... sie mehr Pausen machen kann. Dann werden auch die Koliken weniger.

Ich setz es auf die Liste.

- Ist deine Brust entzündet? - Ja.

- Du brauchst vielleicht etwas Kohl. - Ich dachte, ich darf keinen essen.

Nein, nicht zum Essen. Du legst ihn in den BH.

Im Kühlschrank ist welcher, das wird dir gut tun.

- Ja, ich geh jetzt mal wieder arbeiten. - Du solltest dich ausruhen.

- „Mami schläft, wenn das Baby schläft.“ - Dann komm ich zu nichts mehr.

Überlass das den Anderen. Du übernimmst dich.

Ich bin okay.

Das Einzige, was sie tun, ist schlafen, schreien und in die Windeln machen. Das ist alles.

Sie sind völlig hilflos, ganz anders als Fohlen, die gleich auf eigenen Beinen stehen können.

- Du willst also noch kein Kind? - Auf keinen Fall.

Als nächstes ist Tess dran. Dave hat ihr ja einen Antrag gemacht.

Wusstest du das?

- Nein. - Ging aber schnell.

Daher hängt er dauernd auf Drovers rum. So oft braucht Claire keinen Tierarzt.

Aber Dave wartet immer noch auf die Antwort.

Da wird er lange warten.

Mann, das ist wirklich unmöglich. Wieso darf Harry die Umwelt hier so zerstören?

Du kennst Harry. Er braucht nur mit den Fingern schnippen.

Dann können er und Sandra hier mit ihren Trucks durchheizen.

Besser so, als auch noch dafür zu blechen.

- Da bist du ja. - Ja. Also, was liegt an?

Steig du schon mal auf, wir räumen das schnell noch zur Seite.

Ich kann doch mit anpacken.

- Wie du willst. - Jodi. Los, hilf mir mal.

Claire? Dein Hemd...

Wie ist das denn passiert?

Mist...

Ihr könnt ruhig weitermachen, ich will nur schnell...

- Alles klar? - Ja, ja, bestens.

Ich fließe über.

Das gibt sich früher oder später.

Aber wieso hast du sie hier rausgestellt? Du weißt, was die Emus Jodi angetan haben.

- Ich war die ganze Zeit da. - Aber sie sollte lieber oben sein.

- Es war so heiß. Sie kam nicht zur Ruhe. - Sie hätten sie angreifen können.

- Claire, ich will dir helfen. - Schon gut, ich brauch keine.

- Du bist müde. - Nein.

- Ruh dich aus. - Hör auf, immer reinzureden.

Der Kohl, die Koliken, das Stillen, das Ausruhen und was weiß ich...

- Ich kann das nicht mehr hören. - Tut mir Leid.

Lass uns einfach in Ruhe.

- Was machst du hier? - Ich dachte, ich erspar dir die Fahrt.

Ich staune, woher du die Zeit nimmst.

- Ist alles in Ordnung? - Ja...

Was sollte schon sein?

Die Sache ist die, ich hatte selbst ein Baby. Ich weiß, wovon ich spreche.

Claire hat mich angeblafft.

Sie sagt, ich rede ihr immer rein, dabei wollte ich nur helfen.

Sie ist so ein Dickschädel. Sie will auf niemanden hören.

Wenn dir jemand nach Jodis Geburt gute Ratschläge gegeben hätte?

- Hättest du sie angenommen? - Ich wäre sehr dankbar dafür gewesen.

Ganz sicher.

Wirklich lecker.

- Ich bin froh, dass ich keine Frau bin. - Ich auch. Du wärst 'ne hässliche Schwester.

Ich mein, auslaufende Brüste, Nick. Das würde mich anätzen.

- Also, ich bin froh, dass ich kein Mann bin. - Das bin ich auch.

- Ihr versucht dauernd, euch zu beweisen. - Ja, alles klar. Und ihr Frauen nicht?

Nein. Wir sind einfach toll.

Wir bräuchten Stan Dixons Eukalyptussträucher.

- Klasse. Noch mehr Bäume roden. - Nein, die sind doch geschützt.

- Genau wie die blöden Emus. - Wär'n guter Grund aufzuhören.

- Könnten wir jetzt gebrauchen. - Ja. Soviel Glück haben wir nicht.

Vielleicht ja doch...?

Eine letzte Frage, damit du's einsiehst.

Fünf gute Sprüche, wenn man Schluss machen will.

- Jetzt kannst du anfangen. - Gut...

„Ich möchte Nonne werden.“

Aber du heißt nicht Maria. Und du spielst nicht Gitarre.

- „Ich glaube, ich bin lesbisch.“ - Toll, ich bin Stier. Das passt wunderbar.

- „Es klappt bei uns im Bett nicht.“ - Wir wissen, dass es nicht wahr ist.

„Keine Ahnung, wie ich es sagen soll, aber... ich liebe einen Anderen.“

Das ist nicht möglich.

„Es tut mir Leid, es liegt nicht an dir, sondern an mir.“

Welches sind deine besten fünf Sprüche?

- Ich hab noch nie Schluss gemacht. - Jeder hat schon mal Schluss gemacht.

- Ja, aber ich nicht. Ich bin anhänglich. - Was ist mit deiner ersten Frau?

- Du hast gesagt, ihr seid zu jung gewesen? - Ja, stimmt auch.

Deswegen hat sie mit mir Schluss gemacht.

Wir haben es doch schön. Warum müssen wir unbedingt heiraten?

- Ich glaube an ein Happy End. - Aber das ist kein Märchen, sondern real.

- Wer weiß denn schon, was passieren wird? - Also...

... wenn du mich heiratest... wäre ich rundum glücklich.

Ein Märchen im Leben ist doch nicht zuviel verlangt, oder?

Im Märchen muss immer erst 'ne Aufgabe gelöst werden.

Ja, richtig.

Und es gibt deswegen erst ein Happy End, wenn einer was Unmögliches vollbracht hat.

Und was verlangt die Prinzessin von mir? Einen Drachen erlegen? Einen Berg versetzen?

- Mich nicht mehr am Hintern kratzen? - Bring mir ein Haar vom Rücken eines Einhorns.

Wenn ich die Forderung meiner Liebsten erfülle, erfüllt sie mir dann meinen Wunsch?

Das seh'n wir dann.

Na gut.

Wir müssen noch mehr Futter bestellen. Und noch mehr Wasser.

Was ist denn?

Du kannst keinen Hunger haben, nicht mal Alex kann solche Mengen verdrücken.

Diesen Duft kenne ich.

Eine schöne, saubere Windel.

Komm mit, Meb.

Das ist das dritte Mal auf 30 Kilometern. Ich versprech dir, der löst sich nicht.

Ja, hoffentlich nicht.

Er wurde diese Woche Dritter, nächstes Mal kann er Erster werden. Er ist toll, ich weiß das.

- Du sprichst wie eine stolze Mutter. - Ja, kann schon sein.

Hoffen wir, du bist entspannter, falls du mal Kinder hast.

- Wenn. - Was ist?

Nicht „falls“, „wenn“ ich Kinder hab, ich krieg auf jeden Fall welche.

- Bestimmt 'ne Kompanie. - Nein.

Nur zwei, Mädchen und Junge. Danny und Emma.

Sie kommen kurz hintereinander, dann können sie zusammen spielen.

- Du hast alles schon geplant? - Ja, seit ich 13 war.

Ich wusste immer, dass ich zwei Kinder will.

Und einen Bauernhof, mit einem Lattenzaun und ein paar Kühen...?

- Ein schönes Pferd. Woher wusstest du das? - Einfach so...

So, das wär's.

So ist schon besser, was? Hey?

Hör mal, wollen wir beide jetzt mal ein kleines Nickerchen machen?

Hey.

Ein schönes Schläfchen machen?

Meg?

Meg?

Tess?

Meg! Tess!

Hilfe!

- Los, weg! Ihr sollt verschwinden! - Claire! Claire, was ist denn?

Aufmachen. Mach die Tür auf. Nach oben. Was hast du?

- Du musst sie verscheuchen, Tess! - Was ist los?

Emus.

- Lasst uns reingehen. - Nein, sie sind drinnen! Im Büro.

- Sie wollten sie holen. - Ich geh nachsehen.

- Ja. - Ich seh nach.

Komm schon, wir gehen auch, du nimmst Meb, es wird alles wieder gut.

Ich hab sie eingeschlossen.

- Ihr seid jetzt in Sicherheit. - Wir sind im Haus nicht sicher.

- Ich kann nirgendwo hingehen. - Meb schläft jetzt.

Wo ist der Emu?

Er war nicht zu sehen, aber ich hab das Büro abgeschlossen, also...

Wieso verschwinden die nicht? Und nichts funktioniert.

Wir haben noch nicht mal Wasser. Ich kann nichts tun.

- Du solltest dich auszuruhen, Claire. - Wie denn, wenn 1 Million Dinge zu tun sind?

Ich muss zum Einkaufen fahren. Die Buchführung, die neue Strecke.

- Ich weiß nicht mal, wie weit die sind. - Wir helfen.

- Ja, du hast nur einen superschlechten Tag. - Woher willst du das wissen?

- Ich kann nicht mal erkennen, was sie will. - Niemand weiß am Anfang, wie es geht.

- Das braucht einfach Zeit. - Du hast es geschafft.

Weißt du, sie kann nicht mal meine Milch bei sich behalten.

Das konnte Jodi auch nicht.

Das erste Jahr mit ihr ist ein totales Chaos gewesen.

- Eigentlich sogar die ersten drei Jahre. - Ja, du überforderst dich einfach.

„Überfordern“? Ich mache doch gar nichts.

Doch, du merkst es nur nicht.

Ich bin keine Mutter.

Ich kann das nicht. Ich bring's einfach nicht.

Sieht aus, als stünde er schon ewig da.

Na ja, mich musst du nicht davon überzeugen.

Und wo ist dieses verdammte Ding?

Das ist eine Donodaea subglandulifera.

- Woher wissen Sie das? - War ein Schulprojekt von mir.

Ich hab viel über sie geschrieben, mit Zeichnungen und so weiter.

- Das ist total aufregend für mich. - Wie gesagt, ich kenn die Regelungen nicht.

Bis das geklärt ist, müssen wir die Arbeit stoppen.

Die ist sehr selten, wir dürfen sie nicht wegen einer Straße rausreißen.

- Wieso ist die Erde so locker? - Alex wollte planieren, aber Jodi hat's bemerkt.

- Ich hoffe, die Wurzeln sind noch okay. - Sieht wie 'ne gewöhnliche Pflanze aus.

- Umgeht sie einfach. - Wär schön, aber das Biotop ist geschützt.

Ja, und vor allem die Fauna, die davon lebt, wir dürfen hier gar nichts beschädigen.

Mist.

Gut, legt 'ne Pause ein. Wir können hier keine Ökofritzen gebrauchen.

- Du fährst aber schnell. - Ich muss die verlorene Zeit aufholen.

Claire denkt, das Baby lernt erst reiten und dann laufen.

Schon vor der Geburt wusste sie, dass es ein Naturtalent ist.

- Willst du mal Kinder haben? - Ich weiß nicht, was ich davon hätte.

Hoffe, meine Kinder reiten. Vielleicht lernen sie's auf „Stormcloud“.

Also, jetzt mach mal 'nen Punkt. Wir haben nicht über sowas gesprochen.

Über was gesprochen?

Na ja, ich hab auch eigene Ideen, und dass wir Kinder kriegen, also das...

Wer hat gesagt, dass ich dich meine?

- Halt bitte mal an, Jake. - Oh Becky.

Jake. Bitte halt mal an, ja?

Aber Becky.

Du hast immer diese Anspielungen gemacht. Das Haus. Das Pferd. Die Namen.

Jetzt bilde dir ja nichts ein.

Wer hätte gedacht, dass mir mein Schulwissen jemals nützlich sein würde?

Die Lehrer haben das immer gesagt, aber ich dachte nur:

Klar, was interessiert mich das Biotop einer Pflanze?

Und jetzt, all die Jahre später, stellt sich raus... Nicht nur nützlich, es ist die totale Rettung.

Okay, du bist sauer wegen dieser Kindersache, aber du kannst es jetzt nicht ändern.

Ich hab nie gesagt, ich will sie morgen. Und was ist falsch daran, Pläne zu haben?

Gar nichts.

Es ist nur'n bisschen komisch.

Wenn ein Typ zu dir sagt, er will 2 Kinder mit 14 Monaten Abstand und sie heißen...

- ... Warren und Nicky... - Danny und Emma.

Okay. Du willst'n Haus, 'nen weißen Zaun, 'nen Hund und ihr seid glücklich bis ans Lebensende?

- Ich denke, das macht jedem Angst. - Ich hab nie was von 'nem Hund gesagt.

Hallo.

Du hast heute mit Emus gerungen, hab ich gehört?

Lass es doch sein.

Die Kleine ist müde, huh?

Soll ich sie mal... in ihr Bettchen legen?

Nein, ich will sie lieber hierlassen.

Hat Tess dich angerufen?

- Sie macht sich Sorgen um mich. - Vielleicht gibt's ja einen Grund zur Sorge?

Komm. Zieh einen davon.

- Was ist das? - Mach schon.

Nur so kannst du dich doch für einen Namen entscheiden.

- „Alexandra“. - Das ist doch eine tolle Entscheidung.

- Hör mal, alle werden dich „Alex“ nennen. - Ja.

Guter Name.

Gib sie mir.

Gib mir Alexandra.

Ja, Baby. Wie heißt das Baby? Wie heißt das Baby? Ja, du Baby.

Ah, siehst du? Die Mami schläft. „Ja“, hast du gesagt. „Ja“. Na komm.

Das gefällt dir nicht, oder?

Auch nicht so toll, huh?

Und dann, als ich fünf Jahre alt war...

... hat Dad gedacht:

Vielleicht sollte sie mal ein paar Sprünge versuchen.

Und ich...

Sieh nur, das kleine Bäuchlein.

Sie badet gern. Das ist so schön kühl.

Hast du gesehen?

Als sie deine Stimme gehört hat, hat sie gelächelt.

Ich weiß, du willst nicht, dass sich wegen dem Baby alles verändert.

Was hab ich nur gedacht?

- Es wird nie mehr wie früher sein. - Es muss sich nicht zum Schlechten verändern.

Nein.

Aber ich hab Angst, wenn ich mich umdrehe, hört Meb auf zu atmen.

Oder dass ich sie fallen lasse.

Oder dass mir was passiert. Oder dass dir was passiert.

Ich hab solche Angst, Tess.

Willst du wissen, was ich denke?

Ja, vielleicht ausnahmsweise.

Du hattest immer alles unter Kontrolle.

Früh aufstehen, nach den Pferden sehen, und nach der Herde.

Buchhaltung, Erledigungen, alles.

- Das kommt nie wieder. - Ja, aber sicher.

Nur im Moment... da verlangt dieses kleine Bündel hier...

... deine ungeteilte Zuwendung. Oder?

Dagegen kannst du dich nicht wehren.

Ganz egal, wie sehr du es versuchst.

Ja.

- Hallo. - Hallo.

- Hör zu, wegen gestern, tut mir Leid. - Vergiss es.

Es tut mir auch Leid.

Ich hatte noch nie sowas Wertvolles wie „Stormcloud“.

- Und ich bin wohl manchmal überfürsorglich. - Ja, nur etwas.

Und was die Kinder angeht, das ist noch weit entfernt.

Das war ein Plan, den ich mir mit 13 ausgedacht hatte.

Ich suchte total nach einer Fantasiewelt, weil...

... ich traurig war.

Du bist nicht die Einzige, die alles anders machen will.

Ich meine, ich hab meinen Namen geändert.

Soll ich dir helfen?

Gern.

Der blöde Harry schleppt eine Expertin an. Ich wusste, das gibt Ärger.

- Wo treibt man eine Botanikerin auf? - Gelbe Seiten?

- Morgen, allerseits. - Hey.

Guten Morgen.

- Ist dies das Exemplar? - Ja, ich hab's erst auch nicht geglaubt.

Bildung von Hülsen.

Deutliche Verdickung an den Kelchen.

Ist sie geschützt?

Ich muss in meinen Büchern nachsehen, aber...

... es scheint eine Dodonaea subglandulifera zu sein.

- Seht ihr? Wusste ich. - Und die ist geschützt?

Das ist ein sensationeller Fund.

- Kann man sie nicht umpflanzen? - Sie verstehen nicht, wie wichtig das ist.

Diese Pflanze ist sehr selten. Noch dazu an einem derartigen Standort.

Also, das ist geradezu unglaublich und fast unmöglich.

Warum?

Eigentlich findet man sie nur auf der York-Halbinsel und in Flingers Rangers.

- Wieso steht sie dann hier? - Keine Ahnung.

Ich hab nur einmal eine gesehen, das war bei diesem Mitford.

- Der Kerl, der eine Gärtnerei hat? - Ja. Er verkauft alle Pflanzen, die es gibt.

- Das war klasse. - Du brichst ihr ja die Hand. Mann.

Moment mal, Leute. Das habt ihr euch so gedacht.

Für wie doof haltet ihr mich?

Hallo, ich wollte mir neue Anweisungen holen und mich für den freien Tag gestern bedanken.

Kein Problem.

- Ist das gerade? - Ja.

Kümmer dich nicht um das oberste. Das mach ich selbst.

- Bist du sicher? - Ja.

Die Pferde zu füttern, werd ich wohl noch schaffen.

Wie geht's Meb?

- Sie schläft. - Und letzte Nacht?

Sie war wach.

Um halb eins... halb vier, zwanzig nach fünf.

Keine Ahnung, wie du das hinkriegst.

Weiß ich auch nicht.

- Konnt ja nicht ahnen, dass die hier nicht blüht. - Du hast eine Arbeit über sie geschrieben.

Kam der Standort darin nicht vor? Emus füttern?

- Nein, ich bring's weg. Was macht ihr hier? - Planierer holen. Die Route ist wieder offen.

- Was ist mit dem Pflanzentrick? - Wir haben es vermasselt.

Ja, aber ich hab Harry verunsichert. Tess, spuck's aus, hast du schon „ja“ gesagt?

- Wozu? - Willst du Dave heiraten?

- Wo hast du das her? - Er hat doch angerufen.

Dann stimmt's also doch?

Ja.

- Und? - Ich muss es mir noch überlegen.

Der arme Hund.

- Wieso, ich will nichts übereilen, also... - Das ist deine Standard-Antwort, richtig?

Na ja, es geht doch immerhin um den Rest meines Lebens.

Liebst du ihn?

Ja, tu ich.

Wo liegt dann das Problem?

Da ist Mom.

- Du hast ihre Windeln gewechselt. - Ja. Ging leicht.

- Ach, übrigens, sie hat nach dir gefragt. - Tatsächlich?

Sie steht total auf den Namen Alexandra.

- So, ich bin fertig für heute. - Schon fertig?

- Ja. Ich beute jetzt die Arbeiter aus. - Ja?

Hallo kleines Baby.

Ich denke, das könnte bedeuten, dass sie jetzt trinken will.

- Du sprichst die Babysprache? - Ich lerne sie.

Sieh dir das an.

- Die hauen ab. - Heute ist dein Glückstag, was?

Die haben wohl genug Schaden angerichtet. Das dürfte doch erstmal reichen.

- Das schaffen wir nicht in einer Woche. - Na ja, ohne die „Botanikstunde“...

Und wenn das hier eine „heilige Stätte“ ist? Ich hab mal ein Projekt...

Vergiss es.

Hey...

Sieht so aus, als wollten die nach Killarney.

Die haben wohl rausgekriegt, wo was zu holen ist.

Jag sie weg.

- Hab ich versucht. - Dann mit mehr Einsatz.

- Aussichtslos, die haben ihr Futter gefunden. - Das sollte 'ne ganze Woche reichen.

- Sie müssen was nachkaufen. - Das ist aber ärgerlich.

Sie wollen doch ihre Rinder unterwegs nicht verhungern lassen.

- Wir können bald essen. - Danke.

Also, ich...

- ... wollte... - Claire...

Als ich Jodi bekam, hat sich meine Schwiegermutter in alles eingemischt.

Ganz egal was ich tat, es war nie richtig.

Sie hat mich wahnsinnig gemacht.

Also, wenn ich...

- Ich will nicht so sein. - Bist du nicht.

Was du vorhin gemeint hast, mit den...

... Kohlblättern...

Hast du noch welche?

In 'ner Plastiktüte im Kühlschrank. Unterstes Fach. Ganz weit hinten.

Ich fass es nicht, dass ich vorhab, meinen BH in eine Salatschüssel zu verwandeln.

Ich dachte, wir könnten auf der Veranda essen. Wenn du Entwarnung gibst...

Ja, ich denke schon.

Mir fiel auf, dass Meb einen wunden Po hat. Hab 'ne Salbe, die bei Jodi immer gewirkt hat.

„Fürchtet euch nicht, meine Holde. Euer Märchenprinz ist zurück.“

Was wird das?

Ich hab Berge versetzt, Drachen besiegt, sogar aufgehört, mich zu kratzen.

Aber nein, meine Prinzessin war noch nicht zufrieden.

- Was ist das? - Seht her...

- Ein Haar von der Rückseite eines Einhorns. - Ja, aber klar doch.

Komm, mein Kleiner. Ta-ta.

- Das ist ein Kaninchen. - Ja, und das hat Haare.

Und es wohnte auf der Rückseite vom „Einhorn-Pub“.

- In Fisher? - Hier ist 'ne Bestätigung...

... vom Einhorn-Wirt und von allen Kneipengästen.

Und nun, da ich meine Aufgabe erfüllt habe...

Tess McLeod...

Willst du mich heiraten?

Na ja, jeder Mensch hat das Recht auf wenigstens ein Märchen im Leben.

Heißt das „ja“?

Ja.

Ja.

Hey Tess, Dave war ja wieder da.

- Ja, er hat mir ein Geschenk gebracht. - Wirklich? Was Schönes?

- Vielleicht ein Schmuckstück, oder so? - Nein. Ich hab ein Kaninchen bekommen.

- Na ja. Hey, was ist das? - Ach, das ist Alex' Losbox für einen Namen.

„Alexandra“.

Tess?

„Alexandra“. Steht da nur... Er ist doch ein Spinner...

Ist das nicht witzig?

Hey?

Ist unser Alex nicht zum Brüllen komisch? Ja?

- Jetzt hab ich einen Namen. - Ach ja? Welcher?

Charlotte.

Wieso „Charlotte“?

- Das ist mein zweiter Vorname. - Find ich supersüß.

Ja, und weiter?

Prudence, nach meiner Mom...

Charlotte Prudence McLeod.

- Das ist unglaublich schön. - Ja.

Feuchttücher?

Ja, da müssten welche sein. Unter diesen Einlagen für die Windeln.

- Alles klar. Gefunden. Und Ersatzkleidung. - Für Charlotte und mich.

- Still sie gleich, wenn wir da sind. - Ja. Das ist wohl besser.

- Hey, wir dürfen die Windeln nicht vergessen. - Stoffwindeln?

Die zum Wegwerfen. Nur so ein paar Pakete für Notfälle.

- Sehr gute Idee. - Ja.

Ich erledige die Einkäufe und das Viehfutter. Du gehst zur Bank.

Wir lassen sie auf dem Rückweg schlafen und sind zum Abendessen zu Hause.

- Ja, so ungefähr. Wir sehen ja, wie es läuft. - Na klar.

Nur keine Eile. Willst du fahren?

Nein, du fährst.

Ich genieß einfach die Fahrt.

- Besorg Kohl beim Einkauf. - Den bauen wir doch selbst an.

- Ist schon alles weg. - Meg könnte noch mehr anpflanzen.

So lange kann ich nicht warten.

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