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Bisher bei McLeods Töchter...
Das war ernst gemeint gestern Abend: Du kannst einziehen.
Das haben wir schon mal ausprobiert.
- Kannst dich ja beteiligen. - Ist das dein Ernst?
Ja, wieso nicht?
Komm...
... wir müssen die Rohre noch reparieren.
- Ich dachte, du hast mich rausgeworfen. - Ja, aber... jetzt werfe ich dich wieder rein.
Ich hab mir nur deine Sachen angeguckt.
Er sollte aufpassen, dass die Frau ihn nicht für einen Schürzenjäger hält.
- Ach, das wird sie nicht. - Was, so sicher ist er sich?
Tja, der Mann ist von der Venus.
Das ist der Planet der Liebe, klar ist er sich sicher.
Ich hab Sally in die Stadt fahren sehen, hat sie wieder mehr Aufträge?
Nein, sie ist ausgezogen.
Ich finde, das ist doch ein grandioses Bild, Claire.
Die Frauen von Drovers Run reiten nach einem harten Arbeitstag nach Hause.
Besonders attraktiv ist Jodi Fountain hoch zu Ross...
... in ihren dreckigen Jeans und den jaucheverschmierten Stiefeln.
Sie ist noch nicht hier. Sie verspätet sich.
Ich habe gedacht, Top-Journalisten werden eingeflogen.
- Sind wir keinen Hubschrauberflug wert? - Dafür 'ne Story im National Magazine...
... und ein paar Tage Zeitaufwand für Amanda.
Na...
... hoffentlich lohnt sich der Aufwand auch für uns.
Es ist 'ne gute Werbung für meinen Bio-Anbau und dein Pferdetraining.
Ein Wunder, dass sie überhaupt kommt.
Die meiste Zeit trägt sie Chanel-Kostüme und ist auf Empfängen...
... im Kreise der Reichen und Berühmten.
Vielleicht braucht sie ja eine Assistentin.
Früher stand sie nicht auf so was. Komisch, wie man sich verändern kann.
Ach, du meinst, sie ist die trendy, glamouröse, erfolgreiche Journalistin und du hockst hier?
Oh Gott, da ist sie!
Amanda...
... willkommen in der Wildnis!
Entschuldige, dass es so kurzfristig war.
Mein Leben ist vorbei.
Was mach ich jetzt nur?
- Ist ja gut. - Ich bin ja so unglücklich.
Nigel war so ein fabelhafter Mann.
Er ist der Mann meines Lebens gewesen.
Und dann verlässt er mich.
Oh, das muss für dich schrecklich gewesen sein.
Er konnte es mir nicht mal selbst sagen.
Was für eine Ratte! Nimm dir einen Keks.
Es war diesmal wirklich ernst.
Vier ganze Monate.
So lange? Also nicht nur eine Affäre.
Er war für mich der Richtige.
Manchmal muss man mit jemandem lange zusammen sein...
... um genau zu wissen, dass er der Richtige ist.
Na ja, er hätte es mir früher sagen können - bevor die Torte geliefert wurde...
... bevor die Gäste gekommen sind.
Welcher Idiot macht mit einem Schluss - am Tag der Hochzeit?
- Ich gehe dann mal die Pferde füttern. - Ich helfe dir.
Nigel weiß nicht, was er für immer verloren hat.
Wenn er dir das auf deiner Hochzeit antun konnte...
... dann musst du froh sein, dass er weg ist.
Ich wusste, du würdest die richtigen Worte finden.
Hast du schon früher.
Hoffe, es stört dich nicht, dass ich mich wieder bei dir ausweine.
Aber natürlich nicht.
Und hinter diesem Artikel stehe ich 110prozentig.
Zwei Schwestern führen einen Landwirtschafts-Betrieb:
Perfekte Ikonen des Feminismus.
Schreibt sich doch von selbst, oder?
Hallo Tess, ich brauche einen Zeugen.
Falscher Zeitpunkt?
Nick und Alex Ryan...
... das ist meine Freundin Amanda Mowbray.
Nichts Schlimmes.
Ich bin nur schrecklich rührselig.
Gewonnen!
Gratuliere.
Jetzt gratuliere du mir.
- Und wozu? - Ich bin der neue Vorarbeiter auf Killarney.
Herzlichen Glückwunsch.
Er ist gerade mal 5 Minuten da und wie lange bin ich schon dabei?
- Ist vielleicht nur'n Versuch. - Verdammt viele Jahre!
- Ich weiß. - Jetzt bin ich Untergebener von Jake!
- Hat Harry es mit dir beredet? - Nein, es ist ihm doch egal!
- Er wusste wohl nicht, dass du den Job willst. - Oder er wollte 'nen jungen Chef.
Einen, den er noch formen kann. Vielleicht geht's nur darum.
- Da muss noch mehr dran sein. Das ist unfair. - Allerdings.
Was hast du denn mit deinem Arm gemacht?
- Eingequetscht. - Nachtclub?
Kühe.
- Typisch Landleben. - Ja...
Coole Sachen!
- Komme ich auch in der Story vor? - Man kann nie wissen.
Es war so: Mein Bruder wollte Becky heiraten.
Er war auf dem Weg hierher mit dem Ring in der Tasche...
- Das musst du mir unbedingt erzählen, Kylie. - Okay.
Ich dachte, es geht hier um Claire, mich und den Betrieb.
- Tut es auch. Ist Alex derjenige... - Ja, ja, das ist aber lange her.
- Dann... ist er noch ungebunden? - Nicht wirklich.
Also, womit willst du anfangen?
Vom Bio-Anbau ist nicht viel zu sehen, da die Weizenernte vorbei ist.
Ich hab eigentlich gedacht, dass du inzwischen ein schickes, kleines Restaurant führst.
Und ich dachte, die Pressebühne in Canberra ist deine Welt und nicht die Klatschpresse.
Besser als arbeitslos sein.
Noch eine Unterschrift hier und auf dieser Seite auch noch eine.
- Jetzt macht ihr das wirklich offiziell? - Ja.
Wir sind Partner. Jetzt gibt es kein Zurück.
Na, schreibt sie einen Artikel oder will sie hier nur ihr Seelenheil finden?
Wer weiß, es wäre nicht die erste Aufbauarbeit, die ich leiste.
Also, Partner, keinen Streit mehr.
Gut, ich packe mal den Champagner in den Kühlschrank.
- Oh je, ganz ruhig, Kleines. - Oh, oh, lass mich mal, lass mich mal ran.
Oh, das gibt's doch wohl nicht.
Los, Junge!
Also, es gibt die AFL oder die Oberliga. Musst dich aber nicht gleich entscheiden.
So, dann sind Sie der Vater, ja?
Ja, genau.
- Wohnen Sie denn nicht auf einem anderen Hof? - Ja, jetzt schon.
Also, Sie sind Claires Partner, aber Sie wohnen woanders?
Nein, er ist nicht mein Partner. Ich bekomme nur ein Kind von ihm.
Ach so. Klar.
- Also, wollen Sie jetzt ein paar Pferde sehen? - Guten Tag, allerseits.
- Jemand wollte mich unbedingt sehen. - Noch einer.
- Es regnet Männer. - Ich brauche Medikamente. Komm mit.
Hallo...
... Besucherin.
Amanda, das ist unser hiesiger Tierarzt, Dave.
- Er ist sehr nützlich, wenn die Tiere krank sind. - Ja, ich bin auch ein guter Handwerker.
Tess weiß das zu schätzen.
Tja, bitte melden, wer ihn alles süß findet.
Ich passe.
Hallo.
- Ich habe was von tollen Neuigkeiten gehört. - Oh, das mit Jake. Klasse, huh?
Ich wollte dir nur sagen, dass sich nicht alle darüber freuen.
Wenn Terry den Job wollte, wieso hat er dann nicht gefragt?
Hat Jake denn gefragt?
Oder hat er ihn einfach so gekriegt?
Er ist ein guter Arbeiter.
Terry auch und er arbeitet schon länger da.
Wie jetzt? Ist der älteste Mitarbeiter automatisch der Boss?
Ich meine nur, man sollte nicht gleich jedem, der auftaucht, alles nachschmeißen.
So wie der Vorarbeiterin, die eine Aussteigerin aus der Stadt war.
Das habe ich nicht gesagt.
Mir wurde gar nichts nachgeschmissen. Ich hab gearbeitet, wie Jake.
- Die anderen Schafe brauchen auch Antibiotika. - Lass das Zeug hier.
Wir geben es ihnen, wenn wir sie reinholen.
Holt sie doch jetzt rein. Ich gebe ihnen die Injektionen und bleibe dann zum Essen.
Amanda ist gerade da und schreibt einen Artikel über uns für eine Zeitschrift.
„Frauen auf dem Land". Und da ist ein Mann fehl am Platz?
Genau.
Erst recht keinen lauten, peinlichen Macker, der dir vor ihr auf den Po haut, richtig?
Wenn du willst, kannst du später kommen. Du könntest mir beim Ausziehen helfen.
Nein, ist schon gut. Ich verstehe.
Du willst nicht Dave als Freund, du willst Dave als Sex-Spielzeug.
- Nein! - Ohne diesen nervigen Beziehungsstress.
Und ich laufe ohne Batterien.
Alles klar.
Alles klar.
Lass den Mann bloß nicht entwischen.
Der ist genau mein Fall.
Dave ist schon vergeben.
An dich?
Sozusagen. Es ist was ganz Lockeres.
Gewisse Dinge ändern sich nie, nicht wahr?
Es geht nicht darum, wer am längsten da ist. Es geht um Anerkennung.
- Terry ist der Erfahrenste auf Killarney. - Und alt genug, das selbst zu sagen.
Natürlich ist er das.
Also, wieso erzählst du mir das, wenn es eigentlich doch bloß um uns geht?
Ich hätte auch Vorarbeiterin werden sollen. Muss sowieso überall helfen.
- Und du denkst, du hättest das geschafft? - Sicher.
Nur müsstest du dann den Haushalt schmeißen.
Komm schon, das bisschen Kochen und Saubermachen.
Du denkst, das ist alles?
Und du denkst, dass ich nur überall mithelfe?
Gut, dann tauschen wir morgen die Jobs. Was liegt an?
- Die Windmühle muss erst repariert werden. - Gut.
Und du machst das Frühstück, Mittag, Tee, den Abwasch, die Einkäufe, die Wäsche...
Kein Problem.
Nein, nein, Nick, du hast ja Recht. Wir sollten uns nicht mehr streiten.
Wir können kein Betrieb führen, wenn wir uns ständig streiten.
- Ich dachte, dann macht's erst richtig Spaß. - Statt uns zu streiten, diskutieren wir alles aus.
- Gruselig. - Das ist gut.
- Alex ist jetzt immer meiner Meinung. - Nein, nur wenn du meiner Meinung bist.
Wo ist deine Freundin Amanda? Die trinkt sicher auch gern ein Schlückchen.
Sie sitzt und bemitleidet sich irgendwo. Ihre geplatzte Hochzeit hat sie mitgenommen.
- Auf mich wirkte sie recht munter. - Ja, aber sie sucht Trost.
Wenn sie dir ein bisschen zu aufdringlich wird, halte einfach Distanz.
Ich werde das bestimmt nicht ausnutzen, Tess.
Oh, wie schade.
Ich bin gut beieinander.
Ihr könnt mich jederzeit ausnutzen.
Ich brauche keinen Babysitter. Auch keinen, der die Männer vor mir warnt.
- So war es gar nicht. - Es war ganz genau so.
- Das hast du schon immer getan. - Ich wollte dich schützen.
Willst du wissen, wieso ich dich besuche?
Nach diesem „Nigel-Fiasko" hab ich gedacht, vielleicht hat Tess doch Recht gehabt.
Vielleicht erdrücke ich die Männer.
Vielleicht werfe ich mich ja gleich jedem an den Hals.
- Müssen wir das wieder durchkauen? - Aber weißt du was? Es ist Blödsinn.
Ich habe Nigel oder sonst wen nicht erdrückt.
- Ja, ja, geht das wieder los. - Du hast mir Angus McFarlane ausgespannt...
- ... und ich war so verliebt. - Hab ich nicht. Er ist abgehauen.
- Du wolltest Kinder von ihm, da wart ihr... - ... wochenlang zusammen.
Er wäre mit mir glücklich geworden. Und was hast du mit ihm gemacht?
- Es lief kaum was zwischen uns. - Ja, genau.
Er lief dir nach, wie ein Hund und du hast ihn abserviert, wie alle anderen.
- Und er war dein Ex-Freund. - Nur wegen dir. Du benutzt jeden nur.
Männer sind für dich nur Spielzeug, mehr nicht.
Du brichst ihnen das Herz, so wie meins auch und es kümmert dich einen Dreck.
Guten Morgen.
Na los, raus mit dir.
Entschuldige die Störung, aber das ist mein erster Tag.
- Ja, wir sollten wohl miteinander reden, huh? - Ja, dann arbeitet es sich leichter zusammen.
Richtig. Also willst du Klartext reden.
Ja, ich denke schon.
Ich weiß, es ist hart für dich, hier zu wohnen und auf Killarney zu arbeiten.
- Hast du selbst lang genug gemacht. - Sieh nur zu, dass du rasch auf Trab kommst.
Harry ist im Augenblick ziemlich grantig. Er ist von einigen Mitarbeitern genervt.
Ray Lambert hat er schon verwarnt.
- Auf Trab kommen... - Die Disteln auf der West-Weide müssen weg.
Du fängst um 7 Uhr 30 an und ziehst es schnell durch, okay?
Wenn du es sagst...
- Du kommst klar mit dem Sprühgerät? - Ja, ich pack das.
Das Ding hab ich ja erst tausend Mal benutzt.
Braver Junge.
- Er ist nicht besonders glücklich. - Oh, ich dachte, das wäre ein Charakterzug.
Und was ist deine Ausrede?
Du und Amanda habt euch so angeschwiegen.
Es ist, als hätte sich nichts geändert. Wir machen nahtlos weiter.
All die Anschuldigungen, die Kränkungen...
- Aha! - Was?
Der Zahnstein muss entfernt werden. Kein Wunder, dass er das Mundstück nicht will.
- Hätte ich mir denken können. - Kriegt man das hin?
Ja.
Sag Dave, er soll nächstes Mal das Zahnreinigungsding mitbringen.
- Sprecht ihr euch demnächst? - Nein, ich weiß noch nicht wann.
Claire, findest du, dass ich grausam zu Männern bin?
Dass ich... sie benutze, sozusagen? Sie anlocke und gleich wieder fallen lasse?
Du? Nein.
Alex hast du allerdings recht übel mitgespielt, und Nick hast du auch auflaufen lassen.
- Und jetzt lässt du Dave zappeln. - Du hättest bei „nein" aufhören können.
Der Wecker hat schon um 5:30 Uhr geklingelt. Ich dachte, das wäre ein Witz.
- Oh, wir stehen hier früh auf. - Ja. Das Licht ist wundervoll.
Schieß ein paar Fotos. Dann komm rüber zum Frühstück.
Es ist richtig.
Ich hatte schon...
... ziemlich viele Männer.
Und ich weiß, dass du einige davon mochtest.
- Schade, dass du nicht mehr Freunde hattest. - Willst du mich damit etwa aufheitern?
Wenn ich mich bei der Partnerwahl schwer tue, ist das weiß Gott kein Angriff auf dich.
Tut mir Leid, dass ich die alten Sachen aufgewärmt habe. Es ist nur wegen Nigel.
War er wirklich der Mann?
Er hat die wundervollsten Augen.
Wenn er die Brille abnahm...
Wer weiß, vielleicht habt ihr noch eine Chance.
Er hat seinen Job gekündigt.
Er war bei der Bank neben meiner Redaktion.
Ich hätte nie gedacht, dass Statistiker so faszinierend sein können.
- Ein Statistiker? - Ja.
Er kann dir sagen, wie viel Prozent der Bevölkerung im Jahr 2025 tot sein wird.
Wow!
Ja.
Er war etwas Besonderes.
Hey, wie wär's mit einer Tennis-Partie heute Nachmittag?
- Schließlich ist Wochenende. - Fantastisch.
Dann... vertragen wir uns wieder?
- Du schreibst trotzdem den Artikel, oder? - Ja, nichts lieber als das.
- Ich könnte dir die Ställe zeigen. - Sind da auch Stalljungen drin?
- Oh, nein! - Hey, Überraschung!
Das war für dich in der Post.
- Hab ich etwa deinen Geburtstag vergessen? - Noch nicht. Kannst du es aufmachen?
Oh mein Gott! Eine Gummipuppe!
Und da war noch ein Zettel.
„Zwar kein richtiger Mann, aber zum Spielen alles dran."
- Dave! - Oh, diesen Mann kannst du für dich behalten.
Igitt!
- Hast du schon angefangen, Meg? - Ich hole nur das Werkzeug.
Die Küche ist der Raum mit dem Kühlschrank und dem Herd.
Ja, und die Windmühle ist das große Ding, das sich immer so dreht.
Haben hier zufällig alle Frauen gleichzeitig ihre Tage?
Wir machen das fertig und dann übernimmst du den Graben.
Ray macht immer den Graben. Er ist sicher gleich fertig.
Nein, ich hab umdisponiert.
Wir sollten die Zäune da drüben reparieren. Ein paar Pfosten sind halb verrottet.
Den Auftrag hab ich Ray erteilt, okay?
Ray nimmt sich immer zuerst das Wasser vor.
Ray erledigt das gern auf die Schnelle. Und dann raucht er gemütlich eine.
Wenn er hier ist, hab ich ihn besser im Auge.
Morgen, Jungs!
Schleimst du dich schön beim neuen Boss ein?
- Du kennst mich doch. - Hast du genügend Draht?
Ja, reichlich. Entschuldige die Verspätung.
- Ich finde, du musst ihn nicht extra antreiben. - Danke für den Tipp. Werd's mir merken.
Seit wann willst du eigentlich Vorarbeiterin sein?
Will ich gar nicht. Aber Becky soll wissen, dass ich es könnte, wenn's nicht anders ginge.
Und dass täglich putzen, kochen, nähen und waschen nicht grad ein Zuckerschlecken ist.
- Das wissen wir doch alle, Mum. - Wirklich.
Tatsächlich?
- Schön, das zu hören. - Ja, du jammerst doch oft genug deswegen.
Na ja, es ist nicht der erfüllendste Job der Welt. Und undankbar auch.
- Journalismus muss interessant sein. - Stimmt.
Amanda macht heute sicher weitere Fotos. Wäschst du noch meine Jeans?
- Ich will nicht verdreckt aussehen. - Frag Becky, das ist heute ihr Job.
Ich find übrigens meine Ohrringe nicht. Hast du sie gesehen, Kylie? So lange...
Warum sollte ich?
Ich kann doch deine Jeans waschen.
Danke.
So viele tolle Männer.
Sag mir nicht, dass alle nur Freunde sind.
Die meiste Zeit schon.
Nick und Tess mögen sich anscheinend sehr. Wie weit geht da die Freundschaft?
Ziemlich weit.
Komm schon, du kannst es mir sagen. Ich will alles wissen.
- Alles worüber? - Alles über euer Gemüse.
Ihr baut alles selbst an!
- Köstlich! - Ja.
Kriegst du das wieder hin?
Ja, der Pumpenschwengel ist abgerissen.
- Ich muss neue Lederriemen einsetzen. - Das soll Becky nächstes Mal machen.
Ich schaffe das schon.
Aber das ist kompliziert. Du brauchst dabei Hilfe.
- Nein, brauch ich nicht. - Okay, dann hau ich mal ab.
Schaust du mal, wie viel Futter noch da ist? Und pack den Hafer für die Pferde in Säcke.
Du brauchst dafür noch den ganzen Tag, oder?
Es dauert länger als ich dachte. Fütterst du die Tiere für mich?
Und sag es nicht Becky.
Wow! Das ist ja ein Mords-Essen, Becky.
- Kein Aufwand. Hau rein. - Danke.
- Hey, kannst du im Haus nachher staubsaugen? - Ja. Und die Waschmaschine läuft.
Du bist ein Schatz. Und denk dran, kein Wort zu Meg.
- Ist die Windmühle schon fertig? - Alles bestens.
- Das sieht... - Nur so improvisiert.
Ta-da!
Ich hatte noch eine Helium-Kartusche von den Hochzeitsballons übrig.
Mögt ihr ihn?
So ist er vor Ameisenigeln und Stecknadeln sicher.
Jetzt schlafe ich garantiert ruhiger.
Sagst du mal Amanda, dass das Essen fertig ist?
Hallo?
Ass! Ja!
- Gut! - Das war Aus.
- Niemals! - Doch.
- Guter Schlag! - Der war im Aus.
- Meilenweit. - Sehe ich nicht so.
Ich hab's doch gesehen.
Hast wohl zu viel Unkrautvernichter eingeatmet, Boss.
Na, was ist denn mit Dave? Arbeitet er?
Ich habe ihn nicht angerufen. Ich muss erst rausfinden, was ich wirklich will.
Also musste der Junge, den sie im Bad eingesperrt hatte, warten...
... bis ihr Freund seinen Kaffee ausgetrunken hatte und ging.
- Das ist klasse. - Hoffentlich niemand, den ich kenne.
- Gezielter Gedächtnisverlust ist was Schönes. - Ja. Ja, sieht so aus.
Ging ziemlich ab, als ihr zusammen gewohnt habt.
- Wir hatten viele Freunde, das ist alles. - Scheint so.
- Mehr als das, wie Amanda das ausdrückt. - Man darf Journalisten nicht alles glauben.
Stell mich nicht so hin, als hätte ich damals so einen...
... Verschleiß gehabt. Das hattest du.
Für jemand, der seinem Verlobten nachtrauert, hast du ihn recht schnell vergessen.
Vielleicht bin ich hier nicht die einzige Frau, die Männer benutzt.
- Noch Nachschub gefällig? - Gefällig wäre ich auch gern.
Wildkatze.
Ihr Vater muss ein fantastischer Typ sein, um Prachtkerle wie Sie und Nick zu zeugen.
Können Sie mich ihm vorstellen?
Hey Alex, wir jetzt.
- Was hab ich denn gesagt? - Nichts Wichtiges für deinen Artikel, glaub mir.
Fünf Frauen auf dem Land. Schafe, Rinder, Pferde, blah, blah, blah, blah...
- Wir sind inzwischen sechs. - Ein besserer Aufhänger:
Zwei Schwestern, zwei Brüder, ein Tierarzt und ein Cowgirl treiben es auf dem Land.
Der heißeste Ort im Outback sind die Betten von Drovers Run.
Guter Schlag. Alex, deiner.
Ausgezeichnet! Alex, deiner! Deiner! Ja, deiner!
Schnell, Alex. Oh! Deiner!
- Alex, deiner! - Hallo! Du verpasst ja alles.
- Ich hatte noch zu tun. - Willst du gleich spielen?
- Nein, danke. - Kylie.
Du hast mir doch erzählt, dass...
Becky mit deinem Bruder verlobt war und jetzt hat sie was mit Jake.
- Weiß nicht. Becky behält alles für sich. - Pack dein Diktiergerät weg.
Das hier ist Freizeit, nicht Arbeit.
Würde ich ja, wenn ich es finden könnte. Ich muss es verloren haben.
Ich hab es nicht gesehen.
Drei zu Null!
Ja klar, Nick.
Ihr würdet nie gewinnen, wenn die Teams gleich stark wären!
- Hör auf, mich in den Schutz zu nehmen. - Keine faulen Ausreden, Lulatsch.
- Wechseln wir die Teams doch aus. - Oh, dass ihr zwei gegen uns antretet, huh?
Nein, er hat Recht, das ist unfair. Wir sind im Vorteil.
Ja, ja. Vielleicht ein bisschen, aber es ist verständlich, wir wollen alle gewinnen.
Ja.
Könnt ihr später kuscheln und jetzt Tennis spielen?
Hau schon ab.
- Du spielst gut. - Für einen alten Sack, meinst du.
Nein. Jetzt hör mal auf, Terry.
Meg saugt sogar hinter den Abflussrohren. Sie guckt garantiert nach.
Keine Sorge.
Bist 'n Lebensretter. Ich wusste, ich kann auf dich zählen.
- Ich hab auch einiges gutzumachen. - Hey, wir haben schon viel hinter uns.
- Du hast dich bewährt. Keine Sorge. - Weißt du, wegen Amanda und dem Artikel...
Das ist echt Silber. Es gehörte Claire und Tess' Großmutter.
Es ist wirklich schön.
Wäre schlimm, wenn es verloren ginge.
Was willst du damit sagen, Meg?
Da fällt mir ein, ich muss noch was erledigen.
- Unterstellst du Kylie etwas? - Noch nicht.
- Du wirst langsam ganz schön dreist. - Was?
- Ich wollte nur Becky bei der Wäsche helfen. - Für wie blöd hältst du mich?
- Du bedienst dich an unseren Sachen. - Tu ich nicht.
Kylie? Hast du daran gedacht, die...
Was ist los?
Kylie will uns zeigen, was sie in ihren Rucksack gepackt hat.
- Wieso? - Weil sie uns beklaut hat.
Hast du das gesehen?
Du denkst von den Menschen immer nur das Schlechteste.
Na schön. Sehen wir im Rucksack nach und beweisen, dass ich mich irre.
Gut, dann los, Kylie. Das ist okay.
Ich überlasse das dir, Vorarbeiterin.
Es tut mir Leid, Becky.
Ich habe mich für dich eingesetzt. Wir alle. Und so bedankst du dich bei uns.
- Ich wollte es zurückgeben! - Blödsinn!
Ehrlich!
Du hast Tess und Claire bestohlen! Das sind meine Chefs!
Ich sagte, dass es mir Leid tut!
Wie auch immer, ich werde ihnen erzählen, was du getan hast und du gibst alles zurück.
Nein.
Das nicht! Ich hab gehört, was drauf ist.
Du hattest Recht.
Ich wünschte, es wäre nicht so.
Tut mir Leid.
Und was jetzt?
Tess und Claire sollten es erfahren. Ebenso das hier:
Amandas Story. Darin geht es nicht um den Betrieb, sondern um sie und uns und Privates.
- Wie privat? - Einfach alles.
Sie wusste von diesem und jenem und bastelt was daraus.
- Sie wird uns in die Pfanne hauen, Meg. - Aber sie ist Tess' Freundin.
Scheinbar nicht mehr und das werde ich Tess sagen und auch das mit Kylie.
Vielleicht können wir es aufteilen.
Warum eigentlich nicht?
Ich nehme das Tape.
Danke.
Oh Becky, kochst du dieses Hähnchen zum Tee?
Ja, wir, wir hatten alles andere zum Mittag, da hab ich vergessen, etwas aufzutauen.
Becky, als ich mit der Windmühle fertig war... da blieb dieses Stück übrig.
Terry!
Du bist nicht zufrieden.
- Gut erkannt. - Ich auch nicht.
Also, ich hab mir gedacht, wir teilen uns den Job. Fifty-fifty.
Eine Liste übernimmst du mit ein paar Jungs und ich den Rest mit den anderen.
- Also, zusammen vorarbeiten. - Ja.
- Hört sich gut an. Gibt's mehr Geld? - Da musst du Harry fragen. Hier ist deine Liste.
Nein, da sind die Fettfilter drauf. Ich bin dagegen allergisch.
Nein, meine Liste ist schlimmer, glaub mir.
Ich bin Co-Vorarbeiter, ich kann jeden Job auf Killarney erledigen.
Ich muss Ray Lambert kündigen?
Sie ist schlimmer, wie gesagt.
Nein, das gehört auch dazu.
Muss man sich dran gewöhnen.
Kannst du nicht schlafen?
Ich denke bloß an morgen.
Ja.
Wie sagt man jemandem was Unangenehmes, ohne ihn zu verletzen?
Das habe ich mich auch gefragt.
Du auch?
Ja.
Vielleicht eignen sich manche Leute nicht für gewisse Jobs.
Nicht, wenn sie anfangen, Freunde fertig zu machen.
Genau.
Besonders, wenn es alte Freunde sind.
Das ist ein Problem, ich weiß.
Du kannst es nicht sanft mitteilen, egal, wie du es anstellst.
Nur muss es getan werden.
So ist es.
Ich hab noch Licht gesehen.
Alles okay?
Alles hab ich verpatzt.
Becky hat's mir gesagt.
Den letzten Job, den ich hatte... den hab ich nicht gekündigt.
Ich hatte Sachen mitgehen lassen. Ich wurde erwischt.
Ich hab immer mit Brick zusammen in Läden geklaut.
Wir waren Kinder, es war nur Spaß, weißt du?
Er fehlt mir so wahnsinnig.
Davon, dass du Menschen beklaust, wird er auch nicht wieder lebendig.
Ich wünschte, es wäre so.
Denn ich hasse dieses Gefühl.
Ich fühle den ganzen Tag diesen Schmerz in mir und er will einfach nicht aufhören.
Ich bin nichts weiter als ein riesengroßer Dummkopf.
Ich weiß nicht, was ich tun soll.
Du könntest alles zurückgeben und dich entschuldigen.
Nein, das geht nicht.
Ihr hasst mich doch alle.
Ich hab mal zu meiner Lehrerin gesagt, dass sie 'ne hässliche Kuh wäre.
Meine Mutter zwang mich, mich vor der ganzen Klasse zu entschuldigen.
Was war dann?
Alle haben gelacht.
Es war schrecklich demütigend.
Ich verspreche dir, ich werde nicht lachen.
Das wär's.
Zahnschmerzen machen ihn immer so griesgrämig.
Sie haben gute Arbeit an ihm geleistet, Claire. Er sieht klasse aus.
Das Pferd auch.
Das Fernsehen sucht immer Tierärzte, die smart und gut sind.
Das trifft auf mich zu. Bring ich die Besetzungscouch gleich mit?
Nicht nötig. Bin sicher, wir finden unterwegs eine.
Ich weiß, du plauderst gern, aber vergiss nicht, du musst noch eine Herde behandeln.
- Probleme? Ich dachte, der Plastikfreund... - Tess!
- Darf ich Ihnen einige Fragen stellen? - Nur zu.
Okay.
Ich muss dir was sagen.
Dieser Artikel...
Das wahre Thema hat sie uns verschwiegen.
Das ist völlig klar. Es geht um uns Frauen. Unser Leben hier draußen.
Becky hat in das Tape reingehört.
Es geht um uns Frauen, richtig, und unser Sexleben.
Punkt.
Aber Amanda tut so was nicht, wir hatten unsere Konflikte...
Tja, einen ziemlich großen Konflikt um genau zu sein...
Aber...
Tess Silverman treibt tagsüber das Vieh und nachts treibt sie es mit den Männern.
Die sind von ihren Reitkünsten fasziniert...
Störe ich vielleicht?
Ich dachte, wir wären Freundinnen.
- Darauf hast du fünf Jahre gewartet? - Das ist die Story, Tess. Euer Leben.
Unser Liebesleben. Unser Privatleben.
- Ich dachte, du wärst niveauvoller... - Ich wäre auch lieber in Canberra!
- Aber sowas wird veröffentlicht. - Und das ist wichtiger als Freundschaft?
Dich hat das nie abgehalten.
Du hast mit ihm schlafen müssen, nicht? Du warst meine beste Freundin.
Du hältst mir das mit Angus McFarlane immer noch vor!
... von wegen weibliche Solidarirät!
In Wirklichkeit herrscht zwischen uns Frauen doch erbitterter Krieg!
Finde dich damit ab.
Habe ich auch.
Hey Terry. Was hat dich denn aufgehalten?
Ach, wurde zu Hause noch fest gehalten.
Jake sagt, ihr seid jetzt beide Vorarbeiter. Gratuliere, Mann.
- Ja, danke. - Wurde auch Zeit. Du hast es verdient.
Ja... Hör mal...
Ray?
Gut, also, mach weiter.
Ich muss das Loch auf der Ostweide flicken. Wie ist's gelaufen?
Ich arbeite seit Jahren mit ihm zusammen. Wir spielen ab und zu Billard...
... seine Frau backt mir zu Weihnachten Kekse...
Er wird dir nicht danken, wenn wir ihn zappeln lassen.
Er wird sich so oder so nicht bedanken. Harry soll ihn selbst entlassen!
Ferner muss er ihn mehrmals verwarnen. Er sollte die Chance haben, sich zu bewähren.
Das hab ich gestern versucht! Du hast mir vorgehalten, ich wär zu hart.
Du machst dich besser als Vorarbeiter. Hier hast du deine Liste wieder.
- Ganz sicher? - Ja. Kaputter Zaun, Ostweide, richtig?
Wird erledigt.
Wenn du diese Story veröffentlichst, hast du umgehend eine Klage am Hals.
Details deiner interessanten Liebhaber zu nennen, ist keine Verleumdung.
- Alles, was ich sage, ist wahr. - Amanda!
Besuch für dich.
- Nigel! - Mandy!
Nigel?
Es tut mir so Leid. Ich musste herkommen. Ich war ein Idiot.
- Ja, sag das noch mal. - Ich war verrückt, dich zu verlassen.
Mir haben deine Anrufe gefehlt, deine 5 Emails am Tag, deine Zettel an meinem Kühlschrank...
Na dann, herzlichen Glückwunsch.
Heißt das vielleicht, damit ist die Story gestorben?
- Ja, das ist sie. - Danke.
Es tut mir Leid, Jodi.
Es tut mir wirklich Leid.
Lass mich raten: Es war wohl bei mir nichts zu holen.
Verzeihung, Meg.
Entschuldige, Becky.
Alle meine Fotos von ihm waren so alt.
Du kannst es behalten.
Ich hab davon massenhaft Abzüge.
Häng es bei dir im Zimmer auf, dann können wir es alle sehen.
Etwa nicht?
Ja. Klar.
Danke.
Ich werde nie wieder Mist bauen. Versprochen!
Ich bin fertig.
In ein, zwei Tagen sehe ich noch mal nach Rocket.
- Du scheinst mit ihm zufrieden zu sein... - Er ist wie alle Männer, viel heiße Luft.
Sieht ganz so aus.
Hässlicher Kerl.
Durch ihn ist mir was klar geworden.
Ich will den ganzen Mann. Nicht nur den vergnüglichen Teil.
Das Vergnügen funktioniert eben nicht, wenn der Rest fehlt. Oder?
Dieses Ding muss mindestens zwanzig Jahre alt sein.
Also, mit Pumpen sind wir ziemlich mies bestückt.
Allerdings könnten wir nach Ersatzteilen suchen und damit jede Menge Geld sparen.
Da erzählst du nichts Neues. Das Gleiche denke ich auch.
- Ich passe mich an. - Musst aber nicht meine Gedanken lesen.
Wir sollten verschiedene Meinungen haben und darüber reden.
Ja. Gut, ich finde, das ist ein Haufen Schrott und wir kaufen eine neue.
- Du hast Recht, das tun wir. - Was?
- Jetzt spiel mir doch nichts vor. - Wir haben nicht viel Geld.
Wir sollten sie reparieren. Das denkst du doch.
Wieso Zeit vergeuden, für ein paar läppische Dollar?
- Das ist meine Meinung, nicht deine! - Aber diesmal hast du mal Recht. Kapiert?
Anstatt uns wegen so'n Kram zu streiten...
... sollten wir uns mal wegen normalen Sachen anbrüllen!
Das kommt doch aus Richtung Drovers.
Da scheint der Notstand ausgebrochen zu sein.
- Ich fass es nicht, jetzt sind wir berühmt. - Erst in einem Monat, wenn das Heft erscheint.
Okay.
Mitten in diesem rauen, unerbittlichen Land, versuchen 6 schöne, mutige, starke Frauen...
... der Wildnis und den Männern darin, die Stirn zu bieten.
Diese Outback-Amazonen haben einen unstillbaren Hunger nach Abenteuern und Liebe.
- Ist doch nicht übel. - Klingt richtig gut.
- Outback-Amazonen! - Ja, weil sie Nigel wieder hat, klar.
Den Schwestern Claire und Tess hat es nie an Liebhabern gefehlt...
... immerhin leben die Ryan-Brüder nur einen kurzen Galopp entfernt.
Tess verfiel als erste Alex' Charme, doch nun ist Claire diejenige, die sein Kind erwartet.
- Was? Sie wollte das nicht schreiben. - Tja, die Andrew-Sache halt...
Nein, das war Angus. Wir verklagen sie.
Gute Idee. Wir gehen vor Gericht, damit steigern wir die Aufmerksamkeit...
Jodi floh auf ihrem Hengst von ihrer Hochzeit und ließ ihren Italo-Lover am Altar zurück.
Ich fürchte, wir können sie nicht für etwas verklagen, das wahr ist, oder?
Wer liest das schon außer den Leuten aus der Gegend?
- Ja, und wen interessiert es, was sie denken? - Ganz genau.
Also, wer fährt in die Stadt zum Einkaufen?
- Damit warten wir lieber ein paar Monate. - Ich würde sagen, besser gleich ein Jahr.
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