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Bisher bei McLeods Töchter...
Mein Bioweizen keimt. Es dauert nur noch einen Moment.
Du hast „Weizen" gesagt. Von „Bio" war nie die Rede.
Es ist wirtschaftlich sinnvoller und umweltfreundlicher...
... und Bioprodukte bringen 20% mehr, daher...
Müsste dann der ganze Hof nicht frei von Chemikalien sein?
Ich kenn hier noch einen Farmer, der auf Bioanbau umsteigen will.
Toll.
Er hat 'n paar Schwierigkeiten...
... aber die könnte er sicher überwinden.
Mit etwas Hilfe.
Auch wenn du das Gegenteil behauptest... du bist verliebt in Nick.
Aber wir sind jetzt zusammen: Er und ich.
Jodi, komm zurück!
Ich gehe weg.
Aber du bist glücklich hier.
Ich bin mit dir glücklich hier...
Ohne dich hat alles keinen Sinn.
Hey!
- Ja, wir reiten jetzt. - Nein, wir treten. Sie tut das oft.
- Weißt du was? - Ja?
Ich hol dir einen von diesen „Baby-an-Bord"-Aufklebern für Eagles Hintern.
Was meinst du dazu?
Im Beisein unserer Freunde...
... bekenne ich mich zu meiner Liebe zu dir, Terry.
Du bist ein wunderbarer Mann...
... und du gibst mir das Gefühl, etwas Besonderes zu sein.
Du bist zurückgekehrt und darüber bin ich sehr glücklich.
Neun Jahre alte, registrierte Quarter Horse Stute aus zweiter Kreuzung.
Sieht gut aus.
- Mit Verhaltensproblemen. - Das kann ich schon hinkriegen.
Hallo.
Überraschung, Überraschung. Jake sagt, du willst 'nen Pferdehänger ausleihen?
Wir brauchen mehr Pferde zur Ausbildung. Auf Auktionen kriegt man sie billig.
- Wenn wir das richtige Pferd kaufen. - Ich kenn mich etwas aus mit Pferden.
- Willst du auch'n Hotdog, Becky? - Ja, klar.
Warum hast du nicht gesagt, dass du hierher willst?
Oh, hallo, ihr zwei. Ich gratuliere. Ihr wollt also heiraten?
- Nein, eigentlich nicht. - Dann zieht ihr nur zusammen.
Nein, nein. Nicht geplant, Neil.
Oh, ich könnte schwören, Harry hätte gesagt...
Genau deswegen: Zuviel Gequatsche.
Das macht mich krank.
Alte Pferde verdienen es nicht, als Hundefutter zu enden.
Ja, richtig. Die Geier kreisen schon.
Es gibt wohl heute viel zu holen.
Was?
- Das Pferd da. - Ja, der ist hübsch, was?
Ja.
Er ist eine halbe Million wert.
Und er sollte eigentlich tot sein.
Er ist schon Rennen gelaufen, aber es nicht das, was Sie suchen.
„Jazzabout". „Red Cosak" Familiengestüt, 1994.
Achtes Fohlen von Prinzessin „Yaza", Vater „Dewhurst Classic".
- Davon steht hier nichts. - Darf ich mal sehen?
- Wer sind Sie eigentlich? - Jake Harrison. Ich arbeite auf Killarney.
- Wollen Sie ein Pferd kaufen? - Nein...
- Dann vergeuden Sie meine Zeit. - Ich sag Ihnen aber...
Bitte, ja? Ich habe zu tun.
Tess. Wir haben eine Tür, was soll denn das?
- Weißt du, wie spät es ist? - Wenn es noch Vormittag ist, ist es viel zu früh.
Du siehst ja aus. In deinem Alter schon Tränensäcke.
Darf ich nicht mal richtig auspennen?
Klar hilft Ausgehen gegen Liebeskummer. Aber jede Nacht, seit Alberto weg ist?
Das nennt man „leben".
Aber Übertreibung kann böse enden. Meinst du nicht, du solltest ruhiger werden?
Hör zu, ich bin Single, ich bin frei. Und ich hab einfach Spaß.
Dafür musst du auch Geld verdienen.
- Ich mache meine Arbeit. - Gut, dann fang mit der Fütterung an.
- Ich fahr rüber nach Wilgul. - Das ist Mums Job.
Sie ist in den Flitterwochen.
Ja, richtig.
Ich wollte schon immer auf die Bahamas.
Ja, ich auch. Ich hab es nur nie geschafft, hinzufliegen.
Was willst du heute gern unternehmen?
Keine Ahnung. Vielleicht...
... den Strand entlanglaufen...
... Schnorcheln...
... oder Sehenswürdigkeiten ansehen...
Vielleicht, oder... vielleicht auch...
Mum?
- Hast du den Schlüssel vom Traktor gesehen? - Am Haken in der Scheune.
Nein, da hab ich geguckt. Ich hab überall geguckt.
Sieh nach, ob er steckt.
Ja, bis auf da. Danke.
Also, wo waren wir stehengeblieben?
- Dabei, dass wir bald nach Hause fliegen. - Ich glaube, der Flug ist verschoben worden.
Ja, aber hast du direkt gesehen, wie er eingeschläfert wurde?
Er ist hier, Damian, er lebt.
Also, kannst du herkommen?
Ja? Na gut, okay.
Ja. Hallo?
Wer ist Damian?
Er ist Verwalter beim „Cosak-Gestüt". Da hab ich mal gearbeitet.
- Du kennst viel, was? - Ich war da, als „Jazzabout" geboren wurde.
Weißt du, ich kenn das Pferd wirklich gut.
Dann hieß es, er sei krank und man habe ihn eingeschläfert.
- Wieso sollte man so 'ne Lüge verbreiten? - Eine spezielle Art Pferdediebstahl vielleicht.
Sieh dir das Brandzeichen an.
Sieben F Sieben.
Das Brandzeichen des „Cosak-Gestüts" war Sieben Eins Sieben.
Und was willst du damit sagen?
- Ziemlich einfach, huh? - Ja, aber... also, es beweist doch nichts.
Okay...
Hey Jazzabout.
Hey, so ist es brav, Junge.
Ja, du bist Jazzabout, richtig?
Braver Junge.
Braver Junge.
Wie lange es wohl noch bis zur Ernte dauert?
Nicht mehr lange.
Das Ende einer Ära...
Es sei denn, du baust als nächstes Bio-Sonnenblumen an.
Wieso Sonnenblumen?
Wenig Aufwand, hoher Ertrag, stabiler Preis, grosse Nachfrage und...
... würden diese schönen Blumen nicht richtig super aussehen?
Ja.
- Guten Morgen. - Weißt du was?
Der Tag ist schon halb rum.
Nach 'ner Woche mit akuten Sportverletzungen hab ich ein Recht drauf, mal auszuschlafen.
Trotzdem, wir können es noch schaffen.
- Was? - Mittagessen in Gungellan.
- Du brauchst auch mal 'ne Pause. - Ich kann nicht.
Betrachte es als Arbeit, wir müssen sowieso einkaufen.
Nächste Woche. Ich hab zu viel zu tun.
- Ja, klar. Du hast zu tun. - Ja.
Ich muss gehen. Soll ich mal Infos aus dem Internet besorgen?
- „Infos"? - Ja.
Über die Sonnenblumen.
Oder Leinsamen vielleicht, oder Biohafer oder...
Oder wir ernten erstmal unseren Weizen.
Ihr solltet nichts überstürzen.
Nein, du hast ja so Recht.
Kommen Sie, Herrschaften. Dieser Bursche hat hervorragendes Blut.
Er ist enorm ausdauernd. Höre ich 130? Ja, 130. 130, wer bietet mehr? Höre ich 140?
Ja, 140 Dollar. 150, danke, Gino. 150, 150, 150 Dollar.
Ich bin im Moment etwa so attraktiv, wie eine Goldkette auf behaarter Brust.
- Was? - Die ganze Babygeschichte.
Alle Frauen denken, wir sind zusammen. Ich muss sie erst vom Gegenteil überzeugen.
Sie werden es schon verstehen.
- Du könntest etwas mithelfen. - Was?
Soll ich dein schwarzes Büchlein nehmen und alle anrufen?
170 nochmal von Gino. Und 180 hier ganz vorne.
Wer bietet mehr als 180?
180 zum Ersten... und zum Zweiten... und verkauft an Claire McLeod von Drovers Run.
Sowas nenn ich ein Schnäppchen.
- Hast du sie nicht alle? - Was sollte ich machen?
Er wär beim Abdecker gelandet.
Hey.
Wollen wir nicht zusammen Mittagessen?
Das fragst du mich?
- Ich finde es blöd, wenn wir uns ausweichen. - Ja.
Also, ich lad dich ein. Mittagessen?
Ist 'ne tolle Idee, aber heute geht's nicht. Wir sind im Stress.
Ich dachte, auf dem Land wär's ruhiger, aber ihr schuftet wie Idioten.
- In der Stadt hatte Nick mehr Zeit für mich. - Du siehst ihn doch jeden Tag, oder?
Ja, aber nicht lange, und wir reden nur über die Farm.
Und vergiss nicht das Wetter.
Man muss lernen, einfach das Thema zu wechseln.
- Oder mehr über Weizen lernen. - Wir sind am Anfang und alles ist Routine.
- Arbeit, essen, Sex, jeden Tag das Gleiche... - Oh ja, muss die Hölle sein.
Ich...
... weißt du, ich wünsch mir so, dass wir uns auch mal hinsetzen und reden könnten...
... aber ich will ihn auch nicht nerven.
Nick ist einer, der es gern hat, wenn die Frau weiß, was sie will.
Die einfach das sagt, was sie denkt.
Also, ich soll meine Wünsche äußern?
Im richtigen Moment, ja.
Danke für den guten Rat.
Wenn's um das Liebesleben anderer Leute geht, bin ich Expertin.
Komm schon.
Mit Bedacht kaufen. Das war unsere Devise. Weißt du nicht mehr?
Du hast die miesesten Klepper der Auktion gekauft.
I wo. Ein bisschen anständiges Futter und Streicheleinheiten...
... und vielleicht überraschen sie uns noch.
Ja? Und was hast du dann vor, Claire? Willst du etwa Preise mit denen gewinnen?
Ich konnte sie nicht ihrem Schicksal überlassen. Klar?
Was ist los mit dir, huh? Du weißt, dass du sie nicht alle retten kannst.
Eins könnte ich aber noch retten. Zwei Anhänger. Drei Pferde.
Komm schon. Steig ein, bitte.
Hab'n Pferd gesehen, das ich kenne. Wär 'ne gute Investition.
- Ja? - Wir haben genug Pferde für heute.
- Aber das ist ein Vollblut. Absolut edel. - Ja?
Dann können wir ihn uns sowieso nicht mehr leisten.
Bringt den nach Drover, ja? Ich fahre Claire.
- Ich kann doch selbst fahren. - Komm, steig einfach ein.
- Was machen wir jetzt? - Sag mal, wieviel Geld hast du?
- Nicht besonders viel. Wieso? - Vielleicht nehmen sie die Kreditkarte.
1.000. Und schon sind 1.000 Dollar geboten für diesen jungen Vollbluthengst.
Wer bietet mehr als 1.000? 1.200, danke, Sir.
- Eins drei. - Jake.
1.300, 1.300 Dollar sind geboten.
- 1.500 Dollar. - 1.600.
Jake. Hör auf, du hast nicht soviel Kohle.
- Ich krieg das. - Woher?
- 1.700. - 1.800!
1.800 von diesem jungen Mann. Neunzehn, zum Ersten, Zweiten, Dritten.
- 2.000. Hey hier. - Es ist vorbei.
- Hey, ich wollte noch bieten. - Nächstes Mal müssen Sie Gas geben.
Entschuldige.
Es ist nicht deine Schuld. Das war abgekartet.
Dann geh zur Polizei.
- Ich hab keine Beweise. - Such welche.
- Hier, also... der Rest läuft dann... - Wie abgesprochen, genau.
Hey! Die Auktion war manipuliert. Ich werde Sie anzeigen.
- Was anzeigen? Hauen Sie ab. - Ich hatte das Höchstgebot. Ich will das Pferd.
Sie waren nicht schnell genug. Pech für Sie.
Wir werden das auf dem Polizeirevier klären.
- Wir können es gleich hier klären. - Na los.
Hören Sie auf. Alle beide. Es war eine faire Auktion. Ende der Diskussion.
- Ich kann sie nicht länger hinhalten. - Er will nicht rein.
Gib her. Komm schon, Jazz. Komm, Jazz.
- Ich hab Sie gewarnt. Er hat das Pferd erkannt. - Niemand ist perfekt. Ganz ruhig.
Hören Sie, ich weiß nichts von all dem. Wenn jemand fragt, ich kenn Sie nicht.
- Tun Sie, was Sie wollen. - Wie viele Jahre kriegt man für Pferdediebstahl?
- Wir retten ihn, das ist kein Diebstahl. - Hoffentlich hast du Recht.
Terry, na ja, unsere Flitterwochen haben wir nun leider hinter uns. Sozusagen.
Es war sehr schön. Besonders...
Aber wir haben eigentlich noch gar nicht besprochen, wie's weitergeht.
Hat sich was geändert, Meg, oder...?
Oh ja, allerdings.
Du solltest bei mir einziehen.
Für immer?
Das ist 'n großer Schritt.
Wir wissen doch, was nach den Flitterwochen kommt.
- Du vergräbst dich in der Küche. - Und du in deiner Werkstatt.
Denkst du, das kriegen wir hin?
Ich denk schon.
Na ja, aber es dauert 'ne Weile...
- ... bis ich alles gepackt habe... - Das ist in Ordnung.
Dann hab ich Zeit, dir im Kleiderschrank Platz zu machen.
Bist du sicher?
Ja, Terry.
Ich bin mir sicher.
Achtung, du zerdrückst meine Blumenkette.
- Nein, lass es dran. Er könnte weglaufen. - Das wäre gut, wenn ihn jemand findet.
Hoffentlich nicht. Wenn Claire das erfährt, bin ich meinen Job los.
Ich kann ihn nicht mit nach Killarney nehmen.
- Es ist nur ein Tag, bis Damian da ist. - Ja, wenn er kommt.
Er kommt schon. Er hat es mir versprochen, dass... er hat gesagt, er versucht es.
Du glaubst mir doch, oder?
Ich glaub dir, dass du es glaubst.
Als ich nach Brett gesucht hab, hast du zu mir gehalten.
Das bisschen Pferdestehlen bin ich dir schuldig.
Ich habe Recht, das weiß ich.
Ich muss wieder zur Arbeit.
Ich hol ihm mal Futter. Ein Vollblut sollte nicht hungern, oder?
Danke.
Willkommen im McLeod-Ryan-Asyl für abgehalfterte Klepper.
- An dem Pferd ist nichts abgehalftert. - Wir haben auch ordentlich dafür geblecht.
- Ich finde, wir haben das prima hingekriegt. - 800 Dollar für diese dicke Tante.
Wie kommst du auf „dicke Tante"?
- Ja, zwei für den Preis von einem. - Toll, soviel zum schnellen Profit.
Sieh es als langfristige Investition an.
Hör zu, ich sorg mich um meinen kurzfristigen Kontostand.
Während das Schätzchen unser Gras futtert und nichts tut.
Es ist mein Gras, und sie tut keineswegs nichts. Sie ist trächtig.
- Und das ist so schwer für ein Pferd? - Es ist Schwerstarbeit für alle Weiber.
Glaub mir, meine Süße, nicht so schwer wie für die Männer.
Hey. Der obere Draht war kaputt. Ich weiß, du hast Tiere da, deswegen...
- Bist du heute die gute Fee? - Nein. Es ist auch unser Zaun...
Ich mein nicht den Zaun. Du hast mit Sally geredet.
Wir haben etwas geplaudert, ja.
Angeblich stehe ich auf Frauen, die genau wissen, was sie wollen.
Gab's sonst noch was über mich zu reden?
- Nick, es war nicht... - Habt ihr über meine Narben geredet?
Nein, und red mit ihr darüber, nicht mit mir.
- Darum geht's doch. - Das ist deine Diagnose, richtig?
- Wieso fragst du Sally nicht? Sie... - Wenn ihr zwei Freunde sein wollt, toll.
Aber wenn ihr über Gemeinsamkeiten quatscht, haltet mich da raus. Okay?
Oh nein.
Komm schon.
Tess!
Hast du zufällig einen braunen Hengst gesehen?
Nein. Wo denn?
Ungefähr...
- Das waren wohl Wildpferde. - Ja, denk ich auch.
Verdammt. Die sind bestimmt auf der Suche nach Stuten.
Aber wir brauchen keinen unbiologischen Hengst in unserem Weizen.
- Tess, ich... - Ich muss Nick warnen.
Weg da! Na los! Husch! Husch! Weg da!
Weg!
- Wie sind sie denn da reingekommen? - Vielleicht hab ich das Tor offen gelassen.
- Aber die Schafe waren nicht zu sehen. - Toll. Sieben Monate Arbeit umsonst.
Vielen Dank.
- Ich wollte deinen Rat befolgen. - Was?
Ich hab gedacht, ich muss mehr über Weizen lernen.
Es tut mir Leid.
Na komm, bevor sie sich total vollfressen.
Kommt schon.
Los, geh du da rum. Genau, und treib sie weiter.
Würde es dich stören, wenn Terry häufiger hier wäre?
Mehr als jetzt schon?
Ja.
Wenn er bei mir einziehen würde. Wär das okay für dich?
Ist doch deine Sache.
Claire, alles in Ordnung? Nein, nein, er muss ja nicht einziehen.
Was machst du denn?
- Bist du verletzt? - Sieht nicht so aus.
- Nein, nein, du bleibst hier. Ich hol den Arzt. - Ich bin nicht verletzt.
Und was ist dann?
Ich bin hingefallen. Hast du denn noch nie geweint, wenn du hingefallen bist?
Natürlich. Ungefähr mit sieben.
- Er ist weggelaufen. - Wie denn?
Rübergesprungen. Hat fast das Tor mitgerissen. Ich hab seine Spur nach Wilgul verfolgt.
- Wisst ihr was über ein vermisstes Pferd? - Hast du eins verloren?
Nein, aber da war einer auf Killarney, der sagt, man hätte...
... ihm auf der Auktion sein Pferd geklaut. Er wollte dich sprechen.
- Ja? Wieso mich? - Das hat er nicht gesagt.
- Hat das Futter was damit zu tun? - Nein.
Nein.
Hoffentlich wisst ihr, was ihr tut.
Das war bestimmt der Kerl von der Auktion.
- Hat dich aber schnell aufgestöbert. - Wir müssen „Jazzabout" sofort finden.
- Ja. Nimm das. Wir treffen uns in fünf Minuten. - Okay.
Hey, sobald das Letzte durch ist, machst du das Tor zu!
Alles klar.
So, geschafft.
Du bist sauer auf mich.
Besucher lassen dauernd das Tor offen. Es ist wohl unvermeidbar.
Ich bin kein Besucher.
Es waren wenige Schafe. Die haben nicht viel beschädigt.
Der Schaden ist egal, aber der Schmutz durch die Tiere und Chemikalien...
Jetzt können wir es nicht mehr Bioweizen nennen, also fällt der Preis.
Die Fläche ist doch riesig und es waren nur ein paar Schafe.
Ja, aber sieh dir den Dreck an. Das reicht doch schon.
Und...
... ich meine, wenn der Dreck nicht da wäre...
... wären dann die sieben Monate Arbeit gerettet?
Das wär unmoralisch.
Es muss ja keiner erfahren.
Bitte.
Ich möchte nicht, dass Nick sauer ist.
Nun, wenn wir die plattgetrampelten Halme rausreißen und sämtliche Kötel beseitigen...
Aber Nick darf nichts davon wissen, er ist sehr genau, und wenn du das erzählst...
- ... dann werd ich dich umbringen. - Entschuldige.
Ich hab meinen Mund nicht halten können. Er ist auf mich auch total wütend gewesen.
Hast du 'ne Plane im Auto?
Ich konnte Zäune noch nie leiden.
Wir brauchen Hilfe. Wenn ich Claire alles erkläre...
- Nein. - Sie könnte doch die Polizei einschalten.
Wir werden das Pferd finden. Lass uns nicht so viele Leute mit reinziehen.
Du erzählst mir doch nicht alles, oder?
Was verschweigst du mir?
Ich weiß auch nicht alles über dich.
Und das ist okay. Wir müssen nicht alle Geheimnis kennen.
Schon klar.
Hattest du mal Familienkrach?
Ich auch.
Ich würde sagen, wir suchen flussabwärts weiter....
Eine Frau aus der Stadt würde sagen: „Oh nein, mir ist'n Nagel abgebrochen".
Bald sehen deine zarten Hände wie Sattelleder aus.
- Danke, das ist ja sehr beruhigend. - Oh, klasse.
- Du bist ja früh zurück. - Ja. Ich dachte, du fühlst dich allein.
Aber offensichtlich nicht.
Ich hab gerade nach dir gesucht. Da ist noch ein kaputter Zaun.
- Sind aber viele. - Ja, Becky hat 'n wilden Hengst gesehen.
Der wird sich nicht von 'n paar Zäunen aufhalten lassen.
Den muss ich finden, bevor er noch mehr Schaden anrichtet, huh?
Und das?
Für unseren Gemüsegarten.
Wozu ein Vermögen für Dünger ausgeben, wenn man ihn selbst aufsammeln kann?
Ihr Mädels solltet häufiger ausgehen.
Vergiss das Essen heute Abend. Wir müssen diesen Hengst einfangen.
- Danke, dass du mir geholfen hast. - Das wollte ich dir lieber nicht antun.
Darf ich dich zum Essen einladen? Nick muss ja den wilden Hengst jagen.
Wir brutzeln uns was zusammen?
Ja, gern.
Hey Mum. Ich muss los.
Ich dachte, du bleibst heute Abend da. Ich koche was Besonderes.
Und weswegen?
Na ja...
... Terry und ich haben uns unterhalten und...
... wir denken, er sollte hier einziehen. Es sei denn, du hast ein Problem damit.
Oh ja, natürlich.
- Was denn? - Nein. Ihr hättet das längst tun sollen.
- Na gut. - Super, dass ihr euch zusammengerauft habt.
- Also, isst du hier? - Nein, kann nicht.
Ich treff mich in Fisher, und ich bin total spät dran.
Oh, hey Terry. Also, ich denke, du bist jetzt mein „Stiefvater", oder?
Ja. Irgendwie schon. Wenn du so willst.
Cool. Leihst du mir 20 Dollar?
Jodi? Nur eine Nacht!
Hast du 20 Dollar?
Da vorn.
Ruhig...
Ja, braver Junge.
Hey, ganz ruhig.
Hab keine Angst.
Der Arme. Ja, ganz ruhig.
Halt still. Ganz ruhig.
Wie sieht's aus?
Die Wunde ist nicht allzu tief, er hat Glück gehabt.
Er ist heute sehr weit gelaufen. Vielleicht ist er total fertig.
Er braucht unsere Hilfe.
Ich bleibe hier. Nimm meinen Wagen. Du musst erstmal ausschlafen.
- Und was hast du vor? - Ich kann ihn nicht allein lassen.
- Ich muss da sein, falls er aufstehen will. - Dann werd ich Feuerholz sammeln.
- Becky... - Nein.
Ich verbringe die Nacht mit 'nem tollen Hengst. Wer sagt da schon „nein"?
Okay.
Ich hol das Holz.
Ganz ruhig.
Ah, hier haben wir Eier. Und mit Eiern lässt sich was zaubern.
Spiegelei und Rührei kann ich, wenn du ein Soufflé willst, bist du der Koch.
Mach den Wein auf und denk daran: Nicht um Rat fragen wegen, du weißt schon.
- Klar. Nie wieder. Da ist nur noch eine Sache. - Nein, bitte nicht.
Was ist zwischen euch schief gelaufen?
- Nick ist ein Freund. Nichts lief schief. - Komm schon, ihr wart mehr als Freunde.
- Aber ihr habt nie... - Haben wir nicht. Hast du Käse?
Nun, es lag an mir. Wirklich, es lag total an mir und der ganzen Zeitplanung und so weiter...
... und diesem missratenen Familienessen und...
- ... du weißt schon, Alex und ich... - Ja, ihr wart mehr als Freunde.
Immerhin sind sie Brüder und das war irgendwie komisch.
Ja, schon klar.
- Und dann ist da noch seine Mutter. - Richtig.
Liz kann manchmal...
- ... dominierend sein. - Das hast du aber wirklich nett formuliert.
Cheers.
Als ich schwanger war... lief so 'ne Werbung für Fliegenspray im Fernsehen.
Und mir hat die Fliege immer so Leid getan.
Das ist ja schrecklich.
- Das ist schon furchtbar lange her. - Das ist ja klasse.
Noch so'n kleines Schwangerschaftsgeheimnis von dem du erst erfährst, wenn's zu spät ist.
Guck dir ein trauriges Video an. Dann hast du einen guten Vorwand.
Ich werd das nachfüllen und bring es dir nachher ins Haus.
Danke, Meg.
Danke.
- Hallo Terry. - Hallo Claire.
- Ist alles in Ordnung? - Ja, wird schon werden.
Das ist die letzte Fuhre. Versprochen.
Ich muss heute Abend nur noch eine Sache reintragen.
- Terry. - Komm mit, du sexy Weib.
Wir haben unser ganzes Leben vor uns.
Tut mir Leid. Entschuldige, Meg.
Ich hab mal einen Freund gehabt. Wir haben wegen seiner Ex Schluss gemacht.
- Psycho? - Etwas schon.
Sie hat ihm nach ihrer Trennung einen Pullover gestrickt.
- Oh, das ist ja traurig. - Ja.
Er wollte ihn gar nicht wieder ausziehen.
- Riecht wirklich gut. - Ja.
- Klebt nicht, richtig toll. - Der Trick ist, die Pfanne nicht zu überhitzen.
Ich weiß es klingt vielleicht komisch, aber...
... wolltest du schon mal mit einer Frau zusammen sein?
Ja. Das klingt schon eigenartig.
Ich meine, ich meine...
... wir zwei sitzen hier zusammen und können über alles reden.
Na ja, Frauen reden gern und Männer tun oft nur so, als ob sie zuhören.
Ja, manchmal denk ich, ohne sie geht's uns besser.
Aber sie sind doch so süß.
Hast du schon mal...
... du weißt schon, mit einer Frau...?
Eigentlich nicht. Nein, einmal hat es einen Kuss gegeben.
- Aber weiter ging es nicht. Du? - Nein.
Aber ich habe schon mal darüber nachgedacht.
Was Nick davon hielte?
Ach, so lange er dabei zusehen dürfte, hätte er bestimmt nichts dagegen.
- Auf Freundinnen, die dich zum Lachen bringen. - Und auf Jungs, die dich glücklich machen.
Das Pferd kann schon über alle Berge sein.
Wir suchen weiter, sonst müssen wir ständig Zäune flicken.
Hör mal, Jenny hat mich heute auf der Auktion abblitzen lassen.
Du hast keinen Schlag mehr, Mann.
Ja...
Als ob ich Claire betröge, dabei sind wir kein Paar.
- Aber es sieht so aus. - Ja?
Na ja, zur Zeit ist sie nicht unbedingt die Claire, die ich kenne.
Sie weint dauernd und hat Mitleid mit sämtlichen Tieren.
Du solltest ihr mal einen Heiratsantrag machen.
Nein, sie wollte ja nicht...
Aber, weißt du was?
Ich höre bei dir und Sally schon die Hochzeitsglocken läuten.
Ich glaub, bei dir ist'n Rad ab, Junge.
Er schafft es. Er ist ein Kämpfer.
Hoffentlich hast du Recht. Ich will ihn nicht nochmal verlieren.
Er bedeutet dir viel, oder?
Ich weiß nur, wie fertig die Besitzer waren.
Damian.
- Der Gestütsverwalter, ja? - Ja.
Meine Familie ist ätzend.
Meine Eltern hassen mich und ich hab'n Bruder, der im Knast sitzt.
Ich bin früher auch mies drauf gewesen.
Dann ist es bei uns beiden ähnlich. Meine Familie ist auch ätzend.
Du hast da was.
Das ist 'n gutes Zeichen.
Aber binde ihn lieber an.
Wir wollen ja nicht, dass er wieder wegrennt.
Weißt du, ich liebe dich wirklich...
Sie sind reichlich schwer zu finden gewesen.
- Wo ist mein Pferd? - Es ist nicht Ihr Pferd, oder?
Aufstehen, Mädchen.
Lassen Sie sie in Ruhe, sie hat nichts damit zu tun.
Los, Beeilung.
Also...
... nochmal von vorn. Wo ist mein Pferd?
Gestern Abend haben wir ihn hier gefunden. Das ist alles. Er muss wieder abgehauen sein.
Ich lass mich doch nicht verarschen. Mit wem seid ihr hier verabredet? Hey?
Wo ist das Pferd?
- Wo kommt der denn her? - Keine Ahnung.
Muss reingesprungen sein.
Er ist kein Wildpferd, das ist sicher.
Höchstens, die geben denen auch ein Brandzeichen.
Claire, sei jetzt bitte nicht unvernünftig, okay?
Ja, mein Junge.
Du bist aber ein Hübscher.
Ganz ruhig.
- Ganz ruhig. - Claire, du kommst sofort her.
- Alles in Ordnung? - Ja, mir geht es gut.
Kannst du aufstehen?
Ist schon gut, du brauchst nicht zu weinen.
Wieso sollte ich weinen? Du warst derjenige, der ihn provoziert hat.
Leg doch diese Blumen weg. Du siehst lächerlich aus.
Ja, so kenn ich dich.
Morgen.
Hattest du Spaß?
Oh ja. Wirklich super.
Tee?
Ja.
Alles in Ordnung?
Nein.
- Was ist passiert? Wo warst du? - Nichts ist passiert, Mum. Aber ich...
... ich vermisse ihn einfach.
Ich dachte, ich hätte das Richtige gemacht, aber ich vermisse Alberto so.
Ich mach ganz viel, um ihn zu vergessen, aber ich denke ständig an ihn.
- Ja. - Weißt du, ich denke, dass ich ihn noch liebe.
- Ja. - Ich glaube, es war ein Fehler.
- Ja. - Kannst du mal aufhören, „ja" zu sagen?
Natürlich liebst du ihn noch.
Aber du hast keinen Fehler gemacht.
Und warum tut es dann so schrecklich weh?
Menschen heiraten, weil sie ihr Leben miteinander teilen wollen.
Ihr ganzes Leben.
Das wolltest du nicht mit Alberto.
Aber das bedeutet nicht, dass du aufhörst ihn zu lieben.
Wann hört es endlich auf?
Es wird jeden Tag weniger.
- Wir sollten am besten die Polizei holen. - Ja. Schade.
Wenn er ein Wildpferd wäre, könnten wir ihn behalten.
Hast du zuletzt nicht schon genug Pferde adoptiert, Claire?
- Nein, Jake. - Ist okay.
- Jake, lieber nicht. - Schon gut.
Hey, mein Junge.
Ja, mein braver Junge.
Hey?
Darf ich fragen, was hier los ist?
Aber der Auktionator wusste Bescheid.
Verkaufsbeleg. Sie können es beim Auktionator überprüfen.
Und die Abstammungspapiere? Haben Sie die?
Die sind gefälscht. Sowas kennt man doch.
Lassen Sie mich gehen. Ich nehm das Pferd mit und zeige Sie nicht an.
Das ist „Jazzabout". Und die Auktion war einfach nur Theater.
Wer glaubt Ihnen das? Wo sind Ihre Beweise?
Da sind sie ja schon.
- Sie bleiben schön hier, Mann. - Hey, nicht schlecht, mein Junge.
Aufstehen!
- Na, das hat aber gedauert. - Hey, toll dich zu sehen, Jake.
Hallo Ben!
Ich nehm an, Sie können beweisen, dass dieses Pferd „Jazzabout" ist?
- Damian Cosak. - Claire McLeod.
DNA, Fotos, alles, was Sie wollen.
Zum Glück haben wir ihn wieder.
Ich hab 'ne Chance gesehen und sie genutzt. Genauso machen Sie's auch.
Tja, ein hohes Risiko nur für ein Pferd. Dem blüht der Knast.
Und nicht nur ihm.
Ist doch klar, dass Jake wusste, wovon er redet.
- Wenn er sich geirrt hätte? - Hat er aber nicht, oder?
Spielst du immer noch den Farmer, Jake?
Und wenn schon?
Ist das so wichtig für dich?
Ja, ist es.
Oh, ich verstehe.
Wenn du genug Spaß gehabt hast, kommst du heim.
- Du hast keine Ahnung. Gar keine. - Du hast andere Verpflichtungen.
Erzähl dem Chef, dass du den Hengst gerettet hast. Das kommt gut.
- Wir sehen uns irgendwann, okay? - So sieht's aus.
- Falls du deinen Job wiederhaben willst. - Man kann nie wissen.
- Schön, Sie kennengelernt zu haben. - Gleichfalls.
Was ist?
Du erzählst es, wenn du so weit bist.
Morgen.
Gut geschlafen?
Oh, ich hab verpennt.
- Du fragst dich sicher, was ich hier mache. - Ich schätze, du hast mit Sally gegessen.
Ja. Es war sehr schön. Denke ich.
Und sie hat keinerlei Ratschläge von mir bekommen.
Glaub ich.
Ich hab kein einziges, verfängliches Wort gesagt. Das versprech ich dir.
Nicht, solange du wach warst.
Wie? Was sagst du?
Nein, gar nichts.
Sally hat sich allein gefühlt, sie war konfus wegen dem Tor und den Schafen und...
„Tor und Schafe"?
Die Schafe sind in den Weizen gegangen, aber es ist nichts passiert.
- Nur etwas Dreck und wir haben's gesäubert. - Tatsächlich?
Ach, ein Häufchen Schafsdreck im Vergleich zur Größe des Universums, was macht das?
Nicht allzu viel, denke ich... Schließlich waren es Bioschafe.
Was?
Ja, ich habe sie letzte Woche ersteigert. Hatte ich's dir nicht gesagt?
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