All language subtitles for Felicity (1978) Ger

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Original subtitles

Wieder war der Sommer in Willow's End eingekehrt

und erf�llte die Herzen der Klostersch�lerinnen mit neuer Hoffnung,

dem strengen Reglement der Nonnen in den Sommerferien entgehen zu k�nnen.

Wir alle tr�umten von der gro�en weiten Welt

und hofften, einem M�rchenprinzen zu begegnen,

der uns aus diesen verwunschenen Mauern holen und zur Frau machen w�rde.

Das bin ich, Felicity.

Ich tr�ume gerade von einem h�bschen jungen Mann.

Nat�rlich nicht von Smitty.

Obwohl, bei so viel Keuschheit hat sich der G�rtner in unseren Tr�umen

schon manchmal in Paul Newman verwandelt.

Was diese �lteren Modelle sagen w�rden, wenn so ein hei�er Typ hier aufkreuzte?

Ich glaube, sie w�rden einfach die R�cke heben.

Jenny tr�umt vorzugsweise von John Travolta.

Und ich... Ach, der dumme Wecker!

Jetzt habe ich meinen Traum vergessen.

Ich wei� nur, dass es der gro�e, schlanke Blonde war, der mir meine Unschuld nahm.

Jenny, aufwachen!

- Wie sp�t? - Es ist schon sechs Uhr.

Was ich blo� wieder getr�umt habe.

Komm schon, die Ballettstunde f�ngt gleich an!

Jenny und ich liebten die Ballettstunde.

Obwohl wir daf�r eine Stunde fr�her aufstehen mussten als die anderen M�dchen.

Aber wir wollten unsere K�rper auf den Augenblick der Liebe vorbereiten.

Auf den Augenblick, den jedes unschuldige M�dchen mit neugieriger Angst herbeisehnt.

Fast jeden Tag sprachen Jenny und ich dar�ber,

wie es wohl w�re, wenn erfahrene M�nnerh�nde

unsere Br�ste und unsere Schenkel streicheln und liebkosen w�rden.

- Bin ich vielleicht groggy. - Ich bin total ersch�pft.

Ich habe geh�rt, bei der Liebe wird man ohnm�chtig vor Ersch�pfung.

- Dann w�re ich gern jede Nacht ohnm�chtig. - Ich auch.

Manchmal fragte ich mich, ob mein Verlangen nach einem Mann normal sei.

Ich beobachtete andere M�dchen.

Ob sie wohl das gleiche Brennen in ihren K�rper f�hlten?

Verlangten ihre knospenden Br�ste auch nach einer zarten M�nnerhand?

Sehnten sich ihre Lippen nach einem verlangenden M�nnermund,

der ihre brennende Haut k�hlte?

Ihr sollt euch doch nicht so lange im Duschraum aufhalten!

Es ist unmoralisch und von Gott nicht gewollt,

dass ihr eure Nacktheit so offen zeigt.

Ja, Schwester Agathe, wir beeilen uns.

Das will ich auch hoffen. Fr�hst�ck ist in 20 Minuten.

Ja, Schwester Agathe.

Bl�de Kuh, die.

Der geht's genau wie uns, Jenny.

Mit dem Unterschied, dass wir noch hoffen k�nne.

Jenny hatte Recht, wir waren ja erst 17,

unsere K�rper waren noch nicht voll ausgereift wie bei einer Frau,

sondern jungfr�ulich und zart.

Wir waren verspielt wie zwei junge Katzen.

Doch das Verlangen nach Lust und Leiden- schaft schlummerte in uns wie ein Vulkan.

Manchmal ber�hrten wir unsere Brust- nippel und hauchten hei�e Luft darauf.

Oder wir streichelten unsere Schenkel und erschauderten bei dem Gedanken,

es w�re ein Liebhaber.

Immer steckten wir zusammen und redeten �ber die Liebe.

Er beobachtet uns immer beim Duschen.

Der arme Smitty, seine Tr�ume sind bestimmt noch wilder als unsere.

Komm wir wollen seinen Tr�umen nachhelfen.

Wartet doch! Wohin geht ihr?

Wir gehen duschen.

Ja, mir ist so hei�. Ich rei� mir alles vom Leib.

Als ich merkte, dass ich beobachtet wurde, f�hlte ich mich wie eine Frau.

Es machte mich stolz, auch wenn es nur Smitty war.

Ich nahm mir vor, in Zukunft meine sexuelle Wirkung auf M�nner

auch an anderen auszuprobieren.

Leider waren M�nner in Willow's End Mangelware.

So fuhren Jenny und ich gelangweilt durch die Gegend.

In Gedanken waren wir bereits in den Ferien

und lagen in den Armen eines tollen Supermannes.

- Kleine Rast gef�llig? - Meinetwegen.

W�hrend Jenny tiefsinnig ins Wasser starrte,

gab ich mich der "Geschichte der O" hin.

Die sexuellen Abenteuer dieses M�dchens zogen mich in ihren Bann

und stimulierten meine Neugier.

Einfach fantastisch diese Leidenschaft.

Ganz sch�n hei�, he?

Sieh mal, da ist jemand.

Komm schon, Jenny. Lass uns ins Wasser gehen.

Los, Jenny, zieh dich aus. Wir werden beobachtet.

Siehst du sie?

- Ja. - Was sind das f�r Typen?

- Sie sind noch sehr jung. - Vielleicht kommen sie auch ins Wasser.

- Sieh dir das an. - Na und?

Die sind aber ganz sch�n sch�chtern, was?

Das sind doch Kinder.

Ich wette, der Gro�e rasiert sich schon.

Guck nicht so frech!

Du bist wohl wasserscheu, was?

Er ist einfach noch zu klein.

Ich sollte bald merken, dass die Erwachsenen,

zu denen ich ja unbedingt z�hlen wollte,

nicht so lange z�gerten wie die Kleinen.

Da war zum Beispiel Mr. Baker, bei dem ich ab und zu arbeitete.

Kann ich dir behilflich sein, Kleines?

Nein, nicht n�tig.

Dann kam der Brief, auf den ich schon so lange gewartet hatte.

Hei�en Sie vielleicht Felicity Robinson, junge Frau?

Komm schon, Jenny, gib mir den Brief r�ber, ja?

Bitte sehr.

Komm her, du! Her damit!

Her damit!

Komm schon, was schreiben deine Eltern? Schnell, lies vor.

- Was ist denn? - Ich soll in den Ferien nach Asien zu meinen Freunden!

Kann ich auch kommen?

Mein Vater hat alles arrangiert, ich fliege nach Hongkong.

Nat�rlich kannst du nicht mitkommen! Da ist nur ein Ticket, und das ist f�r mich!

Auf Wiedersehen, Felicity. Du wirst mir fehlen.

Du mir auch.

- Good bye, Jenny. - Viel Gl�ck.

- Darf ich? - Oh, danke.

Ich glaube, Felicity wird nicht lange unschuldig bleiben.

Felicity - S�ndige Versuchung - PAL - 90:19 Min -

Was ich da sah, hatte ich soeben in dem Buch Emmanuelle gelesen.

Nur, dass es mich mehr ber�hrte.

Am liebsten h�tte ich dem M�dchen den Slip runtergerissen und...

Das erregte St�hnen des unbekannten P�rchens schien aus meiner Brust zu kommen.

Ich f�hlte ein starkes Brennen in meinem Scho�.

Mein Herz klopfte zum Zerspringen.

Und mein Blut pulsierte in den Adern.

Ich f�hlte in diesem Augenblick die gleiche Erregung wie das dunkelhaarige M�dchen.

Nur, sie hatte einen Partner, dessen hei�es Fleisch in sie drang,

w�hrend ich mit meiner Fantasie vorlieb nehmen musste.

Ich sah das erregte Schimmern in ihren Augen.

Ich h�rte ihren keuchenden Atem.

Das war die Sprache der Liebe.

Ich musste sie erleben.

Ich sp�rte, wie sich meine Brustwarzen steil aufrichteten, so wie ihre.

Meine Gedanken wanderten zur�ck.

Zur�ck nach Willow's End in eine schw�le, hei�e Sommernacht.

Es ist so hei�, ich kann nicht schlafen.

Deine Haut ist ja ganz nass.

Ganz hei�, liebkose mich.

- Wie zart deine Haut ist. - Ja.

Ich m�chte dich k�ssen, Felicity.

Lass uns ins Bett gehen.

In dieser Nacht gaben wir uns zum ersten Mal der Liebe hin.

Einer zarten Liebe zwischen zwei unerfahrenen Schulm�dchen.

Doch unseren z�rtlichen Ber�hrungen,

unsere hei�en K�sse

und unsere verlangenden Blicke, weckten in unseren unschuldigen Herzen

die Sehnsucht nach der richtigen Liebe.

Der Liebe mit einem erfahrenen Mann.

Leise.

Sie stehen hoch.

- K�ss mich, Felicity. - Ja.

W�hrend ich mich an meine erste Begegnung mit Jenny erinnerte,

f�hlte ich, dass dies anders war.

Dies war die richtige Liebe.

Den beiden war es egal, ob ihnen jemand zusah.

Das wilde Zucken ihrer K�rper verst�rkte das Kribbeln zwischen meinen Schenkeln.

Mein ganzer K�rper war wie elektrisch geladen.

Ich musste mich von diesem Druck befreien.

Ich machte es mir selber, wie so oft in einem Schlafsaal in Willow's End.

Dabei stellte ich mir wilde Liebesspiele zu dritt vor.

Hi.

- Miss Felicity? - Ja.

Miss Christine schickt mich. Sie bittet Sie, ihr Fernbleiben zu entschuldigen.

Aber sie erwartet Sie mit Ungeduld.

Wie gef�llt Ihnen unser komisches Hongkong?

Oh, es ist bezaubernd.

Und so faszinierend.

Hongkong bietet f�r jeden etwas.

Sie werden die Stadt lieben lernen und sie nie vergessen.

- Felicity. - Hi.

Ich erkenne dich sofort. Du gleichst deinem Vater sehr.

Das hoffe ich nicht.

Kein Vater dieser Erde k�nnte so bezaubernd aussehen.

Hallo.

- Aufgeregt, die Kleine? - Sehr aufgeregt.

Aus welchem Grund?

Es ist �ber Nacht?

Gestern war ich noch in der Schule.

Eigentlich war ich bis jetzt nur in der Schule.

Auf die eine oder andere Weise.

Nat�rlich immer auf den exklusivsten Schulen.

Und immer weggeschlossen.

Ich habe gelernt, die perfekte junge Dame zu sein.

Ich spreche mehrere Sprachen.

Ich wei� alles �ber die Au�erkraftsetzung des Strafrechts.

Das Ballett, die Oper...

Aber nichts hat mich auf das hier vorbereitet.

Hier passieren Dinge, von denen du noch nicht mal getr�umt hast.

- Was f�r Dinge? - Alles, was du willst.

Und alles ist sehr aufregend.

Glaub ihr nicht ein Wort.

Was soll ich mit so viel Blumen machen?

Stephen macht keine halben Sachen.

Der verr�ckte Kerl, ich liebe ihn.

Du hast ihn von den Socken gehauen. Er ist verzaubert.

Sei doch nicht albern, Christine.

Finde dich damit ab, Felicity. Dich plagt ein wirkliches Handicap.

Deine unwiderstehliche Sch�nheit.

Sicher, wenn ich so aussehe.

Ich werde ein hei�es Bad nehmen und zu Bett gehen.

Das ist mein Stichwort.

Ich werde deine Sachen vorbereiten. Du hattest einen langen Tag, Sch�tzchen.

Es war ein wunderbarer Tag. Ich bin so ersch�pft.

Ich fange an zu verstehen, wie beh�tet mein Leben war.

Deine Zeit wird kommen. Man kann nicht lange in Hongkong unschuldig bleiben.

Als erstes m�ssen wir dir neue Kleidung besorgen.

Die hier sind vorsintflutlich.

Morgen werden wir Adrian einen Besuch abstatten.

- Wer ist Adrian? - Du wirst Adrian lieben.

Aber das ist morgen, du musst jetzt schlafen.

Gute Nacht. Schlaf gut.

Gute Nacht, Christine.

Es stimmte, dass ich furchtbar aufgeregt war.

Noch am gleichen Abend schrieb ich Jenny einen Brief nach Willow's End.

Willow's End, wie weit entfernt das war.

Das einzige, was ich von Willow's End vermisste, war meine Freundin Jenny.

In dieser Nacht schlief ich unruhig.

Das waren Laute wie im Flugzeug.

Erregtes St�hnen.

Das Liebesgefl�ster von Christine und Stephan erregte mich.

Noch nie hatte ich solche Worte geh�rt.

Das Verlangen, die beiden zu beobachten war zu gro�,

als dass ich es h�tte niederk�mpfen k�nnen.

Der Gedanke, heimlicher Beobachter in einem fremden Schlafzimmer zu sein, erregte mich.

Au�erdem fand ich, dass Christine eine aufreizende Sch�nheit war.

Eine reife Frau.

Wie sch�n musste sie erst nackt aussehen.

Und Stephan...

Er war der Mann, von dem wir jede Nacht in Willow's End getr�umt haben.

Nimm mich tief in dich auf.

- Ja. - Liebling.

Ja, halt mich fest. Gib mir deine Liebe.

- Ja. - Ja.

Oh, Liebling.

- Oh, ja. - Ja.

Oh, ist das sch�n.

- Ja. - Ja.

Jetzt wusste ich, dass alles, was ich vorher erlebt hatte, Kinderspiele waren.

Ich beneidete Christine und Stephan um ihr Liebesgl�ck.

Und ich schwor mir, nicht mehr l�nger zu warten.

Meine Br�ste schwollen an und pressten sich hart gegen mein Nachthemd.

Ich musste meine ganze Disziplin aufwenden, um mich zur�ckzuhalten.

Am liebsten h�tte ich mir mein Nachthemd heruntergerissen

und mich zwischen ihre hei�en K�rper geworfen.

Nicht mehr denken, nur noch f�hlen.

Ich m�chte Stephans muskul�sen K�rper k�ssen.

Und Christines seidenes Haar streicheln.

Die hei�e Tiefe zwischen meinen Schenkeln befahl meine H�nde zu sich herunter.

Ich streichelte und liebkoste mich,

w�hrend ich atemlos zusah, wie sich Christine und Stephan liebten.

In dieser Nacht verliebte sich ein kleines M�dchen in die Liebe.

Und ich verliebte mich in Hongkong.

Diesen Moloch von Stadt, der alles verschlingt.

Diesen Hexenkessel, neben dem Paris sich wie eine Kleinstadt ausmacht.

Diesen Garten Eden, dessen geheimnis- volle Exotik jeden in den Bann zieht.

Adrian, wo bist du?

Christine, Darling.

Adrian.

Oh, Darling, du s��es, kleines Ding.

Einfach bezaubernd, mein V�gelchen.

Ich will dich jemandem vorstellen. Felicity.

Dieser entz�ckende Mann ist mein treuer Freund Adrian.

Darling, wir brauchen dich.

Nun, genug der Worte

Hinein in mein kleines Reich, und eure K�nigin folgt.

Ach, was f�r ein Liebest�ter. Da kann man ja schwul werden.

- Hier, probier den, du kleines Lustpaket. - Danke.

- Wie sieht's aus? - Na bitte, da k�nnte ich wieder normal werden.

Hier, etwas f�r die s��en �pfelchen.

Ach, warum hat mein Freund nicht so einen s��en Po.

Adrian!

Entschuldige, ich hab mich hinrei�en lassen.

Hier, etwas ganz Exquisites.

Gef�llt mir nicht.

So, der ist bestimmt richtig, Sch�tzchen.

Ja, der gef�llt mir.

Ach, wie s��. Irgendwann versuche ich es auch mal.

- Einen Bikini? - Nein, ein Weibchen, nat�rlich.

- Ach, sieht das gut aus. - Bezaubernd.

Ich finde ihn stark.

Ja, ich finde ihn auch stark, aber die Farbe...

Nein, die ist falsch. Falsch, falsch, falsch.

F�r dich, mein kleiner Teufel, ist nur eins richtig.

Schwarz.

Oh, perfekt, perfekt, perfekt.

Wie w�r's mit einem BH?

Aber ja, mein Schatz. Der muss nat�rlich auch schwarz sein.

Hier, mein s��es Ding. Nimm dieses schwarze St�ck S�nde.

S�ndhaft, s�ndhaft, s�ndhaft.

Darling, ich habe mein exquisites Sortiment um einige

bezaubernde St�cke erweitert.

Ich eile sie zu holen.

Er ist so lustig. Ich muss immer �ber ihn lachen. Er ist so komisch.

Ist er homosexuell?

Das kann ich nicht beantworten. Ich meine, er ist die K�nigin von Saba.

Hat er doch gesagt.

Ihr seid sicher durstig.

Danke.

Die Kleine ist auch ein harter Partner. Erstaunlich.

Los, du Berserker, hol mir einen Drink!

Der Berserker geht jetzt duschen. Ein Berserker, der stets gewinnt.

Du gehst und holst mir noch einen Drink. Auch f�r Felicity.

Ich geh ja schon.

Noch einen Drink f�r dich, meine S��e?

Nein, danke, ich werde lieber baden.

Bis in f�nf Minuten. Ihr beide k�nnt euch jetzt auslassen und l�stern.

- Ihr liebt euch wohl sehr? - Ja, das ist richtig.

Das sieht man. Selbst wenn ihr euch mal kabbelt.

- Es muss sch�n sein. - Was, wenn wir uns kabbeln?

Nein, eure Liebe.

Ach so.

Christine, ich kann an nichts anderes denken.

Selbst in diesem Moment. Sogar in meinen Tr�umen.

Darling, du hast doch noch so viel Zeit.

- Wie ist es? - Es ist wundersch�n.

Aber solltest damit nicht noch etwas warten?

Ich kann nicht warten. Es ist doch nicht schlecht, so zu denken, oder?

Sicher nicht. Denk einfach nicht dar�ber nach. Es passiert schon noch.

Nun, Madame, kann ich jetzt duschen?

Stephan, Felicity ist im Bad, also Geduld.

Wirklich schade, wir h�tten so sch�n duschen k�nnen.

Stephan, ist Andrew Jackson schon zur�ckgekehrt?

Ja, er ist aus Staaten zur�ck, schon letzte Woche.

Kann ich noch etwas f�r meinen Engel tun?

- Nein, danke dir. - Bis gleich.

Ich sah Stephan im Spiegel, und ich wusste, er beobachtet mich.

In diesem Augenblick f�hlte ich mich ganz als Frau.

Zu wissen, dass Stephan nur heimlich zusah, erregte mich,

und ich tat so, als f�hlte ich mich unbeobachtet.

Ich stellte mir vor, es w�re seine Hand, die meinen K�rper streichelte.

Einige Wochen waren vergangen und noch immer lief ich als Jungfrau durch die Welt.

Und das in einer Stadt wie Hongkong.

Aber wie Christine es vorausgesagt hatte,

es passierte schneller, als ich zu hoffen wagte.

Christine und Stephan hatten mich auf eine Party mitgenommen.

Es war eine herrliche Sommernacht und ich lernte viele interessante Leute kennen.

Me Ling zum Beispiel war die Tochter eines reichen chinesischen H�ndlers

und einer englischen Lehrerin.

- Sie ist bezaubernd. - Ja, und sehr mysteri�s.

W�hrend Christine mir Geschichten �ber Me Ling erz�hlte,

sp�rte ich, wie die Blicke eines Mannes meinen K�rper abtasteten.

Wieder f�hlte ich die gleiche Erregung in mir.

Nur diesmal gab es keine Hindernisse.

Der Mann da vorn, er schaut immer zu mir her.

Wer? Oh, Andrew, der ist ganz sch�n hinter dir her.

Meine Freundinnen finden ihn toll.

Nun, du bist gro� genug. Geh und sei nicht zu artig.

Und vergiss nicht, was ich dir gesagt hab.

W�hrend ich mit Andrew sprach, bemerkte ich, wie seine Augen mich taxierten.

Ich gab mir alle M�he, erwachsen zu erscheinen.

Denn eins hatte ich mir fest vorgenommen.

Heute Nacht musste es passieren, und Andrew schien mir der Richtige zu sein.

Was bringt dich nach Hongkong?

Ein sehr g�nstiger Wind, Andrew.

Ich bin ein Gast von Stephan und Christine.

Die Reise war ein Geschenk meines Vaters.

Dann bin ich dem alten Herrn ja richtig dankbar.

Sag mal, magst du eigentlich schnelle Sportwagen?

Ja, wieso?

- Dann komm mit mir. - Wohin gehen wir?

Zeige ich dir noch.

Was tr�gst du unter dem Kleid?

Str�mpfe und ein H�schen.

S��e, zarte und feste Schenkel.

Und jetzt?

Ich mag Straps.

Zieh sie aus.

Ja.

Und jetzt der andere.

Los, weiter. Ganz runter.

Ich mag nackte Beine.

So ist gut.

Jetzt das H�schen.

Tu, was ich dir sage.

Es wird nichts passieren.

Es wird dir gefallen. So ist gut.

Jetzt ist dein niedlicher, runder Po nackt.

Heb das Kleid hoch. Ja, ja so.

Hey, du siehst ja aus, als k�nntest du es kaum erwarten.

Na komm schon, steig aus.

Jetzt leg dich aufs Auto, heb deinen Rock und spreize deine Schenkel.

Andrew, bitte.

Hab keine Angst, S��e.

Ich passe auf, der alte Andrew macht das nicht zum ersten Mal.

Wann kommst du endlich ins Wasser?

- Niemals! - Frostbeule!

Ich bin all das nicht gew�hnt, Christine.

Swimming Pool, Diener, das ist spitze.

Ich bin froh, dass es dir bei uns gef�llt.

Alles klar gegangen letzte Nacht?

Die Party war sehr interessant.

Irgendetwas ist schief- gelaufen, nicht wahr?

War es gut f�r dich, das erste Mal. Sex, meine ich.

Nein, eigentlich war es furchtbar.

Ich erinnere mich, dass ich sogar geweint habe.

Ist zwischen dir und Andrew etwas passiert letzte Nacht?

Nicht alle, die gut aussehen, machen gute Liebe, wei�t du?

- War es das erste Mal f�r dich? - Ja.

Ich erinnere mich an mein erstes Mal.

Nicht, weil es gut war, sondern weil ich sch�chtern und unschuldig war.

Nach ein paar Minuten war alles vorbei.

Aber mach dir keine Sorgen. Es wird noch andere Male an anderen Orten geben.

Und das Wichtigste, andere M�nner.

Genie� das Leben und h�r auf, dir Sorgen zu machen.

Und hab keine Angst zu experimentieren und etwas Neues zu finden.

Christine, ich hab gesehen, wie du und Stephan Liebe gemacht habt.

Ich habe euch durch die Schlitze an der T�r beobachtet.

Macht dich das w�tend?

Nat�rlich nicht. Eigentlich macht es mich etwas an.

Oh, da ist Me Ling, die wird dich schon auf andere Gedanken bringen.

- Hey, Me Ling. - Hallo.

Felicity, Me Ling kann dir Pl�tze in Hong- kong zeigen, von denen ich nichts ahne,

geschweige denn gesehen hab.

W�rdest du gerne mitkommen f�r einige Tage?

Okay, ich bin dabei.

Me Ling scheute keine M�he, mir die exo- tische Sch�nheit Hongkongs nahe zu bringen.

Ich war geradezu fasziniert von dem Zauber ihrer Heimatstadt.

Was h�ltst du von Hongkong? Eine interessante Stadt, nicht?

Es ist bezaubernd, aber sehr asiatisch.

Mir fiel sofort ein, dass Me Ling es als Beleidigung auffassen k�nnte.

Aber Me Ling war einmalig.

Eben eine Asiatin.

Immer strahlte sie eine Fr�hlichkeit aus, die geradezu ansteckend war.

Ansteckend wie diese Stadt.

Ich f�hlte mich auf eine seltsame Art hingezogen zu dieser Stadt.

Und zu Me Ling.

Und ich glaube, sie f�hlte das Gleiche f�r mich.

Wir lachten und scherzten.

Aber auf eine sehr verhaltene Art flirteten wir miteinander, und ich wusste,

es war nur noch eine Frage der Zeit, bis wir uns z�rtlich streicheln w�rden.

Wir waren den ganzen Tag auf den Beinen.

Doch ich f�hlte keine M�digkeit, ganz im Gegenteil.

Ich hatte noch nicht einmal bemerkt, dass es Nacht geworden war.

Hongkong hatte sich in einen gro�en, glitzernden Diamanten verwandelt.

Der glitzernde Diamant zog uns in seinen Bann.

Ich wusste, dass ich ihm ausgeliefert war, wie die Motte, die das Licht sucht.

Nun musste ich aufpassen, dass ich mir nicht die Fl�gel verbrannte.

Doch dar�ber wollte ich jetzt nicht nachdenken.

Ich wollte die Nacht auskosten.

Ich f�hlte mich wie in einem Rausch

und wollte alles erleben, was diese herrliche Stadt zu bieten hat.

Me Ling f�hrte mich zielstrebig in einen Nachtclub.

Und ich lie� mich mehr als willig von ihr f�hren.

Ich musste zugeben, dass mir mein Herz bis zum Hals klopfte.

Aber ich hatte unendliches Vertrauen zu Me Ling.

Und ich war unendlich neugierig.

Was ist das hier f�r ein Platz?

Hab keine Angst, Darling.

Wir gehen jetzt baden, ein au�ergew�hnliches Bad.

Oh, wundervoll.

Du bist sch�n.

Hongkong ist wundersch�n bei Nacht.

Wundervoll, wo gehen wir jetzt hin?

Nun, ich wei� nicht, ob du daf�r schon bereit bist.

Ich bin f�r alles bereit.

- Alles? - Alles.

Nun, in Ordnung.

Wo bringt uns dieses Boot hin?

Nirgendwohin, das ist mein Arbeitsplatz.

Manchmal mein Zuhause.

Du kannst an Bord kommen. Aber sei nicht schockiert, von dem, was du sehen wirst.

Danke.

Was ist das f�r ein Haus?

Das ist das chinesische Haus der Freude.

Du musst weder teilnehmen noch zuschauen, wei�t du?

Wenn du aber teilnehmen willst an den sch�nen Freuden, so mache es.

Komm mit mir.

Ganz leise.

Das chinesische Haus der Freude war einfach ein Freudenhaus.

Allerdings ohne Bezahlung. Wer hierherkam, fand immer einen Partner.

Me Ling in der Vereinigung mit einem Mann zu sehen, erregte mich aufs H�chste.

Von hinten sp�rte ich das harte Glied des Unbekannten.

Ich f�hlte eine Mischung aus Scham, Erregung und Gefahr in mir.

Der Mann hatte etwas Kompromissloses an sich, das mich ihm gef�gig machte.

Seine verlangenden H�nde duldeten keinen Widerspruch.

Ich gab mich ihm hin.

Ich f�hlte wie sein hei�es Fleisch eindrang, w�hrend ich Me Ling zusah.

Schmerz und Lust vereinigten sich

und rasten wie ein Wirbelsturm durch meinen K�rper.

In dieser Nacht gab ich mich bis zur totalen Ersch�pfung hin.

Me Ling, was machst du hier?

- Nun kennst du mein Geheimnis. - Dein Geheimnis?

Dies ist meine andere Heimat. Diese Menschen sind Fl�chtlinge.

Ich helfe ihnen, denn sie sind sehr arm.

Ich bitte dich, es nicht zu erz�hlen.

Oh, Me Ling.

Das ist meine Wahrsagerin, sie ist mir sehr wichtig.

Sie sagt, du bist sehr sch�n.

Danke.

Ich muss jetzt noch andere Familien besuchen. Willst du mitkommen?

Nein, ich geh besser zur�ck und ruf Christine an. Und dann schlafe ich etwas.

Richtig schlafen, meine ich. Nicht wie letzte Nacht.

Okay, wir sehen uns bald wieder.

Danke, dass du mir dein Hongkong gezeigt hast.

- Alles in Ordnung? - Drei M�nner sind hinter mir her.

- Ich seh niemanden. - Es stimmt aber, glaub mir.

Dann schnell, steig auf.

Als ich auf Miles' R�cksitz sa�, versp�rte ich ein Gef�hl von Vertrauen und Sicherheit.

Nicht, weil er mich vor den Chinesen gerettet hatte.

Nein, Miles strahlte so viel Sympathie und Optimismus aus,

dass man sich ihm nicht entziehen konnte.

Das war gut, he? Tja, wirklich.

Da, das ist die Heimat.

Sorry.

Alter, ich glaub, ich bin ein bisschen betrunken.

Entschuldige, k�nnte ich dich bitten, einen etwas Angetrunkenen zu begleiten.

Da kann ich nicht widerstehen.

In welchem Stock wohnst du?

Ich? In welchem Stock ich wohne? Nur im 23ten.

Madame, Sie sehen, Sie sind ganz sicher hier.

Ja, das sehe ich, ja.

Ich k�nnte nicht mal einen Finger hochkriegen.

Ja, das sehe ich.

Also, was f�r ein h�bsches P�rchen wir sind, nicht wahr?

Und das ist, wie du siehst, mein Bett.

Und sieht es nicht bezaubernd aus?

- Guten Morgen. - Guten Morgen.

Danke.

Ich hab das Gef�hl, der Morgen ist vorbei, hm?

- Wie sp�t ist es denn? - Kurz nach halb drei.

Oje.

Ja, du hast richtig gepennt.

- Und du bist schon lange auf? - Ja, eine Stunde.

- Ich hab dich angeschaut. - Ehrlich?

Wenn man man jemanden im Moment des Aufwachens erwischt...

...sieht man ihn manchmal, nur f�r einen Moment,

genau so, wie er als Baby aussah.

Das ist Unsinn.

Ich wei�, aber es klang doch gut, oder?

Um die Wahrheit zu sagen, ich kann mich nicht an dich erinnern.

Oh ja, letzte Nacht.

Letzte Nacht, ich bef�rchte, ich kann mich an nichts mehr erinnern.

Du bist ein v�lliges Geheimnis.

Ich wei� nichts �ber dich.

Du wei�t, dass ich Orangensaft mag und chinesische Angreifer anziehe.

Jetzt muss ich nur noch die Details herausfinden.

Sag mal, was hast du die n�chsten Tage so vor?

Ich verbringe sie mit dir, sch�tze ich mal.

Ich ruf besser Christine an und sag Bescheid, dass ich ein paar Tage weg bin.

Sie soll mir etwas Kleidung schicken.

Ich hoffe mal, nicht zu viel.

In der Gesellschaft von Miles verga� ich v�llig meine Umgebung.

Ich h�tte genau so gut zuhause sein k�nnen.

Mit ihm w�re ich auch dort gl�cklich gewesen.

Ebenso wie Me Ling wollte mir Miles Hongkong n�her bringen,

denn er hatte hier fast sein ganzes Leben verbracht.

Und er liebte diese Stadt.

Doch mit ihm erlebte ich Hongkong anders als mit Me Ling.

Viel gef�hlvoller und intensiver.

Kein Wunder, denn ich war bis �ber beide Ohren in Miles verliebt.

Ich wei� nicht, wie du das machst.

Was?

Du sitzt einem Mann gegen�ber mit einem miesen Ruf.

Wirklich?

Bevor wir uns kennenlernten,

war ich daf�r bekannt, der j�ngste versaute alte Mann in Hongkong zu sein.

- Die Vororte eingeschlossen. - Tolle Geschichte.

Jetzt sitze ich hier mit einer Sch�nheit

und tausche H�flichkeiten aus.

Dabei sollten wir Stellungen im Bett austauschen.

Was sich noch �ndern kann.

Du bist ein Scherzkeks.

Ja, das liegt wohl daran, weil ich nicht sagen kann, was ich wirklich f�hle.

Du kannst nicht sagen, was du f�hlst?

Ich kann es auf Chinesisch sagen, aber in Englisch f�llt es mir schwer.

Iss dein Essen. Nicht bewegen.

Ich will, dass wir Liebe machen.

S��e, ich muss in drei Tagen die Stadt f�r einen Job verlassen.

Nun, dann lass uns keine Zeit verschwenden.

Ach, du meine G�te.

Nach den Garnelen machen wir Liebe.

Wenn du das so sagst, kann ich nicht wirklich ablehnen.

Schlie� deine Augen.

Du bist so sch�n.

Schlie� die Augen.

Die Tage und N�chte flogen an uns vorbei wie im Rausch.

Manchmal durchliefen Miles und ich die N�chte H�ndchen haltend und verliebt.

Und die Tage verbrachten wir im Bett, ineinander gekrallt, verlangend.

Miles, ich will dich jetzt sofort f�hlen.

Ja, Schatz, lass uns noch ein bisschen zugucken.

Ich kann nicht mehr warten.

Pass auf, dass keiner zusieht.

Ist mir egal.

Gleich habe ich ihn.

Du bist verr�ckt.

Und geil.

Verdammt!

Schatz, wir gehen zur�ck in mein Hotel.

Ich wage kaum zu fragen, woran du denkst.

Hast du keine Lust?

Du meinst hier?

Warum nicht? Ich steh auf ein wenig Gefahr.

Du kleiner Frechdachs.

Vielleicht solltest du damit anfangen, deinen Slip auszuziehen.

Felicity, einfach verr�ckt.

Ich bin verr�ckt nach dir.

Felicity, wenn nun jemand kommt?

Wir sitzen in einem �ffentlichen Verkehrsmittel.

Wir verkehren doch miteinander, oder etwa nicht?

Du bist ganz sch�n frivol. So kenn ich dich ja gar nicht.

Dann wird's aber h�chste Zeit.

Na los, nimm's schon weg.

Schicksal, nimm deinen Lauf.

Miles, ich sp�r dich so stark.

Achtung!

Es war die gro�e Liebe f�r uns beide.

Ich war Miles total h�rig.

Er hatte das Verlangen nach Sex in mir derart gesteigert,

dass ich permanent auf Hochtouren lief.

Hey, junger Mann, h�ren Sie, haben Sie mein H�schen gestohlen?

Entschuldigung, ich bin Zauberer. Ich kann jungen Damenh�schen nicht widerstehen.

Kannst du nicht schneller laufen?

Wir haben Zeit genug, Felicity.

Ich bin so hei�.

Lass es uns hier tun.

Wir sind gleich da, nun warte doch noch eine Sekunde.

Ich kann's einfach nicht l�nger aushalten.

Schnell!

Hallo.

Ich warte keine Minute mehr.

Aber in einer Minute l�sst sich doch einiges tun, oder?

Was denkst du, tun wir es im Lift?

Meinetwegen, aber nur, wenn wir einen allein kriegen.

- Wir sind allein. - Ja, leider.

Mach schon, Miles.

Komm schon, Miles. Es ist doch egal, ob jemand kommt.

Mir w�r's lieber, wir beide w�rden kommen, aber allein.

Unsere Beziehung war wie eine schnelle Fahrt wie im Lift.

Immer Richtung 22. Stock.

Und ich hoffte, dass es nie wieder abw�rts gehen w�rde.

Doch dann blieb der Lift stehen, einfach so, mitten in der sch�nsten Fahrt.

- Nach unten? - Ja, nach Ihnen.

Oh, danke.

Oh, was f�r ein reizendes P�rchen.

Ich stell mir dich mit einem Bart vor.

Du w�rdest sehr gut aussehen.

Sehe ich jetzt nicht gut aus?

Mein Vater hatte einen Bart. Er war fast wei�.

Ich habe es geliebt, die Barth�rchen zu sp�ren.

Er nahm mich in seine Arme und ich schmiegte mein Gesicht daran.

Das war wundersch�n.

Er brachte mir immer Riesen-Lutscher mit.

Sie waren monstr�s.

Sie waren so gro�, ich konnte sie nicht in den Mund nehmen.

Ich nannte sie immer Kieferbrecher.

Er lutschte sie klein...

...bis sie die richtige Gr��e hatten.

Dann beugte er sich �ber mich und k�sste mich.

Was ist so komisch? Warum lachst du?

Du, meine kleine Hexe.

Miles musste gesch�ftlich nach Macau und konnte mich nicht mitnehmen.

Jetzt sei nicht traurig, du wirst sehen, die Zeit vergeht ganz schnell.

Wirst du mich anrufen?

Nat�rlich rufe ich dich an.

Ich bin auch nicht gern allein.

Aber wir m�ssen das Beste daraus machen. Und es ist nicht lang.

Ich f�hlte eine unendliche Leere in mir.

Sp�testens jetzt wurde mir bewusst, wie sehr ich mich von Willow's End

und meinen Schultr�umen entfernt hatte.

Ich war eine Frau geworden. Eine Frau, die liebte.

Eine Frau, die f�r ihre Liebe k�mpfen w�rde.

Ich liebe dich, Felicity! Ich liebe dich! Ich komme wieder!

Ich sp�rte, dass erst in diesem Augenblick

das Leben anfing, lebenswert zu sein.

Vergiss mich nicht!

Ich war erwachsen geworden, durch die Liebe, durch Miles.

Miss Me Ling wartet drinnen auf Sie.

W�rden Sie sie holen, bitte.

Komm rein.

Was ist los, Felicity?

Hat mein Liebling sich verknallt?

Sie meinte, du warst sehr traurig, als ihr gestern telefoniert habt.

Wenn du willst, fahren wir nach Macau, um ihn zu sehen.

Ich wei� nicht, Me Ling. Mal sehen, wie ich mich in ein paar Tagen f�hle.

Soll ich bei dir bleiben?

Ja, ich bin so ungl�cklich.

Der Junge hat's dir ja richtig angetan.

Komm, Sch�tzchen, wein nicht mehr.

Ich bin so froh, dass du da bist, Me Ling.

Darling, ich bin immer f�r dich da. Was f�r eine h�bsche Kette.

Sei nicht mehr traurig, mein kleines, zartes Ding.

In meinen Armen wirst du jeden Mann vergessen.

Du bist so sch�n, Me Ling.

Sch�ne M�dchen sollten sich lieben, Felicity.

Ja, ich will dich lieben, Me Ling.

Deine Strapse machen dich sehr sexy.

- Findest du? - Ja.

Wenn ich ein Mann w�re, w�rde ich dich bestimmt begehren.

- Und so tust du es nicht? - Doch, sehr sogar.

Ich begehre dich auch, seit dem ersten Augenblick, wo ich dich sah.

Me Ling, in ein paar Tagen werde ich Miles suchen gehen in Cheung Chau.

- Willst du mitkommen? - Den Ort kenn ich, das wird schon.

Hat er dir gesagt, wo er arbeitet wird?

Ich hab etwas aufgeschrieben, aber ich glaube, das ist nur ein Postfach.

Er wird nicht erwarten, dass ich ihn besuche. Aber ich werde es tun.

Dort soll es ziemlich wild sein, soweit ich wei�.

Ich frage mich, was f�r einen Foto-Auftrag er dort macht.

Ein Geheimnis, er wollte es mir nicht sagen.

Na toll, jetzt d�rfen wir den ganzen Ort absuchen. Wir k�nnen es versuchen.

In den Armen Me Lings hatte ich Trost und neue Kraft gefunden.

Zusammen machten wir uns auf den Weg nach Macau, um Miles zu suchen.

Nie wieder w�rde ich ihn allein gehen lassen.

Me Ling war mir eine echte Freundin.

Mit keinem Wort erw�hnte sie unsere Liebesnacht.

Sie half mir, Miles zu finden.

Aber es war aussichtslos, Miles in diesem Ameisenhaufen finden zu k�nnen.

Me Ling machte mir st�ndig Mut und gab sich M�he, um mich zu erheitern.

Doch ich war todungl�cklich, weil ich glaubte, Miles verloren zu haben.

Me Ling, glaubst du, wir finden ihn an einem Ort wie diesem?

Nun, wir k�nnen es versuchen.

Ich glaube, ich kann mir das nicht mehr anschauen.

- Das ist zu hedonistisch. - Was ist hedonistisch?

Freude, um der reinen Freude willen.

Nun, was ist daran falsch?

H�r mal, ich geh mich ein bisschen am�sieren.

Wir sehen uns dann sp�ter, ja? Falls nicht, werde ich im Hotel sein.

Okay.

Mir war klar, was Me Ling jetzt tun w�rde.

Und genau so klar war mir, wohin die beiden gingen.

Ich f�hlte mich allein gelassen und einsam.

- Einen Drink? - Warum nicht?

Was m�chten Sie? Einen Drink?

Bacardi und Coke.

Ich wusste, was der Mann wollte.

Aber auch ich wollte ihn einfach nur benutzen.

Heraus aus meiner Einsamkeit.

Seine Komplimente lie�en mich kalt. Dies- mal war es die kleine Felicity, die zugriff.

Willst du es hier tun?

Warum nicht.

Der Mann, dessen Name ich nicht kannte und nicht wissen wollte, stie� mich ab.

Seine gro�en, schwieligen H�nde umfassten gierig meine Brust

und fuhren zwischen meine Schenkel.

Ich versuchte dabei an Miles zu denken.

Doch es gelang mir nicht.

Ich f�hlte eine unendliche Leere in mir.

Ich glaube, wir lassen das besser.

Hast du es genossen?

Ja, aber auf eine andere Weise.

Physisch, aber nicht emotional.

Es war sehr erotisch.

Das klingt sehr hedonistisch.

Ehrlich, ich kannte nicht mal seinen Namen.

Das erinnert mich an Buch, das ich gelesen habe, "Angst vorm Fliegen".

Darin erlebt die Autorin etwas �hnliches, den Spontanfick.

Zwei Fremde ohne Absichten.

Keine Namen, und man trifft sich nie wieder.

Wow, das klingt wirklich wild.

Du hast dich ver�ndert, seit du hier bist.

Aber wir haben immer noch nicht Miles gefunden.

Doch, habe ich. Zumindest habe ich ihn gesehen.

Warum hast du nichts gesagt? Wo ist er?

Danke.

Dein Freund ist in Kan Suets Haus in Tai. Miles.

Me Ling!

Me Ling! Wach auf!

Allein suchte ich meinen Weg zu Kan Suets Haus.

Mein Kauderwelsch aus Englisch und Chinesisch

erschien den Chinesen verst�ndlicher als mir selbst.

Dann stand das Haus pl�tzlich vor mir.

Besser gesagt eine H�tte.

Miles! Ich bin's, Felicity!

Miles?

Miles, was ist passiert?

Hallo, Liebling.

Was ist passiert?

Ist nicht schlimm. Ich hatte Streit mit einer Spinne.

Miles, eine Giftspinne?

Ja, ich glaube, sie war giftig.

- Ich hole einen Doktor. - Nein, ich bin okay.

Der Fischer gab mir einen seiner Tr�nke, das hilft f�r gew�hnlich.

Und ich war schon beim Arzt.

Du siehst schrecklich aus.

Nicht bewegen.

Ich dachte, ich h�tte die letzten Tage nur halluziniert vom Fieber.

Jetzt wei� ich, dass du wirklich hier bist.

H�r auf zu reden, lass uns Liebe machen.

Miles und ich lebten wie im Paradies.

Ich hoffte, dass diese Zeit nie enden w�rde.

Aber wenn es eines Tages vorbei sein sollte, habe ich gelernt,

dass zum Sex Zuneigung und Z�rtlichkeit geh�ren.

- Wie w�re es... - Nicht reden Miles.

Taten z�hlen mehr als Worte.

Mir gef�llt es, wie du die Dinge angehst.

- Bist du gl�cklich, Miles? - Ja.

Ich auch.

Ich m�chte nie wieder fort.

Was machst du da?

Du hast nur Flausen im Kopf, Miles.

Und was hast du erlebt, als ich weg war?

Ich war nicht gerade ein Kind der Unschuld.

Ich war auch nicht gerade ein braver Bube.

Miles, ich k�nnte f�r immer bei dir bleiben.

Warum reden wir nicht morgen dar�ber? Lass uns erst den Tag genie�en.

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