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Ende 1941 trifft Leopold Trepper, den
sowjetischen Agentenchef in Westeuropa,
ein schwerer Schlag. Durch eine
Blitzaktion wird die Funkstelle in der
Rüde Satrebat von der Feldarmerie
ausgehoben. Eine Reihe wichtiger
Mitarbeiter wird verhaftet. Die einzige
Nachrichtenverbindung mit Moskau ist
unterbrochen.
Länger als zwei Monate wartet der
Grandchef vergeblich auf ein Zeichen der
Zentrale und auf neue Anweisungen.
Endlich, Anfang Februar 1942,
erhält er durch einen Parteisender den
Auftrag, die Funkstelle in Brüssel
erneut zu aktivieren und mit einem neuen
Mann zu besetzen. Funker wird jetzt der
bewährte Radiospezialist der Kommentaren
Johann Wenzel, genannt der Professor.
Aber auch Wenzel wird von den Peilern
der Funkabwehr rasch geortet und am 30.
Juli 1942 von Hauptmann Piepe
festgenommen.
Die Papiere, die bei der Festnahme
Wenzels gefunden werden, führen Abwehr
und Gestapo auf die Spur der Berliner
Organisation der Roten Kapelle, die von
Oberleutnan Schulze Beusen und Dr. Arvid
Harnak geleitet wird.
Als man einige Zeit später auch noch den
Code des Berliner Netzes aufbricht, geht
die Gestapo mit aller Härte gegen die
Mitglieder dieser Organisation vor.
Schulze Beisen und seine Freunde werden
verhaftet, vor ein Kriegsgericht
gestellt und zum Tode verurteilt.
Nach der Ausschaltung des Berliner
Netzes richtet sich das Interesse von
Gestapo und Abwehr wieder ganz auf die
französische Organisation der
Rotenkapelle und auf deren Leiter
Leopold Trepper, genannt der Grand Chef.
Im Spätsommer 1942 nach der Verhaftung
des Funkers Johann Wenzel ist der
Grandchef zum zweiten Mal ohne Funkgerät
und ohne Kontakt zur Zentrale.
Vergeblich versucht er Nachrichten und
Informationen über die Sender der
illegalen kommunistischen Partei
abzusetzen und Weisungen aus Moskau zu
empfangen. Aber die Zentrale antwortet
nicht. Der Grandchef ist jetzt ganz auf
sich selbst gestellt.
Aber ich habe doch das Ding mit eigenen
Augen gesehen.
Wo haben Sie es gesehen?
Auf dem Lehrgang bei der in R 10,5 Lang
mit Rückstoß. Das war nicht die einzige
neue, die sie uns vorgeführt haben.
Das tollste war eine neue Haftlage.
Trotz der verzweifelten Situation, in
der sich das Netz im September 1942
befindet, sitzen die Agenten des
Grandchef immer noch in allen wichtigen
zivilen Behörden und
Militärdienststellen. Sammel Nachrichten
und geben sie an die Zentrale weiter.
Vor Freitag kann die Division nicht
verladen werden, der General. Wir
kriegen keine Güterwagen nach. Dann
geben Sie mir wenigstens ein paar
Personenwagen, damit ich ein
Vorauskommander nach Polen bringen kann.
Aber die meisten Informationen können
den Direktor in Moskau nicht mehr
erreichen. Der Grandchef muss ihm Safe
der Simex in Paris für einen späteren
Zeitpunkt verwahren.
Tut mir leid, Herr Oberzahlmeister.
Bitte, ich hatte keine Ahnung, was die
typische Löcher.
Mauselöcher, Herr Komer. So groß. Drei
Finger kann man Paris. Einen Augenblick
bitte für Siekörper
sie entschuldigen. Moment bitte. Wo
bleibt denn der Kaffee?
Moment her.
Die Impor Exportfirma Simex ist nach den
schweren Rückschlägen des Jahres 1942
immer noch die Befehlszentrale der
Rotenkapelle in Frankreich. So geht das
ganzen.
Hier werden nicht nur ergiebige
Geschäfte mit der Wehrmacht und der
Organisation TOT abgewickelt, sondern
auch alle Aktionen des Netzes
vorbereitet und der Einsatz von Agenten
geplant.
Herr Kober, dazu brauchen wir Ihre Firma
nicht. Sehen Sie sich doch vorher an,
was Sie uns liefern.
Herr Großvogel möchte Sie sprechen,
pardon im Bürod des Sch.
Wir sind einfach überlastet. In dieser
Woche z.B. haben wir für die
Organisation Tod 80.000 Sakement für die
Atlantikwahl beschaffen müssen. Sie
entschuldigen.
Milch. Ach so, ja, danke. Ihre
Gewissenhaftigkeit in Ehren, aber die
Bosch zahlen nun mal besser als die
Franzosen. K,
noch immer hat der Geschäftsführer der
Simex, Alfred Cobin, keine Ahnung vom
eigentlichen Gründungszweck der Firma
und von der Spionagetätigkeit des Grand
Chef.
Er weiß auch nicht, wie es in
Wirklichkeit um Jean Gilber steht und
was sich hinter dem Optimismus verbirgt,
den er für gewöhnlich zur Schau trägt.
Das wissen nur seine engsten Vertrauten.
Sein alter Kampfgefährte und Sekretär
Hillel Katz sowie der Kaufmann Leo
Großvogel. Immer noch der geschäftliche
Motor des Unternehmens.
Bitte. Danke.
Aber dann kann man
kurz vor Ausbruch des Krieges im Jahre
1939
lernt der Grandchef in Belgien die junge
Amerikanerin Georgie de Winter kennen.
Sie wird der einzige Mensch, der dem
Grandche Chef helfen kann, die
Einsamkeit zu ertragen und mit den
Depressionen, die ihn jetzt heimsuchen,
fertig zu werden.
Ich gewinne meine Wette.
Trotzdem vermeidet er es immer noch, sie
in seine gefährliche Tätigkeit
einzuweihen und öfter mit ihr zusammen
zu sein, als seine schwere Aufgabe es
zulässt. Damit unterscheidet er sich in
jeder Hinsicht vom zweiten Mann des
sowjetischen Geheimdienstes in
Westeuropa, vom Petchef Kent.
Kennt Alias Vincente Sierra, in
Wirklichkeit der Sowjethauptmann Viktor
Sukolov, hat sich seit der Aushebung der
Funkstelle in Brüssel und seit seiner
Flucht Ende 1941
ins unbesetzte Frankreich nach Marseille
zurückgezogen und führt dort mit seiner
geliebten Margarete Barsa das Leben
eines Mannes, der vom Krieg Urlaub
genommen hat.
Er hat zwar ein Funkgerät zur Verfügung,
denkt aber nicht daran, damit zu
arbeiten und sich der Gefahr der
Entdeckung auszusetzen.
Nach der Zerschlagung der sowjetischen
Spionageorganisation in Berlin macht
sich der Abwehrhauptmann Harry Piepe
wieder auf den Weg nach Paris, um den
Kampf mit den Agenten des Grandchef
erneut aufzunehmen. An seiner Seite
taucht zum ersten Mal ein Mann auf, der
bei der Jagd auf dem Grandchef eine
große Rolle spielen wird. Der Gestapu
Beamte Kriminalrat Karl Gearing.
Gemeinsam mit ihm leitet Piepe das neu
gegründete Sonderkommando Rote Kapelle,
dass die Organisation des sowjetischen
Geheimdienstes und den Grand Chef
endgültig erledigen soll. Anfangs
besitzen Piepe und Geiering nur wenige
Informationen über den Grand Chef und
sein Netz. Aber bald entdecken Sie die
lukrativen Geschäftsverbindungen
zwischen der Organisation Tot und der
Firma Simex. Die Jagd auf den Grandchef
beginnt.
Kennen Sie diesen Mann? Unser Schilberär
von der Firma Simex liegt was gegen ihn
vor. Bitte meine Herren. Konjak.
Ja, danke.
Herr Schär gehört zu unseren besten
Lieferanten
und zu den größten Schwachsendlern
Frankreich her Oberleutnand.
Also, wenn Sie was haben, was die OT
intern betrifft, dann müssen Sie auch zu
OT gehen.
Ich bin nur der Verbindungsoffizier der
Wehrmacht und für die
Materialbeschaffung zuständig. Bitte
schön. Danke. Wollen Sie wirklich wegen
Schwarzhandel Schwierigkeiten machen?
Entschuldigung, bitte. Danke schön.
Ich bin nicht Raucher.
Glauben Sie vielleicht, wir könnten in
Frankreich Geschützstellungen und Bunker
Unterkünfte nur mit den amtlichen
Materialzuteilungen bauen?
Wir brauchen Leute, die neue Quellen
aufreißen mit dem gewissen Riecher, die
heute Baugräne auftreiben, morgen
Kiplohren organisieren und übermorgen
herausfinden, dass z.B. Time in Lil
billiger zu haben ist als in Bordeaux.
Das Kriegsverdienstkreuz sollte man
Herrn Schilber verleihen. Zum Wohl,
meine Herren.
Wo wohnt er?
Das weiß ich nicht. Weiß ich wirklich
nicht.
Nie zu erreichen, auch in der Firma
nicht. Wenn er Geschäfte machen will,
muss er doch auch zu erreichen sein. Es
kommt ganz drauf an, was für Geschäfte.
Herr Hauptmann,
nehmen wir an, wir wären deutsche
Geschäftsleute und wollten Diamanten
kaufen, Industriediamanten im Wert von
einer Million. Das würde wohl Herr
Corban erledigen. Ist der
geschäftsführende Direktor dieser Firma
und Gilber hätte nichts damit zu tun.
Nein, nicht anzunehmen.
Na gut, dann kaufen wir, sagen wir mal
für 3 Millionen. Könnte das Herrn Gilber
reizen?
Ja, vielleicht schon eher.
Also gut, dann arrangieren Sie für uns
beide ein Zusammentreffen mit Giber,
sobald es möglich. Ist das klar?
Absolut.
Nur sie können von mir nicht verlangen,
dass ich Herr Gilber wegen dieser doch
belanglosen Schwarzmarktgeschäfte, von
denen wir den Nutzen haben, in eine
Falle locke. Gehen Sie doch selbst zur
CX, da finden Sie alles, was Sie
brauchen. Im übrigen ist für die
geschäftliche Abwicklung mit dieser
Firma meine Mitarbeiterin Frau Likonin
zuständig. Entschuldigen Sie, wenn wir
uns bei der Zuständigkeit einer Pariser
Wehrmachtsfirma mit Schwarzhandel nicht
so gut auskennen.
Ronin, das ist kein deutscher Name.
Nein, sie ist aber trotzdem eine sehr
tüchtige Dame. Russin, die Witwe eines
zaristischen Generals.
Zuverlässig?
Absolut. Dann brauchen Sie Gewissen
nicht weiter zu strapazieren. Herr
Oberleutnand,
geben Sie den Auftrag, das Geschäft für
uns einzufeln. Ist das klar?
Am liebsten würde ich lieber heute als
morgen alles hinschmeißen.
Tu es nicht. Vielleicht musst du dich ja
mal allein durchschlagen.
Ausgerechnet mit tanzen. Ich bin doch
viel zu unbegannt. Herr Dek hat mir
neulich gesagt, dass ich XBine hätte.
Dann ist Herr Dekour kein Herr.
Hat diese Beruf überhaupt Zukunft? Jetzt
mit einem Krieg.
Der Krieg ist auch mal aus.
Ja. Und was kommt dann?
Tja, was kommt dann?
Vielleicht Friede.
Ich kann mir einfach nicht vorstellen,
dass du mich eines Tages verlassen
könntest.
Wer von uns beiden muss da mehr Angst
haben?
Lass niemand rein jetzt.
Schon gut, Denis. Ich mach selbst auf.
Beda bitte Frau möchte sprechen.
Vielleicht könnten sie morgen noch.
Dankei, entschuldige. Na dann,
ich soll ihn etwas ausrichten im Auftrag
von Narm aus Deutschland ist Besuch da.
Sagen Sie, ich werde mich sofort um den
Besuch kümmern
aus Deutschland.
Das ist unwichtig. Nur der Verschiebung
im Terminkalender. Pardon Madam,
kann ich an KZ sprechen?
Ja, ich warte.
Andrej,
wir haben Besuch aus Deutschland.
Stell die Flaschen in den Eisschrank.
Ja.
Und sag Leo bescheid. Er soll sich zum
Empfang vorbereiten.
Ja, verstanden.
Der Chef ist nicht da. Seit drei Tagen
wissen wir schon nicht, wo er steckt.
Wir warten
mit Brü.
Ja, ein Moment.
Moment mal, da unten kommt gerade was.
Nein,
was könnte das sein?
Kann ich sie einen Moment sprechen?
Herz,
ich habe jetzt keine.
Es ist aber sehr wichtig.
Muss es unbedingt.
Ja, es muss jetzt sein. Ich muss endlich
wissen, was hier gespielt wird. Schon
seit Wochen habe ich den Verdacht, aber
erst jetzt habe ich den Beweis.
Unsere Firma ist eine Spionagezentrale.
Sein doch nicht so laut. Ihr
Angestellten hat nicht die geringste
Ahnung, was hier gespielt wird hier
drin, in was wir da hineingeraten sind,
dass wir hier alle für die Russen
spionieren.
Für wen? Für die Russen?
Sie sind doch Kommunister, Katz. Das ist
doch bekannt.
Hören Sie, komm. In erster Linie bin ich
Franzose und wie jeder französische
Patriot bin ich für General de Goal. Nur
mit dem einen Unterschied, dass ihr Chef
und ich ihn nicht nur bewundern, sondern
wir arbeiten auch für ihn. Für die Go
oder gegen die Deutschen. Und gegen die
arbeiten Sie doch auch, Herr Kobern. Ich
gegen die Deutschen niemals. Ich habe
nie gegen die Deutschen gearbeitet.
Liefern Sie vielleicht keinen schlechten
Zement für den Atlantikwall? Das ist
doch Sabotage. Und Sie wissen genau,
dass die Deutschen nur kaufen, weil wir
sie bestechen.
Ich bitte Sie, kom Sie glauben noch
nicht etwa, dass wir das tun, um in die
eigene Tasche zu arbeiten.
Warum kommen sie an heimliche her und
packen ihre Sachen? Die Gestapus hinter
ih her. Sie müssen verschwinden. Sie
wollen fliehen.
Ja, wissen nie wie das ist in der
heutigen Zeit. Es ging durchein Länder.
Es war überhaupt schwer Kontakt zu
behalten. Es ging hin und her.
Ja, es tut mir sehr leid, aber Herr
Schib ist verreist.
Eigentlich dürf ich es ja nicht
verraten. Herr Shibär ist ins Bar.
Sanatorium Chateau de Sarden.
Chateau de Sardin. Und wann kommt er
zurück?
Wenn die Kur beendet ist. Vor zwei Tagen
hatte Gilber einen schweren Herzfall.
Aber verhandel sie doch mit Herrn Korb.
Korb,
hat er überhaupt Kompetenzen?
Er ist immerhin der geschäftsführende
Direktor.
Ja, wir möchten doch lieber mit G selbst
verhandeln.
Wenn ich nicht irre, war K bereits in
mehrere Schwarzmarktgeschäfte
verwickelt. Und sie nicht, sie wollen
das Geschäft.
Also so, meine Herren, kommen wir nicht
weiter. Legen Sie die Karten auf den
Tisch, nennen Sie die Summe. Sonst
keinerlei Interesse. Bis jetzt habe ich
bloß Unkosten gehabt.
Um unseren guten Willen zu zeigen, wir
zahlen den 2000 Mark Spesenvorschuss
beim Geschäft von anderthalb Millionen.
Also gut, sagen wir
5000, Madam.
Ja.
7000
und das Geschäft kommt in Gang.
Ich
soll ih Grüße von Pierre ausrechten.
Wann nimmt er endlich die Verbindung mit
der Zentrale auf? In vier bis sechs
Wochen, wenn nichts dazwischen kommt.
Es gibt noch Schwierigkeiten mit dem
Funker.
Kann Peren Mann abstellen?
Im Augenblick nicht.
Und Kent?
Ich bin an Kent nicht rangekommen.
Sie waren doch in Marseille.
Ja, aber Kent ist nicht zum verabredeten
Treffpunkt gekommen. Seine Wirtin
zählte, er sei verreist.
Seine Adresse?
Ich möchte zu Herrn Sierra. Madame,
tut mir leid, die Herrschaften sind
heute Nachmittag ausgegangen.
Ich komme nämlich gerade vom Schiff aus
Südamerika aus Monteideon. Ich soll
Herrn Siere etwas ausrichten
von seinem Vater. Kann ich warten?
Ja, bitte kommen Sie nur rein.
Danke.
Nehmen Sie bitte Platz.
Darf ich Ihnen eine Erfrischung
anbieten?
Ja, gern.
Да.
Meinst du
du zweifelst daran, wenn ich das sage?
Ich
möchte bezahlen.
Ach, das habe ich aber nicht so gemeint.
Natürlich hast du so
inmer.
Oh ja,
was
du denkst immer daran.
Für freue ich mich sehr auf morgen.
Na ja.
Masanzüge. Okay.
Gefallen Ihnen die Fotos?
In der Schublade da liegen noch einige,
die genügen.
Fühlen Sie sich wohl in Marseille?
Ja,
deswegen haben sie so lange nichts von
sich hören lassen.
Warum haben sie den Funkverkehr noch
nicht aufgenommen?
Es gibt da noch Schwierigkeiten.
Schwierigkeiten nennen Sie das Vincent
Zeit, dass wir sie aus dem Weg räumen.
Machen Sie doch keinen Unsinn.
Ja, so eine Überraschung. Ich höre
gerade von Madame Berton, dass Sie da
sind. Ich dachte schon, sie hätten uns
vergessen.
Wo denken Sie hin? Ich lass doch meine
Freunde nicht im Stich.
Ich störe doch hoffentlich nicht.
Seit wann sind Sie denn so bürgerlich?
Wie geht's Ihnen?
Nicht besonders, wenn ich ehrlich sein
soll. Sorgen mit der Firma, die
Lieferungen bleiben aus.
Das Personal macht Schwierigkeiten.
Auch Vincente kommt seine
Verpflichtungen nicht nach
und er redet Unsinn.
Bring uns was zu trinken, bitte.
Hat er denn eigentlich erzählt, womit er
sein Geld verdient?
Nein, er hat es mir nicht erzählt, aber
ich weiß es. Er hat nichts verraten. Ich
bin selbst dahinter gekommen. Jetzt weiß
ich Bescheid und stehe voll und ganz zu
dem, was er tut.
Leider hat er schon ein Jahr nichts mehr
getan.
Er wird seine Gründe dafür gehabt haben.
Ja, glauben Sie, ich habe keine Gründe.
Ich kann auch eine Frau, in der ich hier
hänge. Die ist auch die meiste Zeit
allein.
Ich kann gut verstehen, wie den Zumute
ist, aber wir haben Krieg leider. Da
kann man sich nicht einfach aufs Land
zurückziehen und mit der Familie leben.
Die Soldaten sehen ihre Frauen auch noch
einmal im Jahr, wenn sie überhaupt
Gelegenheit dazu haben.
Wenn Sie schon über alles Bescheid
wissen, Frau Barza, sollten wir offen
miteinander reden.
Sie müssen sich trennen.
Ja, aber nur, wenn er es von mir
verlangt.
Es gibt keinen Grund, weshalb ich mich
von ihr trennen sollte. Ich lass dich
nicht im Stich.
Und wenn ich es in den Befehle?
Oh, das wäre nicht das erste Mal.
Nein, aber das letzte Mal.
Die Deutschen haben Stalegrad besetzt.
Ein Großteil unserer Armee ist
vernichtet. Wir sind so gut wie am Ende.
Und sie was machen Sie in Marseille?
Was?
Ich bin doch kein Selbstmörder.
Ich habe nicht gewusst, dass sie ein
Feigen sind.
Unser Granche Chef ist wieder
aufgetaucht. Ich kann eine gewisse
Genugtung nicht unterdrücken, Herr
Gering. Er wird den Vertrag jetzt
unterschreiben.
Woher wissen Sie das?
Bei kleiner Finger. Sie hören doch sonst
das Gras wachsen.
Und wann gibt uns Sergelbe die Ehre?
15. Oktober.
In 14 Tagen.
Noch ist er am Zug. Er disponiert. Er
erwartet uns in Brüssel.
Wieso denn auf einmal in Brüssel? Er
hat das geschäftlich zu tun. Brüssel
liegt auf dem Weg nach Entwerben, wo er
die Diamanten holen wird. Gasso,
na ja, wenn alles gut geht.
Ja.
A
Guten Abend. ihre Frau angesen.
Danke.
Sat.
Hallo Residence Mark, ein Doppelzimmer
heute Abend mit Bad. Einen Augenblick
bitte, ich sehe mal nach. Hallo. Hallo.
Hören Sie noch? Ich habe nur noch ein
Doppelzimmer ohne Bad. Ja, es tut mir
leid.
Auf Wiederhören.
Guten Abend. Sie wünschen.
Für mich ist ein Zimmer reserviert auf
den Namen Gilber. Moment.
Vielen Dank.
Zimmer 108 ist für Sie und 109 ist
reserviert für Hill Bär.
Würden Sie den Koffer schon raufbringen?
Jammert hab selbstverständlich.
Oh, wie aufmerksam.
Wirklich aufmerksam, Herr Piepe, dass
Sie mich hier im Hotel empfangen. Ja,
natürlich Frau. Ich dachte nur, dass
Wo ist?
Stellen Sie sich vor, meine Herren,
heute morgen habe ich einen Anruf
erhalten. Herr Sch habe ein Herzanfall
gehabt. Ziemlich ernst, einfach
ungekippt zusammengebrochen.
Der zweite Herzanfall innerhalb von vier
Wochen überarbeitet.
In welchem Krankenhaus liegt er denn?
Das hat man mir leider nicht gesagt,
aber sie brauchen sich nicht weiter, um
Herrn Giber zu sorgen.
Sie haben doch Vertrauen zu mir.
Selver verständlich vor.
Danke. Schilber hat auch Vertrauen zu
mir. Deshalb hat er mich bevollmächtigt,
das Geschäft für ihn abzuschließen.
Im übrigen verstehe ich viel mehr von
Diamanten als Herber.
Darf ich mich umziehen?
Ja.
Die Anfänger.
Wir haben uns benommen wie die Anfänger,
aber diese Likonen,
die kaufe ich mir noch.
Wie ich die kenne, ist die längst in
Sicherheit.
Und wenn sie ist ein kleiner Fisch. Wen
wir erwischen müssen ist der Grachef.
Ja, könnvoller.
Preisfrage: Wie kommt man an den Grand
Chef? Über den Phef?
Der sitzt in Marseille.
In Marseille sind uns die Hände
gebunden. Ga ih gering. Wesagt das bei
Marse in der umbesetzten Zone liegt.
Da piepe nichts ist. Haben Sie eine
Ahnung wen wir da schon alles rausgeholt
haben? Dafür haben wir ein Spezialisten
Kriminalrat Bürmelburg.
Der serviert ihn im T-Shir auf einem
silbernen Tablett.
Das ist er.
Stehen Sie heraus, wo sie wohnen?
Jawohl.
drin.
Guten Tag. Guten Tag. Verzeihen Sie, ja,
wohnt hier eine Madame Barsa?
Ja,
ich bin ihr Onkel aus Brüssel. Leider
habe ich eine sehr traurige Nachricht
für Madame. Oh,
das äh ist mein Neffe
Bars. Kommen Sie bitte rein.
Ja, so machen wir. Sie kochen jetzt
einen starken Kaffee und ich äh bringe
es ihr jetzt schon bei
guten Tag.
Entschuldigen Sie die Störung. Mein Name
ist Beumelburg. Kriminalrat Felix
Beumelburg. Damit wir uns sofort richtig
verstehen. Kennt ich bin vom Fach. Easy.
Wenn Sie Schwierigkeiten machen, dann äh
wenn Sie mitspielen, garantiere ich für
ihre Sicherheit.
Vor allem für die Sicherheit von Madame
Barsa.
Sie sind Judien. Madam,
würden Sie sich bitte dunkel kleiden?
Sie haben nämlich einen Trauerfall in
der Familie, Madame.
Die Koffer soll selber tragen.
Jetzt die Leidragenden.
Madame, meine Nichte möchte sie
verabschieden.
Mein armes Kind.
Herzliches Beine.
Danke,
danke.
Danke. Adie.
Kennt im ersten Wagen
hinten.
Bleib d.
Wie gefällt Ihnen die Landschaft?
Machen Sie mit mir, was Sie wollen. Von
mir erfahren Sie nichts.
Sie haben keine Ahnung, was wir nicht
schon alles wissen.
Ich verrate keine Genossen.
Mein Vorschlag ein Gentleman Agreement.
Das Paris reden wir nur noch von der
Landschaft und essen und trinken und
wenn sie wollen von Reitferden.
Ich verstehe sie nicht bei Tf. Ich kann
sie nur so dumm sein und sich das
Geschäft vom Masszeln. Ich rede ja gar
nicht vom Erschießen und so. Ich rede
nur vom Geschäft.
Seit Tagen mache ich ihnen die schönsten
Angebote. Warum wollen Sie nicht mit uns
zusammenarbeiten?
Ich
könnte sie auch etwas unfreundlicher
behandeln.
Warum tun sie es nicht?
Na, weil sie mir sympathisch sind. Ja,
wirklich.
Und weil ich sie für intelligent halte.
Überdurchschnittlich intelligent.
Intelligenter als dieser Makarov alias
Alamo. Auch ein feiner Kerl, aber er
wollte nicht einsehen, dass ein
lebendiger Spion mehr wert ist als ein
Toter. Deshalb hat dann irgendein Idiot
die Hunde auf ihn gehetzt.
Der Mann, der in Brüssel gefunkt hat,
Wenzel, der Professor, der war schlau.
Der hat gleich gewusst, worum es geht.
Deshalb funkt jetzt weiter Nachrichten
nach Moskau, weil nicht nur
Spielmaterial, nein, echtes Material.
Und wenn du nicht vernünftig wirst, dann
funkt der Professor nach Moskau, dass du
zur Gestappo übergelaufen bist.
So viel Geduld haben wir nicht immer.
Sopia Posnanska hat sich in Brüssel aus
Verzweiflung aus dem Fenster gestürzt.
Na ja, sie war auch Jüdin wie Margarete
Barsa. Sie wusste, was ihr bevorstand.
Was hat Frau Barsa damit zu tun? Lassen
Sie Margaret aus dem Spiel. Sie ist
unschuldig. Absolut unschuldig.
Mit gefangen, mitgehangen.
Sie hatte keine Ahnung, was gespielt
wurde. Sie hat mit mir zusammengelebt.
Das ist alles.
Mhm.
Für uns kann sie aber auch eine
russische Spionin sein und kann
dementsprechend behandelt werden, wenn
du nicht mitspielst.
Wenn du mitspielst.
Ja.
Aber nur, wenn sie bei mir bleiben darf,
wenn sie uns nicht mehr trennen.
Abgemacht.
Vielleicht interessiert es Sie als
nächsten Mitarbeiter möchten wir Herrn
Cobin gewinnen.
Vollmacht Herrn Corberin festzunehmen.
Darüber bin ich Ihnen keine Rechenschaft
schuldig,
wie Sie meinen. Aber sie werden von mir
nicht erwarten, dass ich den Lockvogel
spiele.
Es handelt sich um nichts geringeres als
um Spionage Oberläutern gegen
Deutschland. Sie sind Offizier. Ich
hoffe, Sie wissen, was ihre Pflicht ist.
Ich
möchte Herrn Corbern sprechen. Hier ist
Grasmann.
Herr Korb. Ja, ich wollte ihn nur sagen,
dass ihre neuen Ausweise da sind.
Wenn Sie vorbeikommen könnten, nein,
möge ich sofort. Ich fahre für vier
Wochen weg. Ja.
Ja, wann können Sie hier sein? Gut,
danke.
Wiedersehen
in einer halben Stunde.
Morgen, morgen fahren wir in Macon. Wird
alles sein wie früher.
Ja. Glaubst du wirklich, du bekommst die
Ausweise?
Auf Gasmann kann ich mich verlassen. Ich
weiß zu viel von ihm, verstehst du?
Er muss mir die Ausweise geben.
Ja,
sie sind Herr Koban.
Ja.
Kommen Sie mit.
mal,
wenn du im nächsten Tagen eine
Todesnachricht
in der Zeitung lesen solltest,
nicht erschrecken.
Ich bin qubendig.
Das darf nur niemand wissen außer dir.
Ja, komm halt nach
in ein paar Tagen.
Bitte hör auf mich. Geh zum Zahnarzt. So
schlimm wird's schon nicht werden.
Ich warte auf dich.
Pack deine Sachen. Andre
Kent ist hochgegangen. Auch K wurde
verhaftet.
Hast du Zeitst?
Du fährst nach Klamor
hier. Adresse und Geld sind in diesem
Umschlag.
Wenn ich brauche,
schicke ich dir eine Ansichtskarte vom
Eiffelturm.
Ja, gut. Was ist mit Großf
schon untergetaucht?
Simon Kontakt mit uns halten.
Offen gestanden, wenn wir diesen Gilbär
nicht erwischen, steht es allerdings
schlecht um ihren Mann, Frau Körper.
Und da sie uns nicht weiterhelfen können
oder nicht wollen.
Woher soll ich wissen, wo Gilber steckt?
Wenn Sie es nicht mal wissen?
Wir sind für den kleinsten Hinweis
dankbar.
Wenn Sie z.B. wüssten, wo er sein ATIV
trinkt oder seine Hemden bügeln lässt.
Seine Hemden.
Erwachten Sie.
Nein, das weiß ich nicht.
Wir haben in der Firma Simex
kommunistische Flugblätter
sichergestellt. Sie wissen, was auf
kommunistische Wühlarbeit steht.
Mein Mann hat doch nie was mit den
Kommunisten zu tun gehabt.
Sind Sie da ganz sicher?
Ja, natürlich. Mein Mann war Mitglied
der radikalsozialistischen Partei vor
dem Krieg.
Das ist doch dasselbe.
Nein, das ist
also weiter.
Sie haben vorhin gesagt, Gilber würde
abends gern ausgehen.
Hat er ein Stammlokal?
Ein Stammlokal?
Das weiß ich nicht.
Er
Ich ich weiß nur, dass er dass er gerne
ausgeht.
ins Restaurant, ins Covery, ins Konzert.
Ja. Und dann fällt mir ein, er er lässt
sich öfter Champagne ins Büro kommen.
Aha. So. Und weiter?
Ja. Ähm
er trägt gern Seiten Hemden und ähm
er arbeitet sehr viel.
Ja.
Ich möchte zu hören die Marsch.
Die Manche hier ist mir nicht bekannt,
mein Herr.
Schon gut. Gehen Sie rauf und sagen Sie
Otto ist da.
Guten Tag.
So,
wenn Sie bitte raufkommen wollen.
Géron Rustan würde ihn der Name zu
sagen? Geron Rust geboren in Sedan 1905
1935 ausgebandert nach Kanada
Berufkaufmännischer Angestellter. Wenn
Sie mir Ihr Passfoto geben, bekommen Sie
von mir ein Einwand für ein Ausweis
geliefert. Leider nur gegen
Vorauszahlung,
versteht sich.
Sagen wir übermorgen.
Ja, ist den Ordnung.
Vorher müssen wir aber noch Shanchel Bär
beigen.
Das bin ich.
Ah, verstehe. Das heißt, dass sie auch
noch einen Totenschein brauchen.
Ja, mit Pfahrer und Sarg,
Begräbnisgrenzen,
Todesanzeigen und was sonst noch dazu
gehört. Können Sie das arrangieren?
Sagen wir bis Dienstag. Ich werde mein
Möglichstes tun. Äh, haben Sie genügend
Flöhe dabei?
Oh, da wibelt's ja.
Jean
ist tot.
Lang lebe. Géroston.
Hier ist meine Hälfte.
Ja.
Sie wünschen,
ich möchte bei Ihnen 100.000 Frauen
deponieren.
Unter welchem Kennwort? Ich habe meinen
kleinen roten Regenschirm bei Ihnen
stehen lassen.
Wenn Gilber ihren Mann nicht entlastet,
besteht wenig Hoffnung für ihren Mann.
So gut wie gar keiner.
Aber mein Mann hat doch nicht gewusst,
dass das Spione waren.
Wir werden uns trotzdem an ihn halten
müssen. Er war der einzige, der Einblick
in die Geschäfte hatte, außer Gilber.
Aber von dem wollen sie uns ja nichts
erzählen.
Ich weiß doch nichts mehr.
Doch,
sie wissen noch eine ganze Menge
und ich warte, bis es ihnen einfällt.
Mein Mann hatte doch nur geschäftliche
Beziehungen zu Herrn Gilber.
Privat haben sich die beiden doch nie
gesehen. Nicht ein einziges Mal.
Moment,
das heißt
vor ein paar Tagen,
ja,
da
hat mein Mann Helber in der Metro
getroffen.
Zufällig.
Wann war das genau?
Wann war das genau? Wann war das genau?
Das war Es war mindestens vor einer
Woche oder nein?
An einem Freitag. Ja, das war an einem
Freitag. Das weiß ich jetzt ganz genau,
an einem Freitag, weil wir nämlich
Freitag immer zu Müner gehen und da hat
mein Mann es mir erzählt.
Herr Gilberär klagte über Zahnschmerzen
und da da hat mein Mann ihm seinen
Zahnarzt empfohlen. Dr. Malle Platt
gehen sie raus. Ich
hoffe, sie werden zufrieden sein.
Ja,
darf ich Ihnen noch eine erfreuliche
Mitteilung machen? Ihre Beerdigung
findet am kommenden Dienstag punkt 3 Uhr
nachmittags auf dem Friedhof Stes statt.
Ich darf ihn mein herzlichstes Beileid
aussprechen.
Plie qui dane.
Tut das weh? M
ist dir nun nicht gut.
Ich bin etwas überarbeitet.
Vielleicht sollte ich auch in Ferien
gehen, wie sie.
Ich würde sie nicht wünschen, mit mir zu
tauschen.
Warum?
Es geht mir schlecht.
Hunds miserabel sogar möchte ich sagen.
Das Herz Blutdruck 220 zu 110 das was
sagt. Sie müssen eben mal richtig
ausspannen.
Es wird Zeit, dass sie in Urlaub gehen.
Ich bin unbewaffnet.
Nehmen Sie die Hände hoch.
Sie haben gute Arbeit geleistet. Wir
haben auch zwei Jahre dazu gebraucht.
Und da sagt sie: "Gehen Sie mit zu PS,
da wird sie segnen."
Komm sie, geben Sie her.
Ja,
danke.
Fernchreiben für Kinarrat.
Meine Herren, alle mal herhören, bitte.
Wissen Sie was ich hier habe?
An Chef Sonderkommando Rote Kapelle. Der
Führer lässt Ihnen und ihren Männern
seine Anerkennung für den großartigen
Schlag gegen den Bolschevismus
aussprechen. In diesen Tagen, in denen
die Soldaten von Stalingrad um sein oder
nicht sein Großdeutschlands kämpfen,
habt ihr den entscheidenden Sieg gegen
den heimtükischen Feind im Rücken der
Nation errungen. Reichen Sie sofort
Vorschläge für Beförderung und
Auszeichnung ein. Hemler bravo
jawohl.
Die rote Kapelle ist tot. Es lebe die
rote Kapelle.
Die Russen dürfen um keinen Preis etwas
von der Verhaftung ihrer Agenten
erfahren.
Sie müssen kostes, was es wolle, weiter
auf die Zuverlässigkeit ihrer Leute
bauen. Wir lassen an der Spitze der
roten Kapelle wieder den alten Chef
sitzen.
Sie wollen den Grand Chef, den Grand
Chef wollen Sie umdrehen?
Ja, genauso wie Sie Kent umgedreht
haben.
Unmöglich. Den Gran Chef, das schaffen
Sie nie.
Warum haben Sie mir die Handschellen
anlegen lassen?
Ausdrücklicher Befehl von Himler.
Eigentlich müsste ich sie sogar in
Ketten legen lassen.
Als Himler von ihrer Verhaftung hervorh,
befohlen,
sofort in Kettenlegen und in das
Finsterste verließ.
Sie müssen mir die Handschellen wieder
abnehmen lassen.
Ich bin herzkrank.
Damit werden sie mich nicht lange
durchbringen.
24 Stunden müssen Sie noch durchhalten.
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