All language subtitles for Und Sein Freund Old Firehand)(1966) ALEMÃO

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Original subtitles

(Musik)

(Musik)

Aga!

(Musik)

(Musik)

Derks, fang die anderen Mustangs ein! - Ok! Los, ran an die Viecher!

Vince! - Was ist los?

Ich will keine Zeugen, erledige das! - Wird gemacht! Los, vorwärts, Jungs!

Wir reiten zurück zum Lager!

Gibt Ärger, wie? - Hast Recht, mein Junge.

Mich juckt's auch schon wieder so komisch. - Steckt eure Waffen ruhig weg.

Da sind Apachen dabei.

Wer seid Ihr? - Winnetou, Häuptling der Apachen.

Sagte ich doch gleich! - Was ist passiert?

Silers und seine Leute verfolgen uns. Sie haben drei meiner Brüder getötet.

Dann verpassen wir denen gleich mal 'ne Abreibung. - Los, Billy!

Lass dir die Augen nicht aus 'm Kopf Fallen, Don Juan. Los, pack zu!

Heute erleben wir noch was, Moses. - Gut, ich kann 'ne Abwechslung vertragen.

Sie sind abgestiegen. Vorwärts! - Folgt mir!

Den Nahkampf können die haben! Und du denk erst, bevor du schießt.

Du hast schon zweimal vorbeigeschossen. - Nscho-tschi! Bleib hier!

Feuer!

Geht in Deckung!

Runter!

Wir müssen verschwinden! Los! Die knallen uns sonst ab wie die Hasen!

Was sagst du jetzt? - Es wurde ja auch langsam Zeit.

Ich steh tief in Eurer Schuld. Darf ich wissen, wer Ihr seid?

Man nennt ihn Old Firehand.

Old Firehand. Der Trapper aus den Bergen. Dann verstehe ich alles.

Man sagt, Ihr habt noch nie ein Ziel verfehlt.

Die Menschen übertreiben gern, aber es stimmt. Ich vergeude ungern Munition.

Firehand!

Leben wir, so leben wir des Herrn.

Sterben wir, so sterben wir des Herrn.

Darum wir leben oder sterben, so sind wir des Herrn.

Amen. - Amen. - Amen.

Reitet nun zu Eurem Stamm und berichtet dem Großen Bären.

(Musik)

Häuptling, nun trennen sich leider unsere Wege. Lebt wohl.

Nein. Nscho-tschi und Winnetou reiten mit Euch in die Stadt.

Wir werden dort Gerechtigkeit verlangen. - Da habt Ihr ja was vor! Kommt mit.

(Musik)

Fängst du schon wieder an, du Teufel!

Fällt dem lieben Vince wohl echt schwer, mit ein paar Rothäuten fertig zu werden.

Aufhören!

Wo sind die anderen? - Wir sind in eine Falle geraten.

Wo sind die anderen? - Tot, Boss.

Das nächste Mal kommst du nicht so billig weg.

Boss, sie haben Billy-Bob geschnappt. - Was heißt das?

In Miramonte, in German-Joes Cantina, da haben wir Karten gespielt.

Und gesoffen. - Halt's Maul! Und?

Irgendein besonders Schlauer behauptete, Billy-Bob zog ein As aus dem Ärmel.

Da hat Billy-Bob ihn umgelegt. Und Mendoza hat ihn dann kassiert.

Ich sag's ja: Ein Unglück kommt selten allein, Boss.

Noch was?

(Musik)

Hey, Pedro!

Sieh mal da!

Los!

Alto!

Kein sehr freundlicher Empfang, Caballero. - Wo kommt Ihr her?

Wo kommt Ihr denn her?

Wenn Ihr so höflich fragt: durch den Pass. - Vorwärts!

Ich glaube, es ist besser, wenn wir ihm folgen.

Hopp. Los, Billy.

Silencio! Silencio!

Seid Ihr Feiglinge oder Männer? Wenn ihr den jungen Silers laufen lasst,

seid Ihr verloren! Ihr seid alle verloren! - Hört auf Mendoza! Kommt der Bandit frei,

wird sein Bruder uns nicht mehr schonen! - Redet nicht! Lasst den Kerl laufen!

Dann brauchen wir keine Angst mehr vor Silers zu haben. Seid doch vernünftig.

Hört auf mich! Solange Billy-Bob Silers in unserer Hand ist, tut sein Bruder...

uns nichts! Es wär irre, ihn freizulassen! - Wir werden sehen, wer von uns Recht hat.

Pass auf die Fremden auf.

Du und du, mitkommen!

Ich bin gleich wieder da. - Los! Rapido!

Gluck, gluck, gluck. - Silencio, Gringo!

Er ermordete meinen Sohn, ich verlange, dass er noch heute an den Galgen kommt!

Was wird aus unseren Frauen und Kindern? Er denkt immer nur an sich, dieser Narr!

Man redet mit Engelszungen, aber auf einen alten Mann will niemand hören.

Wo kommt Ihr her? Was wollt Ihr hier? - Sie kamen durch den Pass, Sargento.

Wer seid Ihr? Redet! - Ich bin Winnetou, Häuptling der Apachen.

Und was sucht Ihr hier bei uns? - Ich suche Gerechtigkeit in Miramonte.

Ein gewisser Silers und seine Bande überfiel uns, stahl unsere Mustangs

und tötete 4 meiner Krieger. Auch einen weißen Freund haben wir dabei verloren.

Er fiel im Kampf mit den Banditen. Wir fordern Bestrafung um jeden Preis.

Jetzt hab Ihr's mit euren eigenen Ohren gehört. Und ich warne Euch noch mal!

Wenn Ihr diesen Burschen laufen lasst, werdet Ihr's mit dem Leben bezahlen!

Wer garantiert uns, dass diese Rothaut die Wahrheit sagt? - Ich bin Zeuge.

Das mag sein. Aber wir haben eigene Sorgen und müssen damit fertig werden.

So dürft Ihr nicht denken. Wir hätten den Kampf gegen die Bande verloren,

wenn Firehand uns nicht geholfen hätte. - Ihr seid Old Firehand?

Ich kann es nicht leugnen. Aber könnt Ihr mir sagen, warum Ihr freie Bürger

von Soldaten eskortieren lasst?

Schmerzen? - Nein, nicht viel.

Jace! Mon dieu, du wirst dir eines Tages noch den Hals brechen!

Señora. - Ihr seid ja verwundet!

Nicht so schlimm, nur eine Schramme. - Das müssen wir sofort verbinden.

Kommt mit, mein Haus ist gleich dort. - Aber mein Bruder ist hier drin.

Er wird sich Sorgen um mich machen. - Mein Sohn wird ihm Bescheid sagen. Geh!

Charmant, charmant. - Hey!

Niemand darf von hier weggehen! - Ach, ist das so?

Das wollen wir sehen.

Kommt jetzt.

Das ist 'ne Frau, was?

Wie oft soll ich es Euch noch sagen? Wir wollen nur unseren Frieden.

Und Silers lässt uns für immer in Ruhe, wenn wir seinen Bruder freilassen.

Der Mord an meinem Jungen soll ungesühnt bleiben? No! In der Bibel steht's schon:

Auge um Auge, Zahn um Zahn! - Er hat Recht!

Los, Männer, an den Galgen mit dem Strolch!

Ich schieße jeden nieder, der sich an ihm vergreift!

Der Mörder deines Sohnes kommt an den Galgen, ich schwöre es.

Aber erst, wenn ein Gericht geurteilt hat.

So will es das Gesetz, das ich hier vertrete!

Hört auf ihn. Was er sagt, ist richtig.

Ein Mord kann nicht durch Mord gesühnt werden. Das solltet Ihr bedenken.

Bring den Gefangenen weg. - Si.

Eure Schwester ist bei uns im Haus. Meine Mutter verbindet sie gerade.

Onkel Leon, du sollst auch mitkommen. - Ich werde zu ihr gehen.

Ja, geht nur. Hier können wir im Augenblick sowieso nichts erreichen.

Gringo! - Ach!

Ich hab genug von den Faxen! Ich will was trinken, ok?

Steck die Knarre weg, so was kann leicht ins Auge gehen.

Bist du verrückt geworden?

Los, gib's ihm! Los, gib's ihm!

Los, los, los, weiter!

Hey!

(Anfeuerungsrufe)

Mir hat's gefallen! - Ist es vorbei?

Doppel-K.o.!

Sie sind müde.

Na also, sie leben noch. - Na klar.

Unkraut vergeht nicht.

Wer ist denn das? - Ein Verrückter.

Das ist Mr. Robin Eugene Robert Ravenhurst aus London. Er geht zu meiner Mutter...

und macht ihr mal wieder einen Heiratsantrag. Den 72. genau!

Hey.

Dieser Kampf hat mich durstig gemacht. Trinken wir einen.

Agus.

Her damit!

Salut!

Wirklich, man glaubt kaum, dass ein Mann, der so großartig mit Messer und Flinte...

umgehen kann, so jämmerlich versagt, wenn er nur seine Fäuste hat.

Dem hätte ich ohne Weiteres den Hals gebrochen, hätte ich gewollt! Au!

Woher kennst du den Sargento? - Aus Taos.

Da war diese kleine süße Señorita. Und ich wollte ihr...

Amore! - Hör auf. Den Rest kann ich mir denken.

Es war wieder mal die Frau deines Lebens und Mendoza hat sie dir ausgespannt.

Pfui Teufel! Hast du in dem Zeug 'n Maultier gekocht?

Für meine werten Gäste immer nur das Beste.

Ich seh mal nach den Pferden. Na los, komm schon mit, du Don Juan.

Hab ich dich nicht schon mal gesehen? - Das glaub ich nicht.

Ich würde mich sonst ganz bestimmt an Euch erinnern.

Vielleicht bist du der Apfel von einem Baum, den ich mal streifte.

Das verstehe ich nicht. - Macht nichts. Setz dich. Wie heißt du?

Jason. Aber man nennt mich Jace.

Wer ist dein Vater? - Ich kannte ihn nicht.

Er ist schon lange tot. - Und deine Mutter?

Sie ist Französin. Sie heißt Michèle Dorell.

Etwa aus St. Louis? - Ja, aber kurz nach meiner Geburt...

zog sie mit Onkel Leon nach Miramonte. - Ich schätze, du bist... 17?

Ich werd bald 18. Jemand hat mir gesagt, Ihr wärt Trapper und lebt in den Bergen.

So? - Stimmt das?

Das will ich nämlich auch werden. - Aber deine Mutter ist dagegen, was?

Ja, leider. Aber ich hab's mir in den Kopf gesetzt. Und wenn ich mir was vornehme,

dann bleib ich auch dabei. - Das hast du wohl von deiner Mutter, hm?

Was? - Deinen Dickkopf.

Du willst also Trapper werden, hm? - Unbedingt. Meine Mutter sagte immer:

"Dein Vater war ein Trapper. Ein sehr guter sogar."

Aber heute will sie nichts mehr davon wissen.

Hör zu!

Lauf rüber zu deiner Mutter und sag ihr, dass du mit Jason Reed gesprochen hast.

Reed mit zwei "e". Dann wirst du ja sehen, was passiert.

Ja, das mach ich!

Das werd ich Mama sofort erzählen! Oh, Verzeihung!

Na, wie geht's nun weiter? - Ja, möchte ich auch wissen.

Noch einen Schluck von diesem Zeug und ich komme hier nie mehr raus. - Was?

Gut, dass es nur ein Streifschuss war. So. - In ein paar Tagen ist alles verheilt.

Danke. - Wir sind Euch sehr dankbar.

Mutter! Ich muss dir was sagen! - Schrei bitte nicht so!

Aber es ist wichtig, hör mir doch zu! - Scht! Au revoir, ma petite.

Lebt wohl. - Bon voyage.

Ich bin gleich wieder zurück.

Was hast du bloß für Manieren? - Das ist egal. Ich geh in die Berge.

Die Fremden, die da sind, nehmen mich mit. - Du willst also in die Berge.

Und wer hat darüber so einfach bestimmt? - Ich! Aber ich sprach mit Jason Reed.

Reed mit zwei "e".

Es... ist doch nicht für immer, Mama.

Und wo ist...

Wo ist dieser Mensch, der dich mir wegnehmen will?

In der Cantina.

Cantina.

Und woher nimmt er das Recht, über dich zu entscheiden? In der Cantina!

Wo war er all die Jahre? Als du geboren wurdest? Als ich mir auf der Farm...

die Hände wund geschuftet habe, um dich zu ernähren, um dich zu kleiden?

Wo war er da? - Woher soll ich das wissen?

Ach, was bist du für ein dummer Junge! Incroyable!

Da kommt so 'n Mann aus den Bergen, kein Mensch kennt ihn und - beng! -

schon gehst du mit. Aber ich bestimme hier in dem Haus, was getan wird und was nicht.

Und daran wird sich nichts ändern, klar? - Aber Mutter, ich bin doch bald 18!

Sei bitte etwas höflicher, wenn du mit deiner Mutter sprichst.

(Musik)

Ihr wollt schon wieder fort? - Ja. Und so schnell wie möglich.

Ihr wisst, dass ich entschlossen bin, den jungen Silers nicht freizulassen.

Ganz gleich, ob ich hier bleibe oder gezwungen werde, die Stadt zu verlassen.

Gelingt es aber, Silers nach Miramonte zu locken, haben wir eine Chance.

Falls wir uns zusammentun. - Es ist nicht unser Kampf, Mendoza!

Lass ihn ausreden. - Ich helfe ihm nicht,

auch wenn er einer der 12 Apostel wäre. - Dein Mundwerk hilft uns nicht weiter.

Lass ihn ausreden, hab ich gesagt. - Gracia, otra vez.

Ihr habt vorzügliche Waffen. Und Männer, die über solche Waffen verfügen,

müssen auch gute Kämpfer sein. - Habt Ihr bedacht, dass unter Umständen

ganz Miramonte mit hineingezogen wird? - Möglich, dass Silers in seiner Wut...

wegen seinem Bruder etwas unternimmt, was ganz Miramonte in Gefahr bringt.

Ich hoffe, er kommt hierher. Er wird keine ängstlichen Männer vorfinden.

Heut Morgen hast du was anderes gesagt. - Warum lasst Ihr den Kerl nicht laufen

und wartet ab, was geschieht, hm? - Darauf wartet er nur.

Sobald sein Bruder in Sicherheit ist, wird Silers uns im Pass auflauern...

und uns Mann für Mann abknallen. - Die Sache geht uns nichts an, Firehand.

Nicht unsere Felle werden hier gegerbt! - Momento. Es geht hier nicht um Felle,

sondern um Menschen, Mister. - Mendoza, mir macht es nichts aus,

gegen wenn ich kämpfe, aber sehr viel mit wem ich kämpfe, und den such ich mir aus!

Ich bin nicht so wählerisch. Ich nehme Hilfe an, von wem sie auch kommen mag.

Was steht da?

"So wird jeder Bürger von Miramonte enden, wenn mein Bruder nicht freikommt. Silers."

Nehmt ihn ab.

Komm.

Ihr habt es mit eigenen Augen gesehen. Glaubt Ihr nun, dass wir jeden Mann...

brauchen, um diese Menschen vor der Rache Silers zu schützen? - Komm.

Madame!

Ich wäre sowieso geblieben. - Gracias.

Wie habt Ihr Euch entschieden, Häuptling? - Wir haben Euch viel zu danken.

Mein Platz ist an Eurer Seite. - Danke.

Was ist mit Euch beiden? - Tja.

Kopf heißt "reiten", Zahl heißt "bleiben".

Was ist? Nun mach schon!

Ach! - Komm, komm, noch mal, Tom.

Wozu denn?

Wir bleiben. - Wir bleiben? Mein Geld! Gib her!

Monsieur, ich habe wirklich keine Zeit. - Madame, ich muss Euch sprechen!

Oui, Monsieur. - Robin für Euch. Ich fleh Euch an, Robin.

Oui, Robin. Bitte, was möchtet ihr also? - Was ich möchte, Madame?

Als mich damals das Fieber aufs Linnen riss und Ihr mein Leben rettetet,

das für meine Familie wertlos ist, für mich aber einen gewissen Wert besitzt,

da erwachte in meiner Brust die Liebe. Nicht die Lust, Madame.

Oh, Lust. Lustig. Nein, ernste Liebe.

Aber Robin, das habt Ihr mir doch schon... (Beide) hundertmal gesagt.

Ich weiß, aber auch Dankbarkeit erfüllte mich.

Robin. Eure Gefühle ehren mich, aber... - Lasst mich bitte aussprechen,

ich fleh Euch an! Ein Ausbruch echter Dankbarkeit ist auch für einen Ravenhurst

genauso selten wie ein echter Smaragdring...

an der Hand einer Unwürdigen. - Monsieur.

Pardon: Robin.

Ihr vergesst, ich habe einen Sohn und einen Bruder, für die ich sorgen muss.

Und ein Herz, das für Euch schlägt, so lange ich lebe.

Teuerste. Und darum... - haltet Ihr wieder um meine Hand an.

Ja. Und um alles, was dazugehört. - Oh.

Hey!

Boss, die haben die Hosen gestrichen voll. Der Gag war gut. - Ist das alles?

Die halbe Stadt lief zusammen, als der Gaul mit dem toten Posten ankam.

Ich wette, die lassen Billy-Bob frei!

Hoffentlich.

Gut gemacht, Derks.

Na? Hast du das gehört, ja?

Kannst dir an mir ein Beispiel nehmen. - Raus!

Männer, die anderen ein Messer ins Kreuz werfen, kotzen mich an.

Für mich sind das räudige Hunde.

Sag das nicht noch mal, du Ratte. - Du bist selber eine Ratte.

Da irrst du dich aber sehr. Ratte ist noch viel zu zahm. Du bist ein feiges Schwein!

Wirz! Callaghan!

Will sonst noch jemand bedient werden?

Auf welcher Seite stehst du eigentlich? - Der hat mich schon lange gestört.

Wie Gordon und Ross.

Pass auf, dass du mich nicht eines Tages störst.

Ich bat Euch her, weil wir hier ungestört sind und uns niemand belauschen kann.

Glaubt Ihr, es gibt in Miramonte Männer, die mit Silers gemeinsame Sache machen?

Möglich ist alles.

Ist was? Hab nichts gesagt. - Ah, das ist meine Schwester Michèle.

Sie kocht den besten Café weit und breit. Meinen Neffen Jace kennt Ihr ja.

Oh, pardon.

Danke.

Nun, weiter.

Sieht so aus, als ob wir in diesem Kampf mit drin sind, ob wir wollen oder nicht.

Und zwar aus vielerlei Gründen. Es fragt sich nur, was wir tun können,

um die Stadt vor Silers zu schützen. - Damit haben wir das Problem.

Das wir nur lösen können mir Eurer Hilfe. - Was würdet Ihr vorschlagen?

Den Ort zu verlassen und mit den Bürgern in einen größeren Ort zu ziehen,

den Silers nicht anzugreifen wagt. - Die Menschen hier sind arm.

Außer ein paar Maultieren und Ochsen steckt ihr ganzer Besitz im Boden.

Vergessen wir nicht ihr kostbarstes Gut. - Und was wäre das?

Ihr Leben. - Je weniger einer hat,

desto leichter kann er sich davon trennen. - Euer Plan hat etwas für sich.

Aber die Leute werden niemals ihre Häuser verlassen und woanders hinziehen.

Fragt sie. Sie müssen sich entscheiden. Schnell. - Kommt mit, Leon.

Euer Wort zählt bei den Leuten. - Gut.

Mendoza, schickt mir 2 zuverlässige Leute, die das Gelände genau kennen.

Bueno, wird gemacht. - Gut.

Wir müssen uns überlegen, wo wir eine Verteidigungslinie ausbauen könnten.

Ich werde sofort das Gelände erkunden und erstatte Euch dann Bericht.

Ach, würdet Ihr meinen So... Würdet Ihr diesen jungen Mann mitnehmen?

Er kann von Euch 'ne Menge lernen. - Gerne.

Moment, Monsieur! Ich bin auch noch da! Was glaubt Ihr überhaupt, wer Ihr seid?

Nun zu Euch, Mister. Macht Ihr auch mit? - Ich habe viele Erfahrungen gemacht.

Nicht besonders viele, aber recht viele. - In London?

Nein, in Indien, als Leutnant bei den Bengal Lancers.

Das war sicher vor 30 Jahren. - Nein. Vor 29.

Gut, dann geht Ihr mit Caleb und prüft, an welchen Häusern man unbemerkt...

Beobachtungsposten aufstellen kann. - Ja. Was? Ich mit dem?

Ja, du mit dem.

Habt Ihr ein Gewehr? - So ist es. Ich besitze mehrere Waffen.

Aber im Moment dürfte das hier genügen. - Ja. Als Zahnstochter ist er gar nicht

zu verachten. Für 'n Backenzahn.

Verzeihen Sie, meine Teuerste, aber dieser Mensch hat doch tatsächlich...

meine Person in Zweifel gezogen. - Kämpft man mit diesem Ding in Indien?

Nein, ich erwarb diese kleine Teufelei, um mich auf dem dümmsten aller...

Schlachtfelder zu behaupten, nämlich in den Spielhöllen von London.

Teufel, Teufel. - Also zieh ab. Aber poker nicht mit ihm,

der hat'n As im Ärmel. - Na und? Ich hab zwei.

Oh, Miss Dorell! Bekomme ich noch 'n Kaffee?

Je regrette, keiner mehr da Monsieur. Oh Pardon, noch einen Schluck Kaffee?

Madame Dorell. Darf ich Euch noch einen Augenblick sprechen?

Mais oui, Monsieur. - Ihr wartet natürlich draußen.

Ich muss am Ball bleiben. Ich kann mich nicht erinnern, schon eine Antwort...

von Euch erhalten zu haben. - Antwort?

Leben und Reichtum mit mir zu teilen. - Es ist besser, wenn wir abwarten.

Wer weiß, ob wir morgen noch leben? - Das ist richtig.

Also füge ich mich den Forderungen der Stunde. Aber vergesst niemals:

In meinem Herzen lodert heiß die Flamme der Hoffnung. - Lasset sie lodern.

Madame!

Entzückend!

Äh...

Du weißt Bescheid. Nimm Nscho-tschi mit. - Sie ist ein Mädchen.

Ja, aber vier Augen sehen mehr als zwei. - Und trotzdem soll sie nicht mitkommen.

Nscho-tschi hat von ihrem Bruder gelernt, wie man sich helfen muss.

Nscho-tschi kann kämpfen. - Wie Ihr wollt.

Ich will Euch nicht zurückhalten. Ich hab nur was gegen Frauen,

Die das Gewehr mit dem Kochtopf verwechseln.

Gehen wir.

Darf ich reinkommen? - Ja.

Hättest du jetzt das Erdbeerfarbene an, das mich mal so verrückt gemacht hat...

du wärst nicht einen Tag älter als damals in St. Louis.

Ich bin älter. Mein Sohn ist der Beweis. - Hm. Ein feiner Bursche.

Hoffentlich macht er's später einmal besser als sein Vater.

Freut mich, dass wir darin übereinstimmen. - Genau wie früher.

Deine Zunge fährt einem schneller unter die Haut als ein Indianermesser.

Manche Frauen werden mit einer scharfen Zunge geboren,

andere bekommen sie mit der Zeit. - Ich wusste nicht, dass du ein Kind...

erwartet hast, als ich damals wegging. - Konntest du auch nicht.

Ich wollte dich nicht an mich binden, nachdem wir uns gestritten hatten.

So war das? - Oui. Du wärst auch nie...

glücklich geworden in einer Stadt. - Bist du denn glücklich geworden?

Mein Glück ist Jace. Und jetzt kommst du daher und willst ihn mir wegnehmen!

Ich verspreche dir, er kommt nicht mit, wenn du es nicht willst.

Wie damals sein Vater, nicht?

Warum fängst du schon wieder damit an? - Wir haben einen Sohn.

Ich hab einen Sohn! Du hast deine Freunde, deine Felle und deine Pferde.

Du hast deine Freiheit, die Prärie und die hohen Berge. Du bist ein Mann der Berge...

und nicht der Familie. - Ich kann nicht sehen, wenn du weinst.

Wer weint denn? Du würdest auch weinen, wenn du Zwiebeln schneiden musst.

Ich will mal nach unseren Fellen sehen. Ihr könnt mitkommen, wenn Ihr wollt.

Oh ja, warum nicht?

(Knurren)

Ein Bär! Ein Bär!

Dass ich 'n kleines Mädchen zum Kreischen bringe, ist neu für mich.

Ich kann aber auch 'ne Giraffe spielen.

Schön, nicht?

Die wollt Ihr bis nach St. Louis schaffen? - Ja. Die Händler hier zahlen nur...

ein Fünftel des Wertes. - Ich wünsche Euch von Herzen,

dass Ihr gut durchkommt. - Wir schaffen's.

Es war ein langer Tag für Euch. Ihr müsst doch todmüde sein.

Dank Euch und Euren Freunden bin ich nur müde. Und nicht tot.

Eure Augen sind tief wie das Meer. Die schönsten, die ich je gesehen hab.

Was fällt Euch ein?

Wenn du nicht weißt, was ein Kuss ist, dann wird's Zeit, es kennen zu lernen.

Na warte, du kleine Wildkatze.

Interessant.

Ein Schluck Tequila. - Gracias.

Schließ auf!

Draußen steht ein Pferd, schnell! - Das wird mein Bruder Euch nie vergessen!

Hab keine Angst, er ist auf unserer Seite.

Ich bin nur Zuschauer. Ich helfe keinem und hindere auch keinen. Bei mir ist...

jeder willkommen, wenn er bezahlt.

Ich werd's mir merken.

Wir befreiten Euch, um hier den Frieden zu erhalten, und nicht, damit Ihr...

noch einen Mord begeht. Verschwindet!

Nehmt die Hände hoch!

Du hast unser Trumpf-As verspielt, Caleb. - Hab ich die Karten gemischt?

Nein!

Es war Puglia. - Ja. Ich wollte den Mann befreien,

weil ich so die einzige Möglichkeit sah, die Stadt vor Silers zu retten!

Dafür werdet Ihr bestraft, Puglia. - Da könnt Ihr die halbe Stadt bestrafen!

Aber es wird jetzt nicht mehr nötig sein. Bei Sonnenaufgang verlasse ich Miramonte.

Und wer von Euch hier nicht verrecken will, der soll mit mir kommen!

Wozu?

Billy-Bob Silers war doch ein ganz böser Mensch.

Billy-Bob Silers weihte sein Leben nicht der Mutter Gottes, sondern der Sünde...

und dem Verbrechen. Er war schlecht. Aber er wurde getauft wie du,

und soll deshalb auch hier begraben werden. Der Herr möge ihm vergeben.

Du kannst jetzt gehen. Ich bleibe noch hier.

Ihr entscheidet Euch für den falschen Weg.

Dann gebt uns unsere Gewehre wieder. - Nach dem, was Ihr getan habt? Nein!

Mir Eurem Starrsinn stürzt Ihr noch alle ins Verderben.

Ihr werdet noch früh genug einsehen, wie dumm es ist, jemandem wie Silers

Widerstand zu leisten. Mein Entschluss steht fest. Warten wir ab, wer klüger ist.

Ja, warten wir es ab. Hasta la vista! - Hüa! Vorwärts!

(Musik)

Seid uns gegrüßt, Señores. - Hüa!

Wir kommen aus Miramonte und...

Keine Gewehre, keine Munition! - Wir versuchten, Euren Bruder zu retten.

Darum nahm man uns alle Gewehre weg. - Und? Was weiter?

Er... er ist tot.

Er wurde erschossen.

Wir riskierten unser Leben, um ihn zu befreien.

Und dann hat ihn ein Trapper erschossen. - Es war keiner von uns.

Es war einer von den Fremden. - Ja. Wir konnten es nicht verhindern.

Wir wollten nicht gegen Euch kämpfen, darum haben wir Miramonte verlassen.

Wir sind Amigos.

Wer ein Amigo ist, bestimmen wir. Auf jeden Fall keiner, der feige ist...

und Angst hat um sein bisschen Leben. - Amigo!

(Dramatische Musik)

(Musik)

Sie kommen zurück! Puglia kommt zurück! - Hab ich's nicht gesagt?

Also war die ganze Aufregung umsonst.

Puglia kommt zurück.

Puglia kommt zurück. - Puglia kommt zurück!

Ich hab's gehört, bin ja nicht taub.

Mein Gott.

Geht in Deckung! Zurück in Eure Häuser! Runter von der Straße!

Geht in Deckung!

Kommt schnell in die Kirche! Schnell! Weg von der Straße!

Los, weg!

Oh, mein armes Kind! - Ihr könnt hier nicht bleiben! Kommt!

Nimm sie!

Julia!

Julia!

Julia! - Hernando!

Komm mit, schnell!

Lasst mich zu meinem Kind! Hilfe!

Padre mia!

Mein Kind!

Madre mia! Gracias!

Muchas gracias! Mein Kind! Es lebt!

Bring mir Wasser.

Na, tut's noch weh?

Bitte. - Muchas gracias.

Gracias.

(Fiepen)

Alles verschlafen, was, Amigo? - Warum griff Silers nicht gleich an?

Alles verschlafen, was, Amigo? - Warum griff Silers nicht gleich an?

Weil er glaubte, dass nach diesem Überfall keiner mehr übrig bleibt.

Ihr habt Recht. Darauf müssen wir gefasst sein. Was schlagt Ihr also vor?

Zunächst müssen wir die Bevölkerung...

Na, wenigstens werden wir keinen Mangel an Waffen haben.

Tja. Wir müssen also die Bevölkerung auf eine regelrechte Belagerung vorbereiten.

Gentlemen, zu Eurer Verfügung! Wo ist mein Posten?

Den werde ich Euch schon zuweisen. Gebt mir bitte mal den Stock.

Nehmen wir an, das hier ist Miramonte.

Hier ist die Cantina, die Kirche,

das Haus Mercier und der Schuppen.

Von diesen Punkten können wir sie von allen Seiten unter gezieltes Feuer nehmen.

Außerdem werden wir an jedem einzelnen Stützpunkt unverzüglich...

Schützengräben ausheben. - Ja. Die auszuheben, ist Eure Aufgabe.

Mit Freuden, Sir. - Für freies Schussfeld sorgte ja Silers.

Tja, leider. Das wäre im Moment alles. Wir treffen uns später in der Cantina.

In Ordnung. - Mr. Ravenhurst? - Bitte?

Tja, Sir. Meine Schrecksekunde ist eine der kürzesten, die ich kenne.

Falls Sie das herausfinden wollten. - Ich wollte wissen, ob Eure Finger

genauso flink sind wie Eure Zunge. - Wie Quecksilber, Sir.

Bis auf einmal, wo mir beim Kartenspiel ein kleines Malheur passierte.

Ihr habt falsch gespielt und seid aus der Armee rausgeflogen, stimmt's?

Etwas zu deutlich ausgedrückt, aber exakt. Obwohl ich annehme...

dass es mir vorbestimmt war.

Ihr wisst, wo Eure Posten sind. Die Verteidigung der Kirche übernimmt:

Caleb. - Und Robin Eugene Robert Ravenhurst,

mit einigen Männern. - Den Schuppen:

Der Häuptling und ich. - Die Cantina: Mendoza mit seinen Leuten

und dem anderen Teil der Männer. Das Haus Mercier: Leon Mercier, Jace und ich.

Frauen und Kinder bleiben in der Kirche. Dafür seid Ihr verantwortlich, Padre.

Jeder Stützpunkt muss mit Lebensmitteln, Munition und Wasser versorgt werden.

Die Außenposten werden alle zwei Stunden abgelöst. Das wäre alles.

Jede Minute kann über unser Leben entscheiden.

Mach es nur so groß, damit du die rechte und linke Grenze erreichst.

Mach ich.

Oh, nein, nein! Nicht doch! Das ist viel zu schwer.

Ein prächtiger Bursche, unser Sohn, nicht?

Ich hab einen prächtigen Sohn! - Oh.

Ein bisschen hab ich doch da auch mitgewirkt, hm?

Ok.

Oh, du Filou!

Brav! Brav!

So, geladen und mit Zündstoff versehen. - Die Dinger sind ja mächtig elegant.

Wie bei den Frauen, mein Bester. Je eleganter die Verpackung,

desto gefährlicher sind sie. - Und kann man damit auch schießen?

Oh ja! Das letzte Mal schoss ich ein großes Loch in ein kleines Hirn.

Leider hing an dem kleinen Hirn ein großer Lord.

Darum suchte ich mein Heil in der Flucht. - Man lernt nie aus, hm?

Oh doch, wenn man die richtigen Leute trifft, schon, mein Bester.

Aber mein Sohn, doch nicht in der Kirche!

Oh, Verzeihung, Padre. - Es war nicht die Kirche...

es war mein Schuh.

Den Balken vor.

Fragt Ihr eigentlich gar nicht, womit Ihr uns helfen könnt?

Ich hab was Besseres zu tun, als Krieg zu spielen.

Ihr denkt wohl nur an Euch, hm?

Habt Ihr was dagegen? - Ich hab was gegen Verräter, German-Joe!

Und ich hab was gegen Helden, Mendoza.

Was macht Ihr hier? Der Platz für die Frauen ist doch in der Kirche.

Ach, Ihr sucht wohl Euren Bruder? Er ist draußen auf Wache.

Nein, ich bringe Euch etwas zu essen. - Mir?

Ich dachte, Ihr seid vielleicht hungrig.

Ich muss sagen, ich bin einfach sprachlos. - Soll ich wieder gehen?

Hm? Oh, nein, nein.

Aber tut das nicht noch mal.

Sonst... werd ich wieder frech.

Wie neulich.

(Weinerlich) Mama.

Mama.

Mama.

(Musik)

Legt Euch schlafen, ich werde wachen.

Pscht.

Tja, ich kann mir denken, was du dir unter einem Trapper vorstellst.

Jede Nacht in Taos Fandango tanzen mit feurigen Señoritas...

und ununterbrochen Karten spielen. - Ich mach mir nichts aus Taos,

ich will in die Berge. Hier ist doch alles von der Sonne verbrannt. Nichts Grünes,

nur Steine und grauer Sand.

Du wirst die Berge noch mal verfluchen, wenn du auf Biberjagd durch...

eiskaltes Wasser watest und im eiskalten Wind wieder trocknen musst.

Die Tiere wittern ein Feuer meilenweit. Zu essen hast du oft nichts weiter...

als Wurzeln und Beeren. - Immer noch besser, als täglich Frijoles.

Und bleibst du erst im Schneestecken, gibt's nur Ledersohlensuppe.

Zur Jagd kannst du kein Gewehr mitnehmen. Feindliche Indianer könnten dich hören.

Du musst mit Pfeil und Bogen jagen. Und wenn du am nächsten Morgen aufwachst,

kannst du froh sein, wenn du dein Pferd noch hast, und deinen Skalp.

Warum geht Ihr dann in die Berge zurück? - Vielleicht bin ich etwas verrückt.

Ich glaub, wir sind es alle drei. Tom, Caleb. Aber wir sind ungebunden.

Das wird der Grund sein. Wir sind frei wieder Wind und schnell wie er Sturm.

Das ist genau das... Das ist genau das, was ich will.

Ich will hingehen, wo es mir passt und wann es mir passt. Das bedeutet Leben.

Es kann aber auch Sterben bedeuten. Hast du dir das mal überlegt?

Sie kommen.

Jeder auf seinen Posten!

Ich sagte, jeder auf seinen Posten! Los!

(Spannende Musik)

Los!

Vorwärts!

Vorwärts, weiter!

Wir müssen hier raus! Kommt!

Zurück!

Los, sie geben uns Feuerschutz!

Ihr seid ja verletzt! - Das macht nichts!

Firehand, unsere Felle sind zum Teufel!

Los, raus!

Komm! Raus hier! Rapido!

Und jetzt die Cantina!

Rüber zur Kirche!

Los, weg von hier! Zurück! Zurück!

Der Schuppen ist verloren, die Cantina ist explodiert, das Haus Mercier...

hat keine Deckung mehr. Wir müssen es also aufgeben und hier weiterkämpfen.

Sagt es doch offen, dass es ein Fehler von mir war, die Cantina zu räumen.

Wir haben zwar ein Fass Dynamit verloren, aber dadurch hatte die Bande Verluste.

Das zwang Silers, den Kampf abzubrechen. - Jedes Ding hat eben zwei Seiten.

Ja. Aber was ist, wenn er wiederkommt? Wir können beim besten Willen...

nur noch einen Angriff abschlagen. - Mit der Munition der toten Banditen...

halten wir vielleicht etwas länger durch. - Mit anderen Worten: Die Lage ist ernst,

aber ich glaube, nicht hoffnungslos. - Sie ist hoffnungslos,

wenn nicht ein Wunder geschieht. - Mein Bester, das Wunder ist des Glaubens

liebstes Kind. Aber das ist nicht von mir. Noch nicht.

Wo reitet der hin? - Winnetou wird Hilfe für uns bringen.

Wie kommst du dazu, den Befehl zum Rückzug zu geben?

Wir hatten immerhin 'ne Menge Verluste. - Beantworte meine Frage.

Antworte mir!

Wie du willst. Du warst verschwunden, da dachte ich, dich hat's erwischt.

Wär dir wohl recht, wenn es mich erwischt hätte.

Was willst du hören? - Solange in Miramonte noch ein Mann,

eine Frau, ein Kind lebt, gibt es keine Ruhe. Ich räche meinen Bruder.

Ich schwör's. Und wenn Ihr alle dabei verreckt. Alle.

Da kommen zwei Pferde!

Wir müssen sofort das Haus räumen. - Wieso?

Ohne die Deckung von Schuppen und Cantina ist es beim nächsten Angriff unhaltbar.

Tragt das Zeug rüber zur Kirche. Rapido! - Aber was wird aus unseren Sachen?

Diese Frage kann nur Silers beantworten. - Aber etwas muss ich doch mitnehmen!

Nur das Wichtigste, wir haben keine Zeit! - Pack das Verbandszeug ein.

Da! - Aber was soll denn das hier?

Wir gehen doch nicht auf 'n Ball. - Das Kleid kommt mit!

Aber Mutter, du hast doch gerade gehört, nur das Wichtigste!

Das Kleid ist für mich das Wichtigste! - Aber Mutter!

Sei jetzt still! Du hast genauso einen Dickkopf wie dein Va...

Wie wer?

Wie dein Vater!

Mutter! - Pass auf.

Mir wird ganz schwindelig.

(Musik)

Eure Leute haben viel Humor. Leider habe ich für Späße keine Zeit.

Bitte hört mich an. - Wer seid Ihr?

Ich kenne den Burschen! Er ist Winnetou, Häuptling der Apachen. Ich zeig ihm,

was Späße sind! - Seid Ihr wirklich Winnetou?

So ist es, Caballero. Dieser Mann hat nicht gelogen.

Aber nun hört mir zu, bevor ich Euch zeige, was ich noch kann.

Lasst den Mann los!

Also, was ist? - Ich bitte Euch um Hilfe.

Indianer waren noch nie unsere Freunde. - Ich weiß. Ich erbitte Eure Hilfe auch

nicht für mich, sondern für meine weißen Brüder.

Banditen haben Miramonte überfallen. - Banditen?

Silers und seine Leute. - Ist Miramonte so reich geworden,

dass es Silers plötzlich interessiert? - Den Reichtum, den Miramonte besitzt,

findet Ihr in der Kirche. Wenn Ihr den Bürgern dieser Stadt helft,

wird es Euer Schade nicht sein. Aber Ihr müsst Euch sofort entscheiden.

Jede Minute ist kostbar. - Ich stehe diesen braven Bürgern bei.

Ich danke Euch. Darf ich wissen, wer Ihr seid?

Ich bin Capitano Sanchez Quilvera. - Muchas gracias, Capitano.

Nicht zu danken, Amigo.

Ihr dürft Euch meiner Truppe anschließen. Hüa!

Nscho-tschi.

Ja? - Nscho-tschi.

Ein romantischer Name.

Wie das Echo im Gebirge.

Eure Haut schimmert wie Seide.

Ihr habt die Zunge eines Teufels. Und sein Gewissen dazu.

Dann muss ich mich gebessert haben. Bisher hatte ich überhaupt keine Gewissen.

Kommt.

Hier, Brot. - Das ist lieb. Muchas gracias.

Habt Ihr was zu trinken? - So viel du willst. Der liebe Tom...

rollt dir gleich'n Fass Bier nach oben. - Und'n Pferdesteak. Besonders zart.

Sie müssen sich größter Exaktheit in Ihrer Pflichterfüllung befleißigen!

Sonst ist all mein Bemühen umsonst. Oh, wen sehe ich denn da?

Madame, ich muss Euch über meine Arbeit berichten.

Dieser kleine Trick wird unsere Freunde überraschen. Er ist nicht ganz neu,

aber immer wieder wirksam. Obwohl: "Ein Gewehr bleibt natürlich ein Gewehr",

wie Tante Trudchen zu sagen pflegte. Und eines Tages war es dann auch so weit,

dass Onkel Aston bei der Entenjagd in die ewigen Jagdgründe einging.

Ein Unfall, so behauptete Tante Trudchen jedenfalls. Aber sie war danach...

gar keine kummervolle Witwe. Wie bei Hamlet.

Kennt Ihr Hamlet? - Äh...

Mag sein. Wann kam er in den Westen? - Oh! Das tut weh.

Wir befinden uns in unterentwickeltem Neuland, ich vergaß. - Hm?

Genau. Eure angeborene Intelligenz.

Erstaunlich, wie Sie mit dieser Erbmasse fertig werden.

Fabelhaft!

Amigo, wir haben von Euren Schwierigkeiten gehört und sind gekommen,

Euch unsere Hilfe anzubieten.

Ich bin...

Capitano Sanchez Quilvera. Meine Caballeros haben große Erfahrung...

in der Eroberung von Städten. Besonders, wenn ihre Bürger gewisse Werte besitzen.

Da wird 'ne Menge zu holen sein, oder? - Nein.

Eine Angelegenheit der Ehre? - Nein, Rache.

Ach so.

Mein Bruder wurde wegen einer Lappalie ins Gefängnis geworfen.

Später haben sie ihn kaltblütig ermordet. - Eine Schande!

Trapper kamen zufällig durch Miramonte. Ihr Gewehre fügten uns Verluste zu.

Wir haben uns zum Rückzug entschlossen. - Aber ich gebe nicht auf. Niemals!

Ich reite wieder nach Miramonte. - Um es in einen Friedhof zu verwandeln.

Halt dein freches Maul! - Du liegst gleich auf dem Friedhof!

Glaubst du, mit dir macht noch einer mit? Wir sind doch keine Idioten,

die sich von dir verheizen lassen. Deinen Bruder hätte eh der Teufel geholt!

Sonst noch wer?

Ich seh, Ihr seid ein Mann von Herz, Amigo, und solche Männer lieben wir.

Wir werden Euren Bruder rächen, allerdings nur unter einer Bedingung.

Welche wäre das?

Ihr bekommt Eure Rache, aber was in Miramonte zu holen ist, gehört mir.

Wann reiten wir? - Sofort!

Los, Muchachos!

(Musik)

Firehand! Sie greifen wieder an!

Beruhigt Euch doch, es ist bald vorbei.

(Musik)

Kommt zurück! Kommt zurück! - Hey! Padre! Kommt zurück!

No! Nicht auf den Priester!

Nein! - Vorwärts!

Zurück! Alles zurück! - Wir müssen hier raus!

Wir haben sie in die Flucht geschlagen! Dem Himmel sei Dank!

Jeder bleibt vorläufig auf seinem Posten. Den Burschen traue ich nicht.

Die kommen bestimmt noch mal wieder. (Frau schreit)

Bringt den Priester weg.

(Babygeschrei)

Oh!

Hey, Amigo! - Hey!

Wird langsam Zeit, dass du aufwachst. Ich glaube, nun kommen wir bald dran.

Was wir machen, ist doch völlig idiotisch! Mit offenen Augen in eine Falle zu reiten!

Dass wir nicht alle verreckt sind, ist ein Wunder! Runter von den Pferden!

Die Kirche wird im Nahkampf genommen. Ich übernehme das Kommando.

Auch über Eure Männer. - Nein! Nicht ein Mann wird mehr geopfert.

Ich sprenge den Laden in die Luft! - Die Kirche wird nicht gesprengt!

Wer sagt das? - Ich! So war es abgemacht.

Capitano!

Was will der Dynamentero?

In Deckung! - Werft euch hin! Werft euch hin!

In der Schlucht ist was explodiert! - Was ist?

Da drüben war 'ne Explosion! Halt mal! - Vielleicht hat's die Bande erwischt.

Jemand muss uns geholfen haben!

Sie wird wissen, wer es war.

Zehn Mann bleiben als Wache hier, die übrigen kommen mit. Los!

Bleibt stehen! - Kommt zurück! Kommt zurück!

Hier bleiben!

Bleib stehen!

Da habt Ihr Euren Nahkampf, Quilvera. - Idiot!

Sofort alles in Deckung. Geschossen wird auf mein Kommando.

Sargento! Ergebt euch!

Dann schonen wir Eure Männer! Kommt raus! - Das geht nicht!

Der Sargento hat leider grad keine Zeit. Er ist gerade beim Frühstück.

Vielleicht nehmt Ihr mit mir vorlieb. - Ah...

El Señor de las Montañas.

Nun gut, dann befehlt Ihr den Männern, dass sie sich erheben.

Das wird nicht gehen, sie sind zu müde. - Gut, dann zähle ich bis drei.

Eins...

zwei...

Schade. Ihr seid ein mutiger Mann.

Aber jetzt... fahrt zur Hölle!

Winnetou!

Stehen bleiben! Hände hoch! Lasst die Waffen fallen!

Firehand!

Tom! Tom!

Ich kann... mich nicht... bewegen.

Du wirst doch vor einer Kugel nicht kapitulieren.

Nscho-tschi.

Nscho-tschi, wie das Echo im Gebirge.

Wir haben einen Freund verloren.

Sein Tod... wird Trauer bringen in unsere Herzen.

Gebt mir Euren Bogen, Häuptling, eine Kugel ist zu schade für ihn.

Silers!

(Echo)

Ich bin begierig zu erfahren, wie lange die Herren diese Disziplin durchstehen.

Also... mein Rekord liegt bei 6 Stunden und 55 Minuten.

Er war ein tapferer Mann.

Ein sehr tapferer Mann. - Ich hätte ihm das gerne selbst gesagt.

(Musik)

Buenos días. - Buenos días.

Gracias. - Ihr habt ein wundervolles Kleid.

Ja.

Oh! - Das Erdbeerfarbene.

Du siehst wie 18aus. - Jason, wir haben einen erwachsenen Sohn.

Ja, und einen Prachtjungen! Damit wäre die Familie komplett.

Aber genau genommen ist sogar einer zu viel.

Oh. Wen meinst du? - Mr. Ravenhurst. Sprich mal mit ihm.

Pourquoi ich? - Glaubst du, ich spreche mit ihm?

Natürlich wirst du mit ihm reden! - Du redest mit ihm, damit das klar ist!

Ich denk nicht daran! Du kannst...

Du!

General.

Monsieur Ravenhurst. - Madame.

Ich... - Na los.

Ich war nicht ganz aufrichtig zu Euch. - Bitte, wie verstehe ich das?

Ich war nie frei, um auf Eure ehrenvollen Anträge einzugehen. Mr. Jason Reed ist...

Sehr gut. Weiter.

Wie... wie soll ich sagen?

Er ist mein... das heißt, er war...

Wir kennen uns seit 18 Jahren und Jace ist unser Sohn.

Ach! Ich habe gedacht... - Ich sei Witwe? Ich war nie verheiratet.

Nie verheiratet? Wollt Ihr damit sagen, dass diese zauberhafte Frau das Kind...

ohne den Schutze des Vaters geboren hat? Und dass Ihr dieses wundervolle Wesen...

den Wechselfällen der weiten Welt überlassen habt?

Ja, darauf kommt es wohl hinaus. - Sir! In Abwesenheit des Vaters der Dame,

übernehme ich die Pflicht, gegen diese 18-jährige Schande zu protestieren!

Ich werde Euch jetzt züchtigen, mein Herr! Eins, zwei...

Nicht, Robin! Es war auch meine Schuld. - Ich bin entschlossen.

Haltet Ihr mich für einen Schwätzer? Eins, zwei, drei!

Steht jetzt endlich still, damit ich Euch die gerechte Strafe zukommen lassen kann!

Eins, zwei... - drei!

Jace, erledige das mal.

Kannst dich auf mich verlassen, Vater.

Wie komme ich denn hier auf den Boden? - Ihr seid ausgerutscht.

Ihr seid auf meinen Vater zugekommen und gestolpert. Er wollte Euch auffangen,

aber da schlug Euer Kinn auf seine Faust. - Tollpatsch, der ich bin.

Ich muss mich restaurieren.

Herzlichst danke schön für Euer selbstloses Bemühen.

Ich darf mich revanchieren: der Eure.

Kann ich das annehmen? - Ich habe noch zwei.

Vater!

Ist es wahr, dass du 'ne Farm kaufst, wenn wir nach St. Louis zurückkehren?

Und nie mehr weggehst?

Jace, sag deiner Mutter noch nichts, aber wir beide könnten vielleicht...

ab und zu auf die Jagd gehen. Vielleicht.

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