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Ich h�tte mir nie vorstellen k�nnen, auch nur in die N�he
eines solchen Meisterwerks zu kommen.
Wie viel kann dieses Meisterwerk wert sein?
Es ist unbezahlbar.
Schon ein kleines St�ck davon k�nnte Millionen wert sein.
Halt mal kurz das Bild, ja?
-Halt es still. -Ja.
Ja, aber ruhig halten. Okay.
-So? -Ja, aber ruhig.
Okay.
Warum soll Fontana all das Geld bekommen?
K�nnen wir uns nicht auch was davon nehmen?
-Wir verdienen auch was. -Was verdienen wir denn?
-Wir kriegen was davon. -Nur die Kr�mel.
-Saro... -Wir kriegen die Kr�mel.
Verdammt noch mal. Wir sollten alles nehmen!
Ich bitte dich, denk gar nicht erst daran.
-Warum? -Wie, warum?
Die, die sowieso schon reich sind, wollen auch das noch.
Hast du geh�rt, was er gesagt hat?
Antonio, h�r mir zu, h�r mir zu.
Allein ein St�ck davon kann Millionen wert sein.
-Er ist hier. -Danke.
Es ist alles meine Schuld.
Sie haben wirklich keine Ahnung, wer Ihnen dieses Video geschickt hat?
Nein.
Wir werden versuchen, den Absender zu ermitteln,
auch wenn er es wohl von einem Wegwerfhandy geschickt hat.
Aber immerhin zeigt das Ganze, dass da etwas Gro�es im Spiel ist.
Nein, das zeigt nur, dass Ihre Ermittlungen jemandem missfallen.
Ich bat sie, nicht auf eigene Faust zu handeln,
genau um sowas zu vermeiden. Es ist zu riskant.
Und ich bat Sie, Fontana und die Freizone zu untersuchen
und Sie haben nichts getan.
Ich habe heute mit den Fontanas gesprochen.
Mit beiden, sie sind aufgebracht.
Und Fontana will Sie wegen Hausfriedensbruchs anzeigen.
Die Kameras im Freilager haben Sie �berall aufgenommen.
Wir werden auch gegen Sie ermitteln. Ist Ihnen das klar?
Das Gem�lde war dort.
Woher wissen Sie das so genau? Haben Sie es gesehen?
Nein, ich habe es nicht gesehen.
Das ist das Foto des Gem�ldes.
Sehen Sie diese Metallwand hier hinten?
-Das beweist gar nichts. -Moment mal.
Das ist das Foto, das ich im Lager
gemacht habe. Es ist dieselbe Metallwand.
So eine Wand findet man in jedem Industriegeb�ude.
Das Gem�lde war dort.
H�ren Sie, Frau Romano,
haben Sie jemandem von Ihrem n�chtlichen Ausflug erz�hlt?
Nein.
Jemand, der vielleicht wusste, dass Sie mit Luca Z�rcher dort waren?
-Nein? -Ich habe Nein gesagt.
Sind wir fertig? Kann ich gehen?
Sie k�nnen gehen. Danke.
Wenn Sie wollen, kann ich eine Streife
vor dem Haus Ihrer Mutter postieren.
Nein, das ist nicht n�tig. Danke.
Sie sollten die Drohung ernst nehmen.
Ich nehme sie ernst. Auf Wiedersehen.
Du bist zu nachsichtig mit ihr.
Sie verarscht uns.
Sie sagt uns nicht alles.
Aber die Fotos, die sie in Fontanas Lager gemacht hat...
Selbst wenn sie recht h�tte, lassen wir sie das besser nicht wissen.
Woher kommen die hier?
-Vom Bootsverleih. -Erz�hl mir keinen Schei�, Fra.
Du musst mir keinen Schei� erz�hlen.
Sag mir, woher das Geld wirklich kommt.
Ich hab's dir doch gesagt.
Hast du jemandem gesagt, dass
ich mich mit dem Typen treffen wollte?
-Nein. -Nein?
-Bist du mir gefolgt? Warst du da? -Was redest du?
Der Mann, der mir ins Freilager geholfen
hat, wurde brutal zusammengeschlagen.
-Er liegt im Koma. -Was willst du mir damit sagen?
Dass ich was damit zu tun habe? Ist das, was du sagen willst?
Sag du's mir, hast du was damit zu...
Ach, fick dich doch.
Wohin gehst du, Fra?
Warte.
Francesco, warte.
-Was zum Teufel machst du? -Warte.
-Nimm die H�nde runter. -Nimm die verdammten H�nde weg!
Verdammt nochmal!
Was machst du da?
Was machst du da?
Tut mir leid. Tut mir leid.
Es tut mir leid.
Bitte.
Komm her. Komm her.
Wo hast du das Geld her?
-Ich kann nicht, Anna. -Bitte.
Bitte, Fra. Ich flehe dich an, bitte.
Frag Saro.
Saro?
Er hilft mir ab und zu.
Was machst du denn hier, Anna?
Francesco ist wieder drauf, wei�t du?
Reden wir sp�ter dar�ber. Geh heim.
Gerade du willst mir sagen, was ich tun soll?
Francesco war am Ende. Er wollte aufh�ren und ich glaube ihm.
Wie soll er aufh�ren, wenn du ihm Geld zusteckst?
Sprich leiser.
Wie bist du eigentlich so reich geworden, hm? Sag schon.
Sind es diese vier Schei�gem�lde, die dir so viel Geld bringen?
Du hattest keinen Cent, als du hier ankamst.
-Das geht dich nichts an. -Was wolltest du auf dem Dachboden?
-Auf dem Dachboden? Was? -Ich fand die Fotos vom Caravaggio.
Ich wei�, dass Fontana das Gem�lde hatte. Seid ihr Komplizen?
Mein Vater wusste alles. Hast du ihn get�tet? Haben sie dich bezahlt?
Raus hier. Wag es nicht.
Geh!
-Wie geht's? -Gut.
-Ich hab dir ein paar Sachen gekauft. -Das h�ttest du nicht tun m�ssen.
-Ach was, kein Problem. -Danke.
Lass mich, ich mach das.
Soll ich alles in den K�hlschrank r�umen?
Ja.
Also, ich hab mit Saro gesprochen.
Oder besser gesagt, ich hab mich heftig mit ihm gestritten.
Du darfst kein Geld mehr von ihm nehmen, Fra.
Ich vertraue ihm nicht, ich mag ihn nicht.
Und...
ich hab dir die hier geholt.
Vielleicht nimmst du eine und schl�fst ein bisschen?
Hm?
Du bist hier geboren, oder?
Nein.
Ich wurde adoptiert.
Aber ich bin hier aufgewachsen.
Bist du verheiratet? Hast du Familie?
Danke.
Nein.
Und du?
Geschieden.
Aber ich habe eine wunderbare Tochter.
Sie lebt in den USA.
Sch�n.
Was macht sie? Studiert sie?
Sie wird behandelt, wegen Krebs.
Keine Sorge.
Sie ist in den besten H�nden.
Sie wird bald gesund. Sie ist stark.
Sag mal, diese Anna Romano?
Was willst du wissen?
Magst du sie?
Du sagst mir nicht die ganze Wahrheit.
Nein.
Ich mach mir nur Sorgen um sie.
Nach allem, was mit ihrem Vater und mit Luca Z�rcher passiert ist.
Hatten wir nicht gesagt, dass wir sie kontaktieren w�rden?
Ja.
Ja, aber Sie hatten mir gesagt, ich k�nne sie anrufen,
wenn ich etwas brauche.
Ich m�chte Sie bitten, Saro Savocas finanzielle Situation zu �berpr�fen.
Warum?
Ich will verstehen, wie er so reich geworden ist.
Haben Sie schon mal von der Vela-Bank oder ihrem Gr�nder Fabio Vela geh�rt?
Vom Namen her ja, das ist eine Privatbank, oder?
Im Auto ihres Vaters fanden wir
etwas, das ihn mit dieser Bank verbindet.
-Habt ihr mit diesem Vela gesprochen? -Nein, das ist unm�glich.
Die Klinik, in der er liegt, sagt, er sei schwer krank
und k�nne keine Fragen beantworten.
Ich kann versuchen, mit ihm zu sprechen.
Anna. Nein.
Und...
Also will ich jetzt mit diesem Vela sprechen.
Er hat in den 80er Jahren hier in Lugano eine Privatbank gegr�ndet
und hat eine Menge Geld im Umlauf.
Glaubst du, das alles hat mit dem gestohlenen Caravaggio zu tun?
Ja, ja, ich bin immer �berzeugter davon.
Ich sag's dir: Wenn du dieses Gem�lde
findest, kommst du auf die Titelseite.
Okay.
Ich schreib dir sp�ter. Tsch�ss.
-Guten Morgen. -Guten Morgen.
Ich bin die neue Physiotherapeutin von Herrn Vela.
-Die neue Physiotherapeutin? -Ja.
-Hat man Sie nicht informiert? -Nein.
Wir haben bereits einen
Physiotherapeuten, der sich um ihn k�mmert.
Ja, ich wei�. Aber Herr Vela ist mit dem Service unzufrieden.
Sie antworten nicht.
Ich gehe nachsehen. Einen Moment bitte.
-Warten Sie hier. -Ja. Ja, nat�rlich.
Herr Vela?
Guten Morgen.
Ich bin Anna Romano, die Tochter von Antonio, dem Sizilianer.
Man nannte ihn den Maestro. Erinnern Sie sich an ihn?
Ich wei�, dass mein Vater etwas mit Ihrer Bank zu tun hatte,
und das verwundert mich, weil Sie nur reiche Kunden haben.
Mein Vater war nur Maler.
Hat Fontana ihn Ihnen vorgestellt?
Ich verstehe einfach nicht, was drei
M�nner wie Sie gemeinsam haben konnten.
Was wissen Sie �ber den gestohlenen Caravaggio?
Bat Fontana Sie um Hilfe, um ihn an einen Ihrer Kunden zu verkaufen?
Wie viel ist so ein Werk wert, zehn Millionen Franken? Mehr?
-Sagen Sie es mir. -H�r auf.
Du hast keine Ahnung, in welche Gefahr du dich begibst.
Von welcher Gefahr sprechen Sie, Herr Vela?
-Vom M�rder meines Vaters? -Der Maestro war mein Freund.
Dann helfen Sie mir zu verstehen, was mit ihm passiert ist.
Halten Sie sich fern von diesem Gem�lde. Es bringt Ungl�ck.
Es qu�lt jeden, der damit zu tun hat.
Herr Vela?
Herr Vela.
Es tut mir wirklich leid, dass sie hier rein konnte.
Signora, bitte.
Ja.
-Signora. -Danke.
Heilige Maria, Mutter Gottes, bitte f�r uns S�nder,
jetzt und in der Stunde unseres Todes.
Amen.
Guten Tag.
Entschuldigen Sie die Versp�tung.
Einen Espresso, bitte.
Also, warum wollten Sie mich allein sprechen?
Weil ich Ihrem Kollegen Guerrini nicht traue.
-Dann haben Sie etwas gemeinsam. - Ah ja?
Er traut Ihnen n�mlich auch nicht.
Na gut.
Haben Sie etwas �ber Saro herausgefunden?
Sie bringen mich in eine unangenehme Lage.
Ich wei�.
Warum haben Sie mich gebeten, Savoca zu untersuchen?
Weil ich glaube, dass er in den Mord an meinem Vater verwickelt ist.
Nun, anscheinend geht es Savoca sehr gut.
Er besitzt eine luxuri�se Wohnung im Zentrum
und hat seine Galerie 1994 gekauft.
'94, genau das Jahr, in dem mein Vater verschwunden ist.
Genau.
Und davor, nichts.
Kein Besitz, kein Bankkonto, gar nichts.
Woher kommt all dieses Geld?
Von einem anonymen Konto der Vela-Bank.
Ich habe mit Vela gesprochen.
-Man hat Sie reingelassen? -Ja.
Und er schien mir keineswegs unzurechnungsf�hig.
Er hat nicht viel gesagt, aber er wusste etwas.
Okay.
Nun ja...
Ich nehme an, Sie wollen nicht bei Ihrer Mutter bleiben.
Haben Sie einen anderen Ort?
Einen sicheren Ort, meine ich?
Nein.
-Darf ich? -Komm rein.
Wie sch�n!
-Gef�llt's dir? -Ja.
Ja.
Es ist...
Das Gegenteil vom Haus meiner Mutter.
Wie meinst du das?
Na ja, das Haus meiner Mutter ist voller
Krimskrams, Zeug, Familienerinnerungen.
-Also wohnst du allein? -Du bist neugierig.
Na ja, ich bin Journalistin. Neugierig ist da fast untertrieben.
-Neugier hat die Katze get�tet. -Ja, ja, ich wei�.
M�chtest du etwas trinken?
-Wasser? Ja. -Wasser.
Ja, Wasser ist perfekt.
Du hast gesagt, du hast Artikel in der Bibliothek gefunden?
Ja.
Ja, ja, ich zeig dir die Fotos.
-Ich lass sie hier. -Ja.
Also, anscheinend haben Vela und
Fontana viel Zeit miteinander verbracht.
Es gibt Fotos bei �ffentlichen Events, Ausstellungen, Vernissagen.
Moment, das ist die Herzogin von Homburg.
Das ist sie.
Die Herzogin kannte auch meinen Vater, sie kennt meine Familie,
seit ich klein bin.
Und was, glaubst du, hat sie mit Vela zu tun?
Sie ist die perfekte Kundin f�r Vela.
Sie ist stinkreich, sammelt Kunstwerke, ideal.
Vela k�nnte sie Fontana vorgestellt
haben, um ihr den Caravaggio zu verkaufen.
Das ist m�glich.
Also, eine plausible Hypothese, oder?
Ja.
-Ja. -Es ist m�glich.
W�hrend du dich hier einlebst,
gehe ich aufs Revier und erkundige mich nach der Herzogin.
-Ist zwar nicht das Hilton, aber... -Es ist perfekt.
Wirklich.
Wasser, K�che und...
-Danke. -Und falls du irgendetwas brauchst...
-Ich ruf dich an. -Bis sp�ter.
Tsch�ss.
-Mama. -Hallo.
Wo bist du?
Deine Sachen sind nicht mehr im Zimmer. Ist alles in Ordnung?
�h... ja, ja, ich schlafe heute bei Francesco.
Ah...
-Gut, richte ihm Gr��e aus. -Mach ich.
Sag mal...
wie geht's dir?
-Warst du heute bei der Herzogin? -Nein, heute nicht.
Sie hat wieder so einen Abend im Palazzo organisiert.
Sie meinte aber, Sie braucht mich nicht.
Was f�r Abende?
Sie l�dt oft ihre Freunde aus der Kunstszene ein.
Keine Ahnung, Fontana, solche Leute eben.
Na gut. Dann gute Nacht. Ich ruf dich morgen an.
Gute Nacht. Tsch�ss.
Hey, Schwesterchen, hallo.
Hi Fra, wie geht's dir?
Etwas besser.
H�r zu, wenn du bei Mama bist, hol ich
dich ab und wir reden ein bisschen, okay?
Nein, ich bin nicht bei Mama.
Wo bist du dann, bitte?
Wo bist du?
Bei Mama f�hl ich mich gerade nicht sicher,
und der Kommissar war sehr nett.
Er bot mir an, ein paar Tage bei ihm zu bleiben.
Der Kommissar?
Du sollst dich der Polizei fernhalten, und schl�fst mit ihm?
Ich schlafe nicht mit ihm, Fra.
Ja, klar.
Na gut, viel Spa�. Und gr�� mir den Kommissar.
Fra, bitte. Fra.
Herzogin.
Guten Abend.
Guten Abend, haben Sie eine Einladung?
Nein.
Nein, k�nnten Sie bitte die Herzogin rufen?
Tut mir leid, heute Abend kommt man nur mit Einladung rein.
-Maria! -Anna!
-Guten Abend. -Guten Abend.
-Komm, meine Liebe, komm. -Danke.
Wie sch�n, dich zu sehen!
Ich hoffe, ich st�re nicht, ich war in der
N�he und wollte kurz mit Ihnen sprechen.
Aber du st�rst doch nie.
Et voil�.
Darf ich euch Anna Romano vorstellen?
Eine liebe Freundin, seit sie ein Kind war.
-Danke. -M�chtest du ein Glas Champagner?
-Danke. -Nein, danke.
-Guten Abend. -Guten Abend.
Was f�r ein wunderbarer Abend.
Aber es ist sp�t geworden, wir m�ssen leider gehen.
Wie schade, Herr Fontana. So fr�h schon?
Ja, leider.
-Sie verlassen mich schon? -Nein, aber ich verlasse Sie nicht.
Zumindest nicht f�r immer.
Wir sehen uns.
-Wir sehen uns. -Gute Nacht.
-Du gehst auch schon? -Ja.
Ich h�tte noch was mit dir getrunken.
Wartest du kurz? Ich bin gleich zur�ck.
Ja, sicher.
Ich begleite dich zur T�re.
Es tut mir sehr leid, was deinem Freund passiert ist.
Und...
Sch�nen Abend.
Da bist du ja.
Ich hab dich �berall gesucht.
Setz dich, bitte.
Ich wei�, was du wissen willst.
Ich kannte deinen Vater sehr gut.
Er hatte Probleme.
�ble Bekanntschaften.
Wie meinen Sie das?
Ich wei� nicht viel.
Aber es schien mir, als h�tte dein Vater Angst vor ihnen gehabt.
Vor wem?
Der Mafia.
Ich glaube, er hat f�r sie gearbeitet.
Nein.
Nein. Nein, das kann nicht sein.
Manchmal sind Menschen nicht so, wie sie scheinen.
Selbst wenn wir sie lieben.
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