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Jetzt, jetzt spielen wir ein Spiel. Es gibt Gewinner und Verlierer, okay?
Welche gewinnt?
Ich zeige euch jetzt ein Spiel.
Diese gewinnt, und diese verliert.
Welche gewinnt?
Oh, steh auf und hilf mir.
Los, beeil dich.
Sei still, du musst still sein!
Verstanden? Du musst still sein.
Hast du's verstanden? Es ist nichts.
-Verfolgt uns jemand? -Da ist niemand.
-Sicher? -Niemand!
Wir haben es geschafft!
-Der Caravaggio, ja! -Er geh�rt uns, ja!
-H�rt ihr mich, Jungs? -Das ist richtig Kohle!
Ich wusste es!
-Guten Abend, Leute. -Willkommen.
Guten Abend.
Los geht's.
Guten Abend.
Guten Abend.
Seht ihr, wie sch�n das ist.
Ein verdammtes Meisterwerk!
Wir sind die Besten.
Bravo!
Du hast gute Arbeit geleistet, bravo!
Ich kann beruhigt sein, oder?
Nat�rlich, keine Sorge. Niemand hat uns gesehen.
Es war alles dunkel.
Was machst du? Kommst du wieder ins Bett?
Also, ich muss noch einen Artikel
fertig schreiben und dann muss ich los.
Okay, dann gehe ich auch.
Wir h�ren voneinander, vielleicht schreibe ich dir.
H�r mal, ich bin lieber ganz direkt.
Na gut, verstanden.
Anna! Komm her.
-Hi. -Hi.
Hast du es gelesen?
Setz dich.
Ja, ich habe es gelesen.
Aber ich kann es nicht ver�ffentlichen.
Warum nicht?
Anna, das interessiert niemanden, komm schon.
Es interessiert keinen Arsch,
wer vom Staat gestohlen und hunderte Arbeiter heimgeschickt hat?
Aber ich habe alles. Giorgio, ich habe Beweise, Dokumente, E-Mails.
-Ich habe Zeugenaussagen. -Anonyme Zeugenaussagen.
Niemand klickt auf angebliche Betr�gereien.
Wir sollten uns nur darum k�mmern,
die Wahrheit zu erz�hlen, nicht um Klicks.
Die Klicks.
Wie oft haben wir dar�ber gesprochen?
-Unz�hlige Male. -Ich wei�, ja.
Ich muss eine Geschichte verkaufen.
Anna, du bist eine gute Journalistin.
Mama, hallo. Was gibt's?
Was?
Ist es Papa?
Ich komme.
Da ist sie, meine Kleine.
Hi.
Hallo, Mama.
Hallo.
Sein neues Auto. Es hat ihm so gefallen.
-Frau Anna Romano, nehme ich an. -Ja.
-Kommissar Andrea Cavadini. -Freut mich.
Ich bitte darum, dass Sie oder Ihr Bruder zur Polizeistation kommen
f�r einen DNA-Test.
Ja.
Wo ist die Leiche?
Wir haben sie zur Kriminaltechnik gebracht.
Sie lag eine ganze Weile im Wasser.
Ah.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Ich bringe euch heim. Gehen wir.
Ich mache etwas zu essen.
Ja, ich helfe dir.
Wir h�tten auch Pizza bestellen k�nnen, Mama.
Warum, magst du mein Essen nicht mehr?
Nein, ich mache das gern. Und so habe ich was zu tun.
Du hast abgenommen.
Isst du richtig?
Ach komm, Ma.
-K�mmert sich jemand um dich? -Mama.
Ich habe ja nur gefragt.
Ich komme allein klar. Danke.
Ich habe das Zimmer vorbereitet, das Bett gemacht.
Ich fahr heute Abend nach Mailand
zur�ck. Hab's Saro gesagt. Ich hab zu tun.
Wann hast du es erfahren, Mama?
Wann... was?
Wann was, Mama? Wann hast du es erfahren?
Heute Morgen.
Sie haben mich fr�h angerufen. Ich habe mich sofort bei euch gemeldet.
-Oder, Saro? -Ja.
-Stimmt's? -Ja. Wir haben es eben erst erfahren.
Das meinte ich nicht. Aber ich rede mit meiner Mutter.
Mama, wann hast du erfahren, dass Papa nicht "weg" war?
Das neue Leben in Kanada war doch Quatsch, oder?
Du hast uns eine Menge Quatsch erz�hlt. Warum?
-Anna... -Was, Anna?
Du hast uns seine Gru�karten gegeben, seine Geschenke aus dem Ausland.
Er lag in einem See,
er ist vor drei�ig Jahren mit dem Auto verungl�ckt.
Du wusstest es!
Anna, bitte.
Nix "bitte". Ich will die Wahrheit wissen. Wo gehst du hin?
Caterina.
Du gehst doch wohl nicht zur Arbeit.
Doch. In der Villa brauchen sie mich.
Na gut, ich fahre dich.
Nein, ich geh zu Fu�. Wie immer.
Warum guckst du mich so an, hm?
Mama.
Ich fahr dich, komm.
Na gut. Ja.
Ich verstehe nicht, warum du uns all diese L�gen erz�hlt hast.
Du hast damit alles nur schlimmer gemacht.
Dein Bruder hat aufgeh�rt zu reden.
Du bist jede Nacht weinend aufgewacht, v�llig verzweifelt.
Ich f�hlte mich, als w�rde ich sterben,
weil ich wusste, dass er nie wieder zur�ckkommen w�rde.
Also...
fing ich an, euch Geschenke in seinem Namen zu machen.
Hab Gl�ckwunschkarten geschrieben, Briefe.
Ich hatte gehofft...
euch gl�cklich zu machen.
Und eine Zeit lang war es auch so.
Oder?
Nein, Mama, nein.
-Ich hab ihn gehasst. -Nein. Das stimmt nicht.
Du hast ihn vermisst, das wei� ich.
Ich auch.
Es tut mir leid.
Null, drei...
Nein.
Null...
Null, sechs, null, drei, sechs, neun.
Caterina, du h�ttest heute nicht kommen brauchen.
Ist besser so. Wirklich.
Guten Morgen, Anna, wie sch�n, dich zu sehen!
Guten Morgen, Herzogin.
Nicht Herzogin, nenn mich Maria.
Wie geht's dir?
Gut.
Es ist lange her, dass du hier warst.
Ja, stimmt.
Ich habe geh�rt, du arbeitest jetzt f�r den Internationalen Kurier.
Super!
Deine Mutter sammelt alle deine Artikel.
Sie ist sehr stolz auf dich.
Und dein Vater w�re es auch.
Auf Wiedersehen.
Tsch�ss, Mama.
Wie geht's dir?
Na ja, dieser Tag...
Nichts an der Karosserie?
Nein, nichts. Auch nicht auf den Sitzen.
Ich habe nichts gefunden, was uns den Ablauf erkl�ren k�nnte.
Meiner Meinung nach, schau...
-Entschuldigung. -Das hier ist eine...
Ja.
Jetzt?
Ich komme sofort.
Frau Romano. Danke.
Danke.
-Hallo. -Hallo.
Ich hatte Sie nicht so fr�h erwartet.
-Wegen des Abstrichs? -Ja, auch.
Ich m�chte meinen Vater sehen.
Wir sind gerade mit der Autopsie fertig.
Sind Sie sicher, dass Sie das schaffen?
Ich muss ihn sehen. Ja.
Wo werden Sie hier in Lugano wohnen? Bei Ihrer Mutter, nehme ich an.
Ja, aber ich fahre heute mit dem letzten Zug zur�ck nach Mailand.
Ah, verstehe.
Trotzdem bleiben Sie bitte erreichbar, ja?
Au�erdem m�sste ich noch mit Ihrer Mutter und Ihrem Bruder sprechen.
Meine Mutter hat mir erz�hlt, dass die
Polizei damals keinen Finger ger�hrt hat,
als mein Vater vor drei�ig Jahren verschwunden ist.
Vor drei�ig Jahren war ich nicht hier.
Ja, klar.
Aber ich will den Fall wieder �ffnen.
Wir werden eine Untersuchung einleiten.
Entschuldigung, was soll das bringen, den Fall wieder aufzurollen?
Wir haben Projektilfragmente im K�rper gefunden.
Er hat sich...
Er hat sich umgebracht?
Nein. Selbstmord schlie�en wir aus.
Es sind zwei Kugeln.
Man hat auf ihn geschossen.
Wenn Sie nicht weitermachen wollen...
Nein, nein, wir gehen.
Ich muss Sie darauf hinweisen, dass der K�rper stark verwest ist.
Gehen wir.
Kann ich kurz allein bleiben?
Nat�rlich.
Aufmachen bitte.
Ja?
Andrea, Frau Romano hat ein wichtiges Beweisst�ck mitgenommen.
Die Halskette ist weg, sie war hier, da bin ich sicher.
In Ordnung, ich k�mmere mich drum.
Entschuldigung.
Guten Morgen.
Sag schon.
Ich habe keine Vermisstenanzeige gefunden,
die sich auf Antonio Romano bezieht.
Wahrscheinlich hat jemand sie weggeschmissen.
Wenn sie �berhaupt je gemacht wurde. Es sind immerhin 30 Jahre vergangen.
H�r zu, Andrea, es ist wahrscheinlich,
dass das eine Sache unter Sizilianern war.
Du wirst nichts finden.
An der Leiche war dieser Schl�ssel.
Laut Datenbank geh�rt er zu einem Bankschlie�fach der Bank Vela.
Ich kannte Vela.
Den kannten alle.
Er hatte einen schweren Schlaganfall, hat man mir gesagt.
Chef, ich will sehen, was in diesem Schlie�fach ist.
Gut, versuch's.
Herr Vela arbeitet hier nicht mehr,
und wir sind nicht befugt, Ihr Gesuch zu bearbeiten.
Wir sind zu strengster Diskretion
gegen�ber unseren Kunden verpflichtet, und soweit ich sehe,
haben Sie weder eine Sterbeurkunde noch eine Vollmacht.
Sie weigern sich also, bei einer Mordermittlung mitzuwirken.
Sind Sie sicher, dass Sie diese Verantwortung �bernehmen wollen?
Denn sonst k�nnte die Finanzaufsicht Sie dazu zwingen,
die Namen all Ihrer Kunden offenzulegen.
Bitte, folgen Sie mir.
Mama.
Wo warst du?
Reden wir morgen dr�ber, ja? Jetzt geh schlafen.
Ja, ich muss schlafen. Ich bin m�de.
Ich hab auch eine Schlaftablette genommen.
-Wir sehen uns morgen. -Ja.
Mein Sch�tzchen.
-Gef�llt es dir? -Ja.
Gef�llt es dir?
Das sind wir.
Das ist Mama, das bist du, Francesco, Papa.
Mal sehen, wie wir das Wasser ein bisschen sch�ner machen k�nnen.
So.
Willst du?
Hier, mach du.
Super.
Saro.
Anna.
Was machst du hier? Du wolltest doch fahren.
Ja, aber ich bin doch geblieben.
Ich wei� nicht. Heute hab ich ihn vermisst.
Deswegen bin ich hochgekommen.
Sie haben ihn umgebracht, Saro.
Was redest du da?
Ja, ich war bei der Polizei...
Man hat auf ihn geschossen.
Unm�glich. Das kann ich nicht glauben.
Aber... was glaubst du, was passiert ist?
Er ist von einem Tag auf den anderen verschwunden, auch f�r mich.
Ich erinnere mich, als wir mit deiner Mutter die Anzeige machen wollten,
bei der Polizei.
Wir wussten nicht einmal, was wir sagen sollten.
Bis heute wissen wir nicht, was passiert ist.
Komm, gehen wir runter, sehen wir nach, wie's Mama geht.
Ich bleib noch ein bisschen hier.
In Ordnung.
Danke.
Du kannst gehen, danke.
-Hallo. -Sie sind also doch geblieben.
Ja, und...
Ich hab Fotos dabei, ich habe sie im
Atelier meines Vaters gefunden. Sie waren...
Sie waren versteckt, und sie zeigen die Nativit� von Caravaggio.
Entschuldigen Sie, Ihr Vater war doch Maler, oder?
-Ja. -Dann entgeht mir wohl etwas?
Die Nativit� ist ein ber�hmtes Gem�lde.
Es wurde 1969 in Palermo gestohlen und nie wiedergefunden.
Aber die Fotos stammen aus den 90ern.
Genau.
Und sie wurden nicht in der Kirche gemacht, wo das Bild hing.
Sehen Sie hier, dieses Gitter?
Zu der Zeit ist Ihr Vater verschwunden.
Ja.
Wir k�mmern uns darum.
Danke.
Darf ich die Fotos behalten?
Das war's? "Wir k�mmern uns darum?"
Was soll ich denn sagen?
Na ja, mein Vater wurde ermordet.
Ich habe in seinem Atelier Beweise f�r
einen Kunstraub gefunden. Sagen Sie's mir.
H�ren Sie, ich sch�tze Ihren Einsatz sehr, Ihren Wunsch, uns zu helfen.
Ich nehme diesen Fall sehr ernst, glauben Sie mir.
Sobald es Neuigkeiten gibt, sind Sie die Erste, die es erf�hrt.
Ich hoffe es.
Sch�nen Tag.
Nein, eins noch. Ich bin nicht hier, um Detektivin zu spielen.
Ich bin nicht hier, um zu helfen. Das
hier sind Beweise, ich bin Journalistin,
und ich habe nicht vor, aufzuh�ren, nur weil Sie es mir sagen.
Danke.
Hi!
Also bist du geblieben.
Ja. Ich hab versucht, dich anzurufen, ich muss mit dir reden.
Gut, drehen wir eine Runde. Lust?
Sie haben ihn umgebracht, Fra.
Was zum Teufel sagst du da?
Ja.
Ja, Fra.
Er hat uns nicht verlassen. Jemand hat ihn uns genommen. Verstehst du?
Das �ndert alles, Fra. Es �ndert...
es �ndert unsere ganze Geschichte, unser Leben.
All die Dinge, die wir zu wissen glaubten, das ist alles Quatsch.
Wei�t du, seit sie ihn gefunden haben, kommen mir viele Erinnerungen.
An Dinge...
Als wir... als wir an den Strand gingen, spielten wir Nilkrokodil.
Erinnerst du dich, hm?
Als er dann verschwunden ist, dachte ich,
dass er uns nicht mehr wollte.
Und Mama?
Erinnerst du dich, was Mama uns gesagt hat?
Sie sagte, dass er uns lieb hatte,
dass er uns immer lieb hatte. Und das stimmte, Fra.
-Fra, es stimmte. -Sch�n und gut, und jetzt?
Haben die Polizisten herausgefunden, was passiert ist, oder nicht?
Nein, ich glaube nicht. Nein.
Es sind inzwischen drei�ig Jahre vergangen.
Was sollen sie jetzt noch herausfinden?
Du hast gesagt, du w�rdest aufh�ren. Oder nicht?
Und du? Hast du aufgeh�rt?
Komm her.
Willst du nicht wissen, wer es war?
Wie kannst du nur, Mann? Aber wir k�nnten Antworten bekommen.
Ich will wissen, wer es war. Wie kann dir das so egal sein?
Warum? Was macht das f�r einen Unterschied?
Schau, Papa ist sowieso nicht mehr da.
Ich wei�, dass er nicht mehr da ist.
Hallo? Gerichtspolizei Palermo. Wie kann ich Ihnen helfen?
Ja, Kommissar Cavadini von der Kantonspolizei Lugano.
Mit wem muss ich sprechen wegen eines italienischen Staatsb�rgers?
Ich hoffte, Sie k�nnten mir einige Informationen geben
�ber die Familie und das Herkunftsmilieu.
Nat�rlich, nat�rlich.
Antonio Romano, Jahrgang 1959, geboren in Palermo.
Antonio Romano.
Da ist er.
Er hatte eine Liste von Telefonnummern versteckt
mit den alten Vorwahlen von Palermo und
Umgebung, aber sie sind nicht mehr aktiv.
K�nnten Sie die Inhaber ausfindig machen?
Ja, Sie k�nnen alles schicken. Dann
lasse ich Sie vom Inspektor zur�ckrufen.
Perfekt, danke.
Ah, noch eine letzte Sache.
K�nnten Sie zuf�llig eine Verbindung zu einem Gem�lde finden,
das 1969 aus dem Oratorium San Lorenzo gestohlen wurde?
Ein Caravaggio.
Hallo, wir sind hier.
Komm.
Ich habe immer gewusst, dass ihm etwas Schlimmes passiert war.
Ich verstehe es nicht. Ich verstehe nicht, wer.
Warum.
Mama, ich glaube, es gibt Dinge, die wir nicht wissen.
Papa hat f�r einen Antiquit�tenh�ndler gearbeitet, oder?
In der N�he der Piazza Riforma. Ich wei� noch, ich wartete immer auf ihn.
Was hat er genau f�r ihn gemacht?
Nichts. Nur kleine Arbeiten, oder?
Um etwas dazuzuverdienen.
Als wir aus Palermo hergekommen sind, hatten wir keinen Cent.
Aber das waren nicht gerade kleine Arbeiten.
Er arbeitete f�r Marco Fontana, nicht f�r irgendwen.
Nein, weil ich gestern auf dem Dachboden
Fotos eines Caravaggio-Gem�ldes fand,
das vor einiger Zeit gestohlen wurde.
Vielleicht h�ngt das zusammen.
Wei�t du etwas davon?
Was ich wei�, ist, dass er verr�ckt nach Caravaggio war,
und deshalb wundert es mich nicht, dass du Fotos gefunden hast.
Gut, dann werde ich direkt mit Fontana sprechen.
Was soll ich denn sagen, Anna?
Auch mir kommt das alles seltsam vor.
Ich wei�, aber ich verstehe einfach nicht,
wie es m�glich ist, dass ihr immer zusammen wart,
dass mein Vater verschwunden ist und du
weiterhin behauptest, du w�sstest nichts.
Auch, weil du im Grunde seinen Platz einnehmen wolltest, Saro.
Tats�chlich.
Ja, ja.
-Anna, sprich nicht so mit ihm. -Mama.
Saro wollte uns nur helfen.
Ihr wart klein, ihr habt es nicht bemerkt, aber er hat alles getan,
damit es uns gut ging.
Immer.
Danke.
Guten Tag.
Guten Tag.
Kann ich Ihnen helfen?
Ja, sehen Sie, ich wollte mit Herrn Marco Fontana sprechen.
Ich bin die Enkelin. Sie k�nnen mit mir sprechen.
M�chten Sie kaufen oder verkaufen?
�h... nein, sehen Sie, ich bin die Tochter von Antonio Romano.
Herr Fontana kannte ihn gut, deshalb wollte ich mit ihm dar�ber sprechen.
Mein Gro�vater hat gesundheitliche Probleme, Sie k�nnen es mir sagen.
Gestern haben sie den Leichnam meines Vaters aus dem See geholt.
Ich m�chte nur mit jemandem sprechen, der mir helfen kann.
Es tut mir leid um Ihren Vater, aber ich glaube, wir k�nnen nichts tun.
Ornella!
Antonio ist tot?
Ja.
Wer bist du?
Anna?
Du hast ihn jeden Tag von der Arbeit abgeholt.
Du warst...
so gro�.
Das ist unglaublich. Was kann da
passiert sein? Bitte, nehmen Sie Platz.
Ich wei� es nicht.
Ich hoffte ja, durch ein Gespr�ch mit Ihnen ein bisschen mehr zu verstehen.
Ich wei�, dass mein Vater hier gearbeitet hat,
aber was genau hat er gemacht?
Antonio war der beste
Gem�lde-Experte, den ich je gehabt habe.
Mit einem einzigen Blick konnte er erkennen, verstehen,
ob es ein Original oder eine
Reproduktion war, die Techniken, die Stile.
Entschuldigen Sie, ich verstehe das nicht so gut.
Ich kann noch immer nicht genau einordnen, welche Rolle er hatte.
Sehen Sie, wir hatten... und haben noch immer
wichtige Kunden, die Kunstwerke von gro�em Prestige kaufen.
Diese Kunden wollen nicht, dass der Verdacht entsteht,
es handle sich um eine F�lschung.
Das hat entscheidenden Einfluss auf den Wert des Werks.
Und mein Vater konnte das erkennen?
Antonio war...
er war sehr f�hig dazu.
Wir nannten ihn den Meister, stellen sie sich das vor.
Er kannte sich also auch sehr gut mit Caravaggio aus, zum Beispiel.
Die Nativit� von Caravaggio. Kennen Sie das?
Das ist ein ber�hmtes Gem�lde, das kenne ich, ja.
Aber ich sehe den Zusammenhang nicht.
Es ist ein ber�hmtes, gestohlenes Gem�lde.
Angesichts Ihrer Erfahrung frage ich mich,
ob Sie vielleicht etwas dar�ber wissen.
Nicht mehr als irgendjemand sonst.
Ich habe Fotos
in den Sachen meines Vaters gefunden.
Ich habe sie bereits der Polizei �bergeben.
Trotzdem hatte ich gehofft, Sie k�nnten mir schon etwas dazu sagen.
Glauben Sie nicht, dass solche
Ermittlungen die Aufgabe der Polizei sind?
Solche Ermittlungen sind auch mein Job.
Und Sie, was genau
machen Sie beruflich?
-Ich bin Journalistin. -Ach wirklich? Wie toll.
Ja.
Und...
helfen Sie mir nochmal zu verstehen.
Sind Sie hier als Journalistin
oder als trauernde Tochter?
Ich will herausfinden, was mit Antonio Romano passiert ist.
Dass es mein Vater ist, gibt mir einfach
einen Grund mehr, dem nachzugehen.
Ornella.
Ornella, meine Liebe, mir geht es nicht so gut, wei�t du?
Kannst du Fr�ulein Romano zur T�r begleiten?
Ich glaube, sie will gehen.
Danke trotzdem, dass Sie hereingeschaut haben.
Nein, danke Ihnen.
Auf Wiedersehen.
-Anna, hi. -Hi.
H�r zu, ich habe eine sehr, sehr interessante Story.
Wirklich?
Erinnerst du dich an die Nativit� von Caravaggio?
Ja, �ber diese Geschichte wurde schon eine Menge geschrieben, warum?
Ich glaube, das Gem�lde ist hier in der Schweiz.
Wenn das stimmt, halte ich eine Bombe in den H�nden.
Sie muss aufh�ren, sich einzumischen.
Sie ist gef�hrlich. Sie ist Journalistin, um Himmels willen.
Lass sie verschwinden.
Was zum Teufel! Sie ist meine Schwester.
Und wen zur H�lle interessiert das?
Can't find what you're looking for?
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