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Heimatlos
sind viele auf der Welt.
Heimatlos
und einsam wie ich.
Überall
verdiene ich mein Geld,
doch es wartet
keiner auf mich.
Keine Freunde,
keine Liebe,
keiner denkt an mich das ganze Jahr.
Keine Freunde,
keine Liebe,
wie es frühe
frühe einmal war.
Ein paar Freunde,
eine Liebe,
ein Zuhause,
ein Blü
Du hast mir immer noch keine Antwort
gegeben, Berbel.
Willst du meine Frau werden?
Warum fragst du noch, Franzel?
Habe ich dir jemals Grund gegeben, daran
zu zweifeln?
Nein,
bestimmt nicht. Na, siehst du, aber wenn
du es unbedingt wissen willst, ja, ich
will dich heiraten, weil ich dich lieb
habe.
Darf ich also die Hochzeit für Pfingsten
richten?
Ja, du sollst es sogar,
Barbara.
Wo willst du denn hin?
Zum Festplatz. Komm doch nach.
Ja. Pressiert denn so ein Nachbar?
Ja.
Seen Sie, ist hier vielleicht eine
Völkerwanderung ausgebrochen? Nicht,
dass ich wüsste.
Ich meine, ist dir die Straße noch
weiterhin so verstopft?
Ich glaube schon. Heute ist nämlich
Viertag und da kommen die Leute aus der
ganzen Gegend. Ja,
hier geht's ja zu wie in München am
Oktoberfest.
Sie sind gut im April.
Ja, das macht nichts. Bei uns findet das
Oktoberfest auch immer im September
statt.
Übrigens, sie könnten mir ein
Geleitschutz geben, bis ich an all den
Schönheiten des Dorfes hier ungeschoren
vorbei bin.
Keine Angst, die Mädchen, die tun ihnen
bestimmt nichts.
Aber sie könnten doch vielleicht ein
bisschen mit mir mitkommen. Ich fahre
nämlich nach dem Süden.
Na wunderbar, dann bringen Sie mir eine
Zitrone mit. Zwei.
Wo hast den die Bbel gelassen? ist da
hinten. So, komm woll mein Herrn Fahrer
begrüßen.
Ist Gott Kirchner Gott Leitner
hochwerden.
Na, wir haben es den mit dem Aufgebot
vom Leitnerfand zu und deiner Doktor
berbe
hast Angst hoch, dass deine Chefen sich
vom Traal da drücken wollen.
Da brauchst nicht lachen heutzutag
jungen Leuten
wird bald soweit sein Hochferden
vielleicht so Pfingsten.
Ah, das mich freuen.
Sehr schön wirklich. Ich würde glatt ein
paar Tage opfern, um das alles näher
kennenzulernen.
Na bitte, es hindert sie ja keiner
daran. Und
wenn ich jemanden hätte, der mir das ein
bisschen erklären würde.
Ich kann sie ja mit dem Herrn Lehrer
bekannt machen. Der ist ein
ausgezeichneter Heimatkundler.
Was ist denn das für einer?
Ich kenne den Kerl auch nicht, Sir. Na,
ich an deiner Stelle hätte das Mädel
längst weggeholt von dem. Das kann
ichmer denken.
Gott hochwe.
Prachtvoll schaus.
Danke schön.
Komm hoch.
Ich habe gutes Flaschen für uns
gestellt. Du Bche mit dem Angeberwagen.
Warum Bursche?
Einer von deinen München Bekannten.
Also ich weiß nicht. Dieses München
scheint für dich das rote Tuch zu sein.
Grüste dich. Nein, so schlimm ist es
nicht. Aber kannst du nicht verstehen,
dass ich dich immer nur für mich haben
möchte? Und wenn du der Stadt bist, dann
dann wimmeln die Männer nur so um mich
herum. Das denkst du doch. Gib's doch
ehrlich zu. Gar so schlimm wird's nicht
sein.
Noch schlimmer. Viel schlimmer sogar.
Neinem erst, du solltest nur mal sehen,
wie ordentlich es bei Obermüllers
zugeht.
Aber du bist doch erst vor einem halben
Jahr bei deiner Freundin gewesen.
Sag mal, willst du mir den Spaß
verderben? Später komme ich ja doch
nicht mehr dazu, nach München zu fahren.
Es scheint dir sehr schwer zu werden,
mich zu heiraten.
Aber geh Franz, so etwas musst du nicht
einmal denken.
Tja. Sie werden es nicht glauben, aber
ich bin ein Romantiker. Die noch ein
Bier. Die glatten Autostraßen sagen mir
gar nichts. Ich viel lieber fah ich die
krummer Nebenwege. Es geht zwar etwas
langsamer, aber man hat mehr von der
Natur. E nicht. Ja. Na, dann proster
General
entschuldige mich einen Moment, ich muss
zum Bürgermeister wegen dem
Holzeinschlag.
Aber bleib nicht so lange.
Bis gleich.
Ja, ich wüsste einen Weg über den
Hochalenpass. Da folgen Sie zuerst dem
blauen Europus München Mailand, der hält
unten am Dorfeingang und biegen dann
kurz vor der Grenze rechts ab ins Tal
rein. Ja, gibt's denn da überhaupt einen
Grenzübergang?
Ja, gleich vor der Passstra.
Auf der ganz Bockal Bockal ist
Senderball
und das Echo klingt ja klingt hin ins
Tal und der Huber Frankr mit 70 Jahren
legt ein Solo im Jah
und die Sender Band spielt herrlich
dazu.
Und we das schaff der Ox und die Kuh
und der tolle Rhythmus pack sie alle im
Nut.
Klingeling klingeling klingeling
klingeling. Du du
auf der ganz all
Senderball
und das Echo klingt ja klingt in Absan.
Ist
aber gar nicht nett, dass mich zwischen
all den wilden Völkerstämmern hier
allein lassen.
Haben Sie Angst? Ach ja, stimmt. Ich
wollte Sie mit dem Herrn Lehrer bekannt
machen.
Lieber nicht. Mit Lehrern habe ich mich
noch nie vertragen können.
Mit einer Lehrerin kann ich Ihnen leider
nicht dienen.
Wie wä es, wenn Sie die Rolle übernehmen
würden? In diesem Fall würde ich Ihnen
versprechen, ein wahrer Musterschüler zu
sein.
Das glaube ich nun wieder nicht.
Aber versuchen wir es wenigstens einmal
mit diesem Ländler oder was das sein
soll. Echt?
Sie gestatten wohl.
Der Tanz gehört mir.
Was heiß ich gestatt? Ich gestatte gar
nichts, außer die Dame gestattet.
Das tut sie. Komm Werbung.
Musste das sein?
Etwas anderes blieb mir nicht übrig.
Schließlich bist du mit mir hierher
gekommen.
Wenn du mich allein lässt. Ich bin
rechtzeitig zurück gewesen, aber da
warst du schon mit diesem diesem Herrn
da zusammen.
Eifersüchtig?
Nein, aber ich möchte mich nicht vor
allen Leuten lächerlich machen.
Lächerlich machen? Ach so, wegen der
Leute. Also bitte, ich möchte überhaupt
nicht mehr tanzen.
Und ich dränge mich nicht auf.
Na, Franzel, zu allein.
Traurig.
Komm, trink was.
Au!
Ach
kaputt.
Sie erraten aber auch alles.
Wie wä es, wenn sie sich von einem
Fischen jungen Mann nach Hause fahren
ließen? Danke.
Dann nehmen Sie vielleicht mit mir
vorlieb. Kommen Sie.
Wissen Sie, dass Sie an allem Schuld
sind?
Ich?
Jawohl. Ihretwegen habe ich mich
verkracht.
Es gibt schlechtere Gründe.
Eingebildet sind sie gar nicht.
Es lässt sich ertragen.
Wissen Sie, dass in der Wagen sehr gut
zu Gesicht steht? Geben Sie sich keine
Mühe, ich fahre Selbst Auto und bei
meiner Freundin in München noch einen
viel eleganteren Wagen.
So,
sind Sie öfters in München?
Ja, und nächste Tage fahre ich
wiederhin.
Und da können wir zusammenfahren mit
einem kleinen Umweg über den Garder und
Mailand. Würde i das was ausmachen?
Lieber nicht. Mit dem Terobabus fahre
ich sicherer.
Was ist denn los? Warum halten Sie denn?
Ich glaube, mit der Zündung ist
irgendwas nicht in Ordnung.
Wirklich? Da weiß ich ein Rezept.
So und welches?
Sie brauchen jetzt nur noch den Versuch
zu machen, mich zu küssen. Dann bekommen
sie aber eine Ohrfeige, dass der Motor
sofort wieder zündet.
Sie verstehen wirklich was von Autos.
So, kommt s mal alle mit.
Ihr schlaft dort in der Scheune.
Jawohl.
H
du nicht,
du schlafst bei mir.
Vielleicht hätte ich sie nicht nach
München geben sollen in diese
Haushaltschule,
aber ich wollte, dass sie was rechtes
lernt, nachdem die Mutter gestorben ist.
Natürlich.
Die Zenz ist zwar eine sehr energische
Person, aber
also wir meinen Geschmack sogar zu
energisch und ein bisschen zu dür ist s
auch.
Na ja.
Es ist schon ein Kreuz.
Solange sie nicht ein Hauskreuz wird,
geht's ja noch.
Frust
Gott do hören.
Grüß Gott Innozen.
Also die Leid seind jetzt alle
untergebracht. Ich lass gerade Brzeit
ausgeben.
Ja ist schon recht. Ab.
Warum nehmen sst denn nicht die guten
Gläser, Herr Kirchner? N die Flasche ist
ja auch ganz verstaubt.
Außen störbt mich der Staub nicht. Ah,
na ja, ist schon gut. Sind sie schon
gut.
Kommt der Herr Leitner auch zum Essen?
Wie? Ich glaube schon.
Ja,
mir scheint dieses späte Mädchen hat die
Hoffnungen immer noch nicht aufgegeben,
dass sie hier eines Tages doch noch als
Gutsherrinzieht.
Ja. Ja,
es ist schon ein Kreis.
Ich
weiß nicht, was dieses München meiner
Barbara für Ideen in den Kopf gesetzt
hat. Manchmal kommt sie mir vor, als
wüsste sie nicht, qu sie hierher oder
dorthin.
Da gibt es ein probates Mittel,
heiraten.
Ich will da was sagen, Kirchner.
Wenn erst ein Hoferbe das ganze Haus
zusammenschreit, dann weiß die Barbara
genau, wo sie hingehört. Na ja, das sage
ich ja auch, aber der Franz ist doch
keiner der Mädel gleich. So
so hier sind wir. Halt!
Schade, das ist also nichts.
Sagen Sie, was denken Sie sich
eigentlich? Wir haben uns gerade zweimal
gesehen und schon soll ich Sie auf einen
Ausflug nach Italien begleiten? Ja, dann
geben Sie mir die Gelegenheit, Sie
öfters zu sehen und begleiten Sie mich
dann.
An Minderwertigkeitskomplexen leiden Sie
nun mal ganz bestimmt nicht.
Wiedersehen.
Also, dann komme ich wieder vorbei. Ich
fahre öfters die Strecke.
Ihr Schuh.
Oh, danke.
Also, glaube mir, es wird alles recht
werden. Mit jungen Pferden muss man
Geduld haben und deine Bergel ist doch
noch ein Füllen.
Das Gott
da bist endlich da.
W hast du denn den Franz lassen?
Heim ist
so heim ist er. Habt gleich wieder mal
zerstritten. Ja und warum denn in drei
Teufelsnamen?
Aber Kirch meiner gegenwart den Teufel
beschwören. Also
eifersüchtig ist der auf einen
wildfremden Menschen, den ich noch nie
gesehen habe. Der tut ja gerade so als
würde ich immer tempreu, wenn er mir nur
mal den Rücken kehrt.
Weiß schon bescheid. hast wieder von
deiner Reise nach München angefangelt.
Was gibt's, Frau Lin? Sen sie,
ich wollte nur sehen, ob Sie etwas
brauchen.
So, dann haben Sie es jetzt gesehen,
oder?
Ich bitte Sie hochführen.
Ja,
wie soll das bloß werden, bis wir mal
verheiratet sind?
Ruhiger wirst du werden, Berbel, und er
auch.
Wenn das ruhiger werden heißen soll,
dass man mich hier einsperren will, dann
danke ich schön. Aber
ja, so ein Dickschel. Ja, den Dickschel
hat sie aber nicht gestohlen. Den hat
sie nämlich von dir. Okay, na was sagst
du dazu?
Ja, ich verstehe eigentlich nichts von
Frauen.
Ja, hoffentlich. Aber das eine, aber das
eine ist mir bekannt aus dem
langjährigen Martirium mit meiner
Haushälterin. Wenn eine Frau Unrecht
hat,
dann ist es am besten der Mann bittet
sie um Verzeihung.
Du musst schon entschuldigen, aber
irgendwas an diesem Burschen hat mich
gestört.
Na schön, aber jetzt sind doch alle
dummen Gedanken vorbei. Ja,
ich werde die Zeit, wo du weg bist,
benutzen, in mich zu gehen.
Und und ich verspreche dir nur ganz
wenig zu bummeln. vielleicht einmal die
Woche.
Ich werde dich trotzdem von Zeit zu Zeit
anrufen, um dich an meine Existenz zu
erinnern.
Also doch.
Sie Ja, wie kommen Sie denn hierher?
Jetzt fahren wir doch zusammen.
Ja, aber nicht nach Italien.
Auch in München soll es auch ganz hübsch
sein.
Darf ich hoffen, dass Sie ihren Wagen
kaputt gefahren haben?
Da muss ich Sie leider enttäuschen. Den
habe ich einen Bekannten da unten
geborgt. Ja, der hat mich so gequält
und da konnte ihr gutes Herz nicht
widerstehen.
Ja, zumal es sich um eine äh
Hochzeitsreise handelte.
Das finde ich aber wieder nett von
Ihnen.
Wie lange wollen Sie denn in München
bleiben?
Vielleicht 14 Tage, 3 Wochen. Warum? Ja,
weil ich mir nämlich vorgenommen habe in
den nächsten zwei d Wochen einmal gar
nichts zu tun,
um sich von ihrer ungemein anstrengenden
Reise zu erholen. Was
wissen Sie? Ein weiser Mann hat er mal
gesagt, der intelligente Mensch arbeitet
selten, dann aber ungern.
Und was machen Sie, wenn Sie wirklich
mal arbeiten? Ja, um die Wahrheit zu
sagen, müsste ich lügen. So, sagen wir,
ich bin Reisender.
Also jetzt haben Sie mich ja gut
verfrachtet, Herr
Cony Fürst, auch Fürst Konrad genannt.
Rutschen Sie ein bisschen.
Aber wieso denn?
Wer weiß, vielleicht ist das ein
Mädchenhändler und fährt sie strx in ihr
Verderb. Wo soll es denn hingehen?
Grünwalderstraße 41.
Grünwalderstraße 41.
Also, ich muss schon sagen,
keine Komplimente, das ist doch
selbstverständlich.
Machen Sie das mit allen Damen so, die
Sie kennenlernen?
Das ist mein verfluchtes
Verantwortungsgefühl. Deshalb würde ich
Ihnen raten, sich meinem Schutz
anzuvertrauen, falls Sie sich ins
Münchner Nachtleben stürzen.
Lieber nicht, ich zweifle sehr, dass Sie
die geeignete Persönlichkeit sind.
Muss ich Ihnen Referenzen bringen oder
genügt ein Blick in meine treuen Augen?
Ein Blick genügt.
Also dann bis morgen. Darf ich anrufen?
Auf keinen Fall.
Dann verabreden wir uns gleich.
Es ist wirklich schrecklich mit ihnen.
Ich habe Ihnen doch gesagt, dass ich bei
meiner Freundin wohne.
Können wir ja zur Not mitnehmen. Also,
ich verspreche überhaupt nichts.
Nein, wirklich. Sie brauchen nicht
auszusteigen.
Aber um anzurufen muss ich doch wissen,
wie ihre Freundin heißt.
Obermüller, das wird tat. Dem
Telefonbuch gibt's mindestens zwei
Seiten Obermüller.
Na ja, sie machen Färchen, da haben Sie
doch Zeit. Was macht das bitte?
Vi mag bitte.
Nein, bitte, das erledige ich selbst.
Danke.
Vollin Kirchner.
Ja, grüß Gott Gustel.
Ihr Telegramm ist heute früh gekommen.
Na und?
Aber die Herrschaften sind gar nicht da.
Danke.
Fräulein Inger hat die ganze Woche auf
Sie gewartet, aber als sie nicht
gekommen sind, ist sie mit den
Herrschaften weggefahren.
Und wann kommen Sie wieder?
Vielleicht nächste Woche.
Ja, was mache ich denn da?
Taxi,
bitte.
Bleiben Sie noch da? Ja.
Ja, recht.
Ja, dann ist es wohl am besten ich fahre
gleich wieder.
Kann ich was bestellen?
Nein, danke.
Bitte.
Fahren Sie Pension Bachmann
Christianstraße 10. Jawohl.
Also bitte,
es sei denn, sie wollen irgendwo auf der
Straße übernachten. Der Bus fährt
nämlich erst morgen wieder zurück.
Aber ich kann doch nicht in irgendeiner
Pension.
Wie stellen Sie sich das vor?
Erstens müssen sich sowieso ein bisschen
ausruhen, bevor Sie wieder nach Hause
fahren und zweitens handelt es sich bei
dieser Pension um eine hochachtbare
Veranstaltung.
Wohnen Sie etwa auch dort?
Keine Spur. Diese Frau Wachmann ist
nämlich in obersten Bitwe oder so etwas
ähnliches.
Sie haben etwas gegen das Militär.
Sehr richtig. Bei der sind sie in ebenso
strengen Händen wie zu Hause bei ihrem
Vater, falls Sie danach Sehnsucht haben.
Darf ich vorgehen?
Dies ist mein ruhigstes Zimmer. Sie
werden sich bestimmt wohlfühlen.
Morgen Sonne und keine Nachbar.
Wunderbar.
Bitte.
Na, habe ich Ihnen zu viel versprochen?
Aber jetzt rund ich erstmal hübsch aus
und in zwei Stunden hole ich sie wieder
ab, falls ihr Cocktailgleid verdrückt
ist.
Mein Cocktailgleid?
Ja, dann geben Sie es Frau Bachmann, die
bügelt Ihnen gerne auf.
Sie brauchen nur zu klingeln, aber ich
habe gar nicht die Absicht heute Abend
groß auszugehen.
Aber wer redet denn hier von groß
ausgehen? Kleines Abendkleid genügt oder
ein Pulli?
Aber wenn Sie schon mal hier sind, dann
müssen Sie doch ein wenig von München
kennenlernen, nicht?
Also, bis später.
Und erkundigen Sie sich, wann morgen der
Bus geht. bestimmt. Verlassen sich nur
auf mich.
Verzeihung der Herr, aber der Tisch ist
reserviert.
Ja, dann tragen Sie ihn weg und bringen
Sie einen anderen. Fürst Konrad auch mal
wieder im Lande. Merken sich doch
endlich die Gäste. Für diesen Herrn ist
immer ein Tisch frei.
Hanuschke.
Nun und wie geht's immer? Ja,
am liebsten gut.
Und sonst alles in Ordnung?
Mm.
Sehr schön. Was trinken wir?
Ja, wie gewöhnlich. Ich habe in der
Zwischenzeit meinen Geschmack nicht
geändert.
Ich sehe
eine Enkel trocken.
Wen hat den der edle Fürst diesmal
mitgebracht? Leider ein sehr hübsches
Mädchen.
Wieso leider?
Sowas lenkt von der Arbeit ab.
Also, wenn mein Vater dahinter kommt,
warum sollte er?
Na ja, ist ja auch wahr. Für spätestens
morgen Nachmittag bin ich sowieso wieder
zu Hause.
Und wie wär es, wenn sie noch einen Tag
zulegten oder zwei? Ich meine, wenn Sie
schon hier sind?
Also, das geht auf keinen Fall.
Na,
hier zur Stärkung ihrer
Entschlussfreudigkeit. Nein, nein, nein,
nein.
Ich habe sowieso schon ein schlechtes
Gewissen.
Warum? Weil sie mit mir ausgegangen
sind.
Ja.
Haben Sie Angst, dass es rauskommt?
Ach,
wenn es nicht rauskommt.
Ja, aber dann ist das schlechte Gewissen
erst recht überflüssig, aber total.
Mony gend Freddy
den kennen Sie nicht den Freddy?
Nein.
Na ja, bei ihm zu Haus sinkt man ja auch
nur auf der Gamsburg. All ist Zellerb
lachen sie. Es passt viel besser zu
ihnen.
Jeden Tag geht er durch viele Straßen
und sein Name,
der ist Johnny de Fred
und er sehnt sich über alle Maßen
nach einem Menschen,
der mit ihm geht.
Jedes Jahr fährt er durch fremde Länder
und sein Name,
der ist Johnny oder Fred.
Aber überall bleibt er ein Fremder
und findet keinen,
der ihn versteht.
Allein,
noch immer allein,
noch immer allein
geht
durch Leben.
Man wird es für ihn
ein Herz vor Liebe geben.
Wann wird das sein?
Wann wird das sein?
เฮ
Ja, ich tu es nicht gern, glauben Sie
mir. Es fällt mir sogar außerordentlich
schwer. Aber
was ist denn passiert? Ich muss ich für
ein paar Minuten allein lassen. Ich habe
total vergessen, ich muss noch einen
Anruf erledigen.
Tja, da muss ich eben sehen, wie ich mit
meiner Einsamkeit fertig werde.
Glaubst du, dass du da unten noch mehr
Wagen unterbringen kannst?
Warum nicht?
Ja, ja, ist alles gut gegangen. Hat den
Neupreis bezahlt.
Was jetzt gleich? Das wird wohl bis
morgen Zeit haben.
Hübsches Kind, wo hast du dir
aufgetrieben?
Oder hast du Angst um deine Papiten? Na
also,
also ich stimmt dein Anteil nicht,
man gerade so
übrigens, ich hätte was Neues für dich.
Bf Cabrioli. Muss nur noch umgespitzt
werden. Ja, eine kleine Pause kann
nichts schaden. Ich habe im Moment
sowieso was besseres zu tun. Na dann
weit man seil.
Das Mädchen von Dr. Obermüller.
Guten Abend, hier ist Leitner. Ich
möchte gerne vor allen Kirchner
sprechen.
V Kirchner ist nicht da.
Wie bitte? Aber das ist doch nicht
möglich. Sie müsste längst
Nein, die ist bloß für einen Moment hier
gewesen mit einem Herrn zusammen.
Mit einem Herrn? Kannten Sie?
Nein, den Herrn kenne ich nicht. Wie ich
ihr gesagt habe, dass die Herrschaften
verreist sind, ist sie gleich wieder
weg.
Mit dem Herrn?
Ja, mit dem Herrn in der Taxe.
Wissen Sie wohin?
Nein,
das heißt, warten Sie mal, der Herr hat
was gesagt von der Pension Wachmann oder
Lachmann.
Hier ist aber Schluss.
Aber der böse Fürst wollte ja die
Prinzessin nur eigenhändig Das ist nicht
gut. Eigenhänd ist nicht gut. Eigenfüßig
ist blöd. eigenü na ja also also
wohlbehalten in ihren Palast
zurückgeleiten.
Ich danke mein Fürst
er wird sich beehren morgen früh sich
nach der Wohlbefinden zu erkundigen.
Morgen früh? Aber da fahre ich doch
schon. Sehen Sie, Sie haben vergessen
sich nach dem Bus zu erkundigen.
Keine Spur 16:24 Uhr
und
früher geht keiner.
Na ja, doch über die Dörfer. Aber das
ist eine endlose Fahrerei, wissen Sie
und der Toppabus,
das viel bequemer. Ja. Anderen müssen
Sie sich ja schließlich ausschlafen und
Mittagessen müssen sie natürlich auch
mit ihnen.
Klar.
Und anschließend Kaffee trinken.
Ja, endlich haben Sie einsehen.
Haben Sie sich gedacht?
Noch einmal lasse ich mich nicht
verführen.
Schade.
Ja. Darf ich Sie wenigstens um die Hand
bitten?
Wie? Ach so.
Moment. Es handelte sich doch wohl um
einen Handkuss.
Ja, das schon, aber aber irgendwo muss
man doch einmal anfangen, nicht?
Sie sind wirklich unmöglich.
Schön. Also, ich verspreche Ihnen mich
bis morgen frühselisch zu läutern. S um
11 Uhr.
Gute Nacht
mit meinem Mantel.
Ach so.
Tschüss.
Ja, was ist?
Draußen ist dem Herr.
Ja, aber es ist doch noch gar nicht.
Sagen Sie ihm bitte, er möchte warten.
Sie möch
Ich muss die Dame allein sprechen.
Franz, wie kommst denn du hierher?
Ich habe gestern Abend mit Obermüllers
telefoniert.
Na und?
Du machst dir ein Gesicht als ob weiß
Gott was passiert wäre. kannst wirklich
verdammt gut Theater spielen.
Aber wieso? Ich verstehe dich nicht.
Inge ist verreist und da habe ich mir
für die eine Nacht hier das Zimmer
genommen.
Schließlich konnte ich mich ja nicht
gleich wieder in den Bus setzen.
Nein, natürlich nicht.
Nein. Und außerdem ist keiner mehr
gegangen gestern Abend.
So und der Postomnibus.
Der Bus,
das habe ich nicht gewusst.
Nein,
das hätte ja nicht in deinen Kram
gepasst.
Du hast genau gewusst, dass Inge
verreist ist.
Aber Franz, wie kommst du denn darauf?
Lüge doch nicht. Wenn dir so viel daran
liegt, dich mit einem anderen zu
treffen, warum hast du dann nicht den
Mut, es mir ehrlich zu sagen?
Stattdessen verkriegst du dich hinter
dieser
Franz.
Weißt du eigentlich, was du da redest?
Und dieser Herr, der dich im Wagen
dorthinebracht hat.
Ach, das weißt du auch schon.
Und dass es sich dabei um eine einfache
Reisebekanntschaft handelt. Jemand, der
zufällig denselben Weg hatte. Auf die
Idee kommst du wohl nicht.
Und dieser rosa Staubfänger da, wo kommt
der her?
Das Ding da? Äh, das habe ich geschenkt
bekommen gestern Abend, als wir
ausgewesen sind.
Wer? Wir. Ich und Bekannte.
Oder ist es etwa auch nicht mehr
erlaubt,
Franz? Manchmal habe ich wirklich das
Gefühl, du willst alles mit Gewalt
kaputt machen.
Ich glaube, die schläft noch. Bitte
warten Sie ihren Augenblick. Ja,
wenn ich mich in einen anderen verliebt
hätte, dann könnte ich es dir doch
sagen. So gute Freunde sind wir doch
wohl.
Freunde? Ich habe immer gedacht, ich bin
dir ein bisschen mehr.
Das bist du doch auch. Wie kann man nur
so dumm sein?
So und jetzt lass mich allein. Ich muss
mich noch anziehen und dann fahren wir
zusammen nach Hause. Ja.
Guten Tag, Frau Bachmann. Kann ich bitte
für einen Kirfner sprechen?
Ich weiß nicht, ob ich sie melden kann.
Der Fürst hat gerade Besuch.
Besuch.
Sie
Franz, bitte, ich muss dir alles
erklären.
Jetzt verstehe ich alles. Dann war es
alles verabredet.
Aber so höre doch. Du darfst jetzt nicht
gehen.
Mein Kompliment. Beinahe wäre ich auf
diese Komödie reingefallen.
Sowas ist in meiner Pension wirklich
nicht passiert.
Kommen Sie.
setzen sich erstmal
machen sie kein so verzweifeltes
Gesicht.
War das derjenige welcher?
Welch
Pech nennen sie das?
Na etwa nicht. wo doch überhaupt nichts
passiert ist, aber schon gar nichts aus
einem Handkuss.
Glauben Sie denn wirklich, dass das
nicht zu reparieren ist?
Sie sind dann allem schuld.
So,
jawohl,
wenn ich bloß nicht auf Sie gehört
hätte.
Also, wenn Sie wollen, ich bin gerne
bereit und spreche mit ihrem Otello
persönlich.
Unterstehen Sie sich.
Es ist gerade genug passiert.
Was denn nun schon wieder?
Ich muss heim. Na
ja, aber der nächste Bus geht doch erst
um hal:35.
Dann bringen Sie mich eben nach Hause,
bitte. Ich muss da sein, bevor er mit
meinem Vater spricht.
Na ja, schön, wenn Sie meinen, aber ich
weiß bloß nicht, ob ich so schnell
meinen Wagen bekomme. Ich meine den
neuen.
Dann besorgen Sie sich irgendeinen.
Los, schnell.
So dringend ist.
Ich warte hier auf Sie.
Na, sieh dir doch an. Mit dem Schnitten
kannst du doch so nicht auf der Straße.
Wieso? Der Nitralack ist ihm nur
trocken. In halben Stunde könnt ihr ein
fertig haben.
Mensch, lass oh nicht alle Seiten auf
der Zitter.
Es ist dein Risiko oder meins, wenn sie
mich schnappen? Nee, nee, also vor 3 ist
nicht zu machen.
Da arbeitet man und Tod und rackert sich
ab, damit alles erhalten bleibt. Und
wofür?
Auf jeden Fall weiß ich jetzt Bescheid,
dass es aus ist.
Ja,
grüß dich.
Grüß dich.
Geh Herr Kirchner, warum nehmen s das
mit der Barbara gar so ernst?
Haben Sie wieder mal geh. Ja.
Nein, aber der Herr Leit hat doch la
Gerät
und jetzt erzählen Sie im ganzen Dorf
warum. was ich da die Kirchen dafür ein
Pflänzchen aufgezogen hat.
Nein, danke. Ich gehe lieber allein.
Also dann to to
und vielen Dank, dass Sie mich gebracht
haben.
Es ist zwar nicht meine Art, anderen
Männern ihre Bräute zurückzubringen.
Höre ich mal von Ihnen.
Ich meine, um zu wissen, wie es
ausgegangen ist.
Kommen Sie gut nach Hause.
Herr Kirchner, die Barbara kommt.
Guten Abend, Vater.
Guten Abend.
Sind Sie? Sie gehen schlafen.
Warum bist du noch einmal gekommen?
brauchst wohl Geld oder Kleider.
Das hättest du auch brieflich erledigen
können.
Dann ist der Franz also schon hier
gewesen
und du glaubst im Wort für Wort alles,
was sie dir erzählt hat.
Willst du etwa behaupten, dass er mich
angelogen hat?
Gelogen? Nein. Und trotzdem stimmt alles
nicht.
Hast du dich mit diesem Burschen
getroffen oder nicht? Ja, aber das ist
ganz zufällig passiert. Ich schwöre es
dir.
So ganz zufällig. Und damals bei dem
Fest, da hast du dich wohl auch ganz
zufällig mit ihm getroffen, nicht wahr?
Aber wenn ich dir doch sage, wir haben
uns bloß zweimal gesehen, wir kannten
uns doch gar nicht.
Und das genügt, dass du zu diesem Lumpen
ins Hotel ziehst.
Vater,
so weit ist es gekommen, dass ich den
Leuten nicht mehr ins Gesicht sehen
kann.
In verste nicht. Die hat was anders zum
tun.
Hast du denn gar kein Ehrgefühl im Leib,
wenn ich mir vorstelle, meine Tochter
treibt sich alleine in der Stadt herum
mit Zufallsbekanntschaften.
Ich habe mir gedacht, du würdest mich
besser kennen.
Ja, bis heute. Bis heute habe ich mir
das eingebildet.
Mir tut nur der Franz leid, aber du hast
dich entschieden, da ist jedes weitere
Wort überflüssig.
Ja,
da ist jedes weitere Wort überflüssig.
Du gehst auf dein Zimmer und bleibst da,
bis man dich ruft.
Oh nein,
was soll das heißen?
Ich gehe überhaupt, dann kannst du den
Leuten wieder ins Gesicht sehen.
Barbara
Barbara.
Barbara, wo willst du denn hin?
Hallo, was machen Sie denn hier? Schief
gegangen?
Bitte würden Sie mich wieder mitnehmen?
Aber nichts lieber als das.
Kommen Sie.
Nein, nein, nein, nein. Zuerst den
Mantel. So.
So, und jetzt lehnen sie sich erstmal
hübsch zurück und versuchen an nichts zu
denken.
So,
ich weiß, sowas sagt sich so leicht,
aber grübeln hilft jetzt auch nichts.
Nein.
Vom Standesamt wird aber auch Zeit. Na
ne, no. Werden sie nicht frechob
standes?
Jawohl. Herr Erwin August Konrad Fürst
wird am 6.08. die ledige Anna Amalie
Barbara Kirchner ehelichen.
Das hast du mir aber verschwiegen.
Was
du auch noch August heißt
und das ist nötig. Wie kann man nur
Amalie heißen?
Con Dienstag, da bist du ganz bestimmt
zurück.
Ich bin schon Montagabend wieder zurück.
Wenn ich das ganze Geschäft platzen
lasse.
Connie,
ich finde es schrecklich. Immer lässt du
mich allein.
Die zwei Monate, die wir zusammen sind,
habe ich dich eigentlich nie für mich
gehabt. Na
komm, mach nicht so ein Gesicht. Ich
würde mich bestimmt besser machen.
Sag mal, ich habe gar keine Ahnung. Was
machst du da eigentlich in Italien?
Na ja, was man allzu so macht, wenn man
Geld verdienen will. Du hast mir nie
erzählt, was für Geschäfte das
eigentlich sind.
Ist das so wichtig?
Ich meine nur, weil du dauernd Wagen
rüber bringst.
Ach so. Ja, das ist ein kleiner Dreh,
weißt du? Auf die ausländischen Wagen
liegt da unten ein deriger Zoll, dass es
für die Leute rentabler ist, wenn sie
die Schlitten unter Zollverschluss
fahren.
Moment.
T. Stell dir vor, wenn ich jetzt ohne
Führerschein losgefahren wäre,
liebes ichicht, ich ich verspreche dir,
ich mache diese Tour nur noch zwei,
dreimal und dann dann tun wir eine ganze
Zeit nichts und der Hochzeitsreise.
Wohin willst du denn am liebsten? Mm,
ich weiß nicht.
Am schönsten wäre es, wenn wir
vielleicht mal bei mir zu Hause
vorbeifahren könnten. Ich meine nicht
direkt, aber wenigstens in die Nähe.
Heimw
Bbel. Du musst dich nur mal wild
entschließen, alles herrlich zu finden.
Dann wirst du dich wundern, wie schnell
das vorbeigeht. Kuss.
Übrigens, hast du noch genug Geld? Ja.
Ja. Bis Dienst erreicht es ganz
bestimmt,
also wenn irgendetwas sein sollte, dann
geht zu Hanuschke. Kennst den ja von der
Bar. Sein Geschäftsfreund von mir.
Ich hole dich vom Bus ab.
Gut.
Und sei vorsichtig und mach keine
Dummheiten.
Die Bande wird immer unverschämter. Hier
sind nur noch die großen amerikanischen
Straßenkreuzer dran.
Hier
Kajak Linken. Alles in einer Nacht
geklaut.
Hat euch denn der Hinweis von Revier 6
nichts genützt?
Doch schon. Uns fällt nur noch der
Buschel, der die Wagen rüber bringt.
Так.
เ
เฮ
เฮ
เ
dich auch wirklich nicht geirrt? Nein,
den Burschen würde ich unter Hunderten
wiedererkennen. Übrigens, wenn einer
sein Nummernschild auswechselt und in
Richtung Grenze fährt, dann ist was
faul. Ich sag der Kirchner, wenn der
Lump die Barbara in seine schmutzigen
Geschäfte hineingezogen hat, dann Gnade
ihm Gott. Aber vielleicht komme ich dort
noch zurecht. Na hoffentlich mach's gut.
An alle Wagen. Die Fandung nach dem
weißen Mercedes 190 SL läuft weiter.
14:32 Uhr. Zusatz für Gustav 2. Achten
Sie auf verdächtige Personen in Ihrem
Revier. Führerschein lautet auf Konrad
Fürst.
Kirchner Alois. Kirchner Barbara.
Ja. Ja. Wo wohnt sie?
Die wär es wohl in der Peterstraßen 25.
Peterstraße 25.
Weißt du, wir hatten einen kleinen
Aufenthalt an der Grenze. Hast du lange
gewartet?
Das macht doch nichts. Die Hauptsache,
du bist wieder da
und das feiern wir jetzt. Ja.
Ja. unseren Polterabend gewissermaßen.
Es ist eine Ewigkeit her, dass wir zum
ersten Mal hier waren. So
lange ist dir die Zeit mit mir geworden?
Sie kann mir gar nicht lang genug
werden, sonst würde ich dich nicht
heiraten.
Hast du auch wieder recht, Gert. Zwei
Ginfis und zur Feier des Tages stell
eine Flasche Henkel trockenkalt. Echt
so, aber zuerst das Geschäft und dann
das Vergnügen. Ich mach's kurz. Sei
leben. Entschuldige mich.
Soll das alles sein?
Ja, mehr ist nicht drin. Sei froh, dass
du überhaupt was bekommst. Beinah wä
alles schief gegangen.
Was heißt beinah kalte Füße
vielleicht?
Ach so, das blonde Glück da drüben hat
wohl Angst du mir ein Fürsten.
Das geht dir doch ein feuchten Staub
anmir geht's ums Geschäft und in diesem
Geschäft habe ich mein Geld drin.
Ja, du sitzt hier warm in deinem Laden
und wir halten den Kopf. Was?
Passt es wohl nicht mehr? Wie? So bitte,
wenn du
Con
spiel doch hier nicht verrückt. Wo
kannst du dein Aussteuer schneller
verdienen als bei mir?
So, was passiert, wenn ich versch? Ach
so. Na ja, was das Mädel betrifft, ich
meine, falls sie dich mal schnappen
sollten, für die werde ich schon sorgen.
Ist doch ehren Sache.
Siehst du? Und soweit möchte ich es eben
erst gar nicht kommen lassen.
Hast du Unannehmlichkeiten gehabt?
Ach, nichts weiter. Reden wir nicht
davon. Du hast ja kaum etwas getrunken.
Komm.
Weißt du, ich habe an unsere Hochzeit
morgen denken müssen. Es klingt
vielleicht kindisch, aber ich habe mir
immer vorgestellt bei uns daheim die
Glockenleuten und der Altar ist mit
Blumen geschmückt und dann unser alter
Abfahrer.
Aber auf dem Standesamt ist es sicher
auch sehr stimmungsvoll.
Das ist doch bloß eine Formalität. Das
geht rasch vorbei. Und 10 Minuten später
sind wir schon unterwegs auf unserer
Hochzeitsreise nach Paris oder?
Aber wieso denn plötzlich Paris? Was
meinst du, was das kostet? Ja, aber
Condi, du hast doch immer von der
Tankstelle gesprochen, die du kaufen
willst. Ist das nicht wichtiger?
Viel wichtiger ist erstmal, dass wir
vier Wochen zusammen sind. Du hast doch
selbst gesagt, dass wir voneinander noch
gar nichts gehabt haben. Hm.
Also, wenn ich noch mehr trinke, dann
bekomme ich einen Schwips und verschlafe
noch die ganze Hochzeit.
Tja, ich weck dich schon auf, Berbel.
Darauf kannst du dich verlassen. Na ja,
aber dann bin ich betrunken und kann
womöglich nicht einmal mehr ja sagen,
sondern bloß noch
ist wenigstens mal was Neues.
Gehen wir bald, Connie? Ich möchte nach
Hause.
Natürlich, wenn du willst.
Was guckst du denn der kleinen so duslig
nach? Bei der kannst du doch nicht
landen, Junge.
Schade um das Mädel.
Ich springe nur mal rüber Zigaretten
holen.
Aber ich muss mit dir reden.
Ich wüsste nicht, was wir noch
miteinander zu reden.
Ich weiß, du bist nicht gut auf mich zu
sprechen. Ich kann es ja verstehen, aber
du musst mich anhören.
Lass mich, Connie muss gleich zurück
sein.
Ja, weißt du überhaupt, wer das ist?
Dieser Connie? Ein Schieber, ein
Autoschmugel. Du hast ja keine Ahnung,
in welcher Gefahr du bist.
Du lügst. Du willst uns nur auseinander?
schwöre dir, ich habe Beweise.
Ich glaube dir kein Wort.
So nimm doch Vernunft an. Willst du
warten, bis die Polizei euch beide holt?
Wer redet hier von Polizei? Oh, der Herr
aus Hinterdupfinger Walde. Darf fragen,
was der Herr von uns wünscht?
Dass ihre Finger von den Mädel hier
lassen. Die ist für die dreckigen
Geschäfte zu schade. Verstanden? Komm,
nehmen Sie mal ihre dreckigen Pfoten
hier weg, sonst
komm Gottes zu
komm.
Was ist denn hier los? Das ist ist gar
nichts. Das mein Freund hier wollte mir
einreden, dass dass wir im Städtekampf
verloren haben.
Ja, lieber Mann, hören Sie denn keine
Sportnachrichten? Die Preußen sind
abgestucken. Vier Tore für München, eins
für Dortmund. Also meine Herren, machen
Sie das doch zu Hause ab und nicht hier
auf der Straße. Zuerst zeigen s mir mal
ihre Ausweise.
Danke.
Konrad Fürst.
Konrad Fürst.
Na, dann kommen Sie mal mit, Herr Fürst.
Und zu wem gehört diese Dame?
zu mir.
Also los.
Es muss ein blödsinniger Irrtum sein.
Ich morgen früh bin ich wieder da.
Ich wollte dich doch nur da raushalten.
Komm.
Halt! Bleiben Sie stehen.
Sei doch vernünftiger.
Schau, du kannst doch nicht helfen. Und
wirst du in die Sache hineingezogen?
Lass mich zu ihm, bitte lass mich zu
ihm.
Das habe ich wirklich nicht gewollt.
Willst du nicht mit mir kommen?
Lass uns heimfahren, Bar, dann wirst du
alles vergessen.
Vergessen?
Was hätte ich denn noch alles tun
sollen?
Sie war ja wie eine Wahnsinnige.
Die ganze Nacht habe ich vor ihrem Haus
gewartet, dass sie zurückkommt.
Ein Spital bin ich gelaufen und habe
mich von den Ärzt hinauswerfen lassen.
Zwei Tage hat sie sich nicht von seinem
Bett gerührt bis
Na ja.
Ja. Und dann?
Was hast du dann gemacht?
Er hat sie in ihr Zimmer eingeschlossen
und geschrien.
Sie will mich nie wiedersehen.
Und dann?
Ja. Und dann dann bin ich heimgefahren.
So heimgefahren bist du so einfach
heimgefahren.
Ja, sollte ich Sie vielleicht um
Verzeihung bitten, weil sie mit diesem
Kerl durchgebrannt ist?
Weil ich trotzdem zu ihr gegangen bin,
bloß um sie zu warnen.
Muss doch schön sein, wenn man sich so
völlig frei von Schuld und Fehl fühlt,
wie du z.B.
Jetzt bin ich noch schuld. Ausgerechnet
ich.
Wir sind alle schuldig.
Auch du, mein Sohn.
Aber ich habe doch mit seinem Tod nichts
zu tun.
So sagen sie doch zu. Helfen sie doch.
Aber aber geh was hast denn so habe ich
das doch nicht gemeint, Dummkopf. Ja,
trink einen Schluck. Den armen Teufel
hätte die Polizei aber kurz lang doch
erwischt. Und wenn ich gesagt habe, wir
sind schuldig, dann habe ich nicht nur
dich gemeint, sondern genauso den alten
Kirchner und mich. Jawohl. Mich, dem
Pfarrer. Schau, mein Junge, Liebe,
wirkliche echte Liebe, die verlangt doch
Vertrauen und ein bisschen Verständnis.
Denk mal nach. Hast du sie genug geliebt
damals, als du gleich das schlechteste
von ihr gedacht hast und alte Kirchner,
als sie beim Haus weggehen ließ, hat der
sie genug geliebt und ich, ihr
Beichtvater, der den Weg zu ihr nicht
gefunden hat, ich hätte sie vielleicht
doch zurückbringen können.
Bitte können Sie mir sagen, wo ich Herrn
Hanuschke treffe?
Mein allerherzliches Beileid. Es ist
furchtbar. Ich habe seinen Tod erst
durch die Zeitung gefahren. Bitte nehmen
Sie doch Platz. Schrecklich. Ich habe
ihm noch gesagt, Connie, mach endlich
Schluss damit. Es hat doch keinen Zweck.
Ja, aber sie haben doch mit ihm diese
Geschäfte gemacht.
Ich? Wie kommen Sie denn auf sowas?
Na ja, der ist doch immer bei Ihnen hier
im Büro gewesen. Ja, da hat es sich um
ganz andere Dinge gehand glauben mir, es
tut mir unendlich leid, wenn ich
irgendetwas für Sie tun könnte.
Ja,
ich brauche dringend etwas Geld. Connie
hat mir mal gesagt, ich soll zu ihnen
gehen, wenn ich etwas brauche.
So hat er das.
Ja. Und wie viel?
200 Mark. Ich muss meine Miete bezahlen.
Ja,
und wenn die Miete bezahlt ist,
irgendwie muss es doch weitergehen von
irgendwas müssen sie doch leben.
Da muss ich mir eben eine Stellung
suchen.
Da mache ich Ihnen einen Vorschlag. Sie
kommen hier zu mir in meinen Laden. Sie
sind jung, hübsch, haben meine
bezaubernde Figur und außerdem brauche
ich mal wieder was Neues hier.
Wie
hier in der Bar?
Na ja, natürlich. Ich kann verstehen,
dass Ihnen der Gedanke nicht ganz zagt.
So kurz nach dem Tode von
Connie.
Ja, aber Barfrau ist ein Beruf für jeder
andere. Sie kriegen ihre 10 % und sie
wissen ja, wie der Laden läuft.
Ja, aber ich verstehe überhaupt nichts
davon. Das werde ich nie schaffen.
Ach, das lernen Sie doch im
Handumdrehen. Haben Sie nicht etwas
anderes für mich? In der Küche oder so?
In der Küche?
Aber Kindchen, was glauben Sie, wie Sie
neben der Gerti zur Wirkung kommen
werden?
Das muss ich mir noch überlegen.
Gut,
bis morgen Abend.
Plunder das alles.
Ja, was machen Sie denn da?
Ich rechne mir aus, was ich für das Zeug
da kriege.
Ja, aber wieso denn?
Weil ich keine Lust mehr habe, noch
länger auf die Miete zu warten. Ich bin
schließlich kein Wohlfahrtsinstitut.
Ja, aber sie können doch nicht einfach
meine Kleider verkaufen.
Und wie ich das kann, ich kann auch was
ganz anderes. Ich kann z.B. der Polizei
erzählen, dass sie ganz genau gewusst
haben, was ihr lieber Freund auf dem
Kerpholz hat.
Nein, das ist nicht wahr. Das habe ich
nicht gewusst.
Dann lassen Sie mir doch wenigstens
dieses eine schwarze Kleid da. Sonst
kann ich nicht einmal die Stellung
annehmen, die man mir angeboten hat.
Stellung?
Warum sagen Sie denn das nicht gleich?
Was ist denn das für eine Stellung?
In eine Bar.
In der Bar? Dann kann man doch ganz gut
verdienen. Wann fangen Sie denn an? Ich
wollte erst noch versuchen, etwas
anderes zu finden. Nee, ne, ne, ne, ne,
nee, mein liebes Kind, so ein tolles
Angebot, so eine dolle Stellung, Haufen
Schulden und dann auch vornehm tun. Ich
will ih mal was sagen. Wenn Sie bis
morgen nicht einen Teil der Miete
bezahlt haben, dann ist Tier Feierabend.
Also das Mixen überlässt du erstmal uns,
das bringe ich dir später bei. Hier hast
du ein Messglas für Cognak und Whisky.
Und wenn Sekt glasweise verlangt wird,
dann nimmst du immer die Hausmarke wie
z.B. B hier für Freddy.
Na klar, was besseres wäre auch viel zu
schade für mich. Na, ist es schlimm? Ich
meine wegen Hanuschke brauchen sie keine
Gedanken zu machen. Der hört sich gerne
reden, aber wenn er merkt, dass ihm
jemand kontra gibt
und dieser jemand wären Sie, das ist
nett von ihnen.
Na und mit den Gästen ist es auch halb
so schlimm. Die meisten wissen ziemlich
genau, wen sie vor sich haben.
Na also lassen sich mal anschauen. Den
Lippenstiff würde ich etwas dunkler
nehmen und mehr Wimperntusche
Mitternachtsblau, damit das Blonde mehr
zur Wirkung kommt.
Falsch.
Seit wann sind Sie denn?
Sachverständiger für Kosmetik.
Ich habe von Kirchner versprochen, mich
um sie zu kümmern. Zumindest bis ich ein
bisschen eingewöhnt
zieh mal an der Freddy. Da haben sie ja
gar keine Zeit verloren.
Genau.
Eine Scotch bitte.
Gerne.
Deine Abteilung.
Aber nicht über ein Strich, sonst kriegt
Hanuschke Zustände. Der ist so geizig,
dass er nachts im Bett aufrecht sitzt,
um das Kopfkissen zu schonen. Die BS
kommen da drüben auf dem Nagel. Wenn
Hochbetrieb ist, kannst du es auch mal
vergessen. Das macht nichts. Dann teilen
wir uns den Schaden. Klein viel legt
auch ein Ei.
Ein neues Gesicht. Das hat sie schon
schätzungsweise 20 Jahre.
Einen Hennesy bitte.
Bitte
und was trinken Sie?
Wie? Ach so,
mit Dank akzeptiert. Na los, keine
Angst. Der da gehört zur Kategorie 2.
Zwei?
Eins sind Spießer, die sich auf ihr
Portemonnaie verlassen. Zwei sind
unglücklich verheiratete, die auf die
Seelentour reisen. Du verstehst schon,
wie ach so unverstanden sie sich fühlen.
Hallo Charlie, schon zurück? Der ist
Kategorie 3, sogenannte Spitze.
Geschäftsleute, die nur alle paar Wochen
mal nach München kommen und Haufen Geld
ausgeben, die lassen sich auch am besten
vertrösten.
Also, Prost, mein Polin.
Ich spreche ihm allgemein nicht von
meiner Ehe, wissen Sie, aber ich bin
damals einfach zu jung gewesen, als ich
heiratete. Sie sind noch jung, aber ich
habe das Gefühl, dass sie mich
verstehen. zwei Sherry Brendy
sofort. Entschuldig.
Lass dich von der Sorte nicht
einwickeln. Sowas redet von deiner
schönen Seele. Aber du musst bloß mal
sehen, wo sie dir dabei hingucken. Bloß
den B ausschreiben.
Guten Abend, Herr Doktor.
Nun, wie geht's? Kommen Sie zurecht? Ich
glaube schon,
wie man bei 10% so zurecht kommt, man
gerade
sie sollten mal ihr Parfum wechseln,
sonst werden die Männer immun und das
schadet dem Umsatz.
Ach, der Aufsichtsrat, was darf's denn
sein?
Na wie immer.
Kriege ich auch ein?
Aber natürlich.
Den muss ich dir mal vorstellen.
Wieso denn? Na, ich denke, du brauchst
jetzt einen, der sich um dich kümmert.
Nur he nicht gleich los hier mitten in
der Bar ist ja schön, wenn man an einem
Menschen hängt, aber das gibt sich ein
bisschen zusammen.
Jeden Tag geht er durch viele Straßen
und sein Name
der ist Johnny Fre
und er sehnt sich über alle Maßen nach
einem Menschen,
der mit ihm geht.
Allein,
noch immer allein,
noch immer allein
geht ihr durchs Leben.
Wann wird es für ihn ein Herz vor Liebe
geben?
Wann wird das sein?
Wann wird das sein?
Jedes Jahr fährt er durch viele Länder
und sein Name
er ist Johnny Fre,
aber überall bleibt er ein Fremde und
findet keinen,
der ihn versteht.
Allein,
noch immer allein
noch immer allein.
Geh
durchs Leben.
Wann wird es für ihn ein Herz vor Liebe
geben?
Wann wird das sein?
Wann wird das sein?
Gute Nacht.
Gute Nacht.
45 48 und ein Zehner schwarz für dich.
Na, siehst du, hat sich doch gelohnt für
den ersten Abend und trotzdem reicht es
nicht.
Na, wie war's? Oh,
es geht Fredi
sehen Sie. Und wenn es mal nicht mehr
weitergeht, da bin ich ja auch noch da.
Das ist recht, Freddy. Kümmer dich ein
bisschen um die Kleine. Gute Nacht.
Gute Nacht.
Darf ich dir nach Hause bringen?
Nach Hause?
Ich verstehe. Es muss jetzt schrecklich
einsam sein für Sie.
Und zu teuer, viel zu teuer.
Da kann man doch Abhilfe schaffen. Ich
werde mal mit meiner Witwe Talhuber
sprechen. Die hat gerade etwas frei.
Oh, das wäre nett von Ihnen, Freddy,
ich habe schon ein paar Nein, danke. Ich
habe schon ein paar mal gesagt,
dass du nicht weißt, wo die Barbara
steckt, aber ich weiß es. Sie arbeitet
in München in einer Bar. Einer aus
unserer Gemeinde hat sie dort gesehen.
Was? In einer Bar?
Ja, leider. Und was gedenkst du jetzt zu
tun?
Nichts.
Für mich ist der Fall erledigt. Der Fall
geht doch jetzt erst an. Kinder in die
Welt setzt ist ein gottgefälliges Werk,
aber gleichzeitig macht es auch
Vergnügen und es ist ausgesprochen,
schäbe ich sie später um den Preis
drücken zu wollen.
Wer will sich drücken?
Ja, du. Du Rabenvat Vater.
Willst du behaupten, ich hätte nicht
alles getan, was ein Vater für sein
Kind?
Jetzt sollst du etwas tun. Jetzt hat das
Mädel dich nötig.
Ja, in der Bar. Also lass die moralische
Entrüstung steht ja gar nicht zu, du
alter Pharisäer. Wer ist denn früher
hinter jeder Schürze her gewesen? Wer
hat denn kein Weiber leit in Ruhe lassen
können? Du doch. Damals war ich ein
lediger Mensch.
Ob du immer so ledig gewesen bist,
darüber wollen wir den Mantel der
christlichen nächsten Liebe breiten.
Aber gerade du müsstest Verständnis
dafür haben, wenn die Bar mal eine
Dummheit gemacht hat. Merkt ihr? Vieles
verstehen heißt vieles verzeihen.
Beinah wie in Paris. H bloß nicht so
teuer.
Ich finde es sehr hübsch hier. Na, das
ist die Hauptsache. Wenn Sie was
brauchen, dann rufen Sie mich. Ein Topf
mit heißem Wasser steht immer auf dem
Herd.
Danke schön.
ein bisschen klein, aber ich denke, sie
werden sich wohlfühlen, bis auf mein
Geklimper natürlich, aber wenn es ihnen
zu viel wird, dann klopfen sie einfach
an die Wand. Ihr Vorgänger hat das auch
immer gemacht.
Heimatlos
sind viere auf der Welt.
Heimatlos
und einsam
wie.
Überall
verdiene ich mein Geld,
doch es wartet
keiner
auf mich.
Keine Freunde,
keine Liebe,
keiner denkt an mich das ganze Jahr.
Keine Freunde,
keine Liebe,
wie es früher
ja früher einmal war.
Ja, was ist denn? Warum machen Sie denn
kein Licht? Ich wollte sie abholen. Es
ist Zeit.
Ja, ja, ich bin schon fertig.
Was war das eben, was Sie gespielt
haben?
Das Lied,
wissen Sie noch, als sie zu Hanuske
kamen in die Bar? Damals kamen sie mir
so allein vor, so verloren, als ob sie
nicht wüssten, wo sie hingehörten. Genau
wie ich.
Nanu, was ist denn?
Ich dachte, sie wären längst darüber
hinweg.
Ja, das bin ich auch schon lange.
Ja, dann weiß ich nicht.
Fredi,
ich bekomme ein Kind.
Wo ist der? Konny davon?
Dann werden sie also bei Hanuschke
aufhören.
Schade.
Was werden Sie denn anfangen? Haben sich
darüber schon Gedanken gemacht?
Ich werde schon irgendwie durchkommen.
Abend, Süße. Wie geht's denn? Ich danke,
liebe Frau. Ist es richtig? Arbeitet
hier im Haus ein Fer Barbara Kirschner.
Die hat die Arbeit bei uns.
So, danke.
Bitte.
Ach,
sie sind wohl von ihr zu Hause. Ja. Ist
was passiert?
Nein, nein, ich bin nur Danke schön. Ich
bin nur ein guter alter Bekannter und
ganz zufällig in der Stadt.
Ach so, ja. Sie muss gleich hier sein.
Um 8 Uhr fängt der Dienst an.
Da ist sie. Ja,
Würden.
Ja. Grüß Gott, Barbara.
Gut schaust aus. Ein bisschen schmaler
vielleicht im Gesicht. Aber das macht
wohl die neue städtische Frisur.
Mensch, stehe nicht rum wie Pix 7. Komm.
Na ja, muss mich sowieso umziehen. Wo du
wohnst, das habe ich nicht herauskriegen
können, aber der Wickel hat mir erzählt,
dass du jeden Abend hier bist.
Ja, ich arbeite hier in der Bar.
Ich weiß, ich mach ja auch keinen
Vorwurf. Ich bin zwar noch nie in einer
Bar gewesen, interessiert mich auch
nicht, wie es da drin zugeht, aber ich
kann mir vorstellen, ein Mädel, das brav
sein will, kann es auch in einer Bar
bleiben. Fragt sich nur, ob es notwendig
ist, dass du da bleibst.
Man muss eben schauen, wie man
durchkommt. Hochwürden.
Ja. Ja, man hat nicht leicht in der
großen Stadt, aber daheim, daheim wüsste
ich jemanden, der auf dich wartet.
Sie meinen der Vater,
der hat mir ja deutlich genug zu
verstehen gegeben, was er von mir hält.
So meinst du? Na ja, du musst ihn ja
kennen, wo er doch denselben Dickschädel
hat wie du. Trotzdem hat er mir für dich
das da mitgegeben.
Bitte nicht hier hoch würden.
Aber Mädel, sei doch vernünftig. Steck
doch das Geld schon ein.
Nein, nehmen Sie das, wo ich wieder mit
bin. Ich brauche es nicht. Also schöne,
wie du willst. Und wer sonst noch auf
dich wartet, da fragst du gar nicht.
Nein, es hat keinen Sinn.
Können Sie das nicht verstehen?
Hochwürden. Es steht einfach zu viel
zwischen uns.
Aber der Franz
ist ein guter Kerl. Sicherlich. Und doch
über eins würde er bestimmt nicht in
Wegkommen.
Weißt du das so sicher?
Ja.
Und ich will es auch gar nicht. Ich will
nicht aus aus Mitleid geheiratet werden
und dann hochden. Stellen Sie sich ihre
Gemeinde vor. Die Kirchenertochter mit
einem Kind, das keinen Vater hat.
Was sagst du da? Barbara, du kriegst ein
Ja,
und vielleicht verstehen Sie jetzt,
warum ich nicht zurück kann. Ich will
nur meine Ruhe haben,
nichts weiter.
Und im Dorf braucht ja niemand etwas zu
wissen von dem Kind.
Na, Hanel, war das ein hübscher
Geburtstag? Ach, wie siehst du denn aus?
Na, was hübsch?
Ja, Mutti. Bloß die Kinder haben die
ganze Torte aufgeess.
Aufgegessen?
auf
Gen.
Sie waren ja auch bei dir zu Gast. Komm,
auf Wiedersehen.
Mein Kind fehlt mir zwar tagsüber
schrecklich,
das glaube ich ihnen gerne.
Und doch bin ich froh, dass es hier sein
kann, denn sonst wäre es mir fast
unmöglich gewesen, eine neue Existenz
aufzubauen.
Was ist denn in Zugast?
Ach, mein Dummele.
Komm, wir müssen nach Hause gehen. Die
Mutti muss ja noch arbeiten.
Was musst du denn arbeiten? Na, weißt,
für die Tante Gert muss ich noch das
Cocktailkleid fertig machen.
Kriege ich auch ein Knopftuchkleid?
Ja, später, wenn du größer bist. Was?
Aber ich darf ich darf dann nachher mit
den Herbert spielen.
Ja, das darfst du noch.
Schau, ein Knopftuchkleid.
Ist das nicht hübsch?
Halel
Onkel Fredi. Komm.
Guck mal, guck. Mecky, ist der für mich?
Natürlich ist der für dich. Du ist deine
Mutti oben?
Ja, aber Mutti muss doch arbeiten.
Na, dann komm.
Freddy, das ist aber nett, dass du dich
mal blicken lässt.
Alle Jahre wieder kommt der
Weihnachtsmann nicht. Han
danke.
Schau, Mutti, du hat mir ein Mecki
geschenkt.
Das ist aber lieb. Gehst du wieder
spielen?
Ja.
Süß.
Du, ich habe eine ganz große
Überraschung für dich. Schnige Frau, vor
Ihnen steht ein demnächst bekannter
Schalplattensänger. Er wurde soeben
entdeckt.
Ich gratuliere. Das ist ja wundervoll,
Freddy.
Na ja, bis man über Nacht entdeckt wird,
da können Jahre darüber vergehen.
Willst du nicht weiterkommen?
Möchtest du zur Feier einen Wehrmut
trinken?
Tja, bitte.
Na, Feier eigentlich Vorfeier, weißt du?
Die Feier findet nämlich am Samstag in
der Pegal statt.
In der Pegal?
Ja. Na, keine Angst. Der Hanuske ist
längst verschütt gegangen. Den siehst du
da nicht wieder.
Ja, aber
ich ich habe überhaupt nichts
anzuziehen.
Natürlich. Keine Frau hat jemals etwas
anzuziehen. Du vergisst bloß, dass eine
Damenschneider diese Entschuldigung
nicht haben kann.
Barbara,
du schaust dir als wärst du meinem Geist
begegnet.
Nein, nein, im Gegenteil. Ich freue mich
dich mal wiederzusehen nach so langer
Zeit.
Habe ich mich sehr verändert?
Ja, du siehst gut aus. Ganz anders als
damals. Ich weiß nicht, wie ich mich
ausdrücken soll. Äh weicher,
nicht so
nicht so aggressiv.
Ja, genau. Das
mit der Zeit sieht man die Dinge eben
anders. Hast du eigentlich inzwischen
geheiratet?
Weißt du, es ist schwer für dich, eine
Nachfolgerin zu finden.
Und wie geht es sonst? Na ja, der Vater
streitet sich wie gewöhnlich mit dem
Pfarrer herum, anscheinend aus alter
Freundschaft. Und mit Innozentia
streitet er sich aus alter Feindschaft
weiter.
Dann hat sie ihre Heiratsabsichten also
immer noch nicht aufgegeben.
Im Gegenteil, ne? Allerduings trägt sie
sogar ein Corsette.
Nein.
Und äh du hast nicht geheiratet?
Nein, ich bin alleineblieben.
Ich habe so oft versucht dich zu finden,
aber du warst ja nirgends gemeldet und
in der Bar hat angeblich niemand was
gewusst.
Ich brauchte Ruhe. Irgendwie musste ich
wieder zu mir selber kommen damals.
Ich kann mir vorstellen, dass es sehr
schwer für dich war.
Also
musst du wirklich schon gehen?
Ja, ich habe noch eine Verabredung.
Schade. Barb, hättest du was dagegen,
wenn wir uns wiedersehen würden? Aber
nein, Franz, hast du öfter hier zu tun?
Ich wohne nämlich hier um die Ecke.
Vielleicht könnten wir mal zusammen ins
Grüne fahren.
Wunderbar.
Ich lass von mir hören.
Gut, Wiedersehen, FR. Wiedersehen.
Jackie war als Seemann einer, der so
treu war wie sonst keiner. Doch am
treusten war er seinem Schiff.
Treu war er auch seinem Mädchen, seinem
heißgeliebten Grätchen, aber nur bis das
sein Dam verfifft.
Auch vor seiner nächten Reise war er
treu in gleicher Weise, denn er hatte
keine andere Braut.
Grätchen ließ die Hochzeit richten, doch
er ließ die Anker lichten und sie wurden
wieder nicht getraut.
Ich bin bald wieder hier, sprach erand
zu ihr. Und dann ging er an Bord und
blieb ein Jahr, ein Jahr, ein Jahr
for.
Aber dann nach 20 Fahrten wollte sie
nicht länger warten, wenn ihr Haar, das
wurde langsam grau.
Sie hat den Kap gestoffen und der hat
ihr dann versprochen, auf der Reise wird
sie Jackys Frau.
Ich bin bald wieder hier. sprach erand
zu ihr, doch sie ging mit Wort und blieb
ihn ein Jahr ein Jahr lang fort.
Ich gratuliere, Fredi, das wird bestimmt
ein großer Erfolg.
Toll, toll, toll. Vielleicht bringt er
mich endlich über meine blöden Hemmungen
hinweg. Weißt du, wir kennen uns jetzt
schon so lange, aber ich habe noch nie
so richtig gewagt mit dir darüber zu
sprechen.
Über deine Hämmungen.
Du weißt schon, was ich meine. Aber als
armer Hund ist man doch an allen Ecken
und Enden gehandicappt.
Liebe ist etwas wunderbares, aber damit
allein kann man doch keine Familie
erhalten.
Aber Fredy, du wirst dich doch nicht hal
über Kopf in einen Heiratsantrag sten.
Doch, vielleicht wirst du sagen, es ist
noch zu früh auf so ein erstes Honorar
hin.
Nein, nein, das nicht bloß,
na ja, vielleicht ist hier nicht der
richtige Ort. Es ist mir auch bloß so
rausgerutscht, weißt du? Der Erfolg
eben, der Beifall, da denkt man, es muss
einem alles gelingen.
Fredi, jetzt entschuldigst du dich auch
noch. sieht so ein Erfolgsmensch aus.
Gratuliere Freddy.
Na, was steht dir denn hier rum? Wie die
begossenen Dackel.
Was hat er denn?
Ja, die er hat mir einen Heiratsantrag
gemacht.
Der Freddy. Ja, ist ja ein netter Kerl.
Na ja, du kannst ja warten, bis der
Richt kommt, aber inzwischen solltest du
ruhig mal heiraten. Die Zeit ist ein
guter Arzt, aber ein schlechter
Kosmetiker.
Ich habe den anderen getroffen.
Ach was? Na und? Liebst denn immer noch?
Ach,
das hat ja keinen Sinn. Vielleicht hat
er den Cony im Augenblick vergessen,
aber wenn er das Kind sieht, er hat den
immer gehasst. Musstest ihm denn sofort
auf die Nase binden, das Kind? Ich
verlang von meinen Verehrern ja auch
nicht gleich am ersten Tag ein
Pelzmantel und ein Pelz schluckt man
immer noch eher als ein Kind.
Na ja, aber mal muss das ja erfahren.
Na schön, aber bis dahin seid ihr euch
wieder näher gekommen und dann weißt
ihr, wie auf sowas reagiert.
Hör auf, Tante GTI Kindchen.
Erfahrung als du.
Mutti, wenn Fredi wiederkommt, kriege
ich dann einen Hund?
Du darfst, Onkel Fredi nicht dauernd um
etwas bitten. So etwas macht man doch
nicht.
Schenkst du mir einen Hund?
Vielleicht, aber nur wenn du artig bist.
Ich bin ja die ganze Zeit artig.
Franz,
diesmal machst du ein ganz geistertes
Gesicht. Entschuldige, wenn ich dich so
überfalle.
Danke schön.
Aber es ist so schönes Wetter draußen.
Da habe ich mir gedacht, wir beide
fahren mal richtig raus. Ja.
Ja, aber das wird kaum gehen, weißt du?
Ich habe gerade jemanden da.
Na, dann
eine Kundschaft.
Dann warte ich ein bisschen
hier, bitte.
Hübsch hast du es hier.
Bitte nimm doch Platz. Danke schön.
Entschuldige mich einen Augenblick, ich
bin gleich wieder zurück.
Du gehst jetzt schön zur Gusti zum
Herbert spielen.
Nein, ich möchte nicht. Der Herbert ist
so frech.
Du musst jetzt gehen. Du musst artig
sein. Komm, es dauert bestimmt nicht
lange.
Entschuldige den Empfang geben, aber das
kam so überraschend.
Aber das macht doch nichts. Komm, zieh
dich an. Ja,
das wird kaum gehen. Ich erwarte nämlich
gerade jemanden zur Anprobe.
Mit anderen Worten, ich bin
hinausgeworfen.
Aber nein,
das Ach, das gehört deiner Kundschaft,
weißt du?
Also, ich bin mich wirklich unmöglich.
Wieso denn?
Kann ich dir irgendetwas anbieten?
Nein, danke. Eigentlich wollte ich ja
dich einladen.
Schau doch mal, Mutti.
Also gut, dann verabredhen wir uns noch.
Gut.
Sag Frenzel, hast du mich absichtlich
hierher geführt? Ja, ich dachte mir,
dass dir die Heimat noch etwas zu sagen
hat.
Ich kann sowieso nicht verstehen, wie du
das aushältst dauernd zwischen diesen
Steinkisten.
Man gewöhnt sich daran. Die
Geranienstücke auf dem Fensterbrett, die
blühen jedes Jahr und die Kastanien
gegenüber auch.
Die brauche ich nicht einmal zu gießen.
Und dir genügt das?
Ich habe ja meine Arbeit und dann habe
ich mein
meine Bekannten.
Was ist denn das da ungefähr ein neues
Haus?
Die neue Gemeinde. Ich fühle. Es hat
lange gebraucht, aber dann hat's dein
Vater durchgesetzt.
Sag Bbel,
möchtest du nicht wieder zurückkommen?
Ach, Franzel,
dein Vater ist alt geworden und sehr
allein. Wenn du heute mit ihm reden
würdest, er wäre bestimmt anders.
Der Vater vielleicht, aber
und ich auch, Berbel. In all den Jahren
habe ich genug Zeit gehabt, über alles
nachzudenken.
Ja. Ja, aber die Zeit, die lässt sich
nicht ausradieren.
Ist da vielleicht ein
anderer Mann?
Nein, aber es gibt eben Dinge, die sich
nicht ungeschehen machen lassen.
Da ist nämlich noch etwas, was du nicht
weißt.
Ich möchte es gar nicht wissen.
Vergessen wir das alles, Berg. Ich
möchte ganz von vorne anfangen.
Aber ich muss es dir doch sagen.
Gar nichts musst du mir sagen. Das ist
doch alles längst vorbei.
Aber er hat doch einmal gelebt. Und
denkst du immer noch an diesen
unglückselig Menschen?
Ja, ich bin eifersüchtig auf ihn und auf
alles, was dich an ihn erinnert. Kannst
du das nicht verstehen?
Ich liebe dich doch.
Ja, Franz,
ich glaube, wir müssen jetzt gehen.
So, ihr kleine Bande,
jetzt gibt's ein Fressi Fressi. Schau,
was habe ich denn schon gesagt? dass
endlich Schluss sein soll mit der
Vergangenheit und dass wir nie mehr
reden wollen über diesen Lumpen.
Was hast du jetzt gesagt? Lump?
Nein, nein, Lumpi, du bist nicht
gemeint.
Natürlich habe ich nicht Lump gesagt.
Bloß, dass er es gar nicht wert ist,
dass immer noch an ihn denkt.
Du fühlst dich wieder mal sehr erhaben
und selbstgerecht. Wie
ich? Wieso?
Was weißt denn du, wie der junge Mensch
in seine kleinen Gangerei hineingeraten
ist? Na, was ist den das für ein
benehmen? Mit dem Pfoten im Fress
abstehen? Bist du ein Hund und kein
Ferkel?
Das arme Kreuz. Ja, ja. Keiner von uns
ist ohne Schuld. Die Barbara nicht, der
Tote nicht, aber du auch nicht.
Der arme Kerl hat mit dem Leben bezahlt
und die Barbara hat sich für das Kind
aufgeopfert. Und was hast du gemacht?
Nicht so viel. Nichts. Ein Kind? Was für
ein Kind? Oh, Mal Fitz, jetzt ist mir
das Kind herausgerutscht und ich habe
versprochen nichts zu sagen, aber aber
jetzt bin ich froh, dass er rassen ist.
Also ja, die Barbara hat ein Kind von
ihm. Ein süßes Mädel.
Dann meinen Sie, dass Sie es also doch
schaffen werden, Frau Kirchner. Ja, ich
habe mir es überlegt. Ich möchte das
Kind lieber doch nicht weggeben. Wenn es
schon tagsüber im Heim sein muss, dann
möchte ich es wenigstens am Abend für
mich haben. Ich hätte das Handel gern
genommen, aber für ein Kind ist es
natürlich besser, wenn es bei der Mutter
ist.
Ja, und das Handel ist das einzige, was
ich habe. Außer Onkel Fredi natürlich.
Wo ist sie denn eigentlich? Da drüben
bei dem anderen Onkel.
Bei was für einem anderen Onkel? Kennen
Sie ihn nicht? Da drüben, der Herr, er
hat ih einen kleinen Hund mitgebracht.
Aber wissen Sie, bei uns kann das
Viecher nicht bleiben. Wir sind
schließlich ein Kindergarten und kein
Tiergarten.
Na, der aber schon.
Ja, der schon.
Du darfst doch so einen kleinen Hund
nicht am Schwanz ziehen.
Er zieht dich halte blo fest.
Franz. Ach, wie kommst du denn so
plötzlich hierher?
Plötzlich? Immerhin habe ich Jahre dazu
gebraucht.
Mutti, schau, was mir der neu Onkel
mitgebracht hat. Ach,
ist das ein lieber Hund.
Hallo,
schau, was der Hund alles kann.
Ach, das ist ja bloß das Holz.
Friedi, ich
ist das
Es tut mir schrecklich leid.
dass du glücklich bist. Das muss dir
doch nicht leid tun.
Komm, ich muss die beiden Onkel noch
miteinander bekannt machen.
Entschuldige, aber ich habe es
schrecklich eilig. Gerade jetzt muss ich
Schallplatten aufnahmen. Mach's gut,
Barbara.
Du Mutti, der neu Onkel ist prima.
Ich finde das Hanal auch prima.
Wirklich?
Ja,
wo bleibt denn bloß der Freddy? Herr
Olias, bis 12 muss die Aufnahme im
Kasten sein.
Na endlich.
Was ist denn mit dir los, Junge? Siehst
ja aus, als ob dir die ganze Suppe
verhagelt ist. Weißt du, Lota, es ist zu
komisch. Ich muss immer zugucken, wenn
die anderen glücklich werden.
Ach komm, Arbeit macht auch glücklich.
Vielleicht winkt dir mal wieder so eine
kleine goldene Schalplatte. Was? Hübsch,
ne?
Was ist denn heute dann als erstes?
Als erstes heimatlos. Zweite Strophe.
Bitte meine Herren.
Hoffnungslos
ist keiner auf der Welt.
Einmal kommt für jeden die Zeit
und ich weiß
ich weiß das Schicksal hält
auch für mich noch einmal bereit.
ein paar Freunde,
eine Liebe.
Daran denke ich das ganze Jahr.
Ein paar Freunde,
eine Liebe,
wie es früher
früher einmal war.
Ein paar Freunde,
eine Liebe,
ein Zuhause,
ein Glü.
Vorsicht, Schuspa, ich sehe schon, du
lässt das Kind noch fallen.
Keine Angst hochwürden. Also beim Vater
hat sie gar nichts. Gott sei Dank.
Sie ist ganz die Barbara. Die Kirchner
setzen sich eben doch durch.
Ja, stimmt.
Man braucht nur im Dorf herumschauen, um
das einige Male bestätigt zu finden.
Nur kein Neidhof würden. Decken wir dem
Mantel der christlichen nächsten Liebe
darüber. Ach du alter Sünder.
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