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ITALIENISCH FĂR ANFĂNGER
So, hier ist es schon. Geradeaus.
Es war nicht leicht in der letzten Zeit.
Als hĂ€tten wir Gottes Anwesenheit kaum gespĂŒrt.
Das wird noch sauber gemacht. Pastor Wredmann spuckt viel.
Er predigt sehr... engagiert.
Bitte sehr... Die sind auch fĂŒr den Haupteingang.
Die SchlĂŒssel fĂŒrs Pfarrhaus kann ich Ihnen nicht geben.
Pastor Wredmann ist nur suspendiert und wohnt noch dort.
Das mit Ihrer Frau tut mir sehr Leid.
Ich kannte sie, glaub ich.
Ich hatte sozialen Dienst im Pastoratsseminar.
Kirchendiener
Wollen Sie mit ihm reden? -Ja, bitte.
Tag.
Wer ist der? -Ich hab ihn gerade herumgefĂŒhrt.
Ich bin Ihre Vertretung. Ich heisse Andreas.
Wir haben uns schon auf Sie gefreut.
Soll ich Ihnen was zum Ăbernachten besorgen?
Ja, bitte.
Wir mĂŒssen den Betreiber des Stadionrestaurants an die Luft setzen.
Halvfinn? -Pernille, nimm den Schokoladenkuchen.
Ja, Halvfinn. Es kam noch eine Klage.
Doch keine Beschwerde? -Er behandelt die GÀste unmöglich.
Er hat jemand Kakao in die Handtasche gegossen.
Immerhin war er der beste Fussballer von uns allen.
Da kann man geteilter Meinung sein... Setz ihn an die Luft.
Pernille, komm in mein BĂŒro.
Jemand von der Kirche wollte anrufen.
Entschuldigung... Es ist nur, er ist mein bester Freund.
Der Mann, mit dem Sie gesprochen haben? -Nein, der, den ich entlassen soll.
Das kann man doch nicht machen, oder?
Nein, wenn er Ihr bester Freund ist, ist das etwas problematisch.
Er ist im Waisenhaus aufgewachsen und das Stadion ist sein Zuhause geworden,
nachdem Juventus hier um den Cup gespielt hat.
Wir nennen ihn Halvfinn. Ich kenne ihn schon aus der Kindermannschaft.
Er war sehr gut. Hat 'ne Menge Freistösse verursacht.
Aber ihn deswegen an die Luft zu setzen...
Ja, das ist ein bisschen hart.
AllmĂ€hlich frag ich mich, ob Sie nicht ein Ăko-Zimmer möchten.
Der gleiche Preis, nur andere Materialien.
Und der Blick geht auf SchrebergÀrten und nicht aufs Krankenhaus.
Das wÀre Zimmer 531... Bitteschön. -Danke.
Kann ich Ihnen beim GepÀck behilflich sein?
Das ist im Auto... -Kein Problem.
Ein schwarzer Maserati.
Maserati...
ist ein italienisches Auto.
Ich heisse Jorgen Mortensen.
Andreas. -Herzlich willkommen im Hotel.
Danke.
8 Rumkugeln fĂŒrs Stadionrestaurant.
Also Rumkugeln?
Ja, 8 Rumkugeln fĂŒrs Stadionrestaurant.
Wir haben Rumschnecken. -Komm mir nur damit!
Die anderen sind vorbestellt. -Vorbestellt?
Vom Hotel Scandic. -Was wollen die mit Rumkugeln?
Der Zimmerservice.
Wir haben Studentenbrot aus denselben Zutaten.
Dann nehm ich das.
Und 8 Rumkugeln.
Zum Gleich-Essen? -Jetzt krieg's mal auf die Reihe.
Finn... wie findest du die Arbeit hier?
Die FĂŒsse runter! Der Stuhl ist zum Sitzen da!
Finn, gefÀllt sie dir? -Mir steht's wirklich hier!
Hab sie schon runter... -Ich frag ja nur...
Diese Scheisshaare. Ich kann so nicht arbeiten.
Trag doch 'n Haarnetz. Das ist ĂŒblich in der Gastronomie.
Das wĂ€r auch genau das Richtige fĂŒr 'n Stadionrestaurant.
Guten Tag, Peter Schmeichel. Das ist das Stadionrestaurant
und sein GeschĂ€ftsfĂŒhrer. Er steht auf Haarnetze.
Guten Tag, Juventus! Willkommen! Hier der GeschĂ€ftsfĂŒhrer mit Haarnetz.
Du sprichst ltalienisch? -Wonach klingt's denn sonst, Professor?
Ich dachte, du bist Finne. Halvfinn... Klingt leicht Finnisch.
Weil ich in einer Halle arbeite, Mann!
Warum gehst du nicht zum Friseur? -Warum hÀltst du nicht die Klappe?
Und, wie findest du die Arbeit? -Ich betrachte das nicht als Arbeit.
Ich lebe hier.
GefÀllt sie dir oder...
Ich hab das hier aus dem Nichts aufgebaut.
Weisst du noch, als hier nur 'ne Bar war und Tische am Fenster und hier ĂŒberall?
Was anderes kann ich nicht. -Nein.
Sei still!
Zwecklos, wenn ich mich nicht anpassen kann.
Das war 'ne gute Idee, das mit dem Haarschnitt.
Ich kann ja mal Giulia fragen: Schneidest du mir die Haare?
Einen Scheiss werde ich. -Leck mich doch, du blöde Kuh!
Das ist nicht nett von Ihnen.
Keine trÀgt das Haar so kurz. -Aber so hatten wir's besprochen.
Ich könnte es zurĂŒckkĂ€mmen, dann hat es mehr FĂŒlle.
Mein Hotel hat, glaub ich, angerufen?
Bitte sehr. -Danke.
Der Empfangschef kommt zu mir. - Ja, er hat Sie sehr empfohlen.
Ich hÀng Ihnen ein Handtuch um.
Moment bitte...
Haben sie dich entlassen?
Tag, mein Schatz. -Und der Ultraschall morgen?
Ist mir egal, jetzt, wo's mir besser geht.
Ich hab heute morgen fast 2 Scheiben Toast gegessen.
Mama, du hast doch versprochen... -Ich hab in meine Manteltasche geguckt.
Jemand hat mein Portemonnaie genommen. -Ich weiss nicht, wie viel ich hier hab.
Ist nix in der Kasse? -Nein.
Kauf dir was zu essen.
Ich komm spÀter vorbei, ja?
Wir feiern dann meine Entlassung. Hab im Krankenhaus an dich gedacht.
Ich bin so froh, dass ich dich hab.
Die beste Tochter auf der Welt.
Die Friseurin, die...
Komm jetzt. Bis spÀter.
TschĂŒss.
Entschuldigung. -Macht doch nichts.
Die nehm ich Ihnen ab.
Einfacher Schnitt? -Ja, nichts Flippiges.
Sie gehen nicht zum Tanzen? -Nein, ich bin Pastor.
Dann kriegen Sie 'ne Pastorenfrisur. -Das wÀr nett.
Eine schöne Tonsur und einen Haarkranz wie ein Mönch.
Schön. Danke.
Könnten Sie aufpassen, dass mir kein Wasser ins Genick lÀuft?
Entschuldigung.
Schon gut. -Verdammt...
Entschuldigung, Sie sind ja Pastor.
Jetzt machen wir Sie mal trocken...
Papa? -Bring sie mir rein!
Ich mach dir ein Sandwich. -Gib mir endlich die Rumkugeln!
Es gab keine mehr. -Ja, weil du sie hast fallen lassen.
Du bist zu nichts nutze.
Ich darf nur das mitnehmen, was ĂŒbrig geblieben ist.
Wenn ich tot bin, kannst du hier mit einem Nichtsnutz rummachen.
Ohne RĂŒcksicht auf irgendwen. -Hier...
Ein Nougatring.
Soll ich dir ein Sandwich machen?
Weiss nicht. Du hast kein Pökelfleisch gekauft.
Doch, hab ich.
Glaubst du, ich verkomme hier mir zuliebe?
Hab ich je darum gebeten, hier Löcher in die Luft zu stieren?
Dann geh doch raus! -Was?
WĂ€r ich nicht geblieben, als sich deine Mutter verpisst hat,
wĂŒrdest du heute noch in einer nassen Windel rumhocken.
Und wie dankt man es mir? "Hol dir dein Pökelfleisch selbst!"
Du hast vielleicht Nerven!
Hau doch ab wie deine Mutter!
'Ne Gurke dazu? -Hau ab nach Hause...
Wieso liegst du hier?
Hilfst du mir auf? -Ja, komm...
Gut so...
Mach mir 'ne Zigarette an. -Ja, Augenblick...
Setz dich aufs Bett.
Das ziehen wir aus.
Alles gut? Schön hinlegen.
Tag, Carmen. Kann ich helfen?
Ich bin Karen. Ich brauche frische WĂ€sche fĂŒr meine Mutter.
Ja... Wenn Sie ein bisschen reden wollen, ich bin im Stationszimmer.
Sie muss duschen. Wenn ich ein Handtuch haben könnte...
Hier sind 2.
Aufstehen...
Ich hab so Bauchweh.
Hast du heute was gegessen? -Nein. Ich probier's, ehrlich.
Komm, ich wasch dir die Haare.
Ja... ich hab draufgekotzt.
Setz dich.
Mal sehen...
Hast du mir was mitgebracht? -Ich komme direkt vom Salon.
Du bist gemein. -Zieh das bitte aus...
Du hast mir versprochen was mitzubringen.
Ich darf dir nichts geben, wenn du Medikamente nimmst.
Das geht dich nichts an. -Nein, aber es ist verboten.
Tu gefÀlligst, was ich dir sage. -Mama, lass bitte los.
Als ob das was wÀre, eine verdammte Friseuse.
Fremder Leute Haare befummeln, fĂŒr Geld.
Keiner hÀlt was von dir.
Beruhig dich, Mama.
Wir mĂŒssen deine Haare waschen. Danach rauchen wir eine.
Das Reich Gottes tritt nicht offenkundig in Erscheinung.
So dass wir sagen könnten: "Seht, hier ist es!" oder "Da ist es!".
Das Reich Gottes ist mitten unter euch oder in euch.
Die Evangelien... -Wie primitiv!
Die Evangelien kann man verstehen...
Nein, nein, nein!
Gott existiert nur als Vorstellung.
Wir sind schuldig.
Ihr seid schuldig.
Bei weniger als 3 Anwesenden können Sie die Messe absagen.
Danke.
Die Messe ist aus. -Abgebrochen?
Ja, ihr hÀttet ausschlafen können. -Macht nichts, wir gehen trainieren.
Sie könnten mit ins Stadion gehen und etwas Bewegung bekommen.
Nein, im Hotel ist ein Swimmingpool.
Die sitzen sowieso hauptsÀchlich in der Kneipe.
Haben Sie hier keine Bekannten? -So lange bleibe ich nicht da.
Und Ihre Kommilitonen? -Die sind im ganzen Land verstreut.
Ihre Frau war nett.
Sie war eine der wenigen, die mit mir gesprochen haben.
Im Seminar.
Ich durfte dort meine letzten 3 Monate sein,
weil ich in der GefÀngniskapelle ausgeholfen hatte.
Weswegen... waren Sie im GefÀngnis?
Junk.
RaubĂŒberfall.
3 Kioske,
1 Videoladen, 2 Tankstellen, 2 Apotheken
und das Hotel in Randers. Da wurde ich geschnappt.
Sind Sie jetzt clean? -Ja.
So konnte ich nicht weitermachen, einfache Leute zu bestehlen.
Deshalb wurde es so heftig, mit Strumpfmaske und Schlachtermesser...
Jetzt hab ich Gott.
Sind Sie verheiratet? -Nein. Aber ich lerne ltalienisch.
Wollen Sie nicht mitkommen? Es sind noch viele PlÀtze frei.
Komisch, dass Sie das sagen. Der Empfangschef vom Hotel...
hat mich dasselbe gefragt.
Jorgen Mortensen? Ja, er ist sehr hilfsbereit.
Papa?
Tut mir Leid, dass ich so war. -Genau wie deine Mutter.
Sie war vielleicht 'ne tolle SĂ€ngerin, aber ein mieser Mensch.
GefĂŒhllos. Du kommst nach ihr.
Ich hab keine frische WĂ€sche mehr. -Im Schrank liegt welche.
Vergiss die Rumkugeln nicht!
Papa? -Was jetzt schon wieder?
Wenn's geht, hÀtt ich gerne etwas Abwechslung.
Ich auch. -Abendunterricht oder so.
Werd nicht frech!
Nein... Aber ich wĂŒrd gern mit ltalienisch anfangen.
Dazu bist du doch zu blöd. -Mama hat's auch gekonnt.
Die war auch ltalienerin. Ist ganz was anderes.
Nur einmal die Woche. Von der Gemeinde aus.
Machen da auch MĂ€nner mit?
Ja... nein, ich glaub, hauptsÀchlich Frauen.
Das klingt ja widerlich.
NĂ€chstes Mal geh ich hin.
Wenn du das machst, sind wir geschiedene Leute.
Ich hÀtte gern ein Ticket nach ltalien.
Bravo, Halvfinn, wie immer. -Danke.
Jorgen Mortensen... möchtest du auch ein Ticket nach ltalien?
Ich hÀtte gern... ein Ballett...
Ein Ticket nach ltalien. -...ein Ticket nach ltalien.
Sehr viel besser. Bravo.
Danke.
Hören wir jetzt unsere Damen. Lest mir von den Lippen...
Ich hÀtte gern ein Ticket nach ltalien.
Bitte.
Vielen Dank. -Viele Bitte.
Eine neue SchĂŒlerin!
Guten Abend, mein FrÀulein. Wie heissen Sie?
Wie heissen Sie?
Olympia.
Guten Abend, FrÀulein Olympia.
Guten Abend, FrÀulein Olympia.
FĂŒhlen Sie sich wie zu Hause. Hier sind wir in ltalien.
Im Hotel. Wiederholen!
Ich hÀtte gern ein Zimmer. Lisa?
Köstlich. So köstlich wie dein Pfirsichteint.
Danke. Pfirsichteint hat er gesagt.
Ich hÀtte gern ein Zimmer mit Blick auf die Stadt... Halvfinn?
Die Stadt... die Menschen...
Die GerÀusche... die Brunnen... ...die Kirchenglocken...
Kirsten... Venedig.
Ein Doppelbett.
Verstehst du? -Ich verstehe.
Ich hÀtte gern ein Zimmer
mit Blick auf die Stadt
und einem Doppelbett.
Mit einem Pizzabett.
Mit einem Pazzabett.
Marcello... was hast du?
Marcello, was ist los?
Ruft den Notarzt!
Ruft den Notarzt! -Ich bin Krankenschwester.
Geh doch mal weg, verflixt!
Marcello... der Notarzt ist da.
Ist das auch Ihre erste ltalienischstunde?
Nein, ich...
In der Einsamkeit scheint Gott am weitesten entfernt.
Und im Leid... -Jorgen Mortensen?
Augenblick, bitte...
Hab nur schnell die Minibar unsres IslĂ€nders aufgefĂŒllt.
War schon wieder leer. -Gut.
Ich bin noch nicht auf dem Laufenden ĂŒbers Stadionrestaurant.
Ăber Halvfinn? -Ja. Wann geht er?
Ich habe ihn gewarnt. Ernsthaft gewarnt.
Und er hat gesagt, er unternimmt was wegen seines Haars.
Das war so nicht ausgemacht. -Aber wir kennen ihn schon so lange...
Er wird entlassen. UnverzĂŒglich. Guten Abend.
Klappt es mit dem KartenschlĂŒssel? -Geht schon.
Kann manchmal kompliziert sein.
Aber Gott ist da.
In MitgefĂŒhl.
In Freundschaft.
Unter uns.
In uns.
In der Liebe.
In jeder Bewegung.
In dem Arm, der sich um die Taille legt...
die Taille der Geliebten.
Tag.
Haben Sie einen Termin? -Nein, ich will nur das kĂŒrzer.
Soll ich einfach...
rundherum 2 cm wegnehmen?
Nein, nur vorne.
Ein einheitlicher Schnitt ist hĂŒbscher. -Kommt nicht in Frage.
Gut.
Setzen Sie sich bitte ans Becken.
Wozu das Ding hier?
Danke.
Gut so?
Zu heiss, oder? -Nein.
Sie haben richtig dichtes Haar.
Einen Moment bitte...
Mama... -Entschuldige.
Komm nach hinten... Verzeihung.
Du bist so tĂŒchtig, so hĂŒbsch und nett.
Wenn du sitzen bleibst, dann...
Soll ich den Arzt rufen?
Ruf lieber den Notarzt.
Du bist ja frĂŒh da.
Hast du die Tische gesehen?
Ich hab sie umgestellt.
Allein die 10 cm verÀndern schon den Lichteinfall.
Du warst nicht beim Friseur. - Doch, wurden nur nicht geschnitten.
Schon unser neues Sorbet probiert? -Nein.
Ich muss mit... -Hey, Giulia!
Ein Champion-Becher. -Ja, gleich!
Ich muss mit dir reden.
Ist was passiert?
Was Ernstes?
Du bist impotent, oder?
Ich war seit 4 Jahren nicht mehr mit jemandem zusammen.
4 Jahre?
Seit Weihnachten damals nicht. Freitag vor Weihnachten.
Vor 4 Jahren.
Und das ZimmermÀdchen? -Ich konnte nicht.
Sie war doch sogar in Uniform.
Naja, 'ne SchĂŒrze.
Und die TorhĂŒterin?
Aus dem Handball-Team. Du warst auf ihrem Zimmer.
Mit der konnt ich auch nicht.
Weisst du, was man da machen kann? Wenn ĂŒberhaupt?
Steig wieder aufs Pferd.
Danke fĂŒr den Rat, Finn.
Hier, das Eis.
Schön.
Du musst nur die Richtige finden.
Magst du das noch mal wiederholen?
Leg deinen Teelöffel nicht auf die Tischdecke, du Ferkel!
Gronlev!
Dein ltalienisch-Abend, stimmt's? -Ja, Mittwoch.
Du gehst doch nur Weiber aufreissen. -So ist es, Birger.
Zucker...
Kasse... die andere Kasse...
Kuchen...
Licht.
SĂŒndigt man aus Versehen,
zerstört man, ohne es zu wollen,
und glaubt nicht an sein Recht auf Gnade...
Tag, ich hab letztes Mal angefangen. -Willkommen, Andreas.
Das ist Halvfinn. Ich hatte ihn schon erwÀhnt.
Andreas wohnt im Scandic. Der Pfarrer von der Strandmarkskirche.
Da kommt eine Aushilfe.
Tag. Versteht ihr mich alle?
Ja...
Gut. Ich heisse Ulrik. Habt ihr keine Tafel hier?
Ich bin im SeitenflĂŒgel. Ich unterrichte die Keramikklasse
und den Keramikschmuck. Ich habt doch von uns gehört?
Beide Klassen sind ausgebucht.
Marcello Mercoledi kommt nicht mehr.
Er hat es nicht geschafft.
Er war ein unglaublich guter Kollege und ein sehr netter Lehrer.
FĂ€llt unser Unterricht jetzt aus? -Die Gemeinde sucht einen Nachfolger.
Das ist schwierig.
Und ihr seid nur 7 Leute.
Ja, momentan. -Das Minimum sind 8.
Ich wĂŒrde euch gern ĂŒbernehmen, hab aber so grosse Nachfrage...
Und Sie unterrichten kein ltalienisch.
Das ist richtig.
Ihr solltet still zusammenpacken,
nach Hause gehen und sehen, woher der Wind weht.
Finn!
Ob Ihre Klasse das mag? -Danke, das ist sehr nett.
Verzeihung. -Sie kommen zurecht, ja?
Danke. -Es ist ein Zimtring.
Ich hab ihn halbieren mĂŒssen, damit er reinpasst.
Papa?
Italienisch kann ich also doch nicht machen.
Der Unterricht fÀllt wahrscheinlich aus.
Und ich hÀtt's wahrscheinlich sowieso nicht gelernt.
Obwohl ich's gerne wĂŒrde.
Wir hÀtten wohl auch weniger Streit, wenn ich ab und zu rauskÀm.
Ich war ĂŒbrigens heute Abend dort.
Ich weiss, du hast was dagegen... Entschuldige, aber...
Ich glaube, der Kurs ist wirklich sehr gut.
Jemand hatte sogar Kuchen dabei.
Das war ich.
Geschlossen?
Nein, kommen Sie rein.
Ich schulde Ihnen einen Schnitt.
Dann los.
Ich fang mit wenig an. Wenn's mehr sein soll, sagen Sie's.
Ist ein Angebot.
Friseursalon...
Ja...
Ich komme sofort.
Auf Wiederhören.
Es tut mir Leid, aber ich muss weg.
Wenn du bitte...
auch gehen wĂŒrdest...
Nein.
Du musst.
Das ist schlechter Stil.
Entschuldigung.
Danke, ich komm zurecht.
Mama?
Wir haben Ihre Mutter verlegt. Einzelzimmer Nr. 73.
Hat sie die anderen gestört? -Nein, ihr selbst zuliebe.
Warum wird ihr Morphium begrenzt? -Wir begrenzen es nicht.
Wir halten sie jetzt schmerzfrei.
Danke.
Ist es leer?
Nein.
Ist das Morphium?
Die haben's nicht weit genug aufgemacht.
Ich muss dir etwas sagen.
Was?
Erst aufdrehen.
Das darf ich nicht.
Das kann man selbst bestimmen.
Nein.
Wieso bist du so aufgedonnert? -Weiss nicht.
Wie eine Hure.
Dreh es auf.
Das ist verboten.
Dann werd ich's dir auch nicht sagen.
He, Freundchen... Du sitzt ja gut da!
Wir fragen uns gerade, wie lange du den Kurs schon machst.
2 Fussballerteller! -Nein!
Juventus hat hier gespielt. Mit denen hab ich mich unterhalten.
Und da hast du's gelernt? -2 Fussballerteller!
Halt die Klappe! Wir haben kein Pumpernickel mehr.
Und ich schick Giulia bei dem Betrieb hier nicht los.
Du könntest doch den Unterricht ĂŒbernehmen?
Was Blöderes hab ich noch nicht gehört. -Du bist der Beste.
Sonst machen sie dicht. -Arbeitest du nicht fĂŒr die Gemeinde?
Nicht diese Abteilung. -Versuch's doch.
Bei nur 7 SchĂŒlern schliessen die uns.
Ist der Prellballteller mit Weissbrot? -Bist du unter 12?
Seh ich so aus, als wĂŒrd ich einem Erwachsenen Rosinen servieren?
Prellballteller nur unter 12 Jahre.
Erstens mach ich mich nicht lÀcherlich, und zweitens hab ich schon 'nen Job.
Ein Kakao bitte!
Haltet die Klappe! Hier ist ein Restaurant und kein Kinderheim!
Man setzt sich hin und isst mit Messer und Gabel.
Kapiert? Und die FĂŒsse bleiben vom Tisch, und wem's nicht passt, raus!
Finn! -Du bist noch nicht dran.
Entschuldige, hast du 'ne Sekunde? -Entschuldige, eine auf die Nase?
Finn, du bist gefeuert.
Was soll das heissen? -Dass du in 15 Minuten verduftet bist.
Wer ist der Idiot?
Der Chef vom Hotel, dem dieser Laden hier gehört.
Sag ihm, wir kennen den Empfangschef, und der gibt ihm Dresche.
Das ist ihm egal. Er ist auch sein Chef.
Dann hau ihm selbst eine drauf. -Was sagt sie?
Komm mit mir in die KĂŒche, um kastriert zu werden.
Sie fragt, ob das dein Cortina ist.
Nein, ich hab den GTl. -Du legst ihn auf den Hackblock,
und ich hole ein scharfes Messer.
Du sollst in die KĂŒche, eine Delikatesse probieren.
Mucho obrigado, Signorita!
Sag ihm, wenn du gehst, geh ich auch. -Das wÀr doch blöd.
Der Job ist blöd. Warum soll ich bleiben, wenn du weg bist?
Und wenn du weg bist,
kommt auch Jorgen Mortensen nicht mehr.
Wenn er geht, geh ich auch.
Ăbersetzt du? -Nein.
Ăbersetzt du?
Sie sagt,
wenn er geht, geht sie auch. -Gut. Das ist ein Wort. Wiedersehen.
Das brauchst du nicht zu machen, du arbeitest hier nicht mehr.
WÀr das nicht passiert, dann wÀrst du mit 75 noch hier.
Dann wÀr ich 77. -Du solltest heiraten, Jorgen.
Was soll Giulia jetzt machen?
Keine Ahnung. Zu sich kommen. -Und du?
Ich weiss es nicht.
Leder!
Ich hab ein Ledersofa gekauft.
Dunkelrot. Alcantara.
Nicht so wichtig im Moment. Aschenbecher...
Du magst doch Menschen?
Ja... Naja manchmal. Aber ob die Menschen mich mögen?
Ja, darĂŒber hab ich in der momentanen Situation zu entscheiden.
Ich bin nÀmlich befördert worden.
Zum Hoteldirektor? -Darunter ging's nicht.
GlĂŒckwunsch. Das ist völlig verdient.
Es bedeutet aber auch, dass wir ein bisschen umstrukturieren mĂŒssen.
Und da kommst du ins Spiel.
Ich denke an eine Versetzung als Konferenzassistent.
Du wĂ€rst verantwortlich fĂŒr Overhead- Projektor, GĂ€stegepĂ€ck und...
Heisst das, dass ich...
weniger verdiene? -Du bleibst auf derselben Gehaltsstufe.
Und meine Uniform? -Bleibt auch dieselbe.
Was meinst du dazu?
Dann wÀr's das also.
Wenn das so ist, danke. -Ich muss mich bedanken.
Tausend Dank.
Waren Sie schon in ltalien?
Nein.
Ich wollte nach Venedig. Aber im letzten Moment haben wir abgesagt.
Und Sie? -Nein.
Aber meine Mama ist ltalienerin. Deshalb bin ich hier.
Schön.
Sie haben wohl Recht. Es fÀllt aus.
Es ist wirklich ein sehr guter Kurs. -Ach ja?
Kann ich Sie mitnehmen? -Nein, danke, ich hab's Fahrrad.
Sie haben falsch zugeknöpft.
Ist das Ihr Auto?
Ist das nicht italienisch? -Ja, ein Maserati.
Wirklich schick. Ihre Frau ist bestimmt ganz wild darauf.
Meine Frau ist im Mai gestorben. -Mein Vater auch gerade.
Er hat kein Wort darĂŒber verloren. -Meine Frau auch nicht.
War sie krank? -Sie war schizophren.
Uns war nicht klar, dass es so ernst war.
Sie war sehr glÀubig. Wir hatten angenommen...
An Gott? -Ja, sehr viel stÀrker als ich.
Ich muss jetzt nach Hause... -NatĂŒrlich... Entschuldigung.
Danke.
Das erste Mal?
Nur nicht nervös werden. Sie schaffen das schon.
Sehr schön.
Guten Tag. -Mein Beileid.
Verzeihung...
Das ist mein Vater, der beerdigt wird.
Das war mir nicht klar.
Ich habe mit keinem Verwandten gesprochen.
Setz dich, der Pastor kommt gleich.
Der Organist liegt im Krankenhaus. -Macht nichts.
Ist er wirklich der Pastor hier? -Ja.
Andreas vertritt Pastor Wredmann. Du kannst dich glĂŒcklich schĂ€tzen.
Frag mal, ob das mit Lied Nr. 367 stimmt.
Ja.
Wir beginnen mit Lied Nr. 367:
"Der gesegnete Tag".
Entschuldigung, wir sind unsicher wegen des Liedes an der Tafel.
Und wo sind die Blumen?
Mein Mann sagt,
der Sarg hÀtte aus Mahagoni sein sollen.
Hiess Ihr Cousin Marcello Mercoledi? -Nein, mein Onkel.
Heisst Ihr Vater auch Marcello Mercoledi?
Nein, Leif.
Dann ist Ihr Vater gar nicht tot?
Doch, das ist seine Beerdigung.
Ihr Onkel ist in der Kapelle. Seine Beerdigung ist um 15 Uhr.
Wir sind zu frĂŒh, gehen wir. -Gehen wir, Feline.
Entschuldigen Sie, Pater. -Das ist in Ordnung.
Macht nichts, das kommt wohl öfters vor.
Ich bitte um Verzeihung. Der neue Pastor hat was durcheinander gebracht.
Er ist nur aushilfsweise da. Auf Wiedersehen.
Sollen wir jetzt singen?
Nein danke.
Wir sind aber ziemlich gut. -Ja, aber... es ist nicht nötig.
Er hatte einen neuen Fernseher gekauft.
Darf ich?
Haben Sie heute jemanden zum Reden?
Ich bin gewohnt, allein zu sein.
Sollten Sie nicht zurĂŒck, fĂŒr das andere BegrĂ€bnis?
Ja, allerdings. Danke.
Marcello Mercoledi... War das nicht Ihr ltalienischlehrer?
Ja... Wissen Sie, ob sie Ersatz gefunden haben?
Nein.
Was hat denn Ihr Organist?
Es gab Unstimmigkeiten wegen der Betonung eines Liedes.
Pastor Wredmann wurde tÀtlich.
Er hat den Organisten vom Balkon gestossen.
Ich glaube, seine Milz ist verletzt...
Pass auf dich auf. -Danke.
Hallo...
Soll ich mich setzen?
So, hier.
Verzeihung.
Entschuldige bitte...
Es ist meine Mutter.
Sie ist gerade gestorben.
Sie war sehr krank,
sie wÀre sowieso gestorben.
Woran ist sie gestorben?
Morphium.
Du musst nicht gehen. Ich kann dir noch die Haare schneiden.
Ich glaub, ich gehe...
Kirsten?... Kisser?
Hast du was von Finn gehört? -Halvfinn?
Weil er das Stadionrestaurant verlassen hat.
Das italienische KĂŒchenmĂ€dchen auch. Deshalb hab ich mich gefragt... Nein?
Tag.
Könnt ihr mich alle verstehen?
Ich heisse Ulrik. Wir haben ĂŒberall nach einem Lehrer fĂŒr euch gesucht.
Das war nicht leicht.
Aber wir hatten Erfolg. Wir haben einen intern angeworben.
Ich bin sicher, euch gefÀllt der Kompromiss.
Bitte sehr, Finn.
Toll, dass du zugestimmt hast!
Warum hÀltst du nicht einfach die Klappe? lmmer am Quasseln...
Also gut... Wir hatten gerade ein Doppelzimmer in Venedig gebucht.
Mit Bad...
Noch etwas? Kann ich mal schnell ran?
Nein, zuerst noch 2 Rumschnecken.
Macht 21,50.
Danke...
Einen Augenblick...
Die BĂ€ckerei...
Am Apparat.
Was?
Jetzt ist meine Mutter gestorben.
Meinst du nicht, du gehst besser heim? -Wenn ich schliesse, werd ich gefeuert.
Trink das. -Sie war hier und ich wusste es nicht.
Soll ich bedienen?
Ja, danke. Nur 10 Minuten.
Und nichts fallen lassen!
Unser Organist ist immer noch im Krankenhaus.
Dieselbe Station wie die Verstorbene, glaub ich.
Du bist...? -Ich bin die Tochter.
Sind Sie sicher, hier richtig zu sein?
Ich glaube, die haben wieder was durcheinander gebracht.
Letztes Mal waren auch falsche Zeiten. Jetzt ist eine Beerdigung.
Ja, die habe ich angeordnet.
Kennen Sie denn meine Mutter?
Guten Tag, Karen.
Guten Tag, Olympia.
Entschuldige, Andreas, wessen Beerdigung ist das?
Karens Mutter. -Ich dachte, es wÀre meine Mutter.
Ich hab wohl was verwechselt.
Karen, die Stationsschwester Ihrer Mutter sagt,
dass Ihre Mutter ihr erzÀhlt hat, sie habe 2 Töchter.
Wir beginnen mit dem Lied Nr. 367:
"Der gesegnete Tag."
Dann hast du bei Vater gewohnt?
Komisch. Irgendwie hatte ich eine kleine Schwester in Erinnerung.
Aber Mama hat gesagt, ich tÀusche mich.
Habt ihr nicht in ltalien gelebt? -Warum sollten wir?
Sie hat doch wegen ihres Talents wieder heim nach ltalien gewollt.
Um zu singen.
Heim nach ltalien?
War sie keine OpernsÀngerin?
Sie hat's nie so ganz geschafft.
Und ltalienerin war sie auch nicht.
Hat dir das dein Vater erzÀhlt?
Ich weiss nicht.
Ja.
War er heute da? Mein Vater?
Er kommt nicht mal zu ihrer Beerdigung?
Er ist gerade gestorben.
Wie heisst du? -Olympia.
Konnt ich erst mit 9 aussprechen.
Mein richtiger Name ist Carmen. Ist genauso grÀsslich.
Hast du was zu schreiben?
Verzeihung, FrÀulein...
Kann ich mir bitte Zettel und Stift ausleihen?
Hier bitte...
Vielen Dank. -Sie geht zu ltalienisch.
Andreas auch.
Ich schreib nicht schön...
Auch meine Adresse? -Nein, das reicht schon.
Seid ihr zwei zusammen?
Nein.
Ich geh dann mal...
Haben Sie heute jemanden zum Reden? -Ich bin gewohnt, allein zu sein.
Vielen Dank.
Kommen Sie gut heim. -Danke.
Danke fĂŒr deine Hilfe. -Ebenso. Pass auf dich auf.
Ob sie wohl anruft? -Wenn sie deine Schrift lesen kann.
Heilige Jungfrau Maria...
Ăffne Jorgen Mortensens Augen und lass ihn zu mir finden.
Hallo, Karen. Hast du Zeit, mir die Haare zu schneiden?
Ja, komm nur. -Danke.
Wie gewöhnlich? -Ja, ĂŒber dem Kragen.
Kann ich den anbehalten? -Hast du Halsweh?
Ich bin nicht so ganz auf der Reihe. Wo soll ich hin?
Hier, in die Mitte. Und es geht auf Kosten des Hauses.
Du hast mir ein paar Kunden geschickt. -Ja, vom Hotel.
Ja, und den vom Stadionrestaurant.
Halvfinn, ja.
Hat es dichtgemacht? -Nein, er ist nur weg von da.
Ich geh auch nicht mehr hin.
Wie wÀr's mit 'ner Tasse Kaffee? -Danke, gerne. Einfach schwarz.
Giulia ist auch nicht mehr dort. Die ltalienerin.
Keine Ahnung, wo sie jetzt steckt.
Ist sie seine Freundin? -Nein, die passen gar nicht zusammen.
Nein, sie hat in der KĂŒche gearbeitet.
Ach, die? Ich hab sie gerade erst gesehen.
Hier?
Nein, beim ltaliener. Ich denke, sie arbeitet dort.
Das brauch ich, glaub ich, nicht mehr. -Prima, dann seh ich auch besser...
Halvfinn... hat der eine neue Stelle?
Ja, unsere ltaliener.
Fussballer?
Nein, den Sprachunterricht der Gemeinde. Einmal die Woche.
Ist da ein MĂ€dchen, das Olympia heisst?
Ja, die ist auch dabei.
Du, Halvfinn... Ist es in Ordnung, wenn ich meine Àltere Schwester mitbringe?
Wir wollen was zusammen machen,
und dann sieht sie, ob ltalienisch was fĂŒr sie ist.
HÀttest du das nicht vorher sagen können?
Hast du den Verstand verloren?
Hallo...
Dann ist deine Mutter also auch ltalienerin?
Danke. -Das hab ich mitgebracht.
Acht Rumkugeln. -Danke.
Die TĂŒr, bitte.
Sind jetzt alle da? -Ja...
Nein... -Wo ist Jorgen Mortensen?
Wir wissen nicht, wo Jorgen Mortensen ist.
Ihr wisst nicht, wo Jorgen Mortensen ist.
Wir wissen nicht, wo Jorgen Mortensen ist.
Entschuldigung... -Herr Mortensen!
Kann ich eine Jolly Cola haben?
NatĂŒrlich. Setzen Sie sich.
Ich... sitze da drĂŒben.
Bitte sehr. -Danke.
Schön, Sie wieder zu sehen.
Möchten Sie mit mir zur Schule gehen?
Zur Schule? -Ja.
Ich gehe zur Schule.
Ich lerne ltalienisch.
Da gibt es aber ein kleines Problem.
Ein kleines Problem? -Ich kann schon ltalienisch.
Mach mal weiter. -Entschuldigung.
Die Rechnung bitte.
Heilige Jungfrau Maria, warum nur bin ich so hÀsslich und blöd?
Bestrafen.
Einwurf.
Torwart.
Pfeifen.
Ihr werdet immer besser.
Das war's fĂŒr heute. Auf Wiedersehen.
Gute Nacht.
Ist er nicht herrlich? -Er hat es raus.
Gute Nacht, Karen. -Gute Nacht.
Zuerst hab ich nichts verstanden, und jetzt kommt's wie angeflogen.
Nimmst du auch den Bus? -Ich will noch mit dem Lehrer reden.
Meinst du, du machst weiter?
Ăhnelst du unserer Mutter? -Ein bisschen vielleicht.
Bis dann.
Pass besser auf, die Treppe ist dreckig.
Aber dein Tisch ist sauber.
Hier ist es verdammt schmuddelig.
Irgend so eine Theaterklasse macht so ein altmodisches Musical.
Hast du gewusst, dass ich der Lehrer bin?
Geht's dir gut?
Wenn jemand stirbt, wann kann man sich danach wieder verlieben?
Sofort, nehm ich an.
Selbst, wenn es deine Frau war?
Ist es der Pastor?
Was wĂŒnschst du dir zu Weihnachten? -Den Salon hier.
Dann bin ich die Chefin.
Nein, ich wÀr mit 'nem Schal zufrieden.
Und du?
Einen Mann, ein Haus und nicht mehr arbeiten gehen.
Oder diese langen Ohrringe im Einkaufszentrum.
Wie verbringst du Weihnachten? -Ich weiss es nicht.
Was habt ihr frĂŒher gemacht? -Wir sind zu Hause geblieben.
Hattest du keinen Freund? -Nicht fĂŒr Weihnachten.
Guten Tag.
Können Sie mir die Haare schneiden?
Ich bin nicht die Friseuse.
Meine Schwester ist es.
Verstehe... Geht es?
Soll ich nur die Spitzen wegnehmen?
Nein, viel mehr. Wenn Sie bis hier oben hin kĂŒrzen.
So kurz?
Was fĂŒr eine SĂŒnde. -Ich möchte wie eine Dame aussehen.
Eine Dame? -Ja, so um die 33, 35 Jahre.
Sie möchte wie 35 aussehen.
Der Barkeeper hat einen Traviata gemacht, statt ein Helles.
Vielleicht mögen Sie ihn. -Danke.
Sind Sie schon lange Pastor? -Seit diesem Sommer.
ErzĂ€hlen Ihnen die Leute die verrĂŒcktesten Sachen?
Wir sind Seelsorger.
Es ist nur...
Weil ich Probleme habe. -Im Hotel?
Nein, mehr...
Ich weiss nicht, wie die Kirche dazu steht...
Frauen. Sagt Ihnen das ĂŒberhaupt etwas?
Na klar.
Vielleicht liegt's an einer alten Sportverletzung.
Es ist der Muskel... darunter. Ich hab frĂŒher Fussball gespielt.
Wir lagen gegen Brnby um 1 Tor zurĂŒck, da riskiert man was.
Ich habe angegriffen und ein Knacken gehört...
Und impotent geworden? -Ja.
Aber...
Nicht, wenn ich allein bin. Nur, wenn ich...
mit einer Frau zusammen bin.
Also bin ich's nicht mehr. Schon eine ganze Weile.
Das ist doch in Ordnung. Ich auch nicht. Seit 6 Monaten.
In meinem Fall sind es...
4 Jahre.
Beten Sie zu Gott? -Ja, sonst könnte ich kein Pastor sein.
Das ist klar.
WĂ€r wohl komisch, wegen meines Problems zu Gott zu beten.
Nein, darĂŒber entscheidet man selbst.
Ich könnte auch beten, dass eine Frau kommt, vor der ich keine Angst hab.
Das könnten Sie. -Sie könnte auch von selbst kommen.
Das wÀr wahrscheinlich besser.
Man merkt, dass Sie Pastor sind. -Merkt man das?
Es lÀuft trotzdem nicht so gut. -Nein.
Aber es wird.
Ich schwimm noch 'ne Bahn.
Frohe Weihnachten!
Frohe Weihnachten, Christian. -Danke.
Sie sollten um das Amt ersuchen. -Danke.
Willst du nicht mit ihm reden?
Nein, dieses Jahr musste ich keine Strafpredigt halten.
Ich flitz mal rĂŒber zum Grab meiner Mutter. Bis dann!
Bewerben Sie sich fĂŒr hier. -Danke.
Verzeihung...
Hallo.
Ist das Essen nicht gut? -Doch.
Ob ich wohl hier sitzen kann?
Zieht es da drinnen? -Nein.
Ăberhaupt nicht. -Soll ich nicht Ihren Mandelreis holen?
Nicht so wichtig.
Aber dem Geschenk, das dabei ist, entgehen Sie nicht.
Der kleine Kerl hier. -Ist schon gut.
Sie packen das schon.
Am schlimmsten sind die erste Weihnacht und der erste Geburtstag.
Ich weiss noch, wie es nach dem Tod meiner Mutter war.
Aber Weihnachten dauert nicht lange. -Nein.
Ich bin hier gerade... -Schon gut.
Frohe Weihnachten.
Das sind unsere Weihnachtsgeschenke.
Heilige Jungfrau...
In dieser Nacht, in der du deinen Sohn geboren hast,
gab sich Gott in dem kleinsten und Àrmsten Menschen zu erkennen...
Bedienung!
Lass Jorgen Mortensen das Wesen der Liebe erkennen
und auf ein Glas Marsala herĂŒberkommen.
Hallo...
Kommt rein!
Guten Abend, Herr Pastor.
Kann ich euch was anbieten? Etwas zu trinken?
Was sagt sie? -Ob wir was trinken.
Machen wir doch, oder?
Da ist sie.
Bitte sehr. -Danke.
Marsala...
Also dann: Fröhliche Weihnachten.
Frohe Weihnachten, Giulia. -Dir auch.
Was hast du bloss mit deinen Haaren gemacht?
Du siehst aus wie 'ne 74-JĂ€hrige.
Weil ich in einen 96-JĂ€hrigen verliebt bin.
Deine Frisur ist sehr schön.
Sie ist klassisch.
Danke, Heilige Mutter! Er mag meine Haare!
Ich möchte zahlen. -Sofort.
Ist sie nicht sĂŒss? -Doch.
Aber es hat keinen Zweck. Sie ist ltalienerin.
Du kannst mit ihr nicht schlafen, ehe ihr nicht verheiratet seid.
Und da liegt der Hund begraben.
Und alles, was sie kocht, isst sie auch selbst.
Und in 6 Monaten hat sie 500 Pfund drauf und sieht aus wie ihre Mutter.
Nicht alle Töchter enden wie ihre MĂŒtter.
Ich will's nicht hoffen. Die von Karen, der Friseuse... ihre Mutter...
Hast du die gesehen?
Hat die gesoffen. Wie ein Fisch. Das war widerlich.
Ihr Haar war lang und strÀhnig.
Richtig verkommen. Die Mutter einer Friseuse!
Die hat gesoffen wie...
Machst du meine Mutter schlecht?
Was fÀllt dir ein?! Du hast sie nicht mal gekannt!
Schau dich an! Bist keinen Furz wert. BehÀltst nicht mal 'ne Stelle.
Untersteh dich, noch einmal so etwas ĂŒber meine Mutter zu sagen.
Du hast nicht mal Eltern gehabt. Keiner hat dich gewollt, oder?
Ich hoffe, ich seh dich nie mehr. -Ist mir auch recht.
Und wenn meine Schwester das hört,
bist du ein toter Mann. -Das glaub ich gern.
TschĂŒs.
Das können wir zur Tradition machen.
Machen wir.
Ich glaub, ich geh nach Hause ins Bett. -Das werd ich auch.
Gute Nacht.
Lise? -Hallo.
Frohe Weihnachten. -Ich wollte gerade zu Ihnen.
Wie geht's? -Gut.
Und mit Ihrer Schwester?
Ist sie nicht auffallend ungeschickt?
Ja, ich kenne sie vom ltalienisch.
Das muss sie von unserem Vater haben.
Oder Ihrer Mutter. PrÀnataler Alkoholschaden.
Alkoholschaden?
Das ist nicht ungewöhnlich.
Da ist mein Bus...
Ich habe das Morphium hochgedreht. -Ja... Das ist nicht erlaubt.
Ihre Mutter ist an entzĂŒndeter BauchspeicheldrĂŒse gestorben.
Ja, aber... -Ja.
Ich muss los.
Wie wÀr's mit 'nem Cocktail? Ich hab erst um 4 Uhr Dienst.
Komm, geh nach Hause.
War sie nicht wunderschön? Giulia?
Mit ihrer neuen Frisur...
Schade, dass wir nicht mit ihr reden konnten.
Du kannst kein ltalienisch, Jorgen. -Sag das nicht, Finn.
Es geht mehr um die Stimmung.
Du kriegst ihn ja doch nicht hoch.
Sie war wohl... -Geh rein, Mann!
Sie war wohl etwas aufgeregt, Karen. -Gehst du jetzt rein?!
Ich glaub nicht, dass sie dich auch aufregen wollte.
Hör jetzt auf, Mann!
Wer sind Sie? -Frohe Weihnachten.
Weihnachten? Begreifen Sie gar nicht. -Haben Sie Besuch?
Was fÀllt Ihnen ein? Sie stinken nach Alkohol! Was wollen Sie?
Sie fragen, ob ich mich um Ihre Stelle bewerben soll.
Wozu soll das gut sein? -FĂŒr die Kirche, die Gemeinde.
Gemeinde? -Darf ich reinkommen?
Wie wollen Sie Hirte sein fĂŒr eine ganze Gemeinde?
Sie können nicht mal entscheiden, ob Sie rein oder raus wollen.
Geschweige denn, ob Sie verheiratet sein wollen oder nicht.
Wegzulaufen und die Frau zu verlassen! -Kann ich rein?
Ja... dann kommen Sie rein. -Danke.
Gott existiert. Wenn wir an ihn glauben, ist er da.
Meine Frau ist nicht zu Hause. Nein.
Meine Frau ist tot.
Sie ist seit 4 Jahren tot.
Gott hat sie mir weggenommen, und sie hat mir Gott weggenommen.
Gott ist abstrakt,
und Sie werden diese Idioten nie dazu bekommen, es zu verstehen.
Wozu soll eine so abgehobene Diskussion gut sein?
Was soll das bringen? -Sie wissen nicht, was Verlust heisst.
Einen Menschen zu sehen...
Zu sehen, wie der NĂ€chste, der Engste verschwindet...
Wie das Einfachste unmöglich wird...
Am Ende konnte sie nicht einmal ein Streichholz anzĂŒnden.
Sie ist einfach verschwunden.
Das gibt Ihnen doch nicht das Recht, die Kirche in den Ruin zu fĂŒhren.
Ihr Leid unterscheidet sich nicht von dem der anderen.
Elisabeth war nicht wie all die anderen unbedeutenden Menschen,
die wir begraben mĂŒssen.
Dann bleiben Sie weg und lassen uns frischen Wind in die Kirche bringen!
Ihnen kann egal sein, was die Leute glauben. Lassen Sie sie zufrieden!
Sie begreifen nichts, weil Sie weder Schmerz kennen, noch Verlust!
Noch Liebe! -Ich weiss, wovon ich rede:
Sie sind dermassen egoistisch, Wredmann! Reissen Sie sich doch zusammen!
Haben Sie Giulia im italienischen Restaurant bemerkt?
NatĂŒrlich.
Sie ist schön. -Ja, sie ist sehr schön.
Sie ist katholisch.
Wahrscheinlich...
schlafen die erst miteinander, wenn sie verheiratet sind.
Ja, das ist wahrscheinlich ĂŒblich.
Sie hat Ihnen sehr zugelÀchelt.
Vielleicht sollte ich sie fragen,
ob sie Lust auf einen Spaziergang hat.
Eine gute Idee.
Wann soll ich sie fragen? -Sobald sie Ihnen die Gelegenheit gibt.
Wurde Pastor Wredmann entlassen?
Dann zieht er aus dem Pfarrhaus aus?
Ich hab keine Ahnung.
War es wegen des Organisten?
Weil er nicht zusammengearbeitet hat.
Ein ziemlich tiefer Sturz.
Der Kirchenvorstand möchte, dass Sie sich bewerben.
Ja, sie haben mich schon gefragt.
Und tun Sie's?
Nein.
Möchten Sie...
einen Spaziergang mit mir machen?
Verzeihung, darf ich Ihren Blutdruck messen? Lis...
Verzeihung, darf ich meinen Blutdruck messen?
Ich hÀtte gerne einen Liter Milch.
Einen Liter Milch, bitte.
Wo ist deine Schwester?
Meine Schwester ist im KĂŒhlschrank.
Danke und Auf Wiedersehen.
Haben Sie vielleicht 5 Minuten?
Ich weiss nicht, was ich wegen Karen machen soll.
Du solltest Entschuldigung sagen. -Entschuldigung?
Sie war doch diejenige, welche!
Dann fang damit an, dass du ihr vergibst.
Wenn dir ein MÀdchen gefÀllt ...was machst du da?
Mir gefÀllt kein MÀdchen!
Aber wenn.
WĂŒrdest du versuchen, an sie ranzukommen?
Nie im Leben.
Er hat mich gefragt, ob ich ltalienisch lernen will.
Jorgen Mortensen.
Reden wir von demselben? -Er ist ein schöner Mann.
Das musst du mit dir selbst ausmachen.
Wieso gehst du?
Was soll ich denn jetzt machen?
120...
Auf Wiedersehen. Schöne Party und gute Reise.
Was willst du hier?
Ich hab an dich gedacht. -Ja. Bleib einfach weg.
Ich wollte mich entschuldigen. -HĂ€tte dir frĂŒher einfallen können.
Entschuldige.
Soll ich dich nachher abholen?
Nein. -Ich hab mich entschuldigt.
Ja. Leb wohl.
Karen...
Leb wohl.
Tag, Olympia.
Bist du beschÀftigt? -Nein, ich war nur am Lesen.
Ăber Verlust.
Ich hab gerade 'ne Menge Hefeteilchen runtergeworfen.
Die kannst du doch wieder aufsammeln. -Eine Lage Eier ist draufgefallen.
Ich lass alles fallen.
Ich kann keine Ordnung halten.
Ich kann kaum schreiben.
Ich hab laufend blaue Flecken, hier und am Ellbogen.
Ich hatte keine Kraft zum AufrÀumen.
Du bist einfach weggegangen?
Ich hab abgeschlossen.
Aber ich will nicht zurĂŒck.
Ich hatte 43 Stellen seit der Schule.
Nach 3 Monaten merken sie, wie schlecht ich bin.
Ich bin nur deshalb so lange in der BĂ€ckerei,
weil ich fĂŒr alles, was runterfĂ€llt, Geld in die Kasse lege,
damit sie es nicht herausfinden.
Ich kann nichts.
Das ist nicht so schön, oder? -Nein.
Ich weiss nicht, ob ich dir helfen kann.
Aber ich kann mit einem Taschentuch anfangen.
Ist das was?
Magst du einen Kaffee?
Leider kann ich dir keine Mohnschnecke anbieten.
Jemand hat Eier draufgeworfen.
Ein Brief von der Bank.
Können Sie unter dem Krachmacher sitzen?
Ich kann dir Geld leihen.
Nein, danke.
Ich hab nie gedacht, dass mein Vater Geld hat. Aber da sind 635.000.
Wovon?
Er hat kaum was gekauft.
Jetzt gehört es dir.
Nein, uns! Sieh mal.
Wenn du willst, kannst du den Salon kaufen.
Und die Bank hat heute lange auf. -Nein, er war dein Vater.
Als Mama gestorben ist, hast du nichts geerbt, oder?
Ich hab dich geerbt.
Wir könnten nach ltalien.
Wenn jemand nach ltalien geht, sollte man den Rest der Klasse fragen,
ob sie mitwollen.
Und den Lehrer.
Wenn es nur ein Sonntag ist, finde ich wohl einen Ersatz.
Und du, Beate? -Kann ich mit?
Das wÀre wirklich toll.
Lise? -Ich kann meine Schicht tauschen.
Und du, Karen?
Ich kann mit.
Und du, Halvfinn? Willst du mitkommen?
Klar. Was ist mit dir Jorgen?
Ja. -Acht?
Dann wollen wir mal beginnen.
Guten Tag.
Ich möchte mich anmelden. -Wie bitte?
Ich möchte mich fĂŒr den ltalienischunterricht hier anmelden.
Dann wird der Kurs nicht gestrichen. Die ist aber sprachbegabt!
Das ist das MĂ€dchen vom Restaurant.
Wenn du irgendwelche EinwĂ€nde hast, garantiere ich nicht fĂŒr die Folgen.
Na gut... Willkommen. Wir gehen alle auf Reise.
Gut. Ich komme mit.
Neun?
Verzeihung...
Möchten Sie...
einen Spaziergang mit mir machen?
Sehr gerne. Wohin wollen wir gehen?
"Wohin wollen wir gehen?"
Weiss ich auch nicht, Jorgen. Wohin sollen wir?
Ich hatte gedacht... vielleicht... Venedig?
Seekrank geworden? -Nein.
Denken Sie an Ihre Frau? -Nein.
Ja... doch...
Ich heisse Jorgen Mortensen. -Sehr erfreut.
Pass auf, dass du nicht in den Kanal fÀllst, Olympia.
Moment, muss nur das hier wegnehmen.
LĂ€cherlich, wie wir hier stehen. -Jorgen ist ein toller Fotograf.
Und ganz ruhig halten... Stille, ja? Danke.
Elektronische Einspritzung. -Ja.
ABS-Bremsen.
Nudelkarte... -Postkarte.
FĂŒr meine Mutter. -FĂŒr deine Mutter.
Was heisst "Briefmarke"?
Ich geh eine kaufen. Bis dann.
Gehen wir.
Geh ruhig weiter, ich komme nach.
Schau...
Was sagst du?
Komm.
Giulia, ich weiss, dass du nicht verstehst, was ich sage.
Ich sag es trotzdem.
Ich bin 10 Jahre Àlter als du und zu nichts so richtig zu gebrauchen.
Ich hab keine Verwandten, ich bin nicht gut in der Arbeit.
Ich hab kein Hobby.
Bis auf ltalienisch.
Und auch das nur wegen Halvfinn.
Denn eigentlich kann ich keine Sprachen.
Ich kann dir nicht mal was sagen.
Ich bin wohl ein ziemlicher Langweiler.
Ganz sicher hab ich nicht dein Temperament.
Und mit dem Sex, darauf vertraue ich auch nicht mehr.
Ich weiss, dass du nicht verstehst, was ich sage.
Aber wenn ich's jetzt nicht sage,
krieg ich's nie mehr raus.
Ich liebe dich und möchte immer mit dir zusammen sein.
Ich hÀtte gerne Kinder.
Und möchte sehen, wie du Àlter wirst
und alt bist.
Ich werde dich jeden Tag lieben, vom Morgen bis zum Abend.
Ich möchte dich so gerne heiraten, Giulia.
Ich verstehe ein wenig DĂ€nisch.
Ich spreche nur sehr schlecht.
Vielleicht möchte ich dich gerne heiraten.
Aber...ich will in die Kirche gehen -Ja...
und darĂŒber nachdenken.
Wartest du auf mich? -Ja.
Warte hier.
Ja.
Ja?
Wollen wir... tauschen?
Meine bleiben leichter auf der Gabel...
Wenn du magst?
Und Jorgen Mortensen, geht's gut?
Eigentlich... geht es mit meiner Sportverletzung besser.
Ich glaube, das hÀngt mit dem Klima zusammen.
Bestimmt.
Du singst ja schön!
Danke. Ich singe auch oft.
Die beiden ChorsÀnger in der Kirche...
Die kriegen allmÀhlich Stress, weil so viele kommen.
Wir könnten einen Sopran gebrauchen.
Ich dachte... aber nur, wenn du Lust hast.
Die hinteren Reihen halten wir frei, fĂŒr den Fall, dass du runterfĂ€llst.
Aber das wirst du nicht.
Hast du Lust? -Ja, gerne.
Wunderbar.
Da ist es!
Geh du zuerst rein.
Hallo... -Da ist ja Karen.
Entschuldigt die VerspÀtung.
Guten Abend.
Hat er mir geschenkt.
Wer? -Jorgen Mortensen.
HĂŒbsch, nicht? -Nein, hĂ€sslich.
Wie deine Haare.
Ich hab sie nicht geschnitten.
Das Essen geht auf mich. -Nicht nötig...
Doch, ich werd nÀmlich den Maserati verkaufen.
Ach nein!
Warum?
Ich brauch ihn nicht mehr.
Jede Ăhnlichkeit mit tatsĂ€chlichen Personen oder Ereignissen
ist nicht beabsichtigt und wÀre rein zufÀllig.
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