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(Vogelgezwitscher)
(Quito) Du nimmst die Kinder von der Stra�e
und gibst ihnen die Chance auf ein neues Leben.
(Kr�henschreie)
Und wenn du die Richtigen ausw�hlst, dann stellen sie keine Fragen.
Das Oderbruch und der Grenzbereich in Polen sind perfekt.
(omin�se Musik)
Ich kann nicht l�nger hier bleiben.
Ich tue, was ich kann, aber irgendwann f�llt es auf.
Wir haben alle Zeit der Welt.
Geh so lange weg von hier,
bis du als dein Sohn wiederkommen kannst.
Stojan stirbt und Adrian versteckst du.
Oder du schickst ihn zu uns.
Was ist mit Arthur?
(Regen prasselt)
Hallo.
Wei�t du, wo ich Arthur Kring finden kann?
(entferntes Donnergrollen)
(bedrohliche Musik)
(Kr�henschreie)
Maggie ist jetzt 18, richtig?
Immer noch keine Symptome?
Keine Angst.
Deswegen bin ich nicht hier.
Du bist alt geworden.
Ich bewundere dich, dass du das aush�ltst.
Man gew�hnt sich dran.
Ja, das tut man eben nicht.
Das macht es ja so bewundernswert.
Aber ich habe dich immer verstanden.
Ich habe dich und deine Familie vor den Strigoi besch�tzt.
Und dennoch...
siehst du in mir keinen Freund mehr.
Dabei beneide ich dich.
Eines Tages will ich auch eine Familie.
Was willst du?
Alles ver�ndern.
Ein Internat. Hier im Oderbruch, mit Stojan.
Zusammen k�nnen wir meinen Vater �berzeugen.
Dein Vater wird sich niemals ver�ndern.
Bitte ihn um Vergebung.
Schlie� dich uns wieder an.
Kai wird ein Gro�er J�ger, dann sind wir schon zu viert.
Meine Entscheidung steht.
Nein.
Du verschwendest dein starkes Blut und deine Macht.
Ist es das wirklich wert?
Wenn du wirklich eine Familie willst...
dann wirst du es eines Tages selbst herausfinden.
(elektronische Musik, fl�sternde Stimmen im Hintergrund)
(Quito) Mein Ziel ist eine Koexistenz zwischen uns und allen anderen.
Wenn du diese Leichen nicht aufget�rmt h�ttest...
w�ren wir schon wesentlich n�her am Ziel.
Du hast alles zerst�rt, was ich mit Stojan
�ber Jahrzehnte aufgebaut habe.
Aber jetzt fangen wir neu an.
(Kai) Die meisten Leichen auf dem Berg waren von Stojan.
Jede Ver�nderung hat ihren Preis.
Wie viele Opfer hat es gekostet, bis du dich ver�ndert hast?
Epilepsie.
Darum hasst mich mein Vater.
Er sieht in mir den Zustand unserer sterbenden Art.
Und gewisserma�en stimmt das ja auch.
Du kennst das Gef�hl, vom eigenen Vater verachtet zu werden.
Vielleicht wollen wir deswegen alles anders machen.
Du denkst, du kannst die Krankheit kontrollieren,
wenn du nur unseren Blutdurst stillst?
Aber du hast keine Ahnung was Durst wirklich bedeutet.
Guck dich an.
Du sitzt irgendwo in deinem Palast
und trinkst jeden Tag frisches Menschenblut.
Du hast keine Ahnung wie die meisten von uns leben,
�berleben, wie es wirklich ist.
Ich hab's gesehen und gelebt.
Denkst du, jemand wie Cristobal wartet
auf sein Blutp�ckchen von deinem n�chsten Internat?
Du kannst aus W�lfen keine Schafe machen.
Es ist in uns.
Es kann uns jederzeit �berkommen, auch dich.
Du wei�t nicht, wie es ist, zu verdursten und zu verhungern.
Und dann h�rst du den Puls einer Vene.
Du hast keine Ahnung wovon du redest.
Du kannst auch sie nicht kontrollieren.
(Grillenzirpen)
(Klirren)
(Schloss �ffnet sich)
(Zajak) Hier sind wir erstmal sicher.
Sie werden ihr nichts tun.
Vera ist das Kostbarste, was sie haben.
Momentan ist eher mein Bruder Veras gr��te Bedrohung.
(ruhige Gitarrenmusik)
(Wind pfeift)
(Quito) Ist das der Hund?
(Fayez) Mh-mh.
Gibt es irgendetwas, was ich f�r dich tun kann?
Vielleicht gibt es etwas, was du noch brauchst.
Aus deiner Wohnung?
Ich werde dir nichts antun.
Und ab einem gewissen Zeitpunkt
werde ich gar nichts mehr machen, was du nicht willst.
Du verstehst noch nicht, was du bist.
Ich wei� es.
Nein, du wei�t was du in dir hast, aber nicht, was es bedeutet.
Meine Mutter hat mir gesagt, was ihr vorhabt.
Vera, das ist keine Entf�hrung.
Das ist deine Rettung.
Vor was?
Vor meinem Vater und vor deiner Mutter.
Mein Vater wird genau das machen, wovor dich Maggie gewarnt hat.
Und ein Leben mit deiner Mutter w�re ein Leben auf der Flucht.
Vor den Strigoi, vor dem Gesetz, aber vor allem vor dir selbst.
Du bist zu mehr bestimmt.
Du kannst die Menschen und uns vereinen. Du kannst alles ver�ndern.
Ich will nichts ver�ndern. Ich will nach Hause.
Und wo ist das?
(melancholische Musik)
Wo bringen die sie hin?
Zu ihrem Anf�hrer.
Wenn Kai Recht hatte, lebt der in einer dieser Kirchen,
von denen er erz�hlt hat.
(spannende Musik)
(Zajak fl�stert) "Bestimmung des h�heren Lebens"
(Maggie) Ordo Aeternus, ewiger Orden.
Eine Sekte, die weniger als 4000 Mitglieder umfasst
und weltweit 58 private Einrichtungen betreibt.
Geschichte... Organisation...
Symbolik.
"Aeternitatis dono beati at summum ordinem ascendimus".
Wir haben in Norwegen einen Strigoi get�tet
und kurz vorher hat er was Lateinisches gemurmelt.
Aeternitatis dono beati.
"Aeternitatis dono beati", das hat er gesagt.
Was hei�t das?
"Durch das Geschenk der Ewigkeit gesegnet
steigen wir zu h�chster Ordnung auf.
Wir �berwinden die Sterblichen und streben nach G�ttlichkeit."
Wo sind diese 58 Geb�ude?
Du hast gefragt, ob ich irgendwas brauche.
Mein Hund ist noch in einer Wohnung in Monrico.
Er braucht dringend Medikamente.
Schreib alles auf, was wir wissen m�ssen.
Wir holen ihn.
(spannende Musik)
(Zajak) Wo noch?
Recife, Brasilien. Ist der letzte.
(Zajak) Immer noch zu viele.
(Maggie) Wir m�ssen das irgendwie eingrenzen.
Wir suchen nach einem abgeschiedenen Ort.
Ankara weg.
Barcelona, nein. Palermo, Merida. Moskau auch.
15, 16, 17, 18.
18 Orte.
Das ist immer noch viel. Haben wir noch irgendwas?
Kai hat diese eine Stelle zitiert.
"Gem�uer des Himmels �ber der Welt. Der ewige Orden niemals zerf�llt.
Des St�rksten Heim, dein K�rper ein Stein.
T�r spricht: 'Tritt ein', wie der Reben Wein, das Blut ist so rein."
"Gem�uer des Himmels", das ist eine Kirche.
"�ber der Welt."
Auf einem Berg, in einem Gebirge.
(Zajak fl�stert die Worte erneut)
Nur jemand mit reinem Blut darf eintreten.
Weinreben.
Keines von denen liegt im Gebirge.
Das kann auch eine Metapher sein f�r was anderes.
Vielleicht, dass... �hm...
Dass die Religion, der Geist �ber allem steht.
18 Orte.
Auf verschiedenen Kontinenten.
Und es ist alles geraten.
Sie k�nnen sie �berall hin verschleppt haben.
Wir haben nichts.
(seufzt)
(Grillenzirpen, ruhige Musik)
(Ruf einer Eule)
(fernes Hundegebell)
Wie ist Roland gestorben, Maggie?
Dejan hat ihn erstochen.
Er ist mir hinterhergekommen, in die Villa.
Er wollte mich retten.
Eigentlich wollte er das schon immer.
Schon als wir Kinder waren.
Und irgendwie hat er das ja auch.
Hast du seine Tageb�cher gelesen?
Ja.
Und?
Bin ich das Schlimmste, was ihm je passiert ist?
Er hat dich geliebt, Maggie.
Auch als du weg warst.
Das Schlimmste f�r ihn war, dass seine Mutter verschwunden ist.
Was ist?
Er schreibt davon in seinen Tageb�chern.
Und dass seine Mutter in einem Kloster ist.
Hier.
"Papa ist zusammengebrochen.
Hat gewimmert."
"...dass sie in einem Kloster im Niemandsland lebt
und dass es ihr gut geht.
Ich wei�, es war nur eine L�ge, um mich zu beruhigen.
Ich hasse es, wenn er das macht."
Vielleicht war es gar keine L�ge.
Vielleicht wusste Justus wirklich, wo Veronika ist.
Also nicht get�tet, sondern verschleppt.
Gefangen gehalten in einem Kloster im Niemandsland.
Aber Niemandsland kann ja alles bedeuten.
(spannende Musik)
(Zajak) "Terra nullius"
Latein f�r "niemandes Land".
Bezeichnet Gebiete, die rechtlich keinem Staat zugeordnet sind
und keine zentrale Regierung oder Institutionen haben.
Keine Polizei oder gesetzliche Strukturen.
Heute ist der Status von terra nullius selten.
Bekannte Beispiele sind Bir Tawil,
eine W�stenregion zwischen �gypten und dem Sudan,
sowie ein kleines Grenzgebiet zwischen Spanien und Portugal
namens Terra Azul.
Da ist eine Kirche.
Genau da.
"Terra Azul ist kaum besiedeltes und
streng bewachtes Naturschutzgebiet an der Atlantikk�ste.
Das bedeutendste Bauwerk der Region ist das Kloster 'Casa do Ceu'.
Ein weiterer Aspekt des Klosters
ist der traditionelle Anbau und Export von Wein."
(Maggie) Das sind doch Weinreben.
"Wie der Reben Wein das Blut so rein."
(M�wenschreie)
Wir sind gleich da.
(Quitos Frau) Wenn wir ihn nicht finden, war alles umsonst.
(Frosch quakt)
(Quaken geht weiter)
(Quaken)
Hier.
(spannende Musik)
(Grillenzirpen)
(Schl�ssel klimpert)
(Autot�ren entriegeln)
(d�stere Musik)
(Alarm geht los)
(Motor startet)
(Motor r�hrt auf)
(Quito) Bring Kai nach oben.
Wir kommen nach.
(M�wenschreie)
Was ist das hier?
(Quito) Ein Friedhof.
Es tut mir leid.
Meine Leute waren zu sp�t.
(Gitarrenkl�nge)
Du kannst ihn hier begraben.
(hektisches Atmen)
(Motorger�usche)
(M�wenschreie)
Danke.
(Sophie) Papa!
(melancholische Musik)
(Quitos Frau) Ich hatte solche Angst.
Dein Vater wollte uns umbringen.
Wer ist das?
Das ist Magdalenas Tochter.
Sie ist noch viel besser geeignet.
Ich erkl�re es dir sp�ter.
Hast du oben alles vorbereitet?
Ja.
Ich beneide dich.
- Warum? - Weil du ein M�dchen bist...
und trotzdem Jahrhunderte lang leben kannst.
Wie mein Vater.
(omin�se Musik)
Woher wei�t du, dass sie unser Blut hat? Wenn sie es nicht hat...
Dann werde ich das Schicksal von Helen und meiner Tochter
selbst in die Hand nehmen.
Danke.
Es ist Zeit.
Vera...
Sie werden dich anders behandeln, als ich es tue.
Du musst jetzt stark sein.
Tu, was sie sagen.
Dann wird alles gut.
Vertrau mir.
(d�stere Musik)
(Kr�henschreie)
(r�chelndes Husten)
(T�rangel quietscht)
Wo ist Magdalena Kring?
Wir brauchen sie nicht.
Wir haben... ihre Tochter.
(r�chelnder Atem)
(Ion) Kai Kring.
(Ion raunt)
Das Folterrad war im Mittelalter...
eine besonders grausame Form der Hinrichtung.
Die Opfer lebten noch viele Stunden...
unter gr��ten Qualen weiter.
Bis endlich der Kreislauf versagte...
und der erl�sende Tod eintrat.
Mein Vater... wurde an genau so einem Rad gefoltert.
Und die Leute wunderten sich...
warum er auch nach Tagen nicht sterben wollte.
Es wurde als ein Eingriff Gottes interpretiert...
und man hat ihn begnadigt.
Dieses Rad ist eine Warnung f�r jeden, der zu mir kommt.
Aber f�r dich... wird es dein neues Zuhause.
Ich werde dich auf dieses Rad flechten und zerbrechen.
Und wenn deine Wunden geheilt sind,
werde ich dich wieder auf dieses Rad flechten und wieder zerbrechen.
Und wieder.
Und wieder. Und wieder.
Schafft ihn mir aus den Augen.
(r�chelnder Atem)
(Raunen)
Halbblut.
Zierlich...
(Schmatzen)
Zerbrechlich...
Schwacher Geist...
Hm.
Es ist kaum zu glauben, dass du unsere Erl�sung sein sollst.
Ich hoffe f�r dich, dass sie es ist.
Sonst wirst du mit ansehen, wie lang deine Zippen am Rad �berleben.
Bereitet alles vor.
(spannende Musik)
(Kai �chzt)
(r�chelnder Atem)
(choraler Gesang)
(dumpfe Schl�ge)
(Orgelmusik)
(Wimmern, �chzen)
Quito. Quito, bitte.
(panisches Atmen)
Bitte nicht.
Bitte nicht.
(Schmerzensschrei)
(Schmerzensschreie, Weinen)
(Schnappatmung)
(spannende Musik)
(panisches Atmen)
So.
(panisches Atmen geht weiter)
(Schmerzensschrei)
Noch nichts zu sehen.
(Schnappatmung)
(Schmerzensschrei)
(Arzt) Stillhalten!
Ganz ruhig.
(Herzschlag)
(St�hnen)
Die Geweberegeneration ist also... f�r ein Halbblut...
So etwas habe ich noch nie gesehen.
(schreit) Was habe ich euch gesagt?
Was sagen die Zweifler jetzt?
Jahrhunderte haben wir auf diesen Moment warten m�ssen.
Und so mancher hat das Vertrauen verloren.
(Tuscheln, Raunen)
Aber... wer gibt euch jetzt die Blutmutter?
Ich!
Mein Zuchtprogramm lebt!
(Vera st�hnt, atmet schwer)
Das...
ist die Mutter eurer Kinder.
Sie ist die Mutter unserer Zukunft.
Sobald das Konzil vollst�ndig ist...
legen wir fest, wer sie zuerst bekommt.
(fl�sternde Stimmen)
(Fiepen)
(Schrei) Vera!
Das tut mir leid.
Was hat Quito mit mir vor?
Du musst ihm vertrauen.
Wie soll ich jemandem vertrauen, der mich entf�hrt hat?
Um mich f�r seine Zwecke zu benutzen.
Und mir nicht sagt, was diese Zwecke sind.
(Helen) Wie ich wurden die meisten hier geboren und indoktriniert.
Manche, wie Sophie...
haben die Welt au�erhalb dieser Mauern noch nie gesehen.
Sobald sie geschlechtsreif sind, kommen sie in ein Zuchtprogramm
und werden einem J�ger zugesprochen,
um seine Kinder zu zeugen.
In der Hoffnung...
dass sie eines Tages ein M�dchen wie dich geb�ren.
Quito will uns befreien.
Aber nur mit dir an seiner Seite hat er die Macht dazu.
(Motor)
(Handbremse)
(Maggie r�uspert sich)
(Motor r�hrt)
(dynamische Musik)
(spannende Musik)
(fl�sternde Stimmen)
(Mann) Das Konzil ist vollst�ndig versammelt.
Zieh das an.
Das Gewand der Blutmutter.
Jetzt.
Jetzt.
(dynamische Musik)
(Motor r�hrt)
(Ion) Zum ersten Mal seit 100 Jahren sind wir hier versammelt.
Wegen ihr.
Derjenige mit dem reinsten und st�rksten Blut erh�lt sie,
sobald ich zwei weibliche Nachkommen mit ihr gezeugt habe.
Mit jeden weiteren zwei Nachkommen
wird sie in entsprechender Blutreinheit dem N�chsten �bergeben.
Ihre Starkblutkinder
werden den Fortbestand unserer Art sichern
und uns in ein neues Zeitalter f�hren.
(Ion) Bring sie in mein Gemach.
Ich komme gleich.
(alle J�ger sagen fl�sternd das namenlose Gedicht auf)
(Fl�stern)
Du musst nicht mit reinkommen.
Ich wei�.
(Fl�stern endet)
(Ion) Auf ein neues Zeitalter.
Ich mach das Tor von innen auf.
Sie werden dir nichts tun, ich bin dein Schutzschild.
(Maggie) Bleib hinter mir und ziel auf... - Kopf oder Herz.
(Zajak) Woher wissen wir, ob wir hier richtig sind?
(span.) Dies ist Privatgel�nde.
(St�hnen, �chzen)
Wir sind hier richtig.
(Quaken)
(Quito) Filobatis terribilis.
Der goldene Pfeilgift-Frosch.
Wie wir ist er vom Aussterben bedroht.
Er kommt ausschlie�lich in einem kleinen Gebiet in Kolumbien vor.
(Husten)
Seine Haut ist mit Dr�sen ausgestattet, die ein Gift absondern.
(Husten)
Die kleinste Menge ist t�dlich.
Nicht einmal wir sind diesem Gift gewachsen.
(Husten, Ringen nach Luft)
Die ersten Symptome sind Taubheit,
kribbelnder Mund und schlie�lich
Muskelschw�che, Schwindel.
Also genau das, was ihr alle gerade sp�rt.
Quito! Was hast du uns angetan?
Quito!
(Husten geht weiter)
So muss sich das f�r die Sch�ler in meinem Internat angef�hlt haben.
(dramatische Musik)
(dumpfe Schl�ge, �chzen)
Maggie ist hier.
Wir holen meine Familie und Vera und gehen durch die Katakomben zum Boot.
Schick jeden Mann, den wir noch haben, um sie aufzuhalten.
(Sch�sse)
(spannende Musik)
Komm! Bleib hinter mir.
(unverst�ndliches Fl�stern)
(ferne Sch�sse)
Wir m�ssen hier weg.
(Helen) Was ist da oben los?
Bring sie zur Bucht und wartet dort auf mich.
Ich komme nach.
Ich muss Vera holen.
(Vera) Kai.
(Sch�sse)
(Vera) Kai! Hol mich hier raus!
Hol mich hier raus! (st�hnt)
(aufgeregtes Atmen)
Es tut mir leid.
Kai.
(Kai) Du wei�t, warum ich das tun muss.
Tu das nicht, bitte.
Kai, schau mich an.
Das ist deine Erl�sung!
Kai, nein. Nimm die Waffe runter.
Es gibt einen anderen Weg, Kai.
(schnieft) Das ist der einzige Weg.
(dramatische Musik)
(Waffe klickt ohne Munition)
(ferne Sch�sse)
(Kai) Ich w�nschte, ich m�sste das nicht tun, Vera.
Aber wir h�tten nie geboren werden d�rfen.
(Arthur) Unsere Art stirbt aus,
weil es au�er deiner Mutter und deiner Schwester keine Frauen gibt.
Und das ist gut so.
(Schl�rfen)
(Arthur) Unz�hlige Menschen
w�rden ihren Kindern und Kindeskindern zum Opfer fallen.
(Keuchen)
(Schuss)
(dramatische Musik)
(Vera weint, keucht)
Kai.
Kai?
Er hat versucht mich zu t�ten.
(keucht, weint)
Das h�tte nicht passieren d�rfen.
Kai h�tte nicht sterben m�ssen.
(Maggie) Aber ihr m�sst alle sterben.
(Vera) Nein.
Er ist nicht, wie du denkst.
(Maggie) Vera, du kannst ihm nicht vertrauen.
Nehmt die Waffen runter.
Keiner wird hier mehr sterben.
Du wirst ihm nichts tun, sonst komme ich nicht mit dir.
(Quito) Vera, willst du akzeptieren, was du bist?
Oder willst du es bek�mpfen?
Deine Mutter hasst, was du bist.
Sie hasst sich selbst.
Alles, was sie dir zu bieten hat, ist ein Leben auf der Flucht.
Ein ewiger Kampf gegen dich selbst.
Selbstverst�mmelung.
Qualvoller Entzug.
F�r immer.
Warum ist deine Mutter nicht schon fr�her zu dir gekommen?
Sie hat sogar deine Nachbarin Raquel bezahlt, um auf dich aufzupassen,
damit sie es nicht tun muss.
Sie hat dich versto�en.
(Maggie knurrt)
(Zajak) Wir m�ssen hier weg.
Versuch nicht, uns aufzuhalten.
Wann kommt Vater?
Er kommt gleich.
(sph�rische Musik)
(choraler Gesang)
(Zajak) Fahr los.
Wir m�ssen uns um deine Wunden k�mmern.
Ich w�nschte, ich h�tte dich nie kennengelernt.
(Quietschen)
(dumpfer Aufprall, Glas splittert)
(Fiepen)
(ruhige Musik)
(choraler Gesang)
(Wellenrauschen)
(Motorboot geht an)
(choraler Gesang)
(schreit) Vera!
Es gibt noch genug J�ger unter uns, die deinem Vater loyal sind.
Wie willst du sie �berzeugen, dir zu folgen?
Nicht mir.
Ihr.
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