All language subtitles for Oderbruch (4) (Sin Padres).deu

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Original subtitles

(Gebr�ll)

(Wind pfeift)

(dumpfes Klirren)

Gibst du mir den Schl�ssel, bitte?

(Kai) Das M�dchen im Tierheim...

Das war deine Tochter.

Wie hei�t sie?

�hm...

Vera.

Niemand wusste von ihr.

Ich hab's nie jemandem erz�hlt.

Ich wollte sie da nicht mit reinziehen.

So wie unsere Eltern dich da nicht mit reinziehen wollten.

Wenn's jemand h�tte besser wissen m�ssen, dann du.

(melancholische Musik)

Deine Tochter.

Du wei�t, was das bedeutet.

(Maggie) Vielleicht hat sie es ja gar nicht.

Roland ist ihr Vater.

(Kai) Wie haben die von ihr erfahren?

Wei� ich nicht. Keine Ahnung.

Spielt auch keine Rolle. Es ist nur wichtig,

dass wir vor diesen Strigoi...

(laut) Du h�ttest mir davon erz�hlen m�ssen!

Und was h�ttest du dann gemacht?

Wir h�tten sie zu uns geholt.

Ach, weil sie einfach so mitkommen w�rde?

Mit zwei v�llig Fremden?

Ihr komplettes Leben hinter sich lassen w�rde?

Oder h�ttest du sie entf�hrt?

Oder gibt's f�r dich noch 'ne andere L�sung?

Es ist zu sp�t, um �ber Optionen zu diskutieren!

- Vielleicht haben die sie schon! - Ja, eben!

Wir werden es nicht rausfinden, wenn wir rumsitzen!

(Maggie) Gib mir den Schl�ssel!

(Motor geht an)

(elektronische Musik, fl�sternde Stimmen im Hintergrund)

(Kr�hen schreien)

(bedrohliche Musik)

(Vera �chzt)

(spannende Musik)

(Zajak) Guten Morgen! - Hey!

(Vera) �hm, sorry, ich wollte dir 'ne Notiz schreiben.

Tut mir leid wegen gestern Abend, ich bin eingeschlafen.

Ich hab Fr�hst�ck geholt. Du solltest was essen vor der Pr�fung.

Ein gro�er Tag.

Danke, aber ich �hm...

Die werden mich eh durchfallen lassen. Ich kann nicht mehr spielen.

Nicht besser geworden?

(Vera verneint)

Komm, wir essen was.

(spannende Musik)

(Vera) Hey! Danke f�r das Fr�hst�ck.

�hm, ich muss leider schon los.

Meine Finger f�hlen sich besser an. Und sonst komm ich zu sp�t.

�h ich... Ich kann dich fahren.

Alles gut. Ich will keine Umst�nde machen.

Puntito schl�ft auch noch. Besser, man l�sst ihn.

Ich... Ich bin wieder da, bevor er wach ist.

Okay. Danke.

(Wellenrauschen)

(bedrohliche Musik)

(T�r knarrt und f�llt ins Schloss)

(Frau fl�stert) Wach auf. Wach auf, sie kommen.

(Mann) Alle Zibben hier wurden im Zuchtprogramm geboren

und sind �u�erst gehorsam.

W�hlen Sie, wen immer Sie m�chten.

Jedoch gibt es bestimmte Blutgruppen und Parameter,

die ich Ihnen als gute �bereinstimmung empfehlen w�rde.

Das erh�ht die Chancen auf eine weibliche Strigoi.

(Arzt) Gut.

Alle Schwangeren und Unreifen zur�cktreten, bitte.

(schwere Schritte)

Sie geh�rt Ions Sohn.

(spannende Musik)

(Arzt) �h... Noch nicht reif.

Ich m�chte, dass Sie sich am�sieren, aber das w�rde den Zweck verfehlen.

(schwerer Atem)

(Arzt) Gute Wahl. Das ist Irene.

Sehr gesund. Sauberes Blut.

Und ihre Werte erg�nzen sich gut.

Irene?

Irene?

(bedrohliche Musik)

(tiefes Einatmen)

(tiefes Ausatmen)

(M�nch) Was ist?

(zischendes Einatmen)

(zischendes Einatmen geht weiter)

Es wurde auch Zeit.

Sophie, folge mir zu unserem Gast.

Sie geh�rt... mir.

(Arzt) Bei allem Respekt.

Was ist denn los mit eurem schwachen Blut?

(zittriges Atmen)

Und trotzdem werde ich der Erste sein.

(Arzt) Sie wird dann mit dem n�chsten Starkblut gehen.

Solange k�nnen Sie Sophie haben.

Sag Quito, dass sein Vater ihn sprechen will.

(bedrohliche Musik)

(Freizeichen)

(erneutes Freizeichen)

(Raquel) Ja? - Dein Geld ist unterwegs.

Ich muss dringend Vera sprechen. Aber ihr Telefon ist aus.

(Maggie) Ist sie zu Hause? - Nein.

Sie ist in der Schule.

Gro�e Pr�fung heute.

Wer war das?

Ich habe jemanden, der sie beobachtet.

Eine Nachbarin.

(spannende Musik)

(leere Flasche klirrt)

Du hast gestern alles ausgetrunken und trotzdem brauchst du mehr?

(Motorger�usch)

(Autohupe)

Es geht mich nichts an, aber die... �hm...

Die Frau auf deinem Laptop, hat das was mit deinem Job zu tun?

Ja, sie wird vermisst.

Ich versuche, sie zu finden.

Hast du sie schon mal gesehen?

(Vera verneint)

Ich war nicht ganz ehrlich wegen Puntito. �hm...

Er hat die Addison-Krankheit und muss jeden Tag Tabletten nehmen, sonst...

Wei� nicht, warum ich das nicht vorher gesagt hab.

Weil du Angst hattest, ich w�rde ihn nicht nehmen.

Ist schon okay.

(Motorger�usch)

(Motor stoppt)

(Autot�r knallt)

(Heckklappe quietscht)

(Heckklappe knallt)

- Viel Gl�ck. - Danke.

Auch, dass ich bei dir �ben konnte.

Gern.

- Und denk an unseren Deal, ja? - Ja.

Wenn ich bestehe, ruf ich meine Mutter an.

Viktor, man kann auch zugucken.

Also es dauert nicht lange, ich spiele nur ein St�ck.

Und dann muss ich sowieso noch neue Tabletten f�r Puntito holen, also...

Kannst auch mitkommen und dann kann ich dir das mal zeigen.

Okay.

(bedrohliche Musik)

(Fl�stern auf Spanisch)

(Ausatmen)

(melancholische Cellomusik)

(Cellomusik geht weiter)

(unh�rbarer Dialog)

(Cellomusik mischt sich mit Motorenger�usch)

(Musik klingt aus)

(Seufzen)

(Scheuern)

(Schrubben)

(Kai) Wir tun alles, damit die Strigoi Vera nicht kriegen.

Aber...

Im �u�ersten Notfall m�ssen wir tun, was getan werden muss.

Du wei�t, was die sonst mit ihr machen.

Der Tod w�r 'ne Erl�sung. (Pistole klickt)

(Rumpeln)

Egal, was passiert, du wirst ihr nichts tun.

Sie ist mein Kind.

Wenn wir sie verlieren, holen wir sie zur�ck.

(Kai) Es wird der Moment kommen,

wo du dich fragen musst, wie viele Leben sie wert ist.

(bedrohliche Musik)

(Kai hustet)

(T�r quietscht)

Bestanden.

- Gl�ckwunsch. - Danke.

Ich muss noch aufs Zeugnis warten und dann k�nnen wir los.

(energiegeladene Musik)

Wie sieht sie aus?

Wir holen sie da nur raus.

Versprochen.

(spannende Musik)

(Fiepen)

(Herzschlag)

(fl�sternd) Ist okay, ist okay.

(Fiepen)

(Herzschlag)

(lautes H�mmern)

(H�mmern schwillt an)

(Kai) Schei�e!

(Kai) Komm schon!

(Maggie w�rgt leise)

(Kai) Nicht hier, nicht jetzt.

Los.

Und, wie f�hlst du dich jetzt?

Gut.

Ich ruf sie an.

Sehr gut.

(T�r knallt)

(Maggie w�rgt)

(spannende Musik)

(schweres Atmen)

(R�cheln)

(spannende Musik endet)

(langes Ausatmen)

Einen besseren Zeitpunkt wird's nicht geben.

Ich wei� nicht, was ich sagen soll, aber...

Erz�hl ihr von der Pr�fung.

Sag, dass du bestanden hast.

Dass du bereit bist, sie zu treffen.

Nur sie kann deine Fragen beantworten, Vera.

Auch wenn es vielleicht nicht das ist, was du h�ren m�chtest.

Es ist der einzige Weg, damit abzuschlie�en, oder?

Egal, ich mach das jetzt einfach.

(Vera seufzt)

Vielleicht geht sie ja auch nicht ran, dann...

(bedrohliche Musik)

(Musik)

(Musik stoppt abrupt, R�uspern)

(spannende Musik)

(Freizeichen)

(Freizeichen geht weiter)

(Vibration) (Stimmengewirr)

Hallo?

(Vera) Ist da Magdalena?

Wer ist da?

(Maggie) Woher hast du diese Nummer?

Du hast sie meinen Adoptiveltern gegeben.

Hallo? (Hall)

(melancholische Musik)

Vera?

Ja.

(zitterndes Atmen)

Bleib stehen.

(Cellomusik)

Wer bist du?

(stottert) D-D-Deine Mutter.

(melancholische Musik)

(Musik wird bedrohlich)

Ich will nur Kai, Maggie.

Was ist hier los?

Das ist schwer zu erkl�ren.

Versuch's.

(Maggie) Du...

bist in eine gef�hrliche Familie hineingeboren.

(ringt nach Worten)

Ich hab versucht, dich da raus zu halten.

Aber die Vergangenheit hat uns eingeholt.

Was soll das hei�en?

Du bist in Gefahr und ich bin die Einzige, die dir helfen kann.

Maggie?

Gib mir deinen Bruder und ich lass euch gehen.

Wir... Wir m�ssen hier weg.

(zittriges Atmen)

(Fiepen)

(Herzschlag)

(metallisches Schlittern)

(dumpfer Schlag)

(Zajak �chzt)

(Zajak schreit dumpf)

(dumpfer Knall)

(Kai fern) Maggie!

(Maggie atmet schwer)

(Kai ruft) Maggie!

(Maggie schreit)

(Kai br�llt) Schau mich an!

Rei� dich zusammen!

Wo ist Vera?

(bedrohliche Musik)

(Zajak �chzt)

(Maggie) Vera!

Komm nicht n�her, oder ich ruf die Polizei.

Vera, bitte, h�r mir zu.

Wer seid ihr?

(Maggie) Wir m�ssen hier weg.

An einen sicheren Ort.

Nein.

(dumpfer Schuss)

(bedrohliche Musik wird leiser)

(Musik wird wieder lauter)

Strigoi.

(Sch�sse knallen)

Nimm sie! (Sch�sse knallen weiter)

Nicht schie�en.

(Reifen quietschen)

(scharfes Quietschen)

Runter!

(laute Sch�sse)

Das ist Zajak!

(Sirene n�hert sich)

(Quito �chzt)

(quietschende Reifen)

(Hubschrauberger�usch)

(Pistole klickt)

Wir m�ssen gehen! (Sirene wird lauter)

(Windrauschen)

(Fliegen surren)

(Zajak hustet)

(melancholische Musik)

(dumpfer Knall)

(Maggie r�uspert sich)

Das ist bestimmt alles ganz sch�n viel.

- Aber... - Ich w�r gern allein. Bitte.

Wenigstens 'nen Moment.

Wenn du Fragen hast...

Ich bin hier.

(bedrohliche Musik)

(St�hnen)

(Klopfen)

(T�r �ffnet sich)

(�chzen)

Ihre Frau hat angerufen.

(Fayez) Sie wird sich gleich wieder melden.

Sie m�ssen viel trinken.

Wie lange war ich weg?

(Fayez) 20 Stunden.

(T�r schlie�t)

(Quito st�hnt)

Sie braucht Zeit.

(Windesrauschen)

(bedrohliche Musik)

(Kai) Was ist mit ihm?

(Wind pfeift)

Glaubt sie dir?

Glaubt sie dir?

(Zajak) Ich wei� nicht, ob das was �ndert, aber...

Ich bin nicht mehr bei der Polizei.

Wurde entlassen.

(Zajak) F�r verr�ckt erkl�rt und entlassen.

Ich bin allein, Maggie.

Ich wei� das. Wir lesen Nachrichten.

Warum hast du uns geholfen?

Ich brauche Kai.

(Maggie) Aha.

Und was willst du mit ihm?

Ihn als den Oderbruchm�rder ausliefern?

Allen beweisen, dass du Recht hattest?

So was in der Art, ja.

Kai ist nicht, was du denkst.

Du glaubst, du wei�t, was hier los ist? Du hast keine Ahnung.

Du solltest das alles ganz schnell vergessen.

Bis jetzt hast du nur deinen Job verloren. Lass es dabei.

(ruft) Der Leichenberg.

All die Toten.

Das war dein Bruder, Maggie.

Er und dein Vater haben all diese Menschen ermordet.

(ruft) Nicht alle.

(spannende Musik)

Da war noch jemand anderes.

Ein gr��eres �bel.

Adrian Demko.

Das war nicht Adrians Leiche, die ihr in der Villa gefunden habt.

Stojan.

(leises Lachen)

Adrians Vater.

Die Demkos waren lange verschwunden.

(Zajak) Als sie zur�ck kamen nach Krewlow,

hat Stojan sich als Adrian ausgegeben

und dann mit seinem �lteren Sohn

das Internat aufgezogen in Polen.

Mit Gorski als Strohmann, ja?

Was ist denn in der Villa passiert, Maggie? Wo ist Adrian Demko jetzt?

Wir lassen dich hier.

Ich ruf in 12 Stunden die Polizei

und sag denen, wo du bist.

Keine Polizei, Maggie.

Ihr seid mit den Nachrichten �ber mich nicht auf dem neuesten Stand.

(Zajak) Guck nach.

Die werden's mir anh�ngen.

Wie bei Pulver-Paul und Gorski.

Ich wei�, dass es ein gr��eres �bel gibt.

Und dieses gr��ere �bel ist jetzt auch hinter mir her.

Strigoi.

Die an der Musikschule, die waren das.

Ja.

-Okay, keine Polizei.

Wem soll ich sonst Bescheid geben? Familie, Freunde?

(Zajak) Wie gesagt...

Ich bin allein.

Genau wie ihr.

Wenn wir dich gehen lassen, was machst du dann?

Ich wei� es nicht.

Du sagst, Kai ist nicht der, f�r den ich ihn halte?

Was ist er dann?

(Wellenrauschen)

(bedrohliche Musik)

(Quitos Frau) Wir haben nur ganz kurz.

Das ist das Telefon von deinem Vater.

Er kommt sicher gleich zur�ck. Hast du die Frau gefunden?

Wir haben keine Zeit mehr.

Was ist passiert? Wo ist Sophie?

Sie haben rausgefunden, dass sie ihre Periode bekommen hat.

Fedor hat sie f�r sich beansprucht.

Sprich mit ihm.

Ich habe deine Tochter nicht anger�hrt. Sie ist sicher bei mir.

Aber dein Vater hat bereits ein Starkblut bestellt, um sie abzuholen.

Ein J�ger. Er wird bald hier sein.

Du bist auf unserer Seite?

Das h�ngt davon ab, ob dein Plan Erfolg hat.

Ich komme mit den Krings zur�ck.

Du musst Sophie so lange vom Zuchtprogramm fernhalten.

(fl�stert) Jemand kommt.

(Schritte)

Du wei�t, was zu tun ist.

(spannende Musik)

(T�r knallt zu)

(Windrauschen)

Es ist eine seltene Erbkrankheit.

Und die wenigen, die es noch haben, sterben aus, weil...

abgesehen von mir, nur noch M�nner �brig sind.

Kai und ich, wir beschleunigen dieses Aussterben.

Er will seine Taten wieder gut machen.

Er t�tet keine Menschen mehr. Er rettet Leben, viele Leben.

Und ich helfe ihm dabei.

Die Strigoi wollen mich, um ihre Nachkommen zu zeugen.

Um ihre Art zu retten.

(melancholische Musik)

Jetzt sind sie auch hinter Vera her, ja?

(kurzes Auflachen)

Ich wei� aber nicht, ob sie es hat.

Wir beide wissen Dinge, die uns gegenseitig nutzen k�nnen.

(bedrohliche Musik)

Was soll das?

(Maggie) Er kann uns helfen.

Die Strigoi haben ihm zwei Morde angeh�ngt.

Er fl�chtet vor der Polizei und den Strigoi, genau wie wir.

Das Risiko ist zu gro�. Wir k�nnen ihm nicht trauen.

Kai!

(Maggie) Er hat unser Leben gerettet.

(Kai) Ja, und es stehen viele auf dem Spiel, wenn er uns verr�t.

Wo ist Vera?

(spannende Musik)

(heftiges Atmen)

Es gibt zwei Hauptwege.

Den, den wir hergekommen sind, und den zur Bananen-Plantage.

(Kai) Wir m�ssen uns aufteilen.

Okay, ich nehme das Auto und fahre den Weg zur�ck,

den wir gekommen sind.

Und du da lang. Du kommst mit mir.

(Maggie) Und Kai!

Wenn du sie findest, rufst du mich sofort an.

(Motor heult auf)

(Vera atmet heftig)

Bleib weg von mir!

Lass uns reden.

Ich gehe nicht mit euch. Lass mich in Ruhe.

Ich werde niemandem was erz�hlen. Bitte, lass mich gehen.

Du wei�t, dass ich das nicht tun kann.

Lass mich einfach gehen.

(Maggie) Kai?

Vera?

Vera?

(Vera hyperventiliert)

Bitte h�r mir zu.

Ich geh nicht mit euch. Ich glaub dir kein Wort.

Runter vom Weg!

(Vera br�llt) Hey! Hey!

(�chzen)

(Maggie) Du kannst nie wieder in dein altes Leben zur�ck!

(Vera schreit dumpf)

(lautes Rattern)

(Vera wimmert)

Ich lass dich jetzt los und dann wirst du mit uns kommen.

Ob du willst oder nicht. Verstanden?

(ruhige Cellomusik)

(Maggie von fern) Kai?

Warum hast du mich nicht angerufen?

Es tut mir leid.

Glaubst du das alles, was sie sagt?

(Vera) Hm.

Was in diesem Buch steht ist wahr?

Ja.

(sentimentale Musik)

Was ist mit deinem toten Sohn?

Du hast das alles nur gemacht, um an meine Mutter ranzukommen...

Und Puntito?

(Vera) Ohne seine Medizin wird er sterben.

(Autot�r klappert)

Ich brauch 'nen Beweis.

Halt still.

(Knarren)

(epische Cellomusik)

Hast du oft Bauchkr�mpfe, wenn du isst?

(Kai) �belkeit, Erbrechen?

Einen Durst, den du nicht stillen kannst, egal wie viel du trinkst?

Vor allem morgens.

St�ndig Hunger, aber keinen Appetit.

Vera? Schau mich an.

Wir m�ssen rausfinden, ob du es hast.

Ich habe es nicht.

Hatte nie das Verlangen, Blut zu trinken. Find's ekelhaft.

-Ich hatte auch nie das Verlangen und auch kaum Symptome.

Ich hab es nicht.

Es gibt 'ne gute Chance, dass du es nicht hast.

Dein Vater war ja keiner von uns.

Sie hat es.

"Mit jedem Tropfen auf dem Mund heilt nicht das Herz,

heilt nur die Wund."

Sie hat es.

(Zajak) Ihre Fingerkuppen waren ganz wund.

Vom Cello spielen.

(Zajak) Ich habe ihr heimlich mein Blut untergemischt.

Sie hat es getrunken...

und �ber Nacht waren die Wunden geheilt.

Es tut mir leid, Vera.

-Lasst ihr uns allein, bitte?

(T�r knarrt)

(sentimentale Musik)

Ich glaube, ich wei�, wie du dich f�hlst.

Mir ging es genauso.

(Maggie) Total verraten.

Wie der einsamste Mensch auf der Welt.

Dann habe ich meinen Bruder wieder gefunden.

Und der war noch viel einsamer als ich.

Und jetzt sind wir zusammen ein bisschen weniger einsam.

(Maggie) Was wir haben... Was wir sind...

So schlimm es auch ist, es hat uns zusammengebracht.

Wir brauchen uns gegenseitig. Wir passen aufeinander auf.

Wir sind f�reinander da.

Und... jetzt auch f�r dich.

Lass mich f�r dich da sein, Vera.

(Zajak) Wie viele Menschen, Kai?

Wie viele hast du get�tet?

Oder hast du aufgeh�rt zu z�hlen?

(Hundegebell)

(Kai) Ein Mensch hat vier bis sechs Liter Blut.

Unter extremen Schmerzen habe ich mit 0,5 Liter pro Monat �berlebt.

Rechne es dir aus.

Es vergeht kein Tag,

an dem mich die Gedanken an meine Opfer nicht qu�len.

Das Einzige, was ihre Stimmen zum Schweigen bringt, ist,

alle zu t�ten, die wie ich sind.

Das Morden im Oderbruch hat wegen mir aufgeh�rt, das wei�t du.

(Kai) Wenn wir die Strigoi nicht bek�mpfen,

dann werden noch viel mehr Menschen sterben.

Ich bin bereit, alles zu tun,

um die Welt von dieser Krankheit zu befreien.

(Pistole klickt)

Alles.

(Frosch quakt)

(Quaken, bedrohliche Musik)

(Klirren)

(R�cheln)

(Quaken)

(dumpfer Aufschlag)

(rasselnder Atem)

(bedrohliche Musik)

(rasselnder Atmen)

(Quitos Vater) Nun.

Sag mir...

Wo ist mein Sohn?

(bedrohliche Musik schwillt an)

(Flattern)

(bedrohliche Musik)

(Vera) Diese Strigoi, die hinter uns her sind,

werden nicht aufh�ren, egal was wir tun, oder?

Ihr �berleben h�ngt davon ab.

Also bin ich jetzt f�r immer auf der Flucht,

weil du sie zu mir gef�hrt hast?

(Vera) H�ttest du jemals nach mir gesucht,

wenn diese Krankheit nicht w�r?

(Windrauschen)

Tut mir leid, aber du musst ins Auto einsteigen.

Warum?

Bitte tue einfach, was ich sage.

Und was, wenn ich es nicht tue?

(Waffe klickt)

(Vera) Meinst du das ernst?

Du haust nicht nochmal ab.

(Maggie) Kai!

Was machst du?

Wir machen es so, wie du willst.

Aber unter meinen Bedingungen.

Sie ist einmal abgehauen, sie wird es wieder tun.

Das Risiko gehe ich nicht ein.

Gibst du mir die Waffe bitte?

Du kannst ihr nicht trauen.

(Kai) Sie begreift das Ausma� ihrer Situation �berhaupt nicht.

Doch, sie versteht's. Ich hab mit ihr geredet.

Sie wird nicht mehr abhauen. Gib die Waffe.

(Kai) So, wie du unsere Situation verstehst?

Du bist zu dicht dran.

Du siehst nicht das ganze Bild.

Handelst emotional, aber wir m�ssen strategisch denken.

Erkl�r mir nicht unsere Situation. Gib her jetzt.

Gib her jetzt!

Ich mach immer alles, was du sagst.

Selbst, wenn ich anderer Meinung bin.

Weil ich dir vertraue.

Und du l�gst mich an.

Die ganze Zeit.

Ich trag die Folgen deiner L�gen und trotzdem

mach ich immer noch was du sagst.

Aber jetzt nicht mehr.

Du l�sst mich das auf meine Art und Weise regeln.

(Maggie) Du w�rst ohne mich doch �berhaupt nicht hier.

Die wollen Vera und mich!

Nicht dich! Das ist meine Tochter! Meine Verantwortung!

-Du kannst nicht mal Verantwortung f�r dich selbst �bernehmen!

Du bist ein Junkie!

(melancholische Musik)

Hast du das Vera auch erz�hlt?

Gib mir die Waffe.

(Kai) Ja, es stimmt.

Du hast mich vor mir selbst gerettet.

Und jetzt tue ich das gleiche f�r dich.

(Kai st�hnt auf)

(Maggie �chzt)

Das sind Entzugserscheinungen.

Die Art, die man hat, wenn man Menschenblut trinkt und mehr braucht.

(Kai) Man braucht immer mehr und mehr.

(Kai) Du kannst mir nichts vormachen.

Ich hab das alles selbst durch.

Ich wei�, dass du heimlich pures Menschenblut trinkst.

Du kannst das nicht unterdr�cken.

(heiseres Lachen)

Ich hab mein ganzes Leben damit verbracht.

Und trotzdem h�rst du nicht auf mich.

Dabei bin ich der einzige auf der Welt,

der verstehen kann, was du durchmachst.

Du bist wie ich.

(schreit) Ich bin nicht wie du!

Ich habe keine 27 Menschen get�tet!

Du h�ttest Stanislaw get�tet, wenn ich dich nicht aufgehalten h�tte!

Weil du sein Blut wolltest!

Ihr seid beide wie ich.

Ihr wisst es nur noch nicht.

(Kai) Und du musst dich entscheiden.

Vertraust du mir? Oder ihr?

Viel Gl�ck.

(sentimentale Musik)

(spuckt aus)

(Musik schwillt an)

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