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Hallo?
Ava!
Ava!
Ava!
Ava!
Ava!
Ava!
Ava!
Ava!
Warte!
Hilfe!
Ava!
Was ist passiert?
Wie geht's dir? – Ganz gut.
Siehst scheiĂźe aus.
Danke.
Wenn Schlafentzug dich nicht tötet, dann das Koffein.
Ernsthaft, du musst schlafen.
Was machen wir hier eigentlich?
Was? Der Typ ist gut.
Alles, was ich ĂĽber ihn gelesen habe, ist positiv.
Sagt das Internet.
Woher weiĂźt du, dass die Bewertungen nicht fake sind?
Er ist Arzt.
Ärzte können sich so was kaufen. – Kann ich auch ...
Mach ich aber nicht. – Deswegen hast du keine Follower.
Okay.
Du bist mies drauf und er ist seriös.
Seriöse Ärzte auf Kundensuche verschicken Massen-Mails?
Du nennst es Massen-Mail, ich gutes Timing.
Man nennt es Spam. – Wen kümmert's?
Wichtig ist: Wir haben ihn gefunden.
Er bezahlt uns dafür, ein Medikament zu testen, das unsere Probleme löst.
Es ist mein Problem.
Ich wache jede Nacht auf, weil du schreist.
Das macht es zu unserem Problem.
Du hast recht.
Wenn du nicht willst, sagen wir ab.
Ich kann es nochmal mit Hypnose versuchen. – Nein.
Wir ziehen das jetzt durch.
Gut.
Falls ich mich mit den Medikamenten sicherer fĂĽhle ...
fĂĽhle ich mich auch bei deinen Tricks wohler.
Das ist kein Trick.
Hypnose ist seit Jahrhunderten bewährt.
Es hat die Träume nicht beendet. – Ich versuche eine neue Technik.
Vergiss es.
Darf ich Ihnen das Gepäck abnehmen? – Gern. Danke.
Ich will das nicht tun. FĂĽhl mich wie ein Idiot.
Hello, mein Name ist Gina Delamo und ich habe Probleme.
Es ist kein AA-Treffen.
Das wird super. Ich rieche schon die frische Bergluft.
Es wird wunderschön. – Es stinkt eher nach Diesel.
Es wird super. Los geht's.
Ich weiĂź, dass Geheimhaltungsvereinbarungen normal sind.
Aber niemand zu sagen, wohin wir gehen, ist schräg.
Wenn ich bedenke, wie viel Kohle die uns zahlen?
... habe ich keine Probleme damit.
Willst du mal hören, was ich gelernt habe?
Klar. Was?
Es gibt drei Teile im menschlichen Geist:
zunächst die Gedanken, die im Mittelpunkt stehen ...
wie ich.
Dann die Erinnerungen und das Unterbewusstsein.
Es ist der wichtigste Teil, weil man es nicht sehen kann.
Er sagt ...
Das Unterbewusstsein ist ein Kessel voller WĂĽnsche und ...
Impulse, die von Erinnerungen kontrolliert und beherrscht werden.
Er sagt auch, dass einige Erinnerungen zu schmerzhaft sind ...
um sie anzuerkennen, sodass sie im Unterbewusstsein eingeschlossen bleiben.
Verstanden?
Ich glaube, ich muss zuerst meinen Kaffee austrinken.
Soll ich fahren? – Nein.
Mir geht es gut. – Hilfe!
Hilfe!
Bitte helfen Sie mir!
Warte!
Helfen Sie!
Helfen Sie mir!
Pass auf dich auf!
Es ist mein Boot!
Es ist mein Boot!
Verschwinde aus meinem Boot.
Hilfe!
Hilfe!
Ha, ha! Yeah!
Sorry!
Halt an! Ich fahre jetzt!
Wow, ist echt nett hier.
Bin zu mĂĽde, um mit Stadtleuten zu reden.
Das Gute ist, wir kriegen hier keine Anrufe von Gläubigern.
Wir haben kein Netz. – Keine Angst.
Ich habe WLAN und Festnetz.
Ich bin Dr. Reginald Nowak.
Ich bin Rob.
Ich weiĂź. Rob Philkins.
Und Sie mĂĽssen Jolene sein.
JoJo. Jolene, Jo ...
Kommen Sie mit. Bitte.
Kommen Sie.
Sie haben sich fĂĽr die Studie qualifiziert ...
basierend auf der Umfrage auf meiner Website.
Bevor wir anfangen ...
muss ich mit Ihnen ein EEG machen. – Was ist das?
EEG?
Damit wird die elektrische Aktivität des Gehirns überwacht.
Das ist nötig für die anfängliche Dosierung.
Das ist das Produkt von mehreren Tausend Forschungsstunden.
Das Ergebnis ist bemerkenswert.
Ich garantiere einen friedlichen Schlaf mit der Pille.
Das ist ein toller Kamin.
Bitte? – Der Kamin, er ist wunderbar.
Danke. – Die Handwerkskunst ist bemerkenswert.
Er ist recht alt ... – Wann kriegen wir das Geld?
Sie werden alle bezahlt, bevor Sie gehen.
Das ist mein hochmodernes Neuro-Labor.
Ist das ein MRT? – Ja.
Damit machen wir die Scans.
Ich fange an mit Kaplan, dann Gina ...
Jolene, Rob und Ava zum Schluss.
Ich habe ein paar Metallstifte im Knie von nem Bootsunfall ...
Keine Sorge, es gibt andere Möglichkeiten, die Dosis zu bestimmen.
Trägt sonst noch jemand Metall? – Ja.
Metall, das nicht entfernt werden kann.
Fangen wir an.
Ich sehe den Kosmos.
Ich falle auf die Knie, schau zu Gott auf und schreie.
Dann wache ich auf.
Danke Kaplan.
Was ist mit Ihnen, Ava?
Möchten Sie Ihre Träume teilen?
Ich hatte mein ganzes Leben Alpträume.
Seit ich klein war.
Sie fingen an, als ich ...
auf einer Reise war mit ... – Ava!
Du musst nichts sagen ... – Nein ...
Es tut mir gut.
Meine Familie liebte Sport.
Mein Vater lieĂź mich mit 11 Jahren an einem Wasserskiwettbewerb teilnehmen.
Ich wurde Zweite an dem Wochenende.
Und benahm mich wie eine Göre.
Ich flehte ihn an, uns sofort nach Hause zu bringen ...
obwohl die Sonne unterging.
Statt auf der Insel zu bleiben ...
fuhren wir ...
im Dunkel nach Hause ...
zwei Stunden lang zum Hafen.
Unterwegs sahen wir einen Mann in einem blauen Boot.
Ich glaube, er braucht Hilfe.
Er hat nicht auf uns geschossen ...
Stattdessen ...
Unser Boot begann zu sinken.
Wir sind alle ins Wasser gefallen.
In der Panik ...
atmete ich Wasser ein ...
und begann zu ertrinken.
Plötzlich sah ich es ...
Sie ...
Was immer sie ist.
Dann wurde ich ohnmächtig.
Ich erinnere mich an die KĂĽstenwache.
Sie fanden mich bewusstlos in einer Rettungsweste.
Sie sagten, dass alle ertrunken wären.
Es war seltsam, weil wir alle schwimmen konnten.
Wurde das Arschloch erwischt?
Nein.
MerkwĂĽrdig war, dass jemand die KĂĽstenwache genau zu mir geschickt hat.
Da war sonst niemand.
Es hätte nur der Typ sein können, der geschossen hat.
Das ergibt keinen Sinn.
Ava, Ihr Verlust tut mir sehr leid.
Wenn es ein Trost fĂĽr Sie ist: Das Medikament wird Ihnen helfen ...
und die Alpträume beenden.
Wie sah dieses Ding aus?
Ich weiĂź nicht ...
Wie eine ...
alte Frau oder so was.
Das sehen auch Kaplan und ich in unseren Träumen.
Ständig.
Rob und ich auch.
Also, ich habe keine Alpträume.
Ich bin hier, um Ava zu unterstĂĽtzen, aber ...
Ich habe wie Sie alle einen Traum erlebt.
Einen Alptraum.
Und auch bei mir fing es an, nachdem ich fast ertrunken wäre.
Ich habe diesen Traum erforscht.
Seine UrsprĂĽnge reichen Jahrhunderte zurĂĽck.
In Spanien heiĂźt er: La Bruja de Agua.
In Deutschland: die Wasserhexe.
In Russland: dowodoworot.
Die grobe Ăśbersetzung ist immer: Wasserhexe ...
oder Traumhexe. – Traumhexe?
Ja.
Die Menschen erleben es, wenn sie ersticken.
Ăśberleben Sie ...
wiederholt sich der Traum im Schlaf.
In der Realität ist das die Reaktion des Gehirns auf extreme Angst.
Warum träumen wir das Gleiche?
Es scheint eine archaische Reaktion zu sein.
Wie eine Nah-Tod-Erfahrung.
Unabhängig von Rasse, Religion und Kultur ...
beschreiben alle Menschen weltweit die gleiche Nah-Tod-Erfahrung ...
mit geringfügigen Abweichungen ... – Wie lange geht das so weiter?
Wahrscheinlich Jahre ...
Vielleicht sogar ...
Hören Sie ...
Ich möchte Ihnen helfen, damit umzugehen.
Damit helfe ich ...
auch mir selbst.
Was hat Ihre Alpträume ausgelöst?
Ich wollte tauchen lernen.
Wir waren eine Gruppe.
Es war das erste Mal.
Mein Atemregler versagte, ich begann zu ertrinken.
Ich verlor mein Bewusstsein.
Da sah ich die Hexe.
Wie alle anderen auch.
Sagen Sie mir ...
Hat jemand Klarträume?
Wissen Sie manchmal, dass Sie träumen?
Und haben auch die Kontrolle darĂĽber?
Ich denke schon ...
Aber nicht immer ...
Es kommt jetzt häufiger vor.
Ich habe versucht, Ava mit Hypnose zu helfen.
Kann das der Grund für die Klarträume sein?
Sind sie Hypnosetherapeut? – Nein ...
Ich fange erst an ... – Muss man dafür nicht Dr. phil. sein ...
oder so was, um Hypnose zu machen?
Nein.
Ava, wachen Sie mitten in der Nacht auf? – Oft.
Normalerweise beruhige ich mich und schlafe wieder ein.
Gut, versuchen Sie, sich auf die Träume zu konzentrieren ...
bevor Sie wieder einschlafen.
Das ist der Schlüssel zu den Klarträumen.
Ich möchte Ihnen danken.
FĂĽr Ihre Anwesenheit und Ihre Teilnahme.
Das war ein sehr produktiver Tag.
Ich verlasse Sie jetzt. Wir sehen uns bald.
Verschwinden wir hier.
Was ist los mir dir? – Wir müssen weg!
Können wir nicht. – Und ob!
Das ist Bullshit! Er will nur seine Probleme lösen!
Kommt noch Gruppenkuscheln? – Gib ihm ne Chance!
Er pumpt uns voll mit Drogen, damit wir alles vergessen.
Wir sollten bleiben.
Wozu? – Für das Geld.
Das ist es nicht wert. – Für mich.
Du kommst nicht mit? – Ich brauch das, Rob.
Okay, du klärst es so, ich so.
Gut. Du willst bleiben?
Von mir aus, ich verstehe das.
Da ist ein Motel ...
zehn Meilen von hier. Ich hole dich Sonntag ab. – Rob, bitte.
Ich kann das nicht. – Du wolltest es versuchen.
Das habe ich.
Ich kann nicht glauben, dass wir alle den gleichen Traum haben.
Wir sollten schlafen gehen. – Das sagt du so.
Okay, wir sehen uns frisch und munter morgen.
Gute Nacht.
Hey.
Böse, wenn ich bei Jolene bleibe?
Sie scheint durcheinander. Ich pass auf sie auf.
Ja, klar. Wir sind ja fĂĽr dich hier.
Ich bin so ...
so mĂĽde.
Aber ich will noch nicht schlafen.
Ich weiĂź.
Ich auch nicht.
Wenn das Medikament wirkt, ruhen wir uns richtig aus.
Aber bis es soweit ist ...
Na, komm, Baby.
Da geht mehr. – Nein.
Nein. – Doch.
Hey.
Wie geht es dir?
Gut.
Solange ich nicht einschlafe.
Aber den Kampf verliere ich wohl.
Das kenn ich.
Tut mir leid mit Rob. – Muss es nicht.
Ich bin nebenan.
Wenn du was brauchst.
Ich wusste, dass es schwierig wird ...
Ihn hierherzubringen ...
Es ist nicht so, dass er keine GefĂĽhle hat.
Er kann nicht darĂĽber reden und wird dann sauer.
Wir haben beide viele Menschen verloren ...
Die uns nahestanden.
Der Schmerz hat ihn verändert.
Er hat das Vertrauen verloren und hat alle ausgeschlossen.
Ich wünschte, er wäre jetzt hier.
Was ist passiert?
Sind wir eingeschlafen? – Glaube nicht ...
Baby, komm schon.
Komm schon. – Okay.
Ich komm gleich.
Wie oft träumst du?
Die Alpträume ...
Jede Nacht.
Seit meiner Kindheit.
Ich kam zu einem Psychiater ...
und der fing mit irgendwelchen Tests an.
Danach bin ich nie wieder dort gewesen.
Weiß nicht, wie ich die Alpträume so lange überleben konnte.
Hoffentlich helfen uns Dr. Nowaks Pillen.
Bitte schlaf noch nicht ein.
Ich würde nicht mal einschlafen, wenn ich einen in Schlafmittel getränkten Truthahn essen würde.
Okay, dann kannst du ...
Auf mich acht geben? – Ja. Klar.
Ich meine es ernst.
Ich sehe dich, Baby. Entspann dich. – Ja.
Das versuche ich. – Chill.
Chill.
Runter, runter gehen wir ...
Rundherum drehen wir ...
Ich drehe mich im Kreis.
Ich liebe diesen Kreis so sehr.
Ach, in der schwarzen Magie ...
In der schwarzen Magie ...
Kennst du das?
Jolene?
Dr. Nowak!
Das war nur ein Traum. – Das war kein Traum.
Das Medikament hilft, aber braucht Zeit. – Ich sah es.
Warum sind Ihre Pupillen so geweitet? Komme gleich wieder.
Jolene wird es gut gehen.
Um Sie mache ich mir Sorgen.
Hier. Setzen Sie sich.
Ihre Träume erscheinen real ...
weil Ihr Verstand so mächtig ist.
Sehen Sie nach oben.
Weiter.
Weiter.
Weiter.
Weiter. – Ah!
Was haben Sie gemacht?
Ihnen eine Beruhigungsspritze gegeben. Sie haben eine Episode.
Hurensohn. – Pscht ...
Ich habe das gemacht, damit Sie gut schlafen.
Das ist alles.
Ist alles in Ordnung?
Gina?
Wie geht's?
Gina?
Hey.
Du wirst doch nicht mĂĽde, oder?
Nein, nein. – Sicher?
Wollte nur nach dir sehen.
Schlaf gut.
Mein besonderes Mädchen.
Bin ich eingeschlafen?
Baby!
Warst du gerade hier?
Kaplan!
Hilfe! – Gina!
Gina!
Komm her! Gina!
Halt dich fest! Mach schon!
Komm schon!
Kaplan!
Oh Gott!
Kaplan! Kaplan!
Baby!
Wach auf! Baby!
Baby!
Hilfe!
Hilfe!
Hilfe!
Dr. Nowak!
Dr. Nowak!
Dr. Nowak!
Gina, warte!
Gina!
Gina, warum antwortest du nicht?
Gina?!
Gina?
Kaplan!
Kaplan!
Kap!
Kaplan!
Jolene!
Hilfe!
Jolene!
Hilfst du mir bitte?
Alles okay? – Wo ist Ava?
Enzo, bitte ich brauche Hilfe!
Kaplan ist ohnmächtig.
Wo ist Ava? – Weiß nicht.
Kaplan!
Was? Warte, nein.
Nein, nein, nein. – Was ist passiert?
Er war gerade noch hier.
Kaplan!
Kaplan!
Hast du Ava gesehen? – Sie war bei mir.
Jetzt ist sie weg.
Es war echt.
Ich habe geschlafen, aber es war echt.
Ich habe Wasser aus dem Traum in der Lunge.
Ich bin eingeschlafen und damit aufgewacht!
Verdammt.
Unsere Träume sind schlimmer, seit wir hier sind.
Irgendwas stimmt nicht.
Liegt vielleicht an den Pillen. Sagen wir es Dr. Nowak?
Sollen wir ihn da mit reinziehen?
Hey, Doc, ich habe im Traum Wasser geschluckt und später ausgekotzt.
Gina war baden und muss nun genäht werden. Haben Sie eventuell Zwangsjacken für uns?
Ich ruf Rob an. Er soll mich holen.
Verdammt, wieso habe ich hier kein ... – Kein Netz? Bei mir geht's.
Vorhin ging es noch.
Bist du mit dem WLAN verbunden? – War ich.
Wo willst du hin? – Ich gehe, muss Rob finden.
Da drĂĽben ist ein Fahrrad.
Willst du ein Rad?
Wo?
Am Schuppen.
Am FuĂź des Berges ist eine Stadt, such eine Tankstelle und frag nach einer Mitfahrgelegenheit.
Okay? Wann hast du Kaplan zuletzt gesehen?
Das war, als ich ... – Warte, wo willst du hin? Da lang.
Ich bring sie kurz hin. – Okay.
Du verirrst dich. Hier ist sonst nichts.
Was ist mit Ava? – Ich suche sie.
Wenn du Kaplan siehst, sag ihm, er soll sofort herkommen. – Okay.
Kaplan anrufen.
Der Teilnehmer ist derzeit nicht erreichbar.
Bitte versuchen Sie es später noch einmal. – Scheiße!
Ich sehe die Straße. – Okay.
Ich komme allein weiter. – Sicher?
Absolut. – Okay.
Gut, ich gebe dir etwas Licht.
Damit du Autos sehen kannst.
Und die Autos dich sehen.
Okay.
Okay.
Wenn du Rob gefunden hast, holt ihr uns ab.
Was? – Rob!
ScheiĂźe.
ScheiĂźe.
Rob?
Was ist passiert?
Okay.
Rob!
Er ist nicht drin.
Ihm geht's gut.
Geht's ihm nicht. – Bestimmt.
Hör auf, das zu sagen! – Okay.
Er ist mit nem anderen Wagen zusammengestoĂźen ...
Die haben ihn rausgeholt und ins Krankenhaus gebracht.
Wir gehen zu Nowak und rufen die Polizei.
Ja? Gut?
Komm mit. Komm schon.
Komm.
Komm.
Das ist nicht psychosomatisch.
Ich glaube Ihnen, Gina.
Eine meiner Patientinnen hatte wiederkehrende Träume ...
von Fröschen in ihrem Bett.
Sie sprang panisch auf ...
und versuchte, die schleimigen Dinger zu zerquetschen.
Am Ende ...
hatte sie sich die Hände so oft gebrochen, dass sie deformiert waren.
Nicht die Frösche waren Schuld ...
Es waren ihre eigenen Handlungen.
Genauso ist es in Ihrem Fall ...
Sie sagen, ich war das?! – Nein ...
Warten Sie ...
Warum sind Ihre Pupillen so geweitet?
Alpträume setzen Adrenalin frei und das ...
Hilfe! – Und Adrenalin ...
Er hatte einen Unfall!
Robs Wagen ist ... – Geht es Rob gut?
Nein, keine Ahnung. Da ist Blut! – Wo?
Ăśberall im Wagen!
Wo ist sein Wagen?
Ein paar Meilen Richtung Stadt. – Den Berg runter. Ich melde es ...
Hast du Ava gesehen? – Sie schläft.
Wo? – Keine Ahnung. Frag ihn.
Dr. Nowak. – Psst.
Ja, Sheriff, ich muss einen Unfall melden.
Der Name des Fahrers ist Robert Philkins. – Bitte Dr. Nowak!
Ja, wenn Sie möchten. Danke.
Der Sheriff lässt nach Rob suchen.
Inzwischen ĂĽberprĂĽft er das Krankenhaus. Eventuell wurde jemand eingeliefert.
Wo ist Ava?
Ich gab ihr ein Sedativum, damit sie sich ausruhen kann.
Beruhigungsmittel?
Dazu hatten Sie keine Erlaubnis? – Von ihr schon.
Sie hat darum gebeten.
Der Schlafmangel fordert seinen Tribut.
Wenn sie schläft, könnte sie das Gleiche erleben wie ich oder schlimmer.
Wo ist sie?
Sie ist im MRT.
Ich dachte, wir lernen eine Menge, wenn wir ihr Gehirn scannen, während sie träumt.
Das war der Plan.
Aber nach diesen Ereignissen ...
ist es wohl besser, wenn ...
wir diesen Test abbrechen.
Vergeben Sie mir.
Es war mein Lebenswerk.
Ich entschuldige mich.
Ich wollte allen wirklich nur helfen.
Robs Wagen wird bis morgen weggeräumt sein.
Ich bringe Sie ĂĽberall hin, wohin Sie wollen.
Ich will Ava sehen, jetzt!
NatĂĽrlich.
Bitte kommen Sie.
Wir sind gleich wieder da.
Ihre Sorge um Ava ist bemerkenswert.
Ich muss Kaplan finden.
Ich komme mit.
Sehen Sie, sie schläft.
Und ist sicher, wie ich gesagt habe.
So ein Hirnscan braucht etwas Zeit.
Sie hat Ihnen erlaubt, sie zu betäuben und ein MRT zu machen?
Das glaube ich nicht. – Enzo.
Ich habe es schriftlich.
Es liegt hier auf dem Schreibtisch.
Hier ist es.
Das ist nicht ihre Unterschrift.
Glauben Sie mir, das ist sie.
Sie können sie fragen, wenn sie aufwacht.
Darf ich telefonieren? – Natürlich.
Hilfe!
Hilfe!
Hallo!
Hallo!
Du hättest mit uns sterben sollen.
Das hättest du tun sollen.
Bist du bereit, Schatz?
Ich denke, du solltest jetzt laufen.
Was?
Mach die TĂĽr auf!
Ava!
Aufmachen!
Ava!
Koffeinpille?
Gern.
Die Polizei wird gleich hier sein.
Die finden sie.
Kaplan und ich ...
wir wollten es gemeinsam durchstehen.
Wir hofften, dass die Pille wirkt ...
damit wir aufhören zu träumen.
Dass er nicht da ist ...
ist schlimmer als jeder Alptraum.
Ich wĂĽrde eine Millionen mal halb ertrinken, wenn es Rob zurĂĽckbringt.
Denkst du, sie sind tot?
Ich will nicht mehr denken.
Wir sollten versuchen zu schlafen.
Wir könnten uns abwechseln, wenn du willst.
Ich passe auf, wenn du dich ausruhen möchtest.
Und wecke dich, wenn was nicht stimmt.
Die Idee klingt gut.
Was zum Teufel?
Jolene?
Oh, mein Gott!
Gina!
Gina, wach auf!
Gina!
Ich weiĂź nicht, wo Nowak ist. Aber er hat nicht die Polizei angerufen.
Der Festnetzanschluss ist tot.
Er hat etwas vor. Wir müssen uns schützen, nach Waffen und Rädern suchen.
ScheiĂźe, versteck dich!
Oh Gott!
Oh mein Gott, sorry!
Bist du okay? Dein Kopf ...
Das war Nowak, er hat mich niedergeschlagen.
Ich wusste es.
Er hat viel mehr vor.
Wir müssen hier weg. – Ach was.
Habt ihr das Boot gesehen? – Was?
Nein. – Kommt mit.
Virago, dieses Boot hat Ava gesehen, als ihre Familie starb.
Woher willst du das wissen?
Wie viele Boote heiĂźen Virago? Das ist Nowaks Boot.
Wo ist Ava?
Im Keller, noch immer in dieser verdammten Maschine.
Wir mĂĽssen sie rausholen.
Wir mĂĽssen irgendwie da reinkommen.
Sie bewegt sich. Sie träumt.
Ich versuche den Lüftungsschacht! – Wo willst du hin?
Zum Schacht.
Oh nein.
Runter!
Wenn wir sie nicht von außen erreichen können ...
vielleicht von innen. – Wie?
Vielleicht kann ich sie finden. – Wo im Traum?
Da ist auch das Ding. – Ja.
Ich muss vorsichtig sein. – Wozu die Schere?
Zum Schutz.
Wenn es uns im Traum schaden kann ...
sollte ich ...
ich mich wehren können.
Versuchst du zu schlafen? – Ja.
Vergiss es. Ich halte die Luft an, bis ich ohnmächtig werde.
Klingt gruselig.
Wenn es etwas schiefgeht ... – Wecke ich dich.
Wenn mein Körper schwebt, dann ...
ScheiĂźe!
Ich brauche deine Hilfe.
Was kann ich tun?
Würg mich, bis ich ohnmächtig werde.
Auf keinen Fall! – Mach schon!
Leg deine Hände auf meinen Hals. – Nein, das kann ich nicht.
WĂĽrg mich. Bereit?
Okay, los.
Fester drĂĽcken.
Ich kann das nicht! – Das musst du!
Nein, ich kann das nicht! – Du musst!
Ich kann das nicht! – Mach schon! Würg mich!
Okay. – Okay.
Ava?
Ava!
Ava!
Ava!
Ava!
Ava, warte!
Okay.
Okay.
Hey, ich brauche eure Hilfe bei Ava.
Was ist passiert? Geht's ihr gut?
Bis jetzt.
Sie will Ava im Traum treffen und zurĂĽckbringen.
Das ist zumindest der Plan.
Du schaffst es.
Ava.
Hey!
Ava!
Gina? – Warum bist du nicht stehengeblieben?
Was machst du hier?
WeiĂźt du, wo du bist?
Nein. – Nowak hat dich betäubt ...
und ins MRT gesteckt. – Ins MRT?
ScheiĂźe, wir mĂĽssen dich rausbringen.
Ich kann mich selbst aufwecken. Aber bei dir ist es schwieriger.
Wozu die Schere? – Zum Schutz.
Ich könnte dich damit aufwecken.
Gib mir deine Hand.
Nicht zu tief.
ScheiĂźe, hat das funktioniert?
Verdammt. – Okay.
Ich bin fast aufgewacht. Nochmal.
Was geht hier vor?
Ich habe die ScheiĂźe so satt.
Was ist das?
Will ich gar nicht wissen.
Ich kann nicht weg, weil ich nicht aufwachen kann.
Ich gehe nicht ohne dich.
Verdammte ScheiĂźe!
Was zum Teufel.
Wach auf!
Gina, ich komme!
Wach auf! Komm schon.
Wach auf!
Komm schon, wach auf!
Wach auf!
Wach auf!
ScheiĂźe!
Es ist in ihr!
Ich hatte solche Angst.
Ich weiĂź, ich auch.
Es war hier.
Ich habe es gesehen.
Ich auch.
Die Angst macht es wahr.
Wo ist Nowak?
Hier! Da habe ich ihn gesehen.
Schau mal, was er hier angestrichen hat.
Hör dir das an.
Die Traumhexe existiert zwischen der realen Welt und den Träumen.
Sie versucht, fĂĽr immer in unsere Welt einzutreten.
Wer sich ihr widersetzt, stirbt.
Hat sie sich in den Träumen festgesetzt, wird sie das Opfer ewig quälen ...
Ihr Ziel ist, in die reale Welt zu gelangen ...
oder dass das Opfer stirbt.
Genau das ist uns passiert.
Geht noch weiter.
Jeder Mensch, der ihr freiwillig hilft, bleibt fĂĽr immer an ihrer Seite.
Nowak. – Das alles ist eine Falle.
Die Klinik, die Medikamente, alles ...
Die Träume werden immer intensiver, realer ...
seit wird die Pille nehmen.
Sie sind die wenigen, die sich qualifiziert haben ...
basierend auf der Umfrage auf meiner Website.
Enzo!
Nowak!
Er kommt zurĂĽck!
Da stand ...
die Traumhexe beginnt eine Verwandlung ihrer Körperlichkeit.
in Gegenwart von intensiver, anhaltender Angst.
Wenn sie in unsere Welt kommt, ist sie verwundbar.
Wir haben ihr Blut gesehen, als Gina auf sie einstach.
Es sind nicht nur Alpträume, wir sehen die Scheiße auch in der Realität.
Wie töten wir sie?
Intensive, anhaltende Angst. Das steht da, oder? – Ja.
Dann gehen wir schlafen.
Wir bleiben im Traum, bis sie in der realen Welt ist.
Dann bringst du sie um.
Wie sollen wir das machen? – Im Schuppen sind Waffen.
Was ist mit ihm?
Was macht er um 3 Uhr auf einem Traktor?
Meinen Wagen von der Straße räumen.
Und Rob begraben. – Das weißt du nicht.
Ich bin in Todesstimmung.
Wir brauchen was Scharfes.
Nein, nicht das.
Du willst es nicht irgendwo anders tun?
Soll er uns doch finden.
Bist du bereit?
Ich denke schon.
Die Hexe ernährt sich von Angst.
Also Adrenalin.
Wenn wir sie sehen, steigt der Adrenalin-Spiegel des Träumers.
Hast du was besonders Schlimmes? – Ich kann meinen Alptraum kontrollieren.
Welchen? – Du weißt schon.
Ich sehe meine Familie.
Und plötzlich wird es Nacht.
Sie sind tot. – Wie fühlt sich das Alleinsein an?
Ich höre sie in der Ferne. Ich laufe dem Ton entgegen.
Als ich um die Ecke komme, ist da noch etwas anderes.
Was ist es? – Ein unklares Gesicht.
Aber ich fĂĽhle es.
Es ist grauenvoll.
Ich laufe und es jagt mich.
Es stößt mich und packt mich.
Ich bin gefangen.
Es sieht aus wie eine Hexe. – Und schlaf!
Oh, mein Gott, du bist gut. – Ja.
Lauf!
Nicht bewegen!
Oder sollten wir eine dauerhafte Option wählen?
Mit freundlicher Zustimmung von Robert.
Sie tun genau das, was ich von ihnen erwarte.
Suchen sich einen Weg in unsere Welt ...
Ernähren sich von Ängsten, um die Tore zu öffnen.
Die Träume, die Alpträume sind ihre Eintrittskarte.
Hallo?
Warum tun Sie das?
Ich habe Ihnen nicht die ganze Geschichte erzählt.
Meine Geschichte ...
Ah, ah, ah ...
Nicht so unhöflich.
Ich wollte gerade meine Geschichte erzählen.
Ich bin getaucht, als es passierte.
Mein Atemregler hat versagt, mir ging die Luft aus.
Bis dahin war alles wahr.
Dann fing ich an zu ertrinken, dachte ich wĂĽrde sterben.
Da habe ich sie gesehen ...
Die Virago.
Zuerst hatte ich Angst, dann passierte etwas MerkwĂĽrdiges.
Sie kommunizierte mit mir.
Sie brauchte mich.
Sie brauchte mich, um die Tore zu öffnen, um sich zurückzubringen.
Sie brauchte nur den Körper eines Menschen, um in unsere Welt einzutreten.
Ein paar Tage später kam ich zu Bewusstsein.
Durch ihre GĂĽte wurde ich vor dem Ertrinken gerettet.
Erzählte ich es jemand, hielte man mich für verrückt.
Sie sind verrückt. – Bin ich das?
Sie haben sie doch gesehen.
Virago.
Ich fragte mich, wie man eine Verletzung auf dieselbe Art erleben kann ...
in den Träumen und der Realität.
Also scannte ich mich.
Das Ergebnis zeigte eine Anomalie, die ich noch nie gesehen hatte.
Deshalb machte ich bei allen meinen Patienten Scans.
Immer auf der Suche nach der gleichen Anomalie.
Ava ist diejenige.
Wie meinen Sie das? – Ich hatte die Hoffnung aufgegeben ...
doch dann kam dieses kleine Mädchen ...
in meine Praxis mit ihren Alpträumen.
Entspann dich.
Du brauchst keine Angst zu haben.
Ich passe auf.
Ihre Eltern haben mich angezeigt, weil ich den Scan ohne Erlaubnis gemacht hatte.
Ich verlor meine Lizenz.
Ich verfolgte die Familie, bis ich die perfekte Umgebung fand, um ...
Virago in Ava zu manifestieren.
Sie haben ihre Familie getötet?
DafĂĽr?
Hat's funktioniert? – Nein.
Ich musste eine Umgebung schaffen, die leichter kontrollierbar war.
Avas Träume berühren Viragos Existenz auch ohne meine Drogen.
Aber die Drogen helfen dabei.
Warum brauchen Sie sie?
Wenn Sie es selbst machen können.
Das wäre wie ein Chirurg, der sich unter sein eigenes Messer legt.
Ich brauchte einen Stellvertreter.
Wir haben die Ăśberwachung gesehen.
Was sollen die Aufzeichnungen? – Das habe ich schon vorher gemacht.
Mit anderen.
Erstaunlich, wie leicht man Leute herlockt.
Man braucht nur einen Namen und eine Internetverbindung.
Sie sind kein Held, Enzo. Sie sind ein Trottel.
Nochmal und Sie sterben!
Das Ding benutzt Sie.
Wenn es Sie nicht mehr braucht, sind Sie genauso tot.
Wir werden sehen.
Es funktioniert.
Es funktioniert!
Sie öffnet das Tor!
Virago!
Nein!
Ich brauche Sie nicht mehr.
Ich musste es versuchen.
Versuchen ...
Ich musste es versuchen.
Es ist okay.
Es ist okay.
Was ist das? – Psst ...
Es ist okay.
Sie haben es geschafft, Ava.
Sie haben Ihre Träume erobert und Ihre Angst besiegt.
Sie haben die Kontrolle.
Sie haben es geschafft.
Wie fĂĽhlen Sie sich?
Wasser.
Sicher.
Die anderen warten schon.
Kommen Sie mit.
Es ist okay.
Es geht ihr gut. – Zum Glück.
Du zitterst wie ...
Ich möchte Ihnen für die Teilnahme und den Mut danken.
Damit helfen Sie Millionen Menschen mit Schlafstörungen.
Was jetzt? Hm?
Wie sieht's aus mit Pizza? – Ich will keine Pizza.
Ruhen Sie sich aus.
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