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Jack, alles in Ordnung? Warte, beweg dich nicht!
Es ist bestimmt gebrochen. Du musst Hilfe rufen.
Okay.
Hallo?
Ja, hier ist Alison.
Hallo? Hören Sie mich?
Hallo... Ja.
Hallo?
Ja?
Was ist passiert?
Deine Wirbelsäule ist heil?
Und dein Hals?
Wo bist du?
Klinik der Hoffnung. Toller Name.
Sag mir deine Telefonnummer.
04...
... 25... 30...
... 78... 12.
Hast du große Schmerzen?
Wer ist der Chirurg?
Doktor...
Ich komm, so schnell ich kann.
Sei stark, mein Schatz. Ich ruf dich an.
Ruf mich an, wenn du den Chirurgen gesprochen hast.
Hast du meine Handynummer?
Schreib sie auf.
0479 22 22 33.
0479 22 22 33.
Bis später.
Verdammt!
Frans, möchtest du einen Tee?
Jack hatte einen Unfall.
Mit dem Auto? - Nein, beim Skifahren.
Er wurde gestern in Annemasse operiert.
Hat das Krankenhaus angerufen? - Nein, Lisa.
Ist es schlimm?
Das lässt sich noch nicht sagen.
Wird er heimtransportiert?
Ich weiß nicht. Lisa fragt bei Europ Assistance an.
Sie organisiert alles.
Ich geh nach der Sitzung bei ihr vorbei.
Kopf hoch.
Hast du deine Familie erreicht? - Ja, meine Mutter.
Kommt sie? - Morgen vielleicht.
Guten Tag. - Guten Tag.
Haben Sie Schmerzen? - Es geht.
Aber ich bin sehr durstig.
Sie dürfen jetzt trinken. Ich bringen Ihnen was.
Danke.
Ja, genau. Vander, Jack.
Er wurde gestern in Annemasse operiert, in den Alpen.
Er hat Belgien Mitte Dezember verlassen.
Ja, ich warte.
Nein, er war seitdem nicht hier. Er ist Skilehrer.
Nicht versichert? Wie das?
Er hat doch eine Jahresversicherung.
Und wo steht das?
In den AGB...
Da braucht man ja eine Lupe!
Und wenn ich gesagt hätte, er war Ostern hier?
Nein, das kann ich natürlich nicht beweisen.
Ach so? Wie bitte? Und was machen wir jetzt?
Ach, nicht Ihr Problem? Ich soll sehen, wie ich klarkomme?
So ein Idiot!
Der Chirurg ist optimistisch.
Sie machen noch ein CT von Becken und Lendenwirbeln,
aber in drei Tagen soll er entlassen werden.
Sein Auto und seine Sachen müssen geholt werden,
weil er nicht versichert ist.
Annemasse, das sind neun Stunden Fahrt.
Soll ich dich morgen um halb sieben abholen?
Wir brauchen auch einen Termin bei einem Orthopäden.
Kennst du einen guten?
Ich habe einen Spezialisten am Saint Luc kontaktiert.
Dr. Tienbont.
Das Erasme wäre mir lieber gewesen.
Ist doch egal, Frans! Katholik oder nicht, er ist ein guter Arzt.
Magst du einen Kaffee? - Nein, danke, ich trinke doch keinen.
Stimmt ja. - Hast du streichen lassen?
Ja. Schön, nicht?
Wie ich sehe, sammelst du immer noch Spinnweben.
Komisch, du siehst immer noch Dinge, die ich nicht sehe.
Soll ich für die Fahrt Proviant machen?
Ja, dann sparen wir Zeit.
Was machst du?
Ich muss pinkeln. - Hast du keine Urinflasche?
Damit kann ich nicht. - Warte, ich helfe dir.
Danke, Kumpel.
Alles klar, Schatz? - Ja.
Das Licht im Bad ist noch an. - Oh, ja.
Wie früher. - Dachtest du, ich hätte mich geändert?
Nein.
Die Skulptur gefällt mir.
Ja, ein schönes technisches Gebilde.
Einfach, aber raffiniert.
Ja, wirklich schön.
Frans, fahr bitte langsamer.
Ich fahr doch nicht mal 140.
Ja, eben. 120 sind erlaubt.
Pass auf! - Ich überhole doch nur.
Mach die Augen zu, kneif den Po zusammen,
hör Mozart...
Wie lange dauert es noch?
Mindestens acht Stunden.
Ich sitze lieber hinten.
Ist nicht besser geworden, was?
Nein, eher schlimmer.
Was ist das? - Nichts weiter.
Sedinol. Ein pflanzliches Beruhigungsmittel.
Das ist auch nicht besser geworden.
Stört's dich sehr? - Nein.
Früher hat es mich geärgert, aber jetzt nicht mehr.
Ich rauche jetzt Zigarillos. - Echt?
So ist es wunderbar.
Ja, und alle überholen uns.
Hallo, mein Süßer! - Hallo.
Ich hab dein Kissen dabei. - Danke.
Heiß hier drin, oder? - Ja.
Ich freu mich, dich zu sehen. - Ich mich auch.
Ich hab dir deine Sachen gebracht: Waschzeug, Handy.
Das Ladegerät auch?
Das hab ich vergessen. - Macht nichts.
Was macht dein Fuß?
Der ist ja total geschwollen!
Die Schwester sagt, das ist normal. - Okay.
Kuscheln...
Holst du Krücken? Dann können wir eine Runde gehen.
Gute Idee. Okay.
Bis gleich.
Wo sind wir?
In Luxemburg.
Warum bist du von der Autobahn runter?
Ich will tanken. Da vorne ist eine Tankstelle. Ist billiger.
Scheiße, geschlossen.
Wir fahren einen Umweg von 15 Kilometern und jetzt ist zu...
Ich brauche wohl nicht zu fragen, ob ich mal fahren soll?
Millionen Frauen fahren.
Genau das ist das Problem.
Derselbe Macho wie immer.
Wie wär's mit einer Snack-Pause?
Nein, aber gib mir ein Sandwich.
Danke.
Lecker.
Was genau ist das Problem mit den Versicherungen?
Ganz einfach: Keine übernimmt den Unfall.
Weder die Reiseversicherung noch die Krankenkasse,
weil er über drei Monate im Ausland war.
Die Skiversicherung deckt doch sogar Unfälle abseits der Piste.
Ja, aber er hat keine abgeschlossen.
Sehr gescheit. Er ist wohl total verrückt.
So ist die Jugend: Unfälle passieren immer den anderen.
Na ja, dann...
... ist die Versicherung des Arbeitgebers zuständig.
Die auch nicht.
Sein Vertrag lief zwei Tage vorher aus.
Na toll!
Hast du Wasser für mich?
Danke.
Ob er wieder Ski fahren kann?
Ich hoffe es.
Mit zwölf hat er zu mir gesagt: "Mum, ich liebe Weiß, Schnee, Berge.
Ich werde Skilehrer."
Die Leidenschaft dafür hat er von dir. - Ich weiß.
Hätte ich nicht sollen? - Doch, er liebt seine Arbeit.
Aber wenn er Schachmeister wäre, wäre ich ruhiger.
Okay.
Sagen Sie ihm, seine Mutter hat angerufen. Danke.
Was ist da los?
Er ist frisch operiert und mit Freunden unterwegs!
Dein Sohn ist verrückt!
Und von wem hat unser Sohn das?
Von mir natürlich?
Dann hat er wohl keine großen Schmerzen.
Gib mir noch mal das Wasser.
Gibt es dort wirklich keine Zimmer mehr?
Ich habe drei Hotels angerufen. Alle voll.
Gerade sind Skilehrermeisterschaften.
In Flaine gibt es nur noch eine Ferienwohnung.
Aber für eine Jugendherberge bin ich ein bisschen zu alt.
Ist doch nett von Jacks Chef, dass er uns ein Zimmer gibt.
Wieso "ein Zimmer"?
Na ja, bei denen war auch alles voll.
Aber es ist ja für junge Leute, da gibt es sicher Stockbetten.
Was denn? Da fühlen wir uns wieder jung.
Vor allem du.
Sehr lustig!
Na, junger Mann, Hummeln im Hintern?
Vorhin waren Sie nicht in Ihrem Bett.
Ich kann nicht gut stillliegen.
Also...
Wie sieht es aus?
Was machen die Schmerzen? - Mit den Tabletten geht's.
Sieht gut aus.
Hier sind Ihre Röntgenbilder und der Brief
für Ihren Orthopäden in Belgien. - Okay.
Morgen dürfen Sie gehen.
Alles Gute, Herr Vander. Seien Sie vernünftig.
Belasten Sie den Fuß vier Wochen nicht.
Der Bruch ist schlimm und die Heilung braucht Zeit.
Danke, Herr Doktor. - Einen schönen Tag.
Du hast Glück. In der Küche brauche ich beide Arme.
Ich weiß nicht, wo ich so lange hin soll.
Meine Familie ist in Algiers.
Wo ist denn der Opa hin?
Auf Intensiv. Ist halb erstickt.
Armer Kerl.
Hier, Kumpel.
Kopf hoch!
Alles wird gut.
Klar, wie immer.
Na toll!
Ich komm nicht raus!
Ist da jemand? Ich bin eingesperrt! Das gibt's doch nicht!
Frans, ich bin in der Toilette und niemand hört mich.
Du anscheinend auch nicht.
Guten Tag. - Die Herrentoiletten sind dort.
Ich warte seit 20 Minuten auf meine Frau. Ich muss nach ihr sehen.
Ja, ja, sind doch alle gleich.
Sie gehen da rüber, Sie Spanner!
Wie bitte? - Sie haben mich gehört.
Hauen Sie ab!
Sie sehen sofort nach meiner Frau, sonst hole ich den Manager!
Toll, wir verlieren Zeit und ich werde als Spanner beschimpft!
Ich dachte, dir geht's vielleicht nicht gut.
So was passiert immer nur dir.
Konnte ich ahnen, dass das Schloss kaputt ist?
Fahr langsam, Frans. Die Polizei ist hinter uns.
Wo denn?
Hinter uns. Da war ein Blaulicht.
Ich seh nichts.
Jack war doch als Kind immer
bei dieser Frau, wenn ich beim Drehen war.
Da hat er sich einmal auf dem Klo eingesperrt.
Armer Schatz!
Wo war das noch mal? - Charente-Maritime.
Er war damals drei.
Du hast es mir erzählt, aber ich war nicht da.
Du warst oft nicht da.
Nein. Ich bin es, die oft nicht da war.
Meinst du, ich hab ihm gefehlt?
Am Anfang auf jeden Fall.
Kurz nachdem du weg warst, hat er gesagt:
"Papa baut ein großes Haus, da ziehen wir dann alle ein."
Für ihn war das ganz einfach.
Und später... Ich weiß es nicht.
Coole Musik. Was ist das?
Nicht schlecht, was?
Wissen deine Eltern Bescheid?
Mein Akku ist leer. Ich ruf sie in Flaine an.
Zimmer 205, bitte.
Folgen Sie der grünen Linie bis zum Ende.
Nehmen Sie Aufzug A in den 2. Stock, dann links und nach den Türen rechts
bis Zimmer 205.
Wie bitte?
Folgen Sie der grünen Linie auf dem Boden.
Ja? Auf der linken Seite, bis zum Ende.
Dort finden Sie die Aufzüge. Nehmen Sie Aufzug A.
Würden Sie das noch mal sagen?
Ich begleite Sie bis zum Aufzug.
Sehr liebenswürdig. - Ich bin gleich wieder da.
Nicht schlecht, was? Neu, sauber...
Unglaublich für Frankreich!
Ich hoffe, er hatte einen guten Chirurgen.
Was kann ich für Sie tun? - Wir suchen Jack Vander.
In welchem Zimmer finden wir ihn?
Herr Vander ist heute gegangen.
Wie bitte? - Er ist um 16 Uhr gegangen.
Die Rechnung geht nach Belgien. - Okay. Danke.
Keine Ursache.
Was soll das denn? Wo ist er?
In Flaine, wo denn sonst?
Es klingelt, aber er geht nicht ran.
Ich versuch's noch mal.
Jack, wie geht's dir?
Tut's weh? Du hast uns erschreckt!
Danke für die Pralinen. - Gerne. Setz dich doch.
Dein Fuß ist ja ganz blau! - Ich nenne ihn Schlumpf.
Da ist er ja!
Und?
Schon wieder da?
Haben die dich schon gehen lassen?
Die behalten einen doch fünf Tage. - Da dreh ich durch.
Hallo, Jack. - Hallo.
Schön, dass es gut gelaufen ist. Wer hat dich operiert?
Dr. "Meister Rabe hockt auf..." - Dr. Lafontaine! Er ist der Beste.
Deine Eltern kommen. Sie wohnen auf deiner Etage.
Danke. - Aber klar.
Leg dich lieber hin, Bein hoch. Und melde dich, wenn du was brauchst.
Danke, Chef.
Der Chef sagte "Bein hoch", Alison.
Nicht "Beine breit". - Clément, du Idiot!
Er hätte dich doch anrufen können.
Vielleicht ist sein Akku leer. - Er ist doch nicht im Busch!
Nein.
Aber verliebt, glaube ich.
Echt? Woher weißt du das?
Letzte Woche rief er an, dass er noch nicht kommt,
weil er noch ein paar Tage Ski fährt.
Ich habe ihn gefragt, ob da jemand ist,
und er sagte: "Ja, sie ist wunderbar, Mum."
Dieser Jack!
Weißt du, wer sie ist?
Nein, nur dass sie Alison heißt.
Ist sie Amerikanerin? - Keine Ahnung.
Warum erzählt er mir so was nie?
Weil ihr beide Männer seid.
Wie komisch.
Das ist ja nur Beton.
Stimmt.
Das wurde 1960 gebaut.
Harmonisiert mit den Bergen.
Für die damalige Zeit ist das einzigartig.
Ein großer Architekt hat es entworfen, Marcel Breuer.
Warst du mir böse?
Warst du mir böse?
Weshalb?
Weil ich dich verlassen habe.
Nein.
Ich war mir selber böse.
Weil ich nicht gekämpft habe.
Aber das ist alles lange her.
Jetzt genieße ich meine Einsamkeit.
Wollen wir weiter?
Guten Abend. - Guten Abend.
Sie sind Jacks Mama, das sieht man. - Im Ausdruck ähneln wir uns.
Und ich? Sieht er mir ähnlich?
Nicht direkt. Der Dialekt vielleicht.
Jacks Zimmer ist im 7. Stock, am Ende des Flurs, Nummer 715.
Sie haben die Nummer 700. Wenn Sie was brauchen...
Mein Auto steht draußen. Da kann es wohl nicht bleiben.
Eine Stunde ist okay. Danach müssen Sie ins Parkhaus.
Das billigste ist in Flaine Forêt.
Vielen Dank. - Danke.
Wir lieben Ihren Sohn!
Wir auch!
Da ist es!
Guten Abend. Kommen Sie rein.
Hallo, Mum.
Hallo, Pa. Wie war die Fahrt?
Wie geht's dir, Großer?
Schön hier.
Das ist Alison.
Sie sind sicher müde. Möchten Sie was trinken? Einen Tee?
Nein, danke.
Wie geht's dir, Schatz? Tut es weh?
Es geht.
Wo sind die Röntgenbilder?
Wo sind sie, Al? - Warte mal.
Das ist ein Saustall hier.
Du lieber Himmel!
Die Platte ist mindestens 20 cm lang!
Hattest du eine Vollnarkose? - Nein, eine PDA.
Als sie die Löcher für die Schrauben gebohrt haben...
Wie sich das angehört hat!
Wir sollten planen. Muss das alles mit?
Wir haben doch Zeit.
Das Auto muss ins Parkhaus. Ich kann was mit runter nehmen.
Das bleibt doch hier, oder?
Das ist klasse, hab ich vom Sperrmüll!
Das gehört mir. Danke.
Wir sollten nichts über Nacht im Auto lassen.
Keine Sorge, in Savoyen gibt es keine Einbrecher.
Bei all den Immigranten aus dem Osten...
Geht's noch, Frans?
Ich bring das zu mir und hol den Rest später.
Ich kann Ihnen das Parkhaus zeigen.
Ja, das wäre sehr nett.
Wiedersehen. - Wiedersehen.
Verzeihung.
Sehr hübsch, deine Alison mit ihren blauen Augen.
Gefällt sie dir? - Ja.
Dein Chef, Hervé, hat ein Zimmer für uns reserviert,
aber ich will nicht bei deinem Vater schlafen.
Und er auch nicht bei mir.
Kann ich hier schlafen?
Das ist meine letzte Nacht mit Alison!
Ich hab seit 15 Jahren nicht bei deinem Vater geschlafen.
Vielleicht fällt Clément ja was ein.
Toll von Papa, das mit den Einwanderern.
Er weiß nicht mal, wo Alison her ist.
Alison klingt nicht gerade rumänisch. - Aber könnte doch sein.
Außerdem hasst sie Rechtskonservative.
Du kennst doch deinen Vater.
Er redet daher, ohne nachzudenken.
Scheiße!
Darf ich mit Ihnen runter fahren?
Ja, natürlich.
Wo willst du denn hin? - Brot kaufen.
Oben ist kein Bäcker.
Und wie kommst du zurück?
Genauso. Ich warte am Lift, bis mich jemand mitnimmt.
Natürlich. Wie dumm von mir.
Euer Lift ist schön.
Findest du? - Ja. Du nicht?
Ich seh ihn ja jeden Tag.
Orange ist doch hübsch.
Magst du Orange nicht? - Meine Lieblingsfarbe ist es nicht.
Fährst du Ski? Bist du Weltmeisterin?
Nein! - Nein?
Noch nicht. - Bist du in der Klasse Mikroben 2?
Ja.
Ich war auch mal bei den Mikroben.
Sieht man mir nicht mehr an.
Jetzt bin ich "Fettwanst 1"!
Glaubst du mir nicht? Nie von der Kategorie "Fettwanst" gehört?
Nein.
Tja, ich gehör dazu.
Danke!
Wo sind die Stockbetten?
Das muss das falsche Zimmer sein.
Zumindest müssen wir nicht die Gemeinschaftsdusche benutzen.
Hier, es ist alles da.
Sind deine Eltern okay?
Hyperaktiv, wie immer.
Schläfst du heute hier?
Nein, ich hab mein Zimmer geräumt.
Kann meine Mutter da rein?
Meine Eltern sind seit 15 Jahren geschieden und...
Meine auch, und sie reden nicht mehr miteinander.
Aber klar, ich geb dir den Schlüssel.
Aber es ist nichts mehr drin. Ich hab Frühjahrsputz gemacht.
Komisch, die Saison zu beenden.
Wir sehen uns nicht mehr.
Wie wär's mit E-Mail, Facebook?
E-Mail, Facebook... Nein, danke. Wir schreiben uns SMS.
Ich muss meinen Segeljob für diesen Sommer kündigen.
Das ist scheiße. - Ach komm,
das wird schon.
Nächsten Winter sehen wir uns hier wieder, okay?
Herr Ober... - Guten Abend.
Was haben Sie für uns? Tartiflette, Raclette oder Fondue?
Natürlich, aber wir haben auch Steak,
Lammkotelett, Kürbissuppe
und unser berühmtes Couscous.
Nehmt ihr alle Wein?
Bringen Sie uns schon mal eine Flasche aus der Region.
Weißwein, gut gekühlt.
Die ganze Familie Skilehrer? Ihre Eltern und Ihre beiden Brüder?
Ja, aber ich höre jetzt auf und studiere wieder.
Nächstes Jahr mache ich Erasmus. - Und wo?
Mal sehen. Spanien oder Schottland. - Was studieren Sie?
Kommunikation und Sprachen, Englisch, Spanisch.
Sind Ihre Eltern aus Savoyen? - Nein.
Mein Vater ist aus Paris und meine Mutter aus Kanada,
aber sie leben seit 30 Jahren hier.
Wie wär's mit einer kleinen Nachspeise?
Was empfehlen Sie als Nachspeise?
Wir haben Tarte Tatin, Crème Brûlée, flambierte Bananen, Irish Coffee.
Wir nehmen einen Digestif.
Hier gibt es wunderbaren Génépi.
Sie trinken doch einen mit?
Papa, Saïd ist Moslem, er...
Na, dann eben einen Minztee.
Oder eine Sauermilch und vier Génépi.
Ich hätte gern einen Irish Coffee.
War doch nur Spaß.
Geht's, Jack? - Ja.
War der Abend nicht zu nervig?
Nein, es war okay.
Ich hab selten zwei so verschiedene Menschen gesehen,
die sich trotzdem noch zu lieben scheinen.
Mein Vater nervt mich, aber er ist mein Vater.
Meine Mutter liebe ich, aber sie nervt mich auch.
Ganz normal also.
Schläfst du links oder rechts?
Links. Nicht an der Wand, wenn's dir recht ist.
Schnarchst du immer noch?
Ja. Und du?
Was ist mit mir?
Du hast auch geschnarcht. - Ich?
Das hast du mir nie gesagt.
Das sagt man nicht zu einer Frau.
Nicht mal zu seiner Frau?
Da warst du ja wirklich sehr nett.
Okay.
Gute Nacht.
Wo gehst du hin?
Schlafen.
Was ist denn, Mum?
Dein Vater schnarcht. Gib mir Cléments Schlüssel.
Da ist keine Matratze.
Macht nichts. Hast du auch keine Schmerzen?
Ein bisschen. - Hast du Fieber?
Nein. - Willst du ein Schmerzmittel?
Mum, Alison schläft!
Stimmt. - Warte, der Schlüssel.
Hier. - Okay.
Gute Nacht. Bis morgen.
Sie da!
Nehmen Sie mich mit hoch? - Wie bitte?
Ich möchte mit Ihnen hochfahren.
Warum das denn?
Ich will die Berge bei Nacht sehen.
Okay, eine kleine Runde.
Gut.
Soll ich Ihnen helfen?
Danke.
Ziehen Sie Handschuhe an. Es ist kalt. - Ja.
Festhalten, es geht los.
Ist es das, was Sie sehen wollten?
Ja...
Genau das.
Willst du Rührei?
Nein, danke. Einen Orangensaft vielleicht.
Ich hol dir einen. - Danke, Papa.
Ich muss eine halbe Stunde vor dem ersten Rennen oben sein.
Ich wünsch dir eine gute Startnummer. - Glückssache.
Auf Wiedersehen. - Viel Glück.
Danke. Bis bald. - Bis bald.
Geht's? Brauchst du Hilfe? - Geht schon.
Und dein Saft?
Auf Wiedersehen. - Viel Glück.
Danke.
Was für ein wunderschönes Mädchen!
Vielleicht zu schön...
Sag mal...
Wo hast du geschlafen?
Ich hab kaum geschlafen. Ich war spazieren.
In der Nacht, im Dunkeln?
Ich dachte, du magst die Berge nicht.
Ich liebe sie...
... seit letzter Nacht.
Ich hab dich auf dem Hintern rutschen sehen.
Echt?
Na, ihr Turteltäubchen!
Du musst los, Alison, sonst kommst du zu spät.
Alison ist echt entspannt vor dem Rennen.
Kein Wunder, sie macht das seit dem 5. Lebensjahr.
Tut mir leid, Mum, das Klo muss geputzt und das Zimmer gesaugt werden.
Wo kommt die Decke hin?
Die kommt mit. - Und wo tu ich sie rein?
Keine Ahnung. - Hat Mama den Autoschlüssel?
Ja.
Wo hast du das Auto geparkt?
P1.
Hier.
Was soll ich denn damit? - Kratzen.
Da zerkratz ich doch die Scheibe. Guck!
Hallo! Haben Sie vielleicht einen Scheibenkratzer?
Ein Savoyer ohne Kratzer!
Lass ihn nicht absaufen. Anlassen und zweimal pumpen.
Okay.
Hoffentlich ist die Batterie nicht leer.
Pumpen, pumpen! - Tu ich ja.
Der steht hier seit einem Monat bei -20°C. Nicht sehr schlau.
Lass mich mal.
Manchmal kann ich's.
Manchmal? Du meinst wohl immer.
Warte! Die Taschen! - Nein!
Das gibt's doch nicht!
Geht's?
Benutz die Seitenspiegel. Innen siehst du nichts.
Ich geb mir Mühe. Sag deinem Vater, er soll nicht so rasen.
Das kannst du mir selbst sagen.
Alles okay? - Ja.
Vergiss nicht die Handbremse.
Okay.
Scheiße!
Ich wusste nicht, dass du rauchst.
Das stört dich doch nicht? Du bist es doch von Mama gewöhnt.
Ihre Zigaretten stinken nicht so.
Ist Mama das Auto schon mal gefahren?
Ein, zwei Mal, in die Werkstatt.
Alison muss mit dem ersten Rennen durch sein.
Ich mag das Mädchen.
Ich auch.
Du kannst gern bei uns bleiben,
bis du wieder fit bist. Würde mich sehr freuen.
Danke, Pa, sehr nett. Aber ich bin lieber zu Hause.
Was macht Alison jetzt?
Jetzt gerade fährt sie das zweite Rennen.
Deine Mama fährt immer noch nicht besser.
Sie hat halt den Kopf in den Wolken.
Hallo?
Hallo?
Scheiße!
Was macht sie denn bloß?
Mum und Karten, das geht nie gut.
Warum hast du dich da angestellt?
Oh Mann!
Die geht nicht!
Was gibt's denn, mein Fräulein?
Es geht nicht! - Ist doch kein Drama!
Wir versuchen es noch mal. Geben Sie mir Ihre Karte.
Die geht in Frankreich nicht.
Haben Sie eine andere? - Ja.
Ruhe da!
Die sind vielleicht hysterisch! Drei Minuten bringen die nicht um.
Na also.
Sehen Sie, es geht doch!
War doch nicht so schwer. - Für mich schon.
Danke. - Gute Fahrt.
Fahr langsamer. Mum kommt nicht nach und du wirst geblitzt.
Wann warst du zuletzt den Führerschein los?
Keine Ahnung. Da hatte ich noch den BMW.
Bei 120 km/h brauchen wir ewig und Mama sieht im Dunkeln nichts.
Super! Das ist echt klasse!
Das wird deinen Vater freuen.
Feierst du das?
Cool.
Ich ruf dich heute Abend an, wenn wir da sind.
Ich liebe dich.
Alison ist Dritte.
Das ist ja fantastisch.
Schade, dass sie mit den Rennen aufhört.
Keine Ahnung.
Hallo. - Hallo.
Haben Sie's nicht klein? - Nein, tut mir leid.
Sie sind aus Belgien, nicht wahr? Ich muss nach Norden.
Nehmen Sie mich mit? - Hallo?
Hier!
Danke.
Steigen Sie ein.
Super.
Danke.
Was macht sie denn jetzt?
Sie hat einen Anhalter mitgenommen.
Das ist doch gefährlich!
Vielleicht ist er ja gewalttätig.
Deine Mutter spinnt total!
Gefährlich wäre es, wenn niemand mehr helfen würde.
Als du klein warst, ist sie oft mit dir nach Paris gefahren.
Damals gab es noch keine Handys.
Einmal wart ihr erst um zwei Uhr nachts da. Der Tank war leer gewesen.
Für sie war das ganz normal, so war sie eben.
Aber ich bin fast gestorben vor Sorge.
Warum, wir sind doch noch da!
Wo wollen Sie hin?
Trondheim. - In Norwegen?
Das ist weit. - Kennen Sie es?
Nein, aber ich mag Geografie.
Was machen Sie dort?
Ich bin Hochseefischer und seit einem Jahr arbeitslos.
Wegen der Fangquoten in Europa. Jetzt heuere ich auf einem Trawler an.
Kabeljau.
Schwere Arbeit, oder?
Ja, aber der Vertrag läuft fünf Monate und die Bezahlung stimmt.
Stört es Sie, wenn ich rauche?
Ist doch Ihr Auto.
Wollen Sie eine?
Danke, ich hab aufgehört.
Zu teuer.
Und wo fahren Sie hin?
Ich folge dem grauen Allradwagen.
Aha.
Fahren Sie Ski?
Nein. Manchmal mach ich Schneeschuhwanderungen.
Könnten Sie das anschalten? Ich krieg's nicht hin.
Ich glaube, das ist eine CD.
Gefällt mir.
Ist ein bisschen wie Sie.
Sie sehen müde aus. Soll ich mal fahren?
Haben Sie einen Führerschein?
International, Klasse E und C, Schwertransporter mit Anhänger.
Ja, gern. Es wäre sicherer.
Wo sind wir?
Gerade an Valenciennes vorbei. Ich glaube, die wollen Pause machen.
Zum An- und Ausschalten ist es derselbe Knopf.
Okay.
Danke.
Wollen Sie warten? Ich fahre bis Brüssel.
Nein, ich such mir einen Laster, da komm ich weiter.
Auf Wiedersehen.
Geht's, mein Schatz? - Ja.
Was möchtest du? - Ein Käsebrot und eine Cola, bitte.
Mehr nicht? - Ich bin nicht so hungrig.
Danke.
Hat dein Anhalter mit dir geplaudert?
Ja, er ist sehr nett. Ein Hochseefischer.
Ein Mann des Meeres. - Ja.
Guten Tag. - Lass, ich zahle das.
Hier. - Danke.
Schluck den Entzündungshemmer zum Essen.
Ich werd die nicht lang nehmen. Mir wird übel davon.
Wie geht's dir, Mum? - Sehr gut. Ich hab geschlafen.
Im Auto? - Ja, es war komisch.
Mit dem Seemann hatte ich keine Angst.
Vielleicht sollte ich ihn als Chauffeur anstellen.
Was macht der denn da?
Keine Ahnung.
Willst du mein Brot, Pa? Ich bin nicht hungrig.
Du hast ja gar nichts gegessen!
"Ich hab einen Laster nach Hamburg gefunden. Danke fürs Mitnehmen.
Ich finde Sie sehr schön. Léo."
Gut zu wissen.
Hier.
Danke, Mum.
Geht's so? - Perfekt.
Du solltest schlafen gehen. Du siehst müde aus.
Was willst du nur mit dem scheußlichen Ding?
Schlaf gut, mein Großer.
Ich komm morgen vorbei. - Bis morgen, Pa.
Hallo, mein Liebling.
Wie geht's dir?
Wir sind da.
Kommst du zurecht? - Ja.
Danke.
Wofür denn? Er ist unser Sohn.
Can't find what you're looking for?
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