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Was bisher geschah:
Ich zahle nicht mehr. Legt einen Zahn zu. Ich kann schneller scheren, als ihr alle.
Ach, meinst du? - Ja.
Abgemacht. - Deal.
Du hast deine Primadonnen-Nummer abgezogen. Können wir jetzt arbeiten?
Ich hab dir Hilfe angeboten, aber mach es doch allein.
Vergiss mal kurz dein Ego. Wir haben einen Vertrag.
Verklag mich. Ich stell dir die bisherige Arbeit in Rechnung.
Jodi, er hat mich vergewaltigt. Nichts, was ich ihm dafür antue, reicht.
Nein.
Ich komme nach dem Armeedienst wieder und dann leben wir ohne Furcht.
Schreibst du mir? - Jeden Tag.
Vorwärts! Vorwärts!
Sie ist Wirtschaftsprüferin, er Softwareberater.
Wir sind 'ne Attraktion für Stadtleute.
Urlaub auf dem Land. Öko-Tourismus, zurück zur Natur.
Roy, hier her. Komm! Komm her!
Das ist deine Idee, Tess, und dein Problem.
Ich erwarte die Scherer. Ich habe keine Zeit.
Ja, aber das Konzept dieses Urlaubs ist, dass sie bei allem mitmachen.
Die helfen nicht bei der Schafschur.
Das macht Stress. - Sie können zugucken!
Ich hatte keine Zeit, umzuplanen. Die haben sich vor zwei Tagen angemeldet.
Zurück! Weiter zurück, Roy!
Zeig ihnen das Vieh und die Pferde, aber halt sie uns vom Leib.
Auf meiner Website verspreche ich ländliche Gastfreundschaft.
Ich möchte nur, dass ihr sie ein wenig... - ...beschwindelt?
Damit können wir Geld verdienen. - Komm rein, Roy!
Oder richtig draufzahlen.
Na gut!
Ich wette 20 Dollar, dass sie diesen Urlaub richtig genießen.
Das schreiben sie ins Gästebuch! - Ins Gästebuch?
Ja! - Die Wette gilt.
So leicht hast du noch nie 20 Dollar verdient.
Na los! Wo ist Jodi?
Danke fürs Mitnehmen! - Keine Ursache.
Gut hergefunden? - Aber ja!
Was willst du denn hier? - Ich gehör zum Team.
Nach der letzten Schur bestimmt nicht. - Ich bin gut.
Ich will arbeiten. Oder machst du das?
Geh schon rein, vertrödel keine Zeit.
Alberto! Hallo!
Ich höre. Du kannst noch reden.
Ja. - Du hast deine Arme...
...deine Beine, dein Kopf ist auch noch dran.
Jetzt weiß ich, dass du nicht krank bist,
sondern mich ablehnst und brauche nicht mehr bleiben.
Alberto, warte! He!
Alberto, bleib doch stehen!
So kann ich doch nicht reden!
Einfache Lösung: Lass es.
Was hast du?
Ich hab seit einem Jahr nichts gehört!
Ich hab geschrieben, jede Woche.
Auch, als ich in der Armee war.
Ti amo, Jodi.
In allen Brief stand: Sempre ti amo.
Ich hab sie nicht erhalten. - Nein?
Ein paar kamen und dann nichts mehr. Ich dachte, du hast mich vergessen.
Cara, niemals.
Aber, wir sind doch nicht in Italien.
Hier kommen Briefe doch an.
Ich... - Hallo.
Alberto, Craig. Craig, Alberto.
Craig bringt immer die... Post.
Wolle weg!
Wir kommen nicht nach, Meg. Wo ist Jodi?
Wohl immer noch unterwegs, um die Post von Craig zu holen.
Werden die Schafe geschoren? Wir können helfen.
Wir sehen uns erst mal um, sehen uns...
Nein, wir machen mit, was gerade abläuft.
Das macht Spaß. Das ist der erster Urlaub in drei Jahren.
In fünf Jahren. Macht nichts. Dafür genießen wir geballtes Familienleben.
Ich hab ein oder zwei verlegt. - Ein oder zwei?
Ich wollte nicht, dass du verletzt wirst. Ich wusste nicht, dass er zurückkommt.
Ach, wirklich? - Außerdem bist du mit mir zusammen!
Weil ich wissen wollte, wo die Briefe sind!
Überhaupt...
Ich muss die Post ausfahren.
Wozu die Mühe? Wirf den Rest doch einfach weg!
Es tut mir leid.
Das wusste ich nicht. - Jodi!
Alberto?
Mom! Alberto ist zurückgekommen!
Wie versprochen. - Unglaublich, ja!
Es ist toll! Und schön dich zusehen, Alberto.
Das ist das Zentrum des Geschehens. Gehen Sie einfach durch.
Wie halten Sie das nur aus? - Skye, nicht.
Ich sag doch nur meine Meinung.
Sie sehen... Claire, sortiert die Wolle und Becky auch.
Ja, genau, einfach durchgehen. Nur nicht so schüchtern!
Was macht Marty hier? - Die Schur macht sich nicht von allein!
Was können wir denn tun?
Mir wäre am liebsten, sie würden einfach nur zusehen. Nicht helfen.
Die arbeiten aber schnell.
Sie werden pro Schaf bezahlt. Es lohnt sich nicht, zu bummeln.
Sie klassifizieren sie, oder? - Genau.
Haben Sie auch die mikrofeine Wolle? Die Preise sind heftig.
Nein, das ist nicht unser Markt.
Aber den peilen Sie an, stimmt's? - Nein... Tess.
Deine Schafe sehen prima aus.
Ja, kaum zu glauben, was?
Und das ganz ohne deine Hilfe. - Na ja...
Jeder macht mal einen Fehler.
Aber ich mach besonders viele.
Klingt ja fast wie eine Entschuldigung. - Wenn du sie annimmst, sind wird quitt.
Überspann den Bogen nur nicht.
Alex. - Claire.
Der Buchprüfer hat angerufen.
Er braucht die Quittungen.
Ihr habt euch zusammengetan? - Wir sind Geschäftspartner.
Hab gehört, ihr habt auch Konkurrenz?
Peter Johnson.
Peter Johnson?
Der ist weg vom Fenster. Es ist alles geregelt.
Kümmerst du dich selber um die Bücher? Wir sind unterbesetzt.
Na gut.
Zahlende Gäste? - Ja.
Die Idee von Tess? - Von mir.
Von dir? - Du bist leicht reinzulegen!
Sie verarscht mich.
Sie haben Fragen, Meg? - Ach, ja?
Erste Frage: Warum bin ich wieder hier?
Weil ich getan habe, was ich gesagt habe.
Ich hab in Italien meinen Militärdienst gemacht und kam zurück.
Das war eine Frage, ja? - Irgendwie schon.
Frage zwei: Bin ich ein guter Mann?
Ich weiß nicht. Das muss Jodi entscheiden.
Wenn es ihr Wunsch ist, bin ich für sie da.
Es ist viel Zeit vergangen, Alberto.
Ja, ich verstehe. Jodi empfindet vielleicht nicht mehr so für mich.
Wenn Claire es erlaubt, werde ich zwei Tage hier bleiben und...
Wenn Jodi sich gegen mich entscheidet, gehe ich und belästige sie nicht mehr.
Hab ich noch 'ne dritte Frage?
Ja, gut so, Roy!
Nein, Sie machen das prima!
Ist aufregend, nicht?
Musst du das dauernd sagen?
Gabi, sie genießt es schon. Auch wenn sie's uns nicht merken lässt.
Das hoffe ich. - Bitte, Mädels.
Keine Witze über meine Reitkünste. - Nein, Sie reiten richtig gut.
Krieg ich das schriftlich? - Klar.
Vorwärts! Gut gemacht, Leute. Das war klasse.
Was machen wir jetzt mit den Pferden? - Bringen Sie sie...
...in die Paddocks. Die Sättel nehme ich später ab.
Okay. - Es gibt gleich Tee auf der Veranda.
Paul? - Ich helfe Tess eben noch.
Also, was ist noch zu tun?
Ich wollte noch mal nach dem Wasser sehen.
Hört sich doch gut an.
Darf ich?
Das Gatter muss zu sein. - Ach so.
Leg los. Bring's hinter dich. - Was?
Was! Die Predigt! - Welche Predigt?
Tu nicht so ahnungslos, Mom. Du platzt gleich, wenn du's nicht sagst.
Dass du es dir überlegen und nichts überstürzen sollst?
Und dass ich nur einmal jung bin und mit dem Erwachsen Werden noch warten soll.
Dann will ich dich nicht langweilen.
Oh, das finde ich gut.
Du... Du magst ihn doch aber, oder?
Ja.
Schön!
Kann ich die da hinlegen? - Ja.
Ich bin froh, dass du da bist. Ich brauch die Meinung eines Mannes.
Ich bin einer! - Ja, stimmt.
Also... ich mag mich irren und mach mir vielleicht unnötig Sorgen.
Ach... Du doch nicht, Tess.
Wenn ich den Typen kennen und mögen würde
und er mir sympathisch wäre
und er mich anfassen würde oder im Vorbeigehen streifen würde,
hätte ich es kaum registriert.
Und wer tut so was? - Ein Gast.
Und vielleicht ist es auch unwichtig, weil es nur eine Kleinigkeit war.
Aber... - Hör mal!
Jede Frau hat um sich herum einen Kreis, etwa...
...so groß.
Wenn man sich nicht sicher ist, wie sie zu einem steht,
durchbricht man diesen Kreis nicht.
Zum Beispiel, so.
Denn wenn man sich irrt,
kriegt man keine zweite Chance.
Und wissen das die Männer auch?
Ja.
Und als du mir den Blutegel entfernt hast? - Da wollte ich nur den Helden spielen.
Ach, den Helden spielen ist okay? - War's das nicht?
Brauchst du Hilfe mit dem Typen? - Nein, nicht nötig.
Das schaffe ich.
Bist du sicher? - Ich krieg das hin.
Danke.
Wie lange bist du jetzt schon unterwegs? - Ach, ein paar Monate.
Da ich kein Team mehr hab, muss ich die Arbeit nehmen, die kommt.
Sogar die hier? - Besonders die hier, Claire.
Claire, ich wollte gewürztes Lamm machen und Cous...
...Cous.
Ich geh mich waschen. - Ich wollte nicht stören.
Nein, ich war sowieso fertig.
Ich hab doch gestört, oder? - Unsinn, doch nicht bei Marty.
Ja, aber du hast ihn nicht abgewiesen.
Na ja, Claire, falls du dich wieder trauen würdest,
er ist ja irgendwie ganz nett. - Bitte!
Du sprichst hier von Marty. Er ist ganz okay, aber er ist nicht...
Nein, er ist nicht Peter. - Ich dachte, Peter wäre ideal.
Wie kann man sich nur so irren? - Den idealen Mann gibt es nicht, Claire.
Aber teilweise sind sie doch nicht zu verachten.
Ich werde jetzt duschen, schön heiß. - Oh, Claire, noch nicht!
Unsere Gäste nehmen gerade ein Bad.
Toll! Ich stehe als Letzte an, in meinem eigenen Haus.
Hi. - Hi, ich dachte...
...ihr seid alle schon durch. - Du singst ziemlich gut.
An den hohen Tönen musst du noch arbeiten.
Meine Mutter ist total ausgerastet. Sie müssen mich verstecken.
Interessanter Gedanke. - Ach, hier bist du!
Machen wir einen Spaziergang vor dem Essen?
Was? Du und ich?
Skye!
Das tut uns gut. Wir verbrennen die Kalorien, die Tess uns angefüttert hat.
Na, komm!
Pensionsgäste. - Ja.
Tja, dann sehen wir uns morgen.
Ja, und denk an die hohen Töne.
Ich arbeite dran.
Möchtest du noch eine Decke? - Nein, die genügt.
Ich hol dir eine. Das geht ganz schnell.
Ich möchte dir so viel sagen und rede mit dir nur über Decken.
Soll ich wieder weggehen? - Nein.
Nein.
Es ist nur ziemlich lange her.
Und das mit Craig und das alles... - Ich verstehe.
Seit ich wegging hast du vieles erlebt. - Ja.
Nein! So vieles auch nicht.
Ich hab mit Craig nicht. Ich bin noch... - Du musst nichts sagen, Jodi.
Wir werden uns viel Zeit lassen.
Ja, zu viel aber auch nicht.
Fass sie gefälligst nicht an! - Craig!
Wenn du sie willst, dann musst du um sie kämpfen.
Da sind die neuen Paddocks... - Schwein!
Wir regeln das wie Gentlemen. - O Gott.
Nein, das macht nichts.
Denk dran, ich war in der Armee. - Hört doch auf.
Du willst es wirklich wissen, ja?
Lasst den Blödsinn. - Ich warne dich nur noch einmal.
Oh, mein Gott. - Hast du dir weh getan?
Ich hab mich total lächerlich gemacht.
Schön still halten.
Hab die Briefe nur geklaut, weil ich sie so mag.
Sie wird das nicht so sehen.
Wahrscheinlich wäre es gut, wenn du dich erst mal zurückziehst.
Meinst du, sie beruhigt sich wieder? - Glaub schon.
Irgendwann.
Legst du ein gutes Wort für mich ein? - Keine so gute Idee.
Wie fühlt sich das an?
Tut weh. - Ja, so ist die Liebe.
Diese Prügelei, schrecklich. Die halten uns für Hinterwäldler!
Ich auch! - Ist nicht witzig. Es soll perfekt sein.
Dann viel Glück. - Wohin gehst du?
Zu Bett. - Nein, das geht nicht.
Claire, lass das, bitte! Die wollen, dass wir mit ihnen essen.
Worüber sollen wir mit denen reden? - Worüber du willst.
Wetter, Politik, irgendwas. Auch über die Farm.
Ja, Fliegenbefall ist oft ein Problem.
Die haben nämlich viel nackte Haut um den A...
...Hintern. Kot, Urin und Feuchtigkeit sammeln sich.
Maden lieben das. Das ist wie Weihnachten für die.
Oh, Entschuldigung. Wollen Sie auch von dem grünen Zeug?
Noch nicht. - Skye?
Nein, danke.
Macht's Spaß hier? - Nein.
Schade.
Du findest es sicher ganz toll hier.
Ja, stimmt.
Ich wahrscheinlich auch, wenn's mein Zuhause wär.
Wenn ich hier arbeiten würde. - So schlimm kann's ja nicht sein,
mit den Eltern aufs Land zu fahren.
Absurd.
Diese ganze Familienferiennummer passt gar nicht zu uns.
Wieso seid ihr dann hier? - Moms Idee.
Sie macht einfach auf normale Familie. - Ihr seid für mich eine normale Familie.
Wenn's normal ist, dass man sich nie sieht.
Weil alle vierzehn Stunden pro Tag arbeiten.
Tja...
Uns was macht ihr hier so zum Vergnügen?
Den Scherernotdienst anrufen? - Die riechen schwer nach Schafschuppen.
Ich sprech aus Erfahrung.
Der Eingriff ist für Schafe lebensrettend.
Dazu entfernt man ungefähr ein halbtellergroßes Stück Haut.
Die Stelle verheilt und das Narbengewebe bietet den Maden keine Angriffsfläche.
Na ja, theoretisch jedenfalls.
Ich hoffe, ihr seid alle hungrig.
Was ist das? - Skye.
Schon in Ordnung. Das sind gewürzte Lammfilets mit Zwiebel-Cous-Cous.
Nein, danke. Ich bin Vegetarierin.
Seit wann, Mäuschen?
Seit Claire uns verdeutlicht hat, was man mit Lämmerhintern macht.
Deine arme Hand. Tut es weh?
Non importa.
Es tut mir so leid wegen Craig.
Hätte ich das gewusst mit den Briefen und dass du wieder kommst,
hätte ich nie was angefangen mit ihm. Das schwöre ich.
Cara, das ist menschlich. - Ja, sicher.
Ich will nur nicht, dass du mich hasst. - Das würde ich nie tun.
Ich kann das gut verstehen.
Denn, bei mir war das auch so.
Als ich auf meine Briefe keine Antwort erhielt,
hatte ich auch eine kurze Affäre mit einer anderen Frau.
Was für eine andere Frau? - Sie war nicht wichtig.
Was...
Wenn du sagst, eine Affäre... - Es war nur für einen Monat.
Nur ein Monat? Ein Monat ist ewig!
Wie kannst du denn so was... - Glaub mir.
Du warst doch so weit weg. - Warte! Halt! Eine Sekunde!
Hast du nicht gesagt, in deinem Herzen wär nur ich?
Jodi! - Dann war da doch noch etwas Platz.
Nein, tut mir leid. Aber so hab ich mir das nicht gedacht.
Jodi!
Ich muss früh raus. Ich geh schlafen. Danke fürs Essen.
Nacht, Becky.
Machen sie die Betrachtung nicht mit? - Betrachtung?
Die Betrachtung der Sterne.
Steht auf meiner Website.
Hört sich toll an. Ich geh zu Bett.
Die Sterne sind so schön hier und es ist Vollmond.
Wenn Sie müde sind, lassen wir es. - Ich bin nicht müde.
Vollmond, die Gesellschaft schöner Frauen, was will man denn mehr?
Claire, du liebst doch Sterne. - Tut mir leid.
Bitte. - Ich muss auch früh raus.
Außerdem bist du der Astronom in der Familie.
Oh, danke.
Okay, also... Das ist die Milchstraße.
Die funkelnden Sterne da, das ist der Topfhenkel oder der Orion.
Ach, ja! Da ist Perseus. - Wo denn genau?
Da, über dem Baum. Ja, neben Andromeda.
Ah, und da ist Pegasus! - Sie bluffen.
Das mag ich.
Da oben links, sehen Sie, Gabi?
Wenn jemand, den du nett findest, was Blödes macht,
würdest du ihn noch mögen? - Kommt drauf an, was er gemacht hat.
Er hat jemanden betrogen.
Niemand ist vollkommen. Wenn's ihm leid tut...
Es war aber ein richtig schlimmer Betrug.
Wenn man nicht verzeihen kann, muss man abwägen, wem man mehr weh tut,
sich oder ihm.
Mir, wahrscheinlich.
Er hätt's nicht tun sollen, aber ich weiß, dass Craig todunglücklich ist.
Craig? Was hat Craig denn damit zu tun?
Das ist, glaub ich, der große Bär. Schwer zu sagen bei Vollmond.
Das macht nichts, es ist zu schön. Paul, ist es nicht herrlich?
Allerdings.
Was ist das? - Wahrscheinlich bloß ein Kaninchen.
Was soll den das?
Oh, 'tschuldigung.
Du Schwein! Das wirst du mir büßen!
Was ist denn los? - Er hat meine Tochter vergewaltigt!
Sie wollte das! - Sie ist fünfzehn!
Fünfzehn?
Sie sagte, sie ist achtzehn. - Quatsch!
Schlagen Sie mich lieber nicht. Ich schlage zurück!
Hören Sie, das war keine Vergewaltigung!
Das können Sie der Polizei erzählen!
Scheiße, ich hau ab! - Das ist keine Lösung.
Ihr Handy funktioniert hier nicht. Wir gehen rein.
Ich würde nie eine Frau vergewaltigen. - Die Polizei wird das klären.
Sie werden... - Paul, kommen Sie.
Hören Sie bloß auf, Mann.
Haltet ihr es wirklich für möglich...
... dass Marty...
Ich weiß nicht.
Marty ist okay.
Marty ist okay und Kerle, die okay sind vergewaltigen nicht.
Sie ist bloß ein Mädchen. Warum sollte man ihr glauben?
Ich kenne Marty schon seit Jahren.
So, wie du Brian seit Jahren kanntest?
Du Mistkerl!
He, Becky! Du weißt doch...
Jede Fremde, jedes Kind ist Freiwild für euch Schweine!
Ach, Becky, das ist doch Quatsch. - Komm, Becky.
So geht das nicht, Becky!
Scheiß drauf, euch kann man doch alle vergessen.
Ich will gar nicht zur Polizei.
Ich will einfach nur ins Bett. - Sollen wir bis morgen warten?
Es muss doch jemand geben, der hier rauskommt.
Ich kann's nicht ändern. - Sie ist ein 15-jähriges Kind.
Ich bin fast sechzehn. - Wir sind Gäste in Ihrem Haus
und so ein Vieh vergewaltigt sie! - Das geht zu weit!
Ihr Schafscherer hat sie vergewaltigt.
Hat er nicht! - Wie mir zumute ist!
Kapier's doch! Er hat mich nicht vergewaltigt!
Du hörst ja gar nicht zu!
Sie ist fünfzehn!
Dann ist es 'ne Vergewaltigung.
Na toll, Tess. Das hat mir noch gefehlt.
Tut mir leid, dass du beim Schafe scheren gestört wirst.
Die Idee mit den Hausgästen war von vornherein Schwachsinn.
Ist nicht meine Schuld, dass der Schafscherer meinen Gast vergewaltigt.
Marty meint, dass es nicht so war. - Das muss er ja sagen.
Skye hat dasselbe gesagt.
Sie sagt's die ganze Zeit.
Weil sie sich der Sache nicht stellen will.
Das ist so bei Missbrauchsopfern.
Sie schien davon nicht peinlich berührt zu sein, als sie zu Bett ging.
Ihr Vater ist vielleicht ausgerastet! Wusstest du, dass sie 15 ist?
Fünfzehn?
Dann hat er sie ausgenutzt. Die wissen doch nicht, was sie tun.
Nein, Meg. Ich war vierzehn und ich wusste genau, was ich tue.
Kann ich Ihnen irgendetwas bringen?
Hat Skye sich hingelegt? Möchte sie 'ne heiße Schokolade?
Jetzt schläft sie wahrscheinlich schon.
Sie machen sich sicher Sorgen.
Mit zehn Monaten dachte ich, sie würde nie gehen lernen.
Mit 15 Monaten dachte ich, sie würde nicht sprechen.
Und eines Tages... - Sind sie fast erwachsen.
Ja, fast. - Dann wollen sie ihre Freiheit.
Und man möchte sie nur vor allem beschützen für immer.
Skye beschützen? Sie will meine Hilfe nicht.
Und sie braucht sie gar nicht.
Sie sind müde. Gehen Sie schlafen.
Die Polizei kümmert sich drum. - Das ist nicht nötig.
Ich weiß, es war keine Vergewaltigung.
Er war nicht mal der Erste.
Gute Nacht.
So, und hier sind noch Rühreier, wenn Sie möchten.
Nur Kaffee.
Ist er das? - Ja.
Keine Sorge, Schätzchen.
Erzähl ihm, was das Schwein mit dir gemacht hat.
Hast du nicht gehört, was sie gestern sagte?
Ich mach das schon.
Mit dieser Aktion hilfst du ihr nicht.
Ich sagte, ich mach das schon. - So wie bisher auch, ja?
Ist doch Quatsch.
Da Costa, Sie wollen Anzeige erstatten?
Ja, allerdings. - Nein, das wollen wir nicht.
Hier ist nichts passiert. - Gabi!
Skye ist keine Jungfrau.
Sie bekam einen Verweis, weil sie einen Lehrer verführen wollte.
Wann war das? - Schon vor zwei Wochen!
Da warst du zu beschäftigt, um dir von der Schulleiterin anzuhören,
weshalb Skye ein Problemkind ist.
Danke, Mom.
Meld's doch gleich über Radio. - Skye, stimmt das?
Erzähl du mir, was los war.
Die wollte ich dir geben.
Erst habe ich sie weggeworfen.
Dann kamen mehr und ich wusste nicht wohin damit. Die meisten sind da.
Hast du sie gelesen? - Nein.
Höchstens ein paar Postkarten.
Ja, also...
Danke, dass du sie mir wiedergibst. - Ja.
Bis dann.
He, Craig! - Ja?
Wie geht's der Nase? - Geht so, kann nur schlecht atmen.
Atme durch den Mund.
Wenn ich nachts die Augen schließe, denke ich an dich.
Und in meinen Träumen führst du mich zu dir.
Tu sei il mio angelino.
Was heißt das? - Du bist mein kleiner Engel.
Cara, ich muss dir etwas sagen.
Cara, Jodi, wieder ein Tag ohne dich.
Es ist sehr wichtig... - Wenn ich an dein Lächeln denke...
Ach, Alberto, das ist wunderschön.
Er ist ein Kerl. Das macht man bei solchen Kerlen.
Du hast ihn angebaggert?
Bist du da ganz sicher? - Ja.
Und was dann? - Na, Plan A war,
ungehemmter Sex, wissen Sie?
Skye, was soll denn das?
Aber dazu kam es nicht. Weil die Tugendwächter auftauchten.
Wir haben uns nur geküsst, weiter nichts.
Aber ich hab gesehen... Du brauchst ihn nicht zu schützen.
Skye, ist das alles. Mehr hast du mir nicht zu sagen?
Keine Sensationen zu berichten.
Wenn dich doch noch etwas quält, kannst du es sagen.
Du bekommst keinen Ärger. - Aber natürlich nicht.
Ich werde Sex haben, wann ich will.
Letztendlich ist doch alles scheißegal.
Posso vivere solo con te.
Ich kann nur mit dir leben.
Ich muss dich das jetzt fragen. - Willst du mich heiraten?
Willst du mich heiraten?
Ich hab etwas Geld von der Armee.
Nicht sehr viel. Aber, ich denke, es genügt. Ich werde für dich sorgen.
Nein? - Ja.
Klar will ich dich heiraten!
So oft du willst. Hundertmal!
Tausendmal! Eine Million Mal!
Nein.
Ich heirate dich nur einmal.
Nur einmal.
Gestern Abend.
Da warst du vor meiner Tür. - Bin da nur vorbeigegangen.
Bist du sauer auf mich?
Ist es der Vorfall? - Vorfall ist gut.
Kann ich helfen? - Alles geklärt?
Sie verzichten auf eine Anzeige.
Damit ist das Problem nicht aus der Welt. - Ich kann es nicht lösen.
Das Mädchen ist 15, tut so wie 30.
Sie haben getan, was Sie konnten.
Na los!
Aber jetzt zu was anderem, und zwar...
Würden Sie Samstagnachmittag mit mir ausgehen?
Meinen Sie das als Verabredung? - Nein, lockerer.
Freunde, die einen trinken gehen.
He, Mom!
Alberto hat dir was zu sagen. - Zu fragen!
Wir wollen heiraten. Er hat mich gefragt.
Ich habe "ja" gesagt. Ich würde ja nicht "nein" sagen.
Was? - Damit hab ich schon gerechnet.
Ich gratuliere dir, Liebes. - Danke.
Und dir auch, Alberto.
Da schließ ich mich an. Alles Gute. - Grazie.
Ihnen auch, Jodi. - Danke.
Wir bitten Becky, uns nach Gungellan zu fahren.
Wir übernachten heute im Hotel und suchen uns dann eine Wohnung.
Ihr wollt gehen? Jetzt schon? Sofort ausziehen?
Es gibt keinen Grund, es rauszuschieben. Ich gehe packen.
Ciao. - Jodi!
Keine Sorge wegen Becky. Ich rede gleich mit ihr.
Sind Sie.. - Ja, alles okay.
Gehen Sie ruhig. Ich mach das hier. - Danke.
Und wegen Samstagabend.
Das wäre schön.
Na los, bewegt euch, Herrschaften.
Es gibt hier nichts zu sehen.
Wozu denn die Eile? Ihr könnt ja erst mal hier bleiben.
Lass es doch, Mom. - Aber das ginge gut.
Claire hätte Arbeit für Alberto und ihr könnt sparen.
Alberto hat Geld von der Armee.
Und ich möchte auch einfach unabhängig sein.
Ich fang jetzt ein neues Leben an.
Und das wird so schön und so aufregend.
Wie nichts, was ich bisher erlebt habe.
Ich möchte so sehr, dass du dich mit mir freust.
Ist alles okay?
Wo sind deine Leute? - Packen.
Streiten. Was auch immer.
Marty hat nicht mit mir gesprochen seit gestern.
Er geht sicherheitshalber auf Abstand. - Ja, genau.
Am nächsten Tag kennen sie einen nicht mehr.
Ich glaub, man muss jemanden finden,
der einen kennt, wenn man angezogen ist.
Etwas zu spät dafür.
Als ich 15 war, hatten meine Eltern die Reife von 12-Jährigen.
Ich habe gehofft, dass sie erwachsen werden,
damit sie mir helfen können, erwachsen zu werden.
Ist es ihnen gelungen? - Nein.
Skye, du musst die Dinge selbst in die Hand nehmen.
Hat es funktioniert bei dir?
Ja.
Vielleicht sehen wir uns noch. - Viel Glück.
He, Marty. Wegen gestern Abend.
Ja, vergiss es.
Ja.
Der schlechteste Landarbeiter war ich nicht, oder?
Nein, gar nicht.
Hier war dieser alte Bruno. Er hatte nur ein Bein, aber...
Oh, ha, ha.
Mach's gut.
Also, ich finde es großartig.
Und er ist total hinreißend. - Danke.
Du wirst mir fehlen. - Wiedersehen, Tess.
Wehe, du weinst.
Wo ich doch so tapfer bin.
Ich liebe dich.
Über alles.
Das weißt du ja. - Ja.
Geh schon.
Bin bald zurück.
Ciao. - Ciao.
Ist das romantisch. - Wirf kein Konfetti, sonst schlag ich dich.
Hier ist dein...
Hier ist dein Gästebuch.
Unser Aufenthalt auf Drover's Run war wie zweite Flitterwochen.
Danke, dass unsere Ferien so zu einem Erlebnis wurden.
Jodi. - Jodi.
Alles, was du anfasst, läuft toll.
Meine Ideen führen dazu, dass Frank da Costa hier aufkreuzt.
Jetzt sag nicht, hab ich dir gleich gesagt. - Behalte es.
Du hast es gut gemacht, Tess. Es war nicht deine Schuld.
Nett, dass du das sagst. - Schon gut.
So...
Konzentrieren wir uns morgen aufs Schafescheren?
Ja.
Ich sag dir lieber gleich, dass ich das noch nie gemacht hab.
Ich kann's wahrscheinlich nicht besonders gut.
Ich weiß schon, was wohin gehört. So blöd bin ich nicht, aber...
Du musst nichts sagen.
Insieme a te.
Zusammen mit dir.
Sempre.
Immer.
Nichts anderes.
Can't find what you're looking for?
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