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Was bisher geschah:
Da kam so ein Typ auf mich zu und fing Streit an.
Ich versetzte ihm einen Schlag, einen kräftigen Schwinger.
Er fiel nach hinten, stieß sich den Kopf an und brach sich das Genick, einfach so.
Ich weiß, dass das nicht üblich ist, aber da Phoenix doch so wertvoll ist,
dachte ich... - Was?
Sie braucht vielleicht 'ne warme Decke.
Wir haben eine kalte Nacht, Tess. Das härtet sie ab.
Klar, aber könnte ich nicht... - Ich war vorhin bei ihr, sie ist ok.
Ich bin gestern Nacht hier geblieben. Bei Freunden.
Oh, das ist ja schön für dich.
Aber warum geht es immer gegen mich? Hab ich Ihnen die Petersilie verhagelt?
Sie sind in meinem Revier. Und da behalte ich Ex-Knackis im Auge.
Sieben tote Lämmer! Das ist das Schlimme beim Fuchs. Er tötet immer weiter.
Er kann einfach nicht aufhören. - Bis wir ihn töten.
Ja, allerdings.
Ok, Leute, ihr geht von Süden aus durchs Unterholz.
Claire und ich schnappen uns den Fuchs, wenn er gegenüber aus der Deckung kommt.
Jodi, weiter nach rechts.
Nicht, dass er wieder zurückläuft.
Wer soll denn schießen? - Der beste Schütze natürlich.
Na, dann gib mal her. - Ach, komm.
Wir klären das wie erwachsene Menschen. - Na gut.
Eins, zwei, drei. - Eins, zwei, drei.
Dann darf ich, wenn du daneben schießt.
Ich hatte gehofft, dich heute zu sehen. Ja, ich auch.
Und zwar richtig gehofft, dich zu sehen.
Richtig gehofft, wirklich? - Scheint aus der Deckung raus zu sein.
Los.
Alle anderen sind unterwegs, ich dachte, du jagst auch den Fuchs.
Ich hatte hier noch zu tun. Was ist deine Ausrede?
Füchse sind eine Plage. Und wir müssen sie loswerden,
klar, aber so eine organisierte Jagd geht mir gegen den Strich.
Ja?
Ich hab gelesen, Forscher können verhindern, dass Fliegen sich fortpflanzen.
Wirklich, sie sterben dann allmählich aus. Vielleicht geht das auch mit Füchsen.
An die Fuchsmännchen verfüttert man Bohnen und an die Weibchen Knoblauch-Dips.
Dann kommen sie sich nicht näher. - Es gibt für alles alternative Methoden.
Denk an den biologischen Anbau. - Oh ja.
Oh, da kommt die Truppe.
Na, wie lief's?
Frag nicht.
Wie kriegen ihn morgen, keine Sorge. - Hat's heute nicht geklappt?
Du siehst schon richtig gut aus beim Reiten. - Danke, es wird allmählich.
Das hättest du sehen sollen, Tess. Alex hat meilenweit daneben geschossen.
Quatsch, kurz verfehlt. - Dann war der ganze Aufwand umsonst.
Kein effizientes Verfahren! - Nächstes Mal bestimmt.
Wenn ich das Gewehr habe. - Was heißt denn nächstes Mal?
Wirst schon sehen. - Wollen wir uns irgendwohin setzen?
Ja. Da unten ist 'ne schöne Stelle. - Und dein Quartier?
Willkommen.
Nett hast du's.
Gemütlich. - Ja.
Becky? - Brett.
Wie sag ich dir das jetzt?
Ich muss bald weg.
Ich mach einen Job, bei meinem Onkel in Queensland.
Es ist nur für 'n paar Monate oder etwas länger. Ich muss das machen.
Nein, ist doch klasse. Ein neuer Job. Warum denn nicht?
Es sollte nicht zu weit gehen mit uns. - Wenn du dir überlegt hast,
welchen Platz ich auf deiner Liste einnehme, sagst du mir Bescheid?
Ich hoffe, ich schaffe die Top Ten.
Könnte sein, dass uns noch was fehlt. Haben wir wirklich alles?
Ja.
Sag mal, Brick hat sie wohl nicht alle. Wieso will er denn jetzt Schluss machen?
Ich weiß nicht. Angst, Panik, Verwirrung. Oder alles auf einmal.
Oh, reg dich nicht auf, Mom. - Ach was. Terry ist erwachsen. Ich auch.
Männer werden also erwachsen. Wann denn? - Herrlicher Morgen, Meg.
Ja, Jane. - Meg. Jodi. Becky.
Ich hab bei ihr mal einen draufgemacht. Sie hat einen Swimmingpool.
Hoffentlich behält Terry sein Hemd an. Er kriegt leicht Sonnenbrand.
Danke, Terry. - Kein Problem.
Schön, einen kräftigen Mann um sich zu haben.
Einer Dame ist man gern behilflich. - Das hab ich gemerkt.
Ich lad dich zum Frühstück ein. - Wir treffen uns da drüben.
Ich muss noch eben Geld ziehen. - Ok.
Aufheben.
Ich wollt's ja da reinwerfen. - 75 Dollar wegen Verunreinigung der Straße.
Heben Sie's auf.
Zielen Sie nächstes Mal besser.
Du würdest dich gut mit Tess verstehen, glaub ich. Sie ist auch ein Stadtmensch.
Sie fragen mich öfter um Rat. Na ja, weil ich ein alter Hase bin, sozusagen.
Dann bist du öfter auf Drovers Run?
Ach, nein, eigentlich nicht, ich hab sie gestern gesehen,
wegen der Fuchsjagd. Wir haben über gewaltfreien Schutz vor Füchsen geredet.
Schon gut, Terry. Du brauchst dich bei mir nicht zu verkaufen.
Wir sehen uns heute Abend. - Ok.
Entschuldigung, ich hab zufällig das mit den Füchsen gehört.
Ja? - Ich hätte da vielleicht was für Sie.
Alpakas, hm? - Sind die nicht bezaubernd?
Bezaubernd, so könnte man sagen. - Sie sind ja landwirtschaftlich versiert.
Ich meine, ich brauche Ihnen die Vorzüge von Alpakas nicht aufzuzählen.
Na ja, viel hatte ich noch nicht zu tun. - Sie kennen sicher die feine Wollqualität.
Bis zu fünf Kilo Wolle pro Tier und Jahr. Sie sind sehr genügsam.
Und sie sind gute Bewacher Ihrer Schafe.
Sie bewachen Schafe?
Zwei Wallache würden sich in die Herde Ihrer Schafe einfügen.
Alpakas hassen Füchse. Da hätten Sie keinen Ärger mehr.
Tatsächlich? Und was sind die hier? - Wallache. Und sie sind günstig zu haben.
Sind die vom Laster gefallen? - Nein, das nicht.
Also, mein Exmann ist Mitbesitzer der Herde. Er zahlt keinen Unterhalt für seine Tochter.
Er wird die beiden nicht vermissen. Sie sind entwurmt und gesund. 300 Dollar.
Entwurmt, gesund. 400 Dollar. - Man hat das Gefühl,
sie müssten quietschen, wenn man draufdrückt. So süß sind die.
Ja, wunderschöne Tiere. Man kriegt fünf Kilo Wolle pro Tier,
sind günstig in der Haltung, hab ich gesagt, dass sie entwurmt sind?
Ja, hast du. Sind die niedlich. Total niedlich.
Und das Beste an diesen Wallachen ist, dass sie sich unter Schafen wohlfühlen.
Die Füchse wagen sich gar nicht erst ran. Problem gelöst.
Ich hab doch gesagt, wir finden einen Weg. - Aber ja doch.
Was fressen Alpakas eigentlich? Und was ist im Winter?
Können sie draußen auf der Weide bleiben? - Na, ich würd ihnen Gras geben.
Das verstehe ich unter genügsam. Danke. - Irgendwie ungerecht,
dass für dich dabei nichts rausspringt.
Ach was, ich helfe doch gern. Geh doch mal ins Internet.
Gibt sicher 'n paar Alpaka-Websites. - Gute Idee.
Ich mach mich jetzt mal auf den Weg. Bye.
Bis dann. - Claire.
Terry. Was ist denn los?
Ach, nur ein Schritt in eine viel rosigere Zukunft für uns.
Die Wolle ist dreimal so viel wert wie Schafwolle.
Die sind ja so süß. - Ja, ihn hab ich "One Antonio" getauft,
und das ist "Two Antonio". - Also doch.
Was fressen die denn? - Frisches Gras.
Oh, "One" ist kürzlich die Ohrmarke entfernt worden.
Und sie sind sauber. Sie haben ihren eigenen Misthaufen.
Weißt du, was ein Wallach ist? - Wenn sie keine Teile mehr haben.
Also, der hier hat seine noch.
Beide? - Hast du denn nachgesehen?
Tja, Helen hat Terry gesagt...
Wenn du keinen wilden Alpaka-Hengst haben willst, hol lieber 'n Tierarzt.
Ja, aber das hört sich teuer an. - Ja.
Der zweite Schritt in eine rosige Zukunft für uns.
Die Website ist ja richtig super. - Da gibt's ein Forum mit Tipps und so was.
Ach ja.
Ah, Lebenserwartung bis 20 Jahre. Die Stuten werfen zu jeder Jahreszeit...
und können 18 bis 20 Tage nach der Geburt wieder gedeckt werden. Die armen Dinger.
Claire, wir sollten uns überlegen, ob wie sie züchten.
Tess.
Der sieht "One Antonio" ziemlich ähnlich, findest du nicht?
Er ist genauso gezeichnet. - Ach, komm.
Die sehen alle aus wie "One Antonio". - Da steht, er hat 'ne Marke.
"One Antonio" hatte eine. - Die sind wahrscheinlich üblich.
Er muss nicht gestohlen sein. - Lord Lima Leonard soll gechipt sein.
Leih dir doch das Lesegerät aus Killarney und sieh bei "One" nach.
Wenn die Nummer übereinstimmt... - Ich bitte Alex ungern um einen Gefallen.
Verschaffe dir Gewissheit, Tess. - Können wir ihn nicht einfach behalten?
Merkt doch keiner.
Demnächst dürfen wir noch preisgekrönte, entlaufene Kürbisse einfangen.
Vielleicht ist das doch nicht dein Alpaka. - Es ist kein Wallach.
Die Ohrmarke wurde entfernt. - Helen war vielleicht nicht klar,
wie wertvoll der ist. - Ich denke, die ist Expertin.
Kennst du ihren Nachnamen? - Nein, leider nicht.
Telefonnummer? - So 'ne Art Handel war das nicht.
Was ist mit 'ner Quittung?
Vielleicht finde ich Helen, während du das mit dem Lesegerät machst,
dann sind wir abgesichert, falls wir Lord Lima doch haben.
Na gut. - Hast du's der Polizei gemeldet?
Noch nicht, nein.
Das mache ich dann, wenn's spruchreif ist.
Ruf von unterwegs an, ich sag dir dann Bescheid.
Alles klar.
Hallo, Tess. Du lässt dein Vieh jetzt chippen?
Ach, wir probieren gerade was Neues aus. - Ach so. Hey, hey, hey!
Das Gerät bleibt bei mir. So, so, was Neues.
Stark, die Alpakas.
Die sind klasse, Tess. - Sie bewachen die Schafe.
Ach ja? - Vertreiben die Füchse.
Im Ernst? Ja, kann schon sein. Der Fuchs lacht sich wahrscheinlich tot.
Wenn du besser zielen würdest, hätten wir sie ja nicht gebraucht.
Ja, ja. Also, wo sitzt denn nun der Chip? - Am Hals.
Am Hals. - Ja.
Das kann 'ne Weile dauern. Ich versuche, vor dem Essen fertig zu sein.
Die Nummer ist fünfstellig.
Wirklich? - Ja.
Also, wenn das Tier mal Halsweh kriegt, hast du Probleme.
Da ist sie.
Fünf, drei,
vier,
eins, sieben. Bingo?
Ich kapier das nicht. Warum verkauft sie ein 200.000-Dollar-Alpaka...
für ein paar hundert? - Tja, sie wusste offenbar nicht,
was es wert ist. - Ja. Terry geht jetzt zur Polizei.
Er hat die Frau noch nicht gefunden. - Ach, die ist doch längst weg.
Tut mir leid, der ganze Ärger, Claire. Ich helfe mal Meg.
Hättest du die beiden nicht schon rauslassen müssen, Claire?
Klar, normalerweise schon. Ich will sie bloß im Auge behalten.
Ich finde, sie frisst nicht richtig.
Vielleicht hat sie ein Fehlanpassungssyndrom.
Hast du den Tierarzt geholt? - Nein, es geht ihr schon wieder besser.
Ist ein sehr hübsches Stutfohlen. - Na, klar. Sie ist ja von Blaze.
Und von Wildfire.
Weißt du, Claire, was Peter getan hat,
na ja, ich fand immer schon, er ist ein Fatzke,
aber in einem hatte er Recht:
Er hat dafür den Besten ausgesucht.
Ich fahr mal eben zu Bob Donnelly, muss seine Aussage aufnehmen.
Er hat versprochen, er kommt. Meist hält er sich dran.
Weihnachten kommt auch. Dauert bloß. Haben Sie das Fax von dem geklauten Lama?
Alpaka.
Vielleicht hab ich ja Glück. Und fang unterwegs 'n Salsa tanzenden,
Alpaka klauenden Landstreicher. - Salsa ist Zentralamerika, Sergeant.
Alpakas kommen aus Peru.
Wir wollten Ihre Zeit nicht in Anspruch nehmen,
falls es nicht gestohlen ist, ohne das Lesegerät waren wir nicht sicher.
Lesegerät? - Ja, sicher. Er ist gechipt.
Wir wissen's erst seit 'n paar Stunden. - Und Sie haben uns angerufen?
Es wollte Ihnen jemand anderer Bescheid sagen.
Jemand anderer?
Die Alpakas wurden von einer Frau namens Helen verkauft. Helen irgendwie.
Eine nähere Beschreibung? - Wir haben sie nicht kennengelernt.
Helen hat sie geliefert, und ich hab sie von jemand anderem.
Jemand anderem? Verstehe. Dann sollte ich wohl mit jemand anderem reden.
Der sucht Sie wahrscheinlich jetzt schon.
Terry.
Terry Dodge. Jetzt ist mir einiges klar.
Becky! Becky, lass dir doch erklären. - Lass mal, ich weiß schon, was los ist.
Wärst du über Nacht geblieben, und ich hätte es dir dann erzählt,
was würdest du dann von mir halten? - Ungefähr dasselbe wie jetzt.
Lass mich doch bitte mal alles erklären, ja? - Wir müssen jetzt den Fuchs jagen.
Das ist nicht Ihr Ernst. Terry wusste gar nicht, dass sie gestohlen sind.
Wieso geht er mir dann aus dem Weg? Wo ist er, wenn er nichts zu verbergen hat?
Vielleicht hat er Helen schon gefunden. Und er bringt sie auf die Wache.
Helen. Richtig.
Hören Sie, Sergeant, Terry ist ein ehrlicher Kerl,
mehr kann ich dazu nicht sagen. - Ja. Ich weiß Bescheid über Terry.
Ich muss mit ihm reden. - Er ist überstürzt in die Stadt gefahren.
Wenn er wieder auftaucht, soll er bitte auf der Wache anrufen.
Los, lasst uns aufbrechen.
Vielleicht hast du ja diesmal Glück. - Wer hat das Gewehr?
Alex.
Wie ist es gelaufen? - Wir haben den Fuchs nicht mal gesehen.
Vielleicht hat er sich verzogen. Hat die Alpakas gewittert.
Oder er hat sich einfach an Lamm überfressen.
Was gehört von Terry? - Nein, aber Frank meldet sich...
bei "One Antonios" Besitzer in Albury. Dauert vielleicht ein paar Tage.
Wir sollten Weidepacht verlangen. - Terry zahlt das Geld zurück,
und du kaufst noch ein paar Alpakas. - Zum regulären Preis?
Der Fuchs streift hier immer noch herum. Vielleicht nimmt er sich meine Hühner vor.
Ich geh mal kurz raus und seh nach.
Seh nach den Hühnern. - Sie will doch nur eine rauchen gehen.
Traurig eigentlich.
Wenn du nicht willst, dass ich fahre, dann fahre ich nicht.
Willst du denn deinen Job sausen lassen? - Wir beide gehören zusammen.
Ich will nicht, dass dieser Job das verhindert.
Außerdem meinen sie, mein Onkel Steward kommt klar.
Er kommt klar? - Ja, ich wollte ihm helfen,
während seiner Chemotherapie. Er kriegt das hin.
Du bist mir jetzt wichtiger. - Oh, Brett. Das wusste ich nicht.
Wenn dein Onkel dich braucht, musst du auch fahren.
Jetzt, da du die ganze Geschichte kennst, schmeißt du mich raus?
Solange du mir versprichst, zurückzukommen. - Ich komme immer zurück, Becky.
Immer.
Hast du deinem Onkel wirklich abgesagt? - Du hast ja zugehört!
Ich dachte, es wär der Fuchs. - Falsche Haarfarbe.
Idiot.
Warst du schon bei der Polizei? - Noch nicht.
Terry.
Ja, ist blöd, ich weiß, aber ich wollte erst diese Helen finden...
und mich dann bei ihm melden. - Du hast sie noch nicht gefunden?
Ich...
Was soll ich tun, Meg? - Geh zu Frank. Und sag die Wahrheit.
Er hat es auf mich abgesehen. - Du hast keine andere Wahl.
Dieser Cop, der weiß Bescheid über mich.
Das ist doch schon ewig her.
Er hat mich neulich angehalten und mich Ex-Knacki genannt.
Der will mich endgültig hier weghaben. - Das kann er nicht tun.
Ach ja? Was sagt er wohl zu dem Mist jetzt?
Warst du inzwischen in Killarney? - Ich musste erst mal mit 'nem Kumpel reden.
Es ist noch Lamm da, falls du Hunger hast.
Hat Jodi von ihrem Vater gehört?
Nein.
Tja, ich muss jetzt nach Hause. - Morgen früh gehst du gleich zu Frank.
Ja, mach ich. Danke.
Ich wünschte, alles wäre anders zwischen uns.
Ich auch.
Das ist verrückt. - Nein.
Mir ist, als sei's das erste Mal. - Ist jetzt auch anders.
Wir sind zusammen. Es ist dein erstes Mal.
Ich fahr heute Abend. Können wir uns verabschieden, wenn...
Das hast du eben. Ich bin nicht sehr gut im Abschiednehmen.
Wie lange? - Paar Monate.
Hier.
Es ist nur ein Glücksbringer.
Den kriegst du erst zurück, wenn du hier wieder aufkreuzt.
Ja, ich war grad auf dem Weg zu Ihnen. - Reichlich spät.
Terrence Dodge, ich nehme Sie fest wegen der Weitergabe von Diebesgut.
Was soll das denn bringen? - Steigen Sie in den Wagen, Terry.
Das tust du nicht, Terry. Sie können ja alle mitkommen.
Kommen Sie, das ist doch Unsinn. - Sie sind festgenommen.
Wirklich, das ist doch nicht nötig. - Sie hatten Gelegenheit,
sich korrekt zu verhalten. - Was soll denn das?
Ich schick dir 'n Anwalt, Terry.
Mörder!
Du hast getan, was du konntest, Meg.
Hey! Es hat geklappt!
"One" und "Two" waren total abschreckend. - Ja, die Lämmer sind ok.
Einige von meinen Hühnern nicht. - Der Fuchs hat seinen Speiseplan geändert.
Auf Huhn. - Tut mir leid, Meg.
Wo brennt's denn? - Frank hat eben Terry abgeführt.
Mit Handschellen. - Dann sollte ich mit Frank sprechen.
Wir machen das hier schon. Geh ruhig.
Woher soll ich wissen, wie diese Alpakas geklaut wurden.
Ich hab sie von 'ner Frau. - Mittelgroß. Dunkles Haar.
Jeans und Arbeitsstiefel? - Helen, ja.
Kein Nachname, keine Telefonnummer, und kein Kennzeichen.
Aber ich sag die Wahrheit. - Keine Quittung.
Würden Sie eine verlangen, Senior Constable? - Wäre ratsam.
Ich wusste nicht, dass die gestohlen sind. - 'ne fremde Frau spricht Sie an und sagt:
"Ich hab da 'n paar Alpakas für Sie." - Ja, richtig.
Und Sie kaufen sie für... - 300 Dollar. Hab ich doch gesagt.
Ich kenn mich da nicht aus, aber ist das nicht sehr unter Preis?
'n richtiges Schnäppchen. - Haben Sie die Tiere gestohlen, Terry?
Oder haben Sie nur gewusst, dass sie gestohlen sind?
Jodi? Gute Nachricht. Die richtigen Alpakabesitzer kommen her.
Bye-bye, "One". - Jetzt wird es mir erst richtig bewusst.
Wir haben einen 200.000-Dollar-Alpaka-Zuchthengst.
Das sind ja dann 100.000 Dollar pro... - Wenn er nun krank wird? Ihm was zustößt?
Dem passiert schon nichts, Tess. Denkst du, die Mutterschafe fallen ihn an?
Wer weiß.
Die waren äußerst billig, kam Ihnen das nicht verdächtig vor?
Sie hat einen Unterhaltsstreit vorgegeben. - Sie haben die Frau also ausgenutzt.
Ich nutze keine Frauen aus.
Von Tess McLeod haben Sie 400 Dollar verlangt und ihr gesagt,
das hätten Sie bezahlt. Sie haben von der Weitergabe von Diebesgut profitiert,
wie wir wissen. Also, noch mal, wo waren Sie am Dienstagabend,
als die Tiere gestohlen wurden. - Das reicht mir jetzt!
Hinsetzen. Setzen Sie sich, oder ich fessele Sie an den Stuhl.
Sie haben Helen erfunden. Sie hatten eigene Pläne mit den Alpakas...
und benutzten Tess McLeod. - Das ist dreist, Mann.
Ich hab noch nicht mal angefangen, Mann.
Senior Constable.
Vernehmung ausgesetzt um 01.14 Uhr.
Wenn Sie meinen, ich sei der Alpaka-Hehler, auch gut, zeigen Sie mich an.
Dann setzen Sie 'ne Kaution fest und ich geh.
Sergeant?
Sergeant.
Ich hab gestern Abend mit Terry gesprochen, er hat nichts mit der Geschichte zu tun.
Die Ermittlungen laufen noch. - Er wollte ja zu Ihnen kommen, Frank.
Terry ist kein Lügner. - Er hat Tess McLeod glauben lassen,
die Alpakas hätten ihn 400 Dollar gekostet. - Das mit dem Preis...
kann ein Missverständnis gewesen sein. - Er ist nicht der, für den Sie ihn halten.
Ich kenne Terry Dodge schon sehr lange. Wesentlich länger als Sie.
Ach ja?
Haben Sie versucht, diese Helen zu finden?
Im Moment sind der Senior Constable und ich beschäftigt.
Ich möchte Terry sprechen. - Wir sind mitten in einem Verhör.
Je länger wir hier stehen, desto länger sitzt er da drin.
Gehen Sie nicht ein wenig zu weit, Sergeant? - Wenn Sie sich beschweren wollen,
tun Sie's schriftlich.
Sag, was meinst du? - Hör zu,
"One" geht's bestens auf der Weide. - Aber er ist so viel wert. Stell dir vor,
du verlierst auf einen Schlag zwei Wagenladungen voller Rinder.
Tu's doch, wenn du dich besser fühlst. - Dann bring ich sie hierher.
Da hab ich sie im Auge. - Die Mutterschafe aber auch.
Oder soll sich der Fuchs die kleinen Lämmchen holen?
Sollten die Pferde nicht allmählich auf die Koppel?
Ja. Ich wollte Blaze noch im Auge behalten.
Das können Sie nicht machen. Lassen Sie mich raus!
Wenn Sie mich hier nicht sofort rauslassen, leg ich Beschwerde ein.
Meine Sachen, bitte.
Entschuldigung.
Denken Sie nicht, dass Sie mit allem, was Sie machen, durchkommen.
Hören Sie, ich weiß nicht, was Sie für ein Problem haben,
aber ich hab nicht vor, Ihnen Ärger zu machen.
Ach so? - Ja.
5. Mai 1982.
Da hab ich einen Fehler gemacht. Das ist jetzt vorbei.
Für David Lucas schon.
Los, schlagen Sie zu. Wie in alten Zeiten.
Es war 'ne Kneipenprügelei, die außer Kontrolle geriet.
Dafür hab ich gesessen.
Jeden Abend gegen sechs hörte ich das Auto meines Vaters.
Und ich bin zur Tür gerannt. Sobald ich seinen Schatten hinter der Tür sah,
öffnete ich ihm die Tür. Wie immer.
Aber eines Abends kam er nicht. Den nächsten auch nicht. Oder den nächsten.
Das war David Lucas.
Es dauerte drei Jahre, bis ich begriff, dass er nie wiederkommen würde.
Ich bin hierher gekommen, weil ich den sehen wollte, der meinen Vater umbrachte.
Ich dachte, ein bisschen Druck vom Dorfpolizisten würde Sie aufrütteln,
wenn ich Sie verknacke... - Ich hab's schon kapiert, ja!
Es reicht nicht. Es ist längst nicht genug.
Ich hätte Lust, mit Ihnen hinters Haus zu gehen und Ihnen die Beine zu brechen!
Aber das sind ja Ihre Methoden, stimmt's? - Nein!
Nein!
Hören Sie, Sie haben Recht.
Es ist nie ganz vorbei. Nicht für Sie. Nicht für mich. Für mich niemals.
Ich hab den Draht am Hühnerstall verdoppelt und alles ausgefegt.
Gut. - Wollt ihr nachher wieder los?
Wenn der Fuchs sich nicht freiwillig stellt. - Hey, Leute.
Das kann unmöglich "Ones" Besitzer sein. Jetzt noch nicht.
Roter Pferdehänger. Frau mittleren Alters.
Dunkle Haare, mittelgroß. Wie heißt sie noch?
Helen.
Klasse. Was machen wir jetzt?
Wir lassen uns nichts anmerken.
Hallo. - Tag.
Helen. - Claire.
Und dann hab ich erst gemerkt, dass ich das Falsche eingeladen hatte.
Ach, es war ein Versehen. - Der, den Sie haben,
ist der Liebling meiner Tochter, Macka. - Macka, das Alpaka.
Ja, ist nicht mal ein Wallach. Er hat... - Hab's gemerkt, seine Teile.
Ach, dann ist's ja gut. Hören Sie, ich geb Ihnen jetzt die 300 Dollar zurück,
und das andere Alpaka behalten Sie. - Es waren 400.
Wirklich? - Ja.
Tag. - Nick.
Jodi, geh doch mal rein und mach Nick einen Tee.
Und ruf Frank an wegen dieser Sache.
Gut. Ja. Komm mit, Nick. - Verkaufst du Vieh, Claire?
Nein, Helen hat uns zwei Alpakas verkauft, aber da gab's 'n Irrtum.
Was für 'n Irrtum?
Wir wollten Wallache, und der hat noch seine Teile. Vorläufig.
Überstürz nichts. Vielleicht eignet er sich zur Zucht.
Nein, züchten wollen wir sie nicht. Wir wollen sie nur, um die Schafe zu hüten.
Da solltest du dich mal beraten lassen. Einer nützt nichts.
Das sind gesellige Tiere. - Ich komme gern übermorgen wieder...
und kann Ihnen ein anderes Tier bringen. - Oh, das wäre toll. Was wolltest du?
Eigentlich wollte ich mir deinen Erdbohrer ausleihen.
Ist kaputt. Ich ruf dich an, wenn er heil ist.
Gut.
Wiedersehen. - Bis dann.
Kommen Sie.
Alles ok?
Ja.
Jodi Fountain aus Drovers Run hat gerade angerufen.
Angeblich ist da diese Helen aufgetaucht.
Los, komm.
Na, komm.
Kommt schon.
Na, was ist? Schon gutes Gras gefunden? - Nein, noch nicht.
Das ist Helen. Sie ist hier, um das Alpaka zu ersetzen.
Wie, ersetzen? Ach so. - Ja, das ist der Liebling meiner Tochter.
Hab ihn verwechselt. - Ach, kein Problem.
Sie nimmt ihr Alpaka jetzt mit. Das halte ich für 'ne gute Idee.
Jetzt gleich? - Ja.
Ach so.
Dann laden wir ihn ein, ja? Komm, Oscar.
So, schön rauf mit dir. Na, komm.
Braver Junge. Fein.
Er sieht zufrieden aus. Danke für Ihre Hilfe.
Nichts zu danken. - Wiedersehen, "One", mein Süßer.
Ich bringe dann übermorgen Ersatz. - Gut. Tun Sie das.
Wiedersehen. Bis dann. - Wiedersehen.
Ich hoffe, das gehört alles zum Plan. - Ja.
Hoffentlich bemerkt sie das Benzinleck nicht.
35 Kilometer, höchstens.
Musst dich nicht mehr verstellen. Sie ist weg.
Verstellen?
Komm schon. Komm schon, nicht jetzt!
Sie sind doch bestimmt Helen.
Ist alles vergeben. - Ja, ja.
Du bist süß, wenn du frech bist. Da ähnelst du ganz deiner Schwester.
Ok, heute geht's ums Ganze, schätze ich. Wir kriegen den Fuchs.
Ja, wir wollen ja nicht morgen wiederkommen. - Ja, genau, Claire.
Dann sollte ich lieber schießen. - Ach, hör auf.
He, gib doch mal ab.
Na gut.
Eins darfst du nicht vergessen, Claire. - Was denn?
Der Fuchs hat 'n rostrotes Fell.
Können wir? Dann mal los! - Ja.
Ich bring das nicht.
Na los, knall das Kuscheltier ab.
Dann geht's dir besser.
Gib mal her.
Hör zu, Claire, es ist noch nicht lange her mit diesem Fatzke.
Aber irgendwann solltest du loslassen. - Ich weiß.
Fällt mir auch nicht schwer bei dem Mistkerl.
Den Teil von ihm, den ich liebe, lasse ich ungern zurück.
Welcher Teil war denn das?
Und noch was, Claire.
Du musst Blaze und das Fohlen rauslassen. - Ich weiß.
Sonst strickst du ihm noch 'n Pulli.
Ihr richtiger Name ist Sharon Nicholsen. Hat auf der Farm mal gearbeitet.
Hören Sie, es war unprofessionell. Wenn Sie sich beschweren wollen,
geb ich Ihnen die Formulare. - Es ist vorbei?
Ja. Aber was passiert ist...
Das steht immer zwischen uns.
Kann man nun nicht mehr rückgängig machen. Leider.
Formal kann ich die Anzeige nicht zurückziehen.
Aber vor Gericht sage ich für Sie aus. - Besser als gar nichts.
Ich...
Ich weiß nicht mehr viel von meinem Vater.
Ich wollte Sie fragen...
ob Sie ihn gut kannten. Und mir was erzählen von ihm. Irgendwas.
Ich wünschte, ich könnte Ihnen weiterhelfen.
Ich kannte Ihren Vater zwei Minuten, als wir uns geprügelt haben.
Tut mir leid.
Was ist denn das? - 15.000 Dollar.
Das sehe ich, aber... - Es gab 'ne Belohnung für "One Antonio".
Ich dachte, wir machen fifty-fifty. - Endlich haben wir mal Glück.
Ich werde noch 'n Wallach kaufen, damit "Two Antonio" nicht einsam ist,
und vielleicht noch ein Paar für die Zucht.
Wofür gibst du dein Geld aus? Außer für Schießunterricht?
Ich denke, ich steck's in die Pferde.
So.
Na komm.
Amüsiert euch jetzt schön.
Ich schaff das schon.
Can't find what you're looking for?
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