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Was bisher geschah:
Ich will nicht, dass nur Alex Killarney allein kriegt.
Alle beide. Verstanden?
Ich war Zeugin, Harry. Du hast ihm doch die Hälfte versprochen.
Würde nicht funktionieren. Sie sind zu unterschiedlich.
Sie hatten zu viele Konflikte.
Jemand hat ihm Wilgul vor der Nase weggeschnappt.
Ich weiß. - Sag schon.
Dann machen wir 'n gutes Angebot. - Doppelter Kaufpreis, sonst läuft nichts.
Er ist der Richtige, Tess. Da bin ich mir absolut sicher.
Wenn Dad es als Teil von Killarney betrachtet...
kannst du seine Maschinen benutzen. - Aber auch Personal. Und alles,
was ich kriegen kann.
Wie tief bist du jetzt?
30 Meter. - Das Grundwasser ist sehr gesackt.
Und das ausgerechnet bei der Hitze heute.
Ja, gut, dann bring dem Vieh das Wasser doch auf 'nem Tablett aus dem Haus.
Das ist gar nichts. Warte, bis es 'ne Dürre gibt.
Es hat wochenlang nicht geregnet. Wie nennt ihr das?
Sommer.
Gut, das reicht. - Ok, Leute!
Geht aus dem Weg!
Ja!
Ich kriege dich!
Mein Bruder, der Ackerbauer.
Wie soll ich mich da noch in die Stadt trauen, Brick?
Wenn du 'n schnelleren Weg weißt, Geld zu machen, dann spuck's aus.
Nichts gegen Gerste. Meine Mutter macht immer 'ne leckere Rindersuppe mit Gerste.
Ist auch gut für den Boden. - Gerste taugt doch höchstens für Bier.
Ja. - Ich kann das alles wieder...
später als Weide nutzen. Den Viehbestand vergrößern.
Ein Zuchtprogramm aufbauen.
Tja, dann braucht sich mein großer Bruder nicht mehr zu schämen.
So, unsere Wasserprobleme sind gelöst. - Ja.
Claire, kann ich ausnahmsweise mal duschen? Ich mach superschnell.
Ich dachte, die Rationierung wäre vorbei. - Wir sind mitten im Sommer.
Und müssen also noch sparen. - Aber heut ist Nicks Party,
und ich stinke. - Tun wir doch alle.
Das fällt nicht weiter auf. - Ja, ich bin die Erste, die Erste!
Ich mach ganz schnell. Ich bin nicht so dreckig.
Das ist so was von fies. Es soll endlich regnen.
Claire? - Was?
Das scheint der Bodensatz aus dem Tank zu sein.
Da ist was faul. Ich check den Brunnen noch mal auf dem Weg nach Wilgul.
In unseren Partyklamotten? - Ich hab keine an.
Nichts. - Keine Löcher im Tank?
Nein, das ist nicht das Problem. Durch die Leitung läuft kein Wasser.
'ne Schlange!
Stock!
Ja, aber man kann doch nicht vorsichtig genug sein.
Hört sich an, als sei die Pumpe irgendwie trockengelaufen.
Das heißt?
Das heißt, der Wasserspiegel ist gesunken. - Wieso?
Dafür kann's mehrere Gründe geben.
Nicks Gerste, verdammt.
Wir müssen nur dafür sorgen, dass wir nicht gleichzeitig pumpen.
Ja, das wäre gut.
Ich füll die Tränken tagsüber, und du bewässerst nachts.
Normalerweise schon, aber bei dem Wetter?
Was soll ich machen? Mein Vieh auf Nachtschicht schicken?
Na, wenn ich meine Gerste nicht bewässere, verliere ich Tausende von Dollar.
Immer noch weniger, als mein Vieh wert ist. - Lass sie woanders weiden.
Die Gerste kann ich nicht verpflanzen. - Das kostet Geld, das ich nicht habe.
Ich will meine Ernte nicht verlieren. - Und ich nicht meine Rinder!
Das nennst du 'ne Party? - Nick!
Tag! - Hallo, Claire.
Komm, Nick. Quatsch hier nicht so viel rum, bring die lieber rein.
Hallo, Dad! - Warte, ich fass mit an!
Hast du keine Musik? Ehrlich, hoffnungslos.
Du bist 'n hoffnungsloser Fall. - Du hast ja reichlich mit.
Das müsste genügen.
Ich weiß nicht, Claire, laut Wetterbericht soll's noch heißer werden.
Danke.
Hast du die Sache mit Nick geklärt? - Nein.
Willst du Chips oder Nüsse? Es gibt auch Brezeln.
Nein, 'n kühles Bad wäre jetzt toll. - Bier ist noch genug da.
Eis?
Oh, danke.
Hast dir ja die richtige Zeit ausgesucht für 'ne Einweihungsparty.
Warm.
Ist dir heiß genug, Tess?
Warum fragen das die Leute dauernd? Als ob ich dann sage:
"Nein, ich hätte es gern 10 Grad heißer."
Na, warte noch 'ne Weile, wie's dir dann gefällt.
Ich wette, eure Scheunen haben Aircondition.
Hallo! - Hallo.
Kriege ich noch was zu trinken, Schatz? - Ja, ja, natürlich. Tess, das ist Shelly.
Shelly, das ist Tess. - Hallo.
Entschuldige uns.
Wirklich witzig, Nick. - Was?
Erzähle Tess nicht, dass Alex 'ne neue Freundin hat.
Lad sie alle zur Party ein und guck, was passiert.
Eure Trennung ist doch für dich gelaufen. - Ist sie auch. Mir geht's gut.
Aber es ist 'n mieser Trick. Und wenn du uns mit der Wassersache aufs Kreuz legst,
kriegst du's mit mir zu tun.
Hey!
Gib her. - Ich will doch nur das Etikett haben.
Du bist hier Gast.
Ich weiß, sie macht noch nicht viel her, aber...
in ein paar Jahren wird diese Farm blühen. Dann bau ich Canola an...
und Weizen, ich halte Schweine. - Schweine?
Ist 'n Scherz? - Nein.
Weißt du, wie viel Gewinn die bringen? Ich werde alles versuchen.
Oh, ist das ein Hinweis darauf, wie wichtig deine Gerste ist?
Nicht wichtiger als dein Vieh.
Später können wir über die Zucht sprechen.
"Angus Hereford" kreuzen vielleicht.
Tolle Pläne.
Kaum anders, als Quarterhorses zu züchten.
Du weißt doch, wie das ist. Immer dein eigener Boss zu sein.
Veränderungen durchzusetzen, die Jack nie toleriert hätte.
Mehr tue ich auch nicht. - Heißt das, alles ist meine Schuld?
Ja.
Was tun wir jetzt, Nick?
Na, wir sind ja nicht die ersten Farmer, die sich wegen Wasser streiten.
Wir könnten die Schlichtungsstelle anrufen.
Und wir halten uns dran, was auch immer die beschließen, ja?
Einverstanden.
Gut. - Hier steckst du.
Ist das Klavier da drin nur Deko, oder was? - Nun, es geht los.
Komm schon. - Kommst du auch?
Ich sing aber nicht. - Ich sing nur, wenn du singst.
Oh, tut mir leid! - Spielen wir lieber einen Klassiker.
Ja. - Gut.
Geht los. Kennst du den? - Ah! Ja.
Wer hat gesagt, dass es hier unten kühler ist?
Jodi, zieh deine Füße ein. Die stinken.
Du hast gesagt, du riechst sie nicht, Beck. - Nimm sie weg, dann ist es gut.
Kennt jemand diese Shelly?
In ein paar Wochen sind die Miss-Gungellan-Wahlen.
Ich kann gleich einpacken. Ich stinke und hab fettige Haare.
Mach dir Dreadlocks. Die brauchst du nicht zu waschen.
Ach ja? Toll, Tess. - Und nicht mehr unter den Armen rasieren.
Ja, cool. Dann gewinn ich glatt als Tierweib von Gungellan.
Im Ernst, Jodi. Die Haare absorbieren den Schweiß.
Was? Damit er hängen bleibt und stinkt? Deswegen rasiert man sich doch,
damit er nicht...
Ach, komm. Wir rasieren uns,
weil die Gesellschaft sagt, das sei attraktiver.
Ist es doch auch. - In machen Kulturen nicht.
Zum Beispiel... Nun, französische Frauen haben haarige Achseln und sind sexy.
Findest du? - Die Männer finden das.
Muss am Akzent liegen.
Also, weiß jemand, wer Shelly ist?
Na los. Wir sind auf dem Land. Irgendeiner weiß doch was.
Ich denke, du bist drüber weg. - Bin ich auch. Bin bloß neugierig.
Ich muss aufs Klo. - Au!
Pass doch auf.
Hey, pass auf Schlangen auf! - Ja, sehr witzig!
Nein, im Ernst. Die sind auf der Suche nach Wasser.
Auf der Toilette? - Ist der einzige Ort, wo sie was finden.
Was machst du denn?
Glaubst du denn im Ernst, ich schlafe noch auf dem Boden?
Tess, du bist 'n Weichei.
Melanie Powers. Wasserlizenzbehörde. - Guten Tag.
Pumpen Sie im Rahmen Ihrer Zuteilung? - Wir benutzen die Pumpe erst seit gestern.
Das ist nicht das Problem.
Nick Ryan und ich nutzen dasselbe Grundwassergebiet,
aber es reicht nicht für uns beide aus. Also...
Jetzt müssen Sie entscheiden, wer das Wasser kriegt.
Meine Aufgabe ist es, dafür zu sorgen, dass keine Partei das Recht einer anderen,
Wasser aus derselben Quelle zu entnehmen, beschränkt.
Klar. - Nun, hat sie das nicht gerade gesagt?
Ich muss trotzdem feststellen, ob eine Partei benachteiligt wurde.
Na, mein Tank und die Tränken sind leer. Meine Pumpe ist im Eimer.
Wie viele Benachteiligungen wollen Sie noch? - Na, wie ich sagte, es ist mein Job,
das festzustellen. Entschuldigen Sie.
Lass mich mal.
Melanie? Man hat's schwer als Frau in 'ner Männerwelt. Das wissen wir alle.
Fünf Frauen betreiben 'ne Farm. Sie ahnen nicht, was wir einstecken müssen.
Ich wette, Sie kennen auch diese mittelmäßigen Managertypen,
die meinen, sie wissen alles besser als 'ne junge Frau.
Nicht wirklich. - Nun gut.
Wir wissen doch, dass Männer sich durchsetzen wollen,
wir müssen ihnen zeigen, dass wir uns nicht rumschubsen lassen.
Klar?
Ich inspiziere das Bewässerungssystem in Wilgul und melde mich.
Ja, gut. Danke.
Lief toll.
Sie fördern im Rahmen Ihrer Zuteilung? - Ja. Ja, sicher.
Hören Sie, Melanie, so wie ich das sehe, gibt es nur eine Lösung, ok?
Sie kann ihr Vieh woandershin bringen, ich meine Gerste nicht.
Ich sollte noch sagen, dass ich schon seit Wochen ohne Probleme bewässere.
Das heißt also, sie ist schuld? - Nein, nein, gar nicht.
Ich sag damit nur, dass ich dieses Wasservorkommen...
schon länger nutze als sie, weiter nichts.
Ich setze ein Treffen zwischen den betroffenen Parteien an,
um so eine Lösung zu diskutieren. - Wollen Sie mein Telefon benutzen?
Hab eins, danke.
Was zu trinken? - Hab ich auch dabei.
Wollen Sie vielleicht mit reinkommen, oder so?
Wozu?
Ein Treffen am Grenzzaun. Neutrales Gebiet ist immer am besten, finde ich.
Ich weise darauf hin, dass Mr. Ryan eine Bewässerungserlaubnis hat.
Aber grundsätzlich hat Vieh bei uns den Vorrang vor Feldfrüchten.
Und wie ist Ihre Entscheidung? - Ja, wer kriegt das Wasser?
Also, es gibt da mehrere Lösungen.
Nun, man könnte erstens Absperrventile an beiden Brunnen installieren,
um die Wassermenge zu begrenzen. Fifty-fifty wäre fair.
Das hört sich doch gut an. - Auf keinen Fall. Nein.
Meine Bewässerung funktioniert nur mit hundertprozentiger Versorgung.
Wir können einen Zeitplan für die wechselseitige Nutzung aufstellen,
so dass Sie Ihre Brunnen nur zu bestimmten Zeiten nutzen können.
Das haben wir doch schon versucht. - Sie können sich Wasser kommen lassen,
wenn Sie nicht pumpen dürfen. - Das kann ich mir nicht leisten.
Ich auch nicht. Ich kann meine Gerste gleich wieder unterpflügen,
wenn ich nicht nach Bedarf bewässern kann.
In dem Fall können Miss McLeods Kühe sie ja fressen.
Entschuldigung. 'n Scherz.
Was Besseres können Sie uns hier also nicht anbieten?
Ich lasse Ihnen nur etwas Zeit, sich zu entscheiden.
Und wenn Sie sich nicht einigen, bin ich berechtigt,
Ihre Lizenzen auszusetzen, so dass keiner von Ihnen das Wasser nutzen darf.
Dann hat sie ihn angelächelt und ihm diesen Blick zugeworfen.
'n Blick? Was denn für 'n Blick?
Du weißt schon, so 'n Blick, bei dem man weich in den Knien wird.
So 'n Blick hab ich nicht bemerkt. - Dann hast du nicht hingeguckt.
Der wendet schmutzige Tricks an.
Auch nicht schmutziger als die Ausschnitt-Nummer,
um den Trainervertrag zu kriegen. - Hey, eine Nummer war das nicht.
Bei Tess schon! - Na, das ist was anderes.
Wieso?
Weil es da um Pferde ging und hier um Wasser.
Wer hat die Waschmaschine angestellt? Ich brauch das Wasser fürs Gemüse!
Fehlt nur noch, dass du uns draufpinkeln lässt.
Ein Witz, Mom. Das war ein Witz.
Die waren weiß.
Reines weißes Leinen!
Ich musste sie auf Pumpenwasser umstellen, weil der Tank leer war.
Weißt du, wie teuer die waren? - Na, die sind sauber, nur etwas fleckig.
Tut mir leid, die sehen aus wie Ausschussware aus einem Rucksackhotel.
Eine Schlange!
Meg!
Tess, das ist 'n Stück Schlauch.
Schlangen sind nicht so schlimm, wenn man sie in Ruhe lässt.
Musst du sogar, wegen des Artenschutzes. - Ja, und wer schützt mich?
Hey, schöne Frau!
Hi.
Du bist schon überreif, Schatz.
Ja, manche Leute genießen eben nicht den Komfort von Killarney.
Wolltest du was? - Die Flasche mit Minzsauce von der Party.
Hab vergessen, den Deckel einzuschicken.
Du glaubst wirklich, dass du mal was gewinnst, oder?
Na, bisher hatte ich zwar nicht viel Glück, aber weißt du,
meine Gewinnchancen werden besser und besser.
Du machst mich wahnsinnig.
Du hast Eigenarten, die mich wahnsinnig machen.
Welche denn?
Wie diese Schlürfgeräusche, wenn du was trinkst.
Ich schlürfe nicht. - Und die Garnierungen.
Ich liebe deine Küche, aber wenn du aufhören würdest,
alles mit Petersilie, Sellerieröllchen und Orangenschalen zu garnieren,
die man eh nicht mitisst. Und dann die aufgefächerte Rote Bete!
Aha!
Ach, und dieses Spielchen, 'ne Zigarette durchzuschneiden.
Entweder hör auf oder rauch 'ne ganze. - Sonst noch was, Terry?
Tu dir bitte keinen Zwang an. - Nein. Den hier hab ich gesucht.
Die Tonne gehört dir.
Danke.
Hallo, Becky. - Hey!
Den hast du neulich in Wilgul vergessen. - Oh, vielen Dank,
dass du extra hergefahren bist, um es mir wiederzugeben,
wo ich es so dringend brauche.
Ich versteh nicht, wieso wir keinen Pool haben.
In Killarney ist 'n Pool. Emma hat 'n Pool.
Weißt du, Mr. Ryan hat die Woche jeden Abend Sitzung.
Ich verlange ja nichts Protziges.
Schlange!
Fängst du auch noch an.
Ich verlange ja nicht zu viel! Bloß mal schwimmen in einem Pool.
Ist sie tot?
Oh ja.
Wieso behältst du sie denn?
Jeder hat seine Angewohnheiten.
Meine sind auch nicht nerviger als die von anderen.
Erste Anzeichen des Wahnsinns, Mom.
Selbstgespräche.
Das mach ich nicht!
Ist ja nicht so, als hätte er keine schlechten Angewohnheiten.
Davon fang ich lieber nicht an.
Schön, dass die Pferde das Wasser kriegen und wir dann riechen wie die Pferde.
Feind auf zwei Uhr!
Tess!
Drück mir die Daumen.
Ich wollte dich gerade anrufen. - Ich hab noch mal drüber nachgedacht.
Ich auch.
Melanie war reine Zeitverschwendung. - Wieso denn? Ihr versteht euch doch gut.
Was soll das denn heißen? - Ach, nichts.
Mir ist nur aufgefallen, dass du mit ihr geflirtet hast.
Denkst du, ich wollte sie anbaggern, um sie zu beeinflussen?
Vielleicht habt ihr dasselbe gemacht. - Was? Dass ich sie anbaggere?
Nun ja, geheime Frauengespräche. Gegen die Kerle verbünden und so.
Hör zu, ich will 'ne Lösung, die für uns beide fair ist.
Ich doch auch.
Da wäre noch 'n Aspekt. - Welcher?
Wenn's hart auf hart kommt, kannst du's dir leisten,
die Ernte zu verlieren. - Was?
Na, Harry fängt dich auf. Das weißt du. Du verlierst keinen Cent.
Ich kann es mir nicht leisten, mein Vieh zu verlieren.
Ich hab keinen Vater, der mir unter die Arme greift.
Du weißt genau, dass ich mir nur nehme, was mir zusteht.
Du hast mehr Optionen als wir zurzeit. Wir sind allein.
Aber nicht mehr lange, wie's aussieht.
Was?
Dir scheint's ja ziemlich erst zu sein mit diesem Peter Johnson.
Wenn du heiratest, wer hat dann das Sagen, Mrs. Johnson?
Hey, Meg, weißt du was?
Du trägst deine Socken im Bett. Du zerbeißt das Eis in deinem Drink.
Und du hast die Angewohnheit, die Druckerschwärze...
von den Fingern zu lecken beim Zeitung lesen. Das hätte ich alles erwähnen können,
hab ich aber nicht. - Hut ab vor deiner Selbstbeherrschung, Meg.
Ich erzähl die gute Nachricht lieber jemand anderem.
Welche gute Nachricht?
Ich wollte dir sagen, dass ich endlich was gewonnen habe,
aber da ich dir so zuwider bin, behalte ich's eben für mich.
Terry!
Terry!
Wir verkaufen unser Vieh? - Nur das von der Südweide.
Das ist das Vernünftigste in 'ner Trockenperiode.
Reduziert den Weidedruck. - Ja, aber sieh dir die Preise an.
Ich find noch 'n gutes Angebot. - Können wir's uns leisten, zu verkaufen?
Nein. - Dann entschuldige dich.
Dadurch ändert sich auch nichts.
Es gibt einfach nicht genug Wasser für uns beide. Das ist der beste Weg.
Ich gebe die Pflanzung auf.
Komm, Nick, du kennst Claire. Setz dich hin und red mit ihr.
Hab ich versucht. Ich leihe mir noch etwas Geld...
und pflanze woanders neu. Das ist alles. - Das ist Schwachsinn!
Hallo, Nick!
Ich bin's, Tess!
Ist jemand da?
Gott sei Dank!
Und wie.
Wenn du mich rumkommandieren willst, Alex... - Red doch mit ihm.
Hör auf, dir immer etwas beweisen zu wollen.
Selbst wenn ich Peter heirate, habe ich immer noch das Sagen, klar?
Hey, ich wusste... wusste nicht, dass es so ernst ist, Claire.
Ist es auch nicht. Ich sag's ja nur. Selbst wenn ich dich heiraten würde,
würden wir hier wohnen, und ich wäre der Boss.
Ja. Von wegen. Weißt du, du hast 'n echtes Problem,
dir von einem Mann helfen zu lassen. - Wenn ein Mann mir hilft,
sagen die Leute sofort, ich schaffe es nicht allein.
Ja, siehst du. Siehst du? Du bist besessen davon, unabhängig zu sein.
Und du als Macho kapierst nicht, wieso.
Claire McLeod?
Hallo, Peter. - Oh!
Der Kerl, den du mal heiratest, tut mir leid.
Glücklich wirst du nie mit dem Waschlappen. - Ach, woher weißt du denn,
was mich glücklich macht? - Tu ich einfach!
Entschuldige, Peter. Nein, nicht wichtig.
Au!
Nick! - Du liebst fremde Badezimmer, was?
Also, ich hab nicht viel gebraucht. Du hast noch genug. Ich schätze,
du konntest das entbehren. Außerdem...
hast du doch diese Wasserlizenzfrau so angeguckt, also sind wir quitt.
Wie angeguckt?
Hör zu, du und Claire, ihr seid alte Freunde,
und ich find's einfach idiotisch, dass ihr euch so streitet.
Find ich auch. - Gut.
Fein, ich bin sicher, dass wir 'ne Lösung finden,
wenn du bloß mal deinen Stolz überwindest. - Meinen Stolz?
Ich weiß, du hast die Farm gekauft, um dich an Harry zu rächen, aber...
Wart mal 'ne Minute. Hat Claire dir das erzählt?
Klar, sie ist meine Schwester. Hast du's Alex nicht gesagt?
Nein.
Echt nicht? - Er kriegt Killarney. Was kümmert's ihn?
Weil du's hinter seinem Rücken gemacht hast.
Meine Sache, Tess.
Fein.
Danke fürs Duschen.
Ich ziehe mich kurz an.
Ich hab kein Problem mit männlicher Autorität. Ich hab immer Recht.
Eben.
Eben.
Ich bin zu stolz, hat sie gesagt. - Hör auf.
Ja, ja.
Wenn die Pläne stimmen, müsste es hier sein. - Genau da.
Ja.
Da kommen sie. Sag du nichts.
Tag!
Was macht dein Vieh? - Ist ok.
Ich lass Wasser von Thompsons kommen. - Wir haben nicht wieder gepumpt,
falls ihr's wissen wollt. - Wir wollen euch nicht kontrollieren.
Was tut ihr dann hier draußen?
Wir wollen einen neuen Brunnen bohren. - Wollt ihr noch mehr Wasser?
Dann könnt ihr eures wieder aufdrehen. - Wirklich?
Ich dachte, ihr wollt gucken, ob wir's schon getan haben.
Ihr leidet unter Verfolgungswahn. - Das ist witzig.
Ihr habt doch Kameras an den Weidezäunen installiert.
Heißt das, du traust mir nicht? - Du bist ein Ryan.
Ihr kriegt immer, was ihr wollt.
Und du nicht?
Weißt du, ich komm mir vor wie in 'nem Western.
Ja, und wenn Clint Eastwood auftaucht, um uns zu retten,
soll er sich gefälligst auch verdrücken.
Jodi, wie oft muss ich es dir noch sagen? Das Auge isst mit.
Also, fächere die Rote Bete.
Quatsch, lass es so, wie's ist.
Was könnte Terry gewonnen haben? - Weiß nicht. Wahrscheinlich was Dummes.
'n Jahresvorrat an Strumpfhosen.
Hey, wann gibt's Essen?
Du hast saubere Haare.
Ich rieche Shampoo. - Du hast dich gewaschen, richtig?
Ja, bei Nick. Hab einige Liter geklaut beim Feind.
Ich hab nur kurz geduscht. Er kann es sich leisten.
Dadurch benutzt eine Person weniger die Badewanne und ihr werdet auch sauberer.
Ich bring die mal hier...
schnell raus, Meg.
Unfair. Nicht fair!
Die hat sich die Haare gewaschen, die Kuh.
Dann wird sie jetzt leiden. Kriegt, was sie verdient.
Also, ich verstehe ja, wenn ihr keinen Hunger habt,
aber esst wenigstens die Karotten, die ich so mühsam gerettet hab.
Oh, ich...
Ich esse meine gleich. Entschuldigt mich. - Und wie geht es jetzt mit Nick weiter?
Weiß nicht.
Erinnerst du dich noch an den Williams- und O'Donnels-Fall?
Der Wasserstreit endete vor Gericht. - Weiß ich noch genau.
Wie ist der ausgegangen? - Einer ist tot.
Der alte O'Donnell. - Herzinfarkt.
Was ist? - Nichts.
Nichts.
Schlange.
Und ich hab nicht mal geschrien, hab sie erschossen.
Tess, die war schon tot. - Du hast 'ne tote Schlange erschossen.
Und voll daneben. - Das wusste ich doch nicht.
Ich dachte, ich mach das Richtige. - Woher wusstest du, dass sie tot war?
Ja!
Ihr habt euch gerächt. Ich seh aus, als hätte ich nie bei Nick geduscht.
Ja, jetzt sind wir alle wieder verschwitzt.
Komm rein und schwimm mit mir. Ich pass auf, dass du nicht ertrinkst.
Nein, ich pass hier auf.
Du hast doch gesagt, Harry ist nicht da? - Ja, nur für alle Fälle.
Beck?
Ja?
Du weißt doch, der Miss-Gungellan-Ball ist in ein paar Wochen.
Oh, ich glaub, dass wir ehrlich zu alt dafür sind.
Nein, ich wollte nur fragen...
Du kannst "nein" sagen, wenn du willst, falls du nicht schon...
Brett, nun sag's schon.
Würdest du mit mir dahin gehen? - Ist das 'n Date?
Ich meine, wir können zusammen hingehen. Wir...
Ja.
Ja, das ist gut. Du könntest mich abholen.
Klar.
Und mich dann wieder nach Hause bringen.
Ja.
Brett, wir haben ein Date.
Komm rein.
Ja, aber das lässt sich nur lösen, wenn einer nachgibt,
den ersten Schritt macht, seinen Stolz überwindet.
Ja, aber warum müssen wir das sein? - Die Kerle werden's sicher nicht tun.
Frauen müssen die weiße Flagge schwenken. Wir sind die Friedensstifter.
Das ist die Bürde unseres Geschlechts. - Gut.
Und was denkst du, wie gut wir uns fühlen, weil wir souverän genug waren,
uns als Erste zu entschuldigen. Obwohl wir nicht im Unrecht waren.
Wenn du Geld aus dem Fenster wirfst, nimm deins, nicht meins.
Schmeiß die Pumpe an.
Alex, bring deinen Bruder zur Vernunft.
Gut, dann mach ich's. - Das ist meine Farm, Dad.
Ja, wegen der Steuer. Keine Haarspaltereien.
Dad, das ist meine Farm. Hab sie mit meinem Geld gekauft.
Wilgul gehört mir allein.
Hast du davon gewusst?
Na gut, Nick, du willst es allein schaffen. Dann wirst du merken, was das bedeutet.
Alex, lass den Traktor abholen, die Sortiermaschine und die Spritze.
Brick, räum den Schuppen aus. Alle Maschinen, die mir gehören, kommen weg.
Ruf Terry an, er soll das Vieh nach Killarney zurücktreiben.
Du willst der Boss sein, Nick? Dann sei der Boss.
Und zwar von nichts.
Tut mir leid, Nick.
Zieht Nick wieder nach Hause?
Kann ich mir nicht vorstellen.
Das musste ja früher oder später passieren.
Ja, aber doch nicht so.
Schluss jetzt. Ich verkauf das Vieh. Du hast wirklich genug Sorgen.
Und machst Verlust? Nein. Niemals.
Ich will nicht, dass du auch noch darunter leidest, Claire.
Dann sind wir wieder bei Punkt null. - Harry hat alles abgeholt?
Alles, was nicht festgeschraubt ist. - Mistkerl.
Auch sein Vieh, das du hier hattest in Weidepacht?
Ja.
Ja, richtig. Richtig.
Was?
Wir machen ein Tauschgeschäft. Nick lässt unser Vieh bei sich weiden.
Dafür kann er seine Gerste voll bewässern.
Ich sag ja, es ist eine gute Idee, den ersten Schritt zu machen.
Das ist der Rest von unseren Viechern. Pass gut auf sie auf.
Mein Wasser für deine Weide.
Fairer Tausch.
Ich sollte Harry danken, dass er Platz für mein Vieh gemacht hat.
Ja, ihr wart 'ne große Hilfe.
Wir sollten in die UNO eintreten.
Hör mal, Claire, in der Hitze des Gefechts sind Worte gefallen, Sachen gesagt worden...
Ja.
Alles klar.
Komm.
Bye!
Darfst jederzeit duschen kommen.
Sowie Terry den Tieflader geholt hat, fährst du rüber und holst den Rest.
Ich will alles aus Wilgul, was nicht festgenagelt ist.
Und dann kannst du das auch noch holen, verstanden?
Denkst du, ich bin zu hart zu ihm?
Abgerackert hast du dich für ihn. Hat er dir was gesagt?
Oh, das ist toll. Richtig tropisch.
Ich fand's einfach albern, wie wir uns gestritten haben.
Wir sind erwachsen. Wir können über unsere Angewohnheiten hinwegsehen.
Und ohne unsere kleinen Macken wären wir doch nicht dieselben.
Du hast Recht. - Also...
Auf uns. - Darauf trinke ich.
So. - So.
Was ist nun mit diesem Preis? - Oh!
Ach, komm. Ich habe mich entschuldigt.
Was ist es? Ist es...
ein Auto?
'ne Reise? Etwa nach Surfer's Paradise? Ich kann in fünf Minuten packen.
Viel besser.
Ist das ein... - Ein Whirlpool.
Was meinst du, Meg? Du und ich, den großen Sternenhimmel genießen.
Fünfzig separate Jetdüsen sorgen für die totale Entspannung.
Wir haben Dürre, Terry. Was Dämlicheres hättest du nicht gewinnen können!
Komm, Meg. Es wird schon wieder regnen. Etwas Entspannung würde dir guttun!
Soll das heißen, ich bin angespannt? - Na ja, nicht angespannt. Nur etwas nervös.
Das macht das Wetter. Das geht allen so. Du brauchst ganz einfach Abkühlung.
Wow!
Ich würde jetzt gern in so 'nem Ding baden.
Ich hab's noch nie gemacht.
Ich will's nicht wissen.
Was tust du da, Tess?
Du kannst wohl nicht so tun, als hättest du mich nicht gesehen?
Was ist denn los? Wieso flüstern wir? - Damit Harry uns nicht hört.
Er ist nicht da, Tess. - Gut.
Oh, gut.
Wie hältst du das bloß mit ihm aus? - Sekunde.
Nick hat Dad hintergangen und mich auch.
Weil Harry sein Versprechen gebrochen hat. - Welches Versprechen?
Als er unter dem Traktor lag, sagte er Nick, er erbt die Hälfte von Killarney.
Dann hat er's geändert, so dass Nick gar nichts bekommt.
Woher weißt du das? - Claire hat's mir gesagt.
Wenn ihr euch wie Brüder benehmen und mehr miteinander reden würdet,
wüsstest du's auch.
Nick tut nur, was er tun muss, Alex.
Was hast du denn vor?
Ach, ich sorge für etwas Gerechtigkeit.
Muss ich besorgt sein? - Nein.
Übrigens, wer ist Shelly?
Ich hab dich hier nicht gesehen. Alles klar?
Alex!
Alex!
Eigentlich mag ich gar keinen Champagner.
Es ist kein richtiger Whirlpool, wenn man keinen Schampus dabei trinkt.
Harry schäumt ganz sicher auch. Hast du ehrlich seinen ganzen Pool geleert?
Fast. Der Rest ist im Tankwagen. Kannst du für dein Gemüse nehmen, Meg.
Mehr Karotten!
Ok, auf Whirlpools. Und auf Terry, weil er ihn gewonnen hat.
Auf Whirlpools und Terry!
Kein Platz! - Bleib draußen.
Kein Platz! - Du kannst es morgen wieder versuchen!
Cheers! - Prost, Terry.
Er wird es uns verzeihen! - Zum Wohl.
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