All language subtitles for Heintje - Ein Herz geht auf Reisen (1969)

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Original subtitles

Heintje - Ein Herz geht auf Reisen (1969) dTV - MDR - 29. April 2012

(singt) Ganz leis und sacht der Regen f�llt.

Und ich steh am Fenster und so rau ist die Welt.

Liebe Sonne, lach doch wieder! Mach doch fr�hlich meinen Sinn.

Schau auf unsre Welt hernieder, weil ich sonst so traurig bin.

Liebe Sonne, lach doch wieder! Alle warten ja auf dich.

Dann erklingen frohe Lieder. Liebe Sonne, schein f�r mich!

Und bist du mal ganz b�s mit mir,

nehm ich deine H�nde und sag z�rtlich zu dir:

Liebe Sonne, lach doch wieder! Mach doch fr�hlich meinen Sinn.

Schau auf unsre Welt hernieder, weil ich sonst so traurig bin.

Liebe Sonne, lach doch wieder! Alle warten ja auf dich.

Dann erklingen frohe Lieder. Liebe Sonne, schein f�r mich!

Und bist du einst nicht mehr bei mir,

sag ich nur ganz leise, grad als w�rst du noch hier:

(spricht) Liebe Sonne, lach doch wieder.

Mach doch fr�hlich meinen Sinn.

Schau auf unsre Welt hernieder, weil ich sonst so traurig bin.

(singt) Liebe Sonne, lach doch wieder!

Alle warten ja auf dich.

Dann erklingen frohe Lieder. Liebe Sonne, schein f�r mich.

Das Lied verklingt.

Ach, Heintje! Kannst du deine Stimmb�nder fr�hmorgens

nicht auf Zimmerlautst�rke einstellen?

Verzeihung, Tante Monika. Ich verga�, dass du jetzt l�nger schl�fst.

Seit ich mit Herrn Schelle arbeite, ist mein Tag viel l�nger.

Ich gehe jetzt. H�ng dir den Schl�ssel um!

Immer umh�ngen! Wie 'ne Hundemarke.

Sind keine Mohrr�ben da? Was du an Mohrr�ben verdr�ckst...

Ich mach 'ne R�benkur.

Hier, kauf dir welche. Danke.

Tsch�s, Tante Monika. Tsch�s!

Schick, unsere neue Kundin. Von mir aus.

Ich denke, sie ist Ihre Kragenweite.

�berlass das Denken mir. Wie Sie denken.

Wer ist denn das? Na, sie. Ihre Kragenweite.

Guten Morgen, Rudi! - Guten Morgen, mein Fr�ulein.

Oi! Das ist aber ein sch�nes Pferd.

Das ist Hector. Geh�rt Herrn Teichmann.

Darf ich mich vorstellen? Alfred Teichmann.

Ich bin Gerdi Weber. - Freut mich.

Ich freue mich auch. - Geh.

Kann man den Apfelschimmel mieten? Leider nein. Privatpferd.

Gar nichts zu machen? Vielleicht.

Warum Hector? Sie k�nnen alle anderen Pferde haben.

Er gef�llt mir. - Das ist ein Grund.

Wenn mir etwas gef�llt, will ich es auch haben.

Kriegen Sie es auch? Meistens.

Gl�ckspilz.

Na, Hector?

Schau, ich habe dir Mohrr�ben mitgebracht. Die magst du doch sehr.

Schon wieder du, du L�mmel!

Du bringst den Futterplan durcheinander!

M�hren machten noch kein Pferd krank Davon verstehst du nichts.

Wieso bist du nicht in der Schule? Wir haben heute frei.

Ich muss mit deinen Eltern sprechen. Wollen Sie die Adresse wissen?

Nordfriedhof, 3. Reihe, Grab 74.

(ahmt Tauben nach) Gurr, gurr, gurr!

Gurr, gurr, gurr!

Monika, wir m�ssen los!

Der Junge ist sonst immer Punkt eins zu Hause. - Jetzt ist es halb zwei.

Eine halbe Stunde Versp�tung bedeutet ein nicht verkauftes Kleid.

Der Junge muss in ein Heim. (Tante) Wie ein richtiges Waisenkind?

Er braucht jemanden, der sich um ihn k�mmert.

Ich habe es meiner Schwester versprochen.

Du k�nntest einen Laden aufmachen mit deinen Pariser Modellen.

Quatsch. Modenschau auf dem Land, das ist 'ne Sache!

Du erlebst es, wenn du die Modelle vorf�hrst.

12 Kleider verkauften wir gestern! - Die meisten muss ich noch �ndern.

Also ich gehe. Komm gleich nach.

Tauben gurren.

Verdammt!

Weg! Weg!

D�mliches Viehzeug. Weg!

Tag, Tante Moni. Endlich kommst du!

Du wei�t, dass ich es eilig habe. Entschuldige.

Deine Bratkartoffeln sind sicher kalt Macht nichts.

Tante Moni, kannst du nicht wieder im B�ro arbeiten?

Das war viel sch�ner. F�r dich. Aber f�r mich nicht.

Ich bin froh, dass ich mehr verdiene. Ich mag deinen neuen Chef nicht.

Wie kannst du das sagen? Du kennst ihn kaum.

Ich meine ja nur. Also mach's gut, mein Schatz.

Tante Moni! Ich wei�, was ich werden will: Jockey!

Ist das ein Beruf? Ja. Da kann man viel Geld verdienen.

Das bereden wir noch. Schlie� ab, wenn du schlafen gehst.

Ekelhaft. Schweinerei.

Was ist denn das?

Taubendreck! Irgendein Idiot streute Futter auf meinen Wagen.

So geht das nicht ab. Wir brauchen Wasser.

Verdammter Mist!

Wie bist du hier raufgekommen? �ber die Treppe.

Komisch, dass ich dich nicht gesehen habe. Hast du dich versteckt?

Warum soll er das tun? - Wetten, dass er das Futter streute?

Stimmt's? Sie haben gewonnen.

Na bitte! Musst du immer solchen Unfug machen?

Da hast du es. In f�nf Minuten ist der Wagen sauber, sonst knallt es!

Los, runter mit dir. - Bitte, G�nter.

Raus!

Ich muss heute noch in die Stadt.

Sie ist Kosmetikerin im Sch�nheitssalon "Apollo".

Wer? Gerdi Weber. Die suchen Sie doch.

F�r Herren Montag, Mittwoch, Freitag Ich geh in keinen Sch�nheitssalon.

Na, nicht kneifen! Immer weitermachen.

Eins, zwei. Eins, zwei.

Ich dachte, wir k�nnen uns ein bisschen unterhalten.

Sp�ter. Jetzt legen wir uns hierher. O ja, mit Vergn�gen.

Hier vielleicht. Nein, nicht hier. Dorthin!

Was ist denn das f�r... Umdrehen. Und draufsetzen.

Bauch rein!

In 30 Minuten komme ich wieder.

Kommt!

Los, wir lassen die Pferde raus!

Wir machen ihn wild! Wie einen Mustang auf der Pr�rie.

Hector wiehert aufgeregt.

H�rt auf, ihr Idioten! So eine Gemeinheit!

Schnell weg!

Na, Hector? Schau, was ich dir mitgebracht habe.

Hector... Komm. Brav.

Rudi! Lieschen!

Rudi! Rudi! - Ja?

Was ist denn? Da! Wer hat die Boxen aufgemacht?

Rudi! Wer war das? - Ui. Ui!

Ja, was ist denn? Wo warst du denn? Los, bring Hector rein.

Nun zu uns. Warum hast du die Tiere rausgelassen? - Das war ich nicht.

Wer denn? Warum sagst du es nicht? Ich bin keine Petze.

Ich sagte, wenn ich dich erwische, knallt es! Ja.

Versprechen muss man halten. Richtig?

Ich hab noch kein Kind geschlagen. Aber bei dir geht's nicht anders.

Und jetzt hau ab und lass dich nie wieder blicken!

Wie konnte das passieren? Du hast wieder gepennt!

Nein, ich habe getr�umt. Ein schrecklicher Traum!

So? Was tr�umtest du denn? - Du und Brigitte Bardot:

Ihr habt um mich gek�mpft. - Was ist daran schrecklich?

Du hast gewonnen. - Du...

Da kommt er. - Dann kann's losgehen.

Du hast uns verpfiffen! Nein!

Feigling! Sag die Wahrheit! Ihr seid feige! Ihr seid abgehauen!

Was, wir? Los!

Dir werden wir's zeigen. - Runter mit ihm!

Vier gegen einen! Das ist doch die H�he! Ihr seid vielleicht Helden!

Warum haben sie dich verhauen? Sie dachten, ich hab sie verpfiffen.

Die waren es also! Sch�ne Freunde! Warum haben Sie mir geholfen?

Vier gegen einen, so was st�rt mich.

Na los, komm!

Steig ein. Danke.

Wie hei�t du? Heintje Gruber.

Bist du Holl�nder? Mein Vater hat da gearbeitet.

Auf einem Gest�t. Daher die Pferdeliebe!

Ich kann reiten. Holland ist sch�n. Gutes Essen.

Ich esse wenig. Will Jockey werden. Wollte ich auch.

Dann wurde ich gr��er und dicker... - Aus der Traum.

So, ich bin da. Du geh nach Hause. Oder willst du ein Eis? - Ja, gern.

Na, komm mit.

Musik, Stimmengewirr

Guten Tag, Alfred! Suchst du einen Platz?

Hanna! Wir sahen uns eine Ewigkeit nicht.

Man denkt nichts B�ses und trifft eine alte Freundin.

Ich gehe gleich. Bitte zahlen! Nein, bleib noch einen Moment.

Trinkst du etwas mit mir? Nein, ich muss ins Amt.

Immer noch F�rsorge? War ich nie. Jugendamt.

Auch nicht lustiger.

Mensch, Hanna! Warum ist das mit uns auseinandergegangen?

Keine Frau will bei dir blo� Nummer 31 sein.

Du �bertreibst, wie immer. War nett, dich wiederzusehen.

Heintje! Wo warst du denn? Woher kennen Sie die?

Was geht dich das an? - Die ist vom Jugendamt. Schn�ffelt herum.

Bitte, die Herrschaften? Zwei Eis. Mit Sahne.

F�r mich ohne!

Seit 14 Tagen sehe ich den Jungen gar nicht mehr.

So gibt es keinen �rger. - Aber ich muss auf ihn aufpassen!

Er treibt sich mit anderen Rotzl�ffeln auf der Stra�e herum.

Der Aufsatz ist fertig! Ich komme.

So! - Danke.

Prost! - Prost!

So. Gib mal her.

"Die letzten Tage waren klasse. Ich durfte bei meinem Onkel reiten."

Wieso Onkel? - Soll ich etwa "Herr Teichmann" schreiben?

Schreib: bei Alfred. Das Wort "Onkel" kann ich nicht leiden!

Dann "bei Alfred". Meinetwegen. Schreib es ins Reine.

Lass das Band noch mal laufen. Das ist mein Lieblingslied.

Du sollst den Aufsatz ins Reine schreiben! - Spul es zur�ck.

Alfred pfeift, Heintje singt.

Ich sing ein Lied f�r dich, ein kleines Lied f�r dich.

Sing es froh in den Tag hinein.

Jedes Wort, es soll dir sagen: Ich hab dich lieb, nur dich allein.

Deine Stimme ist eine Wucht! Wer hat dir das beigebracht?

Niemand. Du bist ein Talent!

Na ja... Das nehmen wir auf.

Auf Tonband? - Na klar. Pass auf, dass du richtig einsetzt.

Also!

Ich sing ein Lied f�r dich, ein kleines Lied f�r dich.

Sing es froh in den Tag hinein.

Jedes Wort, es soll dir sagen:

Ich hab dich lieb, nur dich allein.

Was kommen mag, was auch geschieht,

stets klingt f�r dich mein kleines Lied.

Lala lala lalaa...

Jeden Tag sing ich es aufs Neu.

Wenn die Jahre auch vergehen,

mein kleines Lied, es bleibt dir treu.

Ich sing ein Lied f�r dich, ein kleines Lied f�r dich.

Sing es froh in den Tag hinein.

Jedes Wort, es soll dir sagen:

Ich hab dich lieb, nur dich allein.

Jedes Wort, es soll dir sagen:

Ich hab dich lieb, nur dich allein.

So was... Du musst S�nger werden! Ich werde lieber Jockey.

Sehr sch�n.

Auf die Mittellinie gehen.

Reite nach links!

Auf die Mittellinie gehen.

Bleib!

Das war sehr gut. Sehr gut.

Du warst auch gut.

Jetzt auf der Vorhand links um. Marsch!

Arbeitstempo Galopp! Marsch!

Ja! Sehr sch�n, Heintje! Gut!

Ja, gut!

Gerdi! Du kommst ja so fr�h.

Wir waren vor einer Stunde verabredet. - Das kann nicht sein.

Spiel nur weiter. Ich warte. Kannst du mir noch einmal verzeihen?

Schluss f�r heute! Bring Hector in den Stall und verkr�mele dich!

Tsch�s!

Ich mach mich fein und dann unternehmen wir was Tolles.

Geh�rt der Junge zu dir? Du meinst: ein Ableger? Nein.

Warum hockt er immer hier herum? Er hat keine Eltern mehr.

Deshalb spielst du mit ihm Zirkus. Ich spiele eben gern, S��e.

Noch b�se? Mal �berlegen...

Kann ich was tun, um den letzten Rest von �rger zu verscheuchen?

Du k�nntest versprechen, mehr Zeit f�r mich zu haben.

Wie w�r's, wenn du mit mir spielst? Meine freie Zeit geh�rt nur noch dir

Das probieren wir gleich richtig aus. Du wei�t, ich mache Urlaub.

N�chste Woche. Und du f�hrst mit. Fein. Und wohin?

Wohin du willst. Die Welt steht uns offen. - Dann nach Saint Tropez!

Abgemacht. Auf nach St. Tropez!

Sieh mal, da!

Dein junger Freund h�chstpers�nlich. Moment, das haben wir gleich.

Was machst du hier mitten in der Nacht? - Ich warte.

Das tust du immer. Aber bisher nur am Tage.

Ich hab meinen Schl�ssel verloren. Vermutlich beim Reiten.

Wo hattest du ihn? In der Hosentasche.

Ein Riesenloch! Warum klingelst du nicht?

Habe ich. Meine Tante ist nicht da. Versuchen wir es.

Aber ich glaube nicht, dass wir ihn finden.

Wo ist denn deine Tante? Bei Herrn Schelle, arbeiten.

Mitten in der Nacht? Sie muss die Kleider �ndern.

Sie soll erst deine Hosentasche flicken.

Hol den Schl�ssel von deiner Tante. Das ist zu weit drau�en.

Dann fahren wir zusammen hin. Das wird eine lustige Nacht.

Ich vermute, dein Versprechen gilt erst ab morgen. - Was soll ich machen?

Wo ist die Wohnung? Da unten.

Du bleibst drin. Warte.

Er klopft ungeduldig.

Was wollen Sie mitten in der Nacht? Ist Fr�ulein Klausen bei Ihnen?

Es geht um Heintje.

Um Heintje? - Um Gottes willen!

Ist ihm was passiert? - Nein. Er verlor nur den Wohnungsschl�ssel.

Der Bengel macht nur �rger. Ihnen? Er ist tags�ber bei mir.

Warum k�mmern Sie sich um ein fremdes Kind?

Geben Sie mir Ihren Schl�ssel. Ich bringe ihn heim.

Wollen Sie hereinkommen? Sie k�mmern sich so nett...

Schon gut. Einer muss es ja tun.

Los, komm raus. Beeilung! Du bleibst heute hier.

Wo hattest du den Schl�ssel? In der Hosentasche.

Die hat ein Loch. Halten Sie sich raus!

Wo sollst du den Schl�ssel tragen? Um den Hals.

Merk dir das endlich! K�nnen Sie nur schlagen?

Verschwinden Sie endlich! Lassen Sie ihn in Ruhe!

Scheren Sie sich raus zu Ihrer Puppe!

Der Junge muss in ein Heim. So geht es nicht weiter.

Er ger�t in schlechte Gesellschaft und verlottert.

Darum haben Sie die Aufsichtspflicht.

Meine Verlobte und ich arbeiten ausw�rts.

Wir k�nnen uns nicht st�ndig k�mmern. - Ich will das Beste f�r Heintje.

Seine Ordnung! Die hat er nur im Heim.

Gestern war er bis Mitternacht bei einem arbeitsscheuen Pferdevermieter.

Teichmann hei�t er. Das geht nicht! - Ich wei� mir keinen Rat mehr.

Ja, wenn Sie keine andere M�glichkeit sehen...

Ausgeschlossen! Wir gehen auf eine l�ngere Tour.

Bis Mittwoch muss er untergebracht sein. - Ich sorge daf�r. Guten Tag.

Mensch, ist das ein toller Dampfer! Ja, da staunst du.

Das ist ein Hotel auf R�dern.

Man schl�ft am Nordpol so gut wie am �quator.

Da drin schlafen, das w�re edel! Schau ihn dir an.

Danach willst du nie mehr woanders wohnen.

Hier ist Platz f�r eine vierk�pfige Familie.

Das ist die K�che. Abwasch, Elektroherd, Propangas.

Und ein K�hlschrank. Ist was drin?

Ist noch leer. Aber daf�r kannst du dich waschen.

Tritt mal unten drauf. Funktioniert sogar!

Prima, was? - Hast du die Fahrstrecke schon ausgesucht?

Na klar.

Am ersten Tag geht's zum Bodensee. Und dann?

Am n�chsten Morgen mit der F�hre �ber den See.

Ich denke, dann bis zum Lago Maggiore. - Sch�n!

Ich kenne einen Campingplatz bei Locarno. - F�hrst du nicht allein?

Nein, ich nehme jemanden mit. Schade, nicht mich.

Bald sind Ferien. Herr Schelle erlaubt das nie.

Ich hab noch was.

Musik nehmen wir auch mit. Klasse!

Aufnahme von "Ein kleines Lied"

Klingt gut, was? Ja.

(singt) Was kommen mag,

was auch geschieht: Ich sing f�r dich mein kleines Lied.

(Heintje singt) Lala lala lalaa...

Jeden Tag sing ich es aufs Neu.

Darf man st�ren?

Hanna! Tag, Alfred.

Ich erfuhr, dass du mit Heintje hier bist.

Guten Tag, Fr�ulein Schwarz. Richtig, ihr kennt euch. Setz dich.

Ich muss mit Heintje reden. Hat er geerbt?

Bist du oft bei Herrn Teichmann? Ja. Ich darf reiten.

Hausaufgaben mache ich auch hier. Wir haben viel Spa�.

Das Lied eben: Das war Heintje. Sehr sch�n.

Willst du mehr h�ren? Nein, danke.

Pass auf, Heintje. Deine Tante arbeitet k�nftig ausw�rts.

Sie kann sich nicht mehr gut um dich k�mmern.

Sie bat das Jugendamt, einen Heimplatz f�r dich zu suchen.

So? - Ja, in einem Landschulheim. Dir wird es gefallen.

Du kannst die Ferien da verbringen, deine Kameraden kennenlernen.

Und nach den Ferien? Gehst du dort zur Schule.

Nur, weil Herr Schelle mich nicht will! - Unsinn, Heintje.

Das Jugendamt entschied so. Typisch b�rokratisch.

Wann muss ich weg? - �bermorgen. - Ich fahre dich hin.

Kann ich in den Stall gehen? Nat�rlich.

Komm. Lauf los.

Gibt es keinen anderen Weg?

Herr Schelle will den Jungen nicht haben.

Die Tante tut, was ihr Verlobter will. Der Junge liegt auf der Stra�e.

Nein, er ist bei mir! Das ist nur eine Laune.

Oder hast du etwa Vatergef�hle f�r ein fremdes Kind?

Dein Lieschen sagte, du f�hrst mit dem Wohnwagen nach St. Tropez.

Wolltest du Heintje mitnehmen? Nein.

Aber nach den Ferien... Dann ist alles ganz anders.

Deine Gef�hle �ndern sich oft. Was wei�t du davon?

Wir streiten wie damals. Ich muss nach dem Jungen sehen. Tsch�s.

(singt) Es war einmal ein kleines B�bchen, das bettelte so wunders��:

Mamatschi, schenke mir ein Pferdchen.

Ein Pferdchen w�r mein Paradies.

Darauf bekam der kleine Mann ein Schimmelpaar aus Marzipan.

Die sieht er an, er weint und spricht:

Solche Pferde wollt' ich nicht.

Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen.

Ein Pferdchen w�r mein Paradies.

Mamatschi, solche Pferde wollt' ich nicht.

Und es vergingen viele Jahre. Und aus dem Knaben ward ein Mann.

Dann eines Tages vor dem Tore da hielt ein herrliches Gespann.

Vor einer Prunkkalesche standen

vier Pferde, reich geschm�ckt und sch�n.

Die holten ihm sein liebes M�tterlein.

Da fiel ihm seine Jugend ein.

Mamatschi, schenk mir ein Pferdchen!

Ein Pferdchen w�r mein Paradies.

Mamatschi, Trauerpferde wollt' ich nicht.

Na, Heintje? Kann ich bei dir bleiben?

Und bei Hector? Ich fahre auch weg. Dann w�rst du allein.

Im Heim hast du Kameraden, kannst Fu�ball spielen und anderes.

Nach meinem Urlaub besuche ich dich. Und bald kommst du in die Lehre.

Du bist auch froh, dass du mich loswirst. - Knallkopp.

Ich bringe dich hin mit Fr�ulein Schwarz.

Dann sehen wir uns das Landschulheim an. Das ist kein Gef�ngnis.

Bald willst du nicht mehr raus.

Dein Koffer ist fertig. Willst du wirklich nichts mehr mitnehmen?

Nein. Vielleicht deine Mundharmonika?

Nein. Ja, dann wollen wir mal.

Es tut mir leid, dass ich Sie nicht begleiten kann.

Ist schon recht.

Mein Verlobter kommt gleich. Wir fahren heute 300 km.

Wahrscheinlich ist es besser so. Also, Heintje: Verabschiede dich.

Auf Wiedersehen, Tante Monika. Wiedersehen, mein Junge.

Sei nicht traurig. Ich besuche dich, so oft ich kann.

Da ist ja unser Auswanderer! Tag, Heintje.

Na los, gib deinem Esel die Sporen. Bei Pferdest�rken sind wir verw�hnt.

Wir brauchten ziemlich lange. Zwei Stunden!

Sieht nicht �bel aus. Guck doch, Heintje!

Verabschiede dich von Alfred. Ich komme mit rein.

Nein. Du bist kein Verwandter. Sag, ich bin vom Jugendamt.

Bist du aber nicht. Komm, Heintje.

Mach's gut, Junge. Halt die Ohren steif. Ich schreib dir jede Woche.

Heintje, warte!

Hier, f�r Cola oder so. Das geht nicht.

Alle Kinder bekommen gleich viel Taschengeld.

Richtig. Soziale Gerechtigkeit muss sein.

Ah, das Fr�ulein Schwarz! - Guten Tag.

Sie bringen unseren neuen Kameraden.

Das ist also Heinz Gruber. - Er wird Heintje genannt.

Willkommen in unserer fr�hlichen Gemeinschaft, Heintje!

Ist das alles? - Ja, alle seine Papiere.

Du wirst dich wohlf�hlen. Wir sind wie eine gro�e Familie.

Komm nur mit allen Sorgen zu mir. Ja, Herr Direktor.

Sag einfach "Herr Neumann" zu mir. Frau Becker zeigt dir dein Zimmer.

Richte dich ein, wie du willst. Ja, Herr Neumann.

Immer sch�n geradehalten. - Ich bringe ihn rauf.

Eigenartig, dass du dir um ein fremdes Kind Sorgen machst.

Leider. Ein hohles Gef�hl im Magen. Aber du bist abends zufrieden,

weil du wieder deine Pflicht tatest. Wusstest du was Besseres?

Auf jeden Fall was anderes. Was anderes, was anderes!

Du bist noch der gleiche Angeber. Aber mit Herz.

Wo du ein Gefrierfach hast. Als ob du mich kennst!

Du bist ein wandelnder Aktenschrank!

Hier h�lt der Bus. Wenn du Gl�ck hast, kommt er bald.

Sehr gute Idee. Frohes B�roschaffen!

Autofahren kannst du auch nicht!

So, Jungs! Wir singen jetzt ein Lied. Das verk�rzt den Weg.

Also: Das Wandern ist des M�llers Lust, drei, vier!

Jungen singen.

Na, Heintje! Kennst du das Lied nicht? - Nein.

Dann sing lalala. Man darf sich nicht ausschlie�en. - Mein Fu� tut weh.

Wir machen gleich Rast. Vielleicht hast du dir Blasen gelaufen. Na komm.

Jungen singen.

Das muss ein schlechter M�ller sein, dem niemals fiel das Wandern ein.

Gesang wird leiser.

Hallo! - Hallo!

Sehr p�nktlich.

Siehst fabelhaft aus. Gefalle ich dir?

Hinrei�end. Jetzt kommt die gro�e �berraschung.

So, meine Dame. Und jetzt: Augen auf!

Das ist der Clou der Reise.

Willst damit sagen, wir beide... Erraten, Schatz. Komm!

Wir werden einen wundersch�nen, ungest�rten Urlaub darin verbringen.

Ohne aufdringliche Mitmenschen. Ohne dreiste Kellner... Ist was?

Unsere Urlaubsvorstellungen sind verschieden.

Ich dachte, wir wohnen im Hotel. Manchmal, vielleicht.

Aber du wirst sehen: Camper sind lustig. Sie werden dir gefallen.

Hoffen wir es. Komm, schau ihn dir an.

So, sch�n manierlich essen. Und kein Papier liegen lassen.

Moment mal... Ein P�ckchen ist �brig. Hat jeder von euch eins?

(alle) Jaaa! - Ob zu viel eingepackt wurde?

Undenkbar! Einer fehlt. - Ja, der Neue!

Kann ich sein P�ckchen haben? (andere) Nein, ich!

Wie kann man ans Essen denken, wenn einer von uns in Not ist!

Musik: "Das Wandern ist des M�llers Lust" in langsamem Tempo

Wohin willst du denn? Zum Bodensee!

Dann steig ein.

Danke sch�n!

Wir wollen nicht zum Bodensee. Bis Memmingen kannst du mitfahren.

Woher kommst du? Aus D�sseldorf.

Alles per Anhalter? Ja. Ich darf zu meiner Gro�mutter.

Aber das Reisegeld fehlt. Daf�r kaufe ich einen Vogelk�fig.

Mit Wellensittich. Mit dem kann Oma reden, wenn ich wieder weg bin.

Das ist sehr nett von dir.

Herr Teichmann ist nicht da. - Wann ist er weggefahren?

Gestern, sehr fr�h. - Gestern fr�h?

War vielleicht Heintje bei ihm? - Den brachten Sie selbst ins Heim.

Ja, aber er ist ausgerissen. - Der arme Kerl.

Das Heim war wohl ein Schock f�r ihn.

Was sollten wir denn sonst tun? Er konnte nicht ewig bei Alfred...

Bei Herrn Teichmann bleiben. - Warum nicht?

Er ist ein Hallodri, aber kein schlechter Kerl.

Das wei� ich selber. Aber es gibt keine gesetzliche M�glichkeit...

Ich mach mir Sorgen um Heintje. Bitte rufen Sie mich an.

Damit Sie ihn wieder ins Heim bringen k�nnen.

Vielleicht gibt es eine andere L�sung. Versprechen Sie es mir!

Na ja. Aber ich glaube nicht, dass er hier auftaucht.

Wiedersehen.

Wie alt bist du denn? F�nfzehn. Ich komme in die Lehre.

In Lindau? - Ja... Bei Lindau. Mein Onkel ist da Konditor.

So jung und schon arbeiten. Na ja...

Jetzt musst du leider aussteigen. Hoffentlich kommst du gut weiter.

Danke. Auf Wiedersehen. Wiedersehen!

Verschiedene Melodien begleiten Heintjes Reise.

Wohin willst du? In die Schweiz, zum Lago Maggiore.

Wir fahren nur bis Konstanz. - Ein St�ck k�nnen wir ihn mitnehmen.

Kinder reden durcheinander.

Ruhe! Los, steig ein.

Immer gibst du nach! Das ist keine Erziehung.

(Oma) Setz dich, Kleiner.

Na, siehst du. Ist doch ganz bequem.

Bist du ein Zigeuner? Ja. Ich kann auch ein Lied singen.

Ich lernte es von meiner Zigeunergro�mutter.

(singt) Oma, so lieb. Oma, so nett.

Ach, wenn ich dich, meine Oma, nicht h�tt'.

W�r's auf der Welt so traurig und leer.

Denn eine Oma wie dich gibt's nie mehr.

Ich hab die beste Oma, die liebste von der Welt.

Bei ihr, da darf ich alles. Wie mir es grad gef�llt.

Und schimpft dann meine Mutti: "Ach, du verw�hnst ihn noch."

Dann l�chelt Oma z�rtlich und sagt: "Ich darf das doch."

Oma, so lieb. Oma, so nett.

Ach, wenn ich dich, meine Oma, nicht h�tt'.

W�r's auf der Welt so traurig und leer.

Denn eine Oma wie dich gibt's nie mehr.

Weiter Heintjes Lied ohne Gesang

Stumme Szene

Stumme Szene

Wir fahren nicht �ber die Grenze. Du musst hier aussteigen.

Danke! Auf Wiedersehen. Alles Gute. Gute Reise.

Tsch�s! (Oma, Kinder) Auf Wiedersehen!

Von wegen "keine Kontrolle". - Sie machen Stichproben.

Das tun sie �fters. Aber sie machen keine Leibesvisitationen.

Ist auch nicht n�tig bei deinem Gesicht.

Deine Visage klebt im Verbrecheralbum.

Aber nicht hier beim Zoll! Lass sie alles durchsuchen.

Wir machen nur einen Wochenendausflug.

Die Frage ist, ob sie das glauben. (Frau) Warten wir ab!

Was ist? Noch nie ein Auto gesehen? Da ist noch Platz f�r einen vierten.

Verdr�ck dich. Nehmen Sie mich mit nach Locarno?

Ich hab meinen Ausweis verloren. Wenn du keine Papiere hast...

Sie k�nnten meine Tante sein. Ist sie aber nicht. Schwirr ab!

Wo hast du das P�ckchen? - Wo? Unter meinem Sitz.

Am besten geh ich damit �bern Bach. Dr�ben treffen wir uns. - Zu riskant.

Warum macht ihr so ein Theater? Man kann Blei �ber jede Grenze mitnehmen.

Ja, kann man mitnehmen. - Ich wei�, was wir machen.

Komm mal her, Kleiner! Ich?

Vielleicht k�nnen wir dir doch helfen. - Ja?

Hugo zeigt dir einen Weg. - Was geht mich der Junge an?

Wieso? Man kann doch so einem netten kleinen Kerl aus der Patsche helfen.

Der Onkel kennt einen Weg durch den Wald. Dr�ben warten wir auf dich.

Dann kann ich mitfahren bis Locarno. Klar. Wir wollen auch dahin.

Steig ein! Danke.

Aber nicht da hinten. Du darfst dich nach vorne setzen.

Hier siehst du viel mehr von der Landschaft.

Wie hei�t du, mein Kleiner? Ich? Johannes.

Johannes. Weiter nichts? Vo... Vogelsang.

Aha, Johannes Vogelsang. Sch�n. Kannst du auch singen wie ein Vogel?

Soll ich mal? Auch das noch!

Manchmal schau ich dich an und dann denke ich daran,

dass ein Tag kommt, an dem ich von dir geh.

Und dann wird mir so schwer, als wenn's schon heute w�r.

Denn Scheiden, Scheiden tut so weh.

Einmal sag ich ade, wenn ich dann von dir geh.

Aber Scheiden, Scheiden tut so weh.

Komm, jetzt steigen wir aus.

Der nette Onkel hier zeigt dir den Weg �ber die Grenze.

Die Grenze ist ein Bach.

Und wenn du dr�berspringst, bist du in der Schweiz.

Wenn ein Grenzer dich erwischt, sag, du hast dich beim Spielen verlaufen.

Wo treffen wir uns dr�ben? Hinter dem Bach ist ein Wald.

Es geht bergauf und oben ist eine Kapelle. Da wartest du.

Sie holen mich bestimmt ab? Aber nat�rlich.

Also gut. Bis dann! - Tsch�s.

(Hugo) Geh schon, ich komme gleich nach.

Behalte ihn im Auge, bis er dr�ben ist. - Okay.

Danach gehst du r�ber. Wir treffen uns in Luzern. - Jaja, wie immer.

(fl�stert) Komm schon.

Siehst du den Wald? Davor ist ein Bach: die Grenze.

R�ber, den Berg rauf bis zur Kapelle. Da treffen wir uns.

Zieh die Jacke an, das Rot f�llt auf. - Soll ich kriechen?

Quatsch, die Luft ist rein.

Was machen Sie denn da? - Ich? Ich beobachte das Wild.

Und den Jungen, der eben die Grenze �berschritt. - Jungen? Ach so, ja.

Was die Bengels so anstellen heutzutage! Wir waren ganz anders.

Halfen Sie ihm �ber die Grenze? - Ich? Aber Herr Inspektor!

Ich kenne den Jungen nicht.

Darf ich Ihre Papiere sehen? - Ja, nat�rlich.

Das hei�t... Ach, hier.

Wie hei�en Sie? - Breuer, Herr Kommissar.

Hier steht aber "Neubert". - Ach ja, richtig.

War ein Scherz. Ich wollte sehen, ob Sie es merken.

Kommen Sie mit zum Kommissariat. Da k�nnen Sie weiterscherzen.

Aber Herr Oberinspektor...

(Harry) So ein kindisches Theater! Wer setzt den Wagen wieder zusammen?

Harry, lass nur. Das ist ihr Beruf.

Stichproben... Warum gerade bei mir?

Traurige Musik: "Scheiden tut so weh"

Wie lange dauert dieser Zirkus noch? - Bis wir fertig sind.

Wir stehen schon zwei Stunden hier. - Hautsache, Hugo hat gespurt.

Wer stiehlt so einem Jungen das Fahrrad?

Das h�tte es fr�her nicht gegeben. - Schlechte Menschen gab es immer.

Aber dass seine Freunde weiterradeln, ist gemein.

Kein Geld im Safe: Das war eine gro�e Entt�uschung.

Genau. Nur dreckiges Blei! Ist das strafbar?

Wei�t du etwa nicht, was in dem Blei drin ist? - Was denn?

Darin steckt eine Ladung Kobalt. - Na und?

Hochgradig radioaktiv. - Ist das teuer?

Wo ist das Zeug jetzt? - Wei� nicht. Ich hab's nicht.

Ich sage es dir: Der Junge brachte es �ber die Grenze.

Ihr habt zusammengearbeitet. Wie hei�t er?

Ich wei� nicht. Er war uns gerade zugelaufen.

Au! Verdammter Mist! Schrei nicht. Alle schlafen.

Wenn ich mir schon den Hals breche, darf ich wohl den Mund aufmachen!

Machst du viel zu oft. Das geht ja gut los mit uns.

H�tte ich mich blo� nicht darauf eingelassen!

So dachte ich mir das bei deinen dusseligen Campern.

Den Rei�verschluss, bitte.

Heintjes Gesang vom Tonband

Ich schreibe ihm morgen fr�h eine Karte. Du denkst nur an Heintje.

Was ist denn? Ich verga� meine Tasche im Auto.

Die Postkarte kannst du dir sparen! Wieso?

Schau, wer hier steht.

Heintje!

Das darf nicht wahr sein! Was machst du hier?

Ich warte. Ich bin schon seit einer Stunde hier.

Bist du etwa ausgerissen? Was denn sonst?

Himmel, Arsch und Zwirn! Na los, komm rein.

Ich wusste nicht, dass ich dich st�re.

Du kannst im Auto schlafen. Kann er.

Wie kamst du her? Sicher alarmierte das Jugendamt die Polizei.

Bestimmt. Du machst dich strafbar. Ich melde ihn sofort.

Na gut, morgen reicht auch. Sei bitte nicht b�se.

An diesen Urlaub denke ich, bis ich Oma bin.

Hanna, guten Tag! Ich wollte nur sagen, dass der Junge bei mir ist.

Meinst du Heintje? Ja, wen denn sonst.

Wo bist du? Am Lago Maggiore.

Ungeheuerlich! Du hast ihm zur Flucht verholfen!

Wie kommst du darauf? Du warst immer gegen das Heim.

Ja. Hatte ich nicht recht? Bring Heintje sofort zur�ck.

Hast du 'ne Meise? Ich habe Urlaub! Geben Sie her.

Moment, Herr... - Teichmann.

Ich h�re, Sie haben Heinz Gruber mitgenommen.

Wer sind Sie denn? Ich spreche mit dem Jugendamt!

Richtig. Ich bin der Leiter. Sie machten sich strafbar.

�bergeben Sie den Jungen sofort der deutschen Grenzpolizei.

Er wird dort abgeholt.

Ich soll meinen Urlaub unterbrechen, weil Sie nicht aufpassen k�nnen?

Wenn Sie das nicht tun... Was ist dann?

Jetzt wird's spannend. Dann...

Alfred! Was du angestellt hast, kann man als Kindesentf�hrung auslegen!

Die Polizei wird dich suchen.

Ich wollte euch sagen, dass Heintje nichts passiert ist.

Das war bl�d. Mit Beh�rden kann man nicht reden.

Die Sache geht schlecht f�r Sie aus! Ich nehme den Jungen mit auf Urlaub.

Wenn Ihnen das nicht passt, dann zeigen Sie, was Sie k�nnen!

Sie Korinthenkacker!

Herr Teichmann! Hallo!

Aufgelegt.

Seit wann duzen Sie die Leute? - Das war ein alter Bekannter.

Merkw�rdigen Umgang haben Sie.

Korinthenkacker.

Liegt dir viel an St. Tropez? F�r den Jungen ist das nichts.

Au�erdem hat er keinen Pass. Er bleibt bei uns?

Das Jugendamt erlaubte dir, ihn mitzunehmen? - Genau das.

Man k�nnte hier ins Gebirge fahren. Mehr l�ndlich.

Du, ich rede mit dir. Ja. Kommt noch mehr?

Im Moment nicht. Dann schlage ich vor:

Ich nehme den Zug nach St. Tropez. Aber die Schweiz ist sch�n!

Gerade die kleinen Gebirgsorte. Es geht nicht um die Schweiz.

Es geht um Heintje. Spielverderber.

Kommt aufs Spiel an. Auf "Mutter, Vater, Kind" habe ich keine Lust.

Halt an, da stehen Taxen.

Schade. Du bist ein netter Kerl. Aber du hast einen Knall.

Vo... Vo... Vogelbauer, Vogelklang... Vogelsang!

Das ist eine ganze Latte von Vogels�ngern.

Warum denkst du, der Gro�vater des Jungen hei�t auch Vogelsang?

Er kann der Vater der Mutter sein. - Mach es nicht noch komplizierter!

Wir m�ssen die kleinen Orte um den See absuchen.

Sch�ne Aussichten.

Bleib hier.

Wo bleibt die Milch? Gleich!

Komm schon! Ja!

Ja, danke.

Viel ist das nicht. Daf�r reichen die Spaghetti 14 Tage.

Wo kommen die denn alle her?

Kommt kein Wasser raus. Drauftreten funktioniert nicht.

Lass mich mal ran.

Das ist wohl verstopft.

Funktioniert wieder.

Lach nicht so bl�d. Hau dich hin.

Was hast du da f�r Mist gebaut?

Na, ich habe... Ja, ja, ja.

Du musst das Brett hier richtig einschieben.

Dann kann gar nichts passieren. Ob das h�lt?

Na klar! So... Jetzt ab in die Falle!

Gute Nacht, Kumpel.

Gute Nacht, Kumpel!

Mist... Immer richtig zusammenschieben!

Bitte nehmen Sie Platz. Ich bat Sie her wegen der Vermisstenanzeige,

die das Jugendamt aufgegeben hat. Haben Sie ein Bild von dem Jungen?

Hier, bitte.

Wir haben n�mlich eine Spur. Ich m�chte fast sagen: leider.

Wieso leider? - Sp�ter, Fr�ulein Schwarz.

Was ist nun schon wieder? - Ist das der Junge?

Ich m�chte sagen: dem Bengel wie aus dem Gesicht geschnitten. Das ist er.

Gut, Hugo. Kannst wieder gehen.

Dieser Mann eben ist ein alter Bekannter von uns.

Gewohnheitsverbrecher. Er stahl mit seinen Freunden radioaktives Kobalt.

Offenbar benutzten sie Heinz Gruber, um es �ber die Grenze zu schmuggeln.

Kobalt? Das ist doch gef�hrlich! - Lebensgef�hrlich.

Vor allem in der Hand eines Kindes.

Heinz Gruber hat es vermutlich noch bei sich.

Kobalt wird in einem Bleimantel aufbewahrt.

Wegen seiner starken Strahlung. Wenn der Junge es ber�hrt,

verliert er seine Hand. Vermutlich sogar sein Leben.

Entsetzlich! - Wenn er den Beh�lter wegwirft,

sind die Finder in Gefahr. Die Folgen sind nicht auszudenken.

Dann tun Sie etwas! Alarmieren Sie Radio, Fernsehen, Presse!

Das w�re genau das Falsche.

Wir w�rden die Bev�lkerung in Panik versetzen, alle Spuren verwischen.

Und wir k�nnten Interessenten anlocken. Kobalt ist wertvoll.

Wir m�ssen behutsam vorgehen.

Sie wissen hoffentlich, was Sie tun. Ich wei�, was ich machen werde.

Ich bin auch f�r Alarmierung der �ffentlichkeit.

Hoffentlich macht der Junge keinen Unsinn.

Die Biester bei�en heute nicht. Was hast du da?

Keine Ahnung. Es war in meinem Reisebeutel.

Na und? Mir geh�rt es nicht.

Wie ist es da reingekommen? Ich hab's nicht eingepackt.

Das ist Blei. Ist da was drin?

Ist rundrum zu.

Da klappert was! Das hat mir jemand reingesteckt.

Wo hast du in diesem amerikanischen Auto gesessen?

Vorn, beim Fahrer. Den Beutel hatte die Dame hinten.

Die hat dir das eingepackt. Meinst du, das waren Schmuggler?

Sieht so aus. Wir bringen das zur Polizei. Und ich gehe zur Bank.

Wir sind hier falsch. - Ja.

Wir h�tten links abbiegen m�ssen. Dann m�ssen wir zur�ck.

Da vorn kannst du wenden. Ist bisschen eng.

Ich weise dich ein.

Es ist frei.

Komm! Weiter...

Halt!

Jetzt zur�ck!

Weiter.

Weiter...

Komm, weiter... Weiter.

Noch weiter? Ja! Noch weiter.

Nein, nicht weiter! Halt!

Stopp!

Warum hast du nicht gehalten? Du hast immer gesagt "weiter"!

Ich habe gesagt "nicht weiter". Junge, Junge!

Deinetwegen lasse ich mir noch Schleudersitze einbauen.

Guten Tag. - Gr�ezi.

Sie w�nschen? Ich will etwas abgeben.

Eine Fundsache? Ich glaube nicht.

Nicht. Was dann? Das ist eine lange Geschichte.

Sie m�ssen wohl ein Protokoll machen Wenn ich ein langes Papier habe.

Sie hei�en? Teichmann. Mit "ei".

Das m�ssen Sie schon mir �berlassen.

Vorname? Alfred.

Alfred? Kommen Sie aus Deutschland? Ja.

Teichmann, Alfred. Dann ist das Heinz Gruber.

Ja. Woher wissen Sie... Amtsgeheimnis.

Kommen Sie herein. Kommen Sie nur!

Setzen sie sich beide auf die Bank. Nehmen Sie Platz!

Sie werden n�mlich gesucht. Wir? Warum denn?

Das wei� ich noch nicht. Ich verst�ndige jetzt meinen Chef.

Das wei� ich noch nicht. Ich verst�ndige jetzt meinen Chef.

Das ist sicher ein Missverst�ndnis. �berlassen Sie das mir.

Sie r�hren sich nicht von der Stelle, bis ich wieder zur�ck bin.

Ich protestiere! Das wird Ihnen wenig n�tzen.

Meinst du, wir werden eingesperrt? Moment mal...

Das warten wir lieber nicht ab.

Los, komm!

Suchen die dich meinetwegen?

Ja, klar. Das Jugendamt hat die Polizei auf uns gehetzt.

Sie wollen uns nach Deutschland zur�ckholen.

Vielleicht gehe ich besser ins Heim zur�ck. - Bist du verr�ckt?

Jetzt genie�en wir erst mal die Freiheit. Die finden uns nicht.

Das wird lustig. Wir sind dufte Kumpels.

Sagte meine Mutter auch immer.

Ich geb's auf. - Man darf nie aufgeben.

Was darf's denn sein?

Kennen Sie hier jemanden, der "Vogelsang" hei�t?

Ich bin nicht von hier. Ich helfe nur aus in der Saison.

Dann zwei Bier.

Warum fragen Sie nicht bei der Polizei?

Prima Idee. Danke! - Bringen Sie eine Zeitung von heute.

Was machen wir mit dem Wohnwagen und dem Auto?

Stellen wir f�r eine Weile kalt.

Und wo wohnen wir? In einem Bootshaus am See.

Toll! Wie kommst du darauf? Das geh�rt einem Freund von mir.

Wir k�nnen bleiben, solange wir wollen.

Schmei� das Blei doch weg! Nein. Das hat was zu bedeuten.

Und es ist der Beweis, dass nicht ich dich �ber die Grenze mitnahm.

Pack dein Zeug.

Hier, bitte sch�n. - Danke.

Hugo ist mit dem Zeug get�rmt. - Ein Typ wie Hugo t�rmt nicht.

Zu d�mlich. Macht mich nerv�s, dass nichts �ber den Einbruch drinsteht.

Mensch, das ist er! - Hugo?

Nein, der Bengel!

Das Gesicht ist es. Aber der hei�t Heintje Gruber... Gesucht werden:

Heintje Gruber (12) und Alfred Teichmann (39) aus Deutschland.

Vermutlich halten sie sich im Gebiet des �stlichen Lago Maggiore auf.

F�r sachdienliche Hinweise ist eine Belohnung ausgesetzt.

So ein kleines Mistst�ck! - Jetzt haben wir eine hei�e Spur.

Heintje, ich bin's! Ja!

Du fummelst schon wieder an dem Blei herum.

Wenn der Schlitz mit dem Messer... Du sollst das Ding nicht anfassen!

Los, gib her!

Wo tust du das hin? Wo du es nicht findest.

Na, war was los? Nichts.

Wei�t du, die im Heim waren gar nicht b�se. Aber...

Aber? Mach nicht immer solche Pausen.

Wenn man einen Freund hat, will man doch bei ihm bleiben.

Mille grazie, amigo. Was hei�t das?

Tausend Dank, mein Freund. Du, Alfred!

Solche Ferien hatte ich noch nie. Ich auch nicht. Das Geld wird knapp.

Zur Bank kann ich nicht, dann ist unser Spiel aus.

Du hast kein Geld mehr? Prima! Dann m�ssen wir uns was einfallen lassen.

Schon geschehen. Ein alter Kumpel wohnt hier in der N�he.

Den pumpe ich an. Ich dachte, wir werden R�uber.

Heintje singt langsam und and�chtig.

Der Mond ist aufgegangen.

Die goldnen Sternlein prangen am Himmel hell und klar.

Der Wald steht schwarz und schweiget.

Und aus den Wiesen steiget der wei�e Nebel wunderbar.

Da oben in dem Haus wohnt mein Bekannter.

Bestell dir hier ein Eis. Daf�r reicht das Geld noch. Tsch�s!

Gesang auf Italienisch.

Was darf es sein? Ein Eis.

Mille grazie.

Thank you very much.

Merci beaucoup, Madame.

Danke sch�n.

Thank you, Miss.

(singt) Manchmal schau ich dich an und dann denke ich daran,

dass ein Tag kommt, an dem ich von dir geh.

Und dann wird mir so schwer, als wenn's schon heute w�r.

Denn Scheiden, Scheiden tut so weh.

Einmal sag ich ade, wenn ich dann von dir geh.

Aber Scheiden, Scheiden tut so weh.

Manchmal sitzt du bei mir und dann sage ich zu dir,

dass ich immer im Leben zu dir steh.

Und dann l�chelst du leis und sagst ganz still: Ich wei�.

Denn Scheiden, Scheiden tut so weh.

Heintjes Gesang von fern

Volltanken, Super. - Si, Signor.

Die Stimme kenne ich... Da oben in dem Lokal!

Heut noch glaub ich daran...

Der Junge, der im Auto gesungen hat! - Tats�chlich.

Wir kommen gleich wieder.

(Gesang) ...in deine Augen seh.

Doch die Zeit, die vergeht. So mancher Traum verweht.

Das ist er.

Und Scheiden, Scheiden tut so weh.

Einmal sag ich ade...

Dem wird das Zwitschern bald vergehen.

Aber Scheiden, Scheiden tut so weh.

Danke sch�n.

Das ist doch der... - Ja, der Teichmann.

Hast du Geld aufgetrieben? War keiner zu Hause.

Aber ich hab was. Hier! Woher hast du das?

Ich hab hier gesungen. Bist du verr�ckt?

Geld sammeln wie ein Landstreicher! War ehrlich verdient.

Den Leuten gefiel mein Lied. Wir d�rfen kein Aufsehen erregen.

Komm! Das Geld kommt mit.

Nein! Ja.

Und das nicht vergessen!

Oh! War sehr sch�n, Lied von Junge. Kommen Sie abends wieder und singen.

Wir wollten alles tun, was uns Spa� macht.

Hier singen macht mir Spa�. Ja, gro�e Spa�! Bitte sch�n.

Nein, das... Na gut, okay.

Oh, ich kochen Ihre Lieblingsspeise. Was w�nschen Sie? - Spaghetti!

Kochen Sie alles, blo� keine Spaghetti.

Heintje! Willst du was trinken? Ja, gern.

Und was machen wir jetzt? Jetzt machen wir Dolce far niente.

Was hei�t das? Wir sind stinkfaul.

Du, Alfred... Hast du mich auch so gern wie ich dich?

Ich wei� ja nicht, wie gern du mich hast. Schlaf jetzt!

Sonst knallst du mir eine. Erraten.

(singt) Aber heidschi bumbeidschi, es schlafen

am Himmel die Sch�flein, die braven.

Sie ziehen dahin an dem himmlischen Zelt.

Vergessen den Schmerz und den Kummer der Welt.

Aber heidschi bumbeidschi bumbum.

Aber heidschi bumbeidschi bumbum.

Aber heidschi bumbeidschi, wirst sehen,

wie schnell alle Sorgen vergehen.

Und bist du auch einsam und bist so allein,

bald schaun ja die Engel zum Fenster herein.

Singen heidschi bumbeidschi bumbum.

Singen heidschi bumbeidschi bumbum.

Aber heidschi bumbeidschi, schlaf lange.

Und ist auch dein Mutterl gegangen.

Und ist sie gegangen und kehrt nicht mehr heim

und l�sst ihr kleins B�bchen so ganz allein.

Aber heidschi bumbeidschi bumbum. Aber heidschi bumbeidschi bumbum.

Aber heidschi bumbeidschi bumbum. Aber heidschi bumbeidschi bumbum...

Hab ich dich endlich erwischt. Alfred! Alfred!

(panisch) Alfred! Lauf, Heintje, lauf!

Alfred, warte!

Zum Bootshaus! Ich rede mit der Tante.

Du musst sie ausschalten! Mache ich.

Keine Angst, ich tu dir nichts. Warum bist du weggelaufen?

Ihr seid in Gefahr! Der sehe ich ins Auge.

Wo ist das Kobalt? - Welches Kobalt?

Es ist in dem Bleip�ckchen. Ahnte ich's doch!

Woher wisst ihr davon? Die Polizei ist t�chtig.

Hast du es weggeworfen? Ich bin doch nicht bl�d.

Kobalt ist wertvoll. Hast du den Bleimantel ge�ffnet?

Nein. Gott sei Dank!

Das Zeug ist gut versteckt.

Sag mal... Heulst du?

Du Esel! Wenn du w�sstest, was ich mir f�r Sorgen um euch machte!

Ihr wart in Lebensgefahr. M�dchen... Du hast ja ein Herz!

Aber nat�rlich! Du bist ganz ver�ndert.

Du hast andere Haare. Das siehst du erst jetzt?

Sogar Make-up... Die Tusche ist etwas verschmiert.

Lass das. Ich will zu dem Jungen. Das kann eine halbe Stunde warten.

Ach, Alfred!

Alfred? Alfred? Woher hast du eine Taschenlampe?

Alfred, warum sagst du nichts?

(Frau) Es ist nicht Alfred, Kleiner.

Nur deine Freunde von der Grenze. Was wollen Sie?

Keine Angst! Wir wollen das P�ckchen. Du wei�t, welches.

Meinen Sie das Blei? Was denn sonst.

Du hast es. Gib schon her! Ich wei� nicht, wo Alfred es hat.

Vielleicht weggeworfen. Dein Alfred scheint schlau zu sein.

Er warf es sicher nicht weg. Doch! Ich hab dran rumgemurkst.

Suchen wir mal, ob er es versteckt hat. Los, Harry!

Sei vern�nftig! Du hast uns eben noch nicht gefunden.

Ja, aber... Bald sind die Ferien zu Ende.

G�nn dem Jungen die paar Tage. Ja, nur...

Wir warten seinen letzten Ferientag ab und dann findest du ihn.

Vorher geben wir das Kobalt ab.

Ich h�tte mich lieber freiwillig beim Jugendamt gemeldet.

Aber dann werfen sie dich vielleicht raus. - Gut.

Wenn ich bei euch bleiben darf. Wo bleibt dein Pflichtgef�hl?

Mit dir kann man ja Pferde stehlen.

Ich tue das, damit ihr mir nicht entwischt.

Ich habe dich ganz richtig verstanden.

Ihr wohnt in dem Bootshaus? Ja. Es geh�rt einem Freund.

Der Junge bleibt nicht im Heim! Ich adoptiere ihn.

Das Jugendamt �berl�sst dir kein Kind. Du bist kein Ehepaar.

Aber ein anst�ndiger Mensch. Gen�gt das nicht? - Nein.

Heintje!

Heintje! Komm raus, hab keine Angst. Sie spielt mit. Heintje!

Heintje!

Er ist weg. Deinetwegen!

Aber nein, Herr Teichmann. Heintje ist bei uns.

Was hei�t das? Wer sind Sie? Nur ruhig. Immer Gentleman bleiben.

Sie k�nnen das Kerlchen zur�ckhaben. Im Tauschverfahren.

Sie geben uns das Bleip�ckchen, wir Ihnen den Jungen.

Mann! Wir gehen doch nicht mehr in den Kindergarten. Zug um Zug!

Oder nein. Sie bringen den Jungen und wir das Blei.

Aber Hannchen! H�r mal! Misch dich nicht ein.

Was wei�t du, was die planen!

Die knallen uns ab, sobald sie das P�ckchen haben.

Verwechseln Sie uns nicht mit Ihresgleichen.

Wir sind keine Kidnapper. - Schluss jetzt!

Erledigen wir unsere Gesch�fte bei Tageslicht. - Heintje kann...

Keine Sorge. Die passen auf den Jungen auf. Sie wissen, warum.

Na, also dann... - Moment! Ich bin noch nicht fertig.

Einige Kilometer nach dem Ortsausgang kommt eine gro�e Kurve.

Da machen wir den Austausch. Punkt f�nf Uhr!

Dann ist es schon hell, aber wir haben noch keine Zeugen. Kapiert?

Klar. War �bersichtlich wie der Sommerfahrplan.

Und fast genauso charmant.

Hanna... Heintje k�nnte l�ngst wieder bei uns sein,

wenn wir dem Kerl das Kobalt gegeben h�tten.

Wenn wir das Kobalt aus der Hand geben, sehen wir Heintje nie wieder.

Die bringen ihn um. Du hast recht.

Toll, wie du mit dem geredet hast! Woher hast du die Ausdr�cke?

Ich hatte Sprachunterricht bei meinen Sch�tzlingen.

Da sind sie!

Jetzt musst du funktionieren. Ja, Chefin.

In die Fresse hauen m�chte ich dem Gentleman doch.

Sch�n unten bleiben! Ganz brav!

Da vorn muss die Kurve kommen. Ja.

Sie sind hinter uns. Lass sie vorbei.

Jetzt! �berhole sie!

Heintje, da bist du ja! War das n�tig, ihm das Maul zu verkleben?

Wir sind vorsichtige Leute. Her mit dem Zeug!

Erst den Jungen. Zuerst das P�ckchen.

K�nnte ja was anderes drin sein. Na gut. Das verstehe ich.

So. Na dann... Zur�cktreten! Der Zug f�hrt ab!

Was soll das hei�en? Der Junge f�hrt mit bis zur Grenze.

Wenn wir gut r�berkommen, lassen wir ihn frei. Also: keine Polizei!

So, jetzt kann uns nichts mehr passieren. Ich war fabelhaft, was?

Verflucht, Polizei! Was wollen die denn hier?

Anhalten! H�nde hoch!

Aussteigen! Keinen Widerstand!

Heintje! Ist alles okay?

Fr�ulein Schwarz, danke f�r den Anruf.

Die wollten uns reinlegen! Ja. Aber wir haben sie reingelegt!

Stumme Szene

Au! Was ist?

Heintje l�sst fragen, ob du bei uns mitfahren willst.

Uns fehlt das weibliche Element. Zudem f�hrst du zu schnell.

Und mein Wagen? Den kann Rudi abholen.

Wenn ich Heintje einen Gefallen tu... - Na komm!

Wie geht es denn nun weiter? Heintje muss wieder ins Heim.

Ich sing ein Lied... Heintje, sei still.

Wann k�nnten wir heiraten? In zwei Wochen.

Warum? Ich versprach, ihn zu adoptieren.

Du willst mich nur wegen Heintje heiraten.

Ist ein Kind kein Grund zum Heiraten?

Dass du mir einen Antrag machst... Jetzt hast du die Chance. Greif zu!

Jetzt kannst du singen.

Ich sing ein Lied f�r dich. Ein kleines Lied f�r dich.

Sing es froh in den Tag hinein.

Jedes Wort, es soll dir sagen:

Ich hab dich lieb, nur dich allein.

Ich sing ein Lied f�r dich, wenn hell der Himmel lacht.

Und wir froh und so gl�cklich sind.

Denn so schnell ziehn dunkle Wolken.

Und schnell verweht ein Lied im Wind.

Heintje!

Ich lasse dir vom Heim freigeben und du kommst, wenn alles vorbei ist.

Wo warst du denn? Herzlichen Gl�ckwunsch, Tante Moni.

Danke. Hast du den Bus verpasst? Der Direktor nahm mich im Auto mit.

Die spuren, wenn ich anrufe. Gib Tante Moni die Blumen.

Danke, Heintje. - Nun komm schon!

Das kann ich leider nicht, Herr Schelle. Ich hab noch eine Hochzeit.

Wiedersehen, Tante Moni! Ich besuche dich!

(singt) Mutter, unterm Dach ist ein Nesterl gebaut.

Schau, schau, schau, ja schau.

Dort hat der Dompfaff ein P�rchen getraut.

Trau, trau, trau, ja trau.

Da sieh nur, wie gl�cklich die beiden sind.

Sie fliegen hin und her. Sie fliegen hin und her.

Ach, Mutterl! Ach, w�r ich ein Schwalbenkind!

Wie sch�n, wie sch�n das w�r...

Untertitel: Rosemarie Streibig

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