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Guten Abend, Freunde! Würden Sie bitte die Oberseite Ihrer Fernseher untersuchen
und nachschauen, ob nicht einer von Ihnen ein Goldfischglas mit einem Sprung findet.
Danke!
Übrigens soll ich verkünden,
dass einige von Ihnen die Sendung unnötigerweise verpassen.
Sie sind umgezogen und haben uns nicht über Ihre Adresse informiert.
Deswegen wissen wir nicht, wohin wir die Sendung schicken sollen.
Ich hoffe, Sie werden sich sofort um das Problem kümmern.
Heute Abend präsentieren wir eine Geschichte voller Geheimnisse und Intrigen,
die in einem bürgerlichen Vorort spielt.
Sie heißt: Der geheimnisvolle Nachbar.
Ich weiß, dass Ihnen das nicht viel über die Geschichte sagt,
aber viele gute Schauspieler wurden engagiert, um das zu tun,
und ich will ihnen dieses Privileg nicht nehmen.
Und jetzt zeigen wir Ihnen den geheimnisvollen Nachbarn.
DER GEHEIMNISVOLLE NACHBAR
Arme Frau. Es ist eine Schande, dass ich sie so sterben lassen musste.
Ein Psychiater würde wahrscheinlich sagen,
in mir schlummern verborgene Mordabsichten oder so etwas.
Wer weiß? Wenn ich es nicht durch das Schreiben der Krimis loswerden könnte,
würde ich vielleicht selbst ein paar Morde begehen.
Ich bin froh, dass es auf diese Weise funktioniert. Das ist viel gesünder.
Außerdem ist die Bezahlung besser.
Ansonsten bin ich eigentlich ziemlich normal,
auch wenn mein Ehemann John nicht immer meine Meinung teilt.
Es ist meine lebhafte Phantasie, die John am meisten Sorgen bereitet.
Armer John! Er ist Anwalt. Verbrechen kommen ihm nicht in den Sinn.
Aber bei mir ist es, als ob man Erdnüsse ist.
Wenn ich einmal über eine Sache nachdenke, kann ich nicht mehr aufhören.
Und jetzt denke ich gerade ziemlich seltsame Sachen über unsere Nachbarn.
Wenn ich lange darüber nachdächte, würde mir eine gute Geschichte einfallen.
Und wie ich mich kenne, werde ich das bestimmt tun.
John, schläfst du? Nebenan brennt nur eine Lampe, ist das nicht seltsam?
Seit die Blanchards eingezogen sind, brennt diese eine Lampe die ganze Nacht.
Das scheint aber nicht der Hausflur zu sein, es muss ein Schlafzimmer sein.
Vielleicht ist es ihres?
Vielleicht leidet sie unter Schlaflosigkeit und liest die ganze Nacht?
Und wir haben sie noch nie gesehen, weil sie am Tage schläft.
Das klingt doch nach einer reizenden Idee, nicht wahr?
Aber es ist doch komisch...
Seit zwei Wochen wohnen sie in dem Haus und ich habe Mrs. Blanchard noch nie gesehen.
Nicht einmal, ist das nicht seltsam?
Er macht alle Hausarbeiten. Er hängt sogar die Wäsche auf.
Ich hab ihn ein paarmal im Supermarkt getroffen. Er ist sehr seltsam.
Er hat kaum genickt. Er ist ein sehr verschlossener Kerl.
Ich frage mich, wie er ein guter Lehrer sein soll.
Weißt du, dass er Universitätsprofessor war?
Was hat er dann an so einer kleinen Highschool wie unserer zu suchen?
Das ist alles sehr merkwürdig.
Gute Nacht, Liebling! Ich habe unsere kleine Unterhaltung sehr genossen.
John!
Was ist, wenn es gar keine Mrs. Blanchard gibt?
Was ist, wenn er sie aus irgendeinem Grund erfunden hat?
Oder sie ist tot, er hat es nicht verkraftet und tut so, als würde sie leben.
Oder er hat sie umgebracht, weil er entdeckt hat, dass sie ein geheimes Laster hat.
Dann wollte er sie loswerden, um seine Karriere zu retten.
Junge, Junge, daraus mach ich eine tolle Geschichte!
Jetzt habe ich plötzlich Hunger bekommen. Soll ich dir was mitbringen, Schatz?
Es ist gar nicht so abwegig, wenn man darüber nachdenkt.
Mr. Blanchard lässt seine Frau verschwinden,
aber er hat immer noch Angst, dass jemand Verdacht schöpft.
Also gibt er vor, dass sie immer noch bei ihm ist.
Er verhielt sich so eigenartig, als ich ihn nach seiner Frau fragte.
Er war unfreundlich, als ich sagte, dass ich wir ihn besuchen wollen.
Natürlich! Jetzt weiß ich, warum er sich so benimmt.
Weil es gar keine Mrs. Blanchard gibt.
So könnte es jahrelang weitergehen.
Solange er vorgibt, dass Mrs. Blanchard am Leben ist, ist er sicher.
Das war nicht meine lebhafte Phantasie! Das war Mr. Blanchard!
Niemand schaut ohne Grund nachts durch meine Hintertür!
Bislang sieht es so aus, als würde hier eine Frau wohnen.
Ich würde mir einen großen Gefallen tun, wenn ich sofort wieder nach Hause gehe.
Aber natürlich werde ich das nicht tun.
Als gäbe es hier Erdnüsse, das ist unwiderstehlich.
Das sieht aus wie eine Kulisse.
Bereit für die Dame, die auf ihren Einsatz wartet.
Hier ist ja Mrs. Blanchard! Ein entzückendes Paar.
Nein, das glaube ich kaum.
Wow!
Hierfür benutzte sie sein Professoren-Gehalt.
Er konnte sich die Ausgaben nicht leisten und brachte sie um.
Guten Abend, Mrs. Fenton!
- Ich habe Sie gesucht? - Im Wandschrank?
Nicht unbedingt. Als Sie durch meine Hintertür spioniert haben...
Ich meine, als ich Sie vor meiner Küche gesehen habe,
dachte ich, Mrs. Blanchard fehlt etwas. - Ihr fehlt nichts. - Wirklich nicht?
Können Sie das beweisen?
- Ich meine, ich würde sie gerne kennen lernen. - Vielleicht ein andermal.
- Dann ist sie hier! - Das ist ihr Zuhause.
Tut mir leid, wenn ich Sie vorhin erschreckt habe.
Meine Frau ist weggegangen, ohne mir was zu sagen. Ich dachte, sie wäre bei Ihnen.
Mit Ihrer Erlaubnis würde ich Sie jetzt gerne zu Ihrer Tür bringen.
Bis jetzt war es nur Hausfriedensbruch und Rufmord. Was ist noch passiert?
Leider nichts, aber ich bin sicher, dass in dem Haus etwas nicht stimmt.
Mr. Blanchard hat mir nie direkt in die Augen geschaut.
Vielleicht war es ihm unangenehm. Du warst nicht gerade für einen Besuch gekleidet.
Sei nicht albern! Außerdem solltest du mal Mrs. Blanchards Negligés sehen.
Warum sucht sich eine Frau mit so einem Geschmack einen solchen Mann aus?
Das Haus war wie ein Leichenschauhaus. Vielleicht ist es das auch?
Schatz, es geht uns nichts an wie die Blanchards leben.
Erwartest du, dass sich Mr. Blanchard freut, wenn du nachts in seinem Haus auftauchst
und unangenehme Fragen stellst? - Er hat hier zuerst herumspioniert!
- Was hat er vor unserer Küchentür gemacht? - Vielleicht ist er Schlafwandler.
Damit wäre ich auch einverstanden, wenn ich etwas Schlaf bekäme.
Tut mir leid, aber es lässt mir keine Ruhe.
Ich kann nicht aufhören, an diese arme Frau zu denken,
die wahrscheinlich in irgendeinem Keller liegt und gleich erschossen wird.
Bitte, nicht direkt nach dem Frühstück!
Manchmal weiß ich nicht, wie du es mit mir aushältst.
Ich werde versuchen, die Blanchards in mein Buch hineinzuarbeiten.
Dann bekommen wir heute vielleicht beide etwas Schlaf.
- Kann ich mich darauf verlassen? - Natürlich.
Wenn du wieder hier bist, wird Mrs. Blanchard begraben sein.
Bis später!
Vielleicht ist die Sache mit Mrs. Blanchards geheimen Laster gut.
Vielleicht war sie Alkoholikerin oder so etwas.
Mr. Blanchards Karriere an der Universität wurde dadurch zerstört,
also musste er Maßnahmen ergreifen.
DAS VERLANGEN WAR ZU STARK FÜR SIE.
Wo willst du hin?
An keinen besonderen Ort. Ich will nur spazieren gehen.
Du willst wohl zum Schnapsladen. Geh sofort in dein Zimmer!
Charles, ich werde mich benehmen!
Ich halte es nicht mehr aus! Ich ertrage es nicht mehr!
Wenn ich hier nicht rauskomme, werde ich verrückt!
- Ich will Freunde finden. - Freunde? - Einkaufen gehen! - Einkaufen?
Ich will sein wie andere Frauen, verstehst du?
Aber du bist nicht wie andere Frauen!
Andere Frauen betrinken sich nicht derart, dass sie fast ihr Haus niederbrennen.
Und nach einer Sauforgie überfahren sie auch nicht fast ein Kind.
Andere Frauen helfen ihren Männer, sie zerstören sie nicht. Geh in dein Zimmer!
Nein! Nein, nein!
Du wirst mich nicht mehr in diesem Haus gefangen halten!
Ich werde der Welt sagen, was du mir angetan hast!
Hast du schon mal gezählt, wie oft wir umziehen mussten?
Die Arbeitsstellen, die ich deinetwegen aufgeben musste?
Du hast meine Karriere zum letzten Mal ruiniert!
Zum letzten Mal...
Und das war ihr Ende. John wird so glücklich sein.
Mrs. Fenton? Ich bin Mrs. Blanchard, ich wollte Sie kennen lernen.
Ich hätte anklopfen sollen, aber die Tür war offen, deswegen bin ich hereingekommen.
- Mrs. Blanchard? - Ja.
Kommen Sie herein!
Sie wissen gar nicht, wie froh ich bin, Sie zu sehen.
Es ist schön hier, genauso hatte ich mir das vorgestellt.
Ich dachte schon, Sie existieren überhaupt nicht.
Tut mir leid, ich kann nicht lange bleiben. Mein Mann weiß nicht, dass ich hier bin.
- Er würde es nicht mögen. - Wieso denn? Schließlich sind wir Nachbarn?
- Es ist etwas schwierig. - Warten Sie, ich hole etwas Kaffee.
Ich bin sicher, dass wir eine Menge zu bereden haben.
Mr. Blanchard, wie nett von Ihnen! Bleiben Sie zum Kaffee?
Es tut mir leid, aber dafür haben wir keine Zeit!
- Komm, Ellen! - Bist du böse auf mich? - Komm, Ellen!
Gut, Charles! Tut mir leid, dass ich nicht zum Kaffee bleiben konnte.
Männer sind solche Babys. Man kann sie nicht eine Minute allein lassen.
Welcher Mann ist so eifersüchtig, dass er seine Frau im eigenen Haus einsperrt?
Wenn er sie nicht mal mit den Nachbarn sprechen lässt, muss er verrückt sein!
Ich kann hier nicht tatenlos rumsitzen.
Das könnte ich mir niemals verzeihen.
Ihre Lampe brennt, wie sonst auch.
Das Schlafzimmer ist ihre ganze Welt.
Kein Wunder, dass sie sich nicht um den Rest des Hauses kümmert.
All diese schönen Kleider, die niemand zu Gesicht bekommt...
Ich könnte diesen Mann nehmen und ihn...
Er kam gerade aus dem Haus.
Er trägt etwas. Es sieht aus wie ein großer Sack.
Er legt ihn in sein Auto.
John, jetzt fährt er weg.
John!
John, wie kannst du um diese Zeit lesen?
- Tut das nicht jeder? - Um Himmels willen, unternimm etwas!
Warum?
Vor zehn Minuten verließ Mr. Blanchard sein Haus mit einem schweren Sack.
Ich habe an ihre Tür geklopft. Mrs. Blanchards Lampe brennt noch,
aber Mrs. Blanchard antwortet nicht. Verstehst du jetzt?
Nicht im Geringsten.
Denkst du nicht auch, dass Mr. Blanchard ein gemeingefährlicher Mörder ist?
Er war wütend, weil sie heute früh bei uns war. John!
Was ist, wenn Mr. Blanchard die Leiche von Ellen Blanchard in dem Sack hatte?
- Was? - Rufst du jetzt die Polizei?
- Du hast ja schon einige hirnrissige Sachen... - Vergiss es, ich rufe an!
- Geben Sie mir die Polizei. - Hör auf!
- Bitte! - Da drüben ist ein Mord verübt worden!
Hallo! Hier spricht Mrs. John Fenton.
Tut mir leid, dass ich Sie belästige, aber ich glaube, eine Frau wurde ermordet.
Wer? Oh, meine Nachbarin.
Nein, ich bin mir nicht absolut sicher, aber ich habe gesehen, wie ihr Mann
mitten in der Nacht einen Sack aus dem Haus schaffte.
Sie haben die Leiche immer noch nicht gefunden?
Sie haben noch nicht einmal gesucht!
Nein, ich bin nicht verrückt,
obwohl das bei den ganzen Vorkommnissen hier nicht verwunderlich wäre.
Nein, natürlich kann ich mir nicht absolut sicher sein, dass ein Mord geschehen ist.
Aber woher wollen Sie wissen, dass es keinen gab, wenn Sie nicht nachschauen?
Ich weiß es nicht, Sie sind doch die Polizei.
Wo würden Sie denn eine Leiche hinbringen, wenn Sie eine hätten?
Keine Angst, ich habe nichts gesagt, das uns in Schwierigkeiten bringen könnte.
Natürlich nicht. Aber wenn die Polizei dich wegen Belästigung festnimmt,
dann komm nicht zu mir! Aber solltest du Hilfe brauchen, ich bin im Büro.
Armer John! Ich wünschte, er hätte etwas mehr Phantasie.
Dann würde er nicht so leiden.
Ja, vielleicht kann ich den Mord ja rekonstruieren.
Hallo, ich wollte zum Kaffee vorbeikommen.
Sie sahen aus, als würden Sie einen Geist sehen, als ich hereinkam.
Nach dem gestrigen Tag dachte ich, ich würde Sie nie wieder sehen.
Mein Mann und ich hatten einen großen Streit wegen meinem Besuch hier.
Er war so wütend,
dass er ein paar Sachen in einen Seesack warf und mitten in der Nacht verschwand.
Er ist immer noch nicht zurück.
Ein Seesack! Das war es also.
- Aber haben Sie Ihre Türklingel nicht gehört? - Nein.
Oh, ich war so aufgebracht, dass ich eine Schlaftablette genommen habe.
- Danach habe ich nichts mehr gehört. Wie schön, darf ich? - Ja.
Nehmen Sie es ruhig, aber es funktioniert nicht. Bei mir funktionieren sie nie.
Mein Daumen scheint mit Feuerzeugen nicht klarzukommen.
Versuchen Sie's hiermit.
Das ist wirklich schön, ich liebe Silber, aber das tut wohl jede Frau.
Sie können sich nicht vorstellen, was für wilde Theorien ich über Sie hatte.
- Theorien? - Wir sollten besser das Thema wechseln.
Von jetzt an werde ich mich ans Schreiben halten.
Sie schreiben? Wie aufregend!
Hängt davon ab, ob Sie Kriminalgeschichten mögen.
Mich bringen sie durcheinander. Mein Mann liebt Mordgeschichten.
Je blutiger desto besser.
Zumindest habe ich über etwas geschrieben...
Ellen, verzeihen Sie mir, wenn ich persönlich werde, aber
sind Sie glücklich?
Mit Charles? Ja, ich denke schon.
Er ist etwas nervös und angespannt.
Manchmal beobachtet er mich zu sehr, aber er ist nett, wenn man ihn kennen lernt.
Sicher.
Aber macht es Ihnen nichts aus, wenn Sie niemanden zu Gesicht bekommen?
Ich schleiche mich manchmal raus und gehe ins Kino oder einkaufen.
Ich liebe es, alleine einkaufen zu gehen.
Aber Charles billigt das nicht, er weiß wohl, was das Beste ist.
Ich glaube nicht, dass Sie das ernst meinen.
Eigentlich bin ich ihm sehr dankbar. Er hat Verständnis für meine kleinen Schwächen.
Außerdem bin ich eine fürchterliche Haushälterin.
Manchmal frage ich mich, wie er es mit mir aushält.
Jetzt muss ich aber wirklich gehen.
Normalerweise kommt Charles um diese Zeit zum Essen nach Hause
und ich werde da sein. - Sagten Sie nicht, dass er in der letzten Nacht...
Sie meinen, dass er mich verlassen hat?
Das hatten wir schon oft, er kommt immer wieder zurück.
Ich kann Ihnen nicht sagen, wie sehr ich das hier genossen habe.
Ich hoffe, dass ich irgendwann auch mal etwas für Sie tun kann.
Besuchen Sie mich einfach wieder. So oft wie ihr Mann...
So oft wie Sie mögen.
Mein Irish Stew habe ich völlig vergessen!
Keine Sorge, ich finde selbst hinaus. Bis bald!
Okay, bis später!
Ich dachte wirklich, ich wüsste alles über die Blanchards.
Jetzt weiß ich nicht, wer verrückt ist. Vielleicht bin ich es.
Das ist seltsam! Vor ein paar Minuten war es doch noch hier.
Mrs. Blanchard hatte es in der Hand und bewunderte es.
Sie sagte, wie sehr sie Silber liebte.
Jetzt weiß ich, was Mr. Blanchards Geheimnis ist.
Ich bin fertig. Ich denke, es ist gut, willst du es hören?
Nicht, wenn es etwas mit den Blanchards zu tun hat.
Ich habe sie gut hineingearbeitet. Hoffentlich habe ich nichts vergessen.
Und ich habe all diese schlimmen Sachen über ihn gesagt.
Diese ganze Zeit lebt der arme Kerl mit einer Kleptomanin zusammen.
Seltsam, dass mir das nie in den Sinn gekommen ist.
Kein Wunder, dass er die Universität verlassen musste.
Wahrscheinlich behält er ihretwegen keine Arbeitstelle sehr lange.
Wenn er sie nicht beobachtet, geht sie raus und stiehlt Sachen.
Natürlich kann sie nichts dagegen machen, aber es muss belastend sein für ihn.
Stell dir die Anspannung vor, unter der er leben muss.
Er weiß nie, wann sie wieder zuschlägt.
Es ist wirklich ein Wunder, dass er sie nicht umgebracht hat.
Menschen rennen nicht einfach herum und bringen sich um, meine Liebe.
Außer in deinen Geschichten.
Und sie lassen auch nicht so viele silberne Feuerzeuge mitgehen wie du denkst.
Dann würde ich gerne wissen, was mit dem silbernen Feuerzeug passiert ist.
Warum fragst du nicht einfach Mrs. Blanchard, ob sie es genommen hat?
Sei nicht albern! Du kannst den Leuten nicht so persönliche Fragen stellen.
Es hat ohnehin nicht funktioniert.
Wenn das für mich ist, ich schlafe schon.
Hallo?
Ja?
Das war die Polizei! Sie haben die Leiche einer Frau gefunden.
Sie sagen, sie ist ungefähr 39 und brünett. Das muss Mrs. Blanchard sein.
Das glaube ich nicht.
Ich muss ins Leichenschauhaus, um sie zu identifizieren.
Sie bekam einen Schlag auf den Kopf und wurde die Klippen heruntergeworfen.
Ich fühle mich wirklich schuldig.
Das silberne Feuerzeug hat das Fass zum Überlaufen gebracht.
- Welches Fass? - Mr. Blanchard.
Als er merkte, dass seine Frau wieder gestohlen hatte,
drehte er durch und brachte sie um.
John, du denkst nicht, dass er sie wirklich umgebracht hat?
Natürlich nicht, Liebling, es muss jemand anders gewesen sein.
Sie war so nett. Ich werde mir das nie verzeihen.
Was hat denn das mit dir zu tun?
Ich war so argwöhnisch und hab mir Sachen ausgedacht.
Es ist fast so, als wäre es meine Schuld, verstehst du?
Nein, das verstehe ich nicht!
Ich gehe jetzt zum Leichenschauhaus und werde der Sache ein Ende machen.
Nein, John! Ich habe das angefangen, also bringe ich es auch zu Ende.
Es funktioniert wieder. Charles hat es repariert.
Er ist gut in solchen Dingen, obwohl er es nicht gerne zugibt.
Das beendet unsere Sendung.
Und jetzt entschuldigen Sie mich bitte,
ich muss zu einer kleinen sozialen Affäre eilen.
Ein Freund von mir ist Ehrengast.
Es ist eine Steinigung. Die möchte ich um nichts in der Welt verpassen.
Gute Nacht!
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