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Original subtitles

TIBET 21. APRIL 1945, 11:22 Uhr

Lama Sanji, wir wurden einander noch nicht vorgestellt.

Mein Name ist Stanislav.

Ich bin Leutnant in der Roten Armee.

Sie haben kein Recht, in Tibet zu sein.

Das ist eine Invasion.

Eher eine Erkundungsmission.

Bald...

werden wir das ganze Land in Besitz nehmen.

Ihre Experimente faszinieren mich.

Ich würde gerne mehr darüber erfahren.

Ich würde gerne mehr erfahren.

Ich bestehe darauf.

Ich werde die Wahrheit erfahren.

Seien Sie vorsichtig mit ihm!

Gehen Sie behutsam vor.

Es wird gemunkelt, dass er über 100 Jahre alt ist.

EIN DORF IN ENGLAND 25. JULI 1965, 12:31 Uhr

25. JULI 1965, 12:32 Uhr

Zunächst werden wir uns auf dem Hauptplatz versammeln.

Und dann... können wir vorrücken.

Wir werden das Gebiet umzingeln und die gesamte Bevölkerung erreichen.

Niemand darf fliehen.

Unsere Mission,

unser Ziel...

HEILSARMEE-HAUPTQUARTIER

MIT SCHIRM, CHARME UND MELONE: THE NEW AVENGERS

DER DRACHE ERWACHT

TEIL 1

Grauenvoll.

Und erstaunlich. Warum sollte man eine so edle Sache angreifen?

Es gibt noch etwas erstaunlicheres, Steed.

Folgen Sie mir.

Woran ist er gestorben?

Was würden Sie tippen? An Altersschwäche!

Ich muss mit Mrs. Peel darüber sprechen.

Hallo?

Mrs. Peel?

Steed! Was gibt's?

Ein russischer Soldat ist an Altersschwäche gestorben.

Das wird uns allen irgendwann passieren.

Aber er hat halb Berkshire dezimiert, bevor er starb.

Das ist ein Problem.

Ja, und es besteht die Gefahr, dass wir es nie lösen werden.

EIN KLEINES DORF IN FRANKREICH 14. AUGUST 1977, 9:43 Uhr

14. AUGUST 1977, 9:44 Uhr

MYSTERIÖSER ANGRIFF IN FRANZÖSISCHEM DORF

Hallo, Steed.

Mrs. Peel!

Woher wussten Sie, dass ich dran bin?

Ich habe die Zeitung gelesen.

Sie haben sich nicht verändert.

Und ein gutes Gedächtnis.

Mit vielen schönen Erinnerungen.

Fahren Sie nach Frankreich?

Ja, sofort.

Ich wünsche Ihnen viel Glück, Steed. Übrigens habe ich meinen Namen geändert.

Ich bin nicht mehr Mrs. Peel.

Ja, das weiß ich.

Für mich bleiben Sie Mrs. Peel.

- Auf Wiedersehen. - Wiedersehen, Steed.

Mrs. Peel? Brauchen Sie Verstärkung?

Ich wollte nur einen Verdacht stärken.

Uns ist beiden etwas aufgefallen.

Wir fahren also nach Frankreich.

- Alle zusammen. - Vive la...

...République.

Vive la France.

Ich sehe was, was du nicht siehst und das beginnt mit L.

L?

- Libelle! - Wo?

Schon vorbei.

Nein, keine Libelle.

Lolita?

Gambit!

Leder?

L wie Leder. Sehr gut, aber falsch.

Lippenstift?

- Kann nicht sein. - Warum?

Ich kann doch nicht unterhalb meiner Nase sehen.

Und der Spiegel?

Beginnt nicht mit L.

Darin siehst du den Lippenstift.

"Lippenstift" ist es nicht.

Ich gebe auf.

Ich auch.

Lapins.

Wie bitte?

Lapins. Hasen. Ich habe gerade welche gesehen.

Du schummelst, das ist Französisch!

Ich weiß nicht. Warum nicht?

Schließlich sind wir in Frankreich.

Leider nicht in dem Teil, wo es Kleidung und Schuhe gibt.

Und auch keine Pariserinnen.

- Warum sind wir eigentlich hier? - Steed will seinen Weinkeller auffüllen.

Nein.

Wegen dieses Ortes.

Eine französische Tankstelle!

Wir hätten in England tanken sollen.

Ist hier ein Hurrikan durchgezogen?

Nein, Mademoiselle, eine Granate.

Oberst Martin. Wie heißen Sie?

Purdey.

- Mike Gambit. - Monsieur.

Und, Steed?

Das kommt mir bekannt vor.

Sie haben im Krieg gekämpft.

1941 und so...

Da Sie es erwähnen: 1965...

wurde ein Dorf in Berkshire

von einem russischen Soldaten angegriffen.

Ein Russe?

Der Besitzer der Werkstatt hat überlebt.

Er sprach immer wieder von einem russischen Soldaten.

Ich hielt ihn für verwirrt.

Das glaube ich nicht.

Warum sollte irgendjemand diesen Ort angreifen?

Ich weiß es nicht.

Ich weiß auch nicht, wer die Hippies angreifen sollte.

Die Hippies?

Drei junge Männer. Sie sind hier drin gestorben.

Was hatten sie an?

Aktuelle Mode. Jeans, gebrauchte Militärjacken...

Uniformen?

Das waren einmal Uniformen, ja.

Ist das wichtig?

Ich weiß nicht.

Aber bei dem Angriff von '65,

haben die Opfer auch Uniformen getragen.

Von der Heilsarmee!

- Sehen wir draußen nach. - Einverstanden.

Hat der Besitzer der Autowerkstatt gesagt,

wie alt der Russe war?

20 oder 22 Jahre.

Warum ist das Alter des Russen wichtig?

Sie werden es nicht glauben.

Der Soldat, der das Dorf in Berkshire überfallen hat,

war 78 Jahre alt.

Das glaube ich tatsächlich nicht.

Sie werden weit weg von zu Hause

ohne echte Basis oder Kommunikationsmittel agieren.

Die Munition muss daher sinnvoll eingesetzt werden.

Konzentrieren Sie sich auf militärische Ziele.

Einzig militärische Ziele.

Es gibt keine Spuren,

aber wenn wir es mit einem Militärangehörigen zu tun haben,

ist er wahrscheinlich auf dem Hügel.

Mörserfeuer!

Sie werden weit von der Basis entfernt sein, aber nicht allein.

Es wird andere Einheiten geben.

Sie müssen sie finden und sich zusammenschließen.

Feuer!

Stellen Sie das Feuer ein!

Es gibt keinen Widerstand.

Keine Anzeichen von Gegenwehr.

Der dekadente Westen wird im Laufe der Jahre immer schwächer.

Los!

Sie fahren wie ein Engländer.

Was meinen Sie?

Auf der falschen Straßenseite.

Ich verstehe das nicht.

Das Schloss, das sie angreifen,

ist leer.

Völlig leer.

Es steht schon seit Jahren leer.

Wussten Sie, dass die Menschen in der Region Landes

in Frankreich am gesündesten sind? Die gute Kiefernluft.

Wie schade, dass wir nicht dort sind!

Na so was!

Eine alte Handgranate mit Stift.

Ohne Stift.

Ach, das meinen Sie. Entschuldigung.

Was ist so besonders an dieser Granate?

Sie gehört ins Museum.

- Sie wird nicht mehr benutzt seit... '44? - Seit '45.

Scheint, als wären sie weg.

Scheint so.

- Alles in Ordnung? - Ja, alles gut.

Ein Scharfschütze. In dem Baum da.

Er hat uns in der Hand. Mal sehen...

Ich denke, ich kann zum Baum rennen, ohne dass er mich trifft.

Vielleicht, aber was dann?

Wenn Sie versuchen, hochzuklettern, sind Sie tot.

Ich dachte an etwas anderes.

Man kann eine Holztür einrennen.

Mein Karatelehrer sagt, alles ist möglich.

Man muss nur daran glauben

und sich konzentrieren.

Alles ist möglich.

Selbst ein Baum.

Das war grandios, Gambit!

Das war dumm.

Ich muss mit meinem Karatelehrer reden.

Ich habe mir das Knie verrenkt.

Und ihm haben Sie den Hals verrenkt.

Er ist gebrochen.

Sie können doch Russisch.

Ich bin mir nicht sicher, aber...

Soldat Sokolov, russische Armee.

Aber diese Uniform ist gar nicht aktuell.

Er selbst auch nicht. Laut seinem Wehrpass ist er 1925 geboren.

1925?

Dann wäre er 52 Jahre alt.

Vassili!

Ivan!

Schön, dich wiederzusehen.

Wie lange haben wir uns nicht gesehen?

33 Jahre.

Und jetzt sind wir wieder Waffenbrüder.

Komm mit.

Gibt es etwas Neues?

Bisher noch nicht.

Aber ich bin nicht auf Widerstand gestoßen.

Die Gegend scheint ruhig zu sein.

Der Krieg hat sie wohl noch nicht erreicht.

Aber das wird anders, wenn wir nach Paris kommen.

Vorher haben wir noch andere Ziele.

In der Nähe von hier?

Hier.

Perfekt.

Wir werden unsere Kräfte bündeln und gemeinsam angreifen.

- Oberst Martin? - Okay.

- Machen Sie weiter. - Sofort.

So schlecht war der Tag nicht.

Immerhin ist der Champagner verschont geblieben.

Ich dachte, Engländer mögen nur Bier.

Bier? Das ist gut gegen den Durst.

Aber ein guter Wein, wie dieser hier,

ist etwas für die Sinne.

Wir haben es hier aber mit Menschen ohne Sinn und Verstand zu tun.

Einen solchen Ort anzugreifen!

Vor 30 Jahren hätte das noch Sinn gemacht, aber jetzt?

Vor 30 Jahren?

Kurz nach dem Krieg.

In den eisigsten Stunden des Kalten Krieges.

Damals war das Schloss das Hauptquartier der alliierten Sicherheitskräfte.

Die Paras, die Kommandos.

Wir haben immer noch einen kleinen Krieg zu führen, nicht wahr?

Wenn wir von rechts kommen, werden Ihre Männer hier ankommen...

Captain!

- Wir brechen das Lager ab! Rückzug! - Rückzug?

Keine direkte Konfrontation mit den Truppen.

Das ist unser Befehl.

Unsere Ziele sind wichtiger.

52 Jahre alt? Völlig unmöglich, Mr. Gambit.

Ein Fehler im Wehrpass?

Wahrscheinlich, denn ich habe mich nicht geirrt.

Ich habe ihn sorgfältig untersucht. Glauben Sie mir, Mr. Gambit,

das ist der Körper eines jungen,

muskulösen, männlichen Mannes in den Zwanzigern.

Nennen Sie mich doch einfach Mike.

Mike? Ich bin Jeannine.

Jeannine? Haben Sie ihn ganz genau untersucht?

- Jeden einzelnen Zentimeter. - Zoll.

Wir Engländer nutzen Zoll.

Jeden einzelnen Zoll.

- Und er war ganz normal? - Ganz normal.

Eine letzte Frage.

Wohnung B, Rue des Fleurs 24.

Ich werde um 20:30 Uhr fertig sein.

Sie wählen das Restaurant aus.

Wohnung B, 24 Rue des Fleurs.

Ich bin eine gute Köchin.

Und Sie wählen, was wir danach machen.

Ich bin sicher, da fällt mir etwas ein.

Sie scheinen, eine gute Fantasie zu haben.

20:30 Uhr?

Gibt es etwas Neues?

Die Militäreinheiten suchen noch.

Halten Sie mich auf dem Laufenden.

Ja, natürlich.

Sie bewegen sich nach Süden.

Was ist dort?

Nur Landschaft und ein paar Schlösser.

Wie wäre es, wenn Sie eine große Militäroperation organisieren?

Mit Luftwaffe und Panzern.

Wir haben es hier nur mit ein oder zwei Dutzend Verrückten zu tun.

Wir sollten sie unter Kontrolle bringen, ohne eine nationale Panik auszulösen...

Genau. Das werden wir versuchen.

Ja, sofort!

Noch ein Angriff, 8 Kilometer nördlich von hier!

Los geht's!

Ich sage den Paras Bescheid.

Hier lang!

In Deckung!

Verteilt euch!

Wir treffen uns bei Punkt D!

Ich will einen lebend.

Diesen hier.

Zu Fuß?

Von der anderen Seite.

Hallo, Genosse!

Sehr gut.

Aber nicht gut genug.

Das ging durch den Magen.

Und es war keine Liebe.

Unglaublich!

Früher erklärte man sich noch den Krieg.

Heute fallen sie einfach ein wie die letzten Banditen.

Alles, was mir lieb und teuer ist!

DAS HAUPTQUARTIER DER ALLIIERTEN, WIE ES BEI DER DEUTSCHEN KAPITULATION AUSSAH

Ein Gemetzel!

Drüben ist es noch schlimmer. Sie haben auf Napoleon geschossen.

Er hat es nicht überlebt.

Sonst noch etwas?

Im Radio wurde nichts über die Invasion berichtet.

Sie haben uns überrumpelt.

Die Russen!

Vorsicht! Er ist sehr alt und gebrechlich.

Captain Vassili wurde 1941 im Alter von 29 Jahren eingestellt.

- Dann ist er also... - 65 Jahre alt!

Das ist unglaublich.

Vollständige Degeneration.

Das Gewebe, der Tonus, die Muskeln.

Alles ist von Senilität befallen.

Sofortige Alterung, wenn Sie so wollen.

Das will ich sicher nicht.

Ich möchte langsam auf meinen Lebensabend zugehen,

und schöne Erinnerungen sammeln.

Mit schönen Frauen.

Der junge Mann war eigentlich sehr alt.

Er hat das Alter in Schach gehalten.

Wie soll das gehen? Eine chemische Substanz, Hypnose?

Ich weiß es nicht.

Vielleicht eine Mischung aus beidem.

Es gibt da noch etwas...

Ich habe ihn geröntgt.

Was ist das?

Ich dachte an eine Silberplatte.

So etwas kann man bei einem Schädelbruch einsetzen, aber...

- Aber? - Das hat eine andere Form.

Das erinnert mich an...

An?

Es sieht aus wie eine Wanze.

- Eine Wanze? - Ein Gerät zum Abhören.

Ein kleiner Radiosender.

Ein unglaubliches Sakrileg!

Alles in Ordnung, das sind Freunde.

Alliierte.

DIESES GEBÄUDE WAR DAS HAUPTQUARTIER DER ALLIIERTEN STREITKRÄFTE.

HEUTE IST ES EIN MUSEUM.

- Steed! - Erzählen Sie mir von der Tankstelle.

Die Tankstelle, die angegriffen wurde.

Ein abgelegenes französisches Dorf und doch...

war es einst wohlhabend.

Wegen des nahe gelegenen Militärstützpunkts, des Flugplatzes.

Ja, ein amerikanischer Luftwaffenstützpunkt.

Er wurde aber 1948 geschlossen.

Der Flugplatz von Wentwick...

Wentwick?

Das Dorf in Berkshire vor zwölf Jahren...

Und dieser Ort...

der das Hauptquartier der Alliierten war...

Das Schloss...

Das Hauptquartier der alliierten Sicherheitskräfte!

Nichts als militärische Ziele!

Militärische Ziele, die 30 Jahre alt sind!

Vielleicht ist ihre Michelin-Karte veraltet.

Vielleicht könnte uns ein Gefangener aufklären.

Ein Gefangener?

Wir sind nicht mit leeren Händen zurückgekommen.

Napoleon ist tot.

Das musste ja so kommen.

Das ist John Steed. General Gaspard,

ein alter, angesehener Soldat.

Engländer?

Wo waren Sie?

An der Somme...

habe ich die Engländer gebeten, meine linke Flanke zu decken.

Sie sind nie gekommen.

Sie müssen sich verlaufen haben.

Haben Sie sie gesucht?

Sie scherzen, Mr. Steed.

Es gab einen Sir Everington Steed in Waterloo. Ein Verwandter von Ihnen?

Machen Sie mich bitte nicht für Waterloo verantwortlich.

Everington Steed war ein großartiger Soldat.

Ich behaupte,

er hat dem Herzog von Wellington alles gelehrt, was er wusste.

Ist das so?

Er war mein Ur-Ur-...

Großonkel.

In diesem Fall ist es mir eine Ehre, Sir.

Das ist Captain Vassili.

Vassili?

Das ist unmöglich.

Und doch...

Kennen Sie ihn?

Ich habe einen Vassili gekannt.

Vor vielen, vielen Jahren.

Ich war Militärattaché in Moskau.

Nein, das kann nicht Vassili sein.

Es sei denn...

Ja, Vassili hatte einen Sohn.

Ihr Vater.

Ich habe Ihren Vater gekannt.

General Gaspard. Hat er Ihnen von mir erzählt?

Er hat mich mit Wodka und Kaviar bekannt gemacht.

Und ich habe ihm die Kunst des Schwertkampfes beigebracht.

Wenn Sie unglücklicherweise in die Hände des Feindes fallen sollten,

ist Ihre Pflicht klar.

Sie müssen fliehen,

auch wenn es Ihr Leben kostet.

Versuchen Sie, zu fliehen.

Damals haben wir mit dem Schwert trainiert.

Ihr Vater war ein guter Schüler.

Aber ich habe ihn einmal verletzt, am Hals, und...

Das kann nicht sein!

Er kann nicht Vassili sein.

Wenn er es wäre...

wäre er älter als ich.

Es ist meine Pflicht, zu fliehen.

Ihre Pflicht?

Als Kriegsgefangener.

Welcher Krieg?

Sie machen sich lustig!

Meine Pflicht ist es auch, den Feind zu vernichten.

Und Sie sind ein Teil davon.

Wir wollten ihn lebend haben.

Interessenskonflikt. Ich wollte dich lebend haben.

Wer war das?

Ich dachte, es sei Vassili. Aber das ist unmöglich.

Das ist 30 Jahre her, oder mehr.

Er wäre jetzt ein alter Mann.

Ungefähr so?

Polizeistation 14. Russische Soldaten greifen an.

Jemand muss dafür bezahlen.

Sie haben versagt.

Sie haben kläglich versagt.

Ihnen werden all Ihre Privilegien entzogen.

Danach werden Sie vor Gericht gestellt.

Wegen grober Fahrlässigkeit.

Treten Sie ein.

General Stanislav.

Sie wissen sicher, warum ich Sie vorgeladen habe.

Sie können gehen, aber Sie stehen unter Hausarrest.

Es wurde ein Fehler gemacht.

Nun liegt es an Ihnen, ihn zu beheben, Oberst.

Die Geräte waren fehlerhaft und haben nicht richtig funktioniert.

Alle Verantwortlichen werden eliminiert.

Was ist passiert?

Ich spreche nicht von dem, was passiert ist,

sondern von dem, was gerade passiert.

Kennen Sie die Situation in Frankreich?

Ich interessiere mich nicht für den Westen.

Aber dies hier betrifft uns sehr wohl.

Erinnern Sie sich an die Fakten?

Am 25. Juli 1965...

Berkshire in England.

Ich erinnere mich.

Das hier...

gab einmal einen Piepton von sich.

Nicht länger als ein Schluckauf.

Und ein Soldat antwortete.

Der ganze Vorfall wurde vertuscht, vergessen.

Ein Schluckauf, ein Piepton.

Vor drei Tagen,

auf der siebten Umlaufbahn des zweitausendsten Zyklus,

spielte der Satellit wieder verrückt.

Diesmal kein Piepton, Herr Oberst.

Ein vollständiges Signal mit einer Dauer von 22 Minuten.

Der Satellit flog über Frankreich,

zu diesem Zeitpunkt.

Die Reaktion erfolgte sofort.

Mehrere Kommando-Einheiten riskieren bereits ihr Leben

im Westen von Paris.

Wahrscheinlich gibt es noch weitere,

die sich auf den Kampf vorbereiten.

Sie werden natürlich alle sterben.

Sterben?

- Mein eigener Vater... - Ja, Herr Oberst.

Ich weiß, dass Ihr Vater unter ihnen ist.

Aber unser Land steht an erster Stelle.

Ist es nicht so?

Natürlich.

Aber warum müssen sie sterben?

Herr Oberst, die Zeiten haben sich geändert.

Ich kenne Ihre Guerilla-Arbeit der ersten Stunden sehr gut.

Aber die Zeiten haben sich geändert. Ebenso wie die Verhaltensweisen.

Wir befinden uns im Frieden mit unseren westlichen Nachbarn.

Frieden? Ein zerbrechlicher Frieden...

Détente.

Es ist zwingend notwendig, das Gleichgewicht nicht zu stören.

Vielleicht war das

ein Zeichen der Götter.

Vielleicht sollten wir die Gelegenheit nutzen,

um den Krieg zu erklären...

Die Götter?

Daran glauben wir doch nicht, oder?

Nur unsere edle und glorreiche Sache zählt.

Ja, selbstverständlich.

Was erwarten Sie von mir?

Sie haben unsere Geheimarmee infiltriert.

Nun helfen Sie uns, sie zu vernichten.

Ja, mein Oberst.

Sogar Ihren Vater, sonst...

gibt es noch jede Menge leere Zellen.

Sie reisen sofort zu unserer Botschaft in Paris ab.

- Herr Botschafter Toy. - Oberst.

Sich vor jemandem zu verbeugen ist ein Zeichen von Ungleichheit.

- Und wir sind alle gleich. - Natürlich, es tut mir leid.

Bedauern bedeutet, sein Versagen zuzugeben.

Ich bin... froh, Sie zu sehen.

Für den Moment vielleicht.

Aber schon bald werden Sie Ihre Meinung ändern.

Haben Sie schon die Neuigkeiten gehört?

Russische Soldaten kämpfen in Frankreich.

Letztes Jahr gab es fliegende Untertassen.

Es sind echte russische Soldaten. Sie kämpfen.

Es sind mutige Männer,

Kämpfer.

Mein Vater befindet sich unter ihnen.

Ihr Vater?

Verzeihen Sie, wenn ich mich hinsetze.

Eine Karte von Frankreich!

Sie werden mir nicht glauben.

Wenn Sie es sagen, glaube ich Ihnen.

Sehr gut.

Wo waren Sie 1945?

Ich war im Handel tätig.

Dann habe ich meinen Fehler erkannt.

Ich war für ein geheimes Projekt in den Bergen.

Der Kalte Krieg war in vollem Gange.

Ich war noch jung.

Ein einfacher Leutnant.

Ich war stolz,

in der Blüte meines Lebens.

Wir fanden einen Mönch, einen Religiösen, der auch Mediziner war.

Mediziner und gleichzeitig Religiöser.

Er behauptete, 102 Jahre alt zu sein,

hatte aber den Geist und das Gesicht eines 30-jährigen Mannes.

Wir untersuchten ihn also genauer.

Lama Sanji!

Ich weiß, es ist das Schicksal eines Mönchs wie Ihnen, zu leiden.

Aber so sehr?

Und in wessen Namen?

Sie sind 102 Jahre alt, nicht wahr?

Dann stellen Sie sich diese Frage.

Möchten Sie Ihren 103. Geburtstag erleben?

Ich habe die mongolischen Horden im Kampf gesehen.

Die mongolischen Horden?

Das war 1854.

55.

Ich war damals noch ein Kind.

Dieses Bild...

verlässt mich nicht.

Die rotglühende Sonne.

Die Schreie der verletzten Pferde.

Und ein kaiserlicher Gott...

ein Mann, der mindestens zwei Meter groß ist.

Und fast genauso breit.

Es ist also keine Legende?

Es ist keine Legende.

Ich habe ihn gesehen.

Ich habe ihn mit meinen eigenen Augen gesehen.

Diese alten Augen...

die noch jung sind.

Ich habe es gesehen.

Wir haben nachgeforscht.

Und den schlafenden Drachen entdeckt.

Es ist vorbei, Steed.

Wie nannte die Presse es?

"Die rote Gefahr"?

Wir werden vielleicht nie erfahren, wie und warum,

aber es ist vorbei.

Kommen Sie. Sie haben Napoleon erschossen, aber nicht seinen Cognac.

Auf das Ende hiervon

und den Anfang von etwas neuem.

Auf den Anfang von etwas neuem!

Monsieur Steed!

Sie werden am Telefon verlangt.

Vielleicht braucht er den.

- Das Telefon hängt an der Wand. - Danke, General.

Steed. Hallo?

- Steed. - Ja?

Endlich habe ich Sie gefunden.

Sind Sie das, Toy?

Wie läuft es auf dem Moskauer Schwarzmarkt?

Bitte! Es wird doch alles aufgezeichnet.

Es tut mir sehr leid. Wie geht es Ihnen?

Sehr schlecht.

Wissen Sie, ich mag Paris sehr.

Ich auch.

- In 24 Stunden könnte die Stadt verschwinden. -Verschwinden?

Kaufen die Araber jetzt auch Paris?

Ich meine es ernst, Steed. Paris, London, New York, Moskau...

Davon könnte bald nichts mehr übrig sein.

Nichts als ein Haufen Asche.

Aber wovon reden Sie?

Vom Dritten Weltkrieg.

Ich rufe Sie zurück.

Worum ging es da?

Um den Dritten Weltkrieg.

Den Dritten Weltkrieg?

Scheint, als wäre noch nicht alles vorbei. Schon wieder ein Angriff.

Wahrscheinlich eine isolierte Gruppe, von den Paras vergessen.

Vielleicht.

Es gibt nur einen Weg, das herauszufinden.

ENDE Teil 1

Untertitel: Jana Knäringer, digital images GmbH, Halle (Saale), 2025

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