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Oh, ich hasse diese Dezember -Tage, wo schon um 4 Uhr nachmittags die Sonne
untergeht.
Als ob es nicht schon genug wäre, dass ich seit drei Monaten eingeteilt bin,
zweimal am Tag frisch aus dem Gefängnis entlassene Sozialfälle zu Hause zu
betreuen, um ihnen auf dem rechten Weg zu helfen.
Immer dieselben schmutzigen Hinterhöfe und immer dieselben schäbigen und oft
verwahrlosten Behausungen.
Und immer dieselben Ausreden.
Ja, hier ist er ja.
Frau Sonnenschein, Ihre Regierungshelferin.
Herr Vogel, Sie waren bis letzte Woche in Haft.
Ja, ja.
So,
ich werde Sie jetzt betreuen, wöchentlich.
Ich werde Sie besuchen und einen Bericht über Sie schreiben.
Damit sie nicht mehr älteren Damen die Handtaschen klauen. Das war doch der
Haft. Ne, Moment, Moment. Das habe ich gar nicht gemacht.
Ich sehe hier, ein Jahr war nicht in Kraft. Nein, nein, nein. Aber ich war...
Also, falscher Ort normalerweise. Also, ich habe gar nichts gemacht.
Also, ich habe auch vor Gericht gesagt, ich habe gar nichts gemacht.
Herr Kugel, darüber müssen wir uns nicht mehr streiten. Das Urteil war gefällt.
Sie haben ihre Haft abgesessen.
Mir ist es wichtig, dass sie wieder eingegliedert werden ins normale Leben.
Ja, das bin ich jetzt wieder, ne? Also, ich meine... Ja, und das wollen sie auch
bleiben.
Zum Beispiel können sie ihren Lebensunterhalt nicht dadurch
ihr eigene Darm und die Handtaschen klauen. Das habe ich schon mal gesagt.
habe nichts getan.
Trotzdem geht es nicht. Vollkommen unrichtig. Wie stellen Sie sich vor, Ihr
Leben jetzt zu gestalten?
Wie sieht es aus mit Ihrem Tag?
Naja, wie man es so macht. Ich meine, ich stehe morgens auf und dann passieren
Dinge halt eben so. Also den ganzen Tag über.
Welche Dinge?
Naja, ich meine, man muss ja leben, ne? Ist ja normal, dass man da mal so... Wie
häufig am Tag? Oder täglich? Oder... Naja, kommt immer so auf die Situation
ne? Ich meine... Konkreter.
Konkreter, Herr Vogel. Konkreter. Das ist mir peinlich.
Herr Vogel, ich bin da, um Ihnen zu helfen.
Wir können ganz offen sprechen.
Naja, schon öfters am Tag.
Mal so, wenn ich Zeit habe dafür, ne?
Aber Sie haben eigentlich den ganzen Tag Zeit, weil Sie gehen noch keiner Täti
auf. Das ist ja mein Problem so ein bisschen, dass ich da zu viel Zeit habe
dafür normalerweise eigentlich.
Theoretisch.
Warum machen Sie nichts anderes am Tag?
Und schauen sich nur Ihre Filmchen an?
Ja, ich weiß auch nicht genau.
Das gefällt mir eigentlich ganz gut, was ich so mache. Bin ich auch von der
Straße weg.
Ich bin ja auch von der Straße weg normalerweise.
Ist auch ein Vorteil. Von den Handtaschen mit den alten Damen. Das
jetzt gesagt.
Es ist also unbestritten. Es ist bestritten, dass ich so gewesen bin.
Ich bin da ganz anderer Meinung.
Ich sehe da eine gewisse Suchtgefahr.
Wie jetzt?
Ich nehme keine Drogen. Nein.
Vielleicht sind Sie abhängig von diesem Film.
Das kann eigentlich nicht sein. Das wollen Sie mir in den Mund legen. Das
genau wie bei meinem Gericht das letzte Mal.
Das wollen Sie mir in den Mund legen. Nein, nein, nein.
Nein, ab und zu mal. Warum schauen Sie diese Filme? Was bewegt Sie dazu?
Haben Sie sonst keinen Ausgleich?
Wenig. Ich war ja lange weg gewesen. Jetzt muss ich mich ja anderweitig ein
bisschen austoben, weil ich noch mal ein Jahr nicht da war.
Ja, und vorher? Was haben Sie vorher gemacht?
Da haben Sie doch Ihren Tag anders bestritten, oder? Ja, da habe ich auch
zu eine Filme geguckt, aber natürlich nicht so häufig wie jetzt. Jetzt muss
ja was nachholen, theoretisch.
Und wann sind Sie damit angefangen? Wie viele Jahre ist das her?
Na ja, seitdem ich so denken kann.
Ist das Ihre einzige Form der Sexualität?
Zur Zeit ja.
Zur Zeit ja. Haben Sie sonst keinen Frauenkontakt?
Wenig, wenig.
Herr Vogel, ich bin doch auch für Ihre sozialen Kontakte. Ich möchte Sie
motivieren, dass Sie auch wieder normal mit Freunden ausgehen, dass Sie wieder
normal Frauen kennenlernen.
Dass sie einfach wieder ins normale Leben einfinden.
Frauen, so richtige Frauen?
Meinen Sie denn, dass es gut wäre, wenn eine Frau sieht, was sie sich da
ansehen? Naja, ich meine, das sind ja auch Frauen. Das ist sicher kein guter
Einfluss. Also ich habe davon gehört, dass auch Frauen sowas gerne gucken
normalerweise. Herr Vogel, wie dem auch sei, ich wünsche mir jedenfalls, dass
Sie baldmöglich wieder in Lohn und Brot sind und schlage vor, dass Sie sich mal
in den...
regionalen Zeitungen informieren, über Arbeitsplätze und das Arbeitsamt
aufsuchen, vielleicht im Internet suchen.
Und nächste Woche, wenn ich komme, warte ich, dass Sie einiges gelistet haben,
Bewerbungen vorbereitet haben. Ich unterstütze Sie gerne bei den
Ich unterstütze Sie auch gerne bei den Vorstellungsgesprächen.
So stelle ich mir das vor. Das sind nur noch einige Themenbewerbungen, die Sie
schon vorgefertigt haben.
Na gut, ja, okay.
Das kriegen wir.
Je besser Sie vorbereitet sind, desto schneller haben wir Erfolg.
Ja, das ist wohl wahr, ja.
Ja? Okay, gut.
Dann sehen wir uns nächste Woche.
Danke, danke, Herr Vogel. Bleiben Sie sitzen. Den Aufschlag finde ich alleine.
Gucken Sie Ihren Film weiter.
Ja, na ja.
Bitte?
Ich habe ja auch Pflichten, also habe ich auch Rechte normalerweise. Und ich
meine, so ein paar Filme irgendwie vielleicht so, kann man die vom
die ich gerade geguckt habe, kann man die vom Arbeitsamt vielleicht so
gesponsert kriegen oder so? Bitte? Ich glaube es ja wohl nicht.
Auch wieder in der Kugel.
Vielen Dank.
Mein zweiter Fall heute erfordert einen Besuch in der Strafvollzugsanstalt
Tegel. Herr Müller wartet nach Verbüßung seiner Haftstrafe und baldiger
Entlassung. Meine Aufgabe ist es, ihm dabei zu helfen, sich wieder als
vollwertiges gesellschaftliches Mitglied einzugliedern.
Herr Müller?
Ja, ja? Versuche sie.
Wer ist das?
Sozialarbeiterin.
Schönen guten Tag, Herr Müller.
Ich bin Frau Sonnenschein, Sozialarbeiterin. Guten Tag.
Ich soll Ihnen helfen, dass Sie sich in das normale Leben wieder eingliedern,
nach Ihrer Haftentlassung. Nach Ihrer vorstehenden Haftentlassung in zwei
Wochen. Ja, das ist jetzt bald bereit.
Da wollte ich mich jetzt mal mit Ihnen drüber unterhalten.
Wir können uns gerne auf das Gespräch konzentrieren.
Es gibt Sonnenschein, Herr Müller.
Es gibt Datum, wo Sie Ihr neues Heim finden nach Ihrer Haftentlastung.
Wie Sie wieder ins Arbeitsleben eingegliedert werden.
Wie Sie sich sozial bewegen.
Sozial? Wie sie ihr neues Leben gestalten werden.
Tja.
Wie letztlich ermahnt, Herr Müller.
Ja, na bitte Frau, dann entscheiden Sie doch.
Das äh... Tja, das sehen wir jetzt mal an der Seite, gell?
Ja.
Herr Müller!
Unterlagen kann ich ja nehmen.
Es ging um unterlassene Unterhaltszahlung.
Ja, was Sie sich da so vorstellen.
Der Richter hatte dann eine sehr eigentümliche Vorstellung.
Gut, aber dieser hat dabei behalten. Und das bedeutet, dass Sie auch nach Ihrer
Haftierung den Unterhalt fallen müssen.
Naja, ich werde ja dann Arbeit haben.
Gut, da sind wir schon beim Punkt.
Ihre Arbeitsmutter, Herr Müller.
Wie sieht es mit den Eltern aus?
Nichts mehr. Nein, nein, nein. Die haben sich schon als Mitteljährige
weggegeben.
Ja, das steht ja in den Akten.
Genau, genau.
Was ist denn, Frau Sonnenstern? Es gibt nur diese Toilette hier?
Ja, bitte. Sie können die gerne benutzen, Frau Sonnenstern.
Ich wollte unser Gespräch nicht unnötig unterbrechen. Wenn Sie sich bitte mal
umdrehen würden.
Umdrehen?
Na, warum umdrehen?
Herr Müller, drehen Sie sich jetzt um, bitte.
Bitte, bitte, benutzen Sie sich einfach. Drehen Sie sich einfach um.
Ich habe Ihnen nicht gesagt, dass er ein Witz hat.
Ja, ja.
Ich gucke ja auch schon.
Weg.
Waren Sie schon mal an den Niagara -Fällen? Schauen Sie weg von Müller,
Ich habe auch nicht gedacht, dass ich mal in solch einer Situation bin.
Gut.
Ich hoffe, es hat Ihnen gefallen, Frau Sonne.
Schein.
Meine Bescheid. Danke der Nachfrage.
Ja.
Und haben Sie keine Freundin, die auf Sie wartet?
Vielleicht eine Brieffreundin, eine Freundin, die Sie gelegt haben, während
Ihrer Intervention?
Brieffreundin, ja. Das ist eine gute Idee.
Ich habe drei Briefe hier rausgeschrieben an meine Ex -Freundin.
Und das könnte man ja wieder...
Wieder animieren. Wieder animieren, ja.
Genau, genau.
Den Kontakt sollten Sie intensivieren.
Ja.
Es gibt auch unsere kleinen Kontakte, die müssen auch gepflegt werden.
Ich weiß auch schon, was ich dann mit meiner Brieffreundin dann mache.
Ja, dann sollten Sie sich bei der melden.
Ja, das werde ich machen.
Ich habe mich jetzt über Ihren Fall informiert.
Ich werde...
Einiges in die Wege leiten, damit Sie wieder eingeliefert werden.
Dankeschön. Ein neues Halbzentrum.
Und auch soziale Integration, hoffe ich.
Wunderbar. Wir sehen uns morgen wieder. Morgen schon.
Ja, morgen schon.
Wunderbar.
Und wenn Sie wieder, Sie wissen schon.
Ich glaube, das vergessen wir.
Ich muss jetzt wirklich weiter.
Frau Sonnenschein.
Alles in Ordnung?
Ja, alles in Ordnung. Na ja, ist ein ruhiger, angenehmer Häftling, der mir
lacht.
Gut, ich muss gleich weiter, ich bin morgen wieder bei Ihnen.
Ja, ja, ich bin nur langsam, Fräulein, ich muss hier herauslassen.
Das habe ich mir gedacht. Da wichst du wieder den ganzen Tag.
Was machst du da, Star -Architekt?
Sitzt zu Hause und wichst dich ein.
Hast du keine Arbeitsangebote?
Ich habe heute Morgen mal so geparkt, aber da war nichts so entscheidend.
Als hätte ich nicht den ganzen Tag dieses Programm. Diese ganzen alten
Schweine, die von nichts anderes reden, als von ihren sexuellen Gelüsten.
Und dann finde ich dich hier, meinen Ehemann, und der wichst sich ein.
Das ist ja noch ärmlicher.
Was wird denn so gereizt heute?
Ach du weißt, du kennst doch die Beine. Komm doch mal ein bisschen näher da, ein
bisschen nett zu näher.
Schatz, ja, dein Nettsein kenne ich.
Als hätte ich nicht genug zu tun. Den ganzen Tag besuche ich ein armes Schwein
nach dem anderen.
Jeder hat seit Monaten keine Frau gesehen.
Darf mir die armwilligen Geschichten anhören, die Story dieser Strafhändler.
Warte, genau da ist doch der Punkt.
Wie? Genau da ist der Punkt.
Welcher Punkt?
Du willst den Leuten noch helfen, oder?
Naja, natürlich.
Meine ich doch.
Ja, aber ich komme hier auf einen grünen Kreis. Da musst du es aber auch richtig
machen. Weißt du, für Männer ist das so, ich bin ja nur selber einer und auch
nicht so ganz in so einer Situation, die ja nicht passen würde.
Weißt du?
Ein Mann braucht immer so zwei Ebenen. Das eine ist halt die berufliche und das
andere ist schon auch, dass es mit den Sechserien klappt.
Ach, bla bla bla.
Du glaubst nicht, heute hat mich jemand gefragt, ob er seine Pornos von der
Sozialhilfe absetzen kann. Geht's noch?
Das sag ich doch, genau das sag ich doch.
Denken die an nichts anderes?
An ihre freundlichen Pornos?
Nein, das müsste völlig anders sein. Als ob der Staat die Puffgelder bezahlen
würde. Das müsste völlig anders sein. Pass auf, Männer funktionieren so.
Wenn ein Mann richtig leistungsfähig sein will, dann braucht er guten
Sex. Das geht doch nicht anders.
Wenn ein Mann nicht vögeln kann, der kann doch nicht arbeiten.
Willst du mir damit sagen, dass ich schuld bin an deiner Arbeitslosigkeit?
Nein,
aber grundsätzlich ist das eben so.
Ich habe Sex.
Weißt du, du bist ja so sozial engagiert und du machst deinen Job, den machst du
auch sicherlich gut.
Aber da fehlt eine ganz entscheidende Komponente. Du solltest die Männer
dazu bringen, dass sie dich füllen.
Wie? Ich soll mit denen eine Nummer schieben? Soll ich mit denen packen?
Sag mal! Du musst nicht gleich mit einer Nummer anfangen. Nee, aber weißt du, so
ein bisschen sexier angezogen, vielleicht so ein paar Strapfe oder
Sag mal, hast du den ganzen Tag nichts getun? Also, wie unglaublich.
Bin ich wohl wirklich noch deine lebendige Wichsvorlage hier, wa?
Sei doch froh, wenn ich dich im Kopf habe, wenn ich wichse.
Das glaube ich nicht, das glaube ich nicht.
Na klar mal, was denn soll ich? Soll ich mich jetzt hier verklemmt irgendwie
hinsetzen und, wenn ich nichts getun habe, in die Kirche gehen oder was? Tja,
sehr verklemmt.
Na, die letzte Verklemmung, die hast du ja wohl schon abgelegt. Soll ich nur
oder lasse ich bleiben, was?
Bei Männern funktioniert das so. Und wenn du deinen Job ganz machen willst,
nicht nur so halb, die Formulare ausfüllen und zu sagen, wo der Raum 274
Sozialamt ist, das ist doch nicht alles.
Du willst doch letztlich dafür sorgen, dass sie wieder an Arbeit und Brot
kommen. Dann sorg dafür, dass sie motiviert sind.
Und das sind sie durch ihren Sexualtrieb?
Ja klar!
Ein Mann funktioniert durch seinen Schwanz. Ist doch egal, wie ein Mann
funktioniert. Aber die Männer sind eben so.
Sobald ich die sexuelle Energie anrege, meinst du, dann funktioniert es auch
wieder? Dann finden sie eine Wohnung, dann klappen sie mit dem Geld, dann
sie in der Straftat... Glaub mir, genau so funktioniert das.
Genau so.
Viel Sex, keine Straftaten mehr. Ja, die Rechnung?
Ach Gott, Männer sind doch alles Schweine. Ich verstehe die Welt nicht
Quatsch. Ich habe jetzt drei Stunden lang mit mir Filme angesehen. Mit dem
ricken.
Erspare mir das, Schatz.
Ich glaub's nicht. Bei Hause geht das Programm noch weiter.
Na klar.
Komm.
Jetzt können wir doch mal ein bisschen um mich gehen.
Dich.
Wenn er denkt nur an das eine.
Ach, schon mal.
Komm, lass uns ein bisschen abschrecken.
Abschrecken? Können wir nicht mal normal, romantisch, liebevoll
schlafen? Ne, ich hab jetzt irgendwie drei Stunden lang mir die Filme
Ich hab jetzt Lust drauf.
Schatz. So richtig romantisch. Das machen wir das nächste Mal. Ich bin
einfach scharf drauf.
Scharf auf deinen Hintern.
Ja genau.
Ich nehme dir erstmal diese Brille ab. Die brauchst du sowieso nicht.
Meinen Schwanz findest du auch ohne Brille.
Na dick genug ist er ja inzwischen.
Das mache ich auch nur, damit du endlich Ruhe gibst. Damit ich endlich...
Ja, ja, ist ja gut.
Lass uns ein bisschen ficken, komm.
Das nächste Mal könnten wir auch mit den Stiefeln ficken.
Na ja, gut.
Vielleicht spritzt er den ja schneller.
Hm, das sieht gut aus.
Stell dich mal ein bisschen auf. Geh mal rum. Ich will dich sehen.
Sehr schön.
Komm her, komm her, komm her.
Ich dachte, es tut mir wieder so weh, wie beim letzten Mal. Wir haben das
ein bisschen geübt. Das geht immer besser.
Glaub mir.
Du hast richtig was gelernt, was?
Ja.
Richtige Sozialarbeit.
Wenn ich denke, dass du eben noch so schnittig warst, bläst du jetzt
ganz hervorragend.
Ich weiß ja doch, warum ich dich geheiratet habe.
Und, kommst du gleich?
Komm, wir können Arschvögeln jetzt.
Ja, klar.
Komm, komm, komm.
Nein, noch nicht, noch nicht, noch nicht.
Komm, komm, komm.
Nein, jetzt muss ich, komm, komm.
Nein, komm, sag mal dahinter.
Was bist du heute so schwer vom Papier?
Willst du mir das so reinbohren, du Hornochse? Oh Gott.
Ja gut, ich nehme ein bisschen Öl.
Ich hätte ein bisschen Spucke genommen.
Du Raubein.
Was heißt hier Raubein? Das musst du lernen.
Immer die Spannerei mit dem Öl.
Ja, nur steck rein.
Da habe ich heute den ganzen Tag dran gedacht.
Ich habe immer angeguckt und immer an dich gedacht.
Romantischer wäre es mir aber lieber gewesen.
Aber so ist es geiler.
Ich will es geil haben. Ich will es nicht romantisch haben.
Willst du doch auch letztlich, oder?
Ich weiß nicht. Ich mache es dir doch mal in die Tische.
Kerzenschein.
Die Tate nicht eindringen.
Komm, nimm mal das Bein hoch. Ach ja.
Liebevoll.
Wir schweizen noch ein bisschen Öl, bitte.
Ausnahmsweise noch heute.
Macht mir jedenfalls etwas mit.
Betun soll es ja nicht.
Das sieht gut aus.
Schade, dass du es nicht sehen kannst.
Ich muss bei Gelegenheit mal ein paar Fotos machen.
Vielleicht kaufe ich mir mal so eine kleine Kamera.
Du machst deine eigenen Pornofilme, oder? Ja, genau. Und dann zeige ich dir
hinterher, wie ich dich hinausschicke.
Vom Stararchitekten zum Pornofilmer.
Tolle Sache. Das ist eine andere Karriere.
Habt ihr alles hier noch keine Pornos gemacht, das ist der Papst.
Jetzt fängt es auch an dich zu wichsen.
Du musst es ja aushalten.
Ich habe
mich den
ganzen Tag angestrengt, vor dem Scheiß -Computer nicht zu kommen.
Ist schon besser, oder?
Oh,
ja.
Geil.
Aber es ist ja eigentlich typisch. Ich bin gerade in Fahrt gekommen und du hast
schon abgespritzt.
Immer dasselbe.
Weißt du, aber du solltest an die Sache mit der Motivation denken.
Kraft anziehen würdest du morgens, wenn du Aus dem Haus geht's zur Arbeit. Das
fängt richtig geil an.
Schatz? Ja?
Hast du Frühstück schon fertig?
Nein, noch nicht. Gleich, gleich.
Ah, okay. Ich leg ihn noch mal ein bisschen hin.
Sieht doch schick aus für mal.
Wir waren mal so.
Vielleicht klappt es ja wirklich.
Du wirst sehen, das klappt.
Wenn ich mir das so anziehe, könnte ich die schon wieder ins Bett holen.
Da wird wohl nichts draus.
Ich könnte halt schon wieder.
Ich muss mich jetzt erstmal um meine sozialen Schweine kümmern.
Geil.
Das hättest du kaum geglaubt.
Du hast den süßesten Arsch, den ich kenne.
Wo ist denn noch gleich das Höschen?
Ach, das brauchst du doch nicht.
Du willst, dass ich ohne Höschen zu diesen sozialen Fällen gehe?
Ja, klar.
Weiß ja keiner, aber ich weiß, was das macht. Dass deine Frau ohne Höschen zur
Arbeit geht.
Zu den neuen Knastbrüdern.
Wow,
wow, wow.
Ja, so sieht das gut aus.
So lasse ich es dir gerne gehen.
Dann bis heute Abend, Schatz. Ja, bis dann. Einen anstrengenden Tag.
Ja.
Ich rufe mal wieder an, mal gucken, ob ich was finde.
Bis dann. Tschüss. Ciao.
Vielleicht hat er ja recht, mein Göttergatte.
Und ein wenig erotisches Outfit regt die grauen Gehirnzellen meiner Spezialfälle
an.
Schließlich hat auch hinter jedem großen Geist eine Frau als Motivator gesteckt.
Aber dass ich mit den ganzen Ex -Knackis eine Nummer schieben soll, das kann er
sich sonst wohin schieben.
Mein erster Fall ist wieder Herr Müller.
Na, der wird staunen.
Das ist ja toll, Sie zu sehen hier.
Schön.
Das freut mich.
Die ganze Zeit haben Sie gedacht.
Ach, Sie haben an mich gedacht.
Ja.
Wie kommt es?
Ich habe doch da so etwas beobachten können.
Sie haben nichts beobachtet.
Doch.
Ihre böse Fantasie, Herr Müller.
Ihre Freundin, die geht wieder mit Ihnen durch. Ich habe es genau gesehen.
Gut.
Hier sind wir wieder.
Ja.
Um Ihre anstehende Haftentlassung zu besprechen.
Ach, die Haftentlassung.
Sie haben ja Strapfen an heute.
Herr Müller, wo gucken Sie denn hin?
Es passiert nicht so oft, dass hier eine Frau reinkommt mit Strapfen.
Na gut, Herr Müller.
Zurück zum Ernst des Lebens.
Na ja. Ihr Termin zur Aufentlassung steht bevor.
Wo werden Sie unterkommen?
Ich habe mir noch keine Gedanken gemacht.
Das sollten wir aber tun.
Und zwar, ich habe mich schon für Sie bemüht, Herr Müller.
Und zwar habe ich für Sie einen Platz in einer Wohngemeinschaft.
Wohngemeinschaft? Ja.
Betreut.
Gemischt?
Gemischt, gemischt.
Das zudem, dort können Sie auch gleich nach Haftentlassung antreten.
Gut. Da haben wir doch schon was für Sie.
Ähm, ja.
Darf ich doch nochmal Ihre Toilette benutzen, Herr Müller?
Mit 15 Hügen, Frau Lambscheid.
Bitte schön.
Ist mir wohl doch etwas unangenehm.
Sie hatten einen schönen Tag.
Ja, Herr Müller, vielen Dank.
Warum fragen Sie, Herr Müller?
Na ja, ich sehe ja da auch lauter schöne Sachen und es ist ja so
geradezu fetzlich heute in meiner Pelle.
Wollten Sie mir das Klopapier reichen? Ich sehe hier gerade das Klopapier
Oh, es ist kein Papier da und ich könnte aber doch... Was?
Haben Sie mal einen Vorschlag, Herr Müller? Ich könnte... Bitte?
Na ja...
Was fällt Ihnen denn ein, Herr Müller?
Es ist ja nur angeboten. Es ist ja nur angeboten.
Sind wir aber einer.
Wir müssen doch hier... Herr Müller!
Aber hallo, Herr Müller!
Ich glaube es ja wohl nicht. Herr Müller, du hast mich ja noch nie erlebt.
Aber Herr Müller!
Ich habe mir das so vorgestellt. So toll.
Herr Müller!
Was fällt Ihnen denn ein?
Und jetzt machen wir alles sauber.
Was? Wir machen einfach alles sauber.
Herr Müller, meine Güte, meine Güte.
Besser als blöde Klopapier.
Dann spricht das den hygienischen Richtlinien, Herr Müller.
Das sind meine Richtlinien.
Der blöde Wärter guckt hoffentlich nicht zu.
Herr Müller, ich bitte Sie.
Ist doch schon fast sauber hier.
Ist schon fast sauber.
Herr Müller, Herr Müller.
Sie reizt meine Blase, Herr Müller. Herr Müller, Herr Müller.
Sie reizt meine Blase, um meine Blase zu reizen. Herr Müller, Sie sehen doch,
was dabei passiert.
Sie schwein. Herr Müller, um Gottes Willen, Herr Müller.
Das ist wirklich das Tollste, was mir hier passieren konnte.
Und dann habe ich darauf gewartet.
Herr Müller, ich weiß gar nicht, was ich sagen soll.
Du kannst nicht viel sagen.
Ich glaube, wir kommen jetzt wieder zum offiziellen Teil.
Schon? Ja.
Wir könnten doch aber noch ein bisschen... Herr Müller, ich bitte Sie.
Du gibst ja noch nicht, Herr Müller.
Seien Sie doch nicht so abweisend jetzt.
Ich muss etwas in dich gehen, Herr Müller.
Ausnahmsweise erlaube ich Ihnen, auch etwas an sich selber rumzuspielen, Herr
Müller.
Aber das... Ausnahmsweise.
Frau Sonnenschein.
Hat denn jetzt auch schon wirklich alles geliebt, Frau Sonnenschein, was da
rausgekommen ist?
Das wird noch ein Nachspiel haben, das war noch lange nicht alles, Herr Müller.
In meinem Sinn ein Nachspiel, oder wie soll ich das verstehen?
Konzentrieren Sie sich auf sich selber, Herr Sonnenschein. Herr Möller, oh Gott.
Frau Sonnenschein.
Es bringt mich schon etwas durcheinander.
Dann kann ich ja doch so einen kleinen Erfolg gehabt haben.
Ob Sie wieder Erfolg haben, das wird sich zeigen.
Na ja, Frau Sonnenschein.
Ja, Frau Sonnenschein.
Bitte? Na,
ich glaube, da werde ich noch mehr dran denken.
Und eigentlich war es hier unten so unangenehm, doch nicht?
Ich denke, wir müssen unser Gespräch dann jetzt auch beenden, Herr Müller.
Wirklich? Ja, Herr Müller.
Unser Termin ist zu Ende.
Herr Müller. Schon?
Ich muss weiter, Herr Müller.
Aha.
Herr Müller.
Ja.
Bis zu unserem nächsten Gespräch.
Ich muss zu meinem nächsten Termin.
Aber Sie kommen doch wieder.
Ja, natürlich komme ich wieder.
Sie haben noch einiges zu besprechen bezüglich Ihrer neuen Wohnung, bezüglich
Ihrer neuen Arbeitsstelle. Da habe ich mich auch schon um Sie gekümmert.
Fein. Sie haben sich wirklich bemüht. Ja, ich bemühe mich immer.
Muschi sauber zu lecken, hat mich erregt.
Und dass ich ihm ins Gesicht gepinkelt habe, hat ihm gar nichts ausgemacht. Bei
diesem Gedanken bin ich noch, als ich schon bei meinem zweiten Fall vor der
stehe.
Ja? Ja, hallo? Herr Beuchle?
Ja, aber ich habe kein Geld, um was zu kaufen.
Sonnenschein ist mein Name. Ich bin Ihre Bewährungshelferin.
Wenn Sie mich vielleicht reinbitten möchten?
Wer hat Sie denn geschickt?
Sozialamt? So in etwa. Das Gericht hat mich geschickt. Da müssen Sie wieder
ordentlich eingegliedert werden.
Sie müssen entschuldigen, Sie sind hier aussätig. Sie sind auf Ihren Besuch
nicht vorbereitet. Das ist mal direkt peinlich.
Das sehe ich.
Wollen wir nicht woanders hingehen?
Ach, das steht hier noch seit vor Ihrer Straftat.
Ich bin nicht freiwillig da reingegangen.
Wo darf ich mich setzen?
Ich mache mal Platz hier.
Mehr kann ich Ihnen nicht anbieten.
Gut, dann schreiten wir zur Tat.
Kann ich Ihnen was anbieten?
Lieber nicht. Danke.
Herr Beuchle, Sie waren wegen eines Verkehrsdeliktes im Gefängnis?
Ja, ich weiß. Ich bin bei Rot über die Ampel gefahren.
Geblendet. Aber Herr Beuchle, in einem gestohlenen Wagen war Rot über die Ampel
gefahren.
So kann man das nicht sehen. Ich dachte, es sei mein Wagen. Die gleiche Farbe,
eingestiegen, 5 ,5 Tage los.
Und die Ampel haben Sie übersehen, aber auch den Fußgänger haben Sie übersehen.
Ich war dunkel angezogen, die Sonne hat mich geblendet. Ich war eh aufgeregt.
Berlin ist neu für mich.
Und durch den Knall sind Sie nicht mehr erschrickt und sind auch noch
geflüchtet, Herr Beuchle.
Tja, aber nicht weit.
Naja, gut.
Sie haben Ihre Strafe abgesessen, Herr Beuchle.
Und wir wollen in die Zukunft schauen.
Was haben Sie bereits in Sachen Arbeitssuche unternommen?
Ich komme nicht in die Pussen.
Waren Sie noch nicht beim Arbeitsamt?
Herr Beuchle. Das hat doch eh keinen Sinn.
Ach, so würde ich das nicht sehen. Ich war im Knast, ich bin vorgestraft, ich
finde keine Arbeit.
Ach, da arbeiten wir für Sie ein gutes Konzept auf. Ich weiß nicht, wo ich
überhaupt noch was finde. Ach,
Herr Beuchle, Herr Beuchle, wir bringen Sie schon wieder auf die Beine.
Das machen wir stöcksverschränkt. Kein Bock auf nichts.
Was ist mit Ihren sozialen Kontakten? Ihre Familie, Ihr Umfeld?
Familie gibt es nicht, Freundin hat mich verlassen.
Ich war noch nicht mal im Pornogina.
Ach, Herr Beuchle, Sie hören sich ja so geknickt an. Dabei kann das Leben so
schön sein.
Seien Sie doch froh, jedenfalls Ihre Heizung funktioniert. Mir wird schon
hitzig.
Hören Sie mal, die Vögel zwitschern auf dem Dach.
Ach, Frau Sonnenschein, mit mir ist nichts mehr los.
Ach, so ein stattlicher Mann, Herr Beuchle.
Da geht doch noch was.
Sie brauchen einen Menschen, der Sie inspiriert.
Das müssen Sie schon entschuldigen, Herr Beuchler.
Meine übliche Arbeitskleidung ist das auch nicht.
Das dachte ich mir schon.
Ja, total.
Bekam ich gestern Abend so eine Weisung.
Von Ihrem Amtsleiter, oder?
Ja, nicht der Amtsleiter, nicht der Amtsleiter. Ich habe die Beratung zu
Tja, wissen Sie, was gestern mein Mann gesagt hat?
Er sagte, das ist ein wenig sexuelle Kleidung, dass das schon seine Fälle
inspirieren würde, wieder ins Leben eingegliedert zu werden.
Die Strapse sitzen immer so.
Nicht so ganz.
Vielleicht sollte ich Ihnen eine Geschichte erzählen, die wirklich
Gerade eben.
Ja? Als ich im Gefängnis war.
Als ich an Sträbchen gelebt habe. Irgendwie hat mich dieser Müller in
gebracht. Das hält mir schwer, gedanklich bei meiner Aufgabe zu
Der Bäuchle war eigentlich ganz nett und so erzählte ich ihm mein Erlebnis von
vor eben und plötzlich hörte ich mich sagen.
Herr Bäuchle, oder hätten Sie auch mal Lust?
Hat man Lust, mich zu lecken vielleicht?
Das wäre jetzt aber unangenehm.
Welcher Mann sagt da nein?
Sie machen mich verlegen, Herr Beuchle.
Tja, aber da passiert nichts.
Ach, ich bin nur etwas durcheinander von vorhin, entschuldigen Sie.
Und in so einem halben Jahr, da hat sich kein Druck aufgebaut?
Doch, hat.
Und da muss er abgebaut werden, Herr Beuchle.
Und da nichts.
Wenn Sie das so sagen, ja.
Da wäre mal was fällig.
Da müsste mal was abgebaut werden.
Haben Sie einen Vorschlag?
Vorschläge habe ich viele.
Soll ich da mal mit fachkundiger Hand etwas tun gegen Ihr Problem?
Ich bin ganz überrascht.
Jetzt wird er staunen, gell?
Ich glaube, das muss ich mir nochmal genauer angucken.
Genauer angucken?
Ja, genauer angucken. Nur keine Panik, Herr Bäuchle.
Was?
Ah ja.
Ah ja.
Ein Tag voller Inspiration heute.
Oh, Sonnenschein.
Na, Beister, der funktioniert doch noch.
Ein Prachtexemplar, Bäuchle.
Bei diesem Blasen ist Tripsalblasen vorbei, gell? Ja.
Kriegen Sie doch kein Problem bei Ihren Kollegen im Amt?
Ach, das lassen immer meine Sorge sein.
Ja, Sie machen ja schon gut mit.
Na
zu
der Bäuchle, trauen Sie sich.
Intensives Gebrauch.
Nur zwei Bäuchlein. Ja, das ist witzig.
Aber
Bäuchlein.
Sie wollten mich gar nicht reinlassen, was?
Du bist aber ein guter Bäuchler.
Es ist ein seltsamer Tag.
Sie können jetzt ihr Ding einfach wieder einpacken. Ja.
Wo waren wir stehen geblieben?
Ja, hätten Sie denn da noch ein paar Fragen, setzen Sie sich doch wieder...
ich nicht?
Gerne wieder dort. Gerne wieder dort.
Bezüglich der Jobsuche.
Das nächstgelegene Arbeitsamt, Sie wissen, wo sich das befindet?
Ja.
Gut. Dort vereinbaren wir einen Termin. Und nächste Woche, wenn ich dann komme,
dann berichten Sie mir, wie es verlaufen ist.
Und dann erwarte ich, dass Sie schon ein paar Bewerbungen vorbereitet haben.
Machen wir das nächste Woche wieder so wie heute?
Mit Ihrer Jobsuche, wie gesagt.
Da setzen wir dann wieder an.
Das glaube ich ja wohl nicht.
Entschuldigung, Schatz. Du bist schon wieder am Wichsen, ne? Du,
was mir heute passiert ist, das wirst du kaum glauben.
Bist du neugierig, ne?
Bist du neugierig?
Ja.
Ich habe einen neuen Fall, einen Sexualstraftäter.
Erzähl.
Und, ähm, ich habe vor seinen Augen gedunkelt.
Was? Und es war kein Klopapier da.
Je.
Der hat mich trocken geleckt.
Er war mein Klopapier.
Hast du dich trocken lecken lassen? Ja. Ich konnte mich gar nicht wehren.
Das gefällt dir doch, Schatz. Das gefällt dir doch.
Kann ich nicht sagen, dass es nicht gefallen würde.
Und willst du noch mehr hören?
Ja klar will ich noch mehr hören.
Erzähl doch.
Ich war noch nicht fertig mit pinkeln.
Da hat er... Was denn?
Da habe ich ihn dann nochmal angepinkelt.
Okay.
Und dann haben wir uns zusammen noch eingewichst. Wie zusammen
eingewichst? Naja, jeder für sich.
Ich glaube, ich habe jetzt den richtigen Weg gefunden.
Sexuell.
Mit sexuellen Handlungen werden die Männer besser wieder eingeliefert
im Leben. Das meine ich doch. Das habe ich dir doch erzählt.
Ich kann den ganzen Tag darüber nachdenken. Ich gucke mir hier die
und dann kann ich den ganzen Tag darüber nachdenken, wie du deinen Job besser
machen kannst.
Und ich habe dir gesagt, so ein ganzheitlicher Ansatz...
Dass man die Männer eben als ganze Menschen wahrnimmt und nicht nur
als Sozialhilfenummer oder sowas. Das ist genau der richtige Ansatz, wenn man
helfen will.
Und hast du heute noch so etwas erlebt?
Naja, egal was man gesagt hat, ist mir auch noch was passiert.
Was ist denn sonst noch passiert? Ich bin fremdgegangen.
Was? Was?
Erzähl mal, was war das?
Das gefällt dir, was?
fremdgegangen. Was hast du gemacht?
Ich war noch beeinflusst.
Und?
Naja, und das hat mich irgendwie vorher so angemacht. Da habe ich dem spontan
eingeblasen.
Finde ich aber nicht so gut, hör mal. Da sind doch erstmal irgendwie Fragen mit,
ne?
Ob du das machen kannst, ne?
Das gefällt dir doch.
Das gefällt doch meinem Wichs, ne?
Ich bin doch lernfähig, das weißt du doch. Bist du lernfähig? Ja.
Deine Schulung gestern Abend, die hat mir zu denken gegeben.
Den ganzen Tag hier zu Hause und man wartet nur darauf, dass du nach Hause
kommst.
Du bläst irgendeinen den Schwanz.
Leck mich am Arsch!
Leck mich am Arsch! Bitte?
Du bist so auf einem Ego -Trip.
Ich will dasselbe, was da im Porno läuft.
Aber du wolltest doch, dass ich in meinen Fällen was mache.
Aber doch nicht so.
Komm, leck mich am Arsch.
Bitte?
Du sollst mich am Arsch lecken. Wie?
Wie am Arsch lecken? Ja, so wie ich das gerade gesagt habe. Guck auf das
Fernsehgerät, dann siehst du, was ich meine.
Was denkst du denn?
Wenn nicht, bleibt alles in der Familie.
Erzähl mir ein bisschen mehr.
Muss ich die Schwänze von meinen Pferden in den Mund nehmen?
Ja genau, sicher. Erzähl mir mehr.
Naja, also ich... Du musst nicht aufhören zu lecken.
Ja, also...
Also da gibt es nicht viel zu erzählen, weil, naja, ich habe ihn halt
angeblasen.
Natürlich gibt es da mehr zu erzählen. Er hat gestanden, gelegen, gekniet,
gehangen, irgendwas.
Erzähl mir was, ich will was hören.
Was hat er für einen Schwanz? Einen kurzen, einen langen, einen dicken?
Naja, einfach einen großen Schwanz.
Einfach einen großen Schwanz, so.
Und gerade?
Auch gerade.
Und zwar er, ja, unten dran.
Na klar.
So wie immer. Halb Männer.
Männer unterscheiden sich ja nicht so richtig. Aber die Spende, das machst du
gut.
Und die Situation hat dich aufgegelt, sag mal?
Naja, wenn du mich so unnötig lossteckst. Das galt mich dann schon
Ich hab gedacht, dass du irgendwie mal langsam anfängst.
Naja, und dann dieser Straftäter.
Das war schon ein sehr erregender Tag.
Ein richtig gutes Vorspiel.
Warum habt ihr denn nicht gefickt nochmal?
Ach, ähm, er hat eigentlich noch keinen.
Ach, naja, er hat halt abgespritzt.
Blödmann.
Mir ins Gesicht gespritzt.
Weißt du was?
Wenn der gespritzt hat, dann könnte ich dich erstmal wieder ficken.
Wie wär's, du ziehst dich mal aus.
Ach, männliche Logik.
Das ist ja unglaublich.
Zieh dich auf.
Danke. Wir machen genau da weiter, wo wir gestern Abend aufgehört haben.
Ja, vielleicht komme ich dann hier auch mal.
Genau.
Das kann sein.
Du wolltest wieder Öl haben, ne?
Dann gib mal her.
Ich fick dich zu gerne in den Arsch, weißt du das?
Ja, ich weiß.
Ja.
Allmählich bringt mir die Sache Spaß.
Mir sowieso.
Du kannst dich auch mal decken. Komm, setz dich auf meinen Schwanz.
Das ist geil, Schatz.
Oh, ja.
Oh, ja.
Oh.
Oh. Oh.
Dann, was ich dir erzählen wollte, da hat man echt ins Gesicht gespritzt. Ach,
vorhin. Hast du die gute Rahmung gehabt?
Ja, das ganze Gesicht.
Und dann noch richtig verteilt mit den Fingern. Du siehst gar nichts mehr.
Ich habe mich übergeschminkt.
War nicht gewaschen, oder?
Nee.
Kenn ich nicht.
Vielleicht könnte ich noch eine Ladung gebrauchen heute.
Manchmal komme ich rechtzeitig.
Siehst du, du stehst drauf drauf.
Ein bisschen gefällt es mir ja schon. Das habe ich mir ja auch vorgestellt.
Aber wenn es überrascht kommt, dann ist man doch irgendwie mal so ein bisschen
verunsichert und so.
Kannst dich ja schon freuen auf morgen.
Wieso? Naja, auf den Sexualstraftäter.
Pass los auf, ich brauche dich noch.
Bye.
Mein erster Fall heute ist also jemand, der eine Sexualstraftat begangen hat.
Was mag das wohl für ein Mensch sein?
Hoffentlich ist er nicht gefährlich.
Bis jetzt waren ja alle meine betreuten Fälle völlig harmlos.
Aber ein Sexualstraftäter, das ist mal was anderes.
Eine Herausforderung vielleicht.
Ja. Ja hallo, einen schönen guten Tag, der Sonnenschein ist mein Name.
Wollen Sie mich nicht hereinlassen?
Ja, muss ich ja wollen.
Vielen Dank.
Ich habe hier Ihre Akte vorliegen.
Ihnen wird eine Sexualstraftat oder mehrere zugrunde gelegt. Ich habe das
detailliert stehen.
Sie haben Frauen ins Gesicht gekotet.
Gut.
Ja.
Herr Pau, Ihre Strafe haben Sie jetzt soweit abgesessen und
es geht mir darum, dass Sie sich wieder ins gesellschaftliche Leben eingliedern,
dass Sie wieder den normalen Weg finden, dass Sie nicht wieder
straftätig werden und einer normalen Arbeit nachgehen. Haben Sie sich darum
schon bemüht?
Wie sieht das aus mit Ihrem Arbeitsleben?
Herr Tau, antworten Sie mir doch.
Danke, Herr Tau, was zu trinken wollte ich nicht.
Herr Tau, Ihre Freizeitgestaltung, da hätte ich dann doch noch gern etwas von
Ihnen gewusst, Herr Tau.
Herr Tau, Herr Tau, Herr Tau, ich bitte Sie, das ist doch so ein Scherz.
Hallo, hallo, Herr Tau, es ist wohl ein Scherz, es ist wohl ein
Scherz.
Was? Was?
Was? Was?
Was?
Herr Tau, kommen Sie wieder zur Besinnung. Ich werde auch niemandem
erzählen. Dieser Vorfall bleibt unter uns. Aber bitte, Herr Tau, machen Sie
nicht los. So geht es nicht.
Herr Tau, was machen Sie da?
Machen Sie mich wieder los. Wir können in Ruhe drüber sprechen. Niemand wird
etwas erfahren, Herr Tau.
Herr Tau, niemand wird etwas erfahren.
Hören Sie mir überhaupt zu, Herr Tau.
Herr Tau, ich habe Sie nicht dazu berechtigt, zwischen meinen Beinen zu
Herr Tau.
Aber Herr Tau, bitte.
Sie können nicht hier... Ah, Sie können nicht! Ah, Herr Tau, au, au, au.
So geht das nicht, Herr Tau.
So geht das nicht. Herr Tau.
Das geht so nicht.
Das war's.
Ich besuche es, Herr Trau.
nicht gekommen.
Meine Güte, was war denn das?
Ist mir das wirklich gerade passiert?
Oder leide ich jetzt unter Wahnvorstellung?
Ich kann keinen klaren Gedanken mehr fassen. Aber ich muss noch zu Herrn
nach Tegel. Der wartet schließlich auf mich.
Geht es Ihnen gut?
Ja, danke. Der Herr Müller ist da.
Der ist da, ja. Muss er doch sonst sein.
Müller, bist du?
Oh, yes.
Wer ist es denn?
Du hörst mich? Oh, äh.
Können Sie sich nicht zurückhalten, Herr Müller?
Ich bereite mich.
Auf was bereiten Sie sich?
Ich habe nicht mit Ihnen gerechnet.
Sie glauben gar nicht, was hier passiert ist.
Ich habe einen, vielleicht meinen ersten Orgasmus gekriegt.
Da?
Ja, vaginal.
Ich war eben bei einem Mann und er hat mir ein ganz neues Liebesspiel gezeigt.
Allmählich komme ich dahinter, was es war, was mich da so in Höhenflüge
hat.
Ich glaube, ich habe eine neue Welt der Erotik entdeckt.
Wie viel Arschl?
Das kann ich mir gar nicht vorstellen.
Ich denke, er hat seine komplette Hand in meine Vagina
eingeführt.
Vagina? Ein bisschen wie Müller. Ja.
Wenn Sie wirklich Lust haben, Lord.
Ja, natürlich.
Dann würde ich Ihnen gleich mal ein paar... Ja?
Dann stellen Sie sich doch mal hin.
Dass ich die ganze Nacht sehe.
Ach, verdammt. Ich hätte das gedacht, als ich heute Morgen aufgewacht bin.
Ich hätte mir sowas nie vorgestellt.
Oh,
verdammt.
Ja.
Frau Sonnenschein.
Übrigens noch beim letzten Mal.
Da haben Sie da auf meinem Klo Lolo gemacht. Frau Sonnenschein.
Das hat man jetzt vielleicht.
Oder? Nochmal?
Frau Sonnenschein.
Aber Sie waren mit Ihrer Geschichte noch gar nicht zu Ende.
Ja, das muss ich Ihnen jetzt mal genau zeigen, was er da gemacht hat. Ja,
Die Geschichte, ja.
Was hat er denn gemacht?
Das ist mit Handschein festgemacht. Das ist so angemacht.
Und dann hat er mir mein Höschen vom Leib gerissen. Ja, so?
Ja, immer so.
Aha. Und dann, wie gesagt, mit seinen Fingern an meinem kleinen Eichtum.
Wie?
Ja.
Einfach. So? Ja.
Ja, ja, ja.
So.
Ein bisschen mehr noch.
So. Ach, da geht noch was.
Ja. Ja.
Energisch.
Ja.
Ja. Ja.
Genau das war's.
Ja, ach Gott.
Das geht ja schon wieder.
Als ob da jeder kommen könnte und seine Faust reinstecken könnte.
Ich möchte nur wissen, warum Karl -Heinz nie auf diese Idee kommt.
Er wird Karl -Heinz.
Zeit gemacht mit Ihnen.
Ja.
Wenn ich mich wütter würde, könnte ich mir vorstellen, wie flohen kann jetzt.
Ich hätte es dir doch nie gesagt.
Das ist ganz schön tief hier unten.
Ruhig machen Sie weiter.
Und ich hatte sie doch so schön sauber gereckt beim letzten Mal. Und dann war
das doch mit dem Schlullo machen.
Ja, jetzt das Schlullo machen.
Oder?
Wie beim letzten Mal.
Sonnenschein.
Schon? Das war's? Ja? Sauber?
So, Herr Müller, meine Zeit ist am Ende. Eigentlich wollte ich einiges noch mit
Ihnen besprechen, aber wir sehen uns ja morgen noch einmal, Herr Müller.
Und dann werden wir das besprechen. Und bei übermorgen werden Sie dann ja auch
schon entlassen. Ja, schon.
Eigentlich habe ich mich jetzt daran gewöhnt.
Ja, geht mich ja auch nichts ein.
Was war denn los heute?
Ich hab was Neues entdeckt.
Glaubst du nicht? Du glaubst es nicht.
Du machst mich ja richtig gespannt, hör mal.
Lass mal hören.
Ich hab dir doch gestern von dem Sexualstraftäter erzählt.
Ja, hast du.
Du wirst nicht glauben, was mir passiert ist.
Ja, was denn?
Also da sitze ich auf dem Stuhl und lese sein Dossier.
Was dieser Mann gemacht hat. Der hat den Frauen immer ins Gesicht geschickt.
Ist das bitter? Ist das bitter?
Naja, und dann sitze ich da und bin noch ganz verwundert und fesselt meine
Hände. Was?
Fesselt meine Hände, wirft den Stuhl zurück und führt seine Hand zwischen
Schenkel ein.
Wie, was? Hand zwischen deine Schenkel?
Naja, er ist in mich eingedrungen.
Wie, wie eingedrungen?
Naja, er hat seine Finger zwischen meine Schenkel geführt und ist... Der ganze
Faust ist da rein.
Ich war dem wie ausgeliefert. Ich konnte mich nicht wehren. Aber ich glaube, ich
wollte mich gar nicht wehren.
Sag mal, der hat dich nicht gekriegt oder sowas?
Naja, ich gewinne schon meine Schuld.
Nicht mit deinen Pienen, sondern mit deinen Fingern.
Und das fandst du gut?
Also, ich wohne schon etwas feucht. Ja, das hat mich schon sehr angemacht. Ja,
wie soll ich sagen?
Das war eine neue Erfahrung.
Du, ich glaube, ich habe das irgendwie noch nicht ganz kapiert.
Also, noch mal von vorne.
Er hat dich gefesselt und er hat mir mit Handschellen die Hände festgemacht.
Dann hat er den Spul umgekippt. Ich habe keine Ahnung, was er gemeint hat.
So habe ich es noch gar nicht gesehen.
Aber es hat Spaß gemacht.
Schatz, lass uns das auch mal probieren.
Also ich weiß nicht.
Du stehst drauf, dass man dich fickt, hör mal. Und nicht in solchen
Geschichten da ist.
Naja, aber... Und dann habe ich es mir ja nochmal geholt.
Was? Ich denke, du bist gefettet gewesen.
Wie konntest du das denn holen? Naja, beim nächsten Klienten.
Ich war so in Fahrt. Du musst dich erstmal entblasen und jemand hat dich
aufgezeigt. Und der hat es auch gleich gelernt.
Was denn, was denn, was denn?
Naja, dass er die Hände eingeführt hat in meine Vagina.
Du machst heute Sachen.
Ich finde es irgendwie richtig.
Ansonsten gefällt dir das doch auch immer.
Ja, sowas.
Das ist ja wirklich...
Das sollten wir auch mal ausprobieren. Du bist doch sonst immer so offen.
Ich finde das irgendwie was anderes, wenn ich dir morgen sage, du sollst
irgendwie das machen.
Aber ich bin doch lernfähig.
Und dann kommst du auch noch.
Das finde ich irgendwie nicht gut. Ach komm, lass uns kuscheln gehen.
Ach Schatz.
Sei doch nicht so störrisch.
Staubchen.
Ach Mensch, dir gefällt doch sonst immer alles.
Und nun habe ich mal Lust.
Bin ich mal entspannt. Nun komme ich mal entspannt nach Hause.
Mir gefällt es ja, dass du entspannt bist. Aber die Geschichte gefällt mir
nicht.
Mach dich doch wieder frei.
Wann gehst du denn jetzt mit dem Typen hin? Sag mal.
Morgen habe ich einen Termin mit ihm.
Aha.
Dann bringst du aber den dazu, dass er dich richtig fickt, okay?
Ups. Aber dann fässt er mich ja schon wieder hart an. Du willst doch nicht,
er mich vergewaltigt. Ich verstehe dich nicht.
Mal so, mal so. Was ist denn da? Ja, jetzt muss ich mich halt dran gewöhnen
den Gedanken.
Aha.
Und jetzt wird es so.
Na gut.
Jetzt werde ich das für dich machen.
und verschleimt anrückige Komplimente und will mich dauernd herausfordern.
Der hat mir gerade noch gefehlt in der jetzigen Situation.
Letztens hat er mich außerdem versetzt.
Mal sehen, was er heute für eine Ausrede hat.
So, dem werde ich jetzt erstmal die Liebigen lesen, mich letzten Donnerstag
versetzen.
Ah, das wird sie sein.
Ja, die Tür ist offen.
Schönen guten Tag, Herr Anton.
Guten Tag, Frau Sonnenschein. Was war denn am letzten Donnerstag los?
Da hatte ich keine Zeit, zu uns zu kommen. Das ging nicht.
Sehen Sie mich nicht in den gleichen Ausreden wie letztes Mal, Herr Anton?
habe bei die Faxen dicke.
Einen dicken schwarzen Punkt haben Sie wieder in Ihrer Liste.
Ja, Frau Sunshine, was soll ich Ihnen denn erzählen?
Ich kann Ihnen doch nur die Wahrheit sagen.
Ich war im Puff.
Ach, im Puff. Dann haben Sie es jetzt schon wieder nötig.
Können Sie mal die Hände von Ihrer Hose wegnehmen.
Sie wissen doch, dass ich immer geil bin.
Das wissen Sie doch.
Und mit dem Mobiliar hat es auch noch nicht geklappt.
Wo setze ich mich denn?
Kommen Sie doch hierher aufs Bett.
Na, ich denke mal...
Sie haben ja schöne Beine. Darf ich Ihnen das sagen?
Und wie stellen Sie sich das nun weiter vor? Darf ich denn wieder am Donnerstag
mit Ihrem Besuch rechnen?
Ja, von mir aus können Sie sich gar nicht zu mir hertreten, Frau Dorn. Herr
Anton, ich bin da, um Sie wieder einzugliedern ins normale Leben. Oder
Sie bald wieder im Knast sitzen?
Ich möchte Sie dabei unterstützen, aber Sie müssen schon ein wenig Eigenarbeit
leisten. Ja, Frau Sonnenschein, ich arbeite doch schon die ganze Zeit an
Das sehen Sie doch.
Herr Anton, wie soll ich jemals eine positive Beurteilung bei Ihnen
So wird das doch nie was.
Arbeitslos, herumhängend, nicht richtig eingerichtet, ein Adli vom Herrn.
Bitte hören Sie auf, an sich rumzuspielen. Ich möchte jetzt ein
Gespräch mit Ihnen führen.
Ach, Sie haben ja schöne Beine. Ich kann mich überhaupt nicht konzentrieren. Ich
verbiss mir diese Komplimente, Herr Anton.
Können Sie einer Dame nicht gleich einen anderen Platz anbieten?
Ja, wenn Sie nicht so eine Finzige wären, dann hätte ich das ja schon
gemacht.
Ich glaube, ich setze mich mal hier hin.
Passen Sie auf, da hat der Hund drin gepullert. Haha, sehr lustig.
Das finde ich ja interessant, dass Sie mir mal entgegenkommen.
Sehr witzig.
Ich habe Ihnen doch gesagt, dass der Hund hier hingemacht hat.
Glauben Sie mir das nicht?
Also wirklich, schon jetzt haben Sie einen Flecker. Aha.
Ja.
Ganz passiert.
Ja, das macht ja immer so der Hund. So, Ihre derweilige Lebenssituation, hat
sich da irgendwas geändert? Wie sieht es mit Ihrer Arbeit aus? Was haben die
Bewerbungen bewirkt?
Jetzt sind Sie doch mal entbannt. Also wirklich.
Sie sind doch eine hübsche Frau wie Sie. Haben Sie denn keinen Sekt zu Hause?
Bitte keine Fragen privater Natur.
Ich bin hier, um Ihnen zu helfen, um Ihnen wieder auf die Sprünge zu helfen.
Oder wollen Sie ewig in diesem zerkommenden Loch leben?
Sie sollten mal ein bisschen näher herkommen zu mir, dann könnten Sie mir
helfen dabei.
Ich weiß schon, wie ich Ihnen helfen soll.
Wissen Sie, im Knast hat man die Jungs immer so richtig schön den Arsch
Das wäre doch sicher mal was für Sie. Bitte ersparen Sie mir dieses Gewäsch.
Das brauchen Sie doch mal, so einen richtig schönen, geilen Arsch. Das wäre
mal was für Sie, Sonnenschein. Sie brauchen Sie nicht zu schämen.
Ich habe mich echt darauf erzielt für Sie.
Herr Anton, ich bitte Sie, packen Sie Ihr Ding wieder ein. Das ist unmöglich.
Ich sehe doch, was Sie wollen.
Das sehe ich Ihnen doch an. Sie ziehen ruhig mal Ihre Brille auf.
Wenn Sie wüssten, wie gut ich Arsch schicken kann, da habe ich jahrelange
Erfahrung, Frau Sonnenschein. Nicht schon wieder, nicht schon wieder. Ach
das wollen Sie doch mal ausprobieren.
Nicht schon wieder.
Ach. Woher weiß der das? Hä?
Herr Anton. Was macht der?
Bezeugt der Mann, bezeugt der das nicht?
Komm mal her, Frau Sonnenschein, komm. Wir sollten jetzt Kontrast schreiten.
Nimm sie mal in die Hand.
Hä?
Ach komm. Ach, Sie haben einen ganz sauren Arsch.
Danke.
Das ist doch richtig.
Ach, deswegen sind Sie doch nur hergekommen.
Herr Anton, ich bitte Sie.
Ach, Ihr Mann besaut Sie doch gar nicht richtig.
Herr Anton, lassen Sie das.
Herr Anton!
Herr Anton!
Anton, ich verbitte mir das.
So geht es aber nicht.
Herr Anton.
Herr Anton, Sie haben doch von mir nicht wirklich vor, was ich jetzt glaube.
Herr Anton, Herr Anton.
Schön unten bleiben, Sonnenschein.
Du bist ein Sonnenschein, egal.
Herr Anton.
Sie sind eine soziale Arbeiterin.
Das sind also deine sozialen Tätigkeiten.
Das hat sie doch noch nie, was?
Das ist ein dreckiges Stück.
Das gefällt ihr doch.
Das wusste ich doch, dass ihr das gefällt.
Als hätte die Hundepisse nie noch gereicht auf meinem Kleid.
Also
ich
glaube, das reicht jetzt für meinen Bericht, Herr Anton.
Da können Sie ja was Schönes, Positives drin schreiben.
Da gehe ich.
Das bleibt aber hoffentlich unter uns, Herr Anton.
Ach, das geht ja ganz drauf an, was Sie in den Bericht hineinschreiben.
Gut, ja, meine Zeit ist abgelaufen. Ich habe weitere Termine.
Das hat Ihnen doch gefallen.
Ja, ich kann mich jetzt eigentlich nicht mehr konzentrieren, Herr Anton.
Wir machen einen neuen Termin.
Ich bin jetzt schon wieder an der Entdeckung. Ja, das freue ich mich ja
schon drauf.
Ja, nächsten Donnerstag bei dir im Büro.
Ach, das glaube ich nicht. Ich erwarte es nie wieder.
Nee, also ich glaube nicht.
Wiedersehen. Ja,
das sieht man mal wieder mit der Frau Sonnenschein.
Da kann man richtig schöne, entspannte Gespräche führen. Das hätte ich ja nicht
gedacht.
Dass ich mich jetzt quasi von Herrn Anton habe flachlegen lassen, muss ich
mal verarbeiten.
So war das gar nicht vorgesehen.
Und jetzt renne ich auch noch mit offenem Arschloch direkt in die Arme von
Tau. Na Prost Mahlzeit, das wird was werden.
Da muss ein Missverständnis vorliegen, Herr Tau.
Die Sache vom letzten Mal, die vergessen wir auch, aber jetzt sollten wir
wirklich zur Besinnung kommen.
Herr Tau, bitte.
Ich möchte mit Ihnen ein normales Gespräch führen.
Lassen Sie das, Herr Tau.
Die Sache von letztens war zwar in Ordnung, aber wir vergessen das und
jetzt vor unserem Gespräch an, Herr Thau.
Das letzte Mal, es war schon in Ordnung, aber wir müssen da jetzt nicht wieder
ansetzen.
Ein Gespräch, nur ein Gespräch möchte ich mit Ihnen führen.
Was haben Sie vor?
Oh mein Gott.
ich auf jeden Fall erstmal begehen.
Dass mir jetzt Janis Karl -Heinz noch auf die Idee kommt, dass er ja ebenfalls
Anspruch auf meinen Hinterausgang hätte oder sowas ähnliches.
Ich brauche erstmal...
Und ja, das ist schon zum Arschficken gekommen.
Bin ich.
Tja, aber nicht nur bei dem.
Denn du weißt ja, der auf Bewährung draußen ist, der Anton.
Und naja, da habe ich schon mal geübt.
Du hast mit beiden Arsch gefickt?
Ja.
Hätte ich ja gar nicht gedacht, dass du solche Sachen machst.
Habe ich so einen Film gesehen, ne?
Ach Schatz, später. Ich muss jetzt erstmal duschen. Ich bin geschafft vom
Nee, nee, das ist schon... Ich stelle mir irgendwie so vor, dass du immer so
bisschen mehr machst.
Was war das hier mit dem Krach?
Hm? Also, das könnten wir nach dem Arschlik noch so machen. Kennst du die
Geschichte der O?
Lass mich erstmal duschen, Katze.
Lass mich doch schnell hin, hör mal.
Geil, da müssen wir drüber reden.
Lass mich doch. Lass mich erst mal frisch machen.
Sag mal,
du hast ja den einen Typen eingepisst, oder?
Ja, ich wusste halt mal.
Dann solltest du dich eigentlich auch mal antippen lassen, oder?
Von dem gleichen?
Um Gottes Willen, auf was kommst du denn?
Warte mal einen Moment.
Was soll ich denn warten? Ich bin müde.
Ach Gott, ich habe eine Idee.
Schatz? Ja?
Was willst du?
Willst du mich mal aufstehen?
Nein, bleib mal sitzen.
So stelle ich mir das vor.
Aber du sollst das mit dem Typen machen.
Mit welchem Typen denn?
Na, von dem du mir erzählt hast.
Den du angepinkelt hast. Soll der im Dach ruhen, oder was? Ja, sicher.
Und was stellst du dir vor, was ich machen soll?
Ja, genau das, was ich dir gerade gezeigt habe, sollst du dann machen. Du
dich einfach mal anpinkeln, ne? Erzähl das mir hinterher, das finde ich geil.
Das ist doch nicht dein Ernst.
Doch. Das glaube ich doch nicht.
Doch, das ist mein Ernst. Wo soll das denn hinführen?
Und wenn ich das mit dir mache, ist ja noch okay, aber mit anderen, also... Na
gerne, dass du es mit anderen machst, das finde ich geil.
So,
und jetzt darf ich mich duschen.
Ich finde, weißt du was?
Du solltest ihm auch den ausschleppen. Bitte?
Bitte? Jetzt aber raus, Schatz.
Doch, sicher. Unglaublich.
Wieso denn?
Mein Mann immer mit seinen Fantasien.
Nächstens will er wohl wirklich noch, dass ich mich anscheißen lassen soll,
er das in einem Film gesehen hat.
Obwohl, der Müller würde nicht schlecht schauen, wenn ich ihm das anbieten
würde.
Ach, Frau Sonnenschein. Guten Tag.
Ja,
das ist ja der letzte Tag für unseren Herrn Müller.
Ja, ja, der letzte Tag.
Sie lesen auch gerne.
Was lesen Sie denn da schönes?
Ach, ich will mit dem Rauchen aufhören.
Ja, das ist halt ein Buch für Nichtsbraucher.
Na, ich wünsche Ihnen viel Erfolg.
Ja, danke.
Ja, hallo Himmel da. Ja, guten Tag. Guten Tag, guten Tag.
Guten Tag, guten Tag. Guten Tag, guten Tag. Guten Tag, guten Tag.
Guten Tag, guten
Tag.
Immer wenn ich sie sehe, Herr Müller, dann drückt sie.
Das ist, glaube ich, auch ein Stau.
Das war einfach ganz unförmig.
Zackig, zackig, zackig.
So gefällt mir das.
Wollen wir mal sehen, was die Frau Sonne schon hat.
Und es geht schon los.
Na, hier das Maul.
Ja, schön rein.
Ja, genau.
Alles ins Maul rein.
Und schlucken, schlucken, Müller, schlucken.
Wie schmeckt das eigentlich?
Lecker, lecker.
Wirklich lecker.
Urinkosten, meinen Sie?
Ja. Wissen Sie, Müller?
Ich bin ja schon ein wenig am überlegen.
Oh, was denn?
Ich habe es noch nicht gemacht. Oder doch, mein Ehemann hat... entweder schon
vorgeschlagen und wir haben ernst nicht mal aufprobieren lassen.
Und wie war es?
Schmackhaft, schmackhaft. Das ist eigentlich bei Männern unterschiedlich.
und von Fall zu Fall, naja, was man so getrunken hat und... Wissen Sie,
Müller, ich würde gerne mal näher in diese Materie einsteigen.
Dieses Nachtspiel studieren.
Vielleicht...
Ja, natürlich.
Ja, bitte schön.
Naja, ich möchte mich das doch hier nehmen.
Wir können ja mal ein neues Kissen nehmen. Ich habe
Erfahrung.
Erfahrung mit dem Ding?
Erfahrung im Pissen? Natürlich.
Ich habe ja Zeit genug hier zu trainieren.
Ja. Herr Müller.
Setzen Sie ruhig die Brille auf vor so einem Schein.
Einmal Sichtschutz. Ja.
Müller, Herr Müller. Ja.
Ich muss mich kurz an den Geschmack gewöhnen. Das ist doch anders als bei
Mann. Das ist etwas herbe.
Ein wenig.
Ein wenig?
Ich habe mir aber geschenkt, das wirklich schmackhaft zu machen.
Woher kommen wir denn?
Nein, so kann man das nicht.
Und geraucht haben Sie auch. Ich rieche es deutlich.
Es ist sinnlos. Versuchen Sie nicht, mich zu überzeugen. Ich bin nicht
bestechlich.
Der Wachtmeister hat es meinem Vorgesetzten erzählt und der hat mich
Verhör genommen.
Ich habe dann selber gekündigt. Blöd anmachen lasse ich mich dann auch wieder
nicht.
Ich habe die Arbeit sowieso nicht wirklich gemocht.
Immer diese kalten Hinterhöfe.
Aber ganz im Gegensatz zu meinem geliebten Göttergarten, dem ich das
letztendlich zu verdanken habe, habe ich schon einige Zeit später eine neue
Anstellung bekommen.
So eine Art Bank.
Und meine Erfahrungen der letzten Tage kamen mir dabei sehr zu.
Schönen guten Tag. Schönen guten Tag.
Ja, Papa, abziehen. Ja.
So.
Haben Sie Ihren Gesundheitstest dabei?
Das habe ich bei, ja.
Wunderbar. Gut.
Wir werden gleich etwas Samen abzapfen.
Ja. Um die in Deutschland zu retten.
Damit es hier wieder klappt mit den Babys.
Ah ja.
Ich glaube, das wäre eher das Sozialamt.
Die leisten auch einen sozialen Dienst, aber in etwas anderer Weise. Das
Sozialamt ist leider umgezogen.
Ah, so. Jetzt verstehe ich es.
Ja, Sie wissen schon.
Viele Kinder, viele große Familien, Kinder, und auch für Sie ein kleiner
Urlaub, den Sie sich dann später abholen dürfen.
Ah, gut.
Ja, wie funktioniert das ganz genau?
Spenden Sie das erste Mal?
Naja, Samen habe ich noch nicht gespendet, Frau Doktor.
Nur zwar habe ich gespendet, aber Samen nie.
Wie soll das gehen? Soll ich auf Toilette gehen und dann haben Sie eine
Pornohefte vielleicht da, dass ich auf Toilette, dass man kann.
Wie stellen Sie das vor?
Beruhigen Sie sich doch.
Machen wir uns erstmal frei.
Gehen Sie dort rüber.
Hier rüber?
Machen wir uns etwas frei.
Haben Sie eine umkleidete Kabine?
Ach, so umstelle ich doch nichts.
So umstelle ich doch nichts.
Einfach das Gürtelchen auf, Herr Paparazzi.
Mein Gott, Frau Doktor, das ist... Nun machen Sie sich mal frei. Das
ist... Einfach runterlassen.
Ja.
Und, wo haben wir den denn? Den Samenspender, den kleinen, ne?
Ja.
Gehen Sie sich doch mal hin, Herr Superkopf.
Sie lutscht so schön.
Das
kriegen
wir doch hin. Ja, ich denke schon.
Ja, sie, ja, sie kriegt sich ganz... Oh,
ja.
Oh, weiter so, ja, weiter so, Frau Doktor.
Ah, ah, ah. Sie haben einen wunderschönen Mund. Ja,
ja. Ja, ja.
Ja, ja.
Ja, ja.
Ja, ja.
Ja, ja.
Ja, ja.
Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja. Ja, ja.
Ja, ja.
Ja, ja.
Dann können Sie ja auch wieder aufstehen.
Soll ich aufstehen?
Das ist effizienter.
Das
ist
fantastisch.
Das machen Sie ganz toll, Herr Papa.
Wunderbar, wunderbar.
Alle Kunden sind zufrieden mit Ihnen.
Einmal ist auch immer das erste Mal.
Ja.
Das wird ja schon was mit dem Lümmel, ne? Ich wollte mal in die rechte
Abzapfstellung gehen.
Was machen Sie jetzt mit der Abzapfstellung?
Oh mein Gott.
Das ist Ihr Beruf, Frau Doktor.
Das ist Ihr Beruf.
Ja.
Ja.
Ja. Ja.
Ja. Ja.
Ja. Ja.
Ja. Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.
20?
20? Mein Gott.
20.
Da kommt
auch
mehr Sperma raus.
Geile Sau.
Geile Sau.
Paparazzi. Ja.
Sie haben mich befreit.
Warum legt du so ein bisschen die Eier drauf?
Da kannst du das nur einmal malen.
Ja,
toll, weiter so.
Manchmal ist es so schön ganz tief, und das kommt auch gleich.
Ja, so schön tief, und dann kriegen die auch den ganzen Saft.
Weiter, Frau Doktor, weiter.
Ich mag das so geil.
Ja, toll, ein bisschen noch.
Dann werden schon ihr Saft bekommen.
Was sie brauchen.
Schade, dass ich nicht offene Brillen spritzen kann.
Aber das nächste Mal.
Ja, weiter so. Schön, ja. So ist gut, ja.
Ja, ja.
Ja, weiter so, ja.
Ja. Ja.
So, komm.
Dann, dann, dann. Ja.
Weiter,
weiter, weiter.
Ja, schön blasen, ja.
So.
Der ist sauer.
Der ist sauer, Frau Doktor. Stimmt das? Ja, stimmt das? Ja, der ist
sauer.
Der ist sauer.
Das wird gut verwahrt.
Sie dürfen sich wieder anziehen. Ja, danke schön.
Es hat mich sehr gefreut. Wir sehen uns dann in einer Woche wieder, denke ich.
Um 20 Euro.
Genau, dafür gebe ich Ihnen jetzt noch ein Formular. Das füllen wir auf.
Das bringen Sie dann nächste Woche mit.
Und dann bekommen Sie Ihre 25 Euro.
Ich hoffe, ich bekomme wieder eine Spende.
Danke. Danke schön. Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Auf Wiedersehen.
Und der nächste bitte.
Ja, ich.
Ach, Herr Müller.
Hallo, hallo.
Frau Sonnenschein.
Was für eine Überraschung hier.
Ja, das ist ja eine Überraschung.
Setzen Sie sich.
Hier? Ja.
Dass ich Sie hier wieder treffe, Herr Müller, das hätte ich nicht für möglich
gehalten. Ja, und Sie?
Was machen Sie hier?
Ja, ich arbeite jetzt in der Samenbank.
Das ist ja dieses fleidige Missgeschick, was da passiert ist. Das haben Sie
sicher gehört.
Naja gut, man orientiert sich um.
Und Sie?
Wie lange sind Sie jetzt schon entlassen, Herr Müller?
Oh, schon eine ganze Weile.
Und ja,
ich muss schon noch Geld verdienen.
Deswegen bin ich hier.
Na gut, Herr Müller.
Dann wollen wir mal jetzt.
Wir sind ja schon eine Sekunde noch.
Gut,
dann machen wir uns mal frei.
Ja. Das ist ja wie bei guten alten Freunden, gell?
Ja.
Na, dann wollen wir mal, gell?
Oh, Herr Müller, wie schlicke ich Sie?
Eine Samenbank, eine Samenbank. Kleine Schere.
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