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ALLE RÄDER BITTE RECHTS ABBIEGEN
HEREINSPAZIERT WIR HABEN GEÖFFNET
-Oh, mein Gott. -Oh, guten Morgen!
Ich weiß, okay gut. Es tut mir leid, dass ich zu spät komme.
Es ist nur, ach ... frag' einfach nicht.
Okay. Äh, aber du hast irgend etwas Komisches im Gesicht, da!
-In meinem Bart? -Ähm, ...
irgendwie überall. Es ist, .... das schlechte Gewissen!
Das ist verdammt lustig.
Na gut, willst du hören, was passiert ist?
-Das möchte ich schon ... -Okay. Also da war dieses ...
-Oh, warte. Hey, äh ... -Hallo!
-Kann ich helfen? -Ja, haben Sie „Fifty Shades of Grey“?
Ähm. „Fifty Shades ...“ Oh! Ah, nein.
Okay, können Sie mir ein Exemplar bestellen?
-Nein! -Ja!
-Nein! -Ja, wir sind doch hier, ...
-Aber so was verkaufen wir nicht! -Wieso nicht?
Was hast du gegen „Fifty Shades Of Grey“?!
Es ist literarisch gesehen eine Fan-Fiction.
-Arschlöcher! -Wir müssen Bestseller verkaufen.
Deshalb heißen sie Bestseller, richtig?
Du musst Ausnahmen machen, ...
von deinen lächerlichen moralischen Vorstellungen.
Lass uns einfach Bücher verhökern! Sonst sind wir bald pleite!
Entschuldigung darf ich kurz zur Toilette?
Äh, ja die Toilette ist da entlang, rechts.
-Ja, das weiß ich doch, keine Sorge. -Er weiß es schon. Das ist ...
Er ist unser einziger Kunde. Und er will keine Bücher. Er geht hier nur aufs Klo.
Weißt du was, wir könnten doch so eine französische Party veranstalten, ...
mit den ganzen Wichtigtuern und Drinks verkaufen!?
-Alles klar? -Okay, hör' zu, ähm.
Weißt du was die Lizenz für Alkoholverkauf kostet?
Ich hab' keine Ahnung.
Aber ist dir bewusst, wie viel Asche man mit diesen Nächten machen kann?
-Weiß ich nicht, nein. -Tausende Dollar.
Ich hab' mir das überlegt, und hab' sogar schon einen Namen.
Glaub' mir, den wirst du lieben.
-Willst du ihn hören? -Ja, ich kann's kaum erwarten.
Okay. Lit-Party.
-Weißt du wieso? -Weil das „Lit“ für Literatur steht.
-Ja. -Und weil "Lit" ja auch ...
-Es ist "Lit-Party"! -Lit-Party ... ist so ein blöder Name.
-Ich komm zur Lit-Party! -Er wäre bei der Lit-Party dabei!
Es bleibt ein blöder Name.
Oh Mann, ich sterbe vor Langeweile.
-Hier gibt es einfach nichts zu tun. -ist das dein ernst?
-Ja. -Schnapp' dir ein Buch und lies!
Hah! Ich lach' mich tot. Komm schon!
Ein gutes Buch wird immer verfilmt, da schau ich doch lieber den Film.
Okay, und was ist mit „Fifty Shades Of Grey“?
-Mit „Fifty Shades Of Grey“? -„Fifty Shades ...“ hast du nicht gesehen.
-Machst du Witze? Ich war im Kino. -Wer ist der ... ?
Mom!? Was machst du denn hier?
Darf eine Mutter nicht mit ihrem Sohn spontan zu Abendessen?
-Hi, Michael. -Hi, wie geht dir, Clara?
-Du siehst fantastisch aus. -Danke!
Okay, ja, ich würde gern, ... Mom, wirklich, aber ...
Ich hab' heute Abend schon etwas mit Rachel vor. Also, ich kann nicht.
David, ... ich hab Pizza.
Und Wein.
-Ja, das reicht. -Komm' schon, David. Es ist schon 20:15h.
Das ist viel, okay. Ähm, ...
Geht's dir gut?
Mom?
Es sieht so aus, als würde Gott dir eine helfende Hand reichen.
Wovon redest du?
Du weißt vom Unfall deines Vaters?
Und dass er kurz vor deiner Geburt gestorben ist.
Ja, ja ... ja!
Nun, das entspricht nicht ganz der Wahrheit.
Ähm. Äh, was?
-Lebt er noch? -Nein! Er ist tot, ... jetzt.
Dein Vater ist letzte Woche an einem Herzinfarkt gestorben.
Ich weiß, du wirst du mich jetzt hassen.
Nein, nein. Nein, tue ich nicht.
Oh, hattest du denn etwa Kontakt mit ihm, in der ... ganzen Zeit?
-Nein! -Okay.
Ich meine ... ja. Er ...
Nur mit seinem Anwalt.
Dein Vater war ... arrogant, egoistisch und ein Kindskopf!
Er hat uns kurz vor deiner Geburt verlassen!
Und ...
wenn ein Kind von seinem Vater verlassen wird, ...
wächst in größerer Unsicherheit auf, als wenn der Vater tot ist.
Ja, ich hab' mich wirklich super sicher gefühlt. Ähm ...
und wie meintest du das jetzt mit der helfenden Hand?
-Dein Vater hat dir sein Haus vererbt. -Sein Haus?
Okay, ähm, gibt es noch etwas, dass du mir sagen willst, Mom?
Hab ich irgendwelche Geschwister, die da draußen 'rumlaufen?
Nein! Ich denke nicht.
Okay, ich glaube dir. Wo ist das Haus?
In der Dominikanischen Republik.
Willst du wissen, wie viel es wert ist?
-Zwei Millionen Dollar?! -Ja.
Ha! Heilige Scheiße!
Ah, wie ärgerlich!
Ich würde so gerne raus aus dieser kalten grauen Stadt und einfach ...
die karibische Sonne genießen.
Aber ich kann jetzt gerade leider nicht.
Ich bin kurz davor, den ersten Michelin- Sternekoch unter Vertrag zu nehmen.
Und, oh, denk' dran! Bald ist Katys Hochzeit.
Das weißt du. Sag' mir bitte, dass du rechtzeitig zurück bist!
Natürlich. Ja ich, ich bin so schnell es geht wieder hier.
Ich flieg da einfach runter, verkaufe das Haus. Und das war‘s damit.
Hey, können wir das für uns behalten, erst einmal?
-Bitte? -Wieso denn?
Ich will ... keine Ahnung, okay?
Ich hatte noch nicht genug Zeit, darüber nachzudenken.
Ich kann dieses Geld nutzen und alles in den Bücherladen stecken, ...
um daraus etwas zu machen, wovon ...
Michael und ich so oft gesprochen haben, so wie in Frankreich, richtig?
Etwas, etwas wirklich Einzigartiges.
Ein kleines Juwel in Brooklyn, ja?!
Schatz, ich hasse es, diejenige zu sein, die dir das sagt.
Aber dieser Bücherladen ist ein Fass ohne Boden.
Ich meine, du endest dann wie diese Lottogewinner, die Pleite gehen.
-Weißt du. Ganz kurz nur. -Okay.
-Hey, Katy! -Hey, Rachel.
-Denk' auch bitte an meine Brüder. -Ja.
-Schon alles vorbereitet. -Okay, cool.
Aber! Du wirst nicht glauben, was passiert ist.
-Okay, Was ist los? -Okay, David hat etwas geerbt.
-Komm schon, Schatz. Es ist Katy. -Ah, es ist Katy.
-Eine Villa in der Karibik. -Was?!
-In der Dominikanischen Republik. -Dein ernst?
-So ungefähr 2 Millionen Dollar wert. -Oh, mein Gott!
Ich weiß.
-Oh! -Schon gut.
Ähm, sind Zwanzig gut?
-Okay, vielen Dank. -Tschüss!
-David. -Hallo.
Willkommen Zuhause. Ich bin Laura.
Hallo Laura, ... freut mich sehr
Oh, du sprichst Spanisch?
Nur ein wenig.
Großartig! Dann wirst du hier eine tolle Zeit und keine Probleme haben.
Wie war der Flug? War alles gut?
Denn manchmal wollen die Schlangen am Flughafen einfach nie enden ...
ZU VERKAUFEN
Bitte, ein wenig langsamer.
Oh, tut mir leid. Wie war dein Flug?
Nicht besonders gut.
Es gab viele ...
Turbulenzen?
-„Turbulenzia“. -Turbulenzia!
Pablo, macht heute etwas Besonderes, als Willkommensgruß, aber ...
ich stelle ihn dir später vor. Es ist besser man stört ihn nicht beim Kochen.
Okay. Äh, danke für den Hinweis.
Wow!
Dieses Haus ist ... wunderschön.
Dein Zimmert ist fertig.
Vielleicht möchtest du dich vor dem Essen ein wenig ausruhen?
Okay.
-Äh, danke! -Gern geschehen.
-Was hast du für mich? -Du wirst Augen machen.
-Aha! -Du magst doch Thunfisch?
Wundervoll! Ich nehme alle.
Bring sie ins Haus!
Gib dir diesmal bitte besonders Mühe.
Die nächsten zwei Wochen sind entscheidend.
Kein Problem.
Wir müssen einen Weg finden, Jesses Sohn zu beeindrucken.
-Hab‘ verstanden. -Ja.
Alles, alles, was du im Meer finden kannst.
Bitte schön.
Moment, Moment, Moment ... Was soll das?
Was ist das? Mehr Einsatz, ... mehr Geld.
Weißt du, was du bist? Du bist ein Krimineller.
Ein Krimineller, genau das bist du. Wer hat dir das Stehlen beigebracht?
Jesse.
Bravo, ... Jesse.
Eine Empfehlung des Kochs. Welchen bevorzugst du?
Lass mich raten.
Er hat sich für den Bordeaux entschieden.
Amerikaner sind verrückt nach allem, was französisch ist.
Er will keinen Wein ... er will Wasser.
Was meinst du damit, er will Wasser?
Er trinkt nicht vor 20:00 Uhr abends.
Was für eine bescheuerte Regel ist das denn?
So wird das nichts! Das wird nicht funktionieren, Laura.
Entweder trinkt er Wein oder ich serviere ihm sein Essen nicht.
Stimmt etwas nicht?
Tut mir leid, ich hätte es dir sagen sollen.
-Ich bin eigentlich ... Veganer. -Ooh.
Das ist nicht sein Sohn! Er ist ein Betrüger, ein Hochstapler!
Und ich verlange einen DNA-Test!
Wie war er so?
Was hat er hier in der Dominikanischen Republik gemacht?
Glücksspiel und Frauen.
Wie konnte er sich all das leisten?
Glücksspiel und Frauen.
-War Jesse ... ein Drogenhändler? -Nein.
Um die Wahrheit zu sagen, war er ein sehr erfolgreicher Geschäftsmann, ...
bevor er in das Land kam.
Laura, ... wo wurde ... Jesse ... begraben?
Jesse, wollte nicht begraben werden.
Wir haben seine Asche im Meer verstreut.
Es war eine wunderschöne Zeremonie.
Und es lief romantische Musik.
David, die Immobilienmaklerin ist da.
Hallo!
-Wie geht's? -Hi!
Ah, ich glaube Sie haben meinen Vater erwartet, oder?
Keine Sorge. Ich bringe ein neues Schild an.
Maria Sanabria. Schön Sie kennenzulernen, Mr. Brewster.
Ah, äh, Weiss. Äh David Weiss.
-Oh. -Ach, sagen Sie einfach David.
Okay.
Äh, also wie lange wird es dauern, bis Sie das Haus verkauft haben?
Okay, ähm ... wir wollen es nicht überstürzen.
Zuerst müssen wir es ein wenig in Szene setzen.
Wir brauchen gute Fotos, damit die richtigen Interessenten kommen, denn ...
wenn sie merken, dass wir es eilig haben, und das geht schnell, ...
drücken sie den Preis. Also müssen wir geduldig sein und uns Zeit lassen.
Ich hatte eigentlich nicht vor, länger als zwei Wochen hier zu bleiben.
-Zwei Wochen? Nur zwei Wochen? -Ja.
Ich muss zu einer Hochzeit in New York.
Ähm, puh, das ist aber flott. Das Haus ist sehr groß, aber ...
-nicht so wichtig. -Okay. -Ja.
Ich brauche noch deine Unterschrift, mhm.
Hier sind die Dokumente ...
-Alles klar. -David, hast du schon gegessen?
Nein, nicht wirklich.
Ich hatte vergessen Laura zu sagen, dass ich Veganer bin.
-Ist das ein Problem hier? -Oh!
-Du musst am Verhungern sein. -Ja.
Mit Pablo und Laura. Ich weiß. Na gut, ähm ...
Ich kenne ein gutes Restaurant, am Strand, wunderschön.
Wenn du magst, dann können wir den Papierkram dort erledigen ...
und darüber reden und essen.
Ja, das klingt toll. Das klingt ...
Mir gefällt das.
Es ist eine Ehre, dein Haus zu verkaufen, wirklich!
Dein Vater hat mir sehr viel bedeutet.
Wir hatten eine so unglaubliche Zeit dort. Und ...
gleichzeitig macht es mich irgendwie traurig, ...
dem Ort Lebewohl zu sagen.
Ich weiß nicht. Tut mir leid, ich bin nur ...
Ja! Ja, ich verstehe das, ähm.
Ich kann’s mir vorstellen.
Wie gut ...kanntest du ...
äh, ... Jesse?
Er war mit meinem Vater befreundet. Er war wie Familie.
Ah, und wie kamst du zum Immobiliengeschäft?
Mmh, als Maklerin arbeite ich nur vorübergehend.
Tatsächlich studiere ich Biologie.
-Biologie? Wirklich? -Mhm.
-Oh, welche Fachrichtung? -Meeresbiologie.
Meeresbiologie, so wie, Jaques Costeau.
Oh, er ist der einzige Meeresbiologe, den ich kenne, tut mir leid.
Als ich "Indiana Jones" zum ersten Mal gesehen habe, ...
war ich mir sicher, dass ich Archäologin werden wollte.
Aber dann, sah ich "Der weiße Hai".
Und es war wie eine ... Offenbarung.
Okay, du veräppelst mich.
Das kann nicht wahr sein, nein.
Das lag nicht an "Der weiße Hai", dass du eine Meeresbiologin werden wolltest.
Was wieso nicht?
Das ist der beste Film aller Zeiten, hallo?!
Ähm ...
Ja, der großartig, aber ob es der Beste ist, ...
Das ist der beste Film aller Zeiten!
"Sie werden ein größeres Boot brauchen.“
Was war denn das jetzt?
Und was ist mit dir David? Was machst du so in New York?
Ich bin sehr stolzer Besitzer eines bankrotten Buchladen in Brooklyn.
Offensichtlich.
David, findest du es nicht merkwürdig, dass wir uns noch nie begegnet sind?
Nun, tatsächlich habe ich mein ganzes Leben gedacht, Jesse wäre bereits tot.
Das tut mir leid. Das, das wusste ich nicht.
Oh, ja, nein, natürlich nicht. Ich weiß es selbst erst seit ein paar Tagen ...
und dann bin ich hier her gekommen, also ...
Wirklich?
Das ist jetzt kein Scherz?
Es stimmt, ja? Es ist ... eine lange Geschichte.
-Ich habe eine Idee. -Ja?
Komm' mit mir.
-Wohin? -Mein Freund hat eine Bar.
-Dein Freund hat eine Bar? -Ja.
Das klingt nach einem Ort, der nichts für mich sein könnte.
Alles klar, Chicho ...
Große Probleme, große Lösungen.
-Trink! -Nein, Alex.
Ich bin einfach traurig ... und will nur noch weinen.
Trink.
Was du tun musst, ist:
Halte den Kopf hoch und schüttle es ab.
Hör' auf zu jammern, und sieh dich um. Du bist von Schönheit umringt.
Wo gehst du hin?
-Hast du nicht gesagt, dass ... -Nein nein ...
Bewege deinen Hintern auf diese Seite der Bar, dafür bezahle ich dich.
Du bist mein Kumpel, aber du bist auch mein Angestellter.
Hallo, Ladies!
Guten Tag! Wie wäre es mit einem Drink aufs Haus?
Ist stark, aber Ihr solltet damit kein Problem haben.
Hallo.
-Hey, mein Schatz! Wie geht es dir? -Wie geht's?
Das macht dann 12 Dollar pro Glas, okay?
-Alles gut? -Alles bestens. -Ja.
Ich habe die Ehre, dir David vorzustellen, Jesse Brewsters Sohn.
-Hey! -Nein, nein, nein, Bruder, komm her!
Es tut mir so leid wegen deinem Vater.
-Er war wie ein Mentor für mich ... -Er spricht kein Spanisch.
-Du sprichst kein Spanisch? -Ich verstehe schon, aber ...
-Ein bisschen? -Ein wenig.
Willkommen in meiner Bar! Komm' rein!
Alex, gibst du Chicho schon wieder Alkohol?
-Nein, habe ich nicht. -Und was ist das?
Den hat er sich selbst genehmigt, nicht ich.
-Hallo, Maria. -Hallo.
David, das ist Chicho.
Er war früher mal so lustig. Aber nun wurde sein Herz gebrochen und ...
Oh, hi, Chicho.
Es tut mir leid, dass dein Herz gebrochen wurde ...
-Keine Sorge, hallo David ... -Oh, hallo.
Das ist ein ganz besonderer Drink.
Wir nennen ihn: „Jesse Brewster“. Zu Ehren deines Vaters.
Alex, er hat seinen Vater nie kennengelernt ...
Nein, ist in Ordnung. Schon gut.
Nein, nein. Er sollte es wissen.
-Oh, Bruder, das tut mir echt leid. -Ja, mach' dir keinen Kopf.
Du wusstest es nicht, so wie ich nicht wusste, dass Jesse mein Vater war.
Entschuldigt.
Haben wir etwas zum Schutz gegen Mücken im Haus?
-Na klar. -Danke.
Ich werde nämlich gerade lebendig aufgefressen.
-Hier, bitte! -Danke. Äh ... -Gerne.
Gibt es vielleicht ein Fahrrad, dass ich nehmen kann?
-Da ist eins in der Garage. -Fantastisch.
Perfekt! Danke vielmals.
Ah, David! Nur eine Frage.
Wieso zum Teufel gibst du dem Haus nicht eine Chance?
Wie bitte?!
Wenn dein Vater deine Absichten gekannt hätte, ...
dann hätte er dir niemals das Haus vermacht.
Es tut mir leid, aber ich denke, wir beide ...
liegen hier nicht auf derselben ... Wellenlänge.
Ich meine, dein Vater hat dir das Haus vermacht, damit du darin wohnst und ...
Und das ist es, was er tun muss.
Okay, Pablo hör' mal, du kennst mich nicht.
Und ich kannte meinen Vater nicht, aber ... ich lebe in New York.
Und selbst wenn ich wollte, ich kann mir ein Leben hier nicht leisten.
Ich bin pleite.
Nimm Pablos Worte nicht so ernst, ihm geht das alles sehr nah.
Das ist dein Haus, David ...
und du kannst damit machen, was immer du willst, okay?
Danke.
Oh, ähm, Pablo, kein Stress wegen dem Mittagessen.
Ich gehe in das Restaurant, das mir Maria gezeigt hat.
Dann bis später!
Siehst du, was du gemacht hast?
-Hey, Bubba. Wie geht's? -Hey, Bro. Wie läuft es im Laden?
Hier? Oh Mann, es ist so voll, das glaubst du nicht.
-Kleiner Scherz, leer wie immer. -Okay.
Und wie ist das Haus? Ist es beeindruckend?
Oh, das Haus? Es ist anders. Mann, es ist wie eine riesige Festung.
Ähm, aber es ist großartig.
Oh das ist toll. Also sind wir bald reich?
Wenn ich es verkaufe, dann kann ich den Laden retten, also ...
Danke.
-... ich bin dran. -Alles klar, hör' zu.
Nimm dir alle Zeit der Welt, die du brauchst.
Ich halte hier die Stellung und gebe mein Bestes, in Ordnung?
-Okay, okay. -Na dann, das wird schon.
Pass auf dich auf und trink' nicht so viel. Treib‘s nicht zu weit ohne mich ...
-In Ordnung, bis dann! -Okay, bis dann.
-Hier kommt der gute Stoff, Mann. -Oh, wunderbar!
Okay, stell' es am besten direkt neben die Selbsthilfe-Bücher.
-Geht klar. -Danke.
-Äh, wann geht die Party los? -Die Party beginnt um 20h.
Lit-Party.
Jetzt sind wir im Foyer. Von hier aus haben Sie einen schönen Blick ...
auf den Pool und die ganze Stadt.
Ein Raum, der viel Potenzial hat, welches ausgeschöpft werden kann.
Und der, mit der richtigen Aufwertung, einzigartig in der Gegend sein würde.
-Da stimme ich Ihnen zu. -Mhm.
Und der Preis?
Zuerst möchte ich über das Fundament dieses Hauses sprechen ...
-Hey, Schatzi! -Hey.
Oh, mein Gott, David! Ich bin so aufgeregt.
Heute hab ich mit Yong Kwan zu Mittag gegessen.
Und sie hat mich nach Korea eingeladen. Hallo!?
Kannst du dir das vorstellen?
-Hallo bist du noch dran? -Ja, schlechter Empfang, sorry.
Okay. Na gut, ähm, ...
Was ist mit dir? Wie läuft‘s mit dem Verkauf?
Es geht voran. Tatsächlich läuft auch gerade eine Besichtigung und ...
ah, ich erfahre momentan sehr viel über ...
meinen Vater und es ist komisch, dass zu sagen, aber ...
Ja, Schatz aber ...
du bist echt eine Katastrophe.
Du hast mir noch kein einziges Foto geschickt, seit du dort bist.
Wie soll ich dir aus der Ferne helfen, wenn du mich gar nicht teilhaben lässt!
Stimmt, du hast recht. Hier, pass auf, ich führ' dich 'rum, ja?
Äh, das ist der Pool.
Wow!
Ja, und hinter mir ist die Veranda.
Das sieht toll aus.
-Hinter mir ist das das Foyer. -Ha!
Und wer ist sie?
Ah, das ist unsere Maklerin. Das ist, ... Maria.
Okay.
Und sie hat gerade ein paar potenziellen Käufern das Haus gezeigt.
Ich geh' mal zu ihr, hoffentlich lief es gut.
-Und wir reden später? -Oh, okay. Aber ...
Ja?
Mmh ... tschüss?
-Wie ist es gelaufen? -Noch zu früh, um etwas zu sagen.
Aber ich bin optimistisch.
Ich habe einen weiteren Termin gleich um ... 15h.
Zwei weitere morgen und einen am Montag.
-Alles gut. -Das ist toll.
Was ist mit dir? Wie war‘s mit dem Fahrrad?
Oh, äh, es war richtig schön. Die Stadt hier ist ...wunderschön.
Mhm, das stimmt, das ist sie.
Ich wollte gerade am Strand spazieren gehen, also.
-Sonnencreme nicht vergessen. -Klar, ich muss doch die Haut schützen.
-Gerade ich als Gringo! -Das ist sehr wichtig. -Ja.
Willst du mitkommen?
-Äh, wohin? -Na zum Strand.
-Oh, zum Strand? -Oh, aber ich denke, ...
du bist bestimmt beschäftigt, also dann ...
Okay.
Also Maria, was machst du nach deinem Studium?
Zuerst muss ich noch, meine Masterarbeit zu Ende schreiben.
Oh, und worum geht’s in deiner Masterarbeit?
-Die „Turritopsis Dohrnii“. -Das habe ich nicht verstanden.
-Das ist eine Quallen-Art. -Okay.
Wenn sie ausgewachsen sind, regenerieren sie sich.
Und werden wieder jung.
Und das immer wieder. Für immer. Es ist faszinierend.
-Wow, sozusagen unsterblich? -Richtig.
Und sie kommen ursprünglich aus der Karibik.
Aber sie haben sich in allen Ozeanen der Welt ausgebreitet.
So wie Reggaetón.
Also, nach deiner Abschlussarbeit, ...
wie geht‘s dann weiter für Maria Sanabria?
Ähm, ich weiß es nicht.
Ich gewöhne mich an die jetzige Art zu leben.
Denn sie ist sehr verlockend.
Und ... mein Vater braucht mich.
Ich weiß nicht.
Ich würde gerne wissen, was ich will oder nicht will.
Aber ich weiß es nicht.
Äh, ...
ich fühle mich gefangen.
Und was ist mit dir, David?
Was wirst du tun, wenn das Haus verkauft ist?
Ich würde gern ...
etwas aus dem Buchladen machen, aber das ist nicht so leicht.
Der Laden ist ein finanzielles Desaster.
Okay, und wo liegt das Problem?
-Oh, es kommen keine Leute. -Okay, verstehe.
Nein, manchmal kommt jemand, um auf‘s Klo zu gehen.
David ...
Und diese weite, offene Terrasse vereint alle Bereiche des Hauses.
Und ...
das ist der Grund, warum sie so eine Bedeutung hat.
Sie lädt Gäste ein, an einem Erlebnis teil zu haben.
Bitte halte dich zurück. Zeig' nicht, dass dir das Haus gefällt.
Und diese schöne Aussicht auf die Berge.
Was denken Sie? Wie gefällt es Ihnen?
-Wir werden darüber nachdenken. -Schön!
-Wir danken Ihnen! -Danke Ihnen!
Wir melden uns später. Zuviel Begeisterung dürfen wir nicht zeigen.
Alles gut. Sehr gut.
Das sind ... sehr gute Türen.
David, ich denke, die Bacchinos ...
sind sehr an dem Haus interessiert.
-Die rauchende Lady? -Mhm. -Okay.
Und mein Instinkt sagt mir, ...
dass sie noch vor Ende der Woche ein Angebot machen werden
Da bin ich sicher.
-Das klingt großartig. -Mhm.
Wow, das ist Poesie. Ich liebe diese Aussicht.
Das ist meine Lieblingsstelle vom Haus.
Er gibt mir so viel Frieden, irgendwie.
-Es ist wunderschön. -Ja, das ist es.
Es ist ein Wahnsinns-Ausblick.
Kann ich dich etwas fragen? Da bin ich neugierig.
-Oh, oh. Mmh. -Mhm.
Wieso fährst du lieber ...
mit dem Fahrrad, ...
als mit dem Cabrio, das dir dein Vater in der Garage gelassen hat?
Ah ...
... der Klimawandel.
-Hm, okay, das ist klug. -Ich weiß nicht.
Aber ... ich liebe das Auto.
Und ich will es fahren.
Kann ich den Schlüssel haben? Vielleicht?
-Ernsthaft? -Ja, bitte.
-Jetzt sofort? -Ja, dann zeig' ich dir einen Ort.
Einen wunderschönen Ort.
-Wollen wir auch? -Häh?
-Lass uns tanzen. -Ah, nein.
-Nein ... -Na komm' schon.
Weißt du, ich habe über deinen Buchladen nachgedacht.
Was denkst du? Schlechte Idee und ich soll ihn besser abfackeln ...
und die Versicherungssumme kassieren?
Du brauchst den besten ... Barkeeper der Stadt.
Und du bietest ...
Drinks an, inspiriert von Autoren.
Beispiel: Ich komme in deine Buchhandlung:
Hi, ich hätte gerne einen ... „Oscar Wilde".
-Einen ... -Oscar Wilde, Absinth!
Ganz genau!
Ja, er war verrückt danach, okay.
Bitte, einen „Stephen King“...
-Äh, äh „Bloody Mary“... -„Bloody Mary“
Ahhh!
Nein, okay, ich erkläre es dir. „Lit“ steht für Literatur und Gute Laune.
Es ist eine Buchladen-Party.
Man trinkt etwas und redet über Bücher.
-Betrunken? -Nein, nicht betrunken.
-Man hat einen Drink und Spaß. -Was geht ab, Mann?
-Hey, wie geht's mein Freund? -Ja, gut. Und bei dir so?
Ich hab' dir gesagt, dass er kommt.
-Hammer Party, Bro. -Danke!
Hör' zu, ich nehme vier Tequilas, bitte.
Vier Tequilas. Äh, wir haben keine Shots, oder haben wir Shots?
Nein, wir haben keine Schnapsgläser, ...
aber du kannst dich hier dran festhalten.
Und dann machst du den da!
Und gibst mir einfach ... 40, äh 90 Dollar.
-In Ordnung. -Ja?
-Klar, Mann, wieso nicht? -Oh, ja, super. Also gut, viel Spaß!
-Krasse Party! -Yeah, schön, danke.
-Lit-Party des Lebens. Huuuh! -Lit-Party! Yeah!
-Hey, darf ich dich etwas fragen? -Mhm.
Du und Alex, ihr scheint nicht viel Zeit miteinander zu verbringen.
Das war doch keine Frage, David.
-Du hast Recht, das war keine Frage. -Nein.
Die Wahrheit ist, Alex hat sehr viel zu tun.
-Hmm. -Er schreibt seinen ersten Roman.
Er hat den Traum ein erfolgreicher Autor zu werden. Und ... mal sehen.
Vielleicht sollte ich das auch machen.
Und ... mein Ding, ... zu Ende bringen.
Was ist dein Ding? Oder dein Traum?
-Mein Traum? -Ja, deiner!
Ich weiß nicht.
Oh, nein. Das ist der Blick von jemandem, der Träume hat, ...
und sie nicht verraten will.
Komm' schon, mir kannst du es verraten!
-Na schön. -Gut.
-Hör' zu ... -Uuuh!
Als ich noch klein war, ...
hat mich meine Familie auf eine Whale-Watching Tour mitgenommen.
Und es war ... ein unvergesslicher Ausflug.
Ich glaube wir waren mit vier, oder fünf Booten unterwegs.
Und ... alle warteten darauf, dass ein Wal auftaucht, um ihn zu fotografieren.
Und plötzlich ... war einer da!
Alle stürzten herbei, whu! „Wo hab ich meine Kamera“?
Jeder wollte der erste sein, es war so ein Chaos.
Aber ... in diesem Moment, ...
tauchte noch ein Wal direkt neben mir auf.
-Oh, direkt neben dir? -Es war beeindruckend, David.
Er sah mich mit seinen riesigen Augen an.
Ich glaube ich war damals acht Jahre alt, noch so klein.
Aber ich fühlte mich mit ihm verbunden.
Und weißt du was, ich spürte ...
eine tiefe Traurigkeit.
-Traurigkeit? -Ja.
Ich weiß nicht, aber seit diesem Moment ...
Träume ich davon, eine Auffangstation für Wale zu eröffnen.
Vielleicht, um ... sie zu retten.
Dann solltest du es tun.
Wie geht es Ihnen? Wie gefällt Ihnen beiden das Haus?
Das Haus ist nicht schlecht.
Meine Frau scheint es zu mögen.
Aus diesem Grund, und nur aus diesem Grund, mache ich ein Angebot.
-1,7 Millionen. -Nein.
Seien wir ehrlich, Sanabria.
Der "Gringo", dem das Haus gehört, hat keinen Geschmack.
Ich werde alles rausschmeißen müssen.
Um das Haus überhaupt bewohnbar zu machen, ...
werde ich eine Menge Geld ausgeben müssen.
Gut, in Ordnung. Ich informiere den Verkäufer.
Aber eine Sache möchte ich deutlich machen.
Wenn Sie Herrn Weiss mein Angebot unterbreiten, ...
sagen Sie ihm, dass ich in Eile bin.
Alberto! Wenn die Señorita noch etwas möchte, ...
schreib' es auf meine Rechnung.
Darf ich Ihnen noch etwas zu trinken bringen, Señorita?
Nein, nein, danke.
-Hey. -Wie geht’s?
Gut. Wie geht‘s dir?
-Gut. -Schön.
Ähm, David, ...
tut mir leid, das zu sagen, aber ich glaube, ...
die Bacchinos verschwenden unsere Zeit.
Haben sie ein Angebot gemacht?
Nicht wirklich.
-Okay. -Aber keine Sorge.
Ich bin mir sicher, ich verkaufe dein Haus.
-Früher oder später. -Ähm, ...
-Wie viel Zeit brauchst du noch? -Eine Woche?
-Okay. -Zwei Wochen.
Tatsächlich habe ich bereits ein paar weitere Besichtigungstermine, ...
also wird alles gut werden.
Ist in Ordnung, gut.
Okay, ich halte dich auf dem Laufenden.
Klingt gut.
Danke!
-Hey Schatz. -Rachel, hey, ähm ...
Ich bin's. Also der Kauf ist nicht zustande gekommen.
Und es sieht so aus, als müsste ich noch ein paar Wochen bleiben.
Was?! Hoho. Moment 'mal.
Entschuldige bitte, was?
Was soll das heißen, du musst noch für ein paar Wochen bleiben?
Denk' daran, hier heiratet bald jemand. Und zwar Katy!
Du bist verrückt, wenn du glaubst, dass ich allein zu dieser Hochzeit gehe ...
Was ich nicht verstehe: Wieso musst du überhaupt die ganze Zeit da bleiben?
Ich muss nicht hier sein, bis es zum Abschluss kommt.
Wenn es zu Abschluss kommt, muss ich ...
Okay. Ähm, also was ist mit der Immobilienmaklerin?
Kannst du ihr mehr Provision anbieten? Vielleicht geht der Verkauf so schneller.
Ich denke nicht, dass das funktioniert.
Du gehst mir echt auf die Eierstöcke, David.
Wie bitte?
Schatz, das ist ganz einfach.
Du hast zwei Wochen, um das Haus zu verkaufen.
-Also konzentriere dich darauf! -Ich ...
Was? Hallo? Oh, okay, aufgelegt.
Hallo, liebe Broccolinis!
Heute geht es bei „Vegan Living“ um euch und eure Liebsten!
Denn wir werden ein wirklich köstliches Rezept zubereiten!
Und wir beginnen mit einem Hamburger.
Ja, richtig gehört, ich sagte Hamburger ... aus Kichererbsen.
Vergesst nicht, den Kanal zu abonnieren und das Video zu liken, ...
damit ihr keines meiner wunderbaren Rezepte verpasst!
Und denkt daran: Ein gesundes Leben ist ein veganes Leben!
David ...
Guten Morgen!
-Hast du meine Brille gesehen? -Äh, die müsste da hinten sein.
-Wo? -Vielleicht da hinten? Ich weiß es nicht.
-Oder ach nein, direkt vor dir! -Ich kann ... nichts sehen!
-Schau', da! -Okay.
-Ich seh' sie nicht. -Dort.
Bist du verrückt!?
Sehr hübsch!
Helfen Sie mir bitte beim Gepäck? Danke!
Geht’s dir gut?
-Ja ... -Oh, nein, alles in Ordnung?
Hey, tut mir leid, tut mir leid. Kann ich dir irgendwie ...
Nein.
-Verstehe! -Tut mir leid.
Maklerin, Biologin, Schauspielerin, großartig.
Okay, dann bringe ich es selbst rein.
Sehr freundlich.
ZU VERKAUFEN MARIA SANABRIA RUFEN SIE UNS AN!
-Hier, bitte. -Sehr schön.
Sehe ich etwa so aus?
-Schön. -Okay.
-Siehst du was? -Ich sehe wieder.
Danke.
Hallo?
Hallo?
Sieh an.
Was für ein Haus.
David?
-Hallo! -Hallo.
-Ist der für mich? -Was machst du hier?
David, hast du etwas zum Anziehen für mich gefunden?
Na, na, na.
Lass mich raten.
Deine kleine Makler-Freundin?
Rachel, Rachel! Na klar! Hallo, schön.
Äh, ich bin Maria Sanabria. Eure Immobilienmaklerin.
Das sieht man sofort!
Äh Maria, nenne mich verrückt, aber wie kommt es, ...
dass du halbnackt mit meinem Freund zusammen bist?
Wir wollten nur kurz schwimmen.
Du weißt ja, es ist so heiß hie in der Dominikanischen Republik.
-Ja. -Wie kleine Kinder.
Das kann man wohl sagen.
Wirklich ...
Mmh, okay. Ich denke, ich sollte jetzt gehen ...
Ja.
Darf ich ... ?
David, Schatz ...
-Kann ich kurz mit dir reden? Allein! -Ja.
Hey, hör zu, hör zu!
Was draußen passiert ist, war war völlig harmlos.
Schluss damit!
Es gibt gerade nur zwei Möglichkeiten:
Entweder bist du dumm oder denkst, ich bin es.
Oh, nein, Schatz. Ich glaube nicht, dass du dumm bist.
Nein? Na dann ...
-Oh, Laura, Laura. -Oh, hallo!
-Hallo. -Laura, das ist Rachel. Meine ...
-Freundin. -Verlobte ... wollte ich sagen.
-Hi, schön, dich kennenzulernen. -Hallo, freut mich.
Ich glaube, das ist dann wohl für mich.
-Oh, ja, das ist es. -So vorausschauend.
So vorausschauend. Danke, Laura.
David, ich muss mit dir reden. Ich habe wirklich versucht zu ...
Hallo ... ich bin Pablo.
-Hallo Pablo! -Hallo.
Äh, Pablo ist unser hauseigener Koch.
Wir haben also einen Chefkoch und alles drumherum! Wie raffiniert.
David, dein Vater wusste, wie man lebt.
Ja, Jesse und ich standen uns sehr nah, ... wie Brüder.
Das tut mir sehr leid.
Pablo, wenn es nicht zu viel verlangt ist, ...
könntest du mir etwas zu essen machen? Ich verhungere.
Gib mir 30 Minuten.
Wie wäre es mit etwas Fisch und Weißwein?
Das wäre wundervoll.
Ich helfe dir dabei.
Rachel. David.
-Pablo. -Hey?
-Wolltest du nicht etwas von mir?
Nein, ... alles okay.
In Ordnung.
-Äh, David. -Oh, nein.
Hey, David.
Bitte lasst mich wissen, ob wir uns mal auf einen Drink treffen?
Irgendwann.
Vielleicht heute Abend?
Ich bin später in der Bar von meinem Freund, wenn ihr kommen möchtet?
Ah, du hast also einen Freund?
Ich dachte, ... du bist Single.
Wir überlegen es uns.
-Tschüss. -Tschüss.
Also, der letzte Teil, was war das auf spanisch?
Ich hab's nicht verstanden. Was hast du gesagt?
Gar nichts. Nur, dass ich mich auf die Bar ihres Freundes freue.
-Es ist so schön, dich zu sehen. -Ich hole mein Gepäck. -Okay.
Für die bezaubernde ... Rachel.
Und ein paar Sträucher für dich.
Hey! Ja.
Das sieht toll aus.
Mmh.
Oh, mein Gott.
Pablo, es ist spektakulär. Wirklich spektakulär.
Vielen Dank!
Äh, David, das musst du probieren!
Ernsthaft, komm' schon! Einmal ist kein Mal!
Nein, ah.
-Danke, ähm, ... aber nein. -Okay.
Es ist toll, dass du hier bist.
Danke dir, Pablo.
Guten Appetit.
Okay, wie hast du’s geschafft, ihn so zu verärgern?
Ich denke er mag keine Veganer.
-Dann sind wir schon zwei. -Wow!
Ich spring dir gleich an die Gurgel.
-So wie ein Raubtier. -Ich mach' doch nur Spaß.
Also, wann kommt der nächste Interessent vorbei?
Hm, ähm ...
Keine Ahnung.
Was meinst du mit „keine Ahnung“?
Das solltest du aber wissen.
Kein Wunder, dass das Haus noch nicht verkauft ist.
Nein, Schatz. Es ist, ähm, ... hier drehen sich die Uhren langsamer.
Hier läuft die Inselzeit.
Es muss aber schneller gehen. Und deshalb bin ich hier.
Okay.
Kann mir jemand erklären, ...
warum ich immer auf dieser Seite der Bar lande?
Verdammt, Chicho, wofür bezahle ich dich eigentlich?
-Kannst du mit ihm reden? -Nein, mach' weiter.
Ich kann mich nicht mal einen Tag lang entspannen ...
Aber gib ihm heute keinen Alkohol, im Ernst. Nicht heute.
Hallo!
-Ihr seid da. -Na klar, wieso nicht?
Geht’s dir gut?
-Hallo. -Hallo.
-Äh, Rachel, das ist Alex, der Freund von Maria. -Ah!
-Alejandro, es ist mir ein Vergnügen. -Ganz meinerseits.
-Alejandro? -Ja, das ist mein Name!
Oh, und das ist ... äh, Chiko.
-Äh, Chicho. -Schön, hallo, Chicho.
Schön, dass ihr hier seid. Beginnen wir mit einem sehr dominikanischen Getränk.
-Hast du schon die „Mamajuana“ probiert? -Nein.
Nun, Mamajuana ist ein ganz... besonderer dominikanischer Schnaps.
-Sehr gut! -Und es ist nun einmal ...
Tradition hier, den Abend ...
mit einem kleinen Schnaps zu beginnen.
Ist es nicht ein wenig heftig, den Abend damit zu beginnen?
Geschmeidig!
Auf unsere neuen Freunde und gute Zeiten.
-Zum Wohl! -Zum Wohl! ...
Und wessen Glas nicht leer ist, der hat kein Glück!
Hah!
-Es ist ein Aphrodisiakum, weißt du? -Ja.
Im Ernst, seid vorsichtig mit denen,... die sind wirklich stark
Willst du deinen nicht trinken?
Oder ist er zu stark für dich?
Hast du vergessen, dass wir in der Karibik sind?
Also gut. Los geht's!
Prost!
Prost!
Komm' schon, Maria, wir können die zwei nicht vergeuden.
Los!
Du hast Recht, du hast Recht.
Dann runter damit!
Sei tapfer, sei tapfer.
Wow!
Aha, wow!
Ich fange an, das zu mögen, wie heißt der, Mama... ?
-Mamajuana. -Mamajuana.
Wisst ihr was. Ich muss kurz raus, eine rauchen.
Oh, du brauchst schon eine Raucherpause?
Alles okay?
-Alles gut, Mama? -Ja, ja, nein, ja.
Sie sah nicht ... gut aus.
Nein, nein, nein, ihr geht es gut.
-Du solltest nach ihr sehen. -Ihr geht’s gut. Sie verträgt das.
Ich sehe kurz nach, ob alles okay ist, ja?
Bin gleich zurück.
-Ja? Geht’s dir gut? -Ja, mir geht‘s gut.
-Mir geht es gut ... -Ja, okay.
-Entschuldigt. -Okay.
Ähm, Chicho ...
-Geh' mal eine Runde. -Okay.
Spanierinnen ... wissen wie man trinkt.
Meine Großmutter kam aus dem Baskenland.
Prost!
Wie habt ihr euch eigentlich kennengelernt?
-Oh, ähm ... -Ihr zwei seid so unterschiedlich.
-Ja, nein. Äh ... -Entschuldige.
Na ja, ich habe mich in Kunstgalerien 'rumgetrieben.
Da gab es kostenloses Essen und Alkohol.
-Mhm! -Und ... sie ist nun mal ...
Teil, solcher Gesellschaften.
Sie sah mich und wusste, dass ich nicht dazugehöre.
Aber sie ...
war nett zu mir und passte auf mich auf, als ich betrunken war.
Und seitdem kümmert sie sich irgendwie um mich.
Wow!
Du erinnerst mich so sehr an deinen Vater.
Es ist verrückt, dass du ihn nie kennengelernt hast.
Ah!
Also erzähl' mir, ... Alejandro
Wann hast du ... diese Bar eröffnet?
Wir haben seit ... etwa vier Jahren geöffnet, mehr oder weniger.
-Ah, gut. -Aber eigentlich ...
-bin ich Schriftsteller. -Ein Schriftsteller?
Ja, Romane.
Die meisten meiner Geschichten stammen direkt aus dieser Bar.
Ach, ja?
Mit diesem “Mamajuana” und anderen Drinks ...
habe ich meine besten Verbündeten gefunden.
Als Psychotherapeut der Nachbarschaft.
Ja, das ist auch für mich komisch, ehrlich gesagt, Maria ...
fühlt es sich an, als würde ich in einer Fantasiewelt leben.
Verstehst du?
Kenne ich dich nicht von irgendwoher?
-Du kennst mich? -Ja, warst du noch nie hier?
Nein. Sag' mir nicht ...
-Hey! Da seid ihr ja. -Hey!
-Wie geht es dir, Maria? -Ah, alles gut.
Wunderbar, dann können wir noch einen Letzten zusammen heben.
Aber diesmal auf dich!
-Auf dich und den Verkauf des Hauses! -Okay.
Das ist mein Mädchen!
Prost!
Ha!
Was trinken wir als nächstes? Weil ich könnte das lange machen.
Die ganze Nacht!
"Ich sende ihm meine Liebe" Von Jesse Brewster.
Ah!
David?
Hey Schatzi! Ähm ...
Wo steckst du?
Ich wollte eigentlich mit dir spazieren gehen.
Aber dann ... sehen wir uns zum Mittagessen?
Oder willst du mich den ganzen Tag ignorieren?
Komm' näher, komm' her!
Und jetzt lege ich an, so geht das.
-Ah! -Hey, hey, war das gut?
Ja, sehr gut, sogar.
Ja, hallo? Wie kann ich Ihnen helfen?
Ich bin auf der Suche nach Mr. Brewster.
Er ist im Moment nicht hier.
Ihr Name ist?
Señor Bacchino.
Und was ist mit Señorita Sanabria?
Sie ist auch nicht da. Kann ich ihr etwas ausrichten?
Soll ich sie anrufen?
Nein, ich rufe sie an.
Guten Tag!
Laura, du kannst jetzt gehen, ich kümmere mich um das hier.
Vielen Dank!
Sie sind also wegen des Hauses hier, ja?
Wenn das der Fall ist, kann ich Ihnen helfen.
Und wer sind Sie?
Rachel, Davids Verlobte.
-Bacchino. Es ist mir ein Vergnügen. -Meinerseits
Ich warte auf eine Antwort, auf mein Angebot für das Haus.
Pardon, Sie haben ein Angebot für das Haus gemacht?
Ja, natürlich. Wie kommen Sie darauf, ich hätte das nicht getan?
Was? Nein, das wollte ich damit nicht sagen.
Es scheint aber so, als hätten Sie das.
Ja? Sind Sie sicher?
Warum kommen Sie nicht herein und wir reden bei einem Drink darüber?
-Gerne. -Großartig.
Laura, zwei Gin-Tonics!
Ich wusste es. Keine Ahnung ...
-Hi! -Gott im Himmel. Hallo.
Habt ihr ein Exemplar „Kaltblütig“ da, von Truman Capote?
Ähm, ja, das haben wir. Glück gehabt, mein Freund.
Wissen Sie, das Lieblingsgetränk von Capote war der „Screwdriver“.
Hä? Wenn Sie es sagen ...
Da haben wir es.
Wissen Sie, ich könnte jetzt auch einen „Screwdriver“ vertragen.
Mixt du uns welche?
Und wir stoßen an, auf Truman Capote?
Sorry, mein Freund. Unsere Lit-Nächte sind freitags und samstags um 20h.
Komm' einfach und dann mach' ich dir einen.
Detective Stone, 35. Polizeirevier.
-Ich wusste, dass was faul ist. -Tja, das nennt man Undercover-Arbeit.
Sie sind sich bewusst, ...
dass Sie gegen kommunalrechtliche Vorschriften verstoßen.
Insbesondere gegen das New York City-Gesetz 63.9, ...
indem Sie Alkohol ohne Lizenz verkaufen.
-Wer sagt, dass ich Alkohol verkaufe? -Das sind Sie also nicht?
Ah-ah, das ist doch Photoshop!
Zunächst sind meine Arme nie im Leben so breit!
Das sind Sie und Ihr ganzes Gesichtshaar-Gekräusel.
Das ist definitiv ein Deep-Fake!
Sie kommen jetzt erst einmal runter und reden mit dem Einsatzleiter.
Oh, warten Sie, warten Sie. Vielleicht können wir das ja klären?
Kumpel, Ihnen drohen fünf weitere Jahre.
Das melde ich der Abteilung für Finanzkriminalität.
-Das wollte ich doch gar nicht, Officer. -Das war's.
Wollen Sie noch das Buch?
Kumpel, das einzige Buch, das du brauchst ist "Schuld und Sühne".
-Hey. -Hey.
Wie geht's dir?
Wie fühlst du dich?
Gut!
Rate, wen ich kennengelernt habe.
-Wen? -Mr. Bacchino.
Meinen Mr. Bacchino?
Ah.
David, Schätzchen. Warum hast du mich angelogen?
Dich angelogen?
Über was denn?
Hast du nicht gesagt, dass Mr. Bacchino kein Angebot gemacht hat?
-Hat er auch nicht. -Ach. Hm, komisch.
Denn ich habe mit ihm gesprochen.
Sein Angebot liegt bei 1,7 Millionen. Das weißt du sicherlich.
Aber deine schöne, charmante Freundin hat es auf 1,8 erhöht.
Gern geschehen.
Also schließen wir den Deal ab, fliegen nach Hause und feiern Katys Hochzeit!
Okay, warte mal. Ähm, ...
Das muss ich jetzt erst verdauen, ähm, ...
Die Bacchino's wollten es für 1,7 und jetzt sind wir bei 1,8?
Willst du mir ernsthaft erzählen, dass du nichts von dem Angebot wusstest?
Nein, das hätte ich dir doch sofort gesagt.
Ich will das Haus verkaufen.
Dann ... warst du nicht bei den Verhandlungen dabei?
Nein, natürlich nicht. Was ...
Und ... wer hält dich dann bei all dem auf dem Laufenden?
Ma ... Maria?
Na dann, okay! Das ist ja wirklich raffiniert.
Jetzt wird es mir klar. Deine Freundin Maria lügt dich an.
-Ich wusste es ... -Warum sollte sie das tun? Wieso?
Das macht keinen Sinn. Sie bekommt eine Provision, wenn sie das Haus verkauft.
David, natürlich gibt es eine Erklärung.
Möglicherweise steht sie auf dich.
Feuer sie!
-Ich muss erst mit ihr reden, okay? -Oh mein Gott!
Gut.
Wenn du dich weiterhin manipulieren lassen willst, bitte sehr!
Hör' auf, okay!?
Weißt du, ich habe verstanden, dass du sie nicht magst.
Ich rufe sie jetzt an, jetzt sofort.
Ja, geh' und mach' das!
So ein Idiot! Mein Freund ist ein Idiot.
Ich kann nicht glauben, dass das dein erstes Mal ist!
Ich kann nicht glauben, dass das nicht dein erstes Mal ist.
Wirklich.
Was willst du jetzt von mir hören?
Ich bin nicht so wie du.
Wie jemand der aussieht, als würde er für die „Avengers“ arbeiten.
Ich mach' mir gleich in die Hose.
-Weißt du was? -Ja?
Ich glaube, es ist Zeit für ein Bier.
Es ist immer Zeit für ein Bier.
Nein! Nicht dein ernst?
Ich bin so ein Fan von dir!
Hör 'mal, ... hier zu leben hat seine Vorteile.
Du weißt wie man gut lebt.
-Hallo. -Hallo.
-Wie geht’s? -Ja ...
Wow, was für ein Tag.
-Es ist so heiß. -Ja.
Ähm, ... ich weiß nicht, wie ich es sagen soll, aber ...
wieso hast du mich angelogen?
Wie bitte?
Wegen dem Haus, Maria.
Ich weiß vom Angebot der Bacchinos, aber ich habe es von Rachel erfahren.
-Wieso? -Lass es mich erklären.
Mr. Bacchino ...
Dieser Mann verdient das Haus nicht.
Er hat Jesse nicht respektiert, und das Haus genauso wenig, es passt nicht.
Und er hat kein wirklich gutes Angebot gemacht.
Das geht nicht. Da sag' ich nein, unverschämt.
Ich kannte ihn nicht.
Ich habe keine Verbindung zu diesem Ort ...
und im Moment, Maria, will ich einfach nach Hause.
Okay, aber gib mir Zeit.
Nur ein wenig mehr Zeit, David, bitte.
Ich sorge für den richtigen Preis und den richtigen Käufer.
-Vertrau' mir. -Ich habe dir vertraut.
Willst du, dass ich das Haus an Mr. Bacchino verkaufe?
Ja, ... das will ich.
Okay.
Hallo!
Also, was sagst du? Gefällt es dir?
-Ähm ... -Dir gefällt es nicht.
Okay, es ist nur, ich dachte, wir könnten heute Abend zum Essen ausgehen.
-Ich habe mit Maria gesprochen. -Okay, gut. Und ...
wie ist es gelaufen? Und wie hat sie reagiert, als du sie gefeuert hast?
Äh, nein, ich habe sie nicht gefeuert.
Sie denkt, dass sie mehr für das Haus bekommen kann und ...
wenn wir mehr kriegen, ist das doch gut, oder?
Schatz, wenn sie könnte, hätte sie es schon getan.
-Sie versucht es. -Und du glaubst das?
Ja, das tue ich.
Okay.
Du willst also, dass sie dich weiter manipuliert, ganz toll.
Rachel, sie manipuliert mich nicht. Sie macht nur ihre Arbeit.
Ich weiß nicht, wieso du mir nie zuhörst.
-Ich höre dir zu. -Nein, tust du nicht. Nein!
David, ... du lässt dir wirklich alles gefallen.
Ja, seit du hier bist, ist es so, ...
als wärst du ein anderer Mensch!
Ich meine, du hörst mir überhaupt nicht mehr zu!
Wieso bin ich eigentlich hier?
Verdammt, weißt du was ... ?
Mir reicht es, mit dir darüber zu reden. Ja!
Also ich ... gehe heute Abend aus.
Rachel, können wir einfach ... ?
Dieses Haus ist mehr als nur ein Haus.
Es ist ein kulturelles Wahrzeichen.
Ich verstehe, dass Sie das nicht wissen, weil Sie nicht von hier sind.
Aber begreifen Sie, Sie kaufen ein Haus, ...
das lange Zeit das Herz dieser Stadt war.
Und es gehörte einem meiner besten Freunde.
Deshalb kann ich mit dem Preis auch nicht unter zwei Millionen gehen.
Maria, Geld spricht für sich.
Und für dieses Haus zahle ich nicht mehr als 1,8.
Okay.
Hier ist mein letztes Angebot:
Das könnte sogar das letzte Haus sein, das ich verkaufe.
Ich erhalte eine Provision von 5 %.
Das sind 100.000,- Dollar.
Ich gebe Ihnen meine Provision, wenn Sie 1,9 Millionen zahlen.
Aber nur wenn wir das Geschäft jetzt abschließen.
Und warum sollte ich 1,9 bezahlen, ...
wenn ich mit der Verlobten von Señor Weiss bereits 1,8 vereinbart habe?
Ich bin diejenige, die befugt ist, das Haus zu verkaufen
Diese Befugnis wurde mir direkt von David Weiss erteilt.
Und das ist mein letztes Angebot.
Nicht mehr und nicht weniger.
Nehmen Sie es an oder lassen Sie es, Señor Bacchino.
Oh, Gott!
Das habe ich gebraucht ...
und das und das!
Was für ein Tag!
vielen Dank, Alejandro.
Weißt du, ...
vor langer Zeit ...
habe ich mir geschworen, egal wie spät ich die Bar schließe, ...
oder wie betrunken ich an diesem Abend bin, ...
Das kommt bestimmt nicht selten vor...
werde ich mindestens ... eine Seite pro Nacht schreiben.
-Jede Nacht? -Ja, mindestens eine Seite ...
oder einen Absatz, wenigstens ein bisschen.
Aber manchmal ...
Aber manchmal führt das Leben einen in eine andere Richtung ...
und man macht es sich bequem und redet sich ein, ...
dass es einem gut geht, dass man glücklich ist mit dem, was man hat ...
oder mit wem man zusammen ist.
Aber ... eines Tages ...
tauchst du auf, mit deinem roten Lippenstift ...
und... verdammt, ... mit deiner eisernen Leber.
Ich weiß nicht, ob es ein Zufall ist, ...
aber plötzlich ... schreibe ich wieder.
Ich schreibe nicht nur, ich kann auch nicht aufhören zu schreiben.
Vielleicht ...
ist es das Leben, das mir sagt, ... dass das mein Weg ist.
Es ist schon lang her, dass ich dieses Lied gehört habe.
Einen Moment lang dachte ich, Jesse wäre noch am Leben.
Also kannst du spielen.
Na ja, ich spiele genau so, wie ich Spanisch spreche.
Nicht gut!
Das ist der gute Stoff, häh?
-Das war Jesses Favorit. -Okay. Los geht's.
Bitte sehr.
Zum Wohl.
Jesse war ein großartiger Pianist.
Ja, ... er hätte dich sicher auch gerne spielen gehört.
Nun, er hätte viele Gelegenheiten gehabt.
Ja.
Weißt du, auch wenn du Veganer bist, ...
Jesse hätte dich gemocht.
Gute Nacht ... Brewster!
Weiss! Aber... gute Nacht, Pablo.
David, wie geht es dir?
Ist alles okay?
Ja, Mom, alles bestens. Ich wollte nur mal, ...
-mit dir reden. -Was ist los?
Du hättest mir sagen sollen, dass mein Vater noch lebt.
David, ich will nicht, dass du deinen Vater idealisierst.
Nein, das mach' ich nicht.
Das nicht. Es ist nur so, ...
er war hier bei allen sehr beliebt.
Und ich hatte nie die Chance, ihn kennenzulernen.
Dein Leben wäre nicht besser gewesen, wenn ich dir die Wahrheit gesagt hätte.
Ja, Mom. Mom, stopp, hör auf.
Du hast mich belogen, mein ganzes Leben lang.
Hör zu. Eines Tages rief mich Jesse an.
Da warst du fünf und er wollte dich plötzlich kennenlernen.
Zwei Tage bevor wir uns treffen wollten, ...
rief dein Vater wieder an und sagte, dass er es nicht schaffen würde.
Er müsse das Land für eine Weile verlassen.
Aber er würde sich wieder melden, um einen neuen Termin auszumachen.
Er rief auch wieder an.
Zwei Jahre später Und weißt du was?
Er sagte, es wäre wohl besser, wenn du denkst, ...
er sei tot und wir sollten es dabei belassen.
Dann legte er auf.
Und dann hörte ich nie wieder etwas von ihm.
-Bist du noch da? -Ja, Mom.
Ja, hallo, äh, ...
es war einfach eine sehr anstrengende Woche.
-Bist du böse auf mich? -Nein, Mom. Ich liebe dich. Lass ...
Ich liebe dich auch.
Ach, übrigens ...
Hat dein Freund Michael dir gegenüber jemals Literatur-Partys erwähnt?
Lit-Partys. Ja, ja. Was für ein Idiot.
Ich musste ihn heute auf Kaution aus dem Knast holen.
Was!?
Hey, nein! Nein, nein, nein!
Rachel liegt noch im Bett und schläft.
-Zieh deine Schuhe an! -Maria, was ist passiert?
-Willst du nicht dein Haus verkaufen? -Ja.
Hast du?
-Du hast ... ? -Hmhm.
Was heißt das?
VERKAUFT MARIA SANABRIA ...
-Du hast das Haus verkauft? -Ja, ich habe es verkauft.
Ja.
Wie viel?
Wie viel habe ich dir versprochen?
Ernsthaft?
Zwei.
Zwei.
-Oh, mein Gott. -Ja.
Mr. Bacchino ist kein leichter Fall.
Aber ich habe es geschafft.
Hat alles geschmeckt?
Köstlich. Pablo ist ein Genie.
Ja, wir haben wirklich Glück mit ihm.
Laura, könntest du ihn bitten, kurz 'rauszukommen?
Natürlich, ja.
Hey.
Alles war spektakulär, wie immer.
-Ah, vielen Dank! -Dass du ein toller Koch bist, weißt du?
Pablo, ich weiß nicht, ob ich dir schon erzählt habe, ...
dass ich eine Talentagentur in New York habe.
Und ...
ich sage es jetzt einfach mal so:
Ich würde dich gerne aufnehmen.
Was sagst du dazu?
Puh!
Nun, die Antwort ist ganz einfach.
Darauf stoßen wir an!
Was für eine Freude, Pablo.
Die Antwort ist ... "nein".
Ich habe mich fast verschluckt und alles.
-Ist das dein ernst? -Hör' zu, Rachel.
Ich koche, um Menschen glücklich zu machen.
Und wenn ich das schaffe, dann bin ich glücklich.
Ich glaube nicht, dass ich das in New York erreichen kann, ...
was ich für die Menschen hier tue.
Ich werde ein "Nein" nicht so einfach hinnehmen.
Entschuldige mich.
Hey! Da bist du ja.
Na, du siehst glücklich aus.
Das bin ich, sehr glücklich, sogar.
Toll, ähm, hör zu!
Alex meint, dass wir ein Vermögen mit der Vermietung an Touristen machen könnten.
-Weißt du wie ich das ... -Da muss ich dich leider unterbrechen.
Ich hab‘s verkauft.
Zwei Millionen.
Wir haben mit den Bacchinos zu Mittag gegessen und ...
den Vertrag unterschrieben. Es ist vollbracht.
Wow!
Na gut. Ähm ...
Warum hast du mir nichts gesagt?
Nun, du bist gestern Abend gegangen, ohne mir zu sagen wohin.
Und heute Morgen ... hast du verschlafen.
Ja, David, wegen gestern Abend, ich glaube, wir waren beide ein wenig ...
Ja, gestern Abend. Wir sollten über gestern Abend reden.
-Okay. -Pablo?
Wenn Jesse nicht gewesen wäre, hätte ich dich nie kennengelernt.
Oder ... Laura.
-Oder Maria. -Okay.
-Rachel ... -Ja?
Ich bin verrückt nach ihr.
Wie bitte, was?
Meinst du das jetzt ernst?
-Sieht für mich so aus. -Äh, ...
-Du verlässt mich wegen Maria? -Nein.
Nun, ja ich verlasse dich.
Aber Maria weiß überhaupt nichts davon.
Ich habe mein Leben verschlafen.
Und habe dir die Kontrolle über alles überlassen.
-Und ich weiß, dass du keine schlechten Absichten hast. -Was?!
Du bist ein guter Mensch, aber ...
Maria hat etwas in mir geweckt, das ich ... immer vermisst habe.
Oh, ... okay.
Also, nach allem, was ich für dich getan habe, ...
lässt du mich den ganzen Weg in die Karibik fliegen?
-Für das hier? -Ich habe dich nicht herbestellt.
Du bist hier, weil du nicht an mich glaubst und alles kontrollieren willst.
Weißt du was?
So wie ich das sehe, kannst du mit deiner süßen Maria ...
für immer hierbleiben und Piña Coladas am Strand verkaufen.
Eigentlich trinkt hier niemand wirklich Piña Coladas, nur ...
Halt die Klappe! Darum geht es hier nicht!
Du weißt nicht, wie sehr ich diese Szenen vermisst habe.
Es gab sie sehr häufig bei deinem Vater.
Ja, ich bin nicht stolz darauf.
Aber ich habe es einfach nicht mehr ertragen.
Du hast das Herz sprechen lassen, Kumpel.
Dein Herz hat gesprochen, David.
Ich weiß, ich weiß.
Ich bin stolz auf dich.
Willst du etwas essen?
Rachel?
Ähm ... Raquel.
Okay.
Hey.
Hallo.
-David ... -Rachel ...
Fang du an, bitte ...
Okay.
Ich habe die Nacht mit Alex verbracht.
Oh du, du warst bei ihm ...
Weiß ... Maria davon?
Wen kümmert schon Maria? Gott!
Was?!
Ich weiß es nicht, ich schätze, sie wird es bald herausfinden.
Was anderes hast du nicht zu sagen?
Ich weiß nicht.
Tut mir leid, ich weiß nicht. Das ist nicht leicht für mich
Weißt du was?
-Ich verdiene mehr als das. -Ja.
Natürlich tust du das.
Was? Bist du ein jetzt zum Jedi-Meister geworden?
-Ich bin nicht ... -Mach‘s gut, David.
-Maria. -Ah!
-Tut mir leid. -David.
Tut mir leid, dass es mir nicht leid tut.
-Die Rache? -Die Rache.
Bist du okay?
Ich weiß es nicht.
Er will jetzt mit ihr nach New York.
Und außerdem denkt er, dass er ...
der Nachfolger von ... Paul Auster wird.
Du siehst nicht traurig aus.
Bin ich auch nicht.
Ich mein, ehrlich gesagt, ist es mir egal, was sie tun.
Und vielleicht habe ich, ähm ...
Ich ... habe, ... ähm ...
Willst du damit sagen, dass du dich in mich verliebt hast?
Ein kleines bisschen.
Ähm ...
Ich mag dich wirklich sehr.
Ja, ich ...
Und auch wenn ich es gleich bereue, ich sag' ich es einfach frei heraus.
Aber, ...
ich habe das Gefühl, es geht alles so schnell.
Und ... ich hatte noch gar keine Zeit, ...
das alles zu verarbeiten.
Ich glaube, meine innere Stimme sagt mir, dass ...
die Zeit gekommen ist, um etwas zu ändern.
Der Moment in dem ich lernen muss, auch mal ... an mich zu denken.
Und das tue ich jetzt.
Du hast mir geholfen, das zu erkennen.
Kannst du das verstehen?
-Natürlich. -Okay.
Ich bin dankbar, dass du da bist, wirklich.
Ich kann nicht glauben, dass ich dieses ganze Zimmer ...
mit nach New York nehmen will.
Jesse würde sich sehr freuen. Dieser Raum ist die Seele des Hauses.
Sag' den Umzugsleuten, sie sollen sich keine Sorgen um das Klavier machen.
Ich gebe es Pablo. Er wird es verstehen.
Ich werde es ihm sagen.
Es tut mir leid, Verabschiedungen gehen ihm sehr nah.
Er ist einfach ein großer Softie, nicht wahr?
-Was wollt ihr zwei jetzt machen? -David ...?
Denkst du wirklich, dass wir in Jesses Testament nicht bedacht wurden?
Ihr habt es verdient, Laura.
Komm' her.
Danke.
Ich bringe schon 'mal dein Gepäck zum Taxi, okay?
BÜCHER & GETRÄNKE
BÜCHER & GETRÄNKE
-Es ist wunderschön. -Ja, das ist es.
Es ist das beste Schild in ganz Brooklyn.
Okay, du musst nicht gleich übertreiben.
-Es ist aber nicht schlecht. -Ja.
Also ich wette, wir verkaufen mehr Kurze als Longdrinks.
Oh, okay. Das werden wir ja sehen.
Du bist dran. Oh, hallo!
-Rum, bitte. -Rum?
-Rum! Ja. -Eins-null für dich, der erste.
Macht 20$, sorry.
Alles klar, willst du etwas wirklich Lustiges sehen?
-Ich weiß nicht, soll ich? -Ja, unbedingt.
-Wow, du bist ein Idiot. -Ja, aber ein sexy Idiot.
Darüber lässt sich streiten, aber aber ich würde ...
-dir ein paar Punkte geben. -Ich bin dein Idiot.
-Du bist mein Idiot. -Ohhh.
Und glaubst du, sie kommt?
Ich ... ich denke nicht.
Kopf hoch, Bro.
"Erinnerst du dich an meinen Traum?" "Natürlich".
Hallo!
-Hallo. -Ähm, habt ihr „Babies“?
-Das Buch, meine ich. -Das Buch "Babies", richtig.
Ich glaube nicht. Lass mich mal nachsehen.
BABIES - GESCHICHTEN AUS EINER BAR
-Ist alles in Ordnung? -Ja.
Ja, nichts, gar nichts. Äh ...
-Dauert ungefähr eine Woche. -Okay, danke.
Bis dann.
Oh, David, der Laden ist wundervoll.
-Ich bin so stolz auf dich. -Danke.
Oh, hallo, Clara.
-Darf ich dich auf ein Glas Wein einladen? -Ja, bitte.
Komm, ich zeige dir alles.
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