Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
(Junge Frau) Man kann sagen, dass es drei Welten gibt.
Die meisten Menschen leben in der ersten.
Sie machen ihr Ding. Ohne großartig drüber nachzudenken.
(Spannende Musik)
(Junge Frau) Es gibt eine zweite Welt: die der Großmäuler.
Sie bestimmen die Regeln zum Wohle aller, sagen sie.
Aber die Einzigen, die was davon haben, sind sie selbst.
Dahinter gibt es noch eine dritte Welt: meine Welt.
In der jeder am liebsten unsichtbar ist.
Hier bestimmst du selbst, was du machst und mit wem.
Auch wenn nicht immer klar ist, wer das ist.
(Gedämpfte, spannende Musik)
(Idyllische Klänge)
(Vogelzwitschern)
(Musik wird dynamischer)
(Bellen)
Cooles Bike.
Danke.
Spielst du "The Cube"?
Solltest du mal versuchen.
- Hallo. - Hallo.
- Hi. - Hi.
(Leise, düstere Musik)
(Klackern und Piepsen)
(Musik wird dynamischer)
(Ein Klackern setzt ein)
(Musik stoppt)
(Dynamische Musik setzt sich fort)
(Musik verklingt)
Gut, das sind die Zinssätze und die reale Produktion
auf dem Waren- und Dienstleistungsmarkt gegenüber dem Geldmarkt.
Weiß jemand, wie wir die Schnittstelle nennen?
Daphne? Daphne?
IN ZEHN JAHREN BIN ICH MILLIONÄR ODER IM GEFÄNGNIS.
Daphne?
(Vibrieren)
GLEICHGEWICHT
- Gleichgewicht? - Sehr gut, Daphne. Wieder wach?
Wenn die IS-Kurve nach rechts rutscht,
haben wir ein Gleichgewicht bei höheren Zinsen.
Ich versuche, mich in seinen Computer zu hacken.
Ich hab seine IP-Adresse und das Passwort vom Netzwerk.
Es gibt fast keine Firewall.
- Aber du bist noch nicht drin? - Nein.
Du hattest was, um Exploits rauszufinden.
- Ja, sicher. - Hast du da 'nen Link?
Hm...
Bitte.
(Spannende Musik)
(Klackern)
(Bestätigungston)
(Spannende Musik läuft weiter)
(Bestätigungston)
(Musik verklingt)
(Handy vibriert)
Gute Arbeit.
Wo hast du meine Nummer her?
Was machst du morgen?
Um zwei Uhr bei mir.
Ist gut.
Hey. Wie schön.
Okay, wir sollten es eigentlich für uns behalten.
- Aber du hältst deinen Mund, oder? - Was?
Du wirst Tante. Gratuliere.
- Ich gratuliere euch. - Danke.
- Aber ich wechsele keine Windeln. - Gut.
Und ja, wenn es ein Mädchen wird, dann möchten wir sie Eva nennen.
Das hätte Mama gefallen, oder?
- Ein Stück Kuchen? - Nein, danke.
Ich seh euch heute Abend. Ich muss noch was machen. Bis später.
(Vogelzwitschern)
Hallo.
Ich will zu Raymond.
Ich bin Daphne. Ich wohne da gegenüber.
- Iris Groeneveldt. - Guten Tag.
Achte nicht auf das Durcheinander.
Ich kann dich nicht begleiten wegen meiner kaputten Hüfte.
- Okay. - Er ist oben.
(Surren)
(Sanfte Musik)
Hi.
(Piepton)
- Trinkst du deinen Kaffee schwarz? - Ja.
Setz dich.
(Schüsse im Videospiel)
Du weißt, dass das strafbar ist, was du getan hast.
- Und du bist bei der Polizei? - Weiß jemand, dass du hier bist?
- Nein. - Was suchtest du auf meinem Computer?
Nichts.
- Nichts... - Nein.
Ehrlich, das war nur 'n Witz.
Bist du immer so neugierig?
Ich hab dich nicht ausspioniert. Ich konnte nicht schlafen.
Hast du letzte Nacht was gesehen?
Nein.
Nein...
Nein.
Entschuldige.
Macht nichts. Ich zieh zu Hause was Trockenes an.
Da ist das Badezimmer.
Gerade dachte ich noch, du willst mich loswerden.
Willst du dir was dazuverdienen?
Wo kommt das denn jetzt her?
Vergiss es. Ich muss zur Arbeit.
Und was, wenn ich Ja gesagt hätte?
Dann hätte ich dich gefragt,
ob du morgen um fünf Uhr zur Kirche kommst, allein.
- Was würde ich da machen? - Kommst du?
(Kirchenglocke schlägt)
(Gedämpfte, spannungsvolle Musik)
Was machen wir denn jetzt?
Einfach was abgeben.
'ne Packung Kekse?
Okay...
Ich will, dass du das hier abgibst bei Frans van Balen.
Ja?
Es gibt so gut wie kein Risiko.
Warum machst du es nicht?
Okay, erst den Umschlag entgegennehmen und dann das Paket übergeben.
Lass dich nicht aushorchen. Keine Namen, keine Informationen.
Nur der Umschlag. Okay?
Aus welchem Grund sollte ich dir vertrauen?
Weil ich dir vertraue.
(Düstere Musik)
(Türöffner summt)
(Tür quietscht)
(Musik und Piepen eines Flippers)
Hi.
Ich bin auf der Suche nach Frans van Balen.
Kommst du wegen der Bestellung?
Hi. Frans.
Hier lang.
Willkommen.
Ist da alles drin?
Ja. Aber ich hätte erst gern den Umschlag.
Wie heißt du? Ich dachte, Annemarie kommt.
Machst du das zum ersten Mal?
Arbeitest du auch für den Kerl aus Woerden, dieser...
Wie heißt der? Richard?
Gib mir den Umschlag, okay?
- Nein, danke. - Nein?
Kluger Kerl.
Lässt andere die schmutzige Arbeit machen.
Könntest du mich mit ihm in Kontakt bringen?
Ich lass dabei was springen. Es ist kein unanständiges Angebot.
Warte.
Danke. Mach's gut.
(Leise aufregende Musik)
- Willst du so was öfter machen? - Was ist auf dem Stick?
- Du kannst mir wenigstens etwas sagen. - Nur das, was du wissen musst.
Okay.
Stell dir vor, ich bin so dumm und mach das noch mal.
Was dann?
Installiere das hier auf deinem Computer.
Lege einen neuen Account an mit einer neuen E-Mail-Adresse.
Der Rest erklärt sich von selbst.
Okay. Bis dann.
Warte.
Nicht alles auf einmal ausgeben.
(Spielerische Musik)
(Musik schwillt an)
(Dröhnen mischt sich unter die Musik)
(Schritte)
- Hi. - Hi.
Ähm... Agnes hat wieder ihre Tage bekommen.
Ja...
Ich glaube, es wäre eine gute Idee, was zusammen zu unternehmen.
'nen Film gucken oder so.
- Ist gut. - Ja? Okay.
Gut.
(Unverständliche Gespräche über Funk)
Ähm, Leute, das ist Ben Hassin. Das ist euer neuer Kollege.
Er war IT-Experte bei mehreren großen Banken.
Aber ab heute leitet er die Untersuchung zu Silk Road. Ben?
Ich habe alle eure Passwörter geknackt. Das war eigentlich ganz einfach.
Ich wollte zeigen, dass wir unsere Sicherheitsstandards überprüfen müssen.
Interpol hat uns einen Anschiss verpasst,
weil der Ecstasy-Handel übers Internet extrem angestiegen ist.
Okay, macht weiter. Ben?
Hi.
Sem. Ich bin der Businesspartner von Raymond.
- Nicht dein Ernst. - Glückwunsch.
Du hast den Test mit Auszeichnung bestanden. Kommst du?
- Was machen wir? - Was abholen.
Fängst du jetzt auch schon an? Lass mich raten. Eine Bestellung?
- Oder hast du selbst was bestellt? - Hm?
Silk Road. Erinnert mich an Amazon.
Wenn du alles schon weißt, warum fragst du?
Ich will nur wissen, was ich hier tue.
Raymond sagt, du bist perfekt, um uns zu helfen.
Ein Geschenk Gottes.
- Sagt er das? - Mhm.
Eigentlich mag er keine Leute.
Auf jeden Fall nicht sofort.
(Gedämpfte, gefahrvolle Musik)
(Bedrohliche Klänge)
(Flimmernder Ton)
Kommst du?
Danke.
Arbeitest du nur für Raymond?
Ich arbeite mit ihm zusammen.
Er macht die Pläne, und ich schätze ein, ob sie funktionieren.
Und Annemarie?
Die gibt's nicht.
(Nachdenkliche Musik)
Danke.
Kommst du mit was essen?
- Ja, gut. - Okay.
Guck doch mal, ob dir was gefällt.
- Ich fühl mich ganz wohl hiermit. - Weiß ich.
Aber Raymond sagt, es ist wichtig, dass du nicht auffällst.
Bin gleich wieder da.
- Wie viel ist da drauf? - Genug.
(Türöffner piept)
- Du sagst, wir sollen nicht auffallen. - Steig ein.
- Das steht dir. - Ich fühl mich wie 'n Osterei.
- Sehr zum Wohl. - Danke.
Silk Road steht für Erneuerung. Für vollkommene Freiheit.
Freiheit ist, dass jeder Spinner im Internet 'ne Waffe kaufen kann?
Oder 'nen Auftragskiller anheuern, um jemanden zu ermorden?
Du hast dir die Seite schon angeguckt.
- Passiert das wirklich? - Weiß ich nicht.
Aber ich weiß, dass die Leute, die uns dagegen beschützen sollen,
sich selbst daran bereichern.
Der Bitcoin ist für alle.
War in den Kartons das, was ich denke?
Was dachtest du, als er dich gefragt hat?
- Weiß nicht. - Brauchtest du Geld?
- Ich spreche nicht gern über mich. - Warum nicht?
Ist langweilig.
Willst du noch was trinken gehen?
Vielleicht.
Ich treff Raymond auch später noch.
Okay, ein Getränk ist prima.
(Ruhige Elektromusik)
- Was willst du trinken? - Für mich einen Gin Tonic.
Zwei Gin Tonic, bitte. Danke.
- Willst du probieren? - Nein.
Nein? Wirklich nicht?
- (Sem) Danke. - Bitte sehr.
Prost.
Komm.
(Ruhige Elektromusik)
- Hey, Ray. - Hey.
Hey, hey, hey. Alles klar?
Ja, und bei dir? Hey.
Hey.
- (Raymond) Willst du eine? - Ja.
Hier, für dich.
Ist nur 'n Viertel. Kann nix passieren.
(Sphärische Elektromusik)
(Musik wird rhythmischer)
(Musik stoppt)
- Sag mal, ist das deins? - Ja.
Wo hat du das her?
Hab ich gekauft. Ganz billig bei eBay.
Hm...
Du kannst es haben.
Wie geht's dir eigentlich?
Ja, gut.
Lieb, dass du fragst.
- Was tust du denn hier? - Könnte ich dich genauso fragen.
Na ja, ich will zu Raymond.
Okay.
Ray.
- Ja? - Komm mal kurz.
Was ist denn?
- Hey, Daphne. - Hey.
Schön, dass du hier bist.
Wenn wir dich jetzt reinlassen,
hoffe ich, dass du weißt, was das bedeutet.
Steht dazu was in den allgemeinen Geschäftsbedingungen?
Du kannst auch nach Hause gehen.
Du vergisst alles, und wir sind einfach nur gute Freunde.
Vertraue niemandem, nur weil er blaue Augen hat.
Ich hab braune.
Na dann. Willkommen.
Ja.
(Spielerische Elektromusik)
(Sem) Du musst Handschuhe anziehen.
(Dröhnende Elektromusik)
(Stumme Szene)
Dann kommt es hier rein. Und das Etikett drauf.
(Sem) Ungarn, Oakland, New York. Das Zeug geht überallhin.
(Elektromusik läuft weiter)
(Raymond) Bologna, Frankfurt, Marseille, Bukarest, Washington, Caracas, Oslo.
(Elektromusik läuft weiter)
(Dozent spricht Englisch) Knüpfen wir an gestern an.
Achten Sie bitte auf die Divergenz des Wachstums,
die sich zwischen den Schwellenländern und den Industrieländern zeigt.
Auf der linken Seite sehen Sie die Industrieländer...
Komm.
(Dozent) Kommen Sie rein oder gehen Sie.
(Daphne) Entschuldigung.
Wiedersehen.
Die Polizei hat uns gehackt.
Und ich kann Raymond nicht erreichen. Du musst mir helfen.
- Ja, aber ich bin nicht Raymond. - Versuch es wenigstens.
(Eindringlich) Na los.
Eine dieser IP-Adressen muss es sein. Wir sind jetzt runter auf zwölf.
Eine von denen ist es.
Gib mir die Daten, die wir zuletzt benutzt haben.
(Stetiges Piepsen)
- Was machst du? - Einiges.
(Schritte)
Wo warst du, Mann? Wir sind gehackt worden.
(Spannende Musik)
(Schnelles Piepsen)
Was machst du denn?
- Es werden weniger, oder? - Ja.
Zehn.
Ich leite sie zu einer ungesicherten IP.
Das hinterlässt erst recht Spuren.
- Na komm schon. - Acht.
Wie kann das passieren?
Ich musste neue Accounts anlegen. Ich hab dich gewarnt.
Du hast gesagt, dass du alles unter Kontrolle hast.
Sieben.
Der Code wurde schon benutzt.
Sechs.
Ich hab 'ne Idee.
Ja...
(Schnelles Tippen)
Ach, Scheiße. So 'ne Kacke.
Fünf.
Lass mich mal.
(Raymond) Fuck.
- Drei. Einer von denen muss es sein. - Ich schicke ein Team raus.
(Mann über Funk) Verstanden.
- (Über Funk) Welche Hausnummer? - (Ben) Zwei.
(Ben) Ich hab sie, ja.
(Spannungsvolle Musik)
(Polizist) In Position. In Position!
- Polizei! Hände über den Kopf! - Auf den Boden!
(Polizist) Hier Minna Zwei. Gebäude ist gesichert.
(2. Polizist) Blick nach unten. Rein ins Auto.
(Flotte Partymusik)
(Raymond) Um ehrlich zu sein, es war ein geiles Jahr.
Aber was letztens passiert ist, geht echt nicht.
Ich will, dass keiner von uns
mehr in direkten Kontakt mit den Lieferanten kommt.
Ich will viel mehr Zwischenhändler.
Wir werden uns nicht mehr zu Hause einloggen,
nur noch in der Öffentlichkeit.
Cafés, Bars, auf jeden Fall nicht zu Hause.
Damit minimieren wir das Risiko, und wir werden verdammt noch mal groß.
Ach ja. Ich hab noch ein kleines Geschenk.
(Partymusik läuft weiter)
(Daphne) Krass.
(Raymond) Das gehört uns, Baby.
(Funkige Popmusik)
(Musik läuft weiter)
(Musik stoppt)
(Sem stöhnt)
- Weißt du, wo Raymond ist? - Was?
Weißt du, wo Raymond ist?
Vielleicht bei seiner Mutter oder so.
(Melancholische Klänge)
Was ist los?
Ich muss nach Hause.
- Hi. - Hi.
(Türklingel)
Guten Morgen.
Ja. Danke.
Daphne?
Woher hast du das?
Hab ich gekauft.
(Melancholische Klänge)
Wo warst du letzte Nacht?
Hm, Daphne?
Ich hab wenig geschlafen. Ich will rauf...
Antworte, wenn ich frage. Wo warst du?
Daphne, du kannst hier nicht rein- und rauslaufen,
ohne dass du jemandem Bescheid sagst.
Klar.
(Klopfen)
(Schritte)
Ich verstehe sehr gut, dass du Mama sehr vermisst.
Aber genau darum will ich, dass du mit mir redest.
Ich bin 20. Ich hab ein eigenes Leben.
Wo gehst du hin?
Ich ruf dich an.
(Ein Handy klingelt)
(Vibrieren)
Hi.
Hey.
(Dramatische Klänge)
(Sem) Ich hätte dich warnen sollen.
Danke.
Josefien war früher ins Raymonds Klasse.
Damals hatte sie kein Interesse, aber jetzt schon.
Okay.
Ich versteh dich.
Ich verstehe, dass du in ihn verliebt bist.
- Hey. - Unsinn.
- Unsinn? - Ja.
Hat er schon über Venezuela gesprochen?
Nein.
(Türklingel)
Ja?
Ja. (Türöffner summt)
Er ist hier.
Sag nichts über das, was wir geredet haben.
Was war denn los?
Nichts. Ich hatte einfach keinen Bock auf meinen Vater.
Ach so.
Na ja. Entschuldige, ich würde dir gerne helfen, aber...
Nein, schon okay. Ich kann bei Sem schlafen.
- Du hättest nicht kommen müssen. - Vertrag dich mit deinem Vater.
Danke für dein Mitgefühl, aber das ist meine Sache.
Daphne, wenn Väter sich Sorgen machen, können sie nervige Fragen stellen.
Das können wir echt nicht gebrauchen.
Okay?
Er hat recht.
Echt.
(Melancholische Musik)
Ich muss zugeben, dass ich am Anfang ein bisschen durcheinander war.
Daphne ist ein paar Jahre jünger,
aber zum Glück beruht es auf Gegenseitigkeit, oder?
(Agnes' Freund) Es muss sich gut anfühlen, dann stimmt es.
(Raymond) Absolut.
(Agnes' Freund) So war das bei uns auch.
(Raymond) Es fühlt sich nach einer richtigen Beziehung an.
Wir schaffen das schon.
Hört sich gut an.
Weil: Ich hab mir schon ein bisschen Sorgen gemacht.
Papa...
Ich will nur, dass du weißt, dass ich nicht sauer bin oder so was.
(Lautes Motorbrummen)
(Nachrichtenton)
Josefien?
Ja. Es wäre besser gewesen, ich hätte euch vorgestellt.
Ich hab über die Zwischenhändler nachgedacht. Ich weiß jemanden.
Oder siehst du mich als Zwischenhändler?
Du könntest einen größeren Anteil bekommen.
Das ist keine Antwort.
Willst du oder willst du nicht?
- Hast du drüber nachgedacht? - Ja.
Und?
Warum fragst du eigentlich?
Ist es meinetwegen, oder brauchst du einfach irgendjemanden?
Na, beides.
Komm.
Du nimmst einfach nur den Umschlag, sonst nichts. Okay?
- Okay. - Hast du das Telefon?
- Ja. - Okay.
Es gibt so gut wie kein Risiko.
(Nachdenkliche Musik)
(Daphne) Ich weiß nicht, ob wir mit Jimmy weitermachen sollten.
Wieso nicht?
Am Anfang hattest du doch auch deine Zweifel.
Hey, ähm... Hast du den schon mal gesehen?
Woher hast du das?
Das ist Gert Tiggelman.
Leiter des Dezernats für Internetkriminalität.
Er steckt hinter dem Hack.
Wir sollten ihn auf unsere Seite ziehen.
Wie das denn?
Er muss Unterhalt an zwei Exfrauen bezahlen,
und das mit einem Nettoeinkommen von 2000 im Monat.
Und er hat eine Schwäche für schöne Frauen.
Schick Josefien zu ihm.
Was? Willst du, dass ich mit ihm ins Bett gehe?
Nein, Daphne.
Ich will, dass du bei ihm vorfühlst.
Wenn wir ihn auf unsere Seite kriegen,
ist unsere Position stärker als je zuvor.
- Hier, bitte sehr. - Danke.
Kennen wir uns?
Nein, aber ich weiß, wer du bist. Und was du verdienst.
Du kannst ein bisschen Extrakohle gebrauchen, oder?
Du hast zwei Möglichkeiten: Du arbeitest nicht mit uns zusammen...
Okay, ich hätte sie nicht darum bitten sollen.
Jetzt kennen sie ihr Gesicht!
Reiß dich zusammen. Wir haben 'ne Riesenbestellung.
Wenn du Daphne in Gefahr bringst, reiß ich dir den Kopf ab!
Soll jemand anders den Deal durchziehen?
Ja und? Die waren noch nie aktiv im Netz.
Den Kommissar hast du auch falsch eingeschätzt.
Ich hab Daphne falsch eingeschätzt.
Entschuldigung.
- Wir sollten alles kurz einfrieren. - Einfrieren?
- Du willst das einfrieren? - Ja.
Der größte Lieferant in Südamerika will mit uns zusammenarbeiten!
Es war deine Regel: Nie Kunden annehmen, die mehr wollen, als wir bieten können.
Der Deal ist schon gelaufen.
(Beklemmende Musik)
Vielleicht müssen wir mit 'ner kleinen Menge anfangen,
um den Kunden besser einzuschätzen.
Das ist das Mindeste.
Okay.
Fährst du oder ich?
Ich mach es. Mit Jimmy.
(Unheilvolle Musik)
Siehst du den Mann auf der Bank? Nimm die Tasche. Er weiß Bescheid.
Na los.
Das wird schon.
(Gedämpfte, spannungsvolle Musik)
(Dynamische Musik)
(Bremsen quietschen)
Scheiße.
- Sollten wir nicht zur Polizei gehen? - Nein.
Wir müssen irgendwas tun können.
(Raymond) Hast du Jimmy das Telefon gegeben?
Ja.
Dann finden wir ihn.
(Rasselndes Piepsen)
(Schnelles Piepsen)
Keinem von uns macht es was aus,
wenn wir die Typen verschwinden lassen, oder?
Mach keinen Scheiß.
AUFTRAGSKILLER
- Das ist kein Computerspiel. - Das weiß ich.
Hey. Wir wollten doch keine Gewalt, oder?
Nein, aber wir müssen denen zeigen, wer der Stärkste ist.
Das ist krank.
Willst du über Leichen gehen?
Was sollen wir denn tun?
- Willst du zur Polizei? Geh! - Scht!
Wenn wir zur Polizei gehen, können wir nicht für Jimmy garantieren.
ZIEL IN DEN NIEDERLANDEN 1500 BITCOINS
Ts.
(Düstere Musik)
Also, sind wir uns einig?
Was ist, wenn wir Nein sagen?
Na gut, dann nicht.
Jimmy ist dein Freund. Ich kann das nicht entscheiden.
(Nervenaufreibende Musik)
KAUF BESTÄTIGT
(Nervenaufreibende Musik schwillt an)
(Klicken, Musik stoppt abrupt)
(Schluchzend) Es tut mir so leid.
(Melancholische Musik)
(Ein Handy vibriert)
Hallo? Ja.
Das Taxi ist da.
Hey.
(Jimmy schluchzt)
(Melancholische Musik)
(Der Motor startet)
(Mutter) Krieg ich keinen Kuss mehr?
Komm, setz dich hin.
(Sanfte Musik)
Schlaf gut.
(Sanfte, melancholische Klänge)
Was machst du?
Ich hör auf. Hätte ich schon früher machen sollen.
Ich hab einen alten Campingplatz in Frankreich gekauft.
Ist ein schönes Fleckchen. Du könntest mitkommen.
Das hätte nie passieren dürfen.
Niemals.
- Wir haben das zu dritt beschlossen. - Was sagst du?
- Wir haben das zu dritt beschlossen. - Das ist nicht dein Ernst.
Ich hab ihn immer bewundert. Ich hab neben ihm in der Wiege gelegen.
Unsere Mütter waren befreundet, aber er dreht durch, total.
Brillante Menschen, so wie er, werden dann echt gefährlich.
Und was wirst du ihm sagen?
Überhaupt nichts. Wenn er das hört, bringt er mich um.
Raymond würde dir nie was antun.
Nein? Du glaubst, du kennst ihn besser als ich?
Erzähl es ihm nicht.
(Melancholische Musik)
- (Vater) Hi. - (Agnes) Paris. Das ist echt toll.
(Vater) Du hast Glück mit so einem Freund.
Dein Vater und deine Schwester sind eifersüchtig.
(Agnes) Ja, das ist so romantisch.
Wusstest du, dass Mama und ich auch in Paris waren?
Genauso, spontan mit dem Auto. Frühstück auf dem Champs-Élysées.
Herrlich.
Wir sollten jetzt los. Sonst sind wir morgen immer noch nicht da.
(Agnes) Wiedersehen!
(Lautes Motorbrummen)
(Melancholische Klänge)
Entschuldige.
Wir müssen untertauchen.
Und danach fahren wir nach Venezuela.
(Vogelzwitschern)
ABRECHNUNG IN ROTTERDAMER UNTERWELT
Komm mal her.
ABRECHNUNG STEHT IN ZUSAMMENHANG MIT SILK ROAD
Wir dürfen keine Fehler mehr machen.
(Türklingel)
- Hey, Jimmy. - Hallo.
Hallo. Schön, dich zu sehen.
- Ist Daphne da? - Nein, die ist ein paar Tage weg.
Schön, dass ihr noch Kontakt habt.
Ich glaub, dass Daphne in Gefahr ist.
- (Daphne schreit auf) - Pass auf, pass auf.
Ist es nicht ein bisschen zu früh für Venezuela?
Du klingst wie Sem.
Was hat er sonst noch gesagt?
Sind deine Eltern schon lang getrennt?
- Sem sagt, das hätte dich verändert. - Blödsinn.
Warum sagt er das dann?
Es ist so...
Du bist sehr besonders.
Sem hat das sofort gesehen, und mir ist das jetzt erst aufgefallen.
Das hat sich verändert.
(Ein Handy vibriert)
Geh nicht ran.
(Handy vibriert weiter)
Keiner muss wissen, dass wir hier sind.
Verstehst du?
(Vibrieren bricht ab)
Okay.
- Tag. - Hallo. Leo van Dam.
- Tiggelman. - Jimmy Le Fant.
- Setzen Sie sich. - Ja, danke.
Ich habe eine Tochter...
(Sanfte, harmonische Musik)
(Langsame, zarte Klänge)
(Musik verklingt langsam)
(Vogelzwitschern)
(Leises Tippen)
Die Konten sind abgeräumt. Hab ich gerade zufällig gesehen.
- Wie viel ist weg? - Die Hälfte.
Nimm Kontakt zu ihm auf.
- Die Hälfte gehört doch sowieso ihm. - Die Hälfte, ja.
Aber ich will nicht, dass er einen dummen Fehler macht und uns verrät.
(Handyklingeln)
Hey.
Hey.
- Wie geht's dir? - Gut, und dir?
Gut.
Ich hab was Seltsames rausgefunden.
Die Bitcoins wurden geklaut.
Sagt Raymond das?
- Weißt du was darüber? - Natürlich weiß ich nichts darüber.
Du klingst ein bisschen angespannt.
- Wo ist Raymond? - Weg.
Okay.
Hast du drüber nachgedacht, herzukommen?
Du bist willkommen.
Ich könnte es verstehen, wenn du die Hälfte genommen hättest.
Du wirst ihm immer ähnlicher.
Glaubst du, dass ich alles zugebe?
- Also hast du das Geld? - Vergiss es. Ruf mich nicht mehr an.
Sem, warte. Warte!
Vielleicht komm ich doch zu dir. Wo bist du?
Raymond?
Ich mach die Tickets klar und ruf dich an.
Ich seh dich in ein paar Tagen am Flughafen.
Okay.
Okay.
(Gefühlvolle Musik)
Wir sehen uns in ein paar Tagen.
(Musik verklingt)
(TV-Sprecherin) Auf der D57 in Südfrankreich
ist ein 22-jähriger Mann aus Woerden ums Leben gekommen.
Die Polizei vermutet, dass es sich um eine Abrechnung handelt.
(Nachrichtenton)
(TV-Sprecherin) Für weitere Untersuchungen
wurde eine Sonderkommission gebildet.
Augenzeugen werden dringend gebeten, sich zu melden.
Wenn Sie Informationen über diesen Mann haben,
melden Sie sich über diese Hotline oder bei der Polizei.
(Freizeichen)
- Hey. - Hey.
Gut, dass du anrufst. Ich hab alles geregelt.
In zwei Tagen geht's los. Businessclass.
Hast du was von Sem gehört?
Nein.
- Du? - Nein, ich auch nicht.
- Soll ich ihn noch mal anrufen? - Nein, lass mal.
Aber er ist dein bester Freund.
Das war er.
(Dramatische Musik)
In zwei Tagen am Flughafen.
Ich hab alles rausgesucht. Ich schick dir noch die ganzen Infos.
Ich seh dich dann dort, okay?
Venezuela wird fantastisch, das verspreche ich dir.
- Ich leg mich noch mal kurz hin. - Ja, mach das.
Schlaf gut. Ich denk an dich.
Ja.
(Dramatische Musik läuft weiter)
(Musik verklingt)
Hier ist es.
Hi.
Hey, setz dich.
Kennen Sie Sem Koster?
Er ist gestern in Frankreich gestorben.
Kanntest du Sem?
Sem war ein Freund von mir.
Wissen Sie, was passiert ist?
Ich habe es so verstanden, dass es ein Unfall war.
(Melancholische Musik)
Angenommen, ich habe Hinweise...
dass es Mord war.
Noch ein Mord.
Was meinen Sie?
(Verstörende Musik)
(Lautsprecherdurchsagen)
Hi.
- Alles gut? - Ja. Und bei dir?
Ja. Äh...
Ich hab dich nach meiner Mutter benannt: Eva Lucassen. Gut, oder?
Ich bin dein Mann: Harm Lucassen.
Ich bin bereit.
Los, gehen wir.
Wir können immer noch aufhören.
Wegen des Geldes brauchst du das nicht zu machen.
Siehst du dich den ganzen Tag faul am Strand rumliegen?
Nein.
(Rasante, spannungsvolle Musik)
WIR SIND ANGEKOMMEN.
(Er lacht leise)
Was?
IHR WERDET ERWARTET.
(Sanfte, melancholische Musik)
Kommst du?
(Leise, unheilvolle Klänge)
(Eine Krähe schreit)
(Unheilvolle Klänge)
(Musik wird dynamischer)
(Auf Spanisch) Die Tasche runter!
Jetzt mach schon! Die Hände hoch!
Na los!
- (Reporterin) Herr Tiggelman? - Ja?
Stimmt es, dass Sie Hilfe von einem Insider bekommen haben?
Na ja, es handelt sich um einen der größten Internet-Drogenhändler der Welt.
(Sanfte, atmosphärische Klänge)
(Vibrieren)
- (Mann) Daphne? - Wer ist da?
Ich kann Ihnen sagen, das war ein durchschlagender Erfolg.
Keine Opfer.
Du weißt genau, wer dran ist.
Das ist unmöglich.
Die Polizei war schneller bei mir.
(Mann) Und, beißen sie?
Ben Hassin, Polizei.
(Sem) Ich wollte nicht für alles geradestehen.
Ja, ich hab mit ihnen zusammengearbeitet.
RUFEN SIE BITTE DIE POLIZEI AN.
Wie du.
Aber ich dachte, dass Raymond...
Komm bitte hierher.
Wir passen viel besser zueinander.
Hallo? Daphne?
(Besetztton)
(Melancholische Musik)
(Daphne) Ich hab noch mal nachgedacht.
In die erste Welt zurückzukehren,
die für die meisten Menschen noch nicht mal so verrückt ist,
ist für mich keine Option.
Ich hab auch keine Lust mehr,
nach der Pfeife von den Menschen aus der zweiten Welt zu tanzen.
Muss auch nicht sein, weil ich jeden Tag besser werde.
Man sagt zwar, Liebe macht blind...
Aber ich hätte der Liebe vertrauen sollen.
Noch 1238 Tage, dann kommt er wieder raus.
Und dann verschwinden wir in unsere eigene Welt.
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.