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Die Pferde sind bereit!
Nein, Clay, keine Sorge. Ist die einzige Arbeit, die der Idiot gut kann.
Und wieso gebraucht er den Atem nicht, um Bescheid zu geben, dass er fertig ist...
- anstatt die Tür kaputt zu treten? - Weil er nicht nur ein Idiot ist...
sondern auch noch stumm. Er kennt nur die Sprache der Hände.
Und die der Füße. Nicht wahr, Holzkopf?
- Wo hast du den denn aufgegabelt? - Er kam her und fraß wie ein Schwein.
Aber er hatte kein Geld, um zu bezahlen.
Und um die Mahlzeit zu begleichen, hab ich ihn zum Holzhacken geschickt.
Dann aß er wieder und seitdem lass ich immer einen Teller Bohnen übrig.
Stimmt doch, was, Riesen-Blödmann?
Der ist wirklich blöde. Nun, es ist spät geworden.
Ich fahre die Kutsche nach Lubbock. Wer mitkommen will, möge sich beeilen.
- Guten Tag. - Guten Tag.
Guten Tag.
Beweg dich, du Schwachkopf! Es sind Kunden im Anmarsch.
Guten Tag.
Die Pferde, du Idiot!
Nein, Jungs, auf den ist kein Kopfgeld ausgesetzt.
Dieser Ochse wird nur von mir gesucht, da ich ihm stets einen Bohnenteller übriglasse.
- Und, wie lief die Jagd? - Schlecht.
Wir waren Saddler McCoy auf den Fersen, aber die Rangers haben ihn vor uns gegriffen.
So haben sie uns das Brot aus dem Mund genommen.
Und ich meine doch, diese Riesenbestie schon irgendwo gesehen zu haben.
Hey du, warst du schon mal in Baton Rouge?
Und spiel nicht den Cleveren.
Du musst „Ja, Sir” oder „Nein, Sir” sagen.
Da könnt ihr lang warten, bis der euch antwortet.
Dieser Idiot ist stumm.
Habt ihr nichts mehr von der Bande des Engländers gehört?
Nein, ich glaube, die Bande hat sich aufgelöst.
Man sagt, der Prediger wäre in Kalifornien gelandet...
um den Leuten mit seinen Predigten den Nerv zu töten.
Ein weiterer ist im Gefängnis von Yuma und vom Riesen hört man nichts mehr.
Er wird wohl den Engländer in die Hölle begleitet haben.
- Wieso? Wurde der Engländer kalt gemacht? - Nein, man hat ihn mausetot aufgefunden...
mit dem Gesicht zur Sonne gerichtet. Später erfuhr man, dass er im Bordell starb.
In den Armen einer irischen Hure.
Sein letzter Wunsch war es, unbegraben in der Prärie zu liegen...
um ihr für das zu danken, was sie ihm gegeben hatte.
Der Prärie danken? Das ist doch hirnrissig.
Blöder englischer Bastard!
- Der Engländer war kein Bastard. - Sei ruhig, du Stummer.
Einen Tropfen?
Wie viel bist du wert?
300?
Mehr oder weniger, ich weiß es nicht mehr genau.
Tot oder lebendig?
Ganz egal.
Wenn du noch ein Weilchen leben willst, komm mit uns und benimm dich.
Also, der Engländer war mein Freund.
Und er war kein Bastard.
- Wie du willst, er war kein Engländer. - Nein.
- Ich sagte, der Engländer war kein Bastard. - Der Engländer war kein Bastard.
Bist du jetzt zufrieden?
Nein.
Du musst sagen:
„Der Engländer war kein Bastard, Sir.”
So ist es besser, du Rindvieh!
Sei gegrüßt.
Brauchen Sie etwas?
Überprüf mal das linke Vorderbein. Das Hufeisen hat sich gelockert.
Das ist aber mächtig locker.
Na komm, richte das.
Hör mal, kannst du mir sagen, ob sich so'n komischer Kauz im Dorf aufhält?
So eine Art Prediger.
Verdammte Sünder! Ihr Huren und Säufer!
In die Kirche müsst ihr alle kommen, um euch eurer Sünden...
Schon gut, ich habe ihn gefunden.
- Der Zorn Gottes wird euch treffen! - Er ist immer nett zu den Frauen.
Raus! Raus! Alle in die Kirche! Schnell!
Ihr elendigen Sünder.
Feuer und Heuschrecken werden auf Sodom und Gommorha niederregnen!
Zeigt Reue und die Pforte zum Paradies wird sich öffnen!
Bewegt euch! Und du Maddalena, was zum Teufel machst du auf dem Boden?
Steh auf und geh in die Kirche. Geht weg da! Na los!
Beeilung! Steh auf, du Sünderin! In die Kirche!
Und ihr, beeilt euch mit dem Pianola.
Wenn ihr Lobhymnen auf den Herren singt, garantiere ich euch einen guten Rabatt...
für den Tag des jüngsten Gerichts. Auf, ihr Sünder! Ihr Schande der Menschheit!
Alle in die Kirche, um zu singen und zu beten!
Die Bestrafung wird euch ereilen, ihr verdammten Spieler!
Ihr werdet recht bald damit aufhören, Familienväter auszunehmen.
Ihr spielt mit Karten aus glühendem Eisen, solange bis ihr vier Asse habt.
Aber in dem Kartenstapel wird sich kein einziges Ass befinden.
Und die Karten werden glühen, das könnt ihr mir glauben.
Ja, ja.
Und ihr...
ich sehe euch an und muss weinen, wenn ich daran denke, was euch erwartet...
im Jenseits, im Anschluss an euer schmutziges Leben.
Ihr werdet gezwungen sein, euch mit teuflischen Sadisten zu paaren...
und dabei habt ihr lodernden Sex! Maddalena, du zitterst. Hast du Angst?
Nun ja, vielleicht wird diese Angst dich ja retten, mein Kind.
Ich zittere, weil mir kalt ist, und sehen wir zu, dass wir hier fertig werden.
Ich hab Kunden, die auf mich warten.
Und glaub mir, Freundchen, die sind auch vom Teufel besessen.
Oh ja. Und wie...
Und ihr verfluchten Alkoholiker...
Ihr werdet verdammt sein, in alle Ewigkeit in der Wüste zu verharren...
und es wird dauerhaft Scheiße regnen!
Aber ihr habt keinen Schirm, meine Brüder.
Nun, das wäre ja das Mindeste, aber glaubst du...
wir dürften uns ab und zu ein Gläschen genehmigen?
Na ja, ein Gläschen könnte schon drin sein.
Ich weiß, dass der Herr recht streng mit den Alkoholikern ist...
aber ich glaube nicht, dass er soweit geht, einem armen Sünder...
ein gutes Gläschen Whisky hin und wieder auszuschlagen.
Was sollen wir tun?
Okay.
Das mit dem Scheiße-Regen geht klar.
Und jetzt singen wir Loblieder auf den Herrn.
Und jetzt geht zum Teufel.
Wie nervig...
Los, macht mal Platz da. Das ist aber ein schönes Pianola.
Und ihr Sünderinnen, kehrt zum Saloon zurück.
Hier gehört ihr nicht her.
Täglich muss man's hin und her schleppen. Das ist eine echte Qual.
Dass der Himmel euch verzeihen möge.
Wie zum Teufel geht's dir, Joe?
- Ich glaub, mich trifft der Schlag. - Das wäre unser Glück, Bruder...
Der Himmel weiß, wie glücklich ich bin, dich zu sehen.
Aber entschuldige, wollten wir uns nicht mit dem Engländer und Monkey...
in ein paar Monaten in Abilene treffen?
- Ja, so hatten wir's vereinbart. - Und jetzt?
Der Engländer wird nicht bei dem Treffen erscheinen.
Wieso?
Sie haben ihn platt gemacht, nicht wahr?
Wer ist es gewesen?
- War das nicht etwas zu früh, Chef? - Er ist in einem Bordell in Tucson gestorben.
- In den Armen eines irischen Mädchens. - Ein fürwahr wundervoller Tod.
Zwar unvereinbar mit der gängigen Moral, aber dennoch ein wundervoller Tod.
Und von Monkey hast du nichts gehört?
Kannst dir ja denken, wo er steckt, wenn man ihn alleine lässt.
- Verstehe. Dann gilt's ihn da rauszuholen. - So sieht's aus.
Lächle...
du wollüstige, kühl angehauchte Erde!
Erde der schlummernden, zerfließenden Bäume.
Erde nach Sonnenuntergang. Erde der nebelumhüllten Berggipfel.
Erde mit dem gläsernen Guss des Vollmonds in bläulichem Schimmer.
Lächle.
Lächle.
Denn dein Geliebter kommt!
- Das ist ein Gedicht. - Es ist sehr schön.
- Walt Whitman, Dichter... - Benny Dirman, Viehhüter.
- Hey, seht mal! Zwei Cowboys! - Ja, stimmt, es sind wirklich zwei.
- Da gibt es keinen Zweifel. - Meine Fresse, welch ein gutes Auge.
Sieh dir nur die verdammte Eisenbahn an. Bis hierher ist sie schon vorgedrungen.
Sie wickelt die Menschen wie ein Spinnennetz ein.
Lass uns jetzt gehen. Yuma ist noch weit weg.
Und ich glaube nicht, dass Monkey eine gute Zeit hat.
Rauskommen!
Rührt euch! Rührt euch!
Aufgepasst! Stillgestanden!
Linksum! Marsch!
Bewegt euch! Eins, zwei! Eins, zwei! Eins, zwei!
Vorwärts, ihr Drecksäcke!
Runter mit der Pfote!
Vorwärts! Eins, zwei! Eins, zwei! Eins, zwei!
Bewegt euch!
Eins, zwei! Eins, zwei! Eins, zwei! Eins, zwei! Eins, zwei!
Beeilung!!
Rührt euch! Abmarsch!
Bewegt euch, ihr Dreck...
Halt...
Hey Monkey...
- Meinst du nicht, das geht etwas zu weit? - Findest du?
Was hältst du von 20 netten Peitschenhieben?
- Sagen wir zehn. - 18.
Zwölf.
- 15. - Abgemacht.
Okay.
Mach mal hier auf.
- Die Jacke, Monkey. - Was?
- Die Jacke. Ich muss dich auspeitschen. - Ach ja, richtig.
- Liget? - Ja, Sir?
Bringen Sie 1244, ähm, Herrn 1244, also, Herrn Monkey Smith in mein Büro.
Sofort!
- Ja, Sir! - Was zum Teufel der wohl will?
Geh schon, du Riesenaffe.
Ihre Fahne...
Wisst ihr, sie hat 13 Streifen und 42 Sterne. Nein?
Also, wir befinden uns hier.
Nein?
Herein!
Machen Sie's sich bequem.
- Steh auf, du! - Liget!
Beruhigen Sie sich. Monkey, also Herr Monkey Smith ist frei.
Was?
Er ist wegen guter Führung begnadigt worden.
Wegen guter Führung?
Direktor, schon vergessen, dass dieser Gorilla die Gefangenen zur Revolte angestachelt hat?
Er hat eine Wache getreten!
Und erst gestern hat er mir einen Skorpion in den Hut gesteckt!
- Aber das war doch nur ein Scherz. - Sei still!
- Direktor, das ist der übelste Verbrecher... - Es reicht, Liget!
Die hier anwesenden Herren haben ein rechtmäßiges Entlassungsschreiben.
Das ist etwas Unerhörtes! Kann ich das Schreiben sehen?
- Mit Ihrer Erlaubnis, natürlich. - Aber sicher doch.
Würden die Herrschaften ihm das Schreiben zeigen?
- Zeig ihm das Schreiben. - Aber klar doch.
- Hast du etwa das Schreiben? - Nein, ich hatte es dir gegeben.
Entschuldigen Sie, wenn ich mich einmische.
Kann es sein, dass es sich dort befindet. Dort, in der...
Ach, sieh mal. Da ist es ja.
Nun, ich denke, jetzt wäre damit alles rechtens.
- Nicht wahr, mein Freund? - Ja. Ich denke ja.
Warum steht ihr rum? Setzt euch doch.
Ja, fühlt euch so, als ob ihr zu Hause wärt. Bitte.
- Wie ist es dir ergangen, Monkey? - Na ja...
Nicht schlecht. Nicht schlecht.
- Und was ist der Herr Direktor für ein Typ? - Ist ein guter Kerl. Vielleicht etwas faul.
Aber es ist Liget, der hier drin alles macht.
Na, fein.
- Und wie verhält sich der Bulle? - Auch er nicht schlecht, um ehrlich zu sein.
Die Peitsche sitzt bei ihm etwas locker.
Nun, das kann ich irgendwo verstehen.
Hab gehört, dass in diesen Orten ein schlechter Umgang herrscht, nicht?
Seine einzige Unart ist, er schreit ständig und man kann nie in Ruhe schlafen.
- Nein... - Doch, doch.
Das ist aber ziemlich schlimm.
- Und, wie sehe ich aus? - Wie ein Gefängnisdirektor.
- Der war gut. - So, lasst uns jetzt abzischen.
Ja.
Was ist jetzt in dich gefahren? Hast du etwa vor, ihn zu killen?
- So sieht's aus. - Aber das geht nicht!
- Wieso? - Weil heute Sonntag ist!
Und man am Tag des Herrn nicht töten darf. Das weißt du ganz genau.
- Bist du sicher, dass heute Sonntag ist? - Das sagte ich doch.
- Und was machen wir dann? - Achtung! Achtung, bitte!
Ich habe eine gute Nachricht für euch.
- Monkey Smith... - Monkey Smith...
- unser tüchtiger Kamerad Monkey Smith... - unser tüchtiger Kamerad Monkey Smith...
- wurde wegen guter Führung begnadigt. - wurde wegen guter Führung begnadigt.
Seine resolute Haltung macht aus ihm einen Mann...
auf den wir stolz sein können.
Und um das Ereignis zu feiern...
wird Liget seine Lieblingsübung vorführen.
Und zwar wird er ins reißende Gewässer des sich unten befindlichen Flusses springen.
Auf geht's, Liget Bitte sehr. Na los, Liget.
Auf, auf, auf Liget.
Hör mal, die Jungs meinen, das Wasser wäre heute gar nicht so kalt.
- Nicht wahr, Jungs? - Ja, genau.
- Liget, bist du verrückt geworden? - Ruhe, Lennon!
Und ihr geht zurück. Ihr könntet nass werden...
Los, zurück...
Wieso zögern wir, Liget? Na los doch.
- Hast du dir weh getan, Liget? - Nein, Herr Direktor. Ist nichts passiert.
- Also, ich hab mehr erwartet. - Auf dem Gepflasterten ist es aber schwer.
Das ist wahr.
Stinky, oh Stinky, du Frauchens Liebling, was ist denn mit dir heute?
Dein Frauchen möchte dich nicht so traurig sehen, Liebes.
Was hast du bloß? Du lächelst mich den ganzen Tag schon nicht an.
Ach, er langweilt sich so sehr in der Kutsche. Er mag es zu spielen, zu rennen.
Dann schmeißen Sie ihn doch raus. Er läuft uns nach und Sie geben mal Ruhe.
Amerika, Amerika...
- Es ist wirklich ein großartiges Land. - Ja, es ist nicht schlecht.
Horace Greeley hatte Recht, als er sagte: „Geht nach Westen, ihr jungen Leute. Geht.”
- Ach, das hat er gesagt? - Ja, das ist jetzt ein geschichtsträchtiger Satz.
- Ja, ja, das sage ich auch immer. - Wann müssten wir ankommen?
Ich denke, so in drei Stunden, wenn alles gut geht.
- Ich wüsste nicht, was schiefgehen sollte. - Na ja...
es besteht in dieser Gegend des Landes immer die Gefahr eines Hinterhalts.
- Was Sie nicht sagen. - Und ob ich das sage.
Ich weiß nicht, wieso die nie in den Hüten nachsehen...
Macht euch keine Sorgen.
Wenn sie uns angreifen sollten, werd ich sie in ihrem eigenen Blut ertränken.
- Sie sind ein entschlossener Mann, was? - Ich verzeihe nicht.
Ich töte.
Also, wie sehen die Pläne aus? Hab Wahnsinnslust auf einen Raubüberfall.
Erstmal gehen wir gemächlich ins Dorf, um Proviant zu besorgen.
Danach gehen wir ins Paradies, um uns auszuruhen und etwas zu meditieren.
- Dann sehen wir weiter. - Aber für den Proviant bedarf es Geld.
- Und zwar viel. - Bull hat einige hundert Dollar.
Dann raub ich eben dich aus, Bruder. Her mit der Kohle und keine Spielchen.
- Her mit dem Geld, hab ich gesagt! - Gib's ihm, sonst geht das bis heute Abend so.
Es ist immer wieder aufregend. Ist ewig her, dass ich einen ausgeraubt hab.
- Wir sind auch aus der Übung. - Pass lieber auf die Bohnen auf.
Hör mal, wieso sagst du deinem Freund da oben nicht...
er möge uns eine schöne, fette Kutsche vorbeischicken, die wir überfallen können.
Ich seh mal, was ich tun kann.
Sieh an, sieh an.
Wollt ihr Hohlköpfe euch mal eintrichtern, dass die Wege des Herrn unergründlich sind?
Siehst du, mein kleiner Stinky, wir machen jetzt ein schönes Päuschen.
Bleib du hier in meinen Armen, dein Frauchen tut dich schön liebkosen.
Nein, Stinky, du kannst jetzt nicht da raus, da sind diese ganz schmutzigen Pferde...
- die dir wehtun könnten. Denk nur... - Besorgt?
- Ehrlich gesagt, nein. - Keine Angst.
Wenn ich ein Gewehr wie dieses in den Händen halte, dann...
Hände hoch und runter mit den Pistolen, oder ihr werdet in eurem Blut ertränkt.
Und ich schwöre euch, die Spritzer reichen bis in den Himmel.
Hände hoch, junger Herr!
Bleibt so stehen, oder ich nehm euch wie ein Lamm aus!
- Und du steig aus, du alte Hure! - Oh, Stinky...
Beeilung!!
Ha! Angst habt ihr schon mal viel. Wie sieht's mit Geld aus?
Ich bitte Sie, mein Herr, ich habe Familie, ich habe Familie...
Worauf wartest du? Hol das Geld raus.
Bist du immer mit so einer erbärmlichen Summe unterwegs?
Das kann ich ihm nicht verübeln, bei den schlechten Zeiten momentan.
Ja, du hast Recht.
Das Geld!
Tut mir nichts, ich habe Familie, ich habe Fa...
- Er hat Familie... - Na gut, wenn er Familie hat...
Hände hoch, du Trottel, und her mit dem Geld!
Wenn ich die Hände hochnehme, kann ich euch kein Geld geben.
Ja, stimmt... Gut, Hände hoch!
Ist das alles?
Die Frage ist ziemlich blöd. Wie auch immer, mehr hab ich nicht.
Die wurden schon ausgeraubt.
- Ich habe Familie... - Ja, ich weiß, du hast Familie...
- Die hier ist schwer. - Nein, bitte! Es ist alles, was ich habe!
- Verpass ihr einen Tritt ans Schienbein. - Oh, nein... Aua!
- Stinky, Stinky! - Du stinkst vielleicht...
Oh ja, das ist wirklich mal eine fette Beute!
Viele Grüße...
Ach, die Ärmste...
Ich glaube, sie hat ihre Stimme verloren. Wegen des Schocks.
Ein Glück.
- Wenn ich keine Familie hätte... - wären Sie in Ihrem Blut ertrunken, nicht?
Ja, so ist es.
Sie sollten in Ihrem Alter weniger rauchen, guter Mann.
Rauchen schadet den Lungen, wissen Sie?
- Ach wirklich? - Zumindest sagt man das so.
Dann soll man das so sagen.
Probieren Sie mal den. Das ist englischer Tabak.
Viel zu süß.
Vermischen Sie's mit getrocknetem Pferdekot. Dann wird er schmackhafter.
Na ja, da ich kein Pferd habe, rauche ich ihn erstmal so wie er ist.
Hören Sie, sind Sie sicher, dass da oben eine Hütte ist?
- Nun, so hat man mir das gesagt. Wieso? - Weil ich nie davon gehört habe.
Wer zum Teufel könnte da leben? Ich meine zwischen Wolken und unter Bären.
Ein neuer Diogenes, zum Beispiel.
- Und wer ist das? - Ein Typ, der nach dem Menschen suchte.
- Ach so, ein Ranger also? - Nicht exakt.
- Dann ist er ein Kopfgeldjäger? - Auch nicht.
- Was hoffen sie denn, da oben zu finden? - Drei Engel, mein Freund. Drei Engel.
Dass mich der Schlag treffen möge.
Aber hoffentlich nicht ehe wir ankommen.
- Da ist sie. Sie hatten Recht. - Na los, mein Alterchen.
Hey, ihr da, im Haus! Guten Tag!
- Ich sage, es ist besser, abzuhauen, Junge. - Wieso?
Wenn der Hausherr überempfindlich ist, verpasst der Ihnen eine Kugel ins Gesicht.
- Das versichere ich Ihnen. - Keiner hat je auf Leute geschossen...
- die im Frieden kommen, mein Alterchen. - In Ihrem Land vielleicht, mein Jüngling.
„Gott rette dich vor der Königin, mein Sohn!”
„Wenige haben länger als ich gelebt.
Ich liebe die Natur und bewundere die Schönheit.”
Und das viel zu sehr, Papa.
- Also? - Wir sehen uns.
Das glaube ich nicht, Jüngling.
- Gute Reise. - Guten Tag.
Hoch die Flossen, du Trottel!
Und ich rate dir, versuch's erst nicht, oder du wirst in deinem Blut ertränkt.
Der hat uns wiedererkannt und will sein Geld wieder-haben.
Und wir werden es ihm nicht geben.
- Herrschaften, erlauben sie mir, mich vorzu... - Sei still! Wer ist er?
- Wer bist du? - Also, ich...
- Ich sagte, du sollst still sein! - Monkey, wenn du mal still bist...
kann der Trottel uns vielleicht sagen, wer zum Teufel er ist und was er hier macht.
Danke. Also, ich bin Sir Thomas Moore, nicht zu verwechseln mit...
dem großen Unbestechlichen von früher. Ich bin Sir Thomas Fitzpatrick Phillip Moore.
Und um genauer zu sein, sollte ich hinzufügen Visconte von Essex...
und Lord von England, aber ich denke, das ist nicht so wichtig.
Da hast du Recht. Aber wie heißt du jetzt?
- Ich heiße Thom... - „Smith", wette ich.
Ich heiße Tom Moore, Sohn von James Moore, dem Engländer.
Sie sind Bull Schmidt, nicht wahr?
Das sagte meine Mutter zu meinem Vater, aber du weißt ja, wie die Frauen sind.
Seht mal her.
- Ich möge verflucht sein! - Er ist es zweifelsohne!
- Tom, mein Junge! Du bist ganz dein Vater! - Willkommen zu Hause, Junge!
- Hey, wie war die Reise? - Ach, wirklich ausgezeichnet.
- Ausgezeichnet? - Ja, eine traumhafte Reise. Echt aufregend.
- Aufregend? - Ja, ja. Es war unglaublich.
Wir sind überfallen und ausgeraubt worden.
- Nein... - Nein.
Doch. Drei...
Drei Schurken haben uns während einer Pause überfallen.
- Ach, sie waren zu dritt? - Ja.
- Aber ich glaube, die waren nicht sehr helle. - Ah, nein?
Nein, nein.
Ich hatte es hier versteckt. Seht nur, mein ganzes Geld.
- Tja, du hast es wirklich drauf, Junge. - Man muss eben nur etwas clever sein.
Ein anderer Passagier, ein reicher Züchter, hatte sein Geld in seinem Hut versteckt.
- Nein... - Was?
Jeden Tag lernt man was Neues.
Wer weiß, wieso gewisse Leute nie in den Hüten nachsehen?
Ist der aber niedlich... Wo habt ihr den denn gefunden?
Ja, nun, den hier? Den habe ich... im Wald gefunden.
Der Wald ist voll von solchen Tierchen.
- Ein prächtiges Exemplar eines Yorkshires. - Ich hatte dir ja gesagt, es ist kein Hund.
Jetzt lass uns aber reingehen und schön einen trinken.
Ja, ja. Komm, mein Junge. Lass uns ins Haus gehen.
Ist das schön.
- Glaubst du, sie nehmen Olsens Angebot an? - Das sollten sie. Lieber wenig als gar nichts.
- Und wenn sie nicht einverstanden sind? - Umso schlimmer für sie.
Dann kriegen sie es mit Morton zu tun, und Morton hängt an diesem Land.
Los, gehen wir.
- Und was ist das? - Was? Ach, ein Schmetterlingskescher.
- Und wozu braucht man den? - Um Schmetterlinge zu fangen.
Und was macht man, wenn man sie geschnappt hat?
- Na ja, ich bin Ethnologe und Agronom. - Armer Junge. Er ist wirklich übel dran.
- So jung und schon so viele Krankheiten. - Er ist wie sein Vater.
Aber nein. Der Engländer hatte nur Tuberkulose.
- Hey Tom, kannst du auf dem Ding spielen? - Ich weiß es zu bedienen.
- Dann lass uns was hören. - Etwas Fröhliches.
- Genau. - Gut, wenn es euch Freude bereitet.
Ja...
Das reicht, Tom. Du warst sehr gut.
- Was ist hier drin? - Ein paar Degen.
Ach so.
- Das bau ich morgen früh auf. - Morgen früh?
- Was zum Teufel ist das? - Das ist ein Zweirad.
- Ein Zweirad? - Ja, ein Zweirad.
Und was tust du mit dem Zwei-wei-wei-Dingsbums?
Ich springe auf und flitze weg.
Genau.
- Magst du was trinken? - Ja, bitte.
- Was ist das für'n Zeug? - Das ist Whisky. Der Beste aus Kentucky.
- Der schmeckt ja wie Erdöl. - Ist das etwa Erdöl?
Das ist Erdöl.
Das war die falsche Feldflasche.
Hier, versuch das mal.
Danke.
- Und? - Ja, das ist etwas besser.
Gott, was für ein Tag...
- Bist du müde? - Na ja, zehn Tage im Zug ist nicht wenig.
Hör mal, willst du uns verklickern, du hast nur 10 Tage vom Osten hergebraucht?
Ja! Ihr müsstet mal sehen, wie die neue Lokomotive „Vanderbilt” abgeht.
- Sie fliegt förmlich wie ein Pfeil. - Dir gefällt also die Eisenbahn...
Der Allmächtige hat die Welt ohne Eisenbahn erschaffen, nicht wahr?
- Und er wusste, was zum Teufel er tat. - Ja, schon.
Aber Fortschritt ist Fortschritt und lässt sich nicht aufhalten.
- Nein, aber man kann ihn meiden. - Und ob.
Indem man immer westlicher geht, wo die Prärie noch allen gehört.
Dort gibt es keine verdammte Eisenbahn und auch keinen Stacheldraht!
- Dein alter Herr sah das auch so. - Ja, ich weiß. Aber er war ein Träumer.
Lass uns jetzt die Knochen in die Heia bringen. Tom ist todmüde.
Gute Idee.
Auf, lass uns in die Heia gehen, Hübscher.
- Wo geht ihr denn hin? - Nach draußen. Zum schlafen.
- Draußen? - Es ist Frühjahr, mein Junge. Es ist Frühjahr.
- Wie? Ihr schlaft mit all den Waffen? - Wir schlafen, die aber nicht.
- Verstehe, gibt hier wohl ein paar Gesetzlose. - Was? Ja, und ob. Davon hab ich gehört.
Hier gibt es jede Menge Gesetzlose. Aber du kannst in aller Seelenruhe schlafen.
Es wird schwer sein, sie vom Träumen abzubringen, Papa.
Hey!
Seh ich recht?
Was ist in ihn gefahren?
Er wurde doch wohl nicht von einer Tarantel gebissen?
Mensch, vergiss nicht! Du bist immer noch ein Tier.
- Guten Morgen. - Grüß dich.
- Wie geht's? - Geht's dir gut, mein Junge?
- Großartig - Bist du sicher?
Klar doch. Mens sana in corpore sano.
Das hab ich auch immer gesagt. Aber was zum Henker heißt das?
Wenn der Körper gesund ist, ist es der Geist auch.
Nimm dieses Geschwätz nicht ernst, Tom.
Ich kannte einen Haufen Verrückter, die vor Gesundheit nur so strotzten...
und umgekehrt, okay?
Na los, zieh dich um. Wir gehen ins Dorf. Heute ist Samstag und da geht's hoch her.
- Aber heute ist doch Montag. - Es ist Samstag.
- Nein, du irrst dich. Gestern war Sonntag... - Und heute ist Samstag.
Dann ist eben Samstag. Ich mach schnell, ich wasch mich und...
- Was machst du? - Ich wasche mich und zieh mich an.
Wieso wäscht er sich? Kannst du mir das sagen?
- Ist ja echt... - Da soll einer schlau werden.
Ich hatte den hier vergessen. Der ist von meinem Vater, für euch.
Er hat ihn mir geschickt, ein paar Tage bevor er... gegangen ist.
Liest du ihn?
Ihr Analphabeten...
„Meine lieben Freunde. Der Moment ist gekommen.
Der Arzt sagt, meine Hustenanfälle sind gezählt und ich glaube ihm das.
Ehrlich gesagt, fehlt mir sogar die Puste, um ein Streichholz auszublasen.
Und das bisschen Zeit, das mir bleibt, verbringe ich mit einer hübschen Irin.
Ich weiß nicht, ob ich dort oben frisches Gras oder Unkraut vorfinde...
Wenn es frisches Gras ist, sei die Schöpfung gepriesen.
Wenn es Unkraut ist...
sei die Schöpfung gepriesen.
Eine Sache wird mir mit Sicherheit fehlen: Eure Freundschaft.
Was den Rest betrifft: Ich weine nichts nach.
Und du, oh Herr, leg dich ins Zeug.
Beschütze meine lieben und loyalen Freunde.
Gezeichnet: James Moore.”
Ach, es gibt noch ein P.S.:
„Eine Sache noch: Mein Sohn Tom ist noch eine unreife Frucht.
Macht einen richtigen Mann aus ihm...
und dann in den Sattel.”
Darauf kannst du zählen, Engländer. Darauf kannst du zählen.
- Es ist auch ziemlich schnell, nicht wahr? - Ja, und es scheißt nie.
- Ich beäuge es schon seit heute Morgen. - Das ist der Fortschritt.
Wenn Fortschritt zu Verstopfung führt, dann zum Teufel mit dem Fortschritt, sag ich!
Du hast es gesagt.
Na los, auf geht's!
- Hey Tom! - Ich komme!
Woher kommst du denn?
Guten Tag.
Tut-Tut...
Tut-Tut...
- Der Ort ist voll mit fröhlichen Leuten, hm? - Ja, und das zu sehr, wenn's nach mir geht.
Hey, was haltet ihr davon, den Tag mit ein paar Drinks einzuläuten?
- Ist es nicht etwas zu früh? - Es ist nie zu früh für einen guten Whisky.
Ja... Hört mal, machen wir doch eher Folgendes:
Ich muss noch ein paar Einkäufe tätigen. Ich komme in Kürze nach.
- Wir müssen auch Einkäufe tätigen, was? - Du sagst es.
Bis später.
- Das läuft nicht gut. - Hey, ihr drei! Grüß euch.
- Seht mal, wer da ist. Tim! - Hallo Tim!
Seht doch nur, all die Knirpse...
- Hey, hallo. - Und wo ist der Engländer?
Nun, ja, er wartet auf uns.
- Wie läuft das Leben? - Na, wie soll's schon laufen?
Die Familie wächst, die Arbeit schwindet. Ich komm einfach nicht zur Ruhe.
Die Leute erschießen sich immer seltener. Auch die Cowboys haben sich verändert.
Sie nehmen die Saloons nicht mehr auseinander, so wie früher.
- Ach, die Welt wandelt sich, meine Freunde. - Aber nicht für uns, mein Alter.
- Genau. - Hey, ihr denkt doch nicht etwa daran...
Nun, wie Holy Joe zu sagen pflegt: „Die Wege des Herrn sind ungesühnt.”
- Sie sind unergründlich, nicht ungesühnt. - Ja, wie auch immer.
Danke, Jungs, danke.
Wir müssen ihm unter die Arme greifen. Er hat acht Mäuler zu stopfen.
Seht doch mal dort, die tolle Ladung an Fortschritt.
Ei, ei, ei.
Guten Tag, Miss Olsen.
Guten Tag, Jeremiah. Sind meine Bücher gekommen?
Nein, Miss Olsen. Es tut mir leid, aber in Tucson hat niemand von diesem...
- wie hieß er noch gleich? - Byron. George Gordon Byron.
- Ja, genau der. - Aber das ist nicht möglich.
So ist es aber. Man hat sogar den Sheriff gefragt.
Aber auch er hat ihn weder gesehen, noch je von ihm gehört.
Verzeihen Sie, Fräulein, aber vielleicht kann ich Ihnen helfen.
Ich danke Ihnen vielmals, aber ich wüsste nicht wie und warum Sie das tun sollten.
- Und außerdem... - Es ist ganz einfach...
Sehen Sie, ich besitze fast alle Werke von Byron und...
- Wirklich? - Ja, wirklich.
- Ich wäre erfreut, Ihnen die Bände zu leihen. - Danke...
aber ich müsste erst meinen Vater um Erlaubnis fragen.
Das ist nur zu richtig, und gehört sich auch so.
Leben Sie hier in der Stadt?
Nein, nein...
Ich bin zu Gast bei Freunden, die ein Cottage auf der Hochebene haben.
- Auf der Hochebene? - Ja.
Ich liebe es. Es ist sehr schön dort oben.
Ja, und auch sehr...
-...eben. - Ja, das ist wahr.
Wünschen Sie sonst noch etwas?
Ja. Wann darf ich Sie wiedersehen?
Ich denke Sonntag, wenn das in Ordnung für Sie geht.
- Fantastisch, bis morgen dann. Und wo? - Aber morgen ist doch Dienstag.
- Es ist Dienstag? - Ja, heute ist Montag.
Nun, wenn heute Montag ist, dann ist morgen Dienstag, dann Mittwoch...
Und wo?
Ich gehe oft im Wald Blaubeeren pflücken, auf der Hochebene.
Ja, wunderbar. Also, bis Blaubeeren...
Ich meine, bis Sonntag.
Nichts Wildes.
Wie viel bin ich Ihnen schuldig?
Anderthalb Dollar für die Ware, und nichts für den Ratschlag.
- Was? - Lassen Sie das Mädchen in Ruhe.
- Das ist besser für Sie. - Und wieso?
Weil, wenn Morton Clayton Wind von der Sache mit den Blaubeeren bekommt...
muss der Arzt Tag und Nacht arbeiten, um Ihre Knochen wieder zusammenzusetzen.
- Morton Clayton? Und wer ist das? - Der Vorarbeiter von Olsen.
Er hat ein Auge auf das Mädchen geworfen.
Es scheint, dem Alten missfällt die Idee nicht, Enkelkinder auf seinem Schoß zu halten.
Ich danke Ihnen für den Rat. Aber die Sache ist die...
mich interessieren Herrn Olsens Probleme bezüglich seiner Nachkommenschaft nicht.
Und ebensowenig fürchte ich den Zorn des verliebten Viehhüters.
Auf Wiedersehen.
- Hat der es auf den alten Olsen abgesehen? - Nein, auf die Tochter.
- Was? - Sie war wegen einigen Büchern da und er...
Nun, jetzt da du erwachsen bist, können wir es dir auch sagen.
Wusstest du, dass dein Vater eine Schwäche für Frauen hatte?
- Wirklich? - Verdammt noch mal! Und ob er die hatte.
Es lag an einer Frau, dass er sein Land Hals über Kopf verlassen musste.
- Nein. - Doch.
Er musste weg, weil eine gewisse Vicky ihn in Schwierigkeiten gebracht hatte.
- Ich meine, sie hieß Vicky von Kent oder so. - Du meinst wohl Victoria von Kent.
- Ja, genau sie, Victoria. - Königin Victoria.
Genau die. „Königin”, so nannte er sie. Kennst du sie?
- Nein, aber ich habe von ihr gehört. - Sie ist wütend geworden, weil...
dein Vater eine ihrer Damen geehelicht hat, ohne sie um Erlaubnis zu bitten.
Also, hat der Alte sie zum Teufel gejagt.
Was für einen schwierigen Charakter diese Puffmütter doch haben.
Jedes Mal, wenn eines der Mädchen das Bordell verlässt...
Nimm's nicht so tragisch, Tom. Du hast keine Schuld, dass deine Mutter eine...
Du bist ja nicht der einzige. Nimm nur mal Bull und Monkey:
Auch ihre Alten waren vom Gewerbe. Nicht wahr, Jungs?
Nein, glaubt mir, Freunde. Das Wichtigste ist, auf der Welt zu sein...
und sich an all den schönen Dingen zu erfreuen...
die uns der gütige Gott großherzig zur Verfügung stellt, wie z.B.:
- Dieser sehr gute Whisky aus Kentucky. - Dieser sehr gute Whisky aus Kentucky.
- Genau. Prost! - Auf unser Wohl, Jungs.
Guten Tag, Morton.
Die Pistole, mein Freund.
- Grüßt euch, Jungs! - Hey, das wurde Zeit, Morton.
Wie geht's? Hast es geschafft, was?
- Wie war die Reise? - Gut.
Der alte Olsen hat 500 Stück Vieh verkauft und eine Menge Geld eingenommen.
- Gut. - Die Mitgift wird größer, Jungs...
- Ist der Stacheldraht gekommen? - 500 Knäuel.
Wir haben genug, um den ganzen Staat einzuzäunen.
- Heute haben wir die letzten aufgeladen. - Gut. Sonst noch was Neues?
- Ja, eine Sache noch, aber die hat's in sich. - Und zwar?
- Dieser kleine Hampelmann dort? - Ja, der da.
- Was sagst du zu diesen Bohnen, Tom? - Sind vortrefflich.
Die Soße ist köstlich. Ich muss dem Küchenchef gratulieren.
- Wem? - Dem Koch.
Ich empfehle, es gleich zu tun, mein Freund, andernfalls verpasst du noch die Kutsche.
Sie fährt gleich ab.
- Reden Sie mit mir? - Ja, ich rede mit dir.
- Redest du mit ihm? - Ja, mit ihm.
- Er redet mit dir. - Daran besteht kein Zweifel.
Ich habe den vagen Verdacht, dass Sie mich provozieren möchten.
Der Verdacht ist begründet.
Hey, hey, ihr wisst doch, ich will keinen Ärger hier!
- Wo waren wir? - Dass der Verdacht begründet ist.
Genau.
Ich verstehe nicht, warum Sie sich so aufregen.
Aber ich denke, es ist überflüssig, Sie danach zu fragen, was?
Isst du das noch?
Danke.
- Noch einen Schluck? - Na klar.
Bleib sitzen, Monkey. Er muss sich die Hörner abstoßen.
- Wollen wir also diese Kutsche nehmen? - Hm?
- Wollen wir also die Kutsche nehmen? - Rechne nicht damit.
- Nein? - Nein.
Das reicht jetzt.
- Was hast du gesagt? - Er ist ein junger Kerl.
Warum nimmst du nicht seinen Platz ein? Du kommst mir etwas ausgewachsener vor.
Nur noch einen Moment. Ich komme gleich.
Eine schlechtere Idee hätte dir nicht einfallen können, mein Freund.
Der war gut, Monkey.
- Der Verlierer zahlt den Schaden? - Ich bin dabei.
Kein Wort davon!
Jetzt reicht's!
Was ist? Machen wir weiter? Hm?
Ich bring dich um!
Warst erfolgreich, hm?
- Hey, wo ist Tom? - Er ruht sich aus.
Hey Tom...
- Auf! - Lass uns gehen, mein Junge.
- So ist es gut. Kopf hoch. - Na komm.
So, jetzt ist es gut.
Ihr seid doch nicht wegen des Späßchens letztes Mal mit dem Tisch nachtragend?
- Wir hegen keinen Groll. - Das freut mich aber sehr.
- Hast du was von deinen Freunden gehört? - Ja, wenn ich mich nicht irre...
halten sie sich exakt... hinter eurem Rücken auf.
Ich empfehle, euch nicht umzudrehen, oder ihr werdet zu Salzsäulen erstarren.
So, wie Sara, die Ehefrau von Lot.
Ich habe das Gefühl, dass ihr gleich fürchterliches Kopfweh haben werdet, Jungs.
Danke, Freunde. Danke.
- Auf ein baldiges Wiedersehen. - Tschüss Tim. Mach's gut.
- Gruß an die Familie. - Wir sehen uns.
Vorsicht! Vorsicht!
Das ist das Einfachste auf der Welt, Bull! Es ist wie auf einem Pferd zu sitzen!
- Es ist überhaupt nicht leicht! Los, schieb an. - Ja, ja.
- Na los. - Hier, sofort.
- Na los, Tempo, Tempo... - Ist das gut so?
Bravo! Bravo! So geht's!
Na los, los!
Halt den Lenker gerade.
Teufel noch mal!
Hey, kaum lässt man die Zügel los, landet man mit dem Hintern auf dem Boden.
Du hast sie eben zu fest gezogen...
- Hier hast du es... - Ich sagte dir doch, dass es leicht ist.
Alles wird leicht, mit etwas gutem Willen.
Auch lesen und schreiben lernen. Ihr könnt doch lesen und schreiben, oder?
Nun, sie sind Analphabeten.
Und seit wann kannst du schreiben?
Ich kann zwar nicht schreiben, dafür aber lesen.
Wenn du lesen kannst, kannst du auch schreiben.
- Wie denn das? - Ja, sicher.
Sicher?
Lies einen beliebigen Satz.
„Und König Salomon regierte über das Land Israel.”
Richtig.
Nun, wenn du den Satz schreiben müsstest, wie würdest du es anstellen?
Tja, ich weiß nicht. Wie würde ich es denn?
Du würdest ihn genau so abschreiben, wie er im Buch abgedruckt ist.
Ja, stimmt. Du hast Recht.
Ja, aber wenn du zum Beispiel schreiben müsstest:
„Fünf Männer auf Pferden sind im Anmarsch”. Wie würdest du das bewerkstelligen?
Das hängt von einer Reihe von Dingen ab. Würden sie einen Stern auf der Brust tragen...
Was zum Teufel redet ihr denn da?
- Seid gegrüßt! Dürfen wir absteigen? - Nein!
Ich bin Olsen, Frank Olsen.
Das ist kein ausreichender Grund, um fröhlich zu sein, finde ich.
Ich möchte mich dafür entschuldigen, für das was gestern im Saloon vorgefallen ist.
Morton hier, ist ein lustiger Typ. Aber hin und wieder übertreibt er's ein wenig.
Schon vergessen. Stimmt's, Morton?
Jedenfalls, sie kommen für den Schaden auf.
Seid ihr bis hierher gekommen, um uns das zu sagen?
- Nun, nicht nur das. - Ach, es gibt noch etwas?
- Wer von euch ist Thomas Moore? - Ich, Sir.
- Das ist euer Land, nicht wahr? - Ja, es ist unser Land.
- Euer und wessen noch? - Na, unser.
Tja, da es auf Ihren Namen registriert ist, frage ich Sie.
- Was denn, Herr Olsen? - Es zu verkaufen.
- Ihr bearbeitet es nicht, soweit ich das sehe. - Das wird niemals passieren.
Darauf können Sie wetten.
Gut, dann verkauft es doch mir.
Ich habe 20.000 Stück Vieh und nicht genügend Weidefläche.
- Ich verkaufe es nicht, Herr Olsen. - Ich biete Ihnen 20.000 Dollar.
- Nun, es ist ein vorteilhaftes Angebot, aber... - 30.000.
- Möchtest du es verkaufen, Tom? - Aber nein, Bull.
Mein Vater hat dieses Land gekauft, damit es so bleibt, wie es ist.
Es ist die Freude für die Augen, die dem Geist Frieden schenkt, sagte er.
- Exakt. - Ja.
- Gute Reise, Herr Olsen. - Denken Sie darüber nach, Moore.
Sie könnten es bereuen, mein Angebot ausgeschlagen zu haben.
Wenn Sie es sich anders überlegen, lassen Sie es mich wissen.
Auf Wiedersehen, Herr Olsen.
Warum zum Teufel will er dieses Land, wo er doch schon so viel besitzt?
- Olsen ist der reichste Viehzüchter im Staat. - Er ist gierig.
Nein, er ist intelligent. Er hat bemerkt, dass dies fruchtbares Land ist.
Ich versteh was davon, bin ja auch Agronom.
Seht doch nur wie humusreich es ist.
Man muss es nur etwas kitzeln und es wird wundervolle Ernten abwerfen.
Tom... du hast da Pferdescheiße aufgelesen.
Ein echter Experte...
Tja, es wird viel Zeit brauchen, aus ihm einen Mann zu machen.
- Was für miese Bastarde! - Was ist denn los?
Hier steht was über einen gewissen Paul, der sein Leben damit verbrachte...
Briefe an seine Mitmenschen zu schreiben.
Denkst du, es hat ihm auch ein einziger Hundesohn geantwortet?
Vielleicht konnten die, an die er schrieb, ja nur lesen.
Ja, könnte sein.
- Was war denn das für ein Ding? - Sieh mal hier durch.
- Verfluchte Scheiße! - Beruhig dich, es ist eine Ameise.
- Du willst mir nicht sagen... - Komm mal raus, Tom.
- Ich will dir was zeigen. - Moment. Bin gleich fertig.
Du schreibst schon seit Tagen an dem Brief.
Das ist kein Brief. Das ist ein Bericht für meinen Naturgeschichtsprofessor.
Ich will ihn über die mangelnde Arbeitsamkeit der Ameisen in dieser Gegend informieren.
- Sie sind nicht so emsig wie anderswo. - Bravo! Spionieren tut er auch.
Das ist kein Herumspionieren. Es ist eine wissenschaftliche Beobachtung.
Na, dann sag ihm doch nur, die Ameisen seien hier verschlagener als anderswo.
Und jetzt komm mit raus.
Ist gut.
Sieh mal...
Das, wie du leicht aus dem Kopf, den Beinen und dem Schwanz schließen kannst...
ist ein Pferd. Und es ist deins.
- Meins? - Ja, Tom. Alles deins.
Monkey wollte deine Initialen einbrennen, aber dann, du weißt, wie's ist...
in der Eile haben wir's nicht geschafft.
Jungs, das war doch nicht nötig. Es wird ein Vermögen gekostet haben.
Nein, es war ein Schnäppchen. Ein richtiges Schnäppchen.
- Und was hältst du von ihm? - Nun, er ist wundervoll.
Jetzt zeig uns mal, ob du dich im Sattel halten kannst.
Als zehnjähriger war ich in England schon auf Fuchsjagd.
Ihr wisst ja, wie das geht? Mit Hunden, Treibern, Trompeten...
Also, den ein oder anderen Fuchs müsste es hier auch geben.
- Das Blöde ist, wir haben keine Trompeten. - Wir können ja zur Not eine Geige nehmen...
Auf, in den Sattel, mein Junge.
Nun, die Bügel sind etwas lang, aber wen interessiert's?
Der reitet wie ein Weib, seht doch nur.
Reite wie ein Mann!
Lockere die Zügel!
Gib ihm zu spüren, wer der Chef ist!
Geh!
Also?
- Kann ich mich im Sattel halten? - Na ja, ist nicht übel.
Jetzt schauen wir mal, ob du dich auf den Beinen hältst.
Gut... Was soll ich denn gefälligst mit dieser Knarre tun?
Man kann gefälligst viele Dinge mit einer Pistole anstellen.
Wenn dir zum Beispiel einer rät, die Kutsche zu nehmen, du aber nicht willst...
- Sollte ich dann schießen? - Na ja, wenn er darauf bestünde.
Aus keinem Grund der Welt, mache ich meine Rechte mit einer Pistole geltend...
Ach, komm schon, Tom. Du kannst nicht nackt umher rennen!
- Ein Mann ohne Pistole ist kein Mann! - Schalt mal deine Rübe ein.
- Ach ja? Und was ist der dann? - Er ist einer ohne, wie nennst du sie?
Ja, ja, ich habe verstanden, aber es bedarf viel mehr Mut, unbewaffnet umherzuziehen...
Wer ist das?
Wer das ist? Das könnte Olsens Tochter sein.
Hey, wohin gehst du? Heute ist Samstag, wir müssen ins Dorf.
- Es ist Sonntag! - Was ist mit ihm los?
- Hör mal... - Ich weiß es nicht.
Wo geht er jetzt hin?
Und wenn ich zurückkomme, reden wir über euren komischen Kalender.
Was hat der Kalender jetzt damit zu tun?
Wozu braucht er Bücher, wenn er auf Schmetterlingsjagd geht?
Wenn er es mit dem Netz nicht schafft, wirft er wohl Bücher nach ihnen.
In meinem Leben hab ich viele Frauen gesehen, die geohrfeigt und getreten...
aber noch nie welche, die mit Büchern beworfen wurden.
- Wohin gehst du? - Hinters Haus.
Ach so.
Schieb du Wache.
Er will nicht kämpfen, aber zumindest gefallen ihm Frauen.
- Genau. - Na, besser als nichts.
Das ist dein letztes Konzert, mein Freund.
Wo ist der Prediger?
Macht es euch was aus, wenn wir auf ihn warten?
Nein, nein, im Gegenteil, ich bitte sogar darum.
- Nein, das nicht. - Und die Pistolen...
Bis bald, Jungs.
Los, zischen wir ab.
Aber im Grunde sind es feine Jungs.
Das stimmt.
- Candida, Candida Olsen. - Das ist wirklich ein schöner Name.
Ihr Name ist aber auch schön. Und zudem lang.
Thomas Fitzpatrick Phillip Moore, Visconte von Wessex und Lord von England.
- Nennen Sie mich Tom. - Tom ist gut und vor allem kürzer.
Das ist eine sehr scharfe Beobachtung.
Wollen wir uns setzen?
Ich bitte Sie, Candida, sehen Sie mich nicht als unverschämt...
- oder respektlos an, aber ich... - Ja?
- Nun ja, also ich... - Was?
Ich...
Ich habe keine Pistole, aber ich versichere Ihnen, ich habe...
Also, ich möchte nicht banal wirken, aber ich...
- Ich auch, Tom. - Wirklich?
- Vom ersten Augenblick an, habe ich... - Ich sogar schon bevor.
- Schon bevor... - Seit jeher Tom.
Ich habe auf dich gewartet.
- Bist du dir sicher? - Wieso fragst du mich das?
Weißt du, vielleicht findest du das komisch, aber ich habe gewisse Prinzipien.
Ich habe beschlossen, monogam zu leben und folglich...
Ich möchte damit sagen, ich will nur eine Frau in meinem Leben haben.
- Ich möchte nicht brechen... - Brich.
Brich mit deinem Gelübde.
Ich werde die einzige Frau in deinem Leben sein.
Ich habe so lang von dir geträumt, mein Geliebter.
Aber ich wusste, eines Tages würde mein Märchen-Visconte...
auf einem wundervollen weißen Pferd herbeireiten und...
- Ich habe in der Tat ein weißes Pferd. - Wirklich?
Nennen wir diesen wunderschönen Tag doch den „Tag der weißen Pferde”.
Warum?
Weil ich dich auf einem weißen Pferd geträumt habe.
Du hast ein weißes Pferd und meinem Vater wurde heute Nacht ein weißes Pferd gestohlen.
- Mit dem Sattel? - Nein.
Aber welche Wichtigkeit hat ein Pferd schon?
Wichtig ist nur, dass du hier bei mir bist.
Ja, richtig, nur das ist wichtig. Aber auch das gestohlene Pferd ist...
- verstehst du, das gestohlene Pferd... - Ach, du meine Güte!
Es ist spät! Mein Vater lässt mich sicherlich schon suchen.
Sieh mal, das gestohlene Pferd... Bitte...
- Wann seh ich dich wieder? - Ich weiß nicht. Vielleicht Sonntag.
- Ich werde hier auf dich warten. - Tschüss, Liebster.
- Tschüss. - Tschüss.
- Tschüss. - Tschüss.
- Tschüss! - Tschüss!
Tschüss!
- Ein richtig tolles Mädchen, was? - Bezaubernd.
- Ich kam hier zufällig vorbei... - Und da hast du gedacht...
du teilst mir die Abfahrtszeit der Kutsche mit, was?
- Genau. - Aber ich fahre nicht weg.
- Nein, du fährst weg. - Nein, nein, ich fahre nicht.
Nicht, hm?
Schon mal eins versucht, bei dem die Räder gegenüberstehen und'n Stuhl in der Mitte ist?
Nein, aber ich denke, das muss recht unbequem sein.
Also, wenn du die nächste Kutsche verpasst, kriegst du den Rollstuhl von mir geschenkt.
Lass mal gut sein.
35.3!;
Es sieht sehr danach aus, als habe er die Kutsche verpasst.
Los, ziehen wir ihn runter, er braucht eine kleine Erfrischung.
Hier...
Ich war im Wald auf der Suche nach Schmetterlingen...
Ja, und dabei musst du einen gestört haben, der eine wuchtige Rechte hat, mein Freund.
Aber alles in allem hat der Junge doch Charakter.
Solange seine Knochen es mitmachen. Und was dann?
Entweder er fährt weg oder er legt Hand an.
Klar, der Vater war aus einem anderen Holz geschnitzt.
- Jedenfalls muss der Junge sich entscheiden. - Sicher, so kann es nicht weitergehen.
So, jetzt bist du wieder in Ordnung, mein Sohn.
Morton?
Ein richtiger Mistkerl, dieser Morton. Sich mit einem Jüngling anzulegen...
Nein, er ist nur eifersüchtig.
Ihr seid beide auf der Jagd nach demselben Schmetterling, was?
Richtig.
Ich sag, es ist an der Zeit, die Pistole in die Hand zu nehmen...
und ein Blutbad anzurichten.
Nein, ich bevorzuge es, ermordet zu werden, als selbst ein Mörder zu sein.
Morton ist mit Sicherheit einverstanden damit.
Na ja, vielleicht.
Apropos, meine lieben Freunde.
Morgen gebt ihr das Pferd und den Sattel den rechtmäßigen Besitzern wieder zurück.
- Was ist ein rechtmäßiger Besitzer? - Sagen wir der Eigentümer des Sattels.
Du denkst doch nicht etwa, dass wir sie geklaut haben, oder?
- Man könnte auch „entwendet” sagen. - Warte mal!
Ich weiß nicht, was dieses Wort bedeutet, aber ich versichere dir, ich habe sie regulär...
Geklaut.
- Du wirst sie nicht ernsthaft gekauft haben? - Ach was, bist du verrückt geworden?
- Grüß Gott. - Guten Tag.
Ah, Sie sind's. Freut mich, dass Sie am Leben sind.
Danke.
- Ist das Ihr Sattel? - Ja.
Na ja, nicht genau. Er gehört einem Kunden.
- Er wurde ihm vor'n paar Tagen gestohlen. - Wir haben ihn am Dorfrand gefunden.
Vielleicht hat er ihn ja verloren.
Es ist schwer, einen Sattel zu verlieren, wenn man drauf sitzt.
- Sie werden ihn doch nicht getötet haben? - Nein, das nicht. Viel hat aber nicht gefehlt.
So ein Typ bat ihn, vom Pferd abzusteigen und da dieser vermummt war...
und eine Pistole in der Hand hielt, ist er der Bitte nachgekommen.
- Hören Sie, wo kann ich ein Pferd erwerben? - Wo? Na, bei mir, verdammt!
- Kommt rein! Kommt rein! - Seit wann kauft man denn Pferde?
Seht euch mal diesen Fuchs an.
- Ist das kein Prachtexemplar? - Ja, er scheint nicht so übel zu sein.
- Ja, das ist ein gutes Pferd. - Das glaube ich gern, aber ich...
- möchte ein weißes. - Weiß? Wieso weiß?
- Weil ich es eben weiß will. Haben Sie eins? - Ja, schon, aber es ist ein wenig...
- Ein wenig? - Es ist ein wenig zu...
Nicht genügend...
Wie soll ich sagen? Na ja, ich zeig es Ihnen.
Das glaube ich nicht.
- Aber er möchte es lebendig. - Es ist lebendig.
- Wie viel möchten Sie dafür? - Aber Tom, es liegt doch im Sterben.
- Wenn du ihn streichelst, bringst du ihn um. - Jetzt übertreiben Sie nicht.
Es ist nur müde. Es ist ein gutes, intelligentes Pferd.
Columbus, bleib da liegen! Siehst du?
Wenn er intelligent wäre, hätte er schon vor 10 Jahren Selbstmord begangen.
Also, wie viel wollen Sie?
- Gesattelt? - Natürlich.
Nun, der Sattel kostet 40 Dollar.
- Das Pferd... - Begraben wir für 10.
Okay. 30 Dollar für Sattel und Pferd.
- Hey, ihr! Das reicht! - Die Begräbnisfeier wird verschoben.
- Es soll den Tabak schmackhaft machen. - Ach, dafür eignet es sich vorzüglich.
Er hat auch etwas Verstopfung und liefert schön trockene Produkte...
- Ich hol ihn später ab. - Es wird zu spät sein...
Aber Tom, mein Junge, soll das etwa ein Pferd sein?
Na ja, Kopf hoch, mein Alterchen. Versuch, dich ein letztes Mal anzustrengen.
- Dann packte Samuel Timotheus und sagte: - Hey Tim!
Wie geht's?
- Hallo. Hallo. - Wer ist das?
Das ist Tom Smith, ein Freund von uns.
- Wie geht's, Tom? - Gut, Sir.
Er ist kein Sir, er ist Schreiner.
Ah, ich verstehe. Hallo Schreiner.
Sag mal Tom, was ist das für ein Trubel im Saloon?
- Die neuen Huren sind da. - Hey!
- Nein! - Doch, Irlanda ist da, mit ihren Rothaarigen.
- Sie sind gestern aus Tucson gekommen. - Ist die hinkende Speedy auch da?
Und ob.
Tom, da ist ein Mädchen, das du kennenlernen musst.
Sie hat nur ein Bein, aber was für ein Bein!
Ja, ja, kann ich mir vorstellen. Wir sehen uns nachher.
- Hey! Wohin gehst du? - Zur Bank.
- Warte, wir kommen mit. - Nein, danke. Ich gehe allein.
Sag mal, hast du Olsens Männer im Dorf gesehen?
Ja, sie treiben sich irgendwo hier herum.
Sagt nur...
Ihr denkt doch etwa nicht daran...
Nun, ich dachte gerade daran, deine Rotznasen brauchen doch... Schuhe.
Guten Tag, Herr Olsen.
- Ach, Sie. - Ja, ich.
Ist ein ziemlich schöner Tag, nicht wahr?
Etwas warm, aber ziemlich angenehm, finden Sie nicht?
Ich geb Ihnen einen Rat, Moore.
Wenn es ein weiser Rat ist, nehme ich ihn liebend gern an.
Lassen Sie meine Tochter in Ruhe oder Sie werden es bereuen.
Das ist kein weiser Rat. Es tut mir leid, aber ich möchte ehrlich sein.
Vielleicht wäre es besser gewesen, die Kutsche zu nehmen...
solange Zeit dafür war.
Oh, entschuldigen Sie. Ich bedaure das wirklich sehr.
Dann nahm der Engländer Maureens Kopf in seine Hände.
Er küsste sie auf die Stirn und sagte zu ihr: „Danke”.
Dann hustete er und...
Und Maureen?
Das war ein heftiger Schlag für sie.
Sie liebte ihn wie verrückt.
Sie sagte, um den Geruch des Engländers auf ihrer Haut zu bewahren...
würde sie sich nie wieder waschen.
Und dieses Versprechen hat sie gehalten.
Na los, Kopf hoch! Der Junge kommt.
Tom, das ist Irlanda und das da ist Speedy.
- Die Damen... - Bist ein wunderhübscher Junge, mein Junge.
Hallo Tom.
- Wie steht's, Speedy? - Auf dem guten Bein.
Gehen wir, Speedy. Der Boss braucht Hilfe.
Hey Speedy, hol uns was zu trinken. Und beeil dich.
Tom...
Also, was denkst du?
- Sie sind sympathisch und rührselig zugleich. - Ja, ich finde sie auch sehr rührselig.
Von 50 Stück Vieh hat er kein einziges zurückgebracht.
Also, Tom, was hast du beschlossen?
Bleibst du hier oder kehrst du in den Osten zurück?
- Ich habe beschlossen, hier zu bleiben. - Und ich sage, das ist auch gut so.
Such dir eine Schnecke und gründe eine Familie.
- Das ist genau das, was ich vorhabe. - Und hast du die Schnecke schon gefunden?
Ja, aber sie ist keine Schnecke, sie ist ein... Schwan.
Ein wundervoller, schneeweißer Schwan.
Sicher, ein Schwan ist immer noch besser als eine Schnecke.
Vor allem wenn er schneeweiß ist.
Himmelsaugen...
Was würde eine Frau, die ich kenne, nicht alles anstellen...
- um dich in meinen Armen zu halten? - Zieh Leine, du!
Jetzt reicht's!
Wie soll ich euch verklickern, dass ich keinen Ärger hier will?
Steh auf, du da!
Ich meine dich!
- Meinst du mich? - Genau.
Nun, der Teufel ist doch nicht so hässlich, wie er gemalt wird.
Der ist nicht gemalt, Tom. Und er wartet draußen auf dich.
- Falls du es nicht verstanden haben solltest. - Tom, komm raus!
Er will dich provozieren. Rühr dich nicht.
- Komm raus, du Feigling! - Schenk ihm keine Beachtung.
Er hat mich einen Feigling genannt. Wie kann ich ihn da nicht beachten?
Lieber ein lebender Feigling, als ein toter hübscher Junge, mein Junge.
Ich warte auf dich, Tom!
Es tut mir leid, Madame.
- Wir sehen uns nachher. - Ja...
Dasselbe sagte mein Vater zu meiner Mutter am Tag vor der Hochzeit.
Hast du ihn je wiedergesehen?
Entschuldige...
Ins Haus, schnell...
- Tut was, oder er wird ihn umbringen. - Sei still.
Hört, das ist ein richtig übler Kunde. Ich kenne ihn.
Heb die Pistole auf!
Heb die Pistole auf!
- Und warum? - Was heißt da „Warum”?
Warum?
Bitte.
- Ach, „Bitte”... - Warte, Tom!
Hey Morton!
Erklär ihm mal, wie das Spiel geht. Der Junge kennt es nicht.
- Sag du's ihm. - Okay.
Es ist ganz einfach, Tom.
Sobald du die Pistole anfasst, macht er dich kalt.
- Stimmt's, Morton? - Ja, so ist es.
- Ohne mir die Zeit zu geben, sie aufzuheben? - So geht das Spiel.
Das ist lächerlich. Ich habe noch nie eine Pistole in die Hand genommen...
und der ist so blöd, dass er mich töten will.
- Angst? - Was hast du gesagt?
- Ich fragte, ob du Angst hast. - Na klar, habe ich Angst.
- Dann zieh rasch Leine. - Das kannst du dir abschminken.
Bravo, Morton! Bravo!
Du bist ein großartiger Schütze. Bravo!
- Bist du fertig mit deiner Show? - Heb die Pistole auf!
Da wär ich ja schön verrückt...
Morton!
Komm, weg hier.
Ich sage, der Junge hatte Angst und hat geblufft.
- Was ist los? - Ach, nichts.
- Der Idiot sagte, du hättest Angst gehabt. - Und damit liegt er richtig.
Wollen wir gehen? Es ist peinlich, aber nicht ausgeschlossen...
dass ich meine Unterhose wechseln muss.
- Tschüss, Schätzchen. - Tschüss, mein großer Liebling.
- Schummelst du etwa auch beim Solitaire? - Natürlich.
Somit bestimme ich mein Schicksal selbst.
Hey Tom, du solltest dich um deinen Kram kümmern...
anstatt den Ameisen nachzuspionieren.
Du steckst in Schwierigkeiten. Und zwar in ernsthaften.
Die Ameisen sind wichtiger als Morton. Sie lehren einen zu leben und zu arbeiten.
Und vor allem schießen sie nicht.
Was für eine Nacht...
- Und seht euch mal den Mond an... - Ja, die perfekte Nacht für einen Überfall.
- Was anderes fällt dir nicht ein? - Von irgendwas muss man leben.
Wieso versucht ihr nicht, eure Brötchen, wie alle Leute, durch Arbeit zu verdienen?
Hör mal, lass uns Tacheles reden. Was gedenkst du zu tun?
Ich werde hier bleiben.
Ich errichte eine Ranch und ihr helft mir, sie zu führen.
- Gute Nacht. - Gute Nacht.
- Wir sehen uns. - Reich mir die Bestie.
Morton arbeitet auch. Er mag gewalttätig sein und ein Sohn von „Vater unbekannt”...
aber er arbeitet und verdient sich ehrlich seine Brötchen.
Der arbeitet nicht.
Der bereitet den größten Coup seines Lebens vor...
und wird sich nicht die Maus von dir aus der Hand nehmen lassen.
- Die Maus ist der schneeweiße Schwan. - Richtig.
Sobald er verheiratet ist, erleidet der Alte einen Unfall...
- und er wird der Chef. - Wieso geht ihr...?
Wach auf, mein Junge! Und jetzt geh schlafen. Es ist spät.
Nacht
Hör mal, ich...
Blödes Pferd. Na, lauf schon.
Das büßt du mir.
Verzeih die Verspätung, Liebes, aber ich weiß nicht, was er heute hat.
- Wollen wir uns setzen? - Ja.
Was ist, Candida?
Tom, das was ich befürchtet habe, hat sich leider bewahrheitet.
Was ist passiert?
Na, sag schon.
Mein Vater will, dass ich Morton heirate.
- Aber das ist ja schrecklich. - Ja, es ist schrecklich, aber... es ist so.
Er sagt, er sei alt und müde und dass ein Mann im Haus sein sollte.
Ein starker und entschlossener Mann, der die Ranch weiterführt.
Und wenn dieser Mann, außer ein guter Viehhüter zu sein...
auch mein Ehemann ist, würde er in Frieden sterben.
- Darauf kannst du wetten. - Was?
Nichts.
- Ich red mit deinem Vater und überzeuge ihn. - Nach allem, was im Dorf vorgefallen ist?
Eben. Er wird kapiert haben, aus welchem Holz ich geschnitzt bin.
Nein, Tom, er hat gar nichts begriffen.
Sieh mal, für ihn ist ein Mann, der keinen Tabak kaut...
nicht 20 Meter weit spuckt oder nicht auf die erstbeste Büchse schießt...
kein echter Mann.
Und Morton erfreut sich an den Büchsen?
Er schießt wie ein Blöder auf alles. Auf Büchsen, Eidechsen.
Die Grillen schweigen vor Angst, wenn sie ihn sehen.
Und im Herbst gibt es kein Blatt, dass den Boden berührt...
ohne ein Loch in der Mitte zu haben.
- Ich bitte dich, Tom. Lass uns fliehen. - Das ist ausgeschlossen, meine Teuerste.
Dann sagen wir uns „Lebewohl”. Ich möchte nicht deinen Tod beweinen.
Aber Candida, es muss einen Ausweg geben.
Ja.
Die Antwort ist im letzten Reim aus dem Gedicht, das du nicht beendet hast.
Als wir uns im Zug begegneten.
Lächle...
denn dein Geliebter kommt!
Verschwenderin! Ich gebe dir meine Liebe.
Deswegen schenke ich dir meine Jugend.
O unaussprechliche leidenschaftliche Liebe!
„Deswegen schenke ich dir meine Jugend.”
Ach so...
Was für einen üblen Auftrag du uns doch erteilt hast, Jim.
Du hast Recht.
Hey... Was zum Henker ist mit ihm passiert?
Noch eine Blaubeere...
Vielleicht ist es ein Agronomieanfall.
Na, was machst du da?
- Wie funktioniert das verfluchte Ding? - Hey, Vorsicht!
Ich reiß ihn in Stücke...
Ich weiß nicht, was dich dazu bewogen hat, aber es muss ein Wahnsinnsgrund sein.
Ja, du sagst es.
Verdammter Räuber!
Ich werde Morton anlächeln, wie ein Veilchen in einem Gedichtband.
Zum Teufel mit den Büchern! Schluss mit den Schmetterlingen!
- Schluss mit dem ganzen Schwachsinn! - Hey! Wann soll's losgehen?
- Sofort! Ich habe keine Zeit zu verlieren. - Dann zieh diese lächerlichen Klamotten aus.
- Für den Anfang. - Blödsinn!
- Ich muss ja nicht zu einem Maskenball! - Tom!
Tom, zieh diese Kleidung hier an.
Sie gehörte deinem Vater.
Er trug sie beim letzten Raub, den wir zusammen gemacht haben.
Wer weiß, was seine Meinung hat ändern lassen?
Das würde ich auch gern wissen.
Seht doch nur. Ganz der Vater.
Komm her, Tom!
- Diese Hose steht dir sehr gut. - Ja, sie ist nur im Schritt etwas zu breit.
Wenn deine, du weißt schon, gewachsen sind, wird sie eng anliegen.
Und jetzt auf an die Arbeit.
Also, ich zeige dir wie man Frikadellen macht.
Monkey erklärt dir, warum die Gräber voller Optimisten sind.
Und Holy Joe wird für dich beten.
Ist gut.
Noch ein Rat: Behalte stets den Grund im Kopf, wieso du kämpfst.
Was gibt's zu lachen?
Und denk daran: Vertraue niemandem, nicht mal deinem besten Freund.
- Verstanden? - Verstanden.
- Sicher? - Sicher.
Gib mir deine Hand.
- Aber das ist unfair. - Genau.
Tom, es ist nicht notwendig, mit dem Kinn zu parieren.
Du kannst auch deine Arme dafür benutzen.
Übertreib's nicht, okay?
Parier jetzt den!
Mehr Wut, mehr Wut! Gib alles, was du hast!
Die Bohnen sind fertig!
- Und, wie läuft's? - Nun ja, nicht schlecht.
- Hey, wohin gehst du, Bull? - Ich bin ein paar Tage weg.
Hängt euch rein. Die Zeit drängt. Die Ameisen dort arbeiten wie Ameisen.
- Welche Ameisen meinst du? - Die der übelsten Sorte.
Es ist wohl überflüssig, euch zu fragen, wovon zum Teufel ihr da redet?
Du wirst jeden Tag aufgeweckter, was?
- Tschüss, Jungs! - Wir sehen uns.
Gute Reise!
Auf, an die Arbeit.
- Weißt du, was ein Optimist ist? - Was denn deiner Meinung nach?
Das ist einer, der in einem Sarg liegt, mit auf dem Bauch verschränkten Händen.
Daher sperr Augen und Ohren gut auf.
Als erstes sichere mit dem Schnürband das Halfter am Bein.
- Soll ich eine Schleife machen? - Ja, mach eine Schleife.
Fertig.
Sag mal, wieso siehst du mich so an?
Es gibt zwei Möglichkeiten, den Gegner ins Schwitzen zu bringen.
Entweder du siehst ihn so an, als gäbest du ihm zu verstehen...
dass sein Leben vorbei ist. In etwa so...
Oder du lächelst.
Lächle in aller Ruhe und sei von deinen Fähigkeiten überzeugt.
Etwa so.
Klar?
- Ja, ja, ist klar. - Lass mal sehen.
- Es ist wohl besser, wenn du lächelst, Tom. - Ja, das ist vielleicht besser.
Ich zeig dir, wie man die Pistole zieht.
Man zieht sie so.
Während du sie ziehst, entsicherst du sie...
- Um Zeit zu sparen. - Exakt. Und schießt...
Das ist ja einfach.
- Glaubst du? - Ja.
Geschwindigkeit + Wirkung = X + Y.
Das heißt nicht festlegbare erhöhte Potenz, da der Faktor Energie unbekannt ist.
Ja, so ungefähr.
Auf, versuch es. Schieß auf den Holzklotz da.
Nein.
Ich treffe die Büchse dort.
Ja?
Ja.
Das war nur Zufall.
Tom, du hast uns was verheimlicht, mein Sohn.
- Aber nein, ich finde es einfach nur leicht. - Ehrlich?
Leicht?
Dann versuch jetzt mal zu schießen, ohne zu zielen.
- Theoretisch müsste ich sie trotzdem treffen. - Ach ja?
Ja, theoretisch schon.
Seht mal, richtet man den Finger auf ein Objekt oder in eine Richtung...
geht der Finger genau in die gezeigte Richtung.
In unserem Fall ersetzt der Lauf den Finger, versteht ihr?
- Nicht, was? - Nun, ja...
Auf, versuch's mal. Richte den Finger gegen die Büchse.
Na los, versuch's mal.
Überprüf es.
Verdammt noch mal, es ist wahr.
Ja, es ist wahr.
- Na ja, es bedarf nur viel Übung. - Das ist das, was ich dir gesagt habe.
Sieh mal an, wer da ist... Hallo, du Riesenbüffel.
- Wie geht's, Mädels? - Hallo.
Setzen wir uns.
Ja, ich bin todmüde.
Was hast du denn? Was ist los?
- Ich habe mich draufgesetzt. - Dann sei eben vorsichtig.
Also, wie ist es in Phoenix gelaufen?
Er ist es tatsächlich. Du hattest Recht.
Ich habe ihn gleich wiedererkannt. Ich hatte da keinen Zweifel.
Er ging, ohne Irene zu bezahlen.
Und zwei Tage später sah ich seine dreckige Fresse auf einem Steckbrief.
Bleib ruhig. Ich werd versuchen, dir das Geld zu besorgen.
Ach, vergiss es. Wie läuft's mit dem Jungen?
Wenn er so aufgeweckt ist, wie ich denke, dürfte er mittlerweile soweit sein.
Was zu trinken!
Ach, er fährt ab? Ist ja ein aufgewecktes Kerlchen.
Ihm wurde klar, es geht nicht anders und deshalb hat er sich dazu entschieden.
Dann werd ich ihn bei seiner Abfahrt verabschieden kommen.
Verpass es nicht, ja?
Wann zum Teufel fahren wir endlich los?
Wenn ihr mitfahren wollt, steigt ein! Wir können nicht warten, wie's euch gefällt!
- Sei still und warte! - Ja...
Sei still und warte!
Da kommt der Passagier...
Na, los doch. Es gibt Leute, die warten.
- Habt ihr's bald? - Sei still und warte!
Aber natürlich.
Ins Haus, Jungs. Schnell, schnell!
Auf geht's, mein Freund! Man wartet auf dich.
- Du bist der, der weg geht. Ich bleibe hier. - Was hast du gesagt?
Du hast es verstanden.
Habt ihr das gehört, Jungs?
Halt ihn auf. Morton wird ihn töten.
Nicht, wenn er in die Kutsche steigt.
Du hast 10 Sekunden, um den Schwanz zu senken und abzuzischen.
Diesmal bringe ich dich um!
Versuch's doch...
Versuch's jetzt. Das müsste leichter für dich sein.
Kopf hoch, Schießbuden-Revolverheld. Ich habe nur noch einen Schuss übrig.
Also, wollen wir diese Kutsche nehmen, oder nicht?
Nicht, dass dieses Spielchen dich noch verfolgen wird.
Wirf ihm die Pistole zu, auf sein Zeichen hin.
Vorsicht, Morton! Er ist ein Visconte!
Halten Sie den Schnabel!
- Bist du verrückt geworden? - Wirf die Pistole weg, wenn du Mut hast!
Morton, ich werde dich zu einem Lesezeichen verarbeiten.
Ich würde eine andere Taktik versuchen.
Steh auf!
- Na los, Tom! - Zeig's ihm!
- Können wir jetzt? - Nein.
Wir können nicht.
Nein! Nicht da...
- Nicht schlecht, der Junge, stimmt's? - Großartig.
Vermöble ihn, Tom! Lass nicht nach!
- Bravo, Tom! - Ja, zeig's ihm!
" He)' Tom! ' Was?
Denk auch an Irlanda und Tim!
Nein!
Ich sagte „nein”!
Ich sagte doch schon, ich will keinen Ärger hier drin!
Bleibt stehen, wo und wie ihr seid, oder ihr werdet zu Dünger...
Hur...
- Verdamm... - Hurensohn, willst du sagen?
- Wie viel schuldet er euch? - 10 Dollar, aber egal, vergiss es...
Sieh nach, was sie machen.
Ich meine dich.
- Mich? - Ja, dich.
- Sie küssen sich! - Geh an deinen Platz zurück!
Wechselt die Weide!
Auf, lauf schon.
- Bravo, Tom! - Nicht schlecht.
War okay, mein Sohn.
- Können wir jetzt? - Nein, steigt alle aus!
Habt ihr gehört? Steigt aus!
Entschuldigung...
Na los, Leute. verschwendet nicht den ganzen Tag. Auf!
Das schenke ich dir, unter der Bedingung, dass du dich von hier fern hältst.
- Was ist das? - Ach, nichts... Eine Art...
- Gib her. - Eine Art Adresse. Völlig unwichtig...
Verdammt...
Jetzt gibt's...
- Wie, ihr Wusstet, dass er gesucht wird? - Na ja, du weißt, wie das ist. Nicht?
Und wieso habt ihr das nicht früher gesagt?
Wir wollten sehen, ob du, na ja...
Ob du es aus eigener Kraft geschafft hättest. Ja‚ genau....
Fahr los!
Nun, ich habe mich verändert.
Aber jetzt seid ihr dran mit dem Verändern. Auf, gehen wir nach Hause.
Nein, Tom...
Wir gehen fort.
- Die Ameisen sind gekommen, hm? - So ist es, leider.
Hört auf zu träumen. Wir haben 1880. Ihr könnt den Fortschritt nicht meiden.
Der Wilde Westen ist vorbei.
Solange man die Sonne untergehen sieht, bedeutet das, dass dort der Wilde Westen ist.
Und wir werden der Sonne folgen, nicht wahr, Freunde?
Ihr gebt wohl nie auf, was?
Aber ich bin sicher, ihr kommt zurück und wir arbeiten zusammen.
Nicht schon wieder... Das ist echt 'ne fixe Idee von dir.
- Nenn es, wie du willst. - Kommt, lasst uns gehen.
Hier, halt mal die Bestie, bis ich aufs Pferd gestiegen bin.
Tschüss, Bestie!
- Tschüss! - Gott beschütze dich!
- Tschüss! - Alles Gute.
- Ich werde hier auf euch warten! - Die Wege des Herrn sind unergründlich!
Verputzen wir eine Blaubeere?
- Nein. - Nein?
Der Ewige ist groß!
Danke dafür, dass du den Wilden Westen ohne Drähte gemacht hast.
- Du, der uns... - Jetzt hör mal auf!
- Der Junge hatte Recht. - Dann können wir genauso gut zurückkehren.
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