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Oh, danke.
- Ich bezahle nachher, okay? - Ja, ja. - Okay.
Soll ich einfach verschwinden?
Die ganze Sache ist auch nicht so leicht für mich.
- Du musst verstehen... - Er könnte ja auch bei seinem Vater bleiben.
- Aber Michael... - Und er wird langsam zu einem Problem.
Er könnte auch Weihnachten mit uns verbringen.
Merkst du denn nicht, dass dein Mann ihn benutzt, um uns zu manipulieren?
Wann fängst du endlich wieder an, dein eigenes Leben zu führen?
Er fliegt auf die Malediven mit seiner neuen Freundin.
Der Junge braucht ein ganz normales Weihnachtsfest, wie alle anderen auch.
Ja, sie kriegt die Malediven, dein Sohn das Christkind, und was ist mit mir?
Kriege ich nichts zu Weihnachten?
Sei nicht böse. Du kriegst dein Geschenk jetzt schon.
Ein Glücksbringer.
Viel Glück.
Ich hab noch gar nichts für dich gekauft.
Du kannst mir noch dreimal was kaufen, bis ich wiederkomme.
Also Schatz...
Ich bringe ihn zu seiner Großmutter über die Weihnachtsfeiertage.
Er kann mit ihr feiern.
Dann kommt er hierher, für ein paar Tage,
und dann bringe ich ihn wieder zu seinem Vater zurück.
Und wann muss ich verschwinden?
Ich gebe Ihnen die Schlüssel.
Der Elektriker hat versprochen wegen der defekten Leitung zu kommen.
Und ich hoffe, dass das Bett endlich geliefert wird.
- Morgen. - Hallo.
- Bleiben Sie lange weg? - Drei oder vier Tage. Ich muss meinen Sohn abholen.
Also dann, fröhliche Weihnachten.
- Wer war das? - Die Frau gerade? - Deine Vermieterin? - Ja. Warum?
Sie sieht aus wie jemand, den ich mal kannte. Wie heißt sie?
- Colbert. Marie Colbert. - Und sie wohnt dir direkt gegenüber?
Was ist denn? Was überlegst du?
Ach nichts. Nichts wirklich Wichtiges.
- Ich bring dich noch zum Zug. - Nein, nein. Du hast keine Zeit.
Ich ruf dich an und sag dir, wann wir wiederkommen, okay?
Es ist ja nur für kurze Zeit. Im Nu sind die Ferien...
- Darf ich vielleicht doch Ihren Koffer tragen? - Ja. - Danke, Madame.
Marianne.
- Monsieur? - Wo zum Teufel ist der Naturvertrag?
- Den hab ich nie gesehen. Ich... - Was meinen Sie damit, Sie haben den nie gesehen?
Wenn ich ihn nicht habe, haben Sie ihn. Also suchen Sie ihn.
Ich hab ihn nie gesehen.
Oh je!
Marianne.
Ich weiß, wo er ist. Seien Sie mir nicht böse. Entschuldigung.
- Soll sich Bellvere darum... - Nein, nein. Das können wir Bellvere nicht zumuten.
- Marie? - Ich bin Jacqueline.
Oh.
- Ist deine Mutter zu Hause? - Ja.
Kommen Sie rein.
Marie Colbert. Das wilde kleine Mädchen.
Wer hätte das gedacht? Du siehst der Marie, die ich kannte, sehr ähnlich.
Manchmal so sehr, dass ich... aber dann wieder gar nicht.
Was hast du gemacht? Hast du dir die Nase operieren lassen?
Ich habe nichts an mir verändern lassen.
Liegt wohl daran, dass ich versäumt habe, dich aufwachsen zu sehen.
Du hattest es sehr eilig, wegzukommen.
Was wild wächst, wächst schnell und entwickelt seine eigene Kraft.
Als ich dich heute Morgen sah, hat mein Herz einen Sprung gemacht.
Du warst wieder da.
Man ist grausam, wenn man jung ist.
Ja, das fehlt mir. Dass ich nicht zuge- sehen hab, wie du dich veränderst.
- Dann hast du mich nicht vergessen. - Oh, doch.
Ich hab dich sofort danach vergessen. Das ist ja so seltsam.
Du tauchst nach 15 Jahren einfach so aus dem Nichts wieder auf.
15 Jahre.
Was hast du in Amerika gemacht? Hast du geheiratet?
Oh, zwei oder drei Mal. Amerikanische Frauen sind mir zu amerikanisch.
- Zu loyal vielleicht? - Zu besitzergreifend. Sie erdrücken mich.
Was ist mit dir? Von dir weiß ich überhaupt nichts.
Nur das aus der Zeit, als wir zusammen waren.
Wer bist du, Marie Colbert? Woher kommst du?
Wie auch immer, 15 Jahre. Es war wohl Schicksal, dass wir uns wiedersehen.
Ja. Es ist unglaublich.
Ja. Eigenartig.
- Ich kannte nicht mal deinen Namen. - Wir haben uns nie nach unseren Namen gefragt.
- Aber ich habe deinen gewusst. - Du hast rumgefragt, was? - Du nicht?
Nein, ich war nicht neugierig. Du bist doch deswegen nicht böse auf mich.
- Oh, nein. - Mit wem bist du verheiratet?
Was spielt das für eine Rolle? Er ist tot.
Außerdem waren wir nicht verheiratet, ich hab nur ein Kind von ihm.
- Wer war er? - Jemand, den man für mich ausgesucht hatte.
Pierre. Das Ergebnis eines Familienkomplotts.
Sie wollten mich unter die Haube bringen.
- Ich verschwinde, Mama. - Komm her, Jacqueline.
Viel Vergnügen, Schatz. Erkälte dich nicht.
Das ist mein Vater. Kannten Sie ihn?
Nein. Nein, ich hab ihn nie kennengelernt.
- Ich auch nicht. - Sie war noch zu klein, als er starb.
- Geh jetzt, Jacqueline. Sie wartet. - Ja.
- Klavierunterricht. Salut. - Salut. - Salut.
Hast du es ihr beigebracht?
Was hast du?
- Was ist los, Marie? - Alles hört so schnell wieder auf. Ich will das nicht.
Das ist dumm, ich weiß.
Ich hab eine Idee.
Lass uns zusammen Weihnachten feiern.
Ich bin allein. Du bist allein. Und mit Jacqueline sind wir eine richtige Familie.
Ich werde nirgendwo erwartet.
Ich schlafe heute Nacht hier und morgen geh ich ein paar Stunden
ins Büro und dann komme ich wieder zurück, okay? Okay?
- Er ist abgereist. - Monsieur Parker ist wirklich abgereist?
Ja, Monsieur Parker hat gestern Morgen das Hotel um 7:30 verlassen.
Aber musste er denn so plötzlich abreisen?
Nein, er hat schon vor einer Woche einen Flug nach Chicago gebucht.
- Chicago? - Ja. - Hat er was hinterlas- sen? - Wussten Sie nichts davon?
Diese Helene. Was bedeutet sie dir?
Sie ist ein Hafen. Ein Hafen für mich.
So was wie Schutz vor dem Sturm.
- Ein Ankerplatz für einen Seemann. - Nein. Für einen Krieger.
- Oh, das klingt ja richtig ernst. - Ja.
So war es wenigstens, bis heute Morgen.
Du bringst mich wirklich zum Lachen. Was willst du mir denn jetzt auftischen?
Was für ein Jammer, dass du nicht gelernt hast, wie leicht es ist zu vergessen.
Hallo, hier ist der telefonische Anruf- beantworter von Michael Parker.
Leider bin ich nicht persönlich zu erreichen.
Sie können mir aber eine Nachricht von nicht mehr als 30 Sekunden hinterlassen.
Oder Sie versuchen es später noch ein- mal. Nach 6 Uhr bin ich wieder zu Hause.
Hast du Großmutter angerufen?
- Ja. - Hast du ihr gesagt, dass der Zug steckengeblieben ist?
- Ja. - Hast du ihr auch gesagt, dass wir heute ankommen? - Ja.
- Hat sie meine Geschenke aufbewahrt? - Ja, Bernard, ich hab es ihr gesagt.
Komm jetzt. Du musst was essen.
Weißt du, worauf ich Lust habe, Michael?
Dieses Haus zu zerstören, all den alten Plunder in die Luft zu jagen.
Was wäre das für eine Freude, wenn ich wüsste, dass du bei mir bist.
Hier bin ich. Wo fangen wir an?
Nein, wenn du bei mir wärst, so wie ich es meine.
Wenn ich wüsste, dass du für immer bei mir bist.
Ich bin bei dir. Ich hab nicht vor, dich zu verlassen.
Was ist mit ihr? Ist sie froh darüber, dass ich hier bin?
Oh, ich glaube, sie tanzt gleich vor Freude auf dem Tisch.
Wir sind zusammen. Und ich werde nicht wieder einfach verschwinden.
Ich glaube, ich hab ein kleines bisschen zu viel getrunken.
Die bringen wir einfach nicht zum Lachen.
Hey, ich bin zu Hause. Und ich geh nicht wieder weg.
Kommt, wir schmücken den Christbaum.
Morgen gehen wir Geschenke kaufen.
Am heiligen Abend wirst du diese Wohnung nicht wiedererkennen.
Michael.
Michael, dieser Abend ist ein so wundervolles Geschenk.
Ein Geschenk, das du mir im ganzen Leben nicht wieder wegnehmen kannst.
Wo zum Teufel hast du den so schnell hergezaubert?
Er war auf der Terrasse.
Er ist ein bisschen zurückgeblieben. Hast du immer so einen kleinen Baum?
Es war ja nie ein Mann im Haus, der sich um so was kümmert.
Na dann los.
- Das ist doch wohl nicht dein Ernst. - Wieso, gefallen sie dir nicht?
- Ich finde sie schön. - Sie sind total veraltet.
Da sind die tollsten neuen Sachen auf dem Markt.
Kugeln, die blinken, Lametta, das duftet, Sterne, die Musik machen.
Die ihre Farbe verändern, es ist nicht zu glauben, was es inzwischen alles gibt.
Jacqueline, hast du gehört, was Michael gesagt hat?
Hör damit auf und komm her.
Es ist nicht zu fassen. Ich gebe dem Personal einen Tag frei,
und sie ist sofort ganz wild darauf, das Stubenmädchen zu spielen.
Komm, spiel mit uns. Es lohnt sich nicht, perfekt zu sein.
- Lass einfach alles hängen. - Hey, was soll denn das heißen?
Morgen kaufe ich neuen Christbaum- schmuck. Und Geschenke für uns alle.
Jacqueline, was wünschst du dir zu Weihnachten?
- Was hättest du am liebsten? - Such mir was aus.
Oh, wenn es nach mir ginge...
Was wünschst du dir?
Wenn ich dir sagen würde, was ich mir wünsche, würdest du es mir nicht glauben.
Tja, dann, werde ich der Fantasie freien Lauf lassen.
- Ich werde schon was Hübsches finden. - Davon bin ich überzeugt.
Aber wir wollen uns doch nicht den Abend verderben, oder?
Du wirst sehen, dein Geschenk wird das Beste von allen.
Sieh mal, Marie. Wie sie da neben dem Baum kniet.
Genau wie du damals.
- Ich weiß, was ich zu Weihnachten will. - Was denn?
Dein Armband.
Oh, nein, ich... Das geht nicht, aber ich werde eins für dich finden.
Ich werde so ein ähnliches auftreiben.
- Marie? Jacqueline will ein Armband wie das hier. - Nein, Michael.
Okay.
Hey, Marie.
Ich hab aus dem Café gegen- über Frühstück kommen lassen.
- Was hast du mir gestern zu Trinken gegeben? - Whisky.
- Whisky? - Mit einem kleinen Schlafmittel.
Hier.
Du weißt doch, wenn du Spiele spielen willst, brauchst du mich nur zu fragen.
Ich hab Angst gehabt, dass du vielleicht nein sagst.
Vielleicht hätte ich das auch.
Magst du gewisse Spiele nicht mehr?
Doch, aber ich werde heute Vormittag im Büro erwartet.
Ich habe dich aus deinem Alltagstrott rausgeholt. Du solltest mir dankbar sein.
Du bist noch genauso verrückt wie damals.
- Machst du solche Sachen auch mit anderen? - Nein. - Nur mit mir?
Nur mit dir.
Hey!
Lass uns die Gelegenheit nutzen.
- Willst du die Vergangenheit aufleben lassen? - Ja.
Marie? Ich glaube, ich muss mal ins Bad.
- Kannst du nicht warten? - Lieber nicht.
- Hast du je mit Helene solche Spiele gespielt? - Marie.
- Ja oder nein? - Das ist nicht nett, das ist nicht fair.
Dann muss sie langweilig sein. Vollkommen fantasielos.
Meine Tochter ist ein bisschen zu neugierig.
Wie die Mutter, so die Tochter.
Weiter also. Reden wir über Madame Marquot.
Ich spreche nicht über Helene.
Über einen gewissen Punkt müssen wir aber nun mal sprechen.
Marie, bitte.
Wieder frei.
Danke.
- Hast du eine Zigarette? - Danach. - Okay.
Hast du wirklich mit keinem anderen solche Spiele gespielt?
Lass das, Michael.
Tut mir leid.
Ganz ruhig, mein Schatz.
Mama? Mama! Telefon.
Ich bin nicht zu sprechen. Ich hab keine Lust.
- Es ist aber wichtig, Mama. - Hast du nicht gehört, Jacqueline?
- Es ist der Anwalt, Mama. - Ich ruf ihn später an.
Na, geh schon. Geh schon.
Ich komme.
Ja, ich verstehe. Sie brauchen meine Unterschrift dafür.
- Ja. - Ich komme morgen früh bei Ihnen vorbei.
Ich brauche heute noch Ihre Unterschrift.
- Tut mir leid. - Es dauert nur fünf Minuten. - Aber können wir das nicht...
- Sie haben diesen Termin seit zwei Wochen. - Was macht das schon? Einen Tag später.
- Ich verstehe Ihre Aufregung nicht. - Sie müssen kommen, Madame. Ich bitte Sie.
- Wie Sie wollen. Ich komme. - Das muss sein.
Ich rufe Sie heute Nachmittag an. Wenn Sie nicht warten können,
kann ich mir ja auch einen anderen Anwalt nehmen.
- Das geht nicht mehr. - Nein? - Nein. - Nein?
Das Verfahren läuft und Sie müssen heute persönlich bei mir erscheinen.
Meinetwegen, ist gut. Dann bin ich in einer Stunde bei Ihnen. Ja. Wiederhören.
Tut mir leid, Mama. Ich wollte dich wirklich nicht stören.
Aber er hat so darauf gedrungen.
- Willkommen, meine Domina. - Ich hab jetzt keine Zeit.
- Wie meinst du das? - Ich muss dringend zu meinem Anwalt.
Einige Papiere unterzeichnen. Sonst verliere ich das Apartmenthaus hier.
- Dann bleibt uns nur ein Quickie. - Nein, ich hasse es, in Eile zu sein.
Ich auch, aber...
Ich hab irgendwie das komische Gefühl, du willst mich loswerden.
Tut mir leid, mein Freund. Vielleicht hast du beim nächsten Mal mehr Glück.
Aber keine Sorge, alles ist nur ein Spiel. Nichts ist Ernst, alles ist Spaß.
- Marie? - Ja? - Das ist doch nur eine kurze Unterbrechung, oder?
- Das hoffe ich. - Ich würde dich gern sehen. - Ja, warum nicht?
- Gegen Sieben? - Wundervoll - Fantastisch.
Marie? Ich muss mich auch anziehen.
- Ich finde, du siehst so sehr gut aus. - Danke vielmals. Junge, Junge.
Du kennst ja wirklich tolle Knoten. Ich glaube, ich brauche Hilfe.
Sieh mal an, Michael bittet um Hilfe, das hätte ich nie im Leben von dir erwartet.
Komm schon.
- Magst du Jacqueline? - Was?
Findest du Jacqueline nicht auch bezaubernd, Michael?
Marie, bitte.
Komm, mach mich wieder los.
- Nein, Michael. - Was soll das heißen, nein?
Das heißt ganz einfach, dass du mich nie wieder verlassen wirst.
- Ohne dass ich davon weiß. - Komm, Marie. Ein Spiel ist ein Spiel ist ein Spiel...
Das ist kein Spiel, Michael. Es war mir noch nie so ernst.
- Binde mich los! - Ich werde es nicht noch mal zulassen, dass du mich vergisst.
Du willst mich doch nicht in dem Zustand einfach hier liegenlassen.
Genau das, Michael. Genau das werde ich tun.
Verdammt noch mal, binde mich los!
Wenn ich ganz sicher sein werde, dass du bleibst, erst dann. Vielleicht.
Es ist sinnlos, Michael. Du gehörst mir.
- Du bist verrückt. - Sag so was nicht.
- Du bist krank. - Es geht mir sehr gut. Es geht mir fabelhaft.
Das ist nicht dein Ernst. Man sollte dich festbinden.
Oh Gott.
Jacqueline. Mach mich los!
Bitte hilf mir, deine Mutter ist wahnsinnig geworden.
Jacqueline?
Jacqueline!
Marie!
Die sind beide verrückt.
Sieh nach ihm, wenn er sich beruhigt hat. Es kann sein, dass er was braucht.
Marie!
Schaff diesen albernen Baum raus.
Ich bin nur für ein paar Stunden weg.
Wiedersehen, Schatz. Verzeih mir.
Du warst nicht sehr nett zu Mama. Sie liebt dich.
- Jacqueline. Binde mich los. - Sie liebt dich wirklich. - Ich weiß.
Jacqueline, ich muss hier raus. Bitte hilf mir.
Das geht nicht. Mama wäre sehr böse.
Ach, deine Mutter spinnt, sie ist verrückt.
- Ist dir das noch nicht aufgefallen? - Mama mag das Wort nicht.
Sie war sehr krank, weißt du?
Gib mir eine Zigarette.
- Ich hab kein Feuer. - Dann hol Streichhölzer.
Mama sagt nein.
Hast du ihn inzwischen erreicht?
Nein, nur seinen dummen Anrufbeantworter.
Ich verstehe es nicht.
Er hat gestern sein Büro verlassen und ist nicht mehr aufgetaucht.
Er muss irgendetwas Besonderes haben, das dich fasziniert.
Armes Kind, du hast wirklich ein Talent, immer an die falschen Männer zu geraten.
Mutter, hör auf!
Verdammt.
- Es ist sieben Uhr. - Marie. Bitte mach mich los.
Liebling, das Essen ist fertig. Du wolltest um sieben mit mir essen.
- Jetzt ist es sieben. - Du weißt, wo du dir dein Essen hinstecken kannst.
Weißt du, dass ich extra bei Fauchon war? Gänseleberpastete, roter Kaviar.
Verdammt noch mal, ich will keinen Champagner, ich will hier raus!
Bitte, beruhige dich. Reg dich nicht auf, Liebling.
- Mach keine Szene. - Ich habe die Schnauze voll! Perverses Stück!
Gänseleberpastete?
Oder lieber roten Kaviar?
Du Hure!
- Ich glaube, wir fangen mit dem Kaviar an. - Du verrückte Hure!
Nicht!
- Hat sie dich geschickt? - Nein. - Wo ist sie?
- Sie ist im Salon, sie schläft. - Jacqueline, bitte hilf mir.
- Deine Mutter ist krank, sie ist verrückt, Jacqueline. - Nein, sie ist nicht krank.
Es geht ihr jetzt besser.
Manchmal macht sie verrückte Sachen, aber sie ist nicht krank.
Los, hol eine Schere und schneide die Strümpfe durch, bevor sie aufwacht.
Ich kann nicht. Mama würde das nicht gefallen.
Aber ich möchte, dass du glücklich bist.
Und bei uns bleibst.
Wenn ich lieb zu dir bin, bleibst du dann?
- Du bist sehr hübsch. - So hübsch wie Mama? - Viel hübscher.
Das stimmt nicht.
Ich finde doch.
Du bist so weich.
So warm.
Könntest du dich in mich verlieben?
Ich wünschte, ich könnte dich in die Arme nehmen.
Was würdest du denn tun?
Du würdest meine Hände auf deinem Körper spüren.
- Aber das kannst du nicht. - Doch, wenn du mich losbindest.
Du kannst es nicht, weil ich es nicht will.
Also gut. Dreh dich um.
- Wieso? - Dreh dich einfach um.
Jacqueline?
- Mama ruft mich. Ich muss gehen. - Binde mich los!
Schneid mich los, Jacqueline.
Jacqueline! Bitte mach mich los!
Jacqueline.
Jacqueline!
Ich versuche es seit vorgestern. Wo zum Teufel bist du?
Seit zwei Tagen höre ich nichts.
Ich wäre dir für ein Lebenszeichen dankbar, falls du noch am Leben bist.
Ich habe es satt, hinter dir her zu telefonieren.
Ich habe meine Mutter im Nacken, und Bernard hat Ohren wie ein Luchs.
Gib mir bitte Bescheid.
Steh auf!
- Einfach so vor dir? - Ja, vor mir.
Vielleicht sollte ich dich daran erinnern,
dass auch Helene Marquot im sechsten Stock wohnt.
Nimm ein Bad, du hast es nötig.
Halt du sie.
Schieß auf ihn!
Bring ihn um! Gib her!
Michael? Bleib stehen!
Binde ihn schön fest.
Und jetzt geh schlafen.
Marie.
Marie.
Wieso? Marie?
Marie, bitte. Bitte, Marie.
Bitte, binde mich los.
Marie.
Marie, bitte.
Marie.
Ich liebe dich, Marie.
Bitte, mach mich los.
Bitte.
Bitte, Marie.
Marie.
Bitte, Marie.
Bitte, Marie.
Nein, tut mir leid, er ist auch heute nicht gekommen.
Nein, Madame. Monsieur Parker war schon seit zwei Tagen nicht mehr im Büro.
- Und haben Sie irgendwas unternommen? - Ja, was denn zum Beispiel?
Ich bitte Sie, Marianne. Ist es jemals vorgekommen,
dass Monsieur Parker einfach verschwunden ist?
Ohne irgendwas zu hinterlassen, ohne anzurufen?
Ohne zu telegraphieren, ohne jemanden zu informieren,
über das, was vielleicht passiert ist? - Ich muss Ihnen sagen, Madame Marquot,
Monsieur Parker war in letzter Zeit ziemlich durcheinander.
Wenn Sie sich erinnern, vor ungefähr zwei Wochen
ist Monsieur Parker eines Morgens auch nicht gekommen.
- Er hat sechs Termine einfach platzen las- sen. - Jetzt ist er nicht mit mir zusammen,
und weder Sie noch ich haben eine Ahnung, was ihm passiert sein könnte.
Ich finde, Sie sollten ein bisschen besorg- ter sein. Interessiert es Sie gar nicht?
Wenn die Katze aus dem Haus ist, fangen die Mäuse wohl an zu tanzen.
Wenn Sie wüssten, was ich in den letzten 48 Stunden hier durchgemacht habe,
würden Sie so was nicht sagen. Hören Sie, Madame Marquot,
es tut mir leid, aber ich muss das Gespräch beenden.
Ich hab noch 1000 Sachen zu tun. Es tut mir leid. Auf Wiederhören!
Sowas, die legt einfach auf. Bernard?
Bernard, mach dich fertig. Wir müssen fahren.
- Ist irgendwas mit deinem Freund? - Nein. Mach dir bitte keine Sorgen.
Ich muss nur zurück nach Paris.
Der Junge ist doch nur so gern über Weihnachten hier, Helene.
- Ich möchte hier bleiben, bei Oma. - Keine Diskussion, Bernard.
Los, mach dich fertig. Tu, was ich sage!
Also, ich muss schon sagen, du willst, dass das Kind
Weihnachten mit einem Fremden ver- lebt. Wenn das dein Mann hört...
Mutter, ich bitte dich, hör auf damit.
Bernard, zieh dich an, wir nehmen den nächsten Zug.
Ich will aber alle Geschenke mitnehmen, die ich von Oma bekomme.
- Okay, wir nehmen sogar das Fahrrad mit. - Wir packen die kleineren Geschenke
in einen Koffer, und das Fahrrad werde ich dir nachschicken.
Zu deinem Vater. Ich will aber nicht wieder zu meinem Vater zurück!
Michael.
- Wo ist deine Mutter? - Sie muss sich mit dem blöden Anwalt rumschlagen.
Danke, dass du mir heute Nacht die Fesseln locker gemacht hast.
- Das hab ich nicht. Wie auch immer, danke. Hilf mir bitte dabei.
- Steh nicht so da, verdammt, hilf mir, Jacqueline! - Michael, nicht, bitte nicht!
Mama glaubt sonst, ich hab es gemacht.
Völlig egal, was sie glaubt, bis dahin bin ich längst über alle Berge.
Michael, bitte geh nicht! Bitte, tu es nicht! Ich will das nicht!
- Das ist doch lächerlich! - Ich bring sie dazu, dass sie dich gehen lässt,
dann kannst du immer wieder zu uns kommen, wann du willst.
- Das reicht aber nicht. - Bitte geh nicht einfach so.
- Du weißt nicht, wozu Mama im Stande ist. - Doch ich weiß, wozu sie im Stande ist,
wenn ich nicht schnellstens hier verschwinde.
- Nein. - Ja. - Nein! - Lass mich! - Michael!
- Es ist abgeschlossen! - Gib mir deinen Schlüssel. - Ich hab keinen.
Es hat keinen Sinn, Michael. Du kommst hier nicht raus! Niemals!
Du wirst uns nie wieder verlassen.
Verdammte Scheiße!
Wo hat sie die Pistole? Jacqueline! Jacqueline!
Wo bewahrt sie die Pistole auf? Jacqueline? Wo ist sie?
Wo ist sie, Jacqueline?
Du Miststück! Du bist schlimmer als deine...
Marie.
Es tut weh.
Hier sind die Nadeln. Weißt du, wie man das macht?
Eine Wunde wird wie alles andere genäht.
Ich hatte mal eine schreckliche Wunde, als ich vom Pferd gefallen war.
- Er wird nichts spüren. - Marie, es tut weh.
Was hast du dem Apotheker gesagt?
Dass ich gerade einen Erste-Hilfe-Kurs mache.
Du hättest ihn umbringen können.
Es war seine Schuld.
Und was machen wir jetzt? Er wird sterben.
- Dann stirbt er eben. - Nein, wir werden uns um ihn kümmern.
- Ist das dein Ernst? - Er wird sich wieder erholen.
Wenn er nicht wieder versucht zu fliehen.
Mit seinen rausquellenden Eingeweiden, er hat es ja schon mal geschafft.
Ich lass mir was einfallen.
- Du bist stark, was? - Genau wie du. - Nein.
Ich war niemals stark.
Weißt du, ich bin immer schwach gewesen. Extrem schwach.
Kaufe ich ihm extra einen Rasierapparat und Rasiercreme.
Hilf mir! Er darf nicht wieder fort.
Ich kann nicht mehr leben ohne ihn.
Er darf uns nie wieder verlassen. Ich vertraue ihn dir an.
Max, seine Sachen sind alle noch da.
Max. Wie süß Max war.
Du darfst ihm nicht wehtun, hörst du? Ich liebe ihn.
Was machen Sie denn hier? Ist was passiert?
Nein, nichts. Keine Sorge.
Ich hab die Nummer angerufen, die Sie mir gegeben haben.
Ihre Mutter hat mir gesagt, dass Sie den Zwei-Uhr-Zug genommen haben.
- Gibt's was Neues? - Nein. Mir wird es jetzt auch langsam unheimlich.
Aus dem Grund wollte ich Sie sprechen.
Heute lief wieder nur der Anrufbeantworter.
Das bedeutet, dass er,
seit er das Büro verlassen hat, nicht mehr nach Hause gekommen ist.
Ich weiß nicht, was ich davon halten soll.
Ist das nicht sein Wagen?
Nein, nein, ist er nicht.
Lässt du mich fahren? Hast du einen Führerschein?
- Nein. - Dann kannst du auch nicht fahren. Los, rutsch rüber.
Rufen Sie mich an, wenn Sie was von ihm hören, ja?
In Ordnung.
Wenn ich bis morgen früh nichts ge- hört habe, verständige ich die Polizei.
- Das gehört mir. - Ich kenn dich überhaupt nicht. Wer bist du?
- Ich bin Marlene, und du? - Bernard.
- Wer war hier? - Niemand. - Sind die Sachen gebracht worden?
- Nein, Madame. - Und das Bett? - Es ist niemand für Sie da gewesen.
Ich hab ja die Schlüssel von Ihnen.
Aber ich habe die Tür abgeschlossen, als ich weggefahren bin.
Vier Mal, das weiß ich genau. Ich bin ganz sicher.
- Und Monsieur Parker ist nicht hier gewesen? - Nein, Madame.
Bestimmt hätte er seinen Aktenkoffer nicht so offen herumstehen lassen.
Er hätte ihn auf jeden Fall mitgenommen.
- Ich danke Ihnen. - Keine Ursache, Madame.
Rufen Sie mich an, wenn Sie etwas brauchen.
Sagen Sie mir Bescheid, wenn die Sachen kommen.
Hallo.
Marie.
Marie.
Ich bin es, Michael.
Bitte. Du hast mich geliebt, Marie.
- Bitte. Lass mich gehen. - Hast du nicht gesagt, du willst mich?
- Ja, Marie. - Und das ich hübscher bin als sie?
- Ja, Marie. Ja. - Wieso nennst du mich dann immer noch Marie?
Jacqueline.
Komm her. Komm her, Jacqueline.
Bitte, Jacqueline. Lass mich gehen.
Ich werde dir nichts tun. Bestimmt nicht.
Und ich werde auch niemanden was sagen.
- Ich schwöre es dir. - Liebst du mich? - Ja.
- Wirklich? - Ja, ich liebe dich.
Ich liebe dich.
Ich glaube dir aber nicht.
Wirklich. Ich liebe dich.
Jacqueline, ich liebe dich.
Wir werden von hier fortgehen. Du und ich.
Ich nehme dich mit.
Gefällt dir das? Nur wir beide.
Wir gehen für immer fort. Du und ich. Nur wir zwei, Jacqueline.
Wir fahren ans Meer.
Und alles hinter meinem Rücken. Widerlich seid ihr.
Ein Hund und eine läufige Hündin.
Zieh mein Kleid wieder aus!
Wer hat dir erlaubt, es anzuziehen?
Du willst wie ich aussehen?
Arme Närrin. Was ist in dich gefahren?
Gut. Ich hab dich zu meiner Komplizin gemacht. Das ist wahr.
Willst du mich hintergehen, wie alle Komplizen, die nicht genug kriegen können.
Hast du die Antibiotika?
Wir müssen einen Arzt rufen.
Er wird ihn ins Krankenhaus bringen.
Wir können ihm nicht helfen. Willst du ihn etwa töten?
Ich will, dass er wieder gesund wird.
Glaubst du, du kannst das besser als ich?
Hast du plötzlich deine verborgenen Talente als Krankenschwester entdeckt?
Ich brauche einen Arzt. Es geht mir nicht gut.
- Doktor Leboit? - Ja, bitte. - Hier ist Marie, Marie Colbert.
Hallo, Marie. Was kann ich für Sie tun?
- Ich muss unbedingt etwas wissen. - Ich hoffe, es handelt sich um nichts Ernstes.
- Es ist wegen einer Wunde, einer Schnittwunde. - Ah, ist sie tief? - Ja.
- Ist sie entzündet? - Ja. - Dann wäre es besser, ich komme sie mir ansehen.
- Ja, bitte, Doktor. - Mit einer Infektion ist nicht zu spaßen.
- Fieber? - Ja, sehr hoch. - Ich komm sofort. An welcher Stelle ist die Wunde?
- Doktor Leboit. - Ja? - Hier ist Jacqueline. Hören Sie, es ist gar nichts.
Sie wissen ja wie Mama ist. Ich hab mir in die Hand geschnitten, weiter nichts.
- Außerdem bin ich erkältet und habe Fieber. - Ach so.
Würden Sie mir vielleicht ein Antibiotikum verschreiben? Nur vorsichtshalber.
Mama könnte schnell vorbeikommen und es abholen.
- Natürlich. Vorsicht ist immer gut. - Ich danke Ihnen, Doktor.
- Gern geschehen. - Wiederhören. - Wiederhören.
Wäre beinah schief gegangen.
Hallo? Einen Augenblick, ich verbinde Sie.
- Hallo? - Kraftfahrzeugverwahrungsstelle.
Ich hätte gerne eine Auskunft über einen Wagen.
Tut mir leid, Madame. Unsere Aus- kunftstelle ist nicht mehr besetzt.
Rufen Sie bitte morgen früh um acht Uhr wieder an.
Ist gut. Danke vielmals.
Mama! Mama, guck! Ich bin ein richtiger Chinese.
Monsieur Parker ist also nicht vorbei- gekommen, um die Rechnung zu zahlen?
Nein, Madame.
Dann werde ich das tun.
Wir können warten, Madame. Monsieur Parker bezahlt, wenn er vorbeikommt.
Marianne? Hier ist Helene Marquot.
Können Sie mich zur Kraftfahrzeug- verwahrungsstelle bringen morgen früh?
Der Wagen von Michael wurde abgeschleppt. Ja.
Er hat auf dem Bordstein geparkt. Direkt vor dem Haus in dem ich wohne.
Mama! Hast du gewusst, dass es eine Milliarde Chinesen gibt?
- Sei nicht albern, Bernard. - Ja, eine Milliarde.
- Wirklich. - Von wem hast du das?
- Hat uns der Lehrer erzählt. - Woher soll ich so was wissen?
Du bist jetzt schon viel klüger als ich.
Da! Ich hab es gewusst.
Jacqueline, mach auf!
Jacqueline!
Du bist eine arme Frau.
Die wegen eines Mannes eifer- süchtig ist, der ihr nicht mal gehört.
Der dir niemals gehört hat und niemals gehören wird.
Gib mir das Armband.
Gib mir sofort das Armband! Es gehört dir nicht.
Entschuldigen Sie, Mademoiselle.
Das Spielzeug von Bernard, ein Fallschirm, ist vom Dach gefallen.
Darf ich vielleicht mal? Bernard! Komm sofort wieder her!
Wir werden nachsehen.
Was soll das? Wer ist der Junge? Fang ihn!
- Nein, hier ist er nicht. - Denkst du, ich hab ihn versteckt?
Wonach sucht er? Wonach sucht er denn? Wirf ihn raus, Jacqueline!
Da ist er, auf dem Balkon.
Was fällt dir ein? Was suchst du eigentlich?
Den Fallschirm. Das war Marlene.
Ich wusste, dass sie das nicht kann. Es ist immer dasselbe.
Mädchen mischen sich in alles ein und haben keine Ahnung.
Ich kann nicht verstehen, warum Mäd- chen immer Jungen-Spiele spielen wollen.
Sie können es ja doch nicht, weil Sie zu dumm dafür sind.
- Lass mich! - Nein! - Jacqueline, lass mich los!
Jacqueline, ich muss zu ihm! Jacqueline!
Nein, ich lass dich nicht!
Jacqueline, geh weg! Lass mich los! Geh weg!
Jacqueline, nicht! Lass mich rein! Nein! Hör auf! Nein!
Lass mich los!
Jacqueline! Nein!
Lass mich zu ihm! Ich muss zu ihm! Er ist mein Leben!
- Ich werde dich nicht zu ihm lassen, er gehört mir! - Verstehst du das nicht?
- Mir, mir, mir! - Jacqueline!
- Lass mich gehen. - Du bist am Ende.
Als Frau bist du fertig. Fertig.
Er gehört mir!
- Marlene, du bist dran. - Komm, komm. Geht rein!
- Wo ist denn dieser verdammte Haus- meister. - Jetzt darf ich aber fahren.
- Ich hab einen Führerschein. - Geh rein, wir haben jetzt keine Zeit für Dummheiten.
Ich komm gleich nach.
Tut mir leid, aber jetzt ruf ich wirklich die Polizei an.
Verzeihen Sie, Madame Marquot, wenn ich zu persönlich werde,
aber ich will Sie nicht in Verlegenheit bringen.
Was ich damit meine, ist, Sie wissen, ich hab mir oft für Monsieur Parker
eine Ausrede einfallen lassen müssen, wenn er mit Ihnen zusammen war.
Es gab aber auch andere Male.
Damit muss man eben leben. Ein Mann ist ein Mann.
Aber eins weiß ich ganz sicher. Wir lieben uns wirklich.
Und Michael würde mich nie im Ungewissen lassen.
Wegen irgendeiner Geschichte, ohne mich zu verständigen.
Kann ich Fernsehen gucken, Mama?
Komm.
Komm, setz dich zu mir.
Komm her.
Was ist mit dir?
Sei mir nicht böse, aber deine Mutter ist in den letzten Tagen
ziemlich durcheinander gewesen. Du wirst sehen.
Alles kommt wieder in Ordnung, mein Schatz.
Ich hab dich lieb. Das weißt du, nicht wahr?
Morgen gehen wir los und kaufen dir was besonders Hübsches zu Weihnachten.
- Kaufst du mir ein Auto? - Aber sicher. - Ein richtiges Auto.
Das kannst du jetzt nämlich. Ich hab einen richtigen Führerschein.
Guck mal, da muss nur noch ein Foto von mir rein. Der Führerschein ist echt.
Es tut mir leid, wenn ich Sie stören muss, aber
ich habe diesen Führerschein bei meinen Sohn gefunden.
Erst hat er mir erzählt, er hätte ihn auf der Treppe gefunden.
Dann hat er mir gesagt, er hätte ihn von der Tochter des Hausmeisters.
Und dann hat er mir gestanden, er hätte ihn aus Ihrer Wohnung mitgenommen.
Alles gelogen, ich weiß nicht mehr, was ich glauben soll. Ich bin so...
Es gibt keinen Mann in unserer Wohnung.
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