All language subtitles for Oderbruch-Folge 6_ Der gro├ƒe J├nger (S01_E06).deu

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Original subtitles

(Scheppern unter der Haube)

(Motor lässt nach)

[Entfernter Schrei]

[Lauterer Schrei]

(Ominöse Musik)

Kai! Bist du in Ordnung?

Komm her.

[August stöhnt]

[Röchelt]

(Dröhnen schwellt an)

Kai?

Kai!

Kai!

Kai?

Kai!

Kai!

(Pistole klickt)

(Pistole klickt)

Was einen nicht sofort tötet, heilt schnell, wenn man Blut trinkt.

Ich hab die Waffe geputzt. Kannst dich jetzt umbringen, wenn du willst.

Dann stirbt die Wahrheit mit dir.

Oder du übernimmst Verantwortung für das, was du getan hast.

Du hast eine Menge Leben zerstört.

Jetzt hast du die Chance, welche zu retten.

Die Leichen allein reichen nicht. Es gibt keine Spuren.

Alles, was die bisher haben, deutet auf Vater und Pulver Paul.

Diese andere Familie, der Zimmermann und sein Vater,

die hören nicht auf mit dem Morden.

Du kannst mir helfen, rauszufinden wer die sind!

Wir bringen zu Ende, was du angefangen hast. Zusammen!

Das wolltest du doch!

Dieses Buch mit den Regeln... Hast du eins hier?

(Intro-Musik)

(Tür öffnet sich)

Wo ist der Brief?

Passt draußen auf, dass niemand reinkommt.

Wo ist er?

Was soll das? Warum hast du den Brief nicht zurückgetan?

Was, wenn er echt ist? -Das ist nur ein Witz.

Du verstehst keinen Spaß. Seit ich hier bin, ist niemand verschwunden.

Aber wenn du nicht tust, was ich sage, wirst du es bald.

Gefällt es euch hier allen zu gut, um zu sehen, dass was nicht stimmt?

Wenn es dir nicht gefällt, kannst du gerne gehen.

Gib mir den Brief zurück.

Ich will rausfinden, was Katia passiert ist. -Lass den Scheiß.

Du wirst nichts "rausfinden".

Wegen dir fliegen wir hier noch alle raus.

Willst du dich mit mir anlegen?

Du hast Recht.

Mir gefällt es hier. Und du wirst mir das nicht kaputt machen.

[Stöhnt]

(Kai) Das muss genäht werden.

Ich weiß.

Ich kann das machen.

Keine Sorge, ich...

Ich hab genug Blut getrunken.

Hast du's schon gelesen?

"Das Zeichen des Geblüts, prangt an jedem Pfahl..."

Das markiert das Gebiet eines Großen Jägers.

"Reinheit ist der König, Hoheit hat das starke Blut."

Der Vater vom Zimmermann, das ist ein großer Jäger?

Genau. Aber ich hab nie herausgefunden, wer es ist.

In Krewlow wurden 1947 schon mal zwei Mordopfer angeschwemmt.

Unser Vater war damals angeblich 22 und stand unter Verdacht.

Wurde aber nie aufgeklärt.

Es gab noch einen zweiten Verdächtigen.

Aber keiner weiß, wer das ist.

Es gibt keine Aufzeichnungen, als hätte man die Spuren verwischt.

Ich hab unseren Vater nach dem zweiten Verdächtigen gefragt

und zum ersten Mal...

...Angst in seinen Augen gesehen.

Der zweite Verdächtige von '47 ist der Große Jäger.

"Erhaben über alle Zweifel, ist des Reinsten Macht,

Lischt jedes Feuer drohend, ehe es sich entfacht,"

"Wenn die Flammen ihn erreichen, fällt er von seinem Thron."

Er muss das Feuer löschen.

Sonst verliert er seinen Status als Großer Jäger.

Und das Feuer...

...sind du und ich.

Wie willst du jetzt weitermachen,

mit der Suche nach dem Zimmermann und seinem Vater?

(Maggie) Was ist mit August Conrady?

Ich hab den zweimal gesehen und er ist beide Male abgehauen.

Du hast den damals geschlagen, der lag vier Monate im Krankenhaus.

Aber es gab keinerlei Konsequenzen.

August hat drei ältere Brüder. Jeder könnte der Zimmermann sein.

Sein Vater ist tot.

Woher weißt du das?

Ich hab sein Grab gesehen.

Hm. Ich hab' auch dein Grab gesehen.

Wann brauchst du wieder Blut?

Ich komm' klar.

Was hast du jetzt vor?

Ich fahr zu Marek Gorski.

Ich bin sicher, er hat dem Zimmermann gesagt, wo wir hin wollten.

Und zu August Conrady. Mit dem werde ich auch reden.

Eine Regel ist, dass man die Regeln nicht vom Buch trennen darf.

Man darf bestimmt auch keinen Berg aus Leichen bauen.

(Wählton)

Das ist die Mailbox von Adrian Demko. Hinterlassen Sie eine Nachricht.

Hi, Adrian. Sag mal, ist Marek inzwischen aufgetaucht?

[Seufzt]

(Glas splittert)

[Schrei]

[Schmerzhaftes Stöhnen]

Komm her. Komm.

Lass mich!

Ich... Ich will dir nur helfen, Adrian.

(Lallend) Mir hat 20 Jahre keiner geholfen.

Brauchst jetzt auch nicht anfangen. -Wo ist denn Marek?

Keine Ahnung wo der Bastard ist. [Schluchzt] Ich hab' mich eingepisst.

Komm, Adrian. Hey...

Geh weg! Lass mich in Ruhe, Alter. -Komm her jetzt.

Lass mich! Ich komm klar. - Komm her. Ja, ich komm auch klar.

[Beide stöhnen]

Hier.

[Roland stöhnt]

Vorsicht. Ich hab' dich.

Hast dich ein bisschen gefreut, als es mich zerlegt hat, hm?

Hattest Maggie endlich für dich allein.

Hast dich ja immer für was Besseres gehalten als mich.

Zu fein für ein Leben hier.

Aber soll ich dir mal was sagen?

Du bist genauso ein kleiner, mieser, erbärmlicher Drecksack wie ich.

Du kommst hier nie raus.

Dein Vater, der hat's richtig gemacht.

Hat den einzigen Ausweg gefunden.

Am Ende hat sie keiner von uns gekriegt.

(Türklingel)

Goldhofer will mit dir reden.

(Telefon, leise) ...Kollege kann mit ihm reden.

Unter Ihrer Aufsicht. Alles muss dokumentiert werden.

Okay. Sie können heute Abend kommen und mit ihm reden,

wenn wir mit ihm durch sind.

(Zajak) Danke.

Wohin? Mit wem reden?

(Ominöse Musik)

(Reporterin) ...Ermittlungen gehen nur sehr langsam voran...

In Ihrer Situation fällt es mir nicht leicht...

Schon gut, sagen Sie's einfach.

Es gab keine Fremdeinwirkung.

Ihr Vater hat sich das Leben genommen.

Er war über Jahrzehnte ranghöchster Polizist der Umgebung.

Das wirft Fragen auf.

Sie wissen, was das heißt. Wir müssen Sie wegen Befangenheit...

Sie wissen nicht, ob der Selbstmord mit der Sache zu tun hat und...

...schmeißen mich raus.

Ich könnte helfen. -Das werden Sie.

Als Zeuge.

Es geht nicht nur um Befangenheit in Bezug auf Ihren Vater.

Es hat den Anschein, dass Ihr Verhältnis zur Zeugin Magdalena Kring

Ihr Urteilsvermögen einschränkt.

Ich hab noch Sachen im Haus meines Vaters. Kann ich die abholen?

(Zajak) Musst du leider hier lassen. Teil der Ermittlungen. Tut mir leid.

Ist nicht persönlich, Roland. Ist Arbeit.

(Reporterin) Herr Voit! Herr Voit!

(Stimmendurcheinander von Presse und Beamten)

Hat er Ihnen eine Nachricht hinterlassen?

(Hupen)

... ihr Vater. Haben Sie etwas zu verbergen?

(Schläge auf Eierschale hallen laut)

(Roland, jung) Wo ist Mama?

Sie... (lässt Löffel fallen) Sie hat uns verlassen.

Wann kommt Mama wieder?

(Atmet tief und zitternd ein und aus)

(stumm)

(Schnelles Hupen)

(Polnisch) Guten Tag.

Marek Gorski?

Marek?

(Ominöse Musik)

(Englisch) Entschuldigung, ich suche nach diesem Mädchen.

Ja? -Sie war schon mal hier.

(Hupen)

(Rufe, unverständlich)

(Polnisch) Los geht's, wir kommen zu spät.

(Polnisch) Wer sind Sie?

Was machen Sie hier?

Sie dürfen hier nicht sein! Das ist Privatgelände.

Gehen Sie jetzt, bitte!

(Stimmendurcheinander aus Nebenraum)

(Schülerin lacht)

(Ausgelassene Unterhaltungen)

(Menge verstummt)

Hi.

Wir kennen uns aus dem Zug. Erinnerst du dich?

Ich suche nach einem Freund von mir, Marek Gorski. Kennst du den?

Ihr seid euch schon mal begegnet vor ein paar Tagen an der Tankstelle.

Pole, schlank, 1,70, kurze Haare, Dreitagebart.

Bist du sicher? Er hat euch angesprochen.

Er hat auch Fotos von dir und den anderen in seinem Wohnwagen.

Hast du 'ne Ahnung warum?

(Englisch) Hallo.

Darf ich fragen, wer Sie sind? -Nur eine Freundin.

Wann hast du ihn zuletzt gesehen? -Ilona, sag nichts. Kennst du sie?

(Englisch) Marek Gorski. Ich muss ihn finden. Kennst du ihn?

Besuche nur mit Anmeldung. Gehen Sie. Sie dürfen hier nicht sein.

Fassen Sie mich nicht an!

Sie begehen Hausfriedensbruch.

Wenn Sie nicht sofort gehen, rufe ich die Polizei.

Kommen Sie. Bitte folgen Sie mir.

Wir haben strenge Regeln.

Um jemanden zu besuchen, stellen Sie eine offizielle Anfrage.

Das ist im Interesse unserer Schüler.

Kennen Sie jemanden namens Marek Gorski?

Entschuldigung, wer sind Sie noch gleich und warum sind Sie hier?

(Polnisch) Wer ist dieser Marek Gorski?

Wir sprechen hier nicht mit Fremden. Bitte halte dich an die Regeln.

Und Katia Czernik? Eine ehemalige Schülerin?

Woher hast du diesen Namen?

Der Name ist in meinen Nachttisch eingeritzt.

[Seufzt] Die Möbel sind second hand.

Ich habe ein gutes Gedächtnis, es gab hier keine Katia Czernik.

Du hast viel zu lernen.

Hallo? Wie kann man behilflich sein?

Ich hole nur ein paar Sachen aus dem Haus.

Okay. Zeigen Sie mal her.

(Schlüssel dreht sich im Schloss)

(Tür öffnet sich)

(Leise) ...das muss ja alles hier weg. Keine Ahnung.

Sind alle Spuren schon gesichert? -Nee. Es hieß, da kommt noch einer.

(Tür öffnet sich)

Was machst du hier? Mach, dass du wegkommst.

Die Polizei ist da. Wenn die... -Ich brauch deine Hilfe.

Die haben mich rausgeworfen. Auch wegen dir.

Ich hol nur meine Sachen.

Nach der Beerdigung fahr ich nach Hause.

Ich kann dir nicht mehr helfen.

Ich verbrenne die Kiste mit Kais Akten.

Ist das Letzte, was ich für dich... -Roland, ich brauche dich.

Tut mir leid.

Das ist das, was ich brauche.

Einfach nur "Tut mir leid." Mehr nicht.

Oder vielleicht ein paar Sätze wie

"Roland, tut mir leid, dass ich unser Kind weggemacht hab,

ohne dir irgendwas zu sagen."

"Wenn das alles hier vorbei ist, reden wir."

"Wir waren nicht immer ehrlich zueinander, aber wir waren jung,

wir wussten nicht, damit umzugehen." Sowas in der Art.

Ist das so schwer?

(Tüten rascheln)

Ich hab' das Kind bekommen.

(Stimme zittert) Ein Mädchen.

Ich hab sie auch nicht mehr gesehen seit der Geburt.

Sie lebt bei Adoptiveltern in Zürich.

Roland...

(Tür schlägt zu)

(Handy-Wählton)

(Handy vibriert)

(Aufprall)

(Reifen quietschen)

(Nimmt an)

Halt an, bitte!

Wenn das hier vorbei ist, dann reden wir, okay?

Alles was du sagst... Du hast Recht!

Wir waren so jung!

Ich konnte das nicht!

Eine Familie sein...

Ich hatte so eine Angst, was falsch zu machen,

und dann hab ich...

dann hab' ich alles falsch gemacht.

Es tut mir leid!

Es tut mir leid...

Wie heißt sie, unsere Tochter?

Vera.

Okay.

Was brauchst du?

[Räuspert]

Der zweite Verdächtige von '47, habt ihr rausgefunden, wer das ist?

Mmh-mh.

Das ist der Mann, der für alles verantwortlich ist.

Ist zu lange her. 70 Jahre.

Der müsste längst tot sein, oder mindestens so alt wie dein Vater.

Das passt nicht mit den Morden zusammen. -Ich weiß.

Ich brauch eine Liste von Krewlowern, die so alt sind,

dass sie sich an den Fall erinnern könnten.

Es gibt nur einen, der so alt ist.

(Motor und langsam rollende Reifen)

(Ominöse Musik)

(Motor aus, Autotür schließt)

(Gerät piept)

(Türklingel)

(Frau, Sprechanlage) Ja?

Guten Tag, wir würden gerne mit Wolfgang Jessen sprechen.

Polizei war schon da.

Herr Jessen sehr krank. Ich habe schon letztes Mal gesagt.

Es dauert nicht lange, nur ein paar Minuten.

(Buzzer)

Ziehen Sie hier aus?

Herr Jessen will alles verkaufen.

Wird nicht mehr lange leben, leider. Frau tot, keine Kinder.

Herr Jessen darf nicht sprechen lange.

Fünf Minuten.

Arzt sagt sonst nicht gut.

Sie und Herr Jessen sind allein hier? -Nein. Wir haben noch Pfleger.

Was wollen Sie von Herr Jessen?

Viele Jahre nur kann liegen im Bett.

Kann Haus nicht verlassen.

(Husten)

Herr Jessen? Polizei wieder.

(Husten, Piepen von EKG)

(Schwache Stimme) Ihr kommt mir bekannt vor.

Sie sind der Voit Junior.

Und wer sind Sie?

1947 gab's hier einen zweifachen Mord.

Können Sie sich daran erinnern?

[Hustet]

Der Fall wurde nie aufgeklärt, aber es gab zwei Verdächtige.

Die zwei Rumänen.

Rumänen?

Ja, Siebenbürgener Sachsen. Aus Jakubini, glaube ich.

Das hat man am Dialekt erkannt.

Die flohen nach dem Krieg hier her und haben verlassene Höfe besetzt.

Der eine hat sogar den Namen vom Kring übernommen,

damit sie ihn nicht wegjagen.

Arthur Kring?

Genau. Arthur.

Die Krings sind im Krieg abgehauen.

Kamen nie wieder.

Der eine von den Rumänen hat dann... [Hustet]

Arthur Kring ist nicht der echte Arthur Kring?

Nee, das war einer von den Rumänen.

[Atmet tief, hustet]

Woher wissen Sie das?

Oh, das wussten einige.

Aber hier hat jeder jeden machen lassen zu der Zeit.

Alle hatten ihre eigenen Probleme.

Kurz nach dem Krieg.

Später hab' ich mich geärgert,

weil der Kring mir sein Land nicht verkauft hat.

Wer war der zweite?

Weiß ich nicht.

Der war dann irgendwann weg.

[Hustet] (EKG schlägt Alarm)

So, das reicht. Sie müssen gehen.

Der zweite Rumäne, wie sah der aus? -Ich sagte, Schluss!

Konnte man nie richtig sehen.

Hatte immer einen Hut tief ins Gesicht gezogen.

Der wollte nicht erkannt werden.

Dann kursierten schon bald die üblichen Gerüchte...

Sie gehen jetzt bitte sofort.

Was für Gerüchte? -Kriegsverbrecher.

Fast alle Rumäniendeutschen wurden zur SS oder KZ Kompanie geschickt.

Hieß der zweite Verdächtige Conrady?

[Hustet]

Gehen Sie jetzt!

Maggie, komm. Es reicht. Wir gehen.

Arthur Kring ist nicht der echte Arthur Kring?

Genau. Arthur. Das war einer von den Rumänen.

(Anruf abgelehnt)

Wer war der zweite?

Konnte man nie richtig sehen.

Hatte immer einen Hut tief ins Gesicht gezogen.

August Conrady! (Stimme hallt nach)

(Kochel) Was haben Sie mit dem Blut gemacht?

(Durch Monitor) Wie... haben Sie das Blut aus den Körpern geholt?

[Seufzt]

Einfachere Frage: Wie lange kennen Sie Arthur Kring schon?

[Seufzt]

Die Fragen hören nicht auf.

Sie können dem Ganzen ein Ende machen,

wenn Sie sich Ihren Ballast von der Seele reden.

(Paul knurrt)

Sie müssen nicht warten. Dauert noch 'ne Weile.

Ich sag Bescheid. -Ich brauch nur zwei Minuten. Ich warte.

Das wird heute nichts.

Sie sagten, dass ich noch heute mit ihm reden kann.

Was wollen Sie? Ich mach's für Sie.

Laut Kooperationsvereinbarung

habe ich das Recht, mit ihm... -Dann warten Sie eben.

Okay.

Hey, Bruder.

Sorry, ich konnte es einfach nicht.

Danke für deinen Rat... und alles...

Wenn's passiert, passiert's.

Ist mir egal.

Ich bin bereit.

Ich weiß... du hast Recht und so.

Ich kann's in deinen Augen sehen.

Du weißt genau wovon ich rede.

(Stechender Klang)

Alter... Chill mal. Ist okay. Ich bin nicht deine Verantwortung.

Du hättest nicht zurück kommen sollen.

(Maggie) Adrian! Ich war bei Marek zu Hause,

aber er war nicht da. Woher kennst du ihn eigentlich?

Totaler Zufall. Der war ewig Saisonarbeiter hier.

Privat auf den Höfen.

Aber nur mein Vater und die Conradys sind noch private Landbesitzer.

Alle anderen haben doch verkauft.

Das heißt Marek hat bei meinem Vater und den Conradys gearbeitet?

Ja. Wieso?

Egal was du vorhast, geh nicht zu den Conradys!

Die haben euch die Sache mit August nie verziehen.

Die hassen euch.

(Auto nähert sich)

August.

Erinnerst du dich an mich?

Maggie.

Ich würde gern mit deinem Vater sprechen.

Mein Vater ist tot.

Aha.

Ich suche Marek Gorski. Ist der hier?

Ich hab' keine Angst mehr.

Angst? Wovor?

[Pfeift laut] Kommt mal her! Maggie ist hier!

(Ominöse Musik)

Du darfst unser Grundstück nicht betreten!

August, was wollte die von dir?

-...nichts gesagt. Sie fragt nach Gorski.

Ja, renn! Wir mögen keine Krings!

Halte dich von August fern!

(Gewehrschuss)

[Außer Atem]

Wir müssen weg hier. Los, komm! Schnell!

Wir machen Schluss für heute.

Morgen geht's weiter.

So lange, bis du redest.

Viel Spaß.

Und machen Sie die Kamera an.

[Paul grummelt]

Keine Angst.

Herr Möbius, ich denke nicht, was die anderen denken.

Ich denke nicht, dass wir es hier mit...

...gewöhnlichen Serienmördern zu tun haben.

Ich glaube auch nicht, dass Sie damit was zu tun haben, Herr Möbius.

Ich hab' nur eine Frage.

[Grummelt zustimmend]

Als Voit und ich bei Ihnen waren, haben Sie von einem Kleinen...

...und einem Großen Jäger gesprochen.

Ist das der Große Jäger?

[Zischt]

[Atmet schwer]

Ist das der Kleine?

[Keucht]

Sie sagten, wir werden den Kleinen Jäger niemals finden.

Bedeutet das, dass er noch lebt?

[Rasches Atmen]

Danke, Herr Möbius. Das war's schon.

[Stöhnt]

(Laute Party-Musik)

(unverständliche Gespräche)

(Lauter Herzschlag)

(Mann, Deutsch) Deine Frau muss gehen.

Ich bespreche nichts vor einem Schaf.

(Arthur) Sie bleibt. Wir haben keine Geheimnisse voreinander.

(Minna) Wir tun alles, was du willst! Aber bitte verschone unsere Tochter!

(Arthur) Wir können dir auch helfen, Paul Möbius... zu belasten.

(Langsame Schritte)

(Minna) Ich flehe dich an!

Wir tun alles, was du willst!

(Mann) Ich werde vor einem Schaf nicht sprechen.

Das ist nicht erlaubt.

(Schritte)

(Tür schließt)

(Mann) Mir bleibt keine Wahl.

Ich habe... keine Entscheidungsgewalt mehr.

Ich habe dich immer gewarnt, dass dieser Tag irgendwann kommen wird.

Dein Sohn hat das zu verantworten, nicht ich.

(Arthur) Du kannst mit ihnen reden. -Dafür ist es zu spät.

Maggies Leben liegt nicht mehr in meiner Hand.

Unser aller Leben liegt nicht mehr in meiner Hand.

Du hast alles zerstört.

Es ist nur gerecht, dass auch deine Familie den Preis dafür zahlt.

Was kann ich tun?

Du weißt genau, was du tun kannst.

Arthur...

Das einzige, was mich noch retten kann,

ist ein Starkblut in meiner Familie.

Gib mir deinen Sohn und ich lasse dir deine Tochter.

(Arthur) Ich weiß nicht, wo er ist.

Dann ist unser Treffen ein sinnloses Risiko gewesen. Geh.

Und wage es nie wieder, hier her zu kommen.

Ich habe bald nichts mehr zu verlieren.

(Schritte)

(Holz knarzt)

[Gedämpfter Schrei]

(Schlägt gegen die Tür)

(Schreit) Hey!

Bitte!

Hallo!

(Unverständlich)

Wo fahren wir hin?

Rumänien.

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