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Original subtitles

SPURLOS VERSCHWUNDEN

Rudelwolf! Rehbock!

Jetzt Tiere mit K. Krähe!

Krokodil! Känguru!

Kakerlake!

Kakadu!

Kakaklo.

Bin ich dran? Ich bin dran!

Lass uns von der Autobahn runter und was von der Landschaft sehen.

Nein. Solange du nicht fährst, bleiben wir auf der Autobahn.

Was ist?

Ich schau nur auf die Tankanzeige.

Schau lieber in deinen Spiegel.

Fahr du, dann kannst du die Tankanzeige besser sehen.

Guck!

Je vois une arbre.

Un arbre.

Unglaublich! Noch une arbre.

Kannst du mir eine Orange schälen?

Da siehst du "was von der Landschaft".

Heut Nacht hatte ich wieder diesen Alptraum.

Dass du nicht aus dem goldenen Ei entkommst?

Und dass du für immer allein durchs Weltall schwebst?

Die Einsamkeit ist nicht auszuhalten.

Diesmal gab es ein zweites goldenes Ei im Weltall.

Weit weg. Und wenn wir zusammenstoßen, ist alles vorbei.

Rex, was ist los?

Benzin. Nein, nein, nein!

Keine Vorwürfe, ich weiß es ist meine Schuld.

Das ist gefährlich.

Bleib ruhig. Hast du den Warnblinker an?

Gibt's bei dem Auto nicht.

Warum hörst du auch nicht auf mich?

Bleib ruhig, verdammt!

Egal, wie wir hier rein geraten sind! Wir müssen hier weg.

Da musst du nicht hysterisch werden... Ich bin nicht hysterisch!

Ich hab Angst.

Das goldene Ei...

Jetzt geht's doch nicht um Träume.

Wir müssen hier weg!

Wir sind nicht zu sehen!

Ich habe eine Taschenlampe.

Was für eine Lampe? Ich habe eine eingepackt.

Herrgott, jeden Moment rast uns hier einer rein!

Ich such die Lampe!

Los jetzt, verdammt!

Fass mich nicht an. Geh einfach.

Saskia, ich find in dem Zeug keine Taschenlampe.

Ich gehe.

Rex warte! Ich finde sie!

Rex, lass mich hier nicht allein!

Du kannst mich doch hier nicht alleine lassen!

Rex, warte!

Da lang.

(frz.)... Man muss nur besser sein als der Gegner.

Bonjour, was darf es sein? Volltanken. Und den hier auch, bitte.

Wenn du willst, können wir zurück nach Amsterdam.

Es tut mir leid.

Ich war durcheinander.

Ich hätte dich nicht allein lassen sollen.

Ich hab auch Benzin im bidon. Was?

Im Kanister.

Ich liebe dich.

Als du im Tunnel meinen Namen riefst, liebte ich dich mehr denn je.

Ich hasse dich.

Wir werden einen wunderbaren Urlaub haben,

in meinem Haus.

Worauf warten wir?

Ich muss noch auf Toilette.

Ich warte dort auf dich.

und da ist die Ausreißergruppe um Delgado, Bernaudeau...

und Hinault an der Spitze...

Bitteschön. Das macht 300 Francs.

Bitte. Danke.

Bitte weiterfahren.

Rex, fang!

Eine Frisbee für 13,50 Francs? Wozu?

Du fährst schon zu lange. Das ist gut gegen Steifheit.

Vom Mädchen, das Rosen mag, besonders wenn es 8 sind!

Ich rauche doch nicht. Du kannst mir Feuer geben.

Womit hab ich das verdient?

Nimmst du mich noch mit in dein Haus?

Zwei Bedingungen.

Sag an.

Ich fahre bis Bois Vieux.

Du gibst einer feinen Frau wie mir so einen hässlichen Schlüssel?

Ja, ja, ja. Die zweite Bedingung?

Bäume zählen.

5... 6... 7... 8...

Fignon, ja, Fignon fordert Herrera und Dietzen heraus.

Fignon ganz flüssig beim Berganstieg...

und wir sehen ihn... und Hinault fällt zurück...

Er zahlt den Preis für die wiederholten Attacken beim Anstieg...

Wir sehen ihn, Entschuldigung, wir sehen Fignon...

Er meistert den Berg mit Leichtigkeit...

und setzt sich von Fignon, ach Entschuldigung, Hinault ab.

An der Spitze, fantastisch, Fignon, Hinault, Herrera, Dietzen,

dahinter Miller. Hinault kämpft, aber der Champion der Bretagne

ist noch nicht abgeschlagen und alles ist möglich.

Ein Kapitel TourGeschichte wird hier geschrieben, vor unseren Augen.

Ich, Rex Hofman

Ich, Rex Hofman...

schwöre, dass ich die wunderbare...

schwöre, dass ich die wunderbare,

blendend schöne

und liebe...

blendend schöne

und fast immer liebe...

die immer liebe Saskia Wagter...

die immer liebe Saskia Wagter...

niemals stehen lassen werde.

niemals stehen lassen werde.

Ich behalt die Schlüssel, um mich daran zu gewöhnen.

Übertreib nicht.

Komm, wir trinken was, und dann fahr ich uns nach Bois Vieux.

Soll ich was kaufen?

Nein, ich lad dich ein.

Willst du ein Bier? Klingt gut. Hast du Geld?

Wie ich mich wieder anstelle. Ich muss mich an die Autoschlüssel gewöhnen.

Gute Weiterreise, Jungs! Danke, gleichfalls.

Danke.

Au revoir.

AUTO GEWÖHNT SICH AN SASKIA

Hinault ist jetzt allein in seinem Martyrium.

Herrera ist vorbeigezogen und hat sich am letzten Anstieg an die Spitze gesetzt.

Auch davon ist Fignon, und er ist auf dem Weg zum gelben Trikot dieser 1984er Tour.

Er hatte Hinault gerade erst auf diesem letzten Streckenabschnitt überholt!

Fignon strahlt Ruhe aus, seine Mannschaft ist eine gut funktionierende Maschine...

SASKIA, ICH SUCHE DICH. BLEIB AM AUTO.

Saskia! Aus dem Weg!

Ich suche meine Freundin. Sie müssen hier weg.

Hier ist für Damen!

Saskia!

Ich kann meine Freundin nicht finden. Hier ist für Herren.

Kein Zutritt für Kunden, bitte.

Entschuldigen Sie bitte.

Madame? Ich suche meine Freundin.

Sie wollte Bier und Cola kaufen.

Sie hat rötliches Haar...

Sie trägt weiße Jeans und ein gelbes Trikot.

Fignon trägt das gelbe Trikot.

Sie meinen ein gelbes Top.

Ja, mit goldenen Streifen.

Ich habe ein Foto.

Hier, bitte.

Ja, ich habe sie gesehen. Wann?

Vor etwa einer halben Stunde.

Beim Kaffeeautomat.

Am Kaffeeautomat?

Aber sie wollte etwas kaltes.

Sie war beim Kaffee, dann kam sie rüber für Kleingeld.

War sie allein oder hat sie mit jemanden gesprochen?

Wissen Sie, wie viele Leute hier täglich durchkommen? 10.000.

Und alles Fremde.

Entschuldigung, haben Sie diese Frau gesehen?

Ja, sie ist vor ein paar Minuten mit einem Mann los.

Minuten? Viertelstunde oder so.

Sie kam mit zwei Getränken aus dem Laden.

Cola und Bier?

War sie allein?

Alleine glaub ich. Keine Ahnung.

Und dann? Dann war ich wegen Ölwechsel in der Werkstatt.

Wo haben Sie sie gesehen?

An der Tür dort.

Wenn sie mit den Getränken da war, war sie auf dem Rückweg.

Dann muss sie mich gesehen haben.

Dann hätte ich sie auch sehen müssen.

Das Polaroid!

Schauen Sie, hier ist sie.

Hier, der kleine rote Punkt.

Sehen Sie? Das ist sie. Das muss sie sein.

Da ist jemand neben ihr.

Wir müssen ihn finden.

Ein Radsportler hat nicht nur Beine, sondern auch einen Kopf.

Man muss denken können.

Die Räder!

JeanPaul Brouchon sagte: Es ist ein Duell zwischen zwei Männern...

Papa!

Nach dieser 17. TourEtappe ist man versucht zu sagen...

Monsieur Hofman, glauben Sie mir, ich nehme Sie ernst.

Sie wissen zwar, dass Sie keinen Streit mit ihr hatten,

aber wie soll die Polizei das wissen?

Sie ist verschwunden, richtig?

Aber erst seit ein paar Stunden.

Das heißt für die, das ist eine häusliche Auseinandersetzung.

Wenn die jeden Fall untersuchen würden...

Wenn Sie nicht bis morgen früh um acht zurück ist,

können Sie zur Polizei gehen.

Morgen ist es zu spät.

Wir müssen jetzt etwas machen!

Sie wurde entführt!

Es muss irgendwo eine Spur geben.

Hören Sie...

Sie hören zu! Wir müssen nicht auf die Polizei warten.

Sie hat sich am Kaffeeautomat mit jemandem unterhalten.

Wenn er Kaffee gekauft hat,

müssen seine Fingerabdrücke auf einer der Münzen sein.

Wir müssen die Münzen verwahren, bis die Polizei kommt.

Das kann nicht Ihr Ernst sein!

Das ist absurd.

Morgen früh... Monsieur...

ZU VERKAUFEN

Vorsicht! Das sieht nicht stabil aus.

Das ist aber auch eine Bruchbude.

Denise, wenn deine Oma das gehört hätte.

Zur Belohnung für eure Geduld habe ich euch was mitgebracht.

Gaby, gibst du mir bitte den Korkenzieher.

Spinnen!

Solch niedliche Tierchen. Und so nützlich.

Das war ein sehr schöner Schrei! Mach noch mal.

Ich kann lauter.

Und Mama?

Wie geht es mit dem Haus?

Man tut was man kann.

Fällen Sie doch mehr Bäume, dann kriegen Sie mehr Licht.

Und Einbrecher.

Hat man ein schönes Haus, hat man es nicht für sich allein.

Monsieur Laurent, ich war gestern mit meiner Frau und den Kindern hier...

Haben Sie das bemerkt? Nein

Als wir herfuhren, hörten wir Schreie von hier.

Haben Sie die auch gehört?

Nein, nichts.

Fahren Sie nach Nîmes? Ja.

Louis!

Wir sind zu zweit.

Das sehe ich.

Ihr seid Trickbetrüger. Ich nicht.

Ich habe Platz für zwei, aber ich habe nur für sie angehalten.

Also, bis bald.

Das war nicht zimperlich.

Also...

12 Milliliter entspricht...

Wieviel habe ich?

Ja, 18 Minuten, 54 Sekunden.

18 Minuten, 54 Sekunden entspricht...

etwa 25 Kilometer.

Das gibt mir 3 bis 4 Minuten.

Das ist nicht schlecht.

Nicht schlecht.

Guten Tag, Madame.

Welch ein Zufall!

Sie können gerne bei mir mitfahren.

Taschentuch...

Ganz kurz...

Madame. Wie schön.

Noch mal.

Welch ein Zufall!

Sie können bei mir mitfahren.

Gut.

Bitte!

Und voilà!

Entschuldigen Sie.

Was sollte das?

Weil ich dich lieb hab. Bitte.

Ich meinte das Schloss.

Hast du nicht von dem Mädchen gehört?

Sie ist auf der Autobahn aus dem Auto gefallen.

Furchtbar! Ist sie tot?

Was meinst du denn?

Beton, rasende Autos...

Natürlich ist sie tot.

Papa, hast du eine Geliebte?

Tu nicht so schockiert, in deinem Alter ist das doch normal.

Im Haus in St. Côme. Ich bin nicht blöd.

Entschuldigung, wo ist die Drogerie Prisunic?

Prisunic? Da will ich auch gerade hin.

Ich kann sie mitnehmen.

Nutzen Sie die Gelegenheit!

Ich glaube, ich laufe lieber.

Sie haben recht, es ist schön heute.

Also, Prisunic...

Die Straße runter, dann rechts. Direkt am Platz.

15:42 Uhr

Puls: 90.

Ein Sieg in der Königsklasse...

Zoetemelk '76 und '79,

Kuilper '77 und '78,

Winnen '81 und '83.

So setzt sich die holländische Tradition fort.

Hast du eine Andere?

Nein.

ERRINGT FIGNON DAS GELBE TRIKOT?

Willst du wissen, warum ich frage?

Wenn ich nicht selbst dahin führe, würde ich dasselbe denken.

Ich verbringe so viel Zeit in St. Côme, all die Kilometer...

Aber Simone, ich liebe dich.

Und ich liebe unsere Töchter.

Und zweifellos bin ich der einzige Franzose, der sich rühmen kann,

nur eine Frau zu haben.

Es geht um die Kilometer.

Es sind 13 km bis zum Haus, also 26 hin und zurück.

In letzter Zeit fährst du 50 km pro Tag.

Ich wollte immer eine Frau, die Zahlen mag.

Und hier ist sie.

Denise.

Denise. Geh in dein Zimmer.

Das Haus in St. Côme ist meine Leidenschaft.

Es ist einfach zu meiner Leidenschaft geworden.

Es beginnt mit einer Idee.

Du machst einen Schritt... dann noch einen...

und plötzlich steckst du mitten in etwas Verrücktem.

Aber das macht nichts.

Du machst aus lauter Freude weiter.

Allein für die Befriedigung.

Das kann man nicht in Kilometern messen.

Heute starten die verbleibenden 140 Fahrer in die letzte Woche der Tour.

Entschuldigen Sie, ich suche Prisunic?

Mit dem Auto?

Sind Sie nicht Monsieur Lemorne aus Nîmes?

Erkennen Sie mich?

Gisèle Marzin.

Ich war die VolleyballTrainerin Ihrer Tochter Gabrielle.

Ah ja, klar.

Wir sind uns bei Spielen begegnet.

Sind Sie oft in Remoulins?

Verzeihen Sie, ich habe es eilig.

Wir könnten einen schnellen Kaffee trinken.

Nein, keine Zeit.

Monsieur Lemorne...

Prisunic...

Fahren Sie auf die Autobahn. Ich war erst da, voller Ausländer...

Halten Sie an der nächstbesten Raststätte, da finden Sie hunderte Frauen.

Und keine Gefahr, erkannt zu werden.

Laurent Fignon setzt sich an die Spitze.

Er ist der Favorit...

sehr fordernd, sicher die beste.

Das Duell zwischen Fignon und Hinault der letzten Tage

ist keine Frage der Finesse mehr...

Kennt sie deine Eltern?

Die sind nie da. Nächste Woche treffe ich ihre Mutter.

DIESE FRAU VERSCHWAND VOR 3 JAHREN

Der Typ und seine Poster... Welcher Typ?

Wir haben doch schon darüber diskutiert. Wir diskutieren alles...

Bei Martinez, da wolltest du alle Entführer kreuzigen.

Ich: "Was, wenn ich einer bin?" Du lachtest.

Die Holländerin. Und?

Nichts. Ich bewundere sein Durchhaltevermögen.

Du meinst, seine Obsession. Drei Jahre!

Genau. Ich versteh es nicht. Was für ein Typ.

Guter Kleber?

Ja, guter Kleber.

Manchmal denke ich, sie lebt noch.

Irgendwo. Und ist sehr glücklich.

Dann muss ich mich entscheiden.

Entweder ich lass sie leben und erfahre nie etwas,

oder ich lasse sie sterben, und finde heraus, was passiert ist.

Also... lasse ich sie sterben.

Ich möchte auch keine Menage à Trois.

Monsieur?

Guten Morgen. Ein Wasser bitte.

Gerne.

Entschuldigen Sie...

Kennen Sie einen Monsieur Montmejean? Ja. Mich.

Wie bitte? Ich bin Montmejean.

Ah, ok. Danke. Ein Wasser.

Ich will Sie sehen. 13. September. 15 Uhr.

Café des Beaux Arts, Nîmes.

Montmejean.

Er beobachtet mich. Ich kann es fühlen.

Ich halte ihn für verrückt.

Wäre er darin verwickelt, würde er sich in Gefahr bringen.

Zum fünften Mal hat er mich irgendwo hin bestellt.

Und jedes Mal in einem Umkreis von 100 km zur Raststätte.

Er sammelt Mut.

Ich hätte ihn gesehen haben können, und könnte ihn jetzt identifizieren.

Und dann?

Keine Ahnung.

Weißt du, was ich fürchte?

Dass er keine Karten mehr schreibt.

Was, wenn er tot ist?

Dann werde ich nie etwas erfahren.

Du wirst es nie herauskriegen.

Er spielt mit dir. Er kennt die Story aus der Zeitung

und will wissen, wie weit du gehst.

Er braucht dir nur eine Karte schicken, und du springst.

Er hat Spaß daran.

Wir werden sehen.

Dreiviertel Vier.

Sollen wir los?

Zur Hölle mit ihm.

Er ist hier. Saskia war... Saskia ist weg, Rex. Weg.

Zeig dem Irren, oder was er ist, dass du nicht mehr interessiert bist.

Und wenn du was sinnvolles machen willst, lieg mit mir in der Sonne und tu nichts.

Wäre Saskia hier, würde ich trotzdem mit dir mitgehen.

Aber wenn ich wirklich wählen dürfte,

wäre ich lieber an der Raststätte... vor drei Jahren.

Lieneke!

Wo möchtest du hin?

Nach Anduze, Bois Vieux.

Da war ich noch nie.

Dann wird es Zeit.

Ich hab genug von deinen "heiligen Stätten".

Da oben könnten Leute sein.

Känguru, Kakerlake, Koala, Kakadu, Kiwi, Käfer...

Da sind wir.

Goldenes Ei...

Goldenes Ei...

Was für ein Ei?

Saskia! Saskia!

Komm her!

Komm her!

Ich bin hier!

Rex Hofman!

Komm her!

Zeig dich!

Hey verpiss dich, Mann.

Komm und zeig dich!

Was soll der Scheiß?

Bist du bald fertig, Penner?

Ich bin hier. Rex Hofman!

Komm doch! Ich komm gleich runter, Mann!

Zeig dich!

Letzte Gleichung: Benzolsäure...

plus NH2...

H2O...

30 Sekunden.

Monsieur Lemorne.

15.

Monsieur Lemorne.

5.

Schluss.

Wo sind Sie? Neben dem Brunnen.

Und in der Menge auf dem Platz in Arles könnte ein Mörder sein.

Sie könnten ihn ansehen, ohne es zu wissen.

Er ist nur ein weiteres Gesicht in der Menge.

Eine merkwürdige Situation, in der sich Monsieur Hofman

nun schon fünf Mal befunden hat.

Papa, schau! Da sind wir!

Wie oft hat die Polizei Sie gefilmt.

Hast du es nicht gesehen?

Nur die ersten beiden Male.

Jetzt denken sie, das alles sei ein schlechter Witz.

Sie glauben das nicht?

Nein. Und ich hoffe, er sieht gerade zu.

Ich möchte ihm etwas sagen.

Ich möchte Sie treffen.

Ich will wissen, was mit meiner Freundin passiert ist.

Deshalb bin ich zu allem bereit.

Ich hasse Sie nicht.

Auch die schrecklichste Gewissheit wird mich nicht umwerfen.

Aber ich muss es wissen.

Es tut mir leid.

Ich hoffe, du findest eine Spur.

Sie arbeitet in einem Bordell in Marseilles.

Ich treffe sie in 3 Tagen als "Madame Phoenix" in Montelimar.

Willst du die Aufzeichnung sehen? Okay.

Und in der Menge auf dem Platz in Arles könnte ein Mörder sein.

Sie könnten ihn ansehen, ohne es zu wissen.

Er ist nur ein weiteres Gesicht in der Menge.

Eine merkwürdige Situation, in der sich Monsieur Hofman

nun schon fünf Mal befunden hat.

Aber ich muss es wissen.

Haben Sie eine Vorstellung, was für ein Mensch das ist?

Ich glaube...

nein, ich bin sicher...

dass er sehr intelligent ist,

er kann unbemerkt bleiben

und er ist ein Perfektionist.

Monsieur Hofman, eine wichtige Frage:

Diese Kampagne kostet Sie mindestens 100.000 Gulden.

Das sind etwa 300.000 Francs.

Warum jetzt? Nach drei Jahren?

Vor kurzem hatte ich einen Traum.

Es war derselbe, den meine Freundin vor ihrem Verschwinden hatte.

Sie träumte,

dass wir uns im Weltall treffen,

jeder für sich gefangen in einem goldenen Ei.

Auch in meinem Traum fanden wir uns im All.

Für mich ist der Traum ein Zeichen.

Hoffen Sie wirklich...

sie wiederzusehen?

Nein.

Warum geben Sie dann nicht auf.

Es ist meine Hommage an sie.

Schön.

Eine Hommage an die verschwunden Geliebte.

Wenn Sie diese junge Frau je gesehen haben,

melden Sie sich bitte bei uns.

Danke, Monsieur Hofman.

Du bist sehr fotogen.

Es tut mir leid.

Wie geht es dir?

Okay.

Echt?

Kennst du "Lienekes Gesetz"?

Regel Nummer 1 lautet:

"Über eine Trennung hinwegzukommen, dauert halb solange, wie die Beziehung."

In vier Monaten bin ich drüber hinweg.

Es ist sehr schade.

Hätte es keine Saskia gegeben...

Ja, wenn es sie nicht gegeben hätte... Aber Saskia existiert.

Das musst du einsehen.

Ich ruf dich mal an.

Monsieur Hofman.

Sie suchen mich.

Café des Beaux Arts, in Nîmes.

Ich sah Sie, aber Sie waren nicht allein. Da habe ich es nicht gewagt.

Ist sie tot?

In Frankreich erfahren Sie alles.

Auch, wie sie starb? Ich biete Ihnen diese Gelegenheit.

Fertig?

Ich habe Vorsichtsmaßnahmen ergriffen.

Wenn mir etwas zustößt oder sie jemanden informieren,

werden Sie nichts erfahren!

Ich fahre mit oder ohne Sie.

Sie haben 5 Minuten.

Ich hatte befürchtet, dass sie nicht mehr am Leben sind.

Wenn Sie Hunger haben, greifen Sie zu.

Reisepass.

Pass!

Wenn die uns nicht kontrollieren, erzähle ich Ihnen alles.

Weiterfahren.

Lemorne, Raymond.

6 Place aux Herbes, Nîmes.

Letztes Mal haben Sie mich zu Ihrer Adresse kommen lassen.

Sie sollten zwar nicht meinen Namen kennen.

Das ist ein Risiko.

Aber Sie könnten mich jetzt auch anhand des Nummernschilds finden.

Den Fall aufzurollen, wird nichts bringen.

Sie haben nichts in der Hand gegen mich.

Ihre Fingerabdrücke auf den Münzen aus dem Kaffeeautomat?

Hätte ich KaffeeDurst gehabt,

hätte ich die Münzen nur am Rand angefasst.

Ich habe ein Polaroid von Ihnen an der Raststätte!

Falsch.

Dann hätten Sie mich im Café in Nîmes erkannt.

Zweiter Tisch von rechts.

Pass.

Ich habe viel über unsere Begegnung nachgedacht.

Von Anfang an hatte ich das Bedürfnis, Sie zu treffen.

Als Sie das Café in Nîmes verließen, wurde mir klar, es wird Zeit.

Ihr Fernsehinterview hat mich überzeugt.

Ich nahm meinen Mut zusammen.

Sie können mich töten.

Ich erkenne Ihr Recht dazu an und trage das Risiko.

Aber ich zähle auf Ihre Neugier.

Sie wollen wissen, was aus Saskia geworden ist.

Mit 16 habe ich etwas entdeckt.

Alle haben diese Gedanken, aber niemand springt.

Ich dachte mir: "Stell dir vor, du springst."

Ist es vorherbestimmt, dass ich nicht springe?

Wie kann das vorherbestimmt sein?

Um sich der Bestimmung zu entziehen, muss man springen.

Der Fall war heilig.

Ich brach mir den linken Arm und verlor zwei Finger. Aber warum sprang ich?

Eine Anomalie in meiner Persönlichkeit,

die niemand wahrnehmen konnte.

Sie finden mich in den neuen Enzyklopädien der Medizin unter dem Stichwort Soziopath.

Haben Sie Saskia vergewaltigt?

Aber, aber, Monsieur Hofman!

Erst 26 Jahre später machte ich eine weitere Erfahrung.

Erster!

Ah, Denise! Dachte ich mir.

Weiter links. Genau.

Links!

Lasst ein bisschen Abstand...

Gut. Ruhighalten.

Lächeln! Oder kein Taschengeld.

Bleibt!

Papa, da ist ein Kind im Wasser!

Bidule ertrunken!

Wer ist Bidule?

Meine Puppe.

Der Mann rettet sie nicht.

Auf Wiedersehen. Vielen Dank.

Papa, du Held! Du bist einfach reingesprungen!

Natürlich. Ich bin ein Held.

Traue keinem Helden!

Ein Held ist unüberlegt.

Meine Tochter platzte vor Stolz.

Für mich war die Bewunderung aber nichts wert,

solange ich mir nicht selbst bewiesen hätte

dass ich unfähig zu bösen Taten wäre.

So wie Schwarz nicht ohne Weiß existiert,

dachte ich mir das Schlimmste aus,

das mir in diesem Moment einfiel.

Und für mich ist Töten nicht das Schlimmste.

Können wir uns die Beine vertreten?

Kommen Sie immer zum Radfahren nach Frankreich?

Sie waren Amateur, nicht wahr?

Beim Radsport ist "Amateur" eine Kategorie.

Ich bin aus Freude geradelt.

Wie gesagt: Ein Amateur.

Die Auffahrt nach Ventoux ist der beste Ort, die Tour de France zu sehen.

Zwei Kilometer vor dem Gipfel sieht man,

wer nachlässt und wer versucht, als Ausreißer davon zu ziehen.

Da sah ich Zoetemelk.

Ein Landsmann von Ihnen, Zoetemelk.

Kennen Sie ihn?

Klingt nicht holländisch, eher wie ein mexikanischer Gott.

Man spricht "Sutemelk".

Zoetemelk.

Könnte nicht holländischer sein.

Es heißt "süße Milch".

Herr Süßmilch?

Habt ihr komische Namen.

Naaktgeboren, "nackt geboren".

Der Hund meines Nachbarn heißt Rex.

Dodeman.

Frau Totmann.

Durch Heirat entstehen komische Kombinationen.

Ich kannte eine Frau WirfSieAusDemBett:

GooivanBedaf.

Im Telefonbuch von Nîmes gibt es einen Monsieur Pouf!

In Frankreich sind wir nicht sehr polyglott. Ja. Pouf.

Das ist unmöglich...

Da verliere ich immer Zeit.

Besser.

Mein Auto!

Ich warte dort.

Scheißkerl.

Pardon?

Nichts.

Sie sprechen sehr gut Französisch.

Das macht es leichter.

Meine Methode war nicht sehr erfolgreich.

Die Frauen, die ich wollte, stiegen einfach nicht in mein Auto.

Prostituierte ja, aber die interessieren mich nicht.

Das sind vorherbestimmte Opfer.

Und niemand interessiert sich dafür.

Ich wurde immer angespannter.

Aus Frustration.

Und jetzt, Geschenke!

Hier ist meins.

Fließen für das Haus in St. Côme.

Für deine Autoschlüssel. Wo du doch immer so viel Fahren musst...

Danke Schatz.

Noch eins?

RAYMOND LEMORNE DEIN LEBEN

Meine Brille.

Schau dir die Ohren an! So niedlich.

Pausbäckig, was?

Das war nach deinem Balkonsturz.

Nicht der Trailer musste schwerer sein...

Ich musste schwächer werden!

Und hier ist die Strecke der Tour. Wir sind am Aufstieg zum Col du Coq.

Das ist ein Anstieg der Kategorie 1 in dieser heutigen 17. Etappe.

Der Ausreißer Herrera wurde wieder eingefangen

und der Zweikampf zwischen Fignon und Hinault wird heiß.

Hinault legt es wirklich darauf an...

Er versucht schon zum dritten Mal, sich von Fignon abzusetzen.

Aber Fignon gibt nicht auf.

Er will heute Abend in Alpe d'Huez definitiv das gelbe Trikot.

Die Bandagen kommen ab...

Jetzt geht es an die Substanz...

zwischen Fignon und Hinault...

Seine gewaltvollen Attacken werden von Fignon gekontert.

In der Ausreißergruppe Arroyo vor Delgado, Millar, Fignon und Hinault...

Der letzte Kampf beginnt.

Man muss besser sein als der Gegner. Es ist ein Kampf der Giganten.

Und dann kamen Sie an.

Ihre Freundin küsste Sie bevor sie ausstieg.

Wir sind genau 20 km vor dem Ziel in Alpe d'Huez.

Ein herausragender Tag!

Ich hatte recht, man musste heute mit Hinault rechnen.

Hinault heute mit herausragender Courage.

Er fordert Fignon offen zum Zweikampf.

Und so sieht es aus:

Herrera, und Fignon, der heute das Gelbe erringt

wenn nichts mehr schief geht...

Hey, Vorsicht!

Kaputt?

In Deutschland darf man so nicht Autofahren.

Und als Beifahrer?

Ich habe mir den Arm mit 11 gebrochen. Das war 1940.

Dann sind Sie 59.

Im November, ja. Jetzt bin ich nur 58.

Aber das Jahr ist fast vorbei, also sind Sie wahrscheinlicher 59.

Meine Annahme ist deshalb berechtigt.

Entschuldigen Sie.

Madame, entschuldigen Sie.

Sprechen Sie Französisch? Natürlich.

Können Sie mir helfen?

Ich brauche Hilfe beim Befestigen meines Anhängers.

Mein Auto.

Wo ist der Anhänger?

Da drüben. Ich fahre das Auto hin.

Nehmen Sie mich bitte mit?

Klar.

Wie können Sie denn fahren?

Sie werden sehen, es geht.

Entschuldigen Sie mich!

Schicksal, Monsieur Hofman.

Hätte ich nicht niesen müssen...

Entschuldigen Sie,

sprechen Sie französisch?

Ich bin Franzose.

Ich habe nicht genug Francs für den Automaten.

Können Sie mir wechseln?

Ich habe... 1 Franc

und zweimal 2 Francs.

Haben Sie 5 Francs?

Leider nein.

Aber ich habe 10, wenn Sie noch 5 haben.

Keine 5, aber... 6... 7...

Egal, es ist sehr nett, entschuldigen Sie...

Ich gehe einfach wechseln... Bye!

Ich werde... zum ersten Mal auf der Autobahn fahren.

Es ist schön, französisch zu sprechen.

Mein Freund sagen, ich soll es einfach übben.

Üben.

Sie sprechen sehr gut.

Nein... Sie sind ein...

Lügner.

Lügner?

Korrekt.

Ach, schau an.

In Ihrer Hand... Sehr hübsch!

Mein amigo...

Ich liebe ihn sehr,

sein Name fängt auch mit...

Rex, Roel, Roger...

Raymond. Raymond? Schön.

Ist es möglich...

zu kaufen... so ein... Dings?

Ich bin Vertreter.

Ich verkaufe sowas. Ich habe das Auto voll damit.

Hier?

Nein, ich...

Ja?

Ich möchte...

Kacke.

möchte könnte kaufen?

Warum nicht?

Mit "R"? Raymond, Roel, Rex... Ja?

Klar. Aber wieviel?

13,50 Francs.

Wie die Frisbee?

Ich will viel.

Fliesen.

Das heißt Fliesen? Ja.

Ich will ein Fliesen mit "R".

Steigen Sie ein! Pardon?

Steigen Sie ein!

Selbst die besten Strategien können...

Was ist jetzt?

Fahrzeugkontrolle.

Sie haben keinen Gurt dran, Monsieur.

Ich habe eine Erlaubnis,

aus medizinischen Gründen.

Ich bin klaustrophobisch.

Korrekt.

Verstehen Sie, was ich sage?

Die besten Pläne können platzen. Wir nennen es Zufall.

Das macht mich traurig.

Monsieur Hofman!

Was haben Sie mit ihr gemacht?

Ich werde Ihnen alles erzählen. Versprochen.

Aber nur, wenn Sie bereit sind, ihre Erfahrungen zu teilen.

Sie sind vollkommen wahnsinnig.

Das ist egal.

Ist sie nicht tot?

Trinken Sie.

Was ist da drin?

Ein Schlafmittel.

Ich habe sie betäubt. Jetzt betäube ich Sie.

Und dann?

Danach erfahren Sie, was sie erlebt hat.

Wenn sie tot ist, werde ich sterben.

Sie sind verrückt.

Das ist der einzige Weg.

Das kann nicht Ihr Ernst sein!

Ich will sie nicht bestrafen.

Ich sage kein Wort mehr.

Sie interessieren mich nicht.

Ich will nur wissen, was mit ihr passiert ist.

Das verstehe ich, Monsieur Hofman.

Ich kann mich in sie hineinversetzen.

Ich glaube Ihnen, dass sie mich nicht bestrafen wollen.

Aber ich bin nicht sicher, ob das stimmt.

Ich glaube Ihnen, aber ich muss so tun, als glaube ich Ihnen nicht.

Deshalb: Austrinken.

Das ist der einzige Weg.

Was ist drin?

Das habe ich schon gesagt: Ein Schlafmittel und Kaffee.

Die Autoschlüssel. Ich will sie noch einmal sehen.

Monsieur Hofman,

zum letzten Mal:

Was wollen sie mit den Schlüsseln?

Sie haben keine Chance.

Sie bluffen!

Angenommen, das stimmt. Können Sie sich sicher sein?

Das ist Ihr Problem.

Sie können nicht sicher sein, dass es irgendeinen Beweis gegen mich gibt.

Das verdirbt Ihnen alles.

Ich habe sie drei Jahre lang analysiert.

Sie können gehen. Bringen Sie die Schlüssel zur Polizei.

Aber dann werden Sie nie erfahren, was mit Saskia geschah.

Aber wenn Sie jetzt trinken,... finden Sie es heraus.

Innerhalb der nächsten Stunde, das garantiere ich.

Ich weiß, was ich wissen muss.

Der Rest ist mir egal.

Ich gehe.

Und Ihre Zweifel?

Ihre ewigen Zweifel, Monsieur Hofman?

Das ist das Schlimmste.

Ich wollte Ihnen helfen!

Also?

Ich sagte zu mir: "Stell dir vor, du trinkst es."

Wo ist es vorherbestimmt, dass ich nicht trinken würde?

Um mich der Bestimmung zu entziehen, muss ich trinken.

Es wirkt in zehn Minuten.

Ich habe es für sie getan.

Natürlich. Sie hatten keine Gelegenheit, sich zu entlieben!

Hilfe! Hilfe!

Hilfe!

Oh nein! Das kann nicht wahr sein!

Mein Name ist Rex Hofman und das klingt jetzt vielleicht komisch...

Rex Hofman... Rex Hof...

Saskia!

Saskia!

MYSTERIÖSES VERSCHWINDEN MAL ZWEI

NACH SASKIA WAGTER JETZT IHR FREUND REX HOFMAN...

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