All language subtitles for Tage_ die es nicht gfffab-Folge 8 (S01_E08).deu

af Afrikaans
ak Akan
sq Albanian
am Amharic
ar Arabic
hy Armenian
az Azerbaijani
eu Basque
be Belarusian
bem Bemba
bn Bengali
bh Bihari
bs Bosnian
br Breton
bg Bulgarian
km Cambodian
ca Catalan
ceb Cebuano
chr Cherokee
ny Chichewa
zh-CN Chinese (Simplified)
zh-TW Chinese (Traditional)
co Corsican
hr Croatian
cs Czech
da Danish
nl Dutch
en English Download
eo Esperanto
et Estonian
ee Ewe
fo Faroese
tl Filipino
fi Finnish
fr French
fy Frisian
gaa Ga
gl Galician
ka Georgian
de German
el Greek
gn Guarani
gu Gujarati
ht Haitian Creole
ha Hausa
haw Hawaiian
iw Hebrew
hi Hindi
hmn Hmong
hu Hungarian
is Icelandic
ig Igbo
id Indonesian
ia Interlingua
ga Irish
it Italian
ja Japanese
jw Javanese
kn Kannada
kk Kazakh
rw Kinyarwanda
rn Kirundi
kg Kongo
ko Korean
kri Krio (Sierra Leone)
ku Kurdish
ckb Kurdish (Soranî)
ky Kyrgyz
lo Laothian
la Latin
lv Latvian
ln Lingala
lt Lithuanian
loz Lozi
lg Luganda
ach Luo
lb Luxembourgish
mk Macedonian
mg Malagasy
ms Malay
ml Malayalam
mt Maltese
mi Maori
mr Marathi
mfe Mauritian Creole
mo Moldavian
mn Mongolian
my Myanmar (Burmese)
sr-ME Montenegrin
ne Nepali
pcm Nigerian Pidgin
nso Northern Sotho
no Norwegian
nn Norwegian (Nynorsk)
oc Occitan
or Oriya
om Oromo
ps Pashto
fa Persian
pl Polish
pt-BR Portuguese (Brazil)
pt Portuguese (Portugal)
pa Punjabi
qu Quechua
ro Romanian
rm Romansh
nyn Runyakitara
ru Russian
sm Samoan
gd Scots Gaelic
sr Serbian
sh Serbo-Croatian
st Sesotho
tn Setswana
crs Seychellois Creole
sn Shona
sd Sindhi
si Sinhalese
sk Slovak
sl Slovenian
so Somali
es Spanish
es-419 Spanish (Latin American)
su Sundanese
sw Swahili
sv Swedish
tg Tajik
ta Tamil
tt Tatar
te Telugu
th Thai
ti Tigrinya
to Tonga
lua Tshiluba
tum Tumbuka
tr Turkish
tk Turkmen
tw Twi
ug Uighur
uk Ukrainian
ur Urdu
uz Uzbek
vi Vietnamese
cy Welsh
wo Wolof
xh Xhosa
yi Yiddish
yo Yoruba
zu Zulu

Original subtitles

(Joachim im Video) Dann ist es aus mit der Familie!

Wo hast du das her? - Hau ab!

Mach die Tür auf!

Wie kannst du den Kindern das antun?

Wie kannst du uns das antun? - Das ist Verzweiflung.

Da siehst du, was du mit mir machst.

Und mir redest du ein, dass ich verrückt bin?

Dass ich Hilfe brauche. Geht's noch?

Du hast unsere Familie zerstört.

Gib mir das Telefon! - Joachim, hau ab!

Wenn du das jemandem zeigst: ich schwöre dir ...

*Er schreit schmerzerfüllt.*

*Lautes Klopfen*

Hey, was willst du denn hier? - Ist die Christiane da?

Ja, was willst du von ihr? - Ist sie da oder nicht?

Was ist los?

Kann ich bei dir pennen?

Nein. - Sie haben mich rausgeworfen.

Was, wer? - Maman et papa.

Ich muss doch wo schlafen. - Das haben sie sicher nicht.

Geh rüber, läute an und rede mit ihnen.

Gute Nacht.

*Er flucht laut auf Französisch.*

*Weiter auf Französisch.*

*Er flucht weiter auf Französisch.*

♪ Secret of mine, I swore to tell you.

♪ Take a look at where I led you.

♪ You stay for me.

♪ Oh, but you never should have.

*Personen und ihre Farben:*

Miriam Hintz, Staatsanwältin

Doris Hinz, Fuhrunternehmerin

Christiane Boj, Schriftstellerin

Inès Lemarchal

Sie haben die Gewohnheit, halbnackt die Tür zu öffnen.

Nur wenn ich in der Nacht aufgeweckt werde.

Passiert das öfter? - In letzter Zeit schon.

Aus dem Polizeiakt.

Aus dem Akt, den uns die Staatsanwältin gegeben hat.

Und in dem fehlt eine Nummer.

Mama?

Mama!

(verzweifelt) Mama!

Miriam, steig bitte aus! Wir können reden.

Das mache ich sicher nicht.

Steig aus! - Mach ich nicht!

Du fährst nirgends hin! - Geh weg!

Mama will, dass wir drinnen bleiben.

Lass die Kinder in Ruhe! Ich fahre jetzt zur Polizei!

Du fährst nirgendwohin.

Wie lange willst du das durchhalten?

Du bist krank!

Eine Überwachungskamera im Haus installieren.

Und jetzt?

Miriam, Miriam!

Miriam!

*Bremsen quietschen.*

Du bleibst stehen. - Geh da weg!

(schreit) Ich gehe nicht weg! - Geh weg!

Ah, au, au!

(jammert) Du bist wahnsinnig. (schreit) Du bist ja wahnsinnig!

Ist dir das denn gleichgültig?

Das hätten wir uns vorher überlegen müssen.

Wir haben es uns überlegt.

Tagelang, wochenlang, immer wieder. Es ist, wie es ist.

Wir haben keinen Weg gefunden, mit ihm zu leben.

Also mussten wir uns entscheiden, ohne ihn zu leben oder gar nicht.

Das wird mein Homeoffice.

*Nachrichtenton*

*Musik*

Krass.

Ich hab dir ja gesagt, wie sie sind.

Vielleicht bist du auch nicht einfach?

Wer sagt, dass einfach gut ist? - Niemand.

Ich bin müde. Können wir schlafen gehen?

*Musik*

Ich bin mir sicher, das renkt sich wieder ein.

Das mit deinen Eltern.

Nein.

Wie soll das gehen?

Wie kann man so was verzeihen?

Sie schleppen mich in dieses Kaff hier,

und dann werfen sie mich aus dem Haus?

Geht's noch?

♪ Cold breeze, bends trees.

♪ Goes right through me.

♪ Warm, wet, heavy air.

♪ Clouds in the sky.

♪ Locust on the light,

♪ Knows that I lie.

Guten Morgen.

Guten Morgen. - Hat sie was gesagt?

Sie war seit dem Sturz nicht mehr bei Bewusstsein.

Doch, doch. - Ja?

Wir haben mit ihr geredet. Sie ist wahrscheinlich nur müde.

Nee, da kennen Sie meine Mutter nicht.

Ich kriege alles mit.

Lösung ist das Jahr 1997.

Martha, Schwester der Staatsanwältin, brachte sich am Paulsdamm um.

Nach einer Auseinandersetzung mit dem Sophianum-Direktor.

Wie er selbst 2019.

Nur zwei Tage, nachdem sich der 12-jährige Balthasar das Leben nahm.

Schüler am Sophianum und Sohn der besten Freundin der Staatsanwältin.

Können Sie auch leise denken?

Kann ich leise denken?

Ich möchte die Jahrbücher des Sophianums.

1997 und 2018. Das haben die sicher.

Und 1988. - Okay, kümmere mich drum.

Wussten Sie,

dass die Ministerin heute in der Polizeidirektion in Salzburg ist?

Nein.

Nein! - Sie hält dort einen Vortrag.

Was kann es Schöneres geben, als ihr Vollzug zu melden?

*Sie stöhnen lustvoll.*

Wie geht's ihr denn?

Aber du hast mit ihr gesprochen?

"Sie sagt, es geht ihr schlecht, aber ..."

Schatz, ich komme gern vorbei.

Aber ich bräuchte die Nummer vom Krankenzimmer.

Alles klar, mache ich. Wir sehen uns dann nachher.

Bis dann. - Ist was passiert?

Olivier?

Bonjour, Sébastien. - Was ist mit Sarah?

Reg dich ab. Ich hab hier nur gepennt.

Ich bin unaufgeregt.

Ich finde es wenig cool, wenn man mir in meinem Haus sagt,

dass ich mich abregen soll.

Ist mir zu unentspannt hier, ich gehe wieder.

Hast du Hunger? - Ja, schon.

Na, komm!

Bitte schön!

Voll nett, danke. - Gern.

Sarah hat mich hier schlafen lassen,

weil mich meine Eltern rausgeworfen haben.

Guten Morgen! - Morgen, mein Schatz!

Ich unterhalte mich mit deinem Überraschungsgast.

Erklär mir mal was, Olivier!

Dir gehen deine Eltern auf die Nerven.

Voll, nicht jeder hat so viel Glück wie Sarah.

Am liebsten möchtest du sie nie wieder sehen.

Absolut.

Was ist dann das Problem daran, dass sie dich rausgeworfen haben?

Ich fahre ins Spital, deine Oma ist die Treppe runtergestürzt.

Christiane, ich habe gerade wenig Zeit.

Geh bitte rüber zu Inès und frag mal, ob sie völlig durchgeknallt ist.

Die kann doch nicht ihr Kind auf die Straße setzen!

Was sagst du? Olivier ist 18, und dann geht das?

Ich finde es nicht in Ordnung. Also, ruf sie an!

Okay, bis dann.

Du kannst doch nicht den Olivier in der Nacht vor die Tür setzen!

Guten Morgen, Christiane. - Morgen.

Das ist nicht verboten.

Wir überweisen ihm regelmäßig Geld. - Ich weiß, dass er schwierig ist.

Ich würde mir nichts mehr wünschen als ein schwieriges Kind.

Weißt du, wann ich wusste, dass es richtig war?

Als ich heute aufgewacht bin und nicht diesen Betonklotz

auf meiner Brust hatte.

Mein erster Gedanke war nicht: Welche Katastrophe wird passieren?

Was macht er wieder, um uns zu verletzen?

Ich weiß, dass er euer Auto kaputt gemacht hat.

Aber du kannst nicht ein Auto über deinen Sohn stellen!

Du hörst nicht zu. Es geht nicht um das Auto.

Es ist erst Ruhe, wenn einer tot ist, hat er gesagt.

Aber, Inès, so reden Teenager nun mal.

Woher willst du das wissen?

Wow!

Einfach ... wow.

Das ist mir nicht rausgerutscht, ich meine das ernst.

Woher willst du das wissen? Olivier ist nicht wie Balthasar.

Er ist manipulativ und bösartig. Er hat dich auch schon manipuliert.

Er hat dir sicher gesagt, dass wir ihn nicht verstehen,

dass man ihm nur zuhören brauch.

Wir haben uns 18 Jahre auf seine Wege und sein Tempo eingelassen.

Jetzt haben wir uns einfach nur für uns entschieden.

So einfach ist das.

Sein Fuß ist kaputt. Niemand weiß, ob das wieder wird.

Es ist mir auch scheißegal.

Wie geht's den Kindern? - Sie sind erleichtert.

Ich habe alles organisiert.

Er darf sich ihnen und dem Haus nicht nähern.

Er wird sagen, du hättest versucht ihn umzubringen.

Hat er längst. Aber die Nachbarn haben es gesehen.

Ich habe ein schlechtes Gewissen.

Ich habe dich allein gelassen. - Ja.

Ich werde sterben, Doris.

Du bist 66. Das ist kein Alter zum Sterben.

Es gibt kein Alter dafür. Sterben kommt immer etwas ungelegen.

Ich habe die Ärztin gebeten, Frau Dr. Rundwein anzurufen.

Wozu? - Es soll notariell geregelt werden.

Ich vermache dir die gesamte Firma.

Mama, lass uns nicht jetzt darüber sprechen.

Ich möchte einfach nur, dass du gesund wirst.

Ich möchte alles dafür tun.

Dann tu endlich das, was du wirklich kannst!

Das ist sicher nicht Medizin.

Du hilfst mir, wenn du dich jetzt um die Firma kümmerst.

Du kannst das.

Du warst dir da nie so sicher. - Ja, ich weiß.

Ich habe mich getäuscht.

Und ich möchte,

dass du auch nicht nur ein einziges Mal dich fragst:

Was hätte die Mama gewollt?

Mama, das kann ich dir nicht versprechen.

Ich werde nicht mehr gesund, Doris.

Und wenn du mich ernst nimmst, spielst du das nicht runter.

Ich möchte dir noch etwas sagen.

Was?

Ich ...

habe Direktor Paul Paulitz hinuntergestoßen.

Ich habe ihn ermordet.

"Sensationelles Buch!

Es wirkt, als habe die Autorin schon im Vorwort

alle Schnörkel über Bord geworfen, als wären sie Ballast."

Oder das:

"Christiane Boj spielt meisterhaft mit dem Rhythmus

und dem Klang der Silben.

Ihre Worte sind kein Text. Sie sind eine Komposition."

Die PR-Frau hat ganze Arbeit geleistet mit den Vorabexemplaren.

Heute Nacht habe ich kurz gedacht: Ich bin fertig mit dem Haus.

Es nimmt uns jede Perspektive, Filip.

Wir können's uns nicht mehr leisten.

Bei den Preisen in Zollberg

wären wir alle Geldsorgen los, wenn wir es auf den Markt werfen.

Und dass es Balthasars Haus ist?

Es ... du ... ich.

Hat sich verändert.

Findest du? - (Sebastian) Ja, klar.

Sie glaubt, dass sie stirbt.

Vielleicht will sie einen Vorwand, um dir die Firma übergeben zu können.

Wenn sie nicht wirklich glauben würde, dass sie stirbt ...

Dann hätte sie mir nicht gesagt, dass sie ...

Dass sie Paulitz die Staumauer runtergestoßen hat.

Sie hat was?

Hat sie mir gerade erzählt. Als hätte sie ein Gewissen.

Doris, das ist ein Scherz.

Nein, Sebastian, die scherzt nicht.

Dann ... dann rufe ich jetzt die Polizei an.

Nein!

Das sind meine Bedingungen, Frau Major.

Sie machen hier aber nicht die Regeln.

Schauen wir mal.

Ich fürchte, dass wir das Verhör abbrechen müssen.

Ich glaube Ihnen nicht eine Sekunde lang,

dass Sie vor Ihrem Dahinscheiden Ihr Gewissen erleichtern wollen.

Entweder Sie wollten Ihrer Tochter einen schweren Rucksack umhängen,

damit sie mit dem Unternehmen nicht auf die Beine kommt.

Oder Sie bezwecken was anderes mit Ihrem plötzlichen Geständnis.

Das war doch furchtbar mit dem kleinen Balthasar.

Wie er ums Leben gekommen ist.

Gesprungen ist.

Ja, genau.

Deshalb bin ich an dem Tag zu ihm gegangen.

Einer musste ihm ja sagen, dass er zurücktreten muss.

Sie haben den Ruf dieses Instituts im In- und Ausland gefestigt.

Bevor Sie drohen, ihn zu zerstören, ist es an der Zeit zu gehen.

Das war doch sicher nur eine Feststellung und keine Drohung?

Doch, doch, das ist eine Drohung.

Und dann? - Ich habe ihn runtergeschubst.

Sie sind zum Paulsdamm gefahren? - Ja.

Warum dorthin? - Es ist ein schöner Ort zum Sterben.

Da waren Sie aber allein am Paulsdamm.

Paulitz war noch Stunden in der Direktion.

Er ist später dahin gekommen. - Warum?

Weil ich ihn angerufen habe.

Nein, haben Sie nicht.

Ich habe hier die Anrufprotokolle vom Paulitz.

Ah ja, jetzt erinnere ich mich.

Ich habe ihm bei dem Gespräch gesagt, dass er hinkommen soll.

Sie sagten:

Kommen Sie 14 Uhr zum Paulsdamm, damit ich Sie runterstoßen kann?

Aber nein, sonst wäre er ja nicht gekommen.

Sie erwarten doch nicht, dass ich Ihnen das glaube.

Ha ...

Doch, doch, das ist eine Drohung. - Mit welchen Konsequenzen?

Das wollen wir doch beide nicht wissen.

Ich scherze nicht.

Ich habe in meinem ganzen Leben noch niemals gelacht.

Das ist ein Scherz.

Ich grüße Sie.

Ich fürchte, das werden Sie übernehmen müssen.

*Leises Schluchzen*

*Sie schreit.*

*Sie schreit wieder.*

Ich weiß nicht, ob ich das kann, Miriam.

Einer von uns ist immer da für dich.

*Bedrohliche Musik*

Wie stellst du dir das vor? Ich habe Termine.

In Ordnung.

*Disharmonische Musik*

Was machst du hier? - Ich muss mit Paulitz reden.

Warum? - Lass mich machen.

Was wolltest du hier? - Da ist nichts mehr zu machen.

*Musik*

*Es klopft.*

Ja, bitte.

Was willst du hier? - Ich muss mit dir sprechen.

Lass die Tür offen und stell dich zum Fenster!

Ich weiß, das war nicht richtig von mir.

Ich spüre, dass ich vielleicht auch Hilfe brauche.

Ich kann sie dir nicht geben. - Ich wollte den Kindern nichts tun.

Und dir auch nicht.

Ich willige in die Scheidung ein.

Ich verzichte auf die Obsorge, aber ich bitte dich:

Lösch dieses Video!

Dieses Video ist der einzige Beweis dafür, was du ihnen angetan hast.

Der Psychoterror, dem du sie ausgesetzt hast.

Miriam, wenn du mich je geliebt hast ...

Bitte lösch dieses Video. Es zerstört mein Leben.

Das ruiniert meine Karriere, und du hast nichts davon.

Ich schwöre dir, ich werde auf alle deine Forderungen eingehen.

Wie soll ich dir das glauben?

Was ist denn die Alternative?

Lass mir doch wenigstens mein Leben!

*Musik*

Ich bin der Carlo.

Ich nehme eigentlich jeden Tag mindestens 5-mal Andanol.

Und, äh, dann eigentlich noch ... - Das machen wir später.

Mich interessiert was anderes.

Okay. - Ist dir wichtig, dass sie bleibt?

Ja. - Warum?

Weil ... Sie ist gut zu mir.

Wieso möchtest du dir jetzt helfen?

Weil es so scheiße ist.

Es ist gerade richtig scheiße.

Und ohne Andanol ist es auch scheiße, aber anders scheiße.

Manchmal muss man wählen zwischen so scheiße und so scheiße,

sonst wird man verrückt.

Und ich weiß nicht, wie ich mir das alles leisten kann.

Ich weiß nicht einmal, wo ich heute Nacht pennen werde.

Haben deine Eltern dir schon mal eine Entzugsklinik empfohlen?

Ja, 100-mal, war scheiße. - Die hier?

Nein, nicht die. Aber noch in Paris, war scheiße.

Warum ist es jetzt so schlimm, dass du was tun möchtest?

Alter, was fragst du mich wieder? - Ich bin nicht dein Alter.

Ich möchte nur sichergehen, dass du es willst.

Nicht irgendjemand anderes.

Ja, will ich. Nächste Frage!

Wie kannst du dir die Klinik leisten?

Ich habe geglaubt ...

Das sie irgendwie ... für alle ... nicht?

Nein.

Ich habe einfach die beste Einrichtung in Salzburg gesucht.

Gut, dann, danke für das Gespräch.

Euch allen.

Warum tust du dir das an?

Ich kümmere mich um das Geld.

Oh, komme ich etwa zu spät? - Grüß Gott!

Die Ministerin ist jetzt wo?

(Ministerin) Können wir das nicht anders lösen?

Ja, ja, natürlich. - Frau Ministerin?

Einen Moment, bitte.

Ja, ich bin noch in Salzburg. Der Vortrag ist vorbei.

Okay.

Bis später! - Sie erinnern sich an mich?

Ich untersuche den Tod Ihres Bruders.

Bitte wenden Sie sich an Ihren direkten Vorgesetzten

und nicht gleich an mich.

Es geht um Ihren Bruder.

Ich weiß, wer ihn umgebracht hat.

Schön. Also ... wer?

Sie.

Frau Ministerin, Sie haben ihn umgebracht.

Bitte!

Ich weiß nicht, was ich mit Ihnen anfangen soll.

Ich möchte mich nicht in Polizeiarbeit einmischen,

aber das geht zu weit.

Gehen Sie davon aus, dass ich es auch beweisen kann.

Sie haben an Paulitz' Todestag um 10:15 Uhr mit ihm telefoniert.

Ah, ja, das ist es.

Das hier ist das Rufdatenprotokoll von damals.

Ein Anruf bei Paulitz aus dem Innenministerium.

Und die Nebenstelle ist 2110, die Durchwahl Ihres Büros.

Das Telefonat hat über vier Minuten gedauert.

So lange spricht Paulitz nicht mit einem Sekretariat.

Sie haben persönlich mit Ihrem Bruder gesprochen.

Daran kann mich nicht erinnern.

Wenn Sie wollen, kann ich im Justizministerium anrufen.

Es ist nicht verboten, mit seinem Bruder zu telefonieren.

Dieser Anruf wurde ...

... bei der Staatsanwaltschaft aus den Akten entfernt.

Sie haben sich nach dem Gespräch ins Auto gesetzt

und sind nach Zollberg gefahren.

Wollen wir uns setzen?

Ich habe auch Kuchen, von meiner Oma.

Um 14 Uhr hatte Ihr Bruder einen Termin mit "S." im Kalender stehen.

Das war schwierig.

Hier ist eine Kopie aus dem Jahrbuch des Sophianums, Maturajahr '88.

Damals haben Sie noch nicht Elisabeth Zeipel geheißen.

Nein, bekanntlich ist mein Mädchenname Paulitz.

Ja, und als Vornamen haben Sie Sissy verwendet.

Sissy Paulitz.

"S."

*Musik*

♪ Breathe in.

♪ They hear your heart.

♪ Breathe out.

♪ Play your part.

♪ Your story is a work of art.

♪ Wound up.

♪ Your hands spin round.

♪ Count down.

♪ Almost out.

♪ Steady and slow the sound grows.

*Kinderstimmen*

Holt uns der Papa auch ab?

Nein, der Papa holt euch nicht ab.

Hallo!

Der Papa ist ausgezogen.

Er kommt auch nicht zurück.

Ich weiß, dass er euch gesagt hat, dass ich krank bin.

Da hat er sich getäuscht.

Ihr müsst euch keine Sorgen machen.

Deswegen werden wir zu viert leben.

Ja.

Du hast mir auf meine Frage nicht geantwortet.

Nein.

Weil ich für einen Moment geglaubt habe,

meine Enkelin kommt mich besuchen, um sich von mir zu verabschieden.

Aber es geht ihr nur ums Geld.

Warum muss das ein Entweder-Oder sein?

Ich will es ja nicht für mich. - Das habe ich begriffen.

Aber ...

Ach was, ich finde es gut.

Bring mir mal mein Handy!

"Kaiser?" - Herr Kaiser, ich begrüße Sie.

Bitte überweisen Sie von meinem Privatkonto 30.000 Euro!

Ich gebe Ihnen meine Enkelin. Die sagt Ihnen, wohin das Geld soll.

Sarah Hauke hier.

Bist du stolz darauf, dass du mich auf die Straße getrieben hast?

Bist du stolz darauf? - Lass mich in Ruhe!

Ich brauche euch nicht mehr. Aber ihr braucht mich.

Ich will nicht mehr mit dir reden.

Es wird euch zerfressen, dass ich nie wieder mit euch rede.

Wir wollen nichts mehr mit dir zu tun haben.

Ihr braucht mich!

Ihr glaubt, es trifft mich, wenn ihr den Kontakt abbrecht.

Es wird euch zerfressen, dass ich nie wieder mit euch reden werde.

*Er schlägt gegen die Tür.*

Chèrie, war was? Ich habe was gehört.

Äh, nein, es war nur Christiane.

Zirka 3,5 Millionen Euro. - 3,5 Millionen?

Wir haben mit ein bisschen mehr gerechnet.

Zollberg ist als Gegend gefragt.

Ich melde mich bei Ihnen, danke schön.

Danke, Wiedersehen!

3,5 Millionen.

Filip, wir gehen von hier weg,

kaufen uns irgendwo eine kleine Wohnung.

Und leben vom Rest.

♪ Rustling between the trees.

♪ Searching for light.

♪ Where once the beast would roam.

♪ And bite.

Hallo, Filip.

Wo warst du?

In der Schule. - Warum?

Ich wollte ihn anbrüllen. Aber er war nicht da.

*Sie schreit.*

*Beide schreien.*

*Beide schreien weiter.*

*Sie schluchzen.*

*Musik*

Hallo, Paul!

Hallo, Sissy!

Was soll das hier?

Lass uns nach vorn gehen! - Von mir aus.

Und was soll ich deiner Meinung nach jetzt hier tun?

Ich habe ihn nicht gestoßen. Er ist von selbst gesprungen.

Die sind alle einfach nur gesprungen? - Das war vor 25 Jahren.

Es geht nicht um Martha. - Es geht immer um Martha!

Sie war nur meine Nachhilfeschülerin. - Aber du warst dabei.

Du hast es doch gesehen.

Martha, Martha!

Martha, bitte, tu es nicht!

Es wird dem Direktor noch leid tun.

Nein!

*Musik*

*Aufklatschen*

Sie haben ihn nicht gekannt, oder?

Ihren Bruder? Nein.

Aus dieser Schule ist niemand ohne Schaden rausgekommen.

Niemand.

Welchen haben Sie?

Dass ich mich immer für alles verantwortlich fühle.

Aber dass ich Zeugin des Selbstmords von Martha geworden bin,

können Sie mir nicht vorwerfen.

Nein, natürlich nicht.

Aber ich war schon überrascht, als ich das in dem Akt gelesen habe.

Die damaligen Todesfälle hat niemand untersucht.

Wozu auch?

Es gibt eine Frau, die nicht vergessen hat,

dass Sie den Sprung gesehen haben.

Miriam Hintz, die Schwester von Martha Bauer.

Die auch den Todesfall Paulitz untersucht hat.

Das müssen Sie sie fragen.

Sie haben Wochen der Recherche gebraucht, um herauszufinden,

dass ich am Tage des Todes mit meinem Bruder telefoniert habe.

Doris hat mir die Telemetrie-Daten,

die sie aus Miriams Auto kopiert hat, nicht übergeben.

Aber der Mitarbeiter aus der Spedition,

der sie ausgewertet hat, ist sofort eingeknickt.

Miriam war zum Todeszeitpunkt am Paulsdamm.

Eine halbe Stunde später noch einmal.

Das ist ja wunderbar. - Und was haben Sie?

Ich habe mir die Fahrtenbücher aus ihrem Dienstwagen geben lassen.

Zeipel war nicht mit dem in Salzburg.

Ich fand heraus, in welcher Werkstätte

sie ihren Privatwagen reparieren lässt.

Zwei Wochen nach Paulitz' Tod

ließ sie die Fahrdaten aus ihrem Auto löschen.

Die haben Kopien?

Nein, aber die Bellett 909 sendet den Standort alle 10 min. an Bellett.

Sie sind aus Wien zum Paulsdamm gefahren

und nach knapp einer Stunde wieder zurück.

Die Daten dürfen Sie nicht haben. - Da haben Sie recht.

Du hast die Verantwortung, die ich tragen muss, nie kennengelernt.

Ich bin Bundesministerin, Paul.

Das wärst du nicht, wenn du im Unterricht

nur deinen Namen getanzt hättest.

Wer meine Schule besteht, hat keine Angst sich die Hände zu beschmutzen.

Der weiß, Erfolg erfordert Maßnahmen, über die man nicht spricht.

Dass man ein Land nicht mit Wohlfühlfloskeln regieren kann.

(laut) In einer Porzellanmanufaktur schlägt man auf jeden Teller,

bevor er die Fabrik verlässt.

Wer bricht, bricht am besten früh. Das macht mir keinen Spaß.

Ich erwarte keine Dankbarkeit.

Aber deine billige Heuchelei ist nicht angebracht.

Jedes Kind, das in diese Schule eintrat, hätte eine Zukunft gehabt.

Sie wäre vielleicht nicht glamourös oder leuchtend gewesen,

aber sie war.

Zukunft ist eine knappe Ressource, Sissy.

Nicht jeder hat sie verdient.

Sissy, du hast nicht den Mut, mich zu beenden.

So bist du leider immer schon gewesen.

Vernunft ohne Mut ...

... ist die größte Verschwendung, die es gibt.

Du entscheidest nicht, was mutig ist.

Doch, es steht mir zu. Ich vergeude hier meine Zeit mit dir.

Und was passiert?

Nichts.

Ich möchte, dass du in Pension gehst.

Erlaube dieser Schule einen Neubeginn!

Das tue ich nicht.

Ich werde nicht zusehen, wie ihr meine Schule bedeutungslos macht.

Berta Hauke hat mich angerufen.

Wenn du heute nicht zurücktrittst,

beruft sie den Beirat ein und fordert deine Ablöse.

Du glaubst doch nicht,

dass ihr Frauen mehr Einfluss auf den Beirat habt als ich.

Mach dich bitte nicht lächerlich!

Dein sozial-romantisches Geschwafel war peinlich genug.

Um einen Krieg zu gewinnen, darf man ihn nicht ankündigen.

Man muss bereit sein mit allen Mitteln zu kämpfen.

Das bist du nicht. Das kannst du nicht.

Du hast recht.

Vernunft ohne Mut ist Verschwendung.

Hast du es endlich begriffen?

*Wind*

Nichts von dem werde ich jemals wieder sagen.

Ich brauche kein Geständnis von Ihnen.

Gruppeninspektor Leodolter wird Sie zum DNA-Abstrich mitnehmen.

Paulitz wurde gestoßen. Das hat Spuren hinterlassen.

Die sind von Ihnen. Da habe ich keinen Zweifel.

Das wissen Sie auch.

Wieso war Staatsanwältin Miriam Hintz auch dort?

Das war sie nicht.

*Musik*

Halten Sie hier, bitte.

Danke schön. Ich brauche Sie nicht mehr.

*Musik*

*Musik*

♪ Secret of mine.

♪ I swore to tell you.

*Er stöhnt.*

♪ Is it even real now?

♪ Could you trust me if I showed you?

♪ Take a look at where I led you.

♪ You stayed for me.

♪ Oh, but you never should have.

(draußen) Alles okay? - Ja, ja.

♪ Holding back words now.

♪ And you know it's not easy letting go.

♪ 'Cause then my curse becomes yours.

Ja.

Okay.

Sie hat sich selbst entlassen.

Und wird uns alle überleben.

♪ Let me go.

♪ Please save yourself.

Die DNA von Paulitz wurde mit Ihrer verglichen, weil Sie am Tatort waren.

Das haben Sie angeordnet.

Ich bin noch immer geschockt. Die Ministerin?

Komisch, dass Sie ihr am Damm nicht begegnet sind.

Ja, ich habe da geparkt, wollte spazieren gehen.

Nein, das ist gelogen. - Ist es das?

Ja, ganz ehrlich, ich kann mich nicht mehr daran erinnern.

Diese Tage, ich habe sie verdrängt.

Den Tag, an dem meine Schwester vom Paulsdamm gestürzt ist,

vor 25 Jahren.

Den Tag, als Christianes Sohn aus dem Schulfenster gesprungen ist.

Der Tag, an dem Paulitz gefallen ist.

Blank.

Da ist nichts mehr.

Es sind Tage, die es nicht gab.

Dein Zimmer.

*Musik*

Ach, da sind Sie!

Setzen Sie sich noch kurz zu mir?

Wollten wir nicht fahren?

Ich habe einen Kuchen für Sie gebacken.

Sie haben was?

Tja, dann, auf die Ministerin! - (alle) Auf die Ministerin!

Aber ich muss schon sagen, Miriam ...

Das klingt jetzt vielleicht arg ...

Aber ich habe geglaubt, dass ... Vergiss es!

Was? - Nein, vergiss es!

Das ging mir auch so. - Äh, weiht mich jemand ein?

Dass du es warst.

Okay. Das traut ihr mir zu?!

Nein, Miriam, ich habe nicht geglaubt, dass du es warst.

Obwohl ich wusste, wo du warst, wegen der Auto-Daten.

Ich weiß, dass du es nicht getan hättest.

Aber ich weiß auch, dass du es nicht verhindert hättest.

Weil wir geschworen haben, dass wir uns niemals trennen.

Weil wir wussten, dass wir die Schule nur gemeinsam überleben.

Weil wir schwören.

Dass wir uns niemals trennen.

Weil wir wissen.

Dass wir nur gemeinsam überleben.

*Sie kreischen.*

*Der Motor des ferngesteuerten Autos brummt.*

*Musik*

Und?

Ich hätte nicht gedacht, dass es was gibt, das trockener ist als ...

Ihr Humor?

Welcher Humor?

Copyright Untertitel: MDR 2022

Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.