Afrikaans
Akan
Albanian
Amharic
Arabic
Armenian
Azerbaijani
Basque
Belarusian
Bemba
Bengali
Bihari
Bosnian
Breton
Bulgarian
Cambodian
Catalan
Cebuano
Cherokee
Chichewa
Chinese (Simplified)
Chinese (Traditional)
Corsican
Croatian
Czech
Danish
Dutch
Esperanto
Estonian
Ewe
Faroese
Filipino
Finnish
French
Frisian
Ga
Galician
Georgian
German
Greek
Guarani
Gujarati
Haitian Creole
Hausa
Hawaiian
Hebrew
Hindi
Hmong
Hungarian
Icelandic
Igbo
Indonesian
Interlingua
Irish
Italian
Japanese
Javanese
Kannada
Kazakh
Kinyarwanda
Kirundi
Kongo
Korean
Krio (Sierra Leone)
Kurdish
Kurdish (Soranî)
Kyrgyz
Laothian
Latin
Latvian
Lingala
Lithuanian
Lozi
Luganda
Luo
Luxembourgish
Macedonian
Malagasy
Malay
Malayalam
Maltese
Maori
Marathi
Mauritian Creole
Moldavian
Mongolian
Myanmar (Burmese)
Montenegrin
Nepali
Nigerian Pidgin
Northern Sotho
Norwegian
Norwegian (Nynorsk)
Occitan
Oriya
Oromo
Pashto
Persian
Polish
Portuguese (Brazil)
Portuguese (Portugal)
Punjabi
Quechua
Romanian
Romansh
Runyakitara
Russian
Samoan
Scots Gaelic
Serbian
Serbo-Croatian
Sesotho
Setswana
Seychellois Creole
Shona
Sindhi
Sinhalese
Slovak
Slovenian
Somali
Spanish
Spanish (Latin American)
Sundanese
Swahili
Swedish
Tajik
Tamil
Tatar
Telugu
Thai
Tigrinya
Tonga
Tshiluba
Tumbuka
Turkish
Turkmen
Twi
Uighur
Ukrainian
Urdu
Uzbek
Vietnamese
Welsh
Wolof
Xhosa
Yiddish
Yoruba
Zulu
*Personen und ihre Farben:*
Miriam Hintz, Staatsanwältin
Doris Hauke, Fuhrunternehmerin
Christiane Boj, Schriftstellerin
Inès Lemarchal
*Musik*
*Musik*
*Krachen*
Guten Morgen!
(Kinder) Morgen! - (Direktor) Guten Morgen!
Bis später, Mama!
Tschüs, nimm zurück bitte den Bus! Ich bin bei Sebastian.
Warum?
Ich unterstütze ihn jetzt. - Du kannst nicht kochen.
Ich habe Ahnung von Wirtschaft. Interessiert dich das?
Ich besitze das rare Talent allumfassenden Interesses.
Und ich bin dagegen. - Wogegen?
Dass du bei der Kochshow mitmachst. - Warum?
Weil ich auch über das rare Talent der Prophezeiung verfüge.
Wie geht's eigentlich deinen Eltern?
Warum, um alles in der Welt, soll mich das interessieren?
Ähm ...
Magst du mein Buch vorab lesen?
Das ist grade im Druck.
Ja.
Mag ich.
♪ Secret of mine, I swore to tell you.
♪ Take a look at where I led you.
♪ You stayed for me, oh, but you never should have.
♪ Let me go.
♪ Please save yourself.
Ich möchte den am liebsten umbringen.
Wenn er ihn wenigstens verkauft hätte.
Aber ihn zerstören macht keinen Sinn. Er hat keinen Vorteil davon.
Er weiß, wie er dich verletzen kann. Es ging nur darum.
Er ist unser Sohn.
Er wird morgen 18.
Wir haben das diskutiert, Etienne. Und wir haben das beschlossen.
Wir machen das.
*Schulglocke*
Hi, Olivier!
Salut!
Was haben denn die Handwerker bei euch gemacht?
Ah, die Schlosser.
Eltern superhysterisch, weil in Zollberg ein Fahrrad geklaut wurde.
Jetzt Hightech-Sicherheitsfenster, Safety-Tür, solchen Scheiß.
Voll die Paranoia.
Stimmt das, was mir die Mama erzählt hat?
Mütter lügen einen dauernd an.
Dass du den Oldtimer von deinem Vater
in der Schlucht zum Absturz gebracht hast?
Ja.
Warum?
Lange Geschichte. - Du könntest sie mir ja erzählen.
Magst du am Nachmittag zu mir kommen? - Warum?
Willst du entjungfert werden?
Ich glaube, du hast ganz große Angst davor, dass dich jemand mögen könnte.
Ich weiß noch immer nicht, ob du ficken magst oder nicht!
*Schulglocke*
*Musik*
Lemarchal!
Die Stunde hat bereits begonnen.
Ich lese. - Machen Sie das in Ihrer Freizeit!
Sonst können Sie Ihre Zukunft im Fast-Food-Restaurant verbringen.
Wäre das unter meiner Würde? Irgendwer muss dort arbeiten.
Sonst bringt euch Schnöseln niemand das Essen.
So nicht, Lemarchal! Sie gehen sofort in die Klasse!
Leck mich am Arsch!
Ich habe Wichtigeres zu tun.
Meine Freundin hat ein Buch geschrieben.
In die Direktion!
Und ihr wundert euch ernsthaft, wenn man euch den Paulsdamm runterschubst?
*Handy*
Kriminalpolizei Leodolter. Hallo?
Aha.
Okay.
Danke.
Leodolter? - Ich wollte einschlagen.
Ich habe gedacht, Sie zeigen auf.
Wir haben es geschafft. Das war der Direktor vom Sophianum.
Lemarchal hat ihm gegenüber den Mord an Paulitz gestanden.
Oder zumindest angedeutet.
Wieso macht er denn so was? - Ist das nicht gut?
Nein, das ist völliger Unsinn. Kein Motiv, keine Gelegenheit.
Er war zu dem Zeitpunkt nicht einmal an der Schule.
Warum hätte Paulitz sich mit ihm dort treffen sollen?
Sie waren schon einmal weiter beim Denken.
Ich bin ein bisschen enttäuscht.
Jetzt wissen wir, dass Miriam Hintz zur Tatzeit am Tatort war, und?
Sie sagt nichts. Wir können nichts beweisen.
Ist halt so.
Aber das können wir nicht einfach so hinnehmen.
Geduld! Eine der Frauen wird reden.
Ich schätze Ihren Optimismus sehr.
Aber ich glaube nicht, dass eine von den Frauen mit uns reden wird.
Ich habe nicht gesagt "mit uns".
So, Mutter, hier bin ich. Warum wurde ich hier vorgeladen?
Ich habe dich eingeladen. - Es klang nach Vorladung.
Hältst du das für Fahrtenbücher? - Das sind Fahrtenbücher, ja.
Wie soll man aus den Informationen, die da drinstehen,
eine ordentliche Finanzplanung erstellen?
Oder die Rentabilität eines Fahrzeuges überprüfen?
Oder die Optimierung von Fahrtrouten angehen?
Das kann ich dir sagen:
Und zwar, indem wir seit gefühlt 400 Jahren alles,
Finanzplanung, Rentabilität, Routenoptimierung:
In Computersystemen erfassen.
Und nicht mehr in diesen Büchern,
in die die Fahrer irgendwas unleserlich reinkritzeln.
Ich hatte das früher alles auf einen Blick, Doris.
Und wir haben auch schon mit Computern gearbeitet.
Manchmal ist es besser, wenn man etwas aufschlagen kann.
Und nicht ständig in diesem Computer herumtippt.
Das hast du jetzt alles im Echtzeitsystem.
Ist das deine Art zu fragen, ob ich zurückkommen soll?
Nein, ich würde direkt fragen.
Ich brauche keine Ausrede, um dich vorzuladen.
Ich dachte, es wär eine Einladung.
Du kannst jetzt gehen!
Noch einmal, Mutter. - Hm?
Warum hatte Paulitz einen Anteil an unserer Firma?
Du glaubst doch nicht im Ernst, dass du das Sophianum bestanden hättest,
wenn ich das nicht getan hätte?
Ich kriege heute mein Buch vom Verlag.
Okay.
Ich hab's dir gegeben. - Mhm.
Okay.
Das verunsichert mich ein bisschen, dass du nichts dazu sagst.
Das verstehe ich.
Findest du es schlecht?
Nein, Christiane, ich find's nicht schlecht.
Ich bewundere dich.
Du bist wortgewaltig.
Und an manchen Stellen habe ich das Gefühl,
du schaust von außen auf dein eigenes Leben.
Du bist auch sehr sicher im Umgang mit den Worten.
Aber zwischen den Worten ... da bin ich.
Da bist doch nicht du.
Es fühlt sich so an, als wäre das mein Leben, das verhandelt wird.
Es sind fiktive Figuren. - Sie kommen aus dir.
Da sind Sätze drin, die ich gesagt habe.
Ja, natürlich.
Jede Autorin schöpft aus ihren eigenen Erfahrungen.
Aber das macht aus einer Geschichte noch keine Biografie.
Der Mann der Heldin ist hilflos, rückgratlos und sprachlos.
Ich finde, du bist zu streng zu ihm.
DU bist zu streng zu ihm.
Das ist ein großartiges, aber auch verstörendes Buch.
Und jeden Preis, den du bekommen wirst, hast du verdient.
Ich werde mit dir hingehen zu diesen Preisverleihungen.
Ich werde stolz an deiner Seite lächeln.
Alle anderen werden sich sagen: Ah, so sieht er also aus, der Loser.
Ich liebe dich.
Und mit jeder Seite liebe ich dich noch mehr.
Aber beim Umblättern hasse ich mich.
Weil ich offenbar nicht der Mann bin, dem du diese Worte hast sagen können.
Weil du sie hast schreiben müssen.
Wir haben unsere Trauer und unsere Wut und unsere Verzweiflung
nicht gemeinsam erlebt, Filip.
Wir haben dazu keinen Weg gefunden.
Jeder von uns hat das für sich durchgemacht.
Und vielleicht ist das, was uns passiert ist,
so schlimm ...
Dass ein Schutzmechanismus im Hirn
umstellt auf totalen Egoismus.
Der alle anderen Sichtweisen und Gefühle völlig ausblendet.
Ich hätte es schon gern mit dir erlebt.
Aber du hast mich nicht reingelassen.
Das Buch ist großartig.
Ja, das finde ich auch.
Oh, und schon ist es fertig.
Unser geeistes Grießflammeri mit Nougatkern
und Fäden aus Königsberger Marzipan an kaltgerührtem Heidelbeersaft.
Einfach so, für zwischendurch, wenn's mal schnell gehen muss.
Danke fürs Zusehen! Bis morgen!
"Wenn's mal schnell gehen muss." Du hast 1/2 h Sendezeit gefüllt.
Mein Publikum weiß, dass das ein Witz war.
Finger weg!
Das ist doch kein Saft. Das ist eine Sauce.
Schatzi, das ist ganz klar Saft.
Heidelbeeren enthalten so viel Zucker oder Pektin,
da musst du nur den Saft lang genug rühren und erhältst Gelee.
Aber ehrlich: Königsberger Marzipan?
Der ist abgeflämmt und mit Rosenwasser versetzt.
Ich habe gerade für dich einen Businessplan erstellt.
Du hattest ja bisher keinen. - Und es hat trotzdem funktioniert.
Das muss ein Wunder sein.
Glücklicherweise hast du ja jetzt mich.
Ich habe einen Interessenten für einen täglichen Video-Podcast.
Ein Veranstalter plant im nächsten Sommer eine Show-Koch-Tournee.
Kannst du nicht vorher fragen?
Entschuldige, tut mir leid! - Haben wir uns jetzt gestritten?
Finger weg! - Ich habe nichts gemacht.
Zunge!
Ich arbeite hier. - Ich doch jetzt auch.
Und wir laufen.
"Grandios Kochen mit Sebi", die Zweite.
Und schon ist es fertig.
Unser geeistes Grießflammeri mit Nougatkern
und Fäden aus Königsberger Marzipan an kaltgerührtem Heidelbeersaft.
Hintz, Madeleine.
Sehr gut.
Aber Hintz, Moritz.
Nicht genügend.
Du solltest dir ein Beispiel an deiner Schwester nehmen.
Ich wart doch immer beide gleich gut.
Und plötzlich ...?
Berger, Leopold.
Moritz!
Ah! O Gott!
Moritz! Geht's dir gut?
Moritz!
*Handy*
Ja, Hintz.
Was, der Moritz?
Bringst du mir das bitte ins Büro!
Das kann der doch nicht ernst meinen!
Davon sollen wir sechs Aufgaben lösen?
Bis morgen? - "Das ist viel zu viel!"
*Türklingel*
"Das ist Wahnsinn." - Wart mal kurz!
Hi! - Hallo!
Ja, na gut, war schön.
Hast du dich im Haus geirrt?
Non. - Okay.
Du hast gefragt, ob ich vorbeikommen möchte.
Du hast mich gefragt, ob ich entjungfert werden will.
Ich habe keine Antwort gekriegt. Und?
Olivier, das ist völlig daneben.
Mit der Frage implizierst du, dass ich noch nie Sex gehabt hätte
und baust das Bild einer weiblichen Sexualität:
Die über den Besitzansprüchen von Männern
und ihren Fantasien definiert wird.
Mhm.
Ich wollte nicht stören.
Salut.
Hey!
Fährt voll ein, der Drehstuhl.
*Er spricht auf Französisch weiter.*
Der Hammbacher hat mich suspendiert.
Hausverbot.
Oh, fuck! - Ja.
Ist mir aber egal.
Ist es nicht ein bisschen fad, wenn einem alles egal ist?
Ja, schon.
Ist mir aber auch ... - Egal?
Ja.
Schon mal Sex gehabt?
Nein.
Das wird sich auch heute nicht ändern.
Er hat zu mir gesagt:
"Und ihr wundert euch, wenn man euch den Paulsdamm runterschubst?"
Das ist alles? - Das ist absurd.
Ich habe die Polizei informiert.
Sie haben was?! - Natürlich.
Das ist eigentlich so gut wie ein Geständnis.
Monsieur Hammbacher, was Sie hier machen ...
Entschuldige mich, ich warte draußen.
Herr Direktor,
das ist blödes Herumgerede eines Pubertierenden.
Diese Einordnung würde ich gern der Polizei überlassen.
Das ist Zeitverschwendung!
Ich möchte über den Unsinn nicht mal mit dem Direktor reden.
Wissen wir, wer uns den Auftrag gab, den Fall noch mal zu untersuchen?
Das ist eine gute Frage. Da liegt der Schlüssel.
Wer uns nach Jahren auf die Reise schickt,
weiß was, was wir nicht wissen.
Ich konnte die Anweisungskette
bis zum Sektionschef Neuhofer zurückverfolgen.
Der redet nicht mit der Ministerin.
Sehr gut.
Das heißt, wir fahren jetzt nach Wien.
Und wir reden mit ihm.
Ich fürchte, seine Auskunfts- Freudigkeit hat etwas gelitten.
Wieso? - Er ist gestorben.
Wieso?
Also ich kann Ihnen nicht
die Vergänglichkeit des Lebens erklären, Leodolter.
Ich meine, war das überraschend?
Nicht sonderlich. ALS.
Das heißt, er hat gewusst, dass er sterben wird.
Ganz sicher.
(Grünberger) Wieso hilft ein Spitzenbeamter der Ministerin dabei,
den allfälligen Mord an ihrem Bruder aufzuklären?
Vielleicht hat der Neuhofer was rausgefunden, was ihm seltsam vorkam?
Oder er hat irgendwas gegen jemanden hier in Salzburg.
Und er möchte ihm eins auswischen.
Oder ihr.
*Musik*
Ich habe Olivier suspendiert.
Ich erkläre Ihnen den Strafablauf. - Nein, ich erkläre Ihnen etwas!
Ihr Strafablauf, der Tausende ins Unglück stürzte, ist uninteressant.
Es ist nicht mein Strafablauf.
Sie wissen, dass ich dazu nicht einfach schweigen kann.
Die Suspendierung dauert 2 Wochen.
Danach besprechen wir, wie wir ihn wieder in die richtige Spur bringen.
Nein. - Was nein?
Nein.
Mit heutigem Tag nehmen wir Olivier von dieser Schule.
Das ist eine Überreaktion.
Miriam!
Ich kann jetzt nicht.
Fahr schon einmal vor, ja?
Moritz?
Moritz! Was ist denn passiert?
Laut Schulärztin fehlt ihm nichts.
Hat die Röntgenaugen?
Es dürfte eine Panikattacke sein.
Wir müssten dann wirklich mit dem Unterricht weitermachen.
Magst du mir sagen, was passiert ist?
Frau Professor, kommen Sie bitte! - Moritz!
Was war denn?
Ich weiß es nicht. Er ist einfach umgefallen.
Ist das früher schon mal passiert? - Nein.
Ja.
Okay.
Dann ...
Vielleicht geht ihr beide schon mal raus, ja?
Miriam!
Komm!
Hi, Moritz! Es gibt zwei Möglichkeiten.
Entweder du kommst mit mir mit nach Hause.
Es wird keinem was passieren.
Dir nicht, der Madeleine nicht. Und auch der Mama nicht.
Oder ich werde alle Leute aus der Klasse entfernen,
und wir bleiben hier gemeinsam sitzen.
Bis es dir wieder besser geht.
Okay.
Dann machen wir's jetzt so:
Ich möchte euch bitten, jetzt ...
Komm.
Geht's? - Mhm.
Der Mama wird nichts passieren. Das verspreche ich dir.
Warum ist Miriam damals weggefahren? - Was?
Der Tag, an dem Paulitz gestorben ist.
Ich war doch lange hier. Sie nicht.
Woher soll ich das wissen?
Sie kommt dich besuchen, dann verschwindet sie und kommt zurück.
Welchen Besuch unterbricht man für wichtige Erledigungen?
Ohne ihr Handy. Das hat sie hier gelassen.
Darum ist sie zurückgekommen.
Sie braucht Stunden um das zu merken?
Habt ihr nie darüber geredet?
Im Ungesagten bin ich zu Hause.
Miriam hat Probleme. Das ist doch natürlich.
Joachim und die Scheidung auf der einen Seite
und die Kommissarin auf der anderen.
Sie merkte, dass sie nicht beides gleichzeitig lösen kann
und geht zurück zu Joachim?
Dann ist das Problem mit der Kommissarin viel größer.
Sonst würde die doch nie zurückgehen.
Im Leben nicht.
Wenn nie was vorgefallen ist: Warum hat sie Angst vor der?
Ich weiß nicht, was passiert ist.
Oder du willst nicht wissen, was passiert ist.
Wo ist Miriam damals hingefahren?
Sie wollte zu Paulitz.
Und jetzt ruhst du dich erst mal aus, ja?
Und morgen sieht die Welt sowieso schon wieder ganz anders aus.
Was ist los, Madeleine?
Bitte, du musst mir doch sagen, was los ist.
Ich will nicht, dass etwas passiert. - Niemand will das.
Was soll denn passieren?
Darf ich in mein Zimmer gehen?
Ja, da musst du doch nicht um Erlaubnis bitten.
Er wird euch zerstören.
Dich und die Kinder. Du musst das lösen.
Ich weiß.
Du hast mir nicht zugehört, Miriam.
DU musst das lösen.
Wenn eine weiß, wie das geht, dann du.
*Sie stöhnt.*
*Tür wird geöffnet. *
Hallo, Ines! - Ich heiße Inès!
Hallo, Joachim! - Was machst du bei mir?
Das ist ja nicht nur dein Haus, oder?
Die Miriam hat schon in Zollberg gewohnt,
lange bevor sie dich getroffen hat.
Wir kennen jeden Strauch und jeden Hinterhof.
*Musik*
Ich habe keine Angst vor dir.
Mach dich nicht lächerlich!
Es gibt ja gar keinen Grund, vor mir Angst zu haben.
Ich wünsche dir noch einen schönen Tag.
Ja, ebenso.
Und lass den Etienne lieb grüßen von mir.
Wie geht's dir mit deinem Sohn?
Der muss doch jetzt ... na, morgen Geburtstag haben.
Ja, so ist es.
Ciao! - Ciao!
Die Zwillinge sind schon oben. Ich hole jetzt noch den Kleinen ab.
Warum sind die Zwillinge schon oben?
Vielleicht möchtest du sie das selber fragen.
Ich habe noch mal mit ihnen über das Sorgerecht gesprochen.
Ich glaube, sie sehen das anders.
*Musik*
*Türöffner*
Ah!
Da sind Sie ja.
Nein, ich bin das.
Stimmt.
Was macht denn die Frau Mama? - Die arbeitet viel.
Sie geht im Büro allen auf die Nerven, wie immer.
Nächstes Jahr ist das Zwanzigjährige.
Wird's da wieder ein Matura-Treffen geben?
Ich denke schon.
Sehr schön. Und ist schon wer gestorben?
Ah, also jetzt nicht, dass ich ... Ich hoffe nicht.
Das kommt schon noch. Es werden immer weniger mit der Zeit.
Letztes Jahr hatte ich mein 65.
War ganz schön einsam.
Waren Sie da allein?
Nein, nein, nein. Der Kremlacsek, Wilhelm war auch da.
Können Sie sich an den erinnern?
War der später auch bei uns an der Schule?
Aber nein, nur bis zur Matura 1952.
Äh, nein, an den kann ich mich nicht erinnern.
Kein Wunder. War eher ein Unscheinbarer.
Hat nicht viel Aufhebens gemacht.
In Naturkunde eine Niete.
Entschuldigung, die Regeln sehen das nicht vor, dass man Karten einfügt.
Also wirklich!
In was für einer Welt leben wir,
wenn man nicht einmal mehr in Ruhe allein Patiencen legen kann?!
Meine Mutter hat dem Direktor Paulitz
einen Anteil an ihrer Firma überschrieben.
Ach so, ja.
Hatte ich vielleicht deshalb nur Einsen bei Ihnen?
Moment!
In der Siebenten hatten Sie einen Zweier.
Frau Professor, ich ...
Hat meine Mutter die Schule bestochen,
um meinen Schulerfolg zu garantieren?
Ich habe meine Notengebung nie davon abhängig gemacht,
wessen Eltern reich waren oder sich wichtig gemacht hatten.
Sondern nur von den Leistungen der Schüler.
Und deshalb hatten Sie in der Siebten einen Zweier.
Und sonst nur Einsen.
Genau. Beruhigt Sie das?
Ja, das tut es tatsächlich.
Sie sollten sich aber nicht fragen,
warum Sie damals immer Einsen bekommen haben.
Sondern warum Sie 20 Jahre danach zu mir kommen.
Um die Temperatur Ihres Selbstbewusstseins messen zu lassen?
(Grünberger) Ich hätte gern den gesamten Akt Paulitz.
Ich dachte, das hat Ihnen die Staatsanwaltschaft schon gegeben.
Ich hätte es gern von Ihnen. - Es ist genau derselbe Akt.
Schauen wir mal! - Gut, da muss ich nachfragen.
Was sind Sie?
Wie meinen Sie das? - Gruppeninspektor?
Revierinspektor. - Ah, nicht einmal.
Dann zählen Sie mal die Dienstgrade zwischen Ihrem und meinem.
Dann überlegen Sie sich,
ob nicht ich genau die Person bin, die Sie fragen müssten.
Was macht der jetzt?
Akten holen, kündigen oder aufs Klo?
Das weiß ich nicht. Zehn.
Was?
Es sind zehn Dienstgrade zwischen Ihrem und seinem.
Was erhoffen wir uns von den Akten? Er hat ja recht, wir haben alles.
Warum quälen wir den ins Archiv runter?
Neuhofer wollte uns auf etwas stoßen,
das er selber nicht mehr verfolgen konnte, weil er zu krank war.
Der wusste was.
Und Sie haben heute etwas sehr Kluges gesagt.
Was meinen Sie?
Sie haben gesagt:
Vielleicht misstraut er jemandem in Salzburg?
Hi, wo sind die Kinder?
Ich begrüße dich, Miriam.
Wo sind die Zwillinge?
Wo die Zwillinge sind!
Madeleine!
Moritz!
Moritz!
Madeleine!
Madeleine!
♪ Warm, wet heavy air.
♪ Clouds overhead.
♪ Locust on the light, knows what I said.
♪ They come at night.
♪ Standing in sweat.
♪ Picture the cars gone.
♪ Walk down the road.
♪ No one left, all on my own.
♪ No stars out.
♪ Turning their backs on me.
♪ Gone home.
♪ Leave, leave it to me.
♪ I'll destroy everything.
Sarah, ich wollte ... - Mama!
Anklopfen!
Auf "Herein" warten, dann Tür öffnen!
Wie oft muss ich dir das noch sagen? - Hallo, Olivier!
Hallo, Doris!
Ciao!
Ciao!
Er ist 18, er nimmt Drogen.
Er hat den Oldtimer von seinem Vater
absichtlich in die Schlucht stürzen lassen.
Wow!
18, Junkie, Rowdy.
Wie wär's dann bei mir?
15, naiv, unberührt. - Altklug.
Altklug wäre sicher dabei.
Ich weiß nicht, ob das eine gute Idee ist sich mit ihm einzulassen.
Definiere "einlassen"!
Du weißt, was ich meine! - Nein, tu ich nicht.
Wir können ja weiterreden, wenn dir eingefallen ist, was du sagen willst.
*Musik*
Merci.
Ich weiß nicht, ob wir das machen können, Inès.
Hast du denn keinen Zweifel?
Was soll das heißen? Natürlich habe ich Zweifel.
Ich bestehe nur noch aus Zweifel.
Aber wenn ich eines sicher weiß, dann:
Dass wir so nicht weitermachen können.
Mir geht die Kraft aus. - Die ging mir schon längst aus.
Er hat das Auto zerstört, weil es dir lieb ist.
Verstehst du das? Hey!
*Er schluchzt.*
Wir haben das besprochen, ja? - Ja.
"Hallo, Miriam!"
Christiane, doofe Frage: Die Zwillinge sind nicht bei dir?
"Nein, soll ich vorbeikommen?" - Nein, nein, komm nicht her.
Tschüs! Was ist denn?
*Hundegebell*
*Musik*
Du bleibst hier!
Wenn der Papa kommt, schreist du ganz laut!
Madeleine, Moritz?
Ich bin allein. - Mama?
Was macht ihr denn hier?
Ich hab gefragt, was ihr hier macht.
Wir ... wir haben "Verstecken" gespielt.
Und dabei sind wir eingeschlafen.
Was ist passiert?
Das müsst ihr mir doch sagen! Bitte, was ist passiert?
*Lauter Schrei*
*Musik*
Was ist das?
Vom Verlag.
Mein Buch.
Jetzt fühlt sich's plötzlich echt an.
Ich kann das nicht.
*Musik*
Ich brauche dich nicht mehr.
Aber ich liebe dich.
Ich glaube, es ist sehr wichtig,
dass man diese beiden Dinge nicht miteinander verwechselt.
Und, was habt ihr zu ihr gesagt?
Was ihr gesagt habt!
Kann mich jemand aufklären? Was sollen sie gesagt haben?
Nichts.
Ich verstehe das nicht, Sebastian. Die Tournee, der Book-Deal.
Ich habe zum 1. Mal seit dem Aus in der Firma das Gefühl,
wieder was Sinnvolles zu tun.
Das verstehe ich. Es sind auch gute Ideen.
Aber ... ich ...
Ich liebe dich. Und, ähm ...
Der Gedanke, dich nicht mehr zu haben, bringt mich um.
Aber ich bin doch hier!
Doris, wir sollten nicht zusammenarbeiten.
Wenn du mich 24 Stunden am Tag erlebst,
wirst du sehr schnell die Nase von mir vollhaben und weglaufen.
Das überlebe ich nicht.
Klär das mit deiner Mutter!
♪ Belvedere, crystal clear, the sky.
*Die Tür fällt ins Schloss.*
Jetzt zu dir. - Ich hatte keinen Sex mit ihm.
Werde ich auch nicht. - Trüffel-Ravioli mit Honigbutter?
Pizza bestellen? - Sag ich doch.
♪ Hidden cove, all mine.
*Sie seufzt.*
♪ Drunken state, shifted weight, so close.
♪ But afraid, it shows.
♪ So I must hold on, to this alone.
♪ Can't let go of you.
♪ Little glow, of my soul, fare-well.
♪ In your nice, loving eyes I fell.
♪ Lucky one, blessed son, late night.
♪ Stepping out of sight.
♪ Can I just die?
♪ Here, below the branch, that you broke.
*Handy*
♪ When you left me, here, alone.
*Klopfen*
Was?
Wir wollen dir was zeigen.
Was?
Wir haben eine Überraschung.
Kein Interesse, danke, geht raus. - Ach komm!
Olivier!
Was ist denn? - Es ist draußen.
Was ist draußen?
Du musst dir deine Schuhe anziehen.
Du hast doch gleich Geburtstag. - Ja, 18, endlich volljährig.
Ihr schenkt mir jetzt aber nicht ein Auto oder so?
Hm.
Hey, aber ich habe doch noch gar keinen Führerschein.
Was?
Was?
Vielleicht seid ihr doch nicht so scheiße.
Wo ist es?
Es ist jetzt Mitternacht, Olivier. Du bist volljährig.
Gratulation.
Aber ...
Das ist jetzt auch der Punkt,
an dem sich unsere Wege trennen.
Du wirst dieses Haus nie wieder betreten.
Und du wirst von uns auch nie wieder ein Wort hören.
Wir wünschen dir ein gutes Leben, und das meinen wir so.
Macht die Tür auf! Was soll das?
Was soll das?!
(schreit) Nein!
(Ganz laut) Nein!
Nein!
*Ein Hund bellt.*
(schreit) Nein!
*Musik*
"Eure Mama ist krank. Sie ist sehr, sehr krank.
Sie schafft das nicht, wenn sie sich allein um euch kümmern muss."
Die stirbt daran. Das wird eure Mama umbringen.
Ich weiß nicht, wollt ihr das?
"Wollt ihr daran schuld sein, dass eure Mama stirbt?"
(Madeleine) "Papa, bitte hör auf!"
Warum spielt der Schlagzeug? Ich meine ...
Der hat einfach, statt mit dem Stick,
mit der Hand auf die Snare draufgeschlagen.
*Musik*
Jetzt ist Ihre Reise zu Ende, gnädige Frau.
Und ich sage euch:
Wenn eurer Mama was passiert, dann bring ich mich auch um.
Dann bringe ich mich auch um.
"Dann nehme ich den Strick."
Und dann lege ich mir den Strick um den Hals.
Und dann hänge ich mich da auf!
Dann hänge ich mich unter der Stiege auf.
Weil, dann ist es sowieso scheißegal.
(schreit) Dann ist es aus mit der Familie!
Dann ist alles sinnlos.
Dann habt ihr keine Mama und keinen Papa mehr.
"Dann könnt ihr ins Waisenhaus gehen. Wir dürfen das nicht zulassen.
Wir müssen stark sein. Wir müssen der Mama helfen.
Die Mama weiß nicht, was sie sich zutrauen kann, aber ich weiß es."
*Musik*
Deshalb ist es wichtig,
dass ihr dem Richter sagt, dass ihr zu mir wollt.
"Anders geht's nicht, kriegen wir's nicht hin.
Ich weiß, es ist schwer.
Aber ihr wollt doch auch, dass alles wieder gut wird."
Und dass es der Mama irgendwann wieder besser geht.
"Wir müssen jetzt zusammenhalten."
Copyright Untertitel: MDR 2022
Can't find what you're looking for?
Get subtitles in any language from opensubtitles.com, and translate them here.