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Yoruba
Zulu
*Personen und ihre Farben:*
Miriam Hintz, Staatsanwältin
Doris Hauke, Fuhrunternehmerin
Christiane, Schriftstellerin
Inès Lemarchal
*Sanfte Musik*
*Sanfte Musik*
Hey! - Hey!
Muss gleich aufstehen.
Danke, dass du mein Buch gerettet hast.
♪ Secret of mine, I swore to tell you.
♪ Take a look at where I led you.
♪ You stayed for me, oh, but you never should have.
♪ Let me go.
♪ Please save yourself.
Das war der einzige Raum mit Beamer, der noch frei ist.
Ich möchte nur ganz kurz den Fall zusammenfassen.
Gut, machen Sie das mal! - Okay.
Paul Paulitz, der Direktor des Sophianums,
ist den Paulsdamm hinunter gestürzt, gesprungen oder gestoßen worden.
Was davon, müssen wir herausfinden.
Seine Frau weiß nicht, wer Gerlinde Bauer ist,
die im Testament von Paulitz bedacht wurde, aber wir wissen es.
Sie ist die Mutter von Martha Bauer,
die 1997 am Sophianum Selbstmord begangen hat.
Sie ist die Schwester von Miriam Hintz, geborene Bauer,
die vor der Kripo am Tatort war, ihr Handy nicht dabei hatte.
Sie war die ermittelnde Staatsanwältin in diesem Todesfall.
Sie ist die beste Freundin von Christiane Boj.
Vor drei Jahren noch Christiane Fischer.
Sie ist die Mutter von Balthasar Fischer.
Der hat zwei Tage vor Paulitz, weil von Paulitz gedemütigt,
am Sophianum Selbstmord begangen.
So, bitte!
Das ist leider viel zu viel.
Der Raum fasst 70 Personen.
Wir sind nur zu zweit.
Oh!
Lassen Sie das ruhig da. Das kommt schon weg.
Où est papa?
*Besetzt-Zeichen*
Où est papa? - Ich weiß nicht, wo er ist.
Du weißt, dass ich es nicht weiß.
Bist du eigentlich stolz darauf, dass du ihn vertrieben hast?
Wow!
Keine Worte mehr.
Cool, endlich.
Ich gehe in die Schule.
Das ist echt keine Hilfe! Sag mal, hörst du mir überhaupt zu?
Ja.
Man kann nicht jedes Problem weglächeln.
Das ist ja niedlich! - Was?
Unlängst habe ich zu Olivier gesagt, ich habe euch nie streiten gesehen.
Wie kommst du darauf, dass wir streiten?
Zerstört doch bitte nicht diesen Hauch von schnöder Menschlichkeit,
der sich in die heile Welt verirrt hat!
Ist das Kunst, oder kann das gegessen werden?
Also, welches Problem kann man nicht weglächeln?
Ich habe gekündigt.
Wegen Oma?
Nein, ja, keine Ahnung. Sie lässt mir keine Luft zum Atmen.
Sie kann einfach nicht loslassen. - Und du findest das bescheuert?
Ich bin mir nicht sicher, ob sie erreicht, was sie sich erhofft.
Was erhoffst du dir denn?
Das ist das Problem, ich weiß es noch nicht.
Hast du geglaubt, die Oma gibt nach und überträgt dir die Firma?
Ja, wahrscheinlich.
Mama, wie naiv kann man sein?
*Stöhnt im Traum*
Was?!
Du hast schlecht geträumt.
Was machst du hier? - Die Tür war offen.
Wir sind hier in Zollberg. Da kann man seine Tür offen lassen.
Ja, dann kommt Olivier und setzt sich zu einer schönen Frau ans Bett.
Das hört sich creepy an!
I was born creepy.
Nein, warst du nicht. Ich kann mich nämlich erinnern.
Ich habe dich gesehen, als Baby.
Du warst nicht unheimlich. Du warst ein bezaubernder Bub.
Ja, von da an ging's bergab. Gestern ist mein Vater abgehauen.
Zum 1. Mal zeigt er Mut, und dann nimmt er mich nicht mit.
Abhauen ist feiger als bleiben.
Wenn du nicht mehr glaubst, dass es woanders besser ist:
Was bleibt dir dann noch?
Komm mit!
Bin ich zu schnell? - Ja!
Inès, das mit Etienne, das tut mir wirklich leid.
Ach, es ist einfach ...
Immer, wenn ich versuche, eine Lösung zu finden,
sagt einer von beiden: "Es hat dich keiner drum gebeten!"
Und wenn du damit aufhörst?
Dann wird kein Rasen gemäht, kein Schornstein gefegt,
kein Auto repariert, nichts, es bleibt alles an mir hängen.
Ja, aber wenn du das alles nicht mehr tust?
Du verstehst es nicht: Ich bin die, die alles zusammenhält.
Ich verstehe es schon. Was ist, wenn du damit aufhörst?
Ich glaube, ich kann das nicht.
Ich habe auch nicht geglaubt, dass ich ohne meine Kinder leben kann.
Und?
Und es stimmt.
*Musik*
Geil!
Du bist hier nie mit deiner Mutter gewesen?
Non. - Das wundert mich.
Wir sind früher nach der Schule oft hierher.
Im Sommer jeden Tag.
Mit deinem Sohn auch?
Ja.
Erzähl mir von ihm!
Du weißt schon, dass er tot ist?
Ja, aber vorher hat er ja gelebt.
Fußball, Basketball? Sonst was?
Was hat er gespielt?
Nein, er ...
Er hat immer seine eigene Welt erfunden.
Als wir den Mini-Pool gekriegt haben, hat er beschlossen:
Wir sind jetzt das Freibad Zollberg.
Er hat Plakate angebracht am Gartentor "Freibad geöffnet".
Und eine Preisliste.
Dann standen plötzlich Leute in der Badehose im Garten.
Einmal fuhr er wochenlang mit dem Fahrrad die Straße auf- und ab.
Nach einem genauen Fahrplan.
Bei jeder Ecke hat er den Straßennamen laut ausgerufen.
Und am Ende der Straße:
"Endstation, alle aussteigen!"
Und dann hat er fiktiven Fahrgästen eine Fahrkarte verkauft.
Eine eigene Welt halt.
Ich wäre manchmal so gern in seinem erfundenen Bus mitgefahren.
Ja.
Scheiße, dass er tot ist. - Ja!
So kann man das sagen.
Es bleibt Scheiße, denn er kommt ja nicht zurück.
"Wenn ich irgendwas für dich tun könnte."
Ich habe das so gehasst, als das dann alle zu mir gesagt haben.
Was um alles in der Welt soll das denn sein, was du tun könntest?
Es ist jetzt drei Jahre her.
Und ich kann nicht sagen, dass es auch nur ein bisschen besser wäre.
Das Einzige, was ich mir wirklich wünsche:
Dass mir nie wieder jemand einen Ratschlag gibt,
der nicht sein eigenes Kind begraben hat.
Nie wieder.
Mutter, ich bin ein bisschen überrascht, dich hier zu sehen.
Das lasse ich mir doch nicht entgehen, Doris.
Weißt du, was ich nicht verstehe? Diese Schadenfreude!
Auf den Gedanken bin ich noch nicht gekommen,
dass du mich schadenfroh finden könntest.
Da ist doch gar kein Schaden! Du kündigst, ich bin hier.
Hast du etwa geglaubt, ich möchte dich von deinem Plan abbringen?
Nee!
Sehr gut, und bevor du auf die Idee kommen solltest,
diese Entscheidung, die töricht und dumm ist ...
Aber wenigstens war es deine eigene Entscheidung.
Wolltest du sie zurücknehmen, möchte ich im Rückblick auf dein ...
Versagen?
Einen Moment lang habe ich gedacht, das ist das richtige Wort.
Aber das stimmt nicht. Du hast ja gar nicht versagt.
Nicht einmal das hast du hingekriegt.
Warum trampelst du so auf unserer Beziehung herum?
Welche perverse Genugtuung gibt dir das?
Weißt du, in was für ein Bett du dich gelegt hast?
DU hast mich hier reingelegt! - Aber das Geld nimmst du schon?
Jetzt bin ich erst mal neugierig,
welches Leben außerhalb dieser Spedition auf mich wartet.
Kannst du mir vielleicht sagen, wann die 7. Stunde vorbei ist?
14:25 Uhr.
Danke.
Ich weiß es, weil ich da Nachmittagsunterricht habe.
Was ich irgendwie nicht verstehe, ist,
warum Eltern, die selber hier waren, ihren Kindern das antun?
Gehorsam.
Später Gehorsam.
Bildung bekommt man im Sophianum nicht, aber ein schlechtes Gewissen.
Rechnet man die Vorschule dazu,
wird einem hier 15 Jahre erklärt, dass man nicht gut genug ist.
Man kann nur scheitern.
Voll arg, der Gedanke.
Aber entscheidet man sich nicht auch jeden Tag dafür,
das mit sich machen zu lassen?
Die wirklich Starken fliehen?
*Musik*
Komm!
*Sanfte Musik*
Ihre Sekretärin sagte uns, wo wir Sie finden.
Das ist gelogen! Das würde sie nie tun.
Wir haben nicht einmal mit ihr gesprochen.
Schon der Portier verriet uns alles, was wir wissen wollten.
Sie sehen Ihre Kinder heute zum ersten Mal wieder.
Ja, aber das weiß der gar nicht. - Das weiß jeder am Gericht.
Wissen Sie, wer das ist?
Natürlich weiß ich, wer das ist. Aber woher wissen Sie das?
Ihre Schwester, Martha Bauer.
Sie hat sich 1997 nach einer Auseinandersetzung mit Paulitz
den Paulsdamm hinuntergestürzt.
Und nur 22 Jahre später springt er von derselben Stelle oder stürzt.
Er wurde gestoßen, zwei Tage, nachdem sich der Sohn Ihrer besten Freundin
ebenfalls nach einem Streit mit Paulitz umgebracht hat.
Jetzt sage ich Ihnen, was passiert ist:
Sie haben Paulitz an den Paulsdamm gelockt und ihn umgebracht!
Zu glauben, Direktor Paulitz wäre irgendwo erschienen,
weil eine Ex-Schülerin ihn darum bittet, ist lächerlich!
Herr Kollege, wir werden beobachtet, glaube ich.
Ich schau mir das sofort an.
Was wollen Sie von mir?
Kollege Leodolter und ich reisen heute zurück nach Wien.
Wir sind auch nicht zu anderen Ermittlungsergebnissen gekommen
als Sie damals.
Aha, gut.
Aber was mich schon interessiert:
Wieso hat Paulitz Ihrer Mutter was vererbt?
Keine Ahnung!
Haben Sie das mit Ihrer Mutter besprochen?
Ja, sie weiß von nichts, sie hat ja nichts geerbt.
Wie Sie wissen, hat man sie damals nicht gefunden.
Haben Sie nicht versucht, es herauszufinden?
Ich habe gedacht: vielleicht eine Wiedergutmachung?
Aber das wäre Unsinn und würde Gewissen und Empathie voraussetzen.
Beides hatte Paulitz nicht.
Sie baten Ihre Mutter nicht, sich zu melden wegen der Erbschaft?
Offensichtlich nicht.
Gut, danke, das war's auch schon.
Wiedersehen, und alles Gute mit Ihrer Scheidungsgeschichte.
Eins noch:
Wo waren Sie eigentlich, als Paulitz gestorben ist?
Das habe ich Ihnen schon gesagt: bei Christiane Boj.
Danke.
Sie haben sich getäuscht. Es war niemand da.
Frau Hintz und ich sind fertig.
Ich habe das übrigens schon mitgekriegt,
dass Sie mich aus dem Gespräch raushaben wollten.
Ich habe das sofort gespürt. - Merken Sie sich dieses Gefühl!
Sie kann nicht aus ihrer Haut!
Schatz, es geht mir auf die Nerven, wenn du sie immer verteidigst!
Und was soll ich jetzt machen?
Ich könnte vielleicht kurz nach Hause kommen.
Ich habe mir das glamouröser vorgestellt.
Du hast geglaubt: Kündigen ist glamourös?
Ich habe gemerkt, dass sie mich im Leben nicht bitten wird,
noch mal zurückzukommen.
Das hast du doch nicht ernsthaft geglaubt, Doris!
Schatz, ich muss weiterarbeiten!
Okay, danke fürs Zuhören.
*Sanfte Musik*
♪ Breathe in.
♪ Play your part.
♪ Your story is a work of art.
*Musik*
♪ Wound up.
♪ Your hands spin round.
♪ Count down.
♪ Almost out.
♪ Steady and slow the sound grows.
Was bedeutet der Eintrag "S." im Kalender von Paulitz?
Sein letzter Eintrag.
Nirgendwo in seinen Kalendern befindet sich dieser Eintrag.
Nur an dem Tag, genau zu dem Zeitpunkt, wo er sterben wird.
Sagt Ihnen das "Wiesberger Schützenfest" was?
Natürlich, ein Scharfschütze, vier Morde an einem Tag.
Im kleinen Ort Wiesberg.
Niemals aufgeklärt.
Genau, mein Kollege Otto Trinica hat damals die Ermittlungen geleitet.
Nach zehn Jahren konnte man kaum mehr in sein Büro.
Weil überall Ordner standen, die mit dem Fall zu tun hatten.
Er war überzeugt, dass der Mörder der Neffe des Polizeipräsidenten war.
Glauben Sie das auch?
Ja, ich bin mir ganz sicher.
Otto Trinica ist verrückt geworden.
Er hat alles gesammelt.
Er hat alles vor sich liegen gehabt, aber er hat es nicht beweisen können.
Und wie geht die Geschichte weiter?
Unser Auftrag läuft heute aus, und wir reisen nach Wien zurück.
Aber "S.", der Kalender, das Testament?
Diese Erbschaft? Es gibt so viel Ungeklärtes.
Ja, werden Sie nicht wie Trinica!
Da sind sie.
Salut!
Salut!
Tu ne m'échapperas pas.
Genau!
Vielleicht ist es gut, dass ich kein Französisch kann.
Er sagte: "Du entkommst mir nicht!"
Was soll ich machen? - Französisch lernen.
Wenn Sie mir Ihren Kalender zeigen würden.
Das will ich nicht.
Würde ich dann einen Eintrag finden, der nur mit S. abgekürzt ist?
Wieso ist das wichtig?
Ja, würden Sie.
Wofür steht das?
Das möchte ich nicht sagen.
Hallo!
Ich bin hier!
Wir haben versucht, Sie in der Spedition zu erreichen.
Die haben gesagt: Sie arbeiten dort nicht mehr.
War das eine Frage?
Wir haben noch nie mit Ihnen geredet. - Warum auch?
Sie gehören zum Umfeld. - Vom Paulitz, jeder hier tut das.
Vom kleinen Balthasar Fischer. - Seinen Tod untersuchen Sie nicht.
Da haben Sie recht.
Glauben Sie, dass der Direktor da selbst runtergesprungen ist?
Diesbezüglich glaube ich genau das Gleiche wie Sie.
Wollen Sie mir vielleicht sagen, wo Sie waren?
Hier, bei Christiane!
Wir haben uns abgewechselt: Inès, Miriam, ich.
Wie lange waren Sie hier?
Ich weiß nicht, ein paar Stunden. Das ist Jahre her!
Waren Sie allein bei ihr? - Ja.
Und Sie waren noch hier, als Miriam Hintz zurückgekommen ist?
Nein, aber was meinen Sie mit "zurückgekommen"?
Sie war bei Christiane und ist dann nur kurz weg.
Ja, okay.
Werfen Sie sie nicht weg.
*Tür fällt ins Schloss.*
Etienne, bitte ruf mich zurück!
Oder schick mir eine Nachricht! Ich mache mir Sorgen, wirklich.
Äh, Entschuldigung? - Weitermachen!
Hallo?
Was machen Sie in meinem Haus?
Entschuldigung!
Hey!
*Inès hämmert an die Tür.*
So, du kleiner Spanner, jetzt reden wir mal Tacheles!
Ich nicht kann Deutsch.
Oh, pas de problème, Monsieur.
Was machen Sie in meinem Haus?
Was wollen Sie von mir?
Du starrst den ganzen Tag auf das Haus da drüben.
Nein, das ist die Richtung, in die mein Fenster zeigt.
Als der Direktor gestorben ist: Hast du da auch rübergeschaut?
Daran kann ich mich nicht erinnern. - Hast du nicht in Paris gelebt?
Es war zu Ostern. Da sind wir immer hier gewesen.
Du kannst dich ja doch erinnern. - Non.
Hör mal, ich bin nicht deine Eltern. Ich habe keinen Grund, dich zu mögen.
Ich würde mich an deiner Stelle auf keinen Wettbewerb mit mir einlassen,
wer bockiger sein kann, weil ich gewinne.
Also, wer war alles da?
Ich glaube, sie waren alle da. Immer wieder mal eine weg und so.
Genauer weißt du's nicht? Uhrzeiten?
Non.
Gut, danke!
Nicht! - Das nehme ich mal mit.
*Sie staunt.*
Wissen Sie, was mich das gekostet hat?
Ich schlage dir einen Deal vor:
Du findest heraus,
wann an dem Tag welche Frau bei Christiane gewesen ist.
Wenn dir das gelingt, kriegst du die Taschenlampe zurück.
Mit Inhalt!
*Klopfen an der Tür*
*Energischeres Klopfen*
Entschuldigung! Es war dringend.
Quoi?!
Das war schön, dass wir uns wieder gesehen haben, oder?
Ja!
Wie lange bist du noch krank? - Mir geht's gut.
Kannst du nicht reinkommen? - Nein, das ...
Bitte!
Sagt einmal: Geht's euch gut beim Papa?
Ja.
Wir sehen uns bald wieder, ja?
Na, Rasselbande?
Kommt rein!
*Musik*
Ich weiß es ja auch nicht!
Du weißt nicht, warum du das der Polizistin erzählt hast?
Nein, warum soll ich der helfen, den Tod von Paulitz aufzuklären?
Ich bin doch froh, dass er tot ist.
(laut) Ich war hier, Christiane! Stundenlang!
Ich habe jedes Gefühl für Zeit verloren.
Das glaube ich dir nicht. Miriam war nicht hier!
Und sie fuhr auch nicht "für eine Stunde" weg!
Was willst du von mir, Doris? - Was hast du mit Miriam getan?
Was habt ihr gemacht?
Gut, dann gehe ich jetzt.
Übrigens, ich weiß ja nicht, ob du es wusstest,
aber Miriam hat ihren Wagen bei mir in der Spedition gekauft.
Er hat immer noch das automatische Fahrtenbuch eingebaut.
Du kontrollierst, wo Miriam hinfährt?
Nee, Christiane, das Fahrtenbuch tut das!
Hallo!
Hi!
Ich verstehe nicht, warum sie sich für ihren Vater entschieden haben.
Man könnte ja mal nachfragen. - Na ja, was sollen sie sagen?
Ich frage mich die ganze Zeit: Was, wenn etwas Schlimmes passiert?
Wenn ich sie jetzt zum letzten Mal gesehen habe?
Was ist dann? - Ich weiß auch nicht.
Es ist aber auch so:
Jeden sieht man irgendwann zum letzten Mal.
Und wer sich nicht von der Vorstellung lösen kann,
dass die Gegenwart von der Zukunft begrenzt wird:
Der verliert die Fähigkeit, im Jetzt zu leben.
Sagt wer? - Ich!
Das schreib ich mir auf.
Was ist schlimmer bei einer letzten Begegnung?
Einen schlimmen Satz zu sagen oder ihn zu hören?
Das frage ich mich, seitdem ich ein Kind war.
Solange man lebt, kann man sich entschuldigen.
Irgendwie.
Du bist mir zu fad. Ich gehe jetzt ein Eis essen.
Hey!
Du hast gesagt, dein Arbeitszimmer müsste gestrichen werden.
Ja, aber doch nicht gleich. - Ich kann das machen, kein Problem.
Geh nach Hause, Olivier! - Kann ich bitte hierbleiben?
Nein.
Ich wohne hier mit meinem Mann. Und du wohnst dort drüben.
Wo ist er denn jetzt, dein Mann? - Bei der Arbeit.
Können wir morgen wieder schwimmen gehen?
Du musst in die Schule!
Bitte!
Okay!
Aber jetzt musst du gehen.
Wer war eigentlich bei dir, als der Paulitz gestorben ist?
Die Miriam oder die Doris?
Oder etwa meine Mutter?
Wie kommst du jetzt da drauf?
Ich wollte nur irgendwas fragen, damit du mich nicht rauswirfst.
Mache ich aber!
Ich komme morgen, sobald dein Mann weg ist.
Ich kann dir aber nicht sagen, wann das ist.
Keine Sorge, ich habe ein Fenster und Augen.
Bitte, Mama! Bitte geh wieder arbeiten!
Es ist doch nichts passiert.
Du hast bei seinem Verein nach seiner Telefonnummer gefragt!
Ich habe gedacht, du freust dich, wenn er zu deinem Geburtstag kommt.
(schreit) Ich mache keinen Kindergeburtstag mehr!
Das geht gar nicht!
Was soll denn das bringen? Du bist echt zum Fremdschämen!
Entschuldige, dass ich deine Coolness-Ansprüche nicht erfülle.
Ich werde daran arbeiten. - Echt!
*Tür wird geöffnet.*
*Tür wird geschlossen.*
*Tastaturgeräusche*
Heute haben sie meine Karte eingezogen beim Geldabheben.
Brauchst du Geld? Nimm meine!
Christiane, die Karten laufen aufs selbe Konto.
Da ist nichts mehr drauf.
Wenn das Buch fertig ist, und ich glaube, es wird wirklich gut,
dann sieht's wieder besser aus.
Wer träumen will, muss essen.
Wir müssen darüber reden! - Schon wieder!
Ja, es kommt immer wieder, bis wir eine Lösung haben!
Filip, wir können dieses Haus nicht verkaufen!
Es ist auch das Haus vom Balthasar.
Der Reinhard hat mich gefragt, ob ich bei seiner Tournee einspringe.
Sein Gitarrist hat sich die Hand gebrochen, ich mache es.
Wann wäre denn das?
Es wäre nicht, es ist: morgen.
Du ...
Du gehst nicht arbeiten?
Das ist auch meine Arbeit!
Ich träume gern deine Träume mit dir, solange du meine mit mir träumst.
Auf einer Tournee durch ... Wohin geht es eigentlich?
Das ganze Salzkammergut? Oder ist auch das Mühlviertel dabei?
Oder gehen deine Träume darüber hinaus?
Ich lege mich jetzt hin. Ich muss morgen früh raus.
Wie lange bist du weg? - Zwei Wochen!
Du bist zwei Wochen weg? - Ja.
Ich habe in fünf Tagen Eisprung.
Da musst du doch da sein!
"S."
Sex!
Oh, meine Lieblings-Enkelin! - Ich bin deine einzige Enkelin, Oma.
Ich habe nicht gesagt, dass die Konkurrenz groß ist.
Ich weiß, warum du hier bist.
Das ist insofern bemerkenswert, als ich nicht einmal selbst weiß,
warum ich hier bin.
Dann werde ich's dir sagen.
Deine Mutter hat gekündigt, weil sie seit 25 Jahren
in einer nicht enden wollenden Pubertät gefangen ist.
Und weil sie nicht gelernt hat,
für ihre eigenen Unzulänglichkeiten nicht mich verantwortlich zu machen.
Ich weiß, dass ich nicht wollen würde, dass sie meine Chefin ist.
Nicht, obwohl ich sie lieb habe, sondern, weil ich sie lieb habe.
Du bist ein kluges Kind.
Das höre ich oft.
Und ich teile diese Einschätzung.
Auch wenn mich die Überraschung irritiert,
mit der sie üblicherweise vorgetragen wird.
Die Firmenübergabe ist nicht gut gemanagt.
Oh!
Das liegt eher an der Abgebenden.
Wenn du übergibst, musst du raus.
Das ist ja toll!
Da muss ich mir von meiner eigenen Enkelin vorschreiben lassen,
wann ich mich aus dem Staub zu machen habe.
Sonst macht es ja keiner, Oma.
♪ Turn away.
♪ They are looking for a signal.
♪ Hide your eyes.
Frau Zeipel?
Frau Innenministerin?
Ja?
Major Grünberger, LPD Wien, Leib und Leben, Cold Cases.
Ich nehme an, Sie wissen, wer ich bin?
Nein.
Ich untersuche den Tod Ihres Bruders.
Paul?
Der Fall ist seit Jahren abgeschlossen.
Jetzt bin ich verwirrt.
Ich habe den Auftrag, diesen Fall noch einmal zu untersuchen.
Kam der nicht von Ihnen? - Bitte!
Es hat geheißen, die Anweisung kommt von ganz oben.
Wie weit oben?
"Ganz oben", in einem Ton, der klarmacht, nachfragen bringt nichts.
Ich habe geglaubt, es ist Selbstmord gewesen.
Es gibt Ungereimtheiten, vor allem rund um die Staatsanwältin.
Kennen Sie die? - Welche Staatsanwältin?
Miriam Hintz. - Nein.
Ich kann mich als Innenministerin
nicht in Ermittlungen zum Tod meines Bruders einbringen!
Wie war denn Ihr Verhältnis zu ihm?
Da war nichts. Er war ja 15 Jahre älter als ich.
Waren Sie auch am Sophianum? - Natürlich.
Und Ihre Kinder? - Sind erwachsen.
Und waren sie am Sophianum? - Nein.
Ich habe die Ermittlungen nicht veranlasst.
Erfüllen Sie Ihren Auftrag, oder lassen Sie es bleiben!
Das ist mir wurscht. Hauptsache, Sie halten mich da raus.
Schönen Tag noch!
Wir können fahren.
Kennen Sie Otto Trinica?
Ja, und er hatte recht!
*Musik*
*Musik*
Was soll das hier?
Na?
Ich war bei ihr.
Kannst du bitte aufhören, dich in mein Leben einzumischen?
Sagt die Frau, die fremde Menschen zu meinem Geburtstag einlädt,
der sicher nicht stattfinden wird.
Sarah, ich möchte dich doch nur beschützen.
Ja, Mama, ich dich auch.
*Musik*
Ach!
Solange der da ist, kommt er zurück.
Ich habe eine Liste gemacht mit den Problemen zwischen Etienne und mir.
Das hat total gutgetan.
Dann ist ja hoffentlich alles gelöst.
Viel ist das nicht.
*Musik*
*Musik*
Ziehen Sie sich was an!
Frau Major, so schau ich aus, wenn ich angezogen bin.
Der Auftrag, den Fall zu untersuchen,
kam nicht von der Innenministerin.
Sagt sie?
Wir werden von allen, mit denen wir reden, angelogen.
Und zwar so plump, dass dahinter kein Plan stecken kann.
Das führt mich zu der Gewissheit:
Alle wissen, dass es was zu entdecken gibt, aber keiner weiß, was.
Deswegen fahren wir nach Salzburg und klären,
was an den Tagen in Zollberg passiert ist.
Ich denke, der Auftrag ist nicht verlängert.
Stimmt, Sie müssen Urlaub nehmen!
Soll ich mir Urlaub nehmen, um einen Fall zu lösen?
Soll ich vielleicht noch das Hotel zahlen?
Wer sonst?
Wir nehmen was Billiges.
Okay, ich ziehe mir was an.
Sag ich doch!
Gute Nacht!
Gute Nacht, habe ich gesagt. Kann man da bitte drauf reagieren?
Gute Nacht, Vater!
(Mädchen) Gute Nacht!
Schlaft gut!
*Musik*
Moritz, wach auf, wach auf!
*Musik*
*Donnergrollen*
*Musik*
*Donner*
*Musik*
Schönen guten Abend!
Sie haben reserviert?
Bitte schön! - Darf ich?
Ja, natürlich.
Danke!
*Piepsen*
*Klicken der Verriegelung*
Das Letzte, das meine Schwester zu mir gesagt hat, war nicht nett.
Ich war die kleine Schwester und bin ihr auf die Nerven gefallen.
Aber sie hat mich angeschrien, beleidigt!
Die Martha hat sehr brutal sein können.
Ich habe das nie verstanden, warum sie immer so getan hat,
als wäre ich eine Belastung.
Ich trage das bis heute mit mir rum!
Wäre ich diejenige gewesen, die ihr unschöne Dinge gesagt hätte,
dann wäre das auch schlimm.
Aber sie ist tot, hätte ich mir gesagt.
Ich hätte mich entschuldigt, und irgendwie wäre das in Ordnung.
Dadurch, dass sie sich mit dem Paulitz angelegt hat
und dann aus Wut oder Angst da runtergesprungen ist:
Dadurch konnte sie sich nie bei mir entschuldigen.
Und jetzt weiß ich nicht, ob sie das gewollt hätte.
Sie hätte!
Meinst du?
Weiß ich.
Man darf nicht auf morgen warten.
Vielleicht ist morgen ein Tag, den es nicht gibt?
(flüstert) Ich vermisse dich, Martha.
(Martha) Wenn du dir noch mal ein Hemd von mir nimmst,
dann bringe ich dich um!
Ich bringe dich um!
Ich werde dich töten, und niemand wird böse auf mich sein.
Alle hassen dich, Miriam! Weil du peinlich bist!
Es will sich niemand mit dir sehen lassen!
Du bist mir zu fad!
Ich gehe jetzt ein Eis essen.
Wohin des Weges, Fräulein Bauer? - Eis essen.
Wie bitte? - Eis essen.
Während des Unterrichts?
Ab in die Klasse!
Sie auch!
*Piepsen*
*Wiederholtes Piepsen*
*Motor wird gestartet.*
*Traurige Musik*
*Musik*
*Musik*
*Musik*
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