All language subtitles for Tage_ die es nicht gab-Folge 2 (S01_E02).deu

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Original subtitles

*Wasserrauschen*

*Dramatische Musik*

*Dumpfer Aufprall*

*Leise Musik*

*Personen und ihre Farben:*

Miriam Hintz, Staatsanwältin

Doris Hauke, Fuhrunternehmerin

Christiane, Schriftstellerin

Inès

*Fließendes Wasser*

*Schnarchen*

*Musik*

*Musik*

Ja?

Ja. Nee, das passt mir sehr gut.

Sie können mich durchstellen. Danke!

*Leises Vogelgezwitscher*

Guten Morgen, Herr Wernkopf! Genau, habe ich alles erhalten.

Mhm, ja, passt!

Hallo! - Die Anwälte kümmern sich drum.

Herr Wernkopf, bitte halten Sie die Information noch im kleinsten Kreis!

Nur, damit uns niemand dazwischenfunkt.

Ganz genau. Sie verstehen, was ich meine.

Ich habe gerufen!

Ich kann mich nicht umdrehen, weil irgendwer ruft.

Irgendwer? Das macht dich zur Frau, irgendwer.

Oh, das ist mir eine Ehre, Herr Irgendwer.

Joachim? - Ja?

Ich will mich von dir trennen.

Entweder tust du weiter so, als ob dich das alles nichts angeht.

Oder du arbeitest mit mir daran,

dass wir das erwachsen hinkriegen im Interesse der Kinder.

An etwas arbeiten, woran ich nicht glaube:

Was ist erwachsen daran?

Manchmal frage ich mich, wieso ich keine Geschwister habe.

Mein Schatz, ich hab so viel zu tun.

Noch ein Kind, das wär ...

Ich finde, die reicht völlig.

Morgen. - Morgen.

Hallo! - Hallo, Sarah!

Anschnallen! - Yes!

*Musik*

*Musik*

Wir müssen dringend duschen.

Die Dusche ist aber in die andere Richtung.

Ach!

Ah! Scheiße!

Ach du liebe Zeit!

Schon wieder dieser Peter Kleinhartinger.

Das ist kaputt.

Guck mal, Sebastian, das geht doch nicht.

Nein!

Was machen wir? - Ganz aktiv gar nichts.

Sie ist 14. Der ist mindestens ...

Keine Ahnung, 28. - Zentimeter.

Schau mal, das ist ihre Schrift, nicht seine.

Was haben wir für eine Ausrede wegen der Tür?

Keine Ahnung.

Ich werde noch mal mit der Ärztin sprechen,

die die Obduktion gemacht hat.

Ich habe um 12 einen Termin bei der Staatsanwältin.

Miriam Hintz? - Genau.

12 bis 15 Uhr. - Okay.

Warum drei Stunden?

Ich komme mit.

Natürlich tun Sie das.

Was machen wir drei Stunden bei der?

Die Großen bringen dich in die Vorschul-Gruppe, okay?

Rucksack hast du, tschüs! - Tschüs, Mama!

Ciao! - Tschüs!

Tschüs! - Tschüs!

*Musik*

*Hupen*

*Lkw hupt zurück.*

Da musst du aufpassen.

Morgen, Chefin!

Morgen, Josef! Wie geht's der Erika?

Viel besser. Sie kann fast wieder gerade gehen.

Bestellen Sie liebe Grüße! - Mach ich.

Morgen! - Guten Morgen!

Morgen!

Morgen! - Frau Hauke?

Kann ich Freitag bitte frei haben? Wir ziehen um.

Mit Ihrem Kleinwagen? - Tja.

Wir haben 56 Lkw.

Schreiben Sie Testfahrt zur Fehlersuche ins Fahrtenbuch.

Vielen Dank, Frau Hauke. - Sehr gern.

Schönen guten Morgen!

Die Herren von dem Termin, den Sie selbst vereinbart haben, wären da.

Im Sitzungsraum.

Frau Ratzinger, bitte bezeichnen Sie meine Gäste nicht als Herren,

wenn zwei davon Frauen sind!

Das wusste ich nicht. - Das haben Sie nicht gesehen?

Schon, aber ich habe geglaubt, das sind die Assistentinnen.

So, hallo!

Ich muss ständig das Verlagswesen erklären.

Schrecklich, wenn alte weiße Männer nicht abgeben wollen.

Die Werbung weiß auch nicht,

dass Kinderbücher von Erwachsenen gekauft werden.

Entweder leitest du den Verlag in einem halben Jahr ...

Oder?

Eh bien, rien! - Etienne, schau mal!

Zwei Labore, wo wir ihn auf Drogen testen können.

Wozu?

Wir müssen wissen, ob es vorbei ist. Oder ob er uns was verheimlicht.

Das Problem ist die Tat.

Ja, eben, wenn er was nimmt, müssen wir was tun!

Was denn tun?

Wir haben Frankreich verlassen! Unsere Heimat, unseren Traum!

Wir haben Jobs, die uns weniger zufrieden machen.

Wir verdienen weniger. Was sollen wir noch tun?

Was, wenn das nicht reicht?

Dann ...

Ich weiß es nicht.

Du machst den ganzen Tag Pläne, Listen und Tabellen.

Wir sind keine To-do-Liste, die man abhaken kann, und alles ist gut.

Das hier macht mich wahnsinnig! Verstehst du?!

*Musik*

Du hast mich unter "Maria Kögler" in deinem Handy gespeichert?

Hihi!

Was ist das?

Es ist wichtig, dass du nur mehr diese Nummer anrufst.

Und wer ist das? - Ich, anderes Handy.

Aha.

Mir geht diese Heimlichtuerei schon so auf die Nerven.

Ah!

Mir auch. Ist halt so.

Und ich muss jetzt arbeiten. - Nein.

Doch!

Doch, doch, doch!

Lösch die andere Nummer!

Maria!

Es muss nahtlos ein neues Angebot geben.

Es ist für uns ein entscheidender Schritt,

von Huckepack auf Container umzusteigen.

Wirtschaftlich und ökologisch gesehen macht es absolut Sinn.

Aber es ist Neuland für uns.

Wir haben seit Jahrzehnten mit LAS zusammengearbeitet.

Lkw auf Schiene. - Ja, genau.

Die werde ich in Kenntnis setzen, sobald wir unterzeichnet haben.

Ich danke Ihnen! - Fein.

Frau Hauke!

Stehen Sie das durch?

Sie ahnen, worauf ich anspiele.

Ja.

Fein.

Alles Gute! - Alles Gute!

Ich bin verwirrt.

Darf ich fragen, was der Vorstand von TrainCargo hier zu suchen hat?

Wir sind bei dessen Mitbewerbern. - Natürlich dürfen Sie das fragen.

Sie sind hier beschäftigt. Aber ich muss Ihnen nicht antworten.

Es wäre für uns einfacher, wenn Sie nicht hinterfragen, was ich tue.

Es wäre nur für Sie einfacher. Nicht für uns alle.

Diese Alte!

Sind Sie sicher, dass ich doch nicht mit reinkomme?

Sicher.

Wissen wir etwas über den Todeszeitpunkt?

Ja, zwischen 14:30 Uhr und 16 Uhr.

Die haben einen genauen Zeitablauf von den Geschehnissen gemacht.

Um 14 Uhr ist er aus der Schule weg. - Komisch, das ist viel Arbeit.

Das macht man nie bei Selbstmorden oder Unfällen.

16 Uhr wissen wir, weil? - Weil er da gefunden wurde.

16:30 Uhr war die Polizei dort. 17:30 Uhr dann die Kripo.

Kann ich das haben? - Ja.

Um 17:30 Uhr war die Kripo dort. - Ja.

Die Obduktion wurde schon um 16:40 Uhr angeordnet.

Ihr Termin.

*Musik*

*Reifen-Quietschen*

*Spannende Musik*

*Klopfen*

Ja, bitte!

Mahlzeit, Frau Staatsanwältin!

Was führt Sie noch einmal zu mir?

Sie haben gesagt, wenn ich etwas brauche, kann ich auf Sie zählen.

Richtige Profi-Arbeit bei allem, was wir uns anschauen.

In Wien füllte ein Selbstmord noch nie so viele Akten.

War das eine Frage?

Finden Sie? - Nein.

Darf ich mich setzen?

Haben Sie die Obduktion von Paulitz damals angeordnet?

Das weiß ich nicht mehr. Muss aber im Akt stehen.

Da steht, ja. - Wieso fragen Sie mich dann?

Wieso haben Sie eine halbe Stunde, bevor die Kripo am Tatort war,

schon eine Obduktion angeordnet?

Das war jetzt eine Frage. - Ich war vor der Kripo am Tatort.

Hat die Streife bei Ihnen angerufen? - Ich bin zufällig vorbeigekommen.

Wieso sagten Sie das nicht gleich? - Sie haben nicht danach gefragt.

Sie kommen zufällig am Paulsdamm vorbei.

Der liegt nicht direkt auf Ihrem Weg nach Hause.

Wo wollten Sie denn hin?

Keine Ahnung mehr. Und es geht Sie auch nichts an.

Da haben Sie natürlich recht.

Ich danke Ihnen sehr herzlich!

Dafür haben Sie 3 Stunden in meinem Terminkalender geblockt?

Manchmal geht's schneller. Wiedersehen!

Sie waren genau sechs Minuten drin. - Es gab nicht viel.

Warum haben Sie einen Termin für drei Stunden angesetzt?

Herr Kollege!

Weil die Frau Major wissen will, was eine Miriam Hintz macht,

wenn sie drei Stunden geschenkt kriegt.

*Motor wird gestartet.*

*Mädchen kichern.*

Hi!

Hi!

Good talk!

Yep.

*Kichern*

Hast du deinen Freundinnen mehr zu sagen?

Das ist ja das Erstaunliche. Auch nicht.

Erzähl mir was!

Meine Mum glaubt, ich hätte was mit Peter Kleinhartinger.

Wer ist das? - Der ist Olympia-Sieger.

Der Leichtathlet.

Aha. - So macht das auch keinen Spaß.

Whatever.

Doris Hauke, Greinbichlstraße 48. Das ist in Zollberg.

Das ist quasi die Nachbarin von der Miriam Hintz, danke!

Ich versuche mir zusammenzureimen, was die von mir will.

Der Fall ist 3 Jahre her. Die taucht dauernd bei mir auf.

*Handy*

Verstehe.

Was?

Die Frage ist, warum jetzt.

Warum ist die Kripo nach all den Jahren noch mal hier?

Sollten wir das nicht rausfinden? - Nein.

Wir sollten nichts versuchen. Es gibt nichts zu finden.

Alles, was wir unternehmen, wirkt verdächtig.

Der Linie sollten wir treu bleiben.

Ach, wir haben eine Linie?

*Handy*

Entschuldige!

Ja, was?

(Mutter) "TrainCargo, bist du verrückt?"

"Was fällt dir ein?" - Woher weiß die das?

Schöne Grüße.

Wir gehen unter, miteinander.

Du musst weg.

Geh, bitte!

Das Miteinander ist nicht das Problem, aber das Untergehen.

Vielleicht können wir das gar nicht mehr voneinander trennen?

Ich soll gehen? - Ja.

Weg!

Nein.

Nein.

Ist dir lieber, wenn ich geh?

Ich habe das Gefühl, du bist vor 1.132 Tagen gegangen.

Ich habe keine Ahnung, wohin.

Und wenn wir aus Zollberg wegziehen?

Wenn wir aufhören so zu tun,

als würdest du jemals eine richtige Schriftstellerin

und ich ein richtiger Musiker werden?

Schau, wenn wir nie darüber reden ...

Das ... bleibt jetzt da.

Und tu nicht so, als würden wir nicht jeden Tag an ihn denken.

Ich will nur, dass es aufhört, weh zu tun.

ES? Du kannst es auch nicht sagen!

Balthasar ist tot!

Bitte, Joachim, bitte, Miriam!

Ich weiß nicht genau, was ihr von mir wollt.

Wie kann ich ihn dazu zwingen auszuziehen?

Gar nicht. - Gar nicht.

Außer ... - Ich schlage niemanden.

Du kannst ja gern ausziehen.

Aber weder ich noch die Kinder werden mein Haus verlassen.

Wenn du denkst, du kannst den Kindern den Vater wegnehmen,

dann erklimmst du einen Berg, der zu hoch für dich ist.

Gilt das nicht als gefährliche Drohung?

Ihr könnt das so spielen.

Aber die Einzigen, die sich freuen werden, sind die Anwältinnen.

Kriegen wir das hin, Joachim? - Nur, wenn wir es beide wollen.

Ich will ja. - Aber ich nicht.

*Wind pfeift.*

*Aufprall*

*Vogelgezwitscher*

*Telefon*

Kommen Sie bitte in mein Büro!

Frau Ratzinger, können Sie mir erklären, woher meine Mutter weiß,

dass heute Vertreter von TrainCargo bei mir waren?

Ich habe nicht die geringste Lust, Ihnen zu antworten.

Okay.

Wenn Sie bitte reinkommen würden!

Ich habe Frau Jawosam als unsere Juristin zu uns gebeten.

Ich habe Frau Ratzinger gefragt, wie es passieren kann,

dass Informationen nach außen geraten.

Haben Sie mit meiner Mutter telefoniert?

Ja.

Und ich habe keine Lust, mich dafür rechtfertigen zu müssen.

Ihre Mutter ist die Aufsichtsratschefin.

Der gebe ich Informationen weiter,

wie es mir passt, und wie sie es anfordert.

Sie sind entlassen, Frau Ratzinger. Fristlos!

Meinen Sie?

Das mein ich nicht, das weiß ich.

Also gehen Sie!

Bitte!

Frau Jawosam, bitte begleiten Sie Frau Ratzinger nach draußen.

Ihre Habseligkeiten schicken wir Ihnen nach Hause.

Freitag ist nicht so ...

Samstag ist besser. Und bei dir?

Sarah?

Hm? - Wann jetzt?

Freitag, Samstag? - Samstag.

*Radio-Musik*

Danke, Peter! Ich begrüße Sie!

*Musik*

*Schritte hallen auf dem Gang.*

Was soll das bringen?

Dich unreif an mir abarbeiten, als wärst du ein pubertierender Teenager?

Warum tust du das?

Tu ich was? - Uns beide quälen.

Du bringst uns noch weiter auseinander.

Eine Versöhnung wird immer unmöglicher.

Wäre eine Versöhnung möglich? - Nein.

Na eben!

Liebst du mich noch?

Nein.

Hast du mich je geliebt? - Ja!

Was ist dann passiert? - Uns ist unser Leben passiert.

Fragst du gar nicht, ob ich dich noch liebe?

Jede deiner Handlungen verrät,

dass du es nicht tust.

Die Spedition Hauke arbeitet nicht mit TrainCargo.

Interessiert dich, warum ich so entschieden habe?

Nein, nicht sonderlich. Aber bitte, erklär dich!

Lkw auf Schiene ist ein Transport- Konzept aus dem letzten Jahrhundert.

Wir fahren mit schweren und teuren Lkw

auf einem Bahnwagon durch die Weltgeschichte!

Wir transportieren unsere Transportmittel und das Personal,

anstatt nur die Güter!

Es ist, wirtschaftlich gesehen, unsinnig.

Ökologisch sehr bedenklich.

Und logistisch ein viel zu großer Aufwand.

Mit TrainCargo fahren wir nur zum Bahnhof.

Wir geben die Ware ab, sie wird überladen,

und wir haben die Lkw sofort für neue Aufträge.

Das spart Personalstunden und Spesen.

Wir geben damit das Produkt aus der Hand.

Das Gut von Tür zu Tür zu transportieren:

Das macht die Spedition Hauke aus.

Setz dich!

Meine eigene Tochter kennt das Geschäftsmodell der Firma nicht,

die ich ihr verantwortungsvoll übertragen habe.

Und genau deshalb braucht es die Ratzinger in deinem Vorzimmer.

Damit sie solchen Unsinn verhütet!

Wir haben 40 Jahre Geschichte mit Lkw auf Schiene!

Ich habe schon unterschrieben.

Das glaub ich dir nicht.

Lkw auf Schiene hätte mich sofort angerufen.

Die sind die nächsten auf meinem Call Sheet.

Hier, der Vertrag.

Entschuldige bitte!

So etwas musst du doch mit mir besprechen!

Du hast erklärt, dass du dich operativ zurückziehst.

Das tu ich doch! - Nein, du behältst die Kontrolle.

Ich bin hier, um zu helfen. - Aber du hilfst nicht!

Jetzt tu nicht so, als ob ich nicht wüsste,

dass man der nächsten Generation Freiraum einräumen muss.

Was soll man machen, wenn der Freiraum mit Graffiti besprüht wird?

Ich weiß schon:

Freiraum bedeutet, dass man Mauern besprühen darf.

Freiraum bedeutet, dass er keine Mauern hat.

Ich kenne Lkw auf Schiene seit 40 Jahren.

Vielleicht ist es besser, wenn ich sie anrufe und ihnen sage,

dass wir uns entschlossen haben, den Vertrag auslaufen zu lassen.

Gut.

Und die Ratzinger sitzt morgen wieder in deinem Vorzimmer.

Mutter, nein!

Wir sind kein Umzugsunternehmen.

Auf Wiedersehen, Frau Hauke!

Hier spricht Berta Hauke.

Ich habe leider ...

*Poltern*

Entschuldigung, ich habe leider keine guten Nachrichten für Sie.

Wir haben uns entschlossen,

in Zukunft mit TrainCargo zusammenzuarbeiten.

Meine allerbesten Wünsche dem Senior!

"Ratzinger, hallo?" - Hallo, Doris Hauke hier.

"Ja, bitte?"

Ich würde mich gern bei Ihnen entschuldigen.

"Das freut mich zu hören. Dann sehen wir uns morgen."

Wunderbar! - "Bis morgen."

Bis morgen.

*Musik*

Und? Interessiert mich was an Doris Hauke?

Na ja, sie ist mit der Staatsanwältin Hintz bekannt.

Vielleicht ist das der Grund, dass sie sich zum Essen getroffen haben?

Das glaube ich auch. Ist der wieder von Ihrer Oma?

Von Ihrer richtigen Oma?

Okay.

Wollen Sie weiter über meine Verwandtschaft sprechen?

Nein.

Die Spedition Hauke gehört mehr- heitlich Berta Hauke, der Mutter.

Falls Sie das für spannend halten sollten ...

Und zu einem kleinen Teil Doris Hauke selbst.

Interessiert mich nicht. - Und zu einem genauso großen Teil...

... Paul Paulitz.

Gehörte Paul Paulitz.

Treuhand-Konstruktion.

Deshalb ist es bisher niemandem aufgefallen.

Wir sollten an der Reihenfolge arbeiten,

in der Sie Ihre Erkenntnisse vortragen.

Danke.

Ich glaube, das passt schon so.

Was machst du hier? Willst ihn behalten oder was?

Ich denke, nein.

Zwei Fragen, die ich nicht beantworten kann.

Ich stelle sie dir. Vielleicht bist du klüger?

Auch wenn du anscheinend Hilfe beim Urinieren benötigst.

Fick dich!

Das ist anatomisch möglich, aber nicht mein Thema.

Wieso gibt es an unserer Schule, dem besten Institut des Landes,

wie meine Eltern betonen, Handel mit Drogen?

Wir sind ja keine Brennpunktschule im Plattenbauviertel.

Und, ein eher soziologisches Interesse:

Wie findest du die gleich, obwohl du erst kurz hier bist?

Magst du auch was haben? - Ja!

Und zwar Antworten, keine Drogen.

Okay, A: Natürlich gibt es hier Drogen.

Hier haben die Schüler das Geld dafür.

Im Plattenbau knallt man sich das Hirn mit Alkohol weg.

Und B: Man kriegt einen Blick dafür.

Ne le dis à personne! Sag's niemandem!

Und wenn ich dich verpfeif? - Dann flieg ich hier raus.

Verpfeif mich! - Nö, danke für die Auskunft!

Tschüs!

Ich kenne keinen einzigen Junkie, dem es Spaß macht, irgendwas zu nehmen.

Aber alles andere ist noch viel schrecklicher.

Noch zwei, maximal drei Tropfen Olivenöl.

Und jetzt vergehen sekundenschnell ganze 50 Minuten.

Cut!

Ich brauche fünf Minuten.

Alles auf Anfang, bitte!

Doris, die tut das, um dich zu ärgern.

Oder weil sie glaubt, das Richtige zu tun.

Da irrt sie sich.

Du musst dich von ihr emanzipieren. Es wird sauschwer für dich.

Für sie wird es viel schwieriger.

Sonst geht ihr kaputt. - Ich tue jetzt das Gegenteil.

Ich kämpfe einen Kampf, den ich nicht gewinnen kann.

Ich werde einfach akzeptieren, dass sie die Entscheidungen trifft.

Das macht unser Leben einfacher. Außerdem ...

Außerdem will ich einfach nur ein Stück von dem Braten probieren.

Du kannst gern probieren. Über den Rest reden wir noch.

*Gedämpfte Musik aus den Kopfhörern*

*Spannende Musik*

Non, non, non!

Putain!

Putain!

*Das Vogelgezwitscher wird lauter und verzerrter.*

*Techno-Musik*

Steh auf!

Weißt du, was deine Eltern auf sich genommen haben, um dir zu helfen?!

Alles in Frankreich aufgegeben. Glaubst du, denen macht das Spaß?

Peu importe. - Deutsch!

Lass mich in Ruh!

Du weißt nicht, wie groß mein Verständnis ist,

dass man sein Leben zerstören möchte.

Ich weiß das!

Ah, bitte, na!

Hast du was genommen? - Lass mich in Ruh!

Kann niemals Frieden sein, Olivier?

Erst, wenn einer von uns tot ist!

*Piepsen*

*Piepsen*

*Surren*

Hallo, Elfie!

Hab ich. - Danke, Oma!

Gerne!

Baba!

*Piepsen*

Ist das wirklich Ihre Oma? - Ja.

Die ist Stunden mit dem Zug gefahren, um Ihnen einen Kuchen zu bringen?

Apfel. - Finden Sie's nicht ...

... rührend?

In erster Linie finde ich, es macht dick.

*Triller-Pfeife*

Es tut mir leid, falls ich jetzt Illusionen zerstört habe.

Es ist keine Auszeichnung, wenn Sie auf Cold-Case-Fälle angesetzt werden.

Das ist Beschäftigungstherapie.

Und Sie?

Warum hat man Sie aufs Abstellgleis geschoben?

Mir ist einer entwischt. - Man kann nicht jeden Fall lösen.

Gelöst habe ich ihn, aber er sprang mir beim Verhör aus dem Fenster.

Die anderen haben nur auf einen Fehler gewartet.

Warum?

Ich war die erste Majorin.

Dann zeigen wir denen, was wir draufhaben, hm?

Glauben Sie, dass die Staatsanwältin was zu verbergen hat?

Jeder hat was zu verbergen.

Marille kann sie besser. - Hoffentlich.

Was ist mit der Tür los? Ihr brecht in mein Zimmer ein?

Wir sind nicht eingebrochen. Die Tür ist aufgesprungen.

Ich möchte das Recht haben, mich zu echauffieren!

Wie lange denn? - Drei bis vier Minuten!

Und ich kann nicht einmal die Tür zumachen, wenn ihr fickt!

Wir ficken nicht.

Wir haben Sex. - Wir machen Liebe.

Liebe mit einer Prise Sex.

Bitte keine detaillierten Schilderungen!

Ich muss die Tür schließen können!

Ah! Außerdem wart ihr an meinen Sachen.

Ja, also ... Sarah, das tut mir leid.

Ich versuche einfach nur, eine gute Mutter zu sein.

Doch nicht den ganzen Tag!

*Schrei*

Ich hoffe, ihr mögt französischen Gangster-Rap.

Wie geht's Olivier?

Er redet nicht mit mir.

Trotzdem ist er das einzige Thema zwischen Etienne und mir.

Wir hätten kein Kind kriegen sollen. - Inès!

Entschuldige bitte!

Das habe ich nicht so gemeint.

Doch, hast du.

Die Kripo aus Wien war heute wieder bei Miriam.

Wozu? - Verstehe ich auch nicht.

Irgendjemand muss die beauftragt haben.

Am liebsten würde ich behaupten,

wir haben den zu viert gemeinsam runtergestoßen.

Das wäre gelogen. - Ja.

Ja. - Miriam!

Entschuldige bitte! - Wie geht's?

Ich habe einen neuen BH, der schneidet so entsetzlich ein.

Zieh das Teil aus! Ich hole dir einen neuen.

Danke, die können jetzt hängen.

Setzt euch hin!

*Wasserrauschen*

*Sanfte Musik*

Ich hasse diesen BH!

Jawohl!

Und ich hasse den Joachim!

Ich hasse meine Mutter.

Ich glaube, ich hasse Olivier.

Aber nur, weil ...

Nicht erklären! - Nicht rechtfertigen.

Ich hasse ...

... mich.

Auf den Hass! - Auf den Hass!

(alle) Auf den Hass!

*Sanfte Musik*

*Sie singt leise vor sich hin.*

*Sie summt weiter.*

Gott, bin ich jetzt erschrocken! Was macht ihr da?

Wo ist der Papa? - Er ist gegangen.

Wie, der ist gegangen? Der ist weg?

Ab ins Bett mit euch!

*Musik*

*Musik*

Erst, wenn einer von uns tot ist, hat er gesagt.

Dann ist Frieden.

In Ruhe heimkommen.

Ich wünsche mir, dass ich nur einmal ...

Olivier hat Probleme, die nicht verschwinden,

wenn du in der Früh das Haus verlässt.

Er wird immer gewinnen, Inès, weil er das mit dir machen kann.

Mit uns, weil wir seine Eltern sind.

Egal, wie sehr er uns hasst.

Er baut darauf, dass wir ihn niemals zurücklassen.

Erst, wenn einer von uns tot ist, hat er gesagt.

Dann ist Frieden.

Was, wenn er recht hat?

*Musik*

*Tür knallt laut zu.*

*Musik*

*Klopfen*

*Klopfen*

Wo ist die Rufdatenabfrage vom Paulsdamm?

Liegt am Schreibtisch.

Die fehlt.

Wer?

Miriam Hintz war am Paulsdamm. Das hat sie selbst gesagt.

Aber erst danach. - Sagt sie, aber ihre Nummer fehlt.

Wieso nimmt die ihr Handy nicht mit, wenn sie dorthin fährt?

Vielleicht hat sie's vergessen? - Sehr praktisch.

*Musik*

*Aufprall*

Copyright Untertitel: MDR 2022

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