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Original subtitles

* Donnergrollen *

* angespannte Musik *

Filip ist wirklich ein lieber Mann. - Ja.

Wirkt so.

Darum fällt es mir auch so schwer, mich von ihm zu trennen.

Ich habe mich in dich verliebt, Arvid.

* Klopfen *

Ach, Sie sind lustig, Leodolter.

Glauben Sie, dass ich was lesen kann,

was Sie mir 10 cm vor die Augen halten?

Emily Wagenthein ist schwanger gewesen.

Ja, das wissen wir.

Aber nicht von Olivier Lemarchal.

* Entriegelungston *

Na? - Hey.

Bist du wieder Shuttle-Service?

Ich kümmere mich um meine Kinder.

Du bist keinen Richter mehr, sondern Anwalt, oder? - Ja.

Ich habe vieles aufgegeben für meine Familie. - Strafrecht?

* angespannte Musik * Auch.

Wieso denn?

Ah, ich melde mich am Nachmittag.

Nimmst du mich in die Stadt?

Entschuldigung, ich bin kein Taxi. Ich muss in die andere Richtung.

Ja, gut. Nehme ich auch.

* Räuspern *

Ich weiß, es ist ungewöhnlich, kurz vor dem Abi zu wechseln, aber

mir ist nichts in den Schoß gefallen.

Ich bin selber dafür verantwortlich, wer ich bin,

und deshalb will ich auch an die beste Schule.

Danke schön.

* sphärische Klänge *

*

Hallo!

Oben!

Ja?

Ich heiße Emily.

Okay.

Damit du weißt, wie ich heiße, wenn wir uns das nächste Mal sehen.

Sarah!

Sekunde.

Sarah.

Ich heiße Sarah.

Ciao, Sarah!

Das war meine Enkelin.

Ich weiß.

* Musik: "Secret of Mine" von Sophia Antonia *

♪ Secret of mine. I swore to tell you.

♪ Take a look at where I led you.

♪ You stayed for me.

♪ Oh, but you never should have

♪ let me go.

Untertitel: LinQ Media Group im Auftrag des ORF

Inès möchte nicht mit dir sprechen. - Geh mir nicht auf die Nerven.

Du kannst hier nicht einfach so reinplatzen.

Lässt du uns bitte alleine?

Inès.

Weißt du, was das hier ist?

Das sind die Zeugnisse von Olivier.

Woher hast du das?

Das ist die falsche Frage.

Die richtige Frage ist, wer hat sie gefälscht?

Okay.

Was willst du von mir?

Du bist dir der Tragweite nicht bewusst.

Er ist nicht mehr auf der Schule. - Urkundenfälschung.

Du warst es, damit dein Sohn aufs Sophianum gehen kann,

wo er nie hingekommen wäre.

Du wirst doch nicht geglaubt haben, dass er in Paris nur Einsen hatte!

Emily hat davon gewusst und ist jetzt tot.

Das ist mir zu albern.

Inès, du lügst mich an.

Du hast gewusst, dass Emily die Unterlagen hat.

Und dich damit in der Hand.

Die hätte jederzeit zur Polizei gehen können.

Ihr müsst mir so was sagen. Wie soll ich mich sonst darum kümmern?

Hier.

Kennen Sie das?

Wie kommen Sie da ran?

Das habe nicht ich aufgerufen. Das war die Staatsanwältin.

Ich will das nicht wissen und Sie auch nicht.

Löschen Sie diese Datei und wir reden nie wieder darüber.

* angespannte Musik *

(Adele:) "Sehr geehrte Frau Branco, sehen Sie sich dieses Zeugnis an."

"Ausgestellt am 4. Juli, einem Sonntag."

"Er hatte nicht mal das Schuljahr beendet."

"Grüße, Emily Wagenthein." Wussten Sie das?

Löschen Sie diese Datei und wir reden nie wieder darüber.

Aber ...

Gut.

* spannende Klänge *

Die Handyrufdaten.

Hm!

Von Emily Wagenthein und Olivier Lemarchal vom Tattag.

* Pusten *

Er sieht gut aus in Uniform.

Männer in Uniform sind mir immer Suspekt gewesen.

Dann war Polizei eine naheliegende Berufswahl.

Man kann nicht alles haben.

Kann ich alles haben?

Mhm.

Wir müssen bei jeder Nummer wissen, wer das ist.

Ich brauche ein Protokoll über alle.

Wo waren die wann an dem Tag und an den Tagen davor?

Mhm.

* Klopfen *

Sie haben mich gesucht. - Und Sie mich gefunden.

Was wollte Adele Branco von mir? - Oh, Verzeihung!

Ich habe die Evaluationsberichte, die Sie angefordert haben.

Vielen Dank. - Gerne.

Wenn Sie die Sekretärin meinen, das war eben Frau Senekowitsch.

Die Nachfolgerin. - Das weiß ich.

Ich bin nicht so blöd zu sehen, dass die Frau noch lebt.

Dann habe ich Ihre Frage nicht verstanden. - Gut.

Adele Branco wollte ein Gespräch, zu dem es nicht mehr gekommen ist,

weil sie tot ist,

und folglich auch nicht mehr in Ihrem Vorzimmer sitzt.

Vielleicht wollte sie darüber reden, dass ohne Sie Emily Wagenthein

hier nie aufgenommen worden wäre.

Frau Wagenthein, ich mache es kurz. Aufnahme ja, Stipendium leider nein.

Aber ich darf Sie hier im Namen der Kommission

herzlich willkommen heißen.

Okay, ahm ...

Ich kann mir das ohne Stipendium nicht leisten. Danke für Ihre Zeit.

Wir sind sehr strikt am Sophianum,

aber bei uns zählen nur Fakten und Leistung.

Aber natürlich.

Deshalb werden hier ja auch über 61 Prozent Jungs aufgenommen.

Fakten, Leistung.

* rätselhafte Musik *

Direktor Hammbacher hat's die Sprache verschlagen.

Ich bin manchmal ein bisschen zu viel.

Aber, Frau Hauke, muss man das nicht auch manchmal sein?

Sie haben ja auch nicht eine große Spedition aufgebaut

und sind nicht Beiratsvorsitzende hier geworden,

weil Sie immer lieb gucken.

Ich weiß, was Sie machen.

Und es zeigt Wirkung.

Sie können auf die Schule gehen und die Matura machen.

Ich kriege das Stipendium?

Sagen wir, ein Berta Hauke Privatstipendium.

Und Sie ...

Sie werden mich nicht enttäuschen.

* ruhige Klaviermusik *

Ja, sicherlich.

*

* Handy *

* Seufzen *

Mama, was ist los?

Ich grüße dich. Hast du heute schon Zeitung gelesen?

Was?

* unheilvolle Musik *

(zitternd:) Mama, ich muss auflegen, okay?

* angespannte Musik *

Hi! - Hi!

Steht da, wer die Vorwürfe gegen Sebastian Hauke erhebt?

Hat das was mit unserem Fall zu tun?

In seinem Haus wird eine junge Frau ermordet und drei Tage später das?

Also, steht da der Name der Frau? - Nein.

Ich würde mal bei der Polizei fragen.

Wir nehmen in zwei Minuten auf.

* beklemmende Klänge *

(leise:) Hi!

* Geflüster *

Leute, was soll denn das?

Wenn irgendjemand was zu sagen hat,

ich stehe hier, man kann mit mir reden!

Ah, hi!

Warst du's?

Setzen wir uns kurz. - Nein!

Wenn du stehst, habe ich das Gefühl, du läufst gleich weg.

Sehr gut! Merk dir das Gefühl.

Doris, ich liebe dich.

Ich will mich nicht einlullen lassen.

Ich hasse dich dafür, dass du mich in so eine Situation bringst.

Warst du's? Und wer ist es?

Die Nina, das habe ich dir erzählt. Aber das sind alles Lügen.

Du warst es also nicht. - Ich habe sie nicht vergewaltigt!

Glaub doch nicht den Dreck, den die schreiben.

Bedrängt, missbraucht, begrapscht, geküsst. Bullshit!

Ich habe ihr nie einen Job versprochen,

wenn sie mit mir schläft.

Wir waren nie allein.

Das hat sie alles erfunden, um sich wichtig zu machen.

Die bedrängt mich. Nicht umgekehrt.

* unverständlich *

Ich mache das.

Wie gut kennst du mich?

Bei jeder MeToo-Demo laufe ich mit erhobener Faust mit.

Aber so glaubt man den Frauen nicht mehr.

Wenn du glaubst, dass Männer mit erhobener Faust mitrennen sollten,

hast du nichts verstanden.

Du weißt, wie ich's meine!

Ich möchte nicht über MeToo reden, es geht um uns.

Mein Name sprengt gerade das gesamte Internet.

Hier geht's nicht mehr um Wahrheit, sondern um eine Geschichte,

die zu dem passen soll, was die Leute glauben wollen.

Ich will das aber nicht glauben.

(Grünberger:) Kuchen.

Danke.

Also, die Frau,

die angeblich von Sebastian Hauke missbraucht worden ist,

und das weiß da drin jeder, war die WG-Kollegin von Emily Wagenthein.

Ha! Bingo.

Wir haben eine Verbindung zwischen der Geschichte und unserem Mordfall.

Mmh! -Was machen wir jetzt mit denen?

Die lassen wir in Ruhe.

Weil die uns den Kopf abreißen, wenn wir da jetzt dazwischen gehen.

Es ist in diesem Land verboten,

dass man Polizisten den Kopf abreißt.

Echt? Nichts darf man mehr.

Salut!

Sarah, t'es à la maison? - Sarah ist nicht zu Hause.

Ich habe zu tun. Mein Leben wird auf links gedreht?

Das kenne ich. Kann ich reinkommen?

Ich muss mit dir reden.

Deswegen fragst du nach Sarah?

Ich rede mit jeder, die mir zuhört. Das sind nur nicht so viele.

Wie überraschend.

Ich weiß, ich bin nicht immer ganz klar im Kopf.

Aber ich bin mir sicher,

dass ich nicht ohne Kondom mit Emily geschlafen habe.

Ich bin nicht zu blöd, es richtig zu verwenden.

Selbst wenn, Emily ist es nicht.

Wir haben beide aufgepasst. - Okay.

Und womit kann ich dir jetzt helfen?

Sie hat mit wem anderen geschlafen. - Ich führe da nicht Buch.

Das ist ja auch okay.

Wir haben nie gesagt, dass wir exklusiv sind.

Bin ich ja auch nicht gewesen.

Was schaust du dauernd auf dein Handy?

Wie lautet genau die Frage?

Mit wem?

Mit wem hat Emily sonst Sex gehabt?

(Etienne:) Hast du dich mit Miriam ausgesprochen?

Inès?

Hm?

Nein. Egal.

Den ganzen Tag auf dem Sofa. Ich kenne dich. Das ist nichts für dich.

Danke.

Du musst irgendwas machen.

Sonst fängst du morgen an,

das Leben von allen Menschen um dich herum zu organisieren.

Das macht alle verrückt.

Dass diese untalentierte Kuh die Chuzpe besitzt, mir zu kündigen.

Die hat den Verlag geerbt, nicht aufgebaut.

Das hätte sie auch nie geschafft.

Ich habe den dahin gebracht, wo er heute ist.

Und sie erntet jetzt meine Aufbauarbeit.

Ich weiß, das ist nicht fair.

* Seufzen *

Was willst du jetzt tun?

Ihr alle Autorinnen wegnehmen.

Bon.

Wir haben einen Plan.

Komm! * Kinderweinen *

Psst! - Gib sie mir.

Ich habe sie. - Gib sie mir!

Aber sie möchte zu mir. - Sie wird aufhören.

Ja, gut.

Ja, ja. - (weint:) Mama!

* angespannte Musik *

Du schon wieder.

Ach!

Du schon wieder.

Ach, wie süß!

Nächstes Jahr kommt sie in den Kindergarten.

Ich muss ja auch arbeiten.

Wie geht das mit dem Buch voran? - Gut.

Gut. - Mhm.

Ich brauche halt eine Babysitterin.

Die Miriam hat gerade eine neue.

Geht in Sarahs Klasse.

Frag sie mal.

Sie kann dir die Nummer geben. - Okay.

Wie lange ist sie schon bei euch? - Ah, seit einer Woche oder so.

Ich habe sie auch noch nie gesehen,

aber die Kids scheinen sie zu mögen.

Danke.

Wie heißt sie?

Ah, Emily.

Emily.

Sie schläft.

Hm.

Oh!

* Seufzen *

* gefühlvolle Melodie *

*

Ja, das habe ich damals in der Schule für meine Mutter geschrieben.

Sie ist gehörlos.

Du hast ein Lied für deine gehörlose Mutter geschrieben? - Ja.

Sie hat dann ihre Hand auf die Gitarre gelegt

und hat die Frequenzen gespürt.

Die Vibrationen.

Sie hat das Lied nie gehört.

Aber gefühlt.

* gefühlvolle Musik *

Ich mag dich.

Ich dich auch.

Und ich finde das ganz falsch.

Es tut mir auch nicht gut.

Ich werde den Gefühlen nicht nachgeben. Nie.

Das ist völlig okay so.

Wir genießen einfach einen schönen Tag in der Klamm.

* Kichern *

Ah ... warum machst du das?

Es gibt so eine Millisekunde, in der ich einfach loslassen möchte.

Ein kurzer Moment, in dem ich einfach spüre:

* tiefes Ausatmen * "Okay, das könnte ich tun."

Es ist gut, wenn man es nicht tut.

Ja? Vielleicht ist es so.

Manchmal muss man aber auch einfach

was Gefährliches tun, um zu spüren, dass man lebt.

Vielleicht aber auch nicht.

Vielleicht aber auch nicht.

* nachdenkliche Musik *

Schau mal.

Guten Tag. Haslinger, Polizei Zollberg.

Frau Dantz?

Ja.

Ich habe zwei Sachen. Erstens, brauchen Sie was?

Wie meinen Sie das?

- Fühlen Sie sich sicher? Sind Sie bedroht worden?

Vielleicht von Sebastian Hauke? Wegen der Story.

Du warst das in dem Artikel?

Wieso sagt Sarah das nicht? - Du bist ein Junkie.

Man kann dir nicht trauen.

Und weil die Sarah das nicht weiß.

Ihr habt nie darüber geredet?

Nein.

Entschuldigung. Was war das zweite?

Seien Sie bitte morgen um 8 Uhr am Kommissariat.

Okay.

Und Sie machen so was nicht nochmal.

* angespannte Musik *

* Hupen *

Joachim, was war das gestern?

Moritz hat mich angerufen, weil du ihn nicht abgeholt hast.

Warum ruft er nicht mich an?

Na, weil er seinen Papa angerufen hat.

Das müssen wir besser hinkriegen. - Du musst mehr einschlagen.

Ich habe eine Einparkhilfe. - Du bist zu knapp an der Mauer.

Pass auf den Rückspiegel auf.

Hast du darüber nachgedacht? - Worüber?

Ob du die Kinder öfter sehen kannst? Nicht wirklich.

Einmal kurz so und dann andersrum. - Joachim!

Ich habe eine Einparkhilfe.

Stopp!

Ist das für dich erledigt, weil du darüber nicht nachdenken willst?

Ich werde darüber nachdenken.

Joachim.

Seit drei Jahren reden wir nur mehr über Organisatorisches.

Vielleicht ist es an der Zeit,

das Kapitel, also uns, richtig abzuschließen.

Ich möchte nur sagen, vielleicht als Überschrift oder als Wegweiser,

es tut mir aufrichtig leid, was ich da veranstaltet habe.

Was du den Kindern angetan hast.

Was ich auch den Kindern angetan habe.

Und genauso habe ich mich bei ihnen entschuldigt.

Es tut mir wirklich leid.

Und ich möchte das in irgendeiner Form gutmachen.

Bitte!

Mittagessen? Morgen?

Das besprechen wir dann. Wann würde es passen?

* Handy * Mhm.

Ja, bei mir würde es Dienstag ... - Ja? Frau Martinez?

Ja, schön, dass Sie sich zurückmelden.

Inès möchte gerne mit Ihnen sprechen.

Ich gebe Sie direkt weiter, ja?

Wenn ich die abwerbe, können Sie dichtmachen.

Isabela, meine Liebe, vielen Dank für deinen Rückruf.

Du, ich habe sehr gute Neuigkeiten.

Der Verlag hat ja ein böses Spiel gespielt,

mit uns beiden.

Und das hat jetzt ein Ende.

Mhm.

Aha.

(Nina:) Olivier, halte dich da raus!

* gefühlvolle Musik * Olivier!

Guten Tag. - Guten Tag. Bitte!

Ich bin vorgeladen. - Ihr Name?

Emma Saalke. - Mhm, Moment.

Ach, Frau Saalke.

Dürfte ich Sie bitten? - Danke.

* Räuspern *

Frau Saalke? - Ja.

Danke fürs Kommen.

Das Gespräch wird aufgezeichnet.

Wir haben ein paar Fragen zu Ihrem Artikel über Sebastian Hauke.

* Husten *

Ich werde Ihnen meine Quelle nicht verraten.

Wir wissen, dass es um Nina Dantz geht.

Haben Sie diesen Artikel geschrieben? - Nein.

Ich habe ihn nur veröffentlicht. - Genau.

Denn es war Emily Wagenthein, die den Artikel geschrieben hat.

Sie hat die meiste Zeit mit Nina verbracht.

Nina hat massenhaft Fotos gepostet,

von so ziemlich allen Mitarbeitern der Kochshow,

aber kein einziges mit Sebastian Hauke.

Vor ca. 10 Wochen hat sie den Artikel geschrieben

und auch Nina interviewt.

Wieso haben Sie ihn dann erst gestern veröffentlicht?

Weil Nina Dantz die Veröffentlichung nicht mehr wollte.

Was hat sich geändert? - Emily ist ermordet worden.

Im Haus des Täters, über den sie geschrieben hat.

Natürlich bin ich damit rausgegangen.

Er ist ein Promi. Das holt das Thema an die Öffentlichkeit.

Man hätte damit auch zur Polizei gehen können.

Ja, vor allem, wenn der Mörder oder die Mörderin

jederzeit zu Nina Dantz gehen können.

Das ist fahrlässig.

(Inès:) Isabela Martinez. Ich habe die gemacht, aufgebaut.

Jeden Kampf für sie geführt.

Was ist denn das für eine Loyalität?

Was tun wir jetzt? Weiter telefonieren?

Ich bitte dich, Etienne.

Mit Alma Lehner und Peter Efeit kann ich keinen Verlag aufbauen.

Trotzdem danke.

Das glaubst du nicht.

Komm mal her.

Das Paar, das in 20 Jahren Ehe nicht einmal gestritten hat.

- Ach, du Scheiße!

Wir brauchen eine Strategie,

um das durchzustehen.

Glaubst du mir? - Mit einer Eheberaterin?

Glaubst du mir? - Es hat zwei Dimensionen.

Rechtlich und medial. - Ich frage was.

Ich habe dich auch gefragt, wo du warst, als Emily ermordet wurde.

Man kriegt nicht immer Antworten. - Das reicht nicht.

Wo willst du hin? - Ich weiß es nicht.

Es ist mir auch egal.

Ganz einfach, glaubst du mir? - Ganz einfach?

Ist leicht zu beantworten. - Ich glaube dir.

Was wäre denn die Alternative?

Mein Leben und unsere Ehe würden in Trümmern liegen.

An alles andere will ich nicht mal denken.

Also ja, ich glaube dir.

Ich rufe jetzt Sarah an.

Nein, ich komme nicht nach Hause.

Sicher nicht!

Ich drücke dich, Mama.

Fuck!

Mein Vater ...

Echt jetzt?

Mit der Nina?

Ich will die alle nicht mehr sehen.

Sag was!

Ich bin gerade dran mit zuhören.

Das ist so absurd! Nina ist meine beste Freundin.

Und sie erzählt mir nicht, dass mein Vater,

der nur für meine Mutter Augen hatte ...

Ich wohne bei ihr und sie sagt nichts! Bitte erkläre mir das!

Alles hängt zusammen. - Was soll das heißen?

Keine Ahnung, aber es ist kein Zufall,

wenn Zollberg zweimal in einer Woche auf allen Titelseiten ist.

Wo soll ich denn jetzt hin? Ich kann nicht bei der Nina bleiben.

Mein eigenes Zimmer ist noch nicht renoviert.

Da kann ... da will ich nicht hin! - Ja. So geht es mir immer.

Ich bin falsch abgebogen, wenn nur noch du da bist,

dessen Unzulänglichkeiten ich durchs Leben trage

wie einen Rucksack, den man nicht ablegen kann!

Das ist nicht nett. - Nett ist heute nicht!

Ja gut. Das war's.

Wir haben Frau Saalke gar keinen Kaffee angeboten.

Danke. Ich will auch keinen.

Ich gehe jetzt. - Aber ich will einen.

* angespannte Musik *

Leodolter?

Ihr Handy.

Ich arbeite nicht mehr bei der Polizei.

Ich muss nichts in ein Protokoll schreiben.

Emily hatte mir noch eine Geschichte versprochen.

Ich weiß nicht, worum es geht.

Sie sagte nur, dass die Geschichte größer sei als die Hauke-Story.

Hilft das?

So unkonkret nicht, nein.

Aber danke, dass Sie gekommen sind.

Gut.

Es ist eine Sauerei, dass Sie die Geschichte veröffentlichen,

ohne Nina zu fragen.

Ich gehe.

Danke.

Ah, jetzt hat sie Ihren Kaffee genommen.

Dann sofort verhaften.

* gefühlvolle Melodie *

(Emily:) Warum, glaubst du, steht die Christiane auf dich?

Tut sie das? - Ihr seid verheiratet.

Dann ist sie wohl irgendwann auf mich gestanden.

Und warum? - Das ist eine gute Frage.

Und zwar richtig, richtig gut. Und die tut auch ein bisschen weh.

Das tut mir leid. - Schon okay.

Kannst du ja nichts dafür.

Ich glaube, die Christiane findet, ich habe nichts zu sagen.

Jeder hat was zu sagen, wenn man ihn lässt.

Also?

Ahm.

* Lachen *

* Die Musik wird angespannter. *

* Blubbern *

Na?

Wie können wir für dich da sein?

Alkohol und nicht über Sebastian sprechen.

Wäre es nicht gut, darüber zu reden?

Ich kann keinen klaren Gedanken fassen.

Ich bin so frustriert und beleidigt und gedemütigt

und irgendwie mutig, kämpferisch, verzweifelt, ahnungslos.

Alles in allem. Ich weiß überhaupt nicht, wer ich bin.

Also doch darüber reden.

Nein, bitte.

Wir sind an deiner Seite. - Danke.

Genau.

Und da bleiben wir auch.

Nein, ich bitte Sie. Natürlich verstehe ich das.

Trotzdem danke für Ihren Rückruf. Ja.

Das wünsche ich Ihnen auch.

Und ich freue mich schon auf Ihr neues Buch.

Ja. Ebenso.

Oh!

Kein Mensch braucht Bücher über ein singendes Skateboard!

Du Vollidiot!

Die haben alle keine Ahnung vom Business.

Die wissen nicht, was ich die ganzen letzten Jahre geleistet habe!

Das muss man doch sehen!

Man muss mich doch sehen!

* wütendes Atmen *

Chérie, viens.

Wohin?

Komm einfach mit. Komm!

(Leodolter:) Na gut, aber dann trotz allem danke.

Wiederhören!

Schönen Feierabend euch! - Abend!

Gleichfalls!

* Seufzen * Ich habe einen Hunger.

Ich auch. Wollen wir zum Italiener gehen? - Ja.

Frau Major!

Wollen Sie mitkommen?

Ich habe keinen Hunger. Ich mache hier noch weiter. - Hm.

Bis gleich!

Die Nina Dantz kommt morgen? - Um 8 Uhr.

Glaubst du, die hat was zu sagen?

* beklemmende Musik *

Sebastian Hauke hat für etwa eine Stunde,

bevor Emily ermordet wurde, kein Alibi.

Wissen Sie, wo er sich da befunden haben könnte?

Ja.

Und von wem das Kind ist, mit dem Emily schwanger war?

Wir haben fast alles aus Sarahs Zimmer entfernt,

damit es nicht an den Mord erinnert.

Nur ein Schrank steht da. Morgen wird gestrichen.

Es ist toll, dass ihr euch nicht vertreiben lasst.

Jochen will die Kinder öfter sehen.

Willst du das dann auch?

Nein.

Und die Kinder?

Ich glaube schon.

Zumindest der Moritz.

Gerade der Moritz, den er am meisten gequält hat.

Totales Stockholm-Syndrom.

Salut! - Etienne!

Hi! - Hi!

Inès, ah, sie ... Sie sitzt draußen im Auto.

Sie hat nicht herkommen wollen.

Ich weiß nicht, was ist, aber ihr müsst miteinander reden.

Du bist mein Held.

Ich schaffe das jetzt allein. - Gut.

Schönen Abend noch, ja?

* Seufzen *

Hey!

Hey!

Komm mal her!

* angespannte Klänge *

Was willst du trinken?

*

* Schniefen *

* tragische Klaviermusik *

Weißt du, es hat uns so ein bisschen ... Wie soll ich sagen?

Ach, ich rede jetzt mal nur für mich.

Du hast dich nicht auf die Seite von deinem Sohn gestellt.

Und das tat irgendwie weh, dich so zu sehen.

Und auch irgendwie ... ihn so zu sehen.

Hm.

Trotzdem sehr schön, dass du jetzt da bist. - Ja.

Christiane?

Ja.

Ich habe nur eine Bitte.

Erklärt mir nicht mein Sohn.

Im Buch mit den verbotenen Gesprächsthemen

gibt es nur einen Eintrag: Olivier.

Können wir uns darauf verständigen?

Und ich weiß nicht, ob dir das bewusst ist, Christiane.

Aber wir haben dich auch durch viel durchgetragen.

Es ist mir bewusst.

Du hast kein Monopol auf persönliche Katastrophen.

Ja.

* Schritte *

* Alarm-Piepsen * * düstere Klänge *

* Schritte *

Seit heute hat das Buch der verbotenen Gesprächsthemen

laut Doris noch eine Seite.

Sebastian. - Absolut.

* spannende Musik *

Übrigens:

Sie hat den Artikel geschrieben.

Wer ist jetzt sie?

Emily.

* Türklingel *

(Berta:) Es klingelt!

Taub.

Ungeschickt.

Die hat sich in unser aller Leben gesetzt.

Die hat jedem gegeben, was er gebraucht hat.

Jedem gesagt, was er hören wollte. So hat sie jeden Kontakt geknüpft.

Hallo, Oma. - Sarah!

Ich weiß nicht, wohin. - Na, hereinspaziert.

Huch! - Salut!

Oh, putain!

Aha.

So ist sie die beste Freundin von meiner Tochter geworden.

Und sie ist auch die beste Freundin, frag mich nicht, wie,

von meiner Mutter geworden,

die ihr das Stipendium bezahlt hat.

Wie bitte? - Echt?

Nur mit dir wollte sie nicht beste Freundin sein.

Gegen mich hat sie demonstriert.

Jetzt komme ich mir ganz komisch vor.

Ich kann irgendwie nichts schlechtes über Emily sagen.

Ich hatte zumindest keinen Grund, sie zu hassen.

Ich glaube dir nicht ganz, dass du keine Geheimnisse hast.

Doch.

Echt.

Ich bin so.

* angespannte Musik *

Fad.

* rätselhafte Musik *

"Warum hat Emily Sebastian dreimal angerufen?"

* spannungsgeladene Klänge *

Ich bin's.

Sebastian?

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