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* Vogelgezwitscher *
* ruhige Musik *
* düstere Musik *
♪ Secret of mine, I swore to tell you.
♪ Take a look at where I led you.
♪ You stayed for me, oh, but you never should have.
♪ Let me go.
Untertitel: LinQ Media Group im Auftrag des ORF
♪ Please save yourself.
* Türklingel *
Kinder, Beeilung! Der Papa ist da!
* Türklingel * Ja!
Tschüss!
Na, Rasselbande?
Hey!
Geht schon mal ins Auto. - Viel Spaß!
Sag einmal, Miriam, Bauer?
Ich heiße wieder so, Joachim. - Und die Kinder?
Das sollten die selbst entscheiden.
Ja, das finde ich auch. Oder ... Das ist ja ein Blödsinn.
Solange es ihnen gut geht, ist mir auch egal, wie sie heißen.
Willst du mir irgendwas sagen? Sag es einfach.
Ich möchte mehr Zeit mit ihnen verbringen.
Diesen Wunsch habe ich nicht von ihnen wahrgenommen.
* Hupen *
Hast du sie gefragt?
* Hupen *
Hm?
Tschüss!
(Filip:) Christiane?
Christiane, kommst du mal?
Schau dir das mal an. Da.
Wir sollten zur Sicherheit in die Notaufnahme.
Vielleicht vergeht es wieder.
Ich ruf mal an.
* Kichern *
Schau! Es geht runter. Es geht runter.
Es geht runter. - Doch kein Krankenhaus.
Warum nicht?
Dass man sauber ist, heißt nicht, dass man gesund ist.
Ich bin seit einem Jahr Beiratsvorsitzende des Sophianums,
Herr Direktor, und ich möchte über den Aufnahmeprozess reden.
Der ist erprobt. Man kann eine Schule nicht führen ...
Wie eine Lkw-Spedition? - Ja.
Auch.
Sie tun geradezu so, als gäbe es ein Recht darauf,
auf das Sophianum zu gehen.
Sarah! - Olivier Lemarchal.
Olivier!
Ich habe einen Fehler gemacht.
Morgen! - Morgen!
Hey! Wie geht es deiner Mom?
Sehen wir uns später? - Mhm.
Okay. Bis später.
Ciao!
Ich grüße dich, Sarah. - Hallo Oma!
Da war Olivier Lemarchal. - Was macht der hier?
Fragen Sie das mich oder sich selbst?
Antworten Sie nicht auf meine schöne Frage
mit einer primitiven Antwort.
Lernen Sie besser, Ihre Krawatte zu binden.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit
in Ewigkeit, Amen.
Kann die sich nicht einmal ein ordentliches Grab leisten?
Man nennt das Naturbestattung.
Ich nehme an, Sie wollen das nicht. - Nein.
Sondern wo? - In einem Mausoleum.
Gehen wir? - Gerne.
* geheimnisvolle Musik *
Ich kümmere mich drum, Adele.
* spannungsvolle Musik *
* Stöhnen *
Hallo! - Hallo!
Willkommen!
Bist du sicher, dass du nicht mehr Fusseln reinrollst?
Wo sollen die denn herkommen?
Sebastian, wenn man falsch begonnen hat,
musst du alle Knöpfe aufmachen.
Wenn Zollberg Water nicht Veranstalter wäre,
könnten wir zu Hause auf dem Sofa liegen.
Hättest ja können. - Ich bin Generaldirektorin.
Ich weiß, aber was bedeutet "Wasser für Afrika"?
Wie schickst du Wasser dorthin?
Es geht um Bereitstellung.
Du verkaufst ihnen ihr eigenes Wasser?
Sarah, es geht um Publicity. - So verstehe ich es.
Warum lassen wir nicht Afrika aus dem Spiel?
Diese Veranstaltung ist wichtig für deine Mutter.
Das heißt, wir zwei werden ohne zu meckern
mit ihr gemeinsam auf die Bühne gehen.
Mein Hemd! Bitte.
Hast du auch nur einen Moment geglaubt,
dass ich dir dein Hemd zuknöpfe?
Ja.
Und? Ist der Moment vorbei? - Ich glaube schon.
Gut.
Noch zwei Runden? - Okay.
Hast du gesehen? Ich glaube, das war Olivier da auf der Bank.
Inès, wenn das Olivier war ... Bleibt doch mal stehen.
Inès!
Und jetzt?
Ich weiß nicht. - Dann können wir ja weiterlaufen.
Wenn er es ist, können wir nicht weiterlaufen.
Das fühlt sich falsch an.
Olivier fühlt sich falsch an. Hat er immer, wird er immer.
Er ist unser Sohn.
Nein, er ist jemand, dem wir monatlich Geld überweisen.
* Musik *
Wie halten Männer das aus? - Sie können sie binden.
Du hast schon einen roten Kopf.
Moment. Danke!
Nein, danke. Ich muss noch fahren.
Jetzt erklärt mir: Wie haben wir dem Wasser in Afrika geholfen?
Gehst du das bitte nicht auf die Nerven?
Das ist das Einzige, was ich kann. - Das stimmt nicht.
Aber es gehört zu deinen Topqualitäten.
* Lachen *
Ich fahre nach Hause.
Jetzt schon? - Ich fühle mich nicht wohl.
Oh, Moment.
Nein, bitte, ihr bleibt. Das ist deine Party, Schatz.
Ich muss raus aus den Klamotten. Ich fahre einfach nur vor.
Ciao!
Na gut.
Dann ...
Wann schreibt ihr einen Test? - Übermorgen.
Ach so, ich dachte morgen.
Wo ist der Papa? - Keine Ahnung.
Hallo, hallo! - Hey!
Wo warst du? Du bist eine Stunde vor uns gefahren?
Müllersteig.
Was hast du da gemacht? - Ich bin dort im Stau gestanden.
Ich dachte, es geht schneller, aber nicht.
Nein.
Ich habe Hunger.
* Gelächter, Gesprächsfetzen *
Schatz, möchtest du auch Wokgemüse? - Nein.
(Sebastian:) Bananen im Backteig? - Nein, danke.
Wenn ich was trinke ...
In meinem Zimmer liegt eine Leiche. - Sarah, wie meinst du das?
Blut, überall.
(Sebastian:) In deinem Zimmer?
Ist das ein blöder Scherz?
* Sie macht den Herd aus. *
Müssen ... Müssen wir irgendwie helfen?
Ahm ... Rettung?
Die ist tot.
Ich rufe die Polizei.
Wa... Was? Warte, ich rufe erst die Miriam an.
Sebastian. Doris, du bist es. Handy kaputt?
Was, bei euch?
Natürlich muss man die Polizei rufen.
Ich mache das, sonst kommen nur ein paar Streifenpolizisten.
Du machst jetzt gar nichts. Ich bin gleich da, ja.
* Öffnen und Schließen einer Tür *
Wo warst denn du so lange?
Ich bin schon seit über einer Stunde wieder da.
Hast du ihn angesprochen?
* Türklingel *
Im Kinderzimmer.
Es ist die Emily.
Wie? Meine Babysitterin?
Was macht sie bei uns im Haus?
Ich schaue mir das mal an.
Habe ich aus der Küche.
Danke!
Was macht die denn so lange da drin?
* Schließen einer Tür *
Hey! - Psst!
Wo warst du?
Beine vertreten.
Das ist eine Antwort auf was, aber nicht auf wo.
Aber es geht um das Warum.
Ich weiß nicht, was das bedeutet.
Die Kommunikation haben wir schon besser hinbekommen.
Ach so?
Haben wir das?
Ja.
* Weinen über das Babyfon *
(Passt der auch noch drauf?)
* Weinen *
Ist schon gut.
Frau Staatsanwältin?
Schalten Sie das Blaulicht ab, die Menschen schlafen.
Ja.
Die Tote heißt Emily Wagenthein,
seit einem Jahr Schülerin am Sophianum
und Babysitterin bei mir.
Sie wohnen doch nicht hier.
Nein. Das ist das Haus von Doris Hauke.
Die hat mich angerufen und ich habe Sie angerufen.
Natürlich.
Und hier war Emily Wagenthein Babysitterin.
Eben nicht. Nur bei mir. Und bei Christiane Boy.
Was macht sie dann hier? - Sterben? Ich weiß es nicht.
Es tut mir leid, dass ich Ihre Nachtruhe raube,
aber ich muss Ihnen ein paar Fragen stellen.
Dann erst können Sie das Haus verlassen.
Ah ... Wir müssen weg? - Natürlich.
Die Spurensicherung muss in alle Räume rein.
Wann sind Sie nach Hause gekommen? - Kurz vor halb zehn.
Gemeinsam? - Ja.
Nein. - Doch.
Wir sind alle drei gemeinsam ins Haus. - Ja.
Nicht? - Doch.
Wo waren Sie alle?
Bei Wasser für Afrika,
eine Veranstaltung von Zollberg Water.
Und das kann wer bezeugen? - Ja.
Ah!
Okay.
An der Tür sind keine Einbruchspuren.
Gibt es weitere Türen?
Haben Sie nach Einbruchspuren gesucht? - Nein.
Ich will nicht vorgreifen, aber es sieht nicht so aus.
Ich habe an der Leiche diesen Schlüssel gefunden.
Der sperrt die Eingangstür.
Ah ... Das kann nicht sein. - Unsere Schlüssel sind alle da.
Hat sonst jemand einen und kennt den Alarmanlagencode?
Nein, niemand.
Sie haben keine Reinigungshilfe? - Der machen wir die Tür auf.
Meine Mutter hat noch einen Schlüssel.
Ihre Mutter ist Berta Hauke, Beiratsvorsitzende am Sophianum?
Ja.
Das ist der einzige weitere Schlüssel?
Ja.
Der von Ihrer Oma ist der einzige weitere Schlüssel?
Gut.
♪ Soulless within, the one she held close.
♪ Burden within, praying then turns cold.
♪ The moonlight in the fall is so dense it hit me.
♪ Healed all his soul, and I called your name.
♪ No turning 'round, your face stayed the same.
♪ The pressure of the night, it called so strongly.
Es geht recht exakt.
Sie ist um 1 Uhr hier auf dem Tisch gelegen.
Da hatte die Totenstarre noch nicht eingesetzt.
Und die Temperatur ...
Ich brauche eine Uhrzeit. - Zwischen 19 und 22 Uhr.
Wahrscheinlich geht es noch genauer. Zwischen 20 und 21 Uhr.
Ah! Danke!
So genau kriegen wir das sonst nicht.
Meist kriege ich die nicht so rasch auf den Tisch.
Was lernen wir daraus?
Dass ich immer zu Ihnen komme. - Genau.
Gibt es sonst was?
Lassen Sie mich meine Arbeit machen. Gehen Sie schlafen.
Sie sind lustig. Sie glauben, ich kann jetzt schlafen?
Danke! - Gute Nacht!
* Türklingel *
* Türklingel *
* Alarm *
* Schuss *
* Schuss *
Polizei!
Kommen Sie rein.
Es ist offen.
Das hat Zeit bis morgen.
Es ist Gefahr im Verzug.
Das war keine Frage, das war eine Feststellung.
Frau Hauke, ich muss wissen, ob sich der Schlüssel
für das Haus in der Greinbichlstraße 48
bei Ihnen befindet.
Der Schlüssel befindet sich im Sophianum in meinem Büro.
Woher wissen Sie das? - Weil ich ihn dort hingelegt habe.
Und woher wissen Sie, dass er jetzt dort ist?
Das weiß ich nicht. - Eben. Wir müssen nachschauen.
Dort ist ein Verbrechen verübt worden.
Ihrer Tochter und Enkelin geht es gut.
Meinem Schwiegersohn? - Auch.
Schade.
Was ist eigentlich passiert?
Es ist jemand in dem Haus ermordet worden.
Wer? - Sie heißt Emily Wagenthein.
Kennen Sie die?
Flüchtig. Wir sehen uns morgen in meinem Büro.
Ich brauche dringend neue Klamotten.
Ja, ich habe auch nichts.
Müssen wir jetzt eigentlich ...
Ich meine ...
Glaubst du, dass der Mörder die Sarah ...
... also unsere Sarah ...
Was du nicht sagen kannst, solltest du nicht denken.
Hast du keine Angst? - Ich habe entsetzliche Angst.
Natürlich frage ich mich, ob Sarah gemeint war oder wir.
Was mache ich mit der Angst?
Mit mir teilen, dann ist es leichter.
So funktioniert das nicht.
Sarah ist jetzt in der Schule. Da ist sie sicher.
Und danach fährt sie direkt mit dem Bus zu ihrer Freundin.
Welche Freundin? - Zur Nina.
Ich kann es nicht glauben. Hier läuft ein Mörder frei rum.
Ich habe nicht eine Sekunde geschlafen.
Wann könnt ihr zurück ins Haus?
Keine Ahnung.
Sarah schläft bei einer Freundin.
Ich habe kein Gästezimmer, aber es geht im Wohnzimmer.
Warum habe ich die Riesenbude? Ihr bleibt, so lange ihr wollt.
Ich würde auch gerne helfen, aber ich weiß nicht wie.
Ich habe nie mit der geredet. Du? - Ja, schon.
Sie war dreimal in der Woche bei der Kleinen.
Du hast sie uns doch empfohlen? - Ja.
Ja? Und dabei hast du nie mit ihr geredet?
Sie ist plötzlich aufgetaucht.
Wie meinst du das?
Wo warst du eigentlich gestern?
Spinnst du?
Etienne und ich waren gestern joggen.
Ah! Lang? - Ja, schon.
Rauf bis zum Kreuzkogelparkplatz. - Toll.
Wo warst du denn?
Gestern? Hier, mit den Kindern.
Filip hat sie doch auch gekannt, oder?
Ja, sicher. Die haben sich gut verstanden.
Wusstest du, dass sie mit Olivier zusammen gewesen sein soll?
Nein. Und ich möchte auch nicht über ihn reden.
Ich habe ihn zwei Jahre nicht gesehen
und werde deswegen keine Träne vergießen.
Und wegen dieser Emily auch nicht.
Niemand verdient, so zu enden.
Natürlich nicht.
Es ist furchtbar.
* Schulklingel *
Der Schlüssel ist weg.
Könnte er woanders sein? - Er ist woanders.
Sonst läge er ja hier drin.
Gut. Wo woanders?
Ach!
Den habe ich ...
Ja. Ich habe ihn Doris zurückgebracht.
Weil ich mir dachte, hier kommt er ja eh nur weg.
Wie man sieht. - Das sieht man nicht.
Er ist nicht weggekommen, ich habe ihn weggebracht.
Wann war das?
Das ist ewig her.
Ich habe es ja fast vergessen. - Ja.
Vor Monaten.
Gut. Danke.
Sie wissen schon, dass Emily Wagenthein
und Olivier Lemarchal zusammen gewesen sind?
Nein.
Sie wissen nicht zufällig, wo er sich aufhält?
Nein. Echt nicht.
Aber er ist doch Ihr Sohn.
Ach ja, da war ja was.
Mhm. Ja. Danke.
Ich weiß, dass er mein Sohn ist.
Das heißt aber nicht,
dass ich wissen muss, wo er ist oder letzte Nacht war.
Ist es dringend?
Mir ist nämlich meine Babysitterin abhandengekommen.
Ich habe nicht geschlafen, weil ich versuche herauszufinden,
warum Ihnen Ihre Babysitterin abhandengekommen ist,
und ich lasse mich nicht anpflaumen.
Ich werde Sie vorladen.
Also.
Was wollen Sie?
Wissen Sie zufällig, wo Olivier Lemarchal ist?
Nicht zufällig.
Wissen Sie, wo er ist? - Nein.
Wo waren Sie gestern Abend?
Wo waren Sie gestern Nacht? - Lecken Sie ...
Lenken Sie mich nicht von der Arbeit ab. Arschloch.
Und Ihr Mann?
Ich kann hier schlafen, aber wann kann ich an meine Sachen?
Das kann ich nicht sagen. Ich suche Olivier Lemarchal.
Warum?
Er war mit Emily Wagenthein liiert.
Ja.
Und wissen Sie, wo er ist?
Ich glaube, er ist in der WG eines Freundes.
Gut. Haben Sie die Adresse?
Danke.
Er war es nicht. - Wie bitte?
Er hat sicher der Emily nichts angetan.
Ich möchte nur mit ihm reden.
Sie glauben, dass er es war. Das glauben alle.
Ein Junkie, ein Mörder, passt ins Bild.
Er hat genug Probleme, das weiß ich.
Aber ... er war es nicht.
Wissen Sie, wer es war? - Nein.
Und sonst?
Wo du warst, hat er mich auch gefragt.
Und was hast du ihm gesagt?
Hey!
Salut! Na? Diesmal ganz ohne Ihre Oma?
Frau Major Grünberger ist nicht meine Oma,
sie ist die beste Polizistin, die ich kenne, und in Pension.
Und jetzt ist er ganz alleine.
Wir nehmen Sie mit auf die Wache. * Er spricht französisch. *
Sie glauben, Sie haben alles im Griff,
aber wer hinten im Streifenwagen sitzt,
hat die Kontrolle verloren.
Trifft ja auf uns beide zu.
Die Staatsanwaltschaft hat einen DNA-Abstrich angeordnet.
Warum? Was ist passiert?
Emily Wagenthein ist tot.
(* Skandieren *)
(Bist das du?)
(Ja. Die Demo gegen Zollberg Water.)
(Ist das nicht anstrengend?)
(Manchmal. Meistens nicht.)
(Warum machst du das?) (- Weil es wichtig ist.)
(Weil man seine Zeit nutzen muss.)
(Zum Beispiel, indem man im Bett liegt.)
(Ich kann immer nur an die Zukunft denken.)
(Du lebst einfach in der Gegenwart.)
(Ja. Zukunft ist kein bevorzugtes Reiseziel von mir.)
(Fahren wir da trotzdem mal zusammen hin?)
(Busy um diese Jahreszeit, habe ich gehört.)
(Ich kenne ein paar stille Plätze.) (- Pourquoi?)
(Warum was?)
(Warum gibst du dich mit einem Junkie wie mir ab?)
(Ich finde es beschissen, was du dir reinziehst.)
(Aber es gibt einen Olivier, der ist nicht nur Junkie.)
(Sondern der ist emotional.)
(Und ... Und klug.)
(Und denkt nach.)
(Er ist für seine Freunde da.)
(Er hat Gedankengänge, die niemand versteht,
aber die man fühlt.)
(Und ... hinter all diesen wirren Kurzschlüssen,
die in seinem Kopf passieren,
steckt eine Seele, die niemals Böses will.)
(Ich muss dich enttäuschen.)
(Ich bin ein Junkie, auch wenn ich nichts nehme.)
Mir geht es scheiße.
Setzen Sie sich hin.
Alter, hast du gehört? Mir geht es scheiße.
"Alter" ist kein Dienstgrad, und wir sind nicht per Du.
Was laberst du? Mir geht es schlecht.
Ich lasse gleich eine Ärztin kommen.
Sind Sie auf Entzug? - Ich nehme nichts.
Pupillen so groß wie ein Stadion, aber nimmt nichts. Sicher.
Ist ... Ist die Emily wirklich ...
Ja.
Was ist passiert?
Wir müssen keinen Abstrich machen.
Seit Ihren Drogendelikten ist Ihre DNA gespeichert.
Sie wird mit der DNA auf Emily Wagentheins Körper verglichen.
Wo?
Wie? - Wo ist sie gestorben?
Im Haus von Doris Hauke.
Und wann?
Gestern Abend. - Fuck!
Hätte ich die Scheiße nicht geraucht!
Was meinen Sie damit?
Okay. Ich sage jetzt nichts mehr.
Wo waren Sie gestern Abend?
Wie? - Wie "wie"?
Wie ist sie gestorben? Wie?
Wenn Sie es nicht wissen.
Ist sie da drauf? - Ja.
Darf ich sie sehen?
Wo waren Sie gestern Abend?
Keine Ahnung. Ich kann mich nicht erinnern.
Merci!
C'était clair. C'était clair. Ca devait arriver.
C'était clair. Ca devait arriver.
Ca devait arriver.
C'était clair.
Fuck!
* Handy *
Ich habe geglaubt, Sie rufen nie an.
"Wie geht es so in Wien?"
"Lassen wir den Smalltalk doch weg." - Ja, gute Idee.
Was heißt denn "ca devait arriver"?
Ca devait arriver. Das hat so kommen müssen.
Das hat dann wohl Olivier Lemarchal gesagt, oder?
Ja. Haben Sie von dem Fall gehört? - Natürlich.
Es ist so schade, dass Sie in Pension sind.
Ich könnte Sie hier gut gebrauchen.
Ich bin doch schon längst da.
Das gibt es jetzt nicht.
* Er lacht. *
* melancholische Musik *
Tatwaffe?
Schmeckt es Ihnen nicht?
Ich will Ihrer Oma nicht zu nahe treten,
aber der ist ihr nicht so gelungen.
Ist ein bisschen trocken.
Meine Oma ist letztes Jahr gestorben.
Das tut mir leid.
Das ist alles, was sie mir hinterlassen hat.
Die Dose? - Und den Kuchen.
Der DNA-Abgleich hat einen Treffer ergeben.
Sehr gut.
Die DNA, die wir am Körper von Emily Wagenthein gefunden haben,
und Ihre DNA sind identisch.
Sie sind vorübergehend festgenommen.
Die Staatsanwaltschaft wird U-Haft beantragen,
Sie werden dann an ein Gericht überstellt.
Haben Sie mich verstanden? - Ich bin nicht taub, Alter!
Auf kaltem Entzug können Sie nicht mit ihm arbeiten.
Ich weiß. Die Ärztin ist eh schon am Weg.
Gut.
Glauben Sie, er war es?
Leodolter, die Frage ist so einfach.
Und die Antwort? - Die nicht.
Er war mit Emily zusammen.
Die meisten Frauen werden von ihren Männern umgebracht.
Er hat kein Alibi. Es war seine DNA an ihrem Körper.
Und das Motiv, Leodolter? Das Motiv?
Nur zwei Jahre nach dem Fall Paulitz passiert hier wieder ein Mord,
und wieder dreht sich alles um dieselben Frauen.
Der Sohn der einen war mit dem Opfer zusammen.
Im Haus der anderen ist der Mord passiert.
* Donner *
Die dritte war, was für ein Zufall,
wieder als erste Ermittlerin am Tatort ...
... und hatte wie die vierte das Opfer als Babysitterin.
* Weinen aus dem Babyfon *
Dieselben vier Frauen.
(Weil wir geschworen haben, dass wir uns niemals trennen,
weil wir die Schule nur gemeinsam überleben.)
Keine von ihnen hat Paulitz umgebracht.
Wir haben den Fall ja gelöst.
Das heißt nicht, dass man die Wahrheit herausgefunden hat.
Diesmal werden wir die Wahrheit suchen.
* erstickte Schreie *
War es richtig, unser Haus zu verkaufen?
Wir haben es uns nicht leisten können.
Hm.
Gestern war das Begräbnis von Adele Branco.
Hm?
Der Sekretärin vom Sophianum.
Ach ja.
Warst du dort? - Nein. Ich habe die nicht gemocht.
Und warum erzählst du mir das?
Das weiß ich nicht.
(Ich kümmere mich drum, Adele.)
Wo warst du?
Jetzt gerade?
Als Emily Wagenthein gestorben ist.
Untertitelung: LinQ Media Group im Auftrag des ORF, 2025
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