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Original subtitles

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Musik

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Ja, klose Fietz.

Wie schlimm muss es denn noch

sein, dass dir kein Schmier entfällt

und du alles so abputzt?

Ehrlich jetzt? Wie sollen wir

unsere Arbeit sonst aushalten?

Ah, ist eh eine gute Frage.

Hast du dir eigentlich nie

überlegt, was anderes zu

machen?

Kann ja sonst nichts.

Weiß man, woher er gekommen

ist?

Ja, aus der Richtung, beim abgebrannten

Holzstoß. Da steht auch noch

sein Traktor.

Danke, Frau Willitsch.

Hallo.

Bist du Dominik da?

Nein, wieso?

Es war das zweite Mal nicht zur

Therapie kommen.

Was heute hat er gehabt?

Ja, heute und gestern.

Der hat überhaupt nichts

gesagt?

Bitte warten Sie einen Moment.

Was ist mit dem schon wieder?

Und? Was sagt unser Trüffelschwein?

Es ist kein reines Benzin, es

ist irgendein Gemisch. Wir

haben jetzt aber auch nirgends

vor einen Kanister oder sowas

gefunden.

Wer ist überhaupt auf die Idee

gekommen, dass der Fremdverschulden

vorlegen könnte?

Naja, die Kollegen haben nicht

ganz recht. Hier ist alles

irgendwie ein bisschen seltsam.

Vor allem bezüglich seiner

Brandverletzungen.

Er könnte ja beim Abbrennen

ins Feuer gefallen sein. Oder

wer weiß, vielleicht hat er

sich absichtlich reingestürzt,

weil ihm die Bank einen Kredit

fällig gestellt hat. Hat er

sich anders überlegt? Rendumhilfe?

Kommt aber nicht weit.

Entschuldigung, das Holz hat er

sicher nicht selber angezündet.

Das wird er nur zwischengelagert

bis zum Häckseln.

Da wären Feuerlöscher gewesen.

Warum brennt er dann da rüber?

Eben, ich meine, wenn die Kleidung

brennt, dann wälzt man sich ja

zum Löschen auf den Boden.

Ja, das hat er auch probiert da

hinten am Straßenrand. Aber es

wird wahrscheinlich nichts genutzt

haben.

Wie wir kommen sind, ist der

Motor vom Traktor noch gelaufen.

Ist schon seltsam alles.

Weiß man schon genaueres? War

das ein Unfall?

Du, keine Ahnung. Die Kripo ist

dort. Aber denen ist es eh

immer lieber, wenn es ein Unfall

ist.

Ja.

Na ja, sonderlich sympathisch

war er mir ja nie. Aber, ob er

das so endet?

Ja, er war schon richtig ein Sturschädel.

Ja.

Danke, Lukas.

Ja, voll gern.

Bis morgen.

Ja. Also, ähm, wenn mich die

Mama nicht braucht, dann, dann

helf ich gern.

Gib mal Bescheid.

Ja, mach ich. Passt. Ciao.

Grüß dich. Hast du einen

Hunger?

Na, ich hab bei der Tante was

gegessen. Danke.

Gut.

Servus.

Grüß dich.

Du hast schon gehört?

Was?

Was?

Der Hubersepp ist tot.

Aha.

Na ja.

Da ist es für dich.

Dankeschön.

Ich muss weiter.

Grüß euch.

Du glaubst du, dass dein Neupapa

von Lukas?

Mir nicht egal.

Ich frage ihn selber.

Du hättest nicht blöd herumreden,

okay?

Dominik, du warst heut net in

Therapie.

Die ist ausgefallen.

Komm, bitte lüg mich net an,

ha?

Der Herr Haas war da.

Der hat gefragt nach dir.

Ja.

Therapie nervt.

Aber...

Nächstes Wochen gehe ich eh

wieder hin.

Er meinte, es ist jetzt gerade...

In der Nachbarortschaft war ein

Brandanschlag.

Na und?

Was geht mich das an?

Der Scherter ist erhielt.

Na, wenigstens was.

Wenn ich mir anschaue, was wir

bis jetzt haben?

Warten wir mal auf die Spulenauswertung.

Das haben wir auch noch nie

gehabt.

Dass wir trotz Leiche vom Tat

her gar so wenig wissen.

Herr Wirt, nur so einen Scheiterhaufen,

bitte.

Ja.

Auch eine Möglichkeit, das zu

kompensieren.

Was?

Na, dass wir nichts haben.

Frust.

Frust essen.

Ein typisches Verhalten gegen

negative Gefühle.

Da solltest du auf jeden Fall

was tun dagegen.

Lernst du das in deinen Psychologiekurse?

Auch.

Weißt du...

Weißt du...

Hm...

Negative Gefühle kriege ich

vielleicht dann, wenn meine

Kollegin versucht, mich zu

therapieren.

Kannst du mir nicht einfach nur

schmecken?

Ja doch.

Aber wir kennen dich ja.

Bei der Hälfte der zweiten

Portion kriegst du Schuldgefühle.

Die kann mir dann das Gejammer

wegen deinem Bauch und der fehlenden

Selbstbeherrschung anhören.

So, bitte sehr.

Sind Sie von der Kripo?

Warum?

So.

Jetzt schaust du, wenn du mich

am liebsten verbrennen würdest

auf deinem Scheiterhaufen.

Wir haben auf dem Güterweg Spuren

von dem gleichen Brennstoffgemisch

gefunden wie auf seiner Kleidung.

Und was ist das für ein Gemisch?

Brandbeschleuniger.

Laut Analyse ist es eine Mixtur

aus Benzin, Heizöl und Methanol.

Also fertig kaufen kann man sowas

nicht.

Wofür braucht man das?

Wenn etwas gut brennen und

schwer zum Löschen sein soll.

Aber was heißt das?

Ein Brandanschlag.

Jemand hat unser Opfer angeschüttet

und angezündet.

Mit Zünder, mit dem Feuerzeug,

geht das überhaupt?

War doch dieser Fall in

Deutschland damals.

War auch als Beispiel für

Brandanschläge im Werbung.

Ich glaube in der Nähe von Köln

war das.

Volkhofen oder so.

War ein sehr spezielles Täterprofil.

Da hat sich so ein wahnsinnig

aus einem Ding, wie man es zum

Giftspritzen für Pflanzen verwendet,

einen Flammenwerfer gebastelt.

1964.

Das ist ein bisschen vor meiner

Zeit.

Ja schon, aber schau dir die

Tatwaffe an.

Brutal.

Der ist mit dem Ding in der

Pause auf den Schulhof gegangen

und hat zwei Lehrerinnen und

acht Kinder damit getötet.

Flammenwerfer, ich meine sowas

kennt man doch eigentlich nur

aus Kriegs- und Actionfilmen.

Müsst ja jede Menge Fußspuren

sein.

Auf dem Acker und überall dort.

Ja, es sind wieder so viele Schaulustige

und Polizisten da herumgerannt,

bevor wir angekommen sind.

Es dauert noch, bis wir da

jeden einzelnen Schuhabdruck

identifiziert haben.

Der hat ja wirklich die stärksten

Verbrennungen an Kopf, Schultern

und Rücken.

Die wenigsten an den Beinen.

Warum tötet jemand auf so

einen Ort?

Und dass das keiner gesehen hat,

wenn jemand mit so einem Ding

herumrennt?

Was ist das für ein Täter?

Wir gehen jetzt dezidiert von Fremdverschulden

aus.

Also?

Gehen wir, Arnie.

Ich brenne schon richtig drauf,

für die Schäfin durchs Feuer

zu gehen.

Aha, ja.

Ich bestelle euch eine Brandsalbe.

Servus.

Führt euch.

Servus.

Feinde?

Feinde?

Feinde?

Nein.

Der Sepp war sehr beliebt.

Er war sogar der Brennmeister

von den Apfelbrennern.

Was sind Apfelbrenner?

Die zehn Apfelbrenner aus der

Gegend haben sich zusammengeschlossen

seit 15 Jahren schon.

und die brennen gemeinsam Schnaps.

Könnten Sie uns da einen

Kontakt geben?

Da brauchen Sie auf die Homepage

gehen nur.

Der Sepp sollte eigentlich

gerade zusammensitzen mit denen.

Das heißt, die anderen Apfelbrenner

sind gerade wo gemeinsam?

Im Brennhaus.

Mhm.

Warten Sie mal kurz.

Ich habe schon alles vorbereitet.

Das ist ja bald die Schnapspräsentation.

Der Sepp war ein Apfelbrenner

mit Leib und Seele.

Jetzt hat er das nicht mal angekappt.

Entschuldigung, ich verstehe

nicht ganz.

Der Sepp hat sich verbrennen

lassen wollen.

Aber als ein Toter im Sarg.

In seiner Kutte.

Also, verstehe.

Die Apfelbrenner sperren sich

drei Tage und zwei Nächte in

einem Gewölbe.

Ich schaue in den Kabelkeller

ein, um ein besonderes Destillat

zu brennen.

In dieser Zeit darf außer den

Apfelbrennern niemand die Brennerei

betreten.

Das Rezept stammt aus einem geheimen

Buch aus dem Mittelalter.

Es darf immer nur zehn Apfelbrenner

geben.

Sieht aus wie der Kuckucksklan.

Soll das ein Werbeschmel sein,

oder was?

Dieser edle Brand heißt Abalus

und wird nur in limitierter

Stückzahl erzeugt.

Ein ziemliches Brimborium, ob

man das herausschmeckt.

Ich bin mir sicher, du wirst es

recherchieren.

Das ist meine Pflicht als Polizist.

Ist die Adresse?

Gib sie da ein.

Wie gibt's das?

Ich meine, wie der Sepp verbrannt

ist. Ich verstehe das nicht.

Wir verstehen das alle nicht,

Gerhard.

Die Kripo war gerade beim Sepp

seiner Frau.

Die und?

Die haben gefragt, ob er Feinde

gehabt hat.

Die glauben jetzt, dass ihn wer

angezündet hat.

Angezündet?

Ja.

Den Sepp?

Ja.

Was ist denn das für ein Schwachsinn?

Der Sepp war doch kein Weichhai.

Der hätte sich doch gewehrt,

oder?

Da ist der Sepp gerade erst gesessen.

Oder glaubst du, dass du unser

nächster Brennmeister bist?

Setz dich rüber da.

Was geht mich jetzt debat an,

Reini?

Setz dich da rüber!

Kommt, kommt, kommt. Wir haben

genug andere Probleme.

Grüß Gott.

- Guten Tag, der Herr Wirt, Ilka,

Graz. - Dürft mal kurz stören.

- Stören ja schon.

Wir haben uns gerade gefragt,

wie sie drauf kommen, dass die

Sache da unter dem Sepp kein Unfall

gewesen sein sollte.

Na, die Nachricht verbreitet

sich ja wie ein Lauffeuer.

Nicht böse, das fehlt mir

jetzt aber nicht ganz passend.

Entschuldigung, aber ich mein,

Feuer ist ja schon ein Thema da

bei euch, ne?

Schnaps brennen, Brennmeister,

der Brand am nächsten Tag.

Hat der Herr Huber vielleicht

mit irgendjemand Probleme

gehabt?

Na, wir haben hier keine

Probleme untereinander.

Na doch, Meinungsverschiedenheit

gibt's schon. So wie überall.

Und in der Ortschaft hat er da

vielleicht Probleme gehabt?

Die Apfelbrenner haben unser

Dorf überregional bekannt

gemacht.

Und alle sind uns dankbar.

Na ja, der Volk schafft auch Neidern.

Eine Konkurrenz zu Ihrer

Geschäftsidee?

Na, gut, es gibt auch andere,

die hier in der Gegend brennen,

aber...

Wir, wir spielen doch in einer

anderen Liga.

Und es war wirklich kein Unfall?

Wie sicher ist das?

Wir gehen jetzt einmal davon

aus.

Vielleicht, vielleicht hat der

Sepp beim Holzstoß den Brandstifter

überrascht.

Den Gestörten?

Er sitzt doch im Gefängnis.

Na, ich glaub ein Teil von der

Strafwaffbewährung.

Er hat das Brandstiftung

gegeben.

Ja, voriges Jahr.

Ein Feierwehrler aus der Nachbarortschaft.

Dem Gerhard seine Scheune hat

er damals auch abgefeickelt.

Der Sepp und ich haben ihn

damals erwischt.

Der Badabub.

Wissen Sie vielleicht noch den

Namen?

Ja.

Der Herr, Billitsch Dominik.

Seine Mutter hat die Tankstelle

in Seuchau.

Gut.

Danke für die Info.

Falls Ihnen noch was einfällt,

was uns weiterhelfen könnte.

Aber Sie sind jetzt acht.

Da fehlt doch einer, oder?

Es gibt ja zehn Apfelbrenner.

Ja, im letzten Jahr ist einer

von den Apfelbrennern gestorben.

Und das ist der berühmte Schnaps?

Ist doch kein Schnaps!

Sagen Sie bitte nicht Schnaps!

Das ist unser Edelbrand.

Aha.

Was ist da da ein Unterschied?

Ein Edelbrand wird zu 100% aus

Äpfeln gebrannt.

Und es darf kein Zucker zugesetzt

werden.

Bei einem billigen Schnaps aus

dem Supermarkt,

da reicht's, wenn 33% vom Alkohol

aus Äpfeln stammen.

Und der Rest ist Glykohol.

Nein, nein.

Da nimmt man Industriealkohol.

Verstehe.

Ich warte im Wagen.

Danke.

Na ja, wieder was gelernt, ne?

Wie viele Äpfel braucht man

eigentlich für einen Liter

Schnaps?

Echt und eine halbe Kilo.

Das sind ca. 50 Äpfel.

Ist reines Obst, ne?

Darum ist Schnaps auch so

gesund.

Ich nehm so ein Flaschen.

Mocht's 95 Euro.

Na ja, zum Kosten reicht es

auch.

Denkst du auch, was ich denk?

Wenig Essen hat?

Nein.

Wenn unser Brandtopf er damals

den Brandstifter gestellt hat,

dann hätte er natürlich starke

persönliche Gründe.

Ja, Frau Psychologin,

haben nicht die meisten Täter

persönliche Gründe?

Ich meine natürlich Rache,

Herr Chefinspektor, als starkes

Motiv bekannt.

Auch unter Nicht-Psychologen.

Ah, stimmt.

Ja.

Hallo, einmal Diesel volltanken?

Nein, wir müssen nicht danken.

Sind Sie die Frau Billitsch? Ja.

LKA Graz. Verstehe.

Dass es so weit kommt, habe ich

eh schon krochen. Fast ein Wunder

bei dem Geruch da. Wenn ihr

meinen Buben sprechen wollt,

der ist nicht da. Und wann ist

er da? Weiß ich nicht. Erst am

Abend. Der ist unterwegs. Der

Dominik erfüllt alle Auflagen

vom Gericht. Die Therapie

läuft super. Dann wissen Sie

auch, wo gestern am Vormittag

zwischen 10 und 11 war? Daheim?

Oben, in seinem Zimmer. Der

Dominik macht sowas nimmer. Er

ist geheilt. Wir müssen auch Rallye-Bis

von Geheilten überprüfen.

Danke, Herr Mann. Auf Wiedersehen.

Wir kommen wieder.

Wieso musst du gerade vor der Kripo

so blöd daherreden?

Ja, was? Dass es bei 10 Männern

keine Reparien gibt. Das glaubt

uns sowieso keiner.

Ich habe mir gedacht, wir haben

alles ausgesprochen. Alle Unklarheiten

aus der Welt geräumt.

Ja, eh? Bis auf die toxischen

Altlasten.

Hör auf damit.

Betrifft ihn nur einen kleinen

Kreis.

Gerhard, wir sind seit 15

Jahren ein transparenter Punkt

mit klaren Regeln.

Also streue keine Gerüchte.

Hast du verstanden?

Es gibt schon genug unnötige

Verschwörungstrottel auf der

Welt.

Ich habe es verstanden.

Der wird ein Problem.

Bis gleich.

20 Minuten.

- Bills, frogs. - Oh, come on.

- Komm schon. - Komm schon.

* Musik *

* Musik *

- Über Franz? - Ja.

Was redet der Gerhard da von

Alt-Clasten? - Fang du nicht

auch damit an.

Wie meint er mit kleinem Kreis?

- Was weiß ich?

Wahrscheinlich hat ihm der

Johannes damals Flöhe ins Ohr

gesetzt.

Gehen wir zu ihm runter heute?

- Ja.

* Musik *

* Musik *

Der Kümmerer kommt immer als

Letzter raus.

Der wittert uns als Schnapsfahne.

Was ist jetzt?

* Musik *

Hörst du das?

* Musik *

Da, schau.

Wer fliegt denn da jetzt so deppert

herum?

* Musik *

Schlecht dich, Deppata!

* Musik *

Ja, lass es da.

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

Robert!

* Musik *

Was machst du da? Im ganzen

Haus stinkts schon.

Ist Teil der Therapie. Ersatzhandlung.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Okay.

* Musik *

* Musik *

Wer kann gar nicht sprechen?

Nein. Morgen oder übermorgen

vielleicht.

Herr Heindl, Sie können ja nicken.

Haben Sie gesehen, wer sie angegriffen

hat?

Das schaut ja aus wie ein UFO.

Das ist eine Drohne.

Eine Drohne?

Die Feuer spucken kann?

Da.

Es muss eine größere Drohne

sein, mit der man so was machen

kann.

Und solche müssen registriert

werden.

Müssten, ja.

Wenn du vor hast, jemanden zu

erschießen, nimmst du auch

keine registrierte Waffe.

Ich recherchiere jetzt mal alle

Drohnenbesitzer in der Gegend,

dann wissen wir wenigstens, wer

alle so einen fliegen kann.

Acht kleine Apfelbrenner trinken

Brand gerne Ecks. Zwei ist der

Brand zu heiß geworden. Da

waren es nur mehr sechs.

Nicht lustig.

Muss immer so makabel sein. Und

außerdem der siebente Apfelbrenner,

der lebt noch.

Was auf das nicht zu einfühlsam

wirst, das ist in unseren Job.

Da oben liegt einer mit schwersten

Verbrennungen, der mit dem Tod

kämpft und du ...

Entschuldigung, er hat das ja

nicht gehört, ne?

Ja, ich ...

Schluss mit lustig.

Was jetzt auf jeden Fall klar

ist, ist, dass es der Täter

auf den Apfelbrenner abgesehen

hat.

Ja.

Hat unser Opfer eigentlich

Familie gehabt?

Na, er war junges Heller. Eine

Schwester, aber die lebt im Ausland.

Jetzt ist auf jeden Fall klar,

warum wir auch beim ersten

Anschlag keine Fußspuren vom Täter

gefunden haben.

Übrigens dürfte einer von den

beiden versucht haben, die Drohne

runterzuschießen.

Wie weit kann man eigentlich fliegen

mit so einer Drohne?

Also, ich mein, wo muss der Täter

stehen mit seiner Steuerung

für so einen Angriff?

Ja, das kommt aufs Modell an.

Der Pilot kann schon ziemlich

weit weg sein. Auf jeden Fall

aus der Sichtweite.

Da sind so viele Drohnen in der

Gegend registriert. Wie gibt's

denn das?

Die werden ja jetzt schon in

der Landwirtschaft eingesetzt.

Weißt du, wenn du Pestizide

aus der Luft spritzt, dann kommst

du mit weniger aus.

Gut, da haben wir was zu tun.

Gut, da haben wir was zu tun.

Der Robert hat es nicht überlebt.

Das Herz.

Gut, da bin selig.

Und der Franz. Dem geht's

schlecht.

Die Ärzte können ja nicht

sagen, ob er es schaffen wird.

Wegen der Verhetzungen. Lunge,

Luftröhre und das ganze Zeug.

Aber das geht doch jetzt eindeutig

gegen uns, Reini.

Ja.

Das ist jetzt gar zu viel mehr.

Wer macht sowas?

Einer mit einer Drohne.

Was schaust du jetzt mich so an?

Ich schau dich an.

Verdächtigst du jetzt echt

mich?

Sag einfach, wo du gestern Nachmittag

warst und wir können weitermachen.

Ganz einfach.

Bistedeppert.

Wo warst denn du?

Ich war daheim und leg mich am

Arsch gehart. Weil du kennst

dich aus mit dem Zeug. Du

kannst am besten fliegen von

uns allen.

Du fliegst das Zeug. Die ganze

Zeit. Du kennst dich aus.

Es wird doch keiner von uns

gewesen sein, Reini.

Für den falschen Hund leg ich

meine Hand nicht ins Feuer. Das

sag ich dir.

Ernsthaft?

Ja, ernsthaft.

Unser gemeinsamer Bund bringt

uns alle mehr, wie jeden Einzelnen

möglich wäre. So steht's in

unsere Statuten.

Hör jetzt auf mit dem Scheiß.

Hör jetzt.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Gerhard Schütz ist einer von

den Apfelbrennern.

Auf den ist auch so eine Drohne

angemeldet.

Herr Tobi, sagen Sie, der Gerhard

Schütz ist auch einer von euch?

Ja, klar. Warum?

Der hat auch so eine Drohne?

Ja, die ist zwar auf ihn angemeldet,

aber gehören tut sie dem Apfelbund.

Und wo ist die?

In unserer Halle. Wir haben

mehrere Geräte gemeinsam.

Ich kann übrigens nicht fliegen

mit so einem Scheißding.

Ja, der Schütz aber schon.

Ja, aber das kennen einige.

Gut, von denen bräuchte ich

mir bitte alle die Namen.

Und gibt's noch wen in der Ortschaft,

der so eine größere Drohne

hat?

Naja, die Försterin hat eine.

Aha. Und wie heißt die?

Petra Kern. Die Schwester von

Johannes. Er war ein Apfelbrenner.

Wo er?

Naja, der Todesfall, was wir

letztes Jahr gehabt haben.

Was ist da eigentlich passiert?

Es... es war eine unglückliche

Geschichte damals.

Und die Petra, seine Schwester,

hat uns nachher beschuldigt.

Wenn ich so nachdenke.

Der wär einiges zuzutrauen.

Wie meinen Sie das?

Die kann ziemlich rabiat werden.

Wie der Leichenschmaus bei uns

war hinten im Extrazimmer.

Da wollt sie partout keine Apfelbrenner

reinlassen.

Wir wollen jetzt lieber ohne

euch zusammen sein.

Was soll das, Petra?

Wir wollen mit der Ursula reden.

Wir haben abgestimmt, wir sind

uns einig.

Die Apfelbrenner übernehmen

die Begräbniskosten komplett.

Ach so?

Blutgeld nennt man sowas.

Wollt's da mit euer Gewissen

reinwaschen?

Was hat's denn da für einen Stoß,

Petra?

Auf der Stelle soll ich tot umfallen,

wenn das ein Unfall war.

Dann fahll ich tot um.

Der Trampel.

Und, ist da was dran?

Die Ermittlungen haben nix ergeben

damals.

War's ekel, aber...

Seid da ist halt der enge

Zusammenhalt im Bund irgendwie.

Chef, nur ein Seidl bitte.

Ja, klar.

Wie war noch einmal der Name

von dem Toten?

Laubner Johannes.

Gut.

Im Fall vom Herrn Laubner

werden wir noch einmal in die

Akten schauen müssen.

Und dann haben wir noch seine

Schwester, die Försterin.

Und den Apfelbrenner mit der

Drohne.

Genau, den Gerhard Schütz.

Und den Feuerteufel.

Ja, den Dominik Pilitsch.

Mhm.

Und wen von denen trauen wir es

am ehesten zu, dass er die Apfelbrenner

zu Bratäpfeln machen will?

Das ist schon wieder so.

Ja.

Mal schau, der Therapeut hat

sich bei der Polizei gemeldet.

Wer ist das?

Der Therapeut von dem Feuerteufel.

Der ist jetzt für eine Befragung

bereit.

Dominik, es geht ja auch um die

Auflagen vom Gericht.

Ich muss das ja dokumentieren.

Ja, eh klar.

Für die Zeit.

Danke.

Hört mich dann.

Mach's gut.

Und?

Was habe ich damit zu tun?

Sie man gebe ich auch so eine

Drohne.

Mhm.

Verstehe.

Welcher von den Apfelbrennern,

die noch übrig sind, hat sie

denn angesetzt auf mich?

Ich habe schon gehört, dass

Sie nicht gut auf die zu

sprechen sind.

Meine Drohne habe ich in der

Werkstatt.

Tag.

Tag.

Zulind Dalla, LKA.

Michael Haas.

Ich bin Dominiks Therapeut.

Danke für Ihre Nachricht.

Ja.

Wir haben Sie erwartet.

Also nicht Sie persönlich,

aber...

Ich habe auch noch ein paar

Fragen.

Es dauert nicht lang.

Da steht aber Retour drauf, gell?

Ja.

Wenn die Drohne unschuldig ist,

landet sie so schnell wie

möglich wieder hier.

Ich betreue über 1000 Hektar

Wald.

Borkenkäferbefall und solche

Sachen sieht man viel besser

von oben.

Und ich rette Rehkizze von Mähdreschern.

Hm.

Grunde können wir als auch

Leben retten.

Genau.

Hallo.

Hallo.

Dominik.

Zulind Dalla.

Dann magst du was anbieten?

Wollen Sie was trinken?

Ja, gerne.

Ein Wasser.

Wie geht's Ihnen?

Moppetunfall, aber...

Danke, es geht.

Und die Therapie? Läuft gut?

Kann mich nicht beschweren.

Ja, die gemeinsamen Termine

können wir noch optimieren.

Aber prinzipiell sind wir auf

einem guten Weg.

Ja, die Fragen, die ich jetzt

stelle, die sind reine Routine.

Ich muss die fragen.

Fragen Sie einfach.

Wo waren Sie vorgestern am Vormittag?

Zwischen 10 und 11. Was haben

Sie da gemacht?

Da war ich joggen.

Allein?

Ja.

Sport soll gesund sein.

Und gestern am Nachmittag?

Da war ich auf meinem Zimmer.

Allein?

Masturbieren tue ich am liebsten

allein.

Ja, das heißt, wir haben kein

Alibi.

Haben Sie eine Drohne?

Kann ich mir nicht leisten.

Und könnten Sie eine fliegen?

Ich hab keine.

Lass auch keine fliegen.

Jeder Traut, ich kann nach sowas

fliegen, hm?

Herr... Herr Billetsch!

Ja, mit seinem Verhalten hat er

sich jetzt nicht gerade entlastet.

Aber...

seine Aggressivität ist jetzt

auch eine Form von Selbstschutz.

Sie kennen ihn ja gut.

Trauen Sie ihm so einen Anschlag

zu?

Haben Sie eigentlich ein Alibi?

Der Wald ist mein Alibi.

Mhm.

Der schweigt aber.

Bei jeder Befragung.

Blöd.

Kennen Sie den Tatwerk?

Sicher.

Also ich hab mir die Reste angeschaut

vom Hochstand.

Heute in der Früh.

Ich bin froh, dass er nicht näher

am Wald gestanden ist.

Sie machen sich ja mehr Sorgen

um den Wald als um die Apfelbrenner.

Ja, stimmt.

Die Bagage ist mir wurscht.

Seit dem Tod Ihres Bruders offensichtlich

besonders wurscht.

Steigen Sie ein.

Ich zeige Ihnen was.

Was geht's?

Der Weg ist kürzer.

Büromanie.

Ist das krankhaft oder ist es

ein zwanghaftes Verhalten?

Ich mach' selber grad weiterbildungskurse

in Richtung Kriminalpsychologie

und deshalb interessiert mich

das.

Es fällt unter Impulskontrollstörungen.

Aber manche legen auch einen

Brand, weil sie das Feuer lieben.

Den Geruch.

Und das Löschen?

Der Dominik war ja auch bei der

Feuerwehr.

Bestimmt.

Dominik lernt geradezu, einem

frühen Zeitpunkt wahrzunehmen,

wie sich der Drang zum Anzügen

meldet.

Um den Impuls unter Kontrolle

zu kriegen.

Genau.

Es muss ein Zeitraum entstehen,

in dem eine alternative Handlung,

also etwas, das ihm Freude bereitet,

eingesetzt werden kann.

Der Impuls kann nicht wegtherapiert

werden, muss ersetzt werden.

Ja, sicher nicht einfach, aber

toll, wenn's funktioniert.

Ja.

Es bleibt ein Versuch.

Das hätte es werden sollen.

Die neue Schnapsbrennerei.

Ganz schön groß.

Jetzt müssen wir es räumen,

weil es die Bank versteigert.

Nein.

Mama, wir haben einen Hunger.

Ja, ich hol euch gleich Pizas.

Was wollt ihr denn für welche?

Warte, ich hätte gerne eine

Margarita mit Mais, bitte.

Ja, und die ist so wie immer.

Okay.

Entschuldigung.

Kein Problem.

Wir haben alles beisammen

gehabt.

Kredite, sogar einen koreanischen

Investor.

Aus Korea?

Mhm.

Ja, das ist der Alkoholverbrauch

pro Kopf am höchsten von ganz

Asien.

Und zwar nicht Wein oder Bier,

sondern Destillate.

Und so einen Edelbrand hätten

sie in ganz Südkorea getrunken.

Grüß Gott.

Herzlich willkommen.

Grüß Gott.

Grüß Gott.

Grüß Gott.

Grüß Gott.

Hallo.

Grüß Gott.

Grüß Sie.

Grüß Gott.

So, der Herr Bürgermeister ist

auch da.

Bitte.

Das ist der Herr Bürgermeister.

Herzlich willkommen.

Danke.

Sehr freut.

Mädels. Herzliches Grüß Gott.

Dann machen wir ein gescheites

Foto. Also, wir haben die Äpfel

und Sie haben das Geld. Das freut

uns aber sehr. Ja, wir Koreaner

sind geistreiche Menschen und

lieben geistreiche Getränke.

Ja, wir haben den Tod von Janis.

War alles vorbei? Was genau? Wollten

Sie es da herstellen?

Ein Edelbrand aus Bioäpfel.

Der Janis wollte das zuerst mit

den Apfelbrennern zusammen

machen, aber die meisten von

den Deppen wollten nicht auf

Bio umsteigen. Da haben wir uns

halt einen anderen Partner gesucht.

Aber wieso war Ihr Bruder dann

letztes Jahr beim Brennen noch

dabei? Ich glaube, er hat sich

wahrscheinlich überreden

lassen. So, zum letzten Mal.

Abschied nehmen von den Apfelbrennern.

Ist auf Ihre Mafia-Methoden reingefallen.

Was für Mafia-Methoden?

So ähnlich, wie es der Putin

mit dem Prekochchen gemacht hat.

Nach einem Mordsstreit eine

große Versöhnung vortäuschen.

Und dann gibt es plötzlich

einen tödlichen Unfall.

Sie glauben immer noch nicht an

die Unfallversion.

Vielleicht haben Ihre Kollegen

bei der Aufklärung schlampig

gearbeitet. Vielleicht haben

Sie jetzt einen Racheengel

aufgeweckt.

Haben Sie vielleicht Flügel?

Ich sag Ihnen was. Die Apfelbrenner

haben untereinander Probleme.

Mama! Was ist jetzt mit der

Pizza?

Ja, geil.

Du, mit wem redet eure Mama da

eigentlich?

Ich weiß nicht. Vielleicht

interessiert er sich für das

Tag.

Kann schon sein.

Schätzen Sie denn Dominik

jetzt eher als Büromanen oder

Brandstifter ein?

Wie gefährlich ist er?

Na ja, also...

Wenn von ihm nachweislich keine

akute Gefahr für eine bestimmte

Person ausgeht,

dann...

...unterliege ich der Verschwiegenheitspflicht.

Entschuldigung.

Ich komme so leicht in so einen

Verhörmodus.

Berufskrankheit wahrscheinlich.

Ja.

Das kenne ich.

Ich...

...analysiere auch sehr gerne

das Verhalten von meinem Gegenüber.

Interessant.

Wir...

Wir können ja noch einmal auf

einen Kaffee gehen.

Ja.

Gerne.

Ja.

Der Dominik hat sich auffällig

gereizt verhalten bei der Befragung.

Und er verletzt sich selbst.

Er hat Brandwunden auf seiner

Hand.

Oder er hat doch mit Feuer hantiert.

Nein, nein.

Der hat sich brennende Zigaretten

auf der Hand ausgedrückt.

Sein Therapeut sagt, das ist

wie ein Selbsttherapieversuch

von ihm.

Um seinem Lustgefühl am Anzünden

mit einem Schmerzgefühl entgegenzuwirken.

Ja, ob das was hilft?

Das macht ihn für mich nicht

weniger verdächtig.

Zu einer Satzhandlung wirkt

auch nur kurzfristig.

Und muss eigentlich auch wieder

therapiert werden.

Ja, alles muss therapiert

werden.

Und bei dir?

Na ja, der Johannes Laubner hat

bei den Apfelbrennern aussteigen

wollen.

Hat er einen ordentlichen Streit

gegeben, weil er wäre eine

richtig große Konkurrenz

geworden für die Zipfelmützen.

Gut, den Laubner-Akt habe ich

eh schon angefordert.

Ich treffe jetzt erst einmal

den Gerhard Schütz bei der Gerätehalle

von den Apfelbrennern.

Schaffst du es auch dorthin?

Ja, ich komme.

Was muss ich noch alles machen,

Uschi?

Einfach nur Geduld haben.

Es ist wegen dem Lukas.

Ich weiß nicht, wie er reagieren

wird.

Du, dem geht es doch eh schon

wieder gut.

Redet er mit dir?

Nein.

Das ist normal.

Das ist nicht normal.

Ach, in dem Alter schon.

Wie war es so?

Die Polizei will noch unser Drohner

überprüfen.

Das ist schon heftig, was da

gerade passiert.

Hallo, Mama.

Servus.

Servus.

Danke.

Gerne.

Servus.

Grüß Gott, Schein.

Entschuldigung, hat ein

bisschen gedauert.

Na ja, bitte.

Gehen wir gleich hinten rein.

Und diese Krone kann sich jeder

von euch Apfelbrüdern ausborgen?

Ja, jeder, der fliegen kann.

Und wer kann alles fliegen?

Ich?

Der Chef, der Bosch, der Heinl.

Und von ein paar anderen die

Mitarbeiter, die fliegen

können.

Mit den Eigmodellen ist das ja

gar nicht mehr so schwer.

Ja.

Ja, also.

Normal steht die da.

Das wundert mich jetzt, wo die...

Ja.

Warten Sie, ich schau mal nach.

Wir tragen da immer ein, wer es

wann wo wie braucht.

Ja.

Nein, nix.

Darf ich?

Ja, bitte.

Das ist so eine?

Ja, genau.

Mit sechs Probellern.

Wo waren Sie denn gestern am

Abend, Herr Schütz?

Ja, wo wäre ich gewesen sein?

Daheim.

Kannst du mir aber zeigen?

Na sicher.

Ich.

Guter Zeuge.

Was schauen Sie denn jetzt so?

Bin ich jetzt auf einmal verdächtig?

Ja.

Hey, aufpassen.

Das ist giftig.

Der Kollege hat Erfahrung mit

giftigen Substanzen.

Benzin war da auf jeden Fall

keiner drin, Herr Chefkollege.

Mitnehmen müssen wir das

trotzdem.

Da ist ja noch einer.

Ja, wir haben halt mehrere

davon.

Also, wir haben es auf jeden

Fall mit einem identischen Gemisch

vom Brennstoff zu tun.

Das heißt, zwei Brandanschläge,

ein Täter.

Und das ist auch ein Hauptverdächtiger.

Ja, der hat schon Strafen abgesessen,

weil er gern zündelt.

Pyromanen haben ja wie Sexualstraftäter

sehr höhere Fallquoten.

Das ist in Therapie.

Die Gefährlichkeitsprognose

war bei seiner Entlassung zwar

negativ, aber das muss nichts

heißen.

Pyromanie ist auch nicht heilbar,

sagt der Therapeut.

Hat es einen Zusammenhang mit

den Opfern?

Ja, wie er dem Gerhard Schütz,

dass es einer von den Apfelbrennern

die Scheune anzündet hat,

ist er vom Sepp Huber dabei erwischt

worden.

Und er hat ihn auch festhalten

können, bis die Polizei

gekommen ist.

Also, ein Motiv gäbe es da?

Ja, aber zu den zwei anderen Opfern

vom Hochstand haben wir jetzt

keine Verbindung gefunden.

Ja, da sind die zwei.

Und sonst gibt es niemand mit

einem Motiv?

Ja, hat schon mal vor einem

Jahr einen Todesfall bei den Apfelbrennern

gegeben.

Den Johannes Laubner.

Seltsame Häufung.

Laut Ermittlungen war so ein Unfall.

Aber auch nicht alle aus dem Umfeld

des Todesopfers glauben, diese

Version.

Ja, ich habe mir das schon angeschaut,

unsere Kollegen da haben wir so

ein Kaffreinverschulden feststellen

können.

Todesursache war eine Methanolvergiftung.

Also, ich war damals dabei.

Bezüglich der Spuren hat es

nicht einmal Indizien für

einen Anfangsverdacht gegeben.

Das Opfer dürfte einfach beim

Brennern irrtümlicherweise was

vom giftigen Vorlauf erwischt

haben.

Dann bleibt denn der Herrke

Rechtsmediziner.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Grüß euch allseits. - Servus.

Grüß Sie.

Ah, die Chefin ist auch da.

Muss was Wichtiges sein. - Ja.

Und ich bin spät. Sorry, sorry,

sorry, sorry.

Sehen wir was gut.

Der Fall Laubner.

Also, so eine Methanolvergiftung

ist auf jeden Fall was Kompliziertes,

weil die zwei Enzyme Alkoholdehydrogenase

und Aldehyddehydrogenase

das Methanol in der Leber in

Formaldehyd und Ameisensäure

verwandeln.

Also, bis jetzt habe ich nur Ameisensäure

verstanden.

Egal. Also, diese beiden Substanzen

sammeln sich im Körper

und können nur sehr langsam

über die Nieren ausgeschieden

werden.

Die Übersäuerung im Körper

vom Herrn Laubner war schon so

weit fortgeschritten.

Als er im Krankenhaus angekommen

ist, hat die Leber versagt,

kurz darauf gefolgt von einem

multiplen Organversagen.

Und das war's dann.

Auf gut Deutsch, alle haben

glaubt, er hat einen Mords Rausch.

Und in Wirklichkeit war er fast

schon tot.

Na ja, Rausch hat ihm

vielleicht sogar noch das Leben

gerätet.

Ethanol hilft gegen Methanol.

Ganz genau, ja.

Das Tückische bei Methanol ist,

die Vergiftung macht sich erst

Stunden später bemerkbar.

Also genug Zeit, um vom Tatort

alle Sporen und Beweise verschwinden

zu lassen?

Du meinst, der Täter nützt

den Schutz der Gruppe und verwendet

ein Gift,

das beim Schnapsbrennen am Tatort

erst entsteht.

Ein perfekter Mord.

Wie viel von dem Methanol ist

deutlich?

Da reichen schon geringste Mengen.

* Musik *

Grüß dich.

Und, wie ist's schon?

Hallo.

* Musik *

Schaut nach einer Brettli außen

aus.

Glaubst du, die haben nur einen

Apfel Most oder auch einen Apfel

Wein?

Wir sind im Dienst, also kommt

eh noch Süßmost infrage.

Jetzt ist eigentlich die beste

Zeit für Sturm.

Aber gibt's so ein Weingarten

in der Gegend?

Vielleicht haben sich unsere

Kollegen, die den dort vom Laubnahme,

die tauben auch noch für Kulinarisches

interessiert.

Ich glaub, du bist dann dazu,

Gott.

Vielleicht.

Aber für dich wär besser

gewesen, du wärst Restaurant-Tester

geworden, anstatt ein Mittler.

Stimmt.

Ist eigentlich ein Traumberuf.

Bezahlt werden fürs Essen und

Trinken.

So, Froschi.

Hätten Sie kurz Zeit, Frau Laubner?

Ja?

Uns würde interessieren, wie

das genau war damals mit Ihrem

Mann,

nach diesem dreitägigen Schnapsbrennen.

Na ja, ähm ...

Anstatt dass er heimgekommen

ist,

wie sonst auch immer,

hat uns der Gerhard Schütz

angerufen.

Das war sein bester Freund bei

den Apfelbrennern.

Er hat gesagt, dass er einen

ziemlichen Rausch hat.

Und dann haben wir ihn abgeholt.

Lukas, komm, mach die Tür auf!

Na, komm, das geht schon.

Ja, ja, ja.

Hör, komm, komm, komm!

Hör!

Hör!

Fah du!

Ich!

Ja, fahr du, Lukas!

Du, weiter!

Ja, passt schon!

Uschi, es tut mir leid. Boah

Scheiße, ist mir schlecht. Ich

weiß nicht, warum es mir so

arg dreckig geht.

Naja, es ist halt nicht das

erste Mal. Ich habe aber gar

nicht so viel gesoffen. Ich

habe immer nur gekostet, ja.

Und ein paar Bier halt.

Na ja, da wird schon einiges

zusammengekommen sein, gell?

Lukas, bitte fahr vorsichtig.

Ja. Scheiße. Was? Wahnsinn.

Scheiße, ich sehe keine Farben

mehr. Alles schwarz weiß wie

wie in einem alten Film. Wenn

du spalben musst, dann sag es

rechtzeitig, ja. Wir sind eh

gleich daheim. Johannes? Ja.

Und dann sind wir gar nicht

mehr heimgefahren,

sondern gleich weiter ins

Krankenhaus. Der Hannes, der

hat schon gern getrunken, aber

dass der irrtümlich was vom

Vorlauf erwischt hätte, das

habe ich nie geglaubt.

Entschuldigung, drei Most bitte.

Lukas? Drei Most? Ja, Most.

Mach ich. Danke. Ja, wir sind

dabei, den Fall noch einmal aufzurollen,

Frau Laubner. Ah ja.

Wenn man immer wieder kostet,

dann kommt doch einiges

zusammen. Beim Brennen. Und an

dem Abend haben wir ja auch

noch den Abschied von Johannes

gefeiert.

Da ist dann überhaupt noch was

übergeblieben zum Verkaufen.

Genug.

Gegen den Durst trinken wir

Wasser oder Bier. Beim Brennen

kann es ziemlich heiß werden.

Wie erklären Sie sich, dass

der Herr Laubner was von dem

Vorlauf erwischt hat?

Das kann nur im drittag

passiert sein. Zu viel wird er

wahrscheinlich auch gehabt

haben. Der Vorlauf wird ja in

einem eigenen Gefäß aufgefangen.

Und einige von uns füllen sich

das dann in Flaschen ab und

nehmen es mit nach Hause.

Wozu? Und es giftig ist?

Zur äußeren Anwendung.

Das habe ich noch nie gehört.

Zum Einreiben.

Die Franz Brandwein. Die schwören

darauf.

Der Ober hat seine Kühe immer

damit eingeschmiert.

Wenn die irgendwas kommt, dann

ein Bild oder sowas.

Ist auch ein super Reinigungsmittel.

Und? Haben Sie sonst noch was

am Herzen?

Ganz ehrlich, da draußen

läuft der Verrückte herum.

der Menschen obfackelt.

Und Sie sitzen hier und reden

die ganze Zeit vom Laubner

seinem Tod.

Obwohl das ein Unfall war.

Es wäre nicht der erste Fall,

der noch einmal aufgeholt

werden muss.

Herr Bosch.

Kann es sein, dass es in Ihrer

Schnapstruppe ein schwarzes Schaf

gibt, das eine alte Rechnung

begleichen will?

Querulanten gibt es in jedem

Verein.

Aber bei uns?

Der Gerhard Schütz war sein

allerbester Freund.

Andererseits kümmert er sich

sehr um die Witwe, sodass das

fast ausschaut, als wäre da

vorher schon was gewesen.

Wenn Sie verstehen, was ich

meine.

Wenn man ordentlich einen

sitzen hat, kann man schon

einmal etwas verwechseln.

Ja, aber das Methanol, das riecht

man doch.

Na, vielleicht was irgendwo reingemischt.

Zu essen.

Ein Bier vielleicht.

Ja, das Bier stinkt

wahrscheinlich mehr.

Hast du auch seinen Durst?

Ich finde einfach den Bericht

von der Spurensicherung nicht.

Jetzt habe ich einen Durst.

Na endlich.

Da.

Die Untersuchung auf Spuren von

Methylalkohol war sowohl bei

den leeren Mineralwasserflaschen

als auch bei den Bierflaschen

negativ.

So eine kontaminierte Flasche

kann man schon einmal verschwinden

lassen, bevor die Spurensicherung

umtaut ist.

Von den sieben Kissen Bier

waren fünf leer.

Und alle sind untersucht worden.

Wer hat eigentlich damals das

Bier besorgt für die Brennsession?

Das war der Franz Heindl.

Ah, der Wirt.

Na, der Franz Heindl ist doch

der, der im Krankenhaus liegt.

Der Wirt ist der Martin Strobl.

Hä?

Wenn der Wirt in der Gruppe ist,

wieso war der nicht fürs Bier

zuständig?

Ist da damals was recherchiert

worden?

Nein.

Ja.

Keine Ahnung, warum der Franz

das Bier nicht bei mir gekauft

hat.

Ja.

Na, schon seltsam, ne? Für

seinen Freundschaftsbund.

Ich weiß nicht.

Die Jahre davor war das Bier eh

immer von mir.

Und meine Frau liefert auf

jeden Fall immer das Essen.

Vielleicht hat es im Großmarkt

ein super Angebot gegeben.

Da kostet das Bier manchmal

weniger, als ich im Einkauf zahl

dafür.

Wo ist denn der Großmarkt?

Zwischen Glandfeld und Buchweizeng.

Da ist so ein kleiner Gewebepark.

Servus.

Danke, Schütz.

Alles gut. Servus.

Servus.

Ein Schützmenü, bitte.

Was weiß der andere aus dem

Haus?

Ja, wer einer der Angst hat,

dass ihm gerade der Himmel am

Schädel fällt.

Dankeschön.

Die Kollegen haben damals den

Einkauf von Bier gar nicht

überprüft.

Ja, für was auch?

Ja, das werden sie sich

wahrscheinlich auch gedacht

haben.

Mach du den Schütz allein, ja?

Ich nehm den Bogen, okay?

Servus.

Servus.

Herr Schütz, was ist mit der

Drohne?

Ach, tut mir leid. Die hab ich

noch nicht auftreiben können.

Telefonische reicht, hab ich

noch nicht alle, aber ich bin

dabei.

Sie waren ja der beste Freund

von Johannes Laubner.

Ja.

Sicher.

Gott, ob ihn selig.

Den Johnny.

Und von seiner Frau, oder?

Wer sagt denn das?

Scheiß Drohne.

Ja.

Gett, es ging uns drei.

Vielleicht.

Aber der Robert ist auch tot.

Der hat nichts damit zu tun

gehabt.

Kollateralschaden.

Oder sie haben es wirklich auf

uns alle abgesehen.

Aber wie gesagt, ich weiß es

nicht.

Aber wer, wenn er uns kennt,

müssen wir ihn auch kennen.

Was ist mit dem Schütz?

Der Schütz?

Dann frag ich mich, warum es

nicht dich als Ersten erwischt

hat.

Ich nehm' das jetzt mal nicht

persönlich.

Franz.

Ich wünsch dir jetzt, dass du

wieder gesund wirst.

Das ist jetzt das Wichtigste.

Bist du wirklich sicher?

Was?

Dass du mir das wünschst.

Was ist dein Problem?

Wenn ich auch weg bin, dann

weiß es keiner mehr.

außer dir.

Es war alles deine Idee.

Wer weiß, was noch alles in

deinem Schädel steckt.

Franz, du bist ein Trottl. Du

wolltest immer ein Trottl. Und

wirst immer einer sein.

Es ist alles deine Schuld. Es

ist besser, wenn du jetzt ruhig

bist.

Es ist viel besser für deine

Gesundheit.

Entschuldigung. Entschuldigung.

Es gehört... Wo ist denn das?

Büro! Da hinten!

Der Johnny, sag Gott, dass er

aussteigen wird. Der eigenes

Geschäft aufziehen will. Da

war Feierabend auch.

Die Welt wird jetzt deswegen

nicht untergehen. Die ganze

vielleicht nicht.

Wenn sich nachher so aufgeblasen

und egoistisch verhält wie du,

dann ist das mit dem Mafia-Bund

bald vorbei.

Geh! Geh! Geh! Wieso? Ein

bisschen Konkurrenz, das kannst

du ja gegenseitig befruchten.

Ein bisschen. Das hört sich

anders an.

Ich verkauf dann sowieso hauptsächlich

nach Südkorea. Also spielt

sich nicht so oft, bitte.

Viel Spaß mit dir aus Erden.

Ich hab mir immer gedacht, man

stirbt als Apfelbrenner.

Willst du ihn umbringen?

Na, Depp oder?

Wir sind ja nicht bei der Mafia.

Ihr wisst, ich bin Gründungsmitglied.

Ja, Apfelbrenner der ersten

Stunde.

Und ich werde am Ende auch mit

unserer Kutte im Sorg leben. Da

könnt ihr Gift draufnehmen.

Ja, das ist die richtige Haltung.

Du hörst was, Johannes. Gefällt

nicht jedem, was du davor hast?

Ja, was der Johnny machen will,

das geht nicht. Und sowieso.

Und die Apfelbrenner werden

gegen ihn vor Gericht gehen.

Aber es war dann eh gleich

wieder alles total normal. Also

der Vorstand hat er mit dem

Johnny vereinbart,

das er am Anfang weiter in die

Geräte benutzen darf, die dem

Apfelbund gehören. Und ja

sogar ein Abschlussfest.

Als Versöhnung ist vereinbart

worden.

Ist Ihnen das nicht komisch vorgekommen?

Ja schon, aber ich hab da nicht

so drüber nachgedacht.

Also ich mein, das hat Johnny

von selber gehört.

von selber was, was im Vorlauf

erwischt hat. Ja, das hab ich

nie so richtig glauben wollen.

Was haben Sie denn geglaubt?

Ja, hinter vielen Apfelbrennern

kann man sich gut verstecken.

Im Oktober haben Sie gesagt?

Ja.

Hm. Da war das Bier in Aktion.

Schauen wir einmal.

Sieben Kisten Ehrenbräubier.

So eine Menge verkaufen wir

nicht so oft auf einmal. Aha,

da haben wir schon was. Das

könnte sein. 23. Oktober.

Ja, das könnte hinkommen.

Sieben Kisten Ehrenbräubier.

Fünf Mineral.

Und eine Flasche Bier extra.

Aha.

Und war die eine Flasche von

der gleichen Marke?

Ja.

Eine einzelne Flasche Ehrenbräubier.

Gut.

Danke.

Bitteschön.

Wir sind dann im Rittersaal, ja?

Ja.

Bitte schön.

Wir sind dann im Rittersaal, ja?

Ja.

Wo bist du denn da?

Richtig los.

Auf dem Weg zum Rittersaal.

Da wollen Sie den neuen Schnaps

präsentieren.

Gut, ich hole dich ab.

Wir müssen dringend zum Heinle

ins Krankenhaus.

Okay.

Wie ihr vielleicht alle schon

gehört habt,

dem Franz geht es leider sehr

schlecht.

Die Familie wird jeden Cent

brauchen.

Klar.

Aber finanziell ist das für

mehrere von uns scheiße,

wenn die Präsentation abgesagt

werden muss.

Ja, der Behörde überlegt

immer noch,

ob das zu verantworten ist.

Laut den beiden Anschlägen

haben die natürlich die jüngsten

Sicherheitsbedingungen.

Ja, vielleicht kriegen wir ja

wenigstens eine abgespeckte

Version hin.

Wie in der Corona-Zeit.

Ja, genau.

Nur für gladene Gäste

oder wenigstens die wichtigsten

Krasse abnehmen.

Ja?

Danke, Paus.

Bis dann.

Tschüss.

Ah, ist es.

Aber warum müssen wir jetzt

noch mal ins Krankenhaus?

Herr Bergmann, wir hätten da

eine Frage wegen der Präsentation.

können wir ja nicht einen

Polizeischutz haben.

Die Gäste hier oben und unten

in den Torbüken sind ja eh

nicht gefährdet.

Und wenn die Drohne

tatsächlich angreifen sollte,

wenn wir da draußen aufmarschieren,

dann kann man sie einfach abschießen.

dann kann man sie nicht mehr so

gut machen.

Oder ich nehme mein Schrott

quer mit.

Ja, aber da vertschüss sich

dann der Täter.

Wird die Präsentation genehmigt?

Hm.

Na, mit der Polizeischutz

vielleicht schon.

Du meinst?

Liebe Schnapsbrüder, wir

werden uns da was überlegen.

Danke, Herr Heindl.

Alles gut.

Danke.

Na, Sie schauen ja heut schon

besser aus.

Wie geht's?

Können Sie uns trotzdem ein

paar Fragen beantworten?

Herr Heindl, wie der Herr Laubner

beim brennendes Methanol getrunken

hat,

da haben Sie ja das Bier besorgt.

Sie haben damals bei den Ermittlungen

der Polizei ausgesagt,

dass das Bier vom Wirtshaus

Strobl war.

Ja.

Weil's so war, meistens.

Mhm.

Wir wissen aber jetzt, dass Sie

im Großmarkt einkaufen waren.

Wir ...

Wir waren alle unter Schock

damals.

Ich werd mich geirrt haben.

Mhm.

Wir haben die Rechnung vom

Großmarkt.

Und das seltsame ist, Sie haben

sieben Kisten Bier gekauft und

eine Flasche extra.

Warum?

Kann es sein, dass Sie diese

eine Flasche gebraucht haben,

damit denen Kisten, die von der

Polizei untersucht worden sind,

keine fehlt?

Weil die Flasche, in der das

Methanol war, also der giftige

Vorlauf,

der hat ja nach dem Mord entsorgt

werden müssen.

Ich glaube, es ist genug.

Herr Heinl, wir glauben ja

nicht, dass Sie sich das alles

allein ausgedacht haben.

Komm und setz bitte.

Herr Heinl.

Die Flasche?

Ja.

Ich hab Sie entsorgt.

Aber den Vorlauf habe nicht ich

in die Flasche gefüllt.

Was ist denn genau an dem

Morgen passiert?

Es war am dritten Tag vom Brunnen.

Darf ich das aufnehmen?

Und wie schaut's aus?

Ja?

Ich hab sie entsorgt. Aber den

Vorlauf habe nicht ich in die

Flasche gefüllt.

Was ist denn genau an dem

Morgen passiert?

Es war am dritten Tag vom Brennen.

Darf ich das aufnehmen?

Und wie schaut's aus?

Ich war in der Küche mit dem

Sepp.

Der Sepp hat den Vorlauf in die

Flaschen gefüllt.

Und ich hab den Stöpsel wieder

verschlossen.

Und dann haben sie ihm das Bier

zum Trinken gegeben.

Nein.

Ich wünsch dir was.

Das Bier mit dem Methanol hat

ihm der Borsch gegeben.

Gut ist's.

Gut ist's.

Du, ich müsste euch wirklich

keine Sorgen machen.

Wir kooperieren ja sowieso

miteinander.

Nur weil der Laubner bei den Apfelbrennern

aussteigen wollte, hat er sterben

müssen?

Nicht nur deswegen.

Der Sepp Huber.

Der Trottl.

Der hat sich mal im Rausch vor

dem Laubner verplappert.

Der Sepp Huber und ich und der

Bosch.

Wir waren vor 20 Jahren in Ungarn

in eine Alkoholpanscherei mit

Todesfolge verwickelt.

Und damit hat uns der Laubner

erpresst, wie es um die Bedingungen

von seinem Ausstieg gegangen

ist.

Ich will in dem Fall kein

weiteres Opfer.

Ja klar.

Das Krankenzimmer vom Heidel

wird bewacht.

Das kann keiner mehr zu ihm.

Und sein Handy haben wir konfisziert.

Der Bosch darf bei der Schnurpspräsentation

nicht fehlen.

Das Areal dort ist eh übersichtlich.

Die Show läuft auch jedes Jahr

ungefähr gleich ab.

Die Apfelbrenner kommen hier

mit dem Pferdewagen an und

gehen dann zum Tor vom Schloss.

Wo die Gäste auch schon warten.

Und das wird dann auch der

gefährlichste Teil sein.

Wie viele Kollegen brauchen wir

für unseren Plan inklusive

Observierungen?

Wir denken, dass wir ca. 50

Leuten rauskommen.

Ja, ja schon.

Und wo bin ich dann eigentlich?

Wo man dich nicht sieht.

Du bist da.

Bei uns.

Die erste Runde geht auf mich.

Es wird auch bei einer bleiben

müssen.

Wann braucht man einen kleinen

Kopf?

Und gute Nerven.

Ethanol, Methanol.

Ein Buchstabeunterschied

zwischen Genuss und Tod.

Man könnte auch sagen, mit dem

einen geht's schneller, mit dem

anderen langsamer.

Schätzte Kolleginnen, jetzt lebe

ich eh schon länger, weil ich

mit dem Rauchen aufgehört habe.

Wenn ich jetzt noch mit dem Alkohol

aufhöre, was mache ich dann

mit der ganzen gewonnenen

Lebenszeit?

Man könnte ja noch den Zucker

weglassen. Das ist die schlimmste

Droge.

Ja bitte. Und so länger leben,

wenn es nur mehr langweilig ist.

Und? Hast du auch eine Empfehlung

für ein ewiges, fades Leben?

Sport.

Sport? Macht ihr Sport?

Ja sicher.

Warum?

Für einen gesunden, selbstbestimmten

letzten Lebensabschnitt. Ist

wichtig. Gerade für Singles?

Schon gerade für Singles?

Wer hilft dir aus dem Fernsehsessel?

Ein Pfleger.

Na gut. Bevor ich dann für

immer im Fernsehsessel Platz

nehme, ist mein restliches

Leben aber zu kurz, um Schankwein

zu trinken.

Der trinkt sich eh ganz gut.

Frau Wirtel, bei uns ist ein Flaschen

Sauvignon Blanc von 2022.

Ich bin ein Flaschen.

So, was du denn?

Du hast du denn?

*Spring*

* Musik *

Morgen, Sascha.

Sascha, bist du fertig?

Ja, klar. Ich komm schon.

Sascha?

Hallo.

Spiegel einger Gewände?

Ja, bitte.

Du trägst es, Lär.

Ja, das ist der Rest mehr.

* Musik *

Na, bist du eh bereit?

Warum?

Heute ist die Action. Nix.

Bist du als Polizistin gefordert.

Danke für den Hinweis.

Ich hab meine Lehrbücher eh im

Hotel gelassen.

* Musik *

* Musik *

Warte da.

Wenn's jetzt keinen Angriff

gibt, heißt das, es ist doch

ein Apfelbrenner?

Nein, das ist auch nicht zwingend.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

LK 2, bitte kommen. Wie schaut's

bei euch aus?

Hier, LK 2. Zielperson

weiterhin an der Tankstelle.

Kommen.

Gut, danke. Ende.

LK 1, bitte kommen.

Hier, LK 1. Zielperson beim

Motorsehen.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Ich sehe was. Sie kommt. Bernd

aus Richtung Süden. Okay. Es

geht los. Achtung, bereit

machen. Schusswaffengebrauch

freigegeben.

Zugriff. Einsatzende. Kommt Sie

bitte mit. Na bravo. Da haben

wir ganz schön Glück gehabt.

Getroffen hat es keiner?

Die schießen ja mit Platzpatronen.

Die wollen nicht beladen, nicht

die Drohne.

Du hingst ja. Verkiss jetzt.

Kannst du nicht näher ran?

Nein. Das ist zu gefährlich

wegen den Ästen. Komm schon.

Das ist der Laubner Bub.

Kannst du nicht näher ran?

Nein, das ist zu gefährlich

wegen den Ästen.

Komm schon.

Das ist der Laubner Bub.

Wissen Sie schon, wer der Täter

ist?

Ja, Sie, Herr Posch.

Was? Wieso ich?

Sie werden beschuldigt, Herrn

Johannes Laubner vergiftet zu

haben.

Was, Raini?

Wer sagt denn sowas?

Der Herr Heindl hat ein umfassendes

Geständnis abgelegt.

Alles weitere auf dem Posten.

Nehmt es ihn bitte mit.

Dann darf das alles wohl sein.

* Musik *

* Musik *

Scheiße, ihr habt ihn verloren.

* Musik *

Ja, wir wissen ja, wo er wohnt.

Steigt ein.

Komm, steigt durch vorne ein.

* Musik *

Da, da, da, da, die haben wir

da.

Bleibt dran, aber halt Abstand.

Aber der fährt nicht nach Haus.

Der fährt in eine ganz andere

Richtung.

- Ja, so gern. - Venden.

- Ja! - Ja!

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Herr Lauter, sind Sie da drin?

Herr Laubner!

Schleich, zeig, was passiert,

Bus!

Die Polizei, mach uns auf!

* Spannungsvolle Musik *

* Spannungsvolle Musik *

Herr Laubner!

* Musik *

Sehen Sie vernünftig und

kommen Sie raus!

Schleicht euch, ich bring mich

um!

* Musik *

Da stehen Treibstofffässer

rein.

Und er pumpt gerade was in

einem Anister.

Es ist schon genug passiert,

jetzt geben Sie auf!

* Musik *

Ah, Benzin!

Scheiße!

Feuerwehr, Rettung, Verstärkung.

Jetzt machen Sie keinen Blödsinn!

Das nutzt doch niemandem was!

Wieso kannst du nicht mit ihm

reden?

Hast du eine bessere Idee, Frau

Psychologin?

Lass seine Mutter herkommen.

Auf das wär ich auch schon

gekommen.

Und ich probier noch was

anderes.

* Musik *

* Musik *

Hallo!

Michael, wir haben ein Problem.

Ein junger Bursch, was Lukas Laubner

heißt.

Er wollte wahrscheinlich den

Tod von seinem Vater rechnen.

Lukas Laubner? Den kenn ich.

Ja, und er hat sich jetzt in

einer Scheune eingesperrt und

droht sich selbst und alles

hier anzuzünden.

Kannst du herkommen?

Äh, ja. Wo seid ihr?

In Buchweizing. Ich schick dir

die Adresse.

Buchweizing? Da brauch ich

jetzt mindestens 20 Minuten.

Fuck!

Aber ich schick dir trotzdem

die Adressen, ja?

Gut.

Ja, grüße, Frau Laubner. Chefinspektor

Bergmann. Ihr Sohn hat sich in

einer Scheune verschanzt.

Ich bräuchte sie hier.

Ja, äh, er ist der Drohnenpilot.

Es tut mir leid.

Der Lukas.

Ja, aber vielleicht hilft uns

das, wenn Sie herkommen. Ich

schick eine Streife. Die holt

Sie ab.

* Musik *

Ja, die Adresse ist Mostberg 11,

die Scheune vom Johannes Laubner.

Moment.

Eine Streife soll die Mutter

vom Lukas abholen. Sie weiß

Bescheid.

Sie geht's einfach weg oder ich

bring mich auf!

* Musik *

Ich geh jetzt hin und red mit

ihm. Ich hab die am Ohr.

Ja, super. Solange du ihn im

Gespräch halten kannst, kann

er hoffentlich nichts Gröberes

anstellen.

Lukas? Es gibt eine andere

Lösung. Hörst du mich? Es

gibt immer eine andere Lösung.

Für mich nicht mehr.

Das kommt jetzt nur so voran.

Oh!

Bei dem, was ich gemacht hab,

da gibt's keine andere Lösung

mehr.

Anni!

Sag ihm, was du getan hast.

Hast du alles nur im Affekt

gemacht.

Lukas, was du gemacht hast, das...

das war alles im Affekt.

Weil die Polizei nichts gemacht

hat.

Johannes!

Lukas!

Fahr weiter ins Krankenhaus!

Was ist los?

Ah!

Lukas!

Wo passt denn hin?

Ihr habt aber auch nichts

gemacht.

Warum habt ihr nichts gemacht?

Ich weiß, dass die Apfelpläne

einen umgebaut haben.

Ja.

Und wir wissen das jetzt auch.

Du hast recht gehabt.

Und jetzt finden wir gemeinsam

eine andere Lösung.

Bringt das was, wenn ich ihm

sag, dass wir den Mörder seines

Vaters festgenommen haben.

Das könnte gefährlich sein.

Solche Täter richten sich oft

gerade dann selbst, wenn sie

ihr Ziel erreicht haben.

Also auch wenn sie selber nicht...

Anni?

Michael?

Oh Scheiße!

Na jetzt!

Fuck!

Seine Mutter ist auf dem Weg.

Servus!

Haltet euch bitte in Bereitschaft

und möglichst ruhig.

Ihr wisst ja eh was zu tun.

Ja passt.

Passt du, geht auf geht's.

Gut aber leid.

Lukas?

Lukas?

Lukas lass es nicht zu, dass

die Apfelbrenner dein Leben

auch noch kaputt machen.

Servus, heutert euch bitte in

Bereitschaft und möglichst ruhig.

Ihr wisst eh, was du tun hast.

Ja, passt. Auf geht's.

Gut, aber leise.

Lukas?

Lukas, lass es nicht so, dass

die Apfelbrenner dein Leben

auch noch kaputt machen.

Das haben sie nicht verdient.

Lukas?

Lukas?

Das hat doch alles keinen Sinn

mehr.

Lukas, dein Vater kommt dadurch

auch nicht wieder.

Lukas?

Lukas, hörst du mich?

Das schaut jetzt nur im Moment

alles unlösbar aus.

Deine Mutter kommt jetzt auch

her.

Lass es nicht zu, dass sie dich

auch noch verliert.

Das hast du ja echt ganz gut

gemacht, Andi.

Danke.

Hallo.

Du hast ja auch noch deine Verhältnisse.

Das tut weh.

Lustig.

Das schaut fast aus wie verbrannt.

das schaut fast aus wie verbrannt.

ein bisschen ein Mitgefühl,

wenn man jetzt will, weil es

makabere Vergleiche.

Das tut weh.

Das tut weh.

gut.

Das ist ja auch noch mal.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Das ist ja auch noch ein

bisschen.

Ist es dir gut? Ja. Seine

Mutter hatte damals schon Angst,

dass sie sich versorbt, weil

ihn die Geschichte mit seinem

Vater völlig aus der Bann geworfen

hat. Ich habe mir Therapie vorgeschlagen,

aber er wollte nicht. Und als

ich vor zwei Monaten nochmal

angerufen habe, hat sie mir

gesagt,

Geht es dir gut? Ja, und so er

es seinen Menschen bringen kann.

Rassi, sieh zu mir bitte vorn.

Kann man vielleicht zu Recht

hassen, wenn einem sowas

passiert? Keine Ahnung, ich

weiß es nicht.

Mit seiner hasserfüllten Tat

hat er auch demonstriert, wie

ohnmächtig er ist. Ja. Mir

fällt auf was Positives ein.

Und an dem Dominik Belic hilft

es jetzt. Ja. Der wird sehr

erleichtert sein. Ja.

Wo bleibst du denn? Und deine

Tasche? Du, ich bleib noch ein

bisschen. Soll ja eh Urlaubstage

verbrauchen. Ah, ich verstehe.

Ja, ich will mich noch ein

bisschen informieren, wegen

meiner Fortbildung und so, weißt

ja eh.

Wie weit bildest du dich denn

fort? Sehr weit?

Wir sehen uns auf jeden Fall am

Montag im Pirou. Servas. Servas.

Servas.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Servus.

Hallo, Niki.

Am Rückweg?

Klar, alles erledigt.

Gratuliere.

Vor allem auch dir, Ani.

Ich richte es ihr aus.

Bist allein?

Ja, die Ani nimmt heute einen

Urlaubstag.

Verstehe, deswegen rufst du

mich an.

Na so, na, heißt...

Bei dir steh ich immer gleich

unter irgendeinem Verdacht.

Naja, ich kenn halt dein Profil

ganz gut.

Profiling funktioniert bei mir

nicht, ich bin ja kein Täter.

Stimmt, für einen Täter bist

du zu bequem.

Bist eh ein Opfer deiner Hintergedanken.

Hahaha.

Was ist?

Gehen wir was trinken?

Ja, ja.

Träum weiter.

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

* Musik *

Untertitelung des ZDF, 2020

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