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[dröhnende, beklemmende Musik]
[flĂĽstert] Du bist zu alt.
Das muss aufhören.
[TĂĽr geht auf]
[Schritte]
Ich kann nicht mehr.
Die hier hat ein StĂĽck von deinem Knochen abgesplittert.
-[Meret] Was ist das? -Eine Tracker-Kugel.
Hab so was noch nie gesehen, sehr clever.
Also hat er mich absichtlich nicht richtig getroffen.
-Jetzt haben wir Koleev hierhergefĂĽhrt? -Ja.
-[sie atmet bebend] -Meret.
Auf den Kameras ist niemand zu sehen.
Weder drinnen noch drauĂźen.
Lass uns verschwinden, fĂĽr Nina.
Ich haue hier jetzt nicht ab.
Ich will, dass es zu Ende ist.
Wenn du bleibst, bleibe ich auch.
[angespannte Musik]
[Tür wird geöffnet]
Packt eure Sachen, ihr mĂĽsst weg. Wir sind aufgeflogen.
Ich dachte, wir wären hier sicher.
Wer schoss auf dich? Du solltest ins Krankenhaus.
Wir machen jetzt, was dein Vater sagt, Nina.
Ich mach nichts, bis ihr mir nicht die Wahrheit sagt.
Wer seid ihr?
Nina…
Jetzt hol bitte deine Sachen. Wir reden morgen, okay?
Bitte. Hm?
Das sagst du immer.
Wir sind in einem safehouse, Mama wurde angeschossen
und diese Frau hängt seit Tagen an uns wie 'ne Klette.
Das ist nicht normal.
-[Simon seufzt] -[RegaltĂĽr schlieĂźt sich]
[beklemmende, spannungsgeladene Musik]
Das war fĂĽr dich.
Falls uns was passiert. Das sind ein paar Antworten.
Unten im Van ist ein Laptop. Ă–ffne einfach die Datei.
Okay, sie sind da.
Kommt.
Bitte, Yul. Kommt.
[Waffen werden entsichert]
Da drin ist ein 16-jähriges Mädchen. Kein einziger Kratzer.
Verstanden.
Und der Rest…
…geschlossene Särge, Ihre Ex auch.
Und Ihre.
Touché.
Diese TĂĽr hier fĂĽhrt raus auf ein stillgelegtes Treppenhaus.
Die nehmen die andere Treppe. Ihr werdet euch nicht begegnen.
Katya bringt dich und Yul raus.
-Was? -[Simon] Katya?
Ist dir bewusst, worum wir dich bitten?
-Ja. -Okay.
WeiĂźt du noch, der Ort, an dem wir Gregor fanden?
Da treffen wir uns.
Okay.
Kommt.
-Ich will das nicht. -[Meret] Ninja…
Ich kann das nicht machen, wenn du hierbleibst.
Bringst du sie um?
[atmet tief ein]
Ohne selber dabei zu sterben?
Auf jeden Fall.
Wir lieben dich.
Hey, Nina, es tut mir leid, du musst gehen. Du musst gehen.
[beklemmende Musik]
[Metin] Die Nadel im Heuhaufen, hm?
Sind zehn Stockwerke.
[Metin] Auf der Klingel sind es neun.
Okay, wir starten ganz oben. Metin und ich machen die Vorhut.
Vielleicht bringen wir es leise ĂĽber die BĂĽhne.
[pulsierende, spannende Musik]
[Piepen]
Steigt ein.
Wie kommen die weg, ohne den Van?
Du hast sie doch gehört. Ich soll euch wegbringen.
Mann, die sterben da oben!
Mama wurde angeschossen, Papa hat das Ding im Kopf,
und jetzt sind hier Männer mit Waffen.
Nina… [keucht]
Wir überlegen uns was, okay? Wir…
Wir warten auf sie.
Wir warten auf sie.
Steig bitte erst mal ein, bitte.
[schnieft]
Steig ein.
[pulsierende, unheilvolle Musik]
[Piepen, Verriegelung schnappt]
[Russisch] Du hast deine Geliebte vergiftet und dein Kind getötet.
Darum wolltest du mir nichts ĂĽber Belarus sagen.
-Wie hast du mich gefunden? -Ist das wichtig?
Ja, weil das bedeutet, dass jemand aus meinem Team redet.
Mein Vater ist in Berlin.
Er hat Auken angerufen.
-Du hast dein Kind getötet? -Nein.
Jemand hat dir Lügenmärchen erzählt.
Ich bin hier, um sie zu retten.
In Belarus ist viel Mist passiert, ich bin nicht stolz drauf.
Am Ende haben sie meine Tochter entfĂĽhrt, sie ist jetzt da oben.
Ich hole sie zurĂĽck.
Bist du verrĂĽckt geworden?
[unverständliche Funksprüche]
Das kannst du nicht tun!
Nicht auf deutschem Boden und als Mann der Botschafterin.
[Jonas, Deutsch] Alles gesichert, Sie können kommen.
[Russisch] Wenn du jetzt aussteigst…
[Deutsch] Ich komme.
[Russisch] Josef!
ScheiĂźe.
[seufzt]
Bring mich von hier weg.
[Motor springt an]
Schnell!
[Koleev, Deutsch] Hey, ihr zwei.
Ich mach euch ein Angebot.
[Waffe wird entsichert]
[kĂĽhle, spannungsgeladene Musik]
Wow.
Schade.
-Ich hab den ganzen SpaĂź verpasst. -[lacht leise]
Es sind nur die beiden, das Mädchen ist nicht hier.
[Koleev] Sie bekommen wir auch noch.
Aber Sie haben's geschafft.
Wer hätte das gedacht, hm? [lacht]
[atmet ein] Bravo.
Hm?
Komm.
[Koleev räuspert sich]
Töte sie.
[Koleev] Hm?
[Jonas schluckt]
-[Schüsse] -[Jonas ächzt]
[Kugeln prallen an MetalltĂĽr ab]
[spannende Musik]
[Russisch] ScheiĂźe!
[Jonas ächzt und röchelt]
[Deutsch] Hältst du mich für dumm?
[röchelt]
Hotelzimmer haben Spiegel.
Und, was schreibt deine Ex, hm?
Hey.
"Ich habe dich leben lassen, nie deine Familie bedroht.
Ich bin nicht dein Feind." Sie meint mich, hm?
[keucht nervös]
Deine Antwort?
"Ich helfe, aber du musst Koleev töten.
Ich kann nicht. Sasha wĂĽrde mich umbringen."
Ja.
Und Sasha lässt auch ausrichten, das passiert, wenn du sein Kind bedrohst.
[Stille]
[atmet bebend]
[gleißende Cello-Klänge]
[Piepen, Verriegelung schnappt]
[spannungsgeladene Musik]
[atmet ein]
[Piepen]
[atmet nervös]
[RĂĽtteln an der TĂĽr]
[Piepen]
[Musik stoppt]
-[SchĂĽsse] -[Mann] ScheiĂźe!
[ächzt]
[SchĂĽsse]
-[Waffenmagazin schnappt] -[Koleev] Los!
[SchĂĽsse]
[Keuchen]
-[Mann ächzt] -[Klinge wird gezogen, Glas zerscheppert]
[er ächzt, fällt]
-[Messerhieb] -[er schreit]
-[Messerhieb] -[er röchelt]
[röchelt]
[SchĂĽsse]
[Zischen]
[SchĂĽsse]
[Koleev ächzt]
-[hoher verzerrter Ton] -[Simon ächzt]
[weiter verzerrter Ton]
[Hämmern an der Tür]
[Koleev, Russisch] ScheiĂźe!
[atmet schwer]
[atmet bebend]
-[verzerrter Ton] -[Pulsieren]
-[Hämmern an der Tür] -[Ton verhallt]
[atmet bebend]
[er stöhnt]
[seine Waffe klickt]
-[Piepen, TĂĽr wird entriegelt] -[Deutsch] Okay.
[ächzt]
-[emotionale Streichmusik] -[sie schnieft]
[Deutsch] Hey, Ninja.
Wahrscheinlich hasst du es, wenn ich das jetzt sage.
Aber wann immer "jetzt" ist.
Wir nehmen das an deinem 10. Geburtstag auf.
Und, na ja, eigentlich wollen wir, dass du dir das niemals ansehen musst.
[Meret] Aber wenn du's jetzt siehst, dann…
…ist vermutlich etwas Schlimmes passiert.
-[verzerrter Ton] -[dumpfes Pulsieren]
[keucht]
[Meret] Also, bevor's dich gab,
da haben dein Vater und ich fĂĽr den BND gearbeitet.
Wir waren Agenten.
Wir hatten falsche Namen,
falsche Identitäten, falsche Vergangenheiten.
[Simon] Und als du dann da warst, haben wir damit aufgehört,
weil wir wollten, dass du ein normales Leben fĂĽhrst.
Mit normalen Eltern.
[lacht] Entschuldige.
[Meret kichert im Video]
[Simon] Irgendwann haben wir angefangen, das, was wir konnten, wieder zu nutzen.
[Meret] Wir hatten ein zweites Leben.
Neben dem, was du mit uns hattest.
[verzerrter Ton]
[Simon] Und wenn du bemerkt hast, dass wir irgendwas vor dir verbergen,
dann war es genau das.
[Meret] Wir haben uns geschworen, dich immer zu beschĂĽtzen.
Nichts, was wir je getan haben,
war uns so wichtig, wie fĂĽr dich da zu sein.
Die werden viel über uns erzählen.
Behaupten, wir wären schlechte Menschen.
[Meret] Fähig zu schrecklichen Dingen.
[Simon] Aber du, du kennst uns, du, du…
Du weiĂźt, wer wir wirklich sind.
[Mann ächzt]
-[Simon] Wir lieben dich. -Wir lieben dich.
-[Simon stöhnt] -[verzerrter Ton]
-[ächzt] -[dumpfes Pulsieren]
[schnieft]
-[Aufprall] -[er ächzt]
[Messerhieb]
[Schuss]
[SchĂĽsse]
-[er röchelt] -[Schüsse]
[ächzt]
[hustet und keucht]
[beklemmende, wummernde Musik]
Wir mĂĽssen fahren.
[Motor springt an]
ScheiĂźe, meine Eltern!
-Ich lasse die nicht einfach hier. -Nina?
Wenn wir da jetzt hochgehen, dann sind wir beide tot.
Wenn die sterben, habe ich niemanden mehr.
Das stimmt nicht.
Du hast mich.
Ich kenne dich doch ĂĽberhaupt nicht.
Du musst mir jetzt vertrauen.
Tue ich aber nicht. Wieso sollte ich auch?
[Katya keucht]
Weil ich…
[bedrohliche Musik]
[Meret] Die Trage, Yul!
-[Nina] Papa? -Weiter.
-[Katya] Okay. -[Nina] Was ist mit ihm?
-[Meret] Der Kopf. Lass los. -[Katya] Okay.
[hustet]
[Meret] Okay, hier ein, die FĂĽĂźe. Nina! Die FĂĽĂźe.
Eins, zwei, zu drei!
[alle ächzen]
[Meret] Okay.
Weg, weg, weg!
[Motor springt an]
[treibende Musik]
Wir brauchen hier Hilfe, bitte!
Das ist mein Mann. Er hat ein Aneurysma.
Er ist seit etwa 20 Minuten ohnmächtig. Wir hatten einen Unfall.
SAB-Verdacht. Nitro geben. Welcher Schockraum?
[Pfleger] Drei.
[Frau] Sagt im OP Bescheid. Wir machen ein CT.
Komm zu mir zurĂĽck. Ich schaffe das nicht alleine.
-Wie heiĂźt der Patient? -Simon.
-[Arzt 1] Okay. -[Pflegerin] OP im 15.
-[Arzt 2] …das Monitoring. -[Arzt 1] Monitoring läuft.
So, wir mĂĽssen mal durch hier, bitte. Geht Sie mal zur Seite.
Hey.
[Meret seufzt]
[ruhige, spannungsgeladene Musik]
[sie seufzt]
[Russisch] Wir mĂĽssen ĂĽber Josef reden.
Okay. Was hat er jetzt schon wieder angestellt?
Seestern ist tot.
Was?
Selbstmord.
Das ist noch nicht alles.
Ich weiĂź jetzt, was in Belarus passiert ist.
[seufzt]
Mit wem hab ich all die Jahre gelebt?
Was soll ich tun?
Ich will hier Botschafterin bleiben.
Meine Ehe ist vorbei.
Egal, ob wir uns scheiden lassen oder nicht.
Aber Koleev kann nicht länger mit mir hierbleiben.
Ich fürchte, das ist nicht möglich.
Warum nicht?
Seestern ist tot.
Du brauchst keinen VerbindungsfĂĽhrer, aber definitiv einen Botschafter.
Warum musste er Selbstmord begehen?
-Wer? -Seestern, wer denn sonst?
[sie lacht leise]
Wenn ich dir deinen Maulwurf zurückhole…
…könnte ich Botschafterin sein…
…und Verbindungsführerin.
Du hast gerade "er" gesagt.
Aber die vom BND sagte mir…
…dass Seestern…
…eine Frau war.
Dann hat er seine Spuren verwischt und jemand anderen hingehalten.
Was fĂĽr eine clevere Tochter ich doch habe.
Was für ein helles Köpfchen.
[er lacht]
[Sirenen im Hintergrund]
[unverständliches Gemurmel]
[Winkelschleifer]
[Deutsch] Krieg ich mein Handy wieder?
Das ist ein Beweismittel.
Na komm.
[Ben seufzt]
Wenn dich der Informant kontaktiert, gibst du mir sofort Bescheid.
Ja, versprochen.
Stellt euch vor, was wir mit so was erreichen könnten.
Undokumentierte Spione, aber in unserem Auftrag.
Das sagst du jetzt ernsthaft vor den internen Ermittlungen?
[Ben] Ist nur ein Gedanke.
[spannungsgeladene Musik]
[es klopft an der TĂĽr]
[Tür wird geöffnet]
-[Russisch] Gib mir eine Minute. -NatĂĽrlich.
[seufzt]
[seufzt]
Zeit, nach Moskau zurĂĽckzukehren.
Du hast doch gesagt, du willst nie wieder zurĂĽck.
Ich meine dich.
Bist du bereit, nach Hause zurĂĽckzukehren?
Und mich hier Botschafterin sein zu lassen?
[gefĂĽhlvolle Musik]
Haben wir einen Deal?
[er seufzt tief]
[Koleev] Hm.
Okay.
Na los, mach dich frisch.
Ich bringe dir frische Kleidung.
[er schnauft leise]
[Deutsch] Hat sich das auch so angefĂĽhlt, als ich operiert wurde?
Das ganze Warten.
Du hast es geschafft.
Und dein Vater wird es auch schaffen.
[Yul] Ich hol was zu essen.
Mag jemand mitkommen?
[Meret] Ich geh mal an die frische Luft.
Okay.
Ich bitte dich, dass ich es ihr sagen darf.
Ja?
Okay.
Danke.
[atmet ein]
[Tür wird geöffnet]
[TĂĽr wird geschlossen]
[seufzt leise]
[seufzt]
[schluchzt]
[weint]
-[atmet schwer] -[schluckt]
[Russisch] Herr Koleev, die Botschafterin musste gehen.
Sie hat darum gebeten, dass Sie dort warten.
Hat sie gesagt, wie lange?
[Veras Attaché] Nein.
Aber ich soll Ihnen ausrichten, dass der Transfer organisiert ist.
Alles ist vorbereitet.
[schnieft]
[spannungsgeladene Streichmusik]
[Tür öffnet sich]
-[Musik wird verhängnisvoll] -[Revolver klickt]
[Sasha] Sei nicht so ĂĽberrascht, mich zu sehen, Josef.
Du müsstest früher oder später ohnehin für deine Verfehlungen bezahlen.
[Sasha atmet ein]
Ungeziefer muss beseitigt werden.
Und du hast 16 Jahre länger gelebt, als du es verdient hättest.
[Musik steigert sich dramatisch]
[Musik stoppt]
[Deutsch] Hallo, Seestern.
Wo ist Koleev?
Ich muss sagen, ich bin beeindruckt.
Einfach so jemand anderen als Maulwurf zu framen.
Wissen Sie, was es mich gekostet hat, sie zu töten?
Und jetzt dieser Mist in Schöneberg?
Ihr seid alle total bekloppt.
Das war alles mein Mann.
Ich bin nicht wie er.
Und das wirst du sehr schnell merken.
Ich bin jetzt deine VerbindungsfĂĽhrerin.
Ich hab die Schnauze voll.
Ich hätte zu meinen Vorgesetzten gehen sollen,
als ihr mich angesprochen habt.
Es ist vorbei.
Sei nicht albern.
Bitte.
Wir fangen doch…
…gerade erst an.
[Ben, Aufnahme] Wissen Sie, was es mich gekostet hat, sie zu töten?
Und jetzt dieser Mist in Schöneberg?
Ihr seid alle total…
[sie lacht leise]
Wir werden so viel SpaĂź haben.
Ich melde mich.
[Ärztin] Frau Schäfer?
-Ihr Mann hatte unglaubliches GlĂĽck. -Hm.
Wir konnten das Aneurysma entfernen.
Es geht ihm gut.
Kommen Sie bitte mit. Ich bringe Sie zu ihm, ja?
Er ist schon wach und hat nach Ihnen gefragt.
[Freiton]
[Handy klingelt]
[Katya] Julika?
Ja?
WeiĂźt du, wer dran ist?
Ich nehme an, Katya.
Habt ihr Koleev?
Ähm, noch nicht, aber…
Ich habe Vera Koleeva alles erzählt, also…
Wenn wir ihn nicht kriegen, kriegt ihn Sasha.
Ich will einen Deal.
[Julika] Was bietest du an?
[spannungsgeladene Musik]
[seufzt leise]
[es klopft an der TĂĽr]
[er schnieft]
-Du sitzt ja schon. -[Simon] Mhm.
[er lacht]
Zwanzig Minuten später…
…und ich hätte einen Hirnschaden, meinte der Onkel Doktor.
Wäre keinem aufgefallen.
-[sie kichert] -[er lacht und hustet]
Hör auf.
[er räuspert sich]
-[flĂĽstert] Wo kann ich anfassen? -Vorsichtig.
-Hier ist 'ne Stelle. -Ich soll…[murrt]
Wo ist Nina?
Unten im Wartebereich.
Sobald du bereit bist, hauen wir ab aus Berlin. Ja?
-[Meret] Hm? -[Simon] Hm.
[er seufzt]
Geht schon.
[er stöhnt]
-[Meret, sanft] Okay. -[er räuspert sich]
[er ächzt]
[ächzt]
-[Meret] Willst du Wasser? -M-m.
[er stöhnt]
Hör auf.
[er seufzt]
Ich habe ein Kind gestohlen, um unsere Ehe zu retten.
Wir haben beide ein Kind gestohlen.
[Simon] M-m.
Und…
…ich hab dich angelogen.
Weil ich wusste, dass du sie zurĂĽckgeben wirst.
Vielleicht. Wahrscheinlich, ja.
Aber ich wusste nicht, wie sehr ich ein Kind wollte…
…bis ich es hatte.
Ich hab jahrelang versucht, ein guter Mensch zu sein.
[er ächzt]
Hab versucht…
…all die Dinge, die ich getan hab, alles…
…irgendwie rückgängig zu machen.
Ich weiĂź nicht, wer ich war,
im Hotelzimmer in den letzten Tagen, mit 'ner Waffe.
Aber ich will so nicht sein.
Meret, ich will so nicht sein.
[gefĂĽhlvolle Musik]
Mit dir zusammen zu sein, das…
Manchmal, da…
Das bringt aus mir das Hässlichste raus.
Ich weiĂź jetzt nicht, was ich damit machen soll.
Wir hätten uns trennen sollen damals.
Es war vorbei.
Und jetzt ist es wieder vorbei, oder?
Ich glaube, ja.
Wo ist Mama?
Koleev weiĂź, dass wir hier sind.
Deine Mama redet mit dem BND, damit Simon Personenschutz bekommt.
Ich soll dich schnell von hier wegbringen.
-[Meret] Wo ist Nina? -[Yul] Bei Katya.
[bedrohliche Musik]
[Auto fährt vor]
[treibende Musik]
[flüstert] Zielperson…
[pulsierende Musik]
-Ich war nicht sicher, ob du kommst. -Ich auch nicht.
Steig ein.
[Simon atmet schwer]
Zugriff.
[Sirene]
[Mann 1] Stopp! Polizei!
[Frau] Bleiben Sie stehen!
-[Mann 2] Stehen bleiben! -[Mann 3] Polizei!
-Runter. -[sie ächzt]
-[Mann 2] Haltet sie am Boden! -[Polizeisirenen heulen]
[Mann 2] Runter auf die Knie!
[Mann 1] Meret Schäfer, Sie sind festgenommen.
Der Tatvorwurf lautet Mord.
Sie müssen sich nicht zu den Vorwürfen äußern.
Alles, was Sie sagen, kann gegen Sie verwendet werden.
Diese Polizisten verhaften Sie fĂĽr den Mord an Jonas Auken.
[Mann 1] Sie haben das Recht auf einen Verteidiger.
-Außerdem haben Sie das Recht… -[Stimmen verhallen]
Nina…
[leise] Katya.
[wehmĂĽtige, beklemmende Musik]
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