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Original subtitles

[gespenstische Musik]

Wo sind wir hier?

[Simon] Die Wohnung gehört einem Freund. Hier sind wir sicher.

-Warum kann ich nicht rausgucken? -Der KĂĽhlschrank ist voll, entspannt euch.

Papa, das ist doch keine normale Wohnung.

[Piepen]

[beklemmende Musik]

[Tasten klicken]

[Freiton]

-[Mailbox] …Nachricht hinterlassen. -Meret, wo bist du?

Koleev hat einen Maulwurf im BND.

Wir sind aufgeflogen.

The Garden ist verloren. Alles vorbei. Alles weg.

[kĂĽhle, beklemmende Musik]

[hustet]

[keucht]

[dumpfer Ton]

[Jonas ist unverständlich]

[schnauft]

[atmet bebend aus]

[klare Stimme] Hotel Schöner Blick, Zimmer 12.

[beklemmende Musik]

[Poltern]

[sie keucht]

Du Wichser, er wird mich umbringen.

Du hast gesagt, ich soll dich zu ihm bringen.

Aber nicht gefesselt und auf 'nem Tablett serviert.

LÄDT VERDECKTE ALIAS…

[Simon] Komm schon, Meret, wo bist du?

-[Piepen] -[Tippen]

GANZE DATENBANK DURCHSUCHEN

[spannungsgeladene Musik]

[Freiton]

-[er seufzt] -[Piepen]

BRUTE-FORCE-TOOL INITIIEREN

[Musik steigert sich]

[Musik verebbt]

Katya, wo ist Nina?

[Katya] Sie hat sich hingelegt.

-Wir mĂĽssen ihr was sagen. -Nein.

Nicht die Wahrheit. Sie weiĂź nicht mal, wo sie ist.

Ich hab dir vertraut. Bring mich nicht dazu, es zu bereuen.

[er geht raus]

[Meret flüstert] Jonas…

Wir hatten doch einmal eine Idee von Zukunft.

Was man sich ausdenkt, wenn der Mond richtig steht.

Lass uns zusammenhalten.

Hauen wir jetzt zusammen ab?

[spannungsgeladene Musik]

[Feuerzeugdeckel klickt]

[FeuerzeugzĂĽnder schnappt]

Sorry, mein Handy hat mal wieder die Schlüsselkarte gelöscht.

[Frau] Kein Problem.

[spannungsvolle Musik]

-[Waffe klickt] -[Simon] Weg von ihr.

[Jonas ächzt]

[Jonas stöhnt]

Was machst du?

Ich sah Gregor sterben.

Die haben ihn getötet, Meret.

Quasi verrecken lassen.

Durchtrennten seine Oberschenkel-Arterie.

Während du Koleevs Handlanger gebumst hast.

[beklemmende Musik]

[schnauft abfällig]

[keucht]

[Schuss]

Mach mit ihm, was du willst.

Aber er ist eine Gefahr fĂĽr uns, das weiĂźt du.

[Revolver klickt]

[er ächzt]

[atmet aus]

-[Meret] Koleev ist auf dem Weg hierher. -Was?

Fuck.

Wir sind aufgeflogen. Die wissen, wo wir wohnen.

[Papier wird zerrissen]

-Wo ist Nina? -In Sicherheit.

Fuck, das sind zu viele. Komm.

[bedrohliche Musik]

Los.

[Waffen werden entsichert]

Durchsucht das ganze Hotel.

Sichern.

-[Mann 1] Du rechts, ich unten. -[Mann 2] Gut.

-[Jonas stöhnt] -[Waffe klickt]

[Jonas seufzt] ScheiĂźe.

[Koleev] Hatten Sie Helena Kohn wirklich oder war das gelogen?

[Jonas schnauft]

NatĂĽrlich hatte ich sie.

Aber Karl war schneller hier als Sie.

[ächzt]

[er lässt Feuerzeug schnappen]

[Feuerzeug schnappt]

Warum sind Sie bei dieser Operation so eine Niete?

[Jonas atmet aus]

-Die sind gut. -Und Sie sind was?

[Feuerzeug schnappt kontinuierlich]

Ich kenne Helena von frĂĽher.

-Ich kannte sie als Charlotte. -Woher?

Vor langer Zeit dachte ich, wir wären verliebt.

Vor Jahren, als ich den Job im Marrakesch hatte.

Sie ist eine Macherin. Draufgängerin.

Klingt so, als wären Sie immer noch verliebt.

Sehe ich vielleicht so aus?

Wenn das keine Liebe ist…

Also…

-Wie finden wir sie? -Gar nicht.

Sie findet uns.

Das garantiere ich Ihnen.

[Julika] Es kommen immer mehr Mitteilungen rein.

Wir mĂĽssen die Nachricht ĂĽber den Maulwurf zu Ben bringen.

-Wir sollten das Team klein halten. -Das ist 'ne groĂźe Sache.

Das können wir nicht einfach so ganz unten in seine Ablage legen.

[Alice räuspert sich]

Weißt du…

Ich bin mir bei zwei Sachen sicher.

Wir beide, wir können uns vertrauen.

Ben können wir nicht vertrauen.

Aber wir mĂĽssen zu unserem Vorgesetzten.

Seit wann kĂĽmmert dich, was er denkt?

Wir dĂĽrfen den Maulwurf nicht verschrecken.

Plus…

Wir sind ein ziemlich gut aussehendes Team.

Alice…

-Regeln sind Regeln. -Und ein Deal ist ein Deal.

Aber wenn man das Leben passieren lässt,

dann gibt's einem manchmal auch was Schönes.

-Pizza? -Nein.

Einen Kuss.

[gefĂĽhlvolle Cello-Musik]

Und den Menschen zurĂĽck, den man liebt.

Nee, das war nicht…

Ähm…

-Es kommen immer noch Nachrichten? -[Julika] Ja.

Das ist ein fortlaufendes Gespräch.

-Und du kennst den Absender nicht? -Nein.

Aber die Person weiĂź alles, was vor 16 Jahren in Belarus passiert ist.

Gregor benutzte eine menschliche Quelle, Katya Volkova.

Sie war die honeytrap, um Koleev zum Ăśberlaufen zu bringen.

Aber als er erfuhr, dass er manipuliert wurde,

hat er sich auf schreckliche Weise gewehrt.

Jetzt begleicht er alte Rechnungen. Gregor war eine davon.

Damit er hier ungestört seinen Maulwurf im BND führen kann.

Unsere VerbĂĽndeten werden uns wieder jahrelang ignorieren.

Und nichts mit uns teilen.

Wir mĂĽssen diesen Maulwurf finden.

Ja.

Warum habt ihr Koleev gehen lassen? Er stand doch direkt vor euch.

Das ging alles ganz schnell. Seine Leute haben ihn da rausgeholt.

-Und Alice war aber vor dir da? -Ja.

Und was hat sie gemacht?

[schwebende, spannungsgeladene Musik]

Ich hab's nicht so genau gesehen.

-Sie hat also nicht ihre Waffe gezogen? -Doch.

Aber…

Aber was?

Sie haben miteinander geredet.

Und dann hat sie ihre Waffe gesenkt.

Ihre Waffe gesenkt?

Er hat also mit ihr geredet. Was genau hat er gesagt?

Das steht ja im Bericht.

"Lächle, lächle, ich hoffe immer, das Glück verglüht."

-Was heiĂźt das? -Keine Ahnung.

Das kann schlecht ĂĽbersetzt sein. Alice spricht schlecht Russisch.

Alice unterhält sich auf schlechtem Russisch mit Koleev.

Sie senkt ihre Waffe. Er steigt in den Van und fährt davon.

Was willst du damit sagen?

[Musik wird intensiver]

Das Gleiche, was du auch denkst, wenn du ehrlich bist.

-Darum bist du allein hergekommen, oder? -Ich bin allein hier, weil…

Weil?

Alice ist nie und nimmer der Maulwurf.

[Musik stoppt]

Ich hoffe, dass du recht hast.

Ist zum GlĂĽck nicht unser Job, das herauszufinden.

-Das ist mein Handy! -Ich muss es leider behalten.

Stellst du mich bitte zu Interne Ermittlungen durch?

[treibende, spannungsvolle Musik]

[Mann] Schönen guten Tag, die Herrschaften.

Ich bitte Sie hiermit alle, die Arbeit einzustellen.

Wir sehen uns hier mal ein bisschen um.

Vielen Dank fĂĽr Ihre Kooperation.

Sucht nach Wanzen. Unter jedem Tisch, jeder Lampe.

Ben einzuweihen war ein Fehler.

Wir brauchen keinen Aktionismus, sondern FeingefĂĽhl.

-Was hat Koleev dir wirklich gesagt? -Habe ich doch erzählt.

-Ich kann nichts dafĂĽr, wenn's Unsinn ist. -Sag's noch mal.

Auf Russisch. Was du gehört hast.

Vielleicht kann ich's besser ĂĽbersetzen.

Du glaubst mir nicht?

Ich glaube nicht, dass du dumm bist.

Aber was du getan hast, war dumm. Und fahrlässig.

Du hast Gregors Mörder entkommen lassen.

Es ging so schnell. Ich hatte keine Verstärkung.

-Doch, mich. Ich war da. -Du bist Analystin.

Keine Operative, und das weiĂźt du selbst.

Ich wollte uns nicht in Gefahr bringen.

Aber du bist auch kein Feigling.

[weinerlich] Und was bin ich dann?

[pulsierende, spannungsgeladene Musik]

Ich weiĂź es nicht.

Wenn du dich entschieden hast, was ich bin, bitte…

…ruf mich nicht an.

Alice im Wanzenland.

Ihr fangt mit mir an?

Keine Sorge, alle kommen ran.

Bis später.

Verlass dich nicht darauf.

-[unverständlich] -[spannungsgeladene Musik]

Egal, was passiert, du hast das Richtige getan.

Die Kollegen haben was gefunden.

[Mann] Ich will die FingerabdrĂĽcke.

[leise] Gib mir Bescheid, wenn ihr was habt.

[unverständliches Gemurmel]

[TĂĽrentriegelung piept]

Wie geht's dir?

Meine Eltern waren immer so perfekt, dass es fast schon nervig war.

Auf einmal lügen die, hauen ständig ab, schlagen Leute und haben 'ne Waffe.

WeiĂźt du was? Es hat alles angefangen, seitdem du aufgekreuzt bist.

Wer bist du?

Ich bin eine alte Freundin, ich…

-Ich lebe in Oslo, und ich… -Hör auf, mich anzulügen.

Ich weiĂź nicht, was ich dir sagen soll.

Irgendjemand muss mal anfangen, die Wahrheit zu sagen.

[Katya seufzt]

[Katya] Ich kenne deine Eltern noch von frĂĽher.

Es ging mir lange nicht gut.

Jetzt, seitdem ich…

Seit Kurzem finde ich zurĂĽck zu meiner Kraft.

Aber du…

Du hast deine schon.

Du bist wirklich eine…

[lacht sanft] Eine ganz beeindruckende, starke junge Frau.

[traurige Musik]

Deine Eltern sehen dich genauso.

Mein Vater vielleicht.

Meine Mutter nicht.

Du irrst dich.

Du irrst dich, was Meret angeht.

Sie wĂĽrde die Welt auf den Kopf stellen, um dich zu beschĂĽtzen.

Es wird nicht alles nur mit Worten gesagt.

Meret, warte.

Es tut mir leid.

Das mit Gregor…

Weißt du, Gregor und ich, das war nie…

Aber ich…

…weiß, was er dir bedeutet hat und was du verloren hast.

[leise] Danke.

[sie schnieft]

[Tür fällt zu]

Ist "danke" alles, was du mir zu sagen hast?

Was soll ich dir sagen?

Na ja, so was wie die Wahrheit.

Was soll ich sagen?

Es tut mir leid, dass ich eine Affäre in Marrakesch hatte. Das?

Es geht mir nicht darum.

Ich dachte, du liegst tot im Hotelzimmer.

[Meret] Ich wollte Informationen bekommen. Das ist doch Teil unserer Arbeit.

-Was ist daran so abwegig? -Informationen?

Ja, Informationen?

Wir haben unser Haus verloren.

Ich das Restaurant.

Simon und Meret Schäfer gibt's nicht mehr. Wir sind komplett am Arsch!

Wir haben alles verloren, alles!

So.

[Zahnbürste fällt ins Waschbecken]

Das alles beginnt also an dem Punkt, wo ich in ein Hotelzimmer gehe?

Das beginnt nicht frĂĽher?

Nicht damals, als du entscheiden hast,

-nicht zu sagen, dass Ninas Mutter lebt? -Hör auf.

Und ich 16 Jahre mit einer LĂĽge lebe? Mit zwei LĂĽgen?

Meinst du den Tag, an dem du mit Gregor in ein Auto steigst und dich verpisst?

Ja? Den Tag, an dem ich in diesem gottverlassenen Haus allein war?

Meinst du den Tag?

Noch am Leben!

Ich bin nicht dafĂĽr verantwortlich, was in Belarus war.

WeiĂźt du, was die letzten Worte deines Chefs waren?

"Maulwurf, BND", Meret.

Nicht: "Sagt meiner Familie, dass ich sie liebe."

"Sagt Meret, was sie mir bedeutet hat."

"Maulwurf, BND", Meret.

Nur weil dein Vater ein Arsch war, wolltest du Gregor zu einem machen.

Ey, fuck you.

Ich weiĂź, was er war. Ich brauch keine letzten Worte.

Du brauchst gar nichts.

Nichts und niemanden. Mich nicht und Nina sowieso nicht.

Wow.

Du stellst jetzt noch meine GefĂĽhle fĂĽr Nina infrage.

Welche Schuhgröße hat sie?

Ja. Ich habe dich geliebt, Meret.

Während Marrakesch, während Belarus.

Nina, die ganzen 16 Jahre. Du bist nur mit dir selbst beschäftigt.

-Ich gehe duschen. -Ja.

Ich weiĂź, dass dir Gregor viel bedeutet hat.

Hat er mir auch, bevor er mich verraten hat.

[Meret] Und hast du von ihm bekommen, was du wolltest?

Vielleicht ein StĂĽck weit.

Mir geht's eher um Koleev als um Gregor.

Wie weit wĂĽrdest du gehen, um Koleev zu stoppen?

[ruhige, spannungsgeladene Musik]

[Handy vibriert]

[Koleev] Ja?

[Katya, Russisch] Ich bin's.

Ich dachte, Helena hat hier das Sagen.

Die lassen mich nicht zu meinem Kind.

Zu unserem Kind.

Du hast kein Recht, sie so zu nennen, sie ist meine Tochter.

Was willst du?

Hilf mir, sie zurĂĽckzubekommen.

Und dann?

Nimmst du sie mir weg?

Wir werden uns einig.

Okay.

Okay. Dann lass uns treffen.

[schnieft]

Wenn du nicht allein kommst, wirst du sie nie wiedersehen.

Schick den Standort.

[atmet nervös aus]

[beklemmende Musik]

[schnieft]

[Deutsch] Seht ihr was?

[Meret, ĂĽber Funk] Bleib ruhig.

[beunruhigende Klänge]

Okay. Ich bleib jetzt einfach hier stehen, oder was?

[Meret] Lass ihn auf den Steg kommen, und wenn er frei ist,

schieĂźe ich.

[seufzt tief]

[Simon] Meret?

-[Meret] Ja? -Siehst du das Paar am Strand?

Ja.

[Simon] Fahrradfahrer kommt.

Das ist okay.

Siehst du den Angler?

[Meret] Ja, fährt weg.

Er ist spät dran.

Da kommt jemand aus dem Wald, bei dem Gebäude.

Habe keinen Sichtkontakt. Ist er's?

Nein, falscher Alarm.

[seufzt nervös]

Der Angler kommt zurĂĽck.

[Meret] Ist das Koleev?

[Musik pulsiert]

-Ich bin mir nicht sicher. -Abwarten.

[Meret, Funk] Katya. Was machst du?

Bleib stehen.

Raus aus meiner Schusslinie, bleib stehen!

[Musik verebbt]

[keucht gebannt]

-Ich ĂĽbernehm das jetzt. -[Meret, Funk] Katya!

[er schreckt auf]

-[bedrohliche Musik] -Fuck. [Funk] Meret, Abbruch!

Abbruch!

[Ächzen]

-[unheilvolle Musik] -[Keuchen]

[Schlag]

[Russisch] Katya, hör auf.

Ich will dir nichts Böses.

-Halt's Maul, Bastard. -[Ächzen]

-Hör auf, Katya! -[Messer fällt auf Steg]

[er schreit auf]

Du Arschloch wolltest meine Tochter töten.

[treibende, spannende Musik]

[Musik stoppt]

-[sie schreit] -[Schlag]

[sie ächzt und wimmert]

[sie wĂĽrgt]

[hustet]

[Schuss]

[SchĂĽsse treffen den Steg]

[Deutsch] Okay, komm! Komm, los!

[SchĂĽsse]

[SchĂĽsse in der Ferne]

[weiter SchĂĽsse]

-[Schuss] -[Meret ächzt]

[Katya] Meret!

[schreit vor Schmerz]

Fuck.

[ruhige, spannungsgeladene Musik]

Hab sie.

-[Englisch] Guten Abend. Hallo. -Hallo.

-[Russisch] Hallo. Freut mich. -Sehr erfreut.

[bärtiger Mann] Oh! Glückwunsch.

Ich freue mich sehr, dass Sie da sind. Danke.

[Vera räuspert sich]

[Vera, Deutsch] Ich erreiche meinen Mann nicht.

[Russisch] Soll ich die Security bitten, nach Herrn Koleev zu suchen?

[Deutsch] Wir machen es ohne ihn.

Gut. Sehr gut.

[räuspert sich]

Vielen Dank, dass Sie diesen besonderen Moment mit mir teilen.

[Russisch] Willkommen, liebe Gäste.

[Englisch] Willkommen, liebe Kollegen, Exzellenzen,

angesehene Vertreter der Regierungen.

Wir sind stolz darauf, solch enge Beziehungen mit ihnen zu haben.

Insbesondere…

[sie lacht erstaunt]

Ich begrĂĽĂźe meinen Vater!

Ich danke ihm dafĂĽr,

mir die Liebe für diese schöne Stadt weitergegeben zu haben,

die Stadt unserer Vorfahren.

Nun hat er die perfekte Ausrede dafĂĽr, Berlin jederzeit zu besuchen.

-[sie schnauft erleichtert] -[Sasha] Hm!

[Russisch] Danke fĂĽrs Herfliegen.

Meine kluge Tochter, Botschafterin in Berlin.

Wie könnte ich mir das entgehen lassen?

Bist du nur meinetwegen hier?

In erster Linie, ja…

Aber mir ist zu Ohren gekommen,

dass es Probleme mit Seestern gibt.

Und Josef sich ihnen nicht voll und ganz widmet.

Mhm.

Geh zu deinen Gästen, na los.

-Wir haben noch genug Zeit zum Reden. -Tut mir leid. Danke.

Danke.

[Piepen]

…kann doch nicht so schwer sein. Sofort, hab ich gesagt. Durchsuch das…

-Alice ist verschwunden. -Hm, hatte wohl eure dummen Fragen satt.

Hör mal.

Das Handy…

Man lud damit hochsensible Daten an einen unbekannten Empfänger hoch.

FingerabdrĂĽcke von nur einer Person.

Alice.

Julika.

[leise] Julika…

[beklemmende Musik]

[Piepen]

[Freiton]

Wo steckst du?

Du musst zurückkommen und das klären.

[Freiton]

[Mailbox] Der gewünschte Ge…

-[Freiton] -[Mann] Hey!

-Hier nur mit Arbeitshandy! -[Piepen]

[Mann] Hey!

-Bleib stehen! -[Alarm]

[Mailbox] Der gewünschte…

-[Freiton] -[Handy klingelt in der Nähe]

[Handy klingelt weiter]

[Klingeln wird lauter]

[Stille]

[dumpfes Rauschen]

[Ben, verschwommen] Julika!

[dumpf] Du hast dein Privathandy reingenommen?

-[klarer Ton] Oh! Was ist los? -[wimmernd] Im BĂĽro.

-Was? -BĂĽro.

BĂĽro.

[wimmert]

[schluchzt]

[keucht]

[lautes Knacken]

[Russisch] Sag mal…

Wo war er heute?

Das wĂĽsste ich auch gerne.

[er schlĂĽrft laut]

Weißt du…

Als du ihn das erste Mal mit nach Hause brachtest…

…habe ich erkannt…

…dass dieser junge Mann…

…nicht gut genug für meine geniale Tochter ist.

Aber ich sah auch, dass er dich sehr liebt.

Ich gab euch meinen Segen, weil ich mir sicher war,

dass er alles fĂĽr dich tun wĂĽrde.

Und fĂĽr dich auch. Sei ehrlich.

[er lacht]

Jetzt bist du an der Reihe, ehrlich zu sein.

Gibt es Probleme?

Bisher nicht.

Und wenn doch, sage ich dir Bescheid.

[ruhige, triste Musik]

[Deutsch] Ich hab rausgefunden, was Koleev zu ihr gesagt hat.

Das sind die ersten Zeilen eines Buches mit dem Titel "Der Seestern".

Das war der Codename von Alice.

Seestern.

Sie hat seit Monaten Instruktionen von ihm bekommen.

Er muss sie mit irgendetwas erpresst haben.

Alice macht sich nichts aus Geld.

Sie…

Sie hat uns alle getäuscht.

Auch mich.

Julika, es ist vorbei.

Vera Koleeva ist seit heute Botschafterin.

Wir sollten es dabei belassen.

Wo willst du hin?

[Julika] Ich werd's bestimmt nicht dabei belassen.

Du hast gesagt, ich soll ich selbst bleiben.

[Donner in der Ferne]

-[unverständliche Unterhaltungen] -[entspannte Jazz-Musik]

[Deutsch] Falscher Tisch.

[lacht abfällig]

[Russisch] Wussten Sie, dass Seesterne zwei Mägen haben?

Und sie sehen nicht alle wie Sterne aus.

[Deutsch] Kennen wir uns?

Hm?

Seestern.

Das war der Name des Maulwurfs, den Ihr Mann im BND gefĂĽhrt hat.

Deshalb ist er in Berlin, und Sie auch.

Als sein Cover.

Wenn Sie nicht gehen…

…werde ich Sie entfernen lassen.

Sie war eine gute Freundin von mir, und jetzt ist sie tot.

Was auch immer Ihr Mann gegen sie hatte, sie hat es nicht verdient.

Ich habe keine Ahnung, wovon Sie sprechen.

[Russisch] Dann erzähle ich Ihnen von Belarus.

[kĂĽhle Musik]

[Deutsch] Der Plan war, Ihren Mann zum Ăśberlaufen zu bringen.

Ihm ein neues Leben zu schenken.

Mit seiner Geliebten, die von ihm schwanger war.

[spannungsgeladene Musik]

-[Nina] Mama? Was ist los? -[Katya] Nina…

Deine Mutter hatte einen Unfall. Dein Vater kĂĽmmert sich.

-[Nina] Mama! -[Katya] Nina, bleib da!

[Meret stöhnt und hustet]

Mama?

Hey, Ninja.

Raus. Erkläre ich später.

Wurdest du angeschossen?

Nina, geh bitte. Ich muss hier helfen. Raus. Alle!

-[Simon] Sofort! -Komm, dein Vater macht das.

-Kommt, wir gehen raus. -[Geräte piepen]

Baller mich nicht weg.

-Kann sein, dass du ohnmächtig wirst. -Ja.

[Simon] Okay.

-[spannende Musik] -[sie ächzt]

[sie stöhnt vor Schmerz]

[Simon] So, jetzt. Okay.

-[sie stöhnt vor Schmerz] -[Simon] Okay.

[sie ächzt gequält]

-[treibende Musik] -[Merets Schmerzlaute nebenan]

[Russisch] Wo ist mein Mann?

[dramatische Musik]

[Koleev, Deutsch] Wir haben sie tatsächlich.

[leise] Fuck.

[beklemmende Klänge]

[Polizei-Sirenen nähern sich]

[Musik verhallt]

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