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Vivian, Sie haben Großartiges geleistet. Ich finde es außerordentlich schade,
dass Sie uns verlassen möchten.
Ich auch, Mr. Winter.
Aber Trevena ist nun mal meine Heimat.
Und jetzt hat mich Samuel Ravenhurst gebeten, meine Pläne dort zu
Und meine ganze Liebe gehört nun mal Altengärten. Sie werden dort eine große
Verantwortung übernehmen. Die Gärten der Ravenhurst sind auch außerhalb Cornwall
sehr bekannt. Ich weiß.
Aber mein Vater wird sich auch sehr freuen, wenn ich endlich mal wieder zu
bin.
Also dann, viel Glück.
Wir werden Sie hier sehr vermissen, Vivian.
Danke nochmals für alles, was ich hier lernen durfte.
Die Bartens nebenan haben schon geerntet.
Die gehen auf Nummer sicher.
Na, dann guck dir das mal an, Desmond.
Vielleicht haben die Bartens ja deswegen so früh geerntet.
Also, das sieht nicht gut aus.
Könnte die Ernte gefährden.
Meine Tochter ist Expertin auf diesem Gebiet. Sie könnte uns sofort Klarheit
schaffen. Wer weiß, vielleicht ändert sie ja eines Tages ihre Meinung und
uns zurück. Du magst sie noch immer, stimmt's?
Danny, komm!
Mr. Ravenhurst.
Ja, ich sehe ihn noch. Moment bitte.
Mr. McCarran von der Farmersbank ist am Telefon. Er möchte dringend mit dir
sprechen. Ja, Moment Desmond.
Ich komme sofort.
Mr. McCarran.
Mr. Ravenhurst. Vivian kommt in 20 Minuten an. Kannst du sie vom Bus
Ich kann jetzt hier nicht weg. Hier, nimm mir das Auto.
Vivian kommt jetzt schon an? Sie hat also zugesagt? Ja.
Weiß denn Desmond schon Bescheid?
Es soll doch eine Überraschung sein. Frag nicht so viel.
Einfach so.
Du willst sie doch nicht warten lassen.
Kann ich dir ein Stück mitnehmen? Nein, danke. Ich werde abgeholt.
Sind Sie sicher?
Ja, sehr sicher sogar.
Also, ich wäre mir an deiner Stelle nicht so sicher wie... Taylor?
Oh mein Gott!
Vorhin hatte ich dich gar nicht erkannt. Aber was machst du denn hier?
Ich dachte, Samuel holt mich ab.
Ja, Vater wollte dich ja eigentlich abholen. Nein, nein. Ich dachte dabei an
deinen Bruder, Samuel.
Ich habe einen Brief von ihm bekommen. Der Brief war von meinem Vater, nicht
meinem Bruder.
Sie heißen doch beide Samuel.
Hast du das schon vergessen?
Natürlich nicht.
Aber ich verstehe trotzdem nicht ganz das... Ah, ich verstehe.
Du dachtest, dass Sam jetzt das Gut hier leitet.
Dass er dich nach Trevenna geholt hat.
Da muss ich mich leider enttäuschen.
Sam hielt es in London als Banker.
Ich dachte, euer Vater hätte sich längst zur Ruhe gesetzt.
Na ja, weil mein Vater sprach immer von dem jungen Ravenhurst. Tja, damit meint
er wohl mich.
Dich?
Aber Sam war doch immer der... Ja, ja, ich weiß.
Sam ist der Ältere und Hübschere von uns, stimmt's?
Aber ich bin der, der dich liebt.
Taylor, was ist denn in dich gefahren? Was denn?
Ich freu mich halt, dass du wieder hier bist.
Vater!
Vivian!
Meine Kleine. Ich habe dich so vermisst. Was für eine Überraschung.
Warum hast du nicht angehoben? Dann wäre es doch keine Überraschung mehr.
Jetzt lass dich erst mal anschauen.
Du bist schon wieder ein Stück erwachsener geworden, meine Kleine. Du
so, als hätten wir uns Jahrzehnte nicht gesehen. Habe ich auch nicht, zumindest
nicht oft.
Das wird sich jetzt ändern.
Ich bleibe erst mal hier.
Das ist ja großartig.
Vivian, haben sie dich rausgeschmissen?
Nein, ganz im Gegenteil. Sie haben mich um den Gehen sehen.
Ich habe mir eine neue Stelle angenommen.
Was?
Jetzt komm erst mal rein und erzähl mir alles in Ruhe.
Taylor,
da ist eine Einladung zum Fechtturnier im Parmel -Club in London.
Wir sollten deinen Bruder gebührend anfeuern.
Du begleitest mich doch. Nein, ernsthaft, mein Vater.
Wenn Simon zu mir hat... Vater, das ist untergründig aufgegeben.
Du warst zu talentiert. Ich hatte einfach zu wenig Zeit zum Trainieren.
Übrigens...
Es könnte sein, dass wir auf den oberen Feldern Probleme mit dem Weizen haben.
Ja, das sieht auch wie Pilzbefall.
Da kann sich doch Vivian gleich darum kümmern.
Ja, das stimmt.
Ich finde es klasse, dass sie wieder hier ist.
Du bist immer noch in sie verliebt, was?
Wirst du begeistert sein zu hören, dass dein Bruder sich verlobt hat und
heiraten möchte?
Sam hat sich verlobt? Das kann ich ja gar nicht glauben.
Wer ist denn die Glückliche?
Annabelle Noble.
Lobel geht die Welt zugrunde.
Das kann man so nicht sagen.
Ihr Vater ist einer der reichsten Männer Englands.
Bier im Port.
In Ravenhurst liegt der Fekten im Blut. Und sein Vater war Weltmeister.
Er ist in Ravenhurst durch und durch.
Da könnte man statt neidisch werden.
Du
warst
fantastisch. Ich weiß nicht, womit ich dich verdient habe.
Alles, was ich kann, habe ich von dir gelernt, Sam.
Aber bei den Meisterschaften wirst du andere Gegner haben als mich. Wenn du an
mich glaubst, werde ich sie alle besiegen.
Zum Glück heiratet ihr ja bald.
Dann kann ich eure Kinder ja noch für die Olympiade in London trinken.
Was ist jetzt mit meinen 500 Wettgeld?
Immer nett, die Geschäfte zu machen.
Auf meinen Mike dann.
Auf dich.
Auf uns.
Herzlichen Glückwunsch. Du wirst bald Großmutter.
Hey, doch du.
Also ich weiß nur, dass Sam heiraten will.
Im Ernst, ist Annabelle denn schwanger?
Nein, um Gottes willen. Es war rein hypothetisch.
So entstehen Gerüchte.
Komm, setz dich. Trink ein Tee mit mir.
Ich habe eigentlich ganz schön viel zu tun.
Aber, naja.
Für ein Tee mit dir ist natürlich immer Zeit.
Ich möchte etwas mit dir besprechen.
Ich möchte, dass du das gut übernimmst.
Ich habe schon einen Termin beim Rechtsanwalt gemacht.
Meinst du, das ist richtig?
Immerhin ist Sam der Ältere und damit der Nächste in der Abfolge. Dein Vater
ich haben das alles schon besprochen.
So sehr wir Sam lieben.
Er ist nicht der Richtige für Trevena.
Das Gut ist seit 200 Jahren in meiner Familie.
Und wir möchten es erhalten sehen.
Ihr habt Bedenken, dass es verkauft?
Du weißt, wie labil Sam sein kann.
Und wir machen uns große Sorgen wegen seiner Spielerei.
Sam erbt die Wohnung in London und die Wertpapiere.
Die sichern ihm ein geregeltes Einkommen.
Außerdem heiratet mein kluger Sohn eine gute Partie.
Verwender braucht er nicht.
Das macht schon Sinn.
Aber ich glaube, Sam wird das nicht gefallen.
Ich weiß noch genau, wie ich das erste Mal mit deinem Vater hierher gekommen
bin. Als eingefleischter Londoner konnte er sich überhaupt nicht vorstellen,
hier zu leben.
Aber dieser Blick hat ihn mit Cornwall versöhnt.
Das wird nicht nur an den Blick gelegen haben.
Das hoffe ich.
Was machen wir denn hier?
Komm mit.
Heute ist mein Todestag.
Das ist das Grab von Ashley Barton. Einer aus der Barton -Familie, unser
Nachbarn. Wir waren uns schon als Kinder sozusagen versprochen.
Und dann haben wir uns verlobt.
Was mit einem Barton -Verlobten?
Zur Verlobungsfeier war auch Ashleys bester Freund eingeladen. Der englische
Meister im Florettfechten, Samuel Cedric Ravenhurst. Vater?
Ich hätte nie gewagt, mir einzugestehen.
dass ich mich am ersten Augenblick in ihn verliebt habe.
Ich war doch schon vergeben.
Aber dann hat das Schicksal eingegriffen.
Ashley ist mit seiner Yacht rausgefahren, in einen Sturm geraten,
Riff aufgelaufen, gekentert und ertrunken.
Das ist ja schrecklich.
Aber das Schlimmste kommt noch.
Ich war bereits schwanger.
Dein Vater hat mich geheiratet und zu einer sehr glücklichen Frau gemacht.
Aber das weißt du ja.
Wie willst du damit sagen, dass... Dass Ashley Barton Sams Vater ist.
Ja.
Aber dein Vater war ein so großartiger Gentleman, dass er Sam als seinen
Erstgeborenen ausgegeben hat.
Aber dann musst du Sam das sagen.
Was sprichst du mir da?
Ich werde mit ihm reden, versprochen.
Und du, versprich mir, dass bis dahin, dass alles unter uns bleibt.
Und bitte, ich hoffe, dass sich dadurch euer Verhältnis nicht verändert.
Natürlich nicht.
Wir sind zwar nicht immer einer Meinung, aber ich liebe meinen Bruder.
Das gehört wohl mir.
Nicht so schnell, Radenhoff.
Sieh mal, was ich hier habe.
Ich glaube, ich habe genug für heute.
Hallo, Mr. Noble. Sam, du wolltest doch deine Schulden bei mir begleichen.
Konntest du noch keine Kontoeingänge verzeichnen?
Es tut mir leid.
Ich verspreche Ihnen, Sie werden jeden Penny zurückbekommen. Das hoffe ich,
Das hoffe ich für dich, für meine Tochter und für mich.
Sie können sich auf mich verlassen.
Sieht sie niedlich.
Mutter sorgt sie nicht.
Ich versuche sie ein bisschen aufzupeteln.
Willst du auch mal?
Und?
Bist du noch single oder hast du schon jemanden?
Ich bin verliebt, aber meine Liebe wird nicht erhört.
Muss die Frau deines Herzens aber blind sein, wenn sie nicht sieht, was sie an
dir hat.
Da könntest du recht haben, ja.
Dann musst du eh die Augen öffnen.
Ich arbeite dran, glaub mir.
Kirschen! Das ist Sommer in Kornbord. Ich rieche schon den Kirschkuchen.
Ich back dir gleich einen.
Hast du Vivian schon gesehen? Bist du wieder hier?
Das war uns Kleine.
Ich dachte, sie soll sich in diesem Sommer mal ein bisschen um unsere Gärten
kümmern.
Und so klein ist sie gar nicht mehr.
Taylor war ganz beeindruckt.
Er war immer von ihr beeindruckt, nur sie nicht von ihm. Ja, aber inzwischen
Taylor ein Mann geworden.
Ich finde, sie passen gut zusammen.
Ich habe heute den Termin beim Rechtsanwalt.
Ja.
Irgendwann muss ich mit Sam reden. Ja, unbedingt.
Ich finde, Taylor wird dir von Tag zu Tag ähnlicher.
Wie kann man nur sein ganzes Leben lang mit einem und demselben Mann so
glücklich sein?
Was ist nur los mit dir, Margot?
Ich liebe dich.
Du machst mich ganz verlegen.
So, jetzt wartet erst mal der Getreidehändler auf mich.
Hallo. Jetzt guck doch mal.
Siehst du diese Flucht?
Wenn wir die Büsche hier wegnehmen, dann wäre die Achse wieder hergestellt.
Anhand von alten Zeichnungen können wir ganz genau erkennen, wie der Garten
angelegt war.
Wir hatten ja schon immer große Pläne.
Du und ich.
Während Sam mit deinem Vater fechten geübt hat.
Deine Mutter sagt dir sehr selten hier. Er lebt jetzt in London.
Hat sich gerade verlobt und wird bald heiraten.
Wie bitte?
Na, ihr werdet bald heiraten.
Das weiß ich doch schon.
Und wenn wir auch hier diese große Achse wiederherstellen, dann wäre es wie am
Anfang des vorletzten Jahrhunderts.
Und das Herrenhaus hätte seine Bedeutung wieder.
Mein Leben hat auch wieder eine Bedeutung, seitdem du wieder hier bist.
Taylor, sieh mich nicht so an.
Lass uns arbeiten.
Mein Vater hat mich nicht umsonst hierher geholt.
Ich möchte ihn einfach nicht entrüsten.
Weißt du nicht, dass es meine Idee war, dich hier einzustellen?
Ehrlich?
Ja, und warum hast du mir dann nicht selbst geschrieben?
Ich habe gedacht, du antwortest eh nicht, wenn der Brief von mir kommt.
Dann habe ich eben Vater gebeten, dir zu schreiben.
Aber wieso sollte ich dir nicht antworten?
Du weißt doch, dass ich dich mag.
Du bist für mich der Bruder, den ich nie hatte.
Du, ich hab noch einen Termin. Ich hab's vergessen.
Wir sehen uns heute Abend beim Dinner.
Mutter hat dich ja eingeladen.
Danny!
Du verstehst mich wenigstens.
Tja, wo bleibt sie denn?
Unsere liebe Mutter.
Langsam mache ich mir Sorgen. Na, du kennst sie doch, Vater.
Pünktlichkeit war noch nie ihre Stärke.
Tja, und das Autofahren auch nicht.
Tja, ich würde sagen, wir fangen einfach an.
Sehr gute Idee.
Mary, tragen Sie auf.
Vielleicht hättest du sie in die Stadt fahren sollen.
Da wüsste ich sie wenigstens sicher.
Samuel, Taylor.
Die Polizei, etwas Schreckliches ist geschehen.
Margaret hat einen Herzanfall.
In Truro, vor der Anwaltskanzlei.
Komm bitte schnell.
Ja, natürlich.
David!
David!
Oh, bitte, Mr.
Ravenhurst aus dem Fechtsaal. Es ist dringend. Mach schon, es ist sehr
Oh, David, sei bitte sehr höflich und sehr umsichtig. Mr.
Ravenhurst, Mutter ist verstorben.
Oh, kack.
Aber okay, Sir, wird er nicht. Du musst noch eine Menge lernen, mein Junge. Dein
Umgangston ist gelinde gesagt eine Katastrophe.
Sam, was ist denn los?
Du bist ja ganz klein. Meine Mutter hat einen Herzinfarkt. Sie ist tot. Ich muss
nach Cornwall. Sam, warte doch.
Dann kann ich was für dich tun.
Komm mit.
Wohin? Nach Trivena. Jetzt?
Ja.
Ich weiß, ich habe mir deinen ersten Besuch da auch anders vorgestellt.
Vielleicht ist es besser, ich fahre allein. Ruf mich an, wenn du mich
Pass auf dich auf.
Ich liebe dich.
Da bist du ja endlich.
Komm erst mal rein. Wir müssen jetzt alle miteinander sehr stark sein.
Wir nehmen Abschied von Margaret Deborah Ravenhurst, die im Herbst ihres Lebens
aber doch so früh von uns gegangen ist. Ich bete um Kraft für ihre Angehörigen.
um die Kraft, die schwierige Zeit der Trauer im Glauben an dich zu überstehen.
Denn dein ist das Reich und die Kraft und die Herrlichkeit in Ewigkeit.
Amen.
Erde zu Erde, Asche zu Asche und Staub zu Staub.
Gott sei mit dir.
Stellt euch vor, ganz alleine war sie auf dem Bürgersteig vor der Kanzlei.
Schrecklich.
Ihr Tod ist so unwirklich.
Ich denke immer, gleich geht die Tür auf.
Und alles war nur ein böser Traum.
Sie wollte zum Anwalt, oder? Ja, sie wollte Unterlagen hinbringen aus dem
Hat sie denn noch mit dem Anwalt gesprochen?
Sie hat den Termin nie wahrgenommen.
Was spielt das jetzt noch für eine Rolle?
Das spielt eventuell eine sehr große Rolle.
Wovon redest du überhaupt?
Das wäre egal.
Ich möchte bitten, wie viel ich erne.
Sam, wir haben Mutter gerade beerdigt.
Ihr solltet eure Ungeduld zügeln.
Herr auf Trevena bin immer noch ich.
Unser gemeinsames Interesse kann doch nur sein, dieses Gut im Sinne eurer
weiterzuführen. Und hier wird kein Geld ausgenommen.
Es gehört ihr immerhin seit Jahrhunderten ihrer Familie.
Das kann doch nicht sein.
Willst du damit sagen, Trevena ist im Erbe nicht drin?
Bist du etwa wieder in Geldschwierigkeiten, Sam?
Sag bitte, dass das nicht wahr ist.
Darum geht es doch gar nicht.
Als ältester Sohn interessiert es mich brennend, wie viel das Anwesen wert ist.
Was wir an Barvermögen haben. Und nicht zuletzt, was das Gut so an Rendite
abwirft. Rendite?
Denkst du nur ans Geld?
Mutter ist tot.
Erstmal muss die Erbe eingeschraubt werden.
Und dann können wir alle nur beten, dass der Getreidepreis nicht fällt, so wie
letztes Jahr.
Sonst sehen wir überhaupt keine Rendite. Als Erbe habe ich ja wohl ein Recht auf
klare Verhältnisse.
Es wird bis nach meinem Tode keine Testamentseröffnung geben.
Das hat eure Mutter so verfügt.
Wie kommt der Mutter dazu?
Ein bisschen mehr Respekt, Sam, ja?
Woher kommt dein plötzliches Interesse am Wert von Trevena? Du hast dich für
eine Karriere und Notten entschieden.
Ah, ja, schon gut.
Mein Vater hat vollkommen recht.
Du bist Banker und kein Farmer.
Ich muss zurück nach London.
Hier kann ich ja doch nichts mehr ausrichten.
Schachmatt. Naja, ich hätte doch mit der Dame nach F4 gehen können.
Mit dem Springer vielleicht.
Kirchen.
Das hätte mich fast noch einmal gerettet, aber nicht mehr dazu habe ich
Lust.
Mich rettet im Moment gar nichts.
Das Leben ohne Margret ist keines mehr, das den Namen verdient. Das ist Töde.
Das hat allen Glanz verloren.
Sie war eine großartige Frau.
Du weißt, wie wir sie alle auf dem Gut geliebt und verehrt haben.
Taylor nimmt es ziemlich mit.
Und Sam versucht, sich nichts anmerken zu lassen. Er überspielt seine Trauer,
lenkt sich ab.
Er ist schon wieder in London.
Wahrscheinlich macht er noch mehr Schulden. Du musst Taylor und Sam die
sagen, bevor sie es von jemand anderem erfahren.
Wie werden die Jungs nach dem Tod ihrer Mutter mit dieser Wahrheit klarkommen?
Sie waren sich immer sehr nah.
Trotzdem, wenn nicht jetzt, wann dann?
Was soll ich ihm sagen?
Ram, ich bin nicht dein leiblicher Vater, sondern der verstorbene Ashley
Trotzdem bist und bleibst du mein Sohn.
Danke, Bill.
Schwiegersohn ins B.
Wie geht's? Danke, Mr. Noble.
Du bist doch nicht etwa gekommen, um deine Schulden zurückzuzahlen.
Nein, eigentlich nicht. Ich warte auf Annabelle. Aber keine Sorge, ich werde
bald alles zurückzahlen. Sehr bald sogar.
Jetzt, nach dem tragischen Tod meiner Mutter.
Ja, schrecklich.
Ist die Testamentseröffnung schon gewesen?
Nein, noch nicht.
Aber in Anbetracht des kommenden Erbes, würde es Ihnen was ausmachen, mir
nochmal 15 .000 Pfund zu bauen?
Ich bin ein bisschen knapp zur Zeit.
Du hast schon wieder Spielschulden, Sam, stimmt's?
So kann das mit dir nicht weitergehen.
Aber Sie haben doch meinen Anteil an Trevena als Sicherheit.
Du musst deinen Lebensstil ändern, Sam.
Lass dir von der Bank ein Urlaubsjahr einräumen und geh nach Trevena.
Tu aber so, als würdest du nur vorübergehend bleiben.
Und dann übernimmst du das gut.
Versuch, deinen Bruder hinauszudrängen.
Und wenn du das gut übernommen hast, dann machen wir 50 -50.
Ich werde dir deine Schulden erlassen und alle Verfahren gegen dich
Als Hochzeitsgeschenk sozusagen.
Haben wir uns verstanden?
Das ist sehr großzügig.
Aber was wird Annabelle dazu sagen?
Sie kennen sie. Sie hasst das Landleben.
Mir wird schon was einfallen, die zu überzeugen. Sie liebt dich doch.
Ich kann zwar nicht verstehen, was sie an dir findet, aber Annabelles Glück ist
mir wichtig.
Und ich hätte gerne eine Quittung über die 15 .000.
Wir sind quasi eine Familie. Noch nicht, Sam. Noch nicht.
Im Übrigen habe ich gelernt, dass es für alles im Leben eine Quittung gibt.
Und wehe, Sam, du enttäuscht mich.
Sam hat heute Morgen angerufen.
Schön.
Wollte er wissen, wie es uns geht, oder braucht er schon wieder Geld?
Das Letztere.
Das dachte ich mir.
Also langsam können wir uns eine Eskapaden nicht mehr leisten.
McCarran von der Farmers Bank hat schon wieder angerufen.
Ich schätze, diesmal wird er den Kredit nicht verlängern.
Ich werde ihn schon überreden können, den Kreditrahmen zu erweitern. Das hat
bisher immer noch funktioniert.
Sag mal, äh...
Siehst du denn trotzdem deine Zukunft hier auf Trevena? Natürlich mehr denn
Trevena bedeutet mir mehr als alles andere.
Und Mutter hat es auch so gewollt. Das weißt du doch.
Schau mal da drüben.
Da grafen unsere Rinder.
Da, das hast du ja auch noch nicht gesehen.
Da pflanzen wir jetzt immer Raps an. Das riecht fantastisch. Es ist so schön
hier.
Schon wenn, aber immer in meinen Träumen.
Hey, wofür war das denn?
Dafür, dass du mich zurückgeholt hast.
Könntest du dir eigentlich vorstellen, für mich hier zu bleiben?
Wieso fragst du?
Nur so.
Wollen wir zum Strand reiten? Ja. An unsere alte Stelle?
Wer zuerst da ist?
Ich habe mich schon lange nicht mehr so wohl gefühlt.
Ich mich auch nicht.
Vivienne?
Kann ich mal was mit dir besprechen?
Ja, klar. Wieder Zeit.
Also, ein Freund von mir ist in einer Gewissenskrise.
Weißt du, jemand, der ihm sehr nahe steht, hat ihm die Wahrheit über eine
bestimmte Sache anvertraut.
Naja, und wenn die rauskäme, dann würde es Menschen, die er liebt, sehr
verletzen.
Mein Problem ist, soll er die Wahrheit sagen?
Zu seinem eigenen Vorteil?
Oder soll er lieber schweigen, um die, die er liebt, zu schützen?
Das ist wirklich ein Problem.
Was würdest du tun?
Ich glaube, ich würde schweigen.
Die Verantwortung den Menschen gegenüber, die man liebt, die ist
groß.
Zu dem Ergebnis bin ich auch gekommen.
Schön, dass du genauso denkst.
Auch wenn es dadurch nicht unbedingt leichter wird für mich.
Für dich?
Deswegen gehen wir nach Cornwall.
Cornwall. Tja, überleg doch mal. Unsere Kinder wachsen in der Natur auf, am
Meer. Und was ist mit meinem Job?
Mit Vater, unserem Freund.
Mein Vater findet das auch gut.
Um die Wahrheit zu sagen, war es eine Idee.
Hey, du tust ja gerade sowas bei Conor am Ende der Welt.
Es ist am Ende der Welt.
Es wäre wirklich besser für uns.
Und die Hochzeit müssen wir sowieso verschieben.
Wieso das denn jetzt auch noch?
Sowas müssen wir doch miteinander besprechen.
Was gibt es denn da zu besprechen?
Wenn ich den Familienbesitz erbe, ist doch völlig normal, dass wir da zusammen
leben werden.
Pam, du gehörst hierher, zu mir und in die Stadt.
Was willst du denn in Traverna? Bitte.
Taylor betreibt das gut. Und du hast selbst gesagt, er weiß, was er tut.
Ich möchte weg aus London.
Du hast doch nicht etwa wieder gespielt.
Nein, natürlich nicht.
Irgendwas ist los, ich spüre das doch.
Hör auf, mich zu analysieren. Bitte.
Mein Entschluss steht fest und dabei bleibt es. Punkt.
Du stellst mich also vor veränderte Tatsachen?
Ich habe keine andere Wahl.
Schön, dass du hier bist. Was führt dich so schnell zurück?
Ich kann doch Taylor und dich nicht alleine lassen.
Wir müssen doch zusammenhalten.
Hm, das gefällt mir.
Das ist die richtige Haltung.
Bleibst du übers Wochenende?
Nein, den ganzen Monat.
Ich werde Taylor bei der Leitung des Guts ein bisschen unter die Arme
Ich kümmere mich nur um das Kaufmännische.
Schau mir mal die Bücher an, aus allem anderen weise ich mich raus.
Hast du schon mit Taylor darüber gesprochen?
Er wird sich daran gewöhnen müssen.
Ich bin schließlich der Ältere.
Ich weiß nicht, ob das so eine gute Idee ist, Simon.
Vivian!
Vivian. Vivian.
Das nennt man eine unsinnliche Berührung.
In anderen Ländern muss man dafür warten.
Du hast mir einen Schrecken eingejagt.
Ich habe gedacht, du bist vom Pferd gefallen.
Wie Schmetterlingsflügel.
Deine Haut schlägt nach Blüten.
Du hast ganz schön weiche Lippen.
Für den Farmer.
Lass uns Mutter gedenken.
Auf uns.
Die Zukunft und unsere Zusammenarbeit auf Trevenna.
Auf Trevenna.
In einem Punkt irrst du dich.
Trevenna ist meine Zukunft, nicht deine.
Du hast dich einfach für deine Bankkarriere entschieden.
Die Situation hat sich nach Mutters Tod auch für dich verändert.
Ja, man muss schon Visionen haben.
Auch von seinen Veränderungen, Bruder Erz.
Ich denke, Trivena braucht jetzt eine starke, eine kompetente Führung. Ich
die Arbeit hier fortsetzen, wie bisher, und zwar ohne dich.
In Mutters Sinne und im Sinne ihrer Vorfahren.
So, wie sie es gewollt hat.
Ich habe mich auf einen friedlichen Abend gefreut. Wenn ihr streiten wollt,
bitte.
Dann gehe ich ins Bett.
Herr Kleiner?
Würdest du damit jemanden umbringen?
Alte Zöpfe will ich abschlagen, denn Mädels imponieren, wie immer.
Schönes Stück. Sag mal, Vivian habe ich ein paar Mal gesehen.
Ist die wieder hier?
Ich denke, du bist verlobt.
Ein bisschen Spaß kann man auch haben.
Du wirst auch nicht vernünftiger.
Sei doch nicht so spießig.
Morgen, Edmund.
Guten Morgen, Mr. Ravenworth.
Juvenile State, Gutsverwaltung.
Neue LKWs für Rindertransporte?
Nein, die brauchen wir im Moment nicht. Die Alten werden es schon noch tun.
Nein, das ist nicht nötig. Wir werden uns melden.
Wieso haben Sie die LKWs abgestellt?
Unsere Alten sind schrottreif.
Die Alten werden es schon noch machen.
Als erstes würde ich gerne mal die Bücher sehen.
Bestellung und Rechnung und alle Unterlagen, die mit den Betriebskosten
haben. Können Sie sehen. Aber als erstes müssen die LKWs her. Die Rinder müssen
zum Markt. Ich hatte Sie gebeten, mir die Betriebskosten zusammenzustellen.
Was für ein Museum ist der denn?
Nun ja, er verrichtet seinen Dienst.
Viel zu langsam.
Ihr Bruder plant bald einen neuen anzuschaffen. Da kümmere ich mich drum.
muss ja eine komplett neue Anlage her.
Entsprechende Programme.
Die Bücher sind in Ordnung, die können Sie später noch ansehen.
Was jetzt viel wichtiger ist... Ja, ja, ja, ich weiß, ich werde auf der Rinde
trotzdem.
Überlassen Sie das mir.
Ich brauche Sie jetzt nicht mehr.
Ja. Hier läuft alles nach Plan.
Pat? Was ist denn los?
Soll ich dir einen Tee machen?
Da arbeitet man seit Jahren bei derselben Familie.
Und dann muss man sich so behandeln lassen.
Aber was ist denn passiert?
Was passiert ist... Dieser Herr aus London führt sich auf wie, ach, was weiß
ich.
Kaum ist er ein paar Tage hier, da will er alles ändern.
Managerschule. Und in London macht man das aber anders.
Jetzt nimm das doch nicht so ernst.
Er muss sich doch noch einarbeiten.
Du nimmst ihn auch noch in Schutz.
Mir ist auch nicht klar, woher dieses plötzliche Interesse an Trevena kommt.
Hoffentlich verzieht er sich bald wieder nach London. Lass ihn doch.
Er wird Taylor schon gut beraten. Taylor sollte ihn beraten.
Sam ist ein Schaumschläger.
Viel Getue und nichts dahinter. Wir brauchen übrigens für morgen noch
Erntehelfer. Hättest du nicht Lust?
Hallo, schöne Frau.
Wir haben uns ja lange nicht gesehen.
Du wirkst in letzter Zeit so deprimiert. Hast du Sorgen?
Samuel.
Das hätte ich mir denken können.
Ein hoffnungsloser Fall, liest du das nicht?
Bist über beide Ohren verschuldet.
Ehrlich gesagt, verstehe ich nicht, was du an ihm findest.
Manchmal weiß ich das auch nicht.
Aber ich liebe ihn.
Ja, ja, die Liebe.
Was hat er denn jetzt wieder angestellt?
Ich dachte, in Cornwall gibt es keine Casinos. Er will, dass wir die Hochzeit
verschieben. Wegen des Trauerjahres.
Das musst du doch einsehen. Er hat gerade seine Mutter verloren.
In diesen alten Familien legt man sehr viel Wert auf Tradition.
Du schimpfst doch sonst immer auf die alten etablierten Familien.
Ja schon, aber ein Trauerfall ist etwas anderes.
Außerdem ist es für dich sehr gut, in eine alte Familie einzuheiraten.
Seit er die Hochzeit verschoben hat, ruft er nicht mehr an.
Ob er eine andere hat?
Er muss sich um das gut kümmern.
Gib ihm ein wenig Zeit.
Schon eine Weile her, dass wir das letzte Mal gegeneinander geritten sind.
Du bist ja auch nicht jünger.
Kommst du noch alleine rauf oder soll ich dir eine Leiter besorgen?
Ich bin schon geritten, da hast du noch in die Hosen gemacht.
Ich bin gespannt, wer gewinnt.
Was ist mit Teders Pferd los? Warum ist er so nervös? Die Aufregung. Na
hoffentlich. Dann wollen wir mal.
Möge der Beste gewinnen.
Auf die Plätze.
Fertig. Los!
Wo warst du denn?
Ich habe schon gedacht, du kommst gar nicht mehr.
Ich wollte dir einen kleinen Vorsprung lassen, damit du auch sicher gewinnst.
Du weißt, der Gast ist König.
Ein Pferd ist immer so gut wie sein Reiter.
Das gilt auch im Management.
Gratuliere, Mr.
Ravenheart. Danke.
Herzlichen Glückwunsch.
Das steht dir, Friedrich.
Seit wann bist du wieder hier?
Ich dachte, dein Vater hat dich ins Exil geschickt.
Ich habe studiert.
Du hast studiert?
Meine kleine Vivi.
Das hätte ich dir gar nicht zugetraut.
Vivian!
Kommst du bitte mal?
Wir haben uns sicher viel zu erzählen.
Sehen wir uns später?
Ja.
Vielleicht.
Margot, warum hast du mich allein geleitet?
Ich liebe dich.
Warum haben wir Sam nie erzählt?
Wir waren eine so glückliche Familie.
Ich kann mich noch gut an den Tag erinnern.
Taylor hat mich am Krebs gefangen.
Mutter hat den Sonnenbrand.
Tja, sie hatte eine ganz rote Nase.
Sie war sehr unglücklich.
Sam.
Ich, äh... Ich muss etwas wirklich Wichtiges mit dir besprechen.
Margret und ich...
Was ist jetzt hier in dem Dunkeln?
Wir schauen uns gerade einen alten Film an.
Willst du dich nicht setzen?
Ja, gern.
Ach, entschuldige.
Wir hatten eine schöne Kindheit, findest du nicht?
Schon, ja.
Die Goldjungen von Tribana.
Die Goldjungen, das habe ich ja schon ewig nicht mehr gehört.
Weißt du noch, wie wir mit den Nachbarmädels ausgegangen sind?
Pauline und Julia.
Oh, Julia.
Tagsüber waren wir surfen, abends saßen wir beim Lagerfeuer am Strand.
Weißt du noch, wie... Dreamer, you know you are a dreamer.
Can you put your hands in your head? Oh, no.
Ja, bis zu dem Tag, an dem du mit Vivian angewendet hast.
Das hältst du mir immer noch vor?
Sie war doch nie ernst mit ihr.
Sie war doch nur einer von deinen unzähligen Sommerflirts, mehr nicht?
schöner. Gott, haben wir eine Menge Spaß gehabt.
Aber sie hat sich nie rumkriegen lassen.
Das ist auch gut so.
Dann kannst du ja jetzt die Finger von ihr lassen.
Außerdem ist ja dann auch Annabelle schon vergessen.
Wann geht's da nicht wieder zurück nach London?
Jetzt, wo du hier auf dem Hof alles durcheinander gebracht hast.
Sag mal, du bist ja immer noch in sie verliebt.
Dreamer.
Mensch, bist du eine treue Seele.
Versuch doch mal ein bisschen mehr Spaß zu haben. Das Leben nicht zu ernst zu
nehmen.
Und was Annabelle angeht, da mach du dir mal keine Sorgen. Die steht zu mir.
Egal, was ich tue.
Ich wusste, dass du da bist.
Ich habe dich gespürt, jeden Tag.
Ich wollte dich nicht stören.
Ich habe deine Anwesenheit genossen.
Wo hast du das denn gelernt?
Vater hat es mir beigebracht.
Sieht toll aus, wie du das machst.
Glaubst du, ich könnte das auch lernen? Oh, Vorsicht.
Das ist scharf wie eine Rasierklinge.
Zeig mir doch eine einfache Übung.
Du bist begabt?
Komisch. Ich habe das Gefühl, als wärest du mir in all den Jahren immer nah
gewesen.
Wirklich?
Vielleicht.
Vielleicht war ich das ja auch.
Ich gehe.
Ja, ich komme gleich. Alles klar.
Ja, genau.
Also wir müssen unbedingt die Engelsrinder von der Ostweide nach unten
Da wächst mehr Gras mit Windgeschütz. Kein Problem.
Was ist mit den Schafen?
Ich habe den Tierarzt für nächste Woche bestellt.
Ja, gut.
Ach, übrigens, ich habe das Amtelfest für den 15.
angesetzt. Ich schlage vor, dass wir in diesem Jahr auf Musik verzichten.
Dass sie das sehr respektvoll gedacht hat.
Aber ich glaube, Mutter hätte das nicht gewollt.
Es soll doch ein Dankeschön sein an alle, die geholfen haben.
Kriegst du das eigentlich hin mit der Dekoration und dem Buffet?
Das hätte sonst immer alles Mutter gemacht.
Ja, ja, Vivian hilft mir.
Vivian.
Weißt du, Taylor, soll ich dir mal einen Rat geben?
Wir sprechen später weiter.
Mein Vater.
Hallo, Taylor.
Na, so früh schon auf den Beinen?
Ich schlafe schlecht.
Margret geistert durch meine Träume.
Ich werde nicht am Erntefest teilnehmen, Desmond. Dafür hat wohl jeder
Verständnis.
Sag mal, wie läuft es denn so mit den beiden?
Ich habe Sam klar gesagt, dass ich es nicht gut halte, wenn er sich hier so
reindringt.
Sam prüft die Bücher und weist alles an sich.
Und Taylor bemüht sich, gute Miene zum bösen Spiel zu machen.
Für das Tagesgeschäft ist Sam überhaupt nichts zu gebrauchen.
Das habe ich mir gedacht.
Wenn ich nur wüsste, warum Sam sich so plötzlich für Trevena interessiert.
Das ist auch immer der Grund dafür, du solltest jetzt endlich klare
schaffen. Wenn das so weitergeht, geht das gut den Bach runter. Und wir müssen
Land verkaufen, um den Kredit zu bezahlen.
Kannst du ihn nicht einfach nach London zurück schicken?
Er wollte sowieso nur einen Monat bleiben.
Aber ich verspreche dir, ich werde mit ihm reden.
Magst du diesmal länger aufzurennen? Ja, den ganzen Sommer.
Vielleicht auch ein bisschen länger.
Meines Leben?
Sam, du denkst immer nur an dich.
Ich arbeite hier.
Ich gestalte in diesem Sommer euren Park um. Du?
Dir hat keiner gesagt?
Nein. Du bist dafür geschaffen, deinen Mann glücklich zu machen. Du solltest
heiraten, nicht arbeiten.
Und an wen denkst du dabei?
An dich?
Geht leider nicht.
Aber wenn es Annabelle nicht gäbe, wer weiß, was dann wäre.
Wie kommt Vivian denn mit der Gartenplanung voran?
Eigentlich gut, aber heute ist sie unterwegs.
Taylor, sie ist erwachsen. Ja, ja.
Schon verstanden.
Ich kenne meine Tochter, glaube mir.
Sam war ihre erste große Liebe. Und darüber ist sie immer noch nicht hinweg.
Sie will das Kapitel für sich ablegen. Die Frage ist nun bleibt, liebt sie ihn
noch?
Weißt du, wie du das am schnellsten rausfindest?
Ruf Annabelle an und lade sie nach Trevenna ein.
Das ist eine gute Idee.
Das ist eine richtig gute Idee, du alter Renkeschmied, Mensch. Dass ich nicht
selber drauf gekommen bin.
Im Krieg und in der Liebe.
Sind alle Waffen erlaubt?
Wo bist du ja?
Annabelle! Was machst du denn hier?
Freust du dich gar nicht?
Doch, schon.
Vollkommen überrascht.
Weiß dein Vater, dass du hier bist?
Nein, er wollte sogar, dass ich dich in Ruhe lasse. Aber ich musste dich einfach
sehen.
Ja, dann...
Willkommen auf Trevenna.
Sag mal, ich bin ja total perplex, dass du hier bist.
Ich dachte, du beratst was gegen Cornwall.
Ach, das war doch nur so dahingesagt.
Weißt du, Cornwall ist in, alle machen hier Ferien, sogar Prinz William.
Sag mal, hat dein Vater irgendwas über unseren Deal erzählt?
Deal?
Mein Vater spricht mit mir nie über Geschäftliches.
dich vermisst.
Und ich dich erst.
Ich liebe dich nämlich schon vergessen.
Ich dich auch.
Alles gut?
Nur für dich.
Zeig mir doch, wie sehr du mich vermisst hast.
Entschuldige, ich habe gedacht... Du dachtest, ich wäre Sam.
Ja, der hat anderweitig beschäftigt.
Sind die für mich?
Ja, du bist die Einzige, die ich hier sehe. Dann muss er wohl für dich sein.
sind schön.
Danke.
Ach so, ich wollte dich fragen, ob du mit mir zum Strand kommst.
Gerne. An unsere alte Stelle? Mhm.
Und, wie war es beim Ausritt?
Wir hatten noch viel zu erzählen.
Wie lange willst du denn noch an diesem Traum festhalten?
Ich möchte es von ihm selbst hören, dass damals und heute an seinen Worten
nichts dran ist. Ist das denn zu viel verlangt?
Nein, das ist natürlich nicht zu viel verlangt.
Verstehe ich schon.
Wie kommt es nur, dass ich mich bei dir immer so geborgen fühle?
Du sagst immer das Richtige im richtigen Moment.
Weil ich dich sehr gut kenne.
Ich wünschte, ich könnte meine Gefühle beeinflussen.
Ich muss zur Arbeit. Der Garten wartet.
Danke, dass du mich noch drüber mal eingeladen hast. Gern geschehen. Es ist
wundervoll hier.
Ja? Gefällt es dir bei uns auf dem Land?
Lass uns zum Lassen.
Machst du Fortschritte, meine Kleine?
Ich denke, jetzt bin ich auf dem richtigen Weg.
Im Eden Project habe ich auch von hier geträumt und im Geiste schon ausgemalt,
wie es werden wird, wenn ich wieder hier bin.
Jetzt bin ich wieder hier und alles ist anders.
Aber das ist doch das Spannende am Leben. Alles verändert sich. Die Natur
natürlich auch die Menschen.
Es ist wegen Sam.
Er macht dir immer noch zu schaffen.
Ein konstantes Wechselbad der Gefühle.
Von Sam fühle ich mich immer noch angezogen.
Aber er ist verlobt.
Der Herrlehrer zeigt offen, dass er mich mag, aber am Strand trifft er eine
andere.
Das ist alles so kompliziert.
Was würdest du tun?
Folge einfach der Stimme deines Herzens.
Dann kannst du gar nichts falsch machen.
Sekunde, Moment.
Ja, die Maschine ist noch hier.
Ja, kann ich Ihnen vorbeibringen. Gut.
Hey!
Was spinnt du?
Hast du keine Augen im Kopf oder was?
Es tut mir leid, ich habe dich nicht gesehen.
Hey, alles okay?
Das Ding läuft doch wie geschmiert.
Was hat er denn? Kann ich dir was helfen?
Komm, lass deine Finger von Sachen, die dich nichts angehen, ja?
Das gilt vor allem für Vivian.
Oh.
Eifersüchtig, der Kleine?
Du musst keine Angst haben, Annabelle ist ja jetzt hier.
In ein paar Tagen sind wir wieder weg.
Den Traktor brauchen Sie am Feld.
Oh, Vorsicht, das ist ein Familienstück.
Ziemlich scharf. Ja, das ist nichts für kleine Mädchen.
Da wäre ich mir nicht so sicher.
Ich kann es nicht.
Du? Ja, Sam hat es mir beigebracht.
Schade, dass er das Turnier abgesagt hat. In diesem Jahr hätte er die
Meisterschaften bestimmt gewonnen.
Ja, bestimmt.
Er war ja schon immer sehr ehrgeizig.
Kannst du eigentlich länger hierbleiben oder musst du gleich wieder zurück mit
ihm nach London?
Hat Sam dir gar nichts gesagt?
Er will, dass wir nach der Hochzeit hierher ziehen und das Rud übernehmen.
Trevanna? Ja, und so langsam kann ich mir das sogar vorstellen.
Das ist ja wohl ein schlechter Scherz.
Du scheinst ja nicht sehr begeistert zu sein.
Taylor, was hast du denn?
Ach, Herrgott, nochmal. Ist das hier immer so? Nicht, als ich mit Taylor hier
noch alleine gearbeitet habe.
Jetzt nicht.
Ja, ja, ich weiß.
Da war alles.
Ja, kann man so sagen.
Darf ich mal wissen, was hier gespielt wird?
Ja, hier, du kannst mir mal helfen.
Ich denke überhaupt nicht dran.
Ich höre gerade, du willst mit Annabelle hier für immer einziehen.
Ich werde Vater davon in Kenntnis setzen, dass ich mit meiner Frau hier
werde. Und den Betrieb übernehme.
Das kommt überhaupt nicht in Frage.
Das ist ja gar keine andere Wahl.
Das mache ich nicht mit.
Ganz wie du willst.
Aber überleg es dir nochmal.
Willst du alles aufgeben, was du hier aufgebaut hast?
Entweder betreibe ich das Gut hier allein oder gar nicht.
Und sobald das Erntefest vorüber ist, will ich eine Entscheidung von Vater. Du
oder ich.
Sie haben schon immer ganz gut zusammen getanzt.
Schon immer?
Ja, wir sind zusammen hier aufgewachsen.
Jetzt wird mir einiges klar. Eine Jugendliebe.
Ja, eine von vielen.
Du magst sie.
Ja, ich liebe sie, wer sich denken kann.
Dann solltest du um sie kämpfen und sie nicht zermüberlassen.
Das würde uns beiden schützen.
Das werde ich auch.
Guck dir den Kleinen an.
Ich glaube, der wird langsam erwachsen.
Du benimmst dich unmöglich.
Scheint sich ja hervorragend, auch ohne mich zu amüsieren.
Morgen, Vivian.
Morgen, Annabelle.
Steh ich? Oder arbeitest du noch? Ich bin gerade fertig.
Weißt du, ich dachte, wir sollten uns mal unterhalten.
Wir haben sozusagen gemeinsame Interessen.
Magst du ein Stück mit mir gehen?
Klar.
Wie kannst du es nur erlauben, dass Sam die Leitung von Schwerner übernimmt?
Das erlaube ich doch gar nicht. Wer sagt denn sowas? Du bist mit mir nicht
zufrieden.
Ich tue doch alles, was ich kann.
Aber natürlich bin ich mit dir zufrieden.
Das weißt du doch.
Ruhige dich doch.
Wir können über alles reden.
Sam ist schließlich dein Bruder. Und Präzise für meinen Halbbruder.
Woher weißt du das?
Mutter hat es mir gesagt.
Sie hat mir die ganze Wahrheit erzählt.
Wann hat sie es dir gesagt?
Das darf doch wohl nicht wahr sein.
Vater.
Sie war drauf und dran, es dir zu sagen.
Noch vor deiner Hochzeit.
Und mich wollte sie als Erbenswirt für Renner einsetzen.
Deswegen war sie auf dem Weg zum Anwalt.
Durch ihren Tod ist alles anders geworden.
Das ist schmerzlich genug.
In dieser Situation konnte ich dir doch nicht auch noch den Vater nehmen.
Und das Gut.
Mutter wollte, dass du die Wohnung in London und die Wertpapiere erbst.
Ihr wollt mir das Erbe am Spendel nicht machen.
Mit dieser hanebüchenen Geschichte?
Das glaubt euch doch kein Mensch.
Da stehst du doch, Feind der Täler. Komm, du bist zu. Ruhig.
Taylor sagt die Wahrheit.
Ich bin nicht dein leiblicher Vater.
Ihr werdet von meinen Anwächten hören.
Sam, so warte doch!
Na ja?
Und da unten haben wir jetzt Kinder im Nachmittag gespielt.
Ich wette, du warst die Prinzessin.
Es ist traumhaft hier.
Nein, es ist nicht.
Vivian, ich will gar nicht lange herumreden.
Ich weiß, dass Sam deine Jugendliebe ist.
Und mich stört es auch gar nicht. Ich hatte auch Freunde vor der Beziehung mit
Sam. Aber bitte lass ihn jetzt in Ruhe.
Woher... Woher weißt du das von mir und Sam?
Beim Erntefest.
Taylor. Man muss sich den doch nur anschauen. Taylor?
Er ist bis über beide Ohren in dich verliebt.
Taylor? Da kannst du eigentlich auch noch was anderes sagen als Taylor.
Annabelle?
Ich melde mich später.
Ich glaube, ich muss da noch was klären.
Vivian, du?
Ja, ich komme gern.
Gut, dann betreffen wir uns bei den Stallungen.
Ja, ich freue mich auch.
Willst du es dir nicht nochmal überlegen?
Gibt es nichts zu überlegen.
Ich ziehe aus, solange Sam hier ist.
Kannst du denn nicht einlenken? Alleine wird er es nicht schaffen.
Hier ist doch Platz für euch beide.
Ich werde nicht dabei stehen und zuschauen, wie etwa wenn er einen Grund
Boden wirtschaftet.
Aber wir brauchen dich hier.
Der Betrieb muss weitergehen.
Zu wem hältst du eigentlich?
Ich bin dein Sohn.
Ich möchte euch beide glücklich sehen.
Sam? Ich bin hier.
Interessant. Ich wollte dir sagen, dass...
Hör auf!
Dann lass es!
Du bist gelogen!
Hör auf!
Hör auf!
Vater, du hast mir mal gesagt, Kompromisse gehen nur schwache Menschen
Ich sage dir, ich bin kein schwacher Mensch.
Auch wenn das manche Leute von mir denken.
Hilfe!
Hilfe!
Ich dachte, du hättest dich geändert.
Aber das ist alles so fast gerade.
Stell dich doch nicht so an.
Du warst doch früher nicht so zickig.
Was ist los?
Hat er dich belästigt?
Nein, nein.
Alles in Ordnung. Bist du sicher?
Ja. Ich geh nach Hause.
Du gehst jetzt auch besser.
Halt dich da raus, Kleiner.
Ich hab's dir schon mal gesagt und ich sag's dir jetzt wieder.
Lass ihn in Frieden.
Teller, lass ihn los.
Er ist es nicht wert.
Was soll denn das jetzt heißen?
Teller hat mehr Charakter und Klasse, als du es jemals haben wirst.
Komm, wir gehen.
Ich bleib hier. Ich muss mir noch was klären mit meinem Bruder.
Allein.
Bleib hier.
Wir müssen reden.
Bist du verrückt?
Meine Hemd?
Warum trägst du denn hier sowas?
Wir sind gut hier und nicht die Kings Road.
Ah ja, ihr Ravenhurst.
Ihr werdet hier nur geduldet.
Spieler der Frauenheldung.
Gegenüber anderen.
Da haltet ihr zusammen.
Bist du betrunken?
Immer schaffst du es, dass ich mich minderwertig fühle.
Hier ist nur ein paar Vereine von uns. Genau.
Entweder du oder ich. Ja, komm, lass uns kämpfen, genau wie früher.
Hast du doch nicht verlernt, oder? Ach, mit besoffenen Kämpfen nicht.
Ich kämpfe betrunken, immer noch tausendmal besser als du nüchtern.
Das war es.
Da bist du ja.
Bist du fertig? Wir wollen doch in den Kern rücken.
Was willst du denn aus?
Ich habe keine Lust auf irgendeine Party.
Ach bitte.
Hilfst du Liebe?
Vergiss es.
Geh doch alleine.
Jetzt bin ich schon seit Tagen hier und wir machen nie was zusammen.
Ich dachte, das ist das, was du gewollt hast. Du und ich auf Trawanda. Was
erwartest du denn von mir?
Ich kann es doch nicht jedem recht machen.
Digga, Taylor, meinem, deinem Vater.
Wovon sprichst du eigentlich?
Ich glaube, es ist besser, du gehst zurück nach London.
Aber Sam, ich versuche doch wirklich alles. Sam!
Taylor liegt im Sterben.
Was?
Das kann man nicht sagen.
Diskutiere nicht, komm mit!
Und Taylor hat mich provoziert. Wie praktisch. Taylor hat dich provoziert.
umgekehrt. Immer sind wir alle zurück.
Wann lernst du endlich Verantwortung zu übernehmen für dein eigenes Tun?
Das habe ich versucht.
Aber am Ende ist alles aus dem Ruder gelaufen. Und wir haben uns duelliert.
Er hat viel Blut verloren.
Oh mein Gott.
Ich wollte ihn nicht verletzen.
Er ist da drin.
Dr. Kante.
Du hast Taylor verletzt.
Warum bist du wahnsinnig geworden?
Ich hatte keine Ahnung von einer Verletzung.
Wie konntest du das nur tun?
Beruhig dich doch. Beruhigen?
Ich habe ihn stark blutend hinter dem Haus gefunden.
Und er sagte deinen Namen.
Was hat der Arzt gesagt?
Wir hatten Verband gemacht.
Der Krankenwagen wird gleich hier sein.
Er kommt wieder zu Bewusstsein.
Das ist ein gutes Zeichen.
Ich denke, er wird es überleben. Es ist lediglich eine Fleischwunde.
Er braucht jetzt Ruhe.
Es wäre besser, wenn wir alle das Zimmer verlassen.
Es gibt nichts, was wir hier für ihn tun könnten.
Vivian, bleib bei mir bitte.
Das war nicht nur Clemens' Schuld.
Ich war schon auch daran beteiligt.
Verzeih mir.
Es gibt nichts, was ich dir erzählen müsste.
Ist es das, was du gewollt hast?
Du kämpfst mit Taylor.
Du treibst das Gut fast in den Ruin.
Du blamierst seine Verlobte in alle Öffentlichkeit.
Ist es das wert?
Ist es das alles wert wegen Geld?
Die Anwälte haben eure Version bestätigt. Was hast du denn erwartet?
Dass Taylor und ich einen Intrigi schmieden, um dich aus dem Haus zu
hätten wir davon?
Ich habe von euch immer so viel Liebe gekriegt.
Und euch nur enttäuscht.
Selbst mit Rat hilft dir das gar nichts.
Stell dich der Situation und zeige uns, was in dir steckt.
Ich habe das alles nicht gewollt.
Es tut mir leid.
Ich werde mich bemühen.
Das ist nicht genug.
Das war übrigens Mr. McCallum von der Farmers Bank.
Er hat uns den Kredit gestrichen. Wegen dir.
Was hast du dir nur dabei gedacht, Ravenna, als Sicherheit für deine
verwenden?
Versteh doch.
Mir ist das alles über den Kopf gewachsen, der Job, die Schulden,
Ansprüche.
Und dann hat ihr Vater mir das Angebot gemacht, wenn ich London verlasse.
Und damit, Annabelle, dann erlässt er mir meine Schulden.
Ich sollte das gut übernehmen, ihn als Teilhaber einsetzen.
Schau mich nicht so an.
Ich bin darauf eingegangen.
Musste doch.
Was er nicht weiß, ist, dass ich anderen Leuten auch noch Geld schulde.
Viel Geld.
Den du auch, Joanna, als Sicherheit angeboten hast.
Das ist die Situation.
Auf den Punkt.
Mit Geld kann ich dir nicht helfen, aber...
Uns
wird schon etwas einfallen.
Mir kann keiner mehr helfen.
Zu spät.
Alles noch mal gut ausgegangen.
Trotzdem, noch mal möchte ich das nicht erleben. Gott sei Dank.
Das ist gut und damit die Arbeitsplätze sind gesichert.
Man glaubt es kaum, aber trotz der langen Familientradition war Verbenner
wirklich in Gefahr.
Naja, hoffentlich kehrt jetzt hier bei uns wieder Ruhe ein.
Ich würde nicht drauf wetten.
Wer weiß, was die Kinder als nächstes anstellen.
Trotzdem, lass uns doch auf anstoßen.
Auf unsere Kinder.
Und Kindeskinder.
So, jetzt weißt du alles.
Dein Vater hat mit meinem telefoniert.
Er hat ein ziemlich schlechtes Gewissen.
Und sie haben zusammen eine Lösung gefunden.
Du kannst bei einer anderen Bank anfangen, wo du wesentlich mehr
mit ein bisschen Glück haben wir deine Schulden bald abbezahlt.
Ist das wirklich wahr?
Wir schaffen das.
Gemeinsam.
Großartig. Ein Licht am Ende des Tunnels.
Als erstes will ich mich bei dir mit einem schönen Schmuckstück bedanken.
Ich will keinen Schmuck.
Ich will dich.
Was kannst du haben?
Ich wollte mich bei dir bedanken, dass du mit Archinobel gesprochen hast.
Ich werde hart arbeiten und meine Schulden loswerden.
Ja, das musst du.
Sag mal, kannst du mir mehr über meinen Vater erzählen?
Ja, natürlich denn.
Sympathisch. Ja, das war er.
Und er hat deine Mutter über alles geliebt.
Du wirst ihn in seinen Briefen kennenlernen.
Und seinen Barton, unser Nachbar?
Ist sein Bruder, also dein Onkel.
Den mag ich nicht.
Ich auch nicht.
Das ist dein gutes Recht.
Normalerweise kann man sich seine Familie nicht aussuchen, aber in deinem
Fall... Bloß nicht dran rühren. Du bist mein Vater.
Ich könnte mir keinen Bissern vorstellen.
Mein Sohn.
Und was ist mit Taylor? Vertragt ihr euch wieder?
Das Gespräch steht noch aus, aber es wird schon wieder alles gut.
Er ist schließlich mein Bruder.
Dein Bruder?
Meinst du das ernsthaft?
Und mein bester Freund.
Guten Morgen, Taylor.
Guten Morgen.
Das ist ein kleines Wunder, nicht wahr?
Ein neues Leben.
Ein Lichtgegner für ein Ereignis in den letzten Wochen.
Das kann man wohl sagen.
Taylor, ich weiß jetzt auch, dass ich Sam nicht wirklich geliebt habe.
Sondern das Bild, was ich mir von ihm gemacht habe.
Es war eine Jugendschwärmerei in mir nicht.
Das ist jetzt vorbei.
Könntest du alles vergessen, was passiert ist?
Und mir eine zweite Chance geben?
Bitte. Bist du denn sicher, dass du den Farmer den Banker vorziehst?
Ja, ganz sicher.
Das heißt, falls du mich noch willst.
Annabelle und ich haben uns entschlossen, nach London zurückzugehen.
wir uns ausgesprochen haben, finde ich das einfach schade. Mit Mutters Anwalt
habe ich auch gesprochen und alle Ansprüche an Trivena und dich abtreten
Das hättest du nicht tun müssen.
Doch, doch, das ist das einzig Wichtige.
Du hattest schon recht.
Ich gehöre nicht her.
Natürlich gehörst du ja her.
Du bist ein echter Ravenhurst, genau wie ich.
Und wie, ihr verbringt eure Sommer anderswo als auf Trivena.
Geh mal raus, komm.
Hallo.
Er wird dich glücklich machen.
Ich weiß.
Ich wünsche dir auch viel Glück, Sam.
Wir wollten dich noch was fragen.
Willst du unser Trauzeuge sein?
Wirklich? Ja.
Wir könnten uns keine Bäffchen vorstellen.
Dann müsst ihr uns aber versprechen, auch unsere Trauzeugen zu sein.
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