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Hier, meine Süße.
Hallo.
Vielen Dank.
Halt doch mal still.
Du hast die schönste Haut. Du hast den schönsten Körper. Du bist das schönste
Mädchen der Welt.
Okay.
Das war nicht schlecht.
Lieber am Nachmittag mag ich überhaupt gern.
Statt Nachhilfe in Biologie oder Mathe.
Ist das alles langweilig.
Dieser Kinderkram.
Dieses blöde Zimmer.
Die spießigen Vorhänge.
Ich bin noch nicht mehr zwölf.
Zu komisch.
Das ist mein Brautkleid.
Mein Hochzeitskleid.
Ich lache mich schief.
Und dazu kommt da noch ein Schleier.
Und dieser komische Hut.
Ich heirate, ich. Stell dir das vor, ich.
Nein, nein, nicht den Jungen von vorhin. Mit dem habe ich nur gebumpst.
Mein Bräutigam hält mich für eine echte Jungfrau.
Oh Mann, ist der bescheuert.
Darum heirate ich ihn ja.
Eine prima Möglichkeit, das kleine Mädchendasein als Tochter aus gutem
beenden.
Wenn der wüsste.
Eigentlich hatte ich das überhaupt nicht vor gehabt zu heiraten. War mir ein
Zufall.
In der Schule haben mich meine Freundinnen immer aufgezogen.
Ich wäre verklemmt, kleinbürgerlich, nicht emanzipiert.
Besonders Isabel.
Ich habe sie oft besucht.
Sie war in allen Fächern spitze und hat mir oft geholfen.
Sie war überhaupt ganz toll.
Ich habe sie sehr bewundert.
Ihre Eltern ließen uns in ihrem Zimmer allein und jedes Mal, wenn ich mir eine
Lektion Mathe reingezogen hatte, wurde Isabel zärtlich.
Als Belohnung für meinen Fleiß.
Ich fand das spitze. Einfach echt stark.
Ich glaube, ich war richtig auf sie abgefahren.
Ich mag dich, Isabelle.
Gefällt dir das, wenn ich deinen Busen streichle? Ja.
Schön.
Was machst du?
Komm, zieh das aus.
Ich mag dich.
Ehrlich? Ich finde dich ganz toll.
Du bist lieb.
Komm, ich zeige dir was Neues.
Komm, leg dich hin.
Dreh dich mal um, ja?
So? Ja, so ist schön. Richtig?
Ja, schön.
Das ist schön, Maria.
Isabelle, das ist toll.
Oh, ist das schön.
Das Herzchen ist schön weich.
Richtig schmusig. Wie ein kleines Kätzchen.
Das ist süß.
Was ist das?
Das mache ich auch.
Das mache ich auch.
Das mache ich auch.
Nach solchen Nachmittagen mit Isabel war mir immer ganz dumm im Kopf.
Und in meinem Bauch, da brannte es wie Feuer.
Mir wurde plötzlich heiß, dann wieder kalt und dann drehte sich alles.
Ich konnte nicht mehr denken, nicht mehr essen und nicht mehr schlafen.
Ich fühlte mich furchtbar mies und unglücklich.
Das Schlimme war, mein Cousin hatte sein Zimmer nebenan und die Wände waren
ziemlich dünn.
Aber das war ihm völlig egal.
Und seiner Freundin auch.
Die haben auf mich überhaupt keine Rücksicht genommen.
Richtig unverschämt.
Du konntest einfach nicht weitergehen.
Ich wollte einen Mann, einen richtigen Mann mit allem drum und dran, der auch
tolle Sachen mit mir macht, wie mein Cousin mit seiner Freundin.
Als ich Isabel davon erzählte, war sie überhaupt nicht sauer. Im Gegenteil, sie
wollte mir helfen.
Sie hatte auf einem Schulfest einen ganz tollen Mann kennengelernt.
Richard.
Er war Lehrer an einer anderen Schule.
Isabel meinte, er wäre genau der Richtige für mich.
Sie hat ein Treffen mit ihm verabredet.
Er war wirklich super.
Ich wusste sofort, dass er sein würde, der mir die Liebe beibringt. Er und kein
anderer.
Isabels Eltern waren verreist.
Und so landeten wir beide in ihrem Zimmer.
Dann ließ sie uns allein.
Das fand ich echt stark von ihr.
Sie sehen eine prima Freundin.
Aber als sie weg war,
Wurde mir doch ganz schön mulmig.
Ich hatte Angst, dass er sehen würde, wie meine Knie zittern.
So ein Mist.
Aber er war unheimlich nett.
Nur mein Herz klopfte so laut, dass ich kaum verstehen konnte, was er sagte.
Brauchst du? Nein.
Hörst du mal Feuer?
Nein.
Danke.
Aufgeregt?
Überhaupt nicht.
Doch etwas. Ich auch.
Das ist hübsch da.
In der Bluse.
Mach sie doch mal auf.
Ja. Ein bisschen weiter.
Zauberhaft.
Hier.
Und da.
Nur etwas höher.
So?
Gefällt es dir?
Schön weich. Findest du?
Schön sieht das aus.
Lass mich das machen.
Er gehört dir, mein Kleines.
Mach mit ihm, was du willst.
Ja, ich weiß das.
Soll ich es wirklich tun?
Ja, komm.
Ganz ruhig.
Ganz ruhig, mein Kleines. Ganz entspannt.
Es tut ein bisschen weh.
Nur sagen, das gefiel mir.
Das gefiel mir sogar sehr.
Das war doch was anderes als die kleinen Spielereien mit Isabel.
Aber ich will nicht ungerecht sein.
Ich war ihr unendlich dankbar, dass sie mich mit Richard zusammengebracht hatte.
Wirklich.
Und sie wollte mir noch mehr Freunde vorstellen.
Das konnte ja toll werden.
Ein paar Tage später kam mein Vater auf die Idee, einen Verehrer für mich ins
Haus zu schleppen.
Sohn eines Kollegen.
Er brachte ihn zum Essen mit.
Vater kochte selbst.
Seine Spezialität Couscous.
Und das will schon was heißen.
Mahlzeit. Ein Nationalgericht. Das wird Ihnen schmecken. Riecht gut.
Das riecht nicht nur gut, das schmeckt auch gut.
Und sieht so lecker aus.
Das kann man wohl sagen. Dann koche ich auch richtig.
Sehr gut.
Er hieß Didier.
Schien ganz nett zu sein.
Unheimlich brav und ordentlich.
So ein richtiges Muttersöhnchen.
Vater hatte ihn neben mich gesetzt.
Und ich nahm ihn mal vorsichtig unter die Lupe.
Oh Mann, der war aber alles andere als ein Draufgänger.
Eher schüchtern und sogar ziemlich dämlich.
Aber meinen Vater fand ich auch zum Kotzen, wie er ihn behandelte.
Quatschte von Schwiegersohn und groß und stark.
Und lauter so eine Erwachsenenkacke.
Und meine Mutter?
Die machte auf süß. Auf Schwiegermutter.
Ich dachte, ich spinne.
Die bildeten sich wirklich ein, ich sollte diesen langweiligen Milchbubi
heiraten.
Und der glotzte auf seinem Teller und kriegte die Zähne nicht auseinander.
Vielleicht kam der frisch aus einer Klosterschule?
Ob der überhaupt wusste, wie eine Frau aussieht?
Gut. Nach dem Essen ließen meine Eltern uns allein... Mann, war das aber ein
dicker Wink mit dem Zaunpfahl.
Aber bitte, warum nicht?
Na, der war ja vielleicht eine Flasche.
Von dem kam aber auch gar nichts.
So ein Lahmarsch hat die Welt noch nicht gesehen.
Ich glaube fast, er hatte Angst vor mir.
Fehlte nur noch, dass er nach seiner Mama schreit.
Gibt es Ältere?
Was machen Sie denn da?
Das erlaube ich nicht.
Was soll denn das? Los, küss mein Pältchen.
Mach schon.
Mann, bist du aber leidenschaftlich.
Er will nicht wachsen.
Ich bin doch kein Himbeereis.
Oh Mann, so ein Langweiler.
Bei dem konnte einem wirklich alles vergehen.
Nein, nein.
Das war Zeitverschwendung.
Da ging ich doch lieber zu Freunden von Isabelle auf eine Fete.
Richard war auch da.
Aber der tat so.
Als würde er mich nicht kennen.
Alle saßen nur rum und laberten.
Aber der eine Typ, der sah ganz dufte aus.
Schien auch nicht uninteressiert.
Mal sehen.
Vielleicht konnte man den anmachen.
Komm her, du.
Entzücken.
Aha. Jetzt klappte es. Er hatte schon Glitzeraugen. Der Abend war gerettet.
Ganz entsückt. Ganz entsückt, diese Äpfelchen.
Zum Weihnachts...
Danke, sehr aufmerksam.
Das geht dir genau. Ja.
Ja.
Und erst mein Vater.
Oh je, der war überhaupt völlig Panne.
Der hatte sich nun mal in den Kopf gesetzt, mich mit Didier zu verheiraten.
Ich war dabei völlig unwichtig.
Erst war ich ganz schön sauer darüber.
Aber dann, dann fand ich es auch wieder komisch.
Didier wurde richtig überrollt. Mein Vater kommandierte ihn herum wie ein
Junge. Aber er ließ sich das gefallen.
So ein Doofkopf.
Nicht zum Aushalten.
Aber eines sprach für die Heirat.
Didier sollte einen tollen Job auf Tahiti kriegen.
War ja nicht schlecht.
Sonne, Palmen, Meer, Strand, jede Menge Personal.
Männer gibt es schließlich überall.
Muss klasse sein, in der Sonne zu liegen und sich von schönen braunen Männern
verwöhnen zu lassen.
Ob man auch im Wasser vögeln kann?
Ich werde es auf jeden Fall mal ausprobieren.
Didier ist ja so dämlich. Der wird bestimmt nichts merken.
Und Isabelle muss mich besuchen. Oh ja, das wird super.
Morgen heirate ich ihn.
Ab morgen bin ich Madame Didier Hubert.
Ja, lecker.
Gibt es endlich was für den Schock?
Nein, sieht die Tochter lecker aus.
Ach, das große Lübbelchen ist für mich. Danke, Kinder, danke. Ihr seid so lieb
zu mir. Ich bin ja gleich ein Kleckermann.
Das ist ja wunderbar.
Möchte noch jemand ein Stück Torte?
Ist das nicht niedlich?
Nein.
Auf den Bräutigam.
Ja, Brötchen.
Ja, Brötchen.
Ja, Brösterchen, Frau Bräutigam.
Alles gut.
Bröstchen.
Kann man die Braut küssen?
Das reicht aber nicht.
Caroline möchte auch ein kleines Küsschen haben, ja?
Sie sind ja bezaubert, meine Lieben.
Abgegeben!
Leute, süß!
Torte gewesen sein.
Denn plötzlich fangen alle an zu schmüßen und zu fummeln.
Warum eigentlich nicht?
Die Hochzeitsnacht mit Didier wird sicher ganz toll.
So bofen.
Da muss ich mich vorher ein bisschen müde machen.
Wenn Papa was dagegen hat, kann er ja einschreiten. Aha.
Er kann nicht mal. Jetzt bin ich verheiratet.
Ja, sofort.
Ich komme mit.
Ihr geht raus, ja.
Und wer bummst die Braut?
Na, mein Süßer, wie
wär's denn mit uns beiden, du Süßer?
Ach, dein Schuhchen! aufgegangen, so gestattet.
Pizza sache ich jetzt hier.
Warte mal ganz still. Es kommt noch besser.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja.
Ja. Ja. Ja. Ja.
Ja.
Can't find what you're looking for?
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