All language subtitles for Making Dirty Movies (Germany 1975, Marita Juchen, Rosi Schubert )

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Original subtitles

Geschichte. Eine fast wahre Geschichte, ehrlich.

Eine Sache, die es sonst nur im Märchen gibt.

Von diesen zwei Brüdern, die mit nur einem Ei oder so.

Zwillinge, meine ich, die so ähnlich sind wie ein Ei den anderen. Jawohl.

Der hier in dem Wagen, gucken Sie mal, das ist der Reiche.

Den gehört dieser schwere Mercedes, in dem wir jetzt hier drin sind.

Jo, er fährt im Atelier.

Das macht er jeden Morgen.

Jo, Atelier, Filmatelier.

Das sollte man nicht glauben, aber gibt es hier.

Jawohl, haben die alles.

Hinter Tupfing ist eine bedeutende Stätte des Films.

Das hat alles dieser reiche Bruder hier auf die Beine gestellt.

Das war früher ein Schauspieler, hat schwer malocht, hat verdient mit so ein

paar guten Relikons.

Und alles hier fein so angelegt.

Ja, mindestens 20 Filmwerke haben die in Hintertupfing gekurbelt.

Meistens mit sechs.

So ein bisschen was Unanständiges.

Jo, das haben die Leute ganz gern. Ich auch, ehrlich.

Wer ist hier der große Boss?

Produzent und Regisseur gehört natürlich dazu, so ein Autotelefon.

Dass er immer alles so schön managen kann, auch wenn er auf Achse ist.

Also ein drolliges Volk sind diese Filmmenschen ja schon. Mann, diese

Sternchen nennt man die. So eine Kuren. Und die Kerle geschniegelt, so eine

junge und alte Knacker.

Das ist mal alles interessant.

Werden Sie gleich selber sehen.

Die Hintertupfinger haben natürlich zuerst immer die Nasen gerümpft, weil

die Filmmenschen nicht riechen konnten.

Wollten sie nichts mit zu tun haben.

Jetzt tut ihnen das natürlich leid und möchte mancher doch gucken, dass er

vielleicht noch ein Stückchen von diesem Kuchen abkriegt. Aber es ist längst zu

spät. Der Zug ist abgefahren. Und jetzt gucken sie in die Röhre.

Oh, hier, sehen Sie, sind wir schon auf diesem Filmgelände.

Da, ja, richtig.

Also dieser arme Bruder von den reichen Zwillingen hier müsste ja eigentlich gar

nicht arm sein.

Er hat eine Fensterputzerfirma, ist doch auch eine krisenfeste Sache.

Dreckige Fenster gibt es immer.

Aber er will immer bloß im Atelier sein und kniesen, zugucken wollen. Und darum

verdient er nicht viel.

Heute Morgen ist hier dicke Luft.

Der Starschauspieler, so nennt man das wohl, so eine junge Tausend, das hat er

all die Mäckens mit die Kurven vernascht. Der hat sich im Bein

Jetzt liegt er im Krankenhaus in Gips.

Hat der Boss vorhin durch das Autotelefon erfahren, drum ist er schon

heute Morgen.

Wenn Sie so weitermachen mit Ihrem Blutdruck.

Von wegen Blutdruckschwesterchen. Was glauben Sie, was ich so jeden Tag

mitmachen muss beim Film?

Nachdem wie Sie zugerichtet sind, müssen die ja wild auf Sie sein, die

Schauspielerinnen. Wie denn, wo denn, was denn, warum denn? Was glauben Sie,

es da jeden Tag Schönes zu sehen gibt?

Let's go.

Schwesterchen, können Sie sich noch mal bücken?

Mann, haben Sie eine Figur. Wo lassen Sie arbeiten?

Wie wäre es denn? Könnten wir beide nicht mal so?

So können wir sowieso nicht. Ich weiß schon wie, Schwesterchen. Da ist die

Medizin.

Lassen Sie mal Thiele.

Na, Ihre beiden Törtchen.

So ein ganz kleines Stückchen. Nur ein ganz kleines bisschen.

50 Gramm.

Ach bitte, Schwesterchen. Der Knopf ist ja schon auf.

Aber nicht doch.

Ich leide darunter, Schwesterchen. Aber nur den Beharr, dann geben Sie Ruf. Aber

schnell, ich bin schon ganz aufgeregt.

Wie im Studio.

Ha, ich will raus hier.

Ui, der Bengel amüsiert sich hier im Krankenhaus und für den Boss ist alles

durcheinander. Die Gasern und die Fixern hat der Liegekosten laufen weiter.

Das ist eine verdammte Schweinerei, nicht?

Ehrlich.

Also, da ist er ja, der arme Bruder.

Hat schön alles dabei, sein ganzes Werkzeug zum Putzen.

Aber der will ja doch bloß wieder, naja, Sie wissen schon.

So, und nun wollen wir auch mal in dieses Studio hier eintreten, nicht?

Das ist nun die Welt des Films.

Junge, Junge, das ist ein Ulkian -Verein. Hinter jeder Tür

Gucken wir uns alle später noch an. Jo, also...

Eigentlich kannst du da dann einen Tag gar nicht verdauen.

Ist ja auch nicht schlimm, ne? Ich bin ganz gerne ein bisschen länger hier.

ist es so lecker mulmig. Und ehrlich, es ist ja auch was für die Bildung.

Sieht ja nach nichts aus so, aber sollen Sie mal sehen hier, wenn das alles so

schön eingerichtet ist und dann hier gedreht wird.

Junge.

Ja.

Gucken Sie mal, hier sind alle Bilder von diesen Filmen, die Sie hier so

runterkurbeln.

Flotte Sachen dabei.

Könntest du nicht mal mit mir so eine kleine Rolle spielen?

Am besten ich gebe ihm keine Antwort.

Dann lässt er mich in Ruhe, dieser alte Casanova.

Neunmal verheiratet und elf Kinder.

Glaubt, ich sehe es nicht, wenn er immer seine Tropfen nimmt.

Na ja, mit 44 könnte er noch anders aussehen.

Gut, so als ob ich Luft wäre.

Fumme dann Ihrem Zeug darum, als ob ich nicht da bin.

Wirklichkeit ist zu scharf auf mich.

Ich habe hier meine Tropfen.

Und das am frühen Morgen.

Ui, da ist das hier schon besser.

Ja, das ist so eine, Sie wissen schon, diese Strippe, Strippetiese -Tänzerin.

Bei die Probe.

Also ausprobieren, was er so alles mit ihrem Körper machen kann.

Hui, Junge.

Ja, was will denn der? Auto schmeckt lecker hier.

Oh, was machen Sie hier?

Entschuldigen Sie, ich suche einen jungen Mann, der heißt Jimmy.

Kennen Sie den vielleicht?

Aber der kann doch nicht hier sein. Gehen Sie, ich muss proben. Proben?

Komm, lass uns hier, da sieht uns keiner.

Sei nicht so schüchtern.

Ach, wenn uns nun doch jemand sieht.

Ach was, dann tun wir so, als ob wir für den neuen Film üben. Du hast eine

Angst. Los, komm.

Zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben. Wo sind die Kätzchen denn geblieben?

Entschuldigen Sie. Ach, der.

Hallo, ist der besetzt? Ruhe!

Entschuldigen Sie. Nee, Frau Lein.

Ich wollte Sie nur fragen, wo ich hier einen Regieassistenten Jimmy finde.

Kennen Sie den?

Verflucht, gibt es denn hier keine Toilette, wo man in Ruhe kann, ohne

zu werden? An Jimmy wollen Sie sprechen?

Und ich habe so geglaubt, Sie sind einer von den bösen Filmassistenten, die

einen immer anfangen und in die Haie locken wollen.

Ich suche so einen, der hat mit meiner Tochter, na, Sie können sich ja denken,

das arme Mädchen ist seit 27 Jahren einfach genommen.

Na, Sie wissen ja schon.

Das muss ja ein richtiger Schock gewesen sein für das Kind, mit 27.

Mensch, du Armleuchter, diese Dame ist doch ein Kerl.

Merkt ihr einfach nicht, so eine Flasche. Wenn Sie ihn sehen, sagen Sie

schönen Gruß von mir. Er wäre ein Schweinchen, wenn er ihrer Tochter was

hätte. Eine sehr nette junge Dame.

Trifft man selten heutzutage.

Kamera läuft.

Küssi. Ja.

Und jetzt ziehst du mir die Hose runter.

Da könnte man doch vor lauter Aufregung einfach Horridor blasen.

Ach, wann kann man sich da amüsieren?

Und sieh, der da, der, der ein Gemisch da unten.

Der kriegt das alles für nix, für umsonst.

Solche künstlerischen Erlebnisse.

Ist das ein Apparat?

Das wird einem ja ganz kribbelig.

Wann der sich immer das richtige Plätzchen aussucht.

Jetzt wird das aber ganz intim.

Also, ich schalte mich kurz aus und genieße.

Nochmal, über mich brauchst du dich nicht zu beklagen. Du kriegst die Rolle.

Aber du, ich zieh mich nicht aus vor der Kamera. Wer redet denn hier von

Ausziehen? Doch nicht beim Film.

Du, Zensi, heut müssen wir pumpen. Der Bauer ist in der Stadt.

Verstehst?

Wo hat er gepumpt?

Na, das wirst du gleich sehen.

Warum macht's Hosen der Lauf?

Weil da der Stürmer ist und den lass ich ausziehen. Bist du narrisch?

Ja.

Geh doch schauen.

Ja, was machst du mit meinen Hosen?

Ja, die muss runter.

Der Stier braucht Platz.

Jetzt ist er drauf.

Nein,

noch nicht.

Halt, stopp.

Du kannst sie doch nicht durch die Hose da... Da waren doch eben noch deutlich

die Hosenfetzen zwischen den Beinen zu sehen.

Die nicht kopieren.

Prob das Ganze nochmal und dann drehen wir in aller Ruhe. Du musst nur tun, als

ob du ihn... Na, du weißt ja schon. Und Feli, von dir möchte ich mehr landlos.

Hey, da bist du verrückt.

Lass mir doch von dir nicht einen Arsch aufkratzen.

Spielst doch einen Scheißträger los. Ich mag nicht mehr.

Ach, muss denn das sein, Sally? Du weißt doch, dass die Jungs so empfindlich

sind. Aber ich habe ihn noch nur ein bisschen gekratzt. Wo ist er denn jetzt

hingegangen? Ist er weg?

Ja, er ist weg.

Scheiße, er hatte den Regisseur aber gegeben. Und wie, ehrlich.

Und weitermachen, jo.

Mensch,

ich bin vielleicht sauer heute.

Mensch, tut das weh.

Aber das zeige ich euch heim. Das sage ich euch.

Das ist für den Kratzer, das ist für die Gage und außerdem kennt man alle

Zukunft gern.

Da sagt er, wenn man soll fummeln in eure Fümmel, dabei darf man das einmal

richtig. War nicht das Richtige auf dem Schreibtisch.

Dem haben sie wieder ein Wort gemacht.

Dabei muss er doch das Bein schonen.

Was war das? Du stellst Fragen, der Blitz hat eingeschlagen bei dir. Der

Warum quietscht das Bett bloß so?

Dann glaubt meine Oma, mein Verlobter ist da.

Wo ist er denn? Dein Verlobter.

Kommt immer überraschend, weißt du, Jimmy?

Na, gucken Sie mal den fiesen Langen da, ne? Der will zum Film.

Jo, toll.

Das ist doch kein Oma Sheriff.

Na, wissen Sie, der wie so ein Ölzeig aussieht.

Dieser fiese Lange da ist ein Bäcker. Der nicht mehr, na ja, ich mein so, das

mit dieser weißen Jacke und Mützchen und auf dem Kopf, ne, hat der nicht mehr so

gerne. Ehrlich, will er Filmsauspieler werden.

Wissen Sie, ihm sein Vater, das war der Geschäftsfreund von diesem reichen

Bruder da, hat auch ein paar Kohle mit drin, hey, diesen Atelierbetrieb, ne?

Sagt der Fiese doch eines Tages zu seinem Vater, will er gern zum Firmen.

jetzt darf er auch, spielt so kleine Rollekanz, ne?

Und den Kuchen mit dem Regisseur.

Guck dir sowas an. Sehen Sie, da tut er gerade Studien machen.

Das ist für eine künstlerische Fortbildung.

Du zerdrückst mir immer alles.

Du

machst

das aber verdammt echt. Und anfassen willst du auch alles.

Aber natürlich.

Ich mache dir ja schon nichts kaputt. Hab dich doch nicht so.

Hör mal, ich habe zwar einen Vertrag unterschrieben, dass ich mit einem im

rummachen muss, aber von echt stand da nichts drin.

Vertrag? Du sollst ja auch nur ein ganz kleines Stückchen. Naja, du weißt schon,

wohin. Nee, nee, ich will nicht. Auch nicht ein kleines Stückchen.

Schade. Der Boss hat auch gar nichts gesagt von Proben.

Oh, da hast du aber was vorhanden an mir.

Auf Wiedersehen.

Auf Wiedersehen.

Oh, guten Tag. Da habe ich heute wieder viel zu tun.

Was war denn hier los? Ich suche den Kerl schon über eine Stunde.

Er hat gesagt, er müsste mit mir die Szene einstudieren, proben. Dafür ist er

doch gar nicht zuständig. So, von so einem lassen Sie sich reinlegen.

Vielleicht hat es Ihnen auch noch gut getan.

Achtung, los.

Bedienen Sie sich, mein Herr.

Junge, Junge, mit der würde ich spielen. Der würde ich zeigen, anders wie der

Name Kerl.

Einmal so eine Rolle und ich bekomme den goldenen Ottokar vom Film. Oder wie der

Kerl heißt.

Ja, gefällt Ihnen die Kurvenlage? Ja, schon, aber müssen Sie so schnell wie

Hase? Nein, nein, aber Zeit ist Geld und ich bin Geschäftsmann und außerdem

möchte ich mein Geld so schnell wie möglich verdienen. Das wette Mädchen

ich mal auf dem Backtisch haben. Die würde ich aber durchkneten.

Ist der Film schon fertig geschnitten? Ja, kannst ihn mit anschauen. Ich habe

ihn gerade im Schneidetisch mit Ton sogar. Ist er gut?

Weiß ich nicht, habe ihn noch nicht gesehen.

Guten Tag, junger Mann.

Da sind Sie. Ui, nun gucke mal, der schmeckt lecker von der Müllabfuhr.

Will der auch zum Film?

Guten Tag.

Hat alle mein fünfter Gatte gemalt.

Verstehen Sie was davon?

Ja, ja, ja, Kunst ist mein Heavy End. Sehr gut, Sie wissen doch, warum ich Sie

herbestellt habe. Ja, ja, ja, Herr Pudler hat mich disponiert.

Schöne Bilder, wirklich, wirklich schöne Bilder. Vor allem der Mond und die

Sonne, sehr romantisch. Sind die von Schiller?

Nein, nein, von Goch. So, so, ich hätte auf Beethoven getippt.

Hören Sie mal, von Künstlernamen verstehen Sie wohl nicht viel. Doch,

habe mir gleich gedacht, der Brandt hat auch so einen Stil. Der Brandt, der ist

doch Bundeskanzler. Guck dich ruhig um, das andere Bild ist viel schöner. Ich

meine doch nicht den Willy Brandt, sondern den Rembrandt.

Ja, ja.

Setz dich.

Stopp, stopp, stopp.

Moment.

Also, ne, Kinder.

Ihr müsst viel mehr Gefühl, müsst ihr da reinlegen.

Also, die kopieren wir nicht.

Also nicht kopieren.

Nein, also passt auf.

Vergesst mal alles, auch die Kamera dort hinten. Ganz echt wird das sowieso

nicht.

Und jetzt das Ganze nochmal von vorn.

Ruhe im Studio.

Kamera ab.

Und dann in so einen wie der Fensterputzer arbeiten.

Dann hast du nun davon.

Jetzt gehen wir auch mal rüber in das andere Atelier, gucken, was da los ist.

Pass auf, dass du nachher schnell genug beim Ort sind wirst. Nimm mal bitte die

Klappe hier.

Also, dann kann es losgehen.

Und mach mir den Hund nicht kaputt, den brauchen wir noch zum Bellen.

Das wird bestimmt ein scharfes Ding.

Los, Schnucki.

Sieh dich schnell aus.

Das ist ein ganz schlimmer. Streich ihn nicht.

Mach doch was mit mir.

Was soll ich denn mit dir machen?

Also, was soll ich tun?

Das macht ein Bär schon mit einem Mädchen.

Mach einen Brummer mit mir.

Ich bin nicht zum Dasitzen, zum Brummen.

Bist du mir gefolgt?

Ja, nach dir?

Ja, zieh dich aus.

Oh, sehen Sie mal diese Freizeittomtöse mit dem Plüschpipi.

Dieser Bär hat aber schon ganz graue Haare gekriegt, seit sie denen im Mangel

hat.

Was ist die Hölle?

Bei mir ist schon der Teufel los.

Da möchte ich mal Teddy sein. Jetzt geht es erst richtig los.

Du kleine Schnuckelbiene. Jetzt werde ich dich erst richtig brav machen.

Wow, ist doch noch unvergesslich.

Gefällt es dir?

Ja. Ja.

Ja.

Ja.

Ja.

Ja. Ja.

Ja. Ja. Ja. Ja.

Ja. Ja.

Ja. Ja. Ja. Ja. Ja.

Ja.

Was hast du denn?

Komm, dann lass uns richtig machen.

Das ist aber reizend.

Und Sie wollen mir wirklich nichts sagen? Aha, das ist wohl so eine neue

Sekretärin -Report.

Oh, das ist aber schade.

Der geht aber ran.

Und das Bettchen?

Ich habe es diesem Sommer schon.

Fein.

Was ist, wenn ich etwas von Ihnen will, Sie Superman?

Da oben habe ich es ganz besonders gern. Zwischen dem zweiten und dritten Zeh,

da werde ich ganz rasend. Schau her, du musst das ganz anders machen.

Lass doch mal die Klappe kommen. Du nimmst ihr Bein und dann hängst du ganz

ordinär lang die Zunge raus und leckst ihr Bein hoch bis zum Zeh.

Darüber müssen die Leute lachen.

Weißt du, ich kann dir das nur zeigen. Du bist der Schauspieler.

Also machen wir das zum elften Mal. Kamera ab!

Komm, mach das wieder auf Anfangsposition.

So, Fräuleinchen.

Na, das ist aber schade, dass Sie mir nichts tun wollen.

Lieber Guter, da oben habe ich es ganz besonders gern zwischen dem zweiten und

dritten Zeh. Wenn Sie mich da küssen, macht mich es ganz raten.

Na, sehen Sie mal, was das für ein aufreibender Beruf ist.

Guten Tag, ich suche den Regieassistenten. Aber wir nicht.

Nee, der sucht was ganz anderes.

Klein, aber mein.

Ist doch toll, in so einem Studio -Bade -Szenenspiel nur noch dafür bezahlt zu

werden. Komm, wir machen den Tigersprung.

Na komm, spring.

Na los.

Hey,

habt ihr nichts anderes zu tun, als in der Kulisse rumzuspritzen? Dann macht

doch wenigstens das Fenster zu.

Dann hört euch ja zehn Studiohallen weiter.

Seid ihr zum Drehen hier, oder was?

Da hat er schon wieder eine vernascht.

Du, stopp mal. Das musst du dir anschauen. Das meinst du, wie wir

bei den Aufnahmen?

Die da? Ja.

Okay.

Diese kleine Naschkatze legt ja ganz schön flott los.

Na, wie fandst du das nun?

Na ja, warten wir ab, bis der Film fertig ist.

Oh, hallo, hallo, schöne Fee. Was spielst du denn heute für mich? Wie

dein neues Film? Tausend Soldaten und eine einzige Dirne. Große Rolle, Junge,

wenn wir noch Soldaten brauchen. Junge, ein Benehmen hat die am Leibe.

Tausend Soldaten und eine Dirne? Und die spielst du ganz alleine?

Schau, Freddy, das passt ja.

Ach, gucke mal, die sind von der anderen Seite.

Wissen Sie schon.

Also,

zunächst trägst du die Klappe dort über die Bühne. Ja, so, mach das so. Aber

lass dich noch ein bisschen nachschminken vorher.

Jungs, holt mal eine Maskenbildnerin.

Ist doch keine mehr da.

Was? Es gibt wohl gerade Interviews.

Das machen beim Film schon die Putzfrauen. Also komm, vergessen wir die

mit der Maske.

Kamera ab.

Kamera läuft.

Da ist der Kerl ja schon wieder.

Ja, Mädchen, immer schön sauber bleiben.

Jawohl.

So, da wären wir nun wieder.

Ja, und der ist auch schon wieder da.

Soll ich Ihnen mal was sagen?

Der möchte selbst mal so ein bisschen Schauspielerei machen.

Ehrlich. Möchten wir doch alle, oder?

Wenn man nicht nur vor das Lampenfieber, so heißt das doch, so eine Hose voll

hätte.

Hey, bist du's?

Ich hab den ganzen Tag auf dich gewartet.

Aber Herr Regieassistent... Komm, zieh dich aus. Ich habe den ganzen Mittag auf

dich gewartet. Du musst nicht so viel arbeiten. Du hast doch deine

Erst sagt sie, er soll nicht so viel arbeiten und dann macht sie ein Schaf.

Aber das macht nichts.

Er ist ja gut im Training.

Wenn es für die Pumse eine goldene Schafplatte gäbe, dann hätte der schon

zehnte gekriegt.

Ach, du bist heute so anders.

So schön war es schon lange nicht.

Hast du abgenommen?

Kommen Sie raus.

Der Junge ist aber ganz schön leichtsinnig. Der weiß gar nicht, dass

starken Mann hat.

Was ist mit dem Lärm da draußen?

Sie sind doch... Was machst du mit meiner Frau?

Dir werde ich helfen, du Studiobock. Oh Gott, mir ist nicht mehr zu helfen.

Naja, so ist das beim Film. Jeder versucht auf seine Weise, den Nagel

tief reinzukriegen.

Es geht eben nichts über einen guten Hammer.

Aber der hat den Bogen noch nicht richtig raus. Muss erst in der

üben, ne?

Und er hier übt wohl einen auf Gangster. Der hat ja eine richtige Flinte, Mann.

Ah, nun los jetzt.

Hose ausziehen.

Aber schnell.

Oder haben Sie etwa keine Unterhose an? Doch, doch. Ruhe jetzt.

Aber das ist mir sehr peinlich.

Ach, nun mach schon.

Wissen Sie, ich suche nur den jungen Mann, der meine Tochter... Gepufft hat,

weiß, die alte Jungfrau mit 27. Aber die hat mir was getan und nicht ich ihr.

Erziehen Sie Ihre Tochter mal besser. Das alte Mädchen lügt. Wahrscheinlich

sie noch scheidensschwanger.

Hier,

das sind Muskeln.

Klein, aber fein.

Na, und hier sind wir in der Garderobe von den beiden Schauspielern hier, die

als Nachfolger von Terrence Hill und dem Butch Spencer da aufgebaut werden

sollen.

Du hast ja Dinger wie eine Frau, Mensch. Trimm dich, dann wird es bei dir im

Kopf auch wieder besser.

So, nicht doch.

Das sind die Vorbereitungen für eine große Rolle von dem fiesen Langen.

Einen echten Gangster soll er spielen.

Junge, bin ich mal gespannt drauf.

Du spielst bei den großen Helden und machst alles kaputt.

Verklemmt bist du.

Ein Nichts.

Oh, die Jungs vertragen sich noch nicht so richtig.

Ich wollte doch nur trainieren. In Zukunft mache ich alles, was du sagst.

Ehrlich, Dicker. Hier ist es nicht mehr splitterfrei. Da gehen wir lieber wieder

rüber zu den Probeaufnahmen von dem Film. Die große Blonde mit die Hänge

wackeln.

Oh, wei, ha.

Von der können sie alles kriegen.

Bloß nicht im Blinddarm. Den hat ihr Doktor schon.

Entschuldigen Sie mal bloß ein kleiner privater Scherz von mir.

Schön ist er nicht, aber birchfüllend.

Jetzt muss ich weg vom Fleisch, sonst kriege ich gleich wieder Hunger.

Ui, der Will wollte diese ganz scharfen, rausgeschnipselten Bilder abstauben.

Oh mein Gott.

Das hast du nun davon, siehste.

Eine ganz schön verwickelte Sache hier. Ich gehe jetzt mal eine Vorführung, die

Probeaufnahmen angucken und bis das fertig ist, hat der hier ja zu tun.

Die Muster, die wir jetzt vorführen werden, sind zwar nicht gerade Oscar

-verdächtig, Aber unter den gegebenen Voraussetzungen und Umständen war ja

nichts Besseres zu erwarten.

Wenn wir auch heute nur Ausziehfilme produzieren und wir da einen Erfolg

wollen, dann müssen wir auch hier qualitativ einwandfrei arbeiten.

Es nützt nichts, wenn wir nur einige Ausziehmädchen nackt in der Dekoration

herumjagen und abfilmen. Das ist richtig.

Junge, Junge, das ist mal ein Körper.

Da möchte man direkt Telefon sein.

Oh, Maya.

Junge, Junge, war das eine Keule.

Mann,

jeje. Bis jetzt habe ich noch alle rumgekriegt, aber die Bombe noch nicht.

Das war keine normale Bombe, das war eine Atombombe. Mit einem echten Zünder.

Du Mensch, heute Morgen war ich ganz schön in der Klemme bei der Frau vom

Produktionsleiter. Wenn der mich erwischt hätte, dann hätte ich den Rest

Lebens als Tante verbrascht.

Sehen Sie, jetzt hat er seine große Rolle gehabt. Und jetzt will er sich bei

seiner künstlerischen Kollegin erkenntlich zeigen.

Guten Morgen, Lafayette. Morgen.

So. Dann wollen wir ja mal.

Ein neuer Tag, ein neues Glück im Studio.

Sollte man gar nicht glauben, dass diese Schauspieler sich so gerne waschen.

Aufnahme. Oh, hast du Angst, Kleiner?

Oder bist du nur schüchtern? Komm, lass uns fröhlich sein.

Hör zu, ich kann nicht so einfach auf Kommando fröhlich sein.

Schade. Bist du jetzt böse auf mich?

Wie kann man auf dich böse sein? Wer weiß.

Stehst du auf mich?

Natürlich.

wie ich auf dir stehe.

Dann zeig's mir doch.

Das möchte man auch mal. Und dann so.

Na ja.

Okay, das ist genug.

Hey, ihr beiden.

Das ist genug.

Oh, wie zart.

Jetzt wäre es richtig warm geworden.

Dann wird es geschädigt werden.

Junge, wo die hier aus dem Schaumbad klettern, sind sie drüben im anderen

schon wieder bei den Kriminellen.

Wir jagen den Bahnhof in die Luft.

Los, macht etwas schneller.

Alles okay, Boss.

Aber hör zu, nur eine kleine Ladung.

Achtung.

Anzünden.

Alles in Deckung.

Ich hab dir doch gesagt, eine kleine Ladung. Aber Boss, das war doch eine

Ladung. Hättest ja gleich den Bahnhof von Hintertürklingen in die Luft jagen

können. Hättest du mal heute Filme machen.

Eine kleine Ladung.

Ist ja egal, was diese Produktion für Filme dreht. Gebumst wird in jedem Film.

Bloß, da das manchmal mehr knarrt als normal.

Das geht vor der Kamera so schnell, da kommst du gar nicht zum Überlegen, Susi.

Du redest draus. Manchmal lag einer zwei, drei Stunden auf mir.

Was heißt hier zwei, drei Stunden? Komm, ich zeig dir, wie es bei uns gemacht

wird. Und dann machst du den anderen noch was vor.

Dir werden gleich die Ohren klingeln. Ich warne dich.

Wie wäre es denn, wenn du mir mal eine Szene erklären würdest, Herr

Obereinstudiermeister? Immer schön eine nach der anderen.

Keine Zeit, keine Zeit. Ich bin beschäftigt.

Hinter Tupfing International Airport. Hier angelt sich der Regisseur immer die

Mädchen von der Fliegerei für den Nebenrollen.

Das ist gar nicht so schwierig, denn die meisten Stewardessen wollen ja sowieso

hoch hinaus.

Hallo, Sissi.

Hey, gehst du mit mir essen? Ich habe ein schönes Lokal entdeckt. Ich muss

für Filmaufnahmen tanzen in einem Studio.

Es ist nur ein brasilianischer Heimtanz und sie bezahlen gut.

Tanzen genau wie zu Hause.

Okay. In Copacabana, okay?

Ähm, warte.

Sehr schön.

Kamera fertig.

Ton ab.

Die hat ja tolle Sachen auf Lager, mein lieber Spitz. Dieser Mädchen aus dem

Süden ist ja bei uns immer kalt. Sonst könnte die auch gar nicht so schnell

zittern.

Ja, die hat das ja ganz gut gemacht. Aber ein bisschen schämt sie sich

doch noch, als sie so einen roten Kopf kriegt.

Mann, was macht denn der hier? Der hat doch da gar nichts verloren.

Ach so geht das.

Was denn das für ein Knopf?

Na also, wer sagt denn, es geht ja.

Muss doch sehen, was da gedreht wird. Lassen mich ja nie etwas sehen mit ihrer

Geheimnistuerei. Hey, was denn das?

Ach so was.

Oh, das ist ja die aus dem Lady Report.

Jo, Junge, da stehst du drauf, was?

Junge, das ist aber eine scharfe Krähe. Die hätten mich holen lassen sollen. Der

hätte ich gefegt.

Keller bis zum Dach, ständig.

Der dreht uns gleich durch.

Ist ja auch kein Wunder bei dieser Dame, ne?

Die legt vielleicht los.

Von hier gucken wir jetzt mal.

Ui, die ist bestimmt von der Südsee.

Honolulu oder wie diese Gegend da heißt.

Lecker, jo.

Das ist genau mein Typ, wissen Sie.

Das darf doch nicht wahr sein.

Willst du das so haben, ja?

Ja, okay, wir drehen das so wie geprobt.

Gut.

Also, du kannst dich in Ruhe anziehen. Wir müssen die Filmkassetten wechseln.

Tja. Okay.

Oder tanzt du mal so ganz für mich privat?

Für dich schon. Also, irgendwie sind diese Filmleute ganz scharfe Typen. Die

verbinden den Beruf gleich mit dem Hobby.

Ja, und das Hötchen?

Jetzt fangen bloß die an zu spinnen. Ich soll die Hose auch noch ausziehen. Da

kommen wir überhaupt nicht mehr zum Arbeiten. Komm, lass uns fotografieren.

Komm, nur diese Arbeit. Das ist mir zu langweilig. Ich will auch was von dir

haben. Du sollst ruhig liegen bleiben.

Ruhe jetzt.

Du sollst jetzt ruhig liegen bleiben.

Bitte, bleib ruhig liegen.

Also.

Sitze ein, liebes Mädel, und halt still.

Nachher können wir über was anderes sprechen.

So, sehr brav.

Und ab wann wird es privat?

Bald.

Hey, was ist denn in dir gefahren? Bist du verrückt geworden?

Ich mag das nicht mit dir.

Feigling, du sollst es mal versuchen.

Jetzt sind wir wieder mittendrin in meinem Hintertupfing -Studio -Report.

Kinderchen, jetzt seid ihr dran mit Nachhilfeunterricht.

Ausziehen, ja, hoffentlich sucht mich der Boss wenigstens hier nicht.

Und du hältst die Tür zu, damit uns niemand stört, okay?

Jimmy, wer soll uns denn stören?

Wenn wir proben, können wir keine Zuschauer gebrauchen. Lass auch den

nicht herein.

Wenn du brav bist, kommst du auch. Da hat er sich aber viel vorgenommen.

Herr Regisseur, Herr Regisseur, Sie sollen kommen. Bei den Außenaufnahmen

es nicht.

Der eine Schauspieler hat sich beschwert. Die Olga hätte ihn unsittlich

angepasst.

Sie sollen sofort rauskommen.

Bei der glaube ich das.

Timmy, der Regisseur kommt.

Oh je, sag los, ich sei nicht hier gewesen. Ich bin bei Olga. Immer wenn es

spannend wird, stört dieser Kerl.

Ja, dann ist mal ein sauberes Mädchen, ne?

Und was dann kann

die?

Und ein Zuchtsammler, mein lieber Mann.

So eine Pietätlosigkeit, im Saar raucht man doch nicht.

Hat der Produzent gehört, dass da in Amerika so ein Teufelsfilm so viel Kohle

macht? Hat er gleich ein paar Särge bestellt wegen der Stimmung, ne?

Das ist ja eine richtige schwarze Messe.

Exorzismus, wie er leibt und lebt.

Hat sich das Mädel an Vorhang umgehängt, weil es doch in dieser toten Gewölbe

immer so kalt ist.

Wird mich auch gleich ganz schwummerig hier.

Mann, die darfst du doch nicht so fies erschrecken.

Die kann ja glatter Schlacht treffen.

Siehst du, was das arme Mädchen mit den Nerven mitmacht.

Oh je, der schon wieder.

Oh, Benita.

Sagen Sie mal, kennen Sie hier einen Filmassistenten?

Hey

Jimmy,

was will denn der für dich?

Was hast du denn? Du bist ja so aufgeregt.

Mancher Schauspieler identifiziert sich so mit seiner Rolle, dass er hier gleich

denkt, er wäre so ein richtiger Menschenfresser.

Sally, du bist fertig. Hast du sehr gut gemacht. Wir drehen weiter in Halle 9.

Okay.

Was ist denn mit dem los?

Der tut ja richtig putzen.

Hat wohl jetzt genug gesehen und muss was tun fürs Gerb, ne?

Ja, immer schön fleißig.

Na, jetzt hat der aber schon wieder genug.

Sucht jetzt ein neues Plätzchen zum Spiekschen.

Na also, wenn es bei diesem Gewackel keinen Kurzschluss gibt, wäre ja nicht

schlecht, wenn das Licht mal für einen Moment ausfällt, damit sich diese Dame

nicht dauernd so beobachtet fühlt.

Sehen Sie, ich habe es ja geahnt, wo?

Jetzt hast du deine Hose voll, wa?

Da bist du von den Socken, Mann, wa?

Huch, jetzt spielt er schon seine eigene Oma.

Also in Nebenatelier bauen sie jetzt hier wieder die neue Dekoration für

Menschenfresser -Film, ne? Der spielt in einer warmen Gegend. Darum hat das

Mädchen so wenig an.

Oma, oma!

Timmy, hast du mich erschreckt? Du siehst ja fast echt aus.

Ja, aber du musst den Vorhang viel weiter hinten anmachen.

Meinst du? Ganz hinten, ja.

Noch viel weiter hinten muss der.

Ja, komm, ich helfe dir.

Du und mir helfen? Ja.

Doch, Timmy, komm, nicht, nicht jetzt. Guck mal, du bist so schwarz. Und jetzt

machst du mich ganz schwarz. Ach du.

Du machst mich wahnsinnig.

Ich auch.

Jetzt bin ich runter.

Hast du schon mal mit dem Neger?

Dann bin ich der Erste.

Du bist gut.

Das geschieht dir recht, du Hampelmann. Das ist die gerechte Strafe dafür.

Du solltest dir mal was anders brechen als die Knochen.

Wie heißt doch gleich das schöne Sprichwort?

Klappern gehört zum Handwerk.

Ich hab gemacht das, damit da die Schläge schön knallen, die dieser

Regisseur den Mädel verpasst, na?

Wollen Sie aber keine Angst haben, der tut nur so.

Gehört eben auch zur Schauspielerei, na?

Und das Blut ist bloß Farbe, sehen Sie ja.

Wo steht, am Schluss wird das Mädchen erwürgt? Ach, ich glaube, das streichen

wir. Das ist brutal genug so.

Ich werde dem Regisseur eine schöne Torte bringen und für das letzte Mal

entschuldigen. Warum bin ich auch Bäcker geworden?

Hätte ich Regisseur gelernt, wäre ich so gut wie Carlo Punti oder wie der mit

der Sophie heißt.

Vielleicht sollte ich ihm mal was Dramakurkisches vorspielen. Er hat keine

Chancen, Junge. Hier dürfen nur die Mädels strippen.

Hui, da ist schon wieder einer.

Raffi! Raus, ihr Oma, das ist nicht jugendfrei. Sehr gut gemacht. Du, ich

das Ding noch mal an, wegen die Zwischenschnitte.

Du brauchst aber nicht mehr alles anzuziehen. Das meiste haben wir.

Lass dir Zeit.

Brauchst du Hilfe, Jacqueline? Nein, nein.

So viel hast du ja auch nicht anzuziehen.

Die eine Kette kannst du weglassen. Wir drehen das Ganze ab BH aufmachen.

Bring doch mal die Maskenbildnerin.

Ach, ist das Eis.

Da sind auch so viele Scheinwerfer.

Na, dann können wir wieder, Monsieur.

23, die erste.

Ui, die ist aber sportlich.

Mächte man ja direkt mit Tannen.

Oh ja, so ist es fein.

Na los, tanz weiter, tanz weiter.

Halt! Jungs, macht noch ein paar Standfotos von ihr.

So wie ich will, ja.

Verlust.

Verlust.

Ich bin um.

Ich bin um.

Du kriegst die Rübe. Moment mal.

Guten Tag, Herr Regisseur. Ich habe eine herrliche Torte für Sie.

Ja, eine herrliche Torte habe ich für Sie gebacken. Und ich möchte mich auch

entschuldigen wegen dem letzten Mal. Sie wissen schon mit der Hand und so. Ganz

frisch gebacken für Sie mit viel guter Butter.

Butter?

Sie wird Ihnen ganz bestimmt schmecken, Herr Regisseur. Und dann möchte ich Sie

noch fragen, ob ich vielleicht in Ihrem nächsten Film mitspielen darf.

So, so.

Extra gebacken für mich. Sieht Ihnen aber sehr ähnlich, wie aus dem Gesicht

geschnitten. Soll ich wohl ganz alleine essen?

Die Pappe!

Ihnen mag ich noch mal eine Torte.

In eine Schachtel werde ich kanten und Sie Ihnen paar Einscheiben schicken.

Ich habe es gleich gewusst, er hat was gegen Päcke. Aber seine Filme sind auch

nicht die besten.

Bumsfilme macht er, weil er immer nackte Weiber sehen will.

Du hast vollkommen recht. Gib's ihm ruhig. Och, ich bin jetzt sauer. Wenn

könnte, dann würde ich... Ich weiß noch nicht, was ich würde. Aber irgendwas...

Das ist aber ein unfeiner Zuckerbäcker.

Sehen Sie, es ist gar nicht so leicht, dass man eine Rolle kriegt.

Hat er sich umsonst angestrengt mit seiner Tochter.

Na, gucke mal.

Der ist wohl schon wieder in den Film reingefallen.

Weiter nicht so faul.

Komm.

Sei doch nicht so faul. Komm.

Da drin hast du nichts zum Suchen, na?

Der will eine feine Pinkel markieren.

Naja, beim Film kann man das schon, ja.

Hätte ich gar nicht gedacht, dass der so was spielen kann.

Kann er auch nicht, er mogelt.

Also mit dem Miniklavier, das ging ja noch. Aber diesen Kokolores hier soll er

lieber lassen, ne? Ist viel zu gefährlich.

Vorsicht, Mann, das kann ins Auge gehen.

So, jetzt weiß er, wie das ist, wenn ein Faustspieler kokert.

Genau wie bei einem Fensterputzer.

Mein lieber Mann.

Was der da gemacht hat, ist natürlich scheiße, ne?

Die ganze Dekoration ist versaut.

Wenn den so ein Zwillingsbruder erwischt, dann kann er was erleben.

Dann ist Kacke am Dampfen.

Da hast du doch mal Schwein gehabt.

Hätte ja sonst was passieren können, ne?

Und hast auch ein Riesenglück, dass der Bruder schon wieder drüben bei der

Probeaufnahme ist.

Heute hat unser Regisseur hier die schönsten Mädchen zu sich bestellt, um

Hauptdarstellerin für seinen neuen Film auszusuchen.

Möchte ich mal wissen, warum sich dieser Knabe hier einschleicht, wenn er denn

doch bloß pennt. Als ob diese Damen hier nichts zum Bieten hätten.

Die scheint sich dem Produzenten angezumachen. Ich glaube, die kann ganz

zupacken. Naja, so ab und zu kann ich so einen kleinen Nahkampf mit der

schon durchstehen.

Das Kind sollte sich den Nippel in der Tankstelle abschmieren lassen und nicht

vor diesem Produzenten so komische Dinger treiben. Sieh doch bei denen

Rede möchte ich mit der ja nicht. Bei den Zungenschlachen muss man ja Angst

haben, dass einer das Gesicht ableckt.

Ich bin um.

Ich bin um.

Na, und was die anderen so alles vorführen, das wollen wir uns jetzt mal

angucken.

Ich werde jetzt auch mal eine Weile ruhig sein, damit sich der Regisseur

gestört fühlt.

Diese Chinesin rennt immer mit dem Schirm durch die Gegend. Hat sie wohl

China mitgebracht, diese Angewohnheit.

Naja, durch diese Strohhütten, da soll es ja immer so durchregnen.

Ausziehen hat das aber nicht so recht.

Ist ja auch besser, bei so viel gelber Haut kriegt man ja einen ganz getrübten

Blick.

Soll man lieber bei diesen Turnübungen bleiben, na?

Ja.

Wenn der Produzent die Mädchen nach Gewicht aussuchen würde, dann hätte die

bestimmt eine große Chance. Die hat eine Brust von mindestens fünf Greifen. Also

ein Greifen, das ist die Mateinheit für Busen.

Bei der hier muss man also fünfmal zugreifen, um diese Dinger voll in die

zu kriegen.

Aber passen Sie mal auf, jetzt kommt ein Ding.

Nehmen Sie mich mal.

Darf ich mich setzen?

Sie nehmen es wohl sehr genau, Herr Wachtmutter.

Wollen Sie meine besonderen Kennzeichen wirklich alle selber überprüfen, Herr

Kommissar? Auch die besonderen Zeichen.

Sie sind bei mir aber an ganz unheimlichen Stellen. Die Polizei

nicht, junge Dame.

Na, dann wollen wir doch mal gleich beginnen.

Und ich habe immer geglaubt, die Polizei wäre bei solchen Dingen mit Blindheit

geschlagen. Aber Ihnen geht wohl nichts, Herr Polizeipräsident.

Was haben Sie denn? Ist Ihnen nicht gut?

Sie haben doch gesagt, ich soll Ihnen meine besonderen Kennzeichen zeigen. Ja,

und das habe ich gemacht.

Sehr gut, sehr gut, prima.

Ich habe es vor Lachen bald nicht mehr ausgehalten.

Also, die kopieren wir zweimal in Schwarz -Weiß und einmal in Farbe.

Na, das soll er mal lieber lassen.

Wäre der nämlich auch nicht schöner von... Huch, die Dame kenne ich doch.

Leg das weg, das ist nichts für einen Fensterputzer, sonst erschreckst du noch

Dorma.

Ach, diese Kerle.

Die Jungen da haben die wohl oben vergessen, das Badewasser abzudrehen.

eine richtige Sintflut hier.

Kein Wunder bei diesen sündigen Filmen.

Das ist bestimmt der boshafte Kerl, der mir meine Hose weggenommen hat. Er hat

mich in eine dunkle Ecke gezogen und hat mir einfach die Hose weggenommen.

Haben die nicht eine Hose für mich?

Jetzt hat er den auch erwischt.

Na, jetzt ist er wohl richtig bedient.

Die Filmerei kann einen aber auch ganz schön fertig machen.

Jo,

jetzt haben Sie mit mir mal das ganze Hintertupflinger Filmwesen beobachten

können. Also muss ich sagen, diese Leute kochen ja auch bloß mit Wasser.

Immerhin war es doch mal ganz interessant, dem Burschen hier über die

zu gucken.

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