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Vielen Dank.
Signorina Licata, Sie befinden sich in großer Gefahr, aber Sie brauchen sich
keine Sorgen zu machen. Ich habe Kommissar Paolo für Sie abgestellt. Wenn
wieder zu Kräften gekommen sind, habe ich noch ein paar Fragen an Sie. Wir
werden Sie schützen. Sie brauchen keine Angst zu haben, das wird nicht nochmal
passieren.
Signorina.
Signorina.
Sie haben die Operation gut überstanden.
Ganz sicher werden Sie durchkommen.
Wir werden alles Neuerdenkliche für Sie tun.
Sie werden noch etwa zwei bis drei Wochen bei uns bleiben.
Und dann können Sie wieder nach Hause.
Sie sind dem Tod noch einmal von der Schippe gesprungen.
Entschuldigen Sie, sind Sie Signora Nicata?
Ja. Telefon für Sie.
Vielen Dank.
Ja, bitte, wer ist da? Ich bin.
Hören Sie, das geht jetzt nicht. Ich bin mit meiner Frau essen.
Vielleicht morgen in meinem Büro.
Es interessiert mich nicht, was du mit deiner Frau tust.
Hören Sie, das ist ein unpassender Zeitpunkt jetzt. Wo sind Sie denn jetzt
gerade? Ich stehe hier vor dem Restaurant und warte auf dich. Entweder
jetzt raus oder ich komme rein.
Gut, ich verstehe.
In Ordnung, wir sehen uns gleich.
Schatz, ein Geschäftsgespräch. Ich kann es nicht aufschieben.
Ich komme gleich wieder.
Vielen Dank. Warten Sie noch mit dem...
Wo willst du hin?
Ich bin hier.
Komm, wir gehen woanders hin. Ich möchte nicht, dass man uns zusammen sieht. Du
machst schon genug Ärger.
Warte auf mich.
Warte auf mich. Wie behandelst du mich denn?
Du willst sowas trinken?
Einen Whisky.
Geben Sie uns bitte zwei Whisky. Sofort.
Das finde ich sehr unfair, dass du mich anrufst, während ich mit meiner Frau
essen gehe. Das war nicht so vereinbart, das weißt du auch.
Ich scheiße auf unsere Vereinbarungen. Du sollst dich endlich von ihr trennen.
Du weißt, dass das nicht so einfach ist für mich.
Bitte gib mir noch etwas Zeit. Ich werde das schon klären. Ihr gehört der Firma.
Ich stehe auf der Straße, ich werde pleite.
Du hast nicht mehr sehr viel Zeit zu überlegen.
Sonst werde ich die Sache mal in die Hand nehmen.
Entschuldigt, aber mir reicht es nicht. Das ist jetzt wieder mal ausgezeichnet.
Vielen Dank.
Ciao.
Ich komme sehr gerne hier.
Haben Sie auch noch ein Dizier für uns? Natürlich. Soll ich es Ihnen sofort
bringen?
Hinter mir alleine sitzen, dieser Idiot.
Hey,
wenn ich jetzt meinen Schwanz auspacken kann, fällst du in den Grund, das ist
sicher.
Du bist wirklich eine wunderschöne Frau.
Lass mich in Ruhe, du Wichser.
Aber warum denn so widerspätlich? Du gehst mir auf die Nerven. Ich bin ganz
freundlich zu dir und du machst dir die Zicke. Was soll denn das?
Lass dir was Besseres einfallen. Ich hatte wohl was falsch gemacht.
Ja, sehr schön. Na klar, lauf hinterher. Du steigst. Dann steck mal einen mit
rein.
Weißt du, ich mag Frauen, die ihren eigenen Willen haben.
Die motivieren mich immer gut. Frau Hart, verschwinde. Aber warum soll ich
verschwinden? Ich kann mir was Besseres vorstellen als deine Gesellschaft.
Ja, meine nackte Gesellschaft.
Idiot. Das ist doch nicht gerade freundlich. Du machst mich traurig.
du so eine schöne Frau.
Willst du mir nicht erst mal zuhören? Du bist ganz schön hartnäckig. Ja, das
stimmt. Ich bin sehr beharrlich, wenn es sein muss.
Total beharrlich. Hör zu, hast du was mit den Ohren oder warum verziehst du
nicht? Du bist nicht mein Typ, alles klar? Und jetzt verschwinde.
Hey, glaub mir, du vertust dich in mir.
Ich kann nicht mehr ohne dich leben, seit ich dich gesehen habe. Ich meine,
habe mich auf den ersten Blick in dich verliebt.
Du bist meine Königin, das spüre ich.
Komm, presse deine Lippen auf die Meilen, ich werde dich... Komm schon,
du meinen heißen Atem?
Deine Küsse zucken durch meinen ganzen Körper.
Spürst du dieses Beten?
Oh.
Das ist die Erfüllung.
Und es ist heiß wie ein Vulkan.
Ja, wie ein Vulkan.
Und ich werde gleich spritzen wie ein Vulkan.
deinen heißen Mund.
Oh, Wahnsinn, Wahnsinn, Wahnsinn.
Du bist die Erfüllung meiner Träume.
Siehst du, ich wusste doch, dass wir uns verstehen.
Guten Abend, Junior.
Hallo.
Alles in Ordnung?
Hat die kleine Jürgen geschlafen? Ja, Junior.
Dann will ich sie auch nicht wecken.
Sie hat keine Probleme? Nein, es hat sich ganz gut durchgeschlafen. Das ist
schön. So, jetzt ihr Geld. Ich werde es Ihnen jetzt geben.
Weiter.
Dankeschön. Ich danke Ihnen.
Ist mein Mann eigentlich schon reingekommen? Nein, er ist nicht hier
habe ihn heute noch nicht gesehen.
Sag mal, was fällt dir denn ein? Warum hast du im Restaurant nicht auf mich
gewartet? Meinst du, ich warte die ganze Nacht auf dich?
Soll ich dir was sagen? Du bist nichts anderes als eine billige Nutte.
Ich soll eine Nutte sein?
Das ist das Fabbigste, was du mir sagen konntest. Du weißt, wie empfindlich ich
bin. Leg mich doch am Arsch.
Ich habe ganz genau gesehen, was du gemacht hast. Wie lange treibst du das
so? Ich habe mit der Flampe geheiratet. Ich könnte dich umbringen, ich bin ein
Stück. Wie konntest du mich so hintergehen? Ich werde dir das nie
Alles okay mit dir?
Ja. Ich glaube, du hast einen schlimmen Albtraum gehabt. Du musst ja ganz schön
was durchgemacht haben.
Acht auf!
Hey, sag mal, wie lange brauchst du mir der Kiste noch? Bist du bald fertig?
Nein, es ist die Kurbelwelle. Dauert nicht lange. Ein, zwei Stunden
Ein, zwei Stunden ist aber ziemlich lange.
Wolltest du nicht mit deiner lieben Kutsche teilnehmen? Ich muss es hier
Ende bringen, sonst reißt der Alte mir den Arsch auf, wenn ich den Wagen nicht
herbefahre zum Termin.
Ich würde ja schon gerne fahren mit ihr. Ich würde nichts lieber tun, als mit
Kutsche ein schönes Wochenende verbringen. Aber wer macht mir die
fertig? Wer lässt mir nicht das machen?
Weißt du, ich habe eh nichts Besonderes vor an diesem Wochenende. Ich mache das
für dich. Fahr du nur.
Oder hast du keine Lust?
Aber ich muss mich darauf verlassen können.
Klar, kannst du.
Halt zu.
Ich habe heute Abend einen schönen Termin hier.
Ich werde die Frau vom Chef durchziehen.
Das wird meine Schau.
Hallo, Concetta.
Da bin ich, zeig ein.
Da bin ich, ist gut. Du lässt mich seit über einer Stunde warten. Wo kommst du
denn jetzt her? Das fängt ja wirklich gut an.
Tut mir leid, dafür verwöhne ich dich auch am Wochenende. Komm.
Ja, ist gut.
Aber da stimmt das nicht mit den Papieren.
Was soll denn da nicht stimmen? Das sind doch niemals Sie hier auf dem Foto. Das
können Sie Ihrer Großmutter erzählen.
Können wir jetzt fahren?
Moment.
Also zählt es ja kein Land, um hier länger mitzuhalten.
Die Papiere bitte.
Es tut mir leid, aber ich habe meine Papiere zu Hause liegen lassen. Ich habe
sie leider vergessen.
Kannst du dich ausweisen?
Nein, tut mir leid, ich habe meinen Pass vergessen.
Also, was ist denn jetzt mit den Papieren?
Also, ich muss das überprüfen. Sie müssen mit mir aufkommen.
Oh,
verdammte Scheiße, was habt ihr da getan?
Ihr haltet die Schnauze hier.
Nicht gut, dass
wir das hier machen. Wir müssen aufhören. Jeden Moment kann mein Mann
Der kommt nicht. Der ist beim Kehle. Und ich habe auch keine Lust auf dich zu
verzichten. Der kommt bestimmt nicht vor zwölf. Komm, lass uns weitermachen.
Mach dir keine Sorgen.
Warum?
Hast du Giovanni gesehen?
Ich weiß nicht, Will. Er ist am Mittag mit seiner Freundin weggefahren. Fährt
dann von Giovanni an weißen Suzuki mit der Nummer 059328?
Ja.
Könnt ihr mir vielleicht mal sagen, was passiert ist? Ja, er hat zwei Polizisten
erschaffen.
Ah.
Ja, Herr Staatsanwalt, ich habe den Fall übernommen.
Ich weiß, es wird nicht einfach sein. Die Presse weiß noch nichts davon. Wir
konnten es bisher geheim halten.
Aber wir haben einen Fahrtverdächtigen. Er ist gerade vernommen worden.
Ich halte mich auf dem Laufenden, Herr Staatsanwalt.
Ich habe die Akte von Giovanni Santino, er ist ein unbequemes Blattmärz, ein
langer Strafvergessener.
Zum ersten Mal verurteilt 1987 wegen Autodurchsage.
Später Verstoß gegen das Betäubungsmittelgesetz, Cannabis.
Dann wieder vor Gericht wegen Versicherungsbetrugs.
Freigesprochen mangels Beweisen. Und dann hat er ein Jahr in Rom im Gefängnis
gesessen, weil man ihm zu Hältereien arbeiten konnte.
Er wurde verurteilt von einem Gericht in Rom und war am 6. März 1992 und zwar zu
drei Jahren Gefängnis.
Das ist wirklich eine Menge, was der Kerl auf dem Kerbholz hat. Ich halte ihn
für schuldig. Vielen Dank, holen Sie jetzt das Mädchen rein. Sehr wohl, Herr
Kommissar.
Signorina? Kommen Sie bitte.
Da geht's rein. Guten Tag. Setzen Sie sich bitte, Herr Kommissar.
Entschuldigen Sie bitte, dass man Sie so hart behandelt hat, aber schließlich
sind zwei Kollegen ermordet worden. Das geht den Jungs an die Nieren.
Erzählen Sie doch mal, wie die Sache abgelaufen ist.
Wir haben mit der Sache nichts zu tun.
Wir sind routinemäßig angehalten worden, aber vorher waren schon zwei Männer
dort. Und die beiden haben die Polizisten erschossen.
Zwei Männer ist richtig, aber genau die haben gesagt, dass ihr Freund auf die
Polizisten geschossen hat.
Und es gibt Zeugen, die behaupten, dass die beiden Männer vor ihnen weggefahren
sind. Da lebten die Polizisten noch. Aber das stimmt doch gar nicht.
Ein Polizist stand bei uns und der andere kontrollierte hinten die Männer.
schossen dann einfach los und wir haben uns nur noch gebückt. Und plötzlich war
auch der Mann neben uns tot. Sie wollen doch nicht behaupten, dass die beiden
Menschen geschossen hätten, die am Leben gelassen hätten. Wer zwei Polizisten
erschießt, lässt keine Zeugen am Tatort zurück. Das ist unlogisch, absolut
unlogisch. Erzählen Sie mir endlich die Wahrheit.
Ich habe Ihnen doch schon alles gesagt. Ich kann Ihnen auch nur sagen, was ich
gesehen und was ich gehört habe. Ich verstehe überhaupt nicht, warum Sie uns
verdächtigen. Die Tatsachen sprechen doch für sich. Wir wollten nur ein
Wochenende haben und nicht überfallen werden und einen Mord mit ansehen. Und
jetzt sitzen wir hier und werden dafür beschuldigt? Hören Sie zu, Signorina,
sitze hier und tue nur meine Arbeit, sonst nicht.
Möglich, dass Sie die Wahrheit sagen, ich weiß es nicht. Ich denke schon, dass
ich es herausfinden werde, aber Ihr Freund ist der Hauptverdächtige. Und ich
kann ihn nicht herauslassen, bevor die Sache geklärt ist, verstehen Sie?
Ich rate Ihnen, sich jetzt erstmal einen guten Anwalt zu nehmen, Signorina.
Ja? Guten Morgen.
Entschuldigung, spreche ich mit dem Anwalt Magnoli?
Ja, wir sprechen da.
Mein Name ist Conchetta Licata.
Könnten Sie vielleicht für meinen Freund ein Mandat übernehmen? Wir stecken in
großen Schwierigkeiten.
Ein Mandat? Und dafür rufen Sie mich zu Hause an? Wissen Sie, wie spät wir
haben? Ich habe die ganze Nacht gearbeitet und ich liege noch im Bett.
denken Sie sich eigentlich?
Außerdem bin ich nur in schwierigen Fällen bereit, zu Hause über so etwas zu
reden. Herr Anwalt, das ist ein schwieriger Fall. Es ist so, mein Freund
bereits verhaftet worden und man wirft ihm einen doppelten Polizistenmord vor.
Einen Polizistenmord? Wollen Sie mich auf den Arm nehmen? Das stimmt doch wohl
nicht. Es ist wirklich dringend. Ich weiß nicht, an wen ich mich sonst wenden
soll. Also gut, kommen Sie in einer Stunde.
Ja, danke.
Ich habe
nur noch drei Monate, dann bin ich
draußen.
Ich bin ganz schön glatt.
Macht sich schon mal gemütlich für die nächsten 30 Jahre.
Was ist denn los mit dir? Ist irgendwas passiert?
Wir haben Giovanni verhaftet. Das ist doch nicht wahr.
Ja, doch.
Das ist so schrecklich.
Ruhig dich, Conchita, das wird sich aufklären, sicher.
Ich kann ja verstehen, dass du so aufgeregt bist, aber setz dich erstmal
erzähl, was los ist.
Hey, was ist denn los mit dir?
Ich weiß es nicht.
Ich hab das Gefühl, dass mir die Decke auf den Kopf fällt.
Die können mich doch nicht wirklich dafür verurteilen.
Ich habe das nicht getan.
Die werden die beiden bestimmt finden, die die Polizei vergrößert haben.
Und dann komme ich raus.
Ich war es nicht. Ich bin unschuldig. Was für ein Albtraum.
Ja, unschuldig sind die meisten.
Das ist so.
Bis die Jungs verurteilt worden sind.
Und du bist wegen Polizistenmord angeklagt.
Bei so einer Sache fackeln sie nicht lange. Dann machen sie kurzen Prozess.
Das sieht nicht gut aus für dich.
Ich liebe dich so, mein Schatz.
Oh, Schatz.
Bald bin ich da.
Was machst du denn nun für Sachen?
Du siehst ja schrecklich aus. Was haben sie denn nun mit dir gemacht?
Gib die Hoffnung nicht auf mich. Ich werde drüber begangen.
Ich habe die Akten noch nicht eingesehen und...
Ich muss mir erst ein Bild darüber machen, was der Staatsanwalt gegen dich
der Hand hat. Und dann erst kann ich regieren.
Hier, von deiner Mutter.
Für dich.
Sie lässt sich für den Gruß ausrüsten. Sie konnte nicht kommen.
Hör doch nicht auf zu weinen. Das wird doch nicht.
Hör doch nicht auf zu weinen.
Das macht mich glücklicher, dich weinen zu sehen.
Ute, was haben sie nur mit dir gemacht?
Ich weiß, dass du es nicht gewesen sein kannst.
Bitte, du musst uns vertrauen. Wir holen dich hier raus, ganz bestimmt. Schon
gut. Anwalt, aber Toni ist der Beste hierhin dagegen.
Er wird deine Unschuld beweisen und die Schuldigen... Ja, liebe Frau, die Schuld
ist beendet. Alle können nicht mehr nach Hause gehen. Ich hoffe, ihr habt euch
alles gesagt und den Patienten ausgetauscht. Das reicht doch wohl für
nächsten Monat, oder?
Komm schon, ich hab mich den ganzen Tag zahlt.
Ich sage dir, du bist ein verdammter Schwein. Du hast kein Recht, uns so zu
quälen. Ach ja?
Du denkst, du kannst ja alles erlauben, Bukacu, aber ich werde dich so klein
kriegen mit Hut.
Das riecht verdammt nach Einzelhaft.
Tragen Sie bitte dafür, dass Senior Bukacu das kriegt, was ihm zusteht. Ich
kümmere mich um meine Gäste.
Du verdammtes Dreckschwein, ich will nicht um, ich will nicht um, ich will
um.
Das ist wirklich ganz schön scheiße, diese Sache mit Giovanni. Wenn sie ihm
nachweisen, wird er nicht mehr rauskommen.
Mach dir keine Sorgen, er hat die Wohle nicht umgelegt, das tut Giovanni nicht.
Das ist schlecht, denn das wird er nie tun.
Er ist mein Freund, ich glaube ihm einfach.
Komm, lass uns die Karriere... Wo wohnt die Freundin von Giovanni?
Was interessiert dich denn, die Freundin von Giovanni? Was willst du von
Conchetta? Sie soll gefälligst nicht gegen uns aussagen, sonst müssen wir sie
zum Schweigen bringen.
Und das wollt ihr doch wohl nicht, hm?
Also sagt mir schon, wo sie wohnt. Aber ein bisschen schnell, oder muss ich es
erst aus dir rausprügeln?
Du gehst doch wohl nicht das Risiko ein, dass deiner Familie was passiert.
Also wie ist die Nummer?
Ja, bitte?
Hör zu, du erzählst der Polizei nichts von uns.
Und wenn du doch was erzählst, dann werden wir dich und deine Familie
auslöschen. Und das meine ich verdammt ernst. Ende.
Hallo?
Wer ist da?
Haben Sie doch einen Raum mit meinem Mann.
Er wird die Einzelheiten nicht überleben.
Wir haben doch ein Kind. Haben Sie kein Verständnis dafür?
Warum halten mich alle nur für ein Monster?
Soll ich Ihnen was sagen? Ihr Mann hat vier Jahre bekommen wegen Drogenhandel.
Er hat mit Heroin gedealt und es sind Jugendlichen verkauft auf dem Schulhof.
Und hier benimmt er sich wie ein Schwein.
Ich habe schon genug Probleme, Herr Direktor. Ich weiß nicht mehr, was ich
machen soll. Mein Mann ist der Arzt, Frank. Er hält das nicht mehr aus.
Lieben Sie es eigentlich, die Menschen zu quälen? Hören Sie auf, hören Sie auf.
Ich kann es nicht mehr hören. Ich kann diesen ganzen Schwachsinn nicht mehr
hören. Ich finde es angemessen, die Strafe Ihres Mannes wegen des Angriffs
meine Person um drei Monate zu verlängern. Drei Monate länger?
Ja. Das können Sie uns doch nicht antun.
Er würde das nicht aushalten. Er ist einfach zu sensibel fürs Gefängnis.
Tun Sie das nicht. Hören Sie, hören Sie, bitte. Ich habe jeden Tag hier Frauen
sitzen, die mir wegen ihrer Männern vorheulen.
Er hat sich das die ganze Zeit über gut benommen.
Ja, natürlich.
Alle benehmen sich gut. Das kenne ich schon.
Aber er hat Scheiße gebaut.
Bitte, er hat mich immerhin angegriffen. Vergessen Sie das nicht. Angriff auf
einen Vollzugsbeamten.
Wenn Sie ihn noch weiterquellen, dann wird er sterben.
So leid stirbt es sich hier nicht. So geht das nicht. Ich lasse mich doch
von Ihnen unter Druck setzen.
Nein.
Ich bin zu Ihnen gekommen, weil wir Ihre Hilfe brauchen, Hochwürden.
Wir haben ein großes Problem.
Probleme welcher Art?
Sie haben Giovanni verhaftet und sagen, er hat zwei Polizisten erschossen.
Und ich bin mir sicher, dass Giovanni das nicht war. Sowas würde er nie tun,
wirklich nicht.
Und jetzt sitzt er im Gefängnis und ich glaube, dass alle gegen ihn sind und ihn
als Sündenbock benutzen. Und du bist ganz sicher, dass er unschuldig ist?
Ja, glauben Sie denn, dass ich sonst hier wäre, Hochwürden? Er ist
Sie müssen für ihn ein gutes Wort einlegen.
Das ist eine schlimme Situation.
Sie sind der Einzige, der uns helfen kann. Ich weiß, dass Ihr Wort viel
Ich habe sonst das Gefühl, dass Giovanni verloren ist.
Und ich weiß, dass meine Schwester Conchita das nicht überleben würde.
Ich werde sehen, was ich tun kann, mein Kind.
Ich danke Ihnen, Hochbürger.
Hör auf zu reden und iss dein Zeug auf.
Ich habe nächste Woche Verhandlungen. Da wird sich meine Unschuld schon
rausstellen. Da bin ich ganz sicher.
Die können mich doch nicht für was verurteilen, was ich nicht gemacht habe.
habe gestern Besuch gehabt bei deiner Frau.
Dein Geschmack ist wirklich gut.
Ich habe sie zu mir eingeladen. Sozusagen eine Besuchszeit für sie
Gut, oder?
Aber ich bin ein Gentleman. Ich frage vorher natürlich den Ehemann, ob es ein
Einverständnis gibt.
Es wird das A kommen, aber dich nicht umbringen, du Sau.
Das schwöre ich bei meiner Mutter.
Ich bitte Sie, einen Haftbefehl für zwei Mafiosi auszustellen, Herr Richter. Ja
gut, ich verstehe.
Ich bin der Ansicht, dass die beiden dringend der Tat verdächtig sind, die
Polizisten entschlossen zu haben.
Dieser Santino ist meiner Meinung nach unschuldig. Ich habe ihn mehrere Male
verhört, dass er der Mörder sein soll, passt irgendwie nicht zusammen, Herr
Richter. Er wäre zu so einer Tat gar nicht fähig, außerdem deckt sich seine
Aussage mit der seiner Freundin. Ich wäre dafür, ihn auf freien Fuß zu
Sie müssen den Fall mit äußerster Sorgfalt angehen. Er ist von den Medien
breit genug getreten worden. Es ist ein höchst komplizierter Fall.
Was wollen Sie mir damit sagen?
Ich will Ihnen damit sagen, dass dieser Fall eine politische Dimension
angenommen hat, in der wir beide nur eine kleine Rolle spielen.
Ich möchte nicht, dass Sie die falschen Leute kompromittieren. Wir könnten sonst
in Teufels Küche kommen.
Ich will überhaupt niemand angreifen. Ich tue nur meine Arbeit, Herr Richter,
und ich bin überzeugt, dass ich absolut richtig liege. Sie können mir doch nicht
vorschreiben, dass ich in einer Richtung ermittle, wie meine langjährigen
Polizeiarbeiter... Ich glaube, dass Sie mich nicht richtig verstanden haben,
Herr Kommissar. Mir sind in diesem Fall sozusagen die Hände gebunden.
Ich weiß ja, wie schwer Sie es haben. Aber der Fall hat Kreise gezogen, in
Leute tangiert werden, die nicht sehr gerne in die Öffentlichkeit gezogen
möchten. Deswegen sollte es unser Ziel sein, es gar nicht erst zu einer Anklage
kommen zu lassen gegen die beiden. Wir haben doch da einen Hauptverdächtigen
die Öffentlichkeit. Also bitte, das reicht doch. Ich werde schon dafür
dass er seiner gerechten Strafe zugeführt wird. Also ich bitte Sie noch
um äußerste Diskretion, Herr Kommissar.
Wie Sie wollen.
Aber lassen Sie mich trotzdem die beiden in Gewahrsam nehmen.
Finden Sie nicht? Ich denke, das wird nicht nettig sein. Warum nicht? Die
Beweise reichen doch dafür gar nicht aus. Sagen Sie ihnen, dass sie sich zu
ihrer Verfügung halten sollen.
Es kann gar nichts geschehen. Ich habe die volle Rückenleckung des
Justizministers.
Ach, so meine Scheiße.
Warum sind Sie jetzt schon wiedergekommen? Ich ändere meine Meinung
habe gesagt, er sitzt drei Monate länger, also sitzt er sich auch ab.
Und sonst noch was?
Was kann ich denn nur tun, damit sich Ihre Meinung ändert, Herr Direktor?
Ich werde wirklich alles tun.
Alle wollen was von mir. Warum habe ich nur so ein gutes Herz? Jetzt muss ich
ihn wieder bitten, die Akten zu holen. Jetzt muss er wieder Überstunden machen.
Aber er wird sie machen. Komm, streich den Vorfall aus den Akten. Ich soll den
Vorfall aus den Akten streichen? Aber das mache ich doch gerne. Ich passe da
gleich auf das kleine Baby auf.
Und ich sage dir, du brauchst sie nur einfach rumdrehen und dann hast du sie.
ist ganz einfach. Du brauchst nur rumdrehen. Verstehst du? Aber das willst
sowieso nicht betreffen.
Das kann man auch nicht... Boccaccio!
Komm zu mir.
Ich sollte was ausrichten vom Direktor.
Er ist da hinten mit deiner Frau.
Und die beiden haben eine kleine Überraschung für dich, Boccaccio.
Das ist eine Frechheit, die wir hier behandeln.
Ich werde mich beschweren.
So, Herr Weintracht, nicht sehr bequem, aber effektiv.
Na los, runter mit dem Viertel.
Ja, das gefällt mir gut.
Ausgezeichnet. Das ist sehr gut.
Sehr schön.
Komm schon, das reicht nicht. Ich will mehr sehen. Mach schon, das bleibt auch.
Du siehst wirklich gut aus. Genau mein Geschmack.
Freut dich.
Ja.
Ich töte dich, du verdammte Schwein! Lass meine Frau in Ruhe, du Sau!
Ja,
pass aufs dicke Ding.
Ja, komm.
Das sind dicke...
Das war's.
Was ist denn hier los? Was hast du gemacht? Er hat sich umgebracht.
Bocaccio ist tot.
Hört mal, hört mal, was die kleine Nutte in der Zeitung steht.
Sie schreiben, dass sie bei der Polizei gegen euch ausgesagt hat.
Sie haben es genau beschrieben.
Wir müssen uns unterwerfen.
Sonst werden wir geriefen.
Verdammt, der Nutte hat nicht auf das gehört, was ich dir gesagt habe. Es wird
Zeit, dass wir uns ein bisschen um sie kümmern.
Hast du Neuigkeiten?
Es ist so hoffnungslos. Sie haben die beiden nicht erwischt.
Trotz meiner Aussage kommen sie nicht weiter.
Du darfst die Hoffnung niemand aufgeben, Liebste.
Sie werden deine Aussage vor Gericht Glauben schenken. Du bist eine wichtige
Zeugin. Alles entgegen uns. Scherzer, du musst diesen Albtraum beenden. Ich
halte es hier nicht mehr länger aus. Ich weiß.
Na, du Sack?
Also, wie sieht's aus?
Bestens.
Er ist bald soweit.
Sag ihm, dass ich weiterhin am Ball bleibe.
Kannst du das behalten?
Du Wichser.
Sie haben die Anklageschrift gelesen. Warum wollen Sie noch mit mir reden?
Herr Direktor, mein Freund Giovanni, er hat es nicht getan. Er ist unschuldig,
glauben Sie mir.
Ich bin gekommen, um zu fragen, ob Sie ihn gegen eine Kaution vielleicht
freilassen.
Verstehe ich das richtig?
Sie bieten eine Kaution? Ja.
Das ist Sache des Richters, da habe ich nichts mehr zu tun. Aber Sie sind doch
Direktor.
Vielleicht finden Sie eine Möglichkeit.
Wie wir die Sache anders regeln können, Sie wissen schon, was ich damit sagen
will. Es bleibt doch unter uns.
Ich möchte, dass Giovanni rauskommt aus dem Knast. Er ist so sensibel.
Nein, nein.
In diesem Gefängnis geht alles mit rechten Dingen zu. Hier geht niemand
ohne Entlassungsschein.
Wo kommen wir denn da hin? Wenn jeder dafür bezahlen würde, dann wären ja fast
alle frei.
Ich wollte Sie wirklich nicht bestechen. Das will ich auch hoffen.
Also hören Sie, lassen Sie mich jetzt einmal ganz vorsichtig formulieren. So
das aussieht, war das ein ganz gewöhnlicher Bestechungsversuch. Ich
dafür lasse ich ihn raus. So wird das gemacht.
Aber ich bin nicht bestechlich, hören Sie?
Ich bin selber schon 15 Jahre in diesem verdammten Knast, aber das ist mir noch
nicht vorgekommen, dass ich mir jemand Geld geboten habe, dass ich den
Gefangenen freilasse. Für mich ist das ganz klar Bestechung. Und wissen Sie,
auf Bestechung steht? Da kommt man nicht so leicht davon. Das ist kein
Kavaliersbeleg, da kommt man in den Knast.
Ein oder vielleicht sogar zwei Jahre, dass ich den ganz von dem zuständigen
Gericht habe.
Aber ich will mal nicht so sein. Ich tue so einfach, als wenn ich nichts gehört
hätte. Das passiert auch nicht.
Ich habe immer nach dem Gesetz gelegt, aber du hast eine Straftat begangen und
das ist nicht besonders gut.
Aber wie gesagt, ich habe ein sehr großes Herz.
Und besonders für so hübsche Mädchen wie dich. Ich kenne dich, mein Sohn.
Es ist mir völlig egal, ob du mich kennst. Ich bin gekommen, um mit dir zu
reden.
Was hat dir die kleine Nutte erzählt?
Wahrscheinlich hat sie dir alles erzählt.
Sie ist doch ganz bestimmt nicht zu dir hingekommen, um ihre Sünden bei dir zu
weichen. Hochwürden.
Was willst du?
Willst du mir etwas ruhen, mein Sohn?
Ihr seid doch alle gleiche Pfaffen.
Ich will wissen, was du davon weißt.
Hey, muss ich etwas deutlicher werden? Sag schon.
Du willst doch nicht, dass der Kleinen was passiert.
Willst du damit sagen, dass du dem Kind etwas antun wolltest? Das kannst du
auffassen, wie du willst.
Und dabei ist es mir wirklich verdammt scheißegal, ob du ein Pfaffer bist oder
nicht.
An deiner Stelle würde ich schon sagen, was du weißt.
Ich könnte auch Giovanni das Leben im Knast etwas verschlechtern.
Und das werde ich tun.
Im Knast kann es schlimm sein.
Los,
komm, was weißt du?
Ich habe nicht viel Zeit.
Ich könnte veranlassen, dass Giovanni im Knast etwas Schlimmes und etwas
Unvorhergesehenes zustoßen könnte.
Das willst du doch nicht verantworten, oder?
Du wärst mit Schuld an einem Mord.
Willst du das?
Schweig jetzt! Nein, das tue ich nicht. Ich fange doch gerade erst an.
Hör zu, wenn du mir nicht sagst, was du weißt, dann könnte ich vielleicht darauf
kommen, dir die Kirche zu verwüsten. Das hätte ich gerne.
Glaubst du mir?
Ich habe nämlich einen unheimlichen Hass auf die Kirche.
Ihr wisst immer alles besser und macht einem das Leben zur Hölle mit eurem
Scheiß.
Ich pisse auf euren Verein, verstehst du?
Du bist ein Frevler.
Verlasse sofort das heilige Gotteshaus, bevor ich mich vergesse.
Immer langsam mit die jungen Pferde.
Ich gebe den guten Rat mit auf den Weg.
Sag nichts, sonst bist du dran.
Ah, du bist ein Held.
Du bist wohl ein Märtyrer, was?
Du wirst uns die verdammte Hurekonchette überlassen, verstehst du?
Sonst wirst du deinen Chef höchstpersönlich mal kennenlernen.
Das ist wirklich eine ernst gemeinte Warnung, mein Freund.
Giovanni wird verurteilt werden.
Und du schweigst.
Sonst werden viele unschuldige Menschen dafür sterben müssen.
Und du kannst sie dann beerdigen.
Ciao, Conchita.
Ich bin gerade beim Fahrer gewesen.
Und was hat er gesagt? Sag schon.
Es war jemand da von der Mafia und hat ihm gedroht.
Giovanni ist in großer Gefahr.
Der Fahrer wird uns auch nicht schützen können.
Ich meine, wir können nicht viel von ihm erwarten, weißt du?
Vielleicht lassen sie ihn ja auch so frei.
Die wollen doch, dass Giovanni verurteilt wird. Merkst du denn gar
Ich weiß nicht genau. Ich kann dir nichts sagen. Ich habe ziemliche Angst.
Das sind doch Mafia -Methoden. Mafia?
Mörder sind das.
Wieso bist du hierher gekommen?
Wer bist du von mir?
Der Staatsanwalt will, dass du aussagst, dass dein Mann dir gesagt hat, dass
Giovanni ihm im Knast erzählt hat, dass er es war, der die Polizisten umgebracht
hat. Das kann er nicht verlangen, das ist unmenschlich. Warum tut er das? Lass
uns in Ruhe.
Wir lassen dich in Ruhe.
Wenn du aussagst.
Du solltest es wirklich tun, sonst hast du ein Riesenproblem mit der Justiz,
Mädchen.
Denn das ist die Mafia.
Ich hoffe, du hast richtig verstanden.
Tu es, dann wird die Familie sich auch wieder richtig um dich kümmern.
Ich weiß, dass du im Moment einen langen Leidensweg gehst, mein Kind.
Du musst dich doch sicher von Gott und der Welt verlassen fühlen.
Ich nehme doch an, er hat einen guten Anwalt.
Denn ohne einen guten Anwalt werden sie ihn fertig machen.
Es sind gefährliche Leute und sie haben einen großen Einfluss.
Oh, Nani, es ist alles so schlimm.
Ich fühle mich so verlassen.
Ich habe das Gefühl, er kommt nie wieder zurück zu mir.
Ich habe immer weniger Hoffnung.
Ich habe das Gefühl, dass sie hinter mir her sind.
Ich habe Angst.
Und was gedenkst du zu unternehmen?
Ich kann es dir nicht sagen. Ich weiß nicht.
Es ist sehr schwierig.
Ich kann mich keinem mehr anvertrauen.
Ich habe das Gefühl, dass alle der Mafia angehören.
Was soll ich denn machen? So hat Giovanni nie eine Chance.
Sie machen ihn fertig. Das habe ich im Gefühl.
Santino. Was ist?
Der Dreck hat Neuigkeiten.
Ich weiß nicht genau, was er meint, aber er hat sehr gute Laune heute.
Er hat Besuch von einer Person, die er wahrscheinlich sehr schätzt.
Was hat er denn mit gemeint?
Es gibt zwei Möglichkeiten für dich.
Es ist möglich, dass er dich vielleicht nur verarschen will. Das macht er
manchmal, weil er gerne Leute quält.
Und es gibt noch eine zweite.
Doch, die wäre nicht so gut, weil er dann an deiner alten dran ist.
Ja, das ist gut.
Dankeschön.
Immer sehr gerne die Fotze.
Sie glauben doch wohl nicht, dass ich Ihnen sagen werde, wo sie ist, selbst
ich es wüsste. Ich weiß nämlich, wer Sie sind.
Sie und Ihr Freund haben die Polizisten erschossen, nicht wahr?
Wissen Sie, was ich denke?
Ich werde das Gefühl nicht los, dass Sie gerade dabei sind, eine unliebsame
Zeugin aus dem Weg zu schaffen und einen Unschuldigen wüsten zu lassen. Wie
schön, dass Sie wissen.
Mir tut es richtig leid um den Mann.
Was für ein bedauerliches Missverständnis. Sie haben ihn falsch
Damit wäre ich aus dieser Sache fern raus.
Ich muss nur leider sagen, dass es sehr schade ist, dass Conchetta immer noch
bei ihrer alten Aussage bleibt.
Es wäre doch viel einfacher, wenn sie sagt, dass sie sich nur geirrt hat.
Wissen Sie eigentlich, dass sie diesen Mann liebt?
Ich bin mir ganz sicher, dass die Gerechtigkeit siegen wird.
Es kommt immer darauf an, von welcher Seite man eine Sache betrachtet.
Ich glaube, dass Conchetta auf der falschen Seite steht. Und wenn man auf
falschen Seite steht, dann lebt man nicht lange.
Hey, komm her, du Arschloch. Ich hab die Schnauze voll.
Jetzt kriegst du das, was du verdient hast.
Ciao, Pepito. Alles klar?
Warum denn nicht?
Gibt es irgendwas Neues?
Es gibt gute Nachrichten.
Dieser Giovanni hat den Knalldirektor umgelegt.
Und Gino hat ihm dabei geholfen. Er hat ihm das Messer gereicht in der richtigen
Situation.
Aber was passiert denn jetzt mit diesem Giovanni? Ich meine, müssen wir da noch
irgendwas machen?
Um den brauchen wir uns jetzt nicht mehr zu kümmern.
Aber was denkst du, was eine Nutte jetzt tut?
Sie ist für uns nach wie vor eine unbequeme und gefährliche Augenzeugin.
Ich muss Ihnen eine schlimme Mitteilung machen, Herr Freund. Giovanni hat
gestern den Gefängnisdirektor erstochen.
Das glaube ich nicht.
Er hatte plötzlich ein Messer in der Hand und dann ist es passiert.
Das kann nicht sein.
Doch, leider.
Es sieht schlecht aus.
Ich kann nicht mehr viel tun.
So wie es aussieht, bekommt er für diese Sache mindestens 15 Jahre.
Ich kann versuchen, auf Affekt zu plädieren.
Aber das mit den beiden Polizisten hängen Sie mir jetzt bestimmt an.
Es gibt auch noch die Möglichkeit, auf Unzurechnungsfähigkeit zu gehen.
Aber dann bleibt für ihn nur noch die Psychiatrie.
Jetzt ist auch noch Johns Mutter gestorben.
Ist das nicht schrecklich, so viel Unheil in der Familie?
Ganz schrecklich.
Er tut ja jetzt immer alles mitmachen in ihrem Leben.
Ach, das ist ein Esel.
Ach, da ist er.
Der Falle.
Was für ein Leib. Ja.
Mach dich im See.
Bring Conchita irgendwo hin, wo die Sicherheit von diesen verdammten
verspricht. Du bist der einzige Freund, den ich habe. Ich vertraue dir.
Kann es sein, dass wir die ganze Nacht hier bleiben müssen?
Weiß ich nicht, kann ich auch nicht sagen.
Meine Damen und Herren, entschuldigen Sie, darf ich einen Moment um Ihnen
helfen? Ich habe ein Problem mit dem Motor. Ich bitte Sie, etwas Geduld zu
bewahren.
Das ist ja wirklich unverschämt. Warum geht das hier nicht weiter?
Sehen Sie, das habe ich doch gewusst, dass wir die ganze Nacht hier stehen
müssen.
Sag mal, was machst du eigentlich hier im Bus? Ich fahre die Strecke ziemlich
oft. Ich habe dich noch nie gesehen.
Also ich sage mal, ich wüsste nicht, was ich das angehen sollte.
Hey, hey, war doch nur eine Frage.
Fühl dich doch nicht gleich auf den Schlips getreten.
Ich rede nur mal gerne mit Leuten, die neben mir sitzen, auch so in der langen
Reise. Ist das ein Verbrechen?
Ich wüsste nicht.
Und was ist mit dir?
Wer bist du denn eigentlich?
Das ist nicht ganz so wichtig, wer ich bin.
Also ich habe schon mal im Knast gesessen, bis gestern.
Natürlich war ich unschuldig.
Deswegen bin ich auch wieder frei. Im Gegensatz zu meinem Kumpel Giovanni
Santino. Den haben sie ganz schön am Arsch. Kennst du ihn? Er stand in der
Zeitung. Ich bin überrascht. Ich bin auf jeden Fall von seiner Unschuld
überzeugt.
Du bist gut.
Der hat doch den Knastdirektor erstochen. Da können Sie diese
beiden Polizisten gleich in eine Verhandlung packen. Der kriegt
das sage ich dir als sein Freund. Du magst dein Freund sein.
Klar, bin ich.
Aber ich traue dir nicht.
Warum nicht?
Du hast böse Augen.
Du hast deine Panne verstanden. Das ist heute nicht mehr zu reparieren.
Hier, das ist von mir.
Ja, gut.
Unsere echten Schnauze.
Sonst passiert dir was. Hast du mich verstanden? Ja, sag nichts.
Das habe ich dir doch gesagt.
Wir kriegen den Bus nicht repariert.
Darf ich einen Moment um Ihre Aufmerksamkeit bitten? Es gibt
Der Busfahrer sagt mir, dass er einen Motorschaden hat. Wir können heute nicht
weiterfahren. Wir müssen leider heute Nacht hierbleiben. Aber wenn Sie wollen,
dann können Sie da drüben in ein Haus gehen. Es ist nicht weit von hier.
Und wir haben da drüben auch noch ein paar Decken liegen.
Ich zeige Ihnen den Weg.
Du wolltest mir ja nicht glauben.
Ich gehe
nicht
mit diesem Typ in das Haus. Mit dem stimmt irgendwas nicht.
Der ist harmlos.
Glaub mir. Ich glaub nur noch meinem Gefühl und sonst keinem mehr.
Wollen Sie nicht auch ins Haus gehen?
Nein, danke. Ich bleib lieber hier.
Ach, das kann ich gut verstehen. Ich bleib auch lieber hier. Darf man fragen,
wohin die Reise geht?
Ich bin auf dem Weg nach Mailand.
Ich trete dort eine Arbeitsstelle an, in einem Büro als Sekretärin.
Doch ich habe Glück, ich brauche erst in einer Woche anfangen. Sonst hätte ich
jetzt wahrscheinlich wirklich ein kleines Problem mit meinem Chef.
Man muss immer mit solchen Zufällen rechnen.
Wenn Sie wollen, kann ich Ihnen ein bisschen Wärme für die Nacht geben.
Mir ist warm genug.
Ich muss nur sehen, dass ich diesen Kerl von den Sitzen nach vorne kriege. Dann
können wir uns vergnügen. Nur wenn Sie wollen, natürlich.
Hey!
Hey, Senor.
Schläfst du schon?
Hey, du könntest vielleicht mal ein bisschen wegrücken. Ich brauche deinen
hier.
Hey, komm, da drüben schläfst du viel besser.
Warum nicht?
Also, ich sagte, das konnte gar nicht gut gehen. Sie ist direkt in die
Wäschetrommel gefallen.
Das ist ja interessant. Ich habe ein schönes zu trinken für uns. Der wärmt
von innen richtig gut durch und ist gut für die Kehle.
Probier mal, vielleicht ist er für dich auch gut.
Ja, weiter, weiter, weiter, weiter. Schmeckt gut. Immer schön weiter
Ja, alles schön rein. Gut.
Ja,
Wixi, komm.
Ja, los.
Na los, sie ist geil auf dich. Komm, ich zeig sie dir.
Hey, darf ich vorstellen, diese Dame weiß genau, was Männer wollen.
Ja, wie geht's dir, mein Mann? Ich kann mir vorstellen, dass ihr eine gute Zeit
zusammen habt. Die Nacht ist lang und das Fleisch ist willig, oder wollt ihr
nicht? Hier, das ist ein guter Drink.
Der versucht die Stunden.
Ah, warum nicht?
Lass mal auf jeden Fall drauf, wie es schmeckt. Ja, natürlich.
Hier, trink das.
Das ist gut für dich.
Gut, ne?
Ja, immer schön trinken. Das belebt die Geister.
Komm rein.
Ein Zimmer für uns. Hat die Ponne doch noch was Gutes.
Noch was trinken?
Mit?
Du bist eine wunderschöne Frau.
Ich kann das alles gar nicht fassen. Du gefällst mir.
Du bist extraordinär und supergeil.
Du bist ganz nach meinem Geschmack, weißt du das?
Sollen wir es machen?
Und?
Sollen wir ficken?
Ich glaube nicht, dass das so eine gute Idee ist. Ich muss wieder rübergehen zu
den Leuten.
Da ist doch langweilig. Lass mich.
Los, bleib hier, ja?
Nein.
Das ist doch hier die Gelegenheit für dich.
Liebe machen. Ist das nicht schön?
Sei nicht so prüde. Küss mich.
Ja, sicher.
Wissen Sie, wo mein Freund ist? Kann dir nicht sagen. Es kann sein, dass er in
irgendeinem Zimmer ist, den Flur entlang.
Du siehst
so gut.
Oh,
verdammt,
es ist so kalt hier.
Ich bin mal gespannt, was mein Räumer dazu sagt.
Ich habe auch
schon bessere Räume erlebt. Aber was
soll's? Ah, komm rein.
Hier ist wenigstens ein Bett.
Ah, wird schon gehen.
Du kannst dich da vorne hinsetzen, natürlich.
Weißt du was?
Ich habe das Gefühl, dass du mal einen richtigen Mann brauchst.
Jemand, der sich mal ein bisschen um dich kümmert.
Ich glaube nicht, dass du das beurteilen kannst.
Ich fühle mich ganz wohl.
Lass gut sein.
Ich komme schon alleine klar.
Außerdem glaube ich nicht, dass du es schaffen würdest, mein Problem zu lösen.
Was ich hier erlebt habe, kann doch niemand nachempfinden. Das geht nur mich
an. Ich kann mich noch nicht damit abfinden, ein neues Leben zu beginnen.
Giovanni fehlt mir so sehr.
Ja, ich weiß, das ist nicht einfach für dich. Das tut immer ganz schön weh, wenn
man seinen Liebsten verliert. Das kann ich sehr gut verstehen.
Du weißt doch, worum es geht.
Du verfolgst mich doch die ganze Zeit.
Meinst du, ich weiß nicht, worum es geht? Das mit dem Bus war doch eine
Also sag mir, was du wirklich willst.
Aber bitte sei ehrlich.
Was soll ich denn jetzt machen?
Ich sag dir, du musst diesen Mann vergessen.
Auch wenn es weh tut, du musst ein neues Leben beginnen.
Ich weiß ganz genau, wie es ist im Knast.
Aber du bist frei.
Es wird eine Zeit lang dauern, bis du es überwunden hast.
Aber auch das geht vorbei.
Du musst jetzt sehr tapfer sein.
Hör zu. Du hast doch nur gut reden. Du bist frei.
Wer weiß, wie lange Giovanni im Knast bleiben muss. Wahrscheinlich sein ganzes
Leben lang. Und wenn er rauskommt, ist er ein alter Mann. Weißt du, das ist es,
woran ich immer zu denken muss. Es quält mich. Es gibt keine Ruhe. Ach nein, so
schlimm ist es auch nicht im Knast.
Wenn man sich erstmal dran gewöhnt hat, dann geht's. Er wird sie schon
durchsetzen. Davon bin ich überzeugt.
Jetzt musst du an dich denken.
Wie soll ich denn an mich denken, wenn Giovanni im Gefängnis sitzt? Du warst
doch selber drin, oder hattest du eine extra Behandlung? Du willst mir doch
nicht sagen, dass das alles mit rechten Dingen zugegangen ist.
Warum? Und jetzt sag es schon. Warum bist du im Gefängnis gewesen? Hast du
mit der Sache zu tun? Du warst doch mit ihm in einer Zelle, oder nicht?
Sicher, aber warum bringst du mich damit in Verbindung? Ich bin doch auch nur
mit dem Bus mitgefahren.
Okay, ich war im Knast.
Aber ich habe bezahlt.
Ich würde dir niemals Gewalt antun oder sowas. Ich will dir nur helfen, deinen
Freund ein bisschen zu vergessen.
Komm, trinken wir auf Giovanni.
Das ist ein wirklich guter Wein, den habe ich aus Kalabrien.
Komm, trink noch einen auf deinen Freund. Ja, komm, lass genug von da. Heb
Flasche. Komm, trink noch ein bisschen.
Nimm doch auch noch ein Stück. Ich merke schon, dass du mich betrunken machen
willst. Los, trink schon.
Ich will dich nicht betrunken machen. Was denkst du von mir? Das will ich doch
nie tun.
Das gefühlt mir wirklich gut.
Ich will dich küssen.
Du machst mich verrückt.
Du hast eine wunderbare Haut.
Dann kommt man doch gleich auf andere Gedanken, oder?
Ja.
Das hat ja ganz schön lange gedauert. Wo war ich die ganze Zeit? Da ist sie.
Und das in so kurzer Zeit. Wirklich beachtlich, bravo.
Ja, finde ich auch, weil so bin ich nun mal. Los, komm schon, mach deine Arbeit.
Jetzt können wir diesen Fall endlich abschließen.
Hallo, mein Schätzchen.
Erkennst du mich wieder? Hast du mein Gesicht wiedererkannt?
Du kannst dich nicht erinnern?
Das ist wirklich gut so.
Und dafür bin ich dir zu Dank verpflichtet.
Ich weiß das sehr zu schätzen.
Ich hasse nämlich Verräter. Aber du bist ja Gott sei Dank einer. Und deswegen
möchte ich mich erkenntlich zeigen.
Ich meine, ich möchte dich auf eine lange, sehr lange Reise schicken. Du
mich nicht verraten.
Signorina Licata?
Signorina.
Guten Tag, wie geht's Ihnen?
Danke, es geht.
Ich habe hier einen Brief von Giovanni, den soll ich ihm geben.
Bitte.
Es sieht nicht gut aus für Giovanni.
Sie haben ihn gestern verurteilt.
Ich kann ja leider nicht viel tun für ihn, wie Sie ja wissen.
Es tut mir wirklich leid.
Ich danke Ihnen, Herr Anwalt.
Wir haben vielleicht noch eine kleine Chance. Wenn Sie wollen, dann können wir
noch in die Berufung gehen.
Aber es sieht schlecht aus.
Ich habe Besuch von der Mafia bekommen und Sie haben mich bedroht.
Sie müssen mich verstehen. Bitte halten Sie mich nicht für feige, aber es geht
nicht anders.
Ich habe Angst.
Gestern haben Sie versucht, mich umzubringen, aber ich hatte Glück.
Hört das denn niemals auf? Warum bestraft uns das Schicksal so? Ich will
wiedersehen. Sie müssen sich die Sache aus dem Kopf schlagen. Er ist verloren.
Bitte verstehen Sie mich doch.
Ich habe mich durch diesen Fall von den Teufels Küche gebracht. Ich kann nichts
mehr für Sie tun.
Die Sache ist viel zu gefährlich. Das haben Sie doch jetzt selbst erfahren.
Warum vergessen Sie es nicht einfach und lassen Sie die Sache auf sich beruhen?
Er ist schon klar.
Lassen Sie mich bitte alleine, Herr Rechtsanwalt.
Ein Idiot, der doch ist, trifft Sie nicht richtig.
Und das auf der kurzen Entfernung.
Amateur. Ja, meine Sprüche gehen mir langsam auf die Nerven. Gut, sie lebt,
dann müssen wir es eben nochmal versuchen.
Du hast sie ja leider nur gefickt. Warum hast du es denn nicht getan?
Weil es nicht meine Aufgabe war.
Sonst wäre sie ja tot.
Du hast versagt und du musst dafür sorgen, dass du den Fehler ausbügelst.
kriegst du Ärger. Ich glaube nicht, dass es Don Raffaello gefällt. Hör zu, du
verdammter Klugscheißer. Jetzt habe ich aber genug von dir. Du denkst doch, dass
du das Bessere siehst. Du redest doch nicht nochmal mit mir.
Hey, beruhig dich, wir müssen das klären. Ganz ruhig, wir setzen uns hin
reden darüber, okay?
Ich glaube, ich habe eine Idee.
Meine Idee, an die wir jetzt springen.
Ist das klar? Der Professor hat gesagt, dass wir morgen mit der
Bewegungstherapie beginnen.
Das ist doch eine gute Nachricht, oder? Sie werden sehen, es wird nicht mehr
lange dauern, dann werden Sie wieder richtig laufen können.
Der Professor hat gesagt, Sie haben richtige Fortschritte gemacht.
Das höre ich gern.
Und werde ich wieder ganz gesund?
Davon bin ich überzeugt. Ich bin sicher, dass Sie erst mit Ihrem starken Willen
schlafen werden.
Sie machen mir sehr viel Mut. Sie müssen nur fest daran glauben.
Genauso fest wie diese Pinerina hier. Der geht es jeden Tag besser.
Also, gute Nacht. Schlaf gut.
Liebe Conchita, ich liebe dich
so. Ich vermisse dich und ich bin sehr traurig.
Wahrscheinlich werde ich dich nie wiedersehen.
Es tut mir leid, dass das alles passiert ist.
Das Schicksal hat uns hart getroffen.
Aber vergiss mich nie.
Ich liebe dich.
Ich habe lebenslänglich erkommen. Du musst mich vergessen.
Was willst du schon wieder von mir? Warum lässt du mich nicht in Ruhe?
Darf nicht so blöd. Ich lasse dich doch in Ruhe.
Ich weiß überhaupt nicht, warum du dich so aufregst. Ich habe in letzter Zeit
nicht sehr viel von dir verlangt. Stimmt doch, oder?
Du gefällst mir in letzter Zeit nicht. Ich mache mir echt Sorgen um dich.
Du siehst wirklich schlecht aus.
Na und?
Euch ist es doch egal, wie es mir geht.
Das würde ich nicht so sehen. Das stimmt doch so nicht.
Du bist sehr undankbar, das muss ich dir mal sagen, mein Kind.
Sowas mag die Familie nicht.
Find raus, wo Conchetta liegt.
Das kannst du nicht von mir verlangen. Ich habe noch einen Hauch von Ehre. Ich
stehe zu meiner Familie und was du da von mir verlangst, das ist nicht zu
vertreten. Wie kann man seine Familie nur so verraten?
Ich kann das nicht mehr hören. Du musst mir einen von Verrat erzählen.
Mir stört du das Tun, was ich dir gesagt habe.
Oder soll ich böse werden?
Ich möchte nicht böse zu dir sein.
Das ist doch ganz einfach für dich.
Du gehst ins Krankenhaus und findest heraus, auf welchem Zimmer sie liegt und
keine Mädchen.
Und dann wirst du es mir genau sagen, okay?
Gina, hast du kein Gewissen?
Nein, warum?
Ein Gewissen haben andere.
Ich bin ein Verräter. Ich brauche kein Gewissen. Das hindert mich nur.
Das ist ganz schön schlimm, weißt du?
Komm Schätzchen, wir wollen die schönen Stunden noch genießen, die wir zusammen
verbringen können.
Ja,
komm.
Ja, komm.
Hör zu, mein Freund. Das, was du da angerichtet hast, das ist eine ziemlich
große Schweinerei und ich verstehe nicht, wie das passieren konnte.
Ich weiß, es tut mir sehr leid, Don Salvatore. Ich werde meinen Fehler
wiedergutmachen. Du willst seinen Fehler wiedergutmachen?
Und kannst du mir auch sagen, wie?
Ich höre schon, wie die ganze Familie über mich lacht. Du wirst die verdammte
Nutte umlegen und zwar so schnell wie möglich, ehe du selber im Hafenbecken
landest. Das muss man sich mal vorstellen. Aus zwei Metern daneben
kann das nur passieren?
Wie kann man nur so blöd sein?
Also mir ist so etwas noch nie passiert. Und wenn ich dir jetzt sage, wie ich
vor der Familie dastehe, dann würdest du dich am liebsten selbst erschießen.
Ich kann das alles auch nicht verstehen.
Normalerweise hätte sie tot sein müssen. Sie lag direkt vor mir. Ich habe in
meinem Leben noch nie daneben geschossen. Ich habe in meinem Leben
daneben geschossen. Das kriegst du zu spüren.
Wenn du die Sache nicht klärst, dann erschieße ich dich eigenhändig.
Ich mache keinen Spaß, Karuso.
Du warst immer ein guter Mann. Aber jetzt hast du einen Fehler gemacht. Und
Fehler kann ich nicht ausstehen, das weißt du.
Aber vielleicht hat sie jetzt genug. Vielleicht zieht sie ihre Aussage
Habt ihr diesen Idioten gehört? Was glaubst du, wo wir leben?
Sag mal, willst du mich verarschen? Die Presse geht mittlerweile ein und aus in
diesem Krankenhaus und jeder weiß über alles Bescheid. Also bring das in
Ordnung. Sonst müsste ich dich töten. Und das würde mir leid tun, glaub's mir.
Denn ich hab nichts gegen dich.
Hallo, Conchita.
Du mal, was willst du hier?
Setz dich doch da vorne hin.
Warum bist du gekommen?
Bestimmt nicht, weil du sehen willst, wie es mir geht.
Es wäre für uns alle besser, wenn wir deine Aussage zurückziehen würden.
Es sind Leute im Spiel, denen du nicht gewachsen bist.
Du hast es ja gespürt.
Du musst deine Aussage ändern zugunsten der Mafia.
Nein.
Und das werde ich niemals tun, allein schon wegen Giovanni.
Ich werde sagen, wie es war.
Für ihn gibt es dann auch Glück.
Weil er den Direktor des Gefängnisses erstochen hat.
Hey, du Pfeifer, was machst du denn da? Was ist denn los?
Rosalie ist da. Komm endlich da raus.
Muss das gerade jetzt sein?
Ja, klar. Wenn man ein bisschen Zeit für dich braucht, das darf doch nicht wahr
sein. Hey, holst du mir wieder einen runter, oder was?
Hast du einen an der Pfanne, du Idiot?
Ich glaube, du hast einen an der Pfanne.
Großartig ist der.
Ist schon gut.
Okay.
Tut mir leid, das war nicht so gemeint.
Oh, na?
Gibt's was Neues?
Guten Abend.
Du wartest draußen.
Und, was hast du herausgefunden?
Wie geht's mit unserem kleinen Täubchen?
Es geht ihr relativ gut. Sie liegt mit fünf Frauen zusammen auf einem Zimmer.
Ah, gutes Bewissen. Es steht immer ein Polizist vor der Tür. Sie wird
ununterbrochen bewacht.
Mit Ausnahme, wenn sie sieht, dann müssen sie die Station für diese Zeit
verlassen. Und auf welcher Station liegt sie?
Marienstation.
Zweiter Stock.
Zimmer 234. Wir müssen über den Flur gehen, dann die zweite Tür rechts.
Bravo, mein Vögelchen. Du hast gute Arbeit gemacht.
Ich bin sehr zufrieden mit dir, mein Mädchen. Vielen Dank.
Das war eine sehr gute Information.
Na, so müssen wir es noch mal treiben.
Vorsicht.
Wir bringen sie in einen anderen Raum.
Sie stehen ab jetzt unter Polizeischutz.
Vorsicht.
Ich sage immer zu meinen Jungs, Disziplin ist alles.
Ja, nur so kriegt man die Arme weiter.
Mit der heutigen Jugend ist das nicht mehr so.
Die Sache kann steigen. Sie sind wieder allein, wenn es soweit ist. Ich kann
euch dann um sie kümmern.
Niemand wird da sein. Dafür habe ich gesorgt.
Ach, das ist gut. Das hast du gut gemacht, mein Junge.
Hier ist dein wohlverdienter Lord.
Als ich 1914 das Kommando über das Rassistenregiment übernahm, da haben wir
Disziplin und Ordnung ausgeübt, ja.
Herr Wachtmeister. Ja, was ist?
Kann ich eine Zigarette haben?
Ich glaube nicht, dass Ihnen eine Zigarette guttun würde.
Ich brauche aber jetzt eine. Machen Sie eine Ausnahme.
Normalerweise dürfte ich das nicht, aber ich will mein Auge zugedrücken.
Sie sind sehr
freundlich.
Sagen Sie mir, warum Sie an meinem Bett sitzen. Ich bin doch nur ein ganz
kleiner Wachmeister.
Mein Vorgesetzter hat mich zu Ihrem Schutz abgestellt.
Sie müssen sich keine Sorgen machen. Ich habe alles im Griff.
Sie sollen nur kommen. Ich werde es Ihnen schon zeigen.
Das hoffe ich.
Hallo, mein Freund.
Hallo. Was ist?
Ich möchte dich um einen kleinen Gefallen bitten. Das ist wichtig.
Und? Was willst du von mir?
Das ist der Wunsch von Don Rafaelo. Er möchte gehen, dass wir...
ihm helfen, ein Problem aus der Welt zu freuen.
Was für ein Problem hat er denn?
Ich möchte nicht, dass du fragen würdest.
Verstehst du, was ich meine?
Und was muss ich tun?
Es wird nie besonders hilfreich sein.
Du musst nur am Anfang über die Politiker in der Pfote abhängen.
Alles weitere läuft dann von selbst.
Klar. Eine Frage hätte ich doch noch. Was ist, wenn die Politiker Wind davon
kriegen? Immerhin ist es mein Aspekt, das ich hinhalten muss. Und das ist mein
Problem. Nein, ganz ruhig, das passiert nicht.
Ich habe alles um mich.
Da kommt die Zeit, da muss man einfach helfen.
Und wenn man denen einen gefallen tut, dann helfen sie dir.
Okay? Okay, ich mach's.
Du verdammter Nutzer, sag uns, wo Sie Conchetta hingeschafft haben. Rede, wir
haben nicht viel Zeit und ich bin verdammt nervös.
Da hat jemand geschossen.
Wir werden es gleich wissen.
Ich werde Sie beschützen, Senorina. Die sollen nur kommen, die Schweine. Machen
Sie irgendwas.
Sie werden mich erschießen.
Keine Sorge.
Scheiße. Da haben Sie ihr doch Polizeischütz gegeben.
Aber das nützt dir nichts. Wir werden unseren Auftrag trotzdem erfüllen. Und
jetzt die Waffen runterlassen.
Du willst doch nicht etwa mit dieser verdammten Nutte zusammensterben. Komm,
zeig dir.
Nein, nein, bitte nicht.
Du bist der Einzige, der noch lebt.
Entschuldigen Sie, würden Sie mal einen Moment zu mir kommen?
Können Sie mir mal verraten, warum Sie meinen Wagen aufschreiben?
Seit letzter Woche ist hier Halteverbot. Sie dürfen Ihren Wagen hier nicht mehr
abstellen. Darf ich nicht? Das ist ja wirklich ein Ding.
Ich nehme an, Sie haben sich einfach vertan. Ich erfülle nichts anderes als
meine Pflicht.
Ja, das kenne ich, das habe ich irgendwo schon mal gehört. Ich bin in Ausführung
meiner Pflicht schon mal gestorben, aber ich habe es Gott sei Dank überlebt.
Wissen Sie eigentlich, wie ich bin, sehr lieb, Fräulein? Für mich sind alle
Falschpacker gleichgestellt.
Hören Sie zu, bei mir ist das was anderes, haben Sie verstanden? Sehen
gebe Ihnen meine Karte hier.
Ich war mal direkt im hiesigen Staatsgefängnis und wenn Sie Fragen
wenden Sie sich gefälligst an den Polizeipräsidenten. Ich wohne da vorne
diesem Haus, Sie können mich jederzeit besuchen, wenn Sie wollen.
Ich würde mich freuen, Sie als Privatperson mal ein Glas Wein begrüßen
dürfen.
Don Massimo, ich kann die Sache nicht länger unter den Teppich kehren. Die
Angelegenheit droht mir über den Kopf zu wachsen. Das ist nicht sehr gut. Man
redet schon in den höchsten Kreisen über dieses Problem.
Ich denke doch nicht, dass dieser Fall in irgendeiner Form Ihrer Kapazitäten
übersteigt. Das sagte ich doch bereits. Ich kann dieses Problem nicht mehr
allein bewältigen. Es ist mir unmöglich, dass ich mich bei diesem Ausmaßbefall
noch im Rahmen des Gesetzes bewege.
Ach, jetzt machen Sie sich doch nicht lächerlich. Wer bestimmt denn den Rahmen
des Gesetzes? Das sind doch immer noch wir, die Juristen. Und in diesem Fall
müssen wir alle an einem Strang ziehen. Die Familie will das so.
Ich habe dafür gesorgt, dass diese Schweinerei aus der Welt geschafft wird.
tut mir wirklich leid für dieses Missgeschick. Der Junge ist
zuverlässig, aber offenbar sind ihm die Nerven durchgegangen. Aber er wird
seinen Fehler wieder gut machen. Und dann ist alles wieder so, wie es war,
das alles passiert ist. Sie wissen doch, wie wir waren, als wir jung waren. Wir
haben auch kleine Fehler gemacht und wir haben sie hinterher bereinigt.
Ich weiß, dass das ein ziemlich großer Fehler war, aber ich stehe hinter meinen
Jungs. Sie haben ihre Arbeit bisher immer gut gemacht.
Und ich werde Ihnen sagen, was Sie jetzt tun werden. Sie gehen ins Krankenhaus,
Sie holen die Nutte da raus und Sie legen sie um. Ich weiß, dass es in
Territorium passiert und ich übernehme die Verantwortung dafür. Ich möchte
nicht, dass man mir was Schlechtes nachsagt. Ich verstehe nicht, wie das
passieren konnte, Don Raffaello. Sind deine Leute von allen guten Geistern
verlassen? Das hat Auswirkungen auf alle Familien, die in dieser Stadt agieren.
Sogar der Justizminister selbst hat sich eingeschaltet. Ja, ich weiß, dass der
Justizminister sich eingeschaltet hat. Das braucht mir in diesem Raum hier
niemand zu sagen. Aber habt ihr denn noch nie Fehler gemacht? Ich kann mich
gut an die Sache in Mailand erinnern. Sie wissen doch, dass damals eine ganze
Schiffshalle um Heroin verschwunden ist. Don Salvatore, ich bitte Sie, was soll
das ganze Theater?
Du solltest etwas unternehmen, sonst sind wir ziemlich schnell erledigt. Und
dann kann ich dir keine Garantie dafür geben, dass meine Familie deine noch
unterstützt. Dann bist du nicht mehr tragbar.
Was gibt's Neues? Ich habe gute Nachrichten.
Ich habe eben mit dem Richter gesprochen.
Die italienische Justiz ist bereit, den Fall so zu handhaben, wie wir es
gemeinsam besprochen haben, allerdings unter einer Bedingung. Ihr müsst
diejenigen beseitigen, die den Fall ins Rollen gebracht haben. Ist das klar?
Hm.
Mama, darf ich heute Abend in die Disco mit ein paar Freunden? Nein, nein,
Franka, das kommt nicht in Frage. Warum nicht? Ich erlaube dir nicht, mit diesen
Leuten in diese Diskothek zu gehen. Ich verbiete es dir, da laufen doch nur
Kriminelle rum.
Für dich sind doch alle Kriminelle. Du machst ja überhaupt keinen Unterschied
zwischen meinen Freunden und denen, mit denen du jeden Tag zu tun hast. Kann ich
jetzt gehen oder nicht?
Nein, nein, ich untersage dir generell, heute Abend auszugehen. Du bleibst zu
Hause und damit hat er es sich.
Entschuldigung, ich wusste nicht, wer Sie sind. Hat man nicht letzte Woche
einen Gefängnisdirektor erstochen?
Ja, das stimmt.
So stand es jedenfalls in der Zeitung. Ja, das ist richtig.
Aber ich sag Ihnen, es war alles nur getippt.
Entschuldigung. Ja? Papa, ich möchte gerne in die Disco gehen mit ein paar
Leuten. Hast du was dagegen, wenn ich deinen Wagen nehme? Ich werde ihn noch
voll tanken.
Natürlich. Danke.
Ja,
klar. Und zwar nicht betrunken, klar?
Das ist sicher Ihr Sohn, nicht? Ja, das ist mein Sohn. Ein prächtiger Junge. Ich
bin stolz auf ihn. Er kommt ganz nach seinem Vater, stimmt's?
Ja, das sieht man.
Entschuldigung, ich möchte wirklich nicht neugierig sein. Aber war Ihr Bild
nicht in der Zeitung? Sie sehen aus wie der ermordete Gefängnisdirektor.
Ja, das stimmt. Das war ich. Wir mussten das so machen.
Das Messer war Gott sei Dank präpariert.
Aber was soll das noch? Lass uns doch von etwas anderem reden. Weißt du, es
darum, jemanden für immer von der Bildfläche verschwinden zu lassen.
Was ist denn hier passiert?
Gehen Sie bitte sofort weiter.
Oh mein Gott.
Darf ich Sie bitten, sofort den Raum zu lassen, mein Herr?
Schon gut.
Ich bin ja schon weg.
Tut mir wirklich leid. Ich habe ja nur gefragt.
Beide, mein Schatz.
Schön, dass du mich besuchst. Das finde ich sehr gut.
Das ist ausgezeichnet. Ich wicke es mir ein.
Du kannst auch ein bisschen was machen, wenn du willst.
Ich sehe sehr gerne zu, weißt du.
Los, komm schon, mach es. Zeig es mir.
Los, mach los.
Komm, zeig, wie geil du bist. Du bist doch geil, oder?
Also.
Das will ich sehen.
Ein gutes Zeichen.
Zeig's mir.
Ich bin so geil.
Schöne Titten hast du.
Ja, komm, rette die Muschi.
Los, rette die Muschi.
Los, mach schon.
Halb sich auf der Lehne.
Das ist geil.
Dein ganzer Schwanz.
Ja.
Oh ja, Klaus. Oh ja.
Dein Schwanz, was?
Ja.
Ich stecke ihn gleich in deine Wäsche.
Küss mich.
Besser als Autos aufschreiben.
Hast du Probleme gehabt mit deinen Eltern?
Mein Alter hat wieder total rumgezickt, nur weil ich in die Disco wollte.
Ich werde das Gefühl irgendwie nicht los, dass dein Vater was gegen mich hat.
Nein. Ist das vielleicht der Grund dafür, dass du zu Hause mal Probleme
Okay, ich habe Probleme, aber nicht nur wegen dir. Im Allgemeinen sind meine
Eltern ziemlich zickig und sie haben einfach noch nicht begriffen, dass ihre
Tochter erwachsen geworden ist.
Ach. Ich kann das nicht verstehen. Deine Eltern sind wirklich ziemlich blöd. Ja,
blöd sind sie nicht.
Du musst dich bei ihnen mal ein bisschen durchsetzen. Wenn das so einfach wäre.
Sie sind ziemlich streng zu mir.
Speziell mein Vater.
Wahrscheinlich, weil er Richter ist.
Du wirst nie ein erwachsenes Mädchen, wenn du dich weiterhin so verhältst.
Stimmt nicht.
Du kennst meine Eltern nicht. Ich habe keine Chance.
Weißt du was? Was denn?
Ich glaube, ich muss dir mal zeigen, was dein richtiger Mann ist.
Oh, oh.
Dann müsste er mir früher ausstehen, wenn er mich erledigen wollte.
Schicken Sie eine Fahndungsmeldung raus an alle Polizeistationen des Landes.
Ordnen Sie Dringlichkeitsstufe 1 an.
Ja, bitte.
Schatz. Ach, Liebes, wie geht es dir denn? Gut.
Warum rufst du mich an?
Es ist so, ich wollte heute Nachmittag das Haus verlassen. Geht das? Ich möchte
ins Kino gehen.
Ins Kino?
Und in was für ein Kino? Was willst du dir ansehen? Ich möchte mir einen guten
Film im Rex ansehen, Ernesto.
Ach, das dürfte kein Problem sein. Ich werde dir Mauritius mitgeben, sozusagen
als Polizeischutz. Das ist gut. Es ist im Moment sehr gefährlich, allein auf
Straße zu gehen. Ich wünsche dir viel Spaß im Kino. Ciao. Ja.
Du wirst heute einen unterhaltsamen Nachmittag haben. Du kannst meine Frau
Kino begleiten. Hm.
Ich wüsste nicht, was ich lieber täte. Ich werde sie beschützen. Sie können
wie immer ganz auf mich verlassen, Herr Richter. Ich werde in ihrer Nähe sein
und ihr zur Not auch den Film erklären.
Da hast du ja schöne Sachen angestellt, mein Junge. Wird nicht leicht sein,
meine schützende Hand über dich zu halten.
Ist lange her, seit du mich besucht hast.
Nimm doch Platz, mein Junge.
Nein, danke, ich gehe lieber. Warum will man mich fertig machen?
Ich kann doch nichts dafür, dass dieser Idiot durchgedreht ist. War doch nicht
meine Schuld.
Ich habe immer alles das gemacht, was ihr von mir verlangt habt.
Ja, ich weiß.
Aber ich denke, dass ihr den Bogen etwas überspannt habt.
Eine der goldenen Regeln lautet, ohne mein Einverständnis keine
Kapitalverbrechen. Ich habe kein Kapitalverbrechen begangen.
Ich habe lediglich versucht zu retten, was noch zu retten war.
Das weiß ich ja, mein Junge.
Aber da gibt es noch andere, die mitreden und die denken nicht so.
Ginge es nach mir, würde ich dich ganz sicher verschonen. Ich habe dir immer
vertraut. Ich kenne dich seit deiner Jugend.
Ob mir das hilft?
Ich bezweifle, ob mir das reicht, am Leben zu bleiben.
Und ich hänge ziemlich am Leben.
Soll ich mich vielleicht besser gleich selbst umbringen?
Über so etwas schatzt man nicht, mein Junge.
Ich mache auch keine Scherze. Immerhin hat man versucht, mich umzubringen.
Es waren Leute aus unserer Familie.
Aber ich bin schneller gewesen.
So kenne ich dich, mein Junge. Das liebe ich an dir.
Mach dir doch nicht gleich in den verdammten, beschissenen Hosenverfluch
nochmal, wer dich gefälligst.
Das hast du immer getan.
Alles andere würde mich bitter enttäuschen.
Ich kann dir nicht helfen. Meine Zeit ist vorbei, jetzt regieren andere.
Doch vielleicht gibt es noch eine Möglichkeit.
Und welche Möglichkeit gäbe es da? Was könnte mich retten?
Hör zu.
Du wirst erstmal dein Gesicht umoperieren lassen müssen.
Das wird nicht ganz einfach sein.
Aber es ist die einzige Möglichkeit.
Dann besorge ich dir einen neuen Pass und lass dich ins Ausland bringen.
Ich danke dir. Ich danke dir vielmals.
Schon gut, mein Junge.
Warte, ist der Film nicht lustig genug für Sie?
Sollen wir woanders hingehen?
Ich glaube, wir sind hier in einem Pornokino gelandet. Das ist ja
die hier machen.
Tja.
Haben Sie das ja gerade gesehen?
Geben Sie zu, Sie wussten von Anfang an, wo wir hingehen.
Bis zum nächsten
Mal.
Gut.
Das ist der Film.
Wie lange wird das dauern, bis ich meinen Pass habe?
Und das mit der Operation, wie willst du das organisieren? Du weißt, die Zeit
läuft mir weg.
Nun, es sind mittlerweile Dinge eingetreten, die ich nicht vorhersehen
Der Gefängnisdirektor hat den Mordanschlag überlebt. Die Richter haben
Anklage zurückgezogen. Und die Staatsanwälte ermitteln jetzt verschärft
unsere Familie.
Und jetzt zu dir. Es ist so, Don Raffaello hat verkünden lassen, dass er
ist, dir zu vergeben, weil du die Familie nicht betrogen hast.
Wie kommt es, dass die Mafia plötzlich ihre Meinung geändert hat?
Don Raffaello sagte, dass du ihm einen Gefallen schuldig bist. Und er baut auf
deine Hilfe.
Er will, dass du einen Auftrag für ihn erledigst.
Es wird bestimmt nicht ganz leicht sein, aber es ist äußerst wichtig, dass du es
tust. Und wenn du es schaffen solltest, dann bist du voll rehabilitiert.
Du weißt, dass der Gefängnisdirektor von dem ganzen Intrigenspiel der Justiz
Bescheid weiß.
Und er hat gedroht, auszupacken und alles ans Licht zu bringen.
Und deswegen muss er beseitigt werden, und zwar so schnell wie möglich. Don
Raffaello will, dass du das übernimmst.
Du wirst es sein, der die Ehre der Familie wieder ins rechte Licht rücken
Ich finde, das ist eine faire und fantastische Reaktion von Don Raffaello
ich meine, dass du ihm zu Dank verpflichtet sein solltest.
Gut,
ich habe verstanden.
Ich werde das Schwein von Direktor umbringen.
Gehöre ich dann endlich wieder zur Familie?
Ist dann wieder alles in Ordnung? Ich muss mich schon darauf verlassen können.
Dann werde ich es machen.
Als Dank habe ich eine kleine Überraschung für uns vorbereitet.
Na, das ist doch was.
Küss mich, meine Schöne.
Ist das alles?
Willst du mir nicht mehr geben?
Schon, sei nicht so zickig.
Ist schon besser.
Oh ja.
Oh ja.
Oh.
Schön so, meine Kleine.
Schön weiter so.
Na. Na.
Na.
Na. Na.
Na.
Na.
Ich mache euch fertig. Verlasst euch dran.
Spritze ich ab.
Warum sind Sie hingekommen? Wollen Sie irgendwas von meinem Vater?
Ich will wissen, wo er ist.
Das werde ich ihm dann schon selbst sagen.
Ey, was wollen Sie eigentlich von uns?
Stell nicht so dumme Fragen. Sag mir, wo er ist.
Ich muss ihn sprechen. Und zwar sofort.
Oder muss ich deinem Gedächtnis ein bisschen Beine machen?
Zum letzten Mal, wo ist dein Vater?
Ich möchte nicht unbedingt seinen Sohn umlegen müssen.
Das wäre doch sehr schade, du bist doch viel zu jung zum Sterben.
Also sag schon, wo ist das Schwein?
Sie sind der Verräter.
Ja, richtig.
Und ich bin gekommen, um klare Verhältnisse zu schaffen.
Ciao.
Wo warst du denn die ganze Zeit? Ich habe auf dich geweitet.
Hör zu, ich habe ein Problem, das ich heute noch lösen muss.
Wir können uns nicht treffen. Ich muss pusten, dass ich meinen Vater finde. Wir
sehen uns morgen. Was ist denn geschehen? Ich kann nicht drüber
Mein Vater ist in Gefahr und du solltest jetzt besser auch nach Hause gehen.
Hast du verstanden? Dort bist du sicherer.
Bitte vertrau mir.
Aber ich kann nicht ruhig schlafen. Kannst du mir nicht sagen, was los ist?
Nein, ich kann dir nichts genaueres sagen. Ehrlich nicht. Tu, was ich dir
Bis dann.
Wir sehen uns.
Ciao.
Hallo, Jan.
Was ist? Was ist los?
Hast du irgendwas ausgefressen? Was guckst du so komisch? Was machst du für
Gesicht? Hast du ein Problem?
Ich habe wirklich kein Problem.
Alles in Ordnung.
Du sagst doch nicht die Wahrheit. Was ist los mit dir, Junge?
Sag schon, wenn du irgendetwas ausgefressen hast, wenn du was weißt,
wissen möchte, dann sag es! Dann stinkt doch irgendwas, das merke ich doch!
Sind Sie hinter mir her? Rede!
Warum hast du unsere Familie zerstört?
Die Familie hat sich selbst zerstört. Ich habe immer nur das getan, was man
aufgetragen hat.
Warum lässt du uns nicht einfach in Frieden leben?
Sag mir, was ist dein Motiv? Warum tust du sowas? Hast du Freude daran?
Natürlich nicht. Ich töte nur, wenn man es mir befiehlt.
Und dabei ist es mir egal, wer es ist und ob ich ihn gut kenne.
Dann sag mir, warum ausgerechnet wir?
Ihr wart einfach dran.
Ich kann sowas nicht steuern. Das ist Sache der Familie.
Du willst mir doch nicht wirklich weit machen, dass sich die ganzen Morde kalt
lassen.
Du bist ein mieter Verräter.
Ich würde lieber ficken, als mit dir zu reden.
Du hast doch eh nichts im Hirn.
Das ist für meinen Mann.
Sag mal, bist du verrückt geworden?
Und das, du verdammter Dreckskerl, ist für mich.
Und das hier ist dafür, dass du nie wieder zurückgehst.
Rosalia, tu es nicht.
Confetta.
Rosalia, es bringt nichts, wenn du dich tötest.
Du musst weiterleben für die Wahrheit. Ich möchte nicht umsonst gestorben sein.
Du hast recht getan, ihn zu erschießen.
Ich spreche dich frei von deiner Schuld.
Du musst weiterleben für die Gerechtigkeit.
Du sollst es allen sagen.
Du hast Giovanni und mich gerichtet. Dafür werde ich dir ewig danken.
Du sollst jetzt für immer die Vergangenheit ruhen lassen und ein Leben
Frieden weiterführen.
Ich liebe dich, Rosalie.
Wenn ich so eine Scheiße sehe, kriege ich doch gleich zu viel. Hey, du
Scheißgesicht, wie redest du über unseren Meister?
Salieri ist der größte Regisseur, den ich kenne. Und er weiß ganz genau, was
gespielt wird, du Sack.
Oder willst du einfach behaupten, dass jemand, der aus Neapel kommt, keine
Filme drehen kann?
Das war's für
heute.
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