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Oh Gott.
Untertitelung des ZDF, 2020
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Scheiße, meine Mutter kommt.
Was? Meine Mutter kommt, du musst verschwinden.
Hier, deine Klamotten. Mach schon, schnell.
Hier, mal langsam.
Und das vor dem Orgasmus.
Scheiße.
Hallo, Elbe.
Oh, Sie haben aber schnell eingekauft, Frau Blum.
In der Stadt ist ein fürchterlicher Betrieb.
Scheußlich. Wo ist Anne?
Auf ihrem Zimmer nehme ich an.
Eier.
Hier, mein Schatz. Ich habe dir was mitgebracht.
Danke. Was ist denn los?
Am hellen Nachmittag sitzt du halbnackt in deinem Zimmer?
Und was soll das? Ich will mich heute Nachmittag mit Petra und den anderen im
Café treffen.
Und ich weiß nicht, was ich anziehen soll.
Das ist ja toll.
Der ganze Schrank hängt voller Klamotten und meine Tochter weiß nicht, was sie
anziehen soll.
Was ist damit?
Das ist doch hübsch. Wie das hier mit zum Beispiel.
Dies hier ist doch schön.
Und was ist mit dem?
Hat nichts zum Anziehen.
Oder das hier?
Richtig klar.
Oder dieses hier.
Hallo.
Ich hätte nicht gedacht, dass deine Mutter so prüde ist.
Sie ist überhaupt nicht prüde.
Warum hat sie uns dann rausgeschmissen?
Es macht ihr gar nichts aus, dass du mich gebumpst hast.
Es geht ihr nur darum, dass du es nicht bei uns zu Hause tust. Und schon gar
nicht, wenn sie nicht da ist.
Schöne Zustände.
Quatsch. Mutter ist in Ordnung. Sie will einfach, dass ich das Abitur schaffe.
Und deshalb soll die Lust des Fleisches in den Hintergrund treten.
Lust des Fleisches?
Und wie denkst du darüber?
Das weißt du doch.
Naja, vielleicht hat sie recht schließlich.
Bist du noch nicht mal 18.
Na und?
Heute geht es eben schon mit 14 los.
Als du mich entjungfert hast, hast du mich auch nicht gefragt, wie alt ich
oder? Ja, lass mal.
Scheiß Abitur.
Bin ich froh, wenn ich das hinter mir habe.
Übrigens hat man für Cosinus des Winkels auch eine Abkürzung.
Man schreibt ganz einfach Cos.
Bezeichnen wir den Winkel, den die Hypotenuse und die anliegende Seite
einschließen, mit Alpha.
Und die Seiten des Dreiecks mit kleinen Buchstaben.
Und zwar die Hypotenuse mit C und die beiden kürzeren mit A und B.
So können wir auch dafür schreiben C mal Cos Alpha gleich B.
Und daraus ergibt sich Cos Alpha gleich B durch C.
Wir verfolgen das Wachstum der anderen Dreiecksseite mit verändertem Winkel.
Diese Seite ist gleich 0.
wenn der Winkel 0 ist.
Und sie wächst mit ihm, um schließlich bei 90° einen Höchstwert, nämlich 1, zu
erreichen.
Zwischen diesen beiden Werten nimmt die Seitenlänge alle möglichen Zwischenwerte
an. Kurz, es ist das gleiche wie beim Cosinus, nur an der anderen Seite
betrachtet und auf denselben Winkel A bezogen.
Wir kommen in ganz entsprechender Weise zu den Sinuswerten des Winkels A,
abgekürzt.
Amen.
Verfolgt man diese Zahlen genauer, so wird man sehen, Sinus und Cosinus laufen
in eigenartiger Weise aneinander gleichfangig entgegen. Was soll das?
Was machen Sie da?
Die beiden sind wahrscheinlich schon eine Stunde voraus.
Biologie. Der Mensch und das unbekannte Wesen.
Die Nummer hat wohl nicht ganz geklappt, wie?
Ach, kann sich daran aufkeilen.
Nee, danke. Mein Hormonhaushalt ist in Ordnung.
Sie wissen, dass Sie Montag mit dem Abitur beginnen.
Und ich meine, Sie sollten sich im Hinblick darauf kein bisschen mehr
Ich kann Sie nur darauf vorbereiten.
Alles andere müssen Sie tun. Bei der Prüfung werden Sie ganz allein auf sich
gestellt sein. Vielleicht sollten Sie langsam doch mehr ernst sein.
Glauben Sie, dass es vorher nicht ernst war?
Anne, nach dem Unterricht bleiben Sie hier. Ich möchte mit Ihnen sprechen.
Nimm doch noch etwas, Liebling.
Du isst schon Tag für Tag weniger.
Tut mir leid, Schatten. Ich muss jetzt gehen.
Ich gehe jetzt auch. Mach deine Hausaufgaben.
Ja, ja, blöde Schule. Wird Zeit, dass ich bald heirate.
Freche Göre.
Das hat noch Zeit, denke ich.
Tschüss, Papst.
Tschüss.
Wann wirst du endlich einmal Zeit haben?
Wenigstens zum Mittagessen.
Vom anderen wollen wir gar nicht reden.
Wie meinst du das?
So wie ich es gesagt habe.
Du denkst nur an deine Arbeit.
Deine Familie ist überhaupt nicht wichtig.
Also das ist doch.
Seid ihr etwa nicht gut versorgt?
Wofür glaubst du eigentlich, dass ich arbeite?
Ist ja schon gut.
Das Schlimmste ist, ich unterstütze dich auch noch dabei.
Ich bin deine Sekretärin, deine Fremdsprachenkorrespondentin.
Ich frage mich nur, wo dabei die Frau bleibt.
Wozu hast du studiert?
Willst du dein Talent etwa verkümmern lassen?
Außerdem weißt du ja, wie dankbar ich dir für deine Hilfe bin, Satz.
Bis heute Abend. Bis heute Nacht, meinst du wohl.
Für Schule möchte man noch mal gehen.
Da gibt es wenigstens Abwechslung.
Und junge Männer.
Tja, Anne hat es gut.
Tja. Aber Herr Blume, Sie verwöhnen mich ja.
Kommst du nachher rüber zu mir? Okay, wenn ich mit Miller fertig bin. Bis
Hey, lass mich nicht zu lange warten, ja?
Ach ja, Anne.
Sprechen Sie sich aus, Herr Miller.
Ich bin bereit.
Sicherlich können Sie sich denken, um was es geht.
Nein.
Ja, also Ihre Leistung in Sprachen ist... Ich will mich vorsichtig
Beschissen. Das haben Sie gesagt.
Aber in der Tat, ich sehe sehr schwarz für Ihre Prüfung. Das weiß ich. Aber
können Sie mir sagen, was ich dagegen tun soll?
Warum nehmen Sie alles auf die leichte Schulter, Anne?
Sie sind doch intelligent.
Sie sind... Ja?
Herrgott, es bleiben Ihnen nur noch ein paar Tage zum Büffeln.
Andernfalls müssen Sie wiederholen. Das wissen Sie so gut wie ich. Wäre das so
schlimm? Wie... Wie meinen Sie das?
Nun wäre es so schlimm, wenn Sie mich noch ein Jahr sehen müssten.
Anne, seien Sie doch nicht hunde. Es geht um Ihre Zukunft, Ihre Existenz und
Ihren Beruf.
Lassen Sie mich dabei aus dem Spiel.
Ich kann Ihnen nur beim Unterricht helfen.
Bei der Prüfung sind Sie ganz allein.
Ist das alles, was Sie mir sagen wollten, Herr Miller?
Wie?
Was?
Ich meine, ist das der einzige Grund, weshalb ich noch hierbleiben sollte?
Ja doch, natürlich.
Schade.
Finden Sie nicht?
Auch auf diese Art werden Sie das Abitur nicht schaffen.
So, meinen Sie?
Das ist alles, Sie können gehen.
Oh!
Ah, jetzt seid ihr schon endlich dabei.
Klar. Du Miller rumgekriegt?
Quatsch, Miller ist ein alter Spielzeug.
Im Gegensatz zu mir.
Bloß gut, dass meine Mutter wenigstens zweimal die Woche nicht da ist.
Ich habe heute keine richtige Lust.
Ach, was wird sich bald ändern?
Saals Gehäuse diesen Ruf.
Als seine Finger mein Leib berührten, als seine Hände über meine Hüften
strichen, pflanzte sich ein heißes Erbeben bis in meinen Schoß fort.
Seine Liebkosungen wurden schneller.
Fest umschlossen beide Hände meinen nackten Leib und glitten ganz langsam
oben. Mit gleichmäßigem Druck wanderten sie über die Brust, die einen Augenblick
nachgab und dann sogleich ihre vollendete Rundung wieder annahm.
Was machen Sie da?
Oh, Frau Blume, haben Sie mich erschreckt.
Es ist doch nicht Frühling. Das Fleisch ist halt schwach, Frau Blume.
Wie recht sie hat.
Anne, warum kommst du mir so spät nach Hause?
Das ganze Essen wird kalt. Was kann ich denn dafür?
Ich musste nachsitzen. Wohl in Biologie, was? Ach, Quatsch. Miller wollte mit
mir sprechen.
Und? Ja, er meint eben, dass ich bei der Prüfung Schwierigkeiten mit der Sprache
kriegen werde.
Ich bin nun mal beschissen in Französisch.
In den anderen Fächern klappt alles bestens.
Schade, dass du diese Begabung nicht von mir geerbt hast.
Was hast du?
Du, Mutsch, mir kommt dazu ein Gedanke.
Ein Gedanke? Was für ein Gedanke? Ganz ruhig, ganz langsam.
Etwas habe ich auf jeden Fall von dir geerbt. Deine Schönheit.
Du siehst hervorragend aus und vor allem ganz toll jugendlich.
Doch, doch, du hast dieselbe Figur wie ich, dieselbe Haarfarbe, dieselben
Nur deine Frisur muss geändert werden.
Muss was?
Geändert werden, ganz einfach.
Was meinst du damit?
Überleg doch mal. Das ist die Idee und Lösung.
Du sprichst besten Französisch und kennst die Grammatik. Und ich bin firm
anderen Fächern.
Ja, und? Ich verstehe nicht.
Und wenn wir uns beide die gleiche Frisur machen, dich ein wenig anders
schminken, kann uns kein Mensch mehr auseinanderhalten.
Anne, du bist verrückt. Ich lasse einen Arzt rufen. Aber nein, keine Panik.
Wir sind nie am selben Tag in der Schule, also wird uns niemand auf die
kommen. Du gehst in Französisch und machst auch die Prüfung.
Ich reiße mir die anderen Fächer unter den Nagel.
Wir können uns sogar stundenweise ablösen, wenn es sein muss.
Na, was meinst du?
Aber ich sehe doch nie so junge wie du.
Doch, doch, wir kriegen dich so hin, dass nachher keiner mehr weiß, ob du Eva
oder Anne bist.
Aber ich kenne doch keinen deiner Mitschüler, keinen Lehrer.
Die Idee ist absurd.
Ich werde sie dir alle beschreiben. Du wirst sehen... Nachher kennst du sie
besser als ich.
Meinst du, ich könnte wirklich so aussehen wie du?
Lassen Sie uns nochmal das Adverb in der französischen Sprache wiederholen. Dem
Sinne nach unterscheidet man erstens Adverbchen der Art und Weise.
Adverb de manière.
Zweitens Zeitadverbien, Adverb de temps.
Drittens Ortsadverbien, Adverb de lieu.
Viertens Adverbien der Meinung, Adverb d 'opinion. Der Form nach unterscheidet
man erstens ursprüngliche Adverbien, Adverb primitiv, das heißt solche, die
entweder als Adverbien aus dem Lateinischen übernommen wurden, oder
zwar nicht direkt als Adverbien aus dem Lateinischen stammen, aber im
Französischen zu Adverbien gelten.
Was? Du weißt doch.
Ach so, er will.
Danke,
danke. Ich sagte eine.
Wie werden die abgeleiteten Adverbien gebildet, Anne? Das Adverb wird
indem man die Endung "-ment an die weibliche Form des Adjektivs setzt.
Zum Beispiel, clair, clairement, douce, doucement, rarement.
Sehr gut.
Können Sie mir eine Steigerung mit "-pleu - nennen?
Jean répond poliment. Pierre répond plus poliment.
Paul répond le plus poliment.
Tout répond le plus poliment possible.
Ausgezeichnet, Anne.
Ausgezeichnet. Hatte ich mich nicht gemausert, Treberin? Klaus, lassen Sie
Anne, ich möchte Sie nach der Stunde kurz sprechen.
Aber gerne, Herr Miller.
Bist du nicht in der Schule?
Dasselbe könnte ich dich fragen.
Äh, ich bin krank.
Mutti hat gesagt, ich kann heute zu Hause bleiben.
So, was fehlt dir denn?
Äh, ein Freund.
Das hättest du gerne.
Dazu bist du noch viel zu jung.
Ich bin alt genug. Ich bin immerhin 16.
Ach so.
Und wer soll es sein?
Ich kenne da einen.
Klaus heißt er. Bist! Hast wieder herumspioniert.
Hab ich gar nicht, aber ich hab Ohren. Ich könnte Vati einiges erzählen.
Na warte, du wirst noch an mich denken.
Hoffentlich klingelt's bald. Ich bin spitz wie Nachbars Lumpi.
Du solltest mehr an dein Abi denken und weniger an deine Abgänge.
Ach, tu doch nicht so.
Ich hoffe, dass Ihnen diese kleine Auffrischung des Adverts etwas für Ihre
Prüfung gebracht hat.
Guten Tag.
Also nachher bei mir, in Ordnung?
Was bitte?
Hey, was ist los mit dir? Heute ist Mittwoch.
Ach so.
Wo wohnst du gleich?
Der Unterricht hat dich aber ganz gut mitgenommen, oder? Willst du mich
verarschen?
Seestraße 25, klar?
Ja, ja, ja, gut. Junge, Junge.
Bis gleich.
Also, Anne, ich muss schon sagen, Sie haben mich geschockt.
Positiv meine ich natürlich.
Und weshalb, Herr Miller?
Nun, das wissen Sie wohl selbst am besten.
Tja, es gibt viele Dinge, die man nicht erklären kann.
Wie haben Sie das nun in der kurzen Zeit geschafft?
Oh, das wächst schon länger.
Ich meine doch die Sprache, die Grammatik. Das geht ja plötzlich ganz
Vieles im Leben geht plötzlich ganz flott. Ich freue mich, dass Sie sich
Worte zu Herzen genommen haben.
Setzen Sie sich doch bitte.
Nun, wie dem auch sei, ich habe berechtigte Hoffnung, dass Sie Ihre
noch schaffen, wenn Sie so weitermachen.
Vielleicht haben Sie mich auch die ganze Zeit an der Nase herumgeführt, ich weiß
es nicht.
Jedenfalls ist Ihr Französisch in Ordnung.
Und Ihre?
Das wissen Sie doch.
Dieses Französisch meine ich nicht.
Ja, aber... Was machen Sie da?
Das sehen Sie doch.
Hören Sie auf damit.
Wieso?
Gefällt Ihnen das nicht?
Na gut, vielleicht.
Anne, benehmen Sie sich.
Wir sind hier in der Schule.
Ach so?
Tatsächlich?
Vielleicht gehen wir woanders hin.
Anne, bedenken Sie, ich bin auch nur ein Mann.
Dich heizt kaum mehr aus.
Die Freude ist die beste.
Du hast leicht reden. Du steckst ja schon mittendrin.
Was schaust du denn so?
Hast du heute wieder mehr Lust?
Wie? Was?
Oh, ja.
Wann wart ihr... Wann wart ihr das letzte Mal hier?
Das weißt du doch.
Letzten Montag.
Ah, ja.
Nicht so schnell. Weck mich zuerst.
Aber das wolltest du doch nie.
Na, gleich.
Ich habe mir es eben anders überlegt.
Dieter pumpt mich.
So schnell?
Bei mir war auch noch nichts.
Tut mir leid, Schätzchen.
Machst du doch mit mir, Sven? Klar, ne, immer.
Aber mit Sven wolltest du doch nie.
Dass du mal pünktlich von der Schule da bist, prima.
Bloß heute fehlt Eva.
Unsere Familie wird nie gemeinsam zum Essen kommen.
Das liegt nicht nur an mir und Mutti.
Nehmt euch ein Beispiel. In den amerikanischen Serien im Fernsehen essen
Familien immer zusammen.
Oh, hallo. Ihr seid schon beim Essen?
Allerdings.
Wie siehst du denn aus?
Ich? Wieso?
Deine Haare.
Und überhaupt, weshalb kommst du so spät?
Oh, ich? Ich hatte eine kleine Reifenpanne. Ein netter Mann hat mir
den Schaden zu beheben. Alles wieder in Ordnung, Liebling. Mach dir keine
Gedanken. Ach so. Na ja, gut.
Panne am Reifen hilft Männer erweichen.
Tschüss miteinander.
Also die Sitzung heute hätte die erleben müssen. Stellen die doch glatt den
Antrag, dass die Umgehungsstraße direkt durch ein ruhiges Wohngebiet am Rande
der Stadt und durch die Schrebergärten führt.
So was von Dilettantismus.
Dabei ist dort auch die Schule in der Nähe.
Nicht auszudenken, wenn die mit ihrem verrückten Plan durchgekommen sind.
Immerhin ist mir noch ein wichtiger neuer Mann beigestanden.
Aber wie ich sehe, hört mir ja wieder mal keiner zu.
Aber natürlich, Liebling.
Interessant. Du bist immer in der Tat.
Hallo,
Anne. Oh, hallo, Sven.
Scheiß Penne.
Irgendwie bin ich froh, wenn das Ganze vorbei ist. Ich auch, diese blöde
Paukerei. Bloß ein paar Kleinigkeiten werden mir fehlen.
Zum Beispiel Petra.
Oder du.
Fand ich klasse gestern mit dir.
Ich war schon lange scharf auf dich. Na ja, der Anfang wäre ja nun gemacht. Was?
Was meinst du?
Hat es dir vielleicht keinen Spaß gemacht?
Ach so, interessant.
Aber ja.
Na also, es wird hoffentlich nicht bei dem einen Mal bleiben.
Das befürchte ich auch.
das scharf hier im Klassenzimmer?
Ja, schade, dass du mich jetzt nicht bumsen kannst.
Das können wir ja heute Nachmittag nachholen.
Wenn Sven mit Anne macht, können wir es auch zusammen.
Und wer fickt mich?
Das Sozialamt.
Warum will keiner was von mir? Hab ich vielleicht nichts zu bieten?
Oh, nicht schlecht.
Du hast ja zwei flotte Jungs unter dem Pulli.
Komm
her,
Gabi, lass mich mal tippen.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Ich habe Kummer und Sorgen.
Ach, hör auf mit deinen dummen Sprüchen.
Ach, lass ihn doch. Ich würde es gern mal mit ihm treiben. Das glaube ich.
Tut mir leid, Schätzchen, das geht nicht. Er ist so kurz, dass er dir nicht
in den Bauchnabel passt.
Hast jetzt voll ganz auf Fremdung gestellt. Quatsch, du weißt genau, dass
nicht will.
Übrigens, mir ist was aufgefallen. Hast du einen größeren Busen bekommen?
Wie kommst du darauf?
Na ja, gestern habe ich das gemerkt.
Das hast du dir nur eingebildet.
Hängt vielleicht auch mit der Pille zusammen.
Guten Morgen.
Guten Morgen.
Lassen Sie uns heute nochmals den Stoff aus der siebenten Klasse durchgehen. Da
wäre als erstes der Integral.
Integral hin, Integral her, mir wäre jetzt was anderes viel lieber. Das
ich.
Warum gehst du schon
heimselang?
Ich habe mich schon viel zu lange aufgehalten.
Ja.
Ist deine Stadtratssitzung so wichtig?
Eine Schriftkrawatte ist das.
Immer, wenn es passiert.
Natürlich ist sie wichtig. Ist doch schließlich Dienst am Volk.
Übrigens, wann hat Anne eigentlich ihr Abitur?
Montag. Ach, Montag schon.
Ja, das wird himmlisch.
Was? Ich meine, das wird himmlisch schwer für sie sein. Ach so, ja gut.
dann, Wiedersehen.
Schade, dass es jetzt bald vorbei ist.
War eine herrliche Abwechslung.
Besonders in der Hinsicht auf Männer.
Würden Sie nun bitte versuchen, die beiden Aufgaben zu lösen.
Sie haben zehn Minuten Zeit dazu.
Vielen Dank.
Guten Morgen, meine Herrschaft.
Guten Morgen, Herr Dr. Stein. Guten Morgen. Oh, wie ich sehe, störe ich. Das
mir leid. Ich will mich auch nur ganz kurz halten. Im Interesse unserer
deren Rektor ich bin, und in ihrem eigenen Interesse, bitte ich Sie
nächste Woche beim Abitur Ihr Bestes zu geben.
Unsere Schule hat seit ihrem Bestehen die niedrigste Durchfallquote.
Und das soll auch so bleiben.
Ich finde das nicht zum Lachen und besonders einige unter Ihnen wissen,
in dem einen oder anderen Fach Schwierigkeiten haben.
Klemer, Sie zum Beispiel in Physik, Wolter, Sie in Französisch, ebenso
Blume, also bitte ich Sie... Sicherlich sind Ihre Informationen nicht mehr auf
dem neuesten Stand, Herr Dr. Stein.
Fragen Sie doch mal Herrn Miller.
Nun ja, also, ich muss sagen, Anne, ich meine, Fräulein Blume hat sich zu meiner
großen Überraschung sehr gesteigert.
Trotzdem bitte ich Sie alle, lernen Sie, was das Zeug hält.
Gehen Sie alles noch mal durch.
Noch haben Sie ein paar Tage Zeit.
Ja, das wäre es dann. Wir sehen uns nächste Woche.
Guten Tag.
Wiedersehen.
Der wird sich wundern.
Du denn hier, du frecher Bengel? Oh, ich habe Ihnen nur was vergessen und da
wollte ich mal... Einer Putzfrau unter den Rock schauen, ne?
Raumpflegerin, so nennt man das heuer, meine gnädigste.
Interessant. Du solltest dich lieber um deine Lernerei kümmern, als ältere
Frauen anzustarren.
Wieso? Ich bin 18, für mich ist alles erlaubt.
So, so.
Sie haben ganz schön was unter der Bluse, Mann.
Denken alle in deinem Alter schon an sowas?
Klar, wir denken ununterbrochen ans Vögeln. Und jetzt möchtest du wohl
Halbe Portion.
Von wegen.
Was zu beweisen wäre.
Jederzeit, aber sie trauen sich ja nicht.
Ja.
Untertitelung. BR 2018
Mhm.
Oh, du...
Hochzieher und nehme dich zurück.
Und was sagst du jetzt?
Sowas sollte als Unterrichtsverein geführt werden.
Von morgens bis abends Heizungen reparieren. Ich könnte mir was Schöneres
vorstellen, eine knackige Biene oder so.
Das wäre was, ja.
Haben Sie Anne Bescheid gesagt?
Aber natürlich, sie freut sich, dass der Herr sie abholt. Sie wird bald hier
sein. Der Herr?
Na, schönes Kind, wozu soll ich die Heizung reparieren? Du bist doch heiß
Oh, aber das geht doch nicht.
Und ob das geht, du wirst es gleich spüren.
Vielen Dank.
Vielen Dank.
Hey, bleib, dass ich auch dran komme.
Ja, schön, Mitch.
Beeil dich, dein Kavalier wartet.
Du meinst wohl deinen Kavalier?
Heute ist der letzte Schultag vor dem Abitur, Mutti.
Sporte nicht.
Schließlich tue ich das alles nur für dich.
Na, na, du hast auch deinen Spaß dabei.
Gefällt dir Sven?
Fragen stellst du vielleicht?
Das Leben herrlich!
Ich habe nicht gewusst, dass du morgen schon so munter bist, Else.
Aber Fräulein Anne.
Du musst dich eben vor den Männern in Acht nehmen.
Du darfst das nicht so eng sehen, Anne.
Du musst alles vielmehr global betrachten.
Deine Sprüche kenne ich.
Trotzdem finde ich es lieb, dass du mich abgeholt hast.
Gehen wir?
Tschüss, schönes Kind.
Nicht mal zum Orgasmus kommt man in diesem Hause hier.
Auf Wiedersehen. Auf
Wiedersehen.
Kommst du rüber zu mir, Anne?
Vielleicht. Vielleicht?
Was heißt das?
Was es bedeutet?
Hast du plötzlich keine Lust mehr?
Oh doch, ganz im Gegenteil.
Aber ich muss mich um mein Abitur kümmern.
Wie geht es dem Mann in Ihnen?
Aber... Hat es Ihnen die Sprache verschlagen?
Ich verstehe Sie nicht, Anne.
Warum wollen Sie mich eigentlich aufziehen?
Aufziehen? Was habe ich Ihnen getan?
Aufziehen? Ich wie?
Weshalb? An einem Tag sieht es so aus, als könnten Sie mir Gift geben und am
nächsten Tag versuchen Sie... Versuchen Sie... Ach so.
Ich meine, das ist nun mal so.
Das ist die Migräne, müssen Sie wissen.
Mal plagt sie mich fürchterlich, dann bin ich unausstehlich.
Und ein andermal...
Wollen Sie mir nicht Französisch beibringen?
Anne! Oh, Anne!
Oh mein Gott.
Amen.
Amen.
Oh! Oh!
Für dich das Abitur bestanden? Ja, ganz bestimmt.
Nun sag doch schon, hat sie das Abitur bestanden?
Hat sie es bestanden?
Was?
Durchschnittsorte 2?
Das ist ja herrlich.
Ja gut.
Bis dann, Liebling.
Frau Lamberger, besorgen Sie Blumen. Lassen Sie sie an meine Privatadresse
schicken. Was für welche, Herr Direktor?
Was für welche?
Egal. Nur müssen es viele sein.
Viele. Was los? Behalten Sie sich.
Sofort, Herr Direktor.
Herr Direktor, ein Gespräch für Sie.
Stellen Sie durch.
Ja, Herr Kollege Stadtrat.
Ja.
Ja.
Auf jeden Fall.
Ich halte nicht viel von der Zusammenlegung.
Ich würde sagen, übermorgen, Herr Kollege.
Ja, in Ordnung.
Bestens. Natürlich.
Wiederhören, Herr Kollege.
Hallo? Hier Blume. Könnte ich bitte Herrn Miller sprechen?
Herrn Miller.
Ja, Blume.
Blume. Blume.
Dämliche Schrulle.
Ja, guten Tag, Herr Miller.
Hier ist Eve. Anne Blume.
Gut, und dir? Ich meine Ihnen.
Das freut mich.
Nicht wahr?
Das ist doch hauptsächlich Ihr Verdienst.
Ja. Ich rufe Sie an, weil ich Sie herzlich zu meiner Abiturfeier einladen
möchte.
Ja, hier bei uns.
Übermorgen.
Ach so, ja, Platanweg 13.
Genau.
Bestens. Prima, ich freue mich.
Bis übermorgen.
Wiedersehen. Na bitte, alles in Ordnung. Wir haben es geschafft, Mutti, wir
haben es geschafft.
Ja, wir haben es geschafft.
Guten Abend.
Guten Abend, Herr Miller.
Darf ich bekannt machen?
Eva, meine Mutter.
Bonsoir, Monsieur Miller.
Je suis très enchantée que vous êtes venu.
Nein, das gibt es doch gar nicht.
Das darf doch nicht wahr sein. Doch, wie wir sehen. Pardon, wie du siehst.
Das war es also.
Ich werde verrückt. Jetzt wird mir alles klar.
Sie werden uns doch diesen kleinen Schwindel verzeihen.
Unsere gute Note spricht doch dafür.
Und außerdem, so nehme ich an, sind Sie doch reichlich dafür entschädigt worden.
Das hätte ich nicht zu interessieren. Das Abitur ist vorbei und jetzt kümmerst
du dich wieder um deinesgleichen.
Herr Miller und ich haben einiges zu besprechen.
Oder so.
Das kann ich mir denken.
Amen. Amen.
Untertitelung.
BR 2018
Amen.
Ja.
Vielleicht komme ich endlich mal zu einem Orgasmus in diesem Haus.
So aus, als hätten Sie Besuch, Herr Kollege.
Davon ist mir nichts bekannt.
Allerdings hat mich meine Frau heute noch nicht zurückerwacht. Hoffentlich
ich nicht ungelegen. Aber ich bitte Sie, kommen Sie mit in mein Arbeitszimmer.
Dort können wir alles besprechen. Kommen Sie.
So.
Hallo Heinzlein.
Schon zurück?
Ja.
Allerdings.
Und ich glaube, ich bin verrückt.
Total verrückt.
Seit wann habe ich denn zwei Pöchter?
Aber das ist nicht dein Irrtum.
Sei still.
Wer ist Eva?
Und wer ist Anne?
Ich glaube, ich werde wahnsinnig.
Reg dich nicht auf, Heinzilein.
Erkennst du deine eigene Frau nicht mehr?
Jetzt wird mir manches klar. Deshalb hat sie ihn französisch mit einer 2
abgeschnitten. Das ist Betrug. Glatter Betrug.
Herr Dr. Stein, bitte lassen Sie mich erklären.
Es ist nicht mehr zu erklären. Es ist alles erklärt.
Ganz zu schweigen von dieser Situation hier.
Was Sie betrifft, Sie werden mit Konsequenzen zu rechnen haben.
Aber ich bitte Sie, Herr Dr. Stein. Es ist doch völlig egal, wer von uns beiden
das Abitur bestanden hat.
Hauptsache, es bleibt in der Familie.
Ich hoffe, Eva, du wirst mir manches erklären können.
Ja.
Aufgrund der Tatsachen und Kraft meines Amtes als Rektor dieser Schule erkläre
ich hiermit, dass das Ergebnis des Abiturs für nichtig erklärt wird.
Ich werde die ganze Sache noch dem Ausschuss vorlegen. Aus Rücksicht auf
Kollegen Blume werden Sie, Fräulein Anne, nicht von der Schule verwiesen.
Aber Sie werden das Abitur nächstes Jahr wiederholen, ohne die Hilfe Ihrer
Mutter. Das ist ganz sicher.
Und freuen Sie sich nicht zu früh. Dieses Mal wird es ganz anders sein.
Anne! Träumen Sie nicht!
Sie sind ja in der Schule!
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