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Grüß Gott, Herr Notar.
Schaffen wir's noch?
Ich weiß nicht, wie lange es dazu braucht.
Ich weiß nicht, ob ich's überhaupt schaffe.
Stimmt es, seit 20 Jahren ist ihm nimmer
die Nudel gestanden?
Das sind die Worte von Herrn Baron persönlich.
Nur die Hoffnung, dass Sie das noch einmal
fertig bringen, hält ihn am Leben.
Wissen Sie, ich hab schon mit vielen pudert,
aber so ein Fall ist mir noch nicht
unterkommen.
Da kommt er, der rettende Engel.
Bitteschön.
Grüß Gott, Baron Hofstetter.
Hofstetter?
Ich verlasse mich drauf.
Sie werden dafür sorgen, dass ich den Namen
Hofstetter einmal noch mit vollem Recht trage.
Ich werde tun, was in meinen Kräften steht,
Herr Baron.
Ich darf Ihnen geschwind die Anwesenden vorstellen.
Die Pflegerin Schwester Selma, den Arzt Dr. Pechawa,
den Hausbesorger Schwendner mit Frau.
Grüß Sie, Gott.
Würden Sie das kurz halten?
Lieb, Sie kennenzulernen.
Habe die Ehre.
Und Sie nehmen das so lang.
Wie viel Zeit haben wir noch?
Sie müssen sich beeilen.
Lass es mich nicht länger warten, Kinderl.
Ich bin schon da, Herr Baron.
Entspannen Sie sich.
Sie müssen ganz fest davon überzeugt sein, dass
es funktioniert.
Ja, ich glaub dran.
Sie sollen doch die Beste sein von ganz
Wien.
Greifen Sie nur zu, Herr Baron.
So stramme Dudeln haben Sie bestimmt schon lange
nicht mehr in der Hand gehabt.
Ach, wäre das schön, wenn ich es noch
einmal erleben tät, das Gefühl wie vor 20
Jahren.
Ich würde es dem gnädigen Herrn gönnen.
Herr Baron, was sagen Sie?
Regt sich etwas?
Sie haben recht.
Oh, Josefinel.
Das bin ich schließlich meiner Ehe schuldig.
Er ist drin.
Windluber, Papier und Feder.
Ich möchte mein Testament ändern.
Sofort, Herr Baron.
Das ist unfassbar.
Die lost den Nimmer aus.
Was soll ich schreiben?
In Abänderung von meinem bisherigen letzten Willen verfüge
ich heutiges Datum bei völliger geistiger...
Und körperlicher Frische?
Josefinel, du bist der richtige Zauberfee.
Dass das Fräulein Josefine Mutzenbacher dieses Schloss erbt.
Nehmt auf, Herr Madl, macht weiter.
So, ja.
Haben Sie sich das auch gut überlegt?
Freilich.
Wieso denn nicht?
Also, bei dem einmaligen Talent der Mademoisellen Mutzenbacher,
den Menschen Freude zu bringen, bestimme ich weiter,
dass sie in diesem Haus ein Liebesschul einrichtet,
um den vielen zu helfen, die beim Vögeln
Schwierigkeiten haben.
Herr Baron, das Wort Vögeln in einem Testament,
ich weiß nicht recht.
Dann schreiben Sie eben in der Liebe Schwierigkeiten.
Wie soll ich Ihnen nur danken?
Das tust doch grad.
Los, reit ihn und bring ihn ins Ziel.
Es wäre sicher gescheit, wenn Sie vorher noch
das Testament unterschreiben.
Maria und Josef, gut, dass wir erinnern.
Danke.
Gutes Geld.
Oh, Madl, ich hör schon die Engel singen.
Noch nie hat mir einer so einscheitzt.
Jetzt.
Jetzt.
Oh, ich dank dir.
Also, und jetzt du.
Der Carlos hat uns zugeschaut.
Ach so?
Wirklich?
Wollt nur melden, ich bin mit der Arbeit
fertig.
Und jetzt bist du dreckig und willst einen
Baden nehmen.
Komm, Elita.
Hilfe!
Komm doch herein.
Wir retten dich.
Nicht doch.
Was tust du denn?
Schau, das Wasser ist zu warm, um den
geilen Bock abzukühlen.
Mei, was sag ich bloß zu Amalie?
Raus aus der Wanne.
Du gehst jetzt zum Stadtanzeiger und gibst die
Inserate für die Liebesschule auf.
Hol bitte die Umstände.
Ja.
Sag, Alois, was fällt dir ein?
In diesem Aufzug willst du zum Stadtanzeiger gehen?
Mir scheint, das gnädige Fräulein will mich zum
Kasperl machen.
Bitteschön.
Hier ist der Text.
Toll.
Und beeil dich.
Ich bin zum Platzen gespannt, wer sich auf
die Anzeige melden wird.
Endlich sind wir allein.
Auf geht's, Gupperl.
Steig aus aus dem Gwandel.
So eilig?
Magst nicht erst einmal ein bisschen schmusen?
Aber Zschapperl, es ist unsere Hochzeitsnacht.
Aber deswegen brauchen wir es doch nicht überstürzen.
Was heißt überstürzen?
Lang genug hab ich deine Eltern warten lassen.
Nein, ich will das dicke Ding nicht drinnen
haben.
Sag, bist du blöd?
Willst du dich verarschen?
Wollen wir uns in der ersten Nacht vor
die ehrlichen Pflichten drücken?
Ja, gibt's denn das, dass eine Braut so
zickig sein kann?
Aber jetzt bist du fällig.
Du gemeines Mannsbild, hinterlistiges!
Na weißt du, eine Pracht, Oscherl.
Mach schon auseinander deine Stelzen.
Wart!
Was tust denn, Fangi?
Das braucht's nicht.
Er steht mir doch eh.
Mach lieber dein Loch auf.
Bist narrisch, was soll das?
Vögeln will ich dich.
Verstehst du das nicht?
Lass endlich die Nudel los.
Weg!
Jesus, jetzt hat's mich.
Feierabend.
Ich scheiß mir an, wenn das eine Hochzeitsnacht
sein soll.
Sabotage ist das.
Wolltest du mich nicht ficken?
Ja, und?
Wo bleibst denn?
Was ist mit dem Ficken?
Das Pracht-Oscherl wartet.
Mir fällt was ein.
Ich hab halt in der Zeitung ein Serat
gelesen, das wär genau recht für so eine
damische Wachtel.
Da, lies.
Liebes- und Ehepaare finden vollkommenes Glück?
In der Liebesschule Mutzenbacher-Wachauer, Allee 15.
Die könnten der Gwies beibringen, wie meine liebeshungrige
Freundin so stoßt, dass sie zufrieden ist.
Du warst nicht einmal zufrieden, wenn ich dir
die ganze Nacht pudern tat.
Es ist doch kein Pudernet, was du treibst.
Wohin, weil ich beinahe eingeschlafen bin.
Kannst du mir den Schweif nicht so richtig
reindonnern?
Ich hab's dir doch gesagt.
Poldi, gib mir eine Antwort.
Nein, der tät mich verschlucken.
Ach, du sollst nicht immer fressen, wenn du
mich vögelst.
Dem geht mir rein gar nichts mehr.
Na, servus, jetzt haben wir die Bescherung.
Ach, sag bloß, du bist gekommen.
Ja, freilich, vor lauter Schreck.
Ach, der Mistkerl ist so faul, dass man
nicht mal merkt, wann er spritzt.
Oh, tatsächlich, du Saubär.
Oh, Mist.
Nur den Dreck im Schachtel, sonst hab ich
nix gehabt.
Hauptsache, ich kann endlich schlafen.
Und ich, ich kann mir's wieder selber machen.
Aber tu mir den Gefallen und schrei nicht
wieder wie am Späß, wenn's da kommt.
Aber morgen, da gehen wir hin zu dieser
Liebesschule.
Mhm.
Und wenn ich mir dort nur einen such,
der mir's richtig besorgt.
Heranwachsende lernen Sicherheit im Umgang mit dem anderen
Geschlecht.
Ich hab nicht ganz verstanden, was der Sinserat
damit sagen will.
Meiergartes, pudern kannst lernen in der Liebesschule.
Psst, still, Hanay, wenn meine Tante dich hört.
Meinst du nicht, wir sollten am Nachmittag mal
hinschauen?
Aber nur anschauen.
Ja, Kinder, ihr seid's nur da?
Ihr werdet zu spät zur Schule kommen.
Grüß Gott, Frau von Rautal.
Grüß dich, Hanay.
Moment.
Tantchen, ich werd heut nach der Schule bei
der Hanay bleiben, nur dass du dich nicht
wunderst.
Ist schon recht, macht's euch einen schönen Tag,
ihr zwei Tratschamseln.
Ich grüß euch herzlich.
Hätten wir's nicht träumen lassen, dass unser Inserat
so einen großen Anklang findet.
Ich weiß, dass es eine große Liebesschule ist.
Bei Fanny und Josef z.B. haben die
Probleme schon in der Hochzeitsnacht angefangen.
Und die herzige Susi hier hat sich entjungfern
lassen und dann ist ihr der Freund davon
gelaufen.
Ich schäm mich so, Frau Mutzenbacher.
Das brauchst du nicht.
Entjungfert muss ja jeder mal werden.
Ah, da seh ich ein neues Paar.
Grüß Gott.
Wir haben Ihr Inserat gelesen.
Istwan Nemecz, und das ist meine Frau.
Herr Susi.
Aha, und was ist euer Problem?
Dass er viel zu schnell spritzt.
Wir werden's ihm abgewöhnen.
Bitteschön.
Die Melitta, das ist meine rechte Hand, die
nimmt jetzt die Personalien auf.
Ihr seid die zwei, die bei uns im
Haus wohnen möchten?
Ich hab keine andere Bleibe.
Und ich würd gern mit der Susi zusammen
sein.
Freilich, wir brauchen fesche junge Dinger.
Die sollen bestimmt mit dem reichen Herrn budern.
Weißt du, Anna, manchmal geniere ich mir, dass
du meine Freundin bist.
Ich muss hinüber, der Ingenieur Tuchheber wartet bereits.
Jesus, den hab ich total vergessen.
Nimm ein paar Mädel mit.
Und du und du und du und ihr
zwei.
Endlich, Melitta.
Hab schon gedacht, vor lauter Schule vergesst ihr
eure Freunde.
Ganz im Gegenteil, Tuchheber, das soll ein Rendezvous
werden, wie du's noch nie erlebt hast.
Was der für ein Ding hat, schrecklich.
Ich freu mich schon, wenn er mir's reinsteckt.
Eins, zwei, drei, vier, fünf.
Soll ich die Oli budern?
Aber nein, die sollen sich erst einmal an
den Anblick von einem nackten Mann gewöhnen.
Und ihr passt gut auf.
Agathe, Fanny, schaut's nicht so ängstlich.
Das Vögeln hat der Herrgott den Frauen im
wahrsten Sinn des Wortes in den Schoß gelegt.
Zeig mir deinen Schoß, Fanny.
Richtig, dort hinein wird mir der Tuchheber seinen
Schweiferl stecken.
Als nächstes wandern die Hände der Mannsbilder vom
Knie nach oben.
Und wer das gut versteht, dem öffnet sich
das Paradies wie von selbst.
Geh hinein bei mir, bitteschön.
Na, schau her, die Sissi und der Ischwan
kennen sich schon gut aus.
Wir kommen jetzt zu ganz was Wichtigem.
Dem Kitzler, wie man nämlich das Bürscherl aus
seinem Versteck lockt.
Der Josef soll uns das vorführen.
Da sieht man's, die wenigsten Männer wissen Bescheid.
Man streift behutsam die Hautfalte zurück, sodass der
kleine Kerl sichtbar wird und beginnt gefühlvoll mit
dem Lecken.
Ischwan und Leopold, ihr übt's jetzt auch.
Ja.
Dasselbe von der Rückseite.
Die Damen gehen auf alle vier, bitteschön.
Schön breit die Beine spreizt.
Jetzt legen sich die Damen wieder auf den
Rücken und die Herren bringen Sie zum langersehnten
Abschuss.
Ja, Mrs. Josephine, ich hol's nicht mehr aus.
Sie tat sich schrecklich krampudern.
Das gehört zwar nicht zum heutigen Programm, aber
will nicht kleinlich sein.
Dankeschön.
Fräulein Josephine, darf ich auch vögeln?
Ich glaub, wirklich, länger können wir die Mannsbilder
nicht im eigenen Saft schmoren lassen.
Damenwahl!
Wir legen uns dorthin.
Sie gestatten, Herr Bräutigam?
Braut inzwischen auch schon einem Zuzeln?
Ich fang auch gleich an mit dem Wechseln
wie die Fahne.
Tugheber, die Stellung haben die Madln lang genug
bewundert, jetzt setz ich mich auf die.
Ist recht.
Das nennt man Reiten.
Das machen besonders die Weiber gern, die die
Männer unterdrücken möchten.
Das könnte mir gefallen, wenn ich Bruder und
ein Mannsbild lieg zu wehrlos unter mir.
Ja, Garte, von Ihrer Seite kenn ich dich
ja gar nicht.
Gerade so hab ich gestern auf meinem Rudi
gesessen, wie er mich entjungfert hat.
Magst mich ablösen beim Tugheber?
Das wär bombig.
Was spielst du denn aus für die Susi?
Fünf Kreuze, was man fährt.
Also, dann los.
Und mach's mir nicht gleich kaputt.
Ich wär's behandeln, als wär's aus ...
aus Marzipan.
Und wie geht's euch?
Ist die Flamme gefahren?
Heiß ist mir geworden.
Komm, leg's ab, der Gwandl.
Ich tät mich auch gern draufsetzen auf den
Herren.
Hanna, wenn ich gewusst hätt, dass du mitmachen
willst, hätt ich dich nimmer mehr begleitet.
Geh du nicht so scheinheilig.
Gerade hat's mir gestanden, es würde dir gefallen,
wenn du ein hilfloses Mannsbild unterdrückst.
Da schau her, wenn du auf so was
stehst, dann hab ich nachher was besonders Leckeres
für dich.
Susi, lass jetzt das Hanna ran.
Hanna, du kannst dich schon ausziehen.
Bist du eigentlich noch eine Jungfrau?
Nein, ich hab zu viel gewächst, aber mein
erster Schwein wird es sein.
Ach so, ein Glückstag.
Und was legst du noch zu, weil du
der Erste bist?
Ich ahn schon, das wird ein teures Vergnügen.
Zeig ihm dein Ascherl.
Denk nicht ans Geld, denk ans Vergnügen.
Ist das ein Angebot.
Schau, ihr Popo noch schreit direkt nach dir.
Nach einem Schwanz.
Hast recht, Milita.
Da hinein muss ich.
Lass ihn heraus.
Aber heute steckst du ihm der Hand an
nur ins Vorzettel, verstanden?
Das genügt für den Anfang.
Malifiz Teufel, das ist ihn.
Das Zauberlicher.
Das ist der Wahnsinn.
Schöner, als wenn wir's uns machen?
Ah, ja.
Ja, ja, macht schön weiter.
Agathe, du kommst mit mir.
Wir schauen mal, wie weit Josefine mit dem
Unterricht ist.
Du auch, Fanny.
Moment, ich hab's gleich.
Lass mich das machen.
Du bist
ein bisschen neugierig, was dein Mann inzwischen treibt.
Ich weiß nicht.
Ich bin vollkommen durch ihn, Mama.
Ruh dich erst ein bisserl aus.
Dein Kurs scheint ein Mordserfolg zu sein.
Wir waren so angespitzt, ich musste uns eine
Fickpause gönnen.
Euch gefällt's doch in der Liebesschule, oder?
Aber ja, erstklassige Idee.
Hat uns ehrlich gefällt im alten W.
Schau, wie tüchtig dein Mann flügelt.
Und mit so viel Gefühl.
Da hörst du, dass du Angst pinkert.
Komm, Fanny.
Du sollst den Schwein von deinem Angetrauten ganz
nah vor den Augen haben.
Und ihr pudert über ihr.
Und ein bisschen Schlecken am Schwanz.
So.
Das war ein fachmännischer Abschuss, wie es sich
gehört für die Chefin.
Und ich steh plötzlich im Freien, ha?
Sieh sie, mir kommt's auch gleich.
Für mich hat's leider wieder nicht gereicht.
Aber das kenn ich ja von meinem Istwann.
Was willst denn, der Istwann hat dich noch
gar nicht abgespritzt.
Na eben, los, bock dich drauf.
Merkst du, wie viel Spaß die alle haben?
Und dir wird's nicht anders gehen, wenn du
sie nur mal traust.
Toll, wie lang das aushäut.
Aber jetzt lassen wir ihn auf eine ganz
spezielle Art abschießen.
Setz dich her, Sissi.
Wir nehmen die Nudel zwischen uns.
Ja.
Wie in einen Schraubstock.
Und ihn fest zusammenpressen.
Oh, ist das geil.
Dem haben wir's gut zu.
Nur der Josef ist noch nicht so weit.
Bravo, Fraule, das war schon ein gewaltiger Fortschritt.
Habt schon eine respektable Leistung zusammengebracht für den
ersten Tag.
Also, ich muss mich jetzt umziehen.
Der Oberst Nowak ist grad gekommen.
Du gehst mit, Agathe, das wird dir gefallen.
Der Nowak, das ist nämlich ein komischer Vogel.
Fünf Minuten über die Zeit, Skandal.
Dieses Weib.
Ich werde ja die Hammelbeine langziehen.
Ich werde sie zerschmettern.
Oberst Nowak, stillgestanden.
Herr General.
Was ist das für ein Saustall?
Melde Gehorsams, ich hatte einen Wutanfall.
Und sowas will ein Vorbild sein.
Die Schweinerei wird umgehend beseitigt.
Zu Befehl, Herr General.
Runter, volle Viere.
Mach ich.
Dem steht der Schwanz nur, wenn er Freund
zur Sau macht.
Ah, jetzt verstehe ich es.
Sowas macht mich scharf.
So, du Luder, du halbwüchsiges.
Und zwar mit dem Mund in die Schale.
Wird's bald.
Adjutant.
Adjutant.
Hören Sie schwer?
Ja, äh, bitteschön.
Machen Sie dem Obersten den Arsch frei.
Sorry?
Dem Obersten die Hosen runterziehen.
Und zwar ruckzuck.
Und jetzt weiter mit dem Konflikt.
Das macht dich geil, hä?
Sehr sogar.
Also, er kommt zweimal in der Woche.
Magst du ihn übernehmen?
Ja, gern.
Na gut.
Also, dann zieh dich aus.
Wo schauen's, Adjutant?
Setzen Sie sich.
Genau wie ich.
Oberst Nowak, attacke!
Zu Befehl, Herr General.
Der Adjutant Nowak.
Ist die Kanone schussbereit?
Jawohl, Herr General.
Wir wollen sehen, wie Sie sie abfeuern.
Schneller!
Jawohl.
Schneller!
Die Kanone.
Die Kanone müsste noch mal geschmiert werden.
Gut, ölen wir sie ein bisschen.
Können Sie das auch, Adjutant?
Doch, gehen wird schon.
Wieso?
Hast du einen Unschuldnehmer?
Die Hannah und ich, wir machen das jetzt
allweil mit dicken Kerzen.
Wer hätte es vermutet.
Freu dich, jetzt kriegst du endlich was Richtiges
rein.
Adjutant, ölen Sie die Waffe des Herrn Obersten.
Was findest du dabei, hm?
Das ist viel schöner als mit den Kerzen.
Ich möchte auf ihm sitzen bleiben.
Nein, das geht nicht.
Oberst!
Wir haben die Kanone ausreichend geölt.
Abfeuern müssen Sie allein.
Jawohl, Herr General.
So!
Schanzenberg, Felix in unsere Löcher!
Jawohl.
Los!
Ihr mußt es auch haben.
Oh!
Ein feiner Abschuss.
Aber Ihr neuer Adjutant, der war ja geradezu
toll kühn.
Ja, den hat sie erwischt, wie es scheint.
Ich bitte untertänigst ihm als Belohnung, für seinen
Kampfgeist einen weiteren Schuss runterlecken zu dürfen.
Den nehme ich.
Lecken Sie!
Wie weit ist er noch bis zu deinem
See?
Nur noch da durch den Wald durch.
Morgen wäre er muskelkater haben.
Den habe ich heute schon.
Allerdings nicht vom Radfahren.
Da hast also deine ersten Erlebnisse gehabt.
Ja, in die Ferien bin ich immer mit
den Buben aus dem Dorf zum Baden hergegangen.
Ganz nackert natürlich.
Ja, ich habe immer sehen wollen, wie die
Buben unten herum ausschauen.
Du warst eben schon als Kind ein Ferkel.
Ja, wir passen eben gut zusammen.
Ach, ist das herrlich.
Einmal richtig ausspannen.
Ich hätte Lust, ins Wasser zu gehen.
Oh ja, ich muss meine Mitsekatze abkühlen.
Die ist beim Radeln heißgelaufen.
Naja, ich habe schon größere Seen gesehen.
Sei nicht so anspruchsvoll.
Zum Untertauchen reicht's.
Das geht.
Das kann man auch noch, wenn es noch
keine Tarnradung ist.
So Radl, die Vorradung können wir auch gut
brauchen.
Gut, dann tun wir's nicht.
Vielleicht sind sie heißer geworden.
Jetzt weg mit dem Zeug.
Wir können ja zurückkommen.
So, und jetzt lassen wir uns schön von
der Sonne tranken.
Maria und Josef, ich glaub, unsere Kleider sind
gestohlen.
Du hast recht, Hännerl, alle sind weg.
Was machen wir?
Wir können doch nicht nackt heimfahren.
Heimfahren?
Siehst du, unsere Radln, ich nicht.
Jesus, die sind auch nimmer da.
Ich leg mich erst mal in die Sonne.
Komm da rüber.
Also du hast gute Nerven, das muss man
da lassen.
Du kennst doch die Gegend hier.
Denk dir was aus, was wir tun könnten.
Nicht weit von hier, sondern ein paar Höfe.
Das gibt eine Sensation, wenn wir da nackt
auftauchen.
Jö, das ist eine saubere Überraschung in dieser
einsamen Gegend.
Ihr wartet sicher auf ein strammes Mannsbild, was?
Ich seh leider keins.
Die sieht uns nicht.
Die muss was mit den Augen haben.
Watsch, nicht so deppert daher.
Wisst ihr einen Bauernhof hier in der Nähe?
Weißt du einen?
Nein, einen Bauernknüppel, können wir euch zeigen.
Da bin ich gespannt, was für eine verkümmerte
Nudel du da auspackst.
Keine Angst, wir werden euch schon die lockeren
Mäuler stopfen.
Mit so einem armseligen Zigarrenstummel?
Ja, warte nur.
Strengt's euch nicht an, wir sind nicht neugierig
auf eure Zipfen.
Recht so, also wenn ich einen Arsch seh,
dann steht mir der Schweif in null Komma
nix.
Du bringst es nicht, was?
Ich muss die Weiber dabei spülen.
Also dann hau dich dann auf auf die
Nackende, Kuh.
Lass mich in Ruhe, du Strolch, du Beschissener.
So, für euch halt.
Ja, gut so.
Gib's dem mal.
Geh runter von meiner Freundin!
Ja leck mich!
Brauchst nicht eifersüchtig werden, ich bin für dich
da.
Rühr mich nicht an!
Jetzt glaubst du selber nicht.
Schau, ein Stangen.
Ich freu mich auf dich.
Na, dann mein ich, ich kann's wenigstens.
Ist recht, auf eine Nudel mehr oder weniger
kommt's eh nimmer an.
Hoffentlich bringst du was zusammen.
Ich bin froh, dass man bei mir kräftig
hinlängt.
Spiel dich nicht auf!
Na servas, mit dem Schlappi wirst mich glücklich
machen?
Dann dich goschen, du dumme Sau.
Das kann ich nimmer mit ansehen.
Du gestattest, dass ich mich auf den Bauch
drehe.
Gut, so geht's leichter.
Komm, wir schleichen sie.
Genau, wir haben auch einen.
Ja, da bin ich wohl zur rechten Zeit
gekommen.
Ein paar Minuten zu früh, äh, zu spät,
mein ich natürlich.
Ja, es war leider schon geschehen, aber wir
danken Ihnen trotzdem.
Von Herzen.
Gestatten, Rittmeister von Rautal, Güsti Hacknethraud.
Ich bin die Johanna Bacher, und das ist
meine Freundin Hanna.
Grüß Gott, Sie müssen entschuldigen, dass wir Sie
so freizügig empfangen, aber man hat uns die
Kleiderstibit.
Na, das ist eine schöne Bescherung.
Sie könnten uns vielleicht vom nächsten Bauernhof was
zum Anziehen besorgen.
Nein, ich schlag vor, wir fahren zu mir.
Mein Gut liegt hier ganz in der Nähe.
Kommen Sie, die Damen.
So, darf ich bitten?
Was für ein fesches Automobil.
Ja, steigen Sie rein.
Ich bin noch nie in so was gesessen.
Kann das nicht explodieren?
Schon möglich, wenn zwei solche Vulkane einsteigen.
Na los.
Dann lass ich mich auch gleich lieber von
zwölf Würden vergewaltigen, bevor ich da einsteig.
Na dann viel Spaß mit den zwölf.
Na kommen Sie, los.
Seid's dämmernd?
Ihr könnt mich doch nicht da lassen.
Vielleicht kommen die beiden Sträuche zurück.
Hey!
Nehmen Sie mich mit.
So eine Gemeinheit.
Ja, schnell doch, komm zurück.
Sonst schnappt mich die Polizei.
Na steig schon rein, du Angsthase.
Komm.
Na los.
Und du meinst, dass er kommen wird?
Bomben sicher.
Ich seh ihn schon durch die Tür treten.
Die Kanone.
Schuss.
Zack.
Übrigens, wenn der Rittmeister auftaucht, stellen wir uns
so, als ob wir festschlafend hätten.
Bin neugierig, was er dann anstellt.
Ja, das kann eine Gaudi werden.
Still.
Ich hör was auf dem Flur.
Alles klar.
Na servus.
Die sind eingeschlafen, mitten im Schlecken.
Hannel, was hast du mir denn eingeschoben?
Du machst mich immer so geil.
Hannel.
Jesus, wir haben Besuch.
Aber Herr Rittmeister, ist es bei Ihnen Sitte,
dass man seine Gäste im Schlaf überfällt?
Oh, Verzeihung.
Ich hab angenommen, die Damen würden den hier
erwarten.
Respektables Werkzeug.
Und da wir grad nix Besseres vorhaben, behalten
wir ihn halt für heut Nacht.
Oh.
Der hat ein Haar wie eine Zuchtengst.
Schau an, das ist sogar für so eine
alte Lustamsel wie mich was Neues.
Aber passen Sie auf, Herr Rittmeister, dass wir
dabei nicht ins Arschloch rutschen.
Ich mag's trotzdem lieber, wenn ich die Stange
von innen spüre.
Ein faszinierender Anblick.
Keine Schande, meine Liebe, du kommst gleich wieder
dran.
sich's nur im Traum vorstellt.
Das war ein Fest.
Ja, ihr müsst mich unbedingt öfter besuchen.
Ja, warum soll ich euch denn nicht direkt
zur Wohnung fahren?
Nein, das geht nicht, weißt?
Das würde bloß einen Ärger geben.
Die Josef, äh, die Johanna, die hat einen
Freund, den Josef.
Und der ist furchtbar eifersüchtig.
Wir sehen uns ja morgen, wenn ich dir
die Kleider bring, gell?
Ja, servus also.
Und Dankeschön für alles.
Ich hab viel mehr zu danken.
Das war eine Nacht so recht nach dem
Herzen vom strammen Riedmeister.
Servus.
Bis morgen.
Servus.
Ja.
Bis morgen.
Wiederschauen.
So.
Wiederschauen.
Servus.
Ja.
Wenn der wüsste, dass eine kleine Liebesschule Mutzenbacher
verschwindet.
Dann ging dem ein Licht auf, woher wir
das Pudern so gut verstehen.
Aber jetzt rasch heim.
Auf die Knie, Herr Oberst.
Was ist mir da zu Ohren gekommen?
Sie haben einem Rekruten ihren Schweif in den
Arsch gesteckt?
Das ist ja eine Ungeheuerlichkeit.
Was hat sie sich denn da für Schweinerei
ausgedacht?
Ich kenn sie nicht mehr wieder.
Die war immer so sanft.
Meinen Sie etwa, dass es angenehm ist, etwas
im Arsch zu haben?
Ich weiß nicht, Herr General.
So, Sie wissen es nicht.
Dann sollen Sie es kennenlernen.
Das Gefühl.
Also, wie finden Sie es?
Unangenehm, Herr General.
Aber der Rekrut musste sogar einen dicken Schweifer
tragen.
Zur Strafe werden Sie mir jetzt die Fotze
lecken.
Jawohl, Herr General.
Blödmann.
Seit wann hat der General eine Fotze?
Jetzt bin ich natürlich die Frau vom General.
Klar?
Zu Befehl, Frau General.
Aussehen.
Und jetzt wichsen Sie sich die Nudel hoch,
damit Sie mich ficken können.
Geht es nicht schneller?
Wie lange sollten wir warten auf die Attacke?
Großartig macht sie das.
Fast so gut wie die Militär.
Die Kanone ist schussbereit, Frau General.
Dann gehen Sie in Stellung.
Jawohl.
Merken Sie es.
Hierhin gehört der Schweifer, nicht in den Arsch
vom Rekruten.
Jawohl, Frau General.
Die Nudel.
Jawohl.
Perfekt.
Komm nachher mit der Agathe zu mir, damit
ich euch das Honorar geben kann.
Gut.
Ich bin zufrieden mit ihm.
Er wird nur noch zu mir kommen und
mich ficken.
Hat er mich verstanden?
Ist das klar?
Jawohl, Frau General.
Servus, Vater.
Servus.
Sag mal, Kind, dich sieht man ja überhaupt
nimmer.
Weißt, ich bin viel mit der Hand als
Sam.
Wir haben gerade sehr anstrengende Schularbeiten.
Schaust etwa schon nach die Burschen?
Wo denkst du hin, Vater?
Bin doch noch ein Kind.
Ein halbes.
Und die andere Hälfte, was macht die?
Wer will mir denn da Moral predigen?
Der Herr Vater, der heute Nacht Besuch gehabt
hat.
Konnte die Tante wieder nicht den Schnabel schlagen?
Wie gut, dass ich bei der Hanna geschlafen
hab.
Sonst wär ich noch verdorben worden.
Macht sie mal auf.
Es wird Zeit, dass du da bist, Madl.
Es wird Zeit, dass das Nachtmahl kommt.
Wie benimmst du dich denn?
Also Kind, man kriegt nur mal zu Hunger,
wenn man sich so für die Schule abstrampelt.
Jetzt kommen wir zum Spargelessen, auch Schwanzzuzeln genannt.
Wie man das nämlich so recht genussvoll anstellt,
darüber herrscht noch allgemein Unkenntnis.
Evi, dir gehört der Zapfen vom Ischwan.
Agathe und Hannel nehmen den von Josef.
Fanny wird mit Leopoldschweif üben.
Schauen wir uns zuerst genau an, wie so
ein Schweif beschaffen ist.
Da finden wir die Vorhaut, das Spitzerl, das
die vornehmen Damen Eichel nennen, und schließlich den
Schaft.
Die Vorhaut freut sich, wenn man sie runterzieht.
Aber dieses Wichsen überspringen wir in unserem Unterricht,
denn das gehört eigentlich zur Allgemeinbildung für jedes
Mädel ab 14 Jahren.
Wir wollen uns lieber gleich mit dem Zuzeln
beschäftigen.
Dazu presst's fest eure Lippen auf die Stange
und spaziert's dran auf und ab.
Wir wollen das gleich üben.
Hannel, die Zehen musst du dabei einziehen.
Allein die Lippenarbeiten, nur die abgestumpften vornehmen Kreise,
brauchen manchmal einen kräftigen Zugbiss.
So, Fanny, du zeigst mir jetzt, ob du
aufgepasst hast.
Nicht so zaghaft, geh ruhig ein bisserl tiefer.
Eine andere Methode ist das Saugen.
Dann nehmt ihr nur das Zehen, nehmt nur
das Spitzerl in den Mund und saugt es
tüchtig ein.
Hier an deiner Wange will ich sehen, die
muss sich bewegen, wenn du den Saft aus
der Tiefe hochsaugst.
Sieht recht ordentlich aus.
Könnt mal vorstellen, dass die Nudeln schon recht
viel Freude empfinden.
Fast recht, Josefin.
Mir platzen bald die Eier.
Ihr habt es gehört, die Männer sind der
grauen Theorie überdrüssig.
Wir wollen sie nicht länger zappen lassen.
Bringt sie zum Abspritzen.
Oh, oh.
Brav, Kinder, das war ja wieder eine besonders
erfolgreiche Lehrstunde.
Alle Mädchen außer der Fanny haben jetzt eine
Pause.
Unsere schüchterne Braut kriegt nämlich eine Sonderlektion.
Eine Sonderlektion?
Du sollst deine Hochzeitsnacht noch einmal erleben.
Allerdings ein bisserl anders, als man es gemeinhin
gewöhnt ist.
Du sollst deine Hochzeitsnacht noch einmal erleben.
Bitte schön, die Herrschaften.
Wenn Sie das fräulein Braut dort ablegen wollen.
Der Herr hat gerade kein Kleingeld bei sich?
Das können wir eh.
Lassen Sie den Poldi nachher ihre Frau vögeln,
dann ist er zufrieden.
Dankeschön, eine sehr gescheite Lösung.
Keine Ursache nicht.
Ich bin Spezialistin für Hochzeitsnächte.
Und wer ist die Figur?
Gestatten, ich bin der Zimmerkölner.
Sie können uns eine Flasche Champagner bringen.
Ist bereits serviert.
Ja, was könnten Sie uns noch tun?
Er könnte Ihnen die Arbeit abnehmen und die
Braut ausziehen.
Und der Poldi hilft ihm dabei.
Das wäre eine Möglichkeit.
Ich kümmere mich um den Bräutigam.
Na, schöne Frau, dann zeigen Sie uns was.
Ah!
Ich hoffe doch, ich darf meine Frau als
Erste besteigen.
Natürlich, wir wissen doch, was sie gehört.
Ist die Braut empfangsbereit?
Kinder, ich habe einen Freier.
Bedient die Pfanne so gut ihr könnt.
Nachher wird sie fühlen, als hättest du die
ganzen Flitterwochen an einem einzigen Nachmittag genossen.
Aufschneiden!
Servus.
Das war so glorios.
Jetzt, dass ich mich vor keiner Hochzeitsnacht mehr
fürchte.
Johanna, dass du wirklich Wort hölst.
Servus.
Da, die Kleider von deiner Tochter.
Und die Hannel hast du nicht mitgebracht?
Na, ich möchte dich heute allein genießen.
Na, und warum bleibst du dann so lange
im Flur stehen?
Ist das nicht riskant, hier in der Wohnung,
mitten am Tag?
Genau, meine Schwester habe ich weggeschickt.
Und meine Tochter kommt neuerdings immer erst abends
heim.
Also dann, auf in den Kampf.
Du bist vielleicht eine Wilde, du.
Du wirst ihn noch abbrechen.
Dann nimm ihn mit heim und lass mich
immer wieder von ihm ficken.
Ich bin da, Vater.
Hat er schon wieder Besuch?
Diesmal überrasche ihn.
Ja, grüß dich, Vater.
Hättest lieber nicht verlangen sollen, dass sie früher
heimkommt.
Josefin, du bist das?
Pst, was heißt hier Josefin?
Eben, das ist das Vollein Johanna Bacher.
Und du bist das Töchterl?
Ich freu mich.
Ich freu mich auch.
Ich bin im Salon.
Ist gewiss ein Schock für so ein unschuldiges
Kind.
Du bist ein Schrockenkinderl.
Kann ich verstehen.
Komm, setz dich.
Ich freu mich, Vater, wenn du eine nette
Freundin gefunden hast.
Ich hoff, dass auch wir gute Freundinnen werden.
Ach, Gottlob.
Der Schock sitzt nicht so tief, wie ich
befürchtet hab.
Ja, ich geh schon.
Der arme Vater, wenn er die Wahrheit wüsst.
Aber nein, meine Schwester hat mir gesagt, dass
du kommst.
Besuch?
Grüß Gott, die Damen.
Oberst Nowak, ein alter Regimentskamerad.
Na sowas.
Agathe, was treibst du denn hier?
Du kennst meine Tochter?
Das ist deine Tochter?
Wie längst am Arsch.
Und Josefin, wenn das keine Überraschung ist.
Schon wieder werde ich für jemand anderen gehalten.
Ich bin die Johanna Bacher, Herr Oberst.
Aha.
Herzlich willkommen.
Ja, willkommen, willkommen.
Agathe, vielleicht solltest du dem Herrn Oberst was
anbieten.
Ich hol ein Flascherl Wein aus der Küche.
Sei nett.
Du kennst weder die Agathe, noch mich, noch
die Liebesschule Mutzenbacher.
Soll das heißen, dass ich meinen alten Freund
angelogen habe?
Kann man labern nicht.
Entweder du hörst auf das, was wir verlangen,
oder die Agathe verprügelt dich bei deinem nächsten
Besuch so, dass du vier Wochen nicht mehr
siehst.
Was mag mich hier erwarten?
Sie wünschen?
Ich möchte...
Sie haben hier eine Nadel, die Agathe.
Ist die verfügbar?
Die Agathe?
Oh, grüß.
Da bin ich, mein Herr.
Willst du wohl aufstehen, oder soll ich dir
mein Peitsche schmecken lassen?
Vater!
Bleib da!
Agathe!
Agathe!
Agathe!
Ah, der Herr Rittmeister.
Und das Fräulein Johanna Bacher.
Josefine Mutzenbacher, bitteschön.
Sind Sie also hinter unser Geheimnis gekommen?
Ich hab gewusst, dass das Schiff geht, seit
der Oberst sich so deppert verquatscht hat.
Im Bordell ist sie also gelandet.
Meine Tochter, mit ihrer 16 Jahre.
Eine Liebesschule ist das.
Herzl, die nächste Zeit wird schwer für dich
werden.
Du weißt, ich bin immer für dich da,
wenn es gebraucht wird.
Mein Domina, mein Schulmädchen, du bist ein völlseitiges
Talent.
Was fällt Ihnen ein?
Glauben Sie, ich lasse zu, dass Sie mein
Kind zur Dirne machen?
Mit 16 ist ein Mädchen so weit, dass
mit dem Pudern anfangen kann.
In einem solchen Haus?
Ich bin gespannt, was der Richter dazu sagt.
Das kann übel werden.
Da ist wer an der Tür!
Hört niemand!
Sind alle beim Vögeln.
Ich komm wohl umgelegt.
Kann gut sein.
Für uns Wäschedamen reicht Ihr Lohn bestimmt nicht.
Ich hab einen Haftbefehl fürs Fräulein Mutzenbacher.
Jesus, noch einmal.
Josefin!
Josefin!
Was schreist denn?
Die Polizei will die abholen.
Das gibt's nicht.
Ziehen Sie sich was an, aber schnell!
Sie kommen in Untersuchungshaft.
Große Ehre für unser Haus, so eine berühmte
Dame zu beherbergen.
Dankeschön, Herr Direktor.
Jetzt sagen Sie bloß noch, ich soll recht
lang hierbleiben.
Das natürlich nicht.
Bitteschön, wir haben die eleganteste Zelle für Sie
freigemacht.
Und uns hat der Kerl in das Rattenloch
hier eine Pfercht.
Wollt Ihr wohl's Maul halten, Dirndlpack?
Ihr wisst zwar nicht, mit wem Ihr's zu
tun habt.
Das ist die Mademoiselle Mutzenbacher.
Gib ruh, Lola.
Das ist doch die Mutzenbacherin.
Darf ich mich vorstellen, gnädige Frau?
Mein Name ist Antonia.
Grüß Dich, Antonia.
Und Dich auch.
Wenn ich rauskomm, möcht ich gern bei Ihnen
arbeiten.
Was hast Du denn ausgefressen?
Ich bin in meinem Pudern eingeschlafen.
Was?
Und deswegen haben Sie Dich eingesperrt?
Tja, weil's der Polizeipräfekt war, der auf Ihr
gelegen ist.
Ach, der Schane mit dem Redewörterl.
Aber ich kann's Dir nachfühlen, der Schane braucht
immer eine Ewigkeit, bis er abspritzt.
Endlich jemand, der für mich Verständnis aufbringt.
Und was hat die verbrochen?
Tja, Anna hat auf mir seinen Geist aufgegeben.
Aber das kann doch einer jedem passieren.
Und in so einer Lappalie sperrt sie das
arme Ding ins Loch.
Na, ich verspreche euch, ihr werdet bald frei
sein.
Wenn gnädigste, freundlichste Zähler beziehen würden?
Willst Du Dir das nicht anziehen?
Fräulein Mutzenbacher doch nicht, lumpen Kerl!
Hast Du denn gar keinen Respekt?
Schließ auf, Du Trottel!
Ich darf Ihnen einen schönen Aufenthalt wünschen.
Nur nicht so lang, wenn's recht ist.
Und Du, wenn's schön brav bist, zeig ich
Dir vielleicht meine Tutteln.
Ich möchte nur noch informieren, dass morgen ein
Lokaltermin in Ihrer Schule stattfindet.
Staatsanwalt und so.
Meine Madeln werden die Herren schon gebührend empfangen.
Herzlich willkommen, meine Herren.
Unser Haus wird immer berühmter, denn so hochgestellte
Persönlichkeiten haben wir bisher noch nie begrüßen dürfen.
Verehrteste, wir sind keine Persönlichkeiten, sondern Beamte und
nicht zum Vergnügen hier.
Sondern in Ausübung eines strengen Dienstauftrags.
Meine Herren, in unserem alten Wien ist noch
aus jedem Dienstauftrag zu guter Letzt ein unbeschwertes
Vergnügen geworden.
Ich heiß übrigens Fanny.
Ich vertrete die Chefin, die leider im Loch
sitzt.
Staatsanwalt Scharff.
Stinkitsch, Untersuchungsrichter.
Ich bin sehr geschmeichelt.
Ihr Besuch ist wirklich eine große Ehre für
uns.
Ich hab das Gefühl, dass Sie das immer
noch nicht ganz richtig sehen.
Wir sind hier, um das Treiben in diesem
Haus aufzudecken.
Fanny, es ist angerichtet.
Kommen Sie, bei einem Glas Champagner plaudert es
sich bequemer.
Nehmen Sie doch Platz.
Dankeschön, Kleine.
Was soll das?
Bleib in der Nähe, falls die Herren weitere
Wünsche haben.
Trinken wir darauf, dass auch Sie Ihre dienstlichen
Probleme bald vergessen haben.
Danke sehr.
Prosit!
Aber lieber Kollege, weil wir bald total besoffen
sind, wollen wir das Ficken nicht auf die
lange Bank schieben.
Du hast recht, Peppo, nicht auf der langen
Bank.
Da drüben auf der Pritschen wollen wir's schieben.
Also auf geht's, ihr starken Männer.
Jetzt zeigen wir den Sumpfhühnern, was ein Staatsdiener
auf der Palette hat.
Und was?
Aber wir wollen auch wissen, was ein Staatsdiener
in seiner Hose hat.
Ja, das sieht man am besten, wenn ihr
die Hosen runterlasst.
Ihr wollt doch gewiss Kavaliere sein und die
bürsteln nicht in der Hose.
Jawohl, Kavaliere des Sommers.
Ja, also reißen wir sie auch bei unserer
Dienstkleidung.
Die haben tatsächlich einen Stehen, obwohl sie schon
blau sind.
Egal, wer A sagt, muss auch B sagen.
B, also.
Da nix mehr an.
Das ist wie ein Gruß vom Himmel, wenn
man zwei Wochen lang nur gewichst hat.
Ah!
Ah!
Ah!
Ja!
Jetzt aber nix mehr raus.
Verstehst du's?
Wird er mich auch nicht beißen, der Drachen
auf ihrer Nudel, wenn ich ihn zu mir
ins Loch hineinlasse?
Nein, nicht, wenn du recht lieb zu ihm
bist.
Die Hanna wird narisch, wenn ich ihr das
erzähle.
Herr Staatsanwalt, Sie müssen zugehen, es wäre ein
Jammer gewesen, hätten Sie das Mädel beim Vater
versauen lassen.
Stinkitsch, es stimmt, was Sie sagen.
Die Agathe ...
hat alle meine Zweifel weggeblasen.
Und du versprichst mir, dass die Josefin jetzt
aus dem Loch rauskommt?
Und so am Augenblick verspreche ich dir alles.
Wenn's so ist, darf der Drachen jetzt in
mein Loch reinkommen.
Der Herr Untersuchungsrichter muss mit mir vorlieb nehmen.
Leider bin ich kein Schuhmädchen mehr.
Machen wir's uns französisch?
Er schaut, wer da kommt.
Grüß euch Gott, ihr Lieben.
Da kommen wir wohl gerade recht zum Lokaltermin.
Ja, wie Sie sehen, sind wir gerade dabei,
dem Treiben in Ihrem Haus auf den Grund
zu gehen.
Gestatten, Staatsanwalt Scharf.
Ich habe Ihnen überreden können, dass ein Fall
Mutzenbacher einsteigt, Oh, herzlichen Dank.
Und wer sind die zwei?
Lola.
Antonia, Herr Staatsanwalt.
Zwei arme Haschern, die habe ich gleich mitbefreit
und bitte für Sie um eine Amnestie.
Das entscheidet der Untersuchungsrichter.
Von mir aus soll's frei sein, die beiden
Schnäpfen.
Aber jetzt stört's mich nimmer.
Dankeschön.
Ich werde auch nie wieder unter den Staatsbeamten
einschlafen.
Das möchte ich gleich ausprobieren.
Dank dir, Kindchen.
Du hast dich um die Staatsanwaltschaft verdient gemacht.
Also, bitteschön, probieren Sie mich aus.
Also, Herr Staatsanwalt.
Komm, wir gehen uns ein bisschen frisch machen.
Ja, du hast recht.
Da sind sie ja, die Ausreißerinnen.
Sofort kommt's mit mit mir.
Die Verhaftung ist aufgehoben, Herr Direktor.
Franz, den Staatsanwalt.
Den Staatsanwalt?
Oh, ich habe die Ehre.
Hoffentlich haben Sie auch Ihre Nudeln.
Nudeln, weiß ich.
Ich hab nämlich noch einen noch frei.
Na, kommen Sie, Herr Direktor.
Was sagt der Staatsanwalt?
Auf geht's.
Ich geh rasch ins Bad.
Ah, da kommt schon die Ablösung.
Habt ihr noch gar nicht begrüßen können.
Was das Sach-Erstklassig macht mit den beiden
Staatsbeamten.
Du aber auch.
Wir lassen uns eben nicht so leicht unterkriegen.
Wie du dich entwickelt hast, das ist sensationell.
Das staune ich auch.
Aber die Antonia legt auch ordentlich los.
Ach ja?
Lassen wir sie sehen.
Hier gibt's was Appetitliches zu untersuchen, Herr Untersuchungsrichter.
Aber gründlich, bitteschön.
Bin schon seit zwei Wochen immer untersucht worden.
Ein Beamter macht alles gründlich.
Nur wir zwei sind Arbeitslose.
Zu wenig Mannsbilder.
Gut gemacht.
Jetzt fehlt nur noch der Staatsanwalt.
Rohrbildchen.
Da kommt doch wer.
Himmel, schick unser Mannsbild.
Ja, es ist der Josef.
Den teilen wir uns, gell?
Eigentlich bin ich bloß hergekommen, um die Fanny
abzuholen.
Die Sympathie muss die Freudentränen vom Untersuchungsrichter abspülen.
Ich freu mich, dass wir dir die Wartezeit
versüßen.
Versüßen kenn ich.
Da bleibt mir nix mehr für meine Weibe
übrig.
Ah, ich seh, dass die Herren sich wohlfühlen.
Hab's ihnen doch eh gesagt.
Jeder Dienstauftrag verwandelt sich bei uns in ein
unbeschwertes Vergnügen.
Da ham's recht.
Oh, auch mein Ehemännlein ist schon wieder aktiv.
Willst du gefälligst dein Weibi bürsten?
Hast gar Angst mehr vor meinem Dicken.
Na, ich freu mich.
Seht's, verehrte Freunde und Staatsbeamte, so hat unsere
Liebesschul schon wieder einem verklemmten Paar zum glücklichen
Vögeln verholfen.
Es lohnt sich also, wenn Sie uns weiterempfehlen.
Das werden wir.
Und auch ihr, meine treuen heimlichen Zuschauer, wenn
ihr Probleme mit dem Pudern habt?
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