All language subtitles for Tatort_ Erika Mustermann (2025).deu

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Original subtitles

* Spannende Titelmusik *

* Beschwingte Musik *

Susanne Bonard Robert Karow

* Autorauschen, Musik endet. *

* Metallischer Aufprall *

* Ein Fahrrad-Rad dreht sich, eine Autot�r geht auf. *

* Die Autot�r wird geschlossen. *

* Das Auto f�hrt weg. *

* Leises, ersch�pftes Ausatmen *

* Leises, anhaltendes R�cheln *

* Sanfte Klaviermusik *

Die Autot�r ist zugeschlagen.

Der Wagen hat laut beschleunigt und ist einfach so davon.

Die Zeugin ist blind.

Sie hat den Crash nur geh�rt.

Also, Augenzeugen gibt's bisher nicht.

Die Stra�e ist in den Ferien wie tot, sagt sie.

Weberlein, Xavier. Deutsch, Berlin.

Den Abriebspuren auf den Reifen nach

ist er zwischen den B�umen durch, dann auf die Stra�e runter.

Dann ist der Wagen ungebremst in ihn gedonnert.

Und nach der Kollision: nicht eine einzige Bremsspur.

* Sirenen im Hintergrund *

"Cheetahs Food Delivery". Ein Lieferdienst.

Was machen wir jetzt? Auf das Unfallgutachten warten?

Ist das alles?

Ja.

Da fehlt der Lieferdienstrucksack, oder?

Die Zeugin hat 'ne Autot�r geh�rt.

Hat sich der Fahrer den Rucksack geschnappt

und ist weitergefahren?

Okay, wohin zuerst?

* Sich entfernende Schritte *

* Omin�se Musik *

* Ein Baby schreit. *

Guten Tag. Hallo.

Kripo Berlin.

Sie sind die Frau von Xavier Weberlein?

Ja.

Frau Weberlein, wir haben leider keine gute Nachricht.

D�rfen wir reinkommen?

* Sie �chzt leise, das Baby schreit weiter. *

* St�rger�usche *

Eine Betreuung f�r Sie ist unterwegs.

Darf ich Ihnen so lange ein paar Fragen stellen?

Mhm.

Haben Sie im Lauf des Tages mit Ihrem Mann gesprochen?

War irgendwas anders als sonst?

Xavier ist ganz normal, wie jeden Morgen,

zu seinem neuen Projekt nach Pankow.

F�r den Cheetahs-Lieferdienst?

Nein, er arbeitet in einem Tech-Start-up.

Also, das changiert. Xavier ist selbstst�ndig.

Entschuldigung, darf ich mal?

Was arbeitet Ihr Mann denn?

Systemadministration, also Teamleitung.

* Das Baby gluckst. *

* Schl�ssel im T�rschloss *

(doppelt) Bin schon da, alles gut.

H�?

Denise?

Xavier!

* Weinen * Was ist passiert?

Die haben gesagt... Die haben gesagt, du bist tot.

Sind Sie Xavier Weberlein? Ist das Ihr Ausweis?

Ja.

Mein alter. Wo haben Sie denn her? Wer sind Sie, was machen Sie hier?

Robert Karow, LKA. Das ist meine Kollegin, Frau Bonard.

Seit wann ist Ihr Ausweis weg? Irgendwann letzten Sommer.

Darf ich?

Ach so, na klar.

(Xavier) Ich dachte, ich h�tte ihn auf dem Fahrrad verloren.

Ich hab gesucht, aber irgendwann nat�rlich einen neuen beantragt.

Und war irgendwas komisch?

Online oder Identit�tsklau, irgend so was?

Nein. Alles normal, oder?

* Sie schluchzt, das Baby schreit. *

(Xavier) Was ist denn jetzt hier eigentlich los?

Nimmst du den Kleinen kurz, ja?

Ich zeige Ihnen jetzt mal ein Unfallfoto, ja?

Kennen Sie diesen Mann?

Nein? Nicht?

Der sieht Ihnen ganz sch�n �hnlich.

(Xavier) Ja, aber ich kenne ihn nicht.

Der hatte meinen Ausweis und ist jetzt...? Ja.

K�nnen Sie sich das erkl�ren? Krass!

Er f�hrt f�r die Cheetahs.

Hat er bei einer Lieferung f�r Sie mal Ihren Ausweis... gefunden?

Wir kochen immer selbst, stimmt's?

Wir...

Klar, es gibt viele Restaurants hier bei uns im Kiez, das sehen Sie.

Da gibt es auch diese Fahrer... * Klingel *

Wer ist das denn jetzt? Der sozialpsychiatrische Dienst.

Wir bestellen ihn ab.

Oder brauchen Sie ihn noch? Nee, bitte nicht.

Wenn Ihnen noch was einf�llt, dann rufen Sie einfach an, ja?

Entschuldigung f�r den Schreck.

* Das Baby weint. *

Danke f�rs Kommen. (Frau) Klar.

Sch�nen Tag noch. Auf Wiedersehen.

Die sehen sich aber wirklich verdammt �hnlich.

Das Opfer f�hrt mit einem fremden Perso,

gibt sich als fremde Person aus.

Malik soll das Bild pr�fen

und wir checken bei den Cheetahs, wer das wirklich ist.

Alles in Ordnung,

Sie duften nur ein bisschen nach Baby.

(lacht) Ihre Panik!

* Abwartende Musik *

(Frau) Deswegen reagiert er nicht.

Ja, der f�hrt f�r uns.

Das ist 194.

Ihre Fahrer sind Nummern.

"Krishna Tanabalasingham" geht schlecht auf der Heatmap.

Ich dachte, der Tracker w�re defekt, weil sich nichts bewegt hat.

Fuck, was mach ich denn jetzt?

Am besten geben Sie uns erst mal alle Personaldaten von 194.

Sorry, das darf ich gar nicht.

Ich erlaub's Ihnen.

194, Xavier Weberlein.

Das ist die Personalakte?

Ja, die sind selbstst�ndig und stellen Rechnungen.

Die Adresse ist aber nicht die auf dem Perso.

Kennen Sie Ihre Fahrer gar nicht?

Ich bin seit zwei Monaten hier. Aha.

K�nnte jeder einen Rucksack nehmen und dann rein-raus?

Nein, aber... es sehen eben viele gleich aus.

Mit Helm. Immer schnell-schnell.

Wo ging sein letzter Auftrag hin?

Das ist die Rider-History heute.

War um 12.22 Uhr zuletzt hier.

Mit Rucksack? Ja, na klar mit Rucksack.

Haben Sie ihn gesehen?

Nein, aber das sind Rider und laut...

Okay, wo ist er hin?

Bundesdruckerei. Kommt total oft vor.

Megaviele Leute da. Hier ist die Order.

Instantsuppe, Cola, Schokokekse.

Und gestern um die gleiche Zeit auch Bundesdruckerei.

Buchstabensuppe, Cola, Schokokekse.

Vorgestern das Gleiche.

Fr�hlingssuppe, Cola, Schokokekse. Immer der gleiche Besteller.

zorrogonzales*mailmail.com...

Was'n das hier?

194 hat den letzten Monat durchgearbeitet.

Jeden Tag, sogar sonntags, elf Stunden!

Wie kriegt der das hin?

Die Rider sind alle selbstst�ndige Unternehmer.

Deren Identit�t nicht gepr�ft wird? Die wird gepr�ft, klar.

Die scannen den Perso in eine App.

Ich hab nicht gecheckt, dass bei 194 was nicht stimmt.

Darf ich? Mhm.

Ich ruf jetzt das Headquarter an und dann kl�ren die das.

Keiner zwingt die Rider zu irgendwas.

Wahrscheinlich hat den irgend so ein SUV-Aggro �berfahren.

Inke hier. Leipziger, ja.

Gibt Stress, gib mir mal Mark.

Gr��en Sie Mark sch�n vom Gewerbeaufsichtsamt.

Die m�chten wissen, wie man sieben Tage durcharbeiten kann

mit einer falschen Identit�t.

Ich meld mich sp�ter.

No? Thank you.

Can you help me?

Ich kann Deutsch.

Sind Sie gest�rzt?

Ihr Kollege hier auch. Leider t�dlich.

Darf ich ein Unfallfoto zeigen?

* Fremde Sprache *

Sie kennen ihn vielleicht unter dem Namen Xavier Weberlein.

Wie ist sein richtiger Name?

Shakespeare.

Sch�n.

Nur, Ihr Kollege hier, der ist tot.

Und wir m�ssen wissen, wie es dazu gekommen ist.

In dem Fall ist der Name nicht egal.

Die Rose hielt sich vermutlich ohne g�ltige Papiere hier auf.

194.

Einer von drei.

Einer von drei?

194 teilt sich den Job mit zwei anderen.

Drei Personen fahren auf den Namen und den Perso von Weberlein.

Hat mir Fr�ulein "Keiner zwingt die Rider zu was" verraten. Nicht?

Haben wir eine Adresse?

Bonard.

Kripo Berlin.

Wer sind Sie?

Verstehen Sie Deutsch? Mhm.

Sind Sie Herr Rey oder Herr Rosales?

Oder sind Sie vielleicht auch Herr Weberlein?

Der kommt Ihnen bekannt vor, oder?

Fahren Sie auch f�r die Cheetahs? Wo haben Sie den her?

Ist das eine Verhaftung? Nein.

D�rfen wir reinkommen?

Danke.

* Die T�r f�llt ins Schloss. *

Wir haben den Ausweis bei einem Unfall gefunden.

Einem Cheetah-Fahrer.

Tomas?

Ist er...

Ist er tot?

Es tut uns sehr leid.

Tomas also, ja? Und wie weiter?

Tomas Rey?

Und Sie sind?

(leise) Luis Rey.

Sie sind Br�der.

* Handyklingeln *

Ist da noch jemand?

Das ist... Das ist Tomas' Telefon.

* Das Klingeln wird lauter. *

Mama.

Was soll ich ihr sagen?

Schulabschluss und Geburtsurkunde.

Wollte Tomas in Deutschland bleiben?

Wir helfen von hier unserer Familie.

Vor zwei Jahren eingereist.

Verl�ngerung des Visums vor �ber einem Jahr abgelaufen.

Wie ist denn das bei Ihnen? Zeigen Sie mal Ihren Pass, bitte.

* Triste Musik *

Danke.

Ja, genau das Gleiche.

Haben Sie irgendwelche anderen Aufenthaltstitel?

Haben Sie keinen Asylantrag gestellt?

Wirtschaftsfl�chtlinge aus Venezuela haben keine Chance.

(Mann) Luis!

Lui...

Gabriel, escuchame.

Es la policia. - Eh?

Sprechen Sie deutsch, bitte.

* Gemurmel auf Spanisch *

Karow mein Name. Kripo Berlin. Das ist Frau Bonard.

Wer sind Sie? Sind Sie auch ein Weberlein?

Zeigen Sie mir mal Ihren Pass, bitte.

Danke sch�n.

Gabriel Rosales... Ja, auch abgelaufen.

Sie drei teilen sich diesen Perso hier.

Wo haben Sie den her? Hm?

Keine Angst. Es geht uns nicht darum.

Wir untersuchen Tomas' Tod.

Hatte er mit irgendjemandem Probleme?

Warum? War es kein Unfall?

Tomas' Rucksack ist weg.

Wir haben keine Erkl�rung daf�r. Sie vielleicht?

Woher sollen wir das wissen? - Wir haben keine Probleme.

Wir machen nur unsere Jobs.

Gut. Wie l�uft das bei den Cheetahs? Sie teilen sich einen Ausweis.

Einer f�hrt fr�h, einer nachmittags, einer dann am Wochenende, ja?

Wo waren Sie denn heute Mittag? (Luis) Im Azucar.

Wir haben auch andere Jobs.

Azucar. Restaurant. Das �berpr�fen wir.

Also, Sie sind der Bruder. Und Sie sind wer?

Wir sind Freunde.

Schon in Venezuela?

Da kommen Sie zusammen nach Deutschland,

Touristenvisum abgelaufen

und dann besorgen Sie sich auf einen Ausweis Jobs und eine Wohnung.

Was war dann der Plan? Wieso Plan?

Wir �berleben! Tomas hat es nicht �berlebt.

Wo haben Sie den her, verdammt?

* Handyklingeln *

Ich muss meine Mutter zur�ckrufen.

Die kriegen Sie morgen fr�h wieder.

Sie kommen morgen um neun ins Revier und machen Ihre Aussage, ja?

Tomas ist vermutlich �berfahren worden von jemandem.

Das untersuchen wir.

Es geht nicht um Ihren Aufenthaltsstatus, okay?

Okay? Ja.

Wiedersehen.

* Beklemmende Musik *

* Luis schluchzt. *

Morgen haben die sich abgesprochen.

Wenn Sie die so angehen, erfahren wir nichts.

Auch nicht, wenn wir die mitnehmen.

Die verschweigen was. Ist ja offensichtlich.

Ja, aber der Schock �ber Tomas' Tod war echt.

Die haben Angst vor Abschiebung. Ist doch ganz verst�ndlich.

Wir �berpr�fen die und ihre Alibis

und reden nach der Obduktion getrennt mit ihnen. Okay?

* Beklemmende Musik *

(Malik) Polizeibekannt sind die Rey-Br�der in Caracas nicht.

Die Br�der sind bei der Mutter in Cortiza gemeldet.

Das ist ein Slum in Caracas. Vater seit f�nf Jahren tot.

Den Spusi-Bericht haben wir noch nicht? M-m.

Und die Anwohnerbefragung? Hat gar nichts ergeben.

Was ist mit Gabriel Rosales?

Muss ich noch �berpr�fen. Dann los.

Hier. Das Handy muss auch noch in die Auswertung.

Gib mir bitte mal die Anschlussdaten von dieser Nummer.

Eine Annika irgendwas.

Die Fotos von Tomas Rey die letzten Monate sind fast alle mit ihr.

Es gibt auch einen langen Chatverlauf:

"You can call me anytime for cookies and tortoise food."

Seine letzte Nachricht an sie ist vorgestern:

"Currywurst mit Corazon heute Abend?"

Ihre Antwort:

Herzchen, K�sschen, Vulkanausbruch.

Mhm. Annika Haupt, geboren 1981 in Berlin und gemeldet ebenda.

Keine Geschwister, keine Kinder.

Verheiratet von 2002 bis 2008.

Na, dann ist sie ja um einiges �lter als ihr Latin Lover.

Und der Chatverlauf hier liest sich wie eine Heiratsanbahnung.

Amore gegen Staatsb�rgerschaft.

Echte Liebe kann es ja nicht sein bei einer so viel �lteren Frau.

Die h�lt ihn sicher nur aus. Na, schwierig.

2.100 netto als Fachkraft f�r Schutz und Sicherheit seit 2003.

Und jetzt raten Sie mal, wo.

Bundesdruckerei.

Cola, Kekse, T�tensuppe.

Tomas Rey war vor seinem Tod bei seiner Liebsten.

Vielleicht hat sie noch Schicht.

* Beklemmende Musik *

Danke.

So, kommen Sie mit.

Ich bringe Sie zu Frau Haupt. Danke.

Dauert ein kleines Momentchen, ja? Mhm.

Zu sp�t, Boss. - Nichts mehr da.

Hab ich jemals gebettelt?

Todesengel, die dritte?

Ich �bernehme das.

Wussten Sie denn von Tomas' falscher Identit�t?

F�r mich war er Tomas aus Caracas,

was anderes hat er mir gegen�ber nie behauptet.

Aber Sie wussten, dass er bei den Cheetahs anders hei�t.

Wie finden Sie das? Sie sind Sicherheitsbeamte.

Ich w�rde auch nicht in Venezuela bleiben.

V�llig sinnlos. Die Menschen verhungern da.

Wie lange kennen Sie denn den Tomas schon?

Bald ein Jahr.

(bedr�ckt) Er lieferte �fter hier.

War immer nett.

Irgendwann hat er mir seine Nummer gegeben

und auch mal privat was geliefert.

Und immer wieder hat er L�wenzahn mitgebracht, f�r meine Schildkr�te.

Weil er den Namen so cool fand.

Wie hei�t sie denn? Zorro Gonzales.

*mailmail.com?

Die immer Cola mit Suppe bestellt hat?

(leise) Ja.

Und dann kam er irgendwann, ohne was zu liefern, ja?

Wir haben zusammen gekocht.

Ich hab ihm Deutsch beigebracht und er mir Spanisch.

Irgendwann ist er auch mal �ber Nacht geblieben.

Sie wollten heiraten.

H�tte doch seinen Aufenthaltsstatus erheblich erleichtert, oder?

"Suche Sexboy, biete Heirat" oder was?

Seh ich aus, als ob ich's n�tig h�tte?

Das war nicht so gemeint, Frau Haupt.

Tomas hat mich nie um irgendetwas gebeten.

Okay.

Also, er hat Ihnen jeden Mittag Suppe und Cola gebracht.

Wie lange hatten Sie da so?

Nur kurz.

Er ist weitergefahren und ich bin zur�ck zum Dienst.

Ich arbeite Schicht, er oft bis sp�t.

So sehen wir uns wenigstens mal kurz.

War er �rgerlich? W�tend?

War er traurig, war er aggressiv? Oder...

* Unterdr�cktes W�rgen *

* Sie �bergibt sich und hustet. *

Brauchen Sie was? Sollen wir jemand rufen?

(schwach) Danke, nein.

* Eine T�r wird entriegelt. *

Sind Sie die Kollegen vom LKA? Ja.

Richter mein Name. Tach.

Ich leite einen der Sicherheitsdienste hier.

Frau Haupt geh�rt zu meinem Bereich. Sie k�nnen jetzt gehen, Frau Haupt.

Bis Schichtende bekommen wir das hier �berbr�ckt.

Wir melden uns bei Ihnen, wenn wir noch was brauchen.

Ich geh davon aus, Frau Haupt ist nicht in Schwierigkeiten?

Der Freund von Frau Haupt wurde tot aufgefunden

und war kurz vorher als Lieferdienstfahrer hier.

(leise) Was?

Wir brauchen die �berwachung dieses Lieferbereichs von heute.

Verstehe, ja, nat�rlich.

Au�en�berwachung vom Lieferbereich ist kein Problem.

Lasse ich Ihnen am Empfang bereitlegen.

Wir haben hier fast 4.000 hungrige Mitarbeiter,

die jeden Tag mehr bestellen.

Falls Sie noch Fragen haben...

* Die T�r f�llt zu. *

(Mann) Hi. Hi.

Darf ich Sie noch mal was fragen? Klar.

Geben Sie Ihre Lieferungen immer hier ab?

Die Leute kommen immer hier raus.

Aber ich bin nicht immer hier wie meine anderen Kollegen.

Hier wird das ganze Geld f�r Deutschland gedruckt, oder?

(lacht) Ja. Ja.

Sieht aus wie Gef�ngnis. Ja.

Aber eins, in das viele reinwollen.

If you say so.

* Spannungsvolle Kl�nge *

(Kramer) So!

Wo geht's denn da hinten hin?

Hochsicherheitsbereich. Banknotendruck.

Da hat jede Putzfrau Extrabewachung.

Wenn Not am Mann ist, schleust der Chef selber.

Sonst macht das Annika Haupt? Je nachdem, wer Dienst hat.

Danke.

Der Besucherausweis? Ach so, klar.

Gabriel Rosales sa� wegen Bandendiebstahl im Gef�ngnis.

Wurde aber vorzeitig entlassen.

"Ich warte noch auf die Akte aus Caracas."

Was ist mit dem Tatfahrzeug?

KT hat Splitter einer schwarzen Frontverblendung isoliert.

Die Kollegen sind dran.

"Verkehrs..." Malik?

Verkehrs�berwachung war F...

Fehlanzeige. Entschuldigung.

Bandendiebstahl?

B�ro oder B�ro?

B�ro.

Kaya, ich glaub nicht, dass ich heute nach Hause komm.

Wei� ich doch.

Schlaf sch�n. Schlaf sch�n.

* Angespannte Kl�nge *

Oh, Malik ist schon nach Hause.

Magen-Darm, da m�ssen wir wohl jetzt alleine durch.

Pizza bestellen?

Ich mach 'ne Suppe, oder?

Danke.

Hier, da kommt er.

Was? Der geht rein?

Ich denke, die liefern drau�en ab.

Da scheint er durch Annika Haupt schon Privilegien zu haben.

Jetzt hier.

Wie, jetzt ist er weg?

Und sie ist auch nicht zu sehen.

Tja.

Das Bauger�st verursacht offenbar einen toten Winkel.

* Angespannte Kl�nge *

Ah, jetzt.

Zw�lf Minuten war der da drin.

Ziemlich sauer scheint er zu sein.

Was ist da los? Hm...

Hm.

Dann verl�sst er kurz vor 13.00 Uhr die Bundesdruckerei.

Und immer noch ziemlich sauer.

Hm.

* Angespannte Musik *

No se, no se...

* Melancholische Arie auf Spanisch *

# Te noto asi algo triste

Por que? Dime por que?

Ya no te brillan tus ojos

Por que? Dime por que?

La rosa que hay en tus labios

Ha perdido su color

Es acaso algun agravio

Que te ha causado mi amor?

Ya no te ries conmigo

Por que? Dime por que?

La causa de esa tristeza

La se, muy bien la se

Aunque mucho tu te empenes

En alejarte de mi

Tu vida se amargara sin mi... #

* Sie schreit verzweifelt. *

* Die Musik verklingt. *

* Betr�bte Klavierkl�nge *

* Ein Telefon klingelt. *

Morgen.

Morgen.

Danke, das ist nett von Ihnen.

Und? Gleich, was ist mit der Obduktion?

Tomas Rey hatte vor circa zwei Jahren eine Nephrektomie.

Die rechte Niere wurde entfernt.

Und zwar offenbar von einem Metzger.

Zahnbeschaffenheit und Knochendichte sind schlecht durch Mangelern�hrung.

Das ist wohl keine Seltenheit in Venezuela.

Aber die Todesursache sind innere Blutungen

und der Kollaps beider Lungenfl�gel infolge zertr�mmerter Rippen.

Der Thorax wurde perforiert.

Keine Intoxikation.

Ich zeig Ihnen mal was.

12.40 Uhr, bei der Ankunft, hat er den Rucksack in der Hand.

Das ist der Rucksack um 12.52 Uhr bei der Abfahrt.

Der hat ihn auf dem R�cken und zieht nach.

Weil der schwer ist. Ziemlich schwer.

Guten Morgen, ich hab hier einen Luis Rey?

Ja, bringen Sie ihn nach oben.

Was ist mit Herrn Rosales?

Ich komm gleich.

Was transportiert denn der da?

Das sind mindestens zehn oder zw�lf Kilo.

Liefert er was oder holt er da was raus?

Wie viel sind zehn Kilo in Scheinen?

Kommt auf die Scheine an, aber kann ich mir nicht vorstellen.

Was nicht? "Cheetahs knacken deutsches Fort Knox?"

Banknoten gehen gesichert und mit Polizeischutz

aus der Bundesdruckerei.

Ja, aber was ist da in dem Rucksack drin?

Und was hat er da drin �berhaupt zu suchen?

Warum war der so aufgeregt?

Warum ist er 40 Minuten sp�ter tot und der Rucksack ist weg? Nee.

Der holt da was raus.

Und dar�ber gibt's Streit.

Der Streit geht weiter, sogar noch nach der Abfahrt.

Eskaliert.

13.29 Uhr kommt der Notruf, Tomas ist tot und der Rucksack weg.

Ist nach ihm noch jemand rausgekommen?

Hab ich gecheckt.

Vielleicht hat er jemand getroffen, mit dem er Streit hatte.

�ber den Rucksackinhalt?

Das w�rde erkl�ren, warum er so lange weg war.

Von da bis zum Tatort sind auf dem Rad h�chstens zehn Minuten.

Na gut, mal angenommen,

es gibt einen Coup in der Bundesdruckerei,

mit Annika Haupt als eingeweihter Komplizin,

vielleicht wird sie benutzt.

Und die hilft ihm dann, dieses Geld rauszuschaffen.

Genau, und in der N�he wartet jemand mit einem Transporter auf ihn.

Was?

Es fehlt kein Geld in der Bundesdruckerei,

das h�tten wir erfahren. * Nachricht *

Die Verbindungs�bersicht von Tomas' Cheetahs-Handy.

Zwei Anrufe nach Abfahrt.

Einer um 13.11 Uhr,

bisschen l�nger als der erste um 13 Uhr, und beide gehen an...

Luis.

Zucker?

* Angespannte Musik *

Oh.

Warum ist Gabriel nicht gekommen?

Sp�ter, er muss arbeiten im Azucar.

"Wor�ber haben Sie mit Tomas gesprochen,

vor seinem Tod am Telefon?"

"Wir haben nicht gesprochen."

Es war eine Mailbox-Nachricht, er hat...

Das waren zwei Sekunden, er hat gesagt: "Ruf mich zur�ck."

Das hab ich gemacht, und dann... Sein Handy war aus.

Er war aufgeregt.

Tomas regt... oft schnell auf wegen... Kleinheiten.

Oh.

Was hat er denn gestern in der Bundesdruckerei abgeholt,

was ihn so aufgeregt hat?

Was?

Wie, abgeholt?

Ja, sein Rucksack wirkt sehr schwer, wenn er rauskommt.

"Keine Ahnung, wahrscheinlich Getr�nke."

(prustet) Genau.

"Sie haben uns gar nichts von seiner Freundin Annika erz�hlt."

Ich kenne sie nicht gut.

Wie finden Sie das, mit ihr und ihm?

Ich finde gut.

Sie tut ihm gut.

Er war einsam.

Wann kann ich Tomas sehen?

Wenn die Gerichtsmedizin ihn freigibt, k�nnen Sie ihn sehen.

Wie soll meine Mutter Abschied nehmen?

Sie kann nicht hierher.

Eine �berf�hrung kostet 5.000 Euro.

Tomas hat eine Niere verkauft, um hier zu leben?

Sabia que me iban a preguntar eso...

Meine war schlechter.

F�r seine, wir haben genug Geld bekommen f�r uns beide.

Musste Gabriel auch eine Niere verkaufen,

nach der Zeit im Gef�ngnis?

"Gabriel war kein Verbrecher."

"Er hat geschmuggelt, um zu �berleben."

Um zu �berleben!

Sie kennen Venezuela nicht.

Da bestrafen sie immer die Kleinen, nie die Gro�en.

Kleine, gro�e - was?

Sindicato.

Mafia.

"Sie haben Gabriel gezwungen, zu stehlen."

"Tomas und ich sollten auch, deswegen wir sind hier."

Normal leben.

Wie Sie.

Dieser Verein kann Ihnen bei der �berf�hrung helfen.

Was hat Tomas am Montag, Dienstag und gestern

in der Bundesdruckerei gemacht?

(leise) Essen geliefert.

Tomas hat eine Niere verkauft, um hier zu leben.

Nicht zu sterben.

Helfen Sie uns, seinen Tod aufzukl�ren.

Wie soll ich helfen, wenn ich nichts wei�?

* Triste Musik *

Helfen Sie uns.

Die Alibis stimmen angeblich.

Luis und Gabriel sind zur Tatzeit im Azucar gewesen,

weit weg vom Tatort.

Lass ihn nicht gehen.

Mehr als zwei, drei Stunden k�nnen wir ihn hier nicht festhalten.

Machen Sie Corazon? Ich k�mmer mich um Gabriel.

* Angespannte Kl�nge *

* Es klingelt. *

Frau Haupt.

Hallo. Hallo, Gonzales.

Ich darf doch f�r ein paar Fragen reinkommen?

Oder?

Ja.

* Lied aus dem Fernseher *

Frau Haupt, wir fragen uns,

warum Tomas gestern die Suppe nicht wie die anderen Lieferanten

vor der Schranke �bergeben hat.

Da, wo jetzt das Ger�st steht, rauche ich immer eine.

Da kann man in Ruhe quatschen.

Tomas' Rucksack ist verschwunden.

Und offenbar ist er bei der Abfahrt schwerer als bei der Anfahrt.

Haben Sie da eine Erkl�rung f�r?

Nein.

* Wasser kocht. *

Wirklich nicht?

Was hat er denn da abgeholt?

Wieso abgeholt?

Er liefert aus.

Die m�ssen �fter viel schleppen,

wahrscheinlich musste er nachher wohin.

Keine Ahnung. Keine Ahnung?

Interessiert Sie nicht als Security-Fachfrau

einer Hochsicherheitseinrichtung?

Was unterstellen Sie uns denn da?

Ist Tomas der Verbrecher, weil er illegal hier ist,

und nicht das Arschloch, das ihn umgefahren hat?

Und hier ist Tomas, wenn er rauskommt,

sehr, sehr w�tend.

Was kann ihn denn so aufgeregt haben?

Keine Ahnung.

Er hat sich liebevoll wie immer von mir verabschiedet

und ich bin in die Halle, �berpr�fen Sie's.

Sie waren allein? Ja.

Kann er da noch jemanden getroffen haben?

Nein.

Ich wei� nicht, wenn, dann hab ich's nicht mitgekriegt.

Irgendwelche Unregelm��igkeiten? Die Baustelle?

Nein.

Die Bundesdruckerei ist ein Hochsicherheitstrakt,

da klaut keiner was.

Mittels Insider kann man �berall was klauen.

So Idiotinnen wie ich, oder was?

Frau Haupt, Sie sind mit Sicherheit keine Idiotin.

Das hoff ich jedenfalls.

(seufzt) Lassen Sie sich nicht benutzen.

Unsere T�r ist offen.

* T�r geht auf, Schritte auf Treppen. *

* Triste Musik *

(Gabriel) Sp�ter, ich muss arbeiten und er ist noch nicht zur�ck.

Ja, sicher, wir machen weiter.

Ich kriege das hin, ich konnte nur noch nicht mit Luis reden.

Ja, okay.

* Angespannte Musik *

Hola, puedo hablar contigo?

Acabo de hablar con el contacto.

Dijo que fue un accidente.

El conductor se dio cuenta, pero cuando llego, Tomas estaba muerto.

No lo se, Luis.

Ya voy.

(laut) Luis?

* Angespannte Musik *

* Handyklingeln *

Ja? Verschwinden Sie.

Na?

Die scheinen sich wohl doch ganz gut zu kennen, hm?

Annika Haupt findet nichts Besonderes

an dem schweren Rucksack.

Sie hat sich auch nicht mit Tomas gestritten.

Und ansonsten hat sie niemanden gesehen.

Hm. Ja. Und Rosales?

Der hat grade telefoniert, als ich kam.

Erst mit jemandem auf Deutsch.

Da sagte er: "Wir machen weiter, aber ich muss mit Luis reden."

Den hat er danach gleich angerufen

und ihm gesagt, auf Spanisch nat�rlich:

"Er hat gesagt, dass es ein Unfall war.

Sein Fahrer hat den Unfall mitbekommen,

aber Tomas war schon tot.

Wei� ich nicht.

Luis? Ich komme."

Vielleicht fehlt da was, war sehr laut.

Also, es gibt eine dritte Person, die einen Fahrer kennt,

der Tomas' Tod mitbekommen hat?

Aber wer ist das? Mit wem hat Gabriel telefoniert?

Und womit wollen die weitermachen?

Wir drehen die jetzt auf links.

Macht das nicht mehr kaputt, als es was bringt?

Ihr Lauschangriff ist f�r die Staatsanw�ltin nutzlos.

Ist klar.

Die haben ein Alibi, die wollen weitermachen.

Aus denen bekommen wir gerade gar nichts raus.

Weder auf rechts noch auf links gedreht.

Tomas' Tod steht doch in Zusammen- hang mit dem, was da passiert.

Es gibt noch mehr Beteiligte,

einen schweren Rucksack, der verschwunden ist,

und einen toten Winkel in der �berwachung.

Aber in der Bundesdruckerei fehlt ja nichts.

Was l�uft da ab?

Fort Knox?

(leise) Okay.

* Spannungsvolle Musik *

(Kramer) Kommen Sie?

Ich bring Sie zu Herrn Richter.

Mhm.

* Tiefe, unheilvolle T�ne *

Nee, nee, hier lang.

So, einmal...

(leise) Danke.

* Schwerlastige Kl�nge *

Einmal auf den gr�nen Punkt, bitte.

(Richter) Ach so, die Baustelle.

Die kommt n�chste Woche wieder weg.

Ein toter Winkel durch das Ger�st ist nicht aufgefallen.

Das kann eigentlich gar nicht sein.

Ja, klar k�nnte ich Ihnen

die interne �berwachung der Halle geben.

Da sind �berall Kameras.

Brauche ich nur einen richterlichen Beschluss.

Aufgezeichnet werden aber nur besondere Vorkommnisse.

Und die gab's nicht.

Uns fehlt da nichts, das ist mein Bereich.

Und ich sehe nicht nur aus wie ein Terrier.

Und dass Annika Haupt einen Cheetah-Fahrer

mit einem Rucksack reinl�sst, das beunruhigt Sie nicht?

Doch, das geht nat�rlich gar nicht.

Da muss ich sie abmahnen.

Aber wissen Sie, ich kenn die Frau Haupt jetzt 15 Jahre.

Die war immer total integer.

Alle Sicherheits�berpr�fungen -

tadellos.

Bisschen viel allein.

Vielleicht. Na ja, alleine.

Also, was da jetzt Schweres im Rucksack ist, keine Ahnung.

Und nat�rlich muss der vorne in der Lieferzone bleiben, klar.

Aber... es ist v�llig ausgeschlossen,

dass er sich jetzt den Rucksack voll mit Geld macht

und dann wegradelt.

Auch nicht mithilfe von Frau Haupt, das kann ich versichern.

Der Banknotendruck ist �brigens da.

Da kommt nicht mal der Finanzminister rein.

Die Banknotenstapel gehen direkt von der Fertigung

in die unterirdische Verladung

und dann mit Polizeischutz in die Bundesbank.

Das wissen Sie sicher.

Und mehr werden auch Sie nicht erfahren.

Tut mir leid, dass ich Ihnen da nicht helfen kann.

Ich bringe Sie raus.

Dass Mitarbeiter was einstecken, ist ausgeschlossen?

Die w�rden das hier nicht rauskriegen.

Sie waren doch selbst in der Schleuse.

Sobald da das Gewicht nicht stimmt, geht Alarm los.

Vielleicht bei Fehlalarm.

Ist doch sicher alles sehr empfindlich, oder?

Fehlalarm muss sofort korrigiert werden.

Mit mindestens zwei Leuten.

Bei der kleinsten Unregelm��igkeit

wird das im Vier-Augen-Prinzip gecleart.

Wie oft kommt denn das vor?

Kommt vor.

Diese Woche?

Nicht, w�hrend ich hier war.

Und die anderen Tage?

Jede Unregelm��igkeit wird protokolliert

und so lange gespeichert, bis sie endg�ltig gecleart ist.

Okay? Sch�nen Tag noch.

* Geige und Klaviermusik *

...many countries around the world.

We're always looking to expand our networks.

Was passiert da?

(Kramer) Das ist 'ne F�hrung f�r 'ne Delegation aus Nigeria,

die wollen sich informieren.

�ber den Gelddruck? Eher Dokumentendruck.

Wie bitte? (lauter) Dokumentendruck.

Das Kerngesch�ft der BDR.

Kommen Sie.

Es geht nicht um Geld... ...es geht um P�sse.

Mit einem deutschen Pass kommst du �berallhin.

Auf der Rangliste oben,

Schwarzmarktpreise bis zu 10.000 Euro.

Anders als die Banknoten

nicht unterirdisch und hochgesichert,

sondern geht raus durch den Posteingang.

Mit den Cheetahs. Was wiegt denn so'n Ding?

50 Gramm? Sagen wir mal 10.000 Euro pro St�ck.

Rucksack zehn Kilo, das sind 200 P�sse.

Zwei Millionen Euro.

N�chste Woche kommt die Baustelle weg.

Seit Montag kommen die Cheetahs, Montag bis Freitag.

1.000 P�sse f�r Venezolaner, die rauswollen.

Zehn Millionen Euro.

Raffiniert. Eine komfortable Art, zu schleusen.

Aber wer schleust?

Luis hat vom Sindicato gesprochen.

Vielleicht haben die Gabriel fr�her aus dem Knast geholt

und daf�r hier installiert.

Wieso haben er und die Rey-Br�der keine P�sse?

Weil sie die noch kriegen?

Deswegen m�ssen sie weitermachen und halten dicht.

Und es f�llt nicht auf, dass Hunderte P�sse fehlen?

B�rgeramt Kreuzberg, da war mal 'ne ganze Abteilung korrupt.

Brauchst nat�rlich mehr Insider als nur Annika Haupt.

Wie machen die das?

Gott wei� das.

Ich �bernehm Annika.

* Metalmusik *

* Er singt mit. *

* Metalgrowls *

* Growls und hoher Gesang *

* Musik verstummt, er singt den Ton zu Ende. *

(verlegen) Hallo, Frau Professor.

Na, haben Sie keine Ihrer geschleusten P�sse dabei?

Leider nein.

Ist auch Quatsch. Bitte.

Entschuldigung, ich hab einen Riesenhunger.

Willst du auch was?

Hm? Danke.

Man kann keine P�sse in die BDR schleusen, verstehen Sie?

Das ist Laientheorie. Schauen Sie.

Das ist ein geschlossenes System, da kommt niemand rein.

Da gibt's kein Schlupfloch?

Nicht mal f�r dich als IT-Hauptstadt-Koryph�e?

(lacht) Nice try.

Also, wenn jemand in diesem Land

die Digitalisierung nicht verpennt hat,

dann war's die Bundesdruckerei.

Tut mir leid, Frau Bonard, ich kann Ihnen nicht helfen.

Da hackt sich niemand rein, nicht mal icke.

* Angespannte Musik *

Und? Was sprach Gott? "Gott hat uns ausgelacht."

Hm... okay.

Oh, aber hier tut sich was.

Ich meld mich gleich, ja?

* Die T�r knallt. *

(Annika, entfernt) Lasst mich in Ruhe.

Annika, was machst du?

(Gabriel) Du musst uns helfen!

Annika, bitte!

Nimm dein Fahrrad und lass mich.

(hektisch) Ich will das nicht mehr. Ich mach das nicht mehr.

Es ist Schluss, aus, vorbei.

Tut mir leid.

Lass uns gehen. - Luis, es...

Lass uns gehen, bitte.

Ey!

Woher hast du das?

Annika!

Annika, bitte! - Deja, deja, deja. Despues hablamos.

* Angespannte Musik *

* T�rklingel *

* Es klopft. *

Largate!

Sie k�nnen mit mir mitkommen.

"Mit diesen Ausweisen kommt man durch die Schranke."

"Damit hat Tomas

die Bundesdruckerei vor seinem Tod verlassen."

"Hat Gabriel diesen Ausweis von seinem M�rder?"

"Haben Sie den ausgestellt?"

Und als Security darauf aufgepasst,

dass er die P�sse rausschaffen kann?

Montag, Dienstag, Mittwoch.

Wie viele P�sse m�gen da rausgegangen sein? Vor Ihren Augen.

Wor�ber war Tomas so au�er sich bei Ihrem letzten Treffen?

Kurz vor seinem Tod.

Wir k�nnen das auch abk�rzen.

Sie gehen in die erkennungsdienstliche Behandlung.

Wir informieren die Bundesdruckerei

und den Staatsschutz.

Korruption auf dieser Ebene... Ich bin nicht korrupt.

Korruption auf dieser Ebene ist Landesverrat.

Sie verschaffen Ihrem illegal hier lebenden Geliebten Zutritt

zu einer bundeshoheitlichen Einrichtung,

die Sie als Security sch�tzen m�ssten.

Damit er ein venezolanisches Mafiasyndikat

mit falschen Identit�ten versorgt.

Das w�rde Tomas niemals tun.

Was hat er denn getan?

Okay, so.

Ich glaube, Sie rufen jetzt einen Anwalt.

Bitte nicht!

(schluchzt) "Ich bin so eine Idiotin."

Ich h�tte ihn einfach heiraten sollen.

Weil es eine bessere Idee gab.

Tausend retten ist besser als einen.

Die Cheetahs schmuggeln die P�sse raus

und kriegen selbst welche. Richtig?

Sie und ihre Familien mit der letzten Lieferung.

Und 20.000.

Sie auch?

Ich geb alles Tomas, damit er seine Familie herholen kann.

Das sind gute Leute.

Die haben es verdient, hier zu leben, statt in Venezuela zu krepieren.

Ich verstehe Sie doch.

Und hoffen wir, dass es diplomatische Bem�hungen gibt,

um Tomas oder Menschen wie ihm

einen legalen Zutritt zu Deutschland zu verschaffen.

Diplomatie mit Despoten.

"Ich verstehe Ihre Verzweiflung, Frau Haupt."

Obwohl ich Ihnen gerne widersprechen w�rde.

Was ich mir nicht vorstellen kann,

ist die Sache mit den Zugangsausweisen.

Die m�ssen Sie doch irgendwie protokollieren.

Die gehen mal verloren, ich l�sche sie aus dem System.

Und als Schichtleiterin zeichne ich das dann ab.

Von wem bekommen die Cheetahs die P�sse?

Die sind separiert in einer Luftfrachtbox

f�rs Ausw�rtige Amt.

Auf einem Rollwagen werden sie in die Versandhalle gebracht

und warten da auf ihre Abholung.

"Da kann ich sie dann Tomas �bergeben."

Das f�llt beim Versand nicht auf?

Die P�sse werden vorher aus dem Versandsystem gel�scht.

Wer macht das?

Wei� ich nicht.

Ich hab nie jemanden gesehen. Das sind mehrere?

Muss ja, ist alles doppelt und dreifach bei uns.

Aber es ist jemand aus der Bundesdruckerei?

Hat es Sie nicht interessiert, wer das organisiert?

Je weniger jeder wei�, umso besser.

"Sie sagen,

dass Sie bei der letzten �bergabe allein waren mit Tomas."

"Er hat da jemanden angeschrien."

"Sie m�ssen sich doch gestritten haben."

Wir haben nicht gestritten.

Bei der �bergabe in den Sack sind ein paar P�sse runtergefallen.

Tomas wollte sie aufheben und hat sich furchtbar aufgeregt.

Dann hat er noch ein paar in den Sack getan

und ist fluchend davon.

Was sind das f�r P�sse? Was haben Sie gesehen?

Hat er einen Namen genannt?

Nur einen, ganz kurz. Ein junger Typ.

Suarez?

"Suarez."

"Tomas hat ganz am Anfang mal von der Bande erz�hlt,

die sein Viertel kontrolliert."

"Ich glaub, er hat 'Suarez' Leute' gesagt."

Die wollten auch, dass Luis und er Drogen schmuggeln.

Tomas muss doch geahnt haben,

dass auch Kriminelle von diesen P�ssen profitieren.

Tomas hat immer nur das Positive gesehen.

Hunderte von P�ssen f�r arme Leute.

"Wie seine Familie, die sonst keine Chance haben, da rauszukommen."

"Wo ist Tomas dann mit den P�ssen hingefahren?"

"Ich wei� nur, dass ein Lieferwagen in der N�he die P�sse �bernimmt."

Wer f�hrt den? Wei� ich nicht.

Tomas hat den nie gesehen. Keiner kennt den anderen.

Er hat den Sack hinten reingeworfen und der Wagen f�hrt weg.

Woher hat Gabriel diesen Ausweis?

Von dem Transporter-Fahrer, der die P�sse �bernimmt.

Sagen Gabriel und Luis.

Der hat angeblich um die Ecke auf Tomas gewartet

und den Unfall nur geh�rt.

Dann ist er hin, da war Tomas wohl schon tot.

Also hat er den Rucksack genommen und Tomas' BDR-Karte

und sie am n�chsten Tag Gabriel �bergeben.

Aber dann kennt Gabriel ja doch den Fahrer.

Glauben Sie seine Geschichte?

* Die T�r wird ge�ffnet. *

* Die T�r schl�gt zu. *

Der.

Ziemlich sicher.

Einen kleinen Augenblick, ja?

* Sie �chzt. *

* Angespannte Musik *

Danke.

Die ist ganz sch�n d�nnh�utig.

Wollen wir das nicht nutzen?

Die sind unter Druck.

Morgen ist die letzte Lieferung,

letzte Chance, an ihre P�sse zu kommen.

Gabriel verr�t uns sicher nicht den Fahrer.

Und deswegen �berzeugen wir Annika Haupt,

das ein letztes Mal durchzuziehen, aber diesmal sind wir vor Ort.

Wir schnappen uns den Fahrer, den mutma�lichen M�rder,

und in der BDR sehen wir, wer die P�sse bereitstellt.

Kommen so an die Hinterm�nner.

Mit Haupts Aussage kriegen wir Durchsuchungen genehmigt.

Wenn in dem Rucksack wirklich 300 P�sse sind,

�bernimmt sowieso der Staatsschutz.

Einen Versuch ist es wert.

Ah, �brigens, der Typ auf dem Foto, das ist der �lteste Neffe

vom Boss des Suarez-Clans in Caracas.

Und die erf�llen alle Kriterien ihres Berufsstandes.

Schmuggel, Drogen, Waffen, Mord.

Mhm.

Ja, Frau Staatsanw�ltin Taghavi bitte.

* Die T�r geht auf. *

Ich hab einen Vorschlag f�r Sie.

* Angespannte Musik *

"Und, kommen wir da rein, Carsten?" Gar nicht, hab ich doch gesagt.

Bullshit, absolute Stromverschwendung.

* Best�tigungston *

(freudig) Geht doch!

Na gut.

Garcia, Alfredo.

01.01.1980.

El Inferno,

Venezuela.

* D�stere, leise Musik *

(Luis) Danke.

F�r das Geld. F�r die �berf�hrung.

Musstest du zur Polizei?

Ja. Meine Aussage machen.

Sie wissen nichts von den P�ssen.

Glaubst du Gabriel?

Gabriel war im Azucar. - Ja, aber er kennt den Fahrer.

Ich will ihn selbst sprechen.

Hat Tomas mich nur benutzt? - Am Anfang.

Aber dann hat er sich wirklich in dich verliebt.

Als er Zweifel hatte,

aussteigen wollte,

hat er zu mir gesagt: "Ich liebe Annika.

Vielleicht sie heiratet mich."

Er hat f�r uns weitergemacht.

Umsonst.

* Sph�rische Musik *

Du kennst den Fahrer. Ich will den Fahrer sprechen.

Wir haben keine M�glichkeit, ihn zu kontaktieren.

Wir haben ihn immer erst danach getroffen.

* Beklemmende Musik *

Da.

Sonst war wirklich alles umsonst.

Annika...

Du sollst Tomas' Talisman haben.

Morgen.

Danach.

* Angespannte Kl�nge *

Traust du ihr?

Ja, das ist erst mal die Lage vor Ort.

Die Observierungen sind angefordert. Danke, das war's erst mal.

Wer kann, legt sich noch f�r ein paar St�ndchen hin.

Die Staatsanw�ltin erm�glicht uns morgen

einen Online-Zugang zur Bundesdruckerei.

Malik hat auch was gefunden.

2022 gab es Ermittlungen wegen Bestechlichkeit

gegen einen Mitarbeiter der Bundesdruckerei,

der vorher in der Konsularabteilung der Botschaft in Caracas sa�.

Rainer Mohr. Gibt es da Gerichtsakten?

Die Ermittlungen wurden eingestellt.

Er arbeitet nicht mehr in der Bundesdruckerei,

aber im Februar 23 hat er wohl den Wohnort gewechselt.

Nach Panama.

Vielleicht bahnt sich der ganze Coup l�nger an, als wir denken.

Oh, wie sch�n ist Panama.

Der ist das Einfallstor f�r die Mafialeute.

(Gott) Frau Professor!

Ich...

Ich bin drin.

Halleluja.

Die Manipulation geht also von der Passantragsstelle

zur Bundesdruckerei?

Die m�ssen beim Antragsstellen die Leute schmieren.

Und dann in der BDR

die Kontrollsysteme der IT-Security austricksen und clearen,

falls ein Passantrag Alarm ausl�st.

Wie ein Override bei Fehlalarm. Ja, genau.

Genau. Override.

Sind sie gecleart, flutschen sie durch die Fertigung.

Dann muss nur noch jemand die P�sse nicht an die Post,

sondern an Ihre Cheetahs rausgeben.

Also Minimum ein Insider im Versand und einer in der IT-Security.

Nein, nein, nein, das reicht nicht.

Alle Kontrollebenen haben das Vier-Augen-Prinzip, ja?

Oder das ganze Team ist korrupt.

Mehrere korrupte Administratoren in der Bundesdruckerei?

So absurd ist das leider gar nicht, Frau Bonard. Darf ich?

Da arbeiten zwar Topleute,

aber reich wird man als IT-Administrator f�r den Bund nicht.

Das kann ich Ihnen leider schriftlich geben.

Was ich damit meine...

Die produzieren �ber 15.000 P�sse am Tag.

Arbeiten also am Limit, ja?

Personal ist knapp, Sicherheits�berpr�fungen dauern ewig.

Ergo...

Irgendwann haben auch Leute ohne Sicherheitsfreigabe Zugriff.

Oder Externe, die mal da arbeiteten. Darauf verwette ich meinen Datensatz.

Schauen Sie nach, ob Rainer Mohr noch eine Sicherheitsfreigabe hat.

M-m.

* Omin�se Musik *

(Malik) Ich besorg uns den Haftbefehl.

* Es klingelt. *

(Denise) Gabriel.

Was machst du hier? - (Gabriel) Wo ist Xavi?

(Gabriel) Wo ist er? - (Denise) Wer ist das?

Was soll das mitten in der Nacht?

Annika hat Probleme. Und sie macht Probleme.

Sie glaubt nicht mit dem Unfall von Tomas.

Sie will den Fahrer sprechen. - Annika will deinen Fahrer treffen.

Sie will die Wahrheit wissen.

Warum bringst du ihn her? Meine Wohnung ist tabu.

Den hast du nicht vom Fahrer.

(Luis) Es gibt... keinen anderen Fahrer.

Du bist der Fahrer.

* Das Baby weint. *

* Er r�uspert sich. *

Was denn sonst?

Tomas war... au�er sich.

W�tend.

Er war total loco, wegen der Suarez.

Sch, sch. - Was redest du?

Kartell Suarez.

Er wollte mir die P�sse nicht geben f�r die Suarez.

Er ist einfach damit abgehauen.

Ihr wisst ganz genau, was es bedeutet,

wenn die nicht ihren Willen bekommen.

Seit wann arbeiten wir f�r ein Kartell, hm?

(w�tend) Hm? Que? Cuidado. - Sch! Sch, sch!

Mein Kontakt in Caracas hat sich kaufen lassen. Das gierige Schwein.

Sie erpressen uns.

Sie bedrohen unsere Familien wie eure.

Sie wollen ihren Anteil an eigenen P�ssen.

Das machen andere. - Wie viele?

Paar Dutzend. Ein-, zweihundert, mehr nicht.

Und daf�r musste Tomas sterben?

Hm? Daf�r musste Tomas sterben?

(Denise) Nichts passiert.

Lass uns an morgen denken.

Unsere P�sse, hm?

Wir holen unsere P�sse.

Sonst war alles umsonst. Alles!

(Xavier) Was redest du da? Das ist zu riskant!

Wir machen es so wie immer.

Luis geht f�r Tomas.

Nein! Du sagst selbst, Annika ist ein Problem.

(Luis) Dann eben anders.

Denk dir was aus.

Oder du willst nicht wissen, was ich mit dir mache.

Ich habe nichts mehr zu verlieren.

(Denise) Aber wir.

Wir haben viel zu verlieren.

Tu es, Xavi.

F�r seine Familie.

Und f�r uns.

* Es klingelt. *

Guten Morgen, Frau Weberlein. Wir suchen Ihren Mann.

Ist er da? Nein.

Xavi ist schon zur Arbeit. Dann schauen wir mal.

He-ho! Gehen Sie weg von meinem Kind.

Ja, klar.

Wo arbeitet denn Ihr Mann heute?

Rufen Sie ihn bitte mal an.

* Angespannte Kl�nge *

Das mache ich heute mal f�r Sie.

"Der gew�nschte Gespr�chspartner ist zurzeit leider nicht erreichbar."

Stellt Ihr Mann immer das Telefon aus?

Was wollen Sie eigentlich von ihm?

Ihr Mann schmuggelt Datens�tze in die Bundesdruckerei.

So, okay. Ich m�chte jetzt meinen Anwalt sprechen.

Nat�rlich. Das macht der Kollege mit Ihnen.

Und Ihre Reise...

Die m�ssen Sie vorerst verschieben.

Hier.

Ein S�damerika-Aktivist.

Regenwald retten, Guerilla-Aktionen f�r Enteignungen.

Das passt dazu. "Perso an Illegale verleihen".

Aber passt auch zu "Bundesdruckerei knacken f�r Suarez-Mafia".

Da liegt der Hund begraben.

Robin Hood hat die Kontrolle nicht.

Die Cheetahs wissen nur die halbe Wahrheit.

Als die rauskommt, verweigert Tomas die Mafia-Lieferung

und wird erst mal auf Spur gebracht.

Hier.

Rechnungen an die Bundesdruckerei.

IT-Eins�tze, fast jeden Monat ein paar Tage.

Das geht zur�ck bis zu einem Werkstudentenvertrag im Jahr 2016.

Jetzt schauen Sie sich das mal an.

Bundesdruckerei, Abteilung S�damerika.

Der Weberlein hat f�r diesen korrupten Rainer Mohr gearbeitet.

Genau der.

Letzter Flug nach Panama, Februar 23.

Mohr k�mmert sich vor Ort

wahrscheinlich um die Kontakte zu Kunden und zur Mafia.

Dann schmieren sie die Leute in der Passantragstelle.

Und Weberlein schleust mit Komplizen

die Antr�ge durch die Bundesdruckerei.

Und rekrutiert die Leute, die an vorderster Front stehen.

Also er ist der Verbindungsmann.

Aber hat unser Plan dann noch Sinn?

Ich glaube nicht, dass Weberlein weg ist.

Die ziehen das durch und er ist dabei. Und wir auch.

Frau Weberlein, wollen Sie uns was sagen?

"Hier BD-1, Kommandantenstra�e."

"Bis jetzt keine Auff�lligkeiten. Beobachtung l�uft."

"Verstanden." * Handy *

Malik, was gibt's?

"Luis' und Gabriels P�sse sind durch die Fertigung."

"Sie werden wohl kurz vorher aus dem System gel�scht."

Wir suchen die Quelle der Antr�ge.

Danke, Malik.

"BD-1, Zielperson in Sicht."

* Handy *

"Annika, hier ist Karow. Alles wie besprochen, ja?"

Mhm. Ja.

Wenn Luis oder Gabriel gleich kommt,

dann alles genauso wie die letzten Tage.

Mhm, okay.

Ich geh jetzt schon rein. Was?

Ja. Wenn die P�sse schon auf dem Weg zur Versandhalle verloren gehen,

haben wir gar nichts.

Ich lass mir was einfallen mit Richter. Okay?

Okay.

* Beklemmende Musik *

Ja, Kramer hier. Ich hab hier die Dame von der Kripo.

Die m�chte gerne in den Dokumentendruck.

Um was genau zu sehen?

Ah, okay.

Ich komme.

Kannst sie zur Fertigung bringen. - Alles klar.

* Angespannte Musik *

BD-3, bin jetzt vor Ort, bitte kommen.

"Hier BD-3. Sehen Sie, verstanden."

* T�r�ffner, Gespr�che *

So, dann kommen Sie.

Ich denke, wir warten noch auf Herrn Richter.

Der kommt beim Dokumentendruck dazu. Mhm.

Einmal auf den gr�nen Punkt, bitte.

Die Override-Protokolle sind memoriert.

Was f�llt dir auf?

Da fehlen welche.

Ba-ba-ba-ba... Da fehlen welche.

Wie viele?

Die m�ssen doch hier sein.

Weberlein hat immer mit derselben Person gecleart.

* Er lacht verschmitzt. *

Das ist die Produktion von heute? Mhm.

* Angespannte Kl�nge *

Stellen Sie sich vor, es ist Richter.

Fuck. K�nnt ihr sehen, ob er drin ist?

Wenn nicht, Fahndung,

und check ihn nach Verbindungen zu Rainer Mohr.

Ja.

* Handyklingeln *

Ja?

Security-Chef Friedrich Richter ist Weberleins vier Augen.

"Ist er bei Ihnen?" Nein.

Der Richter kommt, oder?

Der ist im Haus. Mhm.

Wo war er denn, als Sie mit ihm telefoniert haben?

Wei� nicht, warum fragen Sie?

"Malik hat die Fahndung rausgegeben."

Soll der Staatsschutz Richter �bernehmen.

Ich bleib bei den P�ssen dran.

Meld mich, wenn ich im Postausgang bin.

"Zielperson 1 erreicht auf dem Fahrrad die Bundesdruckerei."

"Biegt leicht Richtung Postausgang ab."

"Hier BD-3, haben verstanden."

* Bedrohliche Kl�nge *

BD-3, kommen. Seht ihr das?

"Hier BD-3. Sehen es."

"Der Paketfahrer ist laut Liste gemeldet."

"Sollen wir noch mal checken?"

Nee, nee, bleibt im Fahrzeug, BD-3.

Okay? "Verstanden."

* T�r�ffner *

Das ist nicht Ihr Ernst.

Waffe, Handy, Metallgegenst�nde.

* Angespannte Musik *

* Spannungsvolle Musik *

(Kramer) So, Sie k�nnen schon durch.

* Handy *

Hola, Annika.

Komm. Schnell.

(fl�stert) Es tut mir so leid.

* Hoher Piepston *

Fuck.

(fl�stert) Ich bin zu nichts gut.

Folgt die Polizei mir?

Dann wir machen heute anders.

Sie nehmen die P�sse.

* Angespannte Musik *

Entschuldigung.

Treten Sie bitte zur�ck!

* Dissonante Kl�nge *

Wer ist das?

Der Fahrer?

Kramer hier. Frau Haupt, ich hab die vom LKA in der Schleuse.

* D�stere Kl�nge *

Sie k�nnen gehen, Kramer, ich �bernehme hier.

Alles klar.

* Beklemmende Musik *

* Eine T�r wird entriegelt. *

* Dissonante Kl�nge *

Hey!

Hey! Hey, hey, hey!

Annika!

Aufmachen! Aufmachen!

* Angestrengtes �chzen *

* Angespannte Musik *

Das sind alle.

(Luis) "Gracias, Annika." - "De nada."

Viel Gl�ck.

Fuck.

* Angespannte Kl�nge *

BD-3, Zielperson n�hert sich jetzt der Schranke.

* Freiton *

"Das ist die Mailbox von Susanne Bonard, ich..."

* Freiton *

"Hier BD-3, h�ngen uns dran."

(Xavier) Vamonos. Venga, venga, venga!

Du bleibst hier.

* Dramatische Trommeln *

* Alarmsirenen *

Karow hier, wir brauchen Verst�rkung.

Alle verf�gbaren Einheiten hier abziehen.

Hey! LKA!

Gehen Sie Alarm!

Machen Sie auf, schnell!

Bleiben Sie stehen!

Annika.

Das ist Tomas' M�rder. - Was machst du?

Er hat Tomas �berfahren. - Es war ein Unfall.

Hau ab!

Hau jetzt ab, sofort!

Hau ab!

Bleiben Sie stehen!

Ich schie�e, wenn Sie Gabriel nicht fahren lassen.

Annika, alles klar.

Gabriel kann raus, okay? Kann einfach rausfahren.

Sie legen die Waffe hin und �berlassen uns Weberlein.

Okay? Hau ab!

Fahr jetzt!

* Der Motor springt an. *

* Reifenquietschen *

Sag die Wahrheit!

* Angespannte Kl�nge *

(Xavier) Tomas war hysterisch.

Er wollte die P�sse von den Suarez vernichten.

* Bedr�ckende Klavierkl�nge *

Er ist weg damit.

Das ging nicht.

Das ging einfach nicht.

Was sind denn ein paar Hundert P�sse f�r die Mafia

gegen Tausende f�r alle anderen?

Hm?

(fl�stert) Ja, gut.

* Stumme Szene, dann romantisch-melancholische Musik *

# Te noto asi algo triste

Por que? Dime por que?

Ya no te brillan tus ojos

Por que? Dime por que?

La rosa que hay en tus labios

Ha perdido su color

Es acaso algun agravio

Que te ha causado mi amor?

Ya no te ries conmigo

Por que? Dime por que?

La causa de esa tristeza

La se, muy bien la se

Aunque mucho tu te empenes

En alejarte de mi... #

Die Kollegen vom Staatsschutz

haben Richter in einer der Tiefgaragen erwischt.

Der Terrier ist wohl nicht schnell genug weggekommen.

Mohr und er sind Freunde, S�damerika-Fans.

Hey, ganz langsam, den brauchen wir noch.

Alles gut.

Ist nicht euer Ernst.

Luis hat uns abgeh�ngt.

Wo ist der Treffpunkt mit Luis?

Was ist eigentlich mit Ihrer Frau? Die steckt auch mit drin, oder?

Die hat nichts damit zu tun.

Das wird sie uns schon selber erkl�ren m�ssen.

Lassen Sie sie.

Ersparen Sie uns die Fahndung.

Scharnhorststra�e.

Am Platz.

Geht doch.

* Funkspr�che im Hintergrund *

* Triste Musik *

* Weiter triste Kl�nge *

* Die Musik verklingt. *

* Spannende Titelmusik *

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