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Jahrhundertwende.
Wien, die Stadt des Walzers und der Lebensfreude.
Aber dasselbe Wien ist auch das Jagdrevier der
Josefine Mutzenbacher.
Jahre sind vergangen, seitdem sie mit Charme, Verstand
und Liebesbereitschaft ihre armselige Herkunft hinter sich ließ.
Unermüdlich war sie bemüht, den meistwohlhabenden Männern das
Leben zu versüßen, mal für eine Nacht, mal
für einige Wochen.
Und ein besonders spendabler Freund hatte ihr diese
hübsche Bleibe eingerichtet.
In diesem Liebesnest flattert sie nun mehr aus
als angezogen, weiter von einem zum anderen, und
im Augenblick, wo unsere Geschichte beginnt, finden wir
sie in den Armen des angesehenen Bierbrauers Xaver
Lechner.
Ach, Josefine, wir buden nun jeden Tag über
zwei Monate.
Und immer hab ich noch nicht genug von
dir.
Nur heut sollst du nicht so anstrengen, Xaver.
Du wirst doch am Abend gut bei Samen
sein, wenn wir uns mit deinen Spätzlen beim
heurigen Dreh hüften.
Hast doch gesagt, da müssten wir auf alles
Mögliche gefasst sein.
Ach, wenn schon.
Bis am Abend hab ich mich längst wieder
erholt.
Ja, wenn du meinst, dass du's vertragst, dann
will ich's dir schön machen.
Leg dich auf den Rücken.
Oh, Josefine, so ist es herrlich.
Du hast tatsächlich eine Pracht, Wurzel.
Was?
Ach, wer ist denn das?
Erwartest du noch einen Besuch?
Nicht, dass ihr wüsst.
Du hast doch hoffentlich abgeschlossen.
Das nicht, aber man geht doch nicht einfach
so rein in eine fremde Wohnung.
Jetzt schaff ich.
Du, ich bin gleich soweit.
Ja, raus, raus jetzt.
Sag, Ramin, das ist aber ein hartnäckiger Vogel.
Ja.
Wieso denn ja?
Moment, ich ...
Grüß dich, Josefine.
Mein Josef, die Vroni.
Meine Cousine.
Verstehst?
Was?
Dieser Fetzen ist verwandt mit dir?
Die ländliche Unschuld?
Na ja, ihre Eltern wohnen im Burgenland und
ich hab die Vroni nach Wien eingeladen.
Und dafür dank ich dir auch schön.
Ich hab mich ja so gefreut.
Na, weitermachen kannst jetzt nicht, es ist ja
wohl ein.
Aber auf diese Weise sparst du deine Kraft
für heute Abend.
Ich geh mich waschen erst.
Nimm deine Kleidung gleich mit.
Ja.
Der hat aber einen mächtigen.
Kennst denn schon so viele, dass du das
vergleichen kannst?
Nur die von unseren beiden Knechten.
Da, schau her.
Hast du das mit denen etwa schon gemacht?
Nur ein paar Mal, aber dann hat's die
Mutter gemerkt und hat mich nicht mehr aus
den Augen gelassen.
Na ja, bei mir brauchst du aber nicht
zu genieren.
Da bin ich aber froh.
Ich hab schon Angst gehabt, dass du genauso
streng bist.
Hast ja gerade gesehen, wie streng ich bin.
Oh ja, das war aufregend.
Du bist ja ein richtiges kleines Pferdchen.
Aber ich freu mich.
Wir werden's schön miteinander haben.
Ja, so ist's recht.
Kaum in Wien angekommen, führt die männliche Unschuld
schon von der Cousine.
Das sind rein verwandtschaftliche Gefühle.
Verstehst?
Ja, das ich nicht lache.
Um halb acht hol ich dich ab, ja?
Das ich dich schön festmache.
Ich möchte nämlich einen Eindruck schinden bei meinem
Freund mit dir.
Das ist schon wieder geil.
Ja, eines Tages geht er kaputt an dir.
Müsste es ja nicht anders haben.
Also, bis halb acht, ja?
Ist gut gesagt.
Der ist sehr verliebt in dich.
Ach was, ein geiler Bock ist er.
Aber es macht viel Spaß mit ihm.
Ich kann die Männer verstehen, dass sie so
wild sind.
Du siehst wunderschön aus.
Danke, Kleine.
Während ich weg bin, packst du deine Sachen
aus und richtest dich gemütlich ein.
Du sollst dich hier wohlfühlen.
Ja?
Und wo soll ich schlafen?
Möchtest du mit mir zusammen schlafen?
Oh ja.
Du machst mich ganz schön heiß.
Aber ich muss mich ja beeilen.
Erzählst du mir alles, wie's war?
Ich weiß nicht, ob das nicht zu viel
wird für deine unschuldigen Ohren.
Und dann komme ich nicht einmal mehr in
mein Bett zur Ruh.
Ich glaube, ich werde es tun.
Also Riesl, das war wieder ein ausgezeichnetes Nachbar.
So geht's, kannst du abräumen lassen.
Ja, ja.
Ja, wir brauchen mehr Platz auf dem Tisch.
Komm her, Betty.
Hier kannst du vier meiner besten Stammgäste kennenlernen.
Ah, hast du eine Neugierde?
Ein fiesches Mädchen.
Sie ist meine Nichte.
Sie hilft mir am Wochenende ein bisschen aus.
Ah, du Schatz.
Sie kommt aus der Pflosterschule.
Die kommt gerade recht.
Sie wäre eine tüchtige Aushilfe brauchen können.
Schämst du dich nicht, Warmbacher.
Und außerdem glaubt ihr vielleicht, dass die Sissi
und ich mit euch vier Hallo-Drehs nicht
fertig werden.
Wenn ich auch gern zugebe, dass ihr beide
aufregend das gestellt habt.
So ist es doch am schönsten.
In jeder stoppst du sie im eigenen Schwanz.
Vorsicht, Lechner.
Du verkraulst uns das, Marl.
Ich bin nicht so leicht zu verkraulen wie
die Herrn Meinen.
Er selbst, mein schlechtes Beispiel, hat schon abgefärbt.
Magst du mit deiner Nichte nicht Kartoffeln?
Das geht erst, wenn es sperrstimmt ist.
Aber bis dahin wünsche ich viel Spaß.
Komm, Betty.
Recht hat sie, die Riesl.
Lasst uns darauf trinken, dass wir viel Spaß
miteinander haben.
Ja, Prost.
An was für eine Art Spaß haben die
Herren dabei gedacht?
Wie wär's, wenn die Damen dabei auf Schwammerl
-Suche gingen?
Sissi, was hältst du von dem Vorschlag?
Muss sich schon lohnen, so eine Schwammerl-Suche.
Auf Pfifferlinge bin ich nicht scharf.
So, was willst du mir anzubieten, Lechner?
Du scheinst nicht zu wissen, dass Pilze viel
Feuchtigkeit brauchen.
Da schießt es gerade so in die Höhe.
Was du mir sagst.
Und wie kommst du denn da unten zurecht,
ha?
Ah.
Oh, Josephine.
Einfach in den Autoragrundzug.
Herrst, magst du dich auch mal um mein
Pfifferling kümmern?
Mal schauen, ob ich noch Platz abnehme, der
Sissi.
Guck ein bisschen, Schatz.
Dies ist eine Pilzmahlzeit, wie man es sich
schöner nicht vorstellen kann.
Prost.
Prost.
Bin gespannt, welcher Schwammerl zuerst den Saft abgibt.
Bitte weiter, Herrst.
Na, habt ihr noch genug Wein, meine Herren?
Na nun, wo sind denn eure Damen?
Ah, ich verstehe.
Das ist doch wieder typisch.
Die Frauen müssen arbeiten und die Männer brauchen
nur ein bisschen zu stöhnen.
Wir arbeiten dafür nachher, wenn Schwerstund ist.
Wirst du es nachher erleben.
Ah.
Ah.
Ah.
Jetzt.
Hör kurz zu, Herr Blechner.
Sonst fallen den Herren die Nudeln zusammen.
Na, die meine bestimmt.
Ah.
Ah.
Ah.
Ah.
Ah.
Ah.
Ah.
Ja.
Ah.
Na schön.
Wenn ihr jetzt schon alle Kraft verspritzt, nachher
brauchen die Wette und ich ja gar nicht
mehr kommen.
Da macht er keine Sorgen.
Bleibt immer noch genug übrig.
Schau lieber, dass du beim Feierabend hast.
Nun, verehrte Spätzle, Schwerstund ist.
Steht noch irgendwas zu dienen?
Ja, und ob was steht.
So schauen sie aus, unsere Stammtischbrüder, wenn sich
die Stimmung dem Siedepunkt nähert.
Ob sie da wirklich mitmacht?
Sterben wär ich schon nicht dran.
Wie du's magst.
Bravo.
Diesmal hat man's.
Und wer darf das schmucke Jungtier verputzen?
Da alle vier so stattliche Kader sind, nehme
ich den, der als erster meine Maus berührt.
Na, so geht's mit.
Stellt euch statt, nehmt die Tür auf.
Nebeneinander.
So.
Los geht's.
Los geht's.
Wem gehört diese Hand?
Schatz, das Weiterkunftsfreunde stört nicht das junge Glück.
Ja, dann hol dich hin bei der Tante
und den anderen.
Wart's noch, bis die Schrammeln da sind.
Mit Musik ist die Garde noch viel größer.
Da sind sie schon.
Guten Abend allerseits.
Wo ist die Hand?
Feinburschen, stellt euch auf und spült was Spritziges.
Nicht zu schnell und nicht zu langsam.
Ist extra, Wirtin.
Es wär ja nicht das erste Mal.
Zurecht mit Gefühl.
Verstanden?
Feinzug, die Paare begeben sich in Position.
Jetzt machen wir's, Männer.
Auf geht's, freut mich.
Und da sind wir schön im Takt der
Musik gestoßen.
Eins, zwei, los.
Jöschenschna, ihr könnt's ja nicht einmal in Weizerstadt
pudern.
Na, dann mach mal einen Marsch.
Ich find's wär erschreckend, wie du mir sagst.
Brauchst es aber nicht gleich zu erzählen.
Einmal, zwei, drei, vier, fünf, sechs, sieben, acht,
neun, zehn.
Nun, da gibt es schon mehr.
Das stimmt nicht, sonst melden sich die anderen
Mädels auch noch zur Auszählung.
Ich kann nicht mehr.
Ich kann nicht mehr, ich kann nicht mehr.
Für die Gattis war das schön, sie kann's
nach Josefins Küsten.
Siehst du, unsere Beiden haben die längste Leitung.
Es kocht schön, so.
Es kocht schön, so ein Beitel.
Da gibt's eine Verschwärmung.
Ja, du bist scheitern.
Oh, oh, oh.
Das macht dich gut.
Da hast auch du mein See, Klosterschülerin.
Oh, mei, so viel kommt nicht mehr bei
uns am Gärten an der Klosterschule.
Der Warnbacher ist wieder einmal der König, gell?
So, liebe Stammtischspitzen, da hat euch die Riesl
wieder ein saftiges Herrngulasch serviert, was?
Schau, der Kleine wollte es heute noch ausholen.
Grüß dich, Josefin.
Hättest mir fast denken können, dass du noch
nicht schläfst.
Viel zu neugierig auf das, was ich zu
erzählen habe, stimmt's?
War's denn schön?
Sehr lustig war's, für einen, der einen kräftigen
Stoß vertragt.
Das Kreuz tut mir ein bisschen weh.
Wollen wir auf den Tisch liegen?
Was tust du denn da, Herzl?
Das, schau her.
Darauf versteht man sich also auch auf dem
Land.
Ich...
Das brauchst du nicht.
Wenn man so ausschaut.
Weißt du, ich hab mir, als du weg
warst, alles vorgestellt, was ihr macht.
Da konnte ich's nicht anders, als an dir
rumspielen.
So ist viel schöner.
Ganz geschwollen ist das Vorzell von vielen Fummeln.
Wollen wir's uns gegenseitig machen?
Das hab ich noch nie.
Vorher können wir sowieso nicht einschlafen.
Stimmt's?
Leg dich schräg dahin.
Mann!
Oma.
Oma.
Grüß dich, Vroni.
Hat jemand nach mir gefragt in der Zwischenzeit?
Der Herr Lechner vielleicht?
Nein, aber Blumen sind abgegeben worden.
Schau an, vom Birnecker.
Wann wird der entzückende Abend sich wiederholen?
Den musst du damals am heurigen Abend tüchtig
eingeheizt haben.
Und du?
Ich hoffe, du hast deinem Diener auch eine
kleine Freud gemacht.
Was für Freud meinst du?
Du kannst es nicht erraten.
Besonders mit den Dienern von den reichen Herren
muss man sich gut stellen.
Na nu?
Vielleicht ist es der Lechner.
Warte, ich geh selber öffnen.
Ihr hättet Telegram für das Fräulein Mutzenbacher.
Das bin ich.
Kommen Sie doch rein.
Ja, gern.
So spät müssen Sie noch arbeiten.
Da werden Sie doch nichts einzuwenden haben gegen
ein kleines Entgelt.
Das Fräulein ist sehr freundlich zu mir.
Es war ein Telegram von ihm.
Nehmen Sie doch Platz.
Ich finde, der Bruder hat er zuckernd verdient.
Jetzt müsst ihr merken, was ich meine.
Setz dich aufs Sofa.
Bitteschön.
Prost, lieber.
Dankeschön, Fräulein.
Und wenn Sie noch ein bisschen Zeit haben,
macht Ihnen meine Cousine eine besondere Freude.
Gehen wir rüber zu ihr?
Ja.
Na, greif zu.
Mit Gefühl, bitteschön.
Fix ihn schön einen ab.
Du musst die Vorhaut ganz weit zurückziehen.
Schau.
So.
So, und jetzt mit dem Mund.
Wenn du es lernst, die Schwänze ordentlich zu
saugen, kannst du dir die Männer untertan machen.
Danke, Josefin.
Wenn ich Dina täte, würde immer die Dumme
ganz vom Land bleiben.
Saugen.
Richtig saugen.
Und dass der Schwanz dann einmal spritzt, das
weißt du hoffentlich.
Schau an, bald hast du ihn soweit.
Spritzen lässt du ihn mit der Zungenspitze.
Streck die Zunge raus.
Ja, mein Freund.
So.
Weiter.
Dranbleiben.
Oh, Fräulein, ich danke auch schön.
Es war herrlich.
Du hast noch gar nicht geschaut, was im
Telegram drinsteht.
Du hast recht, aber das hier war viel
spannender.
Muss unerwartet ein paar Tage verreisen.
Stopp.
Vergiss mich nicht.
Dein Xaver.
Ein paar Tage allein?
Da können wir doch was anstellen.
Ich weiß auch schon was, du neugieriges kleines
Schweinchen.
Ich werde dir zeigen, wo man die vornehmen
Kavaliere auftut.
Das ist also das Kaffeehaus Oberlechner.
Hier verkehren allerlei reiche Freier.
Und das ist der Kellner Franz, mit dem
musst du gut stehen.
Setz dich dorthin.
Grüß dich, Josefine.
Servus.
Hast du jetzt wieder mal Zeit für einen
schlampernden Zeitsprung?
Diesmal bin ich nicht meinetwegen da, sondern wegen
meiner Cousine, der Vroni.
Sie ist neu in Wien und möchte auch
gerne in die feine Gesellschaft hineinschnuppern.
Scheint mir ein sauberes Mädel zu sein.
Ich werde mich gleich um sie kümmern.
Aber vorher muss ich der, der die Meinung
geigen.
Geil.
Sie rühren jetzt schon seit einer Stunde in
dem Kaffee rum.
Ja und?
Ist das verboten?
Ernst, Fräulein, wir sind ein Kaffeehaus und keine
Wärmehalle.
Was soll das?
Wem verdanken wir eigentlich ihre Anwesenheit?
Eine Freundin hat mir gesagt, dass man hier...
Männer abkochen kann.
Aber nur, wenn man den Franz die Sache
empfehlen lässt.
Der ist auf alle Fälle mit von der
Partie.
Kapiert, Herzerl.
Sie sind ein unsympathischer Flegel.
Na, Mauserl, wirst schon noch runtersteigen von deinem
Hurenroß, wirst schon sehen.
Ah, grüß Gott, Herr Hofrath.
Hier, die Fräulein, Sie haben eine ganz frische
reingekriegt.
Die ist bestimmt das Richtige für Herrn Hofrath.
Tüchtig, Franz.
Auf sie kann man sich verlassen.
Dankeschön.
Darf ich bitten, Fräulein?
Und wenn's vorbei ist, kommst du wieder heim,
ja?
Gut, Josephine.
Danke, Franzl.
Gern geschehen.
Baba.
Noch ein Bier daher.
Die hätte mir auch gefallen.
Du, da ist ein neues Gesicht.
Sieht aus, als könnte man Spaß mit dir
haben.
Ja, meine Herren, bei dir liegt's richtig.
Die ist sozusagen ein Spitzlein.
Als dann, wenn's dem Fräulein gefällig ist.
Und wo?
In einem Hotelkreis drüber.
Für den Kaffee.
Aber, Herzerl, das wär doch nicht notwendig gewesen.
Viel Vergnügen wünsche ich.
Verzeihung, Herr von Stürmer.
Christian.
Danke, Franz.
Und, Herzerl, vergiss nicht aufs Wiederkommen.
Na warte, Luder.
Ich glaub, das Zimmer kann ich Ihnen geben.
Ah, schon offen.
Oh.
Was stören Sie denn?
Scheint noch besetzt zu sein.
Und ich brauch noch eine Schüssel mit Schlagobers,
aber rasch.
Ja, ja.
Hören Sie, wir möchten aber nicht, dass da
bei uns einer reinplatzt, verstanden?
Man kann nicht immer wissen, in welchem Zimmer
die Herrschaften schon fertig sind und wo sie
nicht fertig sind.
Ach.
Du hast doch gesagt, dass dir vom Schlecken
die Nudel steif wird.
Ja, dass dir sogar einer abgeht.
Ich merk aber nichts davon.
Der Schlagobers reicht nicht.
Du wirst eher speimals, dass dir der Saft
rausspritzt.
Halt deine vorlaute Goschen.
Was versteht Sie ein unerfahrenes Ding davon?
Ich bin ein Feinschmecker der Liebe, merkt ihr
das?
Vielleicht hilft's, wenn du mir auch was zum
Schlecken gibst.
Aber bauch deinen Zipfel vorher ein.
Ach.
Los der scharfe Sau, stößt dir jetzt die
Finger in die Fotze.
Ach.
Ich hab's gleich gewusst, sie versteht es einem,
den Schwanz zum Glühen zu bringen.
Spritzen meinst du?
Das hat keine Ahnung.
Lutsch uns jetzt erst, ja?
Komm, mein Püppchen.
Ja, so war's recht.
Und jetzt setz' ich drauf, los, hau mich.
Und was hat der Freund vor?
Ich sag's nicht, kleiner Arschloch, kommt keiner rein.
Ach, was nichts, Arschloch.
Wir haben da andere Methode.
So, nun lass den Pimmel mal aus, ich
möchte ein Loch auch mal begrüßen.
Der gewünschte Schlag, Oberstgneder.
Na, endlich.
Ob das nun gerade gesund ist?
Ich verbiete mir Ihren Kommentar.
So, Freund, jetzt lass mich mal wieder rein,
weißt du.
Wir bringen das so zu Ende, wie wir's
gewöhnt sind.
Fein, Bertil, und jetzt kommt die zweite Lade.
Ja, jetzt komme ich.
Oh, reiß den Arsch auseinander.
Du hast recht, mir kommt's ja schon.
Oh, oh, oh, oh.
Marl, das war großartig.
Werd' dich nicht so schnell vergessen.
Ich dich auch nicht.
Jedes Mal, wenn ich meinen Schlag, Oberst, auf
den Kaffee hau, werd' ich an dich denken.
Na nun, was ist denn das?
Mein Pet-Schaft ist weg.
Mein goldenes Pet-Schaft, das ihr am Urkettel
gegangen hat.
Ach, vielleicht ist es dir runtergefallen.
Ne, das kann's sein.
Nichts, rein gar nichts.
Es ist ärgerlich.
Es war ein kostbares Stück.
Was schaut's?
Meint ihr etwa, ich hab's genommen?
Wer behauptet denn sowas?
Nein, wir vertrauen dir schon.
Nein, nein, ihr verdächtigt mich.
Und das mag ich uns verraten nicht.
Ich hab doch gesagt, dass wir dir vertrauen.
Hier.
Na, hat das werte Fräulein den Herren alles
gezeigt, was sie sehen wollten?
Was bekommen sie denn für die Vermittlung?
Fünf Kronen sind gewiss genug.
Bei zwei Freier zehn.
Lass einmal sehen.
Ah, da, schau her.
Was ist das?
Das goldene Bettschaft vom Herrn von Stürmer.
Hast du wohl aus Versehen mitgehen lassen?
Ich versteh das nicht.
Wie kommt das in meine Tasche?
Vielleicht haben sie immer das hineinpraktiziert.
Kinderl, wie kann man nur so dreist lehren?
Beischlaftippstall nennt man sowas.
Ich hab's nur genommen, ich schwör's.
Gehen wir zur Polizei.
Mal schauen, wem die mehr glauben.
Einen ehrlichen Kölner oder einer Hur.
Mein Gott, bitte nicht zur Polizei.
Mein Gott, was mach ich bloß?
Ich könnte dem Fräulein vielleicht aus der Gämme
helfen.
Ich könnte das Wertstück dem Herrn von Stürmer
zurückgeben und ihm sagen, ich hätt's auf dem
Fußboden gefunden.
Aber dann müsste das Fräulein sehr lieb zu
dem guten Franz sein und den hochmütigen Stolz
ablegen.
Ich erwarte das Fräulein drüben in der Küche.
Was wollen Sie denn?
Ich warte auf den Franz.
Ah, Sie sind wohl die, der sich zurechtfallen
will.
Das macht immer dort auf dem Stuhl.
Sie ist da.
So, also dann wollen wir mal.
Los, seht ihr aus.
Was, hier vor der Küche?
Das ist nichts Neues für dich.
Also beeide, ich hab nicht viel Zeit.
Der Konditor lässt mich stellen.
Psst.
Die ist schon da.
Die ist aber fest diesmal.
Mach's halt auseinander, deine Intimität.
Na, wird's bald?
Los, ich will was sehen erst.
Was?
Los, und jetzt bringen wir den Schwanz hoch.
Ja.
Ja.
Brav.
Und jetzt schieben wir rein, du Fleetschalo.
Ja, da, ja, komm.
Katharina, Bärbel, was sagt ihr zu meiner neuen
Attraktion?
Kommt nur her.
Was?
Lass dir das eine Lehre sein.
Wirst sehen, der Franz ist gar nicht so
übel.
Ich kann dir viele reiche Kavaliere verschauen.
Ich kann dir viele reiche Kavaliere verschauen.
Vroni, wo bleibst du denn?
Ich bin schon da.
Du hast wirklich alles, um die Männer verrückt
zu machen.
Dreh dich mal.
Besonders auf deinen Hintern werden die Männer fliegen.
Schau mir mal, wie dir ein Mieter steht.
Da kriegt man ja keine Luft mehr.
Alles Gewohnheit, aber du hast recht.
Am schönsten ist das Mieter, wenn man's ablegen
darf.
Magst dich im Spiegel sehen?
Oh ja.
Ich geh mich gar nicht mehr.
Jetzt schaust du aus.
Es wird noch so weit kommen, dass man
dich mit mir verwechselt.
Josefin, du machst dich lustig über mich.
Bleib da, ich seh nach.
Josefin.
Genauso hab ich's mir vorgestellt, die Geliebte von
meinem Onkel.
Nicht doch.
Aber Josefin, halt.
Ich bin der Ferdel Lechner, der Neffe von
deinem Xaver.
Ja.
Aber Josefin, sei doch nicht so ablehnend zu
dem jungen Mann, wo er doch zur Familie
von deinem Freund gehört.
Hat wirklich einen superben Geschmack, der gute Xaver.
Meinst du nicht, du könntest mir auch eine
Kostprobe geben von dem, womit du den Alten
so scharf gemacht hast, hm?
Nein.
Sag.
Seine Kleinlich, wo's doch in der Familie bleibt.
Na, bitteschön.
Junger Herr, dann wollen wir's angehen.
So ein knuspriges Geschenk.
Da schwillt mir ja gleich der Liebesknochen.
Fühle mal.
Oh, das ist aber gut.
Sie haben übel mit dem Ausziehen.
Dankeschön.
Der Neffe fällt nicht weit vom Onkel.
Josefina, du hast meine Stange verhext.
Jetzt werde ich sie dir in deinen Liebesknochen
drücken.
Köstlich.
Mein Onkel ist so ein Glückspilz.
Ich kann mich kaum noch erinnern, dass ich
jemals mit seinem Onkel gebuddert hätte.
Ja, wenn so ein junger Bub zustößt, das
ist halt was anderes als bei so einem
Alten.
Oh ja, du hast recht, Josefina.
Ich bin doch die Frau, nicht deine Cousine.
Es ist schrecklich.
Immer wenn's Gevögel krönt, erkennt's die Umwelt nimmer.
Voni, wenn's mehr Pfötzle in Ihnen halten, könnte
ich's zusätzlich schlecken.
Wär gar nicht übel.
Onkel!
Saber!
Herr Lechner!
Das sind also die Überraschungen, wenn man so
früh zurückkommt.
Josefina, ich sollte dich verprügeln.
Aber das ist doch die Josefina.
Ach, Schmarren, das ist doch die Cousine vom
Land.
Ach, wolltest du während meiner Abwesenheit meine Geliebte
ausprobieren?
Bedauere, du hast die falsche gefögelt.
Ach, so ein Scheiß.
Aber das war bestimmt nur ein Zufall.
Du bist auch nicht besser als die anderen
Huren.
Ach, aber das mit deinen ganzen Freundinnen beim
heurigen Durchvögel, dagegen heißt nix.
Richtig.
Weiß nicht hinter meinen Rücken Geschichte.
Weißt was?
Du schaust in Zukunft, wie du ohne mich
zurechtkommst.
Gehst bitte nicht auf wegen so einer Lappalie.
Du brauchst nicht traurig sein, Voni.
Weißt du, wir sind auf den Xaver Lechner
nicht angewiesen.
Tja, lieber Baron, auf welche meiner Damen wird
wohl diesmal ihre Gunst fallen?
Guten Abend, Kinder.
Guten Abend, Pepo ist auch einmal wieder da.
Hast recht, Steffi, es war österzeit.
Oh, da sehe ich ein neues Gesicht.
Charmant, charmant.
Na, hören Sie auf an Pepo, die Ilona
ist schon seit zwei Monaten bei uns.
Sie dürfen eben nicht immer so lange wegbleiben,
Herr Baron.
Umso mehr freue ich mich über so eine
Überraschung.
Also, gehen wir mal ansehen.
Ah, Madame Yvonne, die Josefine ist wieder da.
Oh, Schmeckerl, herzlich willkommen.
Hast du mir arg gefällt in den letzten
Wochen.
Wenn Sie mich wollen, ich bin wieder frei
für Sie.
Ebenso froh wie meine Cousine.
Gehst du ein bisschen schüchtern, ja?
Kommt, Madame Yvonne.
Nimm sie zuerst in den Umlauf mit, da
kann sich die Kleine am schnellsten akklimatisieren.
Ja, Madame.
Ein herziges Pupperl.
Oh.
Na, pass doch auf.
Entschuldigung.
Wo sind wir hier?
Das nennt sich der Umlauf.
Warte, gleich wird hier ein Licht aufgehen.
Guck einmal durch.
Schüler Alfons, willst du wohl aufstehen, wenn deine
Lehrerin eintritt?
Verzeihung, gestrenges Fräulein.
Wohin guckt man denn da?
Das ist das Zimmer, wo die Mädchen die
Kunden bedienen.
Und der Gang hier, der geht ringsum.
Eine lustige Erfindung.
Damit macht Madame ein extra Geschäft.
Die Löcher werden an Männer vermietet, die sich
beim Zuschauen eine runterholen.
Oder einen runterholen lassen.
Ja, Madame versteht das Geschäft.
Willst du weiter durchgucken?
Freilich.
Es macht auch immer Spaß, wenn man nicht
selber pudern braucht, sondern nur zuschaut.
Schüler Alfons, ich hab dich zur Nachhilfe hierher
bestellt, weil dein Rechnen so miserabel ist.
Wie viel ist eins und eins?
Eins und eins ist drei.
Scheißkerl!
Du hast beim Antworten aufzustehen.
Eins und eins ist drei.
Falls du blöd jahnst.
Was machst du da in der Hosentasche?
Nichts, gestrenges Fräulein.
Raus mit der Hand.
Ja, ist denn das die Möglichkeit?
Oh, Fräulein.
Da ist ja ein richtiges Loch in der
Tasche.
Ja, Fräulein.
Und du hast nicht mal eine Unterhose an?
Spielst du etwa im Unterricht mit deinen Eiern,
du Ferkel?
Verzeihung, Fräulein.
Das ist ja eine unglaubliche Sauerei.
Schüler Alfons, du wirst mir jetzt zeigen, was
du immer so heimlich treibst.
Nein, das können Sie nicht von mir verlangen.
So?
Du weigerst dich, du Hadelung?
Willst du mir jetzt gehorchen?
Ja, gestrenges Fräulein.
Hose runter.
Und nun wickst du mir was vor, du
Sau.
Und weh, du spritzt nicht ordentlich was raus.
Dann zerschlag ich dir dein Gehänge.
Mit dem Rohrstock.
Oh, bitte nicht.
Setz dich und reib den verkommenen Schwein.
Wichs, geh wenigstens schneller.
Ich hab meine Zeit nicht gestohlen.
Das macht's gut, die Adele.
Jetzt kannst du wieder durchgucken.
Und ich plaudere derweil ein bisschen mit der
Madame Yvonne.
Zufrieden, Päpperschleim?
Unglaublich, dass die Madame immer wieder so perfekte
Knuspermaischen herbekommt.
Ja.
Was starrst du so auf mein Loch?
Möchtest wohl rein, du Hurensohn?
Komm ran mit deiner Stange.
Los, fick mich, du Bastard.
Ja.
Wag nicht, ihn reinzustecken.
Ich schlag dir die Spatzspitze ab.
Bitte nicht, geschränktes Fräulein.
Immer schön Abstand halten von deiner Lehrerin, Schüler
Alfons.
Oder meinst du wirklich, wir Lehrerinnen lassen uns
einfach von so einer Missgeburt vögeln?
Willst du mir endlich spritzen, Hurenbock?
Spritz mir auf die Fotze.
Wie das gestrenge Fräulein befiehlt.
Was gibt's deinem Mann?
Es ist gerade Pause.
Ach, schade.
Ich denke, es wird gleich wieder was geschehen.
Bist neu hier, stimmt's?
Ja, ich bin die Vroni.
Herzlich.
Bin zum Eingewöhnen da.
Dann gewöhn dich gleich mal an mich, magst?
So ein netter Herr.
Ich glaube, da tut sich wieder was.
Wer ist denn die rassige Person, die da
vor dem Bett kniet?
Oh, das ist ja die Josefin, meine Cousine.
Ja, die tät mir gefallen.
Soll ich dem Herrn ein bisschen Dummnudel rein?
Kannst es versuchen, aber es bringt nichts.
Nur wenige Mädels schaffen es noch, mich steif
zu machen.
So, Mädels, jetzt machen wir was ganz Ausgefallenes.
Macht's Platz, damit ich mich hinlegen kann.
Herzl, du bist sehr lieb, aber streng dich
nicht an.
Es ist nicht der Mühe wert.
Das kann ich nicht glauben.
Der Josefin soll dich schlägen.
Hm!
Josefin, jetzt steigst du drüber und lass dir
den Schwanz von deiner Freundin geben.
Wechseln!
Das macht mich am geilsten.
Und das Schwanz in zwei Löchern abwechselnd budert.
Wechseln!
Sie schaut direkt zu mir, deine Cousine.
Ihr merkt, die Nudel wächst?
Ja, ja, das macht mich heiß.
Achtung, Kinder!
Ach, Kinder, das war eine Nummer nach meinem
Geschmack.
Ich bin ein bisschen nervös.
Ja, ja, ja, ja,
ja.
Drinnen wird gespritzt, draußen wird gespritzt.
Das hat sich die Madame Yvonne raffiniert ausgedacht.
Ja, Herzl, und dass du es geschafft hast,
das ist phänomenal.
Und daran ist natürlich auch deine Cousine schuld,
weil sie mich so geil angeschaut hat.
Ihr müsst mich unbedingt besuchen.
Hier ist meine Adresse.
Verstanden.
Grüß Gott, die Damen.
Grüß Gott, der Herr von Grünbaum erwartet uns.
Ich weiß.
Grüß Gott.
Bitte.
Bitte.
Ich geh die Damen melden.
Und wenn's beliebt, hab ich momentan Platz zu
nehmen.
Danke.
Kinder, ihr habt eine Idee.
Wir verlangen kein Geld für den Besuch.
Bist du narrig?
Der Grünbaum ist ein Bankier, der hat bestimmt
Geld wie Heu.
Gerade deshalb.
Wir müssen ihn soweit bringen, dass er uns
ein Lokal einrichtet.
Du hast doch erzählt, dass dir ein Kaffeehaus
angeboten worden ist.
Ja, ja, das Künstlerparadies.
Der Besitzer ist gestorben und die Frau möchte
es gern loshaben.
Das soll der Grünbaum für uns kaufen, wenn
er will, dass wir weiterhin seinen Schweif betreuen.
Aufgepasst, da kommt er.
Herzlich willkommen, meine Damen, in meinem bescheidenen Haus.
Ich freue mich, dass ihr da seid.
Ich bin die Josefine, Herr von Grünbaum.
Weiß doch, weiß doch.
Ich erkenne Sie auch, wenn Sie diesmal angezogen
sind.
Ich hab auch noch die Steffi mitgebracht.
Oh.
Drei Madeln auf einmal, das ist bestimmt auch
für einen Kavalier wie den Herrn von Grünbaum
was Besonderes.
Das war sehr gescheit, Josefine.
Bitte, Poldi.
Wir trinken jetzt gleich Champagner als Begrüßungsschluck.
Also, meine Seele, so ein blitzsauberes Kleeblatt lässt
einem das Herz doch gleich höher hupfen.
Hoffentlich nicht nur das Herz, Herr von Grünbaum.
Das haben Sie sehr charmant gesagt, Frau Steffi,
darauf wollen wir trinken.
Und wie haben die Damen gedacht, dass wir
die Sache angehen?
Wir sind willenlose Werkzeuge in den Händen.
Und unter der Zunge.
Das Herr von Grünbaum.
Sagt ruhig Ignaz zu mir oder Iggy wie
alle meine Freunde.
Und jetzt zeigt mir, wie ihr mich am
schnellsten scharf macht.
Wir werden uns der Reihe nach vor dir
ausziehen und unsere Kleider bis zum Schlafzimmer, wo
ist es denn?
Dort oben im ersten Stock.
Also, bis dorthin verstreuen und du hast zu
tun, was wir dir anschaffen.
Verstanden?
Ja, ja, freilich.
Jetzt komm her, Iggy, und leck mich.
Ja, ja.
Ja, ja, ja.
Schleck mir den ganzen Schlitz aus.
Ja, meine Dame.
Gut, genug.
Bleib dort hoffen und guck der Vroni zu.
Du kriegst jetzt Zuhör und saugst ihre Schamlippen.
Steffi, jetzt bist du an der Reihe.
Leg dich übers Geländer.
Los, Iggy, leck ihr den Hintern.
Ich glaube, jetzt sind wir alle reif fürs
Bett.
Da entlang?
Ja, ja, ja.
Komm, Iggy, es ist Zeit, dass wir dich
jetzt zu Recht von Herzen verwöhnen.
Leg dich zwischen uns.
Mach Platz, Kinder.
Unser Freund verlangt danach, dass sich eine draufsetzt.
Oh, ja.
Oh, oh.
So gut habe ich es wohl noch nie
in meinem Leben gehabt.
Das war verdammt gut, dafür sollt ihr auch
ein mordsmäßig gutes Entgelt erhalten.
150 Kronen lasse ich mich das kosten.
Wir möchten heute gar kein Geld.
Nicht?
Nein, wir haben was anderes auf dem Herbst,
allerdings 2000 Kronen.
Ihr seid's wohl ein Arsch.
Was soll denn das sein?
Wir möchten, dass du uns ein Café rauskaufst.
In der Trumpfgasse wird gerade eins angeboten.
Da machen wir einen Treffpunkt für elegante Kavaliere
draus.
Das habt ihr euch fein ausgedacht, aber wo
bleibt mein Vorteil bei der Sache?
Wir beteiligen dich, sagen wir, mit 50 Prozent
am Geschäft und verlass dich drauf.
Es wird ein Geschäft werden.
Oh, gewiss, das kann ich mir sehr gut
vorstellen.
Und immer wenn du willst, kommen wir zum
Pudern her, so heiß es nur geht.
Und damit du siehst, wie ernst wir es
meinen, bringen wir jetzt deine Nudel wieder zum
Stehen und du darfst uns alle noch einmal
stoßen.
Was jetzt?
Gleich auf der Stelle soll ich noch einmal
vögeln?
Das schaffe ich nie.
Seit 20 Jahren ist das nicht mehr gegangen.
Und wenn wir es doch schaffen?
Dann, dann, dann bekommt ihr das Café raus.
Geht nicht so hart mit mir um, sonst
erlebe ich nicht einmal die Eröffnung.
Aber mein Herr, schickt sich das noch vor
die ersten Flaschen Shampoos?
Das wollen Sie denn bei der dritten oder
vierten machen?
Das wirst du schon spüren.
Die Rose, mein Herr.
Danke.
Ich hoffe, Sie haben die Stacheln entfernt.
Heiligt mich, Frau.
Oh, da kommt unsere Chefin.
Oh, da geht's ja schon recht hoch her.
Die da ist neu.
Maria.
Grüß Gott, Frau Chefin.
Grüß dich, Maria.
Da bist du endlich, Schatz.
Grüß dich, Niki.
Servus, Steffi.
Ich habe die schönste Nische für euch reserviert.
Danke, danke schön.
Eine fesche Person, die Frau Chefin.
Ich hoffe, der alte Steiger bei ihr hat
nichts dagegen, wenn wir auch einmal ein bisschen
hinlangen.
Nur Geduld.
Ich denke, er wird nicht lang bleiben.
Liebe Gäste, liebe Freunde.
Ich freue mich, dass ihr zur Eröffnung von
unserem Künstlerparadies so zahlreich erschienen seid.
Aber in diesem Paradies soll es nicht so
streng zugehen wie bei Adam und Eva.
Hier dürfen die Adams in die knackigen Äpfel
beißen, ohne dass sie gleich rausgeschmissen werden.
Und unsere Evas hier, die haben nicht wie
die Eva im Paradies ihr schönstes Fleckerl mit
einem Feigenblatt zugebickt.
Zeig's unseren Gästen, Maria.
Bravo!
So hoffe ich, dass hier immer eine Mordsstimmung
herrschen wird.
Meine Madln und ich sind jedenfalls keine Fadennoten.
Darauf könnt's Gift nehmen.
Ich möchte aber nicht, dass dich die Mannsbilder
antatschen und dass du sie gar in deinem
Paradies spazieren gehen lässt.
Was bist denn so grantig?
Wir wollen doch mit dem Lokaler ordentliches Geschäft
machen.
Darum sollen sich die anderen Weiber kümmern.
Du bist nur für mich da.
Aber schauen muss ich, ob alles gut läuft.
Das wirst du mir wohl erlauben.
Bin gleich wieder da.
Ist alles recht?
Ja, ja, danke schön.
Fühlen Sie sich wohl hier?
Ein bisschen Paradies noch.
Oder soll das eine Klosterwirtschaft werden?
Hör mal, der Iggy sitzt da, als hätte
man ihm Gift ins Glas geschüttet.
Stell dir vor, der spielt plötzlich den Eifersüchtigen.
Keiner soll mich anlangen.
Den müssen wir rausekeln.
Ich weiß schon, wer's macht.
Pass auf, du gehst zu dem Herrn da,
mit dem die Josefine gekommen ist.
Oh ja, das mach ich.
Grüß Gott, Herr von Grünbaum.
Die Frau Chefin hat für ein Weilchen in
der Küche zu tun.
Ich soll Ihnen eine Gesellschaft leisten.
So.
Sie haben hoffentlich nichts dagegen, wenn ich mich
zu Ihnen setze, oder doch?
Nein, nein, gewiss nicht.
Ach so, ein fescher Fremd.
Der tät mir auch gefallen.
Die Frau Chefin hat's gut.
Gefallen Ihnen meine Gespeislerl, Herr von Grünbaum?
Möchten Sie mal daran sitzen?
Nein, das geht nicht.
Die Josefine wird auch gleich zurückkommen.
Oh, die kommt nicht so schnell.
Und wir können Ihnen dann auch den Vorhang
zuziehen.
So, Herr von Grünbaum.
Wenn ich daran denke, dass der Herr von
Grünbaum meine Himmel gleich mit den Lippen berühren
wird, dann wird mir ganz heiß zum Mund.
Ja, da schau her!
Aber, Fina, mein Täubchen!
Ja, wie find ich denn das?
Mir Vorwürf machen, wenn mir einer antatscht.
Aber kaum, dass ich dem lumpen Kerl den
Rücken kehre, da verkraubt er sein Gebiss schon
in einem fremden Milchladen.
Josefine, schau, ich weiß selber nicht, wie die
es so schnell geschafft hat.
Los, wir gehen.
Du blamierst mich ja in meinem eigenen Lokal.
Mach das Hosentürl zu.
Ja.
So, Herr von Grünbaum.
Ha, ha, ha, ha, ha, ha!
Fina, komm halt noch mit rein auf einen
kleinen Versöhnungsschluck.
Danke schön.
Die Lust auf Gesellschaft ist mir für heut
vergangen.
Ich schlafe heute in meiner Wohnung.
Hm, aber morgen darf ich dich wieder abholen,
nicht wahr, mein Herrzer?
Vielleicht, vielleicht könnte mich ein schönes Geschenk besänftigen.
Ich werde mir was ausdenken.
Als dein Schlafgut.
Servus, mein Schatz.
Servus.
Zurück zur Trumpfgasse.
Bravo!
Endlich ist's wie in der Bar, die Frau
Göttingen.
War mir nicht einfach, den Leuten loszuwerden.
Das kannst du glauben.
Wofür ich kannst jetzt da bleiben?
Und damit wirklich niemand mehr unsere lustige Runde
stört, schließt die Steffi die Tür ab, und
wir erklären uns der geschlossenen Gesellschaft.
Jawohl, Spätschlundis!
Kann uns auch die Südenpolizeinnehmer überraschen.
Wieso, was hast du denn vor, du unmoralisches
Würschel?
Ich denke, uns wird noch was Fesches einfallen.
Aber zuvor möchte ich was Selbstgedichtliches vortragen.
Mach's gut auf, Freunde.
Gäb's nicht die Wirtin Josefin, wie traurig wär's
in unserem Wien.
Wir alle hier verdanken ihr dies fesche Paradies
allier.
Ich seh die Männer froh und munter, und
keinem hängt mehr etwas runter.
Und auch die Damen zeigen brav, wie sie
gebaut sind, und wie straff.
Jedoch in einem Paradies die Freude erst dann
am größten ist, wenn das, was uns mit
Jugend einigt, sich ohne Umständ' rasch vereint.
Oh, oh, oh.
So sei's im Künstlerparadiese nicht anders, als im
Wald und Wiese.
Das Pfötzchen mit dem Schweifpär Du, die Wirtin
lacht vergnügt dazu, weil sie, das Fräulein Nimmersatt,
ja selbst schon einen drinnen hat.
Aber liebe Freunde, nun genug der Verse.
Lasst euch nimmer stören in eurem Vergnügen.
Denkt immer an die alte Weisheit, solange man
noch vögeln kann, lebt man.
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