All language subtitles for Mädchen Mädchen 2 - Loft oder Liebe ___

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Original subtitles

Hier, 3 Zimmer. - 1.000 Euro?

Und die da? - Auch zu teuer!

Die Freundin meines Vaters hat mein Zimmer und gibt Rebirthing-Seminare.

Jedenfalls dachte ich, es ist besser, wenn Lukas, so heißt mein Freund,

wenn Lukas und ich... wenn wir uns erst mal räumlich trennen.

Für meine Mutter war's 'n Image-Problem, dass ich noch zu Hause wohne.

Und dann bin ich ausgezogen.

Auf jeden Fall zieh ich jetzt mit meinen 2 besten Freundinnen zusammen.

Wir sind alle Nichtraucher und leise. Was haben Sie denn da so,

an 3-Zimmer-Wohnungen... 500 Euro? - Was hätten Sie denn gerne?

Altbau, Parkett, Stuck? - Och, Altbau ist schon schön.

Parkett besser als Teppich. Stuck ist natürlich toll.

Wieso? Was haben Sie denn da? - Nichts.

Hier bitte. - Danke.

Und wie lange dauert es dann, bis einem eine Wohnung zugeteilt wird?

Ja, also im Moment haben wir Wartezeiten von 2 bis 3 Jahren.

Also, meine Freundinnen und ich, wir suchen für gleich eine Wohnung.

Am besten morgen... - Wir suchen eine Wohnung mit 3 Zimmern.

Und wenn Ihnen 2.000 Wohnungen gehören, dann würde es doch gar nicht auffallen,

wenn eine... ein bisschen billiger... - Die Wohnungen gehören nicht mir,

sondern meinem Chef. - Sicher, sicher...

Gut, dann... - Sie studieren doch Psychologie, oder?

Ja. - Er hat einen Sohn, der das studiert.

Vielleicht können Sie ja den mal fragen? - Ach, wirklich.

Spröde Schöne, sei mir nicht böse, wenn ich die ...se, die störende, löse...

Logopädie. Ich studiere Sprachheilkunde. - An dem Tisch können Sie nur sitzen,

wenn Sie auch was trinken. - Ein Glas Leitungswasser bitte. 0,5?

Er heißt Sebastian Bernstein. - Ja?

Jetzt muss ich ihn nur kennen lernen. - Und der gibt uns dann 'ne Wohnung?

Ja! Und heiratet mich gleich noch.

Einmal Frauenfitness gratis? Wenn du das hier auseinander bekommst,

hast du 'n Gutschein. Fitness gratis? - Nee, danke.

Oder doch. - Ja, ich auch.

Hey! - Hi. Und?

Alles zu teuer. - Also, ich bin jetzt an der Quelle.

Es kann etwas dauern, aber der Sohn von dem Typen mit den 2.000 Wohnungen,

der studiert bei mir... Hallo?

Ja, die ist hier. Einen Moment. Lukas.

Hallo. Ist was passiert?

Ja, dann komm ich noch mal nach Hause.

Ja, ich glaub, ich hab noch 100 Euro auf der Bank. Ok, bis dann. Ciao.

Braucht er wieder Geld? Ja... klar.

(Sylvie) Und, geschafft? Super. Und du?

Toll. Hier, das ist für euch. - Danke.

Danke.

Und hier wohnen echt 800 Studenten? - Aber sicher nicht alle im 6. Stock!

Vielleicht stellen wir die ganzen Kisten einfach aufs Bett und legen die Matratze

auf den Boden? Sonst komm ich nicht mehr an 'n Schrank.

Ja, ok. Ist das echt ok, wenn wir hier ein paar Nächte pennen?

Ja, sicher. Ich mein, wenn ihr nichts anderes habt.

'allo, Flin. - Hallo.

Kannst du mir mit die Computer helfen? - Ja, klar. Gleich. Das ist Beatrice.

Wir teilen uns ein Bad. Beatrice, das ist Inken und das ist Lucy.

Hi! Das H wird an der Glotis gebildet. Falls ihr Franzosen so was habt.

Bittö? - Bitte. Das E ist im Deutschen kein ....

Sondern ein E! - Ok. Conasse.

Keine Ursache.

Wie sieht denn das hier aus? Du sagtest doch, du willst aufräumen.

Das Thema hatten wir schon tausendmal. - Oh! Das kann doch nicht wahr sein!

Ich kann doch nicht nach Hause kommen und dann sieht's hier immer Scheiße aus!

Hi. - Hi.

Also, ich hab jetzt echt gar nichts mehr auf der Bank.

Ich muss in die Uni. Ich hab doch heute meinen ersten Patienten.

Echt? Ich weiß noch, wie ich meinen ersten Song im Studio aufgenommen hab.

Das erste Mal ist echt immer was Besonderes, weißt du?

Räumst du noch auf? - Klar.

Ich hab's die letzten 80 Mal gemacht. - Ja!

Wir fahren schnell und gleichmäßig auf ebener Strecke.

Die Sonne scheint, der Wind weht euch durch die Haare...

Entschuldigö. 'allo. - Hallo!

So, jetzt fahren wir den Berg hoch. Wer nicht mehr kann, darf umschalten.

Alles noch 'eil? - Ja, alles noch heil.

Und los!

'ans h-hüpft über 'ohe 'ochhäuser. - Das sind 5 H's.

Nein, ich kann nicht essen so viel Süßigkeiten.

Gleich noch mal. - 'ans h-hüpft über 'ohe 'ochhäuser.

Noch 50 m! Zielgerade.

Sprint! Und aus!

Das Mitbringen von privaten Getränken ist verboten.

Hey. Hallo.

So, das piekst jetzt kurz... - Ich lass mich nicht spritzen.

Ohne Betäubung kann ich nichts machen. - Ich lass mich aber nicht spritzen.

Wie alt sind Sie überhaupt? - 21.

Ach was, Sie sind höchstens 17. Ich will einen richtigen Doktor!

Hallo, ich bin Johan Roederer. Ich bin für neue Studenten zuständig.

Hallo. Lena. Er hält mich für 17 und will sich nicht...

von mir behandeln lassen. Außerdem will er keine Betäubung.

Grüß Gott, ich bin Doktor Roederer. Ja, also wenn Sie nicht wollen,

machen wir es natürlich ohne Betäubung. Lena, nimmst du bitte den Sauger?

Schön weit auf.

Welcher ist es denn? - Die 2-6.

Doch lieber betäuben?

Kommst du auf die Zahnmediziner-Party? - Ich?

Ja, wo ist die denn? - Na, hier.

Nicht ganz legal. Ist nur was für Insider. Kommst du?

Wir lernten uns beim Studium kennen, als meine Frau gerade ihren...

ersten Patienten behandelt hat. Also, von jetzt an...

behandeln wir alle Patienten zusammen...

Kommst du?

Ja. Ja, vielleicht komm ich. - Schön. Ich freu mich.

Mist, wo ist denn der Becher? Scheiße! Oh, Manno!

Oh Gott! Entschuldigung. Tut mir Leid. - Geht schon. Ist nichts passiert.

Du bist genauso in mich reingerannt, wie ich in dich. Ich kann nichts dafür,

wenn du in mich reinrennst. Denk nicht, dass ich dir ein neues Hemd zahle.

Du brauchst mir das nicht zahlen. - Ja, dann... musst du mir...

auch keinen neuen Kaffee zahlen. - Danke, das ist nett.

Kannst du mir zufällig 'n Euro leihen? - Hier.

Cool, danke. Welches Semester bist du? - Achtes...

Echt? Kennst du jemanden, der Sebastian Bernstein heißt?

Warum? Suchst du 'ne Wohnung? - Ja...

Ich hörte, er wird von allen angegraben, die grad 'ne Wohnung brauchen.

Kennst du ihn, oder nicht? - Ich kenn ihn nicht.

Schade. - Welches Semester bist du denn?

Viertes. Kennst du vielleicht jemanden, der ihn kennen könnte?

Nö. Hast du Lust 'n Kaffee zu trinken? - Ich trink gerade Kaffee.

Ja. - Trotzdem danke.

Ok, ich hab gelogen! Ich kenn ihn doch! Wir gehen heute Abend zusammen ins Kino.

Wirklich? - Lust mitzukommen?

Ok, ich geb dir meine Nummer. Halt mal.

Gut, dann rufen wir uns zusammen... wegen heute Abend...

Ja, schön. - Schön. Bis dann.

Bis dann.

2.000 Wohnungen. Such dir eine aus. - Aber das kann ich doch nicht annehmen.

Oder vielleicht doch?

Hopp, tief!

Hopp, hopp!

Abtauchen! Hopp...

Tut mir so Leid.

Meine Linse! Meine Kontaktlinse! Meine Kontaktlinse muss hier sein!

Halt! Nicht bewegen! Meine Linse liegt hier irgendwo! Halt!

Hi.

Hallo? Ja genau. Ich war heute Morgen bei Ihnen.

Nein, wo? 480 Euro!

Toll! Dann kommen wir gleich vorbei. Ich ruf nur meine Freundinnen an.

Danke!

Lucy. - “Tussi!“

Oh, Lucy! - “Rudi!“

Hey, Lucy, ich bin's! Der Hammer! Der Makler von heut Morgen...

hat 'n Schnäppchen für uns. Ja, wir müssen nur gleich vorbeikommen.

und es anschauen. Ich hab meine Linsen verloren, muss erst nach Hause vorbei...

und meine Brille holen. Tschüss!

Ruhig. Ganz ruhig... Die Wehen haben jetzt eingesetzt.

Aber, wir sind noch im Mutterleib... - 'tschuldigung.

Psst! - Ich brauch schnell meine alte Brille.

Herr Schwiekowski, so wird das 'ne Steißgeburt!

Sie liegen mit dem Arsch verkehrt rum, so wird das nichts.

Drehen, drehen... - 'tschuldigung.

Lass einfach alles liegen, ja! - Ich brauch aber meine alte Brille.

Ich seh nichts!

Weiter atmen. Schön weiter atmen. Wir freuen uns auf den Geburtskanal.

Du egoistische kleine Missgeburt!

Inken! Hallo! - Ich hab nur meine Brille geholt.

Ich hab eine meiner Linsen verloren. - Die Brille sieht wirklich nett aus.

Papa! Die Brille hab ich mir ausgesucht, da war ich 12, da fand ich sie kindisch.

Kannst du mir nicht etwa Geld geben? Ich kann doch nicht mit dieser

blöden Brille rumlaufen. - Sicher.

Sag's aber nicht Christin. - Bist 'n Schatz! Oh...

Und, wie läuft's bei der Wohnungssuche? - Die Wohnung! Ich muss los!

Ich guck mir gleich was an. Schnäppchen!

(Musik)

Der Keller ist trockengelegt und hier wird im Herbst ein Aufzug eingebaut.

(Paul) Ist das garantiert? (Erwin) Ja, selbstverständlich.

Ich bin gleich da. Gehen sie ruhig vor.

Hallo. - Hallo.

Interessieren Sie sich auch hier für? - Natürlich! Bei dem Preis!

So günstig ist sie auch wieder nicht. - Also billiger werden Sie hier

in München nichts kriegen. Ich mein, die Küche, die Größe.

Die Wohnung ist super für den Preis! - Ja, sicher.

Was machen Sie beruflich? - Ich? Ich bin Logopädiestudentin.

Und Ihr Mann? - Ich hab grad keinen Mann.

Dann haben Sie wohl reiche Eltern? - Nein, mein Vater ist Lehrer

und seine Freundin gibt Rebirthing- Kurse. Hatten Sie eine schwere Geburt?

Eigentlich nicht. Ich war in einer Stunde auf der Welt.

Nein! Ich auch!

Inken? Inken, da bist du. Du, unsere Wohnung ist nebenan.

Ach so. Auch so schön wie die hier?

Nicht ganz.

Vielleicht sind wir ja bald Nachbarn. - Alles ok?

Nichts passiert. - Komm jetzt.

Ja, die Wohnung ist für 3 Monate frei. Möbliert.

Danach kommt hier der Lift rein. Normalerweise vermieten wir so was

gar nicht. Es ist ein echtes Schnäppchen.

Und nachdem Sie heute morgen so dringlich klangen, dachte ich,

ich mach 'ne kleine Freude.

Hey, hey! 'n begehbarer Kleiderschrank! Na, das ist doch mal was!

Das ist das dritte Zimmer. 3 Zimmer für 480 Euro!

Die Wohnung ist ein Wunder.

Wissen Sie, was mich wundert? - Ich find die Wohnung eigentlich gut.

Ich denke auch, wir sollten die nehmen. - Gut! Dann unterschreiben Sie morgen

den Mietvertrag, ich muss noch nach nebenan.

Das ist ja 'ne echt hässliche Wohnung. - Wenn wir über die Provision reden,

dann seh ich da eigentlich kein Problem. - Und dein Fahrrad?

Das hol ich später.

Oh, der ist so süß! Der wohnt nebenan. - 'n Porschefahrer?

Also, ich mag ja Porsche. - In das Zimmer krieg ich kein Bett.

Wenn ich mit Bernstein ins Kino gehe... - Dann wohnen wir im Palast

und alles für umsonst. - Ich renn doch nicht Typen hinterher,

nur weil sie Kohle haben. - Du wohnst lieber im Kleiderschrank!

Lucy, Lena! - Mann, du Idiot!

Immerhin hab ich Sex. Wann hast du das letzte Mal mit Lukas geschlafen?

Das geht dich überhaupt nichts an! - Ist bestimmt schon 'ne Weile her?

Ich hatte seit 6 Monaten keinen Sex. - Du hast keine Ahnung von Liebe!

Ist doch so! - Weißt du was ich glaube?

Du bist mittlerweile schon Lukas Mama. Mit seiner Mutter vögelt man nicht.

Mit der zieh ich nie zusammen! - Lena!

Es ist doch aber so. - Ihr könnt mich doch beide mal!

Parken Sie aus, oder ein? - Sobald ich weiß, was ich mache,

lasse ich Sie es als Ersten wissen, ja? Penner!

Ich weiß nicht, wo der bleibt. Ich glaub, der kommt nicht mehr.

Quatsch! Sucht bestimmt noch 'n Parkplatz.

Da ist er ja. Nee, ist er doch nicht.

Na ja, wir, wir können seine Karte auch an der Kasse hinterlegen.

Ich bleib noch hier. - Dann bleib ich auch noch da.

(Musik)

Gehst du schon? - Nö, wieso? Bin grad erst gekommen.

Danke. - Willst du vielleicht 'n Tee?

Ja, bitte. - Ok. Bin gleich wieder da.

Ist Flin nicht 'ier? - Oh. Nein.

Oder siehst du ihn hier irgendwo? - Kannst du fragen, ob er bei mir kommt?

Ich weiß nicht, ob er heute noch bei dir kommt.

Sag ihm, ich hab eine kleine Problem. - Ja, das kann ich mir denken.

War ein schöner Abend. Danke fürs Heimfahren.

Hab ich gern gemacht. Musst du im nächsten Semester viele Instrumente

für die Uni kaufen? - Erinnre mich nicht daran.

Ich hab ziemlich viele Sachen, die sind noch wie neu.

Vielleicht willst du die haben? Du bist wunderschön.

Ich glaub, ich hab ein bisschen viel getrunken heute.

Soll ich dich reinbringen? - Nein, danke. Das geht schon.

Ich ruf dich an.

Was machst du morgen? - Ich? Viel...

Und übermorgen? - Noch mehr.

Ich sollte dir Bernstein vorstellen. - Ach, so wie heute Abend, ja?

Keine Ahnung, wo er heute Abend war. Wie gesagt, er findet Frauen zum Kotzen,

die ihn angraben, wegen 'ner Wohnung. - Das würd ich ihm auch so nicht sagen.

Ach, wie denn dann? - Wie Mädchen das eben so machen.

Mit Charme. - Du hast Charme?

Hab ich bisher aber nicht so bemerkt. - Fängst du jetzt an,

mich zu analysieren, oder was? - Nee, du bist leicht zu durchschauen.

Ich? Ich bin leicht zu durchschauen? Nee, du bist leicht zu durchschauen.

Was sollte das Theater heute Abend? Ich wette mit dir,

dass du Sebastian gar nicht kennst. - Die Wette hast du

leider schon verloren. Er ist einer meiner besten Freunde.

Ja, klar. Und beim nächsten Mal ist er dann vielleicht dein Bruder?

Also dann. Schönen Abend noch. - Man sieht sich.

Das glaub ich nicht.

Die Aufnahmen hast du gemacht? Die sind so schön.

Nimmst du mich mal mit? - Sicher.

(Klopfen)

Hey, Inken. Hallo, Flin. Stör ich gerade?

Nee, Quatsch. - Überhaupt nicht.

Und wie geht's so? - Ganz gut. Willst du was trinken?

Ja. Einen Tee vielleicht.

Mit mir und Lukas ist Schluss.

Hast du jemanden kennen gelernt? - Nein!

Doch, hab ich.

Hey. Wo kommst du denn her? - Ich war gerade im Kino.

Wie war's? Guter Film? - Der Film war eigentlich langweilig.

Lena ist übrigens auch da.

(Musik)

Oh, Entschuldigung. - Kein Problem.

Ist total lieb, dass wir hier schlafen können.

Keine Ursache.

(Kotzgeräusch)

Was ist denn das? - Das ist Beatrice,

mit der ich das Bad teile. Die frisst immer den ganzen Kühlschrank leer

und übergibt sich dann gleich wieder. - Hm, sexy.

Stehst du auf sie? - Nicht, wenn sie kotzt.

(Musik)

Kannst du nicht schlafen?

(Musik)

So, bitte.

Ja, dann müssen Sie nur noch 3 Monatsmieten Kaution zahlen.

3 Mieten Kaution, für 3 Monate wohnen? - Das ist normal.

Ich hab aber kein Geld. - Ich auch nicht.

Kein Thema. Wir schaffen das.

So 'n Scheiß Wetter! - Wollen Sie 'ne Wurst?

Hätten Sie vielleicht Lust... - Schönen guten Tag...

Danke, Omi, dass du mitmachst. Wir finden einfach niemanden.

Ist doch kein Problem. - Schreib in die Sprechblasen hinein,

was die übers Produkt erzählen könnten. - Aber da steht doch gar nichts drin.

Ja, du sollst ja auch was reinschreiben. - Was soll ich denn da reinschreiben?

Das ist der Test, Oma! - Von 'nem Test hast mir nix gesagt.

Da steht doch gar nix drin! - Im Jackpot sind unglaubliche 500 Euro.

Jedes Mal, wenn das Wort Majestät fällt, wird ein Schnaps getrunken.

Wer es drei Mal versäumt, den Schnaps zu trinken, scheidet aus. Ok?

Und los geht's!

“Sie haben also erstens um eine Audienz bei Ihrer Majestät anzusuchen.

Zweitens haben Sie zu warten, bis ihnen Ihre Majestät

die Audienz gewährt...“

Hier.

Entschuldigung, ganz kurz...

“Majestät, ich bitte untertänigst um Verzeihung, wenn ich es wage,

Eure Majestät anzusprechen. - Ja, was ist denn geschehen?

Majestät, ein Verlassen des Festes würde einen Bruch der neuen...“

'ne Wurst?

Hallo. Ein Flyer für dich?

Entschuldige? Was kostet denn die? - Ich glaub, die verkauf ich gar nicht.

Und was kostet der? - Den verkauf ich auch nicht.

Und wieso bist du dann auf 'm Flohmarkt?

Inken, geht's?

“Das spürt man, Majestät. Und die Ungarn, die Eure Majestät

noch gar nicht kennen, die von Eurer Majestät nur das wissen,

was ich in den ungarischen Zeitungen geschrieben habe,

verehren Euer Majestät, mehr noch, sie lieben Euer Majestät.

Weil sie wissen, dass Majestät ihr guter Engel sind.

Ihre Majestät...“

Habt ihr was verdient? - 10 Euro.

Ich hab noch etwas draufgelegt. - Ja, und jetzt? Mein Auto?

Kommt nicht in die Tüte.

Ok. Wo ist die nächste U-Bahn? - Würstchen!

Wurst, mal probieren? - Lecker.

Tut mir Leid, ich muss ganz kurz weg.

Was ist denn mit der los? - Keine Ahnung.

Mann!

Hallo! Wusste doch, dass du das bist. Was machst du denn hier?

Ach, ich war gerade einkaufen. - Einkaufen?

Ach, übrigens, du hast mir ja nicht geglaubt, aber...

da vorne bei der Litfasssäule, das ist mein Freund Sebastian Bernstein.

Was? - Der Mann mit den 2.000 Wohnungen.

Würstchen? - Nee, danke.

Das ist er? - Kostet nix.

Nee, danke. Ich will keine Wurst. - Ja. Komm, ich stell euch kurz vor.

Nee. Jetzt? - Ja, sicher.

Lieber nicht. - Lucy, Mensch! Was machst du denn da?

Pack die Wurst zusammen. Mach Feierabend!

Gut, ich kann ja auch eine Verabredung nur zwischen euch beiden organisieren.

Echt? - Sicher.

Würstchen?

Ja, genau, bereiten Sie das für morgen vor. ja, 10 Uhr.

Ich kann nicht mehr!

Ja!

Nein, Sie stören nicht. Der Umzug läuft wie von allein. Sieht sehr gut aus.

Stellt doch eure Kiste hier mit drauf. Nein, nicht Sie.

Die Frau Meier-Felden hat heut schon zwei Mal angerufen. Ja.

Ich... Ich werd mich persönlich darum kümmern, ja.

Ich hol Sie morgen vom Flughafen ab. Ja, wunderbar. Ok.

Nein, ist sehr gut, das Viertel.

(Telefon)

Hallo? Hallo!

Alles ok? - Alles bestens.

Klebebandknoten. Ich steh auf so was.

Wir brauchen Spülmittel und Klopapier. - Ich hab mein ganzes restliches Geld

für meine neuen Linsen ausgegeben. - Ich hab auch nichts mehr.

Und wir haben nichts zu essen im Haus.

Wir können die Slip-Einlagen verkaufen. - Nee, die behalten wir.

(Klingel)

Hallo. - Hallo. Hier für euch. Für den Umzug.

Danke. Das ist Johan Roederer.

Inken, hallo. Schon viel von dir gehört. - Oh, danke. Ehrt mich.

Hallo. Komm, ich stell den mal in den Kühlschrank.

Hättest du Lust morgen mit unserem Boot auf dem Starnberger See rumzufahren?

Ja, klar. Wieso nicht? - Dann hol ich dich morgen früh ab, ja?

Ich muss wieder los. Tut mir Leid. Mein Forschungsprojekt stresst echt.

Wir sehen uns dann morgen, ja? - Ok.

Ich freu mich. Ciao. - Tschüss!

Tschüss.

Roederer? Der heißt wirklich Roederer?

Wie der Roederer-Champagner? Lena, weißt du was das bedeutet?

Ich kenn ihn ja noch gar nicht richtig. Ich glaub nicht, dass er so reich ist.

Der scheißt Geld, das seh ich! Ich find, er macht einen sehr netten Eindruck.

Vielleicht gehören der Roederer-Dynastie ja sogar ein paar Wohnungen.

Vielleicht. Ich kann ihn ja mal fragen. - Mach das! Es geht bergauf, Mädels!

Und ich treff bald meinen Herrn Bernstein und dann...

Hallo? Hier ist die WG der zukünftigen Millionärsgattinnen.

Ach, du bist's. (Klingel)

Und, schon was mit Sebastian organisiert?

Was machst du denn heute? Ich dachte, ich ruf mal an, um zu fragen, ob...

Wart mal ganz kurz. - Halt dich fest!

Paul von nebenan gibt heute 'ne Party! Und! Wir sind eingeladen!

Ja, gehen wir hin? - Natürlich.

Du, unser Nachbar gibt heute 'ne Party. Und vielleicht könnte Sebastian

ja dazu kommen. - Ok. Hm, das ist dann die Wohnung

neben der WG der zukünftigen Millionärsgattinnen?

Ja, genau. - Ok. Wir kommen beide.

Wie, ihr kommt beide?

Boah, ich bin am Verhungern. Die Party fängt erst in 'ner halben Stunde an.

(Klingel) Ich geh schon.

Hi. Du, ich könnte noch ein bisschen Hilfe gebrauchen. Hast du Zeit? Kurz?

Sicher. - Wir können da ja auch helfen.

Er hat Inken gefragt, nicht uns. - Dann halt nicht.

Hast du das alles heute gemacht? - Der Catering-Service.

Sicher... sicher.

Darf ich mal eins? - Klar.

Und? - Bisschen salzig.

Das ist russischer Kaviar. - Ah, echt?

Können die sich jetzt auch schon Kaviar leisten, ja? Sieht wahnsinnig gut aus.

Hm.

Das ist doch super lecker.

Entschuldigung. Lecker.

Also dein L ist etwas schwerfällig. Mein L?

Das ist überhaupt nichts Schlimmes. 68 Prozent der Deutschen leiden unter

dem sogenannten L-Fehler. Beim L ist die Zungenspitze vorne.

Am harten Gaumen. Guck hier.

Lachen... Laufen...

Lieben...

Da wird das L gebildet. - Darf ich noch mal fühlen?

Sicher.

Hier. - Ja.

(Poltern)

Was machen die da? Renovieren die noch?

(Musik)

Oh, Ilse! - Inken!

Inken! Inken!

Das ging aber schnell. - Ja. Da bleibt sich Inken

ihrer Männerlinie treu. Ich hab Hunger. - Ich auch.

5.000 Euro pro qm! - Vor allen Dingen das in München.

Ich meine, findet man doch auch nicht... - Sag mal, sind die jetzt zusammen?

Ein Schnäppchen ist das. Ich meine, der Makler. Wir wohnen auch nebenan.

Inken scheint's so zu sehen. - Eine Tür weiter... Von daher

kann man das ganz genauso sehen, wenn man... Entschuldigung, Gäste.

Dirk! Hallo. Daniel! Schön, dass du gekommen bist.

Das ist übrigens Inken. Sie wohnt nebenan. Das ist Daniel.

Mein Chef. - Das freut mich ja wahnsinnig

Sie endlich kennen zu lernen. Ich wünsche Ihnen ganz viel Spaß

und fühlen Sie sich doch wie zu Hause. - Wenn ich mich kurz vorstellen darf?

Ich bin Harald. Ich wohne unter Ihnen. - Freut mich, Gerald. Bedienen Sie sich.

Komm Daniel. Ich zeig dir die Wohnung. - Die ist ja süß!

Ja. - Mein Appartement ist genauso.

Nur anders eingerichtet. Von meiner Mutter. In beige. Aber schön.

Ich geh mal aufs Klo.

Suchst du jemand bestimmten? - Paul. Der soll hier 'ne Party machen.

Vierter Stock. - Mutter sagt immer, Geschmack hat man,

oder man hat ihn eben nicht. (Klingel)

Oh, Entschuldigung. - Hi.

Hallo.

Flin! Was machst du denn hier? - Ich hab euch Chili con Carne gemacht.

Ihr hattet doch nichts zu essen im Haus. - Cool! Willst du das vielleicht rüber

in die Küche bringen? Die Tür ist auf. - Tanzen?

Hey, Flin, was machst denn du hier? - Ich hab euch Chili gemacht.

Lecker, danke. Warte mal. Hallo?

Hi. - Lukas, hey.

Hi.

Ich habe schon 2 Songs geschrieben, seit du weg bist. Willst du mal hören?

Sicher. Klar. - Ok. Ich leg den Hörer neben mich.

Ich kann dich jetzt nicht hören.

Den Übergang hab ich noch nicht. Findest du es gut oder zu soft?

Ich find's schön. - Danke.

Du fehlst mir, Lena.

Also dann... Bis bald.

(Telefon) Ja?

You are the sweetest little thing that I have ever seen.

Johan? - Ja, ich bin noch im Labor.

Ich hab jetzt 80 Füllungen gemacht. Steht mir echt bis oben hin.

Ich freu mich so auf unser Wochenende. - Ja, ich mich auch.

Ich sag dir, wenn du so an Deck liegst und die Sonne scheint, das hat Klasse.

Dein Freund ist heute Abend also, lass mich raten... krank?

Nein, er hat zu tun. - Ich hab das Gefühl, der Typ heute

war gar nicht Sebastian Bernstein. Ja, das kann ja irgend jemand sein.

Auf jeden Fall sah der komisch aus. - Ach. Reiche Leute sehen alle gut aus?

Ich wette, du kennst ihn gar nicht. - Sebastian hat am 9. Mai Geburtstag.

Mit 13 fiel er vom Pferd, lag 4 Monate im Krankenhaus. Seine Mutter wurde am

18. Juni 56 und sein Vater wird 60. - Und wo wohnen die Herrschaften?

An der Ostseite vom Starnberger See. Die Zufahrt liegt leicht versteckt

hinter einem Bootsverleih beim Erholungsgebiet in Münsing.

Wann hat die Mutter noch mal Geburtstag? - Am 18. Juni.

Der Kaviar ist ein bisschen billig. - Ach, der Kaviar ist etwas billig.

Sag mal, schämst du dich gar nicht dich hier dermaßen voll zu fressen?

Nö, mach ich immer so.

Noch einen Schluck? - Nee, danke.

Ey! Ich hab nein gesagt.

Sehr lustig. - Spielt ihr auch mit Charade?

Nee, ich glaub nicht. - Och komm. Alle spielen mit.

Ok.

Sollen wir noch was essen gehen?

Bei Beethovens Fünfter wird mir immer so anders.

Wie anders? - So kribbelig halt.

Vielleicht... vielleicht wird dir ja auch nur so kribbelig, weil...

weil ich neben dir sitze. - Wieso denn wegen dir?

Ich glaube, du stehst auf mich. - Weißt du, was du bist?

Größenwahnsinnig. - Und du so kalt wie ein Kühlschrank.

Denk jetzt bloß nicht, dass ich schwach werde.

Natürlich nicht.

Und, hörst du schon Beethovens Fünfte? - So toll küsst du nicht.

Nicht? - Nein.

Ok, los. Zeit läuft.

Frau. - Stewardess... Model.

Schneewittchen. - Bedienung!

Pumuckl! - Blond. Astronaut... Frisör...

Frisöse? - Hebamme! Erotikstar.

Dornröschen. - Lehrerin.

Rapunzel... - Unzufriedenheit.

Telefonsex! - Fesselspiele.

Wie kommst du denn auf so was? - Warum nicht?

Zeit ist um. - Was war's denn jetzt?

Na ja, Chefsekretärin?

Tschüss.

Gerald. - War toll.

Tschüss. - Daniel...

Ich hoffe, Sie kommen mal wieder auf ein Fest von einem von uns.

Soll ich Ihnen ein Taxi rufen?

Das wird nicht nötig sein. Ich bin Pauls... Verlobte!

Tatsächlich... wie nett.

Ja, also dann, noch 'n schönen Abend. - Ja.

Tschüss. - Tschüss.

Hallo?

Lena?

Lucy?

(Poltern)

(Paul) Oh, Karin.

(Musik)

Ok. Ich geb dir noch 'n Abschiedskuss.

Aber denk jetzt bloß nicht, dass ich dich toll finde.

Natürlich nicht. - Ok. Also, bis dann.

Bis dann.

Oh, wie geil. Das ist noch 'n echter Gentleman.

Wie romantisch. - Tschüss!

Viel Spaß! - Oh, Lena, ich beneide dich!

Und, verliebt? - Ich? Quatsch.

Du grinst so. - Ja, war lustig gestern.

Wie war's denn bei dir? - Super, echt. Total lustig.

Hab mich dann verdrückt, weil ich hatte keine Lust heute alles aufzuräumen.

Und Paul? Ist der ok? - Super. Seine Kollegen sind auch

alle super nett. Alles super. Das Essen war ja auch so gut.

Ich glaub, ich geh mal zu Flin. - Flin? Wieso denn jetzt Flin?

Weil ich jetzt gern zu Flin möchte. - Du gehst immer nur zu Flin,

wenn gerade kein anderer da ist. - Ich geh auch so zu Flin.

Echt? Wann denn? - Jetzt grade!

Wer besorgt uns denn jetzt 'ne Wohnung? Flin doch bestimmt nicht!

Du redest auch nur die ganze Zeit davon, dass du diesen Bernstein aufreißt.

Der Typ verarscht dich doch. Wahrscheinlich gibt's den gar nicht.

Den gibt's! - Wo ist er?

Sein Vater wird heute 60 und sie wohnen an der Ostseite vom Starnberger See. Ja.

Vielleicht geh ich da heute mal vorbei. - Der kennt dich ja überhaupt nicht.

Ich komm da schon rein. - Och bitte. Mach.

Ja, mach ich auch!

Hallo. Ist Flin da? - Ich glaub, der ist in seinem Zimmer.

Was machst du denn da? - Na ja, wonach sieht's denn aus?

'Allo! - H! das ist ein H. Hallo!

Inken? - Schon kapiert.

Ok. Ich bin sofort wieder draußen. Ich wollte dir nur sagen,

dass es mir Leid tut, dass ich gestern so blöd zu dir war.

Kein Problem. Echt. - Du kannst nicht Bilder zerschlagen

und so tun, als bedeute ich dir was und dann komm ich her, um dir zu sagen,

dass du mir auch was bedeutest und dann liegst du unter dieser Bulimiekranken.

Entschuldigö. - E nicht ...! Entschuldige!

Sag was, Flin. - Ich hab ausnahmsweise jetzt grade

mal keine Zeit für dich, Inken. Ok?

Ok... ok.

(Musik)

Hallo! - Hey.

Du warst gestern so lustig. Echt. Mich haben heute 2 Kollegen angerufen,

wie lustig sie dich fanden. - Ja, sehr lustig.

Ich war vorhin schon bei dir. Wollt 'n Frühstückssekt mit dir trinken.

Und was bitte ist mit deiner Verlobten? - Sie wollte, dass wir uns verloben.

Sie ist nicht wirklich meine Freundin. Aber süß, dass du eifersüchtig bist.

Ich? Eifersüchtig? Null.

Es ist nur so, dass ich Besuch hab, in meinem Zimmer, der auf mich wartet.

Ach so. - Ja. Man sieht sich.

Klar.

Arschloch.

Oh!

Ja!

Ja! Ja! Ja!

Oh mein Gott, bist du gut!

Ja! Ja...

(Klingel)

Hallo. Entschuldige. Du hast nicht zufällig ein Stück Paketschnur?

Ich mach ein Paket für meine Mutter. - Doch, doch. Könnte sein. Moment.

Tut mir Leid, was dünneres hab ich leider nicht.

Aber vielleicht kannst du es ja einfach schon mal hiermit probieren, hm?

Und wenn du mehr brauchst, dann meld dich doch einfach bei mir, ja?

Und? - Wahnsinn.

Es ist echt schön hier. - Ich komm hierher, so oft ich kann.

Komm! - Was tust du?

Wir fahren raus. - Es regnet.

Ja, und? Das hat Klasse!

Kann ich dir helfen? - Danke. Wir fahren mitten auf den See,

damit wir endlich in die Gänge kommen. - In die Gänge kommen?

Ja, verdammt!

Hallo. - Hey.

Dein Besuch noch da? - Nee...

Ich wollte dir kurz was zeigen. Wenn du Lust hast.

Wenn's sein muss. Komm gleich.

Sebastian ist endlich so weit. Er hat sich nach 11 Jahren

endlich an Rachmaninow gewagt. Wir werden als Höhepunkt des Nachmittags

eine kleine Kostprobe davon hören.

Was machst du denn da? - Nichts. Schuhe vergleichen.

Lucy ist da. - Wer?

Die Wurst. Da oben auf der Terrasse. - Was macht die denn hier?

Frag ich mich auch. Helge, du musst sie irgendwie beschäftigen.

Tu so, als seiest du ich. Sei ich. Tu einfach so. Ok?

Also, ich weiß nicht, ob ich das... Ok.

Hallo. Ich bin Sebastian Bernstein.

Kann ich Ihnen behilflich sein? - Hallo. Ich bin Lucy.

Ja, ich arbeite hier am Büffet. Aber irgendwie sind alle Tabletts weg.

Ja, wir haben noch eins im Wohnzimmer. Vielleicht sind Sie ja da eingeteilt.

Kommen Sie.

Das nennt man Bondage.

Fesselspiele. Das machst du doch sicher auch ab und zu, oder?

Ich?

Hast du auf so was Lust? - Ja.

Ich hab aber nicht so viel Zeit. - Ich liebe das, wenn du so redest.

Wie denn? - Als ob dich das nicht interessiert.

Ok. Na, dann leg dich mal aufs Bett.

Sie spielen Klavier? - Nein. Ich bin nicht musikalisch.

Nicht musikalisch? Das ist der 2. Preis beim Bundeswettbewerb.

Ach so, ja. Das ist schon lange her.

Hey! Ach, schau an. Was machst du denn hier?

Ich arbeite hier. - Das ist übrigens mein Freund.

Sebastian Bernstein. - Bastian!

Mein Liebling.

Oma! Lieblingsoma.

Ja, komm, wir gehen dir mal was zu trinken holen, nicht? Na komm.

Komm, komm, komm. Oma. - Wahrscheinlich Alzheimer.

Die Arme.

Weißt du, was ich langsam glaube? Du hast Sebastian nicht mitgebracht,

weil du Angst hattest, dass ich mich in ihn verliebe.

In ihn? - Ich finde ihn auf jeden Fall

sehr höflich und zuvorkommend. - 2.000 Wohnungen nicht zu vergessen.

Außerdem steh ich auf Jungs, die Kultur haben und Klavierspielen können.

Kannst du Klavier spielen? - Wieso? Kannst du Klavier spielen?

Ich hab zumindest als Kind lange Klavier gespielt, ja.

Dann seid ihr ja das perfekte Paar. - Ich muss mal aufs Klo.

Bei Leuten mit Kultur heißt das Toilette.

Geradeaus. Zweite Tür links.

Man hat ja selten die Gelegenheit so in Ruhe mit jemandem zu reden.

Das hättest du mir gleich sagen können, dass du verlobt bist.

(Klingel) Das ist bei uns. Sekunde.

Oh, Scheiße.

Flin! Warte mal. Ich hab gerade geduscht,

deswegen hörte ich die Klingel nicht. - Geduscht?

Und, wie war der Sex noch so mit Entschuldigö? Wie heißt sie noch?

Na, super. Nachdem du das zweite Mal reingekommen bist.

Tut mir Leid.

Inken, ich hab das Gefühl, wir sollten mal miteinander reden.

Wie wär's mit Bootfahren? - Ja, klar. Warte,

ich hol nur kurz meine Sachen, ja?

Da leuchtet ein rotes Lämpchen am Motor. Ich weiß nicht, was das ist.

Wir können auch nach Hause fahren. - Das kommt ja überhaupt nicht in Frage.

Dann wär ja alles umsonst gewesen. Jetzt wo das Wetter schön wird.

So 'ne Scheiße. Ich fahr doch nicht 30 Kilometer mit der hier raus

und dann läuft nix. Wär ja noch schöner. - Ich will aber lieber ins Hotel.

Was macht der denn hier? Wir müssen sofort hier weg.

Wer ist 'n das? - Das ist egal. Komm!

Jetzt renn doch mal nicht so. - Pass bloß auf deinen süßen Arsch auf.

Die kenn ich doch. Das ist die Frau von der Wohnungsvermittl...

Wer hat die Bootsverkleidung abgemacht? - Versteck dich.

Wieso? - Bitte. Sonst bin ich Fischfutter.

Verdammt! Da hat jemand am Motor rumgefummelt!

Das war klar. Jetzt ist sie kaputt.

Das war bestimmt dieser Zahnstudent, der Freund meiner Tochter. Der kommt

hier manchmal zum Lernen raus. So 'n Arschkriecher und Angeber.

Gibt sich für den Roederer-Erben aus. - Dann gehen wir ins Hotel.

Nein, nein, nein, nein. Das geht nicht. Hier am See kennt mich jeder.

Wollen wir nicht einfach hier bleiben? Hm? Komm. Hm?

Ok. Dann stell ich mir das Hotel vor. Angenommen wir sind in einem

vornehmen Hotelzimmer. Ich bin die gelangweilte Ehefrau,

die ganz, ganz viel Geld hat. - Mausi, können wir nicht mal vögeln,

wie normale Leute auch? - Du bist der Gigolo, den ich anrief.

So, und jetzt gehst du raus und kommst wieder rein, wenn ich dich rufe.

Und dann machst du, was ich will. - Ok.

Komm rein.

Zieh dich aus.

Meine Damen und Herren, kommen Sie bitte alle zum Flügel.

Mein Sohn gibt das Klavierkonzert in D-Dur. Von Rachmaninow.

Hey!

Ja, dann spielt der Sohn des Hauses jetzt Rachmaninow, nicht?

Was? Ja, also, ich spiel wirklich nicht so gut Klavier.

Ich weiß doch gar nicht, ob ich vor den ganzen Leuten überhaupt spielen kann.

Ach was. Ich glaube, dass Sie ganz ausgezeichnet Klavier spielen.

Ja, können Sie Klavier spielen? - Oh ja. Sie spielt seit ihrer Kindheit.

Ja, das ist doch super, dann spielen Sie uns doch was so als Einstieg.

Na ja. Sie haben die Preise gewonnen, nicht ich.

Ach, da seid ihr ja. - Die junge Dame hier spielt schon

seit ihrer Kindheit Klavier. - Sie würde gerne das Konzert eröffnen.

Was?

Ja. Gerne. Keine Angst. Kommen Sie.

Wenn Sie erst mal am Flügel sitzen, ist die Aufregung schnell verflogen.

Paul?

Paul?

Darf ich mal eben?

Rachmaninow.

Komm, wir packen es besser. - Ist das jetzt komisch?

Und wie siehst du aus? - Ich finde er sieht gut aus.

Wer sind Sie überhaupt? - Ich gehör zu ihm. Komm.

Wie kannst du unsere Gäste brüskieren? Sebastian! Ich rede mit dir!

Du bist nicht Sebastian, oder?

Und wer ist das dann? - Das ist mein Freund Helge.

Ich bin Sebastian. Das ist mein Vater. Und das ist meine Freundin Lucy.

Nee, ich bin nicht deine Freundin. Du kannst mich mal.

Ihr habt doch alle 'n Schuss. - Lucy...

(Stöhnen)

Tut mir Leid, dass ich störe, aber ich muss jetzt den Bus kriegen.

Vielleicht wird das ja noch was mit der Wohnung?

Tja, ich muss dann auch langsam mal los.

Schönen Gruß an Ihre Frau.

Hier fährt ein Bus?

Er erzählt es deiner Freundin nicht. Du, ich sah da letztens deinen Freund

mit 'ner anderen, im Bootshaus. Ich hab da gerade mit meiner...

Natürlich nicht! Männer wissen eben, wie man sich in kritischen Situationen

zu verhalten hat. - Tatsache! Männer! Hm, ja...

Auch Hochstapler? Wem gehört denn das Auto hier? Deiner Mama?

Nein, der gehört meiner Freundin. - Ok.

Kannst du nicht schneller fahren? - Wenn meine Freundin das rauskriegt,

die kratzt mir die Augen aus.

Das ist so schön hier, Flin!

(Donner)

Ich glaub, es wird regnen. Kannst du bitte mit anpacken?

Wir müssen uns beeilen, sonst werden wir nass.

Ok.

Alles klar? - Hm? Alles bestens!

Na, dann los! - Ach, Rudern, klar.

Du, Flin? - Was?

Ich glaub, jetzt haben wir ein Problem. - Gott verdammt. Was ist denn los.

Flin? Ich hab aus Versehen den... - Scheiße, wir saufen ab.

Ach, Inken. So 'ne Scheiße! - Tut mir Leid. Nicht wackeln.

Oh, Inken!

Alles ok?

Alles endet bei mir im Chaos. Egal, was ich mache. Es endet im Chaos.

Und alles kostet immer gleich Geld. Ich werde immer älter und älter

und werd mehr Kontaktlinsen verlieren. Und dann muss ich irgendwann voll

Krankenkasse, Pflegeversicherung, Rente bezahlen, die ich eh nie kriege.

Und Miete und Auto und Versicherung und alles kostet und kostet und kostet.

Hey, Inken. Ist doch alles nicht so schlimm.

Ich will nicht erwachsen werden, das ist arschteuer und sau anstrengend.

Was? - Ich weiß nicht,

irgendwie ist das komisch, oder? - Flin. Du bist so ein Rehstreichler.

Komm doch mal aus dir raus! - Jetzt mach mal halblang, Inken.

Auf einmal ist die Ampel auf grün. Und was ist mit dem Typen von nebenan?

Oder woher kommt jetzt die Panik? - Ich bin überhaupt nicht panisch.

Zufällig mag ich dich einfach. Aber ok, trinken wir weiterhin Tee miteinander.

Hey, hey! Cool bleiben, ja? - Du bist so ein Teetrinker!

Ich dachte, Rehstreichler.

Wie oft lagen wir schon in einem Bett? Hättest du mal nicht nur Tee getrunken,

wär da vielleicht auch mal was gelaufen. - Hat dir mal schon jemand gesagt,

wie anstrengend du bist? Und ungeduldig. Wenn du etwas haben willst,

dann muss es immer sofort sein. Auf der Stelle. Und wie sehr du

einem auf die Nerven gehen kannst! Oder hast du dich schon mal

für irgendetwas bedankt? Nein. Und dann bist du so tollpatschig,

dass man ständig Angst haben muss, dass du dir etwas antust.

Und jetzt, was willst du denn jetzt? Wilden Sex am Flussufer, oder was?

Das wär zumindest mal was anderes als Teetrinken!

Und wohl hab ich mich bedankt. Vielleicht nicht immer.

Vielleicht auch nicht genug.

Hey. - Lena?

Dass du jetzt vorbeikommst. Ich wollte dich auf Lucys Handy erreichen. Sekunde.

Jetzt müsste es jede Minute kommen. Oh, das musst du dir anhören.

Setz dich, setz dich.

Warte...

Das ist meine Musik. Ich hab mit meiner Musik Kohle verdient.

Ok, es ist nur ein Nudelspot, aber... - Darum geht's nicht Lukas.

Ist toll, dass du was verkauft hast. - Aber?

Es ist nur... ich hab so oft Sachen gemacht, um dich aufzuheitern

und du warst immer deprimiert. Und jetzt laufen 4 Takte Nudelmusik im Radio

und das macht dich so glücklich? - Ja.

Liebt man jemanden, versteht man das. - Liebe ist, wenn man sich gegenseitig

glücklich macht. Das machen wir nicht. - Aber auch, wenn's einem schlecht geht.

Dir geht's aber immer schlecht. - Nein, gerade nicht.

Wir können es nicht noch mal probieren? - Nee, Lukas. Können wir nicht.

Ich bin nur noch mal vorbeigekommen, um dir den Schlüssel zu bringen.

Gehst du gerne auf Livekonzerte? - Ich?

Nein! Ich will nichts mehr vom Konzert.

Und ich hab auch keine Zeit, danach mit irgendwelchen blöden Groupies

vor der Halle zu warten, bis du mit deiner Band bekiffst rauskommst.

Ich ertrag keine Schaffenskrisen mehr. Ich will auch nicht mein halbes Leben

in einem stinkigen Proberaum verbringen! Ich will keinen Müll raustragen,

wenn's regnet, weil du Angst hast, du kriegst es an den Stimmbändern!

Du kennst mich doch gar nicht. - Doch, doch, tu ich!

Ich kann dir ja trotzdem helfen. - Danke, aber das schaffen wir auch so.

Ohne Beziehungen. Ich kann mir ja auch noch eine Wohnung in der Zeitung suchen.

Und jetzt?

Tja...

Von mir aus komm noch mit hoch. - Gerne.

Aber denk bloß nicht, dass da irgendwas läuft.

Natürlich nicht.

Hallo?

Paul?

Die Wohnung ist im 7. Stock, nächstes Jahr wird wohl ein Fahrstuhl eingebaut.

Für 480 Euro bekommt man in München nur 'ne Einzimmerwohnung, 70er Jahre Bau,

Bad und WC in einem. - Wenn die Wohnung nichts ist,

können wir ja vielleicht doch... - Jetzt gucken wir uns die Wohnung an!

Guten Tag. - Hallo.

Hallo. Ich werd verrückt! Das gibt's doch nicht. Die ist ja richtig groß.

Die Wohnung kostet echt nur 480 Euro? - Unter gewissen Umständen, ja.

Die letzten Feinarbeiten müssen Sie natürlich selbst renovieren.

Aber die Kosten übernimmt natürlich die Verwaltung.

Das ist super. Wir renovieren echt gern. - Ich warte dann unten, hm?

Lena, wie bist du bloß an diese Wohnung gekommen.

Tja, das nennt man Beziehungen.

Ja, leck mich doch die Waldfee!

Oh Gott.

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