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Zulu
* Musik *
"Merkrufe 60-1 kommen. Zugriffsbereitschaft
für die Teams 2 bis 5 herstellen."
Ich hab Papa manchmal beobachtet,
wie er mit dem Kunden geredet
hat. Er hat immer sowas
verbindliches, was herzliches.
Deswegen mochten die noch alle.
"60-1 meldet Status 2. Beobachtungsposten
Halle 3 Süd. Eine Einsatzkraftensivil
vor Halle 3 Entdeckung. Ich
wiederhole eine Einsatzkraftensivil."
Kannst du dich noch in die
kleine Lagerhalle hin? Wir
haben da als Kinder aufgespielt.
Ich fand die immer so gruselig.
Ist da richtig Angst da drin?
"Der BP Halle 3 Süd meldet
eine Person hinter der Scheibe,
beweglich und bewaffnet. Und klare
Bedrohungslage gegenüber der
Einsatzkraft in Zivil."
"Was du noch da, als wir sie abgerissen
haben?"
"Nein."
"Nein."
"Da warst du schon weg."
"Keine Schussfreigabe. Ich
wiederhole. Noch keine Schussfreigabe.
Die Erfolgsitte hat."
Jedenfalls, wir haben sie abgerissen.
Wir haben eine Woche lang Schutt
und Steine weggeschleppt. Und
als die Halle nicht mehr da war,
da hat sie mir gefehlt."
"Tel fixiert. Status 2 bleibt."
"Gesort, oder?"
"Du legst jetzt das Messer weg,
Daniel."
"Fürst du das nicht ein
bisschen übertrieben mit
deinen Kollegen da draußen
für eine Zwangsräumung?"
"Du legst jetzt das Messer weg,
weißt du? Die Kommunen werden
dich holen."
"Nee, nicht weg. Ich hab's versprochen."
"Mach schon."
"Hau ab, hau ab, hau ab!"
"Hau ab!"
"Du, die Töne nicht bewegen!"
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Herr Seeler, was macht es?
Ich habe alles richtig gemacht.
Habe ich das denn?
Das geht eindeutig aus dem Rekonstruktionsprotokoll
hervor.
Warum fühlt sich die Frage
für mich da nicht beantwortet
an?
Es wird noch dauern.
Haben Sie bei meinem Vorschlag
nachgedacht, Sie für ein Jahr
in den Innendienst zu versetzen?
Bis es Ihnen besser geht?
Ich weiß nicht, ob das Sinn
macht für mich.
Wie meinen Sie das?
Wenn man etwas verhindern will,
dann muss man doch da ansetzen,
wo alles anfängt.
Oder?
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Musik
Paul?
Hey Paul!
Komm raus!
Ich weiß, dass du da bist!
Keiner Platz. Du bleibst hier.
Ich weiß, dass du da bist!
Paul?
Mensch Paul!
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du hast ein Sozialprojekt und
kein Hotel.
Ich nackt nicht, wenn du meine
Karte anräumst!
Ha?
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du weißt doch keine Übernachtung.
Du weißt doch keine Übernachtung.
Wenn du meine Karte anräumst!
Dein Vater.
Sela, ich war das nicht.
Er hat dir bestimmt wieder eine
Suffa verlegt.
Wenn ich dich erwische,
dann schlage ich dir die Frösche
ein, du kleiner Pisser!
Okay.
Die eine Nacht.
Dann schauen wir, dass wir was
Neues für dich finden.
Du denkst an dein Versprechen.
Du drehst nichts mehr mit Kreditkarten.
Herr Andersen, Paul ist nicht
da.
Der hat mich beklaut, der Sack.
Wie gesagt, Paul ist nicht hier.
Wenn wir nicht hier warten, bis
er rauskommt, dann wird er
schon sehen, was ich mir nicht
mache.
Sie werden hier nicht warten.
Sie gehen jetzt nach Hause.
Das sagen Sie mir.
Sie sagen mir, was ich zu tun
habe.
Ob ich ihn heute kriege oder
morgen.
Sie können nichts dagegen tun.
Paul?
Paul?
Paul?
Wo ist er denn hin?
Na komm, geh wieder schlafen.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Guten Morgen! Alle mal zusammenkommen
und herhören.
Es gibt da scheinbar ein paar
Sachen, die noch nicht bei
allen angekommen sind.
Lea und Sarah, das gilt auch
für euch. Danke.
Also, die Sache mit den Werkzeugen
ist eigentlich ganz einfach.
Nachdem ihr sie benutzt habt,
bringt ihr sie wieder zurück
an ihren Platz.
Was auch noch ganz einfach ist,
das ist Pünktlichkeit.
Tino, Lissi, Paul?
Ähm, wir standen im Stau. Ja,
ganz klar.
Mit den Öffis? Mit Elektroroller,
Fahrrädern? Das ist scheißegal.
Dann steht früher auf, dass
ihr rechtzeitig da seid.
Kommt das jetzt im Wochenbericht?
Nein, aber wenn das immer vorkommt,
bleibt mir irgendwann nichts
anderes übrig.
Das hier soll euch helfen,
wieder...
...Struktur zu finden. Ja, ja,
ja.
Sehr gut, Tino. Struktur finden.
Darum geht's.
Ich hab keinen Bock, euch ständig
Maß zu regeln.
Lasst uns das hier doch
gemeinsam gut machen.
Lasst uns die alte Lady wieder
gemeinsam zurück aufs Meer
bringen.
Und ich verspreche euch, ihr
werdet stolz auf euch sein,
dass ihr das hier zu Ende
gebracht habt.
Ohne illegale Aktion.
Noch was.
Die Reste von eurem Mittagessen
landen nicht in Gwennas Magen,
sondern in der Biotonne.
Haben wir uns verstanden?
Okay.
Gut. Die Gruppeneinteilung
findet ihr wie immer am Aushang.
Los geht's. Schönen Tag euch.
Paul, kann ich dich mal
sprechen?
Wo warst du denn letzte Nacht?
Ich bin noch zur Tanke. Musst
du mich ablenken.
Und wo hast du geschlafen?
Du hast gar nicht geschlafen,
oder?
Ich hab Küchendienst. Darf ich
gehen?
Treppe runter links.
Morgen, Wunner.
Marc Jakobi, 55. Seit kurzer
Zeit Mitglied hier im Yachtclub.
Herr Drosset?
Ja, den Wund mal nach zu urteilen.
Mit einem dünnen Seil werden Faserspuren
am Hals sicherstellen können.
Und hier?
Nehmen wir an, aber kurze Zeit
gefestelt. Kabelbinder oder
ähnliches.
Todeszeitpunkt?
Heute Nacht gegen drei, vier,
fünf. An der Kleidung mögliche
Fremdspuren gefunden.
Herr Stefan, gibst du mir mal
den Spurensicherungsbeutel da?
Was ist das?
Lag unter seiner Zunge, wurde
im Post Morten darunter gelegt,
nehme ich an.
Sieht aus wie ein kleiner Hall
mit irgendwelchen Fasern umwickelt.
Ja, ziemlich filigrane Arbeit
und dann mit Epoxidharz oder
ähnlichem ummantelt.
Anna, der Vorsitzende des Yachtclubs
will ich dringend sprechen. Er
sagt, du kennst sie.
Was denkst du, wie lange das
hier alles abgesperrt sein wird?
Ich hab noch ungefähr zehn Anleger
von außerhalb heute.
Ich denk so, in fünf Stunden
sollten wir hier fertig sein.
Marc Jacobi, war der neu hier
im Club? Ich kannte den gar
nicht.
Seit vier Monaten. Eher ein Einzelgänger.
War selten bei einer unserer
Veranstaltungen mit dabei.
Ja.
Ähm, ab und zu hab ich den Menke
mal bei ihm gesehen.
Schicke Yacht. Muss gut verdient
haben. Unter einer Million bekommst
du die nicht.
Steht bald zum Verkauf, denk
ich.
Hm. Du, äh, du musst nicht
hierbleiben, ne? Ich ruf dich
an, wenn ich dich brauch.
Wie geht's deinem Vater? Lange
nicht mehr gesehen.
Ich auch nicht. Ach, grüß mir
deine Frau, ne?
Ist nicht mehr lange meine Frau.
Oh, das tut mir leid.
Okay, Tino. Bis die Handschuhe
anziehen. Kommt.
So. Perfekt. Ole, Bea, kommt
mal, ja?
So. Das hier. Das muss alles
weg. Schön, ordentlich. Sonst
hält die Grundierung nicht, ja?
Sauber arbeiten. Hey. Vielen
Dank, dass ihr so schnell
zurückruft. Geht um Paul
Andersen. Ja.
Gwena, ich darf dir nichts
geben.
*Groan*
*Groan*
*Groan*
*Groan*
*Groan*
*Groan*
*Groan*
*Groan*
Da würde sich freuen, es ist
wirklich wichtig für ihn.
Vielen Dank, dass ihr helft. Ja,
bis dann.
*Groan*
*Groan*
Sag mal, habe ich Hallucinationen
oder steht da Gwena und kaut
auch nur im Rinderknochen rum?
*Groan*
Proteine.
*Groan*
Proteine sind wichtig. Schön,
dass du dran längst.
*Groan*
mit dem Ausbildungsbetrieb
telefoniert.
Die haben eine Betriebswohnung.
Da kannst du unterkommen.
Sobald du deine Lehrstelle
angefangen hast.
Ehrlich?
Und für die nächsten zwei Nächte
finden wir auch noch was für
dich.
Kann ich nicht so lange hierbleiben?
Ich hab da kein Problem mit dir.
Nur sobald du mal hier bist,
wollen irgendwann alle hier
sein.
Und das geht nicht. Das verstehst
du doch.
Klar.
Na komm, Gwenna.
Habt ihr seine Brieftasche
gefunden?
Ja.
Kein Bargeld, keine Karten mehr
drin.
Raubmord?
Mündlich.
War dann so ein Aufwand mit dem
Zeug, das Luna bei ihm im Mund
gefunden hat?
Sonst irgendwas Auffälliges?
Spur sie ist noch dabei.
Ach ja, hier.
Die Dinger.
Hat jede Menge Vorräte in den
Boxen hier gehortet.
Das macht man ja nicht, wenn
man nicht eine längere Reise
geplant hat, nicht?
Wissen wir, was über seinen
Familienstand?
Ehefrau?
Gut.
Schickst du mir die Adresse?
Ich kümmere mich.
Ja.
Hab ich gerade gehört.
Furchtbar ist das.
Wie lange war er bei uns?
Also, wir sollten der Frau in
jedem Fall ein Kondolenz
schreiben, per Kurier schicken.
Ein paar Blumen.
Machst du das?
Gut.
Auf gar keinen Fall weiß sie
dir, Jan.
Ja.
Danke.
Na.
Mach deine kurzen Haltung.
Sieht gut aus.
Was gibt's denn heute?
Hm.
Sieht super.
Das werde ich vermissen, wenn
du nicht mehr da bist.
Ich bin ja nicht aus der Welt.
Wenn ich die Lehre fertig habe,
wird es noch besser schmecken.
Versprochen.
Freue ich mich schon drauf.
Du.
Können wir kurz über letzte
Nacht sprechen?
Jesse, kannst du mir einmal
kurz helfen?
Klar.
Wissen wir, wie viel er abgehoben
hat?
300 Euro.
Und die sind bisher nirgends
sichergestellt worden?
Nein, nirgends.
Okay, danke.
Ein paar Kreditkarten, Bargeld.
Das Labor hat einen Treffer zu
einer HDNA, die bei Jacobi
gefunden wurde.
Ist beim Jugendamt über gemeldet.
Wissen wir, wo er ist?
Hm?
Was ist?
Du, ich, kleines Zugriffsteam.
Wir fahren da hin.
Kannst du mit den Kollegen
alleine fahren?
Wir müssen hier noch Spuren
auswerten.
Ja, klar.
Danke.
Bist du sicher?
Ja.
Lissi? Das Heim hat angerufen.
Du warst letzte Nacht nicht da.
Ich gehe doch nicht mehr hin.
Was mischen Sie sich da
eigentlich ein?
Weil Lissi hier im Rahmen eines
Strafversatzprogramms teilnimmt
und ich nicht will, dass sie
noch mehr Ärger bekommt.
Das willst du doch auch nicht,
oder?
Kommst du mal?
Hör zu. Das Heim ist Voraussetzung,
dass du hier sein kannst. Du
musst da hin.
Wo warst du letzte Nacht?
Es sind echt richtige Scheißleute
unterwegs. Die zocken sich da
gegenseitig ab. Ich kriege da
kein Auge zu.
Bist du immer noch ein Gemeinschaftszimmer?
Pass auf, ich rufe da Anreden
mit denen, dass du ein Einzelzimmer
kriegst. Dann kann ich mich auf
dich verlassen.
Kann ich nicht einfach hier schlafen,
so wie Paul?
Nein, auch Paul schläft hier
nicht mehr. Keiner schläft
hier.
Wenn du das Heim querstellend
geh ich mit dir dahin. Du musst
dich sicher fühlen. Das ist
deren Job.
Wolltest du wirklich, dass du
das hinbekommst? Keine Ahnung.
Aber du willst ja doch nicht
mehr händen.
Ich muss.
Nee.
Musst du nicht?
Ich hab ne Idee.
Da hinten ist er.
Hey!
Ich hab mit dir.
Paul Andersen. Sie sind vorläufig
festgenommen. Sie stehen unter
dringendem Mordverdacht. Sie
müssen sich zu den Vorwürfen
nicht äußern. Sie haben das
Recht zu schweigen.
Was ist hier los?
Hoogt Kripo Lübeck. Sind Sie
der Verantwortliche hier?
Ja, Erik Seeler. Ich hab auch
die Aufsichtspflicht hier. Sie
wissen, dass er minderjährig
ist.
Ja, wissen wir. Wir kennen
seine Akte. Sie hat Projektleiter
hier auch, oder?
Genau 300 Euro. Was wird ihm
vorgeworfen? Paul Andersen
steht unter Mordverdacht. Paul?
Niemals. Ich kümmere mich,
Paul.
Haben Sie aktuelle Kontaktdaten
seiner Eltern? Seine Mutter ist
tot. Sein Vater hat keine
Chance. Wir werden ihn kontaktieren
und sollte er nicht greifbar
sein, wird das Jugendamt einen
vorläufigen Vormand bestimmen.
Danke.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Sehr gut. - Gut.
* Musik *
Gut, Paul. Da du noch nicht
volljährig bist, bist du damit
einverstanden, wenn ich dich duze?
Okay, dann fangen wir an.
* Musik *
Meine Bestellung zum vorläufigen
gesetzlichen Vormund.
Wo ist die Verteidigung?
Ist bestellt und unterwegs.
Eine Befragung ist trotzdem
rechtens. Oder spricht was
dagegen, Herr Seeler?
Paul, du musst nichts sagen.
* Musik *
Okay, Paul. Die Personalien
haben wir ja abgeglichen. Die
Aufzeichnung dient der Sicherstellung
deiner Rechte.
* Musik *
Ich starte die Aufnahme jetzt.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
*
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
*
* Musik *
* Musik *
*
* Musik *
* Musik *
*
* Musik *
* Musik *
* Musik *
*
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
und sechs uhr paul nimmt keine
drogen mehr er hat früher
nicht alles richtig gemacht geschenkt
aber
er hat sich verändert übermorgen
tritt es eine leerstelle als kochern
hat also nicht die geringste
veranlassung irgendetwas illegales
zu tun paul willst du uns
vielleicht was sagen manchmal
fühlt
sich danach viel leichter an
ich war das nicht und wie kam
dann deine haare an den körper
von mark jacobi kanntest du das
opfer
wir haben 300 euro bargeld bei
dir gefunden kannst du mir
sagen woher du die hast
okay andere frage wir haben
kein handy bei dir gefunden
aber du hast doch bestimmt eins
zumindest
und prepaid oder du weißt dass
wir dich bis morgen mitternacht
hier behalten können ich gehe
davon
aus dass bis dahin der untersuchungsrichter
ein haftbefehl für weitere
untersuchungen aufsetzt
ein schweigen wird sich also
tendenziell gegen dich richten
solltest du es dir anders überlegen
sag
jederzeit bescheid bis dahin
bleibst du in gewahrsam ich
kann nicht hier bleiben die leerstelle
seler bitte ich kurz zwei minuten
mit ihm
alleine
alleine
schau mich an
warst du das weißt du was
damit zu tun
schau mich an
schau mich an
schau mich an
schau mich an mord begehen er
hatte eine leerstelle und ist
auf dem besten weg sein leben
in den griff zu kriegen dna übereinstimmung
bargeldfund identisch mit dem
fehlbetrag des opfers kein alibi
und sein schweigen hilft der
situation auch nicht weiter sie
haben die pflicht ergebnis
schau mich an die pflicht ergeben
zu ermitteln sie müssen auch
entlasten berücksichtigen sie
machen einen fehler sie kennen
sich gut aus
danke für ihre nachhilfe aber
lassen sie uns jetzt bitte
unsere arbeit machen
Sie kennen sich?
Herr Seeler war mal einer von
uns.
Das ist aber lang her.
Na dann.
Dann wissen Sie ja, wie das
läuft.
Ja, entschuldigen Sie mich.
Ach, und zeigt doch Herrn Seeler
den Ausgang,
falls er den nicht mehr kennt.
Sagte, du wolltest dir nie
wieder einen Fuß reinsetzen?
Wollte ich auch nicht.
Aber ihr setzt den falschen
Verdächtigen fest.
Leicht. Vielleicht haben wir
aber auch genau die Richtigen.
Der Junge ist unschuldig.
Wenn er unschuldig ist, finden
wir das raus.
Wie geht's dir?
Wir sind doch die letzten vier
Jahre ohne Worte ausgekommen.
Vielleicht lassen wir es dabei.
Wir sind doch nicht.
Und?
Alles klar, großes Geheimnis.
Ist deshalb seine Akte verschlossen?
Wir waren fünf Jahre Partner.
Reicht das?
Nö, reicht mir nicht.
Kannst du es einfach gut sein
lassen, bitte?
Danke.
Pogt?
Ja, ich komm runter.
Das war die KTU.
Sie haben irgendwas, was ich
mir anschauen soll.
Schnapp du dir doch nochmal ein
paar Kollegen
und fahr zu dieser Werft.
Wir müssen Paul Andersens
Handy finden.
Vielleicht bringt uns das
weiter.
Tut mir leid, ich wüsste uns
nicht, wen ich schicken soll.
Euer Kupi?
Sind Sie vom Kriseninterventionsteam?
Die Polizistin, die heute hier
war, sagte, jemand würde
kommen.
Erik Seeler, mein Name.
Haben Sie viel Zeit mit Ihrem
Mann auf dem Schiff verbracht?
Sagen wir so.
Auf Ozean oder Ostsee.
Möchten Sie?
Danke.
Der Platz war eher über der
Reling.
In manchen Ländern glaubt man,
dass der Tod eines geliebten
Menschen
sowas wie der Beginn einer
nächsten Reise ist.
Und man trifft sich irgendwann
wieder.
Haben Sie schon mal jemanden
verloren?
Hat es geholfen?
Nein.
Ist Ihr Mann eigentlich öfter
nachts alleine auf dem Schiff
gewesen?
Nein, nein, nein.
Nur in letzter Zeit.
Er hat eine große Reise durch
Skandinavien vorbereitet.
Das war sein großer Traum.
Nächste Woche hätte er ablegen
wollen.
Und da?
Wurde er ausgezeichnet?
Ja.
Eine Urkunde an Blumen.
Und man hat 30 Jahre als Schichtleiter
bei Ulphatex gearbeitet.
Und heute kamen wieder Blumen
und eine Karte.
Er muss sehr erfolgreich
gewesen sein, indem er was er
gemacht hat.
Ich meine, so eine Yacht ist ja
auch teuer.
Ich war von Anfang an dagegen.
Aber Marc wollte das unbedingt.
Und dann hat ihm jemand aus der
Firma ein unschlagbares Angebot
gemacht.
Und er muss dazu schlagen.
Entschuldigung.
Ja.
Danke.
Was sehe ich hier?
Das hier in der Mitte ist ein
exakt 2,5 Zentimeter langer
steriler Heuhalm.
Daneben.
Siehst du diese Fasern?
Die sind fein um den Halm gewickelt
und mit einer leichten Epoxidhardschicht
ummantelt.
Quasi konserviert.
Ihr habt die einzelnen Teile...
Epoxidhards.
Wird der nicht beim Schiffsbau
verwendet?
Ja.
Und kriegst du in jedem Baumarkt
zum Kaufen.
Steröles Heu kriegst du
eigentlich nur im Tierbedarf.
Viel interessanter sind die Fasern.
Die stammen von einem Baumaterial.
Genauer gesagt von einem chemisch
behandelten Dämmmaterial.
Wird zwar vielfach eingesetzt,
aber im Umkreis gibt es nur
drei Firmen, die chemisches Dämmmaterial
herstellen.
Wagner, Brokkop und Olphatex.
Magja Kobi war Schichtleiter
bei Olphatex.
Nein, du musst nicht kommen.
Ich sag dir Bescheid, ja.
Das hier ist Paul Andersen.
Haben Sie den schon mal gesehen
oder sagt Ihnen der Name was?
Paul?
Das sagt mir gar nichts.
Das ist der Junge, der verdächtigt
wird, den Mann getötet zu
haben.
Sie sind nicht vom Kriseninterventionsteam,
richtig?
Nein, bin ich nicht.
Ich bin sein Vormund und ich
bin mir sicher, dass er unschuldig
ist.
Du kommst gerade durch dich.
Ich muss was essen.
Du hast ja die Ruhe weg.
Die sorgt nicht.
Jakobi?
Ja, ja, tragisch.
Jetzt ist gut im Salz aufpassen.
Er wurde erdrosselt.
Ja.
Grausam.
Wirst du was essen oder nicht?
Dann nehme ich es gleich weiter.
Ich muss nochmal in die Firma,
dann fahre ich nach Hamburg.
Das ist mein Witzding von unseres
Stiftungen.
Ja.
Ich würde auch über Nacht
bleiben, wenn es spät wird.
Glaubst du nicht, dass es eine
Menge Staub aufwürbeln wird?
Es gibt nichts mehr aufwärbern.
Gab es nie, würde es auch
nicht geben.
Aber es ist in bester Ordnung.
Lecker.
Benner.
Ab.
Tarek.
Müssen die Werb durchsuchen.
Paul Andersens Handy, Beweissicherung.
Durchsuchungsbeschluss?
Gefahrenverzug.
Wie er des Handys.
Das ist doch Quatsch.
Hat er ein Spind hier oder
irgendwas zu seinen privaten
Gegenständen?
Erster Stock.
Treppe hoch rechts.
Name steht drauf.
Kollegin Vogt sagt, er ist hier
direkt in die Halle geflüchtet.
Herr Krampstadt, haus raus.
Sag, was du mir sagen willst
und dann ist auch gut.
Ja, ich habe dir damals nicht
die Wahrheit gesagt.
Und ja, ich habe mich seitdem
nicht mehr bei dir gemeldet.
Faire.
Er ist einfach von heute auf
morgen den Kontakt abgebrochen
und dich nicht mehr gemeldet.
Keine Erklärung, keine Gründe
genannt.
Meine Tochter fragt immer nur
nach ihrem Paten, Onkel.
Aber du spielst ja Kapitän
für ein paar Halbstarke, die
hinter Gitter gehören.
Ey, das ist nicht fair.
Hier haben Sie eine neue
Aufgabe.
Hier lernen Sie wieder.
Wie Paul Andersen.
Sie haben eine Chance verdient.
Hier rechts ist es gleich.
Hier rechts ist es gleich.
Sag mal, dieser Hannah Vogt,
deine Chefin.
Warum hast du den Job
eigentlich nicht gekriegt?
Sie haben mir vorgeworfen, dass
ich sich allein reingelassen
habe.
Partner sichern sich gegenseitig.
Dann habe ich die Beförderungssperre
bekommen und den niemanden von
außerhalb geholt.
Sag jetzt nicht, es tut dir leid.
Tut mir leid.
Komm, wenn ich noch.
So, du glaubst also, Paul
Andersen ist unschuldig, ja?
Ich weiß, wonach es aussieht.
Und ich denke, genauso soll es
sein.
Es soll so aussehen.
Herr Jakobi, die Yacht, das hat
Rössling.
Ich habe mit seiner Frau
gesprochen.
Sie hat gesagt, dass er die Yacht
ziemlich günstig bekommen hat.
Okay, dass du mit der Frau
gesprochen hast, das habe ich
nicht gehört.
Wir sehen uns.
Grüß deine Chefin.
Von dir?
Ja.
Ja.
Ich kann wirklich erst mal hierbleiben.
Na klar.
Das ist mit deinen Eltern.
Meine Mutter ist im Krankenhaus.
Oh.
Schlimm?
Nee.
Dein Vater?
Kein Kontakt mehr.
Aber schon lang.
Also.
Da habe ich ja Glück.
Hannah.
Die haben gesagt, du bist nicht
da.
Und tada, da bist du.
Und wolltest du zu mir?
Wenn ich es schon nicht zu
unseren Klassentreffen schaffe,
dachte ich, hier ist doch ein
guter Ort, sich wiederzusehen.
Ja, klar.
Verstehe ich.
Ich muss weiter.
Ich laufe ein Stück mit, ja?
Okay.
Und in Wirklichkeit?
Ich ermittle gerade in einem Mordfall.
Hast du vielleicht gehört,
Marc Jakobi?
Ah ja, leider. Aber wie kann
ich denn dir da helfen?
Ehrlich gesagt, weiß ich das
noch gar nicht so genau.
Okay.
Also, wir haben, wie soll ich
das sagen, wir haben Fasern
eines Dämmmaterials in seinem
Mund gefunden.
Ich weiß auch noch nicht, was
das zu bedeuten hat, aber ihr
stellt doch Dämmmaterials her,
oder?
Ja, also die so viele andere
Firmen auch.
Ja, stimmt. Das ist nur so, ich
hab mal nach den anderen Firmen
recherchiert und ihr seid vor
Jahren in Kritik gekommen,
weil ihr besonders schadstoffreiches
Material in den Umlauf gebracht
habt. Ist da was dran?
Es wurde alles per Gutachten
widerlegt.
Ja, hab ich gelesen.
Ich hab nur überlegt, habt ihr
damals irgendwelche Drohungen
bekommen oder ähnliches?
Anna, wir sind ein sehr
erfolgreicher Großkonzern. Es
gibt immer Menschen, die was
gegen uns haben.
Also nichts Konkretes.
Ich muss jetzt leider wirklich
los. Wenn noch was ist, ruf an
oder wir gehen einfach mal...
Hier, gehen wir was trinken.
Ja, klar, gern.
Komm, ich zeig dir erstmal dein
Zimmer.
Kannst hierbleiben.
Das ist das Zimmer von meiner
Mutter.
Schön.
Bist du sicher, sie hat nichts
dagegen?
Ganz sicher.
Und Lissi... ähm...
Meine Mutter will gern Fernseher.
Fürs Krankenhaus.
Und mein Geld reicht nicht.
Und ich dachte...
Ich dachte, vielleicht kannst
du ja nochmal...
Ich hab dir gesagt, ich zock
keine Kreditkarten mehr.
Ja, nee, nein, klar.
Aber...
Ich dachte nur, vielleicht
überlegst du's dir ja nochmal,
weil...
sie krank ist und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Und...
Egal.
Vergiss es.
Richte dich erstmal ein.
Hey, wie geht's dir?
Kommst du klar?
Was sagt der Anwalt?
Ich mag ihn nicht.
Dem ist das egal, was mit mir
passiert.
Hast du ihm gesagt, wo du in
der Nacht warst?
Paul, wenn du ihm nicht sagst,
wo du warst, dann können wir
dir auch nicht helfen.
Also, du bist damals verschwunden.
Wohin?
Wenn ich's dir sage, versprichst
du mir dann, dass du dir jetzt
die Nachricht um mein Handy löscht?
Was ist deswegen versteckt?
Versprichst du's mir?
Ja.
Ich will nicht, dass sie damit
reingezogen wird.
Das ist das Wichtigste.
Ich will, dass es ihr gut geht.
Wenn sie dauernd mit diesem Pino
rumhängt.
Redest du von Lissi?
Tino ist nicht gut für sie.
Ist das keine Zeit für Alpha,
so stram?
Das Handy ist im Regal bei den
Schleifmaschinen.
Ich hab's da irgendwo reingeschmissen.
PIN ist 4718.
Du musst die letzte Nachricht löschen
und...
Ja, ich war im Yachthafen in
der Nacht, aber ich war's nicht.
Anna.
Die Kollegen haben sich die Finanzen
von Marc Jakubi angesehen.
Lass mich raten, mehr Ebber als
Flut?
Keine Depots, keine gezahlten
Kapitalertrag, Steuern.
Er hätte sich die Yacht niemals
leisten können.
Also kein Raubmord.
Sondern er hat sich das Geld
privat geliehen.
War verschuldet, hat nicht gezahlt.
Und deshalb wurde er ermordet.
Auf jeden Fall ein Motiv.
Redditkarten und Bargeld sind
auch oft ein Motiv.
Wie war's auf der Werft?
Also außer, dass ihr das Handy
nicht gefunden habt.
Wie lange willst du endlich
dieses Ich-sag's-dir-nicht-durchziehen?
Ist doch albern.
Ist das so ein Ex-Partner-Schweige-Kodex-Ding?
Okay.
Gibt's ja sonst keine Ruhe,
oder?
Stimmt.
Gut.
Wir waren eigentlich schon
fertig mit unserer Schicht.
Da bekommen Sie leider noch
einen Anruf.
Sagt, er muss noch was erledigen,
was Privates auf der Werft.
Er geht rein, ich warte im Auto.
Nach zehn Minuten gehe ich mal
gucken, wo er bleibt.
Und sehe, wie er in einem Raum
im Messer bedroht wird.
Von wem?
Unserem Stiefbruder.
Sela kennt seine leiblichen
Eltern nicht.
Er wurde adoptiert.
Von den Werftinhabern, die lehme
aber schon lange nicht mehr.
Und sein Stiefbruder hat die
Werft in den Bankrott getrieben.
Sela wollte es ihm selbst sagen
und darauf ist er ausgeteilt.
Die hat er davon nichts gesagt.
Ich wusste nicht, was vor sich
geht.
War eine besondere Bedrohungslage.
Also habe ich die Kollegen zur
Verstärkung gerufen.
Und ja, finaler Rettungsschuss.
Hätte er mir die Wahrheit
gesagt, hätte ich ihn ja nicht
alleine reingelassen.
Und sein Vorwurf ist, du hättest
nicht das große Besteck rufen
müssen.
Tja, und jetzt darf ich dir
jeden Tag ins Gesicht sehen,
weil mein Partner den Dienst quittiert
hat und sich als Retter derer,
die niemanden haben will, auf
der Werft einigelt.
Irgendwie verständlich, oder?
Wir verhindern alle lieber, als
selbst die Scherben aufzuräumen.
Jetzt klingt sie genauso wie er.
Und du hast meine Stelle nicht
bekommen wegen dieses Vorfalls,
oder?
Fogt, Kripulübeck?
Frau Jakobi.
Einer von meinen Leuten?
Nein.
Wie hieß der denn?
Ich kümmere mich, Frau Jakobi.
Bin mir sicher, dass sie noch
kommt.
Okay.
Und habt ihr gesagt, dass sie
ein Einzelzimmer kriegt?
Na gut, dann wartet doch
einfach auf sie.
Oh Leute, deswegen habe ich
heute Morgen angerufen.
Ja, kriegt ihr das hin?
Nein, nein, darum kümmere ich
mich nicht.
Ich muss auch Schluss machen.
Herr Seeler!
Frau Vogt.
Was kann ich für Sie tun?
Sie waren heute bei der Witwe
von Marc Jakobi.
Das geht so nicht, Herr Seeler.
Sie mischen sich rechtswidrig
in eine laufende Ermittlung ein.
Das muss aufhören, sonst sorge
ich dafür, dass Sie die Vormundschaft
verlieren.
Das war vielleicht nicht ganz
richtig von mir, aber Sie
müssen aufhören, den Falschen
zu verdächtigen.
Dafür tue ich alles.
Alles für jemanden zu tun,
kann auch nach hinten losgehen.
Das sollten gerade Sie wissen.
Lassen Sie mich und meine
Kollegen einfach unsere Arbeit
machen und halten Sie sich
zurück.
Können wir so verbleiben?
Paul rennt die Zeit davon.
Er verliert seine Lehrstelle.
Er war die ganze Maßnahme umsonst.
Bei allem Respekt für Ihre Emotionalität,
aber wir müssen die Fakten betrachten.
Und was auch immer Sie da
gerade in Ihrer Hosentasche
verschwinden haben lassen, ich
hoffe, es sind keine Beweismittel.
Schönen Abend.
Die Yacht gehört ihm nicht.
Sie gehört an der Menke Stiftung
in Lichtenstein.
Das ist ein Fakt.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
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Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie gehen ihm nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
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Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Sie haben ihn nach.
Es ist ein Schroß.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
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Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich hoffe, Sie haben ihn nach.
Ich frag mich, wie's Paul grad
geht. Glaubst du wirklich, er
war das? Traust du's ihm zu?
Vielleicht. Vielleicht auch
nicht. Ich hoffe auf jeden Fall,
er kommt bald raus.
Was würdest du machen, wenn du
Geld hättest?
Weg gehen. Wohin? Irgendwo
anders hin. Wo ich vom Sprain
leben kann. Und du?
Nach Frankreich. Das Meer. Von
da aus reisen.
Warst du schon mal dort?
Hm. Einmal, als ich klein war.
Meiner Familie.
Vielleicht gehen wir ja
zusammen weg.
Ja, vielleicht.
Ja, vielleicht.
Könntest du deine Mutter dann
allein lassen?
Lass uns los. Jetzt kriegen wir
Ärger.
Ich bin dran.
Ich bin dran.
Ich bin dran.
Ich hab dich gedeckt.
Ich hab dir gesagt, dass du die
ganze Nacht hier warst.
Wenn das nochmal vorkommt, fliegst
du hier aus dem Programm.
Du weißt, was das heißt.
Jugendstrafanstalt.
Mensch, Dizzy.
Ich will dir gerne helfen, aber
du musst dir auch helfen lassen.
Okay.
Da ist noch was.
Das ist nicht von mir.
Auch nicht meine Nummer.
Du hast es auch nicht vom
anderen Handy ausgeschrieben?
Hat Paul gar nichts gesagt?
Ich denke, wollte ich da nicht
mit reinziehen.
Er ist nicht melden an's Talken.
Was ist los?
Hast du Sehnsucht gehabt?
Befertigt?
Nach Originalvorlage?
Hat sie sowas auch in echt?
Weiß nur, dass Geld keine
Rolle für sie spielt.
Hat ich mich gestern nicht klar
ausgedrückt, Herr Seeler?
Bestimmt.
Ich bin mal dem Tatmotiv nachgegangen.
Hab heute Morgen mal ein paar
Bekannte von der Staatsanwaltschaft
kontaktiert.
Im Verfahrensregister ist was
Interessantes aufgetaucht.
Marc Jacobi wurde vor drei
Jahren angezeigt.
Als Leiter der Produktion von
Olfatex.
Von einem gewissen Sven Larsen.
Alte Bekannte, interessant. Und
weiter?
Ein Fischwirt.
Seine Teiche wurden durch Giftstoffe
verseucht.
Er hat behauptet, dass sie
damals von Olfatex illegal entsorgt
worden sind.
Aber das Verfahren wurde eingestellt.
Sie wissen davon.
Wir machen auch unsere Arbeit,
Herr Seeler.
Und ich sehe keinen Zusammenhang
zwischen der Anzeige irgendeines
verbitterten Mannes und dem Mordpaar
Jacobi.
Ihr konntet auch keinen
Zusammenhang herstellen, weil
ihr nicht wusstet, dass Marc
Jacobi die Yacht von der Firma
bezahlt bekommen hat.
Das war Schweigegeld.
Immer noch Sie, Herr Seeler.
Vogt?
Wann?
Lenke?
Der?
Der Menke?
Ja, komm.
Alles klar, los geht's.
Hey.
Herr Drosel.
Ja.
Die Hände wurden erneut wieder
fixiert.
Hämatom hier an der linken
Gesichtshälfte.
Und das hier.
Du bleibst hier keinen Laut.
* Spannungsvolle Musik *
Na, das klappt jetzt super.
Ja.
Ja, ich bin ein großer Hüster.
Acht Stunden. Acht Stunden Nachrichten
sperre. Hanna, kannst du das
für mich tun?
Seela? Hey, Luna.
Was machst du hier? Bist du
jetzt Seela?
Frag mich. Was kannst du mir
über die Leiche sagen?
Hey, ich bin's. Gib mir
irgendwas.
Ich sehe, was ich machen kann.
Hallo? Ja, hallo? Ja. Ja.
Das gibt's doch nicht. Raus. Sofort.
Hast du ihm was gesagt?
Sind Sie eigentlich noch ganz
dicht? Sie wissen, dass das Amtsanmaßung
ist?
Hey, stehenbleiben.
Ich sag Ihnen jetzt, wie das
läuft.
Ich hatte Ali in Platzverweis
und Sie halten sich aus sämtlichen
polizeilichen Maßnahmen und Ermittlungen
fern.
Es war Ihre Entscheidung, aus
dem Dienst auszuscheiden und
jetzt halten Sie sich auch strikt
dran.
Alles wie beim ersten Mord. Das
ist eine Serie von einem und
selben Täter.
Und Paul kann's nicht gewesen
sein, er saß beim zweiten Mord
im Knast.
Sie haben von Nachahmungstättern
gehört.
Weder die Erdrosselung noch was
im Mund gefunden wurde, war
öffentlich.
Das ist Täterwissen nichts
anderes.
Haben Sie den Stuhl in der Küche
gesehen?
Die Fesselspuren an den Händen
aus dem Atom.
Jemand wollte was aus ihm rauskriegen
und zum Sprechen bringen.
Sie dürfen jetzt gehen.
Ich will einen Haftprüfungstermin.
Paul kann's nicht gewesen sein.
Find ich gut, dass er den Prüfungstermin
unterstützt.
Klar, Paul Andersen kann den
zweiten Mord nicht begangen
haben. Das ist eine Tatsache.
Und die hat nichts damit zu tun,
dass ich Selas Thun unterstütze.
Bin dann bei der Haftprüfung.
Bis später.
Hanna?
Was ist?
Kannst du es ausdrucken?
Ja.
Frau Lenz?
Kann ich Sie kurz sprechen?
Keine Sorge.
Wird alles gut.
Wenn ich das jetzt aufheben,
kann ich dann gleich raus?
Ja.
Denk schon.
Dann schaue ich noch die Lefstelle
anzutreten.
Gut. Dann fangen wir mal an.
Ich entscheide über den Antrag
auf Entlassung aus der Untersuchungshaft
in Sachen Paul Andersen.
geboren am 27.06.2009 in Lübeck.
Das ist so korrekt?
Gut.
Da eine Täterschaft von Herrn
Andersen bei einem zweiten verübten
Tötungsdelikt
mit klaren Verbindungsmerkmalen
zur ersten Tat ausgeschlossen
werden kann,
habe ich diesem Termin eine gewisse
Berechtigung zugestanden.
Aber jetzt gibt es offenbar
neue Beweise.
Was für Beweise?
Frau Vogt?
Das wurde um 4.39 Uhr von einer
Überwachungskamera aufgenommen.
Die Aufnahme ist stark vergrößert.
Trotzdem sind wir uns sicher,
dass es sich hier drauf um Paul
Andersen handelt.
Das war ca. eine Stunde bis
eine halbe Stunde vor dem Tatzeitpunkt.
Dieses Segelschiff ist
ungefähr 200 Meter von Marc
Jacobis Liegeplatz entfernt.
Das beweist nicht, dass er am
Tatort war und schon gar nicht,
dass er den Mord begangen hat.
Meine Kollegen haben das Schiff
untersucht.
Es wurde mit einem Messer ein
Seil durchtrennt.
Die Fasern des entwendeten Seils
sind identisch mit den Fasern,
die an Marc Jacobis Hals
gefunden wurden, sprich die Tatwaffe.
Herr Sela, wir kennen uns ja
noch aus Ihrer Zeit bei der
Polizei.
Ich weiß, dass Sie Erfahrung
haben.
Die Verteidigung kann jedes Beweismittel
jederzeit in Frage stellen.
Aber dass Herr Andersen zur Tatzeit
in der Nähe des Tatortes war,
bestätigt leider den Anfangsverdacht.
Paul kann Ruben Menke nicht ermordet
haben.
Und Frau Vogt glaubt doch
selber, dass die beiden Tötungsdelikte
zusammenhängen.
Es ist durchaus denkbar, dass
es mehr als nur einen Täter
gibt.
Paul Andersen könnte den
ersten Mord begangen haben und
ein Komplize oder Komplizen den
zweiten.
Ich fällt doch immer was ein,
hm?
Hauptsache ich bin schuld nicht.
Euch ist doch scheißegal, was
mit mir passiert.
Paul.
Echt?
Herr Andersen.
Das ist keine Befragung hier,
sondern eine Haftprüfung.
Unter diesen neuen Umständen
kann ich einer Aussetzung der
Haft nicht zustimmen.
Sie bleiben vorläufig in Gewahrsam.
Eine zeitnahe Überstellung in
eine Jugendhaftanstalt wird geprüft.
Die Untersuchungshaft bleibt
somit bestehen.
Paul?
Die Ermittlungen laufen noch.
Na, haupt.
Was heißt, er war's?
Ich weiß es nicht.
Du gehst doch jetzt wieder
zurück ins Heim, oder?
Ja, klar.
Wirft nicht alles weg, Lissi.
Nicht du auch noch.
Das hast du Paul auch immer
gesagt.
Der hat sich reingehängt und
alles.
Was hat der jetzt davon?
Lissi.
Ist doch alles bloß Zeug, was
du uns erzählt hast, wenn wir
Ruhe geben.
Wieso Heu?
Diese Fasern, wieso konserviert
in den Harz?
So was wie Folter?
Eine Warnung?
Ein Symbol?
Mhm.
So eine Inszenierung, Rätsel.
Kunstgeschichtlich hat Heu
unterschiedliche Bedeutungen.
Wertlosigkeit, Vergänglichkeit.
Das kann aber auch bedeuten,
dass wir überhaupt keine Ahnung
haben und alles mögliche da
rein interpretieren.
Was ist denn mit diesem Sven
Larsen?
Diesem Fischwirt, den Sela erwähnt
hat.
Er klagt wegen Giftstoffen.
Mhm.
Und das Heu ist nachweislich
der Material gewickelt, das schadstoffbelastet
sein soll.
Und dazu sieht es noch aus wie
so eine Art Köder.
Er setzt das als Symbol ein?
Aber um was?
Um genauer hinzuschauen, um
seine gescheiterte Klage zu rächen?
Ich schaue ihn mir mal an.
Anna.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
Musik.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Fischzucht, Larsen.
Was wollen Sie denn?
Ein Freund hat mir erzählt,
dass es hier die besten Saiblinge
geben soll.
Das war aber nicht mehr auf der
Weile der Zeit, ihr Freund.
Wieso?
Hier ist dicht, schon seit drei
Jahren.
Nix mehr mit Saiblingen.
Ist schon eine Weile her, dass
er mir das erzählt hat.
Na dann.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Wollen Sie Hilfe?
Vielleicht kriegt der Anlasser
keinen Strom.
Auf dem Fischmarkt gibt es auch
Saiblinge.
Wollen Sie sich beeilen?
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Hast du hier übernachtet?
Ich hab dieses "Wenn Larsen"
überprüft.
Der Mann hat seine ganze Existenz
verloren, weil seine Fische mit
illegalen Pestiziden belastet
waren.
Aber das hatte doch nichts mit
Euphatex zu tun. Hat doch ein
Gutachten belegt.
Larsen hat es aber weiterhin
behauptet.
Niemand hat ihm geglaubt und
das wär ein Tatmotiv.
Okay, dann probieren wir's
nochmal.
Der Kubi war der Leiter der
Produktion und Ruben Benke,
Chef der Firma, das können wir
nicht ignorieren.
Hast du die Meldadresse?
Larsen war im Jagdwaffenregister
eingetragen. Klein und Großkaliber.
Gut. Dann fahr ich jetzt mal
zum Fischmarkt.
Ein paar Saiblinge kaufen.
Na ja, du bleibst hier und kommst
mit rein. Das hast du dir verdient.
Nicht nur dein Ding?
Übe noch.
Köder hab ich auch früher
selber gemacht.
Also wir.
Meine Frau und ein Band.
Hab ich ihm beigebracht.
Das ist eine Schweinearbeit.
Aber wenn du das erste Mal
deinen eigenen richtigen Köder
gemacht hast.
Das macht, das macht, das
bedeutet was.
Wie ist denn das eigentlich
passiert?
Dass deine Teiche alle dicht
sind?
Haben mich fertig gemacht.
Wer?
Olphatex.
Der Chemiekonzern?
Mhm.
Wir haben einfach ihren Dreck
da oben abgelassen.
Auf ihrem Grundstück.
Und meine Masche hat's gesehen.
Einen Schaum auf der Wiese und
wie das mit dem Regen runterkam.
Und ich dachte, ich spinne doch.
Das ist Dünger oder sowas.
War's aber nicht.
Das haben die nicht gemeldet?
Erst als meine Kunden krank
wurden.
Von meinen Fischen.
Scheiße.
Ja.
Und angezeigt haben sie
natürlich mich.
Haben gesagt, dass ich vergiftete
Fische verkaufe.
Ich?
Das wurde nie untersucht?
Klar.
Gutachten gab's.
Da drin, dass ich zu viel Pestizid
benutze.
Die haben sehr viel Geld, sehr
viele Anwälte.
Ich war ein Hauch eines Verdachts
viel auf die Firma.
Biel alles an mir hängen.
Es gehört dir hier noch alles,
oder?
Ja.
Ich kann nur nix damit anfangen.
Es müsste saniert werden.
Das könnte ich mir aber nicht
leisten.
Und kaufen will das sowieso
keiner mehr.
Also, hock ich viel halt rum.
Ach.
Und was ist mit Masha?
Und was ist mit Masha?
Und was ist mit Masha?
Ja.
Ich kann nur nix damit anfangen.
Es müsste saniert werden.
Das könnte ich mir aber nicht
leisten.
Und kaufen will das sowieso
keiner mehr.
Und was ist mit Masha?
Tut mir leid.
Ich wollte nicht.
Das ist...
Das ist...
Ich...
Ich...
Ich...
Ich...
Was ist mit Mascha?
Tut mir leid, ich...
Ich wollte nicht...
Das...
Ich...
Ich...
Ich wollte eigentlich nicht rum.
Vor anderen.
Aber das ist gut.
Das ist manchmal einfacher.
Vor Fremden.
Ich muss mal.
Ich muss mal.
Ich muss mal.
Ich muss mal.
Ich muss mal.
Ich bin nicht bewaffnet.
Ich bin nicht bewaffnet.
Ich bin nicht bewaffnet.
Ich bin nicht bewaffnet.
Bleiben Sie in den Räumen.
Nichts.
Alles durchsuchen.
Danke, ich mach das.
Sie wollen mich verarschen,
oder?
Was machen Sie schon wieder
hier?
Haben Sie mit Sven Larsen
gesprochen?
Wo ist er?
Er musste pinkeln.
Habt ihr schon gestürmt?
Muss ich bemerkt haben, dass er
durch den Hinterausgang abgehauen?
Sie warten bei der Streife.
Wir reden später.
Können Sie mir aushelfen?
Danke.
Danke.
Willst du mich auch noch einlegen?
Sven, hör zu, ich kann es
erklären.
Wir sind hier, um dir zu helfen.
Nicht schießen!
Kontaktfront!
Schusswaffe!
Sven, das macht keinen Sinn.
Die zögern nicht lange.
Wie runter auf deine Knie!
Sven, leg die Waffe weg.
Bist du nicht geladen?
Nicht bewegen!
In ran!
Okay, war für sicher.
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
* Musik *
Darf ich?
Sie sind 40 verschwunden.
Gab da nichts mehr für mich zu
tun.
Haben Sie noch was für ihn
gefunden?
Nichts, was darauf hinweist,
dass er der Täter ist.
Haben Sie Larsens Waffe überprüft?
Sie war nicht geladen.
Wir könnten noch mit ihm reden.
Sie denken, Sven Larsen ist
nicht unser Mann?
Er trägt seinen grolligen Olfatex
drei Jahre mit sich rum und
dann zwei Morde?
Ausgerechnet jetzt?
Es tut mir leid, dass Sie das
heute alles nochmal durchmachen
müssten.
Tarek hat sie ihn erzählt.
Ja.
Sie sind wegen Ihrer Mutter zur
Polizei.
War nicht schwer rauszukriegen.
Tochter eines Lübecker Großindustriellen.
Sie haben ihren Nachnamen
damals geändert.
Ich will nicht drüber reden.
Entschuldigung.
Meine Mutter wurde entführt,
als ich zwölf war.
Mein Vater wollte das Lösegeld
nicht zahlen.
Die Polizei kam zu spät.
Sie konnten sie nicht mehr retten.
Und ich weiß bis heute nicht,
ob ich meinem Vater oder der
Polizei die Schuld geben soll.
Das kenne ich.
Nur, dass ich mich immer frage,
ob ich es hätte verändern
können.
Larsens Armbewegung, haben Sie
die gesehen, als er die Waffe
gehalten hat?
Mhm.
Er wird doch jetzt an die
Rechtsmedizin überstellt.
Hören Sie mich mit.
Das geht nicht, auf gar keinen
Fall.
Danke.
So.
Ja.
So, ihn wolltest du doch immer.
Ja.
Ich habe ihr gesagt, dass du
nicht sprechen kannst, Mama.
Hm?
Wir sind nur Freunde.
Ja, wirklich.
Ja.
Möchtet ihr das Kissen noch
aufschütteln?
Du hast gesagt, die ist im
Krankenhaus.
Ja, sie auch. Bis vor einer
Woche. Ich dachte, sie kommt
nach Hause, aber naja.
Das ist eine Hospizstation,
oder? Ja. Wie lange habt sie
noch? Nicht mehr lang. Mir ist
echt leid. Danke, dass du noch
eine Karte klar gemacht hast.
Sie hat sich total gefreut
über deinen Führer.
Ja, das hat sie.
Das muss sofort ins Labor.
Konnte er seine linke Hand
richtig benutzen?
Na ja, er hatte vor einiger
Zeit einen komplizierten Bruch.
Die Sehnen sind verkürzt. Die
OP-Nabe an der Hand hier. Schaut.
Konnte er damit zugreifen? Na
ja, er hat ja vor einiger Zeit
einen komplizierten Bruch. Die
Sehnen sind verkürzt. Die OP-Nabe
an der Hand hier. Schaut.
Konnte er damit zugreifen? Na
ja, er wird ihn dann nur sehr
eingeschränkt.
Konnte er mit dieser Hand
niemanden ertrosseln? Außerdem,
wenn man den Schrank voller Schusswaffen
hat, nimmt man nicht in Seil
als Tatwaffe. Gerade wenn man
nicht richtig zugreifen kann,
oder?
Korrekt.
Ja.
Was soll ich damit?
Geh schon mal hoch. Ich muss
noch was erledigen. Und ich
mein, jetzt wenn wir nach Frankreich
auswandern, ist das eh dein Zuhause.
Spinner.
Ich klingel später einfach, ja?
Danke.
Sein lassen hat sich nicht zu
Hause.
Ja.
Ich klingel später einfach, ja?
Danke.
Sein lassen hat sich nicht zu
Hause.
Ich klingel später einfach, ja?
Danke.
Sein lassen hat sich nicht zu
Hause.
Ich klingel später einfach, ja?
Danke.
Sein lassen hat sich nicht zu
Hause.
Ich klingel später einfach.
Ich klingel später einfach, ja?
Ich klingel später einfach.
Ich klingel später einfach, ja?
Ich klingel später einfach, ja?
Ich klingel später einfach.
Ich klingel später einfach, ja?
Sein lassen hatte tatsächlich
einen Sohn.
Martin Peters, geboren am 11.3.2006.
Und wo ist der?
Wissen wir nicht.
Und die Mutter?
In einem Pflegeheim.
Ich kann sie jetzt nicht
zurück zur Werft fahren.
Also entweder sie rufen sich
jetzt ein Taxi, oder sie kommen
einfach mit.
Guten Tag, Frau Peters.
Mein Name ist Vogt, Kipo Lübeck.
Darf ich Ihnen ein paar Fragen
zu Ihrem ehemaligen Partner
Sven Larsen stellen?
Sven, wann haben Sie denn Sven
Larsen das letzte Mal gesehen?
Ja, nein, Fragen wären besser,
oder?
Das ist mein Berater, Erik Seeler.
Herr Larsen hat Herrn Seeler
berichtet, dass Ihre Erkrankung
womöglich in Verbindung steht
mit einer zu hohen Schadstoffbelastung.
Darf ich mal schauen?
Frau Peters, ich habe leider
schlechte Nachrichten für Sie.
Ihr Ex-Partner Sven Larsen ist
tot.
Sagen wir Sie mal einen Moment
alleine lassen.
Ihr Mann hat nicht geredet.
Ihr Produktionsleiter hat nicht
geredet.
Wenn Sie leben wollen, dann
müssen Sie zugeben, wofür Sie
alle verantwortlich sind.
Ja?
Ja.
Man hat ungewöhnlich hohe Schwermetallkonzentrationen
in Ihrem Hirngewebe gefunden.
Ist das nicht operabel?
Nein.
Sie haben einen Sohn, Martin.
Ja.
War der in der letzten Zeit mal
hier?
Ja.
Der Fernseher?
Ja.
Der ist von Ihnen.
Ja.
Das da auch?
Dürfen wir mal?
Alles von ihm?
Was ist das?
Ein Bräugel?
Euronymous Bosch, der Heuwagen.
Das Heu steht für Vergänglichkeit.
Ja, auch.
Aber in dem Fall, weil die
Menschen zum Heu greifen.
Eher Habgier.
Man hat Ihnen den Mund gestopft
mit Geld.
Symbolisch.
Ist es?
Das ist unmöglich.
Frau Peters.
Der Spitzname Ihres Sohnes ist
der Tino.
Und Sven Larsen ist sein leiblicher
Vater.
Hey.
Fahndung nach Tino Peters
läuft.
Sein Handy ist nicht aktiv.
Wir fahren jetzt Wolfertex.
Der hat den Vörtern erbeobachtet,
wie eine maskierte Person aus
Konstantin Mengeswagen erflogen
ist.
Ist hier was passiert?
Nee, sie ist unversehrt.
Wir fahren zur Werft.
Vielleicht ist Tino dort.
Komm nach, sobald du kannst.
Alles klar.
Lissi.
Lissi.
Wieso hast du nicht auf mich
gewartet?
Hey, Lissi.
Wieso hast du nicht auf mich
gewartet?
Wir können jetzt weggehen.
Ich hab alles erledigt.
Ey, du bist total irre.
Du hast zwei Menschen umgebracht
und hast Paul in die Tour geschoben.
Hey, Tino, lass Lissi in die
Tour.
Lass uns reden.
Hey, lass uns reden.
Es gibt nichts zu reden.
Kennst du jetzt nicht, wir Kenia?
Bist du, Paul ist so naiv.
Eine kleine SMS und er sucht
die ganze Nacht im Yachthafen
nach dir.
Nicht näher drum!
Und seine Haare sieht er sich
auch noch vor uns ab.
Ich mein, er hat ja quasi
danach gebettelt.
Okay, ihr kommt mit mir.
Ihr macht die Rückseite.
Und jetzt können wir gemeinsam
weggehen.
Leg das Messer weg, Tino.
Messer weg!
Messer runter!
Wir wissen, was diese Menschen
dir und deinen Eltern angetan.
Nein, das wissen sie nicht!
Ich hab alles aufgenommen.
Sie hat alles gestanden.
Dann hast du doch alles, was du
brauchst.
Dann kannst du aufhören.
Tino.
Willst du, dass deine Mutter
mit ihm wissen geht, dass du
auch Lissi was angetan hast?
Du willst dir doch nicht wehtun,
oder?
Nicht näher kommen!
Nicht näher kommen!
Tino, schau mich an.
Ich werd dir jetzt sagen, wie
das läuft.
Du nimmst jetzt das Messer weg.
Weil sonst werden die auf dich
schießen.
Und ich will nicht, dass dir
was passiert.
Du, dass Lissi gehen, die hat
nämlich Angst vor dir.
Und ich werde dafür sorgen,
dass du dich von deiner Mutter
verabschieden kannst.
Und dann wirst du Verantwortung
übernehmen für alles.
Das ist der einzig richtige Weg.
Okay?
Bitte geht weg!
Geht weg!
Tino, ich will deiner Mutter
nicht sagen, dass sie neben
deinem Vater auch noch dich
verloren hat.
Mein Papa ist tot.
Ich will das.
Wir brauchen einen RTW!
Kannst du Paul sagen, dass ich...
Dass ich mit ihm nach Frankreich
gegangen werde?
Bleib bei mir.
Bleib bei mir, Lissi.
Bleib bei mir, Lissi.
Schön, dich hier draußen zu
sehen.
Schön, dass ich abgeholt werde.
Na komm, steig ein.
Ich bin ein.
Ich bin ein.
* Musik *
* Musik *
Auf den Weg, Mama.
Hey.
Hi.
Haben Sie die beiden vereint?
Und Sie? Hatten Sie Sehnsucht?
Auf keinen Fall.
Ist eine Dienstanweisung von Ihrem
Ex-Partner.
Ich soll Sie zu irgendeinem
Familienessen bringen.
Dafür holen Sie mich jetzt
hier höchstpersönlich ab.
Nö, Sie fahren.
Ich gehe nur sicher, dass Sie
da auch pünktlich ankommen.
Ja, und wenn ich schon mal da
bin, dann esse ich vielleicht
auch einen Happen.
Natürlich nur, wenn die Herren
nichts dagegen haben.
Ist offen.
Sie stehen übrigens im absoluten
Halteverbot, ne?
Ich gehe aber ganz schön nach
Hund hier.
Ich gehe jetzt.
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