All language subtitles for Das Haus Der Geheimen Luste (1979)Ger

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Original subtitles

wieder mal eine ganz besonders geile Geschichte mitgebracht.

Sie spielt in der guten alten Zeit, mehr

wird aber noch nicht verraten und ihr müsst

da auch nur ein bisschen gedulden, weil mein

Feigl, ihr kennt es ja schon.

Also viel Spaß dabei.

Heute steht es drin, gnädiger Herr, der angesehene

Justizrat und Notar Gregor von Klingenberg...

Tu nicht so, als ob du lesen könntest,

dummes Ding.

Bitte, hier steht es, da.

Der angesehene Justizrat und Notar Gregor von Klingenberg

wurde aus Anlass des erfolgreich abgeschlossenen Prozesses gegen

fünf hiesige Bordellbesitzer zum Ehrenbürger ernannt.

Damit er die Stadt den unermüdlichen Kämpfer für

Moral und Anstand, wovon auch sein untatliches Familienleben

von jeher Zeugnis ablegt.

Na, wo bleibt der Beifall?

Kinder, applaudiert eurem Vater.

Hoffentlich ist die Ernennung mit einer Geldprämie verbunden.

Ein Mensch, der auf sich hält, ist mit

der Ehrung genug belohnt.

Maria, kannst du den nächsten Gang auftragen?

Sehr wohl, Herr Kämpfer für Moral und Anstand.

Ernimm dich, Maria.

Was ist denn in das Haus Mädchen gefahren?

Ich muss ihr mal wieder den Marsch blasen.

Komm herein, vorlautes Geschöpf.

Mach die Tür zu.

Näher ran.

Ist meine Frau weg?

Ja.

Und die Kinder?

Der junge Herr ist wie immer auf der

Rennbahn und Fräulein Maria in der Klavierstunde.

Was sollte diese freche Anspielung vorhin beim Essen?

Muss der gnädige Herr nicht lachen, wenn die

Zeitung von Moral und untadeligem Familienleben schreibt?

Deinen Humor werde ich dir austreiben.

Zieh dich aus.

Was soll das?

Seit wann bleibt die Hose an?

Ich rate dir, werde nicht widerspenstig.

Du weißt, ich kann dich zurückschicken in dein

elendes Zuhause.

Du, eine Diebin, die im Gefängnis saß, eigentlich

hingehört.

Ja, gnädiger Herr.

Du hörst also mir?

Ja, und der gnädige Herr macht auch reichlich

Gebrauch von mir.

Richtig.

Wie lange ist es her seit dem letzten

Mal?

Drei Tage.

Dann wird es wieder Zeit.

Fang an.

Du weißt schon, wie.

Das dürfte der Ehrenbürger sein, aber bestimmt nicht

seine Frau.

Herr von Klingenberger ist Nietzsche-Freund.

Wenn du zum Weibe gehst, vergiss die Peitsche

nicht.

Wenn ich das in meinen Bericht für die

Zeitung hineinnehme, fliege ich glatt raus.

Jetzt bist du wütend, he?

Nicht einverschanden mit meiner Methode, was?

Mir gefällt es, wenn du mir so wehrlos

ausgeliefert bist.

Ja, bitte, was machen Sie denn da?

Ich bin von der Allgemeinen Zeitung.

Mein Name ist Achim Zeidler.

Ich soll einen Bericht über den neuen Ehrenbürger

schreiben und da wollte ich dem Herrn Justizrat

ein paar Fragen stellen.

So ist das.

Und niemand hat aufgemacht?

Ich bin übrigens Maria, die Tochter.

Stehe ich nicht.

Papa müsste da sein.

Na, ich habe hier den Schlüssel.

So, wieder mal geschafft.

Scheiße, ich bin erst beinahe gekommen.

In meiner großen Güte gebe ich dir 15

Minuten Zeit, dir auf deinem Zimmer einen abzuwichsen.

Himmel, ach du Scheiße, da kommt jemand.

Es ist das ahnungslose Töchterchen.

Möchtest du dich gefälligst anziehen und komm erst

raus, wenn die Luft rein ist.

Papa?

Ich habe etwas geschlafen.

Was gibt's denn?

Und wieso bist du schon aus der Klavierstunde

zurück?

Der Lehrer ist krank.

Das hier ist Achim Zeidler von der Zeitung.

Stell dir vor, er soll einen Bericht über

unsere Ehrenbürgerfamilie schreiben.

Ah, das ist nicht mehr als mir zusteht.

Ich darf mich durchaus als Vorbild für ihre

Leser bezeichnen.

Tatsächlich?

Was denn sonst?

Gehen wir in den Salon.

Kommst du mit?

Der junge Mann hat bestimmt auch Fragen an

dich.

Wie bitte?

Ich höre wohl nicht recht.

Aber Herr von Klingenberg, ihr Leben und das

ihrer Familie besteht bestimmt nicht nur aus Kirchgang

und den Spenden an arme Kinder.

Solche Musterexemplare nehmen mir meine Leser nicht ab.

Was erlauben Sie sich?

Das Fundament unseres Daseins bilden die hohen Ideale

des christlichen Sittenkodex.

Reinheit, Ehrlichkeit und Gattentreue.

Gattentreue?

Aha.

Sie haben auf Ehre noch nie mit einem

kleinen Seitensprung gelebeugelt?

Oder sonst einem hübschen heimlichen Laster gefreund?

Jetzt reicht's aber!

Raus, Sie unflächliger Patron!

Sie Schmutzfink!

Das hat man davon, dass man solche Schnüffler

ins Haus lässt.

Guten Tag, gnädige Frau.

Guten Tag.

Und wagen Sie es nicht, etwas über uns

zu schreiben.

Ich kenne Ihren Direktor.

Ich werde mir die journalistischen Pflichten von Ihnen

nicht verbieten lassen.

Auch wenn Sie Ehrenbürger sind.

Was gibt's denn Schlimmes gerade?

Denkt ihr, dieser Zeitungsschmierer möchte uns einige Laster

entdichten, weil er sich ein makelloses Familienleben nicht

vorstellen kann?

So eine Unverschämtheit!

Begleiten Sie mich bis zum Gartentor?

Ich weiß nicht.

Bitte.

Maria, willst du wohl hierbleiben?

Wie konnten Sie aber auch Papa nur sowas

fragen, bei seinen moralischen Grundsätzen?

Sie sind wirklich ahnungslos.

Soll ich Ihnen verraten, was vorhin in der

Bibliothek passiert ist?

Nein, das schickt Sie nicht.

Doch, ich will's wissen.

Gut, Ihr Vater war nicht allein drin.

Sondern mit Friederike.

Richtig.

Und zwar schön pervers.

Auch ein Peitschenstiel hat mitgespielt.

Oh Gott!

Ich wollte Sie nicht so erschrecken.

Glauben Sie mir wenigstens.

Ich habe sowas geahnt, aber ich wollte es

nicht wahrhaben.

Was für ein liebes Gesicht, das fehlt mir

jetzt erst auf.

Besuchen Sie mich mal in der Redaktion.

Aber bald.

Auf Wiedersehen.

Jetzt, wo wir uns den ehelichen Pflichten zuwenden,

kommt mir dieser Dreckskerl in den Sinn.

Als ob wir es notwendig hätten, Seitensprünge zu

begehen.

Besonders mir so etwas zuzutrauen.

Einer angesehenen Frau und Mutter.

Eine Frechheit.

Unsere Tochter hat das sogar imponiert.

Unfassbar.

Bringst du mich hoch?

Dabei ist Maria ein so liebes Kind.

Aber Hubert macht mir Sorgen.

Er scheint Wettschulden zu haben vom Pferderennen.

Wenn der Junge mit seinen Eskapaden etwa meinen

guten Ruf in Misskredit bringt, haue ich ihm

rechts und links hinter die Löffel.

Beherrsch dich doch.

Das gehört sich nicht für eine Mutter in

deinem Alter.

Aber zieh das Hemd aus, wehret unseres Verkehrs.

Griema, könntest du mich nicht mal in den

Popo stoßen?

Das schickt sich nicht für die Frau eines

Ehrenbürgers.

Hör auf zu quatschen.

Du weißt, ich mag das beim Beischlaf nicht.

Oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh Friederike, würdest

du mich lassen?

Oh, junger Herr, ich dachte, Sie sind so

wahnsinnig in meine Schwester verliebt.

Bin ich auch, aber, aber Veronika hat ihre

Menstruation bekommen.

Ach, und da meinen Sie, ich müsste meine

Schwester vertreten.

Oh, das ist wirklich zu viel verlangt, junger

Herr.

Ich kann aber nicht schlafen, ich müsste mich

vorher entspannen.

Na, wenn's nur das ist, dann machen Sie

sich's halt.

Ich seh gern zu.

Das geht so nicht, ich brauche dazu eine

Anregung.

Ach, richtig, meine Schwester hat mir davon erzählt.

Schön, Sie haben mich sowieso schon dabei erwischt.

Na los, junger Herr.

Ja!

So, wenn man seinen ehrlichen Pflichten nachgekommen ist,

dann kann man mit ruhigem Gewissen einschlafen.

Gregor, ich bin wieder nicht gekommen.

Naja, davon hängt die ewige Seligkeit ja nicht

an.

Vielleicht klappt's beim nächsten Mal.

Gute Nacht.

Oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, oh,

oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh, oh,

oh, oh, Oh, oh, oh, oh, oh.

Ich hoffe, der junge Herr wird jetzt besser

einschlafen können.

Oh ja, Friederike, ich danke dir.

Er hat's gewagt.

Er hat's tatsächlich gewagt.

Hört euch das an!

Der angekündigte Bericht des neuen Ehrenbürgers Gregor von

Klingenberg kann leider nicht erscheinen.

Die Details, die Herr von Klingenberg zu erzählen

bereit war, lassen sich allenfalls mit dem Leben

der heiligen Drei Könige vergleichen.

Das ist wirklich der Gipfel der Unverfrorenheit.

Wieso?

Es ist doch keine Schande, mit den heiligen

Drei Königen verglichen zu werden.

Bravo!

Du nimmst sie natürlich in Schutz.

Wusstest du etwa von dem Artikel?

Wir haben darüber gesprochen, als ich bei ihm

in der Redaktion war.

Feine Tochter!

Steckt unter einer Decke mit diesem Giftzwerg!

Ich werde dafür sorgen, dass dieser Mensch aus

der Redaktion fliegt!

Das kannst du doch nicht machen, Papa!

Und dir, sag ich, wenn du nicht sofort...

raus!

Ich kann Ihnen vielleicht helfen, gnädiges Fräulein.

Gehen wir auf mein Zimmer?

Ja, Friederike.

Ich bin gespannt, wie du mir helfen willst.

Passen Sie auf!

Für Ihre Eltern gibt es nichts Wichtigeres als

Ihren guten Ruf, von dem alle Leute überzeugt

sein sollen.

Wenn jetzt Sie und vor allem Ihr Journalist

erfahren, wie es mit dem guten Ruf in

Wirklichkeit aussieht, dann haben Sie Ihre Eltern in

der Hand.

Vorausgesetzt, Sie halten den Mund und die Schweinereien

kommen nicht an die Öffentlichkeit.

Meinst du die Sache zwischen meinem Vater und

dir?

Das wissen Sie also schon?

Ja, und ich kann's kaum glauben.

Es stimmt, aber Sie wissen nicht, warum ich

es mir gefallen lasse, dass Ihr Vater mich

vögelt und was für ein gemeiner Mensch der

Herr von Klingenberg wirklich ist.

Ich stamme aus sehr armseligen Verhältnissen.

Der Vater, invalid und arbeitsunfähig, hatte im Krieg

ein Bein verloren und war über diesem Kummer

zum Säufer geworden.

Und die Mutter, verbittert und abgekämpft, die manchmal

etwas zuverdient, indem sie zu reichen Leuten putzen

geht.

Friederike, komm mit auf den Boden, Wäsche aufhängen!

Ja, doch!

Ich arbeitete damals in einer Weberei und war

mit dem Leben genauso unzufrieden wie meine Mutter.

Ich beneidete meine Schwester Veronika, die der Liebling

vom Vater war.

Sie brauchte nicht in eine Arbeit zu gehen

und war nur da, um ihn zu bedienen.

Veronika, bring mir noch ein Bier!

Ja, Vater!

Veronika war ein durchtriebenes Luder.

Sie durfte immer nur ein kurzes Hemd tragen,

weil der Alte ständig ihren Hintern und Meer

tätschelte.

Und in aufreizender Art sorgte sie dafür, dass

der Alte immer scharf blieb.

Das Bier, Vater!

Ich seh nach, ob da oben noch eine

Flasche Schnaps steht.

Du darfst eigentlich nur meinen Arsch streicheln, hat

Mutter gesagt.

Für mehr landest du im Gefängnis.

Ach, Quatsch!

Im Gefängnis lande ich nur, wenn ich dich

bürste, aber...

Aber dazu müsste dir der Schwanz stehen.

Und das tut er nicht mehr.

Weil du zu viel seufzt!

Nein!

Elsie war meine andere Schwester.

Sie arbeitete in einem Kaffeehaus und brachte manchmal

Freunde mit.

Besonders gern den Karl, einen kräftigen Maurer und

Weiberhelden.

Der bestach meinen Alten immer mit Schnaps.

Namen, Herr Werkmeister.

Ah, und Frau Werkmeister.

Ah, wollen Sie wieder die Nacht überbleiben?

Muss ich, die Mädchen erwarten mich ja schon

sehnsüchtig.

Sag mal, Karl, welche von den dreien fickt

denn am besten?

Dass du dich nicht schämst, sowas zu fragen.

Halt die Klappe und saufliefer ein.

Also, Karl, sag mal, welche fickt am besten?

Um sowas muss man sich als Vater doch

kümmern.

Herr Werkmeister, Frau Werkmeister, die haben alle dreien

tüchtiges Feuer in der Pflaume.

Ah, wie sich die zwei in die Pfotzen

reiben.

Keine Bange, ich komm schon noch zu euch.

Aber erst machst du mich fertig.

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Ah!

Oh ja, das passt.

Ah!

So Kinder, jetzt seid ihr dran.

Oh, gut.

Ein leckerer Anblick.

Und hinein mit der Stange.

Und die Nächste, bitte.

Oh, mein

Schatz.

Passt wie abgemessen.

Ja, leck mich, Schwesterchen.

Da kommt Leben in die Spalte.

So, ein paar Minuten Pause und dann geht's

weiter.

Oh, klar geht's weiter, denn satt bin ich

noch lange nicht.

Ja, der Karl, der brachte wenigstens ein bisschen

Abwechslung in das beschissene Zuhause.

Und dann?

Einmal kam meine Mutter von Putzenheim und sagte,

dass der Baron von Tresckow eine Zoo versucht.

Die Tresckows?

Die sind gut bekannt mit uns.

Weiß ich.

Deshalb hat der Vater ja auch den Prozess

geführt gegen mich.

Ich habe nämlich eine große Dummheit gemacht.

Ich habe Schmuck geklaut.

Ja, Papa hat's erzählt.

Aber Sie wissen noch nicht, was er gemacht

hat, gnädiges Fräulein.

Als meine Haft um war, hat er mich

am Gefängnistor abgeholt und gesagt, er würde mich

bei seiner Familie als Zofe einstellen.

Aber wenn's ihm danach ist, müsste ich mich

ständig von ihm vögeln lassen.

Unfassbar.

Und da will er mich aus dem Haus

werfen, nur weil ich einen von der Zeitung

liebe.

Der gnädige Herr wird sich bald wundern.

Ich habe etwas eingefädelt, das wird ihn umhauen.

Was denn?

Das, das sage ich Ihnen ein anderes Mal.

Erst will ich sehen, wie es mit Ihnen

und Ihrem Freund weitergeht.

Ich danke dir, Friederike.

Ich muss jetzt in die Redaktion und Achim

die Neuigkeit mitteilen.

Sie, Fräulein von Klingenberg?

Ich komme von der Redaktion.

Stimmt es, dass Sie entlassen worden sind?

Ja, das war prompt der Bedienung durch Ihren

Herrn Vater, aber bitte kommen Sie doch herein.

Das ist ja nett von Friederike, dass Sie

uns helfen will.

Aber ich möchte keine schmutzige Wäsche in der

Öffentlichkeit waschen über eine Familie, zu der das

Mädchen gehört, das...

Das sprechen Sie doch weiter.

In das ich mich verliebt habe.

Achim, ich habe mich auch verliebt.

Trotzdem, es muss doch was geschehen.

Das wird es auch.

Was denn?

Friederike hat Dir geschildert, wie Männer mit Mädchen

umgehen, die sie nicht lieben.

Ich möchte Dir gern das Gegenteil zeigen.

Du siehst wunderschön aus.

Ich liege in all meiner Herrlichkeit und Du?

Du kennst mir wohl gar nichts von Dir,

hm?

Wie Du willst.

Ja, meine Damen, Sie haben es ausdrücklich verlangt.

Nicht ein

erster Mann?

Ja, aber Jungfrau bin ich deswegen trotzdem nicht

mehr.

Ist ja so.

Meine Finger sind Dir zuvor gekommen.

Und Silas ist die Tochter eines Ehrenbürgers.

Komm, wir gehen da rauf.

Achim!

Achim!

Ja, Maria, nun ist es passiert.

Ja, Du hast mich entehrt, nun musst Du

mich heiraten.

Und Dein Vater zerspringt in tausend Stücke.

Wir müssen so viel Unanständiges rauskriegen und er

muss davor zittern, dass Du es veröffentlichst.

Nur so, Bruder.

Was ist mit der Sekretärin in eurer Kanzlei?

Hat man von der etwas erfährt?

Mir fällt ein, der Vater ist morgen bei

einem Kongress.

Nicht hier in der Stadt.

Da machen wir die Mädchen einen Besuch.

Ach, Sie sind also der, auf den der

Chef so wütend ist.

So, so, wo ist er das?

Ja, wir sind in der Klemme.

Papa will mich möglicherweise aus dem Haus werfen.

Er hat sogar davon gesprochen, sie zu enterben.

Bitte kommen Sie doch weiter.

Der treibt es doch wirklich auf die Spitze.

Aber Mama ist auch nicht besser.

Ich kann unmöglich zulassen, dass Maria meinetwegen die

Erbe verliert.

Wir müssten Herrn von Klingenberg mit etwas ehrenrührigem

Unterdruck setzen.

Verstehe schon, aber hier in der Kanzlei benimmt

sich der Chef eigentlich immer korrekt.

Nur, Ihre Mutter, die könnte man schwer eintunken.

Meine Mutter?

Und ob.

Immer, wenn der Chef verreist ist, so wie

heute zum Beispiel, wir haben ja schließlich noch

einen Sozius, Assessor Dr. Kollwitz.

Verdammt nochmal, immer wenn man vom Teufel spricht,

da kommen die beiden.

Ist doch fabelhaft, da können Sie gleich Augenzeuge

werden.

Verstecken Sie sich dahinter.

Wohin geht's da?

Zum Archivraum, da braucht der Herr Doktor bestimmt

nicht rein, solange Madame da ist.

Ist gut.

Na nun, Fräulein Bischof, was machen Sie noch

hier?

Ich will eben gehen, Herr Doktor Kollwitz.

Wiedersehen, gnädige Frau.

Wiedersehen, Sabine.

Das hätte nicht unbedingt sein müssen.

Man weiß ich ganz kaum, daraus halten Sie

mich aus.

Ich warte schon seit Tagen auf einen kräftigen

Weg.

Ich kenn Mutter nicht wieder.

Sieht nicht gut aus.

Bei dir kann man richtig hängungslos sein.

Da gibt es keine Spießbürgervögelein.

Los, guck mir auf die Plaume.

Wie ich mich wichse.

Da kommt er dir doch immer gleich hoch.

Herrlich, dieser Schwanz.

Los, steck ihn mir in den Mund.

Fühlt mich jetzt richtig.

Endlich mal austoben.

Ja, Stuß tief.

Mein Mann, dieses Arschloch.

Da darf ich weder lutschen noch schreien.

Immer wenn ich sowas anfange, sagt er, beherrsch

dich.

Ja, ich spüre es.

Gleich wird es dir kommen.

Und ich werde auch spritzen.

Ist das ein Gefühl?

Das war eine interessante Vorstellung.

Ehrenbürgerlicher Seitensprung, nicht wahr?

Marie, wie kommst du?

Das darf doch nicht wahr sein.

Ja, Mutter?

Jetzt sitzt du schwer in der Tinte.

Fräulein von Klingberg, Sie werden mich doch nicht...

Kind, du wirst mich doch nicht unglücklich machen.

Tröste dich, Mutter.

Papa hat genauso viel Dreck am Stecken.

Komm, Schatz.

Da hat die Sabine dieses Biest-Ihre-Finger

-im-Spiel.

Ich werde von meinem Mann verlangen, dass er

sie ruckzuck rausschmeißt.

Ach du Schaf, was willst du jetzt als

Grunddank geben?

Hm?

Friederik, stell dir vor, die Mutter vögelt regelmäßig

mit dem Dr. Kollwitz.

Ist das nicht fabelhaft?

Der gute Ruf der Familie empuppt sich immer

mehr als Kartenhaus, das beim ersten hineinpusten zusammenfällt.

Jetzt müssen wir nur noch was bei meinem

Bruder finden, das den Alten aus den Patinen

kippen lässt.

Das wird der Moment sein, wenn sein Sohn

ihm mitteilt, dass er sich mit meiner Schwester

Veronika verloben will.

Was?

Mit dem frechen Hemdenmatz, die immer faul zu

Hause rumliegt und sich vom Vater in ihren

Geschlechtsteilen rumspielen lässt?

Ich habe die beiden miteinander bekannt gemacht und

ich wusste, Veronika würde alles tun, um aus

ihrem elenden Loch rauszukommen.

Und sie hat's geschafft.

Der junge Herr ist hier richtig hörig geworden.

Hörig geworden?

Wie denn?

Meine Schwester ist unschlagbar, wenn sie Männer geil

machen will.

Und bei ihrem Bruder war's schon passiert, als

sie ihm halbnackt die Tür öffnete.

Die Friederike hat Sie schon angekündigt.

Bitte.

Ja, danke sehr.

Die soll wohl für den Alten sein.

Ja, Ihre Schwester meint...

Danke, aber der Alte ist zum Saufen in

der Kneipe.

Du musst Dich schon mit mir begnügen.

Es kommt mir sehr gelegen.

Da bin ich aber neugierig, warum so ein

vornehmer junger Herr unsere Bruchbude besucht.

Friederike sagt, Sie sind ein Mädchen, vor dem

man keine Hemmungen...

Na klar, Junge, bei mir kannst Du Dir

jedes Problem von der Seele quatschen.

Ich hab tatsächlich eins.

Bist Du nicht normal?

Das interessiert mich.

Komm her.

Sag, steht er Dir schlecht?

Nein, das nicht, aber ganz sicher klappt es

nur, wenn ich einem Mädchen beim Selbstbefriedigen zusehe.

Selbstbefriedigen?

Du meinst wohl wichsen.

Mann, das passt doch toll.

Ich komme am besten in Fahrt, wenn mir

jemand beim Wichsen zuguckt.

Wollen wir es ausprobieren?

Tja, wenn Du willst.

Klar, macht doch Spaß.

Greif's nicht hin.

Ich will, dass Dein Schwanz vom Zugucken steif

wird.

Also pass gut auf.

Oh, der Pimmel macht sich.

Streck die

Zunge raus.

Und, wie geht's dem Schwanz?

Guck Dir an, wie das geklappt hat.

Veronica, Du bist herrlich.

Du bist die Richtige für mich.

Ich freue mich auch, dass ich Dich kennengelernt

habe.

Ach, schön.

Und nun, Schwanz von Klingenberg, weil Sie es

sind, machen wir was Besonderes.

Na?

Mach nur so weiter.

Märchenhaft ist das.

Deine Schwester hat recht gehabt.

Das hat sich ja gelohnt.

Menschenskind, Veronica.

Es war ein sagenhaftes Erlebnis.

Dich muss ich festhalten, um alles in der

Welt.

Ich gehöre Dir bis, einer schneller ist und

mich Dir wegschnappt.

Das werde ich verhindern.

Eines Tages hole ich Dich.

Aber bevor ich meinen Vater mit dieser Nachricht

überfalle, muss er meine Schulden bezahlen.

Du bist wohl nicht bei Trost.

Ich denke gar nicht daran, Dein Leichtsinn zu

unterstützen.

Das Wettbüro sitzt mir im Genick.

Auf 2.800 Mark sind meine Schulden geklettert.

Das ist Dein Problem.

Ach, ich denke, Du nimmst so viel Wert

auf den guten Ruf der Familie.

Sei bloß nicht unverschämt.

Raus!

Und belästige mich in Zukunft nicht mehr mit

diesen Dingen.

Um wie viel Geld geht's denn?

Eine Rate von 1.000 würde erst mal

genügen.

Sie können sich den Tausender verdienen.

Vorausgesetzt, Sie haben Lust, einem hübschen, jungen Mädchen,

das nur zu schüchtern ist, die Liebe beizubringen.

Was?

Es handelt sich um meine Enkeltochter.

Hier die Adresse.

Gräfin Hagenau, darf ich bitten?

Ich komme.

Ich auch.

Eine gute Nachricht für Achim und Maria.

Guten Tag, Herr von Klingenberg.

Guten Tag, Kontess.

Wir wollen nicht um den heißen Brei rumreden,

junger Mann.

Karolin ist keine Jungfrau mehr, also keine Bedenken,

bitte.

Sie macht es sich seit einigen Jahren selber.

Zeig dem jungen Herrn dein Lieblingsinstrument.

Vorher hatten wir einen echten Rokoko-Dildo, aber

den hat meine Enkeltochter in ihrer Ekstase zerbrochen.

Aber Kontess, es immer nur damit zu machen,

das ist unnatürlich.

Meinen Sie?

Das predige ich seit Monaten.

Heute wird ernst gemacht.

Denk daran, ich lasse es mich einen Tausender

kosten, dich auf den rechten Weg zu führen.

Ja, Großmama.

Und du wirst gefälligst nicht zimperlich sein.

Nein, Großmama.

Also, dann kommt rein und fangt an.

Sie brauchen nicht Dinge mit ihr zu machen,

die sie bereits von mir kennt.

Ich will den Kontessen in eine aufnahmefreudige Stimmung

versetzen.

Dann lassen Sie sie dabei wenigstens das Schwanzlutschen

üben.

Dazu muss sie mich ausziehen.

Sehr richtig.

Ich sorge dafür, dass Karolins Erregungskurve inzwischen nicht

abfällt.

Gräfin, da bin ich wieder.

Bitte?

Saugen, Lutschen, Streicheln, Sie werden schon merken, Kompess,

wie er am schnellsten steif wird.

Ganz gut so, Kind, gib dir Mühe.

Das genügt als Vorübung.

Darf ich Sie jetzt bitten, behutsam einzudringen?

Gewiss, Frau Gräfin.

Wie fühlst du dich, Kind?

Danke, Großmama, recht gut.

Fein.

Fangen Sie an zu stoßen.

Ja.

Ist es recht so, Kompess?

Ja, ich bin entzündet.

Der vögelt für Geld?

Ja, das passt doch herrlich in unseren Plan.

Du kannst ihm einen fürchterlichen Krach machen...

...und sagen, dass ich entsetzlich enttäuscht bin und

dass es aus ist zwischen uns.

Richtig.

Nur wenn er endlich sein Versprechen hält und

dich seinem Vater vorstellt, würdest du ihm verzeihen.

Und wenn er so viel Schiss hat, dass

er mich lieber laufen lässt?

Liebes Schwesterchen, das hast du dir dann selbst

zuzuschreiben.

Dann hast du nicht gut genug gevögelt.

Ah!

Mein lieber Herr von Klingenberg, es wäre zweckmäßig,

dem Jungen den klar zu machen, dass es

auch noch andere Positionen gibt.

Gewiss, Frau Gräfin.

Und jetzt die nächste Stellung, lieber Hubert.

Ich werde es dem gnädigen Fräulein jetzt von

hinten machen.

Bei dieser Stellung, Kompess, immer formtief runterbeugen und

den Hintern so weit wie möglich rausstrecken.

Sehr gut, junger Mann.

Oh, Herzchen.

Ich habe das Gefühl, du bekommst Spaß an

der Sache.

Oh ja, Großmama.

Du hast recht gehabt mit allem, was du

mir vom Ficken erzählt hast.

Sie nimmt das Wort Ficken in den Mund.

Das ist ein gutes Zeichen.

Achtung und jetzt langsam hochkommen.

Aufpassen, dass er nicht rausrutscht, Kompess.

Und jetzt reiten.

Oh.

Oh, Großmama.

Wenn Sie freundlicherweise nicht hineinspritzen würden.

Dann ziehen Sie ihn raus, Kompess.

Es war glorios, Caroline.

In Zukunft nur noch Männer, Großmama.

Jeden Tag einen.

Junger Mann, noch nie war ein Tausendmark so

gut angelegt wie diesmal.

Da ist ja der Schuft.

Veronika, was machst du denn hier?

Gut, dass ich da war.

Da konnte ich gleich erfahren, dass du mich

betrogen hast, du Saukerl.

Nicht doch.

Das war kein Betrügen.

Außerdem hast du mir versprochen, dass du mich

in dein Haus holst.

Alles Lüge.

Das tue ich.

Ich spreche noch heute mit meinem Vater.

Hoppla, was soll das?

Wer ist diese Schlappe?

Das ist Veronika, mit der ich mich verloben

werde.

Du hast wohl den Verstand verloren.

Außerdem ist sie meine Schwester.

So sieht sie auch aus.

Wo ist eigentlich Maria?

Die sieht man überhaupt nicht mehr.

Die wird bei ihrem Freund sein, dem Journalisten.

Stecken die beiden immer noch zusammen?

Das ist ja die Höhe.

Alles klatzt mir auf der Nase rum.

Holen Sie Maria sofort her.

Ich will mit meinen Kindern reinen Tisch machen.

Sie habe ich nicht gerufen.

Verschwinden Sie.

Maria und ich gehören zusammen.

Daran müssen Sie sich gewöhnen.

Was muss ich?

Soll ich die Polizei rufen?

Wenn Sie einen Riesenskandal wollen, aber ich schlage

vor, Sie entscheiden sich erst, wenn Sie das

hier gehört haben.

Überschrift, das untadelige Privatleben einer Ehrenbürgerfamilie.

Erstens, Herr von Klingenberg unterhält ein erpresserisches Verhältnis

mit dem Hausmädchen, das er aus dem Gefängnis

holte, damit sie ihm ständig zu Willen ist.

Gregor, ist das wahr?

Zweitens, Frau von Klingenberg holt sich beim Kompanion

ihres Mannes, Dr. Kollwitz, die körperliche Befriedigung, die

sie in der Ehe nicht findet.

Drittens, Sohn Hubert finanziert seine Wettschulden, indem er

als männliche Nutte arbeitet.

Viertens, Tochter Maria liebt einen Journalisten, der aufgrund

einer Intrige seine Stellung verloren hat.

Sie werden zugeben, Herr von Klingenberg, dass mir

jede Zeitung mit Handkuss diesen Bericht abnimmt.

Wie kann ich das verhindern?

Indem Sie erstens die Finger von Ihrem Hausmädchen

lassen.

Zweitens, dafür sorgen, dass ich meine Stellung wieder

bekomme.

Drittens, die Partner akzeptieren, die sich Ihre Kinder

aussuchen.

Dann können Sie weiter der Ehrenbürger bleiben, für

den alle außer uns natürlich Sie halten.

Einverstanden.

Juhu, das muss gefeiert werden!

Los, Hubert!

Raus aus der Hose!

Wir machen es gleich hier.

Komm, Elisabeth, an der Orgie müssen wir hoffentlich

nicht teilnehmen.

Wir feiern unseren Sieg lieber bei dir.

Komm, Junge, steck ihn hier rein.

Ja, so geil ist das.

So geil ist das.

Wo ist Friederike?

Na, hab ich's gut gerichtet, Schwesterchen?

Dann muss ich dich küssen.

Komm über mich, du sollst nicht leer ausgehen.

Schätzchen, womit wollen wir unseren Triumph feiern?

Mit einem guten Essen?

Einem Wein?

Oder?

Ich bin für das Oder.

Zum ersten Mal kann ich mit gutem Gewissen

mit dir zusammen sein.

Ich genauso.

Glaub mir, der Gedanke an den Ärger, den

du meinetwegen hattest, hat mich ganz schön geschlaucht.

Komm, wir machen es uns gemütlich.

Komm.

Komm.

Komm.

Komm.

Das war doch jetzt richtig geil, oder?

Besucht's mich auch mal wieder.

Bis bald.

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